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DE102008000813A1 - Überwachungssystem und korrespondierendes Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers - Google Patents

Überwachungssystem und korrespondierendes Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers Download PDF

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DE102008000813A1
DE102008000813A1 DE102008000813A DE102008000813A DE102008000813A1 DE 102008000813 A1 DE102008000813 A1 DE 102008000813A1 DE 102008000813 A DE102008000813 A DE 102008000813A DE 102008000813 A DE102008000813 A DE 102008000813A DE 102008000813 A1 DE102008000813 A1 DE 102008000813A1
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DE
Germany
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predetermined
alarm signal
images
evaluation
optical display
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Withdrawn
Application number
DE102008000813A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Wingbermuehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102008000813A1 publication Critical patent/DE102008000813A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/16Devices for psychotechnics; Testing reaction times ; Devices for evaluating the psychological state
    • A61B5/162Testing reaction times
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    • G08B13/18Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Überwachungssystem mit mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) zur Erzeugung von Bildern eines vorgegebenen Überwachungsbereichs (2), wobei eine Auswerte- und Steuereinheit (20) die von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erzeugten Bilder empfängt, aufbereitet und auf mindestens einer optischen Anzeigeeinheit (30) darstellt, wobei ein Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal erzeugt, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist, wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) eine aktuelle Benutzerreaktion über mindestens eine Eingabeeinheit (42) erfasst und auswertet und wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) ein Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgibt, wenn die auf das vorgegebene Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt, und ein korrespondierendes Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers. Erfindungsgemäß umfasst das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal mindestens ein virtuelles Ereignis (44, 46), wobei die Auswerte- und Steuereinheit (20) das mindestens eine virtuelle Ereignis (44, 46) mit den aktuell von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erfassten Bildern des Überwachungsbereichs (2) mischt ...

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Überwachungssystem nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein korrespondierendes Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers.
  • Zur Überwachung von Gebäuden und sicherheitsrelevanten Bereichen werden heute typischerweise Bilder von mehreren Kameras auf Wänden mit mehreren Bildschirmen oder Monitoren mit mehreren Grafikfenstern angezeigt und von Wachpersonal verfolgt und hinsichtlich kritischer Ereignisse überwacht. Üblich ist ebenfalls der Einsatz steuerbarer Kameras, die beispielsweise Pan-/Tilt-/Zoom-Funktionen ausführen können. Die Kameras verfolgen bewegte Objekte im Überwachungsbereich entweder automatisch oder können vom Wachpersonal interaktiv gesteuert werden.
  • Die gleichzeitige Überwachung mehrerer Kamerabilder stellt hohe Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Wachpersonals. Dieses gilt insbesondere dann, wenn ein kritisches Ereignis in einem Bild verfolgt wird und zusätzlich weitere Kamerabilder beobachtet werden sollen. Zur Unterstützung des Wachpersonals kann die Auswahl der angezeigten Bilder daher bereits teilweise durch intelligente Systeme erfolgen, so dass beispielsweise bevorzugt Bilder angezeigt werden, in denen bewegte Objekte enthalten sind. Die Einleitung geeigneter Maßnahmen zur Reaktion auf ein kritisches Ereignis wird aber in der Regel dem Wachpersonal überlassen.
  • Ein Problem dieser Systeme liegt jedoch unverändert in dem vergleichsweise eintönigen Arbeitsablauf für das Wachpersonal, der Unaufmerksamkeiten begünstigt. Zur Erkennung ermüdeter oder unaufmerksamer Wachleute wurde bereits eine im Wachraum installierte Kamera vorgeschlagen, welche ihrerseits die Blickrichtung und Tätigkeitsprofile der Wachleute erfasst, automatisch analysiert und gegebenenfalls erkennbare Unaufmerksamkeit in geeigneter Form, beispielsweise durch einen Weckruf signalisiert. Dieser Ansatz erfordert jedoch eine aufwändige und fehleranfällige automatische Analyse der aufgenommen Bilder des Wachpersonals.
  • Denkbar sind auch einfachere Lösungen, in denen der Wachmann regelmäßig einen Kontrollknopf drücken muss, um seine Aufmerksamkeit zu bestätigen, wie es beispielsweise von Busfahrern oder Lokomotivführern bekannt ist. Dies ist zwar geeignet, um ein Einschlafen des Wachmanns zu erkennen, eine Unaufmerksamkeit des Wachmanns kann im vorliegenden Anwendungsfall jedoch nur bedingt erkannt werden.
  • In der Offenlegungsschrift US 2003/0133012 A1 wird ein Überwachungssystem mit mehreren Überwachungskameras beschrieben, deren Bilder auf einer Überwachungsmonitoreinheit mit mehreren Bildbereichen ausgegeben werden, wobei jeder Überwachungskamera mindestens einem Bildbereich zugeordnet werden kann. Tritt ein für die Überwachung relevantes Ereignis auf, wird eine kurze Sequenz von Bildern gespeichert, wobei eine vorgegebene erste Anzahl von gespeicherten Bildern den Zeitraum des relevanten Ereignisses betrifft und eine vorgegebene zweite Anzahl von Bildern den Zeitraum nach dem relevanten Ereignis betrifft. Die aufgenommen Bilder werden als Bild-im-Bild in einem Bildbereich der Überwachungsmonitoreinheit ausgegeben.
  • In der Offenlegungsschrift EP 0 680 728 A1 wird ein System zur automatischen Überwachung des Aufmerksamkeitsgrades eines menschlichen Benutzers beschrieben. Das beschriebene System misst kontinuierlich eine psycho-physikalische Kondition des menschlichen Benutzers, um eine mögliche Abnahme des Aufmerksamkeitsgrades oder Müdigkeit zu erkennen. Zu diesem Zweck umfasst das beschriebene System eine Steuereinheit mit einer zeitbezogenen Takteinheit, um die Aufmerksamkeit des Benutzers in Reaktion auf die Ausgabe einer Alarmeinheit in Form von akustischen und/oder optischen Signalen in beliebigen Abständen zu erregen. Nach der Ausgabe der akustischen und/oder optischen Signale durch die Alarmeinheit misst die Steuereinheit über entsprechende Reaktionsschaltkreise oder Detektoren die Zeitdauer, welche verstreicht, bis der Benutzer in Form einer manuellen Eingabe auf das ausgegebenen Alarmsignal reagiert.
  • Das erfindungsgemäße Überwachungssystem mit mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung zur Erzeugung von Bildern eines vorgegebenen Überwachungsbereichs mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal mindestens ein virtuelles Ereignis umfasst, wobei eine Auswerte- und Steuereinheit das mindestens eine virtuelle Ereignis mit aktuell von mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung erfassten Bildern des Überwachungsbereichs mischt und auf mindestens einer optischen Anzeigeeinheit darstellt. Das vorgegebene Pseudoalarmsignal wird beispielsweise von einem Aufmerksamkeitskontrollmodul in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium erzeugt, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist. Eine aktuelle Benutzerreaktion wird über mindestens eine Eingabeeinheit vom Aufmerksamkeitskontrollmodul erfasst und ausgewertet, wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul ein entsprechendes Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgibt, wenn die auf das vorgegebenen Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt. Die Reaktion des Wachpersonals kann über die mindestens eine Eingabeeinheit, die beispielsweise eine geeignete Sensorik umfasst, erfasst und vom Aufmerksamkeitskontrollmodul ausgewertet werden. Ermittelt das Aufmerksamkeitskontrollmodul eine fehlerhafte oder gar keine Reaktion des Wachpersonals auf die Ausgabe des Pseudoalarmsignals, so wird das Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgegeben, wobei die Reaktion des Wachpersonals temporär nicht weitergeleitet sondern unterdrückt werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Überwachungssystem ermöglicht im Vergleich mit dem bekannten Stand der Technik eine bessere und sichere Erkennung von unaufmerksamen Wachpersonal, in dem die Unaufmerksamkeit unmittelbar anhand der zu lösenden Aufgabe in Form von eingespielten virtuellen Ereignissen überprüft wird. Das vorgeschlagene System erzeugt beispielsweise zu unregelmäßigen Zeitpunkten, die beispielsweise über einen Zufallsgenerator bestimmt werden, virtuelle kritische Ereignisse als Pseudoalarmsignale, in dem virtuelle Objekte oder Symbole in die angezeigten Bilder eingeblendet werden und prüft anschließend die Reaktion des Wachpersonals. Somit wird eine Unaufmerksamkeit also nicht indirekt und somit fehleranfällig, sondern unmittelbar anhand der mit der tatsächlichen zu lösenden Aufgabenstellung identischen Prüfung festgestellt.
  • Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen und Weiterbildungen sind vorteilhafte Verbesserungen des im unabhängigen Patentanspruch 1 angegebenen Überwachungssystems möglich.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass das mindestens eine virtuelle Ereignis und/oder die mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion jeweils mit einem vorgebbaren Realitätsgrad an den vorgegebenen Überwachungsbereich angepasst werden kann. Die erzeugten virtuellen Ereignisse können je nach Systemausprägung unterschiedlich realistisch sein und beispielsweise sowohl einfach erkennbare Pseudoalarmsignale in Form von Comic-Figuren umfassen, welche durch das dargestellte Bild des Überwachungsbereichs laufen, als auch sehr realistische, praktisch nicht von einem realen kritischen Ereignis unterscheidbare virtuelle Ereignisse umfassen. Die zugeordnete Benutzerreaktion kann in einem einfachen Fall beispielsweise nur die Aktivierung einer entsprechenden Alarmtaste der manuellen Eingabeeinheit und/oder eine komplexe Bedienhandlung mit mehreren manuellen Eingaben über die mindestens eine Eingabeeinheit umfassen.
  • In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Überwachungssystems erzeugt das Aufmerksamkeitskontrollmodul die virtuellen Ereignisse beispielsweise über ein Grafikmodul als auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit darzustellende Objekte und/oder Symbole, welche zum Mischen mit den aktuell erfassten Bildern an die Auswerte- und Steuereinheit ausgegeben werden. Alternativ aktiviert das Aufmerksamkeitskontrollmodul in einem Speicher abgelegte vollständige Bilder und/oder Bildausschnitte als virtuelle Ereignisse, welche zum Mischen mit den aktuell erfassten Bildern an die Auswerte- und Steuereinheit ausgegeben werden. Die gespeicherten vollständigen Bilder und/oder Bildausschnitte können beispielsweise reale kritische Ereignisse im Überwachungsbereich repräsentieren, die an einem zurückliegenden Zeitpunkt aufgenommen und gespeichert wurden.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Überwachungssystems erzeugen mehrere Bildaufnahmevorrichtungen verschiedene Bilder des vorgegebenen Überwachungsbereichs, die auf mehreren Bildschirmen der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit dargestellt werden, wobei die Bildschirmen zur Darstellung der erfassten Bilder jeweils mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung zugeordnet sind. Bei einer solchen Ausführungsform kann die Auswerte- und Steuereinheit gesteuert von dem Aufmerksamkeitskontrollmodul die virtuellen Ereignisse entsprechend einer vorgegebenen Reihenfolge durch Mischen mit den korrespondierenden aktuell erfassten Bildern auf den mehreren Bildschirmen darstellen. Dadurch lässt sich der Realitätsgrad der virtuellen Ereignisse weiter erhöhen und die Aufmerksamkeit des Wachpersonals in vorteilhafter Weise noch besser ermitteln.
  • Ein korrespondierendes Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers mit den Merkmalen des Patentanspruchs 8, der einen vorgegebenen Überwachungsbereich durch Betrachten von mindestens einer optischen Anzeigeeinheit überwacht, auf welcher über mindestens eine Bildaufnahmevorrichtung erzeugte Bilder angezeigt werden, erzeugt das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal mindestens als ein virtuelles Ereignis, das mit den aktuell von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung erfassten Bildern des Überwachungsbereichs gemischt und auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit dargestellt wird, wobei das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium erzeugt und ausgegeben wird, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist, wobei eine aktuelle Benutzerreaktion erfasst und ausgewertet wird, und wobei ein Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgegeben wird, wenn die auf das vorgegebenen Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt.
  • In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das mindestens eine virtuelle Ereignis und/oder die mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion jeweils mit einem vorgebbaren Realitätsgrad an den vorgegebenen Überwachungsbereich angepasst werden.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das erzeugte und ausgegebene mindestens eine virtuelle Ereignis und die erfasste mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion zur Benutzerschulung verwendet werden. So kann für die jeweils spezifische Anordnung der Bildaufnahmevorrichtungen trainiert werden, Situationen anhand der Bilder unterschiedlicher Bildaufnahmevorrichtungen zu analysieren oder Objekte beispielsweise mit Hilfe von Pan-/Tilt-/Zoom-Funktionen der verwendeten Bildaufnahmevorrichtungen oder von Bildaufnahmevorrichtung zu Bildaufnahmevorrichtung zu verfolgen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Die einzige Figur zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Wie aus der Figur ersichtlich ist, umfasst das dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Überwachungssystems 1 mehrere Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18, die beispielsweise als Kameras, vorzugsweise als CCD-Kameras ausgeführt sind und Bilder eines vorgegebenen gestrichelt dargestellten Überwachungsbereichs 2 erzeugen, eine Auswerte- und Steuereinheit 20 und eine optische Anzeigeeinheit 30. Die Auswerte- und Steuereinheit 20 empfängt im Normalbetrieb die von den Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 erzeugten Bilder, bereitet diese auf und stellt sie auf der optischen Anzeigeeinheit 30 dar, die vier als Bildschirme 32, 34, 36, 38 ausgeführte optische Bildausgabebereiche umfasst. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein von einer ersten Bildaufnahmevorrichtung 12 erfasstes Bild des Überwachungsbereichs 2 auf einem ersten Bildschirm 32 der optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt, ein von einer zweiten Bildaufnahmevorrichtung 14 erfasstes Bild des Überwachungsbereichs 2 wird auf einem zweiten Bildschirm 34 der optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt, ein von einer dritten Bildaufnahmevorrichtung 16 erfasstes Bild des Überwachungsbereichs 2 wird auf einem dritten Bildschirm 36 der optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt und ein von einer vierten Bildaufnahmevorrichtung 18 erfasstes Bild des Überwachungsbereichs 2 wird auf einem vierten Bildschirm 38 der optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt.
  • Wie aus der Figur weiter ersichtlich ist, umfasst das erfindungsgemäße Überwachungssystem 1 ein Aufmerksamkeitskontrollmodul 40, eine manuelle Eingabeeinheit 42, eine Speichereinheit 22 und ein Grafikmodul 24. Das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 erzeugt in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium, beispielsweise zu vorgegebenen Zeitpunkten, die beispielsweise von einem nicht dargestellten Zufallsgenerator bestimmt werden, mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal. Jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal ist mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet, wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 eine aktuelle Benutzerreaktion auf das ausgegebene Pseudoalarmsignal über die manuelle Eingabeeinheit 42 er fasst und auswertet. Das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal umfasst mindestens ein virtuelles Ereignis 44, 46, das die Auswerte- und Steuereinheit 20 mit den aktuell von den Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 erfassten Bildern des Überwachungsbereichs 2 mischt und auf den Bildschirmen 32, 34, 36, 38 der optischen Anzeigeeinheit 30 darstellt.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein erstes virtuelles Ereignis 44 als Objekt mit dem von der ersten Bildaufnahmevorrichtung 12 erfassten Bild gemischt und auf dem ersten Bildschirm 32 dargestellt, und ein zweites virtuelles Ereignis 46 wird als Objekt mit dem von der dritten Bildaufnahmevorrichtung 16 erfassten Bild gemischt und auf dem dritten Bildschirm 36 dargestellt. Die von der zweiten und vierten Bildaufnahmevorrichtung 14, 18 erfassten Bilder werden unverändert auf den korrespondierenden Bildschirmen 34, 38 dargestellt. Das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 erzeugt ein Kontrollalarmsignal 41 und gibt es aus, wenn die auf das vorgegebene Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt.
  • Somit erzeugt das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 zu unregelmäßigen Zeitpunkten virtuelle kritische Ereignisse 44, 46, beispielsweise in dem virtuelle Objekte oder Symbole in die angezeigten Bilder eingeblendet werden und prüft anschließend die Reaktion des Wachpersonals. Dadurch wird eine Unaufmerksamkeit des Wachpersonals also nicht indirekt und somit fehleranfällig, sondern unmittelbar anhand einer mit der tatsächlichen zu lösenden Aufgabenstellung identischen Prüfung festgestellt.
  • Der Einsatz virtueller Ereignisse 44, 46 kann darüber hinaus optional auch genutzt werden, um das Wachpersonal zu schulen. Es kann für die jeweils spezifische Anordnung der als Kameras ausgeführten Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 trainiert werden, Situationen anhand der Bilder der unterschiedlichen Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 zu analysieren und/oder Objekte beispielsweise mit Hilfe von Pan-/Tilt-/Zoom-Funktionen der Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 oder von Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 zu Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 zu verfolgen. Zur Erzeugung solcher komplexen Pseudoalarmsignale bzw. zu Schulungszwecken stellt die Auswerte- und Steuereinheit 20 gesteuert von dem Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 die virtuellen Ereignisse 44, 46 entsprechend einer vorgegebenen Reihenfolge durch Mi schen mit den korrespondierenden aktuell erfassten Bildern auf den mehreren Bildschirmen 32, 34, 36, 38 dar.
  • Kern der Erfindung ist die Idee, eine verbesserte Aufmerksamkeitskontrolle für das Wachpersonal zu realisieren, in dem zu bekannten Zeitpunkten virtuelle kritische Ereignisse 44, 46 in den angezeigten Bildern erzeugt werden, auf die das Personal in einer vorgegebenen Weise zu reagieren hat. Unterbleibt die Reaktion des Personals kann diese offensichtliche Unaufmerksamkeit in geeigneter Form signalisiert werden. Zur Erzeugung virtueller kritischer Ereignisse 44, 46 können entweder virtuelle Objekte oder Symbole in das reale erfasste Bild einer oder mehrerer Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 eingeblendet und auf korrespondierenden Bildschirmen 32, 34, 36, 38 der optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt werden, oder gespeicherte vollständige Bilder und/oder Bildausschnitte können auf den Bildschirmen 32, 34, 36, 38 der optischen Anzeigeeinheit 30 ausgegeben werden. Das mindestens eine generierte virtuelle Ereignis 44, 46 kann je nach Systemausprägung unterschiedlich realistisch sein. So können beispielsweise sowohl einfach erkennbare Pseudoalarmsignale, wie durch das Bild laufende Comic-Figuren, als auch sehr realistische, praktisch nicht von einem realen kritischen Ereignis unterscheidbare Pseudoalarmsignal erzeugt werden.
  • Das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 erzeugt die virtuellen Ereignisse 44, 46 beispielsweise über das Grafikmodul 24, das die auf der optischen Anzeigeeinheit 30 darzustellenden Objekte und/oder Symbole an die Auswerte- und Steuereinheit 20 zum Mischen mit den aktuell erfassten Bildern ausgibt. Zusätzlich oder alternativ kann das Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 im Speicher 22 abgelegte vollständige Bilder und/oder Bildausschnitte als virtuelle Ereignisse 44, 46 aktivieren, welche an die Auswerte- und Steuereinheit 20 ausgegeben werden. Die vollständigen Bilder und/oder Bildausschnitte repräsentieren beispielsweise aufgenommene zurückliegende reale kritische Ereignisse im Überwachungsbereich 2. Der Realitätsgrad der mindestens einen zugeordneten Benutzerreaktion kann von einer einfachen manuellen Eingabe in Form einer Aktivierung einer Alarmtaste bis zu einer komplexen Bedienhandlung mit mehreren manuellen Eingaben über die mindestens eine Eingabeeinheit 42 an den vorgegebenen Überwachungsbereich 2 angepasst werden. Die Bilder der Bildaufnahmevorrichtungen 12, 14, 16, 18 werden über die Auswerte- und Steuereinheit 20 an die optische Anzeigeeinheit 30 übertragen, wobei die Auswerte- und Steuereinheit 20 vom Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 derart gesteuert wird, dass zu bestimmten Zeitpunkten, die beispielsweise von einem nicht dar gestellten Zufallsgenerator bestimmt werden, das angezeigte Bild mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 modifiziert wird. Die Modifikation kann entweder durch Überlagerung virtueller Objekte oder Symbole, die vom Grafikmodul 24 bereitgestellt werden oder durch Überlagerung von Ausschnitten bis hin zum Ersetzen des gesamten Bildes von zuvor aufgezeichneter Bilder der jeweiligen Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 bestehen, die im Speicher 22 abgelegt sind.
  • Die Reaktion des Wachpersonals wird mit geeigneter Sensorik, hier mit der manuellen Eingabeeinheit 42 erfasst und vom Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 ausgewertet. Erfolgt eine fehlerhafte oder gar keine Reaktion, so wird dieses am Ausgang der Aufmerksamkeitssteuerung in Form des ausgegebenen Kontrollalarmsignals 41 signalisiert. Wurde kein Pseudo-Alarm generiert, so wird die Reaktion des Wachpersonals unverändert weitergeleitet, andernfalls kann die Weiterleitung der Reaktion jedoch temporär unterdrückt werden.
  • Das Überwachungssystem 1 kann sowohl mit diskreten Modulen als auch als integrierte Baueinheit ausgeführt werden, so können beispielsweise mindestens zwei der als Einzelkomponenten dargestellten Baugruppen Auswerte- und Steuereinheit 20 und/oder Speichereinheit 22 und/oder Grafikmodul 24 und/oder Aufmerksamkeitskontrollmodul 40 und/oder Eingabeeinheit 42 und/oder optische Ausgabeeinheit 30 in einer Baueinheit zusammengefasst werden. Zudem können Teile des Systems als Softwarekomponenten implementiert werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers, der einen vorgegebenen Überwachungsbereich 2 durch Betrachten von mindestens einer optischen Anzeigeeinheit 30 überwacht, auf welcher über mindestens eine Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 erzeugte Bilder angezeigt werden, erzeugt das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal mindestens als ein virtuelles Ereignis 44, 46, das mit den aktuell von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung 12, 14, 16, 18 erfassten Bildern des Überwachungsbereichs 2 gemischt und auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit 30 dargestellt wird, wobei in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal erzeugt und ausgegeben wird, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist, wobei eine aktuelle Benutzerreaktion erfasst und ausgewertet wird, und wobei ein Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgegeben wird, wenn die auf das vorgegebenen Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt.
  • Die Erfindung ermöglicht in vorteilhafter Weise die Kontrolle der Aufmerksamkeit von Wachpersonal, da die Unaufmerksamkeit des Wachpersonals sicherer als bisher unmittelbar anhand der zu lösenden Aufgabe überprüft werden kann. Unterbleibt die erwartete vorgegebene Reaktion des Wachpersonals kann diese offensichtliche Unaufmerksamkeit in vorteilhafter Weise in geeigneter Form signalisiert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 2003/0133012 A1 [0006]
    • - EP 0680728 A1 [0007]

Claims (10)

  1. Überwachungssystem mit mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) zur Erzeugung von Bildern eines vorgegebenen Überwachungsbereichs (2), wobei eine Auswerte- und Steuereinheit (20) die von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erzeugten Bilder empfangt, aufbereitet und auf mindestens einer optischen Anzeigeeinheit (30) darstellt, wobei ein Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal erzeugt, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist, wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) eine aktuelle Benutzerreaktion über mindestens eine Eingabeeinheit (42) erfasst und auswertet, und wobei das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) ein Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgibt, wenn die auf das vorgegebenen Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal mindestens ein virtuelles Ereignis (44, 46) umfasst, wobei die Auswerte- und Steuereinheit (20) das mindestens eine virtuelle Ereignis (44, 46) mit den aktuell von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erfassten Bildern des Überwachungsbereichs (2) mischt und auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit (30) darstellt.
  2. Überwachungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine virtuelle Ereignis (44, 46) und/oder die mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion jeweils mit einem vorgebbaren Realitätsgrad an den vorgegebenen Überwachungsbereich (1) angepasst sind.
  3. Überwachungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) die virtuellen Ereignisse (44, 46) über ein Grafikmodul (24) als auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit (30) darzustellende Objekte und/oder Symbole erzeugt, welche an die Auswerte- und Steuereinheit (20) ausgebbar sind.
  4. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) in einer Speichereinheit (22) abgelegte vollständige Bilder und/oder Bildausschnitte als virtuelle Ereignisse (44, 46) aktiviert, welche an die Auswerte- und Steuereinheit (20) ausgebbar sind, wobei die vollständigen Bilder und/oder Bildausschnitte zurückliegende reale kritische Ereignisse im Überwachungsbereich (2) repräsentieren.
  5. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion eine einfache manuelle Eingabe über die mindestens eine Eingabeeinheit (42) und/oder eine komplexe Bedienhandlung mit mehreren manuellen Eingaben über die mindestens eine Eingabeeinheit (42) umfasst.
  6. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) verschiedene Bilder des vorgegebenen Überwachungsbereichs (2) erzeugen, die auf mehreren Bildschirmen (32, 34, 36, 38) der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit (30) darstellbar sind, wobei die Bildschirme (32, 34, 36, 38) zur Darstellung der erfassten Bilder jeweils mindestens einer Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) zugeordnet sind.
  7. Überwachungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerte- und Steuereinheit (20) gesteuert von dem Aufmerksamkeitskontrollmodul (40) die virtuellen Ereignisse (44, 46) entsprechend einer vorgegebenen Reihenfolge durch Mischen mit den korrespondierenden aktuell erfassten Bildern nacheinander auf den mehreren Bildschirmen (32, 34, 36, 38) darstellt.
  8. Verfahren zur Aufmerksamkeitskontrolle eines Benutzers, der einen vorgegebenen Überwachungsbereich (2) durch Betrachten von mindestens einer optischen Anzeigeeinheit (30) überwacht, auf welcher über mindestens eine Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erzeugte Bilder angezeigt werden, wobei in Abhängigkeit von mindestens einem vorgebbaren Kriterium mindestens ein vorgegebenes Pseudoalarmsignal erzeugt und ausgegeben wird, wobei jedem vorgegebenen Pseudoalarmsignal mindestens eine erfassbare und auswertbare Benutzerreaktion zugeordnet ist, wobei eine aktuelle Benutzerreaktion erfasst und ausgewertet wird, und wobei ein Kontrollalarmsignal erzeugt und ausgegeben wird, wenn die auf das vorgegebenen Pseudoalarmsignal erfasste aktuelle Benutzerreaktion nicht mit der mindestens einen vorgegebenen Benutzerreaktion übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine vorgegebene Pseudoalarmsignal mindestens als ein virtuelles Ereignis (44, 46) erzeugt wird, das mit den aktuell von der mindestens einen Bildaufnahmevorrichtung (12, 14, 16, 18) erfassten Bildern des Überwachungsbereichs (2) gemischt und auf der mindestens einen optischen Anzeigeeinheit (30) dargestellt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine virtuelle Ereignis (44, 46) und/oder die mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion jeweils mit einem vorgebbaren Realitätsgrad an den vorgegebenen Überwachungsbereich (1) angepasst werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erzeugte und ausgegebene mindestens eine virtuelle Ereignis (44, 46) und die erfasste mindestens eine zugeordnete Benutzerreaktion zur Benutzerschulung verwendet werden.
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EP0680728A1 (de) 1994-05-04 1995-11-08 Alisea - Assistenza Logistica e Ingegneria per i Sistemi Elettronici e d'Automazione Srl System für die automatische Kontrolle des Wachzustandes eines menschlichen Operateurs
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