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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Messsystem zur Bestimmung und/oder Überwachung
des Durchflusses eines Messmediums durch ein Messrohr mit mindestens
einem Ultraschallwandler und mit mindestens einer Regel-/Auswerteeinheit,
welche anhand der Messsignale bzw. anhand von Messdaten, welche
aus den Messsignalen abgeleitet sind, den Volumen- und/oder den
Massenstrom des in dem Messrohr strömenden Messmediums
ermittelt, wobei der Ultraschallwandler mindestens ein elektromechanisches
Wandlerelement aufweist, welches Ultraschallsignale sendet und/oder
empfängt, und mit mindestens einer Koppelschicht im Bereich
zwischen elektromechanischem Wandlerelement und Messmedium, welche
Koppelschicht die Ultraschallsignale leitet.
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Ultraschall-Durchflussmessgeräte
werden vielfach in der Prozess- und Automatisierungstechnik eingesetzt.
Sie erlauben in einfacher Weise, den Volumendurchfluss und/oder
Massendurchfluss in einer Rohrleitung zu bestimmen.
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Die
bekannten Ultraschall-Durchflussmessgeräte arbeiten häufig
nach dem Doppler- oder nach dem Laufzeitdifferenz-Prinzip.
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Beim
Laufzeitdifferenz-Prinzip werden die unterschiedlichen Laufzeiten
von Ultraschallimpulsen relativ zur Strömungsrichtung der
Flüssigkeit ausgewertet.
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Hierzu
werden Ultraschallimpulse in einem bestimmten Winkel zur Rohrachse
sowohl mit als auch entgegen der Strömung gesendet. Aus
der Laufzeitdifferenz lässt sich die Fließgeschwindigkeit und
damit bei bekanntem Durchmesser des Rohrleitungsabschnitts der Volumendurchfluss
bestimmen.
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Beim
Doppler-Prinzip werden Ultraschallwellen mit einer bestimmten Frequenz
in die Flüssigkeit eingekoppelt und die von der Flüssigkeit
reflektierten Ultraschallwellen ausgewertet. Aus der Frequenzverschiebung
zwischen den eingekoppelten und reflektierten Wellen lässt
sich ebenfalls die Fließgeschwindigkeit der Flüssigkeit
bestimmen.
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Reflexionen
in der Flüssigkeit treten jedoch nur auf, wenn Luftbläschen
oder Verunreinigungen in dieser vorhanden sind, so dass dieses Prinzip
hauptsächlich bei verunreinigten Flüssigkeiten
Verwendung findet.
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Die
Ultraschallwellen werden mit Hilfe so genannter Ultraschallwandler
erzeugt bzw. empfangen. Hierfür sind Ultraschallwandler
an der Rohrwandung des betreffenden Rohrleitungsabschnitts fest
angebracht. Seit neuerem sind auch Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmesssysteme
erhältlich. Bei diesen Systemen werden die Ultraschallwandler
nur noch mit einem Spannverschluss an die Rohrwandung gepresst.
Derartige Systeme sind z. B. aus der
EP 686 255 B1 ,
US-A 44 84 478 oder
US-A 45 98 593 bekannt.
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Ein
weiteres Ultraschall-Durchflussmessgerät, das nach dem
Laufzeitdifferenz-Prinzip arbeitet, ist aus der
US-A 50 52 230 bekannt. Die
Laufzeit wird hier mittels kurzen Ultraschallimpulsen ermittelt.
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Ein
großer Vorteil von Clamp-On-Ultraschall-Durchflussmesssystemen
ist, dass sie das Messmedium nicht berühren und auf eine
bereits bestehende Rohrleitung angebracht werden. Nachteilig ist
ein hoher Aufwand bei der Montage der Clamp-On-Systeme, um die einzelnen
Ultraschallwandler gegenseitig auszurichten, was von vielen Parametern,
wie z. B. Rohrwanddicke, Rohrdurchmesser, Schallgeschwindigkeit
im Messmedium, abhängt. Sowohl Ultraschallwandler mediumsberührender
Inline-Systeme als auch Ultraschallwandler von Clamp-On-Systemen
benötigen herkömmlicherweise einen relativ üppigen
Bauraum außerhalb des Messrohrs.
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Sie
sind mechanischen Einflüssen ausgesetzt. Die Ultraschallsignale
zwischen den Ultraschallwandlern breiten sich üblicherweise
auf einem Signalpfad aus. Der Signalpfad verläuft jeweils
nur durch einen Bruchteil der Strömung des Messmediums
im Messrohr, wodurch die Schätzung des gesamten Durchflusses
durch das Messrohr stark beeinflusst ist.
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Die
Ultraschallwandler bestehen normalerweise aus einem piezoelektrischen
Element, auch kurz Piezo genannt, und einer Koppelschicht, auch Koppelkeil
oder seltener Vorlaufkörper genannt. Die Koppelschicht
ist dabei meist aus Kunststoff gefertigt, das piezoelektrische Element
besteht in der industriellen Prozessmesstechnik üblicherweise
aus einer Piezokeramik. Im piezoelektrischen Element werden die
Ultraschallwellen erzeugt und über die Koppelschicht zur
Rohrwandung geführt und von dort in die Flüssigkeit
geleitet. Da die Schallgeschwindigkeiten in Flüssigkeiten
und Kunststoffen unterschiedlich sind, werden die Ultraschallwellen
beim Übergang von einem zum anderen Medium gebrochen. Der Brechungswinkel
bestimmt sich in erster Näherung nach dem Snell'schen Gesetz.
Der Brechungswinkel ist somit abhängig von dem Verhältnis
der Ausbreitungsgeschwindigkeiten in den Medien.
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Zwischen
dem piezoelektrischen Element und der Koppelschicht kann eine weitere
Koppelschicht angeordnet sein, eine so genannte Anpassungsschicht.
Die Anpassungsschicht übernimmt dabei die Funktion der
Transmission des Ultraschallsignals und gleichzeitig die Reduktion
einer durch unterschiedliche akustische Impedanzen verursachte Reflektion
an Grenzschichten zwischen zwei Materialen.
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In
der
DE-PS 100 12 926 ist
eine Sensoreinrichtung zur Strömungsmessung offenbart,
welche auf einem Messrohr fest angebracht ist. Diese Sensoreinrichtung
ist ein Piezofoliensensor, welcher Vibrations- und/ oder Schwingungsgrößen
des Messrohrs bzw. der Wandung des Messrohrs, auf welcher der Piezofoliensensor
angebracht ist, erfasst, und diese Vibrations- und/oder Schwingungsgrößen
des Messrohrs, welche aufgrund von Wechselwirkungen eines strömenden
Mediums im Messrohr mit der Wandung des Messrohrs erzeugt werden,
in Spannungssignale wandelt. Mittels dieser Spannungssignale wird
anschließend der Durchfluss des Messmediums durch das Messrohr
ermittelt.
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Die
Piezosensorfolie wird an der Außenseite der Wandung des
Messrohrs angebracht, wobei an der Innenseite der Wandung ein Messmedium
vorbeiströmt. Darüber kann zum Schutz der Piezosensorfolie
noch eine Abschirmung angebracht sein. Die Piezosensorfolie besteht
bevorzugt aus Polyvinylidenflourid (PVDF). Von der Piezosensorfolie
wird kein Schwingungs- oder Vibrationssignal abgestrahlt. Die Piezosensorfolie
empfängt lediglich Schwingungen oder Vibrationen, welche
durch die Strömung, die sich im Innenraum des Messrohrs
befindet, verursacht werden. Da nun die Wechselwirkungen zwischen
Innenseite der Wandung des Messrohrs und Messmedium von vielen verschiedenen
Parametern, wie z. B. Zusammensetzung des Messmediums und der damit
verbundenen Reynolds-Zahl des Messmediums, abhängen und
sich einige dieser Parameter mit der Zeit, z. B. durch Veränderung
der Oberfläche des Messrohrs, z. B. durch abrasiven Verschleiß,
verändern, ist die Messgenauigkeit der Sensoreinrichtung
sehr beschränkt.
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Die
US-PS 3,906,791 zeigt ein
Ultraschall-Durchfluss-Messgerät mit einem Messrohr mit rechteckigem
oder quadratischem Querschnitt. In einer Ausführungsform
sind Ultraschallwandler auf der flachen Außenseite der
Messrohrwand angebracht. Sie senden ein Ultraschallsignal im Wesentlichen senkrecht
zur Hauptströmungsrichtung des Messmediums im Messrohr
ab. Das Ultraschallsignal wird in Richtung der Strömung
des Messmediums oder ihr entgegengesetzt durch im Querschnitt dreieckförmige
Aussparungen auf der Innenseite der Messrohrwand abgelenkt.
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In
der
DE-A 102 04 714 ist
ein Ultraschallwandler beschrieben, der in der Gestalt eines Kreisbogens
oder eines Rings ausgebildet ist und somit an kreisförmigen
Rohren einer bestimmten Größe ankoppelbar ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Durchfluss-Messsystem bereit
zu stellen, dessen Sensoren an einer Rohrleitung anbringbar sind
und keiner aufwendigen gegenseitigen Ausrichtung bedürfen.
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Die
Aufgabe wird gelöst durch ein Messsystem zur Bestimmung
und/oder Überwachung des Durchflusses eines Messmediums
durch ein Messrohr mit mindestens einem Ultraschallwandler und mit
mindestens einer Regel-/Auswerteeinheit, welche anhand der Messsignale
bzw. anhand von Messdaten, welche aus den Messsignalen abgeleitet
sind, den Volumen- und/oder den Massenstrom des in dem Messrohr
strömenden Messmediums ermittelt, wobei der Ultraschallwandler
mindestens ein elektromechanisches Wandlerelement aufweist, welches Ultraschallsignale
sendet und/oder empfängt, und mit mindestens einer Koppelschicht
im Bereich zwischen elektromechanischem Wandlerelement und Messmedium,
welche Koppelschicht die Ultraschallsignale leitet, wobei der Ultraschallwandler
mit dem Messrohr akustisch koppelbar und der äußeren
Gestalt des Messrohrs zumindest teilweise anpassbar ist und dass
das elektromechanische Wandlerelement flexibel ist. Neben dem Wegfall
der gegenseitigen Ausrichtung der Clamp-On-Sensoren ist ein weiterer
Vorteil eine sehr flache Bauweise des Ultraschallwandlers.
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Das
elektromechanische Wandlerelement wandelt die Ultraschallsignale
nach dem Prinzip der Elektrostriktion oder der Magnetostriktion.
Unter der Magnetostriktion wird die Längenänderung
eines ferromagnetischen Stoffs infolge eines angelegten Magnetfelds
verstanden. Die Elektrostriktion hingegen beschreibt die Deformation
eines Dielektrikums infolge eines angelegten elektrischen Felds.
Die Deformation ist dabei im Allgemeinen nicht abhängig
von der Richtung des Felds. Der Piezoeffekt ist somit im Speziellen
Teil der Elektrostriktion. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung
ist das elektromechanische Wandlerelement ein piezoelektrisches Element.
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Das
elektromechanische Wandlerelement erzeugt Ultraschallsignale und/oder
wandelt empfangene Ultraschallsignale wiederum in elektrische Signale
um. Die Koppelschicht leitet die Ultraschallsignale. Die Koppelschicht
besteht dabei bevorzugt aus einem Material, welches bestimmte akustische
Eigenschaften, wie z. B. eine vorgebbare akustische Impedanz und/oder
eine vorgebbare Schallgeschwindigkeit, aufweist. In einer besonderen
Ausführungsform dient das Rohr selbst als Koppelschicht. Wird
z. B. ein Stahlrohr als Messrohr verwendet und das elektromechanische
Wandlerelement ist ein piezoelektrisches Element, so ist eine Koppelschicht
als Anpassungsschicht zwischen Wandlerelement und Messrohr vorsehbar.
Ist jedoch das Messrohr aus Kunststoff und/oder das Wandlerelement
ein elektrostriktives Element, so ist das elektromechanische Wandlerelement
direkt auf dem Messrohr anbringbar. Das Messrohr übernimmt
in diesem Fall die Aufgabe der Koppelschicht, die akustische Kopplung
zwischen Wandlerelement und Messmedium.
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Ultraschallwandler
erzeugen Ultraschallsignale in Form von Ultraschallwellen. In Flüssigkeiten breiten
sich Ultraschallwellen nur als Longitudinalwellen aus. Die angeregten
Teilchen schwingen hierbei in Ausbreitungsrichtung um den Betrag
der Amplitude. Ein Ultraschallsignal besteht somit aus mindestens
einer Ultraschallwelle mit einer Wellenfront. Die Wellenfront steht
dabei senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Ultraschallwellen.
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Ein
Ultraschallsignal ist in seiner Breite begrenzt. D. h. die Wellenfront
hat eine endliche Ausdehnung. Das wesentliche Element zur Begrenzung der
Breite eines Ultraschallsignals, ist die Fläche des Ultraschallwandlers,
vom welchen die Ultraschallwelle ausgesendet wird. Der Einfachheit
halber wird davon ausgegangen, dass sich ein Ultraschallsignal einer
begrenzten Breite auf einem scharfen Schall- oder Signalpfad ausbreitet.
Die Breite des Signalpfads ist dabei als punktförmig zu
betrachten. Modellhaft breitet sich ein Ultraschallsignal also auf
einem geradenförmigen Signalpfad aus. Die Ausbreitungsrichtung
der Ultraschallwellen entspricht somit der Richtung des Ultraschallsignals
auf dem Signalpfad.
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Somit
weist ein Ultraschallwandler erfindungsgemäß mindestens
ein elektromechanisches Wandlerelement, z. B. ein piezoelektrisches
Element, auf, welches Ultraschallsignale auf zumindest einem ersten
Signalpfad aussendet und/oder empfängt und eine Koppelschicht
im Bereich zwischen elektromechanischen Wandlerelement und Messmedium
leitet die Ultraschallsignale auf dem ersten Signalpfad. Statt einem
elektromechanischen Element können auch mehrere Elemente
Verwendung finden. Diese sind z. B. nebeneinander und/oder übereinander
in so genannten Stacks anzuordnen. Bei den Stacks sind die einzelnen
Elemente in Serie (Reihe) oder in Sandwichbauweise kontaktiert und
geschaltet.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist das elektromechanische Wandlerelement eine Folie.
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Eine
Folie ist ein dünnes Blatt, welches in Endlosbahnen herstellbar
ist und sich aufrollen lässt. Die Dicke einer Folie hängt
somit von verschiedenen Materialparametern ab.
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Als
besonders vorteilhaft gelten Folien aus dem piezoelektrischen Polyvinylidenfluorid,
kurz PVDF. PVDF-Folien sind meist weniger als 1 mm dick.
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Besitzt
die Rohrleitung, auf welcher der Ultraschallwandler ankoppelbar
ist und dessen Gestalt der Ultraschallwandler anpassbar ist, einen
näherungsweise kreisrunden oder ovalen Querschnitt, so nimmt
das elektromechanische Wandlerelement die Form einer einfach oder
doppelt gekrümmten Schale an. Ultraschallsignale sind über
näherungsweise die gesamte Fläche des elektromechanische
Wandlerelements abstrahlbar und/oder empfangbar. Zwei Schalen sind
parallel, wenn ihre Tagenten und Ihre Mantelgeraden zueinander parallel
sind.
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Eine
sehr vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist darin zu sehen, dass das elektromechanische Wandlerelement
auf einer ersten Oberfläche der Koppelschicht applizierbar
ist und das Ultraschallsignal im Wesentlichen senkrecht zur ersten
Oberfläche der Koppelschicht in die erste Oberfläche
der Koppelschicht eintritt und/oder aus der ersten Oberfläche
der Koppelschicht austritt und die Koppelschicht das Ultraschallsignal
zumindest anteilig so ablenkt, dass eine erste Richtungskomponente
des Ultraschallsignals in oder entgegen der Strömungsrichtung
des Messmediums im Messrohr zeigt und/oder dass eine zweite Richtungskomponente
des Ultraschallsignals senkrecht zur Strömungsrichtung
des Messmediums im Messrohr steht.
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Die
Ausbreitungsrichtung des Ultraschallsignals auf dem ersten Signalpfad
ist im Wesentlichen senkrecht zur ersten Oberfläche der
ersten Koppelschicht bei Signaleintritt und/oder beim Signalaustritt aus
der ersten Oberfläche der ersten Koppelschicht. An einer
Grenzfläche zwischen erster Koppelschicht und Messmedium
bzw. zwischen erster Koppelschicht und einer zweiten Koppelschicht
wird das Ultraschallsignal gebrochen.
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Wird
das Ultraschallsignal senkrecht zur Strömungsrichtung des
Messmediums im Messrohr gebrochen bzw. abgelenkt, also mit einer
Richtungskomponente in radialer Richtung versehen, ist eine Durchflussmessung
mit dem Laufzeitdifferenzverfahren z. B. mit vorheriger Strömungskonditionierung möglich.
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Mit
einem Ultraschallwandler ohne eine Koppelschicht, an deren Grenzfläche
das Ultraschallsignal in eine bestimmte Richtung abgelenkt wird,
können Parameter des Messmediums, wie z. B. die Schallgeschwindigkeit
im Messmedium, bestimmt werden. Das Ultraschallsignal läuft
also auf geraden Weg senkrecht zum elektromechanischen Wandler durch
das Messrohr.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung schlägt vor, dass das elektromechanische Wandlerelement
auf einer ersten Oberfläche der Koppelschicht applizierbar
ist und das Ultraschallsignal im Wesentlichen senkrecht zur ersten
Oberfläche der Koppelschicht in die erste Oberfläche
der Koppelschicht eintritt und/oder aus der ersten Oberfläche
der Koppelschicht austritt und die Koppelschicht das Ultraschallsignal
auf zwei Signalpfade so ablenkt, dass eine erste Richtungskomponente
des Ultraschallsignals auf einem ersten Signalpfad in und eine dritte
Richtungskomponente des Ultraschallsignals auf einem zweiten Signalpfad
entgegen der Strömungsrichtung des Messmediums im Messrohr
zeigt. Das Ultraschallsignal wird also in zwei Richtungen abgelenkt
und breitet sich folglich nunmehr auf zwei getrennten Signalpfaden
aus. Dies ist mit einem einzigen elektromechanischen Wandlerelement
realisierbar.
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Eine
weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sieht vor, dass die Koppelschicht mindestens eine Aussparung
aufweist, welche Aussparung einen näherungsweise trapezförmigen
Querschnitt aufweist.
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Bevorzugt
bildet die Aussparung eine Rille. Die Rille mit dem näherungsweise
trapezförmigen Querschnitt hat eine Ausdehnung senkrecht
zu dem näherungsweise trapezförmigen Querschnitt.
Der Querschnitt wird in Längsrichtung fortgesetzt.
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Besonders
vorteilhaft verläuft die Rille in einem Winkel von 0° bis
90° zur Rohrachse, d. h. die Längsrichtung der
Rille verläuft in einem Winkel von 0° bis 90° zur
Rohrachse. Bei einem näherungsweise kreisrunden oder ovalen
Querschnitt des Messrohrs und entsprechender Form und Gestalt des
Ultraschallwandlers ist nimmt die Rille einen kreisrunden oder ovalen
Längsschnitt an. Der Winkel bezieht sich auf die Tangente
an den Ultraschallwandler.
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Bei
einer sehr vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Aussparungen
näherungsweise gleichmäßig über
die Fläche der Koppelschicht angeordnet. Der Abstand der
Aussparungen zueinander ist im Wesentlichen gleich bleibend. In
einer Weiterbildung besitzen die Aussparungen näherungsweise gleiche
Querschnitte.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird vorgeschlagen, dass die Aussparungen auf zwei sich
gegenüberliegenden Seiten der Koppelschicht eingebracht
sind.
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Eine
ergänzende Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist, dass die Aussparungen integraler Bestandteil des
Messrohrs sind. Eine Variante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht darin, dass das Messrohr ein Gewinde in seiner
Innenwandung und/oder Außenwandung aufweist.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht darin, dass die Aussparungen dreieckförmig
sind, wobei eine Seite der dreieckförmigen Aussparung im
Wesentlichen parallel zu zumindest einer Ausbreitungsrichtung des Ultraschallsignals
ist. In einer Ausführungsform steht eine Seite der dreieckförmigen
Aussparung im Wesentlichen senkrecht auf zumindest einer Ausbreitungsrichtung
des Ultraschallsignals. Das Ultraschallsignal breitet sich dabei
modellhaft entlang eines näherungsweise scharfen Signalpfads
aus.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Weiterbildet der erfindungsgemäßen
Lösung bestimmt und/oder überwacht das Messsystem
den Durchfluss des Messmediums durch das Messrohr mit dem Laufzeitdifferenzverfahren
oder dem Dopplerverfahren.
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In
einer besonders vorteilhaften Ausprägung der Erfindung
weist das Messsystem zumindest zwei Ultraschallwandler auf, welche
so am Messrohr angeordnet sind, dass das Ultraschallsignal auf dem ersten
Signalpfad zwischen beiden Ultraschallwandlern verläuft.
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Die
Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
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1 zeigt
im Längsschnitt ein Messrohr mit erfindungsgemäßen
trapezförmigen Aussparungen auf der Innenseite,
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2 zeigt
im Längsschnitt ein Messrohr mit erfindungsgemäßen
trapezförmigen Aussparungen auf der Außenseite,
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3 zeigt
im Längsschnitt einen erfindungsgemäßen
Ultraschallwandler mit zwei Koppelschichten auf einem Messrohr,
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4 zeigt
im Längsschnitt einen erfindungsgemäßen
Ultraschallwandler mit zwei Koppelschichten auf einem Messrohr,
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5 zeigt
im Längsschnitt einen erfindungsgemäßen
Ultraschallwandler mit zwei Koppelschichten auf einem Messrohr,
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6 zeigt
im Querschnitt einen erfindungsgemäßen Ultraschallwandler
mit zwei Koppelschichten auf einem Messrohr,
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7 zeigt
perspektivisch eine erfindungsgemäße Koppelschicht
eines Ultraschallwandlers,
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8 zeigt
perspektivisch eine erfindungsgemäße Koppelschicht
eines Ultraschallwandlers,
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9 zeigt im Längs- und Querschnitt
ein erfindungsgemäßes Messsystem mit einem Ultraschallwandler,
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10 zeigt im Längs- und Querschnitt
ein erfindungsgemäßes Messsystem mit einem Ultraschallwandler,
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11 zeigt
im Längsschnitt ein erfindungsgemäßes
Messsystem mit zwei Ultraschallwandlern,
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12 zeigt
im Längsschnitt ein erfindungsgemäßes
Messsystem mit drei Ultraschallwandlern,
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13 zeigt
im Querschnitt ein erfindungsgemäßes Messsystem
mit zwei oder drei Ultraschallwandlern,
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14 zeigt
im Querschnitt den Aufbau eines erfindungsgemäßen
Ultraschallwandlers,
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15 zeigt
ein Ultraschallwandlerarray auf einem erfindungsgemäßen
Koppelelement aus zwei Koppelschichten,
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1 zeigt
ein erfindungsgemäßes Messsystem im Längsschnitt.
Das Messrohr 3 weist im Wesentlichen im Querschnitt dreieckförmige
Aussparungen 21 in der Messrohrinnenwand 23 auf,
welche Aussparungen 21 eine Rille in der Messrohrinnenwand 23 bilden.
Die Dreieckform der Querschnitte der Aussparungen 21 ist
eine extreme Ausprägung eines Trapezes. Ein Trapez wird
durch vier Seiten bestimmt, welche vier Winkel einschließen.
Wir einer dieser Winkel Null und damit eine Seitenlänge
Null, entsteht ein Dreieck. Andere Extremformen sind z. B. ein Rechteck
oder eine Strecke. Wird anstatt der Dreieckform ein Trapez mit zwei
gegenüberliegenden parallelen Flächen, welche
näherungsweise parallel zu einer Tangentialebene an der
Messrohrwand sind, verwendet, so sind Mediumsparameter wie z. B. die
Schallgeschwindigkeit, gleichzeitig mit dem Durchfluss zu bestimmen.
Durch die Rohrkrümmung kann das Trapez leicht gekrümmte
Seiten aufweisen, wobei jedoch der Querschnitt der Aussparungen 21 näherungsweise
als Trapez zu erkennen ist.
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Die
Aussparungen 21 können mit einem Material gefüllt
sein oder sind, wie hier, vom Messmedium 4 gefüllt.
Der elektromechanische Wandler, bevorzugt eine piezoelektrische
Folie 5, hier der Einfachheit halber nicht dargestellt,
ist auf dem Teil der Messrohraußenwand 22 angebracht,
welcher den Aussparungen 21 gegenüber liegt, d.
h. der Bereich des Messrohrs 3, welcher die Aussparungen 21 aufweist,
weist ebenfalls die piezoelektrische Folie 5 auf, nur auf
der anderen Seite der Messrohrwand. Ultraschallsignale, welche von
der piezoelektrischen Folie 5 näherungsweise senkrecht
zur Außenwand 22 des Messrohrs 3, also
senkrecht zu einer gedachten Tangentialebene, eingestrahlt werden,
treffen auf die Aussparungen 21 und werden entsprechend
dem Winkel, unter welchem sie auf die Grenzfläche zwischen
Messrohr 3 und Messmedium 4 treffen, und entsprechend
den unterschiedlichen Schallgeschwindigkeiten der beiden aneinander
grenzenden Materialen, also hier den Schallgeschwindigkeiten im Messrohr 3 und
im Messmedium 4, abgelenkt. Dies gilt natürlich
ebenfalls für Ultraschallsignale, welche aus Richtung des
Messmediums 4 auf die piezoelektrische Folie 5 treffen.
Das Messrohr 3 übernimmt hier gleichzeitig die
Funktion einer ersten und in diesem Fall einzigen Koppelschicht 7.
Somit bildet die Messrohraußenwand die erste Oberfläche 10 der ersten
Koppelschicht 7 und die Grenzfläche zwischen Messrohr 3 und
Messmedium 4 ist die zweite Oberfläche 11 der
ersten Koppelschicht 7.
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Der
einbeschriebene Ultraschallsignalpfad 6 stellt den Ultraschallsignalverlauf
dar. Er steht senkrecht zur Wellenfront eines Ultraschallsignals.
Auf dem Signalpfad 6 verläuft ein Ultraschallsignal
in beide Richtungen, wenn die Brechungen an der dem Eintrittspunkt
des Signals gegenüberliegende Seite des umlaufenden Ultraschallwandlers 4 die
gleichen Winkel aufweisen. Dies wird z. B. dadurch erreicht, dass
die umlaufenden Aussparungen 21 näherungsweise
konstante Form und Gestalt aufweisen und sie entsprechend zueinander
ausgestaltet sind. Der Hin- und Rückweg des Ultraschallsignals
auf dem ersten Signalpfad 6 wird durch die beiden Pfeile
markiert.
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Die
erste Richtungskomponente 25 des Ultraschallsignals auf
dem ersten Signalpfad 6 zeigt in die Hauptströmungsrichtung
des Messmediums 4 im Messrohr 3. Die dritte Richtungskomponente 27 des Ultraschallsignals
auf dem zweiten Signalpfad 20 hingegen weist entgegen.
Eine zweite Richtungskomponente 26 des Ultraschallsignals
auf dem ersten Signalpfad 6 quer zur Hauptströmungsrichtung des
Messmediums 4 im Messrohr 3 würde in
die Zeichenebene hinein oder aus der Zeichenebene heraus zeigen.
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Der
Deutlichkeit der nachfolgenden Zeichnungen geschuldet, wird auf
eine separate Angabe von Richtungskomponenten verzichtet. Diese
gehen aus den Zeichnungen jeweils klar hervor. Ist nur eine Richtung
ersichtlich, so sind die weiteren erfindungsgemäßen
Richtungen eines Ultraschallsignals deshalb nicht ausgeschlossen.
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In 2 fungiert
das Messrohr 3 als zweite Koppelschicht 8. Das
Messrohr 3 weist trapezförmige Aussparungen 21 in
seiner Außenwandung 22 auf, welche z. B. mit einer
Kunststoffmasse gefüllt sind. Die ausgefüllten
Aussparungen 21 bilden die erste Koppelschicht 7.
Auf der ersten Oberfläche 10 der ersten Koppelschicht 7 ist
die piezoelektrische Folie 5 appliziert, welche auch hier
wiederum nicht dargestellt ist. An der Grenzfläche zwischen
erster Koppelschicht 7 und zweiter Koppelschicht 8,
also an der Berührungsfläche zwischen der zweiten
Oberfläche 11 der ersten Koppelschicht 7 und
der ersten Oberfläche 12 der zweiten Koppelschicht 8,
wird ein Ultraschallsignal entsprechend der bekannten Begebenheiten
abgelenkt bzw. gebrochen. Eine zweite Brechung findet an der zweiten
Oberfläche 13 der zweiten Koppelschicht 8,
der Rohrinnenwand 23, statt.
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Wie
in 2, so sind, aus Gründen der Übersichtlichkeit,
auch in den nachfolgenden 3 bis 6 nur
die Ultraschallsignale vom piezoelektrischen Element weg, also die
in die erste Koppelschicht 7 eingestrahlten Ultraschallsignale
dargestellt. Die Ultraschallsignale können dabei entweder an
der Innenwand 23 des Messrohrs 3, auf welche das
Ultraschallsignal trifft, näherungsweise total reflektiert
und zurück zum Ultraschallwandler 2 gelenkt werden,
oder sie werden, wie in 2 angedeutet, analog zum Signaleintritt
gebrochen, falls ein Ultraschallwandler 2 auf der der Einstrahlfläche
gegenüberliegenden Seite des Messrohrs 3 angebracht
ist.
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Die
Neigungswinkel der Oberflächen der Koppelschichten zum
auftreffenden Ultraschallsignal sind nicht zwingend gleich dem Brechungswinkel
des Ultraschallsignals. Dieser hängt von den Schallgeschwindigkeiten,
u. a. des Messmediums ab. Dies ist ein großer Vorteil der
Erfindung: übliche Clamp-On-Systeme müssen zueinander
ausgerichtet werden, z. B. bei einer Änderung des Messmediums.
Dieses System muss nicht neu ausgerichtet werden.
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In 3 ist
ein Messrohr 3 mit einem, auf dessen Außenseite 22 angebrachten,
Ultraschallwandler 2 dargestellt. Der Ultraschallwandler 2 besteht
aus einer piezoelektrischen Folie 5 und zwei Koppelschichten 7, 8, wobei
die piezoelektrische Folie 5 auf der ersten Koppelschicht 7 angebracht
ist und die zweite Koppelschicht 8 auf dem Messrohr 3 angebracht
ist. Die piezoelektrische Folie 5 ist der Einfachheit halber
nicht dargestellt. Die Ultraschallsignale treten im Wesentlichen
senkrecht zur ersten Oberfläche 10 der ersten
Koppelschicht 7 in die erste Koppelschicht 7 ein
und aus der ersten Koppelschicht 7 aus. Hier ist wiederum
nur der Eintritt also der Signalverlauf von der piezoelektrischen
Folie 5 weg dargestellt. Die Brechung an der Grenzschicht zwischen
erster Koppelschicht 7 und zweiter Koppelschicht 8 wird
dadurch beeinflusst, dass die Schallgeschwindigkeit in der ersten
Koppelschicht 7 höher ist als in der zweiten Koppelschicht 8.
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In
diesem Beispiel nimmt die zweite Oberfläche 11 der
ersten Koppelschicht 7 im Wesentlichen die Form eines Faltenbalgs
an. Da die zweite Oberfläche 11 der ersten Koppelschicht 7 trapezförmige Aussparungen 21 aufweist,
weist die erste Oberfläche 12 der zweiten Koppelschicht 8 eine
kongruente Erhöhung auf. Alleine betrachtet ist jedoch
die erste Oberfläche 12 der zweiten Koppelschicht 8 ebenfalls mit
trapezförmigen Aussparungen 21 versehen. Die beiden
Oberflächen 10, 11 sind als positiv und
negativ zueinander zu betrachten.
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In 4 sind
die Schallgeschwindigkeiten in den Koppelschichten 7 und 8 gerade
umgekehrt.
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5 zeigt
einen Ultraschallwandler mit sägezahnförmigen
Aussparungen 21. Die Aussparungen 21 in der ersten
Koppelschicht 7 werden von der zweiten Koppelschicht 8 vollständig
ausgefüllt. Dabei entstehen in jeder Aussparung 21 zwei
Grenzflächen zwischen den Koppelschichten 7 und 8,
im Querschnitt durch die sägezahnförmige Aussparung 21 sind
das eine kürzere und eine längere. Der Vorteil der
Ausgestaltung der trapezförmigen Aussparungen 21 in
Sägezahnform besteht darin, dass die von der piezoelektrischen
Folie 5 eingestrahlten Ultraschallsignale, welche parallel
zueinander und in einer gemeinsamen gedachten Axialebene 19 verlaufen,
an den Grenzflächen der Koppelschichten 7 und 8 unterschiedlich
abgelenkt werden, da die Ultraschallsignale in unterschiedlichen
Winkeln auf die kürzere und die längere Grenzfläche
treffen. Dadurch kann, wie gezeigt, ein Teil des Ultraschallsignals
in einem bestimmten Winkel in einer Richtung in das Messmedium 4 eingestrahlt
werden, wobei ein anderer, insbesondere ein sehr kleiner, Teil des
Ultraschallsignals an einer Grenzfläche, hier an der kürzeren,
so abgelenkt wird, dass das Signal aus dem Ultraschallwandler 2 herausgeleitet
wird, ohne dass es das Messmedium 4 durchläuft.
Allerdings geht dabei ein Teil der Signalenergie verloren. Die Materialen
der Koppelschichten 7 und 8 sind entsprechend
ihrer akustischen Eigenschaften, wie. z. B. ihrer akustischen Impedanz
oder ihrer Schallgeschwindigkeit, ausgewählt.
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In
dieser Darstellung ist der Ultraschallwandler 2 auf der
Außenwand 22 des Messrohrs 3 angebracht.
Er nimmt näherungsweise die Gestalt des Messrohrs 3 bzw.
die Form der Außenwand 22 zumindest teilweise
an, hier nimmt der Ultraschallwandler 2 die Form einer
einfach gekrümmten Schale an.
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6 offenbart
die Teilquerschnittsansicht eines erfindungsgemäßen
Ultraschallwandlers 2. Der Ultraschallwandler 2 besteht
aus einer nicht gezeigten piezoelektrischen Folie 5 und
einem Koppelelement zwischen Messrohr 3 und Piezo 5 aus
zwei Koppelschichten. Die trapezförmigen Aussparungen 21 verlaufen
im Wesentlichen parallel zur Rohrachse 16 in der dem Messmedium 4 zugewandten
Seite der ersten Koppelschicht 7. Die zweite Koppelschicht 8 befindet
sich zwischen Messrohr 3 und erster Koppelschicht 7 und
füllt die Aussparungen 21 in der ersten Koppelschicht 7 komplett
aus. Dadurch werden die im Wesentlichen senkrecht zur ersten Oberfläche 10 der
ersten Koppelschicht 7 eintretenden und im Wesentlichen
in einer gedachten Radialebene verlaufenden Ultraschallsignale in
einem Winkel zu einer gedachten Axialebene, also senkrecht auf die Hauptströmungsrichtung
des Messmediums 4 im Messrohr 3, entsprechend
den bekannten Begebenheiten abgelenkt.
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Der
Ultraschallwandler 2 ist um den kompletten Messrohrumfang
angebracht. Brechungen des Ultraschallsignals sind wiederum an der
Innenwand 23 des Messrohrs 3 oder an den Flächen
der Aussparungen 21 des Ultraschallwandlers 2 möglich.
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In 7 ist
perspektivisch eine Koppelschicht 7 dargestellt. Auf beiden
Seiten der Koppelschicht, also sowohl auf ihrer ersten Oberfläche 10, als
auch auf ihrer zweiten Oberfläche 11, sind dreieckförmige
Aussparungen 21 angebracht. Die Aussparungen 21 bilden
Rillen. Die Rillen auf der ersten Seite stehen lotrecht auf den
Rillen der zweiten Seite.
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8 zeigt
dagegen eine Koppelschicht 7 mit nur in eine Oberfläche 10 eingebrachten
Aussparungen 21. Wird diese Koppelschicht 7 um
ein nicht gezeigtes Messrohr 3 gelegt, so besitzen die
aus den Aussparungen 21 gebildeten Rillen einen Winkel
zur Rohrachse 16 bzw. zur Hauptströmungsrichtung
des Messmediums 4 im Messrohr 3 einen Winkel von
ca. 45°. Zu realisieren sind solche Rillen durch einfaches Gewindeschneiden,
z. B. in die Innenwand 23 des Messrohrs 3.
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In 9 und 10 sind
Längs- und Querschnitte erfindungsgemäßer
Messsysteme gezeigt. Jeweils der volle Querschnitt des Messrohrs 3 wird von
Ultraschallsignalen durchschallt. Der Ultraschallwandler bedeckt
dabei in 10 nur die halbe Außenwand 24 des
Messrohrs 3, wobei in 9 der volle
Messrohrumfang bedeckt ist. Dies ist durch die unterschiedliche
Brechung der Ultraschallsignale gegeben. In 9 wird
das Ultraschallsignal nicht an der Messrohrinnenwand 23 oder
an den Grenzflächen der Koppelschichten 7, 8 gebrochen
und erreicht somit auf den elektromechanischen Wandler 5, der
seinerseits das empfangene Signal wandelt. In 10 hingegen
wird das Ultraschallsignal zum elektromechanischen Wandler 5 zurück
reflektiert, der dann die Signale weiterverarbeitet. Dabei zeigen 9b und 10b die Querschnitte zu den in 9a und 10a gezeichneten Längsschnitten. Zu sehen
ist der Grad der Abdeckung der Rohre 3 von den Ultraschallwandlern 2.
In 10a ist der Signalverlauf bei Reflektion an der
Messrohraußenwand angedeutet.
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Die 11 und 12 zeigen
ebenfalls Längsschnitte eines Messsystems 1. In 11 sind zwei
Ultraschallwandler 2 auf einem Messrohr 3 angebracht.
Beide Wandler 2 senden Ultraschallsignale in Richtung des
jeweils anderen Wandlers. Der Eine sendet also stromaufwärts,
der Andere stromabwärts. Empfangen wird das Signal des
jeweils anderen Ultraschallwandlers 2. Dafür ist
ein asymmetrisches Profil der Aussparungen 21 von Vorteil.
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12 zeigt
drei Ultraschallwandler 2 in einer Reihe. Der mittlere
Ultraschallwandler 2 dient dabei als Sender, die beiden
anderen sind einzig als Empfänger eingesetzt. Der Sender
sendet sowohl in als auch entgegen der Hauptströmungsrichtung
des Messmediums 4 im Messrohr 3.
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Der
in 13 dargestellte Querschnitt kann sowohl von einem
Messsystem mit einem Ultraschallwandler 2, als auch mit
mehreren Ultraschallwandlern 2 in Reihe stammen. Der Bereich
des Messmediums 4 im Messrohr 3, welches von Ultraschallsignalen
durchschallt wird ist schraffiert dargestellt. Das Messsystem ist,
wie hier schön zu sehen, im Gegensatz zum Stand der Technik
sehr flach. Es ist somit vergleichsweise weniger häufig
und wesentlich geringeren mechanischen Belastungen ausgesetzt.
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In 14 ist
ein erfindungsgemäßer Ultraschallwandler 2 abgebildet.
Das elektromechanische Wandlerelement 5 ist auf einer ersten
Koppelschicht 7 appliziert. Eine Zweite Koppelschicht 8 steht
in Kontakt zur ersten Koppelschicht 7 und zur Außenwand 22 des
Messrohrs 3. Ein Messmedium 4 befindet sind im
Innern des Messrohrs 3. Auf der Detailzeichnung einer dreieckförmigen
Aussparung 21 sind einzelne Signalpfade 6 zu sehen,
auf denen sich Ultraschallsignale modellhaft ausbreiten. Die Signalpfade 6 sind
im Wesentlichen parallel zueinander und näherungsweise
parallel zu einer Oberfläche bzw. zu einer Seite der im
Querschnitt dreieckförmigen Aussparung 21. Dadurch
wird erreicht, dass ein Verlust an Signalenergie durch Brechungen
sehr gering ist. Über die gesamte Fläche 13 werden
die Ultraschallsignale von der Koppelschicht 8 abgestrahlt.
Sind die Signalpfade nicht parallel zu einer Seitenfläche
der dreieckförmigen Aussparung 21, kommt es zu
einer Signallücke und somit zum Verlust an Signalenergie.
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15 zeigt
ein Ultraschallwandlerarray aus zwei in einander greifenden Ultraschallwandlerelementen 5, 5'.
Die Ultraschallwandlerelemente 5, 5' können
dabei auch aus einer einzelnen Folie mit in bestimmten Abständen
zueinander aufgebrachten, z. B. aufgesputterten, Elektroden bestehen.
Bevorzugt sind sie, wie hier gezeigt, über einer dreieckförmigen Aussparung 21 angeordnet
und sie decken jeweils eine ablenkende Seite des Dreiecks ab.
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- 1
- Durchfluss-Messsystem
- 2
- Ultraschallwandler
- 3
- Messrohr
- 4
- Messmedium
- 5
- Piezoelektrische
Folie
- 6
- Erster
Ultraschall-Signalpfad
- 7
- Erste
Koppelschicht
- 8
- Zweite
Koppelschicht
- 9
- Dritte
Koppelschicht
- 10
- Erste
Oberfläche der ersten Koppelschicht
- 11
- Zweite
Oberfläche der ersten Koppelschicht
- 12
- Erste
Oberfläche der zweiten Koppelschicht
- 13
- Zweite
Oberfläche der zweiten Koppelschicht
- 14
- Erste
Oberfläche der dritten Koppelschicht
- 15
- Zweite
Oberfläche der dritten Koppelschicht
- 16
- Rohrachse
- 17
- Tangentialebene
- 18
- Radialebene
- 19
- Axialebene
- 20
- Zweiter
Ultraschall-Signalpfad
- 21
- Trapezförmige
Aussparung
- 22
- Außenwand
des Messrohrs
- 23
- Innenwand
des Messrohrs
- 24
- Zweiter
Ultraschall-Signalpfad
- 25
- Erste
Richtungskomponente des Ultraschallsignals
- 26
- Zweite
Richtungskomponente des Ultraschallsignals
- 27
- Dritte
Richtungskomponente des Ultraschallsignals
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 686255
B1 [0008]
- - US 4484478 A [0008]
- - US 4598593 A [0008]
- - US 5052230 A [0009]
- - DE 10012926 [0014]
- - US 3906791 [0016]
- - DE 10204714 A [0017]