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DE102008000057B4 - Zugwalzenanordnung - Google Patents

Zugwalzenanordnung Download PDF

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DE102008000057B4 DE102008000057A DE102008000057A DE102008000057B4 DE 102008000057 B4 DE102008000057 B4 DE 102008000057B4 DE 102008000057 A DE102008000057 A DE 102008000057A DE 102008000057 A DE102008000057 A DE 102008000057A DE 102008000057 B4 DE102008000057 B4 DE 102008000057B4
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Abstract

Zugwalzenanordnung (02) mit einer Zugwalze (09) und wenigstens zwei in axialer Richtung der Zugwalze (09) versetzt angeordneten und gegen die Zugwalze (09) andrückbaren Zugringen (11; 12), von denen wenigstens ein erster Zugring (12) in der axialen Richtung verschiebbar ist, wobei der verschiebbare erste Zugring (12) auf einem in der axialen Richtung mittels einer Gewindespindel (21) verschiebbaren Schlitten (16) montiert und durch ein an dem Schlitten (16) und dem Zugring (12) angreifendes erstes Stellglied (37) gegen die Zugwalze (09) beaufschlagbar ist, wobei der verschiebbare Zugring (11; 12) von einem an seinem Schlitten (14; 16) schwenkbar angelenkten Arm (13) getragen ist, wobei eine erste den Schlitten (14) in der axialen Richtung führende Schiene (17; 46) Schwenkmittelpunkt des Arms (13) ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite den Schlitten (14) in der axialen Richtung führende Schiene (17) angeordnet ist und dass der verschiebbare Zugring (12) mittels einer Welle (34, 46) antreibbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zugwalzenanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus EP 0 767 124 A2 ist eine Zugwalzenanordnung mit zwei Zugwalzen bekannt, von denen die erste zwei Zugringe trägt, von denen einer in axialer Richtung verschiebbar ist. Die erste Zugwalze hat eine Welle, die an ihren beiden Enden an Seitengestellplatten verstellbar gelagert ist, um die Zugringe von der zweiten Walze abzurücken oder an diese anzudrücken. Wenn auf die beiden Enden der Welle die gleiche Andrückkraft einwirkt, die beiden Zugringe aber nicht spiegelsymmetrisch zu einer auf der Längsachse der Welle senkrechten Symmetrieebene der Welle stehen, verteilt sich diese andere Kraft ungleichmäßig auf die zwei Zugringe. Eine Materialbahn, die zwischen den Zugringen und der zweiten Walze geklemmt befördert wird, ist daher ungleichmäßig verteilten Klemmkräften ausgesetzt, die zu einer Störung des Geradeauslaufs der Materialbahn führen können.
  • Die DE 102 50 433 A1 offenbart eine Zugwalzenanordnung mit einer Zugwalze. An dieser Zugwalze sind auf Hebel schwenkbare Zugringe anstellbar, die über eine Gewindespindel verstellbar sind.
  • Die DE 10 2004 033 912 A1 , die DE 103 13 774 A1 und die DE 102 29 457 A1 beschreiben Zugwalzenanordnungen mit in axialer Richtung verstellbaren Zugringen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zugwalzenanordnung mit gleichmäßig verteilter hoher Zugkraft zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei einer Zugwalzenanordnung mit einer Zugwalze und wenigstens zwei in axialer Richtung der Zugwalze versetzt angeordneten und gegen die Zugwalze andrückbaren Zugringen, von denen wenigstens einer in der axialen Richtung verschiebbar ist, der verschiebbare Zugring auf einem in der axialen Richtung verschiebbaren Schlitten montiert und durch ein an dem Schlitten und dem Zugring angreifendes erstes Stellglied gegen die Zugwalze beaufschlagbar ist. Indem dieses erste Stellglied einer axialen Verstellung des Schlittens und des Zugrings folgt, ist das Verhältnis der vom Stellglied ausgeübten Kraft und der daraus resultierenden, zwischen dem Zugring und der Zugwalze wirkenden Kraft unabhängig von der axialen Position des Zugrings und des Schlittens stets dieselbe.
  • Der zweite Zugring ist zweckmäßigerweise durch ein zweites Stellglied gegen die Zugwalze beaufschlagbar.
  • Vorzugsweise ist auch der zweite Zugring in der axialen Richtung verschiebbar.
  • Eine einfache Führung der Zugringe in radialer Richtung der Zugwalze ist dadurch realisierbar, dass jeder verschiebbare Zugring von einem an seinem Schlitten schwenkbar angelenkten Arm getragen ist.
  • Um den Abstand der Zugringe an unterschiedliche Breiten der zu verarbeitenden Materialbahn anpassen zu können, ist zweckmäßigerweise jedem verschiebbaren Zugring ein eigener Schlitten zugeordnet.
  • Eine Drehbewegung des verschiebbaren Zugrings ist über eine teleskopische Welle antreibbar.
  • Um einer Stellbewegung des Zugrings durch das Stellglied folgen zu können, ist die Welle vorzugsweise mit einem gestellfesten Antriebsrad und mit dem verschiebbaren Zugring jeweils über ein Kardangelenk verbunden.
  • Einer alternativen Ausgestaltung zufolge ist Schwenkmittelpunkt des Arms eine den Zugring antreibende Welle.
  • Eine den Zugring antreibende Welle kann auch gleichzeitig den Schwenkmittelpunkt des Arms darstellen.
  • Wenn diese Welle gleichsinnig mit der Zugwalze angetrieben ist, ist eine gegensinnige Drehrichtung von Zugwalze und Zugring zweckmäßigerweise dadurch realisierbar, dass ein Endlosband, z. B. Riemen zum Übertragen eines Drehmoments von der Welle auf den Zugring ein auf der Welle rotierendes Rad, z. B. Riemenscheibe und ein mit dem Zugring koaxiales Rad, z. B. Riemenscheibe mit jeweils entgegengesetzter Krümmungsrichtung umschlingt.
  • Die Zugwalzenanordnung ist bevorzugt anwendbar in einem Falzapparat, in dem sie zweckmäßigerweise in Bahnlaufrichtung hinter einem Falztrichter angeordnet ist. Hier kann einer der Zugringe axial stationär sein, während der andere Zugring in Anpassung an wechselnde Breiten der über den Falztrichter laufenden Materialbahn axial verschiebbar ist.
  • Die Zugwalzenanordnung kann gemeinsam mit dem Falztrichter in einem verfahrbaren Gestell montiert sein.
  • Generell ist aus dem oben in Bezug auf den Falzapparat geschilderten Grund das Ziehen einer längsgefalzten Materialbahn eine bevorzugte Verwendung der Zugwalzenanordnung.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Falztrichters und einer Zugwalzenanordnung am Eingang eines Falzapparats;
  • 2 eine schematische Darstellung der Zugwalzenanordnung gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung;
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer Zugwalzenanordnung gemäß einer zweiten Ausgestaltung;
  • 4 eine perspektivische Teilansicht einer Zugwalzenanordnung gemäß einer dritten Ausgestaltung der Erfindung;
  • 5 Vorderansicht von Falztrichtern mit Zugwalzenanordnungen am Eingang eines Falzapparates.
  • 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht einen Falztrichter 01 und eine darunter angeordnete Zugwalzenanordnung 02. Der Falztrichter 01 umfasst in an sich bekannter Weise eine dreieckige Platte 05, die sich senkrecht zur Ebene der 1 und spitz nach unten zulaufend erstreckt. Eine auf einer Walze 03 umgelenkte Materialbahn 04, typischerweise ein oder mehrere übereinander liegende bedruckte Materialbahnen 04, insbesondere ein oder mehrere zu einem Strang zusammengeführte Materialbahnen 04, läuft über den Falztrichter 01, wobei sie entlang einer über die untere Spitze des Falztrichters 01 laufenden Falzlinie 07 längs gefalzt wird. Die dabei entstehenden zwei Schenkel der Materialbahn 04 werden von einem in Höhe der unteren Spitze des Falztrichters 01 angeordneten Walzenpaar 06 gegeneinander gedrückt, wobei die Materialbahn 04 entlang der Falzlinie 07 scharf geknickt wird.
  • Die Lage der Falzlinie 07 ist durch die untere Spitze der dreieckigen Platte 05 vorgegeben und unabhängig von der Breite der verarbeiteten Materialbahn 04. Die Lage des der Falzlinie 07 gegenüberliegenden Randes 08 der gefalzten Materialbahn 04 ist selbstverständlich von deren Breite abhängig.
  • Die von der gefalzten Materialbahn 04 durchlaufene Zugwalzenanordnung 02 unterhalb des Walzenpaares 06 umfasst eine im Wesentlichen zylindrische Zugwalze 09 auf einer Seite der Materialbahn 04 und zwei Zugringe 11; 12 auf der anderen Seite, deren jeder mit der Zugwalze 09 einen von der Materialbahn 04 durchlaufenen Spalt bildet. Die Zugringe 11; 12 bilden jeweils den äußeren Umfang von zwei Radscheiben, die über Arme 13 schwenkbar mit Schlitten 14; 16 verbunden sind. Die Schlitten 14; 16 sind auf zur Achse der Zugwalze 09 parallelen Schienen 17 montiert, und wenigstens der linke Schlitten 16 ist auf den Schienen 17 verschiebbar, um den Zugring 12 auch bei wechselnden Breiten der Materialbahn 04 auf dieser benachbart zu dem Rand 08 platzieren zu können (typische Breiten der gefalzten Materialbahnen 04 sind von 210 mm bis 500 mm).
  • Die Schienen 17, die Zugwalze 09 und der Falztrichter 01 sind an Gestellen 18 gehalten und bilden so eine bauliche Einheit, die senkrecht zur Ebene der 1 verschiebbar ist, um die Spitze des Falztrichters 01 jederzeit auf die Mitte der ungefalzten Materialbahn 04 in Höhe der Walze 03 ausrichten zu können, unabhängig davon, in welcher Stellung, randbündig, zentriert oder dazwischen, die Materialbahn 04 über die Walze 03 läuft.
  • 2 zeigt die Zugwalzenanordnung 02 in einer detaillierteren Ansicht von oben. Zwischen den Schienen 17 erstreckt sich eine hier von einem Motor 19, alternativ von einer Handkurbel, angetriebene Gewindespindel 21, die mit einem Innengewinde des Schlittens 16 in Eingriff steht, um durch ihre Drehung den Schlitten 16 entlang der Schienen 17 zu verschieben. Die Zugwalze 09 ist über ein endloses Zugmittel 22, z. B. einen erstes Endlosband 22, beispielsweise einen ersten Riemen 22 drehangetrieben, der auf ein Rad 23, beispielsweise einer Riemenscheibe 23 umläuft, die zusammen mit der Zugwalze 09 und weiteren Rädern 24; 26, z. B. Riemenscheiben 24; 26 auf einer gemeinsamen Welle sitzt. Die Riemenscheiben 24; 26 sind jeweils von endlosen Zugmitteln 27; 28, z. B. Endlosbändern 27; 28, beispielsweise Riemen 27; 28 umschlungen, deren Außenseiten reibschlüssig über Räder 29; 31, z. B. Riemenscheiben 29; 31 laufen. Die Zugringe 11; 12 sind mit diesen letzteren Riemenscheiben 29 bzw. 31 drehfest über jeweils zwei Kardangelenke 32 und eine Welle 33 bzw. 34 verbunden, wobei die den verschiebbaren Zugring 12 antreibende Welle 34 teleskopisch ausziehbar ist, um einer Verstellung des Schlittens 16 durch die Gewindespindel 21 folgen zu können. Indem die Riemen 27; 28 jeweils eine Riemenscheibe 24; 26 innen und die andere Riemenscheibe 29; 31 außen umschlingen, ist sichergestellt, dass die Zugwalze 09 und die Zugringe 11; 12 jeweils gegensinnig rotieren. Stellglieder 37 beliebiger Art, hier pneumatische Stellglieder, die auf einerseits am Schlitten 14; 16 und andererseits an dem Arm 13 angreifen, dienen zum Andrücken der Zugringe 11; 12 an die Zugwalze 09.
  • 3 zeigt eine detailliertere perspektivische Ansicht einer zweiten Ausgestaltung der Zugwalzenanordnung 02. Elemente dieser Ausgestaltung, die solchen der in Bezug auf 1 und 2 beschriebenen entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden, soweit nicht zum Verständnis erforderlich, nicht erneut erläutert. Man erkennt die Zugwalze 09 und die flach scheibenförmigen Zugringe 11; 12. Die Schlitten 14; 16 haben im Wesentlichen die Form von flachen Platten, von denen die zylindrischen Schienen 17 umgreifende Führungshülsen abstehen. Die zylindrische obere Schiene 17 fungiert gleichzeitig als eine Welle, um die die Arme 13 schwenkbar sind. Man erkennt auch ein Kardangelenk 32 der den ortsfesten Zugring 11 antreibenden Welle 33. Die Welle 34 ist wie in der Ausgestaltung der 2 teleskopisch ausziehbar. Um Schwenkbewegungen der Arme 13 folgen zu können, durchsetzen die Wellen 33; 34 spielhaltig ein in 3 durch eine Muffe verdecktes Loch in der Platte des Schlittens 14 bzw. 16.
  • In den Gestellen 18 verborgene Getriebe koppeln die Drehung der Wellen 33; 34 bzw. der Zugringe 11; 12 an die Drehung der Zugwalze 09.
  • Ein an den Platten der Schlitten 14; 16 montiertes pneumatisches Stellglied 37 greift jeweils an einem abstehenden Gelenkkopf 36 an den freien unteren Enden der Arme 13 an. Die Stellglieder 37 sind über in der 3 nicht gezeigte Leitungen mit Druckluft beaufschlagbar, um die Zugringe 11; 12 mit einstellbarem Druck gegen die Zugwalze 09 zu pressen. Die pneumatischen Stellglieder 37 können jeweils unabhängig voneinander mit Druckluft beaufschlagbar sein, oder sie können parallel zueinander an eine gleiche Druckluftquelle angeschlossen sein, so dass durch Druckausgleich zwischen den Stellgliedern 37 jederzeit gewährleistet ist, dass beide Zugringe 11; 12 mit gleicher Kraft gegen die Zugwalze 09 drücken.
  • Alternativ können die Stellglieder 37 zum Beispiel auch als Elektromotoren in Kombination mit einem Schneckengetriebe ausgeführt sein, das die Drehung der Elektromotoren in eine Linearverschiebung umsetzt.
  • Großformatige Stellglieder 38 zum Verschieben des gesamten in 3 gezeigten Aufbaus parallel zur Achse der Walze 03 von 1 sind mit 38 bezeichnet.
  • 4 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer dritten Ausgestaltung einer Zugwalzenanordnung 02. Der Zugring 12 ist in der Darstellung der 4 weggelassen, da er – abgesehen von einer eventuell fehlenden Möglichkeit, ihn durch Drehen einer Gewindespindel 21 zu verschieben, in Aufbau und Funktion mit dem Zugring 11 übereinstimmt. Der den Zugring 11 tragende Arm 13 ist hier in Form von zwei Platten beiderseits des plattenförmigen Schlittens 14 ausgebildet. Die Gewindespindel 21 zum Verstellen des Schlittens 14 ist hier durch ein Handrad 39 angetrieben. Der Arm 13 trägt drei Räder 41; 42; 43, z. B. drei Riemenscheiben 41; 42; 43, von denen die Riemenscheiben 42; 43 von einem endlosen Zugmittel 44, z. B. einen Endlosband 44, beispielsweise einem Riemen 44 umschlungen sind, während die Riemenscheibe 41 eine Außenseite des Riemens 44 reibschlüssig berührt. Aufgrund dieser Anordnung rotieren die mit dem Zugring 11 koaxiale Riemenscheibe 42 und die Riemenscheibe 41 jeweils gegensinnig. Die Riemenscheibe 41 ist drehfest auf einer Welle 46 montiert, die gleichzeitig die Funktionen der oberen Schiene 17 aus 3, nämlich die Verschiebung des Schlittens 16 zu führen und eine Schwenkachse des Arms 13 festzulegen, übernimmt. An einem Ende der Welle 46 ist ein weiteres Rad 47, z. B. Riemenscheibe 47 zu sehen, die zusammen mit einer in der 4 verdeckten Riemenscheibe auf der Welle der Zugwalze 09 von einem nicht dargestellten Riemen umschlungen ist und so die Drehung von Zugwalze 09 und Zugring 11 aneinander koppelt.
  • In 5 sind verschiedene mögliche Einbaupositionen von Zugwalzenanordnungen 02 dargestellt. Insbesondere kann die Zugwalzenanordnung 02 auch an einer Stelle angeordnet sein, an der zwei Materialbahnen 04 oder Stränge, z. B. längsgefalzte zusammenlaufen.
  • 01
    Falztrichter
    02
    Zugwalzenanordnung
    03
    Walze
    04
    Materialbahn
    05
    Platte
    06
    Walzenpaar
    07
    Falzlinie
    08
    Rand
    09
    Zugwalze
    10
    11
    Zugring
    12
    Zugring
    13
    Arm
    14
    Schlitten
    15
    16
    Schlitten
    17
    Schiene
    18
    Gestell
    19
    Motor
    20
    21
    Gewindespindel
    22
    Zugmittel, Endlosband, Riemen
    23
    Rad, Riemenscheibe
    24
    Rad, Riemenscheibe
    25
    26
    Rad, Riemenscheibe
    27
    Zugmittel, Endlosband, Riemen
    28
    Zugmittel, Endlosband, Riemen
    29
    Rad, Riemenscheibe
    30
    31
    Rad, Riemenscheibe
    32
    Kardangelenk
    33
    Welle
    34
    Welle
    35
    36
    Gelenkkopf
    37
    Stellglied
    38
    Stellglied
    39
    Handrad
    40
    41
    Rad, Riemenscheibe
    42
    Rad, Riemenscheibe
    43
    Rad, Riemenscheibe
    44
    Zugmittel, Endlosband, Riemen
    45
    46
    Welle
    47
    Rad, Riemenscheibe

Claims (9)

  1. Zugwalzenanordnung (02) mit einer Zugwalze (09) und wenigstens zwei in axialer Richtung der Zugwalze (09) versetzt angeordneten und gegen die Zugwalze (09) andrückbaren Zugringen (11; 12), von denen wenigstens ein erster Zugring (12) in der axialen Richtung verschiebbar ist, wobei der verschiebbare erste Zugring (12) auf einem in der axialen Richtung mittels einer Gewindespindel (21) verschiebbaren Schlitten (16) montiert und durch ein an dem Schlitten (16) und dem Zugring (12) angreifendes erstes Stellglied (37) gegen die Zugwalze (09) beaufschlagbar ist, wobei der verschiebbare Zugring (11; 12) von einem an seinem Schlitten (14; 16) schwenkbar angelenkten Arm (13) getragen ist, wobei eine erste den Schlitten (14) in der axialen Richtung führende Schiene (17; 46) Schwenkmittelpunkt des Arms (13) ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite den Schlitten (14) in der axialen Richtung führende Schiene (17) angeordnet ist und dass der verschiebbare Zugring (12) mittels einer Welle (34, 46) antreibbar ist.
  2. Zugwalzenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zugring (11) durch ein zweites Stellglied (37) gegen die Zugwalze (09) beaufschlagbar ist.
  3. Zugwalzenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der zweite Zugring (11) in der axialen Richtung verschiebbar ist.
  4. Zugwalzenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Zugring (12) über eine teleskopische Welle (34) drehantreibbar ist.
  5. Zugwalzenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die teleskopische Welle (34) mit einem gestellfesten Antriebsrad und mit dem verschiebbaren Zugring (12) jeweils über ein Kardangelenk (32) verbunden ist.
  6. Zugwalzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Zugring (11) antreibende Welle (46) Schwenkmittelpunkt des Arms (13) ist.
  7. Zugwalzenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (46) gleichsinnig mit der Zugwalze (09) drehangetrieben ist und dass ein endloses Zugmittel (44) zum Übertragen eines Drehmoments von der Welle (46) auf den Zugring (11), ein auf der Welle (46) rotierendes Rad (41) und ein mit dem Zugring (11) koaxiales Rad (42) mit jeweils entgegengesetzter Krümmungsrichtung umschlingt.
  8. Zugwalzenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugwalzenanordnung (02) in Bahnlaufrichtung hinter einem Falztrichter (01) angeordnet ist.
  9. Zugwalzenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugwalzenanordnung (02) gemeinsam mit dem Falztrichter (01) in einem verfahrbaren Gestell (18) montiert ist.
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