DE102008002592A1 - Elektrische Steckvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Eine elektrische, insbesondere hochpolige Steckvorn (12), (13) ist so auszugestalten, dass die Gesamtsteckkräfte der Steckvorrichtung (11) beim Zusammenfügen der beiden Steckverbinder (12), (13) gering und die Kontaktsicherheit trotzdem ausreichend ist. Beim Bestücken des ersten Steckverbinders (12) mit Buchsenkontakten (13) werden diese beim Einsetzen in Aufnahmekammern (19) eines Kontaktträgers (18) jeweils durch ein Spreizelement (37) im Bereich von Kontaktlamellen (38) aufgeweitet. Während des Einführens von zugeordneten Steckelementen (16) des zweiten Steckverbinders (14) in die Buchsenkontakte (13) werden die Aufspreizungen zurückgeführt. Die Steckvorrichtung (11) wird beispielsweise in der Automobilindustrie bei der Kontaktierung eines Steuergerätes mit einem Kabelbaumstecker angewandt.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht aus von einer elektrischen Steckvorrichtung nach der Gattung des Anspruchs 1. Eine derartige Steckvorrichtung ist aus der
EP 0 273 999 B1 bekannt. - Bei einer Steckvorrichtung, die aus zwei zusammenfügbaren Steckverbindern besteht, ist die Kraft, die zum Zusammenfügen oder Trennen der beiden Steckverbinder benötigt wird, abhängig von der Anzahl der in der Steckvorrichtung jeweils paarweise zugeordneten Steckkontaktelementen.
- Für eine sichere elektrische Kontaktierung, insbesondere bei Vorliegen hoher Beanspruchungen der Steckvorrichtung z. B. durch Vibration und Temperaturschwankungen, wird eine Mindestkontaktnormalkraft benötigt, mit der der Kontaktbereich eines Buchsenkontakts auf einen messerförmigen Gegenkontakt aufgepresst wird. Somit ist zur Herstellung einer Steckverbindung eine Mindeststeckkraft für jeden einzelnen Kontakt erforderlich.
- Insbesondere bei hochpoligen Steckvorrichtungen mit einer großen Zahl von Kontakten resultiert aus der Steckkraft der Einzelkontakte eine Gesamtsteckkraft der Steckverbindung, die für den Anwender nur noch schwer aufzubringen ist.
- Aus der
EP 0 273 999 B1 ist bekannt, zur Überwindung der Gesamtsteckkraft der Steckvorrichtung eine Hilfsvorrichtung zu verwenden. Die Hilfsvorrichtung umfasst ein an einem der Steckverbinder gelagertes Handhabungsteil, das einseitig einen Ritzelbereich aufweist, dessen Zähne in einer Zahnstange in Eingriff sind, die bei einem Schwenken des Handhabungsteils in dem einen Steckverbinder verschiebbar ist. An der Zahnstange sind schräg zur Steckrichtung verlaufende Kulissennuten angebracht, die jeweils an einem, zum anderen Steckverbinder weisenden Endbereich offen sind und mit zugeordneten Nockenvorsprüngen am anderen der Steckverbinder in Eingriff gebracht werden können. - Durch diese Anordnung lassen sich die Gesamtsteckkräfte der Steckvorrichtung zwar reduzieren; jedoch ist durch den erforderlichen baulichen Aufwand die Steckvorrichtung großvolumig und in der Herstellung kostenintensiv.
- Vorteile der Erfindung
- Die erfindungsgemäße elektrische Steckvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass die zuvor erwähnten Unzulänglichkeiten in zufriedenstellendem Maß vermieden werden.
- Dazu wird zu Beginn des Kopplungsvorgangs der beiden Steckverbinder vor oder mit einer Einführung der Steckkontakte in die Buchsenkontakte durch wenigstens ein Spreizelement die Buchsenkontakte aufgespreizt. Damit lassen sich die Steckkontakte erleichtert in die Buchsenkontakte einführen und die Gesamtsteckkraft der Steckverbindung ist reduziert. Erst während oder im weiteren Verlauf der Einführung der Steckkontakte in die Buchsenkontakte wird die Aufspreizung zurückgeführt, so dass im Kontaktbereich die erforderliche Kontaktnormalkräfte zur Sicherung der elektrischen Verbindungen auftreten. Auf diese Weise lässt sich eine funktionssichere elektrische Steckvorrichtung realisieren, deren Gesamtsteckkraft gering ist und die dabei bei kleinem Volumen fertigungsgünstig herstellbar ist.
- In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Maßnahmen für die Realisierung der Erfindung angegeben.
- Durch die Lagezuordnung des Buchsenkontakts zu einer Aufnahmekammer eines Kontaktträgers lässt sich der Buchsenkontakt gezielt kontaktieren.
- Mit der Ausbildung eines Spreizelements in der Aufnahmekammer wird der Buchsenkontakt schon im Laufe der Einführung in die Aufnahmekammer selbstständig, ohne einen separaten Aurbeitsschritt, aufgespreizt.
- Durch die Längsverschieblichkeit des Buchsenkontakts in der Aufnahmekammer lässt sich die Kopplung mit dem in der Aufnahmekammer angebrachten Spreizelement axial verändern.
- Mittels einer in dem Buchsenkontakt angebrachten Anlauffläche ist ein Element für eine Axialverschiebung des Buchsenkontakts durch einen eingeführten Steckkontakt gegeben.
- Durch eine Axialverschiebung des Buchsenkontakts in der Aufnahmekammer können die erforderliche Kontaktkräfte zur Sicherung der elektrischen Verbindungen wirksam werden.
- Mit dem Einführen eines der Aufnahmekammer zugeführten Spreizelements in den dort platzierten Buchsenkontakt kann ein bereits in der Aufnahmekammer befindlicher Buchsenkontakt aufgespreizt werden und diese Aufspreizung mit der nachfolgenden Einführung des Steckkontakts in die Aufnahmekammer rückgeführt werden.
- Mittels eines in der Aufnahmekammer angeordneten rückfederungsfähigen Rastarms lässt sich eine Axialverschiebung des Buchsenkontakts in der Aufnahmekammer begrenzen und so eine Sicherung der Überdeckung des Buchsenkontakts mit dem Steckkontakt erzielen.
- Durch die Ausgestaltung einer Rastkontur an dem Spreizelement kann ein vorbestimmter Aufspreizweg der Kontaktlamellen in fertigungstechnisch vorteilhafter Weise kraftgesteuert vorgenommen werden.
- Zeichnung
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der Figurenbeschreibung näher erläutert. Jeweils in einer Schnittdarstellung ist das erste Ausführungsbeispiel in der
1 und das zweite Ausführungsbeispiel in der2 dargestellt. Jede dieser Figuren zeigt in einer Reihendarstellung mit aneinandergefügten Teilfiguren einzelne Phasen bei der Bestückung eines ersten Steckverbinders mit einem Buchsenkontakt und eine nachfolgende Einführung eines Steckkontakts in den Buchsenkontakt zum Schließen der elektrischen Steckverbindung. - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- In den Figuren sind gleiche Bauteile und Bauteile mit gleicher Funktion mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
- Eine elektrische Steckvorrichtung
11 , entsprechend den1 ,2 , umfaßt einen ersten Steckverbinder12 , der Buchsenkontakte13 aufweist und einen zweiten Steckverbinder14 , der Steckkontakte16 enthält, die entlang einer Steckrichtung17 jeweils in den zugeordneten Buchsenkontakt13 einführbar sind. - In einem Kontaktträger
18 des ersten Steckverbinders12 sind entsprechend der Polzahl der Steckvorrichtung11 in Reihen angeordnete Aufnahmekammern19 für die Buchsenkontakte13 angeordnet. - Der Buchsenkontakt
13 weist zum Anschluß eines elektrischen Leiters21 einen Anschlußabschnitt22 , einen daran anschließenden Verriegelungsabschnitt23 zur Lagefixierung des Buchenkontakts13 in der Aufnahmekammer19 und einen darauf folgenden Kontaktabschnitt24 zum Kontaktieren mit einem zugeordneten Steckkontakt16 auf. Der Verriegelungsabschnitt23 nimmt gegenüber dem Anschlußabschnitt22 und dem Kontaktabschnitt24 eine verminderte Querschnittsfläche ein. - In der
1 ist bei einem ersten Ausführungsbeispiel in einer Reihendarstellung mit aneinandergefügten Teilfiguren die Bestückung einer Aufnahmekammer19 durch einen Buchsenkontakt13 im Bewegungsablauf in einer der Steckrichtung17 entgegengerichteten Fügerichtung und die Zuführung eines der Steckkontakte16 in Steckrichtung17 schrittweise fortfahrend gezeigt. - In der ersten Teilfigur links außen ist der Buchsenkontakt
13 noch außerhalb der Aufnahmekammer19 angeordnet. Dabei ist der Kontaktabschnitt24 des Buchsenkontakts mit einem außenliegenden kastenförmigen Grundkörper26 einer Zuführöffnung27 der Aufnahmekammer19 fluchtend zur Steckrichtung17 zugewandt. - In der zweiten Teilfigur von links ist der Grundkörper
26 bereits durch die Zuführöffnung27 hindurchgetreten und befindet sich größtenteils in einem Dichtabschnitt28 der Aufnahmekammer19 . Eine freiliegende Stirnseite29 des Grundkörpers befindet sich bereits in einem, an den Dichtabschnitt28 angrenzenden Zentriertrichter31 , der in der vorgehenden Teilfigur unverdeckt dargestellt und hier bezeichnet ist. - In der dritten Teilfigur von links ist der Grundkörper
26 vollständig in einen, dem Zentriertrichter31 nachfolgenden Lagerabschnitt32 der Aufnahmekammer19 eingetaucht. Der Lagerabschnitt32 endet stirnseitig an einer Wand33 , die von einer Einstecköffnung34 durchbrochen ist, die sich gegen die Steckrichtung17 trichterförmig erweitert. Ein seitlich in dem Lagerabschnitt32 fest angeordneter rückfederungsfähiger Rastarm36 ist durch den Grundkörper26 aus seiner Ruhelage, entsprechend den ersten beiden Teilfiguren, vorgespannt ausgelenkt. - Über der Einstecköffnung ist auf der Wand
33 ein in den Lagerabschnitt32 ragendes keilförmiges Spreizelement37 angebracht. Dieses ist axial, in Flucht zur Steckrichtung17 , für einen, im nachfolgenden Verlauf beschriebenen Durchtritt eines Steckkontakts16 durchbrochen. - In der 4. Teilfigur von links ist das Spreizelement
37 soweit in den Kontaktabschnitt24 eingedrungen, dass es zwischen zwei ausfederungsfähigen Kontaktlamellen38 gelangt ist und diese auseinanderspreizt. Ferner ist der Rastarm36 in seine Ruhelage zurückgekehrt und blockiert mit einer hinter dem Grundkörper26 liegenden Rastnase39 ein mögliches Ausschieben des Buchsenkontakts13 aus der Aufnahmekammer19 . - In der 5. Teilfigur von links ist die Zuführbewegung des Buchsenkontakts
13 in die Aufnahmekammer19 durch ein Aufstoßen der Stirnseite29 an der Wand33 abgeschlossen. - In der 6. Teilfigur von links wird ein auf die Einstecköffnung
34 gerichteter Steckkontakt 16 dem Buchsenkontakt13 in der Aufnahmekammer19 zugeführt. - In der 7. Teilfigur von links ist der Steckkontakt
16 über eine Teillänge durch den Zentriertrichter31 geführt und ragt endseitig in den aufgespreizten Bereich der Kontaktlamellen38 hinein. - Nach einer weitergeführten Zuführbewegung des Steckkontakts
16 entsprechend der 8. Teilfigur von links ist der Steckkontakt16 endseitig in Anlage an eine fest in dem Kontaktabschnitt24 des Buchsenkontaktes13 angebrachte, lotrecht zur Steckrichtung ausgerichtete Anlauffläche41 gelangt und der Buchsenkontakt13 wird im weiteren Verlauf der Zuführbewegung in der Aufnahmekammer19 axial in Steckrichtung17 verschoben. Damit gelangt das Spreizelement37 in einen Bereich, in dem der Abstand der Kontaktlamellen38 sich trichterförmig erweitert, so dass der Einfluß des Spreizelements37 auf die Kontaktlamellen38 endet. Dadurch schnappen die zuvor aufgehaltenen Kontaktlamellen38 zurück und der Kontakt zwischen den Kontaktlamellen38 des Buchsenkontakts13 und dem Steckkontakt16 erhält die gewünschte hohe Kontaktnormalkraft. - Die rückwärtige Axialverschiebung des Buchsenkontakts
13 in der Aufnahmekammer19 endet entsprechend der 9. Teilfigur von links mit einem Anschlag einer Rückseite42 des Kontaktabschnitts24 an der Rastnase39 . - In der
2 ist bei einem zweiten Ausführungsbeispiel in einer Reihendarstellung mit aneinandergefügten Teilfiguren die Bestückung einer Aufnahmekammer19 durch einen Buchsenkontakt13 im Bewegungsablauf in der der Steckrichtung17 entgegengerichteten Fügerichtung und die Zuführung eines Steckkontaktes16 in Steckrichtung17 schrittweise fortfahrend gezeigt. - Abweichend von dem ersten Ausführungsbeispiel ist weder in dem Lagerabschnitt
32 der Aufnahmekammer19 ein ortsfestes Spreizelement37 , noch in dem Kontaktabschnitt24 des Buchsenkontakts13 eine Anlauffläche41 angebracht. Vielmehr wird vor Einführung des Steckkontakts16 in den Buchsenkontakt13 ein hohlkammerförmiges Spreizelement37 , dessen Ausformung einen späteren Durchtritt des Steckkontakts16 erlaubt, in Steckrichtung17 durch die Einstecköffnung34 der Aufnahmekammer19 über eine Teillänge in den Lagerabschnitt32 eingebracht und in nicht näher dargestellter Weise in einer Vorraststellung fixiert. - Danach erfolgt eine Einführung des Buchsenkontaktes
13 in die Aufnahmekammer19 , wie zu den ersten fünf Teilfiguren der1 beschrieben und in den ersten vier Teilfiguren der2 dargestellt. Damit sind die Kontaktlamellen38 , vorbereitet für die Einführung des jeweiligen Steckkontaktes16 , durch das Auflaufen der Kontaktlamellen38 auf das Spreizelement37 aufgespreizt. - Entsprechend der
2 mit den Teilfiguren 5–8 von links wird der Steckkontakt16 , der aus einer Leiste43 des zweiten Steckverbinders14 herausragt, fortschreitend in den Lagerabschnitt32 des Buchsenkontaktes13 in Steckrichtung17 eingeführt. Dabei gelangt das freie Ende des stiftförmigen Steckkontakts16 durch das Spreizelement37 hindurch zwischen die aufgespreizten Kontaktlamellen38 . - Danach erfasst die Leiste
43 eine von einer Außenseite der Wand33 in der Vorraststellung des Spreizelements37 distanzierte Bodenplatte44 , auf der das Spreizelement37 lotrecht hervorstehend gelagert ist und führt diese Bodenplatte44 bis zu einer Endstellung beim Anschlag an die Außenseite der Wand33 mit. - Durch die Verlagerung der Bodenplatte
44 wird auch das darauf befindliche Spreizelement37 mitbewegt und es gelangt dabei in den Bereich, in dem sich der Abstand der Kontaktlamellen38 trichterförmig erweitert, so dass der Einfluß des Spreizelements37 auf die Kontaktlamellen38 endet. Dadurch schnappen die zuvor aufgespreizten Kontaktlamellen38 zurück und der Kontakt zwischen den Kontaktlamellen38 des Buchsenkontakts13 und dem Steckkontakt16 erhält die gewünschte hohe Kontaktnormalkraft. - Der Rastarm
36 sichert mit einer Rastnase39 bei diesem Bewegungsablauf auch hier, wie beim 1. Ausführungselement, ein Ausschieben des Kontaktabschnitts24 des Buchsenkontaktes13 entgegen der Fügerichtung aus dem Lagerabschnitt32 . - Mit der Ausgestaltung der elektrischen Steckverbindung entsprechend den beiden Ausführungsbeispielen ist es möglich, die Steckkraft und die Kontaktnormalkraft voneinander unabhängig auszubilden in dem Sinne, dass durch die aufgespreizten Kontaktlamellen
38 die Steckkraft gering ausfällt und durch die anschließende Verlagerung des Spreizelements37 in eine Nichteingriffslage eine gewünschte hohe Kontaktnormalkraft zwischen den Kontaktlamellen38 und dem Steckkontakt16 erlangt wird. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 0273999 B1 [0001, 0005]
Claims (10)
- Elektrische Steckvorrichtung mit einem ersten Steckverbinder (
12 ) und einem damit koppelbaren zweiten Steckverbinder (14 ), wobei der erste Steckverbinder (12 ) Buchsenkontakte (13 ) und der zweite Steckverbinder (14 ) Steckkontakte (16 ) aufweist und bei der Kopplung der beiden Steckverbinder (12 ), (14 ) zum Schließen der elektrischen Steckvorrichtung (11 ) die Steckkontakte (16 ) mit den Buchsenkontakten (18 ) zusammengeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Kopplungsvorgangs der beiden Steckverbinder (12 ), (14 ) entlang einer Steckrichtung (17 ) vor oder mit einer Einführung der Steckkontakte (16 ) in die Buchsenkontakte (13 ) durch wenigstens ein Spreizelement (37 ) die Buchsenkontakte (13 ) zur Erleichterung der Einführung der Steckkontakte (16 ) aufgespreizt werden und diese Aufspreizung erst während oder im weiteren Verlauf der Einführung der Steckkontakte (16 ) in die Buchsenkontakte (13 ) zurückgeführt wird. - Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsenkontakte (
13 ) jeweils einen Anschlußabschnitt (22 ) zum Anschluß eines elektrischen Leiters (21 ), einen Kontaktabschnitt (24 ) zum Kontaktieren mit einem zugeodneten Steckkontakt (16 ) und einen Verriegelungsabschnitt (23 ) enthalten, der gegenüber dem Anschlußabschnitt (22 ) und dem Kontaktabschnitt (24 ) eine verminderte Querschnittsfläche zur Lagefixierung des Buchsenkontakts (13 ) in einer Aufnahmekammer (19 ) eines Kontaktträgers (18 ) des ersten Steckverbinders (12 ) aufweist. - Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmekammer (
19 ) wenigstens ein Spreizelement (37 ) als Teil der Aufnahmekammer (19 ) angebracht ist, das beim Einführen des Buchsenkontakts (13 ) in die Aufnahmekammer (19 ) diesen zumindest bereichsweise aufspreizt. - Steckverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchsenkontakt (
13 ) in der Aufnahmekammer (19 ) axial, in Flucht zur Steckrichtung (17 ), längsverschieblich ist. - Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Buchsenkontakt (
13 ) eine Anlauffläche (41 ) für den zugeordneten Steckkontakt (16 ) angebracht ist und nach einem Anlaufen des Steckkontakts (16 ) an der Anlauffläche (41 ) bei einer weitergeführten Zuführbewegung des Steckkontakts (16 ) eine Axialverschiebung des Buchsenkontakts (13 ) erfolgt. - Steckverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Axialverschiebung des Buchsenkontakts (
13 ) durch den Steckkontakt (16 ) der Buchsenkontakt (13 ) aus dem Eingriff des Spreizelements (37 ) gelöst wird und rückfedernd eine Anlage oder eine verstärkte Anpressung des Buchsenkontakts (13 ) an dem Steckkontakt (16 ) erfolgt. - Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Einführen des Steckkontakts (
16 ) in den, in der Aufnahmekammer (19 ) angeordneten Buchsenkontakt (13 ) wenigstens ein Spreizelement (37 ) in den Buchsenkontakt ((13 ) zu dessen Aufspreizung eingeführt wird, das mit dem Zuführen des Steckkontakts (16 ) in den Buchsenkontakt (13 ) längs der Steckrichtung (17 ) durch den Steckkontakt (16 ) verschiebbar ist und bei einer weitergeführten Zuführbewegung des Steckkontakts (16 ) in den Buchsenkontakt (13 ) hinsichtlich der Aufspreizung des Buchsenkontakts (13 ) außer Eingriff mit dem Buchsenkontakt (13 ) kommt. - Steckverbindung nach einem der Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (
24 ) einen kastenförmigen Grundkörper (26 ) aufweist, in dem Kontaktlamellen (38 ) angeordnet sind, die durch das Spreizelement (37 ) rückfedernd aufweitbar sind und die nach einer Rückfederung unter Vermittlung einer Kontaktnormalkraft gegen den Steckkontakt (16 ) pressen. - Steckverbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmekammer (
19 ) ein rückfedernder Rastarm (36 ) angeordnet ist, der bei einem Einführen des Buchsenkontakts (13 ) in die Aufnahmekammer (19 ) ausgelenkt wird und der nach der Rückfederung ein Zurückschieben des Buchsenkontakts (13 ) aus der Aufnahmekammer durch einen Hintergriff des Grundkörpers (26 ) im Bereich des Verriegelungsabschnitts (23 ) formschlüssig unterbindet. - Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizelement (
37 ) eine Rastkontur aufweist, in der die Kontaktlamellen (38 ) lösbar einrastbar sind.
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| DE202017002766U1 (de) | 2017-05-24 | 2017-06-16 | Berthold W. Seemann | Vorrichtung zur Abschreckung von Maulwürfen mittels Schall |
| DE202018001188U1 (de) | 2018-03-06 | 2018-03-23 | Berthold W. Seemann | Vibrator zur Vergrämung von Maulwürfen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| EP2139076B1 (de) | 2011-10-05 |
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