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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE
PATENTANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht das Prioritätsrecht der
koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2007-0041989 ,
die am 30. April 2007 bei dem koreanischen Amt für geistiges
Eigentum (KIPO) eingereicht wurde und deren Offenbarung durch Nennung
als hierin vollinhaltlich aufgenommen betrachtet wird.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leiterplatte und spezieller
eine Leiterplatte, die ein Problem der Signalvermischung zwischen
einem analogen Schaltkreis und einem digitalen Schaltkreis lösen
kann.
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2. Stand der Technik
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Um
den heutigen Trend, Mobilität als eines der wichtigsten
Themen zu betrachten, gerecht zu werden, wurden diverse Vorrichtungen
wie etwa mobile Kommunikationsendgeräte, persönliche
digitale Assistenten (PDA), Laptop-Computer und Digital-Multimedia-Broadcast-Einrichtungen
(DMB) auf den Markt gebracht.
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Solche
Vorrichtungen weisen eine Leiterplatte auf, deren Konfiguration
analoge Schaltkreise (z. B. Hochfrequenzschaltkreise) und digitale
Schaltkreise für die drahtlose Kommunikation kombiniert.
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1 ist
eine Schnittansicht, die eine Leiterplatte mit einem analogen und
einem digitalen Schaltkreis zeigt. Zwar wird eine vierschichtige
Leiterplatte dargestellt, doch können auch andere Leiterplatten
verwendet werden, wie etwa zwei- oder sechsschichtige Leiterplatten.
Es wird hierbei angenommen, dass es sich bei dem analogen Schaltkreis
um einen Hochfrequenzschaltkreis (HF-Schaltkreis) handelt.
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Die
Leiterplatte 100 weist Folgendes auf: Metallschichten 110-1, 110-2, 110-3 und 110-4 (nachstehend gemeinsam: 110),
dielektrische Schichten 120-1, 120-2 und 120-3 (nachstehend
gemeinsam: 120), die zwischen den Metallschichten 110 gestapelt
sind, einen digitalen Schaltkreis 130, der auf der obersten
Metallschicht 110-1 montiert ist, und einen HF-Schaltkreis 140.
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Wenn
angenommen wird, dass es sich bei der Metallschicht 110-2 um
eine Masseschicht und bei der Metallschicht 110-3 um eine
Versorgungsschicht handelt, so fließt durch eine Durchkontaktierung 160,
welche die Masseschicht 110-2 und die Versorgungsschicht 110-3 miteinander
verbindet, ein Strom, und die Leiterplatte 100 führt
eine vorbestimmte Operation oder Funktion aus.
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Hierbei
werden eine Betriebsfrequenz des digitalen Schaltkreises 130 und
eine elektromagnetische Welle (EM-Welle) 150 durch Oberschwingungskomponenten
an den HF-Schaltkreis 140 übertragen, wodurch ein
Signalvermischungsproblem entsteht. Das Signalvermischungsproblem
entsteht aufgrund der von dem digitalen Schaltkreis 130 ausgehenden
EM-Welle, die eine Frequenz in dem Frequenzband aufweist, in welchem der
HF-Schaltkreis 140 betrieben wird. Dieses Problem führt
dazu, dass der exakte Betrieb des HF-Schaltkreises 140 behindert
wird. Wenn der HF-Schaltkreis 140 beispielsweise ein Signal
empfangen soll, das in einem bestimmten Frequenzband liegt, so kann
die Übertragung der EM-Welle 150, welche Signale
enthält, die in dem bestimmten Frequenzband liegen, von
dem digitalen Schaltkreis 130 es schwierig machen, das
in dem bestimmten Frequenzband liegende Signal exakt zu empfangen.
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Das
Signalvermischungsproblem zu lösen wird aufgrund der höheren
Komplexität elektronischer Vorrichtungen und der höheren
Betriebsfrequenz digitaler Schaltkreise 130 immer schwieriger.
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Das
Verfahren mit Entkopplungskondensator – eine typische Lösung
für Leistungsrauschen – eignet sich nicht für
hohe Frequenzen. Demgemäß ist es notwendig, das
Rauschen der hohen Frequenzen zwischen dem HF-Schaltkreis 140 und
dem digitalen Schaltkreis 130 abzufangen oder zu vermindern.
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2 ist
eine Schnittansicht, welche eine elektromagnetische Bandlückenstruktur
zeigt, die ein Problem der Signalvermischung zwischen einem analogen
Schaltkreis und einem digitalen Schaltkreis mit herkömmlicher
Technik löst, und 3 ist eine
Draufsicht, die eine Metallplattenkonfiguration der in 2 gezeigten
elektromagnetischen Bandlückenstruktur zeigt. 4 ist
eine perspektivische Ansicht der in 2 gezeigten
elektromagnetischen Bandlückenstruktur, und 5 ist
ein Ersatzschaltbild für die in 2 gezeigte
elektromagnetische Bandlückenstruktur.
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Die
elektromagnetische Bandlückenstruktur 200 weist
eine erste Metallschicht 210-1, eine zweite Metallschicht 210-2,
eine erste dielektrische Schicht 220a, eine zweite dielektrische
Schicht 220b, eine Metallplatte 232 und eine Durchkontaktierung 234 auf.
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Die
erste Metallschicht 210-1 und die Metallplatte 232 sind über
die Durchkontaktierung 234 miteinander verbunden. Die Metallplatte 232 und
die Durchkontaktierung 234 bilden zusammen eine pilzartige
Struktur 230 aus (siehe 4).
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Falls
die erste Metallschicht 210-1 eine Masseschicht ist, ist
die zweite Metallschicht 210-2 eine Versorgungsschicht.
Und falls die erste Metallschicht 210-1 die Versorgungsschicht
ist, ist die zweite Schicht 210-2 die Masseschicht.
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Mit
anderen Worten führt das wiederholte Ausbilden der pilzartigen
Struktur 230 (siehe 3) zu einer Bandlückenstruktur,
welche ein Signal in einem bestimmten Frequenzband an der Fortpflanzung
hindert. Die pilzartigen Strukturen 230 einschließlich
der Metallplatten 232 und der Durchkontaktierungen 234 werden
derzeit wiederholt zwischen der Masseschicht und der Versorgungsschicht
ausgebildet.
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Die
Funktion, die ein Signal in einem bestimmten Frequenzband an der
Fortpflanzung hindert und auf dem ohmschen Widerstand RE und
RP, dem induktiven Widerstand LE and
LP, dem kapazitiven Widerstand CE, CP und CG und dem Leitwert GP und
GE basiert, wird durch das in 5 gezeigte
Ersatzschaltbild angenähert.
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Ein
mobiles Kommunikationsendgerät ist ein gutes Beispiel für
eine elektronische Vorrichtung, welche eine Leiterplatte einsetzt,
die mit dem digitalen Schaltkreis und dem HF-Schaltkreis zusammen
realisiert ist. Im Falle des mobilen Kommunikationsendgeräts
muss zur Lösung des Signalvermischungsproblems Rauschen im
Betriebsfrequenzband des HF-Schaltkreises zwischen 0,8 und 2,0 GHz
abgeschirmt werden. Außerdem wird eine kleine pilzartige
Struktur benötigt. Die vorstehende elektromagnetische Bandlückenstruktur
kann jedoch die beiden zur Lösung des Signalvermischungsproblems
notwendigen Bedingungen möglicherweise nicht erfüllen.
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Außerdem
muss es möglich sein, den abgeblockten Rauschpegel anzupassen,
falls die elektromagnetische Bandlückenstruktur zur Lösung
des Signalvermischungsproblems benutzt werden soll. Dem ist so, weil
der Designer nicht nur die einzelnen Bandlücken-Frequenzbänder
anpassen muss, damit sie den für diverse Anwendungsfälle
und Produkte erforderlichen Bedingungen entsprechen, sondern auch
das Rauschen des ge mischten Signals innerhalb eines relevanten Bandlücken-Frequenzbandes
auf einen Sollpegel herabsetzen muss.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
schafft die vorliegende Erfindung eine elektromagnetische Bandlückenstruktur
und eine Leiterplatte, die einen Rauschpegel innerhalb desselben
Frequenzbandes weiter herabsetzen können als andere Strukturen
von derselben Größe, indem sie Rauschen einer
konkreten Frequenz an der Fortpflanzung hindern.
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Die
vorliegende Erfindung schafft außerdem eine elektromagnetische
Bandlückenstruktur und eine Leiterplatte, die bei einer
elektronischen Vorrichtung (z. B. einem mobilen Kommunikationsendgerät),
welche eine Leiterplatte mit darin gemeinsam realisiertem digitalem
Schaltkreis und HF-Schaltkreis einsetzt, ein Signalvermischungsproblem
lösen können.
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Unter
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine elektromagnetische
Bandlückenstruktur bereit, die Folgendes aufweist: eine
erste Metallschicht; eine erste dielektrische Schicht, die über
die erste Metallschicht gestapelt ist; eine Metallplatte, die über
die erste dielektrische Schicht gestapelt ist; eine Durchkontaktierung,
die die erste Metallschicht mit der Metallplatte verbindet; eine
zweite dielektrische Schicht, die über die Metallplatte
und die erste dielektrische Schicht gestapelt ist; eine zweite Metallschicht,
die über die zweite di elektrische Schicht gestapelt ist.
Hierbei kann in der Metallplatte ein Loch ausgebildet sein.
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Hierbei
können in der Metallplatte mehrere Löcher ausgebildet
sein, und die mehreren Löcher können in der Metallplatte
symmetrisch mit der Durchkontaktierung als Symmetrieachse angeordnet
sein. Das Loch kann in einem Bereich außerhalb eines weiteren
Bereichs ausgebildet sein, in welchem die Durchkontaktierung mit
der Metallplatte verbunden ist.
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Es
können mehrere pilzartige Strukturen einschließlich
der mit den Löchern ausgebildeten Metallplatten und der
Durchkontaktierungen zwischen der ersten Metallschicht und der zweiten
Metallschicht vorliegen.
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Die
Metallschichten der mehreren pilzartigen Strukturen können
auf derselben planaren Fläche angeordnet sein.
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Unter
einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung eine Leiterplatte mit
einem analogen und einem digitalen Schaltkreis bereit. Die Leiterplatte
kann Folgendes aufweisen: eine elektromagnetische Bandlückenstruktur,
die zwischen dem analogen Schaltkreis und dem digitalen Schaltkreis
angeordnet ist, wobei die elektromagnetische Bandlückenstruktur
Folgendes aufweist: eine erste Metallschicht; eine erste dielektrische Schicht,
die über die erste Metallschicht gestapelt ist; eine Metallplatte,
die über die erste dielektrische Schicht gestapelt ist;
eine Durchkontaktierung, die die erste Metallschicht mit der Metall platte
verbindet; eine zweite dielektrische Schicht, die über
die Metallplatte und die erste dielektrische Schicht gestapelt ist;
eine zweite Metallschicht, die über die zweite dielektrische
Schicht gestapelt ist. Hierbei kann in der Metallplatte ein Loch
ausgebildet sein.
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Bei
der ersten Metallschicht kann es sich um eine Masseschicht oder
um eine Versorgungsschicht handeln, und die zweite Metallschicht
kann die jeweils andere Schicht sein.
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In
der Metallplatte können mehrere Löcher ausgebildet
sein, und die mehreren Löcher können in der Metallplatte
symmetrisch mit der Durchkontaktierung als Symmetrieachse angeordnet
sein. Das Loch kann in einem Bereich außerhalb eines weiteren
Bereichs ausgebildet sein, in welchem die Durchkontaktierung mit
der Metallplatte verbunden ist.
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Es
können mehrere pilzartige Strukturen einschließlich
der mit den Löchern ausgebildeten Metallplatten und der
Durchkontaktierungen zwischen der ersten Metallschicht und der zweiten
Metallschicht vorliegen.
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Die
Metallschichten der mehreren pilzartigen Strukturen können
auf derselben planaren Fläche angeordnet sein.
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Bei
dem analogen Schaltkreis kann es sich um einen HF-Schaltkreis handeln,
welcher ein Funksignal von außerhalb empfängt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Diese
und weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
lassen sich anhand der folgenden Beschreibung, der beigefügten
Ansprüche und der begleitenden Zeichnungen besser verstehen.
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1 ist
eine Schnittansicht, die eine Leiterplatte mit einem analogen und
einem digitalen Schaltkreis zeigt.
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2 ist
eine Schnittansicht, welche eine elektromagnetische Bandlückenstruktur
zeigt, die ein Problem der Signalvermischung zwischen einem analogen
Schaltkreis und einem digitalen Schaltkreis mit herkömmlicher
Technik löst.
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3 ist
eine Draufsicht, die eine Metallplattenkonfiguration der in 2 gezeigten
elektromagnetischen Bandlückenstruktur zeigt.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die in 2 gezeigte
elektromagnetische Bandlückenstruktur zeigt.
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5 zeigt
ein Ersatzschaltbild für die in 2 gezeigte
elektromagnetische Bandlückenstruktur.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, welche eine elektromagnetische Bandlückenstruktur
zeigt, die ein Problem der Signalvermischung zwischen einem analogen
Schaltkreis und einem digitalen Schaltkreis löst.
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7 ist
eine Draufsicht, die eine Metallplattenkonfiguration der in 6 gezeigten
elektromagnetischen Bandlückenstruktur zeigt.
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8 ist
eine entlang der Linie A-A' in 7 genommene
Schnittansicht der elektromagnetischen Bandlückenstruktur
der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
ein Schaubild, das computersimulierte Ergebnisse bei Verwendung
einer elektromagnetischen Bandlückenstruktur nach Stand
der Technik und bei Verwendung einer elektromagnetischen Bandlückenstruktur
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Da
zahlreiche Umordnungen und Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung möglich sind, werden anhand der beigefügten
Zeichnungen bestimmte Ausführungsformen veranschaulicht
und beschrieben. Dies soll jedoch keinesfalls die vorliegende Erfindung
auf bestimmte Ausführungsformen beschränken, sondern
dahingehend ausgelegt werden, dass alle Umordnungen, Äquivalente
und Ersetzungen eingeschlossen sind, die unter den Gedanken und
Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen. In den Zeichnungen
haben gleiche Elemente gleiche Bezugszeichen. Sofern bei der Beschreibung
der vorliegenden Erfindung die Beschreibung einer bestimmten Technologie
nicht den Kern der vorliegenden Erfindung betrifft, wird die betreffende
detaillierte Beschreibung ausgelassen.
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Bei
der Beschreibung verschiedener Elemente können Begriffe
wie „erste" und „zweite" benutzt werden, doch
diese Elemente werden durch diese Begriffe nicht eingeschränkt.
Diese Begriffe werden vielmehr lediglich dazu benutzt, das eine
Element von dem anderen zu unterscheiden. Zum Beispiel könnte
das erste Element auch das zweite Element genannt werden und umgekehrt,
ohne dabei den Schutzumfang der Ansprüche der vorliegenden
Erfindung zu verlassen. Der Begriff „und/oder" umfasst
sowohl die Kombination mehrerer aufgeführter Elemente als
auch ein beliebiges oder mehrere beliebige der aufgeführten
Elemente.
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Wenn
von einem Element gesagt wird, dass es mit einem anderen Element „verbunden"
oder an dieses „angeschlossen" ist, so ist dies dahingehend
aufzufassen, dass das Element entweder direkt mit dem anderen Element
verbunden bzw. an dieses angeschlossen ist, oder dass sich möglicherweise
auch ein weiteres Element zwischen den beiden Elementen befindet.
Wenn andererseits von einem Element gesagt wird, dass es mit einem
anderen Element „direkt verbunden" bzw. an dieses „direkt
angeschlossen" ist, so ist dies dahingehend aufzufassen, dass sich
zwischen den beiden Elementen kein weiteres Element befindet.
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Die
in der Beschreibung verwendeten Begriffe und Formulierungen dienen
lediglich dazu, bestimmte Ausführungsformen zu beschreiben;
sie schränken die vorliegende Erfindung in keiner Weise
ein. Sofern nicht deutlich anderweitig verwendet, umfassen Ausdrücke
in der Einzahl auch ihre Bedeutung in der Mehrzahl. Bei der vorliegenden
Beschreibung beschreiben Ausdrücke wie „umfassen", „aufweisen", „bestehen
aus" eine Eigenschaft, eine Anzahl, einen Schritt, einen Vorgang,
ein Element, einen Teil oder Kombinationen davon und dürfen
nicht dahingehend ausgelegt werden, als schlössen sie das
Vorhandensein oder die Möglichkeit ein oder mehrerer weiterer
bzw. anderer Eigenschaften, Anzahlen, Schritte, Vorgänge,
Elemente, Teile oder Kombinationen davon aus.
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Sofern
nicht anderweitig definiert, haben alle vorliegend verwendeten Begriffe,
einschließlich technischer und wissenschaftlicher Begriffe,
dieselbe Bedeutung, in der sie allgemein von Durchschnittsfachleuten auf
dem Gebiet der Erfindung verstanden werden. Jeder Begriff, der in
einem allgemeinen Wörterbuch definiert ist, ist dergestalt
auszulegen, dass er im Kontext der betreffenden Technik dieselbe
Bedeutung hat, und soll, sofern nicht anderweitig explizit festgelegt,
nicht als eine idealistische oder übermäßig
formalistische Bedeutung aufweisend interpretiert werden.
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Nachstehend
werden einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, welche eine elektromagnetische Bandlückenstruktur
zeigt, die ein Problem der Signalvermischung zwischen einem analogen
Schaltkreis und einem digitalen Schaltkreis löst, und 7 ist
eine Draufsicht, die eine Metallplattenkonfiguration der in 6 gezeigten
elektromagnetischen Bandlückenstruktur zeigt. 8 ist
eine entlang der Linie A-A' in 7 genommene
Schnittansicht der elektromagnetischen Bandlückenstruktur
der vorliegenden Erfindung.
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Es
wird auf 6 bis 8 Bezug
genommen. Die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann eine erste
Metallschicht 210-1, eine zweite Metallschicht 210-2,
eine erste dielektrische Schicht 220a, eine zweite dielektrische
Schicht 220b, eine Metallplatte 330 und eine Durchkontaktierung 340 aufweisen.
Die Metallplatte 330 kann mit einem Loch 350 ausgebildet sein.
Insbesondere kann die erste dielektrische Schicht 220a über
die erste Metallschicht 210-1 gestapelt sein, und die Metallplatte 330 kann über
die erste dielektrische Schicht 220a gestapelt sein. Die
erste Metallschicht 210-1 und die Metallplatte 330 können über
die Durchkontaktierung 340 miteinander verbunden sein.
Die zweite dielektrische Schicht 220b kann über
die Metallplatte 330 und die erste dielektrische Schicht 220a gestapelt sein,
und die zweite Metallschicht 210-2 kann über die
zweite dielektrische Schicht 220b gestapelt sein. Hier können
die mit dem Loch 350 ausgebildete Metallplatte 330 und
die Durchkontaktierung 340 in pilzartiger Form zwischen
der ersten Metallschicht 210-1 und der zweiten Metallschicht 210-2 angeordnet
sein (was als pilzartige Struktur 370 bezeichnet wird).
Die einzelnen Elemente werden nachfolgend beschrieben.
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Die
erste Metallschicht 210-1 und die zweite Metallschicht 210-2 können
als Mittel zum Anschließen einer elektrischen Stromversorgung
benutzt werden. Falls zum Beispiel die erste Metallschicht 210-1 eine Masseschicht
ist, kann die zweite Metallschicht 210-2 eine Versorgungsschicht
sein. Falls die erste Metallschicht 210-1 die Versorgungsschicht
ist, kann die zweite Metallschicht 210-2 die Masseschicht
sein. Mit anderen Worten: Von der ersten Metallschicht 210-1 und
der zweiten Metallschicht 210-2 kann eine die Masseschicht
und die andere die Versorgungsschicht sein, die nahe beieinander
angeordnet sind, und die dielektrische Schicht 220 kann
zwischen der Masseschicht und der Versorgungsschicht angeordnet
sein. Dementsprechend ist es natürlich, dass ohne Einschränkung
jedes metallische Material benutzt werden kann, das mit Strom versorgt
werden und ein elektrisches Signal übertragen kann. Dasselbe
gilt für die Metallplatte 330 und die Durchkontaktierung 340,
die nachstehend beschrieben werden.
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Zwischen
der ersten Metallschicht 210-1 und der zweiten Metallschicht 210-2 kann
die dielektrische Schicht 220 ausgebildet sein. Die dielektrische
Schicht 220 lässt sich gemäß den
jeweiligen Ausbildungszeitpunkten weiter unterscheiden in die erste
dielektrische Schicht 220a und die zweite dielektrische
Schicht 220b. Hierbei können die erste dielektrische
Schicht 220a und die zweite dielektrische Schicht 220b aus
demselben dielektrischen Material bestehen; alternativ hierzu können
die einzelnen dielektrischen Schichten 220a und 220b aber
auch aus Materialien mit jeweils unterschiedlichen Dielektrizitäts konstanten
bestehen. Zum Beispiel kann bei der vorliegenden Erfindung die zweite
dielektrische Schicht 220b aus dem Material mit der im
Vergleich zur ersten dielektrischen Schicht 220a höheren
Dielektrizitätskonstante bestehen, um die Bandlückenfrequenz
weiter abzusenken.
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Außerdem
lässt sich die Schichtdicke zwischen der ersten dielektrischen
Schicht 220a und der zweiten dielektrischen Schicht 220b geeignet
anpassen, um näher an das gewünschte Bandlücken-Frequenzband (d.
h., zwischen 0,8 und 2,0 GHz) zu gelangen. Obwohl die elektromagnetischen
Bandlückenstrukturen 300 dieselbe Größe
aufweisen, kann sich die entsprechende Bandlückenfrequenz
dem gewünschten Frequenzband näher annähren,
indem man die Schichtdicke der zweiten dielektrischen Schicht 220b wesentlich
verringert und die Schichtdicke der ersten dielektrischen Schicht 220a genau
so weit erhöht, wie man die Schichtdicke der zweiten dielektrischen
Schicht 220b verringert hat. Die Bandlückenfrequenz
kann hier diejenige Frequenz unter den von einer Seite auf die andere
Seite übertragenen Frequenzen bezeichnen, deren Übertragung
verhindert wird.
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In
der Metallplatte 330 kann ein Loch 350 ausgebildet
sein. Insbesondere kann das Loch 350 in einem Bereich ausgebildet
sein, der außerhalb des Bereichs liegt, in dem die Durchkontaktierung 340 mit
der Metallplatte 330 verbunden ist (genauer: in dem sich
die nachstehend beschriebene Durchkontaktierungs-Anschlussfläche
befindet). Es kann mindestens ein Loch 350 ausgebildet
sein. Das Loch 350 kann außerdem auch gemäß einem
vorbestimmten Muster in der Metallplatte 330 ausgebildet
sein (6 und 7).
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Zum
Beispiel können mehrere Löcher 350 in
der Metallplatte 330 ausgebildet sein. Die mehreren Löcher 350 können
dabei symmetrisch angeordnet sein, mit der Durchkontaktierung 340,
die mit der Metallplatte 330 verbunden wird, als Symmetrieachse.
Die Löcher 350 können durch ein Lochstrukturierungsverfahren
gemäß dem Herstellungsprozess typischer Leiterplatten
ausgebildet werden. Mit anderen Worten: Die Metallplatte 330 kann
durch eine Reihe von Prozessen – wie etwa einen Maskierungsschritt
mit einem Photolack und einen Ätzschritt mit einem Ätzgas,
beispielsweise einem Mittel zum Ablösen von Photolack oder
einem Ätzmittel – mit den Löchern 350 gemäß dem
vorbestimmten Muster ausgebildet werden.
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Die
Durchkontaktierung 340 kann die erste Metallschicht 210-1 mit
der Metallplatte 330 verbinden. Nachstehend wird das Verfahren
zum Ausbilden beispielsweise der Durchkontaktierung 340 beschrieben.
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Die
erste Metallschicht 210-1, die erste dielektrische Schicht 220a und
die Metallplatte 330 können sukzessive übereinander
gestapelt werden. An einer Position auf der Metallplatte 330 kann
eine Durchkontaktierungs-Anschlussfläche (nicht gezeigt)
ausgebildet werden. Bei der Position auf der Metallplatte 330 kann
es sich hierbei um die Position handeln, an welcher die Durchkontaktierung 340 für
die elektrische Verbindung mit der ersten Metallschicht 210-1 ausgebildet
werden soll. Die Durchkontaktierungs-Anschlussfläche, die
dazu dient, den Positionsfehler bei dem Bohrvorgang zum Ausbilden
der Durchkontaktierung 340 zu reduzieren, kann größer
als die Querschnittsfläche der Durchkontaktierung 340 ausgebildet
werden. Dann kann durch den Bohrvorgang die Durchkontaktierung dergestalt
ausgebildet werden, dass sie die Durchkontaktierungs-Anschlussfläche
und die erste dielektrische Schicht 220a durchdringt. Alternativ
hierzu kann die Durchkontaktierung dergestalt ausgebildet werden,
dass sie die Durchkontaktierungs-Anschlussfläche, die erste
dielektrische Schicht 220a und die erste Metallschicht 210-1 durchdringt.
Nachdem die Durchkontaktierung ausgebildet worden ist, kann der
Galvanisiervorgang ausgeführt werden, bei dem eine galvanisierte
Schicht auf der Innenwand der Durchkontaktierung ausgebildet wird,
um die erste Metallschicht 210-1 elektrisch mit der Metallplatte 330 zu
verbinden.
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Bei
dem Galvanisiervorgang kann eine galvanisierte Schicht auf der Innenwand
der Durchkontaktierung ausgebildet werden, wobei die Durchkontaktierung
innen in der Mitte frei bleibt, oder das Innere der Durchkontaktierung
kann komplett ausgefüllt werden. Falls das Innere der Durchkontaktierung
in der Mitte frei geblieben ist, kann die freie Mitte mit dem dielektrischen
Metall oder mit Luft gefüllt werden. Als Ergebnis der vorstehend
genannten Prozesse kann die Durchkontaktierung 340 ein
Ende 340a aufweisen, das mit der ersten Metallschicht 210-1 verbunden ist,
und das andere Ende 340b kann mit der Metallplatte 330 verbunden sein.
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6 bis 8 zeigen
zwar die pilzartige Struktur 370, bei der als Beispiel
mit einer Metallplatte 330 eine Durchkontaktierung 340 verbunden
ist, jedoch können mit einer Metallplatte 330 mehrere
Durchkontaktierungen 340 verbunden sein. Außerdem
weist die in 6 und 7 gezeigte
Metallplatte 330 zwar eine regelmäßige
quadratische Form auf, jedoch kann die Metallplatte 330 verschiedene
Formen aufweisen, darunter etwa beispielsweise Polygone, Dreiecke,
Sechsecke, Kreise und Ellipsen. Nachstehend wird die pilzartige
Struktur 370 anhand 6 bis 8 beschrieben.
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Zwischen
der ersten Metallschicht 210-1 und der zweiten Metallschicht 210-2 kann
mindestens eine pilzartige Struktur 370 angeordnet sein,
welche die mit dem Loch 350 ausgebildete Metallplatte 330 und
die Durchkontaktierung 340 aufweist. Hierbei kann die Metallplatte 330 der
pilzartigen Struktur 370 auf derselben planaren Fläche
oder einer anderen planaren Fläche zwischen der ersten
Metallschicht 210-1 und der zweiten Metallschicht 210-2 angeordnet
sein. 6 bis 8 zeigen zwar, dass die Durchkontaktierung 340 der
pilzartigen Struktur 370 mit der ersten Metallschicht 210-1 verbunden
ist, doch kann die Durchkontaktierung 340 mit der zweiten
Metallschicht 210-2 verbunden sein.
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Außerdem
können mehrere pilzartige Strukturen 370 über
die Durchkontaktierung 340 mit der ersten Metallschicht 210-1 oder
der zweiten Metallschicht 210-2 verbunden sein. Alternativ
hierzu können einige der mehreren pilzartige Strukturen
mit der ersten Metallschicht 210-1 und die anderen mit
der zweiten Metallschicht 210-2 verbunden sein.
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7 zeigt,
dass die pilzartigen Strukturen 370 wiederholt in vorbestimmten
Intervallen zueinander beabstandet sein können. Die sich
wiederholende Formation der pilzartigen Strukturen 370 kann
es möglich machen, aus einer elektromagnetischen Welle,
die sich von einem digitalen Schaltkreis zu dem analogen Schaltkreis
ausbreitet, ein Signal abzublocken, dessen Frequenzband einem Betriebsfrequenzband
eines analogen Schaltkreises (z. B. eines HF-Schaltkreises) entspricht.
Außerdem kann in der pilzartigen Struktur 370 wie
in 6 und 7 durch Ausbilden mindestens
eines Loches 350 in der Metallplatte 330 ein Rauschpegel
lediglich eines konkreten Frequenzbandes abgesenkt werden, ohne
dass dies im Vergleich zu der Struktur ohne Loch in der Metallplatte 330 eine
große Auswirkung auf den kapazitiven Widerstandswert und
das Frequenzband der gesamten elektromagnetischen Bandlückenstruktur 300 hätte.
Dies wird anhand 9 deutlicher beschrieben.
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Wie
oben beschrieben wurde, kann die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung in einer Leiterplatte angeordnet werden,
die einen analogen Schaltkreis und einen digitalen Schaltkreis aufweist.
Mit anderen Worten: Gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Leiterplatte den analogen Schaltkreis
und den digitalen Schaltkreis aufweisen. Bei dem analogen Schaltkreis kann
es sich hierbei um einen HF-Schaltkreis wie etwa eine Antenne handeln,
die ein Funksignal von außerhalb empfängt.
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Bei
der Leiterplatte der vorliegenden Erfindung kann die in 6 und 8 gezeigte
elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 zwischen
dem analogen Schaltkreis und dem digitalen Schaltkreis angeordnet sein.
Zum Beispiel kann die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 zwischen
dem HF-Schaltkreis 140 und dem digitalen Schaltkreis 130 der
in 1 gezeigten Leiterplatte angeordnet sein. Dies
dient dazu, aus der übertragenen elektromagnetischen Welle
eine elektromagnetische Welle abzublocken, deren Frequenzband dem
Betriebsfrequenzband (z. B. 0,8 bis 2,0 GHz) des HF-Schaltkreises 140 ähnelt,
indem die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 dergestalt
angeordnet wird, dass die von dem digitalen Schaltkreis 130 generierte
elektromagnetische Welle notwendigerweise die elektromagnetische
Bandlückenstruktur 300 passieren muss, bevor sie
an den HF-Schaltkreis 140 übertragen wird.
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Dementsprechend
kann die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung in Form einer geschlossenen Kurve um den
HF-Schaltkreis 140 oder den digitalen Schaltkreis 130 angeordnet werden.
Alternativ hierzu kann die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 in
einem Signalübertragungsweg zwischen dem digitalen Schaltkreis
und dem analogen Schaltkreis angeordnet werden. Es ist offensichtlich,
dass die elektromagnetische Band lückenstruktur 300 auf
verschiedene Art und Weise angeordnet werden kann.
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Wie
oben beschrieben wurde, kann durch Anordnen der elektromagnetischen
Bandlückenstruktur 300 im Innern der Leiterplatte
eine elektromagnetische Welle mit einem Frequenzband der von dem
digitalen Schaltkreis an den analogen Schaltkreis übertragenen
elektromagnetischen Welle an der Ausbreitung gehindert werden. Dies
kann das Signalvermischungsproblem lösen.
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9 ist
ein Schaubild, das computersimulierte Ergebnisse bei Verwendung
einer elektromagnetischen Bandlückenstruktur nach Stand
der Technik und bei Verwendung einer elektromagnetischen Bandlückenstruktur
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
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9 und
die nachstehende Tabelle 1 gehen hierbei davon aus, dass die herkömmliche
elektromagnetische Bandlückenstruktur 200 und
die elektromagnetische Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung dieselbe Größe und dieselbe
Konfiguration aufweisen. Auch wenn 9 und die
nachstehende Tabelle 1 den Fall zeigen, dass das Bandlücken-Frequenzband
zwischen ungefähr 1,5 und 2,5 GHz liegt, kann natürlich,
wenn man das von der elektromagnetischen Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung abgeblockte Bandlücken-Frequenzband
regeln will, die elektromagnetische Bandlückenstruktur
durch geeignetes Anpassen verschiedener Bedingungen wie der Größe
der elektromagnetischen Bandlückenstruktur und der Dicke,
der Dielektrizitätskonstante und der Konfiguration der
einzelnen Elemente auf jedes gewünschte oder ein niedrigeres
Bandlücken-Frequenzband ausgelegt werden.
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Mit
anderen Worten: Es muss klar sein, dass, trotz derselben Designbedingung, 9 und
die nachstehende Tabelle 1 lediglich Beispiele sind, die zeigen,
dass durch Ausbilden des Loches 350 in der Metallplatte 330 bei
der elektromagnetischen Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung das Abblockverhältnis eines konkreten
Frequenzbandes gegenüber dem der herkömmlichen
Struktur verbessert werden kann.
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9 und
die nachstehende Tabelle 1 zeigen computersimulierte Ergebnisse,
die den Fall der herkömmlichen elektromagnetischen Bandlückenstruktur
200 (siehe
(a) in
9) mit dem Fall der elektromagnetischen Bandlückenstruktur
300 der
vorliegenden Erfindung (siehe (b) in
9) vergleichen. [Tabelle 1]
| | Herkömmliche
Struktur (in Fig. 4 gezeigt) | Erfindungsgemäße
Struktur (in Fig. 6 gezeigt) |
| Bandlückenfrequenz
(bei (–)60 dB) | 1,56 GHz–2,57
GHz | 1,54 GHz–2,55
GHz |
| Rauschpegel
(bei 1,8 GHz) | –82,10 dB | –105,94 dB |
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Mit
anderen Worten: Es zeigt sich, dass das Bandlücken-Frequenzband,
das basierend auf einer Dämpfung von (–)60 dB abgeblockt
werden kann, bei der herkömmlichen elektromagnetischen
Bandlückenstruktur 200 1,56 bis 2,57 GHz und bei
der elektromagnetischen Bandlückenstruktur 300 der
vorliegenden Erfindung 1,54 bis 2,55 GHz beträgt. Der Unterschied
zwischen den beiden Bandlücken-Frequenzbändern
ist also klein. Bei einer konkreten Frequenz allerdings (im Falle
der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine
konkrete Frequenz von 1,8 GHz zugrunde gelegt) liegen die jeweiligen
Rauschpegel bei (–)82,10 dB bzw. (–)105,94 dB.
Dadurch lässt sich erkennen, dass die elektromagnetische
Bandlückenstruktur 300 der vorliegenden Erfindung
den Rauschpegel gegenüber der herkömmlichen elektromagnetischen
Bandlückenstruktur 200 um 20 dB (d. h., um das
10-fache oder mehr) absenkt.
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Dies
zeigt, dass das Ausbilden des Lochs 350 in der Metallplatte 330 bei
der elektromagnetischen Bandlückenstruktur das Abblockverhältnis
eines konkreten Frequenzbandes gegenüber der herkömmlichen elektromagnetischen
Bandlückenstruktur 200, bei der kein Loch ausgebildet
ist, verbessert hat. Der Grund dafür, dass das Ausbilden
des Loches 350 das Abblockverhältnis verbessert
hat, ist wie folgt:
Wie oben beschrieben wurde, kann die elektromagnetische
Bandlückenstruktur 300 der vorliegenden Erfindung
die Übertragung einer dem Bandlücken-Frequenzband
entsprechenden elektromagnetischen Welle aus der von einer Seite
(in der Nähe des digitalen Schaltkreises) auf die andere
Seite (in der Nähe des analogen Schaltkreises) übertragenen
elektromagnetischen Welle verhindern. Hierbei kann durch das in
der Metallplatte 330 ausgebildete Loch 350 die Übertragung
einer elektromagnetischen Welle mit einer konkreten Wellenlänge (d.
h., Frequenz) besser verhindert werden. Dies liegt daran, dass das
Abblockverhältnis der elektromagnetischen Welle bei dem
konkreten Frequenzband in dem Bandlücken-Frequenzband verbessert
werden kann.
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Hierbei
kann das Frequenzband, bei dem das Abblockverhältnis der
elektromagnetischen Welle verbessert wird, von der Größe
und dem Durchmesser des in der Metallplatte 330 ausgebildeten
Lochs 350 abhängen. Dies ist ein Hinweis dafür,
dass es durch geeignetes Anpassen der Größe und
des Durchmessers des in der Metallplatte 300 auszubildenden
Loches 350 möglich wird, das Frequenzband, bei
welchem das Abblockverhältnis der elektromagnetischen Welle
verbessert werden soll, um Designspezifikationen für die
elektromagnetische Bandlückenstruktur oder die Leiterplatte
der vorliegenden Erfindung zu erfüllen, auszuwählen oder
anzupassen. Es ist außerdem offensichtlich, dass sich das
Abblockverhältnis der elektromagnetischen Welle bei einem
konkreten Frequenzband durch Anpassen der Menge oder Konfiguration
der in der Metallplatte 330 auszubildenden Löcher 350 verbessern
lässt.
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Zwar
wurden vorstehend einige Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung für die oben beschriebenen Aufgaben gezeigt und
beschrieben, doch der Durchschnittsfachmann versteht, dass eine
große Anzahl an Modifikationen, Umordnungen und Hinzufügungen
im Rahmen der Grundsätze und des Gedankens der Erfindung,
die durch die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente
definiert wird, möglich sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - KR 0-2007-0041989 [0001]