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DE102008001620A1 - Abgassensor - Google Patents

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DE102008001620A1
DE102008001620A1 DE200810001620 DE102008001620A DE102008001620A1 DE 102008001620 A1 DE102008001620 A1 DE 102008001620A1 DE 200810001620 DE200810001620 DE 200810001620 DE 102008001620 A DE102008001620 A DE 102008001620A DE 102008001620 A1 DE102008001620 A1 DE 102008001620A1
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DE
Germany
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housing section
exhaust gas
gas sensor
passageway
housing
Prior art date
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DE200810001620
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English (en)
Inventor
Georg Rixecker
Benjamin Hagemann
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/403Cells and electrode assemblies
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    • GPHYSICS
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Abstract

Es sind schon Abgassensoren bekannt, mit einem ersten Gehäuseabschnitt, der einen Durchgangskanal aufweist, den ein Sensorelement zu einer Messgasseite und zu einer Anschlussseite des Abgassensors hindurchragt und der mittels zumindest eines Dichtelements abgedichtet ist, wobei die Anschlussseite des Sensorelementes von einem zweiten Gehäuseabschnitt eingeschlossen ist, der mit dem ersten Gehäuseabschnitt verbunden ist. Nachteilig ist, dass der zweite Gehäuseabschnitt mit einer Schweißnaht an dem ersten Gehäuseabschnitt befestigt ist, da Schweißen ein kostenintensiver Prozessschritt bei der Herstellung des Abgassensors ist. Bei dem erfindungsgemäßen Abgassensor werden die Herstellungskosten verringert. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der zweite Gehäuseabschnitt (10) in den Durchgangskanal (2) des ersten Gehäuseabschnitts (1) hineinreicht, das zumindest eine Dichtelement (4) umschließt und mit dem ersten Gehäuseabschnitt (1) formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einem Abgassensor nach der Gattung des Anspruchs 1 und des Anspruchs 10.
  • Es ist schon ein Abgassensor aus der EP 978 721 A1 bekannt, mit einem ersten Gehäuseabschnitt, der einen Durchgangskanal aufweist, den ein Sensorelement zu einer Messgasseite und zu einer Anschluss-Seite des Abgassensors hin durchragt und der mittels zumindest eines Dichtelements abgedichtet ist, wobei die Anschluss-Seite des Sensorelementes von einem zweiten Gehäuseabschnitt eingeschlossen ist, der mit dem ersten Gehäuseabschnitt verbunden ist. Nachteilig ist, dass der zweite Gehäuseabschnitt mit einer Schweißnaht an dem ersten Gehäuseabschnitt befestigt ist, da Schweißen ein kostenintensiver Prozessschritt bei der Herstellung des Abgassensors ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der erfindungsgemäße Abgassensor mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass der erste Gehäuseabschnitt mit dem zweiten Gehäuseabschnitt ohne Schweißnaht verbunden wird, indem der zweite Gehäuseabschnitt in den Durchgangskanal des ersten Gehäuseabschnitts hineinreicht, das zumindest eine Dichtelement umschließt und mit dem ersten Gehäuseabschnitt formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden ist. Auf diese Weise werden die Herstellungskosten des Abgassensors verringert.
  • Der erfindungsgemäße Abgassensor mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 10 hat den Vorteil, dass die Lagerung des Kontakthalters und dadurch die Kontaktierung des Sensorelementes verbessert wird, indem der Kontakthalter einstückig mit dem dem Kontakthalter zugewandten Formkörper verbunden ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Abgassensors möglich.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn der zweite Gehäuseabschnitt am Durchgangskanal anliegt und sich an diesem abstützt, da auf diese Weise eine Abdichtung zwischen dem zweiten Gehäuseabschnitt und dem Durchgangskanal erreicht wird. Der zweite Gehäuseabschnitt wird in den Durchgangskanal des ersten Gehäuseabschnitts eingepresst, um diesen in radialer Richtung bezüglich der Längserstreckung des Durchgangskanals festzulegen. Durch ein entsprechendes Übermaß des zweiten Gehäuseabschnitts gegenüber dem Durchgangskanal kann zum einen gute Halterung und zum anderen eine gute Abdichtung erreicht werden.
  • Weiterhin vorteilhaft ist, wenn das zumindest eine Dichtelement in dem zweiten Gehäuseabschnitt zwischen einer der Messgasseite zugewandten Halteschulter und einer der Anschlussseite zugewandten Außenschulter in Längsrichtung des Sensorelementes vorgespannt ist, da auf diese Weise ein Lösen des mindestens einen Dichtelements durch die im Betrieb auftretenden Erschütterungen und Vibrationen zuverlässig verhindert wird.
  • Sehr vorteilhaft ist es, wenn der Durchgangskanal des ersten Gehäuseabschnitts eine Innenschulter aufweist, die formschlüssig mit der Außenschulter des zweiten Gehäuseabschnitts zusammenwirkt, da auf diese Weise eine Festlegung des zweiten Gehäuseabschnitts in einer der beiden axialen Richtungen des Durchgangskanals erreicht wird.
  • Auch vorteilhaft ist, wenn der zweite Gehäuseabschnitt in dem ersten Gehäuseabschnitt zwischen der Innenschulter und einem Anschlag fixiert ist, da der Anschlag den zweiten Gehäuseabschnitt in der anderen axialen Richtung festlegt, so dass keine axiale Relativbewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Gehäuseabschnitt möglich ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführung wird der Anschlag durch ein die Messgasseite des Sensorelementes umgebendes Schutzrohr oder unmittelbar durch den ersten Gehäuseabschnitt gebildet.
  • Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • 1 zeigt im Schnitt einen erfindungsgemäßen Abgassensor gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 einen erfindungsgemäßen Abgassensor gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 3 eine Schnittansicht eines Kontakthalters, der in einem Abgassensor nach 1, 2 und 5 Anwendung finden kann,
  • 4 eine Schnittansicht eines einstückig mit einem Formkörper 12 ausgeführten Kontakthalters 8 gemäß einer alternativen Ausgestaltung, der ebenfalls in einem Abgassensor nach 1, 2 und 5 Anwendung finden kann, und
  • 5 eine Schnittansicht eines Abgassensors gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt im Schnitt einen erfindungsgemäßen Abgassensor gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Der Abgassensor dient beispielsweise der Bestimmung der Sauerstoffkonzentration in einem Abgas einer Brennkraftmaschine. Der Abgassensor kann aber ausdrücklich auch zur Bestimmung anderer physikalischer Größen eines beliebigen Gases verwendet werden.
  • Der Abgassensor hat einen ersten Gehäuseabschnitt 1, der einen Durchgangskanal 2 aufweist, den ein Sensorelement 3 durchragt und der mittels zumindest eines Dichtelements 4 abgedichtet ist. Das Sensorelement 3 erfasst die zu messende physikalische Größe des Abgases. Dazu hat es einen messgasseitigen Abschnitt 3.1 und einen anschlussseitigen Abschnitt 3.2, wobei der messgasseitige Abschnitt 3.1 dem Abgas ausgesetzt ist und der anschlussseitige Abschnitt 3.2 elektrische Anschlusskontakte 5 zur Ableitung der Messsignale des Sensorelementes 3 aufweist. Der anschlussseitig aus dem Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 herausragende Abschnitt des Sensorelementes 3 ist von einem zweiten Gehäuseabschnitt 10 umgeben, wobei der zweite Gehäuseabschnitt 10 mit dem ersten Gehäuseabschnitt 1 mechanisch verbunden ist. Die Anschlusskontakte 5 des Sensorelementes 3 werden von Kontaktfedern 7 kontaktiert, die an einem im zweiten Gehäuseabschnitt 10 vorgesehenen Kontakthalter 8 gehalten sind. Der Kontakthalter 8 liegt am zweiten Gehäuseabschnitt 10 an und ist an diesem abgestützt.
  • Die Kontaktfedern 7 sind mit Anschlusskabeln 24 elektrisch verbunden, die aus dem zweiten Gehäuseabschnitt 10 heraus geführt sind, und in Ausnehmungen oder Taschen 9 des Kontakthalters 8 angeordnet. Der Abgassensor ragt mit dem Sensorelement 3 beispielsweise in ein Abgasrohr 6 einer Brennkraftmaschine hinein.
  • Um den ersten Gehäuseabschnitt 1 mit dem zweiten Gehäuseabschnitt 10 ohne Schweißnaht zu verbinden, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der zweite Gehäuseabschnitt 10 in den Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 hineinreicht, das zumindest eine Dichtelement 4 umschließt und mit dem ersten Gehäuseabschnitt 1 formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden ist. Dabei liegt der zweite Gehäuseabschnitt 10 am Durchgangskanal 2 an und stützt sich an diesem ab. Beispielsweise ist der zweite Gehäuseabschnitt 10 im Durchgangskanal 2 eingepresst. Der zweite Gehäuseabschnitt 10 ist hülsenförmig ausgebildet und beispielsweise aus Blech und mittels Tiefziehen hergestellt.
  • Das zumindest eine Dichtelement 4 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel durch zwei Formkörper 12, 13 und einer zwischen den Formkörpern 12, 13 angeordneten Pulverpackung 11 gebildet. Der anschlussseitige obere Formkörper 12 kann einstückig mit dem Kontakthalter 8 ausgeführt sein (3, 4). Das Sensorelement 3 durchragt die Formkörper 12, 13 und die Pulverpackung 11 durch einen Durchgang 26.
  • Das zumindest eine Dichtelement 4 kann aber auch eine beliebig andere hochtemperaturbeständige Dichtung sein, beispielsweise eine Glasdichtung. Das zumindest eine Dichtelement 4 ist innerhalb des zweiten Gehäuseabschnitt 10 angeordnet und gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in Längsrichtung des Sensorelementes 3 zwischen einer messgasseitigen Halteschulter 14 und einer anschlussseitigen Außenschulter 15 des zweiten Gehäuseabschnitts 10 vorgespannt. Auf diese Weise ist eine Abdichtung sowohl zwischen dem Sensorelement 3 und dem Dichtelement 4 als auch zwischen dem Dichtelement 4 und dem zweiten Gehäuseabschnitt 10 gewährleistet.
  • Der Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 weist eine Innenschulter 16 auf, die formschlüssig mit der Außenschulter 15 des zweiten Gehäuseabschnitts 10 zusammenwirkt und den zweiten Gehäuseabschnitt 10 in axialer Richtung abstützt.
  • Der abgasseitige Abschnitt 3.1 des Sensorelementes 3 ist von einem Innenschutzrohr 18 und einem Außenschutzrohr 19 umgeben, die beide an dem ersten Gehäuseabschnitt 1 befestigt sind. Die Schutzrohre 18, 19 schützen das Sensorelement 3 vor einem Thermoschock.
  • Der zweite Gehäuseabschnitt 10 hat an seinem dem ersten Gehäuseabschnitt 1 abgewandten Ende eine Öffnung 22, in der ein Dichtkörper 23 angeordnet ist, der von zu den Anschlusskontakten 5 des Sensorelementes 3 verlaufenden Anschlussleitungen 24 durchragt wird.
  • Der zweite Gehäuseabschnitt 10 verjüngt sich von seinem abgasseitigen Ende zu seinem anschlussseitigen Ende hin. Die einzelnen Bauteile, also beispielsweise der Dichtkörper 23, der Kontakthalter 8 mit den Kontaktfedern 7 und den Anschlussleitungen 24, das Sensorelement 3 und das zumindest eine Dichtelement 4, werden in den zweiten Gehäuseabschnitt 10 eingefügt, wobei diese alle von einer Seite her oder teilweise von der einen und teilweise von der anderen Seite her eingefügt werden können. Anschließend wird der auf diese Weise vormontierte zweite Gehäuseabschnitt 10 von der Messgasseite des ersten Gehäuseabschnitts 1 her mit seinem anschlussseitigen Abschnitt vorauseilend in den Durchgangskanal 2 bis an die Innenschulter 16 eingeschoben. Daraufhin wird das Innenschutzrohr 18 und das Außenschutzrohr 19 am messgasseitigen Eingang des Durchgangskanals 2 befestigt.
  • 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Abgassensor gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Bei dem Abgassensor nach 2 sind die gegenüber dem Abgassensor nach 1 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel nach 2 unterscheidet sich gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel nach 1 darin, dass der zweite Gehäuseabschnitt 10 nicht von der Messgasseite, sondern von der Anschlussseite her in den Durchgangskanal 2 eingefügt wird.
  • Bei der zweiten Ausführung hat der zweite Gehäuseabschnitt 10 beispielsweise keine Halteschulter 14. Die Funktion der Halteschulter 14 ist in dem Innenschutzrohr 18 integriert, das bei der zweiten Ausführung in den Durchgangskanal 2 hineinreicht und dort befestigt ist, beispielsweise durch Schweißen und/oder Einpressen. Da der zweite Gehäuseabschnitt 10 von oben, also von der Anschlussseite her, in den Durchgangskanal 2 eingefügt wird, kann die Innenschulter 16 des ersten Gehäuseabschnitts 1 erst nach dem Einfügen des ersten Gehäuseabschnitts 1 in den Durchgangskanal 2 durch Umformen, beispielsweise Verstemmen oder Umbördeln, hergestellt werden.
  • Der Kontakthalter 8 liegt wie bei ersten Ausführungsbeispiel am zweiten Gehäuseabschnitt 10 an und ist an diesem abgestützt.
  • 3 zeigt eine Schnittansicht eines einstückig mit einem Formkörper 12 ausgeführten Kontakthalters 8, wie er in einem Abgassensor nach 1, 2 und 5 Anwendung finden kann. Bei der Vorrichtung nach 3 sind die gegenüber dem Abgassensor nach 1 und 2 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Der obere Formkörper 12 und der Kontakthalter 8 bilden einen gemeinsamen Körper, der einen Formkörperabschnitt 12 und einen Kontakthalterabschnitt 8 aufweist. Das Sensorelement 3 durchragt den Formkörperabschnitt 12 durch den Durchgang 26. Die Kontaktfedern 7 sind jeweils in einer am Außenumfang angeordneten Tasche 9 des Kontakthalterabschnitts 8 angeordnet und gelangen durch seitliche Öffnungen 27 in eine Kontaktkammer 28, um die dortigen Anschlusskontakte 5 des Sensorelementes 3 zu kontaktieren. Die Kontaktkammer 28 ist nach oben hin geschlossen, so dass ein Anschlag für das Sensorelement 3 beim Einfügen in den Kontakthalter 8 gebildet ist.
  • 4 zeigt eine Schnittansicht eines einstückig mit einem Formkörper 12 ausgeführten Kontakthalters 8 gemäß einer alternativen Ausgestaltung, wie er in einem Abgassensor nach 1, 2 und 5 Anwendung finden kann.
  • Bei der Vorrichtung nach 4 sind die gegenüber dem Abgassensor nach 1 bis 3 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Der Kontakthalter 8 nach 4 unterscheidet sich von dem Kontakthalter nach 3 darin, dass die Kontaktkammer 28 stirnseitig nicht geschlossen, sondern offen ausgebildet ist. Auf diese Weise sind weniger Hinterschnitte gebildet, so dass sich der Kontakthalter 8 mit angeformtem Formkörper 12 leichter herstellen lässt.
  • 5 zeigt eine Schnittansicht eines Abgassensors gemäß einem dritten Ausführungsbeispiels.
  • Bei dem Abgassensor nach 5 sind die gegenüber dem Abgassensor nach 1 bis 4 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Der Abgassensor gemäß einem alternativen dritten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich gegenüber den beiden Ausführungsbeispielen nach 1 und 2 darin, dass der zweite Gehäuseabschnitt 10 nicht in den Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 hineinreicht, sondern am anschlussseitigen Ausgang 29 des Durchgangskanals 2 an einem Absatz 30 mit dem ersten Gehäuseabschnitt 1 verschweißt ist.
  • Gemeinsam mit den Abgassensoren des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels ist, dass der Kontakthalter 8 mit den Anschlussleitungen 24, das Sensorelement 3 und das zumindest eine Dichtelement 4 in der genannten Reihenfolge am abgasseitigen Ende in den Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 eingefügt werden. Da alle Bauteile bis auf den Dichtkörper 23, die Anschlussleitungen 24 und die Kontaktfedern 7 von einer einzigen Seite her montiert werden, werden die Herstellungskosten des Abgassensors verringert.
  • Der obere Formkörper 12 und der Kontakthalter 8 sind einstückig miteinander verbunden, wie in 3 oder 4 gezeigt ist. Beispielhaft ist in 5 die einstückige Ausführung nach 4 gezeigt. Auf diese Weise ist der Kontakthalter 8 nicht am zweiten Gehäuseabschnitt 10, sondern am oberen Formkörper 12 abgestützt. Zwischen dem zweiten Gehäuseabschnitt 10 und dem Kontakthalter 8 ist ein Ringspalt 33 ausgebildet, so dass die Kontaktierung des Sensorelementes 3 durch die Kontaktfedern 7 nicht beeinträchtigt wird, wenn durch Steinschlag oder andere Einflüsse der zweite Gehäuseabschnitt 10 verformt oder deformiert wird.
  • Der Kontakthalterabschnitt 8 ragt aus dem Durchgangskanal 2 des ersten Gehäuseabschnitts 1 über den Ausgang 29 in den vom zweiten Gehäuseabschnitt 10 eingeschlossenen Innenraum. Der Durchgangskanal 2 ist am Ausgang 29 durch die Innenschulter 16 verengt, wobei der Durchmesser des Ausgangs 29 größer ausgeführt ist als der Durchmesser des Kontakthalterabschnitts 8.
  • Das zumindest eine Dichtelement 4, beispielsweise die Formkörper 12, 13 und die dazwischen angeordnete Pulverpackung 11 werden vom abgasseitigen Ende in den Durchgangskanal 2 eingefügt. Da das Sensorelement 3 beispielsweise vor dem Dichtelement 4 eingefügt wird, müssen die Formkörper 12, 13 und die dazwischen angeordnete Pulverpackung 11 auf das Sensorelement 3 aufgesteckt und anschließend in den Durchgangskanal 2 eingeführt werden. Danach wird der erste Gehäuseabschnitt 1 am abgasseitigen Ende des Durchgangskanals 2 derart verformt, dass die Pulverpackung 11 zwischen den Formkörpern 12, 13 verpresst ist. Dazu wird der erste Gehäuseabschnitt 1 derart verformt, dass die Dichtelemente 11, 12, 13 zwischen der Innenschulter 16 und einem Umformabschnitt 34 axial vorgespannt sind. Beispielsweise wird der Umformabschnitt 34 durch Verstemmen, Umbördeln oder Umbiegen hergestellt. Der Umformabschnitt 34 ist beispielsweise ringkragenförmig ausgeführt und bildet einen konusförmigen Gehäuseabschnitt. Der Abgassensor ist in eine Halterung 36 des Abgasrohrs 6 eingeschraubt, wobei der Umformabschnitt 34 gegen eine Schulter 37 der Halterung 36 gepresst ist. Dadurch wird der Umformabschnitt 34 abgestützt und die Vorspannung der Dichtelemente 11, 12, 13 sicher aufrechterhalten. Der Sechskant 38 des ersten Gehäuseabschnitts 1 zum Einschrauben des Abgassensors kann durch die Ausführung gemäß 5 mit weniger Material ausgebildet sein, da keine Auflagefläche zwischen dem Sechskant und der Halterung 36 für einen Dichtring benötigt wird. Der Dichtring kann entfallen, da die Dichtfläche im Bereich des Umformabschnitts 34 realisiert ist, beispielsweise an den daran befestigten Schutzrohren 18, 19.
  • Die beiden Schutzrohre 18, 19 werden am ersten Gehäuseabschnitt 1 befestigt, beispielsweise indem die Schutzrohre 18, 19 den konusförmigen Gehäuseabschnitt 34 an ihrem einen Ende umschließen und am ersten Gehäuseabschnitt 1 verstemmt und/oder angeschweißt sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 978721 A1 [0002]

Claims (11)

  1. Abgassensor mit einem ersten Gehäuseabschnitt, der einen Durchgangskanal aufweist, den ein Sensorelement zu einer Messgasseite und zu einer Anschlussseite des Abgassensors hin durchragt und der mittels zumindest eines Dichtelements abgedichtet ist, wobei die Anschlussseite des Sensorelementes von einem zweiten Gehäuseabschnitt eingeschlossen ist, der mit dem ersten Gehäuseabschnitt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gehäuseabschnitt (10) in den Durchgangskanal (2) des ersten Gehäuseabschnitts (1) hineinreicht, das zumindest eine Dichtelement (4) umschließt und mit dem ersten Gehäuseabschnitt (1) formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden ist.
  2. Abgassensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gehäuseabschnitt (10) am Durchgangskanal (2) anliegt und sich an diesem abstützt.
  3. Abgassensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Dichtelement (4) in dem zweiten Gehäuseabschnitt (10) zwischen einer der Messgasseite zugewandten Halteschulter (14) und einer der Anschlussseite zugewandten Außenschulter (15) in Längsrichtung des Sensorelementes (3) vorgespannt ist.
  4. Abgassensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Dichtelement (4) gebildet ist durch eine Pulverpackung (11) und durch zwei zwischen der Pulverpackung (11) angeordneten Formkörpern (12).
  5. Abgassensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgangskanal (2) des ersten Gehäuseabschnitts (1) eine Innenschulter (16) aufweist, die formschlüssig mit der Außenschulter (15) des zweiten Gehäuseabschnitts (10) zusammenwirkt.
  6. Abgassensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gehäuseabschnitt (10) in dem ersten Gehäuseabschnitt (1) zwischen der Innenschulter (16) und einem Anschlag (17) fixiert ist.
  7. Abgassensor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) durch ein die Messgasseite des Sensorelementes (3) umgebendes Schutzroh (18) oder unmittelbar durch den ersten Gehäuseabschnitt (1) gebildet ist.
  8. Abgassensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (18) an dem ersten Gehäuseabschnitt (1) befestigt ist.
  9. Abgassensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gehäuseabschnitt (10) an seinem dem ersten Gehäuseabschnitt (1) abgewandten Ende eine Öffnung (22) aufweist, in der ein Dichtkörper (23) angeordnet ist, der von zum Sensorelement (3) verlaufenden Anschlussleitungen (24) durchragt wird.
  10. Abgassensor mit einem ersten Gehäuseabschnitt, der einen Durchgangskanal aufweist, den ein Sensorelement zu einer Messgasseite und zu einer Anschlussseite des Abgassensors hin durchragt und der mittels einer Dichtanordnung bestehend aus zwei Formkörpern und einer zwischen den Formkörpern angeordneten Pulverpackung abgedichtet ist, und mit einem Kontakthalter, der das Sensorelement kontaktierende Kontaktfedern aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakthalter (8) einstückig mit dem dem Kontakthalter (8) zugewandten Formkörper (12) verbunden ist.
  11. Abgassensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Gehäuseabschnitt (10) am Ausgang des Durchgangskanals (2) vorgesehen ist, wobei zwischen dem zweiten Gehäuseabschnitt (10) und dem Kontakthalter (8) ein Ringspalt (33) vorgesehen ist.
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