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DE102008000706A1 - Stator für eine elektrische Maschine sowie Elektromotor - Google Patents

Stator für eine elektrische Maschine sowie Elektromotor Download PDF

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DE102008000706A1
DE102008000706A1 DE200810000706 DE102008000706A DE102008000706A1 DE 102008000706 A1 DE102008000706 A1 DE 102008000706A1 DE 200810000706 DE200810000706 DE 200810000706 DE 102008000706 A DE102008000706 A DE 102008000706A DE 102008000706 A1 DE102008000706 A1 DE 102008000706A1
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DE
Germany
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stator
toothed
sheet
plates
sheet metal
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Withdrawn
Application number
DE200810000706
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English (en)
Inventor
Lin Feuerrohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102008000706A1 publication Critical patent/DE102008000706A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/16Stator cores with slots for windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/14Stator cores with salient poles
    • H02K1/146Stator cores with salient poles consisting of a generally annular yoke with salient poles
    • H02K1/148Sectional cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Stator (10) für eine elektrische Maschine (1), insbesondere einen Innenläufer-Elektromotor (1), mit einer Mehrzahl von in einer Umfangsrichtung (U) des Stators (10) zueinander benachbarten Polzähnen (100), die zusammen aus geschichteten Zahnblechlagen (120) aufgebaut sind, wobei eine Mehrzahl von Zahnblechlagen (120) des Stators (10) wenigstens zwei Mehrfachzahlbleche (121) aufweist. Ferner betrifft die Erfindung einen Elektromotor, insbesondere einen Lenkmotor oder einen Stellantrieb, mit einem erfindungsgemäßen Stator (10) und einem Rotor (20).

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stator für eine elektrische Maschine, insbesondere einen Innenläufer-Elektromotor. Ferner betrifft die Erfindung einen Elektromotor, insbesondere einen Lenkmotor oder Stellantrieb, mit einem erfindungsgemäßen Stator.
  • Stand der Technik
  • Bei einer Fertigung von Statoren für elektrische Maschinen, wie Elektromotoren und elektrische Generatoren, werden in der Regel gestanzte Bleche zu einem Blechpaket übereinander gestapelt. Ein solches Blechpaket weist Zähne, Nutschlitze, Nuten etc. auf. Eine Wicklung für eine Spule der elektrischen Maschine wird dabei oft durch die Nutschlitze in die betreffende Nut eingebracht. Bei Innenläufer-Elektromotoren – also einem Elektromotor mit einem innen liegenden Rotor und einem außen liegenden Stator – kann es aufwändig sein, eine Spulenwicklung auf diese Weise zu erzeugen. Ferner ist man bei einer Wahl einer Nutschlitzbreite durch ein verwendetes Wickelverfahren und einen Drahtdurchmesser für die Spulenwicklung beschränkt.
  • Aus diesem Grund werden z. B. geteilte Statorkonzepte eingesetzt, wobei es unterschiedliche Ausführungsformen gibt; wie z. B. aus T-Segmenten zusammengesetzte Statoren, Rückschlussringe für Statoren mit eingesetzten Einzelzähnen (z. B. über ein Schwalbenschwanzprofil, einen Bajonettverschluss), Statoren mit einem Rückschlussring-Stern-Konzept, wobei der eigentliche Rückschlussring als ein Rohr ausgebildet sein kann, u. a. Bei diesen Statorkonzepten kann die Spulenwicklung direkt und/oder von außen auf die Zähne aufgebracht werden.
  • Im Folgenden wird nun das Rückschlussring-Stern-Konzept näher betrachtet. Hierbei besteht der Stator im Wesentlichen aus zwei Bauteilen. Das erste Bauteil ist der Rückschlussring, welcher auch als Joch bezeichnet wird, und das zweite Bauteil ist der Stator-Stern. Der Rückschlussring kann dabei axial aus mehreren Blechringen, z. B. durch Stanzpaketieren, Kleben, Schweißen, Backlack o. ä. zusammengesetzt sein. Ferner ist es möglich, den Rückschlussring einfach als ein Rohr zu konzipieren. Beim Rückschlussring-Stern-Konzept gibt es Ausführungsformen mit vollständig geschlossenen und axial partiell geschlossenen Nutschlitzen. Bei Ausführungsformen mit geschlossenen Nutschlitzen ist eine optimale Stabilität des Stators gegeben. Dieses Konzept hat jedoch den Nachteil von hohen magnetischen Flussverlusten über die geschlossenen Nutzschlitze.
  • Ein Stator-Stern – also ein Stator ohne Rückschlussring und Spulenwicklungen – mit axial partiell geschlossenen Nutschlitzen gemäß dem Stand der Technik ist derart aufgebaut, dass eine oder mehrere einstückige Blechlamellen mit vollständig geschlossenen Nutschlitzen ausgeführt sind, die jeweils eine vollständige Zahnblechlage bilden. In axialer Richtung des Stator-Sterns folgen dann ein oder mehrere Polzahnlagen aus Einzelzahnblechen (Zahnblech), welche dann an der betreffenden axialen Position des Stator-Sterns an einem vollständigen Umfang offene Nutschlitze mit geringen magnetischen Flussverlusten realisieren.
  • Im Stator-Stern gemäß dem Stand der Technik werden die Polzähne durch Einzelzahnbleche realisiert, wobei ab und zu eine Blechlamelle mit vollständig geschlossenen Nutschlitzen eingefügt wird, um die Stabilität des Stator-Sterns zu erhöhen. Eine solche Blechlamelle mit vollständig geschlossenen Nutschlitzen trägt dabei zu jedem Polzahn des Stator-Sterns eine Polzahnlage bei. D. h. eine solche integrale Blechlamelle ist wenigstens in ihrem Inneren ringförmig ausgelegt. Abgeschlossen wird ein Blechpaket mit Einzelzahnblechen und dazwischen befindlichen integralen Blechlamellen, wiederum mit integralen Blechlamellen, die geschlossene Nutschlitze besitzen.
  • Die Einzelzahnbleche des Stator-Sterns müssen eine feste mechanische Verbindung untereinander in axialer Richtung und zu den jeweils in Umfangsrichtung direkt benachbarten Einzelzahnblechen besitzen. Die mechanische Verbindung der Einzelzahnbleche in einem Polzahn in axialer Richtung kann durch Stanzpaketierpunkte, Kleben, Schweißen, Passstifte, Backlack o. ä. realisiert werden. Eine mechanische Verbindung von zueinander tangential benachbarten Polzahnlagen wird mittelbar über eine einstückige Blechlamelle mit vollständig geschlossenen Nutschlitzen realisiert. D. h. über die axial partiell geschlossenen Nutschlitze erhalten tangential zueinander benachbarte Einzelzahnbleche eine gewisse mechanische Stabilität untereinander. Nach einem Bewickeln kann der Stator-Stern vergossen werden, was den Einzelzahnblechen untereinander einen zusätzlichen Halt gibt.
  • Ein Nachteil von solchen Ausführungsformen mit axial partiell geschlossenen Nutschlitzen ist, dass in einem Polzahn viele Einzelzahnbleche enthalten sind, die nur in axialer Richtung mechanisch verbunden sind. Wird die mechanische Halterung eines solchen Einzelzahnblechs beschädigt, so kann dieses in eine Statorbohrung, in welcher sich der Rotor dreht, fallen bzw. gezogen werden, was einen Ausfall der elektrischen Maschine zur Folge hat.
  • Die WO 2000/017986 A1 , die US 2004/0183393 A1 und die WO 2006/082135 A1 offenbaren geblechte bzw. lamellierte Stator-Sterne zur Führung eines magnetischen Felds eines Elektromotors. Hierbei ist jeweils eine einzelne Zahnblechlage eines Stators des Elektromotors aus einer einstückigen Blechlamelle aufgebaut, welche zu jedem Polzahn des Elektromotors eine Blechlage beiträgt. D. h. die Zahnbleche einer einzelnen Blechlamelle sind über geschlossene Nutschlitze integral miteinander verbunden. Zur Vermeidung von Flussverlusten weisen die geschlossenen Nutschlitze bei der US 2004/0183393 A1 jeweils eine Ausnehmung auf, welche den betreffenden Nutschlitz dünner als die eigentliche Blechlamelle macht. Die WO 2006/082135 A1 lehrt zur Vermeidung von Flussverlusten zwi schen den geschlossenen Nutschlitzen eine Wärmebehandlung der betreffenden Nutschlitze, welche die magnetischen Flusseigenschaften des Materials im Bereich der geschlossenen Nutschlitze herabsetzt. Problematisch bei diesen drei Dokumenten sind wiederum die vergleichsweise hohen magnetischen Flussverluste aufgrund ausschließlich geschlossener Nutschlitze.
  • Die EP 1 087 497 B1 offenbart einen Stator für einen als Innenläufermotor ausgebildeten Elektromotor. Ein Rückschlussring des Stators besteht aus einer Vielzahl von geschichteten Blechzuschnitten, deren innere kreisförmige Kontur eine Mehrzahl schwalbenschwanzförmiger Randausnehmungen für Einzelzahnbleche sowie für Abschlussbleche aufweist. Nach einem Stanzpaketieren der Blechzuschnitte für den Rückschlussring werden zunächst ein oder eine Mehrzahl von Abschlussblechen in den Rückschlussring eingesetzt. Anschließend werden in die schwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen des Rückschlussrings Einzelzahnbleche eingesetzt, welche wiederum von einem oder einer Mehrzahl von Abschlussblechen abgedeckt werden. Je nach einer axialen Länge des Stators können auch innerhalb des Rückschlussrings für eine Versteifung des Stators ein oder eine Mehrzahl von Abschlussblechen vorgesehen sein. Problematisch bei einem solchen Stator sind wiederum die Einzelzahnbleche, welche im Betrieb des Elektromotors in die Statorbohrung gelangen können.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Stator bzw. einen verbesserten Stator-Stern für eine elektrische Maschine, insbesondere einen Elektromotor anzugeben. Insbesondere soll dabei eine stabile und/oder ausfallsichere Aufbaulösung für den erfindungsgemäßen Stator bzw. den erfindungsgemäßen Stator-Stern realisiert sein. Darüber hinaus soll die Erfindung hohe Kupferfüllfaktoren in den Nuten des Stators bzw. des Stator-Sterns erlauben. Des Weiteren soll erfindungsgemäß ein Materialeinsatz bei der Herstellung des Stators bzw. des Stator-Sterns gering sein, und es sollen bevorzugt sämtliche für die Polzähne des Stators bzw. des Stator-Sterns benötigten Zahnbleche aus einer magnetischen Vorzugsrichtung eines Blechcoils gestanzt werden können. Ferner soll eine Produktion der Zahnbleche sowie des Stators bzw. des Stator-Sterns möglichst rationell erfolgen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mittels eines Stators bzw. eines Stator-Sterns für eine elektrische Maschine, insbesondere einen Innenläufer-Elektromotor gemäß Anspruch 1 gelöst. Ferner wird die Aufgabe der Erfindung mittels eines Elektromotors gemäß Anspruch 14 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf einen erfindungsgemäßen Stator, können jedoch auch auf einen erfindungsgemäßen Stator-Stern übertragen werden. Hierbei kann der erfindungsgemäße Stator neben dem erfindungsgemäßen Stator-Stern hauptsächlich noch einen Rückschlussring und eine oder eine Mehrzahl von Statorwicklungen, welche z. B. Einzelzahnspulen bilden, aufweisen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mittels eines Stators für eine elektrische Maschine – wie z. B. einen Elektromotor oder einen elektrischen Generator – gelöst, wobei der Stator eine Mehrzahl von in einer Umfangsrichtung des Stators zueinander benachbarten Polzähnen aufweist, welche aus einer Mehrzahl von Zahnblechlagen zusammengesetzt sind. Erfindungsgemäß weist dabei im Wesentlichen eine jede Zahnblechlage des Stators ein Mehrfachzahnblech auf. Hierdurch ist erfindungsgemäß im Vergleich mit einem Stator aus dem Stand der Technik eine Anzahl von Einzelzahnblechen wenigstens reduziert.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind in den Polzähnen des Stators keine Einzelzahnbleche mehr vorhanden. Hierbei ist jedes einzelne Zahnblech eines Polzahns immer mit wenigstens einem Zahnblech eines in Umfangsrichtung benachbarten Polzahns verbunden. Ein erfindungsgemäßes Mehrfachzahnblech kann zwei, drei oder mehr einzelne Zahnbleche umfassen, die bevorzugt stofflich einstückig miteinander ausgebildet sind. Gemäß der Erfindung ergibt sich ein Stator mit axial partiell geschlossenen Nutschlitzen. Ferner ergibt sich hierdurch ein Stator, der kaum oder keine Zahnblechlagen mit ausschließlich geschlossenen Nutschlitzen aufweist. Erfindungsgemäß ist es dabei bevorzugt, dass der Stator kein einziges Einzelzahnblech aufweist, sondern in einer jeden Zahn blechlage des Stators ein jedes Zahnblech mit wenigstens einem direkt benachbarten Zahnblech integral ausgebildet ist.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die integrale Ausbildung zweier oder mehrerer Zahnbleche innerhalb eines Mehrfachzahnblechs über einen geschlossenen Nutschlitz. Hierdurch werden erfindungsgemäße Ausführungsformen realisiert, wobei an einem Zahnblech eines Mehrfachzahnblechs ein geschlossener und an einer gegenüberliegenden Seite desselben Zahnblechs desselben Mehrfachzahnblechs ein offener Nutschlitz zu einem benachbarten Zahnblech bzw. Mehrfachzahnblech in einer Zahnblechlage existiert. Dies betrifft bevorzugt alle Zahnbleche einer Zahnblechlage und bevorzugt auch im Wesentlichen – abgesehen von integralen Zahnblechlagen – alle Zahnblechlagen des Stators.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der Stator derart konfiguriert, dass zwei zueinander im Wesentlichen kongruente Zahnblechlagen des Stators um eine Nutteilung des Stators gegeneinander verdreht sind. Dies erfolgt bevorzugt fortgesetzt im Wesentlichen in einer jeden Zahnblechlage des Stators.
  • In Ausführungsformen der Erfindung kann der Stator neben stirnseitigen Abschluss-Zahnblechlagen, zwischen zwei Zahnblechlagen mit Mehrfachzahnblechen eine integrale Zahnblechlage aufweisen, die zu einer bevorzugt einstückigen Abschluss-Zahnblechlage kongruent oder wenigstens ähnlich ist. D. h. dass der erfindungsgemäße Stator nicht ausschließlich – abgesehen von Abschluss-Zahnblechlagen – aus Zahnblechlagen mit erfindungsgemäßen Mehrfachzahnblechen aufgebaut sein muss. Insbesondere aus Stabilitätsgründen kann innerhalb des Stators eine Zahnblechlage existieren, deren Nutschlitze alle geschlossen sind.
  • In Ausführungsformen der Erfindung ist – abgesehen von integralen Zahnblechlagen – der Stator bevorzugt aus einer einzigen oder zwei Arten von einander im Wesentlichen deckungsgleichen Mehrfachzahnblechen zusammengesetzt. Bei einer geraden Anzahl von Polzähnen im Stator ist es dabei erfindungsgemäß möglich, den Stator im Wesentlichen aus einer einzigen Art von Mehrfachzahnble chen aufzubauen. Ist eine Anzahl von Polzähnen innerhalb des Stators ungerade, so wird ein zusätzliches (Mehrfach-)Zahnblech benötigt. Hierbei ist es möglich, dieses Zahnblech als Dreifachzahnblech oder auch als Einzelzahnblech auszugestalten.
  • Bei der Erfindung ergeben sich – abgesehen von eventuell vorhandenen integralen Zahnblechlagen – einander in Umfangs- und/oder Axialrichtung des Stators abwechselnd offene und geschlossene Nutschlitze. Hierbei sind erfindungsgemäß sämtliche Zahnbleche bzw. Mehrfachzahnbleche untereinander mechanisch fest verbunden.
  • Erfindungsgemäß gibt es in den Polzähnen eines Stators, insbesondere eines geteilten Stators, mit axial partiell geschlossenen Nutschlitzen keine Einzelzahnbleche mehr, wodurch eine erhöhte Stabilität erreicht wird. Ferner ist in jedem Polzahn nur ein Verknüpfungspunkt notwendig, um einen verdrehsicheren Aufbau des Stators zu erzeugen. Darüber hinaus zeigt die Erfindung eine verbesserte Möglichkeit für einen Aufbau eines Statorpakets für geteilte Statoren, wobei darüber hinaus höhere Kupferfüllfaktoren in den Nuten zwischen den Polzähnen möglich sind. Höhere Kupferfüllfaktoren sind beispielsweise bei hoch ausgenutzten Motoren (kleiner Bauraum, geringes Gewicht etc.) von großer Bedeutung.
  • Ferner können gemäß der Erfindung die Mehrfachzahnbleche für alle Polzähne des Stators in einer magnetischen Vorzugsrichtung aus einem Blech gestanzt werden. Hierfür werden die Mehrfachzahnbleche derart aus einem Blech herausgestanzt, das die Längserstreckungen der Zahnbleche in der magnetischen Vorzugsrichtung des Blechs orientiert sind. Dementsprechend ist der geschlossene Nutschlitz zwischen beiden Zahnblechen eines Mehrfachzahnblechs entgegen der magnetischen Vorzugsrichtung des Blechs orientiert. Dies bietet einerseits den Vorteil eines guten magnetischen Flusses entlang der betreffenden Längserstreckung eines einzelnen Zahnblechs im Mehrfachzahnblech, und einer schlechten magnetischen Leitfähigkeit über den geschlossenen Nutschlitz von einem Polschuh eines Zahnblechs in den Polschuh eines dazu benachbarten Zahnblechs.
  • Durch ein ineinander verzahntes, einander gegenüberliegendes Ausstanzen von Mehrfachzahnblechen kann der Materialeinsatz beim Stanzen der Mehrfachzahnbleche reduziert werden. D. h. zwei Mehrfachzahnbleche werden derart aus dem Blech bzw. einem Blechcoil herausgestanzt, dass ein Zahnblech eines Mehrfachzahnblechs in einer Nut des gegenüberliegenden Mehrfachzahnblechs orientiert ist und entsprechend beide Mehrfachzahnbleche bevorzugt zugleich aus dem Blech herausgestanzt werden. Hierdurch kann ein Stanzwerkzeug kleiner und dadurch auch robuster ausgestaltet werden, was bei großen Stückzahlen und mehrspurigen Stanzwerkzeugen von Vorteil ist.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine geschnittene Stirnseitenansicht durch eine erste Zahnblechlage eines erfindungsgemäßen Stator-Sterns, und eine weggebrochene, geschnittene Stirnseitenansicht durch einen Rückschlussring für den Stator-Stern;
  • 2 eine geschnittene Stirnseitenansicht durch eine zur ersten benachbarte Zahnblechlage des erfindungsgemäßen Stator-Sterns, und eine weggebrochene, geschnittene Stirnseitenansicht durch den Rückschlussring für den Stator-Stern;
  • 3 eine Orientierung zweier erfindungsgemäßer Mehrfachzahnbleche für ein Herausstanzen aus einem Blech; und
  • 4 eine abgewickelte Innenansicht auf die Polzähne des erfindungsgemäßen Stator-Sterns.
  • Gleiche oder ähnliche Elemente können in den nachfolgend beschriebenen Figuren durch gleiche oder ähnliche Bezugszeichen versehen sein. Ferner enthalten die Figuren der Zeichnung, deren Beschreibung sowie die Ansprüche zahlreiche Merkmale in Kombination. Einem Fachmann ist es dabei klar, dass diese Merkma le auch einzeln betrachtet werden können oder sie zu weiteren, hier nicht explizit beschriebenen Kombinationen zusammengefasst werden können.
  • Beschreibung von Ausführungsformen
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Elektromotors für den Kraftfahrzeugbereich näher erläutert. Insbesondere im Kraftfahrzeugbereich spielen als Kleinmotoren ausgebildete, hoch ausgenutzte Elektromotoren eine bedeutende Rolle und haben in der Regel eine Leistung bis zu 1 KW. Die Erfindung ist jedoch nicht auf solche Kleinmotoren beschränkt, sondern kann ganz allgemein auf elektrische Maschinen – also auch Generatoren oder andere Elektromotoren – angewendet werden. Ferner soll im Folgenden unter einem Blech nicht nur ein Walzwerksfertigprodukt (Blechcoil), sondern ganz allgemein ein dünnes, im Wesentlichen ebenes Werkstück verstanden werden, dessen Ausdehnung in einer Blechebene größer ist, als dessen Dicke. Hierbei ist es z. B. möglich, dass das Blech nicht aus einem metallischen Werkstoff besteht, sondern z. B. einen elektrisch leitenden Kunststoff aufweist.
  • Die 1 und 2 zeigen jeweils eine stirnseitige Schnittansicht durch einen Stator-Stern 11 eines Stators 10 für eine elektrische Maschine 1, die als Innenläufer-Elektromotor 1 ausgebildet ist, wobei Umlaufkanten an partiell offenen Nutschlitzen 131 des Stator-Sterns 11 weggelassen wurden. Hierbei ist der Stator-Stern 11 in einem Rückschlussring 12 des Stators 10 vorgesehen, wobei der Stator 10 in der Zeichnung ohne Statorwicklungen bzw. Statorspulen dargestellt ist. Ferner ist in 2 in der elektrischen Maschine 1 ein Rotor 20 und ein Pol 200 des Rotors 20 angedeutet, wobei der Rotor 20 in einer Statorbohrung 160 des Stators 10 drehbar angeordnet ist.
  • 1 zeigt den Rückschlussring 12 – welcher auch als Joch 12 bezeichnet werden kann – nur weggebrochen schematisch, wobei der Rückschlussring 12 als ein Rohr 12 bzw. ein Rohrgehäuse 12 ausgebildet ist. In der dargestellten Ausführungsform ist der Stator-Stern 11 in das Rohrgehäuse 12 eingepresst oder, wie gestrichelt an einem Polzahn 100 des Stator-Sterns 11 dargestellt, mittels eines Vorsprungs in einer korrespondierenden Ausnehmung des Rückschlussrings 12 gehalten. Bevorzugt weist hierbei eine Mehrzahl von Polzähnen 100 einen solchen Vorsprung auf, der in eine korrespondierende Ausnehmung im Rückschlussring 12 eingreifen kann.
  • In 2 ist der Rückschlussring 12 als ein Blechpaket ausgebildet, wobei, wie an einem Polzahn 100 gestrichelt dargestellt, die betreffenden Bleche der Polzähne 100 mittels eines Schwalbenschwanzprofils in einer betreffenden Blechlamelle 110 des Blechpakets 12 aufgenommen sind. Die Blechlamellen 110 können dabei z. B. jeweils als ein Blechring 110 ausgebildet sein. Andere Möglichkeiten die einzelnen Bleche der Polzähne 100 an einem Blechpaket 12 zu befestigen, sind natürlich anwendbar, wobei form- und/oder kraftschlüssige Verbindungen bzw. hinterschnittene Profile bevorzugt sind; dies gilt natürlich auch für Ausführungsformen gemäß 1. Eine kinematische Umkehrung ist dabei natürlich, ebenso wie auf den Stator 10 aus 1, anwendbar.
  • Im Folgenden soll unter dem erfindungsgemäßen Stator-Stern 11 eine Mehrzahl von Zahnblechlagen 120 verstanden werden, wobei bevorzugt integral bzw. einstückig ausgebildete Abschlusszahnblechlagen 140 (siehe 4) fehlen. Darüber hinaus kann der erfindungsgemäße Stator-Stern 11 jedoch bevorzugt integral ausgebildete Zwischen-Zahnblechlagen 150 (siehe ebenfalls 4) aufweisen. Der erfindungsgemäße Stator-Stern 11 ist hauptsächlich bzw. im Wesentlichen bzw. überwiegend aus gestapelten Zahnblechlagen 120 aufgebaut, wobei eine einzelne Zahnblechlage 120 bevorzugt zu allen Polzähnen 100 des Elektromotors 1 ein Zahnblech 122 zur Verfügung stellt, wodurch der Stator-Stern 11 aus lamellierten Zahnblechen 122 aufgebaut ist.
  • Der Stator-Stern 11 des geteilten Stators 10 ist derart aufgebaut, dass im Wesentlichen immer wenigstens zwei Zahnbleche 122 von in Umfangsrichtung U des Stator-Sterns 11 direkt benachbarten Polzähnen 100 über einen geschlossenen Nutschlitz 132 verbunden sind, wodurch sich ein erfindungsgemäßes Doppel- bzw. Mehrfachzahnblech 121 ausbildet. Erfindungsgemäß ist dabei ein Mehrfachzahn blech 121 nicht derart ausbildet, dass es zu allen Polzähnen 100 des Stator-Sterns 111 ein Zahnblech 122 zur Verfügung stellt.
  • Insbesondere bei einer geradzahligen Anzahl von Polzähnen 100 im Stator-Stern 11 kann dieser im Wesentlichen ausschließlich aus den erfindungsgemäßen Mehrfachzahnblechen 121 aufgebaut sein, wobei ein zu einem Mehrfachzahnblech 121 in Umfangsrichtung U benachbartes Mehrfachzahnblech 121 über einen offenen Nutschlitz 131 beabstandet angeordnet ist. Der jeweilige geschlossene Nutschlitz 132 in einem Mehrfachzahnblech 121 verbindet zwei Zahnbleche 122 im Bereich zweier zugewandter Polschuhe 101 von zwei in Umfangsrichtung U zueinander direkt benachbarten Polzähnen 100.
  • Eine in Axialrichtung A (siehe 4) folgende Zahnblechlage 120 des Stator-Sterns 11 kann um eine Nutteilung τ10 verdreht sein, sodass in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in Axialrichtung A des Stator-Sterns 11 – abgesehen von einstückigen Zwischen-Zahnblechlagen 150 – nur jeder zweite Nutschlitz 132 geschlossen ist, ohne dass dabei einzelne Zahnbleche 122 bzw. Einzelzahnbleche vorhanden sind. Erfindungsgemäß wird bei einer Beschädigung eines Polzahns 100 jedes im Stator-Stern 11 enthaltene Zahnblech 122 durch ein in Umfangsrichtung U benachbartes Zahnblech 122 gehalten und kann nicht in einen Luftspalt 30 (siehe 2) der elektrischen Maschine 1 gezogen werden. In Axialrichtung A können dabei die Mehrfachzahnbleche 121 auf alle bekannten Weisen (Stanzpaketieren, Kleben, Spannstifte, Clipsen, Backlack, Schweißen, etc.) miteinander fest verbunden werden.
  • Die 1 und 2 zeigen zwei Zahnblechlagen 120, die aus identischen Doppelzahnblechen 121 aufgebaut sind. Im Stator-Stern 11 ist axial immer eine Zahnblechlage 120 – die insgesamt auch als Blechlamelle bezeichnet werden kann – wie in 1 und direkt daran anschließend eine wie in 2 angeordnet, wobei letztere um eine Nutteilung τ10 gegenüber der Ersten gedreht ist, sodass axial und auch tangential einem geschlossenen Nutschlitz 132 ein offener Nutschlitz 131 folgt und umgekehrt. Dies ist auch in 4 dargestellt, siehe hierzu unten.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, Mehrfachzahnbleche 121 mit mehr als zwei Zahnblechen 122 vorzusehen. Dies ist z. B. bei einem Stator-Stern 11 der Fall, welcher eine ungeradzahlige Anzahl von Polzähnen 100 besitzt. Hierbei ist es dann bevorzugt, dass neben Doppelzahnblechen 121 auch ein Dreifachzahnblech in der jeweiligen Zahnblechlage 120 vorgesehen ist. Darüber hinaus ist es erfindungsgemäß auch möglich, statt eines solchen Dreifachzahnblechs eine Mehrzahl von Doppelzahnblechen 121 und ein einzelnes Zahnblech 122 in der betreffenden Zahnblechlage 120 vorzusehen. Ferner ist es erfindungsgemäß möglich, Vielfachzahnbleche 121 mit mehr als drei Zahnblechen 122 anzuwenden.
  • Nach dem Verbinden der Zahnblechlagen 120 zum erfindungsgemäßen Stator-Stern 11, können von außen auf die Polzähne 100 in die zwischen den Polzähnen 100 entstandenen Nuten 130, entsprechende Spulen- bzw. Statorwicklungen für die betreffenden Polzähne 100 vorgesehen werden. Darauf folgend wird der bewickelte Stator-Stern 11 im Rückschlussring 12 untergebracht, wodurch sich ein erfindungsgemäßer Stator 10 ergibt.
  • Die erfindungsgemäßen Doppel- 121 bzw. Mehrfachzahnbleche 121 können gut aus einem Band 300 bzw. einem Blech 300 gestanzt werden, was in 3 dargestellt ist. Hierbei sind zwei Mehrfachzahnbleche 121 derart angeordnet, dass ein Zahnblech 122 eines ersten Mehrfachzahnblechs 121 in einem Zwischenraum zwischen zwei Zahnblechen 122, der späteren Nut 130, des zweiten Mehrfachzahnblechs 121 angeordnet ist.
  • Hierbei ist es bevorzugt, dass eine Längserstreckung L des jeweiligen Zahnblechs 122 im Wesentlichen bzw. so parallel wie für alle Zahnbleche 122 eines einzelnen Mehrfachzahnblechs 121 möglich, in einer magnetischen Vorzugsrichtung M (siehe 3) des Blechs 300 angeordnet ist. Hierbei liegt dann der betreffende geschlossene Nutschlitz 132 des Mehrfachzahnblechs 121 entgegen der magnetischen Vorzugsrichtung M, wodurch ein magnetischer Fluss über die jeweiligen Polschuhe 101 und die betreffenden axial geschlossenen Nutschlitze 132 erschwert ist. Erfindungsgemäß können daher im Wesentlichen alle Zahnbleche 122 für den Stator-Stern 11 in der magnetischen Vorzugsrichtung M aus dem Blech 300 gestanzt werden.
  • Erfindungsgemäß kann dieses Konzept bei Statoren 10 mit einer beliebigen Anzahl an Polzähnen 100 eingesetzt werden. Insbesondere können erfindungsgemäß auch mehr als zwei einzelne Zahnbleche 122 tangential miteinander verbunden sein, was insbesondere bei Topologien mit einer ungeradzahligen Anzahl an Polzähnen 100 notwendig ist. Um magnetische Flussverluste über die geschlossenen Nutschlitze 132 zu verringern, kann das betreffende Mehrfachzahnblech 121 an der Stelle des geschlossenen Nutschlitzes 132 axial und/oder radial dünner gestanzt werden. D. h. es befindet sich dann im betreffenden geschlossen Nutschlitz 132 eine Ausnehmung (in der Zeichnung nicht dargestellt).
  • Ist eine Erhöhung einer Festigkeit des Stators 10 erforderlich, so kann ein axialer Anfang und/oder ein axiales Ende des Stator-Sterns 11 mit einer Zahnblechlage bzw. einer Blechlamelle versehen werden, deren gesamte Nutschlitze geschlossen sind. Eine solche Abschluss-Zahnblechlage 140 ist in der 4 dargestellt. Darüber hinaus ist es möglich, innerhalb des Stator-Sterns 11 Zwischen-Zahnblechlagen 150 vorzusehen, bei welchen, ebenfalls wie bei der Abschlusszahnblechlage 140, sämtliche Nutschlitze 132 geschlossen sind. Dies ist an einer Stelle innerhalb des Stator-Sterns der 4 zu erkennen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2000/017986 A1 [0009]
    • - US 2004/0183393 A1 [0009, 0009]
    • - WO 2006/082135 A1 [0009, 0009]
    • - EP 1087497 B1 [0010]

Claims (14)

  1. Stator für eine elektrische Maschine (1), insbesondere einen Innenläufer-Elektromotor (1), mit einer Mehrzahl von in einer Umfangsrichtung (U) des Stators (10) zueinander benachbarten Polzähnen (100), die zusammen aus geschichteten Zahnblechlagen (120) aufgebaut sind, wobei eine Mehrzahl von Zahnblechlagen (120) des Stators (10) wenigstens zwei Mehrfachzahnbleche (121) aufweist.
  2. Stator gemäß Anspruch 1, wobei im Wesentlichen jedes Zahnblech (122) einer Zahnblechlage (120) des Stators (10), mit einem direkt benachbarten Zahnblech (122) derselben Zahnblechlage (120) verbunden ist.
  3. Stator gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei ein einzelnes Mehrfachzahnblech (121) des Stators (10) zwei oder mehr Zahnbleche (122) umfasst, die stofflich einstückig miteinander verbunden sind.
  4. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Anzahl von Zahnblechlagen (120) des Stators (10) mit wenigstens zwei Mehrfachzahnblechen (121), eine Anzahl aller Zahnblechlagen (120) des Stators (10) weniger eins oder zwei, bevorzugt weniger drei oder vier, insbesondere weniger fünf oder sechs, insbesondere bevorzugt weniger sieben bis zehn und insbesondere besonders bevorzugt weniger zehn bis 15 Zahnblechlagen (120) ist.
  5. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei zwei zueinander direkt benachbarte, kongruente Zahnblechlagen (120) des Stators (10), um eine Nutteilung (τ10) des Stators (10) gegeneinander verdreht sind.
  6. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei im Wesentlichen jede Zahnblechlage (120) des Stators (10) wenigstens zwei offene Nutschlitze (131) aufweist.
  7. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei im Wesentlichen jede Zahnblechlage (120) des Stators (19) aus einer einzigen oder zwei Formen von zueinander kongruenten Mehrfachzahnblechen (121) aufgebaut sind.
  8. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei sich in Umfangsrichtung (U) des Stators (10) bevorzugt in einer jeden Zahnblechlage (120) die offenen (131) und die geschlossenen Nutschlitze (132), und/oder in eine Axialrichtung (A) des Stators (11) die offenen (131) und die geschlossenen Nutschlitze (132) einander abwechseln.
  9. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Stator (10) keine einzelnen Zahnbleche (122) und/oder keine Zahnblechlagen (110) mit ausschließlich geschlossenen Nutschlitzen (132) aufweist.
  10. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Mehrfachzahnbleche (121) des Stators (10) derart aus einem Blech (300) herausgestanzt sind, dass Längserstreckungen (L) der einzelnen Zahnbleche (122) im Wesentlichen in einer magnetischen Vorzugsrichtung (M) des Blechs (300) und/oder die geschlossenen Nutschlitze (132) der einzelnen Zahnbleche (122) im Wesentlichen entgegen der magnetischen Vorzugsrichtung (M) des Blechs (300) orientiert sind.
  11. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Stator (10) zwischen zwei Zahnblechlagen (120) eine bevorzugt stofflich einstückig ausgebildete Zwischen-Zahnblechlage (150) aufweist, die sämtliche Zahnbleche (122) einer einzelnen Zahnblechlage (120) umfasst.
  12. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Stator (10) eine stirnseitige, bevorzugt stofflich einstückig ausgebildete Abschluss-Zahnblechlage (140) und einen Rückschlussring (12) aufweist.
  13. Stator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Rückschlussring (12) des Stators (10) ein Rohrgehäuse (12) ist, oder aus geschichteten, miteinander verbundenen Blechlamellen (110) aufgebaut ist.
  14. Elektromotor, insbesondere Lenkmotor oder Stellantrieb, mit einem Stator (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, und einem Rotor (20).
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