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DE102008001142A1 - Steuerventil mit einem piezoelektrischen Aktuator - Google Patents

Steuerventil mit einem piezoelektrischen Aktuator Download PDF

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DE102008001142A1
DE102008001142A1 DE200810001142 DE102008001142A DE102008001142A1 DE 102008001142 A1 DE102008001142 A1 DE 102008001142A1 DE 200810001142 DE200810001142 DE 200810001142 DE 102008001142 A DE102008001142 A DE 102008001142A DE 102008001142 A1 DE102008001142 A1 DE 102008001142A1
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Germany
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actuator
control valve
valve
membrane
piston element
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Withdrawn
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DE200810001142
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Inventor
Martin Rossmann
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ZF Friedrichshafen AG
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ZF Friedrichshafen AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/004Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by piezoelectric means
    • F16K31/007Piezoelectric stacks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Steuerventil mit einem Ventilglied (8) und zur Betätigung des Ventilglieds (8) mit einem piezoelektrischen Aktuator (1) und einem elastischen Rückstellelement (10) sowie einem mechanischen Übersetzer, welcher eine Stellbewegung des Aktuators (1) mittels einer beweglich gelagerten Membran (3) übersetzt und auf ein mit dem Ventilglied (8) verbundenes Kolbenelement (9) überträgt, wobei das Rückstellelement (10) derart auf das Kolbenelement (9) wirkt, dass es bei einer Rückstellbewegung des Aktuators (1) eine Rückstellung des Kolbenelements (9) und des Ventilglieds (8) bewirkt. Der Aktuator (1) weist erfindungsgemäß einen Innenraum auf, innerhalb welchem das Rückstellelement (10) zumindest teilweise angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Steuerventil mit einem piezoelektrischen Aktuator gemäß dem Oberbegriff der Merkmale des ersten Patentanspruchs.
  • Derartige Steuerventile werden zur Steuerung oder Regulierung eines Flusses eines Mediums, beispielsweise einer Flüssigkeit oder eines Gases, eingesetzt.
  • Aus der deutschen Patentschrift DE 199 39 476 C2 ist ein Ventil zum Steuern von Flüssigkeiten mit einem Ventilglied bekannt, welches mittels eines piezoelektrischen Aktuators betätigbar ist. Hierzu wird eine Stellbewegung des Aktuators über Ausgleichselemente auf einen mechanischen Übersetzer geleitet, welcher den Stellweg der Stellbewegung vergrößert und auf ein das Ventilglied tragendes Kolbenelement überträgt. Der mechanische Übersetzer besteht hierbei aus einer Membran, welche derart auf einem Auflager gelagert ist, dass sie in einen ersten kürzeren und einen zweiten längeren Hebelarm aufgeteilt ist, wobei die Ausgleichselemente an dem ersten Hebelarm anliegen und das Kolbenelement an dem zweiten Hebelarm. Hierdurch wird die Stellbewegung in Abhängigkeit des Längenverhältnisses der beiden Hebelarme übersetzt. An dem zweiten Hebelarm der Membran liegt ein durch die Stellbewegung vorgespanntes elastisches Rückstellelement an, welches bei einer Rückstellbewegung des Aktuators eine Rückstellung des Kolbenelements und somit des Ventilglieds bewirkt. Der vorgeschlagene mechanische Übersetzer zeichnet sich im Hinblick auf bekannte hydraulische Übersetzer durch einen einfachen Aufbau und prinzipbedingt keine auftretenden Leckageverluste aus.
  • Der Aktuator ist in dem bekannten Ventil durch ein in Richtung der Stellbewegung wirkendes elastisches Vorspannelement gegen eine Seite eines Gehäuseteils vorgespannt, und die Membran ist bei einer Stellbewegung des Aktuators durch das Rückstellelement gegen eine zweite Seite des Gehäuseteils vorgespannt. Die Länge des piezoelektrischen Aktuators ist hierdurch gegenüber der Gesamtlänge des Ventils gering. Piezoelektrische Aktuatoren bestehen in der Regel aus einer Vielzahl hintereinander gereihter Piezoelemente, wobei der maximal erzeugbare Stellweg unmittelbar von der Anzahl der hintereinander gereihten Piezoelemente und somit von der Länge des Aktuators abhängig ist. Der Stellweg des bekannten Ventils ist daher im Verhältnis zu dessen Gesamtlänge gering.
  • Aufgabe der Erfindung ist es somit ein Ventil mit einem einfachen Aufbau zu schaffen, welches im Verhältnis zu seiner Gesamtlänge einen größeren Stellweg aufweist.
  • Die Aufgabe wird durch ein Ventil gemäß dem ersten Patentanspruch gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Das Ventil zeichnet sich gegenüber dem Stand der Technik dadurch aus, dass der Piezoelektrische Aktuator einen Innenraum aufweist, innerhalb welcher das elastische Rückstellelement zumindest teilweise angeordnet ist. Somit wird ein Teil der von dem Rückstellelement benötigten Länge in das Innere des Aktuators verlegt, wodurch sich die Gesamtlänge des Ventils gegenüber der Länge des Aktuators reduziert und das Ventil im Verhältnis zu seiner Gesamtlänge einen größeren Stellweg aufweist. Bevorzugt erstreckt sich der Innenraum durch den gesamten Aktuator, welcher hierdurch einfacher herstellbar ist.
  • Zur direkten Übertragung der zur Rückstellung des Ventilglieds benötigten Rückstellkraft auf das Kolbenelement, liegt das Rückstellelement in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung unmittelbar an dem Kolbenelement an, wobei das Rückstellelement bevorzugt eine Druckspiralfeder ist, jedoch auch ein beliebiges anderes elastisches Bauteil sein kann, beispielsweise eine Tellerfeder oder ein Gummielement. In einer Weiterbildung hiervon liegt das Kolbenelement derart an der Membran an, dass eine Übertragung der Stell- oder Rückstellbewegung von der Membran auf das Kolbenelement nur in eine Bewegungsrichtung möglich ist. Das Kolbenelement braucht daher nur an einer Seite der Membran anliegen statt an zwei Seiten, wie bei dem bekannten Ventil und kann somit einfacher gestaltet sein und das Ventil kann bei der Montage einfacher zusammengesetzt werden. Zur Fixierung der Membran in dem Gehäuse kann dabei das Kolbenelement durch das Rückstellelement gegen die Membran vorgespannt sein.
  • Zur größtmöglichen Verringerung der Gesamtlänge des Ventils sieht eine weiter vorteilhafte Ausbildung der Erfindung vor, dass das Rückstellelement vollständig in dem Innenraum des Aktuators angeordnet ist. Das Kolbenelement kann dementsprechend auch in den Innenraum hineinragen.
  • Auf Grund des großen Stellwegs des Ventils bei einer geringen Gesamtlänge und durch die hohe Stellgeschwindigkeit des piezoelektrischen Aktuators kann das Ventil schnell eine relativ große Durchflussfläche bereitstellen. Es eignet sich daher gut zur Regelung oder Steuerung eines Fahrzeuggetriebes, beispielsweise eines Automatgetriebes oder eines Doppelkupplungsgetriebes, bei welchen während eines Schaltvorgangs innerhalb kurzer Zeit eine große Menge Hydraulikflüssigkeit auf die das Getriebe steuernden Hydraulikaktuatoren verteilt werden muss.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen und Zeichnungen näher erläutert, aus welchen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen entnommen werden können. Es zeigen jeweils in schematischer Darstellung,
  • 1 eine vorteilhafte Ausgestaltung eines Ventils bei welchem sich ein Innenraum über die gesamte Länge eines Aktuators erstreckt, wobei ein Rückstellelement vollständig in dem Innenraum Aktuator angeordnet ist;
  • 2 eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung eines Ventils bei welchem ein Kolbenelement durch einen rohrförmigen Aktuator geführt wird, wobei das Kolbenelement in der Ausgangsstellung des Ventils gegen einen Gehäuseanschlag vorgespannt ist;
  • 3 eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines Ventils bei welchem ein Rückstellelement und ein Ventilglied vollständig innerhalb eines Innenraums eines Aktuators angeordnet sind.
  • Das in 1 dargestellte Ventil weist einen hohlen piezoelektrischen Aktuator 1 auf, dessen Innenraum sich über seine gesamte Länge erstreckt. Dabei liegt der Aktuator 1 an einer Stirnseite an einem ortsfesten Gehäuse 2 an und an einer gegenüberliegenden Stirnseite über einen Kantenschutz 7 an einer als mechanischer Übersetzer dienenden Membran 3 an. Die Membran 3, vorzugsweise eine Tellerfeder, ist durch ein mit dem Gehäuse 2 verbundenes Auflager 4 beweglich gelagert und in einen ersten kurzen Hebelarm 5 und einen zweiten langen Hebelarm 6 unterteilt, wobei der Aktuator 1 über den Kantenschutz 7 an dem ersten Hebelarm 5 anliegt. Der Kantenschutz 7 wirkt einer lokalen Überlastung des meist spröden Aktuatormaterials entgegen, indem er die zwischen der Membran 3 und dem Aktuator 1 wirkende Last gleichmäßig über die der Membran 3 zugewandet Stirnseite des Aktuators 1 verteilt. Der zweite Hebelarm 6 der Membran 3 liegt an einer Schulter eines mit einem kugelförmigen Ventilglied 8 verbundenen Kolbenelements 9 an, das durch ein koaxial in dem Innenraum des Aktuars 1 angeordnetes Rückstellelement 10 gegen die Membran 3 vorgespannt ist. Eine Übertragung der Stellbewegung von der Membran 3 auf das Kolbenelement 9 ist somit nur in eine Bewegungsrichtung möglich.
  • Zur Betätigung des Ventils wird an dem Aktuator 1 eine elektrische Spannung angelegt, wodurch er als Stellbewegung eine von der Spannung abhängige Ausdehnung in axiale Richtung erfährt. Da der Aktuator 1 mit einer Stirnseite an dem ortsfesten Gehäuse 2 anliegt, wird die Stellbewegung auf den ersten Hebelarm 5 der Membran 3 übertragen und durch den zweiten Hebelarm 6 gemäß dem Hebelgesetz auf das Kolbenelement 9 weitergeleitet, welches dabei gegen die Vorspannung des Rückstellelements 10 axial verschoben wird. Der von dem Aktuator 1 bei der Ausdehnung erzeugte Stellweg vergrößert sich durch die Membran 3 entsprechend dem Verhältnis des langen Hebelarms 6 zu dem kurzen Hebelarm 5. Bei der Stellbewegung löst das Kolbenelement 9 das Ventilglied 8 von einem Ventilsitz 11, gegen welchen das Ventilglied 8 in der dargestellten Ausgangslage gedrückt ist und bewegt es gegen einen weiteren Ventilsitz 12. Zur Rückstellung des Ventils wird der Aktuator 1 von der elektrischen Spannung abgetrennt, woraufhin er sich im Sinne einer Rückstellbewegung zusammenzieht. Hierbei kann die Membran 3 der Rückstellbewegung des Aktuators 1 folgen und das Rückstellelement 10 die bei der Stellbewegung aufgebaute Spannung durch eine Rückstellbewegung des Kolbenelements 9 abbauen. Das Ventilglied 8 löst sich dabei von dem weiteren Ventilsitz 12 und wird wieder in die Ausgangslage zurückbewegt.
  • Die Membran 3 muss ausreichend fest sein, um nicht unter der von dem Aktuator 1 erzeugten Spannung zu brechen, wenn das Ventilglied 8 gegen den weiteren Ventilsitz 12 gedrückt ist und um die Übertragung der Stellbewegung von dem Aktuator 1 auf das Kolbenelement 9 selbst bei einer hohen mechanischen Übersetzung oder bei einem gegen das Ventilglied 8 wirkenden Mediumsdruck zu ermöglichen.
  • Da das Rückstellelement 10 die Membran 3 über das Kolbenelement 9 ständig gegen das Auflager 4 und den Kantenschutz 7 vorspannt, reagiert das Ventil empfindlich auf eine Längenänderung des Aktuators 1 gegenüber dem Gehäuse 2. Das Gehäuse 2 sollte daher eine ähnliche oder idealerweise gleiche Wärmeausdehnung wie der Aktuator 1 aufweisen, um eine ungewollte Betätigung des Ventils auf Grund unterschiedlicher Wärmeausdehnungen zu vermeiden.
  • Bei dem in 2 dargestellten Ventil ist der mechanische Übersetzer auf der dem Ventilglied 8 gegenüberliegenden Seite des Aktuators 1 angeordnet und die Richtung der Stellbewegung des Aktuators 1 ist gegenüber der Richtung der Stellbewegung des Aktuators 1 aus 1 umgekehrt. Das Kolbenelement 9 ist durch den gesamte Innenraum des Aktuator 1 hindurchgeführt und liegt in der dargestellten Ausgangslage des Ventils durch das Rückstellelement 10 vorgespannt an einem Gehäuseanschlag 13 an, wobei es die Membran 3 leicht vorspannt. Der Gehäuseanschlag 13 begrenzt hierbei die bei der Rückstellbewegung des Ventils von dem Kolbenelement 9 zurückgelegte Wegstrecke, wodurch das Ventil in seiner Ausgangslage im Öffnungssinne betätigt ist und ein geringer Spalt 14 zwischen dem Kantenschutz 7 und der Membran 3 vorhanden ist, welcher Wärmeausdehnungsunterschiede zwischen dem Aktuator 1 und dem Gehäuse 2 kompensiert. Das Kolbenelement 9 weist an seinem der Membran 3 zugewandten Ende eine Erhebung 18 auf, welche zusammen mit der leichten Vorspannung der Membran 3 ein Verrutschen der Membran 3 gegenüber dem Kolbenelement 9 verhindert.
  • Bei einer Aktivierung des Aktuators 1 wird zuerst ein Teil des von dem Aktuator 1 erzeugten Stellwegs zur Überbrückung des Spalts 14 zwischen der Membran 3 und dem Kantenschutz 7 verwandt. Der verbleibende Teil des Stellwegs wird durch die Membran 3 vergrößert und auf das Kolbenelement 9 übertragen, welches das Ventilglied 8 im Schließsinne gegen den Ventilsitz 11 drückt. Bei einer Rückstellbewegung drückt das Rückstellelement 10 das Kolbenelement 9 und somit das Ventilglied 8, sowie die Membran 3 in die Ausgangslage zurück.
  • 3 stellt eine besonders kompakte Ausführungsform des Ventils dar, bei welcher neben dem Rückstellelement 10 auch das Ventilglied 8 vollständig in dem Innenraum des Aktuators 1 angeordnet ist. In den sich in dem Innenraum befindlichen Teil des Gehäuses 2 ist eine Ventilkammer 15 eingearbeitet, welche über zwei Zugangsbohrungen 16 von einem Medium durchflossen werden kann, wobei eine der Zugangsbohrungen 16 konzentrisch zu dem Aktuator 1 verläuft und einen Ventilsitz 11 aufweist. Gegen den Ventilsitz 11 ist in der gezeigten Ausgangslage des Ventils das Ventilglied 8 durch das ebenfalls in der Ventilkammer 15 angeordnete Rückstellelement 10 vorgespannt, wodurch das Ventil im Schließsinne betätigt ist. Das mit dem Ventilglied 8 verbundene Kolbenelement 9 ist ebenfalls konzentrisch zu dem Aktuator 1 angeordnet und axial verschieblich aus der Ventilkammer 15 geführt, wobei es außerhalb der Ventilkammer 15 an der Membran 3 anliegt und diese gegen den Kantenschutz 7 vorspannt. Zwischen dem Auflager 4 und der Membran 3 befindet sich hierdurch ebenfalls ein geringer Spalt 14, welcher Wärmeausdehnungsunterschiede zwischen dem Aktuator 1 und dem Gehäuse 2 ausgleicht. Bei einer Aktivierung des Aktuators 1 wird der äußere Rand der Membran 3 durch die Stellbewegung zuerst nach unten gedrückt bis der Spalt 14 überwunden ist und die Membran 3 an dem Auflager 4 anliegt. Anschließend drückt die Stellbewegung den inneren Rand, an welchem das Kolbenelement 9 anliegt gegen die Vorspannung des Rückstellelements nach unten, wodurch sich das Ventilglied 8 von dem Ventilsitz 11 löst und das Medium die Ventilkammer 15 über die beiden Zugangsbohrungen 16 durchströmen kann. Der erste Hebelarm 5 befindet sich hierbei zwischen dem Punkt, an welchem das Auflager 4 an der Membran 3 anliegt und dem Punkt, an welchem der Kantenschutz 7 an der Membran 3 anliegt und der zweite Hebelarm 6 befindet sich zwischen dem Punkt, an welchem das Auflager 4 an der Membran 3 anliegt und dem Punkt an welchem das Kolbenelement 9 an der Membran 3 anliegt. Bei Deaktivierung des Aktuators 1 bewegt die Vorspannung des Rückstellelements 10 das Kolbenelement 9, das Ventilglied 8 und die Membran 3 ebenfalls wieder zurück in die Ausgangslage.
  • Selbstverständlich können die in 1 bis 3 gezeigten Ventile auch derart gestaltet sein, dass das Rückstellelement 10 zum Teil in dem Innenraum des Aktuators 1 angeordnet ist und zum Teil außerhalb des Innenraums, bei spielsweise indem der Kantenschutz 7 oder das Gehäuse 2 und das Rückstellelement 10 besonders lang ausgeführt sind. Das Kolbenelement 9 und das Ventilglied 8 können aus einem gemeinsamen Bauteil bestehen oder je ein eigenständiges Bauteilen bilden, welche miteinander verbunden sind. Diese Verbindung kann lösbar und drehbar oder drehfest sein, beispielsweise in der Art einer Wellen-Naben-Verbindung oder unlösbar, beispielsweise in Form einer Schweißverbindung. Der Aktuator 1 kann selbstverständlich im Quer- oder Längsschnitt auch U-förmig sein oder eine andere zum Teil offene Form aufweisen, wobei unter dem Innenraum dann der Raum zu verstehen ist, welcher zum größten Teil von dem Aktuator 1 umgeben ist.
  • Bevorzugt ist der Aktuator 1 durch Dichtmittel 17 gegen das das Ventil durchströmende Medium abgedichtet, wozu in 2 und 3 jeweils eine O-Ring-Dichtung zwischen dem Kolbenelement 9 und dem Gehäuse 2 angeordnet ist. Es können jedoch beliebige Dichtmittel 17 eingesetzt werden, beispielsweise Wellendichtringe oder Faltenbalge.
  • Die in den 1 bis 3 abgebildeten Membranen 3 sind als Tellerfedern mit radial zum Mittelpunkt verlaufenden Einschnitten ausgebildet, wodurch sie aus mehreren kuchenstückartigen Abschnitten bestehen, die am äußeren Rand miteinander verbunden sind. Die Abschnitte können jedoch auch an einer beliebigen Stelle, beispielsweise am inneren Rand, miteinander verbunden sein oder getrennt voneinander sein. Die in den 1, 2 und 3 abgebildeten Auflager 4 oder die Kantenschützer 7 können sowohl durchgehend ringförmig sein, als auch aus einzelnen Segmenten bestehen, welche ringförmig um das Kolbenelement 8 angeordnet sind.
  • Bevorzugt ist das Auflager 4 austauschbar gegen andere Auflager 4, welche an jeweils unterschiedlichen Bereichen der Membran 3 anliegen, wodurch die von der Membran 3 erzeugte Übersetzung auf einfache Weise variiert werden kann. Der Aktuator 1 kann somit zusammen mit dem mechanischen Übersetzer, dem Rückstellelement 10 und gegebenenfalls dem Kolbenelement 8 zu einer funktionellen Einheit zusammengefasst sein, welche durch einen einfachen Austausch des Auflagers 4 an unterschiedliche Ventile mit unterschiedlichen benötigten Stellwegen angepasst werden kann.
  • 1
    Aktuator
    2
    Gehäuse
    3
    Membran
    4
    Auflager
    5
    erster Hebelarm
    6
    zweiter Hebelarm
    7
    Kantenschutz
    8
    Ventilglied
    9
    Kolbenelement
    10
    Rückstellelement
    11
    Ventilsitz
    12
    Ventilsitz
    13
    Gehäuseanschlag
    14
    Spalt
    15
    Ventilkammer
    16
    Zugangsbohrung
    17
    Dichtmittel
    18
    Erhebung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19939476 C2 [0003]

Claims (10)

  1. Steuerventil mit einem Ventilglied (8) und zur Betätigung des Ventilglieds (8) einem piezoelektrischen Aktuator (1) und einem elastischen Rückstellelement (10), sowie einem mechanischen Übersetzer, welcher eine Stellbewegung des Aktuators (1) mittels einer beweglich gelagerten Membran (3) übersetzt und auf ein mit dem Ventilglied (8) verbundenes Kolbenelement (9) überträgt, wobei das Rückstellelement (10) derart auf das Kolbenelement (9) wirkt, dass es bei einer Rückstellbewegung des Aktuators (1) eine Rückstellung des Kolbenelements (9) und des Ventilglieds (8) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (1) einen Innenraum aufweist und dass das Rückstellelement (10) zumindest teilweise innerhalb des Innenraums angeordnet ist.
  2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Innenraum durch den gesamten Aktuator (1) erstreckt.
  3. Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenelement (9) durch den gesamten Innenraum des Aktuators (1) hindurchgeführt wird.
  4. Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (1) rohrförmig ist, wobei das Rückstellelement (10) koaxial in dem Innenraum des Aktuators (1) angeordnet ist.
  5. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (10) unmittelbar an dem Kolbenelement (9) anliegt.
  6. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (10) vollständig innerhalb des Innenraums des Ak tuators (1) angeordnet ist, wobei das Kolbenelement (9) zumindest teilweise in dem Innenraum angeordnet ist.
  7. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenelement (9) durch das Rückstellelement (10) gegen die Membran (3) vorgespannt ist.
  8. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenelement (9) in der Ausgangsstellung des Ventils gegen einen ortsfesten Anschlag (13) vorgespannt ist.
  9. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (3) derart an dem Kolbenelement (9) anliegt, dass eine Übertragung der Stell- oder Rückstellbewegung zwischen der Membran (3) und dem Kolbenelement (9) nur in eine Bewegungsrichtung möglich ist.
  10. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil zur Regelung oder Steuerung eines Fahrzeuggetriebes verwendet wird.
DE200810001142 2008-04-14 2008-04-14 Steuerventil mit einem piezoelektrischen Aktuator Withdrawn DE102008001142A1 (de)

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