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DE102008000745A1 - Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen und Maschine zum Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen und Maschine zum Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen Download PDF

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DE102008000745A1
DE102008000745A1 DE200810000745 DE102008000745A DE102008000745A1 DE 102008000745 A1 DE102008000745 A1 DE 102008000745A1 DE 200810000745 DE200810000745 DE 200810000745 DE 102008000745 A DE102008000745 A DE 102008000745A DE 102008000745 A1 DE102008000745 A1 DE 102008000745A1
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DE
Germany
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web
nozzles
guide element
guide
contraption
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810000745
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Nelles
Hermann Albert Stitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (3) zum Führen einer Materialbahn (M) in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere eine Maschine (1, 4) zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen (2), umfassend eine Mehrzahl hintereinander in Bahnführungsrichtung angeordneter Führungselemente (5, 5.1-5.5) zur wenigstens mittelbaren Abstützung der Materialbahn (M) und Mitteln (18.1-18.3) zur Erzeugung einer Fluidströmung zwischen der zur Materialbahn (M) weisenden Oberfläche (17.1-17.3) der Führungselemente (5, 5.1-5.5) und der Materialbahn (M). Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18.1-18.3) in zumindest einem Teil der Führungselemente (5, 5.1-5.5) angeordnete und mit einer Richtungskomponente in Materialbahnlaufrichtung weisende Düsen (9, 91., 9.2, 9n, 9.11-9.1n, 9.21-9.2n, 9.31-9.3n, 9.n1-9.nn) aufweisen, die derart ausgebildet und angeordnet sind, geeignet zu sein, eine zumindest teilturbulente Fluidströmung zu erzeugen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen, umfassend eine Mehrzahl hintereinander in Bahnführungsrichtung angeordneter Führungselemente und Mitteln zur Erzeugung einer Fluidströmung zwischen der zur Materialbahn weisenden Oberfläche der Führungselemente und der Materialbahn. Die Erfindung betrifft ferner eine Maschine zum Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen.
  • Vorrichtungen zum Führen von Materialbahnen, insbesondere zum Aufführen einer Materialbahn in einer Vorrichtung zum Aufwickeln derartiger Materialbahnrollen, wie beispielsweise Rollenschneidmaschinen, sind in einer Vielzahl von Ausführungen aus dem Stand der Technik bekannt. Zum Einführen der Materialbahnen sind dabei verschiedene Systeme bekannt, die zum Teil durch einen erheblichen Arbeits- und Konstruktionsaufwand bedingt sind. Dabei gestaltet sich insbesondere das Heranführen eines neuen Materialbahnanfangs an eine Stütz- oder Tragwalze einer Wickelmaschine mit einer teilweise im Unterflur verlaufenden Bahnführungsstrecke relativ schwierig, da diese Strecke zum Teil nicht frei zugänglich ist. Zur sicheren Führung sind aufwendige Transportbänder oder Bänderschwingen erforderlich.
  • Aus der Druckschrift DE 39 33 861 A1 ist eine Ausführung vorbekannt, bei welcher die Materialbahn in eine Verarbeitungsmaschine, insbesondere in eine Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen mittels eines am Bahnanfang befestigten, sich durch die Bahnführungsstrecke erstreckenden Schleppelements in die Verarbeitungsmaschine eingezogen wird, wobei dazu ein elastisches zugfestes Band vorgesehen ist, das mittels Druckluft, die im Wesentlichen laminar und parallel zu einem entlang der Bahnführungsstrecke angeordneten Führungselement strömt, in die Bahnführungsstrecke eingeführt wird und anschließend das Band und die daran befestigte Materialbahn durch die Bahnführungsstrecke gezogen wird. Das Band ist mittels einer laminaren Druckluftströmung entlang eines Führungselements durch eine mit Kurven versehene Strecke transportierbar. Das Bahnführungselement ist vorzugsweise als Rinne ausgebildet mit in regelmäßigen Abständen angeordneten Flachstrahldüsen. In den die Bahnführung kreuzenden Stellen sind Unterbrechungen an den Führungselementen vorgesehen, so dass der Bahnverlauf nicht beeinträchtigt wird. Zum Einführen der Materialbahn wird zunächst das elastische zugfeste Band mittels Druckluft in die Bahnführungsstrecke eingeführt und anschließend die darin befestigte Materialbahn durch die Bahnführungsstrecke gezogen und wieder aus dieser entfernt.
  • Aus der Druckschrift DE 40 18 883 C1 ist eine Vorrichtung zum Heranführen des Anfangs einer Materialbahn, insbesondere Papierbahn, von unten her an eine Rollenschneidmaschinenwalze mittels einer Reihe von Führungsplatten vorbekannt, die den Bahnanfang nach oben führen und die in Bahnlaufrichtung gesehen zumindest steiler und senkrecht angeordnet sind, denen ferner Blasorgane zugeordnet sind, die jeweils einen quer zur Bahnlaufrichtung angeordneten Hohlkörper sowie eine Anzahl von in Bahnlaufrichtung angeordneten Düsen aufweisen, die in Bahnlaufrichtung gesehen jeweils zwischen zwei Führungsplatten angeordnet sind, wobei dasjenige Blasorgan, das der in Bahnlaufrichtung ersten senkrechten Platte vorgeschaltet ist, Turbulenzen erzeugende Düsen aufweist. Dadurch wird erreicht, dass zum einen eine einwandfreie Bahnführung frei von einem Kleben der Materialbahn an den Führungselementen erzielt wird, ferner ein Flattern der Materialbahn sicher vermieden wird. Aufgrund der Anordnung der Düsen ist deren Wirkung in Bezug auf den Führungsweg der Materialbahn derart abzustimmen, dass durchgängig ein entsprechendes Luftpolster erzielt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Führung einer Materialbahn in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen derart weiterzuentwickeln, dass die Materialbahn auch unabhängig von der Strömungsausprägung transportierbar ist und ferner beim Transport die Materialbahn nach Möglichkeit eben über die gesamte Breite geführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 21 charakterisiert. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Eine Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen, umfassend eine Mehrzahl hintereinander in Bahnführungsrichtung angeordneter Führungselemente und Mittel zur Erzeugung einer Fluidströmung zwischen der zur Materialbahn weisenden Oberfläche der Führungselemente und der Materialbahn, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel in zumindest einem Teil der Führungselemente angeordnete und mit einer Richtungskomponente in Materialbahnlaufrichtung ausgerichtete Düsen aufweisen, die derart ausgebildet und angeordnet sind, geeignet zu sein, eine zumindest teilturbulente Fluidströmung zu erzeugen.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht die Erzeugung einer gerichteten Fluidströmung in Bahnführungsrichtung zur Unterstützung des Transports der Materialbahn in einem geringen Abstand zum Führungselement auf einem bewegten Fluidpolster, wobei als Fluid vorzugsweise ein gasförmiges Medium, insbesondere Luft Verwendung findet. Diese Strömung verhindert sicher ein Anhaften der Materialbahn am Führungselement und eine, einen Gleitreibungs zustand erzeugende Relativbewegung zwischen Führungselement und Materialbahnoberfläche, die zu Schädigungen an der Materialbahn und Beeinträchtigungen des Transports der Materialbahn führen können. Die Materialbahn wird im Bereich der Führungselemente sicher und vollständig über das Luftpolster abgestützt, so dass unerwünschte Relativbewegungen zwischen Führungselement und Materialbahn vermieden werden. Durch die Erzeugung einer Fluidströmung mit Turbulenzanteil kann der steuerungstechnische Aufwand gegenüber rein laminaren Fluidströmungen gering gehalten werden.
  • Die Düsen aufweisenden Führungselemente sind vorzugsweise in Form von Führungsplatten ausgeführt. Diese erstrecken sich über einen Großteil der Breite der zu transportierenden Materialbahn, vorzugsweise über die theoretisch maximale Materialbahnbreite. Die Plattenoberfläche ist vorzugsweise eben ausgeführt. Dadurch wird eine sichere Abstützung der Materialbahn während des Transports der Materialbahn auch in Bahnführungsrichtung gewährleistet.
  • Zur Vermeidung von Beschädigungen an der Materialbahn bei Strömungsabriss ist die Austrittsöffnung einer einzelnen Düse vorzugsweise in einer Ebene mit der zur Materialbahn weisenden Oberfläche des Führungselements angeordnet.
  • Bezüglich der Anordnung und Ausrichtung der einzelnen Düsen bestehen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Vorzugsweise sind an einem Führungselement jeweils eine Mehrzahl von Düsen vorgesehen, die in Breitenrichtung des Führungselements über die Vorrichtung betrachtet beabstandet zueinander angeordnet sind. Ferner sind eine Mehrzahl von Düsen vorgesehen, die in Bahnführungsrichtung der Materialbahn am Führungselement beabstandet zueinander angeordnet sind. Die in Breitenrichtung des Führungselements und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement beabstandet angeordneten Düsen können gemäß einer ersten Ausführung in gleichem Abstand zueinander angeordnet sein. Dies bietet den Vorteil, dass bei gleicher Ausrichtung der Düsen kontinuierliche Strömungsverhältnisse über die gesamte Breite der Materialbahn, insbesondere mit fest definiertem Anteil in Bahnführungsrichtung bereitgestellt werden.
  • Sind gemäß einer weiteren Ausführung die in Breitenrichtung des Führungselements und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement beabstandet angeordneten Düsen mit unterschiedlichem Abstand zueinander angeordnet, kann in diesen Richtungen ein unterschiedliches Strömungsprofil eingestellt werden.
  • Die Ausrichtung der einzelnen Düsen kann für alle Düsen an einem Führungselement gleich oder aber unterschiedlich erfolgen. Vorzugsweise ist wenigstens ein Teil der in Breitenrichtung des Führungselements und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement beabstandet angeordneten Düsen derart angeordnet und ausgerichtet, dass die daraus resultierende Hauptströmungsrichtung des Fluids in Bahnführungsrichtung der Materialbahn verläuft und somit auch einen Transport unterstützenden Effekt erzeugt.
  • Wird gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung ein Teil der in Breitenrichtung des Führungselements und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement beabstandet angeordneten Düsen in einem Winkel gegenüber der Bahnführungsrichtung angeordnet, vorzugsweise in einem Winkel zwischen 0° und 90° können zusätzlich Lenk-, Zentrier- und/oder Breitstreckeffekte an der zu führenden Materialbahn erzielt werden. Dazu sind vorzugsweise die in Breitenrichtung des Führungselements und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement in den seitlichen Randbereichen beabstandet angeordneten Düsen in einem Winkel gegenüber der Bahnführungsrichtung angeordnet beziehungsweise ausgerichtet.
  • Der Austrittsquerschnitt einer einzelnen Düse ist entweder symmetrisch oder asymmetrisch bezogen auf eine in Bahnführungsrichtung verlaufende oder geneigt zu dieser angeordneten Achse ausgebildet. Je nach Ausrichtung der Düse zur Bahnführungsrichtung können im ersten Fall gleiche Strömungsverhältnisse in Bezug auf die Symmetrieachse des Austrittsquerschnitts der einzelnen Düse gewährleistet werden, die je nach Ausrichtung der Düse zu unterschiedlichen Strömungsverhältnissen in Bahnführungsrichtung führen können. Eine asymmetrischer Ausgestaltung des Austrittsquerschnitts bietet in Kombination mit unter schiedlicher Ausrichtung der einzelnen Düsen den Vorteil einer vordefinierten Einstellung von Strömungsverhältnissen, wobei der Effekt bei hauptsächlich gleich ausgerichteten Düsen allein durch die Ausgestaltung des Austrittsquerschnitts erzeugt werden kann.
  • Vorzugsweise werden aus Gründen der Vereinheitlichung nach Möglichkeit eine Vielzahl von Düsen mit gleichem Austrittsquerschnitt und gleicher Austrittsrichtung angeordnet.
  • Die Turbulenzen werden in einfacher Art und Weise durch die Ausgestaltung der einzelnen Düsen erzeugt. Vorzugsweise sind diese vom Einlass zur Austrittsöffnung mit sich ändernder Querschnittsgeometrie und/oder Dimensionierung ausgestattet.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführung werden zur Erzielung einer gerichteten und großflächigen Strömung in Bahnführungsrichtung muschelförmig ausgebildete Düsen eingesetzt. Der Austrittsquerschnitt der einzelnen Düse ist dazu ringsegmentförmig ausgebildet. Der Querschnitt, insbesondere die Dimensionierung und/oder Geometrie der Querschnittsfläche der Düse in Durchströmungsrichtung vom Eintritt zur Austrittsöffnung betrachtet ist vorzugsweise veränderlich. Dabei kann sich der Querschnitt der Düse in Durchströmungsrichtung vom Eintritt zur Austrittsöffnung zumindest in Teilbereichen stetig oder aber stufenweise verändern, insbesondere vergrößern.
  • Die Düsen können als separate Elemente oder aber vorzugsweise in die Führungsplatte als bauliche Einheit integriert ausgeführt sein. Die zweite Lösung bietet den Vorteil einer einfachen Herstellung der Düsen durch entsprechende Trenn- oder Formgebungsverfahren bei der Herstellung der Führungsplatten.
  • Die Mittel zur Erzeugung einer zumindest teilweise turbulenten Fluidströmung umfassen ferner ein Fluidbereitstellungs- und Versorgungssystem, wobei jedem Düsen aufweisenden Führungselement ein separates Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem oder aber allen Düsen aufweisenden Führungselementen ein Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem gemeinsam zugeordnet ist. Die erste Möglichkeit bietet den Vorteil einer autarken Beaufschlagung der einzelnen Führungsplatten. Die zweite Lösung bietet den Vorteil geringer Bauteilanzahl.
  • Die einzelnen Düsen an einem Führungselement können einzeln, in Gruppen oder gemeinsam ansteuerbar sein.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in besonders vorteilhafter Weise in einer Maschine zum Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen, umfassend zumindest eine Wickelstation eingesetzt. Diese kann als Tragwalzenwickelvorrichtung oder Stützwalzenwickelvorrichtung ausgeführt werden. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die Maschine als Rollenschneidmaschine ausgeführt, umfassend eine Schneideinrichtung.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematisch vereinfachte Darstellung einer Maschine zum Verpacken von Materialbahnrollen in einer Ansicht von Rechts mit erfindungsgemäß ausgeführten Führungselementen;
  • 2 eine Ausführung eines Führungselements anhand eines Ausschnitts aus einer Ansicht gemäß 1;
  • 3a und 3b anhand einer Ansicht von oben auf ein Führungselement mögliche Anordnungen der Düsen;
  • 4 eine besonders vorteilhafte Ausführung eines Düsen aufweisenden Führungselementes;
  • 5a und 5b eine besonders vorteilhafte Ausführung einer Düse in zwei Ansichten; und
  • 6 eine vorteilhafte Ausführung eines Führungselements mit unterschiedlicher Ausrichtung der Düsen.
  • Die 1 verdeutlicht in schematisiert vereinfachter Darstellung anhand einer Ansicht von rechts einen Ausschnitt aus einer Vorrichtung 1 zum Aufwickeln einer Materialbahn M zu einer Wickelrolle 2, die Anordnung und den Aufbau einer Vorrichtung 3 zum Führen der Materialbahn M innerhalb der Vorrichtung 1 zum Aufwickeln der Materialbahn M zu einer Wickelrolle 2. Die Vorrichtung 1 ist dabei Bestandteil einer so genannten Rollenschneidmaschine 4. Die Vorrichtung 3 zum Führen der Materialbahn M dient hauptsächlich der Aufführung der Materialbahnspitze beim Anlaufen der Maschine beziehungsweise nach einem Austausch der fertig gewickelten Wickelrolle 2 gegen eine neu zu umwickelnde Wickelhülse 13. Bezüglich der Ausführung der Vorrichtung 1 zum Aufwickeln der Materialbahn M bestehen eine Mehrzahl von Möglichkeiten. Bei dieser kann es sich um eine Stützwalzenwickelvorrichtung 14 mit Abstützung der Wickelrolle 2 am Außenumfang 15 einer Stützwalze 16 als auch eine, hier jedoch nicht dargestellte Tragwalzenwickelvorrichtung handeln. Die Aufführung der Materialbahn M, insbesondere der Materialbahnspitze, erfolgt mit Hilfe von Führungselementen 5, insbesondere in Form von so genannten Führungsplatten 6. Diese erstrecken sich vorzugsweise jeweils entlang eines Teilbereichs des Bahnführungswegs 8 der Materialbahn M zum Einführen in die Vorrichtung 1 beziehungsweise an die konkret zu umhüllende Wickelhülse 13. Die Breite bmax der Führungsplatten 6 entspricht vorzugsweise im Wesentlichen der theoretisch maximale Breite bmax der in der Vorrichtung 1 aufzuwickelnden Materialbahn M. Dabei sind je nach Ausgestaltung der Vorrichtung 1 entweder lediglich eine oder eine Mehrzahl von Wickelstationen 7 vorgesehen, wobei jeder der einzelnen Wickelstationen eine derartige Vorrichtung 3 zum Führen der Materialbahn M zugeordnet ist. Die Führungselemente 5 können dabei direkt hintereinander geschaltet angeordnet sein oder aber auch zueinander beabstandet unter Zwischenanordnung von Leit- und/oder Antriebselementen, insbesondere Antriebs- und/oder Umlenkwalzen. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung wird die Materialbahn M entlang des Bahnführungswegs 8 nahezu vollständig gestützt geführt. Die Führungs elemente können verschiedenartig ausgebildet werden, beispielsweise in Form von Führungsrinnen oder Leitblechelementen. Denkbar ist es auch, die Bahnführung durch Hilfsmittel zu unterstützen. Dabei kann die Materialbahn M mittels eines entsprechenden Schleppbands transportiert werden, ferner kann die Bahnführung durch Leit- und/oder Antriebswalzen sowie durch Blasluft unterstützt werden. Die Führung erfolgt hier beispielhaft über die Führungselemente 5.1 bis 5.5, wobei zumindest ein Teil der Führungselemente 5.1 bis 5.5 als Führungsplatten 6.1 bis 6.3 ausgebildet sind, wobei erfindungsgemäß entlang des Bahnführungswegs 8 an den Führungsplatten 6.1 bis 6.3 Düsen 9.11 bis 9.1n, 9.21 bis 9.2n beziehungsweise 9.31 bis 9.3n zur Erzeugung einer zumindest teilturbulenten und gerichteten Fluidströmung in Transportrichtung der Materialbahn M vorgesehen sind. Die einzelnen Düsen 9.11 bis 9.nn sind dazu mit einem Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem 10.1 bis 10.n, hier 10.1 bis 10.3 gekoppelt. Dadurch wird zwischen der entlang des Bahnführungswegs 8 zu den Führungselementen 5.1 bis 5.n weisenden Oberfläche der Materialbahn M und dem Führungselement 5.1 bis 5.n, insbesondere der Oberfläche 17.1 bis 17.3 der Düsen aufweisenden Führungsplatten 6.1 bis 6.3 ein bewegtes Luftpolster erzeugt, so dass die Materialbahn M quasi berührungslos entlang der Führungselemente 5.1, 5.2 und 5.5 mit minimalem Abstand zu dieser geführt wird. Dadurch schwimmt die Materialbahn M auf dem Luftpolster, wodurch ein Kleben der Materialbahn M an den einzelnen Führungsplatten 6.1 bis 6.3 mit Sicherheit vermieden wird. Die Ausrichtung der über die Düsen 9.11 bis 9.3n ausgebildeten Luftpolster erzeugten Strömungskräfte bewirken ferner auch eine Unterstützung des Transports der Materialbahn M entlang des gewünschten Bahnführungswegs 8, so dass unter Umständen auf separate Antriebswalzen verzichtet werden kann. Die einzelnen Düsen 9.11 bis 9.1n bis 9.n1 und 9.nn, hier beispielhaft 9.11 bis 9.1n, 9.21 bis 9.2n und 9.31 bis 9.3n sind derart ausgebildet und angeordnet, dass die aus diesen resultierende Strömungskraft FSres derart ausgerichtet ist, dass die Hauptströmungsrichtung mit der Förderrichtung der Materialbahn M entlang des Führungswegs 8 übereinstimmt. Dies bedeutet, dass die Strömungskraft FSres zumindest durch eine Komponente charakterisiert ist, die in Richtung des Bahn führungswegs 8 ausgerichtet ist und größer ist, als die Komponenten in den anderen Richtungen.
  • Die 2 verdeutlicht anhand einer Vergrößerung gemäß 1 einen Ausschnitt aus der Vorrichtung 1, insbesondere im Bereich des Führungselements 6.3. Erkennbar sind dabei in Führungsrichtung 8 der Materialbahn M die in der Führungsplatte 6.3 angeordneten Düsen 9.31 bis 9.3n, insbesondere deren Anordnung in Führungsrichtung der Materialbahn M entlang des Bahnführungswegs 8 betrachtet. Diese sind hier beispielhaft mit unterschiedlichen Abständen zueinander in Führungsrichtung der Materialbahn M angeordnet.
  • Bezüglich der geometrischen Form, Ausgestaltung und Ausrichtung der einzelnen Düsen 9.1 bis 9.3n bestehen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Je nach gewünschtem Effekt können alle Düsen 9.n1 bis 9.nn einer Führungsplatte 6 vorzugsweise identisch ausgestaltet sein und hinsichtlich ihrer Anordnung in einem Winkel α, vorzugsweise im Bereich zwischen > 0° und ≤ 90°, das heißt quer zum Bahnführungsweg 8 der Materialbahn M und in Richtung des Bahnführungswegs 8 vorzugsweise mit gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet sein. Die Anordnung kann ferner auch in einem Winkel β zwischen Führungswegrichtung und Düse, der in einer Ebene, die durch die Oberfläche 17.1 bis 17.n der Führungselemente 5.1 bis 5.5 und einer Senkrechten dazu, insbesondere Senkrechten zur Führungsrichtung beschreibbar ist, erfolgen. Der Winkel β liegt vorzugsweise im Bereich zwischen > 0° und ≤ 90°.
  • Eine Ausführung mit gleicher Ausgestaltung, Anordnung und Ausrichtung der einzelnen Düsen 9.1 bis 9.n ist in 3a wiedergegeben. Dadurch können über den gesamten Bahnführungsweg 8 hinsichtlich der Führung an einer Führungsplatte 6 sowie über die Breite der Führungsplatte 6 die gleichen Effekte hinsichtlich der Abstützung der Materialbahn M erzielt werden. Demgegenüber verdeutlicht die 3b beispielhaft eine Ausführung mit unterschiedlicher Anordnung der einzelnen Düsen 9.1 bis 9.n in Führungsrichtung, die hier mittels Pfeil verdeutlicht und mit 8 bezeichnet ist für den Führungsweg und quer zu diesem. In 3b sind beispielhaft unterschiedliche Abstände a1 bis an, insbesondere a1 und a2 in Führungsrichtung vorgesehen, während die Düsen 9.1 bis 9.n mit den Abständen b1 bis bn zueinander über die Breite bmax der Führungsplatte 6 angeordnet sind.
  • Bezüglich der einsetzbaren Düsenform bestehen ebenfalls eine Vielzahl von Möglichkeiten. Entscheidend ist, dass die Düsenform geeignet sein muss, Turbulenzen in der Strömung zu erzeugen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung, wie beispielhaft auch in der 4 verdeutlicht, sind die einzelnen Düsen 9.1 bis 9.n vorzugsweise als so genannte Muscheldüsen 11.1 bis 11.n, wie auch in den 5a und 5b dargestellt, ausgebildet. Diese Düsenform ist durch einen sich in Durchströmungsrichtung zwischen der Fluidbereitstellungseinrichtung und der Austrittsöffnung 12 verändernden Strömungsprofilquerschnitt sowie einen ringsegmentförmig ausgebildeten Austrittsquerschnitt charakterisiert.
  • Die 4 verdeutlicht beispielhaft anhand eines Ausschnitts aus einer Perspektivansicht einer Führungsplatte 6 die Anordnung von Düsen 9.1 bis 9.n, wobei diese als Muscheldüsen 11.1 bis 11.n ausgebildet sind. Wird an die Führungsplatte 6 ein Koordinatensystem angelegt, ist die x-Richtung durch den Führungsweg 8 am Führungselement 5 charakterisiert. Die y-Richtung verläuft quer dazu, während die z-Richtung die Höhenrichtung des Führungselements 5 beschreibt.
  • Die Anordnung der Düsen 9.1 bis 9.n erfolgt hier in y-Richtung, das heißt quer zum Führungsweg 8 in Reihen von Düsen, die jeweils durch die Anordnung gleichmäßig zueinander beabstandet angeordneter einzelner Düsen quer zum Führungsweg 8 charakterisiert sind, wobei die Reihen sich über die Breite bmax der Führungsplatte 6 erstrecken. Ferner ist eine Mehrzahl derartiger Reihen parallel zueinander in Führungsrichtung der Materialbahn M, das heißt in x-Richtung der Führungsplatte 6 angeordnet. Die einzelnen Reihen sind jedoch derart zueinander versetzt in Breitenrichtung angeordnet, dass jeweils die benachbarten Reihen durch eine Anordnung auf Lücke charakterisiert sind. Die Düsen 9.1 bis 9.n sind hierbei durch eine Austrittsöffnung 12.1 bis 12.n charakterisiert, die in Breiten- und in Längsrichtung der Führungsplatte 6 betrachtet hinsichtlich der Abmessungen veränderlich ist. Im dargestellten Fall erfolgt die maximale Erstreckung der Austrittsöffnung in Längsrichtung, das heißt in Richtung des gewünschten Führungswegs 8. Die durch die Austrittsöffnungen 12.1 bis 12.n der Fluidströmung aufgeprägten Richtungskomponenten in einem Winkel zur Bahnführungsrichtung sind hier kleiner als in Richtung der Hauptkomponente der Strömung ausgerichtet.
  • Die 5a verdeutlicht beispielhaft eine Ausgestaltung einer Düse 9 in Form einer Muscheldüse 11 in einer Ansicht von oben. Diese ist durch einen im Wesentlichen kreisringsegmentförmigen Querschnitt der Austrittsöffnung 12 charakterisiert. 5a verdeutlicht eine Ansicht von oben auf das Führungselement 5. Die 5b verdeutlicht die Düse 9 im Querschnitt betrachtet in einem Ausschnitt durch einen Axialschnitt durch das Führungselement 5. Daraus ersichtlich ist, dass die Düse 9 ferner hinsichtlich ihres Querschnitts in z-Richtung, das heißt in Höhenrichtung des als Führungsplatte 6 ausgebildeten Führungselements 5, ebenfalls durch einen sich verändernden Querschnitt charakterisiert ist, wobei hier die Austrittsöffnung 12 aus der Düse durch eine Querschnittsvergrößerung charakterisiert ist. Der Querschnittsverlauf innerhalb der Düse 9 in Durchströmungsrichtung ist hier im Wesentlichen durch eine Neigung gegenüber der z-Richtung charakterisiert. Denkbar ist es jedoch auch, hier zur Unterstützung und Beeinflussung der Strömung diesen Bereich gekrümmt auszuführen. Die geometrische Form und/oder Dimensionierungen der Querschnittsflächen kann sich in Durchströmungsrichtung ändern.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterentwicklung werden, wie in der 6 dargestellt, die Düsen 9 nicht uniform in Führungsrichtung der Materialbahn M angeordnet, sondern zum Teil auch in einem Winkel gegenüber der Bahnlaufrichtung. Dadurch können Lenkeffekte, Breitstreckeffekte sowie Zentriereffekte an der Materialbahn M gezielt erzeugt werden. Der gewünschte Effekt ist dabei abhängig von der Größe der Winkel der Düsen und der Symmetrie der Düsen bezo gen auf die Materialbahnlaufrichtung. Dabei kann, wie beispielsweise in der 6 verdeutlicht, ein Teil der Düsen oder auch eine Mehrzahl dieser einen Winkel α zwischen > 0 und ≤ 90 Grad gegenüber der Laufrichtung einnehmen, wobei der Winkel α in einer Ebene gemessen wird, der durch die Oberfläche des Führungselements 5 charakterisiert ist. Ein hier nicht dargestellter Winkel β, welcher in einer Ebene senkrecht zu einer durch Bahnführungsrichtung und Bahnbreite charakterisierten Ebene, das heißt einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des Führungselements 5 zwischen Bahnführungsrichtung und Düsenausrichtung, die die Durchströmungsrichtung der Düse beschreibt, ermittelt wird, kann ebenfalls im Bereich > 0° und ≤ 90° liegen.
  • Die 6 verdeutlicht in einer Ansicht von oben auf das Düsen 9 aufweisende Führungselement 5 Möglichkeiten der Ausrichtung der Düsen 9 zur Erzielung vorteilhafter Zusatzeffekte. Daraus ersichtlich ist, dass vorzugsweise im Bereich des Zentrums der Materialbahn M die Hauptströmungsrichtung der über die Düsen 9.1 erzeugten Fluidströmung parallel zum Führungsweg 8 ausgerichtet ist, während in den Randbereichen der Materialbahn M und damit den Randbereichen am Führungselement 5 beidseitig ein Streckungseffekt durch die in diesem Bereich in einem Winkel α, β geneigt ausgerichteten Düsen 9.2 gegenüber der Bahnführungsrichtung 8 erzielt wird.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf die in den 1 bis 6 dargestellten Ausführungen beschränkt. Dies bezieht sich insbesondere auf die konkrete Ausgestaltung der Düsenform, insbesondere des Düsenaustritts aus der Führungsplatte 6 und damit parallel zum Führungselement beziehungsweise der Führungsebene, und die einzelne Düse ist dabei vorzugsweise symmetrisch ausgebildet. Denkbar sind jedoch auch zur Erzielung der genannten Effekte wie Breitstreckeffekt und Zentriereffekte eine unsymmetrische Ausgestaltung, so dass hier örtlich innerhalb des Führungsbereichs durch die dadurch bedingte Strömung unterschiedliche Effekte an der zur führenden Materialbahn M erzielt werden können.
  • 1
    Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn
    2
    Wickelrolle
    3
    Vorrichtung zum Führen der Materialbahn
    4
    Rollenschneidmaschine
    5, 5.1–5.5
    Führungselement
    6, 6.1–6.3
    Führungsplatte
    7
    Wickelstation
    8
    Führungsweg
    9, 9.11–9.1n
    Düse
    9.n1–9.nn
    Düse
    10.1–10.n
    Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem
    11, 11.1–11.n
    Muscheldüse
    12, 12.1–12.n
    Düsenaustritt
    13
    Wickelhülse
    14
    Stützwalzenwickelvorrichtung
    15
    Außenumfang
    16
    Stützwalze
    17.1–17.3
    Oberfläche
    18.1–18.3
    Mittel zur Erzeugung einer Fluidströmung
    a1, a2, an
    Abstand
    b, b1, b2
    Abstand
    bmax
    Maximale Breite
    FSres
    Strömungskraft
    M
    Materialbahn
    α
    Winkel
    β
    Winkel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3933861 A1 [0003]
    • - DE 4018883 C1 [0004]

Claims (22)

  1. Vorrichtung (3) zum Führen einer Materialbahn (M) in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Maschine (1, 4) zum Aufwickeln von Papier- oder Kartonbahnen zu Wickelrollen (2), umfassend eine Mehrzahl hintereinander in Bahnführungsrichtung angeordneter Führungselemente (5, 5.15.5) zur wenigstens mittelbaren Abstützung der Materialbahn (M) und Mitteln (18.118.3) zur Erzeugung einer Fluidströmung zwischen der zur Materialbahn (M) weisenden Oberfläche (17.117.3) der Führungselemente (5, 5.15.5) und der Materialbahn (M), dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18.118.3) in zumindest einem Teil der Führungselemente (5, 5.15.5) angeordnete und mit einer Richtungskomponente in Materialbahn-laufrichtungweisende Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) aufweisen, die derart ausgebildet und angeordnet sind, geeignet zu sein, eine zumindest teilturbulente Fluidströmung zu erzeugen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) aufweisenden Führungselemente (5, 5.1, 5.2, 5.5) als Führungsplatten (6, 6.16.3) ausgeführt sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (12.112.n) einer einzelnen Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in einer Ebene mit der zur Materialbahn (M) weisenden Oberfläche (17.117.3) des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) eine Mehrzahl von Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) vorgesehen sind, die in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) über die Vorrichtung (3) betrachtet beabstandet zueinander angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) eine Mehrzahl von Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) vorgesehen sind, die in Bahnführungsrichtung (8) der Materialbahn (M) am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) beabstandet zueinander angeordnet sind.
  6. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) und/oder Bahnführungsrichtung (8) am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) beabstandet angeordneten Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in gleichem Abstand (a, b) zueinander angeordnet sind.
  7. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) und/oder Bahnführungsrichtung (8) am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) beabstandet angeordneten Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in unterschiedlichem Abstand (a1, a2, b1, b2) zueinander angeordnet sind.
  8. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) und/oder Bahnführungsrichtung (8) am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) beabstandet angeordneten Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) derart angeordnet und ausgerichtet sind, dass die Hauptströmungsrichtung des Fluids in Bahnführungsrichtung (8) der Materialbahn (M) verläuft.
  9. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) beabstandet angeordneten Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in einem Winkel (α, β) gegenüber der Bahnführungsrichtung (8) angeordnet sind.
  10. Vorrichtung (3) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in Breitenrichtung des Führungselements (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) und/oder Bahnführungsrichtung am Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) in den seitlichen Randbereichen beabstandet angeordneten Düsen (9.2) in einem Winkel (α, β) gegenüber der Bahnführungsrichtung (8) angeordnet sind.
  11. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Austrittsöffnung (12.112.n) der einzelnen Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) symmetrisch bezogen auf eine in Bahnführungsrichtung (8) oder geneigt zu dieser angeordneten Achse ausgebildet ist.
  12. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Austrittsöffnung (12.112.n) der einzelnen Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) asymmetrisch bezogen auf eine in Bahnführungsrichtung (8) oder geneigt zu dieser angeordneten Achse ausgebildet ist.
  13. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Austrittsöffnung (12.112.3) der einzelnen Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) ringsegmentförmig ausgeführt ist.
  14. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in Durchströmungsrichtung vom Eintritt zur Austrittsöffnung (12.112.n) betrachtet veränderlich ist.
  15. Vorrichtung (3) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in Durchströmungsrichtung vom Eintritt zur Austrittsöffnung (12.112.n) sich zumindest in Teilbereichen stetig verändert, insbesondere vergrößert.
  16. Vorrichtung (3) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Düse (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) in Durchströmungsrichtung vom Eintritt zur Austrittsöffnung (12.112.n) betrachtet stufenweise veränderbar ist.
  17. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel ein Fluidbereitstellungs- und Versorgungssystem aufweisen, wobei jedem Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) aufweisenden Führungselement (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.1, 6.2, 6.3) ein separates Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem (10.110.3) zugeordnet ist.
  18. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18.118.3) ein Fluidbereitstellungs- und Versorgungssystem (10.110.3) aufweisen, wobei allen Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) aufweisenden Führungselementen (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) das Fluidbereitstellungs- und/oder Führungssystem gemeinsam zugeordnet ist.
  19. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) eines Führungselements einzeln, in Gruppen oder gemeinsam ansteuerbar sind.
  20. Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (9, 9.1, 9.2, 9n, 9.119.1n, 9.219.2n, 9.319.3n, 9.n19.nn) integraler Bestandteil der Führungselemente (5, 5.1, 5.2, 5.5, 6.16.3) sind.
  21. Maschine (1, 4) zum Aufwickeln von Materialbahnen (M), insbesondere Papier- oder Kartonbahnen, umfassend zumindest eine Wickelstation (7) und eine Vorrichtung (3) zur Führung der Materialbahn (M), insbesondere Papier- oder Kartonbahn gemäß einem der Ansprüche 1 bis 20.
  22. Maschine (1, 4) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Schneideinrichtung umfasst.
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