DE102008015898A1 - Radialwellendichtring sowie Gehäuse mit einer austretenden Welle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Radialwellendichtring (200) sowie ein Gehäuse mit einer austretenden Welle (206). Um einen Radialwellendichtring (200) zur Verfügung zu stellen, der trocken verbaubar ist, ist gemäß der Erfindung bei einem Radialwellendichtring (200) vorgesehen, dass eine radial umlaufende Stufe (228) derart ausgebildet ist, dass bei einem Fügevorgang der Versteifungsring (208) mit dem Haltebereich (226) zeitlich vor dem Elastomerkörper (210) mit dem ersten Dichtbereich (230) an dem Gehäuseteil (204) zur Anlage kommt.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Radialwellendichtring sowie ein Gehäuse mit einer austretenden Welle.
- Aus der gattungsgemäßen
DE 101 36 169 34 sind ein Radialwellendichtring, der aus einem stählernen Versteifungsring überzogen mit einem Elastomerkörper besteht, und ein Gehäuse mit einer austretenden Welle bekannt. - Ebenso ist in der
DE 102 33 509 A1 ein Radialwellendichtring beschrieben, der einen Grundkörper aus einem stählernen Versteifungsring aufweist, der mit einem Elastomerkörper überzogen ist. Die Montage eines solchen Radialwellendichtrings erfordert aufgrund der Reibung zwischen dem Elastomerkörper und einem Gehäuseteil die Verwendung eines Gleitmittels, so dass nach der Montage Gleitmittelrückstände auftreten können, die als Fehlfunktion des Radialwellendichtrings fehl interpretiert werden und zu unnötigen Wartungsarbeiten führen können. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Radialwellendichtring zur Verfügung zu stellen, der trocken verbaubar ist. Ferner soll ein Gehäuse mit einer austretenden Welle zur Verfügung gestellt werden, das sich einfacher aufbauen lässt.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 8.
- Gemäß der Erfindung ist bei einem Radialwellendichtring nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vorgesehen, dass eine radial umlaufende Stufe derart ausgebildet ist, dass bei einem Fügevorgang der Versteifungsring mit dem Haltebereich zeitlich vor dem Elastomerkörper mit dem ersten Dichtbereich an dem Gehäuseteil zur Anlage kommt.
- Gemäß der Erfindung ist also der Radialwellendichtring so gestaltet, dass der Elastomerkörper, welcher auch als Gummierung bezeichnet werden könnte, voraus montiert wird, und dennoch der Versteifungsring zuerst zum Tragen kommt. Dies führt zu einer verminderten Belastung des Elastomerkörpers, der dadurch seine Dichtfunktion besser erfüllen kann. Darüber hinaus ist der Weg, den der Elastomerkörper gegenüber dem Gehäuseteil zu verlagern ist, gegenüber dem Stand der Technik erheblich verkürzt, so dass auf ein Schmiermittel, welches den Elastomerkörper gegen Abrieb schützt, verzichtet werden kann. Der kurze Verlagerungsweg des Elastomerkörpers reduziert darüber hinaus die Gefahr eines Verkantens oder Verkippens während der Montage.
- Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Stufe derart ausgebildet, dass ein Stufensitz ausgebildet ist, der eine radial innere erste Zylinderfläche als Dichtfläche des Radialwellendichtrings und eine radial äußere zweite Zylinderfläche als Sitzfläche des Versteifungsrings aufweist. Dadurch wird für den Elastomerkörper in dem Gehäuseteil ein kurzer Gleitweg bei der Montage erreicht. Darüber hinaus wird so ferner eine gute Vorzentrierung des Versteifungsrings in dem Gehäuse erreicht.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Elastomerkörper einen umlaufenden Zylinderabschnitt aufweist, der einen radial innen liegenden Zylinderabschnitt des Versteifungsrings radial außen mindestens teilweise überdeckend angeordnet ist. Dadurch kann bei einem geringen Materialaufwand ein sehr großer Dichtbereich zur Verfügung gestellt werden.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Versteifungsring einen nach außen weisenden, vorzugsweise als Kreisscheibe ausgebildeten Positionieranschlag aufweist. Dies erleichtert die Montage.
- Um die Herstellung eines erfindungsgemäßen Radialwellendichtrings zu erleichtern, ist gemäß weiteren bevorzugten Ausgestaltungen der Erfindung vorgesehen, dass der Versteifungsring als Blechkörper, vorzugsweise als Stahlblechkörper gefertigt ist, und dass der Elastomerkörper als Spritzgusskörper, vorzugsweise als ein den Versteifungsring mindestens teilweise einbettender Spritzgusskörper gefertigt ist.
- Zur Erhöhung der Dichtwirkung an einer Welle ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgesehen, dass an dem zweiten Dichtbereich eine Schlauchfeder angeordnet ist.
- Die Vorteile der Erfindung zeigen sich auch an einem Gehäuse mit einer austretenden Welle, wenn an diesem ein Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist. Daher wird auch für ein Gehäuse mit einer austretenden Welle selbstständig Schutz beansprucht. Hinsichtlich der Wirkungsweisen und Vorteile wird auf die entsprechende Beschreibung des Radialwellendichtrings Bezug genommen und ausdrücklich verwiesen.
- Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an einem Gehäuseteil des Gehäuses ein Stufensitz ausgebildet, der eine radial innere erste Zylinderfläche als Dichtfläche für den ersten Dichtbereich des Radialwellendichtrings und eine radial äußere zweite Zylinderfläche als Sitzfläche für den Versteifungsring aufweist. Dadurch wird für den Elastomerkörper in dem Gehäuseteil ein kurzer Gleitweg bei der Montage erreicht. Darüber hinaus wird so ferner eine gute Vorzentrierung des Versteifungsringes in dem Gehäuse erreicht.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Dabei zeigen:
-
1 eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Radialwellendichtrings als Teil eines Gehäuses mit austretender Welle gemäß einer bevorzugten Ausführungsform und -
2 einen Radialwellendichtring gemäß dem Stand der Technik. - In
1 ist ein Radialwellendichtring200 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gezeigt, welcher einen Zwischenraum202 zwischen einem Gehäuseteil204 und einer Welle206 abdichtend überbrückt. Der Radialwellendichtring200 weist einen Versteifungsring208 auf, der als Tiefziehteil aus Stahlblech mit einheitlicher Wandstärke gefertigt ist und daher auch als Blechkörper bezeichnet werden kann. Der Versteifungsring208 ist teilweise in einen Elastomerkörper210 eingebettet. - Der Versteifungsring
208 weist im Querschnitt global betrachtet einen s-förmig gespiegelten Verlauf auf, wodurch der Versteifungsring208 formstabil gestaltet ist. Dabei sind von radial außen nach innen aufeinander folgend zunächst ein als Kreisscheibe ausgebildeter Positionieranschlag212 , ein erster Zylinderabschnitt214 , ein zweiter Zylinderabschnitt216 , ein erster Scheibenabschnitt218 , ein dem Verlauf einer Kegelmantelfläche folgender Verbindungsabschnitt220 , ein zweiter Scheibenabschnitt222 sowie ein Dichtbereichs-Führungsabschnitt224 ausgebildet. Die einzelnen Abschnitte des Versteifungsrings208 gehen jeweils mit fertigungsbedingten Biegeradien ineinander über. - Der erste Zylinderabschnitt
214 dient als Haltebereich226 , und er befindet sich axial versetzt zu dem zweiten Zylinderabschnitt216 , wobei der Außendurchmesser des ersten Zylinderabschnitts214 größer ist als der Außendurchmesser des zweiten Zylinderabschnitts216 . Dadurch ist an dem Versteifungsring208 eine Stufe228 ausgebildet. - Das Gehäuse
204 weist eine gestufte Sitzbohrung250 auf, wobei eine innere Zylinderkontur252 gegenüber einer äußeren Zylinderkontur254 einen kleineren Innendurchmesser aufweist. Die innere Zylinderkontur252 dient als Dichtfläche für den umlaufenden Zylinderabschnitt238 des Elastomerkörpers210 , und die äußere Zylinderkontur254 dient als Sitzfläche für den ersten Zylinderabschnitt214 , der einen Haltebereich226 darstellt. - Mit der äußeren Oberfläche des ersten Zylinderabschnittes
214 liegt der Versteifungsring208 an dem Gehäuseteil204 an, wobei der Versteifungsring208 gegenüber dem Gehäuseteil204 so an diesem mittels eines Presssitzes zentriert festgelegt ist. - In
1 ist deutlich gezeigt, dass der erste Zylinderabschnitt214 und der zweite Zylinderabschnitt216 eine Stufe228 bilden, durch die – unter Berücksichtigung der Materialstärke des umlaufenden Zylinderabschnittes238 des Elastomerkörpers210 – die gestufte Sitzbohrung250 abgebildet wird. Das bedeutet mit anderen Worten, dass die Differenz zwischen den Außenradien des ersten Zylinderabschnittes214 und des zweiten Zylinderabschnitts216 größer ist also die Differenz der Radien der gestuften Sitzbohrung250 . - Die Abdichtwirkung des Radialwellendichtrings
200 wird durch den Elastomerkörper210 erzielt, welcher dazu einen ersten Dichtbereich230 und einen zweiten Dichtbereich232 aufweist. Der Elastomerkörper210 folgt in seiner Erstreckung dem Verlauf des Versteifungsrings208 , wodurch an einer Innenseite234 des Radialwellendichtrings200 eine den gesamten Zwischenraum202 überbrückende Elastomerschicht236 gebildet ist. - In dem ersten Dichtbereich
230 weist der Elastomerkörper210 einen einstückig mit der Elastomerschicht236 ausgebildeten umlaufenden Zylinderabschnitt238 auf, der den diesbezüglich radial innen liegenden zweiten Zylinderabschnitt216 des Versteifungsrings208 vollständig überdeckt. Eine äußere Zylinderfläche des umlaufenden Zylinderabschnitts238 liegt im montierten Zustand des Radialwellendichtrings200 an dem Gehäuseteil204 an und bewirkt so die Abdichtung in dem ersten Dichtbereich230 . - In dem zweiten Dichtbereich
232 weist der Elastomerkörper210 einen sich in Achsrichtung erstreckenden Dichtvorsprung240 auf, an dem eine Dichtnase242 und eine Dichtlippe244 ausgebildet sind. Die Dichtnase242 , die in Achsrichtung gesehen bezüglich der Dichtlippe244 zur Innenseite des Gehäuseteiles204 weist, wird mittels einer Schlauchfeder246 gegen die Welle206 angepresst. - Bei der Montage des Radialwellendichtrings
200 erfolgt durch den ersten Zylinderabschnitt214 des Versteifungsrings208 eine Vorzentrierung des Radialwellendichtrings200 in dem Gehäuseteil204 , wodurch eine Belastung des umlaufenden Zylinderabschnitts238 des Elastomerkörpers210 , der eine in axialer Richtung kürzere Kontaktfläche mit dem Gehäuseteil204 aufweist als der Versteifungsring208 , gering gehalten wird. Somit wird vorteilhaft bei der Montage des Radialwellendichtrings200 ein Gleitmittel nicht benötigt. - Es sei noch darauf hingewiesen, dass der Elastomerkörper
210 an seinem radialen äußeren Rand eine Einfädel-Fase256 aufweist, die den Abrieb weiter vermindert. - Bei der Montage des Radialwellendichtrings
200 in dem Gehäuseteil204 wird dieser in das Gehäuseteil204 eingepresst, bis der Positionieranschlag212 an der entsprechenden Stirnseite248 des Gehäuses204 anschlägt. Der erste Zylinderabschnitt214 ist mit 3 mm bis 20 mm, vorzugsweise 10 mm Länge in Achsrichtung sehr kurz bemessen. - Da ein Schmiermittel für die Montage des erfindungsgemäßen Radialwellendichtringes
200 nicht erforderlich ist, entfällt also der Arbeitsschritt eines Schmiermittelauftrages. Dadurch besteht auch nicht mehr die Gefahr einer Fehlbeurteilung infolge des Schmiermittels, so dass auch unnötige Wartungsarbeiten unterbleiben. - Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass durch die Vorzentrierung des Radialwellendichtrings
200 über den metallischen Presssitz ein kürzerer Gleitweg für den Elastomerkörper210 beim Einpressen des Radialwellendichtrings200 erreicht wird. Auch verhindert die Vorzentrierung eine Schiefstellung und einen damit verbundenen Abrieb des Elastomerkörpers210 , wodurch die Gefahr von Undichtigkeiten verringert wird. Da der Presssitz und der Dichtsitz durch die Stufung voneinander getrennt sind, wird auch eine individuelle Anpassung des Radialwellendichtrings200 erleichtert. -
- 200
- Radialwellendichtring
- 202
- Zwischenraum
- 204
- Gehäuseteil
- 206
- Welle
- 208
- Versteifungsring
- 210
- Elastomerkörper
- 212
- Positionieranschlag
- 214
- erster Zylinderabschnitt
- 216
- zweiter Zylinderabschnitt
- 218
- erster Scheibenabschnitt
- 220
- Verbindungsabschnitt
- 222
- zweiter Scheibenabschnitt
- 224
- Führungsabschnitt
- 226
- Haltebereich
- 228
- Stufe
- 230
- erster Dichtbereich
- 232
- zweiter Dichtbereich
- 234
- Innenseite
- 236
- Elastomerschicht
- 238
- umlaufender Zylinderabschnitt
- 240
- Dichtvorsprung
- 242
- Dichtnase
- 244
- Dichtlippe
- 246
- Schlauchfeder
- 248
- Stirnseite
- 250
- gestufte Sitzbohrung
- 252
- innere Zylinderkontur
- 254
- äußere Zylinderkontur
- 256
- Einfädel-Fase
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 1013616934 [0002]
- - DE 10233509 A1 [0003]
Claims (9)
- Radialwellendichtring, welcher einen Zwischenraum (
202 ) zwischen einem Gehäuseteil (204 ) und einer Welle (206 ) abdichtend überbrückt, mit einem Versteifungsring (208 ) und einem mit diesem verbundenen Elastomerkörper (210 ), wobei der Versteifungsring (208 ) einen Haltebereich (226 ) aufweist, mit welchem der Versteifungsring (208 ) gegenüber dem Gehäuseteil (204 ) oder der Welle verdrehfest festgelegt ist, wobei an den Haltebereich (226 ) in Achsrichtung anschließend eine radial umlaufende Stufe (228 ) ausgebildet ist, und wobei an dem Elastomerkörper (210 ) ein erster Dichtbereich (230 ) zur Anlage an einem ungebenden Gehäuseteil (204 ) und ein zweiter Dichtbereich (232 ) zur Anlage an der Welle (206 ) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die radial umlaufende Stufe (228 ) derart ausgebildet ist, dass bei einem Fügevorgang der Versteifungsring (208 ) mit dem Haltebereich (226 ) zeitlich vor dem Elastomerkörper (210 ) mit dem ersten Dichtbereich (230 ) an dem Gehäuseteil (204 ) zur Anlage kommt. - Radialwellendichtring nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (
228 ) derart ausgebildet ist, dass ein Stufensitz ausgebildet ist, der eine radial innere erste Zylinderfläche als Dichtfläche des Radialwellendichtrings und eine radial äußere zweite Zylinderfläche als Sitzfläche des Versteifungsring aufweist. - Radialwellendichtring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerkörper (
210 ) einen umlaufenden Zylinderabschnitt (238 ) aufweist, der einen radial innen liegenden Zylinderabschnitt (216 ) des Versteifungsringes (208 ) radial außen mindestens teilweise überdeckend angeordnet ist. - Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (
208 ) einen nach außen weisenden, vorzugsweise als Kreisscheibe ausgebildeten Positionieranschlag (212 ) aufweist. - Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (
208 ) als Blechkörper, vorzugsweise als Stahlblechkörper gefertigt ist. - Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerkörper (
210 ) als Spritzgusskörper, vorzugsweise als ein den Versteifungsring mindestens teilweise einbetender Spritzgusskörper gefertigt ist. - Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Dichtbereich (
232 ) eine Schlauchfeder (246 ) angeordnet ist. - Gehäuse mit einer austretenden Welle, wobei ein Zwischenraum (
202 ) zwischen einem Gehäuseteil (204 ) und der Welle (206 ) mit einem Radialwellendichtring (200 ) abdichtend überbrückt ist, wobei der Radialwellendichtring (200 ) einen Versteifungsring (208 ) und einen mit diesem verbundenen Elastomerkörper (210 ) aufweist, wobei der Versteifungsring (208 ) einen Haltebereich (226 ) aufweist, mit welchem der Versteifungsring (208 ) gegenüber dem Gehäuseteil verdrehfest festgelegt ist, wobei der Haltebereich (226 ) in Achsrichtung eine radial umlaufende Stufe (228 ) aufweist, und wobei an dem Elastomerkörper (210 ) ein erster Dichtbereich (230 ) zur Anlage an dem Gehäuseteil (204 ) und ein zweiter Dichtbereich (232 ) zur Anlage an der Welle (206 ) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialwellendichtring (200 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist. - Gehäuse mit einer austretenden Welle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuseteil (
204 ) ein Stufensitz ausgebildet ist, der eine radial innere erste Zylinderfläche als Dichtfläche für den ersten Dichtbereich (230 ) des Radialwellendichtrings (200 ) und eine radial äußere zweite Zylinderfläche als Sitzfläche für den Versteifungsring (208 ) aufweist.
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Effective date: 20140617 |
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