[go: up one dir, main page]

DE102008001819A1 - Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten - Google Patents

Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten Download PDF

Info

Publication number
DE102008001819A1
DE102008001819A1 DE200810001819 DE102008001819A DE102008001819A1 DE 102008001819 A1 DE102008001819 A1 DE 102008001819A1 DE 200810001819 DE200810001819 DE 200810001819 DE 102008001819 A DE102008001819 A DE 102008001819A DE 102008001819 A1 DE102008001819 A1 DE 102008001819A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
pressure
fuel injector
valve member
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810001819
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Rau
Reinhard Tampe
Andreas Gruenberger
Christian Kuhnert
Daniel Schrader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE200810001819 priority Critical patent/DE102008001819A1/de
Publication of DE102008001819A1 publication Critical patent/DE102008001819A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
    • F02M51/0603Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle using piezoelectric or magnetostrictive operating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/04Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series
    • F02M61/042The valves being provided with fuel passages
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2200/00Details of fuel-injection apparatus, not otherwise provided for
    • F02M2200/30Fuel-injection apparatus having mechanical parts, the movement of which is damped
    • F02M2200/304Fuel-injection apparatus having mechanical parts, the movement of which is damped using hydraulic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2200/00Details of fuel-injection apparatus, not otherwise provided for
    • F02M2200/70Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger
    • F02M2200/703Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor (110) zum Einspritzen von mit einem Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine. Der Kraftstoffinjektor (110) umfasst mindestens ein in einem Injektorkörper (124) axial bewegbar gelagertes Einspritzventilglied (132), wobei das Einspritzventilglied (132) mindestens eine Ventildichtfläche (150) aufweist. Der Injektorkörper (124) weist in einem Düsenraum (138) mindestens einen Ventildichtsitz (152) auf. Der Düsenraum (138) weist mindestens eine Einspritzöffnung (142) zum Einspritzen des Kraftstoffs in den Brennraum auf. In einem geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors (110) wird die Ventildichtfläche (150) mit einer Schließkraft in einer Schließrichtung (154) in den Ventildichtsitz (152) gespresst und trennt einen Hochdruckzulauf (112) von der Einspritzöffnung (142). Das Einspritzventilglied (132) weist mindestens eine hydraulische Kraftverminderungsfläche (216) auf, welche derart eingerichtet ist, dass eine der Schließkraft in dem geschlossenen Zustand entgegenwirkende Öffnungskraft vermindert wird.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von bekannten Kraftstoffinjektoren, welche zur Versorgung von Brennräumen selbstzündender Verbrennungskraftmaschinen mit Kraftstoff eingesetzt werden. Zu diesem Zweck werden im Stand der Technik sowohl druckgesteuerte als auch hubgesteuerte Einspritzsysteme eingesetzt. Als Kraftstoffeinspritzsysteme kommen neben Pump-Düse-Einheiten, Pumpe-Leitung-Düse-Einheiten auch Speichereinspritzsysteme (Common-Rail-Systeme) zum Einsatz, bei welchen Kraftstoff aus einem Hochdruckspeicher (Rail) eingespritzt wird. Die nachfolgend beschriebene Erfindung bezieht sich insbesondere auf Common-Rail-Kraftstoffinjektoren, ist jedoch grundsätzlich auch für andere Arten von Kraftstoffinjektoren, wie beispielsweise Pumpe-Düse-Kraftstoffinjektoren einsetzbar.
  • Bei derartigen Kraftstoffinjektoren, insbesondere Common-Rail-Injektoren, ist ein Injektorkörper vorgesehen, in welchem ein Einspritzventilglied in einer axialen Richtung, also entlang einer Achse des Kraftstoffinjektors, beweglich gelagert ist. In einer Schließstellung verschließt dieses Einspritzventilglied mindestens eine Einspritzöffnung, wohingegen in einer geöffneten Stellung die Einspritzöffnung freigegeben wird, so dass druckbeaufschlagter Kraftstoff durch die Einspritzöffnung in den Brennraum eingespritzt werden kann.
  • Zur Steuerung des Einspritzventilgliedes sind verschiedene Konzepte bekannt. So ist beispielsweise ein erstes Konzept bekannt, bei welchem oberhalb des Einspritzventilgliedes ein hydraulischer Steuerraum vorgesehen ist, welcher druckbeaufschlagt werden kann. Mittels eines Steuerventils, wie beispielsweise eines Magnetventils oder eines piezogesteuerten Steuerventils, ist dieser Steuerraum druckentlastbar. Erfolgt eine derartige Druckentlastung, so kann ein hydraulischer Druck des Kraftstoffs das Einspritzventilglied in die geöffnete Stellung bewegen, und der Einspritzvorgang wird ausgelöst. Wird das Steuerventil wieder geschlossen, so wird der Steuerraum druckbeaufschlagt, und das Einspritzventilglied schließt. Beispiele derartiger Injektoren sind in DE 100 24 703 A1 beschrieben.
  • Neben derartigen „indirekt” über einen Steuerraum gesteuerten Kraftstoffinjektoren kommen auch Kraftstoffinjektoren mit direkter Nadelsteuerung zum Einsatz. Kraftstoffinjektoren mit direkter Nadelsteuerung übertragen eine Hubbewegung eines Aktors, beispielsweise eines Piezoaktors, auf das Einspritzventilglied. Dabei kann die Bewegung unmittelbar übertragen werden oder über hydraulische Übertragungselemente. Da in der Praxis viele Piezoelemente einen nicht ausreichenden Hub für eine Öffnungsbewegung des Einspritzventilgliedes aufweisen, werden häufig zusätzlich hydraulische Übersetzer verwendet, wie beispielsweise Hubübersetzer, welche den Hub des Aktors in einen vergrößerten Hub des Einspritzventilglieds übertragen. Weiterhin wird zwischen inverser Nadelsteuerung und nicht-inverser Nadelsteuerung unterschieden, je nachdem ob das Einspritzventilglied sich im geschlossenen oder offenen Zustand befindet, wenn der Aktor bestromt bzw. angesteuert ist. Die vorliegende Erfindung ist grundsätzlich auf beide Formen anwendbar.
  • Von entscheidender Bedeutung für die Einspritzqualität des Kraftstoffinjektors ist das Öffnungsverhalten des Einspritzventilgliedes. Im geschlossenen Zustand ist das Einspritzventilglied üblicherweise in einen Ventildichtsitz gepresst, wobei sich die mindestens eine Einspritzöffnung unterhalb einer durch den Ventildichtsitz definierten Ventilsitzfläche befindet. Dadurch wird im geschlossenen Zustand diese Ventilsitzfläche mit einem Niederdruck beaufschlagt, wohingegen in der Regel die oben auf das Einspritzventilglied wirkende hydraulische Fläche, also die in Schließrichtung wirkende hydraulische Fläche, vollständig mit einem Raildruck beaufschlagt wird. Dies bewirkt jedoch, dass das Einspritzventilglied nahezu ohne zusätzliche Kraftbeaufschlagung in seinen Ventilsitz gepresst werden kann, um ein Schließen zu bewirken, dass jedoch, um das Einspritzventilglied aus seinem Ventilsitz abzuheben und den Öffnungsvorgang einzuleiten, eine erhebliche Kraft, nämlich eine Kraft, welche in etwa dem Produkt aus der Ventilsitzfläche und dem Raildruck entspricht, erforderlich ist.
  • Ein Aktor, insbesondere ein Piezoaktor bei einer direkten Nadelsteuerung, muss somit derart ausgelegt sein, dass dieser in Schließrichtung eine vergleichsweise geringe Kraft aufbringen kann, in Öffnungsrichtung jedoch eine hohe Kraft. Beispielsweise kann für einen Öffnungsvorgang eine maximale Öffnungskraft von 1000 N erforderlich sein, wohingegen die Schließkraft vergleichsweise gering ist.
  • Diese Unterschiede zwischen dem Betrag der maximal erforderlichen Öffnungskraft und dem Betrag der maximal erforderlichen Schließkraft bedingen jedoch einige konstruktive Nachteile. Da der Aktor beispielsweise auf die maximal erforderliche Kraft ausgelegt sein muss, sind vergleichsweise hohe Aktorvolumina erforderlich, was wiederum den Baurraum, welcher für den Aktor, insbesondere ein Piezoaktor, bereitgestellt werden muss, beträchtlich erhöht. Weiterhin bedingt die vergleichsweise hohe maximale Öffnungskraft, dass ein Übersetzungsverhältnis eines hydraulischen Übersetzers nur sehr begrenzt gewählt werden kann, da eine Übersetzung mit hohem Hubübersetzungsverhältnis gleichzeitig eine Verringerung der Kraftübersetzung bedingt. Dies wiederum bedingt ebenfalls, dass das Aktorvolumen steigt, da aufgrund des beschränkten Hubübersetzungsverhältnisses vergleichsweise lange Aktoren mit einem hohen Eigenhub gewählt werden müssen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es wird demgegenüber ein Kraftstoffinjektor vorgeschlagen, welcher die oben beschriebenen Nachteile zumindest weitgehend vermeidet. Der Kraftstoffinjektor kann insbesondere eine direkte Nadelsteuerung, invers oder nicht-invers, aufweisen. Als Aktor wird vorzugsweise ein Piezoaktor verwendet, da sich die Erfindung besonders vorteilhaft in eine Reduzierung des Volumens üblicher Piezoaktoren umsetzen lässt und da Piezoaktoren gleichzeitig ein gutes Ansprechverhalten und eine saubere Steuerung des Einspritzventilgliedes bewirken können. Der Kraftstoffinjektor kann insbesondere einen hydraulischen Hubübersetzer aufweisen, um eine Hubbewegung des Aktors auf das Einspritzventilglied zu übertragen.
  • Der vorgeschlagene Kraftstoffinjektor bewirkt allgemein, dass das Einspritzventilglied mit einer geringen Kraft aus dem Sitz gehoben werden kann und dass das Schließen des Einspritzventilgliedes mit einer erforderlichen angepassten Kraft erfolgen kann. Durch diese Anpassung kann das Aktorvolumen deutlich reduziert werden. Der vorgeschlagene Kraftstoffinjektor umfasst mindestens einen Injektorkörper und ein in diesem Injektorkörper axial, das heißt in einer Richtung parallel zu einer Injektorachse bewegbar gelagertes Einspritzventilglied. Das Einspritzventilglied weist mindestens eine Ventildichtfläche auf, wobei unter einer Dichtfläche sinngemäß auch eine Dichtkante zu verstehen sein kann. Der Injektorkörper seinerseits weist in einem Düsenraum mindestens einen Ventildichtsitz auf. Von dem Düsenraum zweigt mindestens eine Einspritzöffnung zum Einspritzen des Kraftstoffs in den Brennraum ab. In einem geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors wird die Ventildichtfläche mit einer Schließkraft in einer Schließrichtung, welche axial verläuft, in den Ventildichtsitz gepresst und auf diese Weise ein Hochdruckzulauf von der Einspritzöffnung getrennt.
  • Ein Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, die für das Öffnen des Einspritzventilgliedes, also für eine Bewegung, mittels der die Ventildichtfläche aus dem Ventildichtsitz gehoben wird, erforderliche Kraft (Öffnungskraft) bzw. deren Maximum dadurch zu reduzieren, dass mindestens eine hydraulische Kraftverminderungsfläche vorgesehen wird. Diese mindestens eine hydraulische Kraftverminderungsfläche ist erfindungsgemäß derart eingerichtet, dass die Schließkraft in dem geschlossenen Zustand vermindert wird bzw. dass eine zur Überwindung dieser Schließkraft erforderliche maximale Öffnungskraft vermindert ist.
  • Durch dieses Schaffen einer zusätzlichen hydraulischen Kraftverminderungsfläche kann die Düsennadel mit einer deutlich geringeren Kraft geöffnet werden, so dass beispielsweise eine Übersetzung mittels eines Hubübersetzers deutlich erhöht werden kann. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Düsennadelfläche im Verhältnis zu einer Kopplerfläche deutlich erhöht werden.
  • Das bisher mit geringer Kraft oder verschwindender Kraft erfolgende Schließen des Kraftstoffinjektors bzw. die dafür erforderliche Schließkraft kann nun mit einer Kraft erfolgen. Da bisher die vom Aktor in den meisten Fällen bereitgestellte Schließkraft überhaupt nicht genutzt wurde, was letztendlich eine Vergeudung von Aktoreigenschaften bedeutete, erfolgt nun eine effizientere Ausnutzung des Aktors. Durch eine kraftangepasste Öffnung lässt sich zudem das Aktorvolumen, beispielsweise ein Volumen eines Piezoaktors, deutlich verringern. Dadurch verringern sich die Aktorkosten und der für den Aktor erforderliche Bauraum lässt sich reduzieren.
  • Insbesondere lässt sich eine maximale Öffnungskraft, welche in der Regel dann auftritt, wenn die Ventildichtfläche aus dem Ventildichtsitz abgehoben wird, im Wesentlichen der maximalen Schließkraft anpassen. Die maximale Öffnungskraft und die maximale Schließkraft treten dabei bei unterschiedlichen Hubstellungen des Einspritzventilgliedes auf. Unter „im Wesentlichen gleich” kann vorzugsweise ein Verhältnis von 1:1 zwischen dem Betrag der maximal erforderlichen Öffnungskraft und dem Betrag der maximalen Schließkraft beinhalten. Es sind jedoch auch Verhältnisse zwischen dem Betrag der maximalen Öffnungskraft und dem Betrag der maximalen Schließkraft bzw. umgekehrt von vorzugsweise mehr als 1:5, insbesondere mehr als 1:3 und besonders bevorzugt von mehr als 1:2 möglich.
  • Zur Realisierung der hydraulischen Kraftverminderungsfläche lassen sich insbesondere zwei Ausführungsvarianten einsetzen, welche auch kombinierbar sind und welche beide eine Verminderung der maximalen Öffnungskraft bewirken. Die erste Variante besteht darin, das Einspritzventilglied mit mindestens einer in Schließrichtung wirkenden hydraulischen Niederdruckfläche auszustatten, welche im Betrieb des Kraftstoffinjektors mit einem Niederdruck beaufschlagt wird. Diese Niederdruckfläche wirkt dann als Kraftverminderungsfläche oder als ein Teil der Kraftverminderungsfläche. Die zweite Variante besteht darin, im Bereich der Ventildichtfläche eine der Schließrichtung entgegengesetzt wirkende Hochdruckfläche zu schaffen, wobei die Hochdruckfläche im geschlossenen Zustand des Kraftstoffin jektors mit einen Hochdruck beaufschlagbar ist bzw. beaufschlagt wird und somit die maximal erforderliche Öffnungskraft verringert.
  • Bei dem ersten beschriebenen Konzept kann beispielsweise das Einspritzventilglied mindestens eine hydraulische Nut aufweisen. Beispielsweise kann diese hydraulische Nut eine umfangsseitig umlaufende Nut umfassen. Diese Nut kann von rundem oder eckigem Querschnitt sein. Die hydraulische Nut weist dabei mindestens eine in Schließrichtung wirkende erste hydraulische Fläche und mindestens eine entgegengesetzt der Schließrichtung wirkende zweite hydraulische Fläche auf. Dabei ist der Kraftstoffinjektor baulich derart eingerichtet, dass die erste hydraulische Fläche mit dem Niederdruck bzw. einem Niederdruck beaufschlagbar ist, wobei gleichzeitig die zweite hydraulische Fläche mit dem Hochdruck beaufschlagbar ist. Diesbezüglich sei darauf hingewiesen, dass allgemein unter „Hochdruck” im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein oder mehrere hohe Drücke verstanden werden, welche weit oberhalb des im Brennraum herrschenden Drucks bzw. oberhalb eines Normaldrucks liegen. Beispielsweise kann dieser Hochdruck einen Realdruck eines Common-Rail-Systems umfassen, beispielsweise einen Hochdruck von mindestens 1000 bar. Bautechnisch können auch mehrere Hochdrücke vorgesehen sein, beispielsweise wenn Druckübersetzer oder andere den Hochdruck beeinflussende Elemente, wie beispielsweise Druckverstärker, vorgesehen sind. Vorzugsweise liegt der Hochdruck oberhalb von 500 bar. Analog können mich mehrere Niederdrücke vorgesehen sein. Beispielsweise kann der Niederdruck einen Druck in einer Umgebung des Kraftstoffinjektors umfassen, beispielsweise einen Druck in einem Motorraum, einen Druck in einem drucklosen Kraftstofftank, einen Druck in einem Brennraum oder ähnliches. Vorzugsweise liegt dieser Druck unterhalb von 10 bar.
  • Die oben beschriebene Ausführungsform der Erfindung, bei welcher in der hydraulischen Nut zwei hydraulischen Flächen vorgesehen sind, welche unterschiedlich druckbeauschlagt sind, wobei die erste hydraulische Fläche die Niederdruckfläche bzw. einen Bestandteil dieser Niederdruckfläche bildet, lässt sich bautechnisch insbesondere durch ein Trennelement realisieren, welches in die Nut hineinragen kann und welches von dem Einspritzventilglied getrennt ist. Beispielsweise kann dieses Trennelement fest mit einem Injektorkörper verbunden sein. Die hydraulische Nut kann in diesem Fall insbesondere einen Ringraum bilden, insbesondere einen den Kraftstoffinjektor umfangsseitig vollständig umschließenden Ringraum, welcher durch das Trennelement in mindestens einen mit dem Niederdruck beaufschlagbaren Niederdruckteilraum mit der ersten hydraulischen Fläche und in mindestens einen mit dem Hochdruck beaufschlagten Hochdruckteilraum mit der zweiten hydraulischen Fläche unterteilt werden. Die Niederdruckfläche umfasst in diesem Fall die erste hydraulische Fläche.
  • Während bei einer einfachen Nut, welche nur mit einem Hochdruck bzw. nur mit einem Niederdruck beaufschlagt werden kann, sich die hydraulischen Flächen in Schließrichtung und in Öffnungsrichtung gegenseitig aufheben und es welche somit insgesamt die Öffnungs- und Schließkraft nicht oder nur unwesentlich beeinflussen, bewirkt diese Unterteilung der Nut bzw. des Ringraumes in die Teilräume, dass insgesamt die hydraulische Kraft entgegen der Schließrichtung, also in Öffnungsrichtung, die hydraulische Kraft in Schließrichtung übersteigt. Der Kraft-Hub-Verlauf wird somit zugunsten einer verringerten maximalen Öffnungskraft und zu ungunsten der maximalen erforderlichen Schließkraft verschoben. Die vom Aktor bereitstellbaren Kräfte in Öffnungs- und Schließrichtung lassen sich somit in beide Richtungen effizienter nutzen, und die maximalen Kräfte und somit das Aktorvolumen lassen sich effizient vermindern.
  • Das andere Konzept zur Verminderung der Öffnungskraft, welches, wie oben beschrieben, auch gut mit dem ersten Konzept vereinbar ist und auf dem gleichen Prinzip der Schaffung einer Kraftverminderungsfläche beruht, sieht die Schaffung einer entgegen der Schließrichtung wirkenden Hochdruckfläche im Bereich der Ventildichtfläche vor. Diese Hochdruckfläche soll im geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors mit einem Hochdruck beaufschlagbar sein. Unter „im Bereich der Ventildichtfläche angeordnet” soll dabei zu verstehen sein, dass die Hochdruckfläche im Düsenbereich zumindest teilweise innerhalb des Ventilsitzbereiches angeordnet ist. Sind beispielsweise der Bereich bzw. die Linie, innerhalb deren die Ventildichtfläche im geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors in den Ventildichtsitz gepresst wird, geschlossen, beispielsweise kreisförmig, ausgestaltet, so wird als Ventilsitzfläche der gesamte innere Bereich dieses geschlossenen Bereiches bezeichnet. Dieser Ventilsitzbereich kann beispielsweise eine Kreisfläche sein. Üblicherweise wird bei Kraftstoffinjektoren diese Ventilsitzfläche im geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors mit Niederdruck beaufschlagt. Beispielsweise kann sich unterhalb dieser Ventilsitzfläche ein Sackloch befinden, von welchem die mindestens eine Einspritzöffnung abzweigt (Sacklochdüse). Alternativ oder zusätzlich kann die mindestens eine Einspritzöffnung jedoch auch im Bereich der Ventildichtfläche abzweigen (Sitzlochdüse). In jedem Fall wird jedoch ein Teil der Ventilsitzfläche, über das Sackloch und/oder über die Einspritzöffnung direkt, mit Niederdruck beaufschlagt. Da diesem Niederdruck auf der gegenüberliegenden Seite des Einspritzventilgliedes ein Hochdruck gegenübersteht, erhöht diese mit Niederdruck beaufschlagte Fläche im Bereich der Ventildichtfläche, also innerhalb der Ventilsitzfläche, die Öffnungskraft des Kraftstoffinjektors.
  • Das zweite erfindungsgemäße Konzept besteht also darin, diese mit Niederdruck beaufschlagte Fläche im Bereich der Ventildichtfläche durch Schaffung der zusätzlichen Hochdruckfläche zu vermindern. Dies kann insbesondere dadurch erfolgen, dass der hydraulische Durchmesser der Hochdruckfläche im Wesentlichen gleich dem Sitzdurchmesser des Einspritzventilgliedes in dem Düsenraum ist. In diesem Fall überdeckt die Hochdruckfläche im Wesentlichen die Ventilsitzfläche, so dass die mit Niederdruck beaufschlagte Fläche im Bereich der Ventildichtfläche vollständig verschwindet. Unter „im Wesentlichen” sind dabei auch leichte Abweichungen von einer vollständigen Übereinstimmung zu verstehen, beispielsweise Abweichungen um einen Faktor von nicht mehr als 1,5, vorzugsweise um nicht mehr als 1,1 hinsichtlich der Durchmesser der Hochdruckfläche und des Sitzdurchmessers.
  • Zum Erreichen, dass die mit Niederdruck beaufschlagte Fläche im Bereich der Ventildichtfläche stark vermindert wird oder vollständig verschwindet, können das Einspritzventilglied und/oder der Ventildichtsitz derart ausgestaltet sein, dass der Düsenraum, also der Raum innerhalb des Injektorkörpers, aus welchem die mindestens eine Einspritzöffnung abzweigt, je nach Stellung des Einspritzventilgliedes entweder durchgängig oder geteilt wird. So kann der Düsenraum im geschlossenen Zustand durch den Ventildichtsitz und die Ventildichtfläche in mindestens einen Hochdruckbereich und mindestens einen Niederdruckbereich unterteilt werden, wobei der Hochdruckbereich mit dem Hochdruckzulauf verbunden ist und wobei der Niederdruckbereich die Einspritzöffnung umfasst. Die oben beschriebene Hochdruckfläche ist dabei in dem Hochdruckbereich angeordnet, wohingegen der Niederdruckbereich im Wesentlichen keine in axialer Richtung wirkende hydraulische Fläche des Einspritzventilgliedes umfasst. In anderen Worten ist bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Einspritzöffnung derart verlegt, dass keine oder nur eine unwesentliche (wobei die oben beschriebenen tolerierbaren Verhältnisse sinngemäß gelten) hydraulische Fläche des Einspritzventilgliedes mit einem Niederdruck beaufschlagt wird.
  • Beispielsweise kann der Niederdruckraum zumindest teilweise als ein das Einspritzventilglied umgebender Düsenringraum ausgestaltet sein. Beispielsweise kann dieser Düsenringraum das Einspritzventilglied vollständig umgeben, wohingegen die Ventilsitzfläche ganz oder teilweise als Hochdruckfläche ausgestaltet ist. Die Hochdruckfläche bzw. Ventilsitzfläche ist in diesem Ausführungsbeispiel also konzentrisch von dem Düsenringraum umgeben, ohne dass eine zusätzliche Niederdruckfläche geschaffen ist. Auf diese Weise lässt sich insbesondere das Einspritzventilglied nahezu kraftlos öffnen. Die Übersetzung zwischen der Düsennadelfläche und der Kolbenkopplerfläche lässt sich auf diese Weise deutlich erhöhen. Wiederum lässt sich hierdurch das Aktorvolumen, beispielsweise das Piezoaktorvolumen, deutlich verringern, und die Aktorkosten lassen sich senken.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 eine Gesamtdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors;
  • 2 verschiedene Kraft-Hub-Verläufe mit verschiedenen maximalen Öffnungskräften;
  • 3 eine Detaildarstellung eines Düsenmoduls des Ausführungsbeispiels gemäß 1;
  • 4 eine Detaildarstellung eines Düsenmoduls eines zweiten Ausführungsbeispiels; und
  • 5 eine Detaildarstellung des Düsenraums des Ausführungsbeispiels gemäß 4.
  • In 1 ist in einer schematischen Schnittdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors 110 dargestellt. Der Kraftstoffinjektor 110 weist einen Hochdruckzulauf 112 auf, welcher beispielsweise mit einem nicht dargestellten Hochdruckspeicher, beispielsweise einem Rail, verbunden sein kann. Der Hochdruckzulauf 112 dient zur Beaufschlagung des Kraftstoffinjektors 110 mit Kraftstoff unter einem Hochdruck, beispielsweise einem Druck von 1000 bis 3000 bar. Weiterhin weist der Kraftstoffinjektor einen Niederdruckrücklauf 114 auf, welcher beispielsweise mit einem im Wesentlichen drucklosen Kraftstofftank verbunden sein kann. Über den Niederdruckrücklauf 114 kann beispielsweise unter Niederdruck stehender Kraftstoff aus Leckagen des Kraftstoffinjektors 110 und/oder aus einem oder mehreren Niederdruckbereichen in den Kraftstofftank zurückgeleitet werden.
  • Weiterhin weist der Kraftstoffinjektor 110 in dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel einen Aktor 116 auf, bei welchem es sich in dem dargestellten Beispiel um einen Piezoaktor 118 handelt. Alternativ sind jedoch auch andere Arten von Aktoren 116 grundsätzlich einsetzbar. Der Aktor 116, welcher im Wesentlichen parallel und entlang einer Achse 120 des Kraftstoffinjektors 110 ausgerichtet ist, kann beispielsweise über elektrische Zuleitungen 122 angesteuert werden und kann sich in axialer Richtung ausdehnen bzw. zusammenziehen.
  • Der Kraftstoffinjektor 110 ist, wie aus 1 zu erkennen ist, modular aufgebaut und weist einen Injektorkörper 124 mit einem Aktormodul 126 und einem Düsenmodul 128 auf. Düsenmodul 128 und Aktormodul 126 sind durch eine Überwurfmutter 130 miteinander verbunden. Wie in der vergrößerten Schnittdarstellung des Düsenmoduls 128 in 3 zu erkennen ist, ist in dem Düsenmodul ein Einspritzventilglied 132 in axialer Richtung, also parallel zur Achse 120, gleitend gelagert. Im Bereich seiner Führung, welche in 3 mit der Bezugsziffer 134 bezeichnet ist, weist das Einspritzventilglied 132 einen Durchmesser D1 auf, welcher in 3 mit der Bezugsziffer 136 bezeichnet ist.
  • An seinem dem Brennraum zuweisenden Ende, welches in 3 das rechte Ende ist, weist der Injektorkörper 124 einen Düsenraum 138 auf, an dessen rechtem Ende ein Sackloch 140 angeordnet ist. Aus diesem Sackloch zweigen eine oder mehrere Einspritzöffnungen 142 ab, über welche der Kraftstoff in den Brennraum eingespritzt werden kann. Über eine mit dem Hochdruckzulauf 112 verbundene Zulaufnut 144 ist der Düsenraum 138 mit unter Hochdruck stehendem Kraftstoff beaufschlagbar. Die im Wesentlichen axial verlaufende Zulaufnut 144 endet in einer im Wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufenden Kraftstoffnut 146 im Bereich einer Einschnürung 148 des Einspritzventilglieds 132.
  • An seinem rechten Ende weist das Einspritzventilglied 132 eine in diesem Ausführungsbeispiel konisch ausgestaltete Ventildichtfläche 150 auf. Anstelle eines einzelnen Konus können auch mehrere konische Ventildichtflächen 150 vorgesehen sein. Als Gegenstück zu der Ventildichtfläche 150 weist das Injektorgehäuse 124 einen ebenfalls konischen Ventildichtsitz 152 auf. In dem in 3 dargestellten geschlossenen Zustand wird das Einspritzventilglied 132 in einer Schließrichtung 154 nach rechts in den Ventildichtsitz 152 gepresst, so dass das Sackloch 140 von dem übrigen Düsenraum 138 und somit von dem Hochdruckzulauf 112 getrennt wird. Die Linie bzw. der Bereich, innerhalb deren sich die Ventildichtfläche 150 und der Ventildichtsitz 152 in dem dargestellten geschlossenen Zustand berühren definiert einen Ventilsitzdurchmesser 156, welcher in der 3 mit der Bezugsziffer 156 bezeichnet ist. Der Bereich innerhalb dieser Linie mit dem Durchmesser D2 wird auch als Ventilsitzfläche 158 bezeichnet.
  • Das Einspritzventilglied 132 ist, wie oben ausgeführt, in dem Injektorkörper 124 axial bewegbar gelagert, also in der Schließrichtung 154 und einer Öffnungsrichtung 160. Bei dem in den 1 und 3 dargestellten Kraftstoffinjektor 110 handelt es sich um einen direkt gesteuerten Kraftstoffinjektor 110, bei welchem die Bewegung des Aktors 116 direkt, das heißt ohne Zwischenschaltung eines druckentlastbaren Steuerraums, auf das Einspritzventilglied 132 übertragbar ist. Der Aktor 116 kann beispielsweise einen Hub von maximal 45 μm aufweisen, wohingegen für eine maximale Öffnung des Einspritzventilgliedes 132 ein Hub von beispielsweise 150 μm erforderlich ist. Um den Hub des Aktors 116 auf einen entsprechenden Hub des Einspritzventilgliedes 132 zu übertragen, weist der Kraftstoffinjektor 110 gemäß 1 daher einen Hubübersetzer 162 auf. Dieser Hubübersetzer 162 umfasst einen ersten, mit dem Aktor 116 gekoppelten Kopplerkolben 164 und eine dem Aktor 116 zuweisende Stirnfläche 166 des Einspritzventilgliedes 132. Weiterhin umfasst der Hubübersetzer 162 einen ersten Kopplerraum 168 und einen mit dem ersten Kopplerraum 168 über eine Drosselbohrung 170 in einer Drosselplatte 172 verbundenen zweiten Kopplerraum 174. Der erste Kopplerraum 168 wird, wie in 2 erkennbar ist, durch den ersten Kopplerkolben 164, eine erste ringförmige Hülse 176 und die Drosselplatte 172 begrenzt. Die erste Hülse 176 ist über ein erstes Federelement 178 auf einer Ringschulter 180 des ersten Kopplerkolbens 164 abgestützt und liegt an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einer Beißkante 182 auf der Drosselplatte 172 auf.
  • Analog wird der zweite Kopplerraum 174 durch die Stirnfläche 166 des Einspritzventilglieds 132, die Drosselplatte 172 und eine zweite Hülse 184 begrenzt. Die zweite Hülse 184, welche an ihrem der Drosselplatte 172 zuweisenden Ende wiederum eine Beißkante 186 aufweist, ist über ein zweites Federelement 188 auf einer Zylinderhülse 190 abgestützt, welche ihrerseits wiederum auf einer Schulter 192 des Injektorgehäuses 124 abgestützt ist. Der Hubübersetzer 162 ist somit eingerichtet, um den Hub des Aktors 116 auf einen Hub des Einspritzventilgliedes 132 zu übertragen, und zwar sowohl einen Hub in Richtung der Schließrichtung 154 als auch einen entgegengesetzten Hub in Richtung der Öffnungsrichtung 160. Das Verhältnis zwischen der dem ersten Kopplerraum 168 zuweisenden Stirnfläche des ersten Kopplerkolbens 164 und der Stirnfläche 166 des Einspritzventilglieds 132, welche dem zweiten Kopplerraum 174 zuweist, bestimmt das Hubübersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Einspritzventilglieds 132 und dem Hub des Aktors 116.
  • In dem Einspritzventilglied 132 ist eine ringförmig umlaufende Nut 194 eingelassen, welche als hydraulische Nut 196 wirkt. In diesem Bereich der Nut 194 ist der Durchmesser des Einspritzventilglieds 132 auf einen Durchmesser D3, welcher in 3 mit der Bezugsziffer 198 bezeichnet ist, reduziert. Die Nut 194 weist eine in Schließrichtung 154 wirkende erste hydraulische Fläche 200 in Form einer Kreisringfläche auf, sowie eine entgegen der Schließrichtung 154, also in Öffnungsrichtung 160 wirkende zweite hydraulische Fläche 202, welche ebenfalls kreisringförmig ist. Der Raum innerhalb der Nut 194 bildet einen Ringraum 204. Dabei ist dieser Ringraum 204 durch die Zylinderhülse 190, welche als Trennelement 206 dient zweigeteilt. Ein Hochdruckteilraum 208 des Ringraums 204 ist innerhalb eines Hochdruckraums 210 aufgenommen, in welchem neben der Zylinderhülse 190 auch die zweite Hülse 184 und das zweite Federelement 188 aufgenommen sind. Dieser Hochdruckraum 210 kann beispielsweise mit dem Hochdruckzulauf 112 in Verbindung stehen. Das Trennelement 206, welches gegen die Schulter 192 gepresst wird, dichtet den Hochdruckteilraum 208 gegenüber einem Niederdruckteilraum 212 des Ringraums 204 ab. Das Einspritzventilglied 132 ist derart gleitend in der Zylinderhülse 190 gelagert, dass Leckagen von dem Niederdruckteilraum 212 in den Hochdruckraum 210 zumindest weitgehend vermieden werden. Der Niederdruckteilraum 212 steht über eine Niederdruckbohrung 214 mit dem Niederdruckrücklauf 114 in Verbindung, so dass die erste hydraulische Fläche 200 mit Niederdruck beaufschlagt ist. Als Gegenstück ist die zweite hydraulische Fläche 202 in dem Hochdruckteilraum 208 mit Hochdruck beaufschlagt. Auf diese Weise bewirkt das Trennelement 206, dass die beiden korrespondierenden hydraulischen Flächen 200, 204 der hydraulischen Nut 196 bezüglich ihrer hydraulischen Wirkung eine Asymmetrie aufweisen, was in einer Nettokraft in Öffnungsrichtung 160 resultiert. Hierdurch wird die maximale Öffnungskraft, welche zum Abheben des Einspritzventilgliedes 132 aus dem Ventildichtsitz 152 erforderlich ist, reduziert. Die zweite hydraulische Fläche 202 wirkt also als hydraulische Kraftverminderungsfläche 216.
  • Der Raildruck, also der Hochdruck, wird im geschlossenen Zustand des Einspritzventilglieds 132, welcher in 3 dargestellt ist, über den Ventilsitzdurchmesser D2 (Bezugsziffer 156) abgedichtet. Dadurch ergibt sich unterhalb des Einspritzventilgliedes 132 bzw. in 3 rechts des Ventildichtsitzes 152 am Einspritzventilglied eine Fläche, welche im geschlossenen Zustand nicht mit Hochdruck beaufschlagt wird. Die dieser Fläche korrespondierende Kraft muss beim Öffnen des Einspritzventilgliedes überwunden werden. Durch die Führung 134 und die Zylinderhülse 190 wird der Niederdruckteilraum 212 gegenüber dem Hochdruck abgedichtet. Der Niederdruckteilraum 212 bildet somit eine Druckstufe, welche zu der Tendenz führt, das Einspritzventilglied 132 in Öffnungsrichtung 160 zu bewegen und den Kraftstoffinjektor 110 so zu öffnen. Durch Einstellen des Durchmesser D3 (Bezugsziffer 198) der hydraulischen Nut 196 und somit der hydraulischen Kraftverminderungsfläche 216 im Verhältnis zur Ventilsitzfläche 158 bzw. dem Ventilsitzdurchmesser D2 (Bezugsziffer 156) lässt sich daher die Öffnungs- und Schließkraft des Kraftstoffinjektors 110 einstellen.
  • In 2 sind verschiedene Kraftverläufe F als Funktion des Hubes x des Einspritzventilglieds 132 schematisch für verschiedene Ausführungsformen dargestellt. Dabei wird die Schließkraft, also die Kraft in Schließrichtung 154, negativ gerechnet, wohingegen die Öffnungskraft, also die Kraft in Öffnungsrichtung 160 positiv gerechnet wird. Der Hub wird als Bewegung in Öffnungsrichtung 160 dargestellt, wobei der Nullpunkt näherungsweise den in 3 gezeigten geschlossenen Fall darstellt.
  • Dabei zeigt die unterste Kurve 218 den Kraftverlauf eines herkömmlichen Kraftstoffinjektors 210, also eines Kraftstoffinjektors ohne hydraulische Kraftverminderungsfläche 216. Es lässt sich erkennen, dass näherungsweise beim Hub x = Null ein Maximum 220 in der Öffnungskraft in der Kurve 218 auftritt, was durch den oben beschriebenen Effekt bedingt ist, dass die Ventilsitzfläche 158 bei herkömmlichen Kraftstoffinjektoren durch einen Niederdruck beaufschlagt ist. Sobald das Einspritzventilglied 132 aus dem Ventildichtsitz 152 abgehoben ist, also mit steigendem Hub x, steht diese Fläche jedoch als hydraulische Fläche zur Verfügung, wird mit einem Hochdruck über die Zulaufnut 144 beaufschlagt und reduziert somit die Öffnungskraft. Die Kurve 218 nähert sich damit dem Wert Null an, also dem Wert, bei welchem die hydraulischen Kräfte in Schließrichtung 154 und in Öffnungsrichtung 160 sich gegenseitig aufheben.
  • Die Kurve 222 stellt hingegen den anderen Extremfall dar, in welchem in der in 3 gezeigten geschlossenen Stellung, also bei Hub x ungefähr gleich Null, praktisch keine Schließkraft auf das Einspritzventilglied 132 wirkt, das Maximum 220 also näherungsweise bei F = 0 liegt. Dies ließe sich beispielsweise dadurch erreichen, dass der Durchmesser D3 (Bezugsziffer 198 in 3) auf nahezu Null reduziert würde. Für hohe Hübe hingegen tritt ein Maximum 224 in der Schließkraft auf. Dies wiederum bedeutet jedoch, dass der Aktor 116, um das Einspritzventilglied 132 von der geöffneten Stellung (in 2 mit der Bezugsziffer 226 bezeichnet) in die geschlossene Stellung (in 2 mit der Bezugsziffer 228 bezeichnet, x = 0) zu bringen, anfänglich eine erhebliche Schließkraft aufbringen muss.
  • Die Kurve 230 hingegen zeigt einen erfindungsgemäßen Zustand, bei welchem sich der Betrag des Maximums 220 der Öffnungskraft und der Betrag des Maximums 224 der Schließkraft näherungsweise die Waage halten, das heißt zumindest annähernd gleich sind. Wie oben beschrieben, ist ein Verhältnis dieser maximal 220, 224 von näherungsweise 1:1 wünschenswert. In diesem Fall lässt sich insgesamt die Aktorkraft näherungsweise auf die Hälfte reduzieren, was wiederum die Verwendung eines kleiner dimensionierten Aktors 116 und/oder die Verwendung eines höheren Hubübersetzungsverhältnisses des Hubübersetzers 162 ermöglicht.
  • In 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors 110 dargestellt. Hierbei ist lediglich ein der 3 entsprechender Ausschnitt des Düsenmoduls 128 gezeigt. Der übrige Kraftstoffinjektor 110 kann beispielsweise analog zur Ausgestaltung gemäß 1 konstruiert sein, so dass auf die obige Beschreibung verwiesen werden kann. Der Kraftstoffinjektor 110 weist wiederum einen Druckübersetzer 162 auf, mit einem ersten Kopplerraum 168 und einem zweiten Kopplerraum 174. Der Hubüber setzer 162 ist prinzipiell aufgebaut wie im Ausführungsbeispiel gemäß 3, so dass auch hier auf die obige Beschreibung verwiesen werden kann.
  • Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 3 ist das Einspritzventilglied im Fall des Ausführungsbeispiels in 4 nahezu entlang seiner vollen Länge, mit Ausnahme des Hochdruckraums 210, durch eine Führung 134 geführt. Die Führung 134 kann beispielsweise lediglich durch einen Leckageraum 232 unterbrochen sein. Dieser Leckageraum 232 kann beispielsweise wiederum über eine Niederdruckbohrung 214 mit dem Niederdruckrücklauf 114 verbunden sein. Alternativ kann die Führung 134 auch lediglich abschnittsweise erfolgen, beispielsweise unterbrochen von mehreren Leckageräumen 232.
  • Das Einspritzventilglied 132 in dem Ausführungsbeispiel gemäß 4 weist die hydraulische Nut 196 nicht auf. Eine derartige hydraulische Nut 196 kann jedoch zusätzlich vorgesehen sein. Innerhalb der Führung 134 weist jedoch vorzugsweise das Einspritzventilglied 132 einen konstanten Durchmesser D4 auf, welcher in 4 mit der Bezugsziffer 234 bezeichnet ist.
  • Der Kraftstoffinjektor 110 in dem Ausführungsbeispiel gemäß 4 unterscheidet sich im Wesentlichen von dem Kraftstoffinjektor 110 gemäß den 1 und 3 in der Ausgestaltung im Düsenbereich. Dieser Düsenbereich, das heißt der Bereich, welcher im Einsatz des Kraftstoffinjektors 110 dem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine zuweist, ist in vergrößerter Darstellung in 5 gezeigt. Hieraus lasst sich erkennen, dass der Düsenraum 138 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den 4 und 5 in dem in 5 gezeigten geschlossenen Zustand durch das Zusammenwirken aus Ventildichtsitz 152 und Ventildichtfläche 150 in einen Hochdruckbereich 236 und einen Niederdruckbereich 238 unterteilt ist. Während der Hochdruckbereich 236 das Sackloch 140 umfasst, ist der Niederdruckbereich 238 als Ringraum 240 ausgestaltet, welcher das Einspritzventilglied 132 ringförmig derart umgibt, dass das Einspritzventilglied 132 in diesem Ringraum 240 keine in axialer Richtung, das heißt parallel zur Öffnungsrichtung 160 bzw. Schließrichtung 150, wirkende hydraulische Fläche aufweist. Die Ventilsitzfläche 158 hingegen, mit dem Ventilsitzdurchmesser D2 (Bezugsziffer 156) ist vollständig dem Hochdruckbereich 236 zuzuordnen und wird über eine Hochdruckbohrung 242 mit Hochdruck aus dem Hochdruckzulauf 112 beaufschlagt. Es sei darauf hingewiesen, dass die Hochdruckbohrung 142 hier beispielsweise als zentrale Bohrung im Einspritzventilglied 132 ausgestaltet ist. So wie die Zulaufnut 144 in 3 lediglich als Beispiel eines Zulaufs zu verstehen ist, ist auch die Hochdruckbohrung 242 lediglich als Beispiel zu verstehen. Anstelle einer Bohrung bzw. einer Nut können auch andere Ausgestaltungen verwendet werden, so dass beispielsweise auch in 5 eine (von dem Ringraum 240 getrennte) Nut verwendet werden kann und in 3 eine entspre chende Bohrung. Entsprechend muss der Ringraum 240 auch nicht als umlaufender Ringraum ausgestaltet sein, so dass dieser Ringraum 240 beispielsweise im Bereich einer Nut anstelle der Hochdruckbohrung 242 unterbrochen sein kann, um die Beaufschlagung des Niederdruckbereichs 238 mit Niederdruck nicht zu unterbrechen.
  • Im Gegensatz zu üblichen Kraftstoffinjektoren 110 weist das Ausführungsbeispiel gemäß den 4 und 5 zusätzlich die Besonderheit auf, dass die Einspritzöffnung 142 (in 5 ist lediglich eine von möglichen mehreren Einspritzöffnungen 142 dargestellt) im Bereich der Ventilsitzfläche 158 angeordnet ist, sondern außerhalb des Einspritzventilglieds 132, in dem Ringraum 240. In dem in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird somit die gesamte Ventilsitzfläche 158 über die Hochdruckbohrung 242 mit einem Hochdruck beaufschlagt, so dass die Ventilsitzfläche 158 vollständig oder zumindest näherungsweise vollständig als Hochdruckfläche 244 wirkt. Der Durchmesser dieser Hochdruckfläche 244 ist somit vorzugsweise zumindest im Wesentlichen gleich dem Durchmesser D2, also dem Ventilsitzdurchmesser 156. Auf diese Weise wirkt die in Schließrichtung wirkende erste hydraulische Fläche 200 also als hydraulische Kraftverminderungsfläche 216, da diese mit einem Niederdruck beaufschlagt ist. Der Raildruck bzw. der Hochdruck liegt im gesamten Bereich der Hochdruckfläche 244 an, da diese Hochdruckfläche 244 mit dem Hochdruckzulauf 112 verbunden ist. Die Abdichtung zum Niederdruckbereich, insbesondere dem Ringraum 240, wird bei geschlossenem Einspritzventilglied über den Ventildichtsitz 152 und die Ventildichtfläche 150 sowie durch die Führung 134 hergestellt. Das Einspritzventilglied ist im Wesentlichen druckausgeglichen und damit kraftausgeglichen, wenn der Ventilsitzdurchmesser 156 im Wesentlichen gleich dem Durchmesser D4 (Bezugsziffer 234) des Einspritzventilgliedes 132 ist. Beim Öffnen des Einspritzventilgliedes 132 wird der Ventildichtsitz 152 freigegeben, und Kraftstoff kann über die mindestens eine Einspritzöffnung 142 in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine gelangen. In geöffnetem Zustand wird die Abdichtung zum Niederdruck über die Führungen 134 sichergestellt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10024703 A1 [0003]

Claims (10)

  1. Kraftstoffinjektor (110) zum Einspritzen von mit einem Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine, umfassend mindestens ein in einem Injektorkörper (124) axial bewegbar gelagertes Einspritzventilglied (132), wobei das Einspritzventilglied (132) mindestens eine Ventildichtfläche (150) aufweist, wobei der Injektorkörper (124) in einem Düsenraum (138) mindestens einen Ventildichtsitz (152) aufweist, wobei der Düsenraum (138) mindestens eine Einspritzöffnung (142) zum Einspritzen des Kraftstoffs in den Brennraum aufweist, wobei in einem geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors (110) die Ventildichtfläche (150) mit einer Schließkraft in einer Schließrichtung (154) in den Ventildichtsitz (152) gepresst ist und einen Hochdruckzulauf (112) von der Einspritzöffnung (142) trennt, wobei das Einspritzventilglied (132) mindestens eine hydraulische Kraftverminderungsfläche (216) aufweist, welche derart eingerichtet ist, dass eine der Schließkraft in dem geschlossenen Zustand entgegenwirkende Öffnungskraft vermindert wird.
  2. Kraftstoffinjektor (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Betrag einer für ein Abheben der Ventildichtfläche (150) aus dem Ventildichtsitz (152) erforderlichen maximalen Öffnungskraft (220) im Wesentlichen gleich einem Betrag der maximalen Schließkraft (224) ist.
  3. Kraftstoffinjektor (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die hydraulische Kraftverminderungsfläche (216) mindestens eine in Schließrichtung (154) wirkende, mit einem Niederdruck beaufschlagbare Niederdruckfläche (200) aufweist.
  4. Kraftstoffinjektor (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Einspritzventilglied (132) mindestens eine hydraulische Nut (196) aufweist, wobei die hydraulische Nut (196) mindestens eine in Schließrichtung (154) wirkende erste hydraulische Fläche (200) und mindestens eine entgegen der Schließrichtung (154) wirkende zweite hydraulische Fläche (202) aufweist, wobei die erste hydraulische Fläche (200) mit dem Niederdruck beaufschlagbar ist und wobei die zweite hydraulische Fläche (202) mit dem Hochdruck beaufschlagbar ist.
  5. Kraftstoffinjektor (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die hydraulische Nut (196) einen Ringraum (204) bildet, wobei der Ringraum (204) durch mindestens ein von dem Einspritzventilglied (132) getrenntes Trennelement (206) in mindestens einen mit dem Niederdruck beaufschlagbaren Niederdruckteilraum (212), welcher die erste hydraulische Fläche (200) umfasst, und in mindestens einen mit dem Hochdruck beaufschlagten Hochdruckteilraum (208), welcher die zweite hydraulische Fläche (202) umfasst, wobei die Niederdruckfläche (200) die erste hydraulische Fläche (200) umfasst.
  6. Kraftstoffinjektor (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die hydraulische Kraftverminderungsfläche (216) mindestens eine im Bereich der Ventildichtfläche (150) angeordnete, entgegen der Schließrichtung (154) wirkende Hochdruckfläche (244) aufweist, wobei die Hochdruckfläche (244) im geschlossenen Zustand des Kraftstoffinjektors (110) mit einem Hochdruck beaufschlagbar ist.
  7. Kraftstoffinjektor (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der hydraulische Durchmesser der Hochdruckfläche im Wesentlichen gleich einem Ventilsitzdurchmesser (156) des Einspritzventilgliedes (132) in dem Düsenraum (138) ist.
  8. Kraftstoffinjektor (110) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei der Düsenraum (138) im geschlossenen Zustand durch den Ventildichtsitz (152) und die Ventildichtfläche (150) in mindestens einen Hochdruckbereich (236) und mindestens einen Niederdruckbereich (238) unterteilt wird, wobei der Hochdruckbereich (236) mit dem Hochdruckzulauf (112) verbunden ist und wobei der Niederdruckbereich (238) die Einspritzöffnung (142) umfasst, wobei die Hochdruckfläche (244) in dem Hochdruckbereich (236) angeordnet ist und wobei der Niederdruckbereich (238) im Wesentlichen keine in einer axialer Richtung wirkende hydraulische Fläche des Einspritzventilgliedes (132) umfasst.
  9. Kraftstoffinjektor (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Niederdruckbereich (236) zumindest teilweise als ein das Einspritzventilglied (132) zumindest teilweise umgebender Ringraum (240) ausgestaltet ist.
  10. Kraftstoffinjektor (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kraftstoffinjektor (110) eine direkte Nadelsteuerung aufweist, wobei der Kraftstoffinjektor (110) mindestens einen Aktor (116), vorzugsweise einen Piezoaktor (118), aufweist, wobei eine Hubbewegung des Aktors (116) über einen hydraulischen Übersetzer (162) auf das Einspritzventilglied (132) übertragbar ist.
DE200810001819 2008-05-16 2008-05-16 Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten Withdrawn DE102008001819A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810001819 DE102008001819A1 (de) 2008-05-16 2008-05-16 Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810001819 DE102008001819A1 (de) 2008-05-16 2008-05-16 Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008001819A1 true DE102008001819A1 (de) 2009-11-19

Family

ID=41180222

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810001819 Withdrawn DE102008001819A1 (de) 2008-05-16 2008-05-16 Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008001819A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2660457A1 (de) * 2012-05-02 2013-11-06 Delphi Technologies Holding S.à.r.l. Kraftstoffeinspritzdüse

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10024703A1 (de) 2000-05-18 2001-11-22 Bosch Gmbh Robert Einspritzanordnung für ein Kraftstoff-Speichereinspritzsystem einer Verbrennungsmaschine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10024703A1 (de) 2000-05-18 2001-11-22 Bosch Gmbh Robert Einspritzanordnung für ein Kraftstoff-Speichereinspritzsystem einer Verbrennungsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2660457A1 (de) * 2012-05-02 2013-11-06 Delphi Technologies Holding S.à.r.l. Kraftstoffeinspritzdüse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007035698A1 (de) Kraftstoffeinspritzventil mit verbesserter Dichtheit am Dichtsitz eines druckausgeglichenen Steuerventils
EP1379775A1 (de) Ventil zum steuern von flüssigkeiten
EP1756415B1 (de) Kraftstoffinjektor mit variabler aktorübersetzung
EP2670970B1 (de) Kraftstoffinjektor
DE102005004738A1 (de) Kraftstoffinjektor mit direkter Nadelsteuerung für eine Brennkraftmaschine
DE102008043085A1 (de) Kraftstoffinjektor mit druckausgeglichener Bewegungsübertragung
EP2106500A1 (de) Kraftstoffinjektor
DE102005015997A1 (de) Kraftstoffinjektor mit direkter Steuerung des Einspritzventilgliedes
DE102008002416A1 (de) Kraftstoffinjektor
DE19939448A1 (de) Injektor
EP1925812A1 (de) Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
EP1899597A1 (de) Injektor mit zuschaltbarem druckübersetzer
DE102008001819A1 (de) Kraftstoffinjektor mit verbessertem Öffnungsverhalten
DE102008041553A1 (de) Kraftstoff-Injektor
DE102008000596A1 (de) Injektor
DE10333688B3 (de) Kraftstoffeinspritzvorrichtung
DE10333692B3 (de) Kraftstoffeinspritzvorrichtung
DE102006014245A1 (de) Kraftstoffinjektor
EP2133552B1 (de) Kraftstoffinjektor
DE102005041993B4 (de) Kraftstoffinjektor mit direkt betätigbarem Einspritzventilglied und mit zweistufiger Übersetzung
DE102005041667B4 (de) Injektor mit direkter Nadelsteuerung
DE102012223199A1 (de) Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
DE102009046286A1 (de) Kraftstoffinjektor und Verfahren zu dessen Betreiben
DE102006027484A1 (de) Kraftstoffinjektor mit kraftausgeglichenem Steuerventil
DE10006785A1 (de) Einspritzeinrichtung, Steuerventil und Verfahren zum Einspritzen von Fluid

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20150204

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee