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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft Entwickler zur Verwendung bei der Erzeugung von
Bildern, beispielsweise durch elektrofotografische, elektrostatische
Aufzeichnungsgeräte. Insbesondere betrifft die Erfindung
einen Zweikomponentenentwickler, der Toner und einen Träger,
der dem Toner eine elektrische Ladung verleiht, enthält.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gemäß elektrofotografischen
Verfahren wird ein erkennbares Bild dadurch erhalten, dass, unter Verwendung
farbiger, als Toner bezeichneter Teilchen, ein auf einem Fotoempfänger
erzeugtes elektrostatisches, latentes Bild entwickelt wird. Ferner verwendet,
unter derartigen Entwicklungsverfahren, ein Zweikomponentenentwicklungsverfahren
einen Entwickler, der Toner und einen Träger enthält,
der in Form magnetischer Teilchen dazu dient, dem Toner eine elektrische
Ladung zu verleihen. Darüber hinaus wird der Oberfläche
des Toners ein als äußerer Zusatzstoff bezeichnetes
anorganisches Pulver zugesetzt, um das Fließvermögen
und die Ladeeigenschaften zu verbessern.
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Das
Patentdokument 1 offenbart, in Zusammenhang mit einem derartigen
Zweikomponentenentwicklungsverfahren unter Verwendung eines derartigen
Entwicklers, der Toner und einen Träger enthält,
wie oben beschrieben, wobei der Toner auf Mikrometergröße
zerkleinertes Siliciumoxidpulver enthält, das als äußerer
Zusatzstoff dient, dessen Oberfläche mit einem Gemisch
von Zinnoxid und Antimon bedeckt wurde. Gemäß diesem
Aufbau zeigt der Toner, dem der leitende, äußere
Zusatzstoff zugesetzt wurde, einen niedrigeren elektrischen Widerstand und
wird daher stabil gela den. Ferner kann, da das als Kern des äußeren
Zusatzstoffs verwendete auf Mikrometergröße zerkleinerte
Siliciumoxidpulver billig ist, die elektrische Leitfähigkeit
des teuren Zinnoxids und des Antimons effektiv genutzt werden. Ferner
ermöglicht es das auf Mikrometergröße
zerkleinerte Siliciumoxidpulver, dessen Oberfläche mit Zinnoxid
und Antimon bedeckt wurde, das Fließvermögen des
Toners merklich zu verbessern.
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Jedoch
wird der Entwickler gemäß dem Patentdokument 1,
der ein Gemisch von Toner und Träger bildet, in einer Entwicklungseinheit
gerührt, um den Toner elektrisch zu laden. Dies führt
zu einem Problem dahingehend, dass der äußere
Zusatzstoff auf der Toneroberfläche zur Oberfläche
des Trägers wandert. Wenn ein Teil des äußeren
Zusatzstoffs auf der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
gewandert ist und er so sowohl an der Toner als auch der Trägeroberfläche
anhaftete, verhindert er, dass die Toner- und Trägeroberflächen
miteinander in Kontakt treten. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit
eines Kontaktladevorgangs, und es verringert auch die Ladungsmenge
des Toners.
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Zu
möglichen Faktoren bei der Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs von der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
gehören Einflüsse wie beispielsweise der Ladungszustand
des äußeren Zusatzstoffs, der Ladungszustand des
den äußeren Zusatzstoff zurückhaltenden
Toners sowie der Ladungszustand der Trägeroberfläche,
auf die der äußere Zusatzstoff wandert. Ferner
ist, allgemein gesagt, auf Mikrometergröße zerkleinertes
Siliciumoxidpulver, das als äußerer Zusatzstoff
dient und dessen Oberfläche hydrophob ausgebildet wurde
stark negativ geladen, und daher ist es wahrscheinlich, dass es
an einer positiv geladenen Trägeroberfläche anhaftet.
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So
beeinträchtigt die Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs auf die Trägeroberfläche nicht nur das
Fließvermögen des Toners, sondern es vertut auch
die Gelegenheit eines normalen Kontaktladevor gangs, um dadurch zu
einer Verringerung der Tonerladungsmenge zu führen. Nachfolgend
sind Verfahren beschrieben, die als Maßnahmen zum Unterdrücken
einer Wanderung des äußeren Zusatzstoffs auf die
Trägeroberfläche bekannt sind, um Fehler zu verhindern,
wie sie durch diese Wanderung des äußeren Zusatzstoffs
auf die Trägeroberfläche verursacht werden.
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Das
Patentdokument 2 offenbart, in Zusammenhang mit einem Einkomponentenverfahren,
bei dem abweichend vom oben genannten Zweikomponentenentwicklungsverfahren
nur Toner, dem ein äußerer Zusatzstoff zugesetzt
ist, verwendet wird, einen Aufbau, gemäß dem verhindert
wird, dass sich der an den Toner gegebene äußere
Zusatzstoff zu einem in einer Entwicklungsvorrichtung vorhandenen
Tonertransportelement bewegt. Bei der herkömmlichen Entwicklungsvorrichtung
unter Verwendung des Einkomponentenentwicklungsverfahrens besteht
ein Problem dahingehend, dass eine Verringerung des Tonerfließvermögens,
zu dem es kommt, wenn der dem Toner zugesetzte äußere
Zusatzstoff an die Oberfläche einer Entwicklungshülse
zum Transportieren des Toners gewandert ist, zu einer Verringerung
der Fähigkeit führt, dem Toner auf derjenigen Oberfläche
der Entwicklungshülse, an der der äußere
Zusatzstoff anhaftete, eine elektrische Ladung zuzuführen.
Ferner erhöht der äußere Zusatzstoff,
der an der Oberfläche der Entwicklungshülse anhaftet, die
Ladungsmenge durch wiederholte Reibung, und er führt dazu,
dass der Toner erneut an ihm anhaftet. Im Ergebnis dient der äußere
Zusatzstoff als Kern, der dafür sorgt, dass der Toner mit
der Oberfläche der Entwicklungshülse verschmilzt.
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D.
h., dass beim Einkomponentenentwicklungsverfahren, da es keinen
Träger verwendet, kein Problem existiert, das durch eine
Wanderung des äußeren Zusatzstoffs auf eine Trägeroberfläche
verursacht wäre. Jedoch besteht beim Einkomponentenentwicklungsverfahren
ein Problem dahingehend, dass es zu einer Verringerung der Entwicklungsgenauigkeit
kommt, wenn der äußere Zusatzstoff auf die Oberfläche
der Entwicklungshülse zum Transportieren des Toners in
der Vorrichtung gewandert ist oder dort verbleibt. D. h., dass das
Einkomponentenentwicklungsverfahren ebenfalls Maßnahmen
zum Verhindern einer Wanderung des äußeren Zusatzstoffs
benötigt. Das Patentdokument 2 offenbart die folgenden
Maßnahmen zum Verhindern einer Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs.
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Wie
es im Patentdokument 2 beschrieben ist, hängt, allgemein
gesagt, das Anhaften, gemäß dem zwei Objekte hauptsächlich
durch elektrostatische Kräfte aneinander anhaften, von
der Stärke der elektrischen Ladung ab, die der Menge der
zwischen den zwei Objekten erzeugten Reibungsladung entspricht. Die
Beständigkeit des Entwicklers wird dadurch stabilisiert,
dass zwischen dem äußeren Zusatzstoff und dem
Toner eine starke elektrostatische Anhaftung erzeugt wird, um dafür
zu sorgen, dass der Toner auf der Trägeroberfläche
verbleibt, und um zu verhindern, dass er auf die Oberfläche
der Entwicklungshülse wandert. D. h., dass der Entwickler
so beschaffen ist, dass es sich um ein Material handelt, bei dem die
Fähigkeit des Toners, dem äußeren Zusatzstoff eine
Reibungsladung zu verleihen größer ist, als die Fähigkeit
der Entwicklungshülse, dem äußeren Zusatzstoff
Reibungsladung zu verleihen.
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Ferner
wird, in Zusammenhang mit einem Zweikomponentenentwicklungsverfahren
unter Verwendung von Toner und Träger, gemäß dem
Patentdokument 3 der Toner mit organischen Harzmikroteilchen versehen,
die als auf Mikrometergröße zerkleinerter Zusatzstoff
dienen und über eine Polarität entgegengesetzt
zum Toner verfügen, wenn der Toner und der Träger
durch Reibung geladen werden, um dadurch die Anstiegscharakteristik
der Tonerladung zu verbessern und die Ladeeigenschaften über
die Zeit zu stabilisieren.
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Beispielsweise
werden dann, wenn ein Entwickler, der negativ geladenen Toner und
positiv geladenen Träger enthält, verwendet wird,
organische Harzmikroteilchen, die dem Toner als äußerer Zusatzstoff
zugesetzt sind, durch Reibung mit dem Träger positiv geladen.
Wenn die ausgewählten organischen Harzmikroteilchen solche
Eigenschaften aufweisen, dass sie aktiv zum Träger wandern,
werden sie in einem frühen Stadium des Rührvorgangs
positiv geladen, sie verlassen den Toner, und sie lassen negative
Ladung an der Toneroberfläche zurück. Im Ergebnis
trennen sich selbst dann, wenn die Matrizen der Tonerteilchen nicht
hoch geladen sind, die positiv geladenen organischen Harzmikroteilchen
vom Toner, so dass die Menge der negativen Tonerladung schnell ansteigen
kann.
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Ferner
sind für Fälle, in denen der Toner eine anormal
hohe negative elektrische Ladung aufrecht erhält, nachdem
der Entwickler ausreichend gerührt wurde, die positiv geladenen,
organischen Harzmikroteilchen, die auf die Trägeroberfläche
gewandert sind, so konzipiert, dass sie zum Toner zurückwandern.
Im Ergebnis eines derartigen Zurückwanderns der positiv
geladenen, organischen Harzmikroteilchen wird die negative elektrische
Ladung des Toners durch die positive Ladung der organischen Harzmikroteilchen
neutralisiert, so dass eine übermäßige
elektrische Ladung unterdrückt wird. Dies ermöglicht
es, eine gewünschte stabile Sättigungsladungsmenge
aufrecht zu erhalten.
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Ferner
offenbart das Patentdokument 4 in Zusammenhang mit einem Träger,
der so ausgebildet ist, dass er durch eine Deckschicht bedeckt ist, die
ein auf Mikrometergröße zerkleinertes, leitendes Pulver
und ein Harz enthält, wobei dieser Träger bei einem
Zweikomponentenentwicklungsverfahren verwendet wird, einen solchen
Entwickler, dass die Arbeitsfunktion des die Deckschicht bildenden
Harzes auf einen vorbestimmten Zahlenwert eingestellt ist. Der Entwickler
kann eine derartige ausreichende Ladungsanstiegsrate und ein derartiges
geeignetes Ladungsniveau aufrecht erhalten, dass verhindert wird, dass
der Träger durch einen äußeren Zusatzstoff
und dergleichen verunreinigt wird.
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Das
Versuchsergebnis im Patentdokument 4 zeigt, dass die Ladungsanstiegsrate
die Tendenz zeigt, zuzunehmen, wenn der Wert der Arbeitsfunktion
der Trägeroberfläche abnimmt, und insbesondere, dass
die gewünschte Anstiegscharakteristik der Ladung unter
Verwendung eines solchen Harzes erzielt wird, dass die Arbeitsfunktion
der Trägeroberfläche nicht mehr als 4,5 eV beträgt.
Zu Beispielen eines derartigen Harzes, wie es für eine
Harzbeschichtungsfläche zum Beschichten einer Trägeroberfläche verwendet
wird, deren Arbeitsfunktion 4,5 eV nicht überschreitet,
gehört ein Pfropfcopolymer von Polyethylenglycol, Polyvinylalkohol
oder dergleichen und Styrenacrylat. Ferner kann ein mit einem Fluorkohlenstoffharz
oder einem Siliconharz kombiniertes Beschichtungsharz verwendet
werden.
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Ferner
verfügt, um den Widerstand des Trägers gemäß dem
Patentdokument 4 im Bereich von 107 Ωcm
bis 102 Ωcm zu kontrollieren, der
Träger ein Beschichtungsmaterial auf, dem ein auf Mikrometergröße
zerkleinertes, leitendes Pulver zugesetzt wurde. Das Zusetzen des
auf Mikrometergröße zerkleinerten, leitenden Pulvers
zur Harzbeschichtungsschicht der Trägeroberfläche
ermöglicht es, zu verhindern, dass die Tonerladungsmenge
zu hoch wird, und die Anstiegscharakteristik der Tonerladung zu verbessern.
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Ferner
kann die Verwendung eines äußeren Zusatzstoffs
durch Auswahl eines solchen Harzes, wie oben beschrieben, minimiert
werden. Selbst wenn ein äußerer Zusatzstoff verwendet
wird, wird eine ausreichende Ladungsanstiegsrate unter Verwendung
einer möglichst kleinen Menge von äußerem
Zusatzstoff erzielt. Dies ermöglicht es, eine Verunreinigung
des Trägers durch den äußeren Zusatzstoff
zu minimieren.
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Ferner
offenbart das Patentdokument 5, in Zusammenhang mit einem Zweikomponentenentwicklungsverfahren,
eine derartige negativ geladene Tonerzusammensetzung, dass (i) einen äußeren
Zusatzstoff enthaltender Toner, dem ein äußerer
Zusatzstoff zugesetzt wurde, und (ii) ein von einem äußeren
Zusatzstoff freier Toner, dem kein äußerer Zusatzstoff
zugesetzt wurde, so gemischt werden, dass das Verhältnis
der Ladungsmengen zwischen den zwei Tonertypen konstant wird. Dies
verringert den Einfluss des äußeren Zusatzstoffs
auf die Ladecharakteristik des Toners.
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Genauer
gesagt, wird ein solcher Toner ausgewählt, der über
solche Eigenschaften verfügt, dass das Verhältnis
der Ladungsmengen zwischen dem von einem äußeren
Zusatzstoff freien Toner und dem einen äußeren
Zusatzstoff enthaltenden Toner bei bestimmten Rührbedingungen
nicht größer als 0,5 ist. Beispielsweise besteht
die negativ geladene Tonerzusammensetzung aus Folgendem: einem negativ geladenen
Hauptharz mit einem Säurewert von 5 bis 50; einem Färbungsmittel,
das als Pigment dient, das in der triboelektrischen Reihe stärker
positiv geladen ist als das Hauptharz; und einem negativ geladenen Ladungssteuerungsmittel.
Indessen besteht für die Zusammensetzung des Trägers
keine spezielle Einschränkung.
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Darüber
hinaus wird, wenn ein auf Mikrometergröße zerkleinertes
Siliciumoxidpulver mit einem primären Teilchendurchmesser
von 0,002 μm bis 0,2 μm als äußerer
Zusatzstoff einem aus der oben genannten Zusammensetzung bestehenden
Toner zugesetzt wird, Toner mit gleichmäßiger
Ladungsmenge erhalten, ohne dass dafür gesorgt würde,
dass vorzugsweise nur Siliciumoxidteilchen elektrostatisch an der
Trägeroberfläche anhaften, wenn der Toner und
der Träger miteinander in Kontakt gelangen. Ferner tritt,
selbst wenn es zu einer Zunahme der Ladung oder einem Ladungsauslecken
kommt, wenn der äußere Zusatzstoff durch die Umgebungsfeuchtigkeit
beeinflusst wird, selbst nach Langzeitgebrauch keine Änderung
der Entwicklungscharakteristik. Dies, da der von einem äußeren
Zusatzstoff freie Toner gute Ladungseigenschaften zeigt.
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[Patentdokument 1]
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- Veröffentlichung Nr. 68956/1991 (Tokukaihei 3-68956;
veröffentlicht am 25. März 1991] einer ungeprüften
japanischen Patentanmeldung.
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[Patentdokument 2]
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- Veröffentlichung Nr. 274364/1997 (Tokukaihei 9-274364;
veröffentlicht am 21. Oktober 1997] einer ungeprüften
japanischen Patentanmeldung.
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[Patentdokument 3]
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- Veröffentlichung Nr. 142561/1992 (Tokukaihei 4-142561;
veröffentlicht am 15. Mai 1992] einer ungeprüften
japanischen Patentanmeldung.
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[Patentdokument 4]
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- Veröffentlichung Nr. 179353/1997 (Tokukaihei 9-179353;
veröffentlicht am 11. Juli 1997] einer ungeprüften
japanischen Patentanmeldung.
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[Nichtpatentdokument 1]
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Entsprechend
der Technik des Patentdokuments 3 wird vorhergesagt, dass in einer
Reihe von Prozessen, während denen ein Rühren
eines ungeladenen Entwicklers dazu führt, dass ein Ladevorgang des
Toners gestartet wird, damit er mit Ladung gesättigt wird,
ein erwarteter Effekt erzielt wird. Jedoch kann die gewünschte
Sättigungsladungsmenge beispielsweise in solchen Fällen
nicht aufrecht erhalten werden, in denen ein solcher Entwicklerrührprozess verwendet
wird, bei dem der Rührvorgang des Entwicklers in einem
frühen Stadium des Rührens unterbrochen wird und
nach einer Zeitdauer wieder aufgenommen wird.
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D.
h., dass dann, wenn die organischen Harzmikroteilchen in einem früheren
Rührstadium vom Toner zum Träger wandern und danach
der nächste Rührvorgang gestartet wird, der Toner
keine organischen Harzmikroteilchen mehr enthält, die zum
Träger wandern würden. In diesem Fall können die
organischen Harzmikroteilchen nicht ihre erwartete Funktion ausüben,
die Ladungsanstiegscharakteristik in einem frühen Rührstadium
zu kompensieren. Ferner ist es allgemein anerkannt, dass die organischen
Harzmikroteilchen leicht abgenutzt oder gequetscht werden, wenn
der Toner und der Träger beim Rühren aneinander
reiben. Daher kann nicht erwartet werden, dass die organischen Harzmikroteilchen über
eine lange Zeitperiode stabil im Entwickler existieren.
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Ferner
bestehen selbst beim Aufbau gemäß dem Patentdokument
4 Schwierigkeiten beim tatsächlichen Beseitigen der Verwendung
eines äußeren Zusatzstoffs. Daher wird, wenn der
Entwickler über eine lange Zeitperiode verwendet wird,
die Oberfläche des Trägers durch den äußeren
Zusatzstoff und dergleichen verunreinigt. Dies macht es unmöglich,
das Problem einer Alterungsbeeinträchtigung der Ladungsmenge
vollständig zu lösen.
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Ferner
ist es bei einem derartigen Entwickler zur Verwendung bei einem
Zweikomponentenentwicklungsverfahren, wie oben beschrieben, die
Ladecharakteristik des Toners, des Trägers und eines äußeren
Zusatzstoffs, die direkt zur Ladungsstabilisierung beiträgt.
Daher zeigt die Tonerzusammensetzung gemäß dem
Patentdokument 5 dann kein spezielles Problem, wenn der äußere
Zusatzstoff nicht entfernt vom Toner vorliegt. Jedoch verbleibt
in Fällen, in denen der äußere Zusatzstoff
entfernt vom Toner vorliegt, ein Faktor, der die Ladungsstabilisierung beeinträchtigt.
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Ferner
ist, wie es im Patentdokument 5 offenbart ist, der Toner, dessen
eine Komponente ein Pigment ist, das ein Amin-haltiges Monomer enthält, stark
dazu in der Lage, einem äußeren Zusatzstoff, typischerweise
Siliciumoxid, eine negative Ladung zu ver leihen, was demgemäß zu
einer Zunahme der positiven Ladungsmenge führt, wie sie
an der Toneroberfläche erzeugt wird, wenn sich der äußere
Zusatzstoff vom Toner ablöst. Dies führt zu einem
solchen Problem, dass die Gesamtladungsmenge des negativ geladenen
Toners verringert wird.
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Hauptfaktoren
beim Kontrollieren des Verhaltens eines äußeren
Zusatzstoff, wie es Zurückhaltens desselben an der Toneroberfläche
und die Wanderung desselben auf die Trägeroberfläche,
sind durch die Ladecharakteristik des äußeren
Zusatzstoffs, die Wechselwirkung zwischen diesem und der Toneroberfläche
sowie die Wechselwirkung zwischen dem äußeren
Zusatzstoff und der Trägeroberfläche bestimmt.
Wie oben beschrieben, kann die Tonerladungsmenge erst dann stabilisiert
werden, wenn die Eigenschaften des Trägers sowie des Toners
berücksichtigt werden.
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Allgemein
gesagt, ist, um einen Entwickler zu erhalten, der mit hoher Anstiegsrate
geladen wird, ein Verfahren bekannt, gemäß dem
isolierende Teilchen, wie Siliciumoxid oder Aluminiumoxid, deren
Oberflächen mit einem Haftvermittler behandelt wurden,
der Toneroberfläche zugesetzt werden, oder das halbleitende
Mikroteilchen, wie Titanoxid, als äußerer Zusatzstoff
dem Toner zugesetzt werden. Je größer die Menge
derartiger Zusatzstoffe ist, desto höher ist die Tendenz
betreffend die Ladungsanstiegsrate. Jedoch führt ein Verfahren
zum Zusetzen einer großen Menge eines äußeren
Zusatzstoffs zu Toner dazu, dass der Träger durch die Wanderung
des äußeren Zusatzstoffs verunreinigt wird, was
zu Sekundärfehlern führt, wie einer Beeinträchtigung
der Qualität des Entwicklers aufgrund einer Verringerung
der Ladungsmenge, einer Abnahme des Fließvermögens oder
dergleichen.
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Die
Erfindung wurde angesichts der vorstehend genannten Probleme geschaffen.
Um (i) Mängel hinsichtlich der Ladungen des Fließvermögens
zu heilen, zu denen es durch eine Wanderung eines äußeren
Zusatzstoffs von der Toneroberfläche zur Trägeroberfläche kommt,
und (ii) Sekundärfehler, d. h. Entwicklungsmängel,
zu denen es durch eine Beeinträchtigung der Funktion eines
Entwicklers aufgrund der Mängel bei der Ladung und dem
Fließvermögen kommt, zu heilen, hat die Erfindung
als Aufgabe, einen Zweikomponentenentwickler zu schaffen, der es ermöglicht,
immer auf stabile Weise Bilder hoher Qualität mit hoher
Reproduzierbarkeit durch Minimieren einer zeitlichen Änderung
der Tonerladungsmenge zu erhalten.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Um
die oben genannten Probleme zu lösen, enthält
ein Entwickler gemäß der Erfindung Folgendes:
einen Träger mit einem Kernmaterial, dessen Oberfläche
mit einem Harzschicht bedeckt ist, die Metalloxidteilchen enthält;
und einen Toner, dessen Oberfläche Metalloxidteilchen zugesetzt
sind; wobei das in der Harzschicht enthaltene Metalloxid und das dem
Toner zugesetzte Metalloxid identische Zusammensetzungen aufweisen.
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Gemäß dem
vorstehend genannten Aufbau enthält der Entwickler den
Toner und den Träger, der dem Toner eine Ladung verleiht.
Um die Ladeeigenschaften des Toners, das Fließvermögen
des Entwicklers und dergleichen zu verbessern, werden die Metalloxidteilchen
der Toneroberfläche als äußerer Zusatzstoff
zugesetzt. Die Trägeroberfläche ist mit der Harzschicht
bedeckt, die die Metalloxidteilchen enthält. Darüber
hinaus ist die Zusammensetzung des Metalloxids, das dem Toner als äußerer
Zusatzstoff zugesetzt wird, identisch mit der Zusammensetzung des
Metalloxids, das in der die Trägeroberfläche bedeckenden
Harzschicht enthalten ist.
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Damit
kann die Reibungsladungsmenge, die zwischen dem Toner und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugt wird, größer als die Reibungsladungsmenge gemacht
werden, die zwischen dem äußeren Zusatzstoff und
der Trägeroberfläche erzeugt wird. Dies führt
zu einem Ef fekt dahingehend, dass die zeitliche Änderung
der Tonerladungsmenge dadurch minimiert wird, dass verhindert wird,
dass der äußere Zusatzstoff von der Toneroberfläche
auf die Trägeroberfläche wandert. Im Ergebnis
ist es möglich, (i) Mängel der Ladung und des
Fließvermögens, zu denen es durch die Wanderung
des äußeren Zusatzstoffs auf die Trägeroberfläche
kommt, und (ii) Sekundärfehler im Entwicklungsprozess,
d. h. Mängel bei der Entwicklung, die durch eine Beeinträchtigung
der Funktion des Entwicklers aufgrund der Mängel der Ladung und
des Fließvermögens verursacht sind, zu heilen. Dies
ermöglicht es, Bilder hoher Qualität stabil mit hoher
Reproduzierbarkeit dadurch zu erhalten, dass verhindert wird, dass
Bilder aufgrund eines Dauergebrauchs beeinträchtigt werden.
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Zusätzliche
Aufgaben, Merkmale und Stärken der Erfindung werden durch
die folgende Beschreibung verdeutlicht. Ferner werden die Vorteile der
Erfindung aus der folgenden Erläuterung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
einen Zustand von Metalloxidteilchen, die einer eine Trägeroberfläche
bedeckenden Harzschicht zugesetzt sind.
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2 zeigt
eine zeitliche Änderung der spezifischen Tonerladungsmenge
für Fälle, dass ein Toner und ein Träger,
dessen Harzschicht Siliciumoxidteilchen enthält, miteinander
gemischt und gerührt werden.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Haftung, mit der zwei Zielobjekte aneinander hauptsächlich
durch eine elektrostatische Kraft aneinander anhaften, wenn diese
zwei Objekte miteinander in Kontakt gelangen, hängt von
der Stärke der elektrischen Ladung ab, die entsprechend
der zwischen zwei Objekten erzeugten Reibungsladungsmenge erzeugt
wird. Angesichts dieser Tatsache haben die Erfinder sorgfältig
die Wanderung eines äußeren Zusatzstoffs von einer
Toneroberfläche auf eine Trägeroberfläche
untersucht. Im Ergebnis haben die Erfinder geschlossen, dass die
Wanderung eines äußeren Zusatzstoffs auf eine
Trägeroberfläche durch die Stärke der
Reibungsladungsmenge dominiert wird, wie sie zwischen dem äußeren
Zusatzstoff und dem Zielmaterial erzeugt wird, und so haben sie
schließlich die Erfindung fertiggestellt.
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Die
Wanderung eines äußeren Zusatzstoffs von einer
Toneroberfläche auf eine Trägeroberfläche ist
durch die Kraftbeziehung zwischen (i) der Haftung F1, die der zwischen
dem Toner und dem äußeren Zusatzstoff erzeugten
Reibungsladungsmenge zuzuschreiben ist und (ii) die Haftung F2 bestimmt,
die der zwischen dem Träger und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugten Reibungsladungsmenge zuzuschreiben ist. Es
ist zu beachten, dass die zwischen dem Toner und dem äußeren
Zusatzstoff vorhandene Reibungsladung in einem Prozessschritt erzeugt
wird, in dem der äußere Zusatzstoff dem Toner
zugesetzt wird. Ferner wird die Reibungsladung zwischen dem Träger
und dem äußeren Zusatzstoff in einem Prozessschritt
erzeugt, in dem dem Toner dadurch Ladung verliehen wird, dass dieser,
dem der äußere Zusatzstoff zugesetzt wurde, und
der Träger gemischt und gerührt werden.
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Wenn
F1 > F2 gilt, wird
der äußere Zusatzstoff durch den Toner festgehalten
und wandert daher nicht auf die Trägeroberfläche.
Wenn jedoch F1 < F2 gilt,
besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der äußere Zusatzstoff
auf die Trägeroberfläche wandert. D. h., dass
es, um zu verhindern, dass der äußere Zusatzstoff
von der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
wandert, erforderlich, einen Entwickler durch Kombinieren der Eigenschaften
des Toners, des Trägers und des äußeren
Zusatzstoffs so aufzubauen, dass die zwischen dem Toner und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugte Rei bungsladungsmenge diejenige Reibungsladungsmenge überschreitet,
die zwischen dem Träger und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugt wird. Angesichts dieser Tatsache ist die Erfindung
so beschaffen, wie es unten beschrieben ist.
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Ein
Entwickler gemäß der Erfindung enthält Folgendes:
einen Träger mit einem Kernmaterial, dessen Oberfläche
mit einer Metalloxidteilchen enthaltenden Harzschicht bedeckt ist;
und Toner, dessen Oberfläche Metalloxidteilchen zugesetzt
sind, die als äußerer Zusatzstoff dienen, der
dem Entwickler eine vorbestimmte Charakteristik verleiht, wobei
das in der Harzschicht enthaltene Metalloxid und das dem Toner zugesetzte
Metalloxid identische Zusammensetzungen aufweisen.
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Der äußere
Zusatzstoff wird der Toneroberfläche zugesetzt, um dem
Entwickler eine vorbestimmte Charakteristik zu verleihen. Der äußere
Zusatzstoff wird insbesondere dazu verwendet, die Fließfähigkeit
des Entwicklers zu verbessern, oder die Ladecharakteristik durch
zusätzliches Laden zu verbessern. Ferner verleiht der Träger
dem Toner dadurch Ladung, dass er mit ihm gemischt und gerührt wird.
Es ist erforderlich, dass die Metalloxidteilchen, wie sie in der
die Trägeroberfläche bedeckenden Harzschicht enthalten
sind, in der Harzschicht gleichmäßig verteilt
sind und das zumindest ein Teil der Metalloxidteilchen über
die Oberfläche der Harzschicht übersteht.
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Damit
gelangt, wenn der Toner und der Träger miteinander gemischt
und gerührt werden, der äußere Zusatzstoff
auf der Toneroberfläche mit demjenigen Teil der Metalloxidteilchen
in Kontakt, die über die Oberfläche der die Trägeroberfläche
bedeckenden Harzschicht übersteht. Da die Zusammensetzung
der als äußerer Zusatzstoff dienenden Metalloxidteilchen
und die Zusammensetzung der die Trägeroberfläche
bedeckenden Metalloxidteilchen zueinander identisch sind, wird die
zwischen der Trägeroberfläche und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugte Reibungsladungsmenge kleiner als diejenige,
die zwischen dem äußeren Zusatzstoff und dem Toner erzeugt
wird, so dass verhindert werden kann, dass der äußere
Zusatzstoff von der Toneroberfläche zur Trägeroberfläche
wandert.
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Die
Beziehung zwischen dem Typ des Materials und dem Ladungsaustausch
im Kontaktfall ist der jeweiligen Ladungscharakteristik der miteinander in
Kontakt gelangenden Materialien zuzuschreiben, und sie wird einfach
durch einen Index bewertet, der als triboelektrische Reihe bezeichnet
wird (siehe das Nichtpatentdokument 1). Die triboelektrische Reihe ist
eine Liste von Materialien, die geladen werden, wobei sie mit einer
solchen Reihenfolge angeordnet sind, dass ein Material, das wahrscheinlich
positiv geladen wird, über einem Material steht, das wahrscheinlich
negativ geladen wird. Die Messung der Reibungsladungsmenge, wie
sie erzeugt wird, wenn zwei aus der triboelektrischen Reihe ausgewählte Materialien
aneinander gerieben werden, zeigt, dass die zwischen Materialien
erzeugte Reibungsladungsmenge, die in der triboelektrischen Reihe
weiter voneinander entfernt sind, größer als diejenige
Reibungsladungsmenge, die zwischen Materialien erzeugt wird, die
in der triboelektrischen Reihe näher beieinander stehen.
D. h., dass die zwischen zwei Materialien mit identischen Zusammensetzungen
erzeugte Reibungsladungsmenge am kleinsten ist.
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Beim
Entwickler gemäß der Erfindung gelangt, wenn der
Toner, dessen Oberfläche das Metalloxid zugesetzt ist,
mit der die Trägeroberfläche bedeckenden Harzschicht
in Kontakt gelangt, das Metalloxid auf der Toneroberfläche
mit dem Metalloxid in Kontakt, das in der die Trägeroberfläche
bedeckenden Harzschicht enthalten ist, so dass Reibungsladung erzeugt
wird. Dabei ist die Menge der so erzeugten Reibungsladung klein,
da die Zusammensetzung des Metalloxids auf der Toneroberfläche
und die Zusammensetzung des Metalloxids, das in der die Trägeroberfläche
bedeckenden Harzschicht enthalten ist, zueinander identisch sind.
Dies ermöglicht es, die Haftung zu minimieren, die der
zwischen dem äußeren Zusatzstoff und der Trägeroberfläche
erzeugten Reibungsladungsmenge zuzuschreiben ist. Die Minimierung
der Haftung zwischen dem äußeren Zusatzstoff auf
der Toneroberfläche und der Trägeroberfläche
ermöglicht es, die Kraft zu verringern, durch die der äußere
Zusatzstoff auf der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
wandert (an dieser anhaftet). Dies ermöglicht es, den auf
der Toneroberfläche gehaltenen äußeren
Zusatzstoff aufrecht zu erhalten.
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Ferner
ist der Entwickler gemäß der Erfindung vorzugsweise
so beschaffen, dass das dem Toner zugesetzte Metalloxid einen Teilchendurchmesser
aufweist, der demjenigen des in der Harzschicht enthaltenen Metalloxids
entspricht oder größer ist. Dies beruht auf den
folgenden Gründen. Der Toner wird dadurch geladen, dass
er wiederholt mit der Trägeroberfläche in Kontakt
gelangt. Daher müssen das dem Toner zugesetzte Metalloxid
und das in der Harzschicht enthaltene Metalloxid so zugesetzt werden,
dass die Gelegenheiten des Toners mit der Trägeroberfläche
in Kontakt zu gelangen, nicht beschnitten werden. Die Tonerladungsmenge
ist die Summe aus der Ladungsmenge der Matrizen der Tonerteilchen
und der Ladungsmenge des diesen zugesetzten Metalloxids. Daher müssen
die Tonermatrizen und das ihnen zugesetzte Metalloxid beide wiederholt
mit der Trägeroberfläche in Kontakt gelangen. Wenn
die Trägeroberfläche beim Kontakt ein Metalloxid
trägt, dessen Teilchendurchmesser größer
als derjenige des dem Toner zugesetzten Metalloxids ist, können
zumindest die Tonermatrizen nicht in Kontakt mit der Trägeroberfläche
gelangen. Dies macht es unmöglich, dem Toner die gewünschte
Ladungsmenge zu verleihen. Daher sind die oben genannten Bedingungen
erforderlich, um einem guten Kontaktzustand zu genügen.
Außerdem kann die Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs auf die Trägeroberfläche verhindert
werden, wenn die zwischen dem äußeren Zusatzstoff
und der Trägeroberfläche erzeugte Reibungsladungsmenge
kleiner als die jenige ist, die zwischen dem Toner und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugt wird.
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Angesichts
dieser Tatsache ist der Entwickler gemäß der Erfindung
so beschaffen, dass der Teilchendurchmesser des in der Trägeroberfläche
enthaltenen Metalloxids kleiner als der Teilchendurchmesser des
im äußeren Zusatzstoff enthaltenen Metalloxids
gemacht ist. Damit ist die zwischen dem äußeren
Zusatzstoff und der Trägeroberfläche erzeugte Reibungsladungsmenge
kleiner gemacht als diejenige, die zwischen dem Toner und dem äußeren
Zusatzstoff erzeugt wird. Gleichzeitig kann ein guter Kontaktzustand
zwischen dem Toner und dem Träger aufrecht erhalten bleiben.
Dies ermöglicht es, zu verhindern, dass der äußere
Zusatzstoff auf die Trägeroberfläche wandert.
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Der
Entwickler gemäß der Erfindung ist vorzugsweise
so beschaffen, dass dann, wenn das dem Toner zugesetzte Metalloxid
aus Metalloxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von
80 nm bis 150 nm besteht, der mittlere Teilchendurchmesser des in
der Harzschicht enthaltenen Metalloxids im Bereich von 20 nm bis
80 nm liegt. Ferner gehören zu Beispielen des dem Toner
zugesetzten Metalloxids und des in der Harzschicht enthaltenen Metalloxids im
Entwickler gemäß der Erfindung, Siliciumoxid,
Titanoxid, Calciumcarbonat, Calciumsilikat und Magnesiumcarbonat,
ohne dass eine Einschränkung hierauf bestünde.
Dem Toner, wie er im Entwickler gemäß der Erfindung
enthalten ist, und der Harzschicht, die die Oberfläche
des im Entwickler gemäß der Erfindung enthaltenen
Trägers bedeckt, kann ein anderes Metalloxid als die oben
genannten zugesetzt werden, vorausgesetzt, dass dieses so angebracht werden
kann, dass es die Ladecharakteristik des Toners verbessert und die
Wanderung des äußeren Zusatzstoffs auf die Trägeroberfläche
unterdrückt.
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Ferner
ist es beispielsweise dann, wenn magnetische Teilchen mit einem
mittleren Durchmesser von 35 μm bis 90 μm als
Kernmaterial des im Entwickler gemäß der Erfindung
enthaltenen Trägers verwendet werden, bevorzugt, dass die
Harzschicht, die aus einem Silikonharz, einem Fluorkohlenstoffharz
oder dergleichen besteht, die die Oberfläche des Kernmaterials
bedeckt, eine Dicke von 0,1 μm bis 5 μm aufweist.
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[Beispiele]
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[1. Aufbau des Entwicklers]
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Als
Toner, wie er im Entwickler gemäß der Erfindung
enthalten ist, wurde ein Toner verwendet, der innere Zusatzstoffe
enthielt, wie ein als Bindeharzmittel dienendes Bindemittelharz,
einen Farbstoff, ein Ladungssteuerungsmittel und als Formtrennmittel
dienendes Wachs. Als äußerer Zusatzstoff wurde
einer Oberfläche der Tonerteilchen ein auf Mikrometergröße
zerkleinertes Siliciumoxidpulver zugesetzt, das für Hydrophobie
bearbeitet wurde. Für Komponenten des Toners besteht keine
Einschränkung auf die oben Genannten, und es können diejenigen
sein, die allgemein bekannt sind. Als dem Toner als innerer Zusatzstoff
zugesetztes Bindemittelharz wurde in Polyesterharz verwendet. Als
Farbstoff für Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz wurden Phthalocyaninblau,
Chinolingelb, Pigmentrot bzw. Ruß verwendet. Ferner wurde
als Ladungssteuerungsmittel eine Azometallkomplexverbindung verwendet.
Als Formtrennmittel wurde Polyethylen mit niedrigem Molekulargewicht
verwendet. Der mittlere Durchmesser des verwendeten Toners betrug
6,5 μm.
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Als
als äußerer Zusatzstoff dem Toner zugesetztes,
auf Mikrometergröße zerkleinertes Siliciumoxidpulver
wurde Siliciumdioxid verwendet, das durch ein Gasphasenverfahren
erzeugt wurde, bei dem Siliciumtetrachlorid durch Erhitzen in einem
Oxihydrogensalz hydrolysiert wurde. Der Teilchendurchmesser der
Siliciumoxidteilchen lag im Bereich von 30 nm bis 180 nm, und der
mittlere Teilchendurchmesser betrug 80 nm. Auf das Gewicht des Toners wurden
zwei Gewichtsteile Siliciumoxidteilchen zugesetzt. Die Siliciumoxidteilchen
wurden durch eine allgemein bekannte Technik auf Hydrophobie bearbeitet.
D. h., dass die Siliciumoxidteilchen einer Oberflächenbehandlung
mit Hexamethyldisilazan, Dimethyldichlorsilan oder dergleichen unterzogen
wurden.
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Als
im Entwickler enthaltene Trägerteilchen wurden magnetische
Teilchen mit einem Teilchendurchmesser von 50 μm, die mit
einem Harz beschichtet waren, verwendet. Die magnetischen Teilchen
wurden unter Verwendung eines herkömmlichen Beschichtungsverfahrens
mit dem Harz beschichtet. Zu Beispielen des herkömmlichen
Beschichtungsverfahrens gehören ein Tauchverfahren, durch
das ein als Kernmaterial des Trägers dienendes magnetisches
Teilchen in eine Lösung zum Herstellen einer Harzschicht
getaucht wird, ein Prüfverfahren, durch das eine Lösung
zum Herstellen einer Harzschicht auf ein Kernmaterial des Trägers
gesprüht wird, und ein Fließbettverfahren, gemäß dem eine
Lösung zum Herstellen einer Harzschicht auf ein Kernmaterial
des Trägers gesprüht wird, während das
Kernmaterial durch Luft suspendiert wird, ohne dass jedoch eine
Einschränkung hierauf besteht.
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Als
Hauptharz, das das die Trägeroberfläche bedeckende
Harzschicht bildet, wurde ein Silikonharz verwendet, das als Material
mit niedriger Oberflächenenergie diente. Diesem Silikonharz
wurden fünf Gewichtsteile Ruß, ein Gewichtsteil
vierwertiges Ammonium und ein Gewichtsteil Amin zugesetzt. Ferner
wurden dem Silikonharz 2,5 Gewichtsteile Siliciumoxidteilchen mit
einem mittleren Teilchendurchmesser von 35 nm zugesetzt. Ein Lösungsmittel
zum Herstellen einer Harzschicht muss nur das Hauptharz lösen.
Zu Beispielen des Lösungsmittels gehören Toluen,
Aceton und Tetrahydrofuran, ohne dass jedoch eine Einschränkung
hierauf bestünde.
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Die
die Trägeroberfläche bedeckende Harzschicht wurde
so hergestellt, dass sie eine Dicke von 0,5 μm bis 2 μm
aufwies. Der so hergestellten Harzschicht wurden Siliciumoxidteilchen
zugesetzt. Die Siliciumoxidteilchen wurden der Harzschicht so zugesetzt,
dass sie in dieser gleichmäßig dispergiert waren
und teilweise über die Oberfläche derselben vorstanden,
wie es in der 1 dargestellt ist. Die 1 zeigt
eine Trägerharzschicht, der Siliciumoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 100 nm zugesetzt worden waren.
Wie es aus dem umkreisten Bereich in der 1 erkennbar
ist, wurden die Siliciumoxidteilchen so zugesetzt, dass sie in der
Harzschicht überstehende Abschnitte bildeten.
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Damit
gelangen, wenn der Toner, dem die Siliciumoxidteilchen zugesetzt
sind, mit der Harzschicht des Trägers in Kontakt gelangen,
die Siliciumoxidteilchen auf der Toneroberfläche mit demjenigen
Teil der Siliciumoxidteilchen in Kontakt, der über die
Harzschicht des Trägers übersteht. Daher ist die zwischen
der Toneroberfläche und der Trägeroberfläche
erzeugte Reibungsladungsmenge minimiert, so dass die der Reibungsladungsmenge
zuzuschreibende Haftung zwischen dem Toner und dem Träger ebenfalls
minimiert ist. Dies sorgt dafür, dass die Siliciumoxidteilchen
an der Toneroberfläche weniger mit der Trägeroberfläche
Wechselwirken, so dass die Siliciumoxidteilchen an der Toneroberfläche
auf dem Toner verbleiben, ohne zum Träger zu wandern.
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[2. Messung der Ladungsmenge]
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Das
Folgende zeigt ein Ergebnis, das dadurch erhalten wurde, dass die Änderung
der Ladungsmenge des Entwicklers gemäß der Erfindung als
Funktion der Rührzeit gemessen wurde. In einer Polyethylenflasche
mit einem Fassungsvermögen von 50 ml wurden 19 g des auf
die oben beschriebene Weise aufgebauten Trägers und 1 g
auf die oben beschriebene Weise aufgebauten Toners eingeschlos sen.
Die Polyethylenflasche erfuhr durch Drehen mit einem Walzenmühle-Drehrührer
mit einer Drehzahl von 200 U/Min. einen Rührvorgang. Die 2 zeigt
ein Ergebnis, das dadurch erhalten wurde, dass die spezifische Tonerladungsmenge
C/g (Tonerladungsmenge/Tonergewicht) als Funktion der Rührzeit
gemessen wurde. Die 2 zeigt auch ein Vergleichsbeispiel
des Entwicklers gemäß der Erfindung, d. h. ein
Ergebnis, das dadurch erhalten wurde, dass die Ladungsanstiegsrate
gemessen wurde, wenn Träger verwendet wurde, der mit einer
keine Siliciumoxidteilchen enthaltenden Harzschicht bedeckt war.
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Wie
es in der 2 dargestellt ist, wurde, wenn
Träger verwendet wurde, dem Siliciumoxidteilchen zugesetzt
waren, der Toner innerhalb von 10 Minuten nach dem Beginn des Rührens
mit Ladung gesättigt, und danach wurde die Ladungsmenge
im Wesentlichen konstant aufrecht erhalten. Wenn dagegen der Träger
verwendet wurde, dem keine Siliciumoxidteilchen zugesetzt waren,
trat in der spezifischen Ladungsmenge ein starker Anstieg auf. Der starke
Anstieg wurde der Tatsache zugeschrieben, dass sich der äußere
Zusatzstoff des Toners unmittelbar nach Beginn des Rührvorgangs
vom Toner ablöst. Ferner verhinderten, mit fortschreitender
Zeit, derjenige Teil der Metalloxidteilchen, der vom Toner auf den
Träger gewandert war, und derjenige Teil der Metalloxidteilchen,
der auf der Toneroberfläche verblieben war, dass der Toner
und der Träger miteinander in Kontakt gelangten. Daher
befand sich die spezifische Tonerladungsmenge in einem abnehmenden Trend.
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Demgemäß ermöglichte
es, da der Entwickler gemäß der Erfindung die
die Trägeroberfläche bedeckende Harzschicht und
die in der Toneroberfläche enthaltenen Siliciumoxidteilchen
enthält, die Verwendung des Entwicklers gemäß der
Erfindung, zu verhindern, dass die Siliciumoxidteilchen von der
Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
wanderten. Im Ergebnis wurde nicht verhindert, dass der Toner und
der Träger miteinander in Kontakt gelangten.
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Daher
wurde die Tonerladung stabilisiert. Dies ermöglichte es,
auf stabile Weise, Bilder hoher Qualität zu erhalten.
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[3. Bewertung der Ladestabilität]
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Die
Ladestabilität wurde unter Verwendung von Folgendem bewertet:
(i) eines Entwicklers, der einen Toner mit dem obigen Aufbau und
einen Träger enthielt, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 20 nm enthielt, (ii)
eines Entwicklers, der einen Toner mit dem obigen Aufbau und einen
Träger enthielt, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen mit
einem mittleren Teilchendurchmesser von 35 nm enthielt, (iii) eines Entwicklers,
der einen Toner mit dem obigen Aufbau und einen Träger
enthielt, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen mit einem mittleren
Teilchendurchmesser von 80 nm enthielt, und (iv) eines Entwicklers,
der einen Toner mit dem obigen Aufbau und einen Träger enthielt,
dessen Harzschicht Titanoxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 100 nm enthielt.
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Wenn
der Toner, dessen Oberfläche Titanoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 80 nm enthält, und der
Träger, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 20 nm enthält, miteinander gemischt
und gerührt wurden, war die Tonerladung stabilisiert. Die
Titanoxidteilchen weisen einen solchen Widerstand auf, dass sie
als Hableiter zu definieren sind, und sie zeigen einen kleineren
Widerstand als die als isolierende Teilchen dienenden Siliciumoxidteilchen.
Der Effekt des Verhinderns einer Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs vom Toner zum Träger war derselbe wie dann,
wenn Siliciumoxidteilchen verwendet wurden. Jedoch ist Träger
mit niedrigerem Widerstand für einen Entwicklungsprozess
unter Verwendung eines farbigen Toners als Entwickler vorteilhafter.
Daher ist ein Träger von Nutzen, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen
enthält.
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Beim
Träger, dessen Harzschicht Titanoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 20 nm enthält, wandert
der äußere Zusatzstoff nicht vom Toner zum Träger,
so dass keine Ladungsdefekte durch eine Wanderung des äußeren
Zusatzstoffs verursacht wurden. Wenn jedoch der Teilchendurchmesser
des der Harzschicht des Trägers zugesetzten Metalloxids
kleiner als 20 nm ist, existiert ein Problem dahingehend, dass es
im Verlauf der Zeit dazu kommt, dass die Titanoxidteilchen in die
Harzschicht eingebettet werden. Aus diesem Grund destabilisiert
sich die Tonerladungsmenge über lange Zeit, und dies erweist
sich als nicht praxisgerecht.
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Wenn
der Toner, dessen Oberfläche Siliciumoxidteilchen mit einer
mittleren Teilchendurchmesser von 80 nm enthält, und der
Träger, dessen Harzschicht Siliciumoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 35 nm enthält, miteinander gemischt
und gerührt wurden, war die Tonerladung stabilisiert (2).
Auch war die Tonerladungsmenge stabilisiert, wenn der Toner, dessen
Oberfläche Siliciumoxidteilchen mit einen mittleren Teilchendurchmesser
von 80 nm enthält, und der Träger, dessen Harzschicht
Siliciumoxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von
80 nm enthält, miteinander gemischt und gerührt
wurden.
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Beim
Träger, dessen Harzschicht Siliciumoxidteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 80 nm enthält, ist der
Teilchendurchmesser der der Harzschicht zugesetzten Siliciumoxidteilchen
zu groß. Daher verhindert der Träger, dass der
Toner mit ihm in Kontakt gelangt, wodurch Ladungsdefekte verursacht
werden. D. h., dass die Möglichkeit eines Problems wie
des Folgenden besteht: die Tonerladungsmenge nimmt nicht zu, so
dass nicht die gewünschte Ladungsmenge erzielt wird.
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Angesichts
dieser Tatsache wurde die Ladungsmenge auf die folgende Weise unter
Verwendung eines Trägers gemessen, dessen Harzschicht Siliciumoxidteilchen
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 100 nm enthielt. Wenn
der Toner, dessen Oberfläche Siliciumoxidteilchen mit einem mittleren
Teilchendurchmesser von 80 nm enthält, und der Träger,
dessen Harzschicht Siliciumoxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 100 nm enthält, miteinander gemischt und gerührt wurden,
nahm die Tonerladungsmenge nicht zu, so dass die gewünschte
Ladungsmenge nicht erzielt wurde.
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Die
Erfindung ist nicht auf die Beschreibung der obigen Ausführungsformen
eingeschränkt, sondern sie kann vom Fachmann innerhalb
des Schutzumfangs der Ansprüche geändert werden.
Eine Ausführungsform auf Grundlage einer geeigneten Kombination
technischer Maßnahmen, wie sie bei verschiedenen Ausführungsformen
offenbart sind, ist im technischen Umfang der Erfindung enthalten.
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(Andere Anordnungen)
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung auf die folgenden Arten
ausgedrückt werden kann.
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(Anordnung 1)
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Ein
elektrostatischer Zweikomponentenentwickler zur Verwendung bei einem
elektrofotografischen Zweikomponentenentwicklungsverfahren, der ein
Gemisch von Folgendem aufweist: einen Träger mit einer
Harzbedeckungsschicht, die ein als Kernmaterial dienendes magnetisches
Teilchen bedeckt; und einem Toner, dessen Oberfläche einen äußeren Zusatzstoff
mit Metalloxidteilchen enthält, wobei die Harzbedeckungsschicht
des Trägers Metalloxidteilchen enthält, deren
Zusammensetzung identisch mit derjenigen der der Toneroberfläche
zugesetzten Teilchen des äußeren Zusatzstoffs
ist.
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(Anordnung 2)
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Der
Zweikomponentenentwickler gemäß der Anordnung
1, wobei der Toner als äußerer Zusatzstoff Titanoxidteilchen
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 80 nm enthält;
und die Harzbedeckungsschicht des Trägers als inneren Zusatzstoff
Titanoxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 35
nm enthält.
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(Anordnung 3)
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Der
Zweikomponentenentwickler gemäß der Anordnung
1, wobei der Toner als äußeren Zusatzstoff Titanoxidteilchen
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 80 nm enthält;
und die Harzbedeckungsschicht des Toners als inneren Zusatzstoff
Titanoxidteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 20
nm enthält.
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Wie
oben beschrieben, ist der äußere Zusatzstoff gemäß der
Erfindung so beschaffen, dass die dem Toner zugesetzten Metalloxidteilchen
und die Metalloxidteilchen, wie sie in der den Träger bedeckenden
Harzschicht enthalten sind, identische Zusammensetzungen aufweisen.
Dies führt zum Effekt, dass die zeitliche Änderung
der Tonerladungsmenge dadurch minimiert wird, dass verhindert wird, dass
der äußere Zusatzstoff von der Toneroberfläche auf
die Trägeroberfläche wandert. Im Ergebnis ist
es möglich, (i) Mängel der Ladung und des Fließvermögens,
zu denen es durch die Wanderung des äußeren Zusatzstoffs
von der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
kommt, und (ii) Sekundärfehler zu lindern, d. h. Mängel
bei der Entwicklung, zu denen es durch eine Beeinträchtigung
der Funktion des Entwicklers aufgrund von Mängeln der Ladung
und des Fließvermögens kommt. Dies ermöglicht
es, Bilder hoher Qualität stabil mit hoher Reproduzierbarkeit dadurch
zu erhalten, dass verhindert wird, dass Bilder durch Dauergebrauch
beeinträchtigt werden.
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Ein
Entwickler gemäß der Erfindung kann bei einer
Bilderzeugungsvorrichtung unter Verwendung eines Zweikomponentenentwicklungsverfahrens
angewandt werden.
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Der
Entwickler gemäß der Erfindung ist vorzugsweise
so beschaffen, dass das dem Toner zugesetzte Metalloxid einen mittleren
Teilchendurchmesser aufweist, der größer als derjenige
des in der Harzschicht enthaltenen Metalloxids ist.
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Damit
kann die zwischen dem Toner und dem äußeren Zusatzstoff
erzeugte Reibungsladungsmenge größer gemacht werden
als diejenige, die zwischen dem äußeren Zusatzstoff
und der Trägeroberfläche erzeugt wird, und es
kann verhindert werden, dass der äußere Zusatzstoff
von der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
wandert. Dies ermöglicht es, (i) Mängel der Ladung
und des Fließvermögens, zu denen es durch die
Wanderung des äußeren Zusatzstoffs auf die Trägeroberfläche
kommt, und (ii) Sekundärfehler beim Entwicklungsprozess
zu lindern, d. h. Mängel bei der Entwicklung, zu denen es
durch eine Beeinträchtigung der Funktion des Entwicklers
aufgrund der Mängel bei der Ladung und dem Fließvermögen
kommt.
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Der
Entwickler gemäß der Erfindung ist vorzugsweise
so beschaffen, dass der mittlere Teilchendurchmesser des in der
Harzschicht enthaltenen Metalloxids im Bereich von 20 nm bis 80
nm liegt.
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Der
Teilchendurchmesser gemäß der Erfindung ist vorzugsweise
so beschaffen, dass das Metalloxid aus der aus Siliciumoxid, Titanoxid,
Calciumcarbonat, Calciumsilikat und Magnesiumcarbonat bestehenden
Gruppe ausgewählt ist.
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Dies
ermöglicht es, zu verhindern, dass der äußere
Zusatzstoff von der Toneroberfläche auf die Trägeroberfläche
wandert, und einen Entwickler mit guter Anstiegscharakteristik der
Tonerladung zu schaffen.
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Die
Ausführungsformen und die konkreten Realisierungsbeispiele,
wie sie in der vorstehenden detaillierten Erläuterung erörtert
sind, dienen lediglich zum Veranschaulichen der technischen Einzelheiten
der Erfindung, die innerhalb der Grenzen derartigen Ausführungsformen
und konkreten Beispiele nicht eng auszulegen ist, sondern die vielmehr
innerhalb des Grundgedankens der Erfindung mit vielen Variationen
angewandt werden sollen, vorausgesetzt, dass derartige Variationen
den Schutzumfang der nachfolgend dargelegten Patentansprüche
nicht überschreiten.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - Murata, Y.:
"Contact charging", Kotai Butsuri, 27 (7): 501–509 (1992) [0019]