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DE102008001977A1 - Luftströmungsmessvorrichtung - Google Patents

Luftströmungsmessvorrichtung Download PDF

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DE102008001977A1
DE102008001977A1 DE102008001977A DE102008001977A DE102008001977A1 DE 102008001977 A1 DE102008001977 A1 DE 102008001977A1 DE 102008001977 A DE102008001977 A DE 102008001977A DE 102008001977 A DE102008001977 A DE 102008001977A DE 102008001977 A1 DE102008001977 A1 DE 102008001977A1
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DE
Germany
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air
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inlet
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Withdrawn
Application number
DE102008001977A
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English (en)
Inventor
Noboru Kariya Kitahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
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Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/68Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using thermal effects
    • G01F1/684Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow
    • G01F1/6842Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow with means for influencing the fluid flow
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F5/00Measuring a proportion of the volume flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Abstract

Eine Luftströmungsmessvorrichtung weist einen ersten Nebenkanalabschnitt (6), der so aufgebaut ist, dass in ihn ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in einem Innenraum eines Kanals (5) strömt, einen Kanalflächenverringerungsabschnitt, der in den ersten Nebenkanalabschnitt so vorgesehen ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanalabschnitts zu einem Auslass (6a) des ersten Nebenkanalabschnitts hin allmählich verringert wird, und einen zweiten Nebenkanalabschnitt (7) auf, der von dem ersten Nebenkanalabschnitt an einer stromaufwärtigen Seite des Kanalflächenverringerungsabschnitts in der Strömungsrichtung der Luft abzweigt, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. Der zweite Nebenkanalabschnitt ist so aufgebaut, dass in ihn ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. Darüber hinaus ist ein Strömungsmengensensor (3) an einem Einlass (7a) des zweiten Nebenkanalabschnitts angeordnet, an dem der zweite Nebenkanalabschnitt von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, um eine Strömungsmenge der Luft zu messen, die in dem zweiten Nebenkanalabschnitt strömt.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Luftströmungsmessvorrichtung mit einem Strömungsmengensensor zum Messen einer Luftströmungsmenge.
  • Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik
  • Eine in dem US-Patent Nr. 7 089 788 (das der Druckschrift JP 2005-140 753 A entspricht) beschriebene Luftströmungsmessvorrichtung wird als ein Luftströmungsmesser zum Messen einer Strömungsmenge an Einlassluft verwendet, die in einen Verbrennungsmotor hinein strömt. Wie dies in 4 dargestellt ist, weist die Luftströmungsmessvorrichtung einen Sensorkörper 110 auf, der in einem Einlassluftkanal 100 des Verbrennungsmotors angeordnet ist. Der Sensorkörper 110 ist mit einem ersten Nebenkanal 120, in den ein Teil der in den Einlassluftkanal 100 hinein strömenden Luft eingeleitet wird, und einem zweiten Nebenkanal 130 versehen, in den ein Teil der in den ersten Nebenkanal 120 hinein strömenden Luft eingeleitet wird. Ein Strömungsmengensensor 140 ist in dem zweiten Nebenkanal 130 angeordnet. Der zweite Nebenkanal 130 ist ungefähr zu einer U-Form um eine Trennwand 150 herum ausgebildet, und der Strömungsmengensensor 140 befindet sich in einem U-Wendeabschnitt (gebogener Abschnitt) des zweiten Nebenkanals 130, wie dies in 4 dargestellt ist.
  • Wenn in der Strömungsmengenmessvorrichtung Staub in einen Zustand gelangt, bei dem er keine Trägheitskraft aufgrund einer Wirkung einer Pulsation der Einlassluft hat, kann es sein, dass der Staub an dem Einlass des zweiten Nebenkanals 130 verbleibt. Wenn in diesem Fall der Staub, der an dem Einlass des zweiten Nebenkanals 130 verbleibt, in den U-Wendeabschnitt des zweiten Nebenkanals 130 bei der nächsten Lufteinlasszeitspanne hineinströmt, kann der Staub mit dem Strömungsmengensensor 140 zusammenprallen. Da der in den zweiten Nebenkanal 130 hinein strömende Staub sich durch die in dem zweiten Nebenkanal 130 erzeugte Luftströmung ausreichend beschleunigen kann, kann der Strömungsmengensensor 140 beschädigt werden, wenn der beschleunigte Staub mit dem Strömungsmengensensor 140 zusammenstößt. Insbesondere dann, wenn ein dünnes filmartiges Messelement in dem Strömungsmengensensor 140 verwendet wird, kann es leicht sein, dass das Messelement durch die Kollision mit dem Staub beschädigt wird.
  • Darüber hinaus wird, wie dies in 5 dargestellt ist, die Strömungsrichtung der von dem ersten Nebenkanal 120 in den zweiten Nebenkanal 130 eingeleiteten Luft ungefähr senkrecht an dem Einlass des zweiten Nebenkanals 130 gebogen. Daher wird die Strömung der Luft, die sich an dem Einlass des zweiten Nebenkanals 130 durch die Biegung zusammenzieht (kontrahiert), allmählich in dem zweiten Nebenkanal 130 erweitert (ausgedehnt) und erreicht den Strömungsmengensensor 140. Als ein Ergebnis wird die Luftströmung in dem zweiten Strömungskanal 130 gestört, und dadurch kann eine Variation bei dem Abgabesignal des Strömungsmengensensors 140 bewirkt werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Im Hinblick auf die vorstehend erläuterten Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Luftströmungsmessvorrichtung zu schaffen, die in effektiver Weise eine Beschädigung bei einem Strömungsmengensensor aufgrund einer Kollision mit Staub vermindern kann.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Luftströmungsmessvorrichtung zu schaffen, die in effektiver Weise eine Beschädigung bei einem Strömungsmengenssensor aufgrund einer Kollision mit Staub vermindern kann, während eine Variation bei dem Abgabesignal des Strömungsmengensensors verringert wird.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Luftströmungsmessvorrichtung mit folgendem versehen: einem ersten Nebenkanalabschnitt, der so aufgebaut ist, dass in ihn ein Teil einer Luft eingeleitet wird, die in einem Innenraum eines Kanals strömt; einem Kanalflächenverringerungsabschnitt, der in dem ersten Nebenkanalabschnitt so vorgesehen ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanalabschnitts zu einem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts hin sich allmählich verringert; und einem zweiten Nebenkanalabschnitt, der von dem ersten Nebenkanalabschnitt an einer stromaufwärtigen Seite des Kanalflächenverringerungsabschnitts in einer Strömungsrichtung der Luft abzweigt, die in den ersten Nebenkanalabschnitt strömt. Der zweite Nebenkanalabschnitt ist so aufgebaut, dass in ihn hinein ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. In der Luftströmungsmessvorrichtung ist ein Strömungsmengensensor an einem Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts angeordnet, an dem der zweite Nebenkanalabschnitt von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, um eine Strömungsmenge der Luft zu messen, die in dem zweiten Nebenkanalabschnitt strömt.
  • Da der Strömungsmengensensor an dem Einlass des zweiten Nebenkanals angeordnet ist, kollidiert selbst dann, wenn der an dem Einlass des zweiten Nebenkanals verbleibende Staub in den zweiten Nebenkanalabschnitt hineinströmt, der Staub ohne eine ausreichende Beschleunigung mit dem Strömungsmengensensor. Das heißt die Strömungsgeschwindigkeit des Staubes, wenn er mit dem Strömungsmengensensor kollidiert, wird gering, wodurch eine Beschädigung des Strömungsmengensensors aufgrund der Kollision mit dem Staub vermindert ist. Darüber hinaus erreicht die Luft, die von dem ersten Nebenkanalabschnitt zu dem zweiten Nebenkanalabschnitt eingeleitet wird, den Strömungsmengensensor in einem Zustand, bei dem sich die Luftströmung durch die Biegung an den Einlass zu dem zweiten Nebenkanalabschnittes zusammenzieht (kontrahiert wird). Das heißt die Luft, die von dem ersten Nebenkanalabschnitt zu dem zweiten Nebenkanalabschnitt eingeleitet wird, erreicht den Strömungsmengensensor, bevor eine Störung der Luftströmung erzeugt wird. Daher kann die Strömungsgeschwindigkeit der Luft, die zu dem Strömungsmengensensor strömt, stabil gestaltet werden, und eine Variation beim Abgabesignal des Strömungsmengensensors kann verhindert werden.
  • Beispielsweise hat der Einlass des zweiten Nebenkanalabschnittes, der von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, einen stromaufwärtigen Endpunkt (A) und einen stromabwärtigen Endpunkt (B), der stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) in der Strömungsrichtung der Luft positioniert ist, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. In diesem Fall ist der stromabwärtige Endpunkt (B) von einer Basislinie, die einer axialen Linie des ersten Nebenkanalabschnitts entspricht, weiter weg positioniert als der stromaufwärtige Endpunkt (A), und ein Abschnitt des Strömungsmengensensors befindet sich zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) und dem stromabwärtigen Endpunkt (B) so, dass er durch den stromaufwärtigen Endpunkt (A) und den stromabwärtigen Endpunkt (B) gehalten wird.
  • Als ein Beispiel kann der Strömungsmengensensor ein Halbleitersubstrat mit einem darauf befindlichen Filmresistor und ein Filmelement zum Stützen des Halbleiterstubstrates aufweisen. In diesem Fall kann ein Abschnitt des Stützelementes zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) und dem stromabwärtigen Endpunkt (B) angeordnet sein und kann durch den stromaufwärtigen Endpunkt (A) und den stromabwärtigen Endpunkt (B) gehalten werden.
  • In dem ersten Nebenkanalabschnitt kann ein Wandabschnitt angeordnet sein, der zum Definieren des Kanalbereichverringerungsabschnittes an einer stromabwärtigen Seite des Einlasses des zweiten Nebenkanalabschnittes in der Strömungsrichtung der Luft dient, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. In diesem Fall kann der Wandabschnitt eine geneigte Fläche haben, die so geneigt ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnittes allmählich kleiner wird, und dass ein Drosselabschnitt an dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnittes oder an einer Position nahe zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts ausgebildet wird. Alternativ kann der Wandabschnitt eine geneigte Fläche haben, die so geneigt ist, dass eine radiale Kanalabmessung zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnittes im Querschnitt senkrecht zu der Strömungsrichtung der Luft allmählich kleiner wird, die zu dem Einlass des zweiten Nebenkanalabschnittes hin strömt. In diesem Fall kann eine Druckdifferenz zwischen der Einlassseite und der Auslassseite des ersten Nebenkanals erhöht werden.
  • Der zweite Nebenkanalabschnitt kann so vorgesehen sein, dass er einen U-förmigen Luftkanal aufweist. In diesem Fall kann der Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts von dem ersten Nebenkanalabschnitt so abzweigen, dass die Strömungsrichtung der Luft, die in den Einlass des zweiten Nebenkanalabschnittes hineinströmt, ungefähr senkrecht zu der Strömungsrichtung der Luft ist, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt.
  • Die Strömungsmengenmessvorrichtung kann bspw. für einen Verbrennungsmotor verwendet werden. In diesem Fall ist der Kanal so aufgebaut, dass in ihm ein Einlassluftkanal definiert ist, der mit einer Einlassluftöffnung des Verbrennungsmotors so in Verbindung steht, dass die in dem Kanal strömende Luft in den Verbrennungskanal strömt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der nachstehend dargelegten detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher verständlich.
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer Luftströmungsmessvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt eine Querschnittsansicht zur Erläuterung eines Aufbaus eines Sensorkörpers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • 3A zeigt eine Querschnittsansicht einer Luftströmungsmessvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und
  • 3B zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Linie IIIB-IIIB in 3A.
  • 4 zeigt eine Querschnittsansicht einer Luftströmungsmessvorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
  • 5 zeigt eine Querschnittsansicht einer Luftströmungsmessvorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Eine Luftströmungsmessvorrichtung 1 eines ersten Ausführungsbeispiels ist nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben. Beispielsweise kann die Luftströmungsmessvorrichtung 1 als ein Luftströmungsmesser verwendet werden, der eine Strömungsmenge der Einlassluft in einem Verbrennungsmotor für ein Kraftfahrzeug misst. Die Luftströmungsmessvorrichtung 1 weist einen Sensorkörper 2, einen Strömungsmengensensor 3 und ein Schaltungsmodul 4 auf.
  • Der Sensorkörper 2 ist in einen Innenraum eines Einlassluftkanals 5 des Verbrennungsmotors eingesetzt. Luft strömt in eine Einlassluftöffnung des Verbrennungsmotors durch den Einlassluftkanal 5. Der Einlassluftkanal 5 hat einen Befestigungslochabschnitt 5a, in den der Sensorkörper 2 eingesetzt wird, nachdem der Sensorkörper 2 in den Innenraum des Einlassluftkanals 5 eingefügt worden ist. Der Sensorkörper 2 ist mit einem ersten Nebenkanal 6, in den ein Teil der in dem Einlassluftkanal 5 strömenden Luft eingeleitet wird, und einem zweiten Nebenkanal 7 versehen, in den ein Teil der in dem ersten Nebenkanal 6 strömenden Luft eingeleitet wird.
  • Bei dem Beispiel von 1 strömt die Luft durch den Einlassluftkanal 5 von der linken Seite zu der rechten Seite. Der ersten Nebenkanal 6 hat einen Einlass 6a, der zu einer stromaufwärtigen Luftseite hin (d. h. die linke Seite in 1) des Einlassluftkanals 5 offen ist, und einen Auslass 6b, der zu einer stromabwärtigen Luftseite (d. h. die rechte Seite in 1) des Einlassluftkanals hin offen ist. Der erste Nebenkanal 6 ist so ausgebildet, dass er sich ungefähr in einer geraden Linie von dem Einlass 6a zu dem Auslass 6b entlang der Strömungsrichtung der Luft in dem Einlassluftkanal 5 erstreckt. Des Weiteren ist ein Wandabschnitt, der eine geneigte Fläche 8 aufweist, in dem ersten Nebenkanal 6 so vorgesehen, dass er einen dynamischen Druck der in dem ersten Nebenkanal 6 strömenden Luft aufnimmt.
  • Der zweite Nebenkanal 7 hat einen Einlass 7a, der von dem ersten Nebenkanal 6 abzweigt, und einen Auslass 7b, der zu der stromabwärtigen Luftseite des Einlassluftkanals 5 an einer Position offen ist, die benachbart zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 ist. Eine Trennwand (Teilungswand 10) ist in dem Sensorkörper 2 so angeordnet, dass der zweite Nebenkanal 7 so ausgebildet ist, dass er eine Wendung in der Form eines U von dem Einlass 7a zu dem Auslass 7b ausführt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Strömungsrichtung der in den Einlass 7a strömenden Luft im Wesentlichen um 180° in dem zweiten Nebenkanal 7 an einer Endseite gewendet, die zu dem Einlass 7a und dem Auslass 7b entgegengesetzt ist. Die Trennwand 10 ist von der Innenwand des zweiten Körpers 2 beabstandet, um einen Wendeabschnitt an der einen Endseite auszubilden, die zu dem Einlass 7a und dem Auslass 7b entgegengesetzt ist. Die Trennwand 10 erstreckt sich in einer Richtung, die ungefähr senkrecht zu der Strömungsrichtung der Luft in dem ersten Nebenkanal 6 ist. Die geneigte Fläche 8 ist so angeordnet, dass sie von der Erstreckungsrichtung der Trennwand 10 schräg verläuft (geneigt ist). Die geneigte Fläche 8 ist von dem unteren Ende der Trennwand 10 zu der stromabwärtigen Seite der Strömungsrichtung der Luft, die durch den ersten Nebenkanal 6 strömt, derart geneigt, dass sich die Strömungsrichtung der Luft in dem ersten Nebenkanal teilweise mit der geneigten Fläche 8 kreuzt. Die geneigte Fläche 8 erstreckt sich zu einer Basislinie L, die in 2 gezeigt ist, und der Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 ist an einer stromabwärtigen Seite der geneigten Fläche 8 vorgesehen. Hierbei ist die in 2 gezeigte Basislinie L eine axiale Linie, die durch die Mitte des ersten Nebenkanals 6 tritt.
  • Der Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 hat einen stromaufwärtigen Endpunkt A, der ein Eckpunkt ist, der ungefähr um einen rechten Winkel von dem ersten Nebenkanal 6 in den Einlass 7a des zweiten Kanals 7 gebogen ist, und einen stromabwärtigen Endpunkt B, der stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Endpunkt A in der Strömungsrichtung der Luft in dem ersten Nebenkanal 6 positioniert ist. Der stromabwärtige Endpunkt B ist von der Basislinie L um einen Abstand, der größer als ein Abstand zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt A und der Basislinie L ist, in einer Richtung beabstandet, die senkrecht zu der Basislinie L steht. Daher ist die offene Fläche des Einlasses 7b des zweiten Nebenkanals 7, die zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt A und dem stromabwärtigen Endpunkt B offen ist, so geneigt, dass sie zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hin gewandt ist.
  • Die geneigte Fläche 8 ist geneigt und erstreckt sich in den ersten Nebenkanal 6 derart, dass die Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanals 6 zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hin allmählich kleiner wird. Das heißt ein Kanalflächenverringerungsabschnitt oder Kanalbereichsverringerungsabschnitt ist in dem ersten Nebenkanal 6 an einer stromabwärtigen Seite des Abzweigungsabschnittes (d. h. des Einlasses 7a) in der Strömungsrichtung der Luft in dem ersten Nebenkanal 6 ausgebildet. Wie dies in die 1 und 2 gezeigt ist, wird die Kanalquerschnittsfläche in dem ersten Nebenkanal 6 an dem Auslass 6b am kleinsten, um an dem Auslass 6b gedrosselt zu werden. Daher ist ein Drosselabschnitt in dem ersten Nebenkanal 6 an einer stromabwärtigen Seite der geneigten Fläche 8 in der Strömungsrichtung der Luft ausgebildet, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt.
  • Der Strömungsmengensensor 3 misst und erfasst eine Strömungsmenge der Luft, die durch den zweiten Nebenkanal 7 strömt, und gibt die erfasste Strömungsmenge als ein elektrisches Signal (bspw. ein elektrisches Spannungssignal) aus. Beispielsweise weist der Strömungsmengensensor 3 ein Temperaturerfassungselement oder Temperaturabtastelement und ein Wärmeerzeugungselement, die an einer Oberfläche eines Halbleitersubstrats durch einen dünnen Filmresistor (nicht dargestellt) ausgebildet sind. Das Wärmeerzeugungselement und das Temperaturabtastelement sind mit einem (nicht dargestellten) Schaltungssubstrat verbunden, das im Inneren des Schaltungsmoduls 4 angeordnet ist.
  • Der Strömungsmengensensor 3 ist an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 so angeordnet, dass er zumindest durch den Punkt A und den Punkt B gehalten wird. Wie dies in den 1 und 2 gezeigt ist, ist der Strömungsmengensensor 3 außerhalb des Punktes A in Bezug auf die Basislinie L (unter Betrachtung von L) des ersten Nebenkanals 6 positioniert, und ein Abschnitt des Strömungsmengensensors 3 (bspw. das Halbleitersubstrat) ist in dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 zwischen dem Punkt A und dem Punkt B positioniert. Bei dem in 2 dargestellten Beispiel ist der Strömungsmengensensor 3 oberhalb des Punktes A positioniert, und der Punkt B ist an einem Abschnitt des Strömungsmengensensors 3 zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende des Strömungsmengensensors 3 positioniert.
  • Das Schaltungsmodul 4 ist einstückig mit dem Sensorkörper 2 ausgebildet und ist außerhalb des Einlassluftkanals 5 angeordnet. Das Schaltungsmodul 4 steuert einen elektrischen Stromwert, der bei dem Wärmeerzeugungselement angewendet wird, und zwar so, dass eine Differenz zwischen der Temperatur des Wärmeerzeugungselements und der Lufttemperatur, die durch das Temperaturerfassungselement erfasst wird, konstant wird.
  • Nachstehend ist der Betrieb der Luftströmungsmessvorrichtung 1 beschrieben.
  • Wenn Luft in den Einlassluftkanal strömt, wird beim Beginn des Betriebs des Verbrennungsmotors ein in dem Einlassluftkanal 5 befindlicher Teil der Luft in den ersten Nebenkanal 6 des Sensorkörpers 2 eingeleitet, und ein Teil der Luft, die in den ersten Nebenkanal 6 strömt, wird in den zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet. Der Strömungsmengensensor 3, der an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 angeordnet ist, ist derart eingestellt, dass die Wärmestrahlungsmenge des Wärmeerzeugungselements des Strömungsmengensensors 3 größer wird, wenn die Strömungsgeschwindigkeit der in dem zweiten Nebenkanal 7 strömenden Luft größer wird. Daher ist in dem Strömungsmengensensor 3 der elektrische Stromwert, der bei dem Wärmeerzeugungselement angewendet wird, größer gestaltet, wenn die Strömungsgeschwindigkeit der Luft in dem zweiten Nebenkanal 7 größer wird, so dass die Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur des Wärmeerzeugungselements und der Lufttemperatur, die durch das Temperaturerfassungselement erfasst wird, konstant wird. Im Gegensatz dazu wird, wenn die Strömungsmenge der in dem zweiten Nebenkanal 7 strömenden Luft geringer wird, die Wärmestrahlungsmenge des Wärmeerzeugungselements verringert, wodurch der elektrische Stromwert, der bei dem Wärmeerzeugungselement angewendet wird, geringer wird. Ein elektrisches Signal (beispielsweise ein elektrisches Stromsignal), das dem bei dem Wärmeerzeugungselement angewendeten elektrischen Stromwert entspricht, wird von dem Schaltungsmodul 4 zu einer externen ECU (d. h. eine elektronische Steuereinheit) abgegeben, so dass die Strömungsmenge der Einlassluft durch die ECU gemessen wird.
  • In der Luftströmungsmessvorrichtung 1 des ersten Ausführungsbeispiels ist die offene Fläche des Einlasses 7a des zweiten Nebenkanals 7 von einer Fläche, die parallel zu der Strömungsrichtung der Luft in dem ersten Nebenkanal 6 läuft, zu der Richtung des Auslasses 6b geneigt. Das heißt, wie dies in 2 gezeigt ist, der Punkt B des Einlasses 7a ist weiter als der Punkt A des Einlasses 7a in Bezug auf die Basislinie L entfernt positioniert. Daher ist es schwierig, dass Staub, der zusammen mit der Luft in den ersten Strömungskanal 6 strömt, in den zweiten Nebenkanal 7 hineinströmt, da der Staub eine größere Trägheitskraft (d. h. eine hohe Strömungsgeschwindigkeit) hat.
  • Der Strömungsmengensensor ist an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 angeordnet. Somit kollidiert selbst dann, wenn der an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 verbleibende Staub in den zweiten Nebenkanal 7 hineinströmt, während ein Teil der in den ersten Kanal 7 hineinströmenden Luft in den zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, der Staub, ohne dass er ausreichend beschleunigt wird, mit dem Strömungsmengensensor 3. Das heißt die Strömungsgeschwindigkeit des Staubs bei der Kollision mit dem Strömungsmengensensor 3 wird gering, wodurch eine Beschädigung des Strömungsmengensensors 3 aufgrund der Kollision mit dem Staub vermindert wird.
  • Darüber hinaus erreicht die Luft, die von dem ersten Nebenkanal 6 zu dem zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, den Strömungsmengensensor 3 in einem Zustand, bei dem die Luftströmung an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 sich zusammenzieht (kontrahiert). Das heißt die Luft, die von dem ersten Nebenkanal 6 zu dem zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, erreicht den Strömungsmengensensor 3 vor der Erzeugung einer Störung der Luftströmung. Daher kann die Strömungsgeschwindigkeit der Luft zu dem Strömungsmengensensor stabil gestaltet werden, und eine Variation des Abgabesignals des Strömungsmengensensors 3 kann vermindert werden.
  • Darüber hinaus ist die geneigte Fläche 8 an der stromabwärtigen Seite des Abzweigungsabschnitts (d. h. der Einlass 7a) des zweiten Nebenkanals 7 so vorgesehen, dass die Kanalquerschnittsfläche (Kanalquerschnittsbereich) des ersten Nebenkanals 6 an einer Position verringert ist, die nahe zu dem Auslass 6b ist. Das heißt ein Drosselabschnitt mit einer verringerten Kanalquerschnittsfläche ist an einer stromabwärtigen Seite in dem ersten Nebenkanal 6 unter Verwendung der geneigten Fläche 8 ausgebildet. Demgemäß wird der dynamische Druck der Luft, die in den ersten Nebenkanal 6 strömt, auf die geneigte Fläche 8 aufgebracht, wodurch die Druckdifferenz zwischen der Einlassseite und der Auslassseite des ersten Nebenkanals 6 zunimmt. Als ein Ergebnis kann eine Luftmenge, die zum Messen bei dem Strömungsmengensensor 3 ausreichend ist, in den zweiten Nebenkanal 7 strömen, und die Erfassungsgenauigkeit des Strömungsmengensensors 3 kann stabil gestaltet werden.
  • Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung hat die Luftströmungsmessvorrichtung 1 den ersten Nebenkanal 6, der so aufgebaut ist, dass in ihm ein Teil der in dem Innenraum des Einlassluftkanals 5 strömenden Luft eingeleitet wird, einen Kanalflächenverringerungsabschnitt, der in dem ersten Nebenkanal 6 so vorgesehen ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanals 6 zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hin allmählich abnimmt, einen zweiten Nebenkanal 7, der von dem ersten Nebenkanal 6 an einer stromaufwärtigen Seite des Kanalflächenverringerungsabschnitts in der Strömungsrichtung der Luft, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, abzweigt, und den Strömungsmengensensor 3, der an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 angeordnet ist, an dem der zweite Nebenkanal 7 von dem ersten Nebenkanal 6 abzweigt, um eine Strömungsmenge der Luft zu messen, die in dem zweiten Nebenkanal 7 strömt. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel kann der restliche Aufbau in geeigneter Weise in der Luftströmungsmessvorrichtung 1 geändert werden.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die 3A und 3B beschrieben. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Aufbau des ersten Nebenkanals 6 zum Ausbilden des Drosselabschnitts an einer stromabwärtigen Seitenposition in dem ersten Nebenkanal 6 gegenüber dem Aufbau bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel anders gestaltet.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt eine erste radiale Richtung des ersten Nebenkanals 6 die nach oben und nach unten weisende Richtung in 3A an und eine zweite radiale Richtung des ersten Nebenkanals 6 zeigt eine radiale Richtung an, die senkrecht zu der nach oben und nach unten weisenden Richtung steht, die in 3A gezeigt ist. 3B zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3B–3B von 3A und zeigt die radiale Abmessung des ersten Nebenkanals 6 in der zweiten radialen Richtung.
  • Wie dies in 3B gezeigt ist, sind ein Paar an Wandabschnitten 9 in dem ersten Nebenkanal 6 so vorgesehen, dass ein Kanalquerschnittsmaß in der zweiten radialen Richtung zu dem Auslass 6b hin allmählich abnimmt. Die Wandabschnitte 9 sind so vorgesehen, dass sie sich in einer Richtung erstrecken, die parallel zu der ersten radialen Richtung (d. h. die nach oben und nach unten weisende Richtung von 3A) ist. Wie dies in 3B gezeigt ist, sind die Wandabschnitte 9 in Bezug auf die axiale Linie des ersten Nebenkanals 6 derart geneigt, dass der Zwischenraum zwischen den Wandabschnitten 9 zu der stromabwärtigen Seite und allmählich verringert wird, und der Auslass 6b ist an der stromabwärtigen Endseite des Paars der Wandabschnitte 9 ausgebildet.
  • Der Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 hat einen stromaufwärtigen Endpunkt A, der ein Eckpunkt ist, der ungefähr um einen rechten Winkel von dem ersten Nebenkanal 6 zu dem Einlass 7a des zweiten Kanals 7 gebogen ist, und einen stromabwärtigen Endpunkt B, der stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Endpunkt A in der Strömungsrichtung der Luft, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, positioniert ist. Der stromabwärtige Endpunkt B ist von der Basislinie des ersten Nebenkanals 6 um einen Abstand, der größer als ein Abstand zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt A und der Basislinie ist, in einer Richtung (in der nach oben und nach unten weisenden Richtung von 3A) beabstandet, die senkrecht zu der Basislinie des ersten Nebenkanals 6 ist. Daher ist die offene Fläche des Einlasses 7a des zweiten Nebenkanals 7, die zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt A und dem stromabwärtigen Endpunkt B offen ist, so geneigt, dass sie zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 ähnlich wie bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel gewandt ist. Jedoch ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die geneigte Fläche 8 des ersten Ausführungsbeispiels nicht vorgesehen. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist eine Wandfläche 8a so vorgesehen, dass sie im Wesentlichen die gleiche Höhenposition von dem Punkt B zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hat, wie dies in 3A gezeigt ist.
  • Der Strömungsmengensensor 3 ist an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 so angeordnet, dass er in dem Einlass 7a gehalten wird, der zwischen dem Punkt A und dem Punkt B offen ist.
  • Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die offene Fläche des Einlasses 7a des zweiten Nebenkanals 7 zu der Richtung des Auslasses 6b hin geneigt. Das heißt, wie dies in 3A gezeigt ist, der Punkt B des Einlasses 7a ist weiter weg als der Punkt A des Einlasses 7a in Bezug auf die Basislinie L positioniert. Daher wird es erschwert, dass der Staub, der zusammen mit der Luft in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, in den zweiten Nebenkanal 7 strömt, da der Staub eine größere Trägheitskraft (d. h. eine hohe Strömungsgeschwindigkeit) hat.
  • Der Strömungsmengensensor 3 ist an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 angeordnet. Selbst wenn Staub, der an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 verbleibt, in den zweiten Nebenkanal 7 hineinströmt, während ein Teil der Luft, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, in den zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, kollidiert somit der Staub ohne eine ausreichende Beschleunigung mit dem Strömungsmengensensor 3. Demgemäß wird die Strömungsgeschwindigkeit des Staubs bei der Kollision mit dem Strömungsmengensensor 3 gering, wodurch die Beschädigung des Strömungsmengensensors 3 aufgrund der Kollision mit dem Staub verringert wird.
  • Darüber hinaus erreicht die Luft, die von dem ersten Nebenkanal 6 zu dem zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, den Strömungsmengensensor 3 in einem Zustand, bei dem die Luftströmung an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 sich zusammenzieht (kontrahiert). Das heißt die Luft, die von dem ersten Nebenkanal 6 zu dem zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet wird, erreicht den Strömungsmengensensor 3 vor der Erzeugung einer Störung bei der Luftströmung. Daher kann die Strömungsgeschwindigkeit der Luft zu dem Strömungsmengensensor 3 stabil gestaltet werden, und eine Variation des Abgabesignals des Strömungsmengensensors 3 kann verringert werden.
  • Darüber hinaus sind die Wandabschnitte 9 in dem ersten Nebenkanal 6 an der stromabwärtigen Seite des Abzweigungsabschnitts (d. h. Einlass 7a) in der Strömungsrichtung der Luft, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, so vorgesehen, dass der Kanalquerschnittsbereich (Kanalquerschnittsfläche) des ersten Nebenkanals 6 an einer Position verringert wird, die nahe zu dem Auslass 6b ist. Das heißt ein Drosselabschnitt mit einer verringerten Kanalquerschnittsfläche ist an einer stromabwärtigen Seite in dem ersten Nebenkanal 6 ausgebildet, indem die Wandabschnitte 9 verwendet werden. Demgemäß wird der dynamische Druck der Luft, die in dem ersten Nebenkanal 6 strömt, auf die Wandabschnitte 9 aufgebracht, wodurch die Druckdifferenz zwischen der Einlassseite und der Auslassseite des ersten Nebenkanals 6 erhöht wird. Als ein Ergebnis kann eine Luftmenge, die ausreichend zum Messen bei dem Strömungsmengensensor 3 ist, in den zweiten Nebenkanal 7 strömen, und die Erfassungsgenauigkeit des Strömungsmengensensors 3 kann stabil gestaltet werden.
  • Andere Ausführungsbeispiele
  • Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit ihren bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben ist, sollte beachtet werden, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen für Fachleute offensichtlich sind.
  • Beispielsweise ist bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der Strömungsmengensensor 3 an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 derart angeordnet, dass ein Abschnitt des Strömungsmengensensors 3 (d. h. ein Abschnitt des Halbleitersubstrats) durch den Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 gehalten wird. Jedoch kann der Strömungsmengensensor 3 an dem Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 derart eingeordnet sein, dass ein Abschnitt eines Stützelements, das dem Stützen des Halbleitersubstrats des Strömungsmengensensors 3 dient, durch den Einlass 7a des zweiten Nebenkanals 7 gehalten wird.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist die geneigte Fläche 8 so vorgesehen, dass sie einen Kanalflächenverringerungsabschnitt in dem ersten Nebenkanal 6 ausbildet, bei dem die Kanalquerschnittsfläche zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hin allmählich verringert wird. Darüber hinaus ist bei dem vorstehend beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel das Paar der Wandabschnitte 9 so vorgesehen, dass ein Kanalflächenverringerungsabschnitt in dem ersten Nebenkanal 6 ausgebildet wird, bei dem die Kanalquerschnittsfläche zu dem Auslass 6b des ersten Nebenkanals 6 hin allmählich verringert wird. Jedoch kann der Kanalflächenverringerungsabschnitt in dem ersten Nebenkanal 6 mit einem anderen Aufbau als die geneigte Fläche 8 oder der Wandabschnitt 9 ausgebildet sein.
  • Derartige Änderungen und Abwandlungen sollen so verstanden werden, dass sie in den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen, der durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.
  • Die Luftströmungsmessvorrichtung weist einen ersten Nebenkanalabschnitt 6, der so aufgebaut ist, dass in ihn ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in einem Innenraum eines Kanals 5 strömt, einen Kanalflächenverringerungsabschnitt, der in den ersten Nebenkanalabschnitt so vorgesehen ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanalabschnitts zu einem Auslass 6a des ersten Nebenkanalabschnitts hin allmählich verringert wird, und einen zweiten Nebenkanalabschnitt 7 auf, der von dem ersten Nebenkanalabschnitt an einer stromaufwärtigen Seite des Kanalflächenverringerungsabschnitts in der Strömungsrichtung der Luft abzweigt, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. Der zweite Nebenkanalabschnitt ist so aufgebaut, dass in ihn ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt. Darüber hinaus ist ein Strömungsmengensensor 3 an einem Einlass 7a des zweiten Nebenkanalabschnitts angeordnet, an dem der zweite Nebenkanalabschnitt von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, um eine Strömungsmenge der Luft zu messen, die in dem zweiten Nebenkanalabschnitt strömt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 7089788 [0002]
    • - JP 2005-140753 A [0002]

Claims (8)

  1. Luftströmungsmessvorrichtung (1) mit: einem ersten Nebenkanalabschnitt (6), der so aufgebaut ist, dass in ihn ein Teil einer Luft eingeleitet wird, die in einem Innenraum eines Kanals (5) strömt; einem Kanalflächenverringerungsabschnitt, der in dem ersten Nebenkanalabschnitt so vorgesehen ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanalabschnitts zu einem Auslass (6b) des ersten Nebenkanalabschnitts hin sich allmählich verringert; einem zweiten Nebenkanalabschnitt (7), der von dem ersten Nebenkanalabschnitt an einer stromaufwärtigen Seite des Kanalflächenverringerungsabschnitts in einer Strömungsrichtung der Luft abzweigt, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt, wobei der zweite Nebenkanalabschnitt so aufgebaut ist, dass in ihn hinein ein Teil der Luft eingeleitet wird, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt; und einem Strömungsmengensensor (3), der an einem Einlass (7a) des zweiten Nebenkanalabschnitts angeordnet ist, an dem der zweite Nebenkanalabschnitt von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, um eine Strömungsmenge der Luft zu messen, die in dem zweiten Nebenkanalabschnitt strömt.
  2. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts, der von dem ersten Nebenkanalabschnitt abzweigt, einen stromaufwärtigen Endpunkt (A) und einen stromabwärtigen Endpunkt (B) aufweist, der stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) in der Strömungsrichtung der Luft positioniert ist, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt; wobei der stromabwärtige Endpunkt (B) von einer Basislinie (L), die einer axialen Linie des ersten Nebenkanalabschnitts entspricht, weiter weg als der stromaufwärtige Endpunkt (A) positioniert ist; und ein Abschnitt des Strömungsmengensensors zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) und dem stromabwärtigen Endpunkt (B) angeordnet ist und durch den stromaufwärtigen Endpunkt (A) und den stromabwärtigen Endpunkt (B) gehalten ist.
  3. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der Strömungsmengensensor ein Halbleitersubstrat mit einem daran befindlichen Filmresistor und ein Stützelement zum Stützen des Halbleitersubstrators aufweist; und ein Abschnitt des Stützelements zwischen dem stromaufwärtigen Endpunkt (A) und dem stromabwärtigen Endpunkt (B) angeordnet ist und durch den stromaufwärtigen Endpunkt (A) und den stromabwärtigen Endpunkt (B) gehalten ist.
  4. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei der erste Nebenkanalabschnitt in ihm einen Wandabschnitt (8, 9) aufweist zum Definieren des Kanalflächenverringerungsabschnitts an einer stromabwärtigen Seite des Einlasses des zweiten Nebenkanalabschnitts in der Strömungsrichtung der in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömenden Luft; und der Wandabschnitt eine geneigte Fläche hat, die so geneigt ist, dass eine Kanalquerschnittsfläche zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts hin allmählich verringert wird, und ein Drosselabschnitt an dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts ausgebildet wird.
  5. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der zweite Nebenkanalabschnitt so vorgesehen ist, dass er einen U-förmigen Luftkanal aufweist; und der Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts von dem ersten Nebenkanalabschnitt derart abzweigt, dass die Strömungsrichtung der Luft, die in den Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts hineinströmt, ungefähr senkrecht zu der Strömungsrichtung der Luft ist, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt.
  6. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der erste Nebenkanalabschnitt in ihm einen Wandabschnitt (9) aufweist zum Definieren des Kanalflächenverringerungsabschnitts an einer stromabwärtigen Seite des Einlasses des zweiten Nebenkanalabschnitts in der Strömungsrichtung der in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömenden Luft; und der Wandabschnitt eine geneigte Fläche hat, die so geneigt ist, dass eine radiale Kanalabmessung zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts hin im Hinblick auf den Querschnitt allmählich verringert wird, der senkrecht zu der Strömungsrichtung der Luft ist, die in den Einlass des zweiten Nebenkanalabschnitts strömt.
  7. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der Kanalflächenverringerungsabschnitt so aufgebaut ist, dass die Kanalquerschnittsfläche des ersten Nebenkanalabschnitts von dem stromabwärtigen Endpunkt (B) zu einer Position allmählich verringert ist, die nahe zu dem Auslass des ersten Nebenkanalabschnitts in der Strömungsrichtung der Luft ist, die in dem ersten Nebenkanalabschnitt strömt.
  8. Luftströmungsmessvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Kanal so aufgebaut ist, dass in ihm ein Einlassluftkanal definiert ist, der mit einer Einlassluftöffnung eines Verbrennungsmotors derart in Verbindung steht, dass die Luft, die in dem Kanal strömt, in den Verbrennungsmotor strömt.
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