[go: up one dir, main page]

DE102008000406A1 - Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte - Google Patents

Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte Download PDF

Info

Publication number
DE102008000406A1
DE102008000406A1 DE102008000406A DE102008000406A DE102008000406A1 DE 102008000406 A1 DE102008000406 A1 DE 102008000406A1 DE 102008000406 A DE102008000406 A DE 102008000406A DE 102008000406 A DE102008000406 A DE 102008000406A DE 102008000406 A1 DE102008000406 A1 DE 102008000406A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
cosmetic
modified
containers
use according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008000406A
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Ruppert
Stefan Biel
Oliver Sperber
Paul Baacke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beiersdorf AG
Original Assignee
Beiersdorf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beiersdorf AG filed Critical Beiersdorf AG
Priority to DE102008000406A priority Critical patent/DE102008000406A1/de
Priority to PCT/EP2008/008286 priority patent/WO2009043572A1/de
Publication of DE102008000406A1 publication Critical patent/DE102008000406A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/12Chemical modification
    • C08J7/123Treatment by wave energy or particle radiation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/12Chemical modification
    • C08J7/126Halogenation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • A45D2034/002Accessories

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Behältnisse und Applikatoren für kosmetische und dermatologische Produkte, deren Quelleigenschaften durch Oberflächenbehandlung modifiziert wurden.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Behältnisse und Applikatoren für kosmetische und dermatologische Produkte, deren Quelleigenschaften durch Oberflächenbehandlung modifiziert wurden.
  • Kosmetische und dermatologische Zubereitungen werden zunehmend komplizierter. Waren die Grundlagen für kosmetische und dermatologische Zubereitungen in der Vergangenheit einfache Emulsionssysteme, so werden heutzutage eine ganze Palette von kosmetischen und dermatologischen Wirk- und Hilfsstoffen in die Zubereitungen eingearbeitet. Auch die Emulsionsgrundlagen basieren auf zunehmend komplexeren Emulgatorsystemen, die einen entscheidenden Beitrag zur Produktperformance liefern.
  • Die früher gebräuchlichen Applikationsformen als Krem oder Lotion wurde in den letzten Jahrzehnten durch neue Applikationsformen wie zum Beispiel Pumpsprays und Roll-on erweitert. Die dazu eingesetzten Packmittel sind damit nicht mehr die klassische Glasflasche oder Blechdose, sondern in der Regel Kunststoff-Behältnisse und -Applikatoren.
  • Glas stellt für moderne kosmetische und dermatologische Zubereitungen immer noch ein ideales Behältermaterial dar, da es nur in sehr seltenen Fällen mit den Inhaltsstoffen wechselwirkt und keinerlei Diffusion von Inhaltsstoffen in das Glas erfolgt.
  • Durch die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten und die Bruchanfälligkeit und das hohe Gewicht von Glas ist der Einsatz jedoch rückläufig und es wird auf moderne Materialien wie Kunststoffe zurückgegriffen. Die aus Kostengründen für Massenprodukte verwendbaren Kunststoffe haben jedoch den Nachteil, das relativ häufig Wechselwirkungen mit den Zubereitungen auftreten. Neben der Reaktion des Kunststoffes mit dem Inhalt, ist die Diffusion von Zubereitungsbestandteilen in und durch den Kunststoff das häufigste Problem.
  • Diffundieren Zubereitungsbestandteile durch die Behälterwandung hindurch, so verändert sich die Zubereitung in ihrem Mischungsverhältnis, was im schlimmsten Fall zum Verderb der Zubereitung führen kann. Die Lagerstabilität ist damit eingeschränkt und kann zu Absatzschwierigkeiten führen. Um dieses Problem zu lösen werden in besonderen Fällen mehrschichtig aufgebaute Behälter, wie zum Beispiel Laminattuben oder mehrschichtige Flaschen, verwendet. Diese stellen eine befriedigende aber teure Lösung dar. Wenn Zubereitungsbestandteile in den Kunststoff hineindiffundieren geht dies im Allgemeinen mit einer Quellung, das bedeutet einer Volumenzunahme, des Kunststoffes einher, da sich das Polymernetzwerk aufweitet. Tritt eine Quellung bei mechanisch beanspruchten Teilen auf, kann dies zum Versagen der Mechanik führen, da zum Beispiel die mechanische Belastbarkeit herabgesetzt ist oder durch Passungenauigkeiten ein Funktionieren verhindert wird. Insbesondere bei Lotion-/Spraypumpen oder Roll-on Applikatoren führt eine Quellung unweigerlich zur Unbrauchbarkeit. Auch bei Applikatorsystemen für streichfähige Zubereitungen, wie zum Beispiel Mascara oder Nagellack, führt ein Quellen des Applikators zur Veränderung des Auftragsergebnisses.
  • Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es preisgünstige Behältnisse und Applikatoren zur Verfügung zu stellen, deren Diffunsionsbariereeigenschaften und insbesondere deren Quelleigenschaften eine Verwendung für kosmetische oder dermatologische Zubereitungen ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Verwendung von oberflächenbehandelten Behältnissen und Applikatoren erreichet, wobei durch die Oberflächenbehandlung eine funktionale Schicht zumindest auf den zubereitungsberührenden Oberflächen erzeugt wird.
  • Eine Oberflächenbehandlung im Sinne der erfindungsgemäßen Verwendung, ist die Behandlung der entsprechenden Oberfläche mit reaktiven Stoffen, Ionen oder elektrischen Entladungen.
  • In allen Fällen laufen auf den Kunststoffoberflächen chemische Reaktionen ab, bei denen die Polymermoleküle modifiziert werden. Die Modifikationen können sich durch Bindungsbruch und/oder Bindungsschließung äußern, insbesondere die Addition an oder Oxidation von Doppelbindungen, die Substitution von Wasserstoffatomen durch funktio nelle Gruppen oder die Reduktion von Hydroxygruppen stellen erfindungsgemäße Oberflächenbehandlungen dar.
  • Ganz besonders vorteilhaft ist es die Oberfläche durch Fluorierung oder Plasma-/Koronabehandlung in modifizierter Atmosphäre zu modifizieren. Die dadurch aufgebauten wenige μm starken funktionellen Dünnschichten beeinträchtigen die normalen Materialeigenschaften wir Festigkeit, Farbe, Elastizität nicht, führen jedoch zu deutlich verbesserten Diffusionsbarriereeigenschaften und Quellverhalten.
  • Die Modifikation von Kunststoffoberflachen durch Plasma-/Koronabehandlung ist an sich bekannt, jedoch werden hier in der Regel keine modifizierten Atmosphären eingesetzt. Ziel dieser herkömmlichen Modifizierungen ist es, die Bedruck- und Etikettierbarkeit von Oberflächen zu verbessern. Eine solche Behandlung wird daher auch nur auf den äußeren Oberflächen durchgeführt und nicht an den mit Zubereitung benetzten Oberflächen. Auch ist auch Stand der Technik, die Oberflächen von Kraftstofftanks zu fluorieren, um bessere Diffusionsbarriereeigenschaften zu erhalten. Für Kraftstoffe werden jedoch von vorn herein HDPE Materialien mit coextrudiertem Schichtaufbau ausgewählt, die nur sehr geringe Diffusion zulassen und keine Quellung aufweisen. Bei Kraftstofftanks handelt es sich nicht um Massenprodukte wie bei Behältnissen und Applikatoren für kosmetische und dermatologische Zubereitungen, so das der Einsatz von hochpreisigen Materialien kein Problem ist.
  • Im Sinne der erfindungsgemäßen Verwendung ist es daher oberflächenbehandelte Behältnisse aus Polyethylen (PE, insbesondere HDPE und LDPE), Polypropylen (PP) und Polyethylentherephthalat (PET) zu verwenden.
  • Als modifizierte Atmosphäre für die Plasma-/Koronabehandlung ist es vorteilhaft Gemische aus Ammoniak (NH3) oder Wasserstoff (H2) mit einem Innertgas, insbesondere Stickstoff (N2), zu verwenden.
  • Applikatoren im Sinne der Erfindung sind vorzugsweise
    • – Pumpen, ganz besonders Lotionpumpen oder Sprühpumpen,
    • – Schleppkolbenspender bzw. Schubkolbenspender, bei denen die Zubereitung durch Verschiebung eines Kolbens aus dem Behältnis gefördert wird bzw. das hinausbeförderte Volumen durch das Verschieben eines Kolbens ausgeglichen wird.
    • – Flüssigkeitsapplikatoren, ganz besonders Roll-on Applikatoren, welche eine Auftragskugel aufweisen, die in einem Fitment gehalten wird,
    • – Pinsel oder Bürsten, ganz besonders Nagellackpinsel und Mascarabürsten,
    • – Schwämme aus offen- oder geschlossenporigen Polymeren, insbesondere Polyurethan,
    • – Pads aus Watte oder Vliesmaterialien, insbesondere Microfasermaterialien,
  • Ganz besonders vorteilhaft ist es, die in den Applikatoren gleitend miteinander in Kontakt stehenden Bauteile zumindest an ihren Gleitflächen eine modifizierte Oberfläche der erfindungsgemäßen Art aufweisen, insbesondere Kolben und Zylinder in Pumpen und Auftragskugel und Fitment in Roll-on Applikatoren.
  • Bei Pinseln, Bürsten, Pads und Schwämmen führt eine Oberflächenmodifikation der erfindungsgemäßen Art zusätzlich zu einer besseren und vollständigeren Abgabe der zu applizierenden Zubereitung. Auch wird die Restentleerung bei auf der Innenseite oberflächenbehandelten Behältnisse besser, da die Zubereitungen besser von der Wandung ablaufen.
  • Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Verwendung für kosmetische oder dermatologische Zubereitungen die mindestens eine Substanz aus der Gruppe A enthalten, da diese besonders häufig zur Quellung führen.
  • Die Gruppe (A) umfasst: C12-C15-Alkylbenzoat, aromatische Fettsäureester, 1,3,4,6,7,8-Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta-gamma-2-benzopyran, Cetylalkohol, Dicaprylether, Dioctylcarbonat, 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol, 2-Acetonapthone-1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl, 2-Isobutyl-4-hydroxy-4-methyltetrahydropyran, 2-tert-Pentylcyclohexylacetat, 3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-ol, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanol, 7-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyltetralin, Adipinsäurediester, alpha-Amylcinnamaldehyd, alpha-Isomethylionon, Alpha-Methylionon, Amyl C Butylphenylmethylpropionalcinnamal, Amylcinnamylalkohol, Amylsalicylat, Anisalkohol, Benzoin, Benzylacetat, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Benzylcinnamat, Benzylsalicylat, Bergamotöl, bitteres Orangenöl, Butylphenylmethylpropioal, Cardamomöl, Cedrol, Cinnamal, Cinnamylalkohol, Citral, Citronellol, Citronellylmethylcrotonat, Citronenöl, Coumarin, Diethylsuccinat, Dimethicone, d-Limonene, Ethylenbrassylate, Ethyllinalool, Eugenol, Evernia Furfuracea Extract, Evernia Prunastri Extract, Farnesol, Geraniol, Glycerin, Guajakholzöl, Heliotropin, Hexylcinnamal, Hexylsalicylat, Hydroxycitronellal, Hydroxyisohexyl 3- Cyclohexencarboxaldehyde, Isoeugenol, Isoparaffin, Lavendelöl, Lemonenöl, Limonen, Linalool, Linalylacetat, Mandarinenöl, Menthyl PCA, Methyl-2 Octynoat, Methylbenzoat, BHT, Methylcedrylketone, Methyldihydrojasmonate, Methylheptenon, Muskatnussöl, p-t-Butyl-alpha-methyldihydrocinnamic aldehyde, Rosmarinöl, süßes Orangenöl, Paraffinöl, Phenoxyethanol, Silikonöl, Terpineol, Tonkabohnenöl, Triethylcitrat, Vanillin.
  • Insbesondere Isoparaffin, C12-C15-Alkylbenzoat, Phenoxyethanol, Glycerin, Dioctylcarbonat, Dicaprylether, Parffinöl, Dimethicone, Cetylalkohol.
  • Vergleichsversuche zu unbehandelten Polymerproben haben gezeigt, das die Quellung in vielen Fällen auf weniger als ein Zehntel gesenkt werden kann.
  • Dazu wurden stabförmige Materialproben eines Kunststoffmaterials (Durchmesser 5 mm, Höhe 2 mm) im Vakuum wie unten erläutert fluoriert und anschließend ausgewogen (Ausgangsmasse) und für 7 Tage bei 40°C in einer der Substanzen der Gruppe A (Lösungsmittel) gelagert. Anschließend wurde, nachdem die Materialproben durch Abtrocknen von Lösungsmittelresten befreit wurden, die Endmasse festgestellt. Das Ergebnis ist für drei unterschiedliche Kunststoffmaterialien in Tabelle 1 wiedergegeben. Zum Vergleich dienten unfluorierte Proben so wie sie beim Spritzgußprozeß direkt erhalten werden.
  • Fluorierung: Die Probekörper werden nach einer Reinigung von anhaftenden Schmutzpartikeln mit angewärmter Luft getrocknet und in die Fluorierungskammer verbracht. Die Fluorierung erfolgt nachdem die Kammer auf < 1 mbar evakuiert wurde durch Begasung mit Fluor/Stickstoff (Gemisch 10% Fluor, 90% Stickstoff) bei einem Absolutdruck von 600 mbar und 60°C innerhalb von 2 Stunden. Restliches Fluor wird durch Evakuieren und Spülen mit Luft entfernt. Tabelle 1:
    Polymer Lösungsmittel unfluoriert [%]-Gew.-zunhame fluoriert [%]-Gew.-zunhame Verhältnis Gew.-zunahme fluoriert/unfluoriert
    Lupolen 1800S [LDPE] Isoparaffin 11,88 1,01 0,08
    C12-C15-Alkylbenzoat 7,46 1,15 0,15
    Phenoxyethanol 0,13 0,04 0,29
    Glycerin 0,20 0,02 0,09
    Dioctylcarbonat 6,27 0,40 0,06
    Dicaprylether 10,37 2,89 0,28
    Paraffinöl 9,81 0,11 0,01
    HP501M [PP] Isoparaffin 12,75 0,39 0,03
    C12-C15-Alkylbenzoat 3,00 0,14 0,05
    Phenoxyethanol 0,33 0,17 0,51
    Glycerin 0,17 0,09 0,55
    Dioctylcarbonat 7,56 0,12 0,02
    Dicaprylether 10,93 0,43 0,04
    Paraffinöl 2,48 0,20 0,08
    Dimethicone 0,22 0,15 0,69
    Hostalen GD7255 [HDPE] Isoparaffin 5,61 0,11 0,02
    C12-C15-Alkylbenzoat 4,93 0,12 0,02
    Phenoxyethanol 0,46 0,17 0,37
    Dioctylcarbonat 4,34 0,24 0,06
    Dicaprylether 5,69 0,63 0,11
    Paraffinöl 3,83 0,25 0,07

Claims (13)

  1. Verwendung von oberflächenbehandelten Behältnissen und Applikatoren zur Bereitstellung und Applikation von kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Oberflächenbehandlung eine funktionale Schicht zumindest auf den zubereitungsberührenden Oberflächen erzeugt.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbehandlung durch Fluorierung erfolgt ist.
  3. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbehandlung durch Plasma- oder Koronabehandlung in modifizierter Atmosphäre erfolgt ist.
  4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, das als modifizierte Atmosphäre eine Gemisch aus Ammoniak (NH3) oder Wasserstoff (H2) mit einem Inertgas Verwendung findet.
  5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Inertgas Stickstoff (N2) ist.
  6. Verwendung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bereitgestellte oder applizierte kosmetische und/oder dermatologische Zubereitung mindestens eine Substanz aus der Gruppe A enthält, wobei die Gruppe A umfasst: C12-C15-Alkylbenzoat, aromatische Fettsäureester, 1,3,4,6,7,8-Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta-gamma-2-benzopyran, Cetylalkohol, Dicaprylether, Dioctylcarbonat, 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol, 2-Acetonapthone-1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl, 2-Isobutyl-4-hydroxy-4-methyltetrahydropyran, 2-tert-Pentylcyclohexylacetat, 3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-ol, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanol, 7-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyltetralin, Adipinsäurediester, alpha-Amylcinnamaldehyd, alpha-Isomethylionon, Alpha- Methylionon, Amyl C Butylphenylmethylpropionalcinnamal, Amylcinnamylalkohol, Amylsalicylat, Anisalkohol, Benzoin, Benzylacetat, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Benzylcinnamat, Benzylsalicylat, Bergamotöl, bitteres Orangenöl, Butylphenylmethylpropioal, Cardamomöl, Cedrol, Cinnamal, Cinnamylalkohol, Citral, Citronellol, Citronellylmethylcrotonat, Citronenöl, Coumarin, Diethylsuccinat, Dimethicone, d-Limonene, Ethylenbrassylate, Ethyllinalool, Eugenol, Evernia Furfuracea Extract, Evernia Prunastri Extract, Farnesol, Geraniol, Glycerin, Guajakholzöl, Heliotropin, Hexylcinnamal, Hexylsalicylat, Hydroxycitronellal, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexencarboxaldehyde, Isoeugenol, Isoparaffin, Lavendelöl, Lemonenöl, Limonen, Linalool, Linalylacetat, Mandarinenöl, Menthyl PCA, Methyl-2 Octynoat, Methylbenzoat, BHT, Methylcedrylketone, Methyldihydrojasmonate, Methylheptenon, Muskatnussöl, p-t-Butyl-alpha-methyldihydrocinnamic aldehyde, Rosmarinöl, süßes Orangenöl, Paraffinöl, Phenoxyethanol, Silikonöl, Terpineol, Tonkabohnenöl, Triethylcitrat, Vanillin.
  7. Verwendung nach Anspruch mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die bereitgestellte oder applizierte kosmetische und/oder dermatologische Zubereitung mindestens eine Substanz aus der Gruppe B enthält, wobei die Gruppe B umfasst: Isoparaffin, C12-C15-Alkylbenzoat, Phenoxyethanol, Glycerin, Dioctylcarbonat, Dicaprylether, Parffinöl, Dimethicone, Cetylalkohol.
  8. Behältnisse für kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen, aufweisend eine zumindest partiell durch Fluorierung und/oder Plasma-/Koronabehandlung modifizierte Oberfläche.
  9. Behältnisse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zubereitungsberührenden Oberflächenanteile, insbesondere die Innenwand, durch Fluorierung modifiziert ist.
  10. Behältnisse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zubereitungsberührenden Oberflächenanteile, insbesondere die Innenwand, durch Plasma-/Koronabehandlung modifiziert ist.
  11. Applikatoren für kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen, aufweisend eine zumindest partiell durch Fluorierung und/oder Plasma-/Koronabehandlung modifizierte Oberfläche.
  12. Applikator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Applikator eine Lotionpumpe, eine Sprühpumpe, ein Roll-on Applikator, ein Pinsel, eine Bürste, ein Schwamm oder eine Pad ist.
  13. Applikator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die gleitend miteinander in Kontakt stehenden Bauteile zumindest an ihren Gleitflächen eine modifizierte Oberfläche aufweisen, insbesondere Kolben und Zylinder in Pumpen und Auftragskugel und Fitment in Roll-on Applikatoren.
DE102008000406A 2007-10-04 2008-02-26 Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte Withdrawn DE102008000406A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008000406A DE102008000406A1 (de) 2007-10-04 2008-02-26 Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte
PCT/EP2008/008286 WO2009043572A1 (de) 2007-10-04 2008-09-30 Behältnisse für kosmetische und dermatologische produkte

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007000814 2007-10-04
DE102007000814.9 2007-10-04
DE102008000406A DE102008000406A1 (de) 2007-10-04 2008-02-26 Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008000406A1 true DE102008000406A1 (de) 2009-04-09

Family

ID=40418265

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008000406A Withdrawn DE102008000406A1 (de) 2007-10-04 2008-02-26 Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102008000406A1 (de)
WO (1) WO2009043572A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511743A1 (de) * 1985-03-30 1986-10-09 Messer Griesheim Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zur herstellung fluorierter oberflaechen von polymeren
DE3938249A1 (de) * 1989-11-17 1991-05-23 Henkel Kgaa Polyesterformteil mit oberflaechlicher diffusionsbarriere
WO2007028507A1 (de) * 2005-09-07 2007-03-15 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Wafervial mit inerten zwischenlagen

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2811468A (en) * 1956-06-28 1957-10-29 Shulton Inc Impermeable polyethylene film and containers and process of making same
US3021270A (en) * 1958-10-06 1962-02-13 Union Carbide Corp Treating plastic articles
JPS5814454B2 (ja) * 1979-11-07 1983-03-19 信越化学工業株式会社 塩化ビニル系樹脂成形品の表面処理方法
WO1988004148A1 (en) * 1986-12-03 1988-06-16 Risdon Corporation Fluid dispenser and applicator
CA2348417A1 (en) * 1998-10-29 2000-05-11 Closure Medical Corporation Polymeric containers for 1,1-disubstituted monomer compositions
US6439789B1 (en) * 2000-09-27 2002-08-27 Closure Medical Corporation Polymerizable 1, 1-disubstituted ethylene monomer formulation applicators, applicator tips, applicator kits and methods
US20040047826A1 (en) * 2002-09-06 2004-03-11 Cosmetic Laboratories Of America, A Division Of St. Ives Laboratories, Inc. Fragrance formulation containing pearlescent silicone oil beads

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511743A1 (de) * 1985-03-30 1986-10-09 Messer Griesheim Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zur herstellung fluorierter oberflaechen von polymeren
DE3938249A1 (de) * 1989-11-17 1991-05-23 Henkel Kgaa Polyesterformteil mit oberflaechlicher diffusionsbarriere
WO2007028507A1 (de) * 2005-09-07 2007-03-15 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Wafervial mit inerten zwischenlagen

Also Published As

Publication number Publication date
WO2009043572A1 (de) 2009-04-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US4001391A (en) Means for depositing aerosol sprays in buttery form
DE2703373A1 (de) Mittel zur hautbehandlung und verfahren zu seiner herstellung
EP2005939A1 (de) Kosmetische oder dermatologische Zubereitungen mit einem Gehalt an molekularem Sauerstoff und Parfümstoffen
DE69105461T2 (de) Kosmetisches Reinigungsmittel.
EP3873658A1 (de) Verfahren zur herstellung von mikropartikeln, die mit einem aktivstoff beladen sind
WO2008074624A1 (de) Abgabevorrichtung für mehrphasige zubereitungen
US20090176690A1 (en) Composition and Method of Increasing the Substantivity of a Fragrance
DE102008000406A1 (de) Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte
EP2561774A2 (de) Behältnisse für kosmetische und dermatologische Produkte
DE202016002099U1 (de) Packmittel-kompatibler Aerosol-Duschschaum
DE102012217694A1 (de) Verhinderung von Wechselwirkungen durch SiOx-Beschichtung von Behältnissen
EP2704960A1 (de) Behältnisse für kosmetische und dermatologische produkte
CN106726706A (zh) 一种含水或水溶成分的全油性润唇膏及其制备方法
DE102012217695A1 (de) Reduktion von Parfümölzugaben durch SiOx-Beschichtung
CN113230186A (zh) 高稳定性保湿脂质体乳液及其制备方法
WO2001035904A1 (de) Verschäumbares sonnenschutzmittel
KR101999973B1 (ko) 다공성 분체를 포함하는 스틱제형 화장료 조성물 및 이의 제조 방법
AU2023374555B2 (en) Metal oxide particle ester dispersions including polyesters having a broad molecular weight distribution and processes for preparing same
KR102777937B1 (ko) 향 지속성이 개선된 향료 조성물
EP3654926A2 (de) Polymerverkapselte duftstoffe mit kontrollierter freisetzung
Dhokale et al. Microencapsulated Essential Oil Blends as Natural Antimicrobial Agent for Jute Feminine Hygiene Products
US20070031354A1 (en) Cosmetic and topical compositions comprising cuphea oil and derivatives thereof
EP4355290A1 (de) Kosmetikum aus einem packmittel und einer zubereitung enthaltend triolein
CN116035949A (zh) 一种油脂平衡型的低浊度高兼容性化妆品组合物
KR101805836B1 (ko) 다층 구조로 이루어진 점증 시스템 화장료 조성물

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee