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DE102008003530A1 - Automatisches Gießverfahren und Gießvorrichtung - Google Patents

Automatisches Gießverfahren und Gießvorrichtung Download PDF

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DE102008003530A1
DE102008003530A1 DE102008003530A DE102008003530A DE102008003530A1 DE 102008003530 A1 DE102008003530 A1 DE 102008003530A1 DE 102008003530 A DE102008003530 A DE 102008003530A DE 102008003530 A DE102008003530 A DE 102008003530A DE 102008003530 A1 DE102008003530 A1 DE 102008003530A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ladle
axis
rotation
casting process
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008003530A
Other languages
English (en)
Inventor
Hideto Nagoya Terada
Chiaki Nagoya Kato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sintokogio Ltd
Fujiwa Denki Co Ltd
Original Assignee
Sintokogio Ltd
Fujiwa Denki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sintokogio Ltd, Fujiwa Denki Co Ltd filed Critical Sintokogio Ltd
Publication of DE102008003530A1 publication Critical patent/DE102008003530A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D39/00Equipment for supplying molten metal in rations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D37/00Controlling or regulating the pouring of molten metal from a casting melt-holding vessel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/04Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like tiltable
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    • B22D41/06Equipment for tilting
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    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/20Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes with supporting couples provided by walls of buildings or like structures
    • B66C23/201Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes with supporting couples provided by walls of buildings or like structures with supporting couples provided from above, e.g. by ceilings of buildings

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Abstract

Bei einem automatischen Gießverfahren ohne Verwendung eines Servomotors mit einer vertikalen Ausgangswelle wird ein Gießvorgang auf einem niedrigen Niveau ausgeführt, wobei ein instabiles Gießen, Sandeinschlüsse und Gasdefekte vermieden werden. Das automatische Gießverfahren erfolgt unter Verwendung einer Gießpfanne, die zum Ausgießen von geschmolzenem Metall in einen Gießtümpel einer kastenlosen Form oder einer Form mit geschlossenem Kasten in wenigstens einer Gießvorrichtung vorgesehen ist, die entlang einer X-Achse parallel zu einer Gießereilinie bewegbar ist, wobei die Form transferiert wird, wobei die Gießpfanne entlang einer Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene bewegt wird und um eine erste Drehachse und ferner um eine zweite Drehachse gekippt wird.

Description

  • Technisches Fachgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein automatisches Gießverfahren und eine automatische Gießvorrichtung. Insbesondere betrifft sie ein automatisches Gießverfahren, das eine Gießvorrichtung einfach und kompakt macht, und eine automatische Gießvorrichtung, die das Gießverfahren ausführen kann.
  • Hintergrund
  • Stand der Technik
  • Folgende Dokumente zum Stand der Technik werden nachfolgend diskutiert:
    • Stand der Technik 1: JP 06-190541 A ( Schweizer Patentanmeldung Nr. 03135/92-4 ),
    • Stand der Technik 2: WO 99/00205 ( JP 2001-507631 A ),
    • Stand der Technik 3: JP 07-112270 A ,
    • Stand der Technik 4: JP 09-1320 A .
  • Das Stand der Technik Dokument 1 offenbart das Steuern des Kippens einer Gießpfanne durch zwei Drehmittel, die mit der Gießpfanne verbunden sind, um geschmolzenes Metall aus der Gießpfanne in eine Form zu gießen, wie in 2 davon gezeigt. Das erste Drehmittel ist ein Aktuator zum vertikalen Bewegen einer Kippwelle, die nahe dem Ausgießpunkt der Gießpfanne angeordnet ist. Durch diese vertikale Bewegung, wird die Gießpfanne um den Schwerpunkt S des geschmolzenen Metalls gedreht (der Schwerpunkt wirkt als virtuelle Drehachse). Das zweite Drehmittel ist ein hängender Seilzug, der mit der Gießpfanne an dem Punkt D zum Drehen der Gießpfanne um den Punkt K verbunden ist, der die Drehachse der Gießpfannenwelle bildet. Insbesondere durch Bewegen der Kippwelle nach unten und nach oben durch den Aktuator zum Drehen der Gießpfanne um den Punkt S während des Beginnens und Beendens des Gießvorgangs wird die von der Bewegung des geschmolzenen Metalls erzeugte Energie minimal, wodurch das Moment des geschmolzenen Metalls minimiert wird und deshalb der Gießzyklus verkürzt wird. Wenn das Gießen beendet wird (das heißt, wenn die in 2 gezeigte Gießpfanne im Uhrzeigersinn gedreht wird), kann die Drehrate (Drehgeschwindigkeit) am Punkt S gleich Null gesetzt werden, indem eine hohe Drehrate (Drehgeschwindigkeit) am Punkt K ausgeübt wird und indem eine niedrige Drehrate (Drehgeschwindigkeit) am Punkt D ausgeübt wird (siehe 3). Wenn der Gießvorgang beginnt, indem ähnliche Drehraten auf diesen im Gegenuhrzeigersinn ausgeübt werden, kann die Drehrate am Punkt S gleich Null gesetzt werden. Das Stand der Technik Dokument 1 offenbart auch eine Struktur für eine seitliche Bewegung, die das erste und zweite Drehmittel derart lagert, dass sich der Ausgießpunkt der Gießpfanne dem Gießtümpel (im folgenden auch „Einguss" genannt) der Form nähert, wie in 4 gezeigt. Das erste und zweite Drehmittel wird manuell oder unter Verwendung eines Programms gesteuert.
  • Die Gießvorrichtung gemäß dem Stand der Technik Dokument 1 erfordert eine großbauende Anordnung (einen Turm) und sie neigt zu Problemen aufgrund der Tatsache, dass der Gießvorgang von einem höheren Niveau durchzuführen ist, woraus sich ein instabiler Gießvorgang mit turbulenten Strömungen, Schäden (Gussfehler) am Sand und/oder Gaseinschlüssen und dergleichen ergibt.
  • Das Stand der Technik Dokument 2 offenbart eine Vorrichtung zum Eingießen von geschmolzenem Metall in eine Form durch Kippen einer Gießpfanne um die Drehachse A einer Kippwelle und durch Bewegen der Gießpfanne entlang einer X-Achse (die Richtung, in der die Gießpfanne zu und von der Form wegbewegbar ist) und einer Z-Achse (die vertikale Richtung), um stets einen theoretischen (virtuellen) Ausgießpunkt beizubehalten, der nahe dem Ausgießpunkt in der niedrigstmöglichen Position relativ zur Form liegt. Die Gießpfanne wird jeweils entlang der X-Achse, einer Y-Achse (die Richtung entlang der Formlinie) und der Z-Achse durch einen Längswagen, einen Seitenwagen und einen Aufhängungsseilzug bewegt und durch einen Antriebsmotor gekippt. Da die Gießvorrichtung dieses Dokuments 2 gemäß dem Stand der Technik auch einen großen Turm erfordert, neigt sie dazu, Probleme dahingehend zu verursachen, dass sie groß baut und erhebliche Energie benötigt und ferner kostenintensiv ist. Ferner liegt dann, wenn ein großer Turm eingesetzt wird, dessen Schwerpunkt auf einem hohen Niveau, was ein weiteres Problem dahingehend verursacht, dass große Vibrationen aufgrund der Bewegung der Gießvorrichtung auftreten können, was die Gießgenauigkeit verschlechtert. Zusätzlich führt ein großer Turm zu einem weiteren Problem dahingehend, dass er den Transportweg und damit die Transportmittel beschränkt, was in einer längeren Zeit zum Wechseln der Gießpfanne resultiert. Der große Turm führt zu einem weiteren Problem dahingehend, dass er die Rundumsicht blockiert, was es schwierig macht, zu erkennen, ob der Ort unter der gefährlichen Arbeitsumgebung, wo das geschmolzene Metall gehandhabt wird, sicher ist.
  • Das Dokument 3 gemäß dem Stand der Technik offenbart ein Ausgießen von geschmolzenem Metall aus einer kippbaren Gießpfanne in eine Form durch verkippbares Lagern der Gießpfanne vermittels einer Kippwelle an einem Kippzentrum (dieses Zentrum soll im Wesentlichen am Massenschwerpunkt der Gießpfanne liegen) und durch Drehen der Kippwelle über einen Antriebsmotor um das Kippzentrum und ferner durch gleichzeitiges Bewegen der Kippwelle, so dass ihre Achse (das Kippzentrum) sich entlang eines kreisförmigen Wegs um den Kipppunkt der Gießpfanne bewegt, um den Ausgießpunkt (oder den virtuellen Ausgießpunkt nahe dem Ausgießpunkt) in einer konstanten Position relativ zu der Form zu halten (das heißt, der horizontale Abstand l und der vertikale Abstand h des Ausgießpunkts von dem Gießtümpel der Form werden beibehalten). Die Gießpfanne wird durch ein Stützelement gelagert, das unter ihm liegt. Bewegt man die Kippwelle durch den Motor entlang eines kreisförmigen Ortes um den Ausgießpunkt herum, wenn die Kippwelle gedreht wird (das heißt wenn die Gießpfanne gekippt wird), so wird dies durch Bewegen des Stützelements entlang der Y-Achse (die Richtung, in der die Gießpfanne sich zu und von der Form weg bewegt) und einer Z-Achse (der vertikalen Richtung) erreicht. Die Bewegung der Gießpfanne entlang der Y-Achse wird durch eine Wagen erreicht und die Bewegung der Gießpfanne entlang der Z-Achse wird durch eine Hubvorrichtung erreicht. Die Bewegung der Gießpfanne entlang der Y-Achse und der Z-Achse, die erzeugt wird, wenn er verkippt wird, wird durch eine Steuereinrichtung gemäß eines Steuerflussdiagramms gesteuert. Die Steuereinrichtung steuert auch die Drehrate der Kippwelle (das heißt die Kipprate der Gießpfanne), um die Änderungsrate der Oberfläche des geschmolzenen Metalls zu steuern. Es wird hierin von einem "virtuellen Ausgießpunktzentrum-System" gesprochen, um die Kippwelle um den virtuellen Ausgießpunkt zu drehen, um den virtuellen Ausgießpunkt in einer konstanten Lage relativ zu dem Gießtümpel der Form zu erhalten, wie im Stand der Technik Dokument 3.
  • Stand der Technik Dokument 4 bezieht sich auf eine Verbesserung relativ zu dem Stand der Technik Dokument 3. In dem Stand der Technik Dokument 3 kann das geschmolzene Metall außerhalb des Gießtümpels der Form während des Eingießens eingegossen werden, wenn die Rate und die Menge des Metallflusses aufgrund des Verkippens der Gießpfanne variiert. Um diesen Punkt zu verbessern, wird gemäß dem Dokument 4 nach dem Stand der Technik die Kippwelle entlang eines Orts bewegt, der sich geringfügig von dem kreisförmigen Ort der Kippwelle um den virtuellen Ausgießpunkt gemäß dem Dokument 3 nach dem Stand der Technik verschiebt. Die Bewegung des Stützelements für die Gießpfanne entlang der Y-Achse wird durch einen Wagen erreicht und die Bewegung entlang der Z-Achse wird durch einen Aktu ator erreicht. Das Verkippen der Gießpfanne um das Kippzentrum herum wird durch eine Sektorverzahnung (Sektorzahnrad) erreicht, die an der Gießpfanne befestigt ist und durch Mittel zum Drehen der Sektorverzahnung (Sektorzahnrad).
  • In jedem der Dokumente 1 bis 4 gemäß dem Stand der Technik wird die Bewegung der Gießpfanne in der Z-Achse durch einen Aktuator, eine Kette oder eine Hubvorrichtung oder eine Kombination davon ausgeführt. Demzufolge hat die Vorrichtung weiterhin das Problem, das sie groß baut.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wurde in Betracht gezogen, um die vorstehenden Probleme zu lösen. Sie zielt darauf ab, ein automatischen Gießverfahren bereitzustellen, dass die Gießvorrichtung einfach und kompakt machen kann, indem herkömmliche Gießvorrichtungen verbessert werden, ohne einen Turm oder eine Antriebsvorrichtung zur vertikalen Bewegung der Gießpfanne zu nutzen, wie beispielsweise einen Aktuator oder dergleichen. Sie zielt auch darauf ab, eine automatische Gießvorrichtung bereitzustellen, die das Gießverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ausführen kann. Ferner zielt die vorliegende Erfindung auch darauf ab, eine automatische Gießvorrichtung bereitzustellen, die einen Gießvorgang mit hoher Präzision und einfacher Überprüfung der Sicherheit ermöglicht und ein einfaches Wechseln der Gießpfanne erlaubt.
  • Um Vorstehendes zu erreichen, ist das automatische Gießverfahren der vorliegenden Erfindung ein Verfahren unter Verwendung einer Gießpfanne in wenigstens einer Gießvorrichtung, die zum Ausgießen von geschmolzenem Metall in einen Gießtümpel (Einguss) wenigstens einer kastenlosen Form oder einer Form mit geschlossenem Formkasten kippbar ist, die entlang einer X-Achse parallel zu einer Gießereilinie bewegbar ist, in der wenigstens eine Form transferiert wird. Dabei ist die Gießpfanne entlang einer Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene bewegbar und der Gießvorgang wird lediglich durch Bewegen der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und durch Kippen der Gießpfanne um eine erste Drehachse ausgeführt, ohne die Gießpfanne vertikal zu bewegen
  • Um Vorstehendes zu erreichen, ist die automatische Gießvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dazu ausgeführt, um geschmolzenes Metall von einer kippbaren Gießpfanne in wenigstens eine Form in einer Gießereilinie einzugießen, umfassend einen unteren Wagen, der entlang einer X-Achse parallel zu der Gießereilinie bewegbar ist; einen oberen Wagen, der auf dem unteren Wagen angeordnet ist, um sich seitlich entlang einer Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene zu bewegen; einen festen Rahmen, der fest an dem unteren Wagen angebracht ist; ein erstes Kippmittel zum Kippen der Gießpfanne um eine erste Drehachse auf dem festen Rahmen; und eine elektrische Steuereinheit, die mit einem Programm versehen ist, das die Bewegung der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und die Verkippung der Gießpfanne um die erste Drehachse steuert, ohne die Gießpfanne vertikal zu bewegen.
  • Da das automatische Gießverfahren nach der vorliegenden Erfindung ohne Verwendung einer Antriebsvorrichtung zum vertikalen Bewegen der Gießpfanne funktioniert, bewegt sich die Gießpfanne relativ zu der Form entlang der Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene und kippt um die erste Drehachse. Da der Gießvorgang durch Bewegen der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und durch Verkippen desselben um die erste Drehachse ausgeführt wird, werden die Probleme, wie beispielsweise ein instabiles Ausströmen, Sandeinschlüsse, Gasblasenfehler oder dergleichen, beseitigt und ein hochwertiger Gießvorgang wird ausgeführt, wobei die Gießpfanne auf einem niedrigen Niveau positioniert ist.
  • Gemäß der automatischen Gießvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist ferner die Gießvorrichtung vorteilhafterweise einfach und kompakt ausgebildet, da die Antriebsvorrichtung zum vertikalen Bewegen der Gießpfanne nicht erforderlich ist. Aufgrund der Tatsache, dass der Massenschwerpunkt der Gießvorrichtung abgesenkt werden kann, können ferner bewegungsbedingt erzeugte Vibrationen reduziert werden und die Gießgenauigkeit wird verbessert. Zusätzlich ist der Transport und der Austausch der Gießpfanne einfach und die Arbeitseffizienz verbessert, da eine Hubvorrichtung, wie beispielsweise ein Turm, nicht erforderlich ist. Ferner ermöglicht eine Beseitigung jeglicher Hubvorrichtung, wie beispielsweise eines Turms, eine gute Sicht auf den Arbeitsort und erlaubt es jedermann, die Sicherheit unter der gefährlichen Umgebung zu überprüfen, wo das geschmolzene Metall gehandhabt wird.
  • Darüber hinaus steuert gemäß der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung die elektronische Steuereinheit die Servomotoren zum Bewegen des Kippens der Gießpfanne während des Gießvorgangs. Demnach kann die Erfindung geeigneterweise für Produktionen mit niedrigen Volumina oder Stückzahlen in einem breiten Anwendungsbereich hinsichtlich Gießereiprodukten eingesetzt werden, wobei lediglich das Programm für die Positionierungen der Parameter der Gießgewichte des geschmolzenen Metalls, der Gießeingüsse etc. angepasst werden.
  • Da die Gießpfanne auch um eine zweite Drehachse verkippt werden kann, die näher an dem Massenschwerpunkt der Gießpfanne angeordnet ist, als die erste Kippachse, wird gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung der Freiheitsgrad der Gießpfanne vergrößert, was es zulässt, dass die Gießvorrichtung verschiedene Gießvorgänge ausführt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die erste Drehachse zum Kippen der Gießpfanne über wenigstens eine Periode beginnend vom Starten des Gießvorgangs bis zu dem Zeitpunkt gerade vor Beendigung des Gießvorgangs eingesetzt werden. Die zweite Drehachse kann zumindest zum Zurückkippen der Gießpfanne verwendet werden, wenn der Eingießvorgang beendet ist.
  • Die zweite Drehachse kann nahe dem Schwerpunkt der Gießpfanne angeordnet sein, so dass er um die Achse nahe seinem Schwerpunkt zurückgekippt wird. Da in diesem Fall die Bewegung des geschmolzenen Metalls in der Gießpfanne geringer ist und der Gießvorgang beendet wird, wenn die Spitze der Gießpfanne nach oben bewegt wird, wird das Beenden des Gießvorgangs schnell ausgeführt, was in großem Maße die Gießgenauigkeit verbessert. Wenn die Gießpfanne um die erste Drehachse zurückgekippt wird, bewegt sich das geschmolzene Metall mit einem großen Abstand um die Achse, was dazu führt, dass die Oberfläche des geschmolzenen Metalls in Schwingungen gerät, wodurch die Beendigung des Gießvorgangs verzögert und die Gießgenauigkeit verschlechtert wird.
  • Da gemäß diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung die Gießpfanne um die erste Drehachse und die zweite Drehachse gedreht wird, die von der ersten Drehachse abweicht, und da die Verkippung um die erste Drehachse eine Verkippung um einen Punkt an der Spitze der Gießpfanne zum Ausgießen ist und die Verkippung um die zweite Drehachse ein Zurückkippen der Gießpfanne um einen Punkt nahe dem Masseschwerpunkt der Gießpfanne zum Beenden des Gießvorgangs ist, wird der Gießvorgang schnell beendet und die Gießgenauigkeit wird erheblich verbessert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Position entlang der Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene und die Kippwinkel um die erste und zweite Drehachse der Gießpfanne bedarfsweise zumindest während des Gießvorgangs im Hinblick auf die Strömungslinie des geschmolzenen Metalls gesteuert werden, welche in Abhängigkeit von den Eigenschaften des geschmolzenen Metalls und der Form der Gießpfanne variiert.
  • Unter Verwendung dieser abhängigen Steuerung kann die vorliegende Erfindung schnell hinsichtlich einer Veränderung des Gießgewichts, einer Veränderung der Gießrate, und einer Veränderung der Strömungslinie angepasst werden, die durch die Veränderung des Kippwinkels oder der Kippwinkel hervorgerufen werden. Zusätzlich können gemäß der vorliegenden Erfindung die Verkippung und die Steuerung der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse der Gießpfanne gleichzeitig zumindest über einen Zeitraum vom Beginnen bis zum Beenden des Gießvorgangs ausgeführt werden.
  • Durch diese Steuerung können das virtuelle Ausgießpunktzentrum-System, das Unterrichtende-Playback (Abspiel)-System, das nachfolgend erläutert wird und ein Synchrongieß-System, das ebenfalls nachfolgend erläutert wird, eingesetzt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Unterrichtende-Playback-System eingesetzt werden, um die Technik eines versierten Arbeiters zu nutzen.
  • Bei dem Unterrichtenden-Playback-System gießt der fachkundige Arbeiter zuerst geschmolzenes Metall aus der Gießpfanne in eine oder einige Formen und die Beziehung zwischen der Position entlang der Y-Achse, den Kippwinkeln der Wellen (die Drehachsen), die Gießrate und die Zeit für das Ausgießen durch den Arbeiter werden als ein Programm in der elektronischen Steuereinheit gespeichert. Wenn das zu gießende Produkt geändert wird, wird ein Programm für diesen Gießvorgang auf ähnliche Weise gespeichert. Das Unterrichtende-Playback-System ist ein System, bei dem eines der gespeicherten Programme ausgewählt oder für den Einsatz für ein aktuell zu gießendes Produkt verändert werden kann. Durch Verwenden dieses Unterrichtenden-Playback-Systems kann ein optimaler Gießvorgang unmittelbar für Produktionen kleiner Volumina oder Stückzahlen mit einer großen Produktbreite unmittelbar erreicht werden. Im Übrigen haben die Erfinder vielfach erfahren, dass die Gießgenauigkeit gering war, wenn das Unterrichtende-Playback-System nicht eingesetzt wurde, sondern lediglich ein Berechnungssystem auf Grundlage mathematischer Prinzipien verwendet wurde, da die Gestalt der Gießpfanne oder die Gestalt des Hohlraums in der Form schwanken können.
  • Zusätzlich kann das Synchrongieß-System bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, um ein Gießen mit einer einzigen Gießvorrichtung für die Gießereilinie durchzuführen, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt.
  • Das Synchrongieß-System ist ein Verfahren zum Fortsetzen des Gießvorgangs selbst dann, wenn sich die Form zu Beginn des Gießvorgangs oder während des Gießvorgangs bewegt. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass ein Sensor an der Vorrichtung angebracht wird, die die Form bewegt, um die Fahrgeschwindigkeit (Bewegungsrate/Bewegungsgeschwindigkeit) der Form zu erfassen, indem ein Servomotor oder ein inverter-gesteuerter Motor als Antriebseinheit für den unteren Wagen der Gießvorrichtung verwendet wird, und indem die Antriebseinheit derart angetrieben wird, dass sich der untere Wagen mit der selben Rate/Geschwindigkeit bewegt, wie die erfasste Fahrgeschwindigkeit (Bewegungsrate/Bewegungsgeschwindigkeit) der Form, die Fahrgeschwindigkeit (Bewegungsrate/Bewegungsgeschwindigkeit) des Kastens, wenn die Form einen geschlossenen Kasten aufweist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Bemessen des ausgegossenen geschmolzenen Metalls stets durch Messen des Gesamtgewichts des unteren Wagens oder der Gießpfanne, durch Eingeben des Signals hinsichtlich des gemessenen Gewichts an die elektronische Steuereinheit und durch Berechnen des Gewichts des geschmolzenen Metalls, das in der Gießpfanne verbleibt, und des Gewichts des ausgegossenen geschmolzenen Metalls erreicht. Wenn das Gewicht des geschmolzenen Metalls das vorbestimmte Gewicht erreicht, wird der Gießvorgang beendet (Massenregelsystem).
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Vorderansicht des ersten Ausführungsbeispiels der automatischen Gießvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine Seitenansicht der automatischen Gießvorrichtung nach 1.
  • 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A1-A1 in 2.
  • 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A2-A2 in 2.
  • 5 ist eine erläuternde Ansicht für das erste Ausführungsbeispiel der Steuerung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 6(a) ist eine schematische Vorderansicht, die die Position des Startpunkts des Betriebs im ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 6(b) ist eine Ansicht, die den Vorbereitungsschritt für den Gießvorgang zeigt.
  • 6(c) ist eine Ansicht, die den Schritt des Beginns des Gießvorgangs zeigt.
  • 6(d) ist eine Ansicht, die den Schritt des Beendens des Gießvorgangs zeigt.
  • 6(e) ist eine Ansicht, die den Schritt des Wiederaufnehmens des Gießvorgangs zeigt, nachdem der Gießvorgang einmal beendet wurde.
  • 6(f) ist eine Ansicht, die den Schritt des Abgebens des gesamten geschmolzenen Metalls aus der Gießpfanne zeigt.
  • 7 ist eine erläuternde Ansicht für ein zweites Ausführungsbeispiel der Steuerung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der automatischen Gießvorrichtung.
  • 9 ist eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der automatischen Gießvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Die automatische Gießvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine automatische Gießvorrichtung, um geschmolzenes Metall aus einer Gießpfanne in eine oder mehrere Formen mit geschlossenem Kasten oder in kastenlose Formen zu gießen, die sich entlang einer Gießereilinie bewegen. Die automatische Gießvorrichtung umfasst einen unteren Wagen, der sich entlang der Gießereilinie bewegt; einen oberen Wagen, der sich auf dem unteren Wagen in Richtung vorwärts und rückwärts bewegt, wobei diese Richtung senkrecht zu der Gießereilinie verläuft, einen Rahmen, der aufrecht und fest an dem oberen Wagen angebracht ist, ein erstes Kippmittel zum Kippen der Gießpfanne um eine erste Drehachse und eine elektronische Steuereinheit, die mit einem Programm versehen ist, um die Bewegung der Gießpfanne in X- und Y-Richtungen zu steuern und das Verkippen der Gießpfanne um die ersten Drehachse zu steuern.
  • Das Gießverfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung können entweder bei einer geschlossenen Form mit Formkasten oder einer kastenlosen Form zum Einsatz kommen.
  • Der Begriff "wenigstens eine Gießvorrichtung" wird im Zusammenhang mit dem Gießverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, da mehrere Gießvorrichtungen im Rahmen der Gießereilinie eingesetzt werden können.
  • Der Begriff "eine Gießpfanne, die geschmolzenes Metall in den Gießtümpel der Form durch Verkippen eingießen kann" bezeichnet, dass sich die vorliegende Erfindung nicht nur auf eine Gießpfanne vom Anschlagtyp oder auf eine unter Druck gesetzte Gießpfanne, sondern auch auf eine Gießpfanne bezieht, die ein Drehzentrum aufweist. Die Form des Querschnitts der Gießpfanne gemäß der Erfindung ist beispielsweise ein Sektor oder ein Rechteck.
  • In der vorliegenden Erfindung bezeichnet der Begriff "automatisches Gießen" das automatische Durchführen wenigstens einiger Operationen, die herkömmlicherweise manuell von einer oder mehreren Bedienungspersonen ausgeführt werden. Beim "automatischen Gießen" wird die Gießpfanne gehalten, positioniert an Ort und Stelle, und verkippt; die Position, in der das geschmolzene Metall aus der Gießpfanne strömt und das Gewicht des geschmolzenen Metalls werden überwacht und dann durch Einstellen der Position und des Kippwinkels der Gießpfanne gesteuert; die Gießpfanne wird dann mit geschmolzenem Metall erneut gefüllt, wenn das geschmolzene Metall in ihm aufgebracht ist.
  • Bei dem Gießverfahren und der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung bezeichnet der Begriff "Kippwinkel um die erste Drehachse" einen relativen Winkel bezüglich des Kipprahmens der Gießpfanne 2.
  • Ferner bezeichnet der Begriff "Kippwinkel um die zweite Drehachse" einen relativen Winkel des Kipprahmens S bezüglich des festen Rahmens F.
  • Die Gießpfanne gemäß der vorliegenden Erfindung kann durch ein Transportmittel, wie beispielsweise einen Hubkran, einen Gabelstapler oder dergleichen ausgewechselt werden. Ferner kann er automatisch und schnell durch Anbringen von Antriebsrollen an einen Gießpfannen-Stützrahmen und durch Antreiben der Antriebsrollen zusammen mit anderen Antriebsrollen, die an einer festen Seite angebracht sind, gewechselt werden.
  • Da die Gießvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung keinen groß bauenden Turm aufweist, sperrt keine Komponente den Transferweg für die Gießpfanne, wenn diese ausgewechselt wird, und somit sind die Transportmittel und der Transferweg nicht beschränkt. Dies ermöglicht, dass die auszuwechselnde Gießpfanne, nachdem der Gießvorgang beendet ist, sofort zu Gunsten einer anderen Gießpfanne ausgewechselt werden kann, indem ein Hubkran, ein Gabelstapler oder irgendein anderes Transfermittel eingesetzt wird, das sich senkrecht zu dieser Gießpfanne bewegt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst ein "erstes Kippmittel zum Kippen der Gießpfanne auf dem festen Rahmen um eine erste Drehachse" beispielsweise einen Sektorrahmen zum Lagern der Gießpfanne, die schwenkbar an einer Kippwelle angebracht ist, die die erste Drehachse aufweist, eine Sektorverzahnung (Sektorzahnrad), die um den Umfang des Sektorrahmens angeordnet ist, um den Sektorrahmen zu verkippen und einen Servomotor zum Antreiben der Sektorverzahnung (Sektorzahnrad). Durch die Sektorverzahnung (Sektorzahnrad) wird die Gießpfanne um die erste Drehachse mittels des Servomotors verkippt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst "ein zweites Kippmittel zum weiteren Kippen der Gießpfanne um eine zweite Drehachse" beispielsweise eine Kippwelle mit einer zweiten Drehachse, die sich durch einen festen Rahmen hindurch erstreckt, der wiederum aufrecht an einem oberen Wagen angebracht ist, einen Servomotor als Antriebsmittel, der mit der Kippwelle gekoppelt ist, und einen Kipprahmen, der schwenkbar an der Kippwelle an der anderen Seite angebracht ist, das heißt auf der entgegengesetzten Seite zu der Ankopplung des Servomotors. Somit wird der Kipprahmen um die zweite Drehachse durch den Servomotor verkippt. Ferner ist der Kipprahmen schwenkbar an dem Senktorrahmen angebracht.
  • Selbst wenn sich der Sektorrahmen nicht bewegt, kann somit die Gießpfanne durch den Kipprahmen um die zweite Drehachse verkippt werden, die von der ersten Drehachse abweicht. Wenn sich der Kipprahmen nicht bewegt, kann die Gießpfanne durch den Sektorrahmen um die erste Drehachse gekippt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Mittel zum Lagern der Gießpfanne ein Teil, das an einer Seitenfläche des Sektorrahmens zum Lagern der Gießpfanne angebracht ist, und die Form des Teils weicht in Abhängigkeit von der Form der Gießpfanne und von dem Verfahren zum Auswechseln der Gießpfanne ab.
  • Der Sektorrahmen ist ein Rahmen, der schwenkbar an der die erste Drehachse aufweisenden Kippwelle angebracht ist und der unmittelbar die Gießpfanne lagert. Der Sektorrahmen ist mit einer zweiten Verzahnung an seinem kreisförmigen Rand versehen. Das Zentrum der Sektorverzahnung (Sektorzahnrad) fällt mit der ersten Drehachse zusammen. Der Sektorrahmen ist angeordnet, um derart angetrieben zu werden, dass er um die erste Drehachse mittels eines Antriebsmotors rotiert, der mit der zweiten Verzahnung verbunden ist.
  • Nachfolgend wird das automatische Gießverfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Detail mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • 14 zeigen das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel, bei dem geschmolzenes Metall aus einer Gießpfanne in Formen gegossen wird, die an einer Gießereilinie angebracht sind. Das Ausführungsbeispiel verwendet eine X-Achse (die sich senkrecht zu dem Blatt gemäß 1 erstreckt), eine Y-Achse (die sich in Richtung nach rechts und nach links auf dem Blatt in 1 erstreckt), eine erste Drehachse A (die nahe dem oberen Ende der Ausgießmündung der Gießpfanne in diesem Ausführungsbeispiel angeordnet ist) und eine zweite Drehachse B (die in diesem Beispiel nahe dem Schwerpunkt der Gießpfanne angeordnet ist).
  • In 1 sind Formen 1 in Ausrichtung mit der Gießereilinie L angeordnet und bewegen sich schrittweise. Eine Gießpfanne 2 gießt geschmolzenes Metall in diese Formen 1. Für diesen Gießvorgang wird eine automatische Gießvorrichtung 3 eingesetzt.
  • Die automatische Gießvorrichtung 1 umfasst einen unteren Wagen 4, der über Räder 4b entlang einem Paar von Schienen 4a bewegbar ist, die entlang der Gießereilinie L (X-Achse) angeordnet sind, einen oberen Wagen 5, der über Vorder- und Hinterräder 5a, 5a auf dem unteren Wagen 4 in horizontaler Richtung (Y-Achse) senkrecht zu der Gießereilinie L bewegbar ist, einen Rahmen F, der aufrecht und fest an dem oberen Wagen 5 angebracht ist, einen Kipprahmen S, der schwenkbar durch diesen festen Rahmen F gelagert ist, und Lagermittel, die schwenkbar von dem Kipprahmen S zum Lagern der Gießpfanne 2 gelagert sind.
  • Die Bewegung des unteren Wagens 4 in Richtung nach vorne und nach hinten (X-Achse), die Bewegung des unteren Wagens 5 in seitlicher Richtung (Y-Achse), das Verkippen des Kipprahmens S und das Verkippen der Gießpfanne 2 werden allesamt durch vier jeweilige Servomotoren per Servoantrieb erreicht, nämlich durch einen Servomotor M5 für die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, einen Servomotor M4 für die seitliche Bewegung und einen Kippservomotor MS für die Kippbewegung einen Kippservomotor M2 für die Gießpfanne.
  • Über den sektorförmigen Sektorrahmen G1, der schwenkbar an einem Kipprahmen S angebracht ist, der als Lagermittel für die Gießpfanne 2 wirkt, einen L-förmigen Arm 7, der an einer Seitenfläche des Sektorrahmens G1 angebracht ist, und eine Sektorverzahnung G2, die mit einem Antriebszahnrad 6 des Servomotors M2 in Eingriff steht, wird die Gießpfanne 2 auf einem horizontalen Teil 7a des L-förmigen Arms 7 positioniert und ist derart angeordnet, dass er zusammen mit dem Sektorrahmen G1 und dem Arm 7 um die erste Drehachse A gekippt werden kann. Ferner ermöglicht der Arm 7, dass ein Rad 8, das schwenkbar an dem unteren Ende des Rahmens angebracht ist, schwenkbar über eine Führung 9 gelagert ist, die an Seitenflächen des Kipprahmens S angeordnet ist. Diese Führung 9 ist in wenigstens einem Bereich angeordnet, in dem der Sektorrahmen G1 verschwenkt. Eine Führung 10 (4) ist ferner an einer Rückseite des Schwenkrahmens S angeordnet. Die Führung 10 ist in wenigstens einem Bereich angeordnet, innerhalb dessen der Kipprahmen S verkippt. Der Kipprahmen S ist durch ein Rad 11 gelagert, das wiederum schwenkbar von dem festen Rahmen F gelagert ist.
  • Der Kipprahmen S, der schwenkbar von dem festen Rahmen F gelagert wird, ist derart angeordnet, dass er durch den Antriebsservomotor MS über die zweite Drehachse B verschwenkt wird. Somit wird die Gießpfanne 2 nicht nur um die ersten Drehachse A verschwenkt, sondern auch um die zweite Drehachse B, die von der ersten Drehachse A abweicht. Indem die Gießpfanne 2 lediglich entlang der X-Achse und der Y-Achse bewegt wird und dieser um die Drehachsen A und B gekippt wird, wenn die Gießpfanne geschmolzenes Metall ausgießt, werden somit die Kippwinkel der Gießpfanne sowohl um die erste als auch um die zweite Drehachse A und B sowie die Position der Gießpfanne entlang der Y-Achse (die senkrecht die Gießereilinie L in einer horizontalen Ebene schneidet) optimal eingestellt.
  • Alle Servomotoren M4, M5, MS und M2 sind elektrisch mit einer elektronischen Steuereinheit verbunden. Nachfolgend wird die Steuerung von diesen unter Bezugnahme auf 5 erläutert.
  • Die elektronische Steuereinheit umfasst ein Programm, um die Servomotoren in Abhängigkeit von einer Bewegung der Gießpfanne in der X- und Y-Richtung und von der Verkippung von diesen um die ersten und zweiten Drehachsen zu steuern. Dieses Programm wird aufgerufen, um dadurch die Servomotoren zu steuern, so dass die Gießpfanne geschmolzenes Metall ausgießt, wie programmiert.
  • Ferner misst ein Messmittel zum Messen des Gewichts des ausgegossenen geschmolzenen Metalls kontinuierlich das Gesamtgewicht des oberen Wagens 5 mit einer Lastzelle/Kraftzelle (nicht gezeigt) und sendet ein Signal bezüglich der Messungen zu der elektronischen Steuereinheit und gibt dieses an sie ab, um das Gewicht des geschmolzenen Metalls, welches in der Gießpfanne verbleibt, und das Gewicht des ausgegossenen (vergossenen) geschmolzenen Metalls zu errechnen. Das Messmittel ermittelt dann, dass die vorbestimmte Menge des geschmolzenen Metalls ausgegossen wurde, wenn das berechnete Gewicht des geschmolzenen Metalls dieses vorbestimmte Gewicht erreicht. Das Messmittel veranlasst dann, dass der Gießvorgang gestoppt wird, indem ein gemessenes Gewicht-Regelungssystem verwendet wird. Das Gewicht des vergossenen geschmolzenen Metalls kann alternativ durch kontinuierliches Messen des Gesamtgewichts der Gießpfanne 2 über eine Lastzelle/Kraftzelle gemessen werden, welche ein Messmittel ist, um das Gewicht des vergossenen geschmolzenen Metalls zu steuern.
  • Wie nachfolgend erläutert werden wird, kann ferner das Programm ein Unterrichtendes-Playback-System für ein optimales Gießprogramm umfassen und eine optimale Ausrichtung für die Spitze der Gießpfanne unter Verwendung eines virtuellen Ausgießpunktzentrum-Systems einsetzen, wobei die Drehachse des Ausgießpunkts nicht festliegt.
  • Da sich in dem Gießvorgang die Temperatur und die Qualität des geschmolzenen Metalls, der Kippwinkel der Gießpfanne und die Form usw. der Gießpfanne verändern, kann sich während des Gießvorgangs die Flusslinie des geschmolzenen Metalls verändern. Somit kann auch ein Erfassungs- und Rückkopplungssystem (Lern-Rückkopplungssystem) eingesetzt werden, um einen optimalen Gießvorgang auszuführen, indem diese sich ändernden Faktoren dauerhaft überprüft und in Form einer Rückkopplung eingegeben werden.
  • Der Betrieb der automatischen Gießvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend erläutert.
  • 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel des automatischen Gießvorgangs der in 14 gezeigten automatischen Gießvorrichtung. 6(a) entspricht 1 und zeigt die Ausgangsposition, das heißt die Startposition der automatischen Gießvorrichtung 3 für den automatischen Gießvorgang. 6(b) zeigt den Schritt der Vorbereitung des Gießvorgangs. 6(c) zeigt den Schritt des Beginns des Gießvorgangs. 6(d) zeigt den Schritt des Beendens des Gießvorgangs. 6(e) zeigt den Schritt des erneuten Startens des Gießvorgangs nachdem der Gießvorgang einmal beendet wurde. 6(f) zeigt den Schritt des Ausgießens des gesamten geschmolzenen Metalls aus der Gießpfanne. Der Schritt des Ausgießens des geschmolzenen Metalls wird nicht immer an der Form ausgeführt.
  • In der Ausgangsposition in 6(a) wird der obere Wagen 5 am (hinteren) Rückzugs-Ende seines Wegs weg von der Form 1 positioniert. Der Kipprahmen S wird in horizontaler Lage gehalten (das heißt der Kippwinkel beträgt 0 Grad). Demzufolge ist das untere Ende des Kipprahmens S nun in horizontaler Lage. Ferner wird die Gießpfanne 2 ebenfalls in horizontaler Lage gehalten (der Kippwinkel beträgt 0 Grad). Demzufolge ist die Oberfläche des geschmolzenen Metalls in der Gießpfanne in horizontaler Lage. Da sich der untere Wagen 4 entlang der X-Achse bewegen kann, kann sich die Gießvorrichtung 3 in Positionen bewegen, wo die Formen stehen, die mit geschmolzenem Metall zu füllen sind.
  • In dem Schritt der Vorbereitung des Gießvorgangs, der in 6(b) gezeigt ist, kann der Gießvorgang gestartet werden, wobei die Gießpfanne 2 vollständig mit geschmolzenem Metall gefüllt ist. Der obere Wagen 5 bewegt sich zu dem vorderen distalen Ende seines Wegs nahe der Form 1, um sich dieser anzunähern. Der Kipprahmen S wird aus der horizontalen Position (in der der Kippwinkel 0° beträgt) beispielsweise um 10 Grad verkippt. Die Gießpfanne 2 wird in horizontaler Lage gehalten (der Kippwinkel beträgt 0 Grad). Somit ist der relative Kippwinkel der Gießpfanne zu dem Kipprahmen S Null und der untere Teil des Kipprahmens S und der untere Teil der Gießpfanne 2 sind parallel zueinander. Nachfolgend wird der Begriff "Kippwinkel" mit dieser Bedeutung verwendet.
  • 6(c) zeigt den Schritt des Beginnens des Gießvorgangs. Das Gießen beginnt. Der obere Wagen 5 nähert sich der Form 1 und wird am distalen Ende festgehalten. Der Kippwinkel des Kipprahmens S wird bei 10 Grad beibehalten. Gleichzeitig wird die Gießpfanne 2 aus seiner Null-Grad-Position in eine Fünf-Grad-Position verkippt. Diese Änderungsrate des Kippwinkels wird durch das Programm geändert.
  • 6(d) zeigt den Schritt der Beendigung des Eingießens, das heißt des Endes des Gießprozesses. Der obere Wagen 5 wird an einem distalen Ende nahe der Form 1 gehalten. Der Kipprahmen S wird zurückgekippt, so dass sein Kippwinkel sich schrittweise von 10 Grad auf 5 Grad ändert. Während dieses Zurückkippens wird der Kippwinkel der Gießpfanne bei 5 Grad gehalten. Obwohl für das Beenden des Gießprozesses hier das Gewichtmess-Rückkopplungs-System verwendet wird (bei dem die Menge des ausgegossenen geschmolzenen Metalls gemessen wird und dann das Gießen beendet wird, wenn der gemessene Wert gleich einem vorbestimmten Wert wird), können auch andere Systeme verwendet werden. Es gibt beispielsweise optische Steuersysteme, bei denen das Oberflächenniveau des geschmolzenen Metalls in einem Gießeinlass mittels einer Kamera überwacht wird, ein Unterrichtende-Playback-System, ein Erfassungs- und Rückkopplungs-System usw. Jedes dieser Systeme kann eingesetzt werden.
  • 6(e) zeigt den Schritt des Beginnens des Gießens von geschmolzenem Metall in eine weitere Form, nachdem das Eingießen in der vorangehenden Form beendet wurde. Der obere Wagen 5 wird an dem distalen Ende nahe der Form 1 gehalten. Der Kipprahmen S wird aus einer Position bei 5 Grad in eine Position bei 10 Grad verkippt. Gleichzeitig wird die Gießpfanne aus einer Position bei 5 Grad in eine Position bei 10 Grad verkippt.
  • Es ist festzuhalten, dass die Relativbewegung der Gießpfanne von einer Form 1 zu einer weiteren Form entweder durch Bewegen des unteren Wagens 4 zu einer nächsten mit geschmolzenem Metall zu füllenden Form oder durch Vorrücken der Formen 1 entlang der Gießereilinie L erreicht wird.
  • 6(f) zeigt den Schritt des Entleerens des gesamten geschmolzenen Metalls aus der Gießpfanne 2. Der obere Wagen 5 wird am distalen Ende nahe der Form 1 gehalten. Der Kipprahmen S wird mit seinem Kippwinkel bei 10 Grad gehalten. Die Gießpfanne 2 wird so gehalten, dass sein Kippwinkel mehr als 10 Grad beträgt, beispielsweise zwischen 50 bis 70 Grad. Dadurch kann das gesamte geschmolzene Metall aus der Gießpfanne 2 entleert werden. Allerdings wird dieser Schritt nicht immer ausgeführt.
  • Normalerweise kehrt die Kippvorrichtung automatisch in ihre Ausgangsposition zurück und die Gießpfanne wird erneut mit geschmolzenem Metall gefüllt, wenn die Menge an geschmolzenem Metall, die in der Gießpfanne verbleibt, kleiner als die für den nächsten Gießschritt erforderliche Menge ist, nachdem das Eingießen mehrere Male wiederholt wurde. Es gibt verschiedene Wege, um geschmolzenes Metall in die Gießpfanne einzufüllen. Einer dieser Wege besteht darin, geschmolzenes Metall, das in einer anderen (nicht gezeigten) Gießpfanne enthalten ist, in die Gießpfanne 2 zu füllen, während diese an der Gießvorrichtung festgehalten wird. Ein anderer Weg besteht darin, ein Verfahren zum Austauschen der Gießpfanne oder zum Entfernen der Gießpfanne zu verwenden, wobei die Gießpfanne 2 zunächst von der automatischen Gießvorrichtung entfernt wird, um flüssiges Metall aufzunehmen, und dann erneut an der Gießvorrichtung angebracht wird, nachdem sie mit geschmolzenem Metall befüllt wurde. Alternativ wird die entfernte Gießpfanne durch eine weitere mit geschmolzenem Metall gefüllte Gießpfanne ausgetauscht. Jeder dieser Wege kann eingesetzt werden
  • Das Verhältnis zwischen der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse, der (relative) Kippwinkel (der Gießpfanne 2 relativ zu dem Kipprahmen) um die erste Drehachse und der (relative) Kippwinkel (des Kipprahmens S zum festen Rahmen F) sowie die Gießschritte, wie vorstehend erläutert, sind in Tabelle 1 im Folgenden zusammengefasst.
  • Figure 00180001
  • Somit ermöglicht in diesem Ausführungsbeispiel das Einstellen der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse, des Kippwinkels um die erste Drehachse und des Kippwinkels um die zweite Drehachse, dass die Gießpfanne 2 mit ihrem in einer unteren Position positionierten Kipppunkt eingießen kann.
  • Dieses Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel für die Gießschritte. Es macht es auch möglich, einige Schritte gleichzeitig auszuführen, solange die Ausführung der Schritte sich nicht gegenseitig beeinträchtigen. Einige Schritte, die gleichzeitig ausgeführt werden könnten, können auch nacheinander ausgeführt werden.
  • Ferner kann die Einstellung durch das Unterrichtende-Playback-System usw. gemäß der Strömungslinie des geschmolzenen Metalls, die sich in Abhängigkeit von der Art des geschmolzenen Metalls, der Form der Gießpfanne usw. ändert, vorgenommen werden. Da das Programm schnell umgeschaltet werden kann, kann das Eingießen für eine Produktion geringer Volumina oder Stückzahlen mit einer Vielzahl verschiedener Produkte angewandt werden. In diesen Fällen können die Steuerung der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse sowie das Verkippen der Gießpfanne durch Servoantrieb gleichzeitig erfolgen, falls erforderlich, zumindest vom Beginn bis zum Beenden des Gießvorgangs.
  • Nachfolgend wird ein Unterrichtende-Playback-System und das virtuelle Ausgießpunktzentrums-System im Detail beschrieben, welche jeweils ein effektives System darstellen, wenn sie vom Beginn bis zum Beenden des Gießvorgangs eingesetzt werden.
  • In diesem Ausführungsbeispiel kann das Unterrichtende-Playback-System dazu verwendet werden, um die Fertigkeiten des versierten Arbeiters auszunutzen. Mit Hilfe des Unterrichtenden-Playback-Systems setzt der versierte Arbeiter den Weg des Gießvorgangs lediglich ein erstes Mal fest und der nächste Gießvorgang wird unter Verwendung des Unterrichtenden-Playback-Programms wiederholt, welches die Lehre des besten Gießprogramms erlernt hat. Wenn nämlich die Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse und das Verkippen der Gießpfanne 2 zumindest vom Starten bis zum Beenden des Gießvorgangs gesteuert werden, muss lediglich ein erstes Mal der fachmännische Bediener das geschmolzene Metall aus der Gießpfanne in die Form eingießen. Das Verhältnis zwischen der Position in Y-Richtung, den Kippwinkel um die Drehachsen, der Gießrate und die Zeit für diesen Vorgang werden in der elektronischen Steuereinheit als ein Programm gespeichert. Auf ähnliche Weise sind auch weitere Programme in diesem gespeichert, wenn die zu gießenden Produkte wechseln. Eines der Programme, das vor dem Gießen festgelegt ist und zu einem vorgegebenen zu gießenden Produkt passt, wird im Hinblick auf die Musterzahl, die Formnummer, die Produktnummer, etc. ausgewählt. Das ausgewählte Programm wird aufgerufen und zum Gießen verwendet. Ferner kann das Unterrichtende-Playback-System (Lern-Playback-System) gestartet werden, wenn der Gießvorgang beginnt. Dieses Starten des Gießvorgangs kann durch ein optisches Mittel unter Erfassung des Auftretens von geschmolzenem Metall, das aus der Gießpfanne vollständig zu entfernen ist, erfasst werden und wird dann rückgekoppelt, so dass ein Gießprogramm, das hinsichtlich seiner besten Eignung zum Eingießen für ein vorgegebenes Produkt ausgewählt oder ausgetauscht wurde, ausgeführt wird. Ferner kann das Unterrichtende-Playback-System beendet werden, wenn der Gießvorgang beendet wird. Wenn das gemessene Gewicht des vergossenen geschmolzenen Metalls einen vorbestimmten Wert erreicht, wird das Ende des Gießvorgangs als Rückkopplung zurückgeführt als Zeitpunkt der Beendigung des laufenden Gießvorgang-Programms, welches für das gegebene zu gießende Produkt verändert wurde.
  • Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel, in welchem das virtuelle Ausgießpunktzentrums-System verwendet wird, im Detail beschrieben. In diesem System wird die zweite Drehachse entlang einer kreisförmigen Bahn um den Punkt der Ausgießmündung der Gießpfanne bewegt, wo das geschmolzene Metall damit beginnt, herauszuströmen, oder um einen virtuellen Ausgießpunkt, der als Punkt nahe dem Punkt der Ausgießmündung festgelegt ist, während die Gießpfanne um die erste Drehachse gedreht wird. Während des Gießvorgangs wird die Gießpfanne nämlich derart gesteuert, dass er um die erste Drehachse A sowie um die zweite Drehachse B rotiert und sich entlang der Y-Achse bewegt, so dass sich die Gießpfanne selbst um die erste Drehachse A dreht und so dass die zweite Drehachse B sich entlang der Kreisbahn um den Punkt des Gießmundes der Gießpfanne bewegt, an dem das geschmolzene Metall beginnt, herauszuströmen, oder um den so bestimmten virtuellen Ausgießpunkt. Durch diese Bewegungssteuerung wird die Beziehung zwischen der Position des Gießtümpels der Form 1 und die Position des Punkts der Ausgießmündung der Gießpfanne, an dem das geschmolzene Metall damit beginnt, herauszuströmen, im Wesentlichen konstant gehalten.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Gießpfanne 2, die am horizontalen Teil 7a des Arms 7 angeordnet ist, derart angeordnet, dass sie von dem Servomotor M2 zusammen mit dem Sektorrahmen G1 und dem Arm 7 um die erste Drehachse A gekippt wird. Ferner ist der Kipparm S, der schwenkbar an dem festen Rahmen F angebracht ist, derart angeordnet, dass er mittels des Antriebservomotors MS um die zweite Drehachse B gekippt wird.
  • Die Kippwinkel der ersten Drehachse A und der zweiten Drehachse B können durch geeignete Winkel-Erfassungsmittel (nicht gezeigt) erfasst werden, wie beispielsweise Kodierer.
  • Ferner sind die Beziehung zwischen der Position der Gießpfanne 2 entlang der Y-Achse, den Kippwinkeln der Drehachsen, der Gießrate und der Gießzeit als ein Programm in der elektronischen Steuereinheit gespeichert. Die Kippwinkel der Gießpfanne 2 werden durch das Winkelerfassungsmittel erfasst oder das Gewicht des ausgegossenen geschmolzenen Metalls wird durch Messmittel zum Messen des Gewichts des ausgegossenen geschmolzenen Metalls gemessen und gemäß der Schwankungen dieser Faktoren werden die Kippraten der Gießpfanne usw. dann mittels der elektronischen Steuereinheit gesteuert.
  • Wenn der Gießvorgang beginnt, wird mittels eines Positionserfassungsmittels (nicht gezeigt) zu dem Zeitpunkt, wenn die Gießpfanne 2 beginnt, sich zu drehen, überprüft, ob die Position des Gießtümpels der Form 1 und des Ausgießpunktes der Gießpfanne, an dem das geschmolzene Metall damit beginnt, auszuströmen, in der vorbestimmten Relativbeziehung zueinander gehalten werden. Wenn dies der Fall ist, wird der Gießvorgang des geschmolzenen Metalls begonnen. Ferner sendet nach Maßgabe des Kippwinkels der Gießpfanne 2 die elektronische Steuereinheit dann Antriebssignale zu dem Servomotor MS zum Kippen des Kipprahmens und zum Servomotor M2 zum Kippen der Gießpfanne, so dass die vorbestimmten Kippraten erhalten werden. Nachdem das vorbestimmte Gewicht an geschmolzenem Metall in die Form eingegossen wurde, wird die Gießpfanne dann um die zweite Drehachse B zurück gekippt.
  • Da somit das virtuelle Ausgießpunktzentrum-System schnell für die variierende Masse des geschmolzenen Metalls, das zu vergießen ist, vorbereitet werden kann, selbst wenn eine Gießpfanne nach Maßgabe seines Kippwinkels einen schwankenden Oberflächenbereich des geschmolzenen Metalls hat, kann es beliebige Gießpfannen verwenden, die einen Querschnitt aufweisen, der von einem Sektor abweicht. Auch dann, wenn der Gießmund der Gießpfanne 2 und der Gießtümpel der Form 1 extrem nahe beieinander liegen, wird die vorbestimmte Relation zwischen der Position des Punkt der Gießmündung der Gießpfanne, bei der das geschmolzene Metall beginnt, auszuströmen, und der Position des Gießeinlasses der Form beibehalten, und die Strömungslinie des vergossenen geschmolzenen Metalls zwischen der Gießpfanne und dem Gießtümpel der Form wird somit innerhalb eines konstanten Bereichs gehalten, wodurch ein guter Gießvorgang gewährleistet ist.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Im ersten Ausführungsbeispiel wird das Verkippen der beiden Drehachsen (Drehachsen A und B) verwendet. Wenn allerdings der Gießvorgang nicht für eine Produktion mit kleinen Volumina oder Stückzahlen mit Produkten einer großen Bandbreite vorgesehen ist, sondern dazu vorgesehen ist, um beispielsweise große Volumina oder Stückzahlen gleichartiger Produkte herzustellen, kann das Verkippen lediglich einer der Drehachsen eingesetzt werden. Ferner ist dies insbesondere für eine Gießereilinie in einer Gießmaschine mit kastenlosen Formen des Vertikaltyps geeignet, da die Höhe dieser Gießmaschine immer konstant ist.
  • Wenn das Verkippen lediglich einer Drehachse eingesetzt wird, sollte die Anfangshöhe des Ausgießpunkts der Gießpfanne 2 zu Beginn (Ausgangsposition) derart eingestellt werden, dass sie auf einem geeigneten Niveau liegt, welches höher ist, als die obere Oberfläche der Form 1. Ferner ist in der Ausgangsposition die erste Drehachse der Gießpfanne 2 in einer Position näher zur Gießereilinie L als der fixierte Rahmen F.
  • Wenn das virtuelle Ausgießpunktzentrum-System im zweiten Ausführungsbeispiel eingesetzt wird, ist der Ausgießpunkt der Gießpfanne auf einem optimalen Niveau relativ zu dem Niveau des Gießtümpels der Form angeordnet (wobei die Gießpfanne an einem Punkt nahe ihrem Schwerpunkt um den Ausgießpunkt herum gedreht wird), und die seitliche Position der Gießpfanne wird auch optimal relativ zu der seitlichen Position des Gießtümpels durch die seitliche Bewegung des oberen Wagens eingestellt.
  • In 7 ist ferner ein Blockdiagramm gezeigt, um das Steuerungssystem gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zu zeigen. Tabelle 2 zeigt den Vorgang in dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Figure 00230001
  • Auch im zweiten Ausführungsbeispiel werden entweder das Unterrichtende-Playbacksystem oder das virtuelle Ausgießpunktzentrum-System oder beide dieser Programme verwendet. In jedem Fall können vorhandene Gießpfannen lediglich durch Verändern der Programmwahl verwendet werden. Insbesondere während der Schritte vom Starten bis zum Beenden des Gießvorgangs ermöglicht eine Verwendung des Unterrichtende-Playback-Systems und des virtuellen Ausgießpunktzentrums-Systems, dass ein Gießvorgang durch eine extrem einfache Wellenanordnung ausgeführt wird.
  • Obwohl das Lagermittel für die Gießpfanne unter Zuhilfenahme von Antriebsmitteln durch die Sektorverzahnung verkippt wird, ist es ferner auch möglich, das Lagermittel durch eine Kette oder ein anderes Getriebemittel zu verkippen.
  • Die Gießpfanne kann durch eine Gießpfannen-Trägervorrichtung (nicht gezeigt), wie beispielsweise einen Hubkran, einen Gabelstapler etc., ferner ausgetauscht werden. Darüber hinaus kann ein Wechsel durch Bereitstellen und Verwenden von Antriebsrollen durchgeführt werden.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung wird klar, dass die vorliegende Erfindung einen Gießvorgang auf einem niedrigen Niveau durch Einstellen der Beziehung zwischen der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse und des Kippwinkels der ersten Drehachse ausführen kann.
  • Insbesondere wird in diesem Ausführungsbeispiel die automatische Gießvorrichtung kompakter und kostengünstiger und kann eine nennenswerte Energieeinsparung bewirken, da lediglich drei Servomotoren zum Antreiben bezüglich der X-Achse, der Y-Achse und der Kippbewegung eingesetzt werden.
  • Sowohl im ersten Ausführungsbeispiel als auch im zweiten Ausführungsbeispiel der Gießvorrichtungen 3 wird die Gießpfanne 2 auf den L-förmigen Arm 7 gesetzt, der einer der Elemente des Lagermittels ist, das schwenkbar am Kipprahmen angebracht ist, welcher wiederum schwenkbar am festen Rahmen F angebracht ist. Insbesondere ist in den Ausführungsbeispielen die Gießpfanne 2 am L-förmigen Arm 7 des freitragenden Typs angebracht. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt. Beispielsweise können ähnlich wie die Gießrichtung 31, die in 8 gezeigt ist, an Stelle des L-förmigen Arms 7 auch ein U-förmiger Arm 71 schwenkbar an einem Paar fester Rahmen F, F1 angebracht sein, die oberhalb an dem unteren Wagen 51 angebracht sind. Somit ist die Gießpfanne 2 an dem U-förmigen Arm 71 positioniert, was nichts anderes ist, als ein einfacher Träger. Da die Anordnung stabil die Gießpfanne 2 hält, kann das Fassungsvermögen der Gießpfanne 2 vergrößert werden. In 8 bezeichnet das Bezugszeichen 41 den unteren Wagen. Dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente in dem vorangehenden Ausführungsbeispiel verwendet.
  • Ferner kann, wie in 9 gezeigt, der Sektorrahmen G1 und der Servomotor M2, welche Komponenten des Lagermittels sind, und der Kipprahmen S auch am festen Rahmen M1 montiert sein. In der Gießvorrichtung 32, die in 9 gezeigt ist, kann die Gießpfanne 2 sanft durch synchrones Antreiben des Paars von Servomotoren M2 gekippt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 06-190541 A [0002]
    • - SZ 03135/92-4 [0002]
    • - WO 99/00205 [0002]
    • - JP 2001-507631 A [0002]
    • - JP 07-112270 A [0002]
    • - JP 09-1320 A [0002]

Claims (21)

  1. Automatisches Gießverfahren unter Verwendung einer Gießpfanne, die zum Ausgießen von geschmolzenem Metall in einen Gießtümpel wenigstens einer kastenlosen Form oder einer Form mit geschlossenem Formkasten in wenigstens einer Gießvorrichtung zu verkippen ist, die entlang einer X-Achse parallel zu einer Gießereilinie bewegbar ist, in der die wenigstens eine Form bewegt wird, wobei die Gießpfanne entlang der Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene bewegbar ist und wobei der Gießvorgang lediglich durch Bewegen der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und durch Verkippen der Gießpfanne um eine erste Drehachse ohne vertikales Bewegen der Gießpfanne ausgeführt wird.
  2. Automatisches Gießverfahren nach Anspruch 1, wobei die Gießpfanne ferner um eine zweite Drehachse schwenkbar ist, die von der ersten Drehachse abweicht und die an einer Position angeordnet ist, die zum Zentrum der Gießpfanne näher liegt als die erste Drehachse, und wobei der Gießvorgang durch Bewegen der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und durch Kippen der Gießpfanne um die erste und zweite Drehachse ausgeführt wird.
  3. Automatisches Gießverfahren nach Anspruch 2, wobei die erste Drehachse zum Kippen der Gießpfanne zumindest über einen Zeitraum vom Beginnen des Gießvorgangs bis zu dem Zeitpunkt gerade vor einer Beendigung des Gießvorgangs vorgesehen ist und wobei die zweite Drehachse zum Zurückkippen der Gießpfanne zumindest dann vorgesehen ist, wenn der Gießvorgang beendet wird.
  4. Automatisches Gießverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei wenigstens eine der Positionen entlang der Y-Achse, die senkrecht zu der Gießereilinie in der horizontalen Ebene verläuft, der Kippwinkel um die erste Drehachse und der Kippwinkel um die zweite Drehachse der Gießpfanne in Abhängigkeit von der Strömungslinie des geschmolzenen Metalls, die abhängig von den Eigenschaften des geschmolzenen Metalls und der Form der Gießpfanne schwankt, zumindest dann, wenn das geschmolzene Metall vergossen wird, gesteuert werden.
  5. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Steuern des Verkippens der Gießpfanne und ein Steuern der Bewegung der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse gleichzeitig zumindest für einen Zeitraum vom Starten des Gießvorgangs bis zum Beendigen des Gießvorgangs ausgeführt werden.
  6. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Steuern des Verkippens der Gießpfanne und das Steuern der Bewegung der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse gleichzeitig vermittels eines Unterrichtenden-Playback-Systems zumindest für einen Zeitraum vom Beginn des Gießvorgangs bis zur Beendigung des Gießvorgangs ausgeführt werden.
  7. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zeit, in der das geschmolzene Metall beginnt, aus der Gießpfanne auszuströmen, wenn das geschmolzene Metall ausgegossen wird, durch optische Erfassungsmittel erfasst wird, und wobei der erfasste Zeitpunkt als Beginn des Ausgießens rückgekoppelt wird.
  8. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Masse des ausgegossenen geschmolzenen Metalls gemessen wird und dann als Zeitpunkt des Beendigens des Gießvorgangs rückgekoppelt wird.
  9. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Gießpfanne durch eine andere Gießpfanne mittels eines vertikal beweglichen Hubkrans, eines Gabelstaplers oder anderer Transportmittel ausgetauscht wird.
  10. Automatisches Gießverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Gießvorgang durch Bewegen der Gießpfanne mit der selben Geschwindigkeit, wie die Bewegungsgeschwindigkeit der Form in der Gießereilinie fortgesetzt wird, wenn die Form zum Beginn des Gießvorgangs bewegt wird oder wenn die Form während des Gießvorgangs bewegt wird.
  11. Automatische Gießvorrichtung zum Eingießen von geschmolzenem Metall aus einer kippbaren Gießpfanne in wenigstens eine Form in einer Gießereilinie, umfassend: einen unteren Wagen, der entlang einer X-Achse parallel zur Gießereilinie bewegbar ist; einen oberen Wagen, der an dem unteren Wagen für eine seitliche Bewegung entlang einer Y-Achse senkrecht zu der Gießereilinie in einer horizontalen Ebene angebracht ist; einen festen Rahmen, der fest an dem oberen Wagen angebracht ist; erste Kippmittel zum Verkippen der Gießpfanne um eine erste Drehachse auf dem festen Rahmen; und eine elektronische Steuereinheit, die mit einem Programm versehen ist, das lediglich die Bewegung der Gießpfanne entlang der X-Achse und der Y-Achse und das Verkippen der Gießpfanne um die erste Drehachse steuert, ohne die Gießpfanne vertikal zu bewegen.
  12. Automatische Gießvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend ein zweites Kippmittel zum Kippen der Gießpfanne um eine zweite Drehachse, die von der ersten Drehachse abweicht, und die in einer Lage angeordnet ist, die näher zum Zentrum der Gießpfanne liegt, als die erste Drehachse.
  13. Automatische Gießvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die elektronische Steuereinheit ferner mit einem Programm versehen ist, das zulässt, dass die erste Drehachse zum Verkippen der Gießpfanne zumindest für einen Zeitraum vom Beginnen des Ausgießens bis zu einem Zeitpunkt gerade bevor dem Beendigen des Ausgießens wirksam ist und um zuzulassen, dass die zweite Drehachse zum Zurückkippen der Gießpfanne zumindest dann, wenn der Gießvorgang beendet ist, wirksam ist.
  14. Automatische Gießvorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, wobei die elektronische Steuereinheit mit einem Programm versehen ist zum Steuern und Einstellen wenigstens einer der Positionen entlang der Y-Achse, die senkrecht zu der Gießereilinie in der horizontalen Ebene verläuft; wobei der Kippwinkel um die erste Drehachse und der Kippwinkel um die zweite Drehachse der Gießpfanne zumindest dann, wenn geschmolzenes Metall vergossen wird, in Abhängigkeit von der Strömungslinie des geschmolzenen Metalls gesteuert wird, die in Abhängigkeit von den Eigenschaften des geschmolzenen Metalls und der Form der Gießpfanne variiert.
  15. Automatische Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die elektrische Steuereinheit mit einem Programm zum gleichzeitigen Steuern des Verkippens und der Bewegung entlang der X-Achse und der Y-Achse der Gießpfanne zumindest für einen Zeitraum vom Beginnen des Gießvorgangs bis zum Beenden des Gießvorgangs versehen ist.
  16. Automatische Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die elektronische Steuereinheit mit einem Unterrichtenden-Playback-Programm versehen ist, das für ein ausgewähltes zu gießendes Produkt ablaufen kann.
  17. Automatische Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, ferner umfassend Messmittel, die mit der elektronischen Steuereinheit zum Messen des Gewichts des vergossenen Metalls gekoppelt sind.
  18. Automatische Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei eine Bewegungsvorrichtung zum Bewegen der Form in der Gießereilinie mit einem Sensor zum Erfassen der Bewegungsgeschwindigkeit der Form versehen ist und wobei eine Antriebsvorrichtung für den unteren Wagen einen Servomotor oder einen invertersteuerbaren Antriebsmotor zum Antreiben des unteren Wagens mit der erfassten Bewegungsgeschwindigkeit der Form umfasst.
  19. Automatische Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei das erste Kippmittel ein Lagermittel für die Gießpfanne kippt, wobei das Mittel schwenkbar an der Gießpfannerahmen angebracht ist.
  20. Automatische Gießvorrichtung nach Anspruch 19, wobei das Lagermittel für die Gießpfanne durch ein Drehmittel verkippbar ist, das eine Sektorverzahnung oder eine Kette umfasst.
  21. Automatische Gießvorrichtung nach Anspruch 20, wobei die erste Drehachse als Drehzentrum zum direkten Verkippen der Gießpfanne vorgesehen ist, wobei das Lagermittel für die an dem Schwenkrahmen schwenkbar angebrachte Gießpfanne über einen Zeitraum vom Beginn des Gießvorgangs bis zur Beendigung des Gießvorgangs verkippbar ist, wobei die zweite Drehachse als Drehzentrum zum indirekten Verkippen der Gießpfanne vorgesehen ist und wobei der schwenkbar an dem festen Rahmen angebrachte Kipprahmen zumindest dann, wenn der Gießvorgang beendet wird, zurückkippbar ist.
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