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DE102008000039A1 - Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollbeschickung eines Rollenwechslers - Google Patents

Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollbeschickung eines Rollenwechslers Download PDF

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DE102008000039A1
DE102008000039A1 DE102008000039A DE102008000039A DE102008000039A1 DE 102008000039 A1 DE102008000039 A1 DE 102008000039A1 DE 102008000039 A DE102008000039 A DE 102008000039A DE 102008000039 A DE102008000039 A DE 102008000039A DE 102008000039 A1 DE102008000039 A1 DE 102008000039A1
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Germany
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roll
changer
reel
residual
transfer table
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Withdrawn
Application number
DE102008000039A
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English (en)
Inventor
Martin Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/12Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core
    • B65H19/126Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core with both-ends supporting arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/417Handling or changing web rolls
    • B65H2301/418Changing web roll
    • B65H2301/4185Core or mandrel discharge or removal, also organisation of core removal
    • B65H2301/41858Core or mandrel discharge or removal, also organisation of core removal by collecting cores in container

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollenbeschickung eines Rollenwechsels bei einem fliegenden Rollenwechsel. Mit dem Verfahren kann eine Verkürzung des Rollenbeschickungszyklusses um fünfzehn bis zwanzig Prozent erreicht werden. Ein Resthülsenbehälter wird beim Eintreten eines vorher bestimmten Triggers vor dem eigentlichen Anklebevorgang auf einem Transfertisch zwischen Tragarme des Rollenwechslers eingefahren, anschließend erfolgt die Rollenanklebung. Der Transfertisch wird danach mit dem Resthülsenbehälter aus dem Rollenwechsler ausgefahren. Bei der Übergabe des Resthülsenbehälters vom Transfertisch an eine Grundposition erfolgt gleichzeitig eine Übernahme einer neuen aufzuachsenden Rolle auf den Transfertisch. Der Trigger kann beispielsweise ein Resthülsendurchmesser oder die Klebposition der Rollentragarme oder des Kleberahmens sein.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollbeschickung eines Rollenwechslers gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Rollenwechsler finden an Druckmaschinen Verwendung und dienen der Zuführung der als Druckstoff eingesetzten Materialbahnen. In der Regel werden dabei Papierbahnen verwendet. Die Materialbahn ist dabei auf eine Materialrolle aufgespult und läuft von dieser ab, um in der nachfolgenden Rotationsdruckmaschine bedruckt zu werden.
  • Damit bei der Erschöpfung einer Materialbahn nicht die gesamte Druckmaschine angehalten werden muss, ist es bekannt, einen „fliegenden Rollenwechsel" durchzuführen. Der "fliegende Rollenwechsel" ist bevorzugt anzutreffen und wird heute sowohl für den Zeitungsdruck als auch für den Akzidenzdruck praktiziert. Dafür werden ein-, zwei- und dreiarmige Rollenständer bzw. Rollenwechsler angeboten. "Fliegender Rollenwechsel" bedeutet, dass das Ankleben einer neuen Rolle bei unverminderter Geschwindigkeit der ablaufenden, gespannten Papierbahn durchgeführt wird. Für diesen wichtigen Prozess, der unter Spannung, Zugbelastung und Scherbeanspruchung erfolgt, stehen nur Bruchteile von Sekunden zur Verfügung.
  • Für den fliegenden Rollenwechsel wird die neue Rolle zumeist durch einen Kernantrieb beschleunigt, bis deren Umfangsgeschwindigkeit der Lineargeschwindigkeit der ablaufenden Materialbahn genau entspricht. Bei Erreichen eines vorgegebenen Restrollendurchmessers wird die Klebung eingeleitet. Dabei drückt eine flexible Moosgummiwalze die Materialbahnen aneinander, und die alte Materialbahn wird mittels eines Messerbalkens von der abgelaufenen Rolle abgetrennt. Die Klebevorbereitung der neuen Rolle erfolgt zuvor in bekannter Weise mithilfe von Klebestreifen und Sollbruchstellen.
  • Die Zuführung der Rollen zum Rollenwechsler kann mit allen bekannten Zuführsystemen, sowohl von Hand als auch mit Fördermaschinen, Transferwagen, fahrerlosen Transportsystemen, Krananlagen oder Schiebebühnen erfolgen. Dabei ist keine menschliche Anwesenheit am Rollenwechsler erforderlich.
  • Zur Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit ist es bekannt, eine automatische Rollensternbeschickung vorzunehmen. Bei der automatischen Rollensternbeschickung wird zunächst durch Druckknopfbetätigung oder in einer vollautomatisierten Anlage eine neue Rolle abgerufen. Ein Induktionsfahrzeug oder ein anderes Transportmittel holt aus dem Zwischenlager die entsprechende Rolle und setzt diese auf einen leeren Rollenwagen. Der Rollenwagen fährt zumeist auf einen Transfertisch auf, mit welchem die automatische Rollensternbeschickung erfolgt. Der Transfertisch fährt den Rollenwagen mit der neuen Rolle zwischen die Rollentragarme eines Rollständers ein. Die Rolle wird auf dem Transfertisch noch zentrisch zu den Aufnahmekonen des Rollensterns verschoben. Die Konen des Rollenträgers können nun automatisch ausgefahren werden und übernehmen die neue Rolle. Anschließend fährt die Beschickungseinrichtung bzw. der Transfertisch wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Der Rollwagen wird vom Transfertisch heruntergefahren und ist bereit, wieder eine neue Rolle aufzunehmen.
  • Wenn eine Rolle abgelaufen ist und die Rollentragarme in der Übergabeposition sind, dann wird der Resthülsenbehälter automatisch in den Rollenwechsler eingefahren. Die Konen der Rollentragarme werden nun in die Arme eingefahren. Gleichzeitig wird die geleerte Kartonhülse durch Abstreifer fixiert. Die Hülse fällt nun in den Restrollenbehälter. Anschließend wird der Behälter wieder automatisch in seine Ausgangsstellung verfahren. Der Transport dieser Behälter zu der Makulaturentsorgungsstelle erfolgt vorzugsweise mittels Induktionsfahrzeug.
  • Sämtlich beschriebene Bewegungen können im Handbetrieb auch durch Betätigung manueller Bedienelemente durchgeführt werden.
  • Zum automatischen Auslösen des Wechselvorgangs ist es notwendig, den Bahnlauf elektronisch zu überwachen, indem der Papierverbrauch ständig gemessen und danach der Restrollendurchmesser berechnet wird. Ist ein vorbestimmter Restrollendurchmesser erreicht, so erfolgt das Signal zum Einschwenken der neuen Rolle in ihre Beschleunigungs- bzw. Klebeposition usw.
  • Die Produktionsgeschwindigkeit der zur Verfügung stehenden Druckmaschinen ist mit den typischen Produktionsgeschwindigkeiten von ca. 60.000 Druck pro Stunde bei Rollenmaschinen auf einem sehr hohen technischen Niveau angelangt, sodass einer weiteren Erhöhung der Druckgeschwindigkeit geringere Priorität eingeräumt werden kann, als den Anstrengungen und Maßnahmen zur Reduktion der Vorbereitungszeiten an der Maschine bzw. der Zykluszeiten bei der Umrüstung und Beschickung der Rollenwechsler.
  • Trotz des bereits erreichten sehr hohen Standes der Technik zeichnen sich klar weitere Potenziale zur Optimierung der Printmedienproduktion mit der Offset-Technologie ab. Insbesondere sind eine Verkürzung der Rüst- und Zykluszeiten sowie eine Reduktion der Makulatur, also der auf der abgelaufenen Rolle nach dem Rollenwechsel verbleibenden Materialmenge, von Interesse.
  • Aus der DE 10 2005 048 465 A1 ist es bekannt, an einem auf der Beladeseite des Rollenwechslers angeordneten Transfertisch einen Schutzvorrichtung zum Abfangen von Bruchstücken vorzusehen. In der hier beschriebenen Ausführungsform wird ein Transfertisch mit einem daran befestigten Fangnetz bei Erreichen eines kritischen Restrollendurchmessers in den Rollenwechsler eingefahren, wodurch der Bereich vor dem Rollenständer abgesichert wird. Damit kann trotz des bestehenden Risikos eines Rollenberstens die Rolle weiter abgewickelt werden, um die Verlustmenge zu reduzieren.
  • Zwar können durch solche Maßnahmen Unfallgefahren für die Bedienpersonen verringert werden, jedoch führt ein Rollenbersten zumeist zu einer Produktionsunterbrechung, wodurch sich die verringerte Materialverlustmenge stark relativiert.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollbeschickung eines Rollenwechslers zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird die Einfahrt für einen Resthülsenbehälter oder einen Rollenwagen in einen Rollenwechsler bereits dann ausgelöst, wenn ein bestimmter Triggerzustand eintritt. Als Triggerzustand kommt beispielsweise ein bestimmter Restrollendurchmesser, z. B. ≥ 250 mm der ablaufenden Materialrolle in Betracht, oder auch die Position der Rollentragarme, die in einem bestimmten Intervall mit dem Restrollendurchmesser oder dem geplanten Rollenwechselzeitpunkt korreliert.
  • Die Vorgabe für den triggerauslösenden Restrollendurchmesser kann beliebig zwischen dem maximalen und dem minimalen Wert liegen, wenn die Materialrolle nicht vollständig abgewickelt werden soll. Vorzugsweise ist die Vorgabe ein minimaler Wert. Bei unvollständiger Abwicklung der Restrolle kann diese im Produktionsprozess weiterverarbeitet werden.
  • Mit der Position der Rollentragarme kann als Trigger die Klebeposition der Rollentragarme ausgewählt werden, welche vorzugsweise durch einen Sensor erfasst wird oder als Signal vom Rollenwechsler nach erfolgter Rollenarmverdrehung in die Klebeposition gesendet wird.
  • Der Hülsenbehälter bzw. der Rollenwagen fährt bei Einsetzen des Triggersignals dann von einer Grundposition auf einen vor dem Rollenwechsler angeordneten Transfertisch, wird dort positioniert und fährt anschließend mittels des Transfertisches zwischen die Tragarme des Rollenwechslers hinein. Dort wird er auf einer Auswurfposition vor dem Rollenwechsler positioniert.
  • Nachdem die neue Materialbahn in bekannter Weise angeklebt wurde, werden nun die Rollentragarme am Hülsenbehälter oder Rollenwagen vorbeigedreht und die Resthülse wird in bekannter Weise ausgeworfen, bzw. die Restrolle auf dem Rollenwagen abgelegt. Anschließend wird der Hülsenbehälter bzw. der Rollenwagen mit dem Transfertisch zurück in die Grundstellung des Transfertisches verfahren.
  • Bei der Ausfahrt des Hülsenbehälters oder des Rollenwagens vom Transfertisch in Richtung seiner Grundposition wird nun vorzugsweise gleichzeitig von der anderen Seite des Transfertisches die neue Materialrolle mittels ihres Transportwagens aus ihrer Startposition vor dem Transfertisch auf den Transfertisch verfahren. Um die gleichzeitige Ausfahrt der Restrolle und Einfahrt der neuen Materialrolle vom bzw. auf den Transfertisch zu ermöglichen, könnte beispielsweise vor Eintreten des Triggers der Resthülsenbehälter in eine Parkposition verfahren werden und in der Grundposition ein leerer Rollenwagen bereitgestellt werden.
  • Der Transfertisch wird dann erneut zwischen die Rollentragarme des Rollenwechslers eingefahren. Anschließend erfolgt die Aufnahme der neuen Materialrolle in die Rollentragarme des Rollenwechslers in bekannter Weise.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Zykluszeit der Rollenbeschickung an einem Rollenwechsler um ca. 15 bis 20% verkürzt werden kann. Dies hat zur Folge, dass Transportsysteme zum Rollentransport und fahrerlose Transportfahrzeuge für weitere Beschickungsaufgaben an anderen Rollenwechslern an der Druckanlage früher zur Verfügung stehen und damit eine Optimierung der Rollenlogistik erfolgen kann.
  • Bei einer sternförmigen Anordnung mit einem Puffer oder Zwischenlager und einem Restrollenbehälter am Transfertisch ist eine gleichzeitige Ein- und Ausfahrt auf den Transfertisch allerdings nicht für alle denkbaren Varianten möglich. Daher sollte entweder die Grundposition des Resthülsenbehälters oder eine Pufferposition in gerader Line mit dem Transfertisch und der Position der neune Materialrolle angeordnet sein.
  • Eine Einsparung der Zykluszeit der Rollenbeschickung wird durch die frühe Einfahrt des Transfertisches in den Rollenwechsler jedoch immer noch erreicht, auch wenn der Transfertisch vor der Neubestückung in eine andere Position einer Sternanordnung verschwenkt werden muss.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Rollenwechsler in einer Draufsicht;
  • 2 einen Rollenwechsler in einer Seitenansicht.
  • 1 zeigt einen Rollenwechsler 01 mit einem auf der Beladungsseite des Rollenwechslers 01 angeordneten Transfertisch 02, welcher über ein Schienensystem 03 mit einem Resthülsenbehälter 04 oder einer neuen Materialrolle 06 beladen werden kann. Der Resthülsenbehälter 04 befindet sich in dieser Darstellung in seiner Grundposition. Die neue Materialrolle 06 befindet sich in einer Warteposition.
  • Der Rollenwechsler 01 umfasst in bekannter Weise eine Bereichsabsicherung 07 zum Schutz vor umherfliegenden Teilen bei eventuellem Hülsenbersten.
  • 2 zeigt den Rollenwechsler 01 in einer Seitenansicht. In dieser Darstellung ist der Resthülsenbehälter 04 bereits auf den Transfertisch 02 aufgefahren. Die in einem ersten Rollenträger 08 ablaufende Restrolle 09 hat einen vorbestimmten Restrollendurchmesser erreicht, wodurch der Trigger zum Auffahren des Resthülsenbehälters 04 auf den Transfertisch 02 ausgelöst wurde. Dazu wird der Restrollendurchmesser von geeigneten Sensoren erfasst oder berechnet und ggf. mit vorbestimmten Werten verglichen. Der den Trigger auslösende Restrollendurchmesser kann auf einen minimalen Wert bestimmt sein.
  • Der Sensor erfasst z. B. einen Durchmesser einer neuen Materialrolle 06 beim Aufachsen und eine Recheneinheit berechnet laufend den Restrollendurchmesser anhand einer bereits abgelaufenen Papiermenge, wobei das Start-Ereignis beispielsweise das Erreichen eines vorbestimmten Restrollendurchmessers sein kann.
  • Das Erreichen des vorbestimmten Restrollendurchmessers kann aber auch durch die Einnahme einer bestimmten Position des Rollenträgers 08 signalisiert werden, wodurch der Trigger ebenfalls auslösbar ist.
  • Der aktuelle Restrollendurchmesser kann z. B. beim Abspulen der Materialrolle 06; 12 rechnerisch aus einem beim Aufachsvorgang gemessenen Rollendurchmesser und einer abgelaufenen Materialmenge ermittelt werden.
  • Der Transfertisch 04 wird nun mit dem Resthülsenbehälter 04 in den Rollenwechsler 01 eingefahren.
  • Nachfolgend bzw. aufgrund der hohen Prozessgeschwindigkeit im Wesentlichen gleichzeitig wird ein Kleberahmen 11 in eine Klebeposition verschwenkt und es erfolgt eine automatische Anklebung der ablaufenden Materialbahn, beispielsweise Papierbahn an eine neue Materialrolle 12, welche bereits in einem zweiten Rollenträger 13 des Rollenwechslers 01 aufgeachst ist.
  • Die Rollenträger 08; 13 umfassen zwei in der Bildebene hintereinander angeordnete Rollentragarme und sind in bekannter Weise in einem Rollenständer 14 angeordnet.
  • Nach vollendeter Klebung erfolgen ein Verschwenken des Rollenständers 14 und ein Abstreifen einer Resthülse aus dem Rollenträger 08. Dabei fällt die Resthülse in den Resthülsenbehälter 04. Anschließend wird der Resthülsenbehälter 04 wieder in die Grundposition des Transfertisches 02 zurückgefahren (1).
  • Zeitgleich mit der Ausfahrt des Resthülsebehälters 04 vom Transfertisch 02 wird die neu zu beschickende Materialrolle 06 von der anderen Seite auf den Transfertisch 02 aufgefahren und es erfolgt eine Rollenbeschickung des nun freien Rollenträgers 08 in bekannter Weise.
  • Das Verfahren der Rollenbeschickung eines Rollenwechslers 01 bei einem fliegenden Rollenwechsel kann vollautomatisch ablaufen.
  • 01
    Rollenwechsler
    02
    Transfertisch
    03
    Schienensystem
    04
    Resthülsenbehälter
    05
    06
    Materialrolle, neu, Warteposition
    07
    Bereichsabsicherung
    08
    Rollenträger
    09
    Restrolle
    10
    11
    Kleberahmen
    12
    Materialrolle, neu
    13
    Rollenträger
    14
    Rollenständer
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005048465 A1 [0012]

Claims (8)

  1. Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollenbeschickung eines Rollenwechslers (01) bei einem fliegenden Rollenwechsel, folgende Schritte umfassend: – Bestimmen eines Triggers zum Start der Rollenwechslerbeschickung, – Auffahren eines Resthülsenbehälters (04) oder eines leeren Rollenwagens auf einen vor dem Rollenwechsler (01) angeordneten Transfertisch (02), sobald der Trigger auslöst, – Einfahren des Transfertisches (02) in den Rollenwechsler (01), – Ankleben einer neuen Materialrolle (12) an eine Restrolle (09), – Auswurf der Resthülse in den Resthülsenbehälter (04) oder Ablage der Restrolle (09) auf dem Rollenwagen, – Ausfahren des Transfertisches (02) aus dem Rollenwechsler (01), – Übergabe des Resthülsenbehälters (04) oder des Rollenwagens vom Transfertisch (02) an eine Grundposition, – Übernahme einer neuen Materialrolle (06) aus einer Warteposition durch den Transfertisch (02), – Aufachsen der neuen Materialrolle (06) im Rollenwechsler (01).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergabe des Resthülsenbehälters (04) oder des Rollenwagens gleichzeitig mit der Übernahme der neuen Materialrolle (06) aus der Warteposition erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trigger zum Start der Rollenwechslerbeschickung durch einen vorgegebenen Restrollendurchmesser ausgelöst wird und der tatsächliche Restrollendurchmesser während des Ablaufs der Restrolle (09) erfasst und ausgewertet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trigger zum Start der Rollenwechslerbeschickung durch die Position der Rollentragarme ausgelöst wird, wenn der Rollenträger (13) in eine Klebeposition verschwenkt wurde.
  5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trigger zum Start der Rollenwechslerbeschickung durch den Beginn der Beschleunigung der neuen Materialrolle (12) ausgelöst wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es vollautomatisch abläuft.
  7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aktuelle Restrollendurchmesser beim Abspulen der Materialrolle (06; 12) rechnerisch aus einem beim Aufachsvorgang gemessenen Rollendurchmesser und einer abgelaufenen Materialmenge ermittelt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aktuelle Restrollendurchmesser durch einen Sensor erfasst wird.
DE102008000039A 2008-01-11 2008-01-11 Verfahren zur Optimierung einer Zykluszeit der Rollbeschickung eines Rollenwechslers Withdrawn DE102008000039A1 (de)

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