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DE102008000601A1 - Garnchangiereinrichtung auf den Textilmaschinen - Google Patents

Garnchangiereinrichtung auf den Textilmaschinen Download PDF

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Publication number
DE102008000601A1
DE102008000601A1 DE200810000601 DE102008000601A DE102008000601A1 DE 102008000601 A1 DE102008000601 A1 DE 102008000601A1 DE 200810000601 DE200810000601 DE 200810000601 DE 102008000601 A DE102008000601 A DE 102008000601A DE 102008000601 A1 DE102008000601 A1 DE 102008000601A1
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DE
Germany
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magnets
rod
fixed
traversing
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810000601
Other languages
English (en)
Inventor
Pavel Sidlof
Petr Skop
Frantisek Foune
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter CZ sro
Original Assignee
Rieter CZ sro
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Filing date
Publication date
Application filed by Rieter CZ sro filed Critical Rieter CZ sro
Publication of DE102008000601A1 publication Critical patent/DE102008000601A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2881Traversing devices with a plurality of guides for winding on a plurality of bobbins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/38Arrangements for preventing ribbon winding ; Arrangements for preventing irregular edge forming, e.g. edge raising or yarn falling from the edge
    • B65H54/385Preventing edge raising, e.g. creeping arrangements
    • B65H54/386Preventing edge raising, e.g. creeping arrangements with energy storing means for recovering the kinetic energy at the end of the traversing stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft die Changiereinrichtung des Garns, das auf eine in der Aufwickeleinrichtung der Arbeitsstelle der Textilmaschine gelagerte Spule aufgewickelt wird, die eine längliche für die Reihe der Arbeitsstellen gemeinsame Changierstange (2) aufweist, die mit einem Antrieb, der ihr eine geradlinig umkehrende Bewegung erteilt, und mit einem Steuerungssystem (5) gekoppelt wird, das die Lage der Totpunkte der Changierstange (2) festlegt, wobei die längliche Changierstange (2) mit der länglichen Aufwickelwelle parallel laufend ist, die für eine Reihe der Arbeitsstellen bestimmt ist. Dabei sind auf der Changierstange (2) und auf dem Maschinengestell (1) in einem gegenseitigen Abstand zwei Paare der Magneten (21, 121,; 22, 131) gelagert, von denen jedes einen festen Magneten (121, 131) und einen beweglichen Magneten (21, 22) enthält, wobei die Magneten in dem Paar mit den gleichen Polen gegeneinander gelagert sind.

Description

  • Bereich der Technik
  • Die Changiereinrichtung des Garns, das auf eine in einer Aufwicklungseinrichtung einer Arbeitsstelle der Textilmaschine gelagerte Spule aufgewickelt wird, die eine längliche für die Reihe der Arbeitsstellen gemeinsame Changierstange aufweist, die mit dem Antrieb, der ihr eine geradlinig umkehrbare Bewegung erteilt, und mit einem Steuerungssystem gekoppelt ist, das den Verlauf des Hubes der Changierstange festlegt, wobei die längliche Changierstange mit einer länglichen Aufwickelwelle parallel laufend ist, die für die Reihe der Arbeitsstellen bestimmt ist.
  • Bisheriger Stand der Technik
  • Die Garnchangierung bei der Aufwicklung der Spulen auf den Textilmaschinen, beispielsweise auf den Offenend-Spinnmaschinen, Spulmaschinen oder Doppeldrahtzwirnmaschinen, erfolgt gewöhnlich mittels einer durchlaufenden Changierstange, die entlang einer Seite der Arbeitsstellen der Maschine verläuft. Bei einer Vielzahl der in der Reihe angeordneten Arbeitsstellen ist die Changierstange zum Beispiel 30 Meter lang und weist also ein großes Gewicht auf.
  • Die kreuzaufgespulten Walzen- oder Kegelspulen werden beim Aufspulen mit ihrer aufzuspulenden Oberfläche auf den Aufwickelwalzen abgerollt, deren Rotationsachse mit der Achse der Changierstange parallel laufend ist, und die Changierstange übt beim Aufspulen eine geradlinig umkehrbare Bewegung aus, wobei ihr Hub der Länge der Oberfläche der Aufwicklung der aufzuwickelnden Spule entspricht. Angesichts der Maschinenproduktivität ist die Geschwindigkeit des zur aufzuwickelnden Spule zugeführten Garns hoch, was auch eine hohe Frequenz der geradlinig umkehrbaren Bewegung der Changierstange erfordert.
  • Aus der Sicht der Bildung der Kreuzgarnaufwicklung wäre es wünschenswert, dass der Verlauf der Bewegung der Changierstange eine Sägeform aufweist, also dass die Geschwindigkeit der Changierstange konstant ist und in den Todpunkten sprungweise auf die gleiche Geschwindigkeit des umgekehrten Sinnes geändert wird.
  • In der Praxis kann man den idealen Stand vor allem aus dem Grund der großen Schwungmasse der Changierstange nicht erreichen. Die Verlangsamung und Beschleunigung der Stange in den Todpunkten ist begrenzt, die Änderung des Sinnes der Geschwindigkeit in den Todpunkten dauert eine gewisse nötige Zeit. Während dieser Zeit wird das Garn auf die Oberfläche der Spule in der Wendel mit der die erforderliche Kreuzaufwicklung bildenden Steigung nicht gelagert, sondern die Steigung der Wendel wird in dem eigenen Todpunkt auf Null verkleinert und einzelne Garnaufwindungen werden aufeinander gelagert. Das Garn wird in diesen Stellen der Spule angehäuft und der Durchmesser der Aufwicklung wächst hier lokal schneller.
  • Dies wird durch die Modifizierung der Bewegung der Changierstange in den Todpunkten verhindert. Bei einer gewöhnlichen Lösung bleibt der Hub gleich bleibend und die Lage beider Todpunkte verschiebt sich parallel in einer und anderer Bewegung. Bei der zweiten gewöhnlichen Lösung wird die Größe des Hubes geändert und die Lagen der Todpunkte verschieben sich gegenseitig in dem umgekehrten Sinne, wodurch die Hubgröße abwechselnd verkleinert und vergrößert wird. Aus der Sicht der Qualität der Aufwicklung ist die zweite Lösung vorteilhafter, die man jedoch bei dem Antrieb durch den Kurvenmechanismus oder durch den Mechanismus, wo der Servomotor den Drehsinn nicht ändert, einfach nicht realisieren kann.
  • Während der Stangenbewegung mit einer gleich bleibenden Geschwindigkeit ist die erforderliche Leistung ihres Triebwerkes relativ klein, weil sie nur der Überwindung der passiven Widerstände und der Schwenkung des Garns dient. In den Todpunkten kommt es jedoch zu den wesentlichen Änderungen der Leistung des Triebwerkes zuerst zur Entnahme und nachfolgend zur Erteilung der Schwungenergie der Masse der Changierstange. Dies wird durch ein großes Nennantriebsmoment des Motors und/oder durch die Akkumulation der kinetischen Energie gelöst, die beim Bremsen der Schwungmasse der Changierstange vor den Todpunkten und durch die Rückfreisetzung der akkumulierten Energie bei dem Anlauf der Changierstange hinter dem Todpunkt entsteht. Die Energie der Changierstange akkumuliert sich gewöhnlich in die Rotationsenergie des Triebwerkes, aber soweit man solches Triebwerk benutzt, wo der Servomotor die Kehrbewegung ausübt, muss die Schwungmasse oder das Schwungmoment des Triebwerkes ebenfalls gebremst und dann beschleunigt werden und das Antriebmoment oder die Kraft des Servomotors müssen hoch sein. Die Servomotoren mit einem hohen Antriebmoment weisen jedoch ein großes Trägheitsmoment auf und erhöhen dadurch die reduzierte sich bewegende Gesamtmasse, also die erreichbare Zunahme der Stangenbeschleunigung ist gering oder kein.
  • Neben der Sicherstellung der erforderlichen Form der Ränder der Aufwicklung der Spule besteht das nächste Problem in der Vergrößerung des Durchmessers der aufgewickelten Spule, bei dem die axiale Lage einzelner nacheinander gelagerten Garnaufwindungen geändert wird, die zueinander abwechselnd genähert und wieder entfernt werden. Dadurch kommt es periodisch zur der Entstehung der Bänder, die die Form der Aufwicklung stören und den Verlauf der Aufwicklung komplizieren. Das wird dadurch verhindert, dass die Frequenz der Bewegung der Changierstange nach einer bestimmten Vorschrift geändert wird.
  • Die gegenwärtigen Lösungen der Antriebe der Changierstange verwenden gewöhnlich die Kurvenmechanismen. Ein Mechanismus mit einem konstan ten Hub stellt den Grundsägenhub der Changierstange einschließlich der Änderungen der Geschwindigkeit in den Todpunkten sicher. Der zweite superponierte Mechanismus bildet langsame parallele Verschiebung der Todpunkte. Beide Mechanismen werden mit einer Gesamtkraft zur Erzeugung der Stangenbewegung belastet. Die Störung der Bänder erfolgt entweder durch einen gesteuerten Variator, der gewöhnlich mit einem nächsten Kurvenmechanismus gesteuert wird, oder durch die Einordnung des Frequenzumrichters in den Speisekreis des Triebelektromotors. Der diese Mechanismen enthaltende Getriebeschrank befindet sich nur auf einer Seite der Maschine, also die lange Changierstange ist gegen die Entstehung der Vibrationen empfindlich. Es breiten sich auf ihr nicht nur die länglichen Deformationswellen, sondern auch die Querwellen aus, die durch Beanspruchung der Stange auf Knick und ihre Abweichung in den Zwischenlagern verursacht werden. Die Abweichung hat darüber hinaus die Erhöhung der Reibkräfte zur Folge. Die Querwellen auf der Stange weisen eine niedrigere Geschwindigkeit als die Längswellen auf und die Stangenschwingung ist sehr kompliziert. Die Bewegung des freien Endes der Changierstange unterscheidet sich dann von der Bewegung des Teiles der Stange in der Stelle ihrer Verbindung mit dem Triebwerk.
  • Es ist ersichtlich, dass der Hauptgrund, der die Changiergeschwindigkeit begrenzt und das Triebwerk der Changierstange kompliziert, in den Schwungkräften besteht, die aus dem Grund der ungenügenden Kompensation der Wirkungen der großen Verlangsamungen und Beschleunigungen der sich in der Umgebung der Todpunkte bewegenden Massen entstehen.
  • Zur Absorption der Energie der sich bewegenden Schwungmassen und zu ihrer nachfolgenden Ausnutzung nutzen einige Einrichtungen nach dem bisherigen Stand der Technik die Federn aus. Es ist vorteilhaft, wenn solche Feder eine nichtlineare Charakteristik aufweist, die besser der Kraft entspricht, die zur Erreichung der erforderlichen Bewegung der Stange notwendig ist. Bei den mechanischen oder pneumatischen Federn ist die Sicher stellung solcher Charakteristik schwierig. In manchen Fällen verwendet man zur Entlastung der Kurvenmechanismen die Gummi- oder Kunststoffpuffer, die auf die Changierstange in der Umgebung der Todpunkte wirken. Diese Federn verursachen jedoch die Schläge und die Schwingungserregung der Stange und weisen darüber hinaus eine niedrige Lebensdauer auf.
  • Die Einrichtungen ermöglichen ferner nicht, den Hub der Changierstange einzustellen und dadurch die Breite der Aufwicklung auf der Spule zu ändern. Die Changierstange wird von den großen Druckkräften beansprucht, die entsprechende Vergrößerung des Durchmessers der Stange erfordern, was die nächste Vergrößerung des Gewichtes der Changierstange und also auch die Vergrößerung der unerwünschten Schwungkräfte zur Folge hat. Auch bei dem beträchtlichen Durchmesser der Changierstange verursacht die Schwingung gewöhnlich einen unterschiedlichen Verlauf des Hubes der Stange in den verschiedenen Stellen der Maschine.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Mängel des bisherigen Standes der Technik zu beheben oder mindestens zu verringern.
  • Darlegung des Wesens der Erfindung
  • Die Changiereinrichtung des Garns, das auf die in einer Aufwickeleinrichtung der Arbeitsstelle der Textilmaschine gelagerte Spule wird, deren Wesen darin besteht, dass auf der Changierstange und auf dem Maschinengestell in einem gegenseitigen Abstand zwei Paare der Magneten gelagert sind, von denen jedes einen festen Magnet und einen beweglichen Magnet beinhaltet, wobei die Magneten in dem Paar mit gleichen Polen gegeneinander platziert sind.
  • Der Vorteil besteht in der wirksamen Dämpfung der geradlinigen umkehrenden Bewegung der Changierstange in der Umgebung der Todpunkte, Akkumulation der Energie der Schwungmasse der Stange in der Zeit vor dem Todpunkt und Abgabe dieser Energie, die zum Anlauf der Changierstange hinter dem Todpunkt beiträgt.
  • Bei der Verwendung des Paares des festen und beweglichen Magnets in den Stellen der Enden der Changierstange der Maschine kann es zur wesentlichen Erniedrigung oder zur vollkommenen Beseitigung der Druckkraft in der Changierstange kommen. Dann ist es möglich, die Changierstange erheblich zu entlasten oder diese durch ein wenig schweres Glied zu ersetzen, das nur Zugspannungen zu übertragen fähig ist. Dies trägt bedeutend zur Erniedrigung der dynamischen Beanspruchung des Triebwerkes bei.
  • Es ist ebenfalls möglich, durch eine geeignete Form und Anordnung des festen und beweglichen Magnets solchen Verlauf und solche Größe ihrer Abstoßkraft zu wählen, dass der Antrieb des Changiermechanismus nur die Energie zur Überwindung der passiven Widerstände des ganzen Changiermechanismus und zur Schwenkung der Garne bei der Aufwicklung der Spulen liefert.
  • Es ist vorteilhaft, wenn jedes Paar der Magnete mit einem festen Magnet, der auf dem Maschinengestell verstellbar gelagert ist, und einem beweglichen Magnet gebildet wird, der auf der Changierstange fest gelagert ist.
  • Durch die Verstellung der festen Magnete kann man sich den Änderungen der Lagen der Todpunkte der Changierstange anpassen und den Verlauf der auf die Changierstange wirkenden Kraft und ihre maximale Größe beeinflussen.
  • Es ist besonders vorteilhaft, wenn feste Magnete zum Maschinengestell mittels der auf dem Maschinengestell befestigten Stellmotoren verstellbar befestigt sind, deren Ausgang eine geradlinige Verschiebung der festen Magnete entlang der Changierstange ist, wobei das Ausgangsglied des Stellmotors nach der Ausübung dieser geradlinigen Verschiebung stabilisiert wird.
  • Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Stellmotoren der festen Magneten mit einer Steuereinheit gekoppelt sind, die die Lage der Todpunkte der Changierstange festlegt.
  • Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn zwischen dem festen Magnet und dem beweglichen Magnet ein flexibler Anschlag platziert ist.
  • Der flexible Anschlag verhindert einen eventuellen Kontakt zwischen den Magneten, wodurch er sie mechanisch schützt. Ferner ist es vorteilhaft, wenn zwischen den festen Magnet und z. B. den Stellmotor ein flexibles Glied eingelegt ist, z. B. Tellerfedern, die dem festen Magnet ermöglichen, bei der Erreichung der Grenzkraft zwischen dem festen und beweglichen Magnet nachzugeben und so die Schläge in der Changierstange und ihre Beschädigung bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets und/oder bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets mit dem flexiblen Anschlag zu verhindern.
  • In der vorteilhaften Anordnung sind in der Nähe der Changierstange entlang ihr die Abtaster der axialen Lage der Changierstange situiert.
  • Es ist ebenso auch vorteilhaft, wobei die festen Magneten die Abtaster der Größe der wirkenden Abstoßkraft aufweisen.
  • Mittels der Abtaster der Lage der Changierstange kann man die Verfolgung ihrer Bewegung präzisieren und damit bei der Verstellung der Lage der festen Magneten wirken, wozu darüber hinaus die Abtaster der Größe der Abstoßkraft der Magneten helfen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Antriebsmittel, die der Changierstange eine geradlinig umkehrende Bewegung erteilen, einen von der Steuereinheit gesteuerten Servomotor aufweisen, wobei sie mindestens mit den Abtastern der Lage der Changierstange und mit dem Abtaster der Kräfte, die in der Changier stange wirken, und mit den Abtastern der Abstoßkräfte der Magneten gekoppelt sind.
  • Durch die Übergabe der Informationen über die Lage der Changierstange, über die in ihr wirkenden Kräfte und über die Abstoßkräfte der Magneten an das Steuersystem des Stellmotors des Triebwerkes der Changierstange kann man vorteilhaft die Tätigkeit des Mechanismus optimieren und dadurch adäquate Bewegungen der Changierstange erreichen.
  • Die beschriebene Anordnung der festen und beweglichen Magneten und der Changierstange kann man mit den angeführten Vorteilen nicht nur bei den neuen sondern auch bei den älteren Changiermechanismen mit verschiedenen Antrieben der Changierstangen anwenden.
  • Das Triebwerk der Changierstange kann durch einen Rotationsservomotor, der mit einem geeigneten Mechanismus ergänzt wird, der die Rotationsbewegung auf die geradlinige Bewegung umwandelt, oder vorteilhaft durch einen Servomotor mit der geradlinigen Bewegung durchgeführt werden.
  • Übersicht der Abbildungen auf der Zeichnung
  • Die Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt, wo es zeigen:
  • 1 schematische Anordnung des Antriebs der Changierstange mit dem Kurbelmechanismus mit dem axial angeordneten Servomotor,
  • 2 schematische Anordnung mit dem Servomotor, der den Kurbelmechanismus mittels eines Getriebes antreibt und
  • 3 Schema der Einstellung der Lagen der festen Magneten.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung
  • Die Grundausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist auf 1 dargestellt. Im Maschinengestell 1 der Textilmaschine ist eine Changierstange 2 mittels der Führung 11 gelagert. Die Changierstange 2 wird mit einem exzentrischen Kurbelmechanismus 3 angetrieben, der eine Kurbel 31 und eine Kurbelstange 32 beinhaltet. Die Kurbelwelle 33 ist koaxial mit dem Ausgang des Triebservomotors 4 verbunden, der den Abtaster 41 der Lage aufweist. Auf der Changierstange 2 sind bewegliche Magneten 21 und 22 fest gelagert. Auf dem Maschinengestell 1 sind Stellmotoren 12, 13 befestigt, an deren Ausgänge feste Magneten 121 und 131 angeschlossen sind. Durch die Öffnung in den festen Magneten 121, 131 und den Stellmotoren 12, 13, eventuell außerhalb der Stellmotoren 12, 13, geht frei die Changierstange 2 durch. Der bewegliche Magnet 21 und der feste Magnet 121 sowie der bewegliche Magnet 22 und der feste Magnet 131 bilden zusammenarbeitende Paare. Die Magneten sind gegeneinander so angeordnet, dass in der dargestellten linken Grenzlage der Changierstange 2 der bewegliche Magnet 22 maximal dem festen Magnet 131 genähert ist, wobei der bewegliche Magnet 21 zugleich maximal von dem festen Magnet 121 entfernt ist und die Entfernung zwischen den zugewandten Stirnen der Magneten 21 und 121 dem Hub der Changierstange 2 entspricht.
  • Die beweglichen Magneten 21, 22 und die festen Magneten 121, 131 sind so orientiert, dass zwischen den Magneten 21, 121 und 22, 131 in dem zusammenarbeitenden Paar der Magneten die Abstoßkräfte wirken. Zwischen den Magneten 21, 121 und 22, 131 von jedem zusammenarbeitenden Paar kann ein nicht dargestellter flexibler Sicherheitsanschlag platziert werden, um dessen Länge in der Richtung der Achse der Changierstange 2 der Abstand zwischen den Magneten des zusammenarbeitenden Paares vergrößert wird.
  • Zur Steuerung der Changierstange 2 aus der Sicht der Frequenz, der sofortigen Amplitude des Hubes und der Verschiebung des Todpunktes ihrer geradlinigen umkehrenden Bewegung ist die Einrichtung mit einem Steuerungssystem 5 ausgestattet, das die Steuereinheit 51 der Garnchangierung, die Einspeiseeinrichtungen 52, 53 der Stellmotoren 12, 13 und den Frequenzumrichter 54 des Triebservomotors 4 des Kurbelmechanismus 3 beinhaltet.
  • Die Steuereinheit 51 der Garnchangierung bildet den Bestandteil des nicht dargestellten Steuerungssystems der Spinnmaschine, mit dem sie bidirektional gekoppelt ist. Ferner wird an den Eingang in die Steuereinheit 51 ein Informationsausgang des Abtasters 41 der Lage des Servomotors 4 des Antriebs des Kurbelmechanismus 3 angeschlossen. Die Ausgänge der Steuereinheit 51 sind an die Einspeiseeinrichtungen 52, 53 der Stellmotoren 12, 13 und an den Umrichter 54 des Triebservomotors 4 des Kurbelmechanismus 3 angeschlossen.
  • Die Informationen über die erwünschten Parameter der Frequenz, der Hubamplitude und der Lage der Todpunkte der geradlinig umkehrenden Bewegung der Changierstange 2 werden in die Steuereinheit 51 der Garnchangierung aus dem Ausgang des Steuerungssystems der Spinnmaschine geliefert. Die Steuereinheit 51 verarbeitet die Eingangsinformationen aus dem Ausgang des Steuerungssystems der Spinnmaschine und die Informationen aus dem Abtaster 41 der Lage des Servomotors 4, mit deren Ausnutzung sie die Tätigkeit des Umrichters 54 und durch ihn die Parameter des Schwenkservomotors 4 steuert. Dadurch werden Amplitude des Hubes, seine Lage in der Richtung der Changierstange 2 und Geschwindigkeit der umkehrenden Schubbewegung der Changierstange 2 gesteuert. Mittels der Einspeiseeinrichtungen 52, 53 steuert die Steuereinheit 51 die Stellmotoren 12, 13, mit denen die Lage der festen Magneten 121, 131 so eingestellt wird, dass sie den Todpunkten des Hubes der Changierstange 2 entspricht.
  • Auf 3 sind die Lagen der festen Magneten 121, 131 schematisch dargestellt, die dem Hub der Changierstange 2 entsprechen, der von dem Umrich ter 54 gesteuert wird. In der Lage A sind die festen Magneten 121, 131 angesichts zu dem Maschinengestell 1 von den Stellmotoren 12, 13 in der Grundlage stabilisiert, der der Hub Z der Changierstange 2 entspricht. In der Lage B ist der feste Magnet 131 durch den Stellmotor 13 nach links um die Entfernung X verschoben, wodurch um dieselbe Entfernung einseitig der Hub Z auf den Wert Z1 vergrößert wird. In der Lage C sind beide festen Magneten 121, 131 angesichts der Lage A in der Richtung zu den Stellmotoren 12, 13 verschoben, wodurch der Hub Z angesichts der Lage A symmetrisch um das Doppelte der Entfernung X vergrößert wird. In der Lage D sind angesichts der Lage A beide festen Magneten 121, 131 nach links um die Entfernung X verschoben, wodurch der Hub Z ohne die Änderung der Größe nach links um die Entfernung X verschoben wird. Die Steuereinheit 51 stellt dabei durch die Einstellung der Lage der festen Magneten 121, 131 die unveränderte Größe der Lücke zwischen den Magneten 21 und 121 oder den Magneten 22 und 131 in den Todpunkten bei irgendwelchen Änderungen der Lage der Todpunkte der Changierstange 2 sicher. Der nicht dargestellte flexible Anschlag, der eventuell zwischen dem zusammenarbeitenden Paar der Magneten 21, 121 und/oder 22, 131 platziert ist, verhindert die Beschädigung der Magneten bei einem unerwünschten harten Aufsetzen der Magneten.
  • In der nicht dargestellten Ausführung ist zwischen dem festen Magnet und beispielsweise dem Stellmotor ein flexibles Glied eingelegt, z. B. Tellerfedern, die dem festen Magnet ermöglichen, bei der Erreichung der Grenzkraft zwischen dem festen und beweglichen Magnet nachzugeben und so die Schläge in der Changierstange oder ihre Beschädigung bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets und/oder bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets mit dem flexiblen Anschlag zu verhindern.
  • Auf 2 ist das nächste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Auf der Kurbelwelle 33 des Kurbelmechanismus 3 ist ein Zahnrad 34 angeordnet, das von einem Triebservomotor 6 angetrieben wird, der mit dem Abtaster 41 der Lage gekoppelt ist. Auf der Changierstange 2 ist in der Nähe des Kurbelmechanismus 3 ein Abtaster 23 der Kraft angeordnet, die in der Changierstange 2 wirkt. In der Nähe der Bahn der Changierstange 2 sind auf dem Maschinengestell 1 die Abtaster 14, 15 der axialen Lage der Changierstange 2 angeordnet. Bei den festen Magneten 121, 131 sind die Abtaster 1211, 1311 der Abstoßkräfte der Magneten angeordnet. Im Vergleich mit dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel weist das Steuerungssystem 5 darüber hinaus eine Messeinrichtung 55 der Größe der Kräfte, die in der Changierstange 2 wirken, und Einrichtungen 56 und 57 zur Messung der Größe der Abstoßkräfte der Magneten 21, 121 und 22, 131 einzelner zusammenarbeitenden Paare der Magneten auf.
  • Das Ziel der vervollkommnten zweiten erfindungsgemäßen Ausführung besteht in der mehr präzisen Festlegung der Funktionslagen der Changierstange 2 durch ständige Ermittlung der Lageverhältnisse in dem Mechanismus der Changiereinrichtung, wodurch man die Qualität der zu erzeugenden Garnaufwicklung positiv beeinflussen kann.
  • Es ist ersichtlich, dass die Abtastungen der Lage oder der Kraft im Bereich der Patentansprüche auch von anderen, als hier angeführten Mitteln realisiert werden können. Zum Beispiel die Funktion des Abtasters 41 der Lage des Servomotors 4 kann von den Lageabtastern 14, 15 erfüllt werden oder es kann zur Abtastung der Lage der Changierstange 2 ein nicht dargestellter bekannter linearer Lageabtaster ausgenutzt werden.
  • In den erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind für die Permanentmagneten die Materialien z. B. auf Basis Fe Nd B (Eisen, Neodym, Bor), oder Sm Co (Samarium, Kobalt) verwendet, die sich durch hohe Koerzivität und die Fähigkeit der dauerhaften Aufrechterhaltung der Magnetisierung auszeichnen.
  • Aus der Sicht der Erniedrigung des Gewichtes von vor allem Changierstange 2 können als die magnetischen Mittel vorteilhaft die Permanentmagneten ausgenutzt werden, die in die Halbach-Felder angeordnet werden.
  • In den zusammenarbeitenden Paaren der Magneten ist es ebenfalls möglich, die Kombination der Permanentmagneten und der Elektromagneten auch mit der Möglichkeit deren Steuerung auszunutzen.
  • Die geradlinige umkehrende Schubbewegung der Changierstange 2 kann zum Beispiel durch den Ersatz der Kurbel 31 und der Kurbelstange 32 des Kurbelmechanismus 3 durch die Verkopplung des Zahnrades, das auf der Ausgangswelle des Triebservomotors gelagert ist, mit dem nicht dargestellten geraden mit der Changierstange 2 gekoppelten Zahnkamm erreicht werden. Zum Antrieb der Changierstange 2 kann man ebenso auch die Kombination der Schraube und der Schraubenmutter mit dem Bewegungskugelgewinde verwendet werden. Es kann auch die Verkopplung der Changierstange 2 mit dem bekannten linearen Elektromotor vorteilhaft sein.
  • Die Steuerung des Ganges des Triebservomotors in den Bereichen der Todpunkte der Changierstange 2 kann im Allgemeinen entsprechend dem Verlauf der Abstoßkräfte der Magneten angepasst werden und dadurch kann die Belastung des Triebservomotors minimiert werden. Der nächste Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht in der Möglichkeit der Realisierung der mehr komplizierten Bewegung der Changierstange 2, wann man durch die Steuerung des Triebservomotors mit einer Kehrbewegung solche Bewegung erreichen kann, die direkt zu dem erwünschten Verlauf der Spulenaufwicklung führt.

Claims (9)

  1. Die Changiereinrichtung des Garns, das auf eine in der Aufwickeleinrichtung einer Arbeitsstelle der Textilmaschine gelagerte Spule aufgewickelt wird, die eine längliche für eine Reihe der Arbeitsstellen gemeinsame Changierstange aufweist, die mit einem Antrieb, der ihr eine geradlinig umkehrende Bewegung erteilt, und mit einem Steuerungssystem gekoppelt wird, das die Lage der Todpunkte der Changierstange festlegt, wobei die längliche Changierstange mit der länglichen Aufwickelwelle parallel laufend ist, die für eine Reihe der Arbeitsstellen bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Changierstange (2) und auf dem Maschinengestell (1) in einem gegenseitigen Abstand zwei Paare der Magneten (21, 121; 22, 131) gelagert sind, von denen jedes einen festen Magnet (121, 131) und einen beweglichen Magnet (21, 22) enthält, wobei die Magneten in dem Paar mit den gleichen Polen gegeneinander gelagert sind.
  2. Die Einrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Paar der Magneten von einem festen Magnet (121, 131), der auf dem Maschinengestell (1) verstellbar gelagert ist, und einem beweglichen Magnet (21, 22) gebildet wird, der auf der Changierstange (2) fest gelagert ist.
  3. Die Einrichtung nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Magneten (121, 131) zum Maschinengestell (1) mittels der Stellmotoren (12, 13) verstellbar befestigt sind, die auf dem Maschinengestell (1) befestigt sind, wobei der Ausgang des Stellmotors (12, 13) eine geradlinige Verschiebung des festen Magnets (121, 131) entlang der Changierstange (2) ist, wobei das Ausgangsglied des Stellmotors (12, 13) nach der Ausübung dieser geradlinigen Verschiebung stabilisiert wird.
  4. Die Einrichtung nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (12, 13) der festen Magneten (121, 131) mit einer Steuereinheit (51) gekoppelt sind, die die Lage des Todpunktes der Changierstange (2) festlegen.
  5. Die Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem beweglichen Magnet (21, 22) und dem festen Magnet (121, 131) ein flexibler Anschlag platziert ist.
  6. Die Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den festen Magnet (121, 131) und den Stellmotor (12, 13) ein flexibles Glied eingelegt ist, das dem festen Magnet (121, 131) ermöglicht, bei der Erreichung der Grenzkraft zwischen dem festen und beweglichen Magnet nachzugeben und so die Schläge in der Changierstange (2) oder ihre Beschädigung bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets und/oder bei der Berührung des festen und beweglichen Magnets mit einem flexiblen Anschlag zu verhindern.
  7. Die Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Changierstange (2) entlang ihr die Abtaster (14, 15) der axialen Lage der Changierstange (2) situiert sind.
  8. Die Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Magneten (121, 131) die Abtaster (1211, 1311) der Größe der Abstoßkraft aufweisen.
  9. Die Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Triebmittel, die der Changierstange (2) eine geradlinig umkehrende Bewegung erteilen, einen Servomotor (4) aufweisen, der von einer Steuereinheit (51) gesteuert wird, wobei sie mindestens mit den Abtastern (14, 15) der Lage der Changierstange und dem Abtaster (23) der in der Changierstange (2) wirkenden Kräfte und den Abtastern (1211, 1311) der Abstoßkräfte der Magneten (21, 121; 22, 131) gekoppelt sind.
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