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DE102008002826A1 - Aufbau und Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Boden- und/oder Wandheizung - Google Patents

Aufbau und Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Boden- und/oder Wandheizung Download PDF

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DE102008002826A1
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Matthias Thomas
René Schiller
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Westprint & Co KG GmbH
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D13/00Electric heating systems
    • F24D13/02Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating
    • F24D13/022Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating resistances incorporated in construction elements
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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Abstract

Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Boden- und/oder Wandheizung und das dazugehörige Herstellungsverfahren insbesondere für Betonböden zu schaffen. Auf einen Betonboden (1) oder eine Wand wird zur lokalen oder räumlichen Temperierung in einem ersten Schritt eine Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) aufgetragen und ausgehärtet. Auf diese Schicht wird in einem zweiten Schritt eine elektrische Heizleitschicht (3) aufgetragen und ausgehärtet. Abschließend wird in einem dritten Schritt eine weitere Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) auf die elektrische Heizleitschicht (3) aufgetragen und ausgehärtet. Die Heizleitschicht (3) kann auch in Form von Leiterbahnen (4) ausgebildet sein. In der abdeckenden Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) können thermochrome Beimengungen oder visuellgestalterische Elemente (8) in Form von Bildern zu Werbeeffekten eingesetzt werden. Das Anwendungsgebiet der Erfindung liegt im Aufbau von elektrischen Boden- oder Wandheizungen sowie im Aufbau von beheizten Fahrbahnen.

Description

  • Aufbau und Verfahren zur Herstellung einer elektrischer Boden- und/oder Wandheizung, insbesondere für Betonböden.
  • Es sind bereits Verfahren zum Aufbau und Herstellung einer elektrischer Fußboden- und Wandheizung bekannt. So wird in der DE 10 2006 004 755 A1 ein Verfahren zum Aufbau einer elektrischen Fußbodenheizung, Fixiermatte sowie Fußbodenaufbau beschrieben. Dabei wird, um die Montagezeit für die Ausbildung eines Fußbodenaufbaus mit integrierter elektrischer Fußbodenheizung gering zu halten, eine Fixiermatte, die eine obere Auflagefläche und nicht über die Auflagefläche überstehende Fixierelemente zur Aufnahme eines Heizdrahts aufweist, auf einem Rohfußboden vollflächig ausgelegt. Anschließend wird der Heizdraht in den gewünschten Heizbereichen an den Fixierelementen fixiert. Schließlich wird der Fußbodenbelag, insbesondere ein Fliesen- oder Steinplattenbelag, aufgebracht. Das Fliesenverlegen kann hierbei ohne Wartezeiten unmittelbar nach dem Auflegen der Fixiermatte und der Verlegung des Heizdrahts erfolgen. Ein Aufbringen einer Ausgleichsmasse ist nicht erforderlich. In der DE 44 47 407 A1 wird ein Verfahren zur Herstellung eines mechanisch belastbaren, flexiblen Schichtverbundes als Niederspannungs-Heizelement für flächenförmige Temperaturstrahler und für ein flächenförmiges flexibles Heizelement beschrieben. Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein flexibles Flächengebilde als Wärme strahlendes Heizelement zu schaffen, in dem Elektroenergie in Wärme umgewandelt wird, mit einer definierten mechanischen Festigkeit unter Verwendung von faserförmigen oder filamentartigen Kohlenstoffmodifikationen und mit einem sich während des Gebrauchs nicht verändernden Widerstandes zu entwickeln, wobei die zugeführte Elektroenergie in langwellige Infrarotstrahlung bei nur schwacher Erwärmung umgewandelt wird. Dies wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Schichtverbundes dadurch gelöst, dass nach Auslegung einer flächenförmigen dielektrischen textilen Trägerschicht auf diese eine mechanisch begrenzt belastbare aus elektrisch leitenden Fasern bestehende Faserbahn mit einer ungeordneten Anordnung von Fasern in Form eines Kohlenstofffaservlieses und auf diese anschließend eine weitere dielektrische, aus einer textilen Faserbahn bestehende Deckschicht aufgebracht wird und diese anschließend miteinander vernadelt und dadurch mechanisch miteinander verbunden werden. Das Anwendungsgebiet liegt in der Herstellung eines Elektroenergie in Wärmeenergie umsetzenden strahlenden Flächengebildes, das vorwiegend als Fußbodenbelag verwendet wird. Weiterhin beschreibt die DE 42 21 454 A1 ein Heizelement aus elektrisch leitfähigen Fasergeweben und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Diese Erfindung betrifft ein Heizelement aus elektrisch leitfähigen Fasergeweben, welche in ein härtbares Kunstharz eingebettet sind und an entgegen gesetzten Enden mit einer Stromquelle verbunden sind, wobei die Fasern an den Faserkreuzungspunkten durch Verpressen abgeplattet und das so entstandene Fasergewebe über die Gewebestruktur und die Berührungspunkte leitend verbunden ist, sowie Verfahren zu seiner Herstellung, indem man ein Fasergewebe mit einem härtbaren Kunstharz imprägniert, mit einem Pressdruck von 100–1000 N/cm2, vorzugsweise 500 N/cm2, beaufschlagt, das Kunstharz aushärtet und das erhaltene Heizelement gegebenenfalls mit Deckschichten versieht. Die DE 24 35 594 A1 beschreibt einen beheizbaren Fahrbahnbelag mit einer wärmedämmenden Grundschicht, einer Zwischenschicht, in die ein Heizleiter eingebettet ist und mit einer die Fahrbahnoberfläche bildenden Deckschicht, wobei der Heizleiter eine Heizfolie ist und mit an gegenüberliegenden Rändern angeordneten Kontaktbändern vorgesehen und in nebeneinander liegenden Bahnen verlegt ist, wobei die Heizfolienbahnen die Zwischenschicht in eine Unterschicht und eine Oberschicht teilen und das gleichmäßig auf die Zwischenschichtfläche verteilt Zwischenschichtabschnitte vorhanden sind, bei denen die Oberschicht unmittelbar mit der Unterschicht in Kontakt steht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Boden- und/oder Wandheizung und das dazugehörige Herstellungsverfahren insbesondere für Betonböden zu schaffen.
  • Die erfindungsgemäße Boden- und Wandheizung besteht aus einem Schichtenaufbau aus einer Epoxidharzschicht oder Polyurethanschicht und einer elektrisch leitfähigen Heizleitschicht. Die Wahl der Materialien ermöglichet den Einsatz für den Bodenaufbau sowie für den Wandaufbau. In Abhängigkeit der anzulegenden Betriebsspannung ist die Dicke der Grund- und Deckschicht individuell festzulegen. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau in Schichten ergibt sich die Möglichkeit diesen Aufbau um weitere Schichten zu ergänzen, indem in einer weiteren Schicht ein visuellgestalterisches Element auf die elektrische Heizleitschicht aufgebracht wird. Diese Schicht wird durch eine abschließende Epoxidharzschicht oder Polyurethanschicht versiegelt. Somit kann auf effektive Weise eine Boden- und Wandgestaltung erfolgen, welche durch die Versiegelung gegen äußere Einflüsse weitestgehend geschützt ist. Der vergleichsweise geringe Aufwand der Umsetzung des Verfahrens ermöglicht die Anwendung auch bei Fahrbahnen auch nachträglich. Das Verfahren kann dabei auch direkt auf der Fahrbahn angewandt werden. Die Einstreuung von Quarzsand gewährleistet die für eine Fahrbahn notwendige Griffigkeit der Fahrzeugräder insbesondere bei Nässe.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen des Aufbaus der Boden- und Wandheizung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 dargestellt. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Ansprüchen 11 bis 14 dargestellt. Anspruch 15 als Nebenanspruch des Verfahrens ermöglicht auch die Beheizung von Fahrbahnen, was insbesondere Anwendung an Tiefgarageneinfahrten Anwendung finden kann. Nach Anspruch 2 kann die elektrische Heizleitschicht auch nach einem ununterbrochenem Muster aufgetragen werden. Somit wird Material für die Heizleitschicht eingespart und es können besondere Bereiche individuell beheizt werden. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 3 besteht die elektrische Heizleitschicht aus einer Schicht und/oder mehren Schichten besteht und/oder aus partiell verteilten mehreren Schichten, Auch hierdurch können unterschiedliche Bereich unterschiedlich beheizt werden. Nach Anspruch 4 sind elektrische Kontaktpunkte an beliebigen Stellen zur elektrischen Kontaktierung vorgesehen. Dies dient ebenfalls zur individuellen Beheizung spezieller Boden- oder Wandbereiche. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 5 ist unter der obersten Abdeckungsschicht ein Visuellgestalterisches Bild vorgesehen. Dieses Bild dient ebenso wie die thermochrome Beimengung in Zeichen- oder Bildform nach Anspruch 6 speziellen Werbeeffekten. Die Verwendung von Bodeneinlässe oder Wandverteilungen nach Anspruch 7 vereinfacht die elektrische Montage. Nach Anspruch 8 können Pappen, Folien oder Platten mit einer elektrischen Heizleitschicht vorgefertigt werden, die eine schnelle Montage der Boden- oder Wandheizung ermöglicht. Nach Anspruch 9 kann als Betriebspannung eine Niederspannung oder die normale Haushaltspannung und dies als Wechselspannung oder als Gleichspannung eingesetzt werden.
  • Bei der Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 11 werden im Schritt 2 auf die gesamte Fläche oder partiell verteilt weitere elektrische Heizleitschichten aufgetragen, wobei nach jedem Auftragen einer weiteren Schicht ein Aushärten erfolgt, wodurch sich durch die unterschiedlichen Dicken partiell und flächig unterschiedliche elektrische Heizleitschichtdichten und somit unterschiedliche Widerstandswerte ergeben und dadurch unterschiedliche Leistungsabgaben thermischer Energie und somit unterschiedliche Temperaturen ergeben. Eine Fläche ist somit in Bereiche geringer Erwärmung und in Bereiche höherer Erwärmung aufteilbar und mit mindestens einer Energiequelle betreibbar. Mit der Weiterbildung nach Anspruch 12 werden im Schritt 2 vor dem Auftragen der elektrische Heizleitschicht eine selbstklebende Folie mit einem ununterbrochenen, ausgeschnittenen Muster auf die im Schritt 1 auf einen Grund aufgebrachte Epoxidharzschicht oder Polyurethanschicht aufgetragen und die elektrische Heizleitschicht flächig auf die selbstklebende Folie aufgebracht. Mit dem Muster wird die Fläche in Bereiche einer höheren und geringeren elektrische Heizleitschicht aufgeteilt und dadurch kurze bzw. lange Heizleitschichtlängen gebildet. Somit wird der Widerstandswert je nach Länge und Dichte variiert und es können dadurch auf der Fläche individuell verteilt unterschiedliche Leistungsabgaben thermischer Energie und somit unterschiedliche Temperaturen erzielt werden. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 13 wird die elektrische Heizleitschicht abdeckende Epoxidharzschicht oder Polyurethanschicht mit einer thermochromen Beimengung in Form von Schriftzeichen oder Bildern versehen. Hierdurch ergeben sich visuelle Gestaltungsmöglichkeiten an Wänden und Böden und auch eine Indikation der Funktion der elektrischen Heizung. Ein ähnliches Ziel wird nach Anspruch 14 erreicht, bei dem auf das Heizleitschichtmaterial ein visuellgestalterisches Element aufgetragen wird, welches noch durch eine Epoxidharzschicht oder Polyurethanschicht versiegelt wird.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 schematischer Aufbau der Schichten nach den Verfahrensschritten 1 bis 3 in perspektivischer Draufsicht,
  • 2 Schematische Aufbau der Schichten nach den Verfahrensschritten 1 bis 5 in perspektivischer Draufsicht,
  • 3 schematischer Aufbau der Schichten nach den Verfahrensschritten 1 bis 3 mit Heizleitschichtmuster in perspektivischer Draufsicht und
  • 4 eine Folie mit eingearbeiteten Leiterbahnen zur Erleichterung des Arbeitsganges Auftragen von speziellen Leiterbahnen.
  • Der erfindungsgemäße Aufbau der Boden- oder Wandheizung erfolgt in einem ersten Schritt mit dem Aufbringen einer Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 als Grundschicht auf einem gereinigten Grund 1, z. B. einem Betonboden 1. Nach deren Aushärtung wird in einem zweiten Schritt eine elektrische Heizleitschicht 3 aufgebracht. Diese elektrische Heizleitschicht 3 besteht aus einem handelsüblichen wässrigem Leitfilm und wird nach Herstellervorgaben auf die Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 mit einem Roller oder Pinsel aufgetragen. Im Anschluss werden nach dem Aushärten der Heizleitschicht 3 entsprechend der geplanten Heizleistung Kontaktstellen 5, vorzugsweise als Kontaktstreifen, angebracht. In einem dritten Schritt wird eine die elektrische Heizleitschicht 3 abdeckende Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 aufgebracht und ausgehärtet.
  • Das Auftragen der elektrischen Heizleitschicht 3 kann auch in Form von beliebig ausgeformten Leiterbahnen 4, z. B. 2 cm bis 3 cm breite Leiterbahnen 4 im Abstand zwischen 10 cm und 100 cm, erfolgen. Hierzu wird im Schritt 2 vor dem Auftragen der elektrischen Heizleitschicht 3 eine selbstklebende Folie 7 mit einem ausgeschnittenen, ununterbrochenen Muster 7 auf die oder Polyurethanschicht 2 aufgeklebt. Die elektrische Heizleitschicht 3 wird flächig auf die selbstklebende Folie 7 mit dem ausgeschnittenen Muster 5 aufgetragen, Danach wird die selbstklebende Folie 7 wieder entfernt und somit sind auf der Epoxidharzschicht 2 nur Strukturen als Leiterbahnen 4 aus Heizleitschichtmaterial übrig geblieben. Nach dem Aushärten der Leiterbahnen 4 werden die Kontaktstellen 5 positioniert und in Verteilerstellen 6 zusammengeführt. Im Schritt 3 wird die elektrische Heizleitschicht 3, also die Leiterbahnen 4 abdeckende Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 aufgebracht und ausgehärtet.
  • Insbesondere bei gewünschten Werbeeffekten kann die elektrische Heizleitschicht 3 abdeckende Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 mit einer thermochromen Beimengung in Form von Schriftzeichen oder Bildern versehen werden. Beim Betreiben der elektrischen Bodenheizung bzw. Wandheizung ergeben sich somit farbliche Gestaltungsmöglichkeiten.
  • In 2 ist der durch das erfindungsgemäße Verfahren entstandene Aufbau einer elektrischen Bodenheizung nach den ersten, zweiten und dritten Schritten durch einen vierten Schritt ergänzt, indem ein visuellgestalterisches Element 8 auf die in Schritt 3 die elektrische Heizleitschicht 3 abdeckende Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 aufgebracht wird. In einem fünften Schritt wird dieses visuellgestalterische Element 8 durch eine abschließende Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 versiegelt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist darüber hinaus zur Oberflächenanpassung von Fahrbahnen 1 anwendbar, um diese Fläche besonders in der kalten Jahreszeit zu temperieren bzw. frostfrei zu halten. Somit können auf diese Weise schräge Fahrbahnen 1, wie z. B. Tiefgarageneinfahrten, eisfrei bzw. schneefrei bleiben, wodurch das Befahren sicher bzw. überhaupt möglich wird. Vorteilhaft wird der Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 eine Einstreuung von Quarzsand oder Ähnlichem beigegeben. Hierdurch wird die Epoxidharzschicht 2 oder Polyurethanschicht 2 griffiger für die Räder der Fahrzeuge.
  • 1
    Grund, Fahrbahn, Betonboden
    2
    Epoxidharzschicht, Polyurethanschicht
    3
    elektrische Heizleitschicht
    4
    Leiterbahnen
    5
    Kontaktstellen
    6
    Verteilerstellen
    7
    Folie, Muster
    8
    visuellgestalterisches Element
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • - DE 4447407 A1 [0002]
    • - DE 4221454 A1 [0002]
    • - DE 2435594 A1 [0002]

Claims (15)

  1. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Heizleitschicht (3), bestehend aus einem ausgetrocknetem wässrigen Leitfilm, als Heizschicht (3) in einer geschlossenen Fläche auf einem Grund (1) aus Beton oder auf einer Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) aufgebracht ist und in Abständen Leiterbahnen (4) auf der Fläche verlaufen und an vorgesehenen Stellen elektrische Kontaktstellen (5) vorhanden sind, wobei der Abstand der Leiterbahnen (4) von der erzielbaren Wärmeleistung abhängt.
  2. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizleitschicht (3) nach einem ununterbrochenen Muster (7) auf einem Grund (1) aufgebracht ist und an vorgesehenen Stellen elektrische Kontaktstellen (5) vorhanden sind.
  3. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizleitschicht (3) aus einer Schicht und/oder mehren Schichten besteht und/oder aus partiell verteilten mehreren Schichten besteht.
  4. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Schichten Epoxidharz oder Polyurethan die elektrische Heizleitschicht (3) mit oder ohne Leiterbahnen (4) vorhanden ist und an vorgesehenen Punkten Kontaktstellen (5) vorhanden sind.
  5. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Schichten Epoxidharz oder Polyurethan ein visuellgestalterisches Element (8) aufgebracht ist, wobei die elektrische Heizleitschicht (3) mit oder ohne Leiterbahnen (4) unter diesen Schichten eingebracht ist und an vorgesehenen Punkten Kontaktstellen (5) vorhanden sind.
  6. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht aus Epoxidharz oder Polyurethan eine thermochrome Beimengung in Form von Schriftzeichen oder Bildern enthält und die elektrische Heizleitschicht (3) mit oder ohne Leiterbahnen (4) unter dieser Schicht aufgebracht ist und an vorgesehenen Punkten Kontaktstellen (5) vorhanden sind.
  7. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen (5) und die Energiezuführung in Bodeneinlässe oder Wandverteilungen zusammengeführt sind, wobei die Bodeneinlässe mit einem Deckel verschließbar und zu öffnen sind und die elektrischen Verbindungen steckbar oder fest verbunden ausgeführt sind.
  8. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Grund (1) in Form einer Pressspannpappe, Kunststoffplatte oder -folie oder Epoxidharzplatte beliebiger geometrischer Form und Größe mindestens die elektrische Heizleitschicht (3) mit oder ohne Leiterbahnen (4) aufgebracht ist und an vorgesehenen Punkten Kontaktstellen (5) vorhanden sind, wodurch die Pappe, Folien oder Platten einzeln einsetzbar sind und/oder dass jeweils gleichartige Pappen, Folien oder Platten aneinanderreihbar sind, wobei an den Kanten und/oder Unterseiten der Pappen, Folien oder Platten Kontaktstellen (5) zur Energieversorgung und Energieverteilung vorhanden sind und die Pappen, Folien oder Platten in einen Bodenaufbau integrierbar sind.
  9. Elektrische Boden- und/oder Wandheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die angelegte Betriebspannung zwischen 1,5 V und 230 V liegt, wobei die Betriebsspannung eine Wechselspannung oder eine Gleichspannung ist.
  10. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Boden- und/oder Wandheizung, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: – Schritt 1: Aufbringen einer Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) als Grundschicht auf einem gereinigten Grund (1) und aushärten dieser Schicht, – Schritt 2: Aufbringen einer elektrischen Heizleitschicht (3) als Heizschicht (3) in Form eines wässrigen Leitfilms als geschlossene Fläche oder in Form von Leiterbahnen (4) und das Anlegen von Kontaktstellen (5) an den Leiterbahnen (4) und zusammenführen in Verteilerstellen (6) und aushärten dieser Schicht, – Schritt 3: Aufbringen einer die elektrische Heizleitschicht (3) abdeckende Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) und aushärten dieser Schicht.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt 2 auf die gesamte Fläche oder partiell verteilt weitere elektrische Heizleitschichten (3) aufgetragen werden, wobei nach jedem Auftragen ein Aushärten dieser elektrische Heizleitschicht (3) erfolgt.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt 2 vor dem Auftragen der elektrischen Heizleitschicht (3) eine selbstklebende Folie (7) mit einem ausgeschnittenen, ununterbrochenen Muster (7) auf die im Schritt 1 auf einen Grund (1) aufgebrachte Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) aufgeklebt wird und die elektrische Heizleitschicht (3) flächig auf die selbstklebende Folie (7) mit dem ausgeschnittenen Muster (5) aufgebracht wird und danach die selbstklebende Folie (7) wieder entfernt wird und somit nur Strukturen als Leiterbahnen (4) aus Heizleitschichtmaterial übrig bleiben, die Kontaktstellen (5) positioniert und in Verteilerstellen (6) zusammengeführt werden und die Schicht Leiterbahnen (4) ausgehärtet wird und im Schritt 3 die elektrische Heizleitschicht (3) abdeckende Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) aufgebracht und ausgehärtet wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt 3 die elektrische Heizleitschicht (3) abdeckende Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) mit einer thermochromen Beimengung in Form von Schriftzeichen oder Bildern versehen und aufgetragen wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schritt 4 ein visuellgestalterisches Element (8) auf die in Schritt 3 die elektrische Heizleitschicht (3) abdeckende Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) aufgebracht wird und in einem Schritt 5 dieses in Schritt 4 aufgebrachte visuellgestalterische Element (8) durch eine abschließende Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) versiegelt wird.
  15. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Fahrbahnheizung, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Fahrbahn (1) nacheinander die Schritte 1 bis 3 durchgeführt werden, wobei die in Schritt 3 aufgebrachte Epoxidharzschicht (2) oder Polyurethanschicht (2) eine Einstreuung von Quarzsand oder Ähnlichem enthält.
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