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DE102008001070A1 - Ventileinheit für feststoffhaltige Fluide - Google Patents

Ventileinheit für feststoffhaltige Fluide Download PDF

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DE102008001070A1
DE102008001070A1 DE102008001070A DE102008001070A DE102008001070A1 DE 102008001070 A1 DE102008001070 A1 DE 102008001070A1 DE 102008001070 A DE102008001070 A DE 102008001070A DE 102008001070 A DE102008001070 A DE 102008001070A DE 102008001070 A1 DE102008001070 A1 DE 102008001070A1
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DE
Germany
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valve member
valve
unit according
valve unit
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Withdrawn
Application number
DE102008001070A
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English (en)
Inventor
Sebastian Geiger
Herbert Stiefel
Anton Berchtold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/072Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members
    • F16K11/076Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Abstract

Es sind schon Magnetventile für feststoffhaltige Fluide bekannt, die einen Ventilsitz und ein mit dem Ventilsitz zusammenwirkendes Ventilglied aufweisen und in Vergießanlagen zum Vergießen von Gießharz in elektrische Geräte eingesetzt werden. Die Anzahl der Magnetventile entspricht der Anzahl der gleichzeitig zu vergießenden elektrischen Geräte. Nachteilig ist, dass an den Ventilgliedern der Magnetventile Ablagerungen auftreten, die zu Undichtigkeiten der Magnetventile und zur ungleichen Mengendosierung in die elektrischen Geräte führen. Die Magnetventile müssen daher in vergleichsweise kurzen Intervallen ausgetauscht werden, was zu hohen Wartungskosten führt. Bei der erfindungsgemäßen Ventileinheit werden die Wartungskosten verringert. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zur Strömungsverbindung des Eingangs (1) mit den Ausgängen (2) Durchgangsbohrungen (8) am Ventilglied (4) vorgesehen sind.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Ventileinheit nach der Gattung des Hauptanspruchs.
  • Es ist schon ein Magnetventil für feststoffhaltige Fluide aus der DE 44 05 762 A1 bekannt, das einen Ventilsitz und ein mit dem Ventilsitz zusammenwirkendes Ventilglied aufweist. Mehrere Magnetventile gemäß der DE 44 05 762 A1 werden in einer Vergießanlage zum Vergießen von Gießharz in elektrische Geräte eingesetzt. Die Anzahl der Magnetventile entspricht der Anzahl der gleichzeitig zu vergießenden elektrischen Geräte. Nachteilig ist, dass an den Ventilgliedern der Magnetventile Ablagerungen auftreten, die zu Undichtigkeiten der Magnetventile und zur ungleichen Mengendosierung in die elektrischen Geräte führen. Die Magnetventile müssen daher in vergleichsweise kurzen Intervallen ausgetauscht werden, was zu hohen Wartungskosten führt. Außerdem entstehen Kosten durch die Ausfallzeiten der Fertigungsanlage und durch wegen ungleicher Vergießmengen verursachtem Ausschuss.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Ventileinheit mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass weniger Ablagerungen auftreten und die Wartungskosten verringert werden, indem eine alternative Ventilbauart eingesetzt wird, die einen vollkommen geradlinigen Durchfluss ohne Störkanten, Drosselstellen und Umlenkungen aufweist. Die erfindungsgemäße Ausführung weist ein drehbares oder axial verstellbares Ventilglied auf, das den Eingang über Durchgangsbohrungen im Ventilglied geradlinig mit mehreren Ausgängen verbindet, wodurch das Fluid auf die Ausgänge verteilt wird. Außerdem wird erreicht, dass über jeden Ausgang die gleiche Fluidmenge abgefüllt wird.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Ventileinheit möglich.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn die Ausgänge in den Ventilgliedkanal führen, wobei die Ausgänge und die Verteilerkanäle am Ventilgliedkanal diametral gegenüberliegend angeordnet sind. Auf diese Weise kann die Durchgangsbohrung im Ventilglied den Verteilerkanal mit dem Ausgang geradlinig verbinden.
  • Weiterhin vorteilhaft ist, wenn das Ventilglied zylinderförmig oder stabförmig ausgebildet ist, da es auf diese Weise drehbar ist und mehrere Ausgänge gemeinsam steuern kann.
  • Sehr vorteilhaft ist es, wenn das Ventilglied in zumindest einer im Ventilgliedkanal angeordneten Lagerbuchse gelagert ist, da auf diese Weise das Passungsspiel und die genaue Flucht der Durchgangsbohrungen zu den Verteilerkanälen und den Ausgängen gewährleistet ist.
  • Auch vorteilhaft ist, wenn das Ventilglied zwischen den Durchgangsbohrungen ringförmige Dichtnuten aufweist, da die Durchgangsbohrungen auf diese Weise besser gegeneinander abgedichtet werden und es im Ventilgliedkanal zu keinen Querströmungen über die Leckspalte kommt.
  • Des weiteren vorteilhaft ist, wenn in den Dichtnuten Dichtmittel vorgesehen sind, die die Leckspalte zwischen dem Ventilgliedkanal und dem Ventilglied abdichten und dadurch das Festkleben des Ventilglieds durch in den Dichtspalt eingedrungenes Gießharz verhindert wird.
  • Darüber hinaus vorteilhaft ist, wenn die Dichtnuten über Befüllkanäle mit einem Schmiermittel befüllbar sind, da das Schmiermittel neben der Verringerung der Reibung zwischen dem Ventilgliedkanal und dem Ventilglied auch eine Abdichtung erreicht. Als Schmiermittel wird beispielsweise Glykol eingesetzt.
  • Vorteilhaft ist, wenn das Ventilglied mittels eines Aktors drehend oder axial verstellbar ist. Gemäß dem Ausführungsbeispiel wird eine pneumatische Stelleinheit zum Antrieb des Ventilglieds verwendet.
  • Außerdem vorteilhaft ist, wenn der Ventilgliedkanal in einem Ventilgehäuse ausgebildet ist, das in Längsrichtung des Ventilgliedkanals gesehen in mehrere Teilsegmente geteilt ist. Auf diese Weise ist der Ventilgliedkanal hinsichtlich seiner Toleranzen passgenauer herstellbar, wodurch weniger Leckage im Ventilgliedkanal auftritt bzw. weniger Abdichtungsaufwand erforderlich ist. Außerdem werden für die Herstellung keine Tieflochbohrer benötigt.
  • Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • 1 zeigt im Schnitt eine erfindungsgemäße Ventileinheit,
  • 2 im Schnitt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Ventileinheit nach 1,
  • 3 die erfindungsgemäße Ventileinheit nach 1 bestehend aus mehreren Teilsegmenten und
  • 4 ein einzelnes Teilsegment der Ventileinheit nach 3.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt im Schnitt eine erfindungsgemäße Ventileinheit.
  • Die erfindungsgemäße Ventileinheit hat einen Eingang 1 und mehrere Ausgänge 2. Es ist ein in einem Ventilgliedkanal 3 drehbar gelagertes Ventilglied 4 vorgesehen, das den Eingang 1 mit den Ausgängen 2 strömungsverbinden kann oder diese Strömungsverbindung unterbricht.
  • Der Eingang 1 mündet in einen Eingangskanal 5, der über Verteilerkanäle 6 in den Ventilgliedkanal 3 führt. Am Ventilgliedkanal 3 schließen die Ausgänge 2 an. In dem Ventilgliedkanal 3 ist das Ventilglied 4 drehbar oder axial beweglich angeordnet, das die Verteilerkanäle 6 abhängig von seiner Winkel- oder Axialposition mit den Ausgängen 2 strömungsverbinden kann oder diese Strömungsverbindung sperrt. Das Ventilglied 4 ist zylinderförmig oder stabförmig, beispielsweise als Welle, und der Ventilgliedkanal 3 hohlzylinderförmig ausgeführt. Das Ventilglied 4 kann aber auch eine andere Form haben und beispielsweise als Flachschieber mit einem rechteckförmigen Querschnitt ausgeführt sein, der in einem quaderförmigen Ventilgliedkanal 3 angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Ventilglied 4 Durchgänge oder Durchgangsbohrungen 8 aufweist, über die die Verteilerkanäle 6 mit den Ausgängen 2 strömungsverbindbar sind.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist jedem Verteilerkanal 6 ein Ausgang 2 zugeordnet, wobei alle Ausgänge 2 über das Ventilglied 4 gesteuert werden. Das Ventilglied 4 verbindet den Eingang 1 in seiner Offenstellung beispielsweise mit allen Ausgängen 2, so dass der über den Eingang 1 eintretende Volumenstrom auf alle Ausgänge 2 verteilt wird. In seiner Schließstellung verschließt das Ventilglied alle Ausgänge 2. Selbstverständlich könnte auch vorgesehen sein, dass in einer Stellung des Ventilglieds 4 nur einige der Ausgänge 2 geöffnet und die übrigen Ausgänge 2 geschlossen sind und in einer anderen Stellung in umgekehrter Weise. Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind die Verteilerkanäle 6 und die Ausgänge 2 bezüglich einer Längsachse des Ventilgliedkanals 3 diametral gegenüberliegend am Ventilgliedkanal 3 angeordnet, so dass das Fluid bei einer Offenstellung des Ventilglieds 4 von den Verteilerkanälen 6 aus über die Durchgangsbohrungen 8 des Ventilglieds 4 in die Ausgänge 2 gelangt. In ihrer gedachten Verlängerung sind die Verteilerkanäle 6 und die Ausgänge 2 fluchtend zueinander angeordnet.
  • Das Ventilglied 4 kann unmittelbar in dem Ventilgliedkanal 3 oder in einer im Ventilgliedkanal angeordneten Lagerbuchse 10 gelagert sein. Die Lagerbuchse 10 ist aus einem verschleißfesten Material hergestellt, beispielsweise aus Hartmetall. Ebenso kann das Ventilglied aus einem verschleißfesten Material hergestellt sein, beispielsweise aus Hartmetall.
  • Das Ventilglied 4 ist und/oder der Ventilgliedkanal 4 sind derart ausgeführt, dass das Fluid im wesentlichen nur über die Durchgangsbohrungen 8 und nicht über einen Leckspalt 9 zwischen dem Ventilgliedkanal 3 und dem Ventilglied 4 in Richtung der Ausgänge 2 strömt. Dies wird erfindungsgemäß durch eine passgenaue Anordnung des Ventilglieds 4 in dem Ventilgliedkanal 3 und/oder durch eine Abdichtung des Leckspaltes 9 zwischen den Durchgangsbohrungen 8 erreicht. Zur Abdichtung der Leckspalte 9 kann das Ventilglied 4 in Längsrichtung gesehen zwischen den Durchgangsbohrungen 8 ringförmige Dichtnuten 11 aufweisen, in denen Dichtmittel 12 angeordnet sind. Als Dichtmittel 12 sind Dichtringe, beispielsweise Kolbendichtringe oder Teflonringe, verwendbar. Auf diese Weise wird ein Aushärten des Fluids in den Leckspalten vermieden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Verstellkräfte zum Verstellen des Ventilglieds 4 nicht durch ausgehärtetes Fluid im Ventilgliedkanal 4 erhöhen. Anstatt statischer Dichtmittel 12 können die Dichtnuten 11 auch über Befüllkanäle mit einem separaten Fluid, beispielsweise Glykol, befüllt werden, das neben der Abdichtung auch der Schmierung zwischen dem Ventilgliedkanal 3 und dem Ventilglied 4 dient.
  • Das Ventilglied 4 ist mittels eines Aktors 15 drehend oder axial verstellbar. Als Aktor 15 wird beispielsweise eine pneumatische oder hydraulische Stelleinheit oder ein Elektromotor verwendet.
  • 2 zeigt im Schnitt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Ventileinheit nach 1.
  • Bei der Ventileinheit nach 2 sind die gegenüber der Ventileinheit nach 1 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • 3 zeigt die erfindungsgemäße Ventileinheit nach 1 bestehend aus mehreren Teilsegmenten.
  • Bei der Ventileinheit nach 3 sind die gegenüber der Ventileinheit nach 1 und 2 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Die Ventileinheit hat ein Ventilgehäuse 16 mit dem Eingang 1, den Ausgängen 2 und dem Ventilgliedkanal 4. Gemäß der weiteren Ausführung nach 3 ist das Ventilgehäuse 16 in Längsrichtung des Ventilgliedkanals 3 gesehen in mehrere Teilsegmente 17 geteilt, die dicht miteinander verschraubt sind. Auf diese Weise lässt sich der Ventilgliedkanal 3 passgenauer herstellen. Die Teilsegmente 17 sind beispielsweise quaderförmig ausgeführt und weisen Abschnitte des Ventilgliedkanals 3 und des Eingangskanals 5 auf.
  • 4 zeigt ein einzelnes Teilsegment der Ventileinheit nach 3.
  • Bei der Ventileinheit nach 4 sind die gegenüber der Ventileinheit nach 1 bis 3 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Da sich durch die erfindungsgemäße Ausführung kaum Ablagerungen am Ventilglied festsetzen können, ist die erfindungsgemäße Ventileinheit beispielsweise geeignet für das Vergießen von feststoffhaltigen, abrasiven Fluiden, beispielsweise Gießharz, in elektrische Geräte, z. B Zündspulen. In der Vergießanlage hat die Ventileinheit so viele Ausgänge wie elektrische Geräte mit Gießharz gleichzeitig befüllt werden sollen. Alle verschleißrelevanten Bauteile können bei Bedarf auch in Hartmetall oder Keramik angefertigt werden, falls der Verschleiß durch die abrasiven Füllstoffe (z. B. Quarzmehl) dies notwendig macht.
  • Die erfindungsgemäße Ventileinheit ist beispielsweise von der übrigen Vergießanlage thermisch entkoppelt, um das Aushärten der Vergussmasse zu verzögern. Durch die thermische Entkopplung wird eine Wärmeübertragung zwischen der Ventileinheit und der übrigen Vergießanlage durch entsprechende Maßnahmen vermieden. Zusätzlich kann die erfindungsgemäße Ventileinheit durch eine Kühleinrichtung gekühlt sein, um das Aushärten des Gießharzes zu verzögern und damit das Wartungsintervall für die Ventileinheit zu verlängern.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4405762 A1 [0002, 0002]

Claims (11)

  1. Ventileinheit für feststoffhaltige Fluide, mit einem Eingang und mehreren Ausgängen und mit einem in einem Ventilgliedkanal gelagerten Ventilglied, mittels dem eine Strömungsverbindung zwischen dem Eingang und zumindest einem der Ausgänge steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Strömungsverbindung des Eingangs (1) mit den Ausgängen (2) Durchgangsbohrungen (8) am Ventilglied (4) vorgesehen sind.
  2. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang (1) in einen Eingangskanal (5) mündet, der über Verteilerkanäle (6) in den Ventilgliedkanal (3) führt.
  3. Ventileinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge (2) in den Ventilgliedkanal (3) führen, wobei die Ausgänge (2) und die Verteilerkanäle (6) am Ventilgliedkanal (3) diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
  4. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied (4) zylinderförmig oder stabförmig ausgebildet ist.
  5. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied (4) in zumindest einer im Ventilgliedkanal (3) angeordneten Lagerbuchse (10) gelagert ist.
  6. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied (4) zwischen den Durchgangsbohrungen (8) ringförmige Dichtnuten (11) aufweist.
  7. Ventileinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dichtnuten (11) Dichtmittel (12) vorgesehen sind.
  8. Ventileinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Befüllkanäle vorgesehen sind, über die die Dichtnuten (11) mit einem Schmiermittel befüllbar sind.
  9. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied (4) mittels eines Aktors (15) drehend oder axial verstellbar ist.
  10. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilgliedkanal (3) in einem Ventilgehäuse (16) ausgebildet ist, das in Längsrichtung des Ventilgliedkanals (3) gesehen in mehrere Teilsegmente (17) geteilt ist.
  11. Vergießanlage zum Vergießen von Gießharz in elektrische Geräte mit einer Ventileinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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