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DE102008015937B4 - Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe - Google Patents

Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe Download PDF

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DE102008015937B4
DE102008015937B4 DE200810015937 DE102008015937A DE102008015937B4 DE 102008015937 B4 DE102008015937 B4 DE 102008015937B4 DE 200810015937 DE200810015937 DE 200810015937 DE 102008015937 A DE102008015937 A DE 102008015937A DE 102008015937 B4 DE102008015937 B4 DE 102008015937B4
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Abstract

Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe, wobei die Anordnung umfasst:
einen entlang einer Längsachse (44) bewegbaren Kolben (34), wobei der Kolben (34) eine Bohrung (36) aufweist, wobei die Bohrung (36) einen auf der Längsachse (44) zentrierten Abschnitt (42) mit verringertem Durchmesser aufweist;
eine mit der Synchronvorrichtung verbundene Schaltstange (14), die betreibbar ist, um die Synchronvorrichtung zwischen zumindest zwei Stellungen zu bewegen;
einen mit der Schaltstange (14) verbundenen Einrückfinger (26), wobei der Einrückfinger (26) einen Fortsatz (32) aufweist, der innerhalb der Bohrung (36) des Kolbens (34) angeordnet ist, und
wobei, wenn der Kolben (34) entlang der Längsachse (44) bewegt wird, der Abschnitt (42) der Bohrung (36) mit vermindertem Durchmesser mit dem Fortsatz (32) des Einrückfingers (26) in Kontakt steht und den Einrückfinger (26) und die Schaltstange (14) in eine Richtung parallel zu der Längsachse (44) bewegt, um die Synchronvorrichtung zu betätigen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe.
  • Aus DE 103 36 969 A1 ist eine Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe bekannt, wobei die Anordnung aufweist: einen entlang einer Längsachse bewegbaren Kolben, eine mit der Synchronvorrichtung verbundene rohrförmige Schaltstange, die betreibbar ist, um die Synchronvorrichtung zwischen zumindest zwei Stellungen zu bewegen, und einen mit der Schaltstange verbundenen Schaltschlitten bzw. Einrückfinger, wobei der Einrückfinger einen Fortsatz aufweist, an dem der Kolben bewegend angreift. Die Anordnung weist außerdem eine mit der Schaltstange verbundene Laufbuchse und ein Vorspannelement in Form einer Feder auf. Darüber hinaus weist die Anordnung einen ersten Sprengring, der in einer in der Schaltstange befindlichen, ersten umlaufenden Rille nächst dem Einrückfinger angeordnet ist, und einen zweiten Sprengring auf, der in einer in der Schaltstange befindlichen, zweiten umlaufenden Rille nächst dem Einrückfinger angeordnet ist.
  • Die im folgenden Abschnitt getroffenen Aussagen geben lediglich Hintergrundinformationen, die sich auf die vorliegende Offenbarung beziehen, ohne dabei notwendigerweise den Stand der Technik darzustellen.
  • Ein typisches automatisiertes Handschaltgetriebe (MTA) oder ein Doppelkupplungsgetriebe (DCT) umfasst eine Mehrzahl von Getrieberadsätzen, die durch eine Mehrzahl von Drehmomentübertragungsvorrichtungen, wie beispielsweise Klauenkupplungen oder Synchronvorrichtungen selektiv in Eingriff gebracht werden. Die Synchronvorrichtungen werden vorzugsweise von einem Betätigungsglied hydraulisch oder pneumatisch betätigt. Das Betätigungsglied umfasst im Allgemeinen eine mit der Synchronvorrichtung verbundene Gabel, eine mit der Gabel verbundene Schaltstange, und einen Kolben oder ein anderes Betätigungsglied, der/das mit einem sich von der Schaltstange erstreckenden Element in Kontakt tritt und dieses betätigt. Dies ist zwar für den beabsichtigten Zweck geeignet, es gibt jedoch in der Technik Raum für ein verbessertes Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem, das eine mechanische Abnutzung verringert und die Auswirkungen einer Schrägstellung des Kolbens relativ zu dem Element minimiert, und das Merkmale umfasst, die eine einfache Montage des Systems erlauben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe bereitzustellen, welche im Betrieb eine geringere mechanische Abnutzung aufweist.
  • Dies wird durch eine Anordnung gemäß Anspruch 1 bzw. durch eine Anordnung gemäß Anspruch 9 erreicht. Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Es wird ein Synchronvorrichtungs-Betätigungselement zur Verwendung in einem automatisierten Handschaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe bereitgestellt.
  • In einem Aspekt umfasst das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem einen Einrückfinger und eine Gabel, die auf einer Schaltstange montiert sind. Die Gabel fasst und betätigt eine Synchronvorrichtungshülse. Ein Kolben ist betreibbar, um mit dem Einrückfinger in Kontakt zu treten und diesen zu betätigen. Der Kolben weist eine Öffnung mit einer zweifach kegelstumpfförmigen Innenfläche auf. Die Öffnung nimmt einen Fortsatz des Einrückfingers darin auf. Die zweifach kegelstumpfförmige Innenfläche ermöglicht es, dass der Einrückfinger von dem Kolben im Zentrum des Kolbens in Eingriff genommen wird, selbst wenn der Einrückfinger oder die Schaltstange relativ zu dem Kolben nicht richtig ausgerichtet ist.
  • In einem anderen Aspekt ist der Einrückfinger durch eine Mehrzahl von Sprengringen gegen eine Bewegung relativ zu dem Schaltelement gesichert.
  • In einem anderen Aspekt ist der Einrückfinger durch einen konisch zulaufenden Sprengring an einer Seite des Einrückfingers und durch einen regulären Sprengring an einer entgegengesetzten Seite des Einrückfingers gegen eine Bewegung relativ zu dem Schaltelement gesichert.
  • In einem anderen Aspekt ist der Einrückfinger durch eine Klemme gegen eine Bewegung relativ zu dem Schaltelement gesichert.
  • Weitere Anwendbarkeitsbereiche werden aus der hier dargebotenen Beschreibung ersichtlich. Es versteht sich, dass die Beschreibung und die spezifischen Beispiele nur zu Veranschaulichungszwecken bestimmt sind und es soll dadurch der Umfang der vorliegenden Offenbarung keineswegs eingeschränkt werden.
  • ZEICHNUNGEN
  • Die hier beschriebenen Zeichnungen dienen nur zu Veranschaulichungszwecken und sollen den Umfang der vorliegenden Offenbarung in keiner Weise einschränken.
  • 1 ist eine isometrische Ansicht eines beispielhaften Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems nach den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems;
  • 3 ist eine vergrößerte, isometrische Ansicht eines Abschnitts des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems;
  • 4 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht in Richtung der Pfeile 4-4 aus 3 einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorspanneinrichtung;
  • 5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorspanneinrichtung des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems;
  • 6 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform der Vorspanneinrichtung des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Die nachfolgende Beschreibung ist rein beispielhafter Natur und es sollen dadurch die vorliegende Offenbarung bzw. deren Anwendung oder deren Nutzungsbereiche nicht eingeschränkt werden.
  • In 1 und 2, auf welche nun gemeinsam Bezug genommen wird, ist ein Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem gezeigt und allgemein durch die Bezugszahl 10 angegeben. Das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem 10 ist derart ausgelegt, um eine Mehrzahl von Synchronvorrichtungen (nicht gezeigt) in einem automatisierten Handschaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe zu betätigen. Die Betätigung der Synchronvorrichtungen durch das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem 10 macht es möglich, dass die Mehrzahl von Getrieberädern innerhalb des Getriebes eine Mehrzahl von Vorwärts- und Rückwärtsgang-Übersetzungsverhältnissen erzeugt. Das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem 10 umfasst im Allgemeinen eine Mehrzahl von Synchronvorrichtungs-Betätigungselementen 12. In dem hier gegebenen, speziellen Beispiel sind zwar vier Synchronvorrichtungs-Betätigungselemente 12 veranschaulicht, es ist jedoch festzustellen, dass jede beliebige Anzahl von Synchronvorrichtungs-Betätigungselementen 12 verwendet werden kann, ohne dass dadurch von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Da jedes Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 im Wesentlichen einem anderen gleicht, wird demgemäß hier nur ein Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 im Detail beschrieben.
  • Jedes Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 umfasst im Allgemeinen eine zylindrische Schaltstange 14. Die Schaltstange 14 weist ein erstes Ende 16 und diesem entgegengesetzt ein zweites Ende 18 auf. Eine Gabel 20 ist an der Schaltstange 14 nahe dem ersten Ende 16 montiert. Die Gabel 20 umfasst ein Paar auseinanderlaufender Gabelarme 22. Die Gabelarme 22 fassen eine Synchronvorrichtungshülse 24 (gezeigt in 2). Die Synchronvorrichtungshülse 24 ist bemessen, um eine Synchronvorrichtung (nicht gezeigt) darin aufzunehmen.
  • Das Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 umfasst weiterhin einen Einrückfinger 26, der an der Schaltstange 14 nahe an dem zweiten Ende 18 befestigt ist. Der Einrückfinger 26 umfasst einen Basisabschnitt 28, der ein Montageloch oder eine Montagebohrung 30 definiert. Das Montageloch 30 ist bemessen, um die Schaltstange 14 darin aufzunehmen. Außerdem erstreckt sich ein zylindrischer Fortsatz 32 aus dem Basisabschnitt 28 des Einrückfingers 26 heraus.
  • Das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem 10 umfasst weiterhin eine Mehrzahl von Kolben 34, die mit den Synchronvorrichtungs-Betätigungselementen 12 in Eingriff stehen. Demgemäß ist die Anzahl der Kolben 34 gleich der Anzahl der Synchronvorrichtungs-Betätigungselemente 12. Da jeder Kolben 34 im Wesentlichen einem anderen gleicht, wird hier nur ein Kolben 34 im Detail beschrieben. Der Kolben 34 wird vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch betätigt. In 3, auf welche nun Bezug genommen wird, definiert der Kolben 34 ein Loch oder eine Bohrung 36. Das Loch 36 umfasst eine zweifach kegelstumpfförmige Innenfläche 37, die einen ersten konisch zulaufenden Abschnitt 38 und einen zweiten konisch zulaufenden Abschnitt 40 definiert. Die konisch zulaufenden Abschnitte 38, 40 sind so miteinander ausgerichtet, dass die schmalen Enden der konischen Abschnitte 38, 40 aufeinandertreffen und einen Hals oder Abschnitt 42 mit verringertem Durchmesser definieren. Demgemäß weist das Loch 36 auf beiden Seiten des Halses 42 Durchmesser auf, welche größer als der Durchmesser des Lochs 36 an dem Hals 42 sind. Der Hals 42 ist auf der Längsachse des Kolbens 34 gelegen, welche in 3 durch die Bezugszahl 44 angegeben ist, und zwar in dem Zentrum des Kolbens 34 innerhalb des Lochs 36.
  • Der Fortsatz 32 des Einrückfingers 26 passt in das Loch 36 des Kolbens 34. Um das Übersetzungsverhältnis des Getriebes, mit welchem das Synchronvorrichtungs-Betätigungssystem 10 gekoppelt ist, zu wechseln, wird der Kolben 34 zuerst durch eine Kraft betätigt, die in 3 durch den Pfeil ”F” angegeben ist. Die Kraft F ist mit der Achse 44 des Kolbens 34 ausgerichtet. Wenn der Kolben 34 bewegt wird, tritt der Kolben 34 mit dem Fortsatz 32 des Einrückfingers 26 in Eingriff und bewegt den Einrückfinger 26 in eine Richtung parallel zu der Achse 44. Eine axiale Bewegung des Einrückfingers 26 setzt wiederum die Schaltstange 14, die Gabel 20, die Synchronvorrichtungshülse 24 und schlussendlich die Synchronvorrichtung (nicht gezeigt) in Bewegung. Die Bewegung der Synchronvorrichtung ermöglicht verschiedene Getrieberadkombinationen innerhalb des Getriebes.
  • Die Geometrie des Lochs 36 ist derart, dass wenn die Kraft ”F” auf den Kolben 34 aufgebracht wird, zuerst der Hals 42 mit dem Fortsatz 32 in Kontakt tritt. Für den Fall, dass jedoch die Schaltstange 14 oder der Einrückfinger 26 nicht richtig mit dem Kolben 34 ausgerichtet ist, ist die Geometrie des Lochs 36 derart, dass der Hals 22 weiterhin der erste Kontaktpunkt zwischen dem Kolben 34 und dem Fortsatz 32 des Einrückfingers 26 ist. Demgemäß bleibt der Hals 42 der erste Kontaktpunkt, und zwar ungeachtet des Abstands zwischen der Mittellinie der Schaltstange 14 und der Mittellinie des Kolbens 34. Indem der Kontaktpunkt entlang der Achse 44 des Kolbens 34 behalten wird, wird eine mechanische Abnutzung und eine Kolben-Schrägstellung des Kolbens 34 minimiert.
  • Das Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 umfasst eine Mehrzahl von Linearlagern oder Laufbuchsen 48, die an der Schaltstange 14 montiert sind. Die Linearlager 48 tragen das Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 innerhalb des Getriebes.
  • In 4, auf welche nun Bezug genommen wird, umfasst das Synchronvorrichtungs-Betätigungselement 12 weiterhin eine allgemein mit der Bezugszahl 50 angegebene Vorspanneinrichtung. Die Vorspanneinrichtung 50 umfasst einen ersten Sprengring 52, der innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, ersten Rille 54 angeordnet ist, und einen zweiten Sprengring 56, der innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, zweiten Rille 58 angeordnet ist. Die Sprengringe 52, 56 sind so bemessen, dass ein gewisser Abstand zwischen den Sprengringen 52, 56 und den Rillen 54, 58 besteht, wie dies über die verschiedenen Ansichten hinweg gezeigt ist. Der Einrückfinger 26 befindet sich zwischen dem ersten Sprengring 52 und dem zweiten Sprengring 56. Die Sprengringe 52 und 56 wirken zusammen, um die axiale Bewegung des Einrückfingers 26 entlang der Schaltstange 14 zu beschränken. Ein Vorspannelement 60 steht mit dem Einrückfinger 26 in Eingriff und drückt den Einrückfinger 26 gegen den ersten Sprengring 52. In dem hier gegebenen, speziellen Beispiel handelt es sich bei dem Vorspannelement 60 um eine Feder, die sich zwischen dem Einrückfinger 26 und der Laufbuchse 48 erstreckt. Die Vorspanneinrichtung 50 verhindert, dass der Einrückfinger 26 sich während der Montage des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems 10 um die Schaltstange 14 herum dreht.
  • In 5, auf welche nun Bezug genommen wird, ist eine zweite Ausführungsform der Vorspanneinrichtung durch die Bezugszahl 150 angegeben. Die Vorspanneinrichtung 150 umfasst einen ersten Sprengring 152, der innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, ersten Rille 154 angeordnet ist. Ein erster, konisch zulaufender Sprengring 156 ist innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, zweiten Rille 158 angeordnet. Der Einrückfinger 26 befindet sich zwischen dem ersten Sprengring 152 und dem konisch zulaufenden Sprengring 156. Der erste Sprengring 152 und der konisch zulaufende Sprengring 156 wirken zusammen, um die axiale Bewegung des Einrückfingers 26 entlang der Schaltstange 14 zu beschränken. Der konisch zulaufende Sprengring 156 weist einen im Allgemeinen trapezförmigen Querschnitt auf und ist so positioniert, dass er mit dem Einrückfinger 26 in Eingriff steht, um den Einrückfinger 26 gegen den ersten Sprengring 152 zu drücken. Im Spezifischeren weist der konisch zulaufende Sprengring 156 in der vorliegenden Ausführungsform zwei parallele Seiten, eine zu den beiden parallelen Seiten rechtwinkelige Seite, und eine zu diesen winkelig verlaufende Seite auf. Der konisch zulaufende Sprengring 156 kann jedoch andere Formen aufweisen, ohne dass dadurch von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Die Vorspanneinrichtung 150 verhindert, dass der Einrückfinger 26 sich während der Montage des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems 10 um die Schaltstange 14 herum dreht.
  • In 6, auf welche nun Bezug genommen wird, ist eine dritte Ausführungsform der Vorspanneinrichtung durch die Bezugszahl 250 angegeben. Die Vorspanneinrichtung 250 umfasst einen ersten Sprengring 252, der innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, ersten Rille 254 angeordnet ist. Ein zweiter Sprengring 256 ist innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, zweiten Rille 258 angeordnet. Der Einrückfinger 26 befindet sich zwischen dem ersten Sprengring 252 und dem zweiten Sprengring 256. Die Sprengringe 252 und 256 wirken zusammen, um die axiale Bewegung des Einrückfingers 26 entlang der Schaltstange 14 zu beschränken. Eine Klemme oder Feder 260 ist innerhalb einer in der Schaltstange 14 befindlichen, dritten Rille 262 angeordnet. Die dritte Rille 262 kann sich auf jeder beliebigen Seite des Einrückfingers 26 befinden. Die Klemme 260 steht mit dem ersten Sprengring 252 in Kontakt und drückt den Sprengring 252 gegen den Einrückfinger 26. Die Vorspanneinrichtung 250 verhindert, dass der Einrückfinger 26 sich während der Montage des Synchronvorrichtungs-Betätigungssystems 10 um die Schaltstange 14 herum dreht.

Claims (18)

  1. Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe, wobei die Anordnung umfasst: einen entlang einer Längsachse (44) bewegbaren Kolben (34), wobei der Kolben (34) eine Bohrung (36) aufweist, wobei die Bohrung (36) einen auf der Längsachse (44) zentrierten Abschnitt (42) mit verringertem Durchmesser aufweist; eine mit der Synchronvorrichtung verbundene Schaltstange (14), die betreibbar ist, um die Synchronvorrichtung zwischen zumindest zwei Stellungen zu bewegen; einen mit der Schaltstange (14) verbundenen Einrückfinger (26), wobei der Einrückfinger (26) einen Fortsatz (32) aufweist, der innerhalb der Bohrung (36) des Kolbens (34) angeordnet ist, und wobei, wenn der Kolben (34) entlang der Längsachse (44) bewegt wird, der Abschnitt (42) der Bohrung (36) mit vermindertem Durchmesser mit dem Fortsatz (32) des Einrückfingers (26) in Kontakt steht und den Einrückfinger (26) und die Schaltstange (14) in eine Richtung parallel zu der Längsachse (44) bewegt, um die Synchronvorrichtung zu betätigen.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Bohrung (36) auf jeder Seite des Abschnitts (42) mit verringertem Durchmesser eine kegelstumpfförmige Gestalt aufweist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1, welche weiterhin eine mit der Schaltstange (14) verbundene Laufbuchse (48) und ein zwischen der Laufbuchse (48) und dem Einrückfinger (26) befindliches Vorspannelement (60) aufweist, wobei das Vorspannelement (60) den Einrückfinger (26) von der Laufbuchse (48) weg vorspannt.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, welche weiterhin einen ersten Sprengring (52) umfasst, der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (54) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei das Vorspannelement (60) den Einrückfinger (26) gegen den ersten Sprengring (52) hin vorspannt.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, welcher weiterhin einen zweiten Sprengring (56) umfasst, der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (58) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (52) und dem zweiten Sprengring (56) befindet.
  6. Anordnung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen ersten Sprengring (152), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (154) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und einen konisch zulaufenden Sprengring (156), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (158) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (152) und dem konisch zulaufenden Sprengring (156) befindet, und wobei der konisch zulaufende Sprengring (156) den Einrückfinger (26) gegen den ersten Sprengring (152) hin vorspannt.
  7. Anordnung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen ersten Sprengring (252), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (254) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, einen zweiten Sprengring (256), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (258) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und ein Vorspannelement, das in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, dritten umlaufenden Rille (262) angeordnet ist, wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (252) und dem zweiten Sprengring (256) befindet, und wobei das Vorspannelement den ersten Sprengring (252) und/oder den zweiten Sprengring (256) gegen den Einrückfinger (26) hin vorspannt.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, wobei es sich bei dem Vorspannelement um eine Feder (260) mit einem in der dritten, umlaufenden Rille (262) befindlichen Basisabschnitt handelt.
  9. Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe, wobei die Anordnung umfasst: einen entlang einer Längsachse (44) bewegbaren Kolben (34), wobei der Kolben (34) eine Innenfläche (37) aufweist, die eine Bohrung (36) definiert, und eine Öffnung, die mit der Bohrung (36) in Verbindung steht, wobei die Innenfläche (37) an einem ersten Abschnitt einen ersten Durchmesser aufweist und die Innenfläche (37) an einem zweiten Abschnitt (42) einen zweiten Durchmesser aufweist, und wobei der erste Durchmesser größer als der zweite Durchmesser ist; eine mit der Synchronvorrichtung verbundene Schaltstange (14), die betreibbar ist, um die Synchronvorrichtung zwischen zumindest zwei Stellungen zu bewegen; einen mit der Schaltstange (14) verbundenen Einrückfinger (26), wobei der Einrückfinger (26) einen Fortsatz (32) aufweist, der innerhalb der Bohrung (36) des Kolbens (34) angeordnet ist, und wobei, wenn der Kolben (34) entlang der Längsachse (44) bewegt wird, der zweite Abschnitt (42) der Innenfläche (37) mit dem Fortsatz (32) des Einrückfingers (26) in Kontakt steht und den Einrückfinger (26) und die Schaltstange (14) in eine Richtung parallel zu der Längsachse (44) bewegt, um die Synchronvorrichtung zu betätigen.
  10. Anordnung nach Anspruch 9, wobei der erste Abschnitt sich nahe der Öffnung befindet und der zweite Abschnitt (42) sich nächst der Längsachse (44) befindet.
  11. Anordnung nach Anspruch 9, wobei die Innenfläche (37) einen dritten Abschnitt mit einem dritten Durchmesser umfasst, der größer als der zweite Durchmesser ist, wobei der zweite Abschnitt (42) sich zwischen dem ersten Abschnitt und dem dritten Abschnitt befindet.
  12. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Bohrung (36) auf jeder Seite des zweiten Abschnitts (42) eine kegelstumpfförmige Gestalt aufweist.
  13. Anordnung nach Anspruch 1, welche weiterhin eine mit der Schaltstange (14) verbundene Laufbuchse (48) und ein zwischen der Laufbuchse (48) und dem Einrückfinger (26) befindliches Vorspannelement (60) aufweist, wobei das Vorspannelement (60) den Einrückfinger (26) von der Laufbuchse (48) weg vorspannt.
  14. Anordnung nach Anspruch 13, welche weiterhin einen ersten Sprengring (52) umfasst, der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (54) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei das Vorspannelement (60) den Einrückfinger (26) gegen den ersten Sprengring (52) hin vorspannt.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, welcher weiterhin einen zweiten Sprengring (56) umfasst, der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (58) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (52) und dem zweiten Sprengring (56) befindet.
  16. Anordnung nach Anspruch 9, weiterhin umfassend einen ersten Sprengring (152), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (154) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und einen konisch zulaufenden Sprengring (156), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (158) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (152) und dem konisch zulaufenden Sprengring (156) befindet, und wobei der konisch zulaufende Sprengring (156) den Einrückfinger (26) gegen den ersten Sprengring (152) hin vorspannt.
  17. Anordnung nach Anspruch 9, weiterhin umfassend einen ersten Sprengring (252), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, ersten umlaufenden Rille (254) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, einen zweiten Sprengring (256), der in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, zweiten umlaufenden Rille (258) nächst dem Einrückfinger (26) angeordnet ist, und ein Vorspannelement, das in einer in der Schaltstange (14) befindlichen, dritten umlaufenden Rille (262) angeordnet ist, wobei der Einrückfinger (26) sich zwischen dem ersten Sprengring (252) und dem zweiten Sprengring (256) befindet, und wobei das Vorspannelement den ersten Sprengring (252) und/oder den zweiten Sprengring (256) gegen den Einrückfinger (26) hin vorspannt.
  18. Anordnung nach Anspruch 17, wobei es sich bei dem Vorspannelement um eine Feder (260) mit einem in der dritten, umlaufenden Rille (262) befindlichen Basisabschnitt handelt.
DE200810015937 2007-03-30 2008-03-27 Anordnung zum Betätigen einer Synchronvorrichtung in einem Getriebe Expired - Fee Related DE102008015937B4 (de)

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