DE102008000003A1 - Halbleiteranordnungen und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
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Abstract
Description
- Technisches Gebiet
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf die Herstellung von Halbleitern und insbesondere auf Isoliermaterialien mit hoher dielektrischer Konstante und Verfahren zur Ausbildung derselben.
- Hintergrund
- Halbleiteranordnungen werden allgemein in einer Vielzahl von elektronischen Anwendungen verwendet, wie z. B. Computern, Mobiltelefonen, persönlichen Datenverarbeitungsgeräten und vielen anderen Anwendungen. Heim-, Industrie- und Kraftfahrzeuggeräte, welche in der Vergangenheit lediglich mechanische Komponenten aufwiesen, besitzen heutzutage z. B. elektronische Teile, die Halbleiteranordnungen erfordern.
- Halbleiteranordnungen werden durch Abscheiden vieler verschiedener Arten von Materialschichten über einem Halbleiterwerkstück oder Wafer und Strukturieren der verschiedenen Materialschichten mittels Lithographie hergestellt. Die Materialschichten umfassen üblicherweise dünne Schichten von leitenden, halbleitenden und Isoliermaterialien, welche zum Ausbilden integrierter Schaltungen (IC, integrated circuit) strukturiert und geätzt werden. Eine Vielzahl von Transistoren, Speicheranordnungen, Schaltern, Leitbahnen, Dioden, Kondensatoren, logischen Schaltungen und anderen elektronischen Komponenten kann auf einem einzelnen Halbleiterplättchen (die) oder Chip ausgebildet werden.
- Isoliermaterialien umfassen dielektrische Materialien, die in vielen Arten von Halbleiteranordnungen verwendet werden. Siliziumdioxid (SiO2) ist ein übliches dielektrisches Material, das z. B. in der Halbleiteranordnungsherstellung verwendet wird, welches eine dielektrische Konstante oder k-Wert von ungefähr 3,9 hat. Einige Halbleiteranwendungen erfordern die Verwendung eines dielektrischen Materials mit hohem k mit einem höheren k-Wert als z. B. dem k-Wert von Siliziumdioxid. Einige Transistoren erfordern ein dielektrisches Material mit hohem k als ein Gatedielektrikummaterial und einige Kondensatoren erfordern ein dielektrisches Material mit hohem k beispielsweise als ein Isoliermaterial zwischen zwei leitenden Platten, um den Leckstrom zu reduzieren und die Kapazität zu reduzieren.
- Ein dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff (DRAM, dynamic random access memory) ist eine Speicherandordnung, die zum Speichern von Information verwendet werden kann. Eine DRAM-Zelle in einem Speicherfeld beinhaltet üblicherweise zwei Elemente: einen Speicherkondensator und einen Auswahltransistor. Daten können in den Speicherkondensator eingespeichert und ausgelesen werden, indem eine Ladung durch den Auswahltransistor und in den Kondensator tritt. Die Kapazität oder die Menge an Ladung, die durch den Kondensator pro angelegte Spannung gehalten wird, wird in Farad gemessen und hängt z. B. von der Fläche der Platten, der Entfernung zwischen ihnen und dem dielektrischen Wert des Isolators ab.
- Dielektrische Materialien mit hohem k werden üblicherweise als ein Isoliermaterial in dem Speicherkondensator von DRAM-Zellen verwendet. Beispiele von einigen Materialien mit hoher dielektrischer Konstante, die als Kondensatordielektrikummaterialien vorgeschlagen worden sind, sind Hafniumoxid und Hafniumsilikat. Jedoch sind diese Materialien auf eine maximale dielektrische Konstante von z. B. ungefähr 30 limitiert.
- Es besteht ein Bedarf an verbesserten dielektrischen Materialien mit hoher dielektrischer Konstante (k) und Verfahren zur Ausbildung derselben in Halbleiteranordnungen.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Diese und andere Probleme werden allgemein durch bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, welche verbesserte Verfahren zur Ausbildung von dielektrischen Materialien mit hohem k und Strukturen derselben bereitstellt, gelöst oder umgangen und technische Vorteile werden allgemein erzielt.
- In Übereinstimmung mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung ein Bereitstellen eines Werkstücks und ein Ausbilden einer dielektrischen Schicht über dem Werkstück. Die dielektrische Schicht umfasst eine kristalline Phase. Das Verfahren beinhaltet ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht.
- Das Vorangegangene hat die Merkmale und technischen Vorteile von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung eher breit umrissen, damit die folgende ausführliche Beschreibung der Erfindung besser verstanden werden kann. Zusätzliche Merkmale und Vorteile von Ausführungsbeispielen der Erfindung, welche den Gegenstand der Ansprüche der Erfindung darstellen, werden nachfolgend beschrieben. Vom Fachmann sollte wahrgenommen werden, dass die offenbarte Idee und spezifischen Ausführungsbeispiele leicht als Grundlage verwendet werden können, um andere Anordnungen oder Prozesse, welche die gleiche Zielsetzung wie die vorliegende Erfindung erfüllen, abzuändern oder zu entwickeln. Vom Fachmann sollte ebenso wahrgenommen werden, dass solche gleichwertigen Entwicklungen nicht vom Kern und Umfang der Erfindung, wie in den Ansprüchen dargelegt, abweichen.
- Kurzbeschreibung der Zeichnungen
- Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorteile wird nun auf die nachfolgende Beschreibung in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, in welchen:
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1 ein Flussdiagramm ist, das Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen in Übereinstimmung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung darstellt; -
2 bis11 Schnittansichten einer Halbleiteranordnung in Übereinstimmung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung zu verschiedenen Stadien der Herstellung zeigen; -
12 und13 Schnittansichten einer Halbleiteranordnung zu verschiedenen Stadien der Herstellung zeigen, wobei die neuen Verfahren von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen in einer Metall-Isolator-Metall (MIM, metal-insulator-metal)-Kondensatorstruktur implementiert sind; -
14 eine Schnittansicht einer Halbleiteranordnung zeigt, wobei die neuen Verfahren von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen in einer Transistorstruktur implementiert sind; und -
15 und16 Schnittansichten einer Halbleiteranordnung zu verschiedenen Stadien der Herstellung zeigen, wobei die neuen Verfahren von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen in einer DRAM-Struktur implementiert sind. - Übereinstimmende Ziffern und Symbole der verschiedenen Figuren beziehen sich im Allgemeinen, sofern nicht anders gekennzeichnet, auf übereinstimmende Teile. Die Figuren wurden gezeichnet, um die relevanten Aspekte der bevorzugten Ausführungsbeispiele klar darzustellen und sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht gezeichnet.
- Detaillierte Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
- Die Herstellung und Verwendung der derzeitig bevorzugten Ausführungsbeispiele wird nachfolgend im Detail erläutert. Al lerdings sollte wahrgenommen werden, dass die vorliegende Erfindung viele anwendbare erfindungsgemäße Ideen bereitstellt, die in einer breiten Vielfalt von spezifischen Zusammenhängen ausgeführt werden können. Die erläuterten spezifischen Ausführungsbeispiele dienen hauptsächlich dazu, spezifische Wege, die Erfindung herzustellen und zu verwenden, zu erläutern und beschränken nicht den Umfang der Erfindung.
- Die Entwicklung von dielektrischen Materialien mit hohem k hat sich herkömmlicherweise auf die Entwicklung von amorphen Materialschichten mit hohem k konzentriert, weil nach bisheriger Ansicht die amorphen Materialien Korngrenzen verhindern, welche mögliche Pfade für einen hohen Leckstrom sind.
- Einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung stellen neue Verfahren zum Ausbilden von und Strukturen für kristalline(n) Materialschichten mit hohem k bereit. Ich habe Prozessierungswege mit den neuen, hierin beschriebenen kristallinen Materialien mit hohem k herausgefunden, die extrem niedrige Leckströme bereitstellen. Andere Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung stellen neue Verfahren zum Ausbilden von und Strukturen für Mehrschicht- oder Getterelektroden bereit.
- Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsbeispiele in einem spezifischen Zusammenhang beschrieben, nämlich der Ausbildung von dielektrischen Materialien mit hohem k und Elektroden in Halbleiteranordnungen, wie z. B. Kondensatoren und Transistoren. Die Erfindung kann jedoch ebenso beispielsweise zum Ausbilden von dielektrischen Materialien in anderen Anwendungen, wo dielektrische Materialien mit hohem k erforderlich sind, und in anderen Anwendungen, wo Elektroden verwendet werden, angewendet werden.
- Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung erzielen technische Vorteile durch das Bereitstellen neuer Prozessierungslösungen für das Ausbilden von dielektrischen Materia lien mit hohem k und Elektroden. Die neuen, hierin zu beschreibenden, dielektrischen Materialien haben hohe k-Werte, niedrige Leckströme, gute Einheitlichkeit und hohe thermische Wärmebeständigkeit. Die neuen Elektrodenmaterialien und Verfahren zum Ausbilden derselben haben erhöhte Diffusionsbarriere-Eigenschaften, haben einen verringerten Leckstrom, und beeinflussen minimal die effektive Oxiddicke (EOT, effektive Oxide thickness) der dielektrischen Materialschichten, die unterhalb der Elektrodenmaterialien angeordnet sind.
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1 ist ein Flussdiagramm100 , das Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung120 (s.2 ) in Übereinstimmung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung darstellt. Das Flussdiagramm100 wird zunächst im Allgemeinen beschrieben, und später werden die Schritte des Flussdiagramms100 mit Bezug auf verschiedene bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben. - Zunächst wird ein Werkstück
122 bereitgestellt (Schritt102 ), und das Werkstück122 wird gereinigt (Schritt104 ). Eine Nitrid-Grenzflächenschicht124 wird über dem Werkstück ausgebildet (Schritt106 ). Ein dielektrisches Material126 mit hohem k wird über der Nitrid-Grenzflächenschicht124 ausgebildet (Schritt108 ). Ein optionaler Ausheilprozess wird durchgeführt (Schritt110 ), und eine Leckstrom-reduzierende (leakage-reducing) Schicht128 kann optional über dem dielektrischen Material126 mit hohem k ausgebildet werden (Schritt112 ). Ein Elektrodenmaterial130 wird über dem dielektrischen Material126 mit hohem k ausgebildet, oder über der Leckstrom-reduzierenden Schicht128 , sofern vorhanden (Schritt114 ). Ein Ausheilprozess wird dann durchgeführt (Schritt116 ). - In einigen Ausführungsbeispielen umfasst das Elektrodenmaterial
130 eine Doppelschicht-oben-Metall-Elektrode (double layer top metal electrode). In anderen Ausführungsbeispielen beinhaltet das Elektrodenmaterial130 eine Getterschicht, die darin oder in einer oberen Oberfläche davon angeordnet ist. In anderen Ausführungsbeispielen umfasst das dielektrische Material126 mit hohem k eine kristalline Phase mit hohem k eines dielektrischen Materials126 , wie z. B. in-situ nitridiertes Hafniumsiliziumoxinitrid (HfSiON), Hafniumsilikat (HfSiO) oder andere Isoliermaterialien. Es können beispielsweise ein oder mehrere dieser Merkmale zur Herstellung von Halbleiteranordnungen in Übereinstimmung mit Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Diese neuen Merkmale und Kombinationen davon erzielen vorteilhafterweise Anordnungen mit niedrigem Leckstrom und mit einer reduzierten EOT. - Mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beschrieben. In Übereinstimmung mit einem ersten Ausführungsbeispiel umfasst das Elektrodenmaterial
130 eine Doppelschicht-oben-Metall-Elektrode. Eine Schnittansicht einer Halbleiteranordnung120 zu verschiedenen Stadien der Herstellung in diesem Ausführungsbeispiel ist in den2 bis7 ,9 und11 gezeigt. - Die Halbleiteranordnung
120 wird vorzugsweise, wie in2 gezeigt, durch Bereitstellen eines Werkstücks122 hergestellt (Schritt102 von1 ). Das Werkstück122 kann ein Halbleitersubstrat beinhalten, das z. B. durch eine Isolierschicht bedecktes Silizium oder andere Halbleitermaterialien umfasst. Das Werkstück122 kann ebenso andere, nicht gezeigte, aktive Komponenten oder Schaltungen beinhalten. Das Werkstück122 kann z. B. Siliziumoxid über einkristallinem Silizium umfassen. Das Werkstück122 kann andere leitende Schichten oder andere Halbleiterelemente, wie z. B. Transistoren, Dioden, usw. beinhalten. Verbundhalbleiter, wie z. B. GaAs, InP, Si/Ge, oder SiC, können an Stelle von Silizium verwendet werden. Das Werkstück122 kann z. B. ein Silizium-auf-Isolator (SOI, silicon an insulator)-Substrat umfassen. - Das Werkstück
122 wird gereinigt (Schritt104 von1 ). Beispielsweise kann das Werkstück122 zum Entfernen von Fremdkörpern, natürlichen Oxiden und/oder Verunreinigungen gereinigt werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Werkstück122 z. B. mittels eines "letzten" oder endgültigen Fluorwasserstoff (HF)-Reinigungsschritts gereinigt. Alternativ können beispielsweise andere Chemikalien und Prozesse zum Reinigen des Werkstücks122 verwendet werden. - Eine Nitrid-Grenzflächenschicht
124 wird, wie in2 gezeigt, über dem Werkstück122 ausgebildet (Schritt106 von1 ). Die Nitrid-Grenzflächenschicht124 umfasst vorzugsweise Siliziumoxinitrid (SiOxN), obwohl die Grenzflächenschicht124 alternativ z. B. andere Stickstoff-beinhaltende Isoliermaterialien umfassen kann. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Nitrid-Grenzflächenschicht124 vorzugsweise z. B. durch Aufwachsen eines Oxids unter Verwendung eines gut-gesteuerten Wachstumsprozesses ausgebildet, gefolgt von einem Nitridieren des gut-gesteuerten Oxids durch Aussetzen des Oxids einem Kurzzeittemper-(RTA, rapid thermal anneal) Prozess z. B. in einer Umgebung von NH3 bei einem Druck von ungefähr 2666 bis 5332 Pa (20 bis 40 Torr) für ungefähr 45 bis 75 Sekunden bei einer Temperatur von ungefähr 500°C bis 900°C, obwohl alternativ andere Prozessierungsparameter ebenso verwendet werden können. Dieser Temperprozess wird hierin ebenso z. B. als ein Vor-Ausheilprozess bezeichnet. Die Nitrid-Grenzflächenschicht124 umfasst vorzugsweise eine Dicke von z. B. ungefähr 1 nm oder weniger, obwohl die Nitrid-Grenzflächenschicht124 alternativ andere Abmessungen umfassen kann. Die Nitrid-Grenzflächenschicht124 umfasst in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise z. B. ein Oxinitrid-Material. - Als Nächstes wird eine dielektrische Schicht
126 , wie in3 gezeigt, über der Nitrid-Grenzflächenschicht124 ausgebildet (Schritt108 von1 ). Die dielektrische Schicht126 umfasst vorzugsweise z. B. ein dielektrisches Material mit einer hohen dielektrischen Konstante (k), z. B. mit einem k-Wert von größer als ungefähr 3,9. Die dielektrische Schicht126 wird hierin ebenso z. B. als ein dielektrisches Material126 mit hohem k bezeichnet. - Der Abscheidungsprozess
140 für die dielektrische Schicht126 umfasst in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise z. B. eine in-situ Nitridierung eines dielektrischen Materials und/oder ein Ausbilden eines dielektrischen Materials mit einer kristallinen Phase. Die dielektrische Schicht126 umfasst in einigen Ausführungsbeispielen z. B. zumindest eine Schicht von HfSiON, obwohl andere Materialien ebenso verwendet werden können, wie z. B. ZrSiON, LaSiON oder andere Materialien. Die dielektrische Schicht126 umfasst vorzugsweise eine Dicke von z. B. ungefähr 20 nm oder weniger, obwohl die dielektrische Schicht126 alternativ andere Abmessungen umfassen kann. Die Zieldicke der dielektrischen Schicht126 , so wie abgeschieden, kann z. B. ungefähr 8 bis 18 nm für DRAM-Anwendungen umfassen, und kann ungefähr 2 bis 5 nm für Transistoranwendungen umfassen. - In einigen Ausführungsbeispielen umfasst das Ausbilden der dielektrischen Schicht
126 vorzugsweise ein Ausbilden der dielektrischen Schicht126 unter Verwendung von Atomlagenabscheidung (ALD, atomic layer deposition). Der Abscheidungsprozess140 kann eine Vielzahl von abwechselnden ALD-Zyklen umfassen, z. B. für das Ausbilden eines dielektrischen Materials wie z. B. HfSiON kann er die Schritte umfassen: Einströmen von Hf- und Si-beinhaltenden Präkursoren, wie z. B. einer Mischung von Tetrakis Ethylmethylamido Hafnium (TemaHf) und Tetrakis Ethylmethylamido Silizium (TemaSi) über die Nitrid-Grenzflächenschicht124 in einer Kammer; Reinigen der Kammer von der Mischung von TemaHf und TemaSi; Einbringen eines Recktanten wie z. B. NH3 in die Kammer; Reinigen der Kammer von dem NH3; Ausheilen des Werkstücks nach ungefähr fünf ALD-Zyklen (oder alternativ nach anderen vorbestimmten Anzahlen von ALD-Zyklen) in einer Umgebung von O3 z. B. bei einer Tem peratur von ungefähr 250 bis 400°C; und Wiederholen der Schritte des Einströmens der Mischung von TemaHf und TemaSi, Reinigens der Kammer von der Mischung von TemaHf und TemaSi, Einbringens von NH3 in die Kammer, Reinigens der Kammer von dem NH3, und Ausheilens des Werkstücks bis eine gewünschte Dicke der dielektrischen Schicht126 erzielt ist, z. B. ungefähr 20 nm oder weniger, obwohl die dielektrische Schicht126 ebenso andere Abmessungen umfassen kann. Die Präkursoren TemaHf und TemaSi und der Reaktant NH3 können in die Kammer eingebracht werden, bis die Oberfläche der Nitrid-Grenzflächenschicht124 vollständig gesättigt ist und dann kann die Kammer z. B. gereinigt werden. Die Reinigungsschritte können beispielsweise ein Einströmen eines inerten Gases wie z. B. Argon (Ar) in die Kammer umfassen, welches jedweden überschüssigen Recktanten oder Präkursoren aus der Kammer entfernt. Der Abscheideprozess140 kann eine Temperatur eines Wafers oder Werkstücks122 von beispielsweise ungefähr 295 bis 365°C bei einem Kammerdruck von ungefähr 133,3 Pa (1 Torr) umfassen, obwohl alternativ andere Prozessierungsparameter ebenso verwendet werden können. Alternativ können z. B. andere Präkursoren, Recktanten und Bedingungen zum Ausbilden anderer Arten von dielektrischen Materialien126 mit hohem k verwendet werden. -
4 zeigt eine Detailansicht der dielektrischen Schicht126 in diesem Ausführungsbeispiel. Das den Präkursoren und dem NH3 Aussetzen bildet, wie gezeigt, eine Vielzahl von dünnen HfSiN-Schichten142 aus, und das Aussetzen der HfSiN-Schichten142 einem O3 bildet eine HfSiON-Schicht144 über den HfSiN-Schichten142 aus. Jede ALD-abgeschiedene Schicht142 und144 kann eine Dicke von 0,1 nm (1 Angström) oder weniger umfassen, z. B. kann ungefähr 0,07 nm (0,7 Angström) von Material für jeden ALD-Zyklus ausgebildet werden. Nachfolgende Ausheilprozesse verursachen eine Bewegung des Sauerstoffs (O) von den HfSiON-Schichten144 zu den HfSiN-Schichten142 zum Ausbilden z. B. eines mehrlagigen Stapels einer Vielzahl von HfSiON-Schichten142 /144 . - Alternativ kann die dielektrische Schicht
126 z. B. eine einzige Materialschicht oder zwei oder mehr Schichten eines wie abgeschiedenen Materials umfassen. Die dielektrische Schicht126 umfasst in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise z. B. eine überwiegend tetragonale HfO2-Struktur. Das Ausbilden der dielektrischen Schicht126 kann beispielsweise eine in-situ Nitridierung von HfSiON oder HfSiO über der Nitrid-Grenzflächenschicht124 umfassen. Alternativ kann das Ausbilden der dielektrischen Schicht126 in Übereinstimmung mit Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung beispielsweise eine in-situ Nitridierung von anderen Materialien, wie z. B. ZrSiON, ZrSiO, LaSiON, LaSiO, oder anderen Materialien umfassen. In anderen Ausführungsbeispielen kann die dielektrische Schicht126 beispielsweise nicht kristallin sein und kann nicht durch in-situ Nitridierung ausgebildet werden. - Das Werkstück
122 , z. B. die über dem Werkstück122 angeordnete dielektrische Schicht126 , wird, wie in5 gezeigt, dann unter Verwendung eines optionalen Ausheilprozesses146 ausgeheilt (Schritt110 von1 ). Der Ausheilprozess146 umfasst vorzugsweise einen Nach-Abscheidung-Ausheilprozess in einer Stickstoffumgebung. Beispielsweise kann das Werkstück122 in einer Umgebung von NH3 bei einem Druck von ungefähr 2666–5332 Pa (20 bis 40 Torr) für ungefähr 45 bis 75 Sekunden bei einer Temperatur von ungefähr 500°C bis 900°C ausgeheilt werden, obwohl alternativ andere Prozessierungsparameter ebenso verwendet werden können. Der optionale Nach-Abscheidung-Ausheilprozess146 verdichtet die dielektrische Schicht126 und führt vorteilhafterweise zu der weiteren Einlagerung von zusätzlichen Stickstoffmolekülen in die dielektrische Schicht126 . - Eine optionale Leckstrom-reduzierende Schicht
128 kann, wie in6 gezeigt, über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet werden (Schritt112 von1 ). Die Leckstromreduzierende Schicht128 umfasst vorzugsweise ein Material, das z. B. geeignet ist um den Leckstrom der Halbleiteranordnung120 zu reduzieren. Jedoch kann die Leckstromreduzierende Schicht128 alternativ nicht beinhaltet sein: ein Elektrodenmaterial130 (s.7 ) kann direkt über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet werden. Die dielektrische Schicht126 kann z. B. eine obere Schicht beinhalten, die die Leckstrom-reduzierende Schicht128 umfasst. Das Ausbilden der dielektrischen Schicht126 /128 in diesem Ausführungsbeispiel kann ein Ausbilden eines ersten Isoliermaterials126 und ein Ausbilden eines zweiten Isoliermaterials128 über dem ersten Isoliermaterial126 umfassen, wobei das zweite Isoliermaterial128 die Leckstrom-reduzierende Schicht umfasst. Die Leckstrom-reduzierende Schicht128 kann beispielsweise ungefähr 3 nm (30 Angström) oder weniger von Al2O3 umfassen, obwohl die Leckstrom-reduzierende Schicht128 andere Materialien und Abmessungen umfassen kann. Vorzugsweise umfasst die Leckstrom-reduzierende Schicht128 eine Dicke von z. B. ungefähr 0,4 bis 2 nm (4 bis 20 Angström). Die Leckstromreduzierende Schicht128 bedeckt vorteilhafterweise z. B. vollständig die Oberfläche der dielektrischen Schicht126 . Die Leckstrom-reduzierende Schicht128 kann ebenso HfOx, HfSiOx, oder andere Materialien umfassen, wobei x die Stöchiometrie des Materials bezeichnet. - Ein Elektrodenmaterial
130 wird dann über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet (Schritt114 in1 ) oder, sofern in der Struktur vorhanden, über der Leckstrom-reduzierenden Schicht128 , wie in7 gezeigt.9 zeigt eine Detailansicht des Elektrodenmaterials130 in diesem Ausführungsbeispiel. Das Elektrodenmaterial130 wird vorzugsweise durch Ausbilden einer ersten Materialschicht150 über der dielektrischen Schicht126 (oder Leckstrom-reduzierenden Schicht128 ), und Ausbilden zumindest einer zweiten Materialschicht156 über der ersten Materialschicht150 ausgebildet. Die zumindest eine zweite Materialschicht156 ist von der ersten Materialschicht150 verschieden; z. B. umfasst die zweite Materialschicht156 vorzugsweise ein von dem Material der ersten Materialschicht150 verschiedenes Material. - Die ersten und zweiten Materialschichten
150 und156 des Elektrodenmaterials130 umfassen vorzugsweise leitende Materialien. Die erste Materialschicht150 wird hierin ebenso z. B. als ein erstes leitendes Material bezeichnet, und die zweite Materialschicht156 wird hierin ebenso als ein zweites leitendes Material bezeichnet. - In einigen Ausführungsbeispielen wird das Elektrodenmaterial
130 vorzugsweise z. B. durch (nicht gezeigtes) Platzieren des Werkstücks122 in einer Kammer, Anlegen eines Vakuums an die Kammer, und Ausbilden des ersten leitenden Materials150 und des zumindest einen zweiten leitenden Materials156 , während das Vakuum in der Kammer aufrecht erhalten wird und ohne das Werkstück122 von der Kammer zu entfernen, ausgebildet. - Das erste leitende Material
150 umfasst vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 10 nm oder weniger, und umfasst vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 7 bis 15 nm (70 bis 150 Angström) eines Materials wie z. B. durch ALD abgeschiedenes TaCN. Das zweite leitende Material156 umfasst vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 10 nm oder weniger, und umfasst vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 7 bis 15 nm (70 bis 150 Angström) eines Materials wie z. B. durch ALD abgeschiedenes TiN. Alternativ können die ersten und zweiten leitenden Materialien150 und156 z. B. andere Materialien und Abmessungen umfassen und können mittels anderer Abscheidetechniken ausgebildet werden. Das erste leitende Material150 umfasst vorzugsweise z. B. ein Material mit hoher Austrittsarbeit, das beispielsweise eine höhere Austrittsarbeit umfasst als das zweite leitende Material156 . Das erste leitende Material150 kann in diesem Ausführungsbeispiel alternativ z. B. TiSiN, TiHfN oder MoAlN umfassen, obwohl andere Materialien ebenso verwendet werden können. Das zweite leitende Material156 umfasst vorzugsweise z. B. ein Sauerstoffdiffusionsbarriere-Metall. Das zweite lei tende Material156 kann alternativ z. B. TaN umfassen, obwohl andere Materialien ebenso verwendet werden können. Die ersten und zweiten leitenden Materialien150 und156 können mittels ALD oder MOCVD ausgebildet werden, oder alternativ können andere Abscheidetechniken ebenso verwendet werden. - Das Elektrodenmaterial
130 beinhaltet, wie in9 gezeigt, vorzugsweise eine optionale Schicht von halbleitendem Material154 , die über der zweiten Materialschicht156 angeordnet ist. Die Schicht von halbleitendem Material154 umfasst als ein Beispiel vorzugsweise ungefähr 100 nm Polysilizium, obwohl die Schicht von halbleitendem Material154 alternativ andere Materialien und Abmessungen umfassen kann. Das halbleitende Material154 kann z. B. mit Dotierstoffen dotiert werden um die Leitfähigkeit des halbleitenden Materials154 zu erhöhen. - Als Nächstes wird das Werkstück
122 , wie in11 gezeigt, unter Verwendung eines Ausheilprozesses160 ausgeheilt (Schritt116 von1 ). Der Ausheilprozess160 umfasst vorzugsweise ein Aktivierungsausheilen, das eine Temperatur umfasst, die beispielsweise größer als die Temperatur des Vor-Ausheilprozesses zum Ausbilden der Nitrid-Grenzflächenschicht124 oder des in5 gezeigten Nach-Abscheidung-Ausheilprozesses146 ist. Der Ausheilprozess160 umfasst vorzugsweise eine Temperatur von z. B. mehr als ungefähr 1000°C. Der Ausheilprozess160 kann als ein Beispiel einen Ausheilprozess bei ungefähr 1050°C für ungefähr 30 Sekunden in einer N2-Umgebung oder anderer Stickstoffumgebung umfassen. Der Ausheilprozess160 kann als weiteres Beispiel einen Ausheilprozess für mehr als ungefähr 10 Sekunden in einer Umgebung von N2 umfassen, wobei die N2-Konzentration größer als ungefähr 90% ist. Der Ausheilprozess160 kann in weiteren Ausführungsbeispielen beispielsweise einen schnellen thermischen Hochtemperatur-Prozess (high temperature rapid thermal process) in einer stickstoffreichen Umgebung für mehr als ungefähr 5 Sekunden umfassen. Alternativ können andere Prozessierungsparameter für den Ausheilprozess160 verwendet werden. - Vorteilhafter Weise kristallisiert die dielektrische Schicht
126 in Übereinstimmung mit einigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung durch Auswählen eines geeigneten Materials mit hohem k für die dielektrische Schicht126 , z. B. in-situ nitridiertem Hafniumsiliziumoxinitrid, Hafniumsilikat oder anderen Materialien, und durch Unterziehen der dielektrischen Schicht126 einer Hochtemperatur-Kurzzeittemperbehandlung (z. B. Ausheilprozess160 ) oberhalb von 1000°C, in einer vorwiegend tetragonalen Struktur, was zu einer niedrigen EOT und niedriger Leckstromdichte für die Halbleiteranordnung120 führt. Der Ausheilprozess160 umfasst in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise z. B. eine Temperatur, die ausreichend ist um die dielektrische Schicht126 zu kristallisieren. - Die Materialschichten
130 ,128 ,126 und124 können dann zum Ausbilden von Transistoren oder Kondensatoren aus zumindest dem Elektrodenmaterial130 und der dielektrischen Schicht126 oder126 /128 und der Nitrid-Grenzflächenschicht124 (in11 nicht gezeigt; s.12 bis16 , welche nachfolgend hierin beschrieben werden) unter Verwendung von Lithografie strukturiert werden. - Das in den
2 bis7 ,9 und11 gezeigte und mit Bezug darauf beschriebene Ausführungsbeispiel stellt neue Prozessierungswege und Materialauswahlen bereit, die einen niedrigen Leckstrom und eine niedrige EOT z. B. der Isoliermaterialien124 ,126 und128 und des Elektrodenmaterials130 erzielen. Dieses Ausführungsbeispiel ist insbesondere nützlich z. B. in Metall-Isolator-Metall (MIM)-Kondensatoren, für DRAM-Anwendungen und für Metall-Isolator-Halbleiter (MIS, metal insulator semiconductor)-Kondensatoranwendungen. - Experimentelle Ergebnisse haben gezeigt, dass die Verwendung einer neuen Doppelmetall-Elektrode
130 , die das erste leitende Material150 , das TaCN umfasst, und das zweite leitende Material156 , das TiN umfasst, umfasst und ohne eine Vakuumunterbrechung abgeschieden und mit einer dielektrischen Schicht126 kombiniert wird, die ein Material mit einer vorwiegend tetragonalen HfO2-Struktur umfasst, in Übereinstimmung mit Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung vorteilhafterweise zu einer Metallelektrode130 mit hoher effektiver Austrittsarbeit (EWF, effective work function) führt und ebenso zu einem System führt mit einem niedrigen Leckstrom; z. B. weniger als ungefähr 1 × 10–7 A (Ampere)/cm2 und einer niedrigen EOT; z. B. von weniger als ungefähr 2 nm. Das Doppelschichtelektrodenmaterial130 wirkt als eine Diffusionsbarriere für Sauerstoff während des in11 gezeigten Aktivierungs-Ausheilprozesses160 , wodurch ein Wachstum der Nitrid-Grenzflächenschicht124 während des Aktivierungs-Ausheilprozesses160 verhindert wird. Es wurde festgestellt, dass die optionale Verwendung der Leckstrom-reduzierenden Schicht128 , die Al2O3 beinhaltet und direkt unterhalb der Metallelektrode130 angeordnet ist, den Leckstrom reduziert. Das diese Materialien beinhaltende Doppelschichtelektrodenmaterial130 minimiert die Flachbandspannungshysterese und die Erhöhungsrate der Flachbandspannungshysterese mit EOT. Eine weitere Reduzierung in der EOT kann z. B. durch Optimierung des ammoniakbasierten Vor-Ausheil-Ausheilprozesses, der zum Ausbilden der in2 gezeigten Nitrid-Grenzflächenschicht124 verwendet wird, erzielt werden. - Der Hochtemperaturausheilprozess
160 kristallisiert die dielektrische Schicht126 in eine vorwiegend tetragonale und/oder kristalline Struktur, was zu einer niedrigen EOT und niedrigen Leckstromdichte führt. Eine weitere Reduzierung in der EOT wird durch die Verwendung einer Metallelektrode130 mit hoher Austrittsarbeit, die mit einem zweiten Metall156 bedeckt ist, welches den Sauerstoffeintrag minimiert, erzielt. - In weiteren Ausführungsbeispielen beinhaltet das Elektrodenmaterial
130 vorzugsweise eine Getterschicht, die darin oder an einer oberen Oberfläche davon angeordnet ist. In Übereinstimmung mit einem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst das Elektrodenmaterial130 zwei oder mehr Materialschichten, wobei die Getterschicht in einem zentralen Teilbereich oder einem oberen Teilbereich des Elektrodenmaterials130 abgeschieden wird. Eine Schnittansicht einer Halbleiteranordnung120 zu verschiedenen Stadien der Herstellung in Übereinstimmung mit diesem Ausführungsbeispiel ist in den2 bis8 ,10 und11 gezeigt. In diesem Ausführungsbeispiel werden vorzugsweise ähnliche Materialien und Prozesse verwendet, wie sie mit Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel verwendet wurden, und um eine Wiederholung zu vermeiden wird nicht jede(r) Elementenzahl und Prozessierungsschritt in den Zeichnungen notwendigerweise hierin erneut beschrieben werden. - Die Halbleiteranordnung
120 wird vorzugsweise, wie in2 gezeigt, durch Bereitstellen eines Werkstücks122 , Reinigen des Werkstücks (Schritte102 und104 von1 ), und Ausbilden einer Nitrid-Grenzflächenschicht124 über dem Werkstück122 (Schritt106 ) hergestellt. Die dielektrische Schicht126 wird, wie in3 und in einer Detailansicht in4 gezeigt, unter Verwendung von Prozess140 über der Nitrid-Grenzflächenschicht124 (Schritt108 ) ausgebildet. Alternativ kann die dielektrische Schicht126 beispielsweise durch Abscheiden einer einzigen Materialschicht oder einer oder mehrere Materialschichten ausgebildet werden. Die dielektrische Schicht126 und das Werkstück122 können, wie in5 gezeigt, einem optionalen Nach-Abscheidung-Ausheilprozess146 unterzogen werden (Schritt110 ). - Eine optionale Leckstrom-reduzierende Schicht
128 kann, wie in6 gezeigt, über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet werden (Schritt112 in1 ). Alternativ kann die Leckstrom-reduzierende Schicht128 jedoch nicht beinhaltet sein: das Elektrodenmaterial130 kann wie in dem ersten Ausführungsbeispiel direkt über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet werden. - Als Nächstes wird ein Elektrodenmaterial
130 über der dielektrischen Schicht126 oder, sofern in der Struktur vorhanden, über der Leckstrom-reduzierenden Schicht128 , wie in7 gezeigt, ausgebildet (Schritt114 in1 ).8 zeigt eine Detailansicht des Elektrodenmaterials130 in diesem Ausführungsbeispiel. - Das Elektrodenmaterial
130 wird vorzugsweise durch Ausbilden einer ersten Materialschicht150 über der dielektrischen Schicht126 (oder der Leckstrom-reduzierenden Schicht128 ), und Ausbilden zumindest einer, bei152a gezeigten, zweiten Materialschicht über der ersten Materialschicht150 ; oder Ausbilden zumindest einer, strichliert bei152b gezeigten, Materialschicht innerhalb der ersten Materialschicht150 ausgebildet. Die zumindest eine zweite Materialschicht152a oder152b ist von der ersten Materialschicht150 verschieden; z. B. umfasst die zweite Materialschicht152a oder152b vorzugsweise ein von dem Material der ersten Materialschicht150 verschiedenes Material. - Die ersten und zweiten Materialschichten
150 und152a oder152b des Elektrodenmaterials130 umfassen vorzugsweise leitende Materialien. Die erste Materialschicht150 wird hierin auch z. B. als ein erstes leitendes Material150 bezeichnet, und die zweite Materialschicht152a oder152b wird hierin auch als ein zweites leitendes Material152a oder152b bezeichnet. Die zweite Materialschicht152a oder152b umfasst vorzugsweise ein Material, das geeignet ist um Sauerstoff von darunter liegenden Materialschichten weg zu gettern, um die EOT des dielektrischen Stapels, der die Nitrid-Grenzflächenschicht124 , die dielektrische Schicht126 und/oder die optionale Leckstrom-reduzierende Schicht128 umfasst, zu reduzieren. Die zweite Materialschicht152a oder152b hat vorzugs weise z. B. eine hohe Löslichkeit für Sauerstoff. Die zweite Materialschicht152a oder152b wird hierin auch als z. B. ein Gettermaterial oder eine Getterschicht bezeichnet. - Nach dem Ausbilden der Nitrid-Grenzflächenschicht
124 über dem Werkstück122 kann die Nitrid-Grenzflächenschicht124 , wie in einer Schnittansicht in10 gezeigt, beispielsweise Sauerstoff158 umfassen. Das Gettermaterial152a oder152b des Elektrodenmaterials130 ist geeignet, um eine Bewegung zumindest eines Teils des Sauerstoffs158 von der Nitrid-Grenzflächenschicht124 durch die dielektrische Schicht126 und die optionale Leckstrom-reduzierende Schicht128 nach oben zu dem Gettermaterial152a oder152b des Elektrodenmaterials130 zu verursachen. Der Sauerstoff158 kann beispielsweise mit dem Gettermaterial oder -schicht152a oder152b binden. - Erneut auf
8 Bezug nehmend kann das Elektrodenmaterial130 ein Gettermaterial152b umfassen, das in einem zentralen Teilbereich des Elektrodenmaterials130 angeordnet ist, das z. B. auf beiden Seiten von dem ersten Material150 umgeben ist. Das Ausbilden des Elektrodenmaterials130 kann z. B. ein Ausbilden des ersten Materials150 , ein Ausbilden des zweiten Materials152b , welches das Gettermaterial umfasst, und dann ein Ausbilden eines zusätzlichen ersten Materials150 über dem zweiten Material152b umfassen, wobei das über dem zweiten Material152b angeordnete erste Material150 das gleiche Material wie das erste Material150 unterhalb des zweiten Materials152b umfasst. Alternativ kann das Material150 über dem zweiten Material152b in8 zumindest ein drittes leitendes Material umfassen, das über dem zweiten leitenden Material152b angeordnet ist. Das zumindest eine dritte leitende Material150 , das über dem zweiten leitenden Material152b ausgebildet ist, kann z. B. ein Material umfassen, das von dem ersten leitenden Material150 unterhalb des zweiten Materials152b verschieden ist. - Alternativ kann das Elektrodenmaterial
130 ein Gettermaterial152a umfassen, das in einem oberen Teilbereich des Elektrodenmaterials angeordnet ist, z. B. über der ersten Materialschicht150 angeordnet ist. Folglich kann das Gettermaterial152a eine obere Metallschicht des Elektrodenmaterials130 umfassen. - Die erste Materialschicht oder das erste leitende Material
150 des Elektrodenmaterials130 kann durch Abscheiden von z. B. TiN, TaN, TiSiN, TaSiN, TiHfN, TaHfN, Ti, Ta und/oder Doppelschichten davon durch metallorganisch-chemische Gasphasenabscheidung (MOCVD, metal Oxide chemical vapor deposition), physikalische Gasphasenabscheidung (PVD, physical vapor deposition) oder andere Abscheideverfahren ausgebildet werden. Die erste Materialschicht150 kann beispielsweise eine Doppelschicht, z. B. eine Doppelschicht einer unteren Schicht von TiN und einer oberen Schicht von TiSiN umfassen, wobei das TiSiN eine Dicke von beispielsweise ungefähr 2 nm oder weniger umfasst. - Die zweite Materialschicht
152a oder152b umfasst in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise ein Gettermaterial, das Ti, Ta, Hf und/oder Si beinhaltet. Wenn das zweite leitende Material152a oder152b Si umfasst, kann das zweite leitende Material152a oder152b unter Verwendung eines Silan-Blitzprozesses (silan flash process) ausgebildet werden, z. B. durch Einbringen eines Silangases (SiH4) in die Prozessierungskammer während oder am Ende der Abscheidung des ersten leitenden Materials150 . Wenn das zweite leitende Material152a oder152b ein Metall umfasst, kann das zweite leitende Material152a oder152b unter Verwendung von ALD, z. B. plasmaunterstütztem ALD, oder durch die Verwendung eines reduzierenden Gases, wie z. B. Wasserstoff, ausgebildet werden. Alternativ kann das zweite leitende Material152a oder152b unter Verwendung anderer Metallabscheidungsprozesse und -techniken abgeschieden werden. - Die erste Materialschicht
150 kann eine Dicke von z. B. ungefähr 20 nm umfassen, und die zweite Materialschicht152a oder152b kann eine Dicke von ungefähr 2 nm (20 Angström) oder weniger, oder in einigen Ausführungsbeispielen ungefähr 0,2 bis 1,5 nm (2 bis 15 Angström) umfassen, obwohl die erste Materialschicht150 und die zweite Materialschicht152a oder152b alternativ andere Abmessungen umfassen können. - Das Gettermaterial, z. B. das Ti, Ta, Hf oder Si des zweiten leitenden Materials
152a oder152b zieht Sauerstoff von darunter liegenden Materialschichten an, wodurch deren Dicke minimiert wird und versiegelt und bedeckt ebenfalls Korngrenzen zwischen der darunter liegenden ersten Materialschicht150 , wie z. B. Körner der ersten Materialschicht150 , welche TiN-Körner umfassen können. - Eine Schicht von halbleitenden Material
154 kann optional, wie in8 gezeigt, über dem zweiten leitenden Material152a oder dem ersten oder dritten Material150 ausgebildet werden. Das Elektrodenmaterial130 in diesem Ausführungsbeispiel umfasst das erste Material150 , das zweite Material152a und das halbleitende Material154 ; oder beispielsweise das erste Material150 , das zweite Material152b , das erste Material oder dritte Material150 , das über dem zweiten Material152b angeordnet ist, und das halbleitende Material154 . - Das Werkstück
122 wird, wie in11 gezeigt, unter Verwendung eines Hochtemperatur-Ausheilprozesses160 ausgeheilt (Schritt116 von1 ). Vorteilhafter Weise kristallisiert der Ausheilprozess160 in diesem Ausführungsbeispiel die dielektrische Schicht126 und verursacht ebenso ein Gettern von Sauerstoff von der Nitrid-Grenzflächenschicht124 zu der Getterschicht152a oder152b des Elektrodenmaterials130 . Die Materialschichten130 ,128 ,126 und124 können dann unter Verwendung von Lithografie zum Ausbilden von Transistoren oder Kondensatoren aus zumindest dem Elektrodenmaterial130 und der dielektrischen Schicht126 oder126 /128 und der Nit rid-Grenzflächenschicht124 strukturiert werden (wieder ist dies in11 nicht gezeigt; s.12 bis16 , welche nachfolgend hierin beschrieben werden). - Das in den
2 bis8 ,10 und11 gezeigte und mit Bezug darauf beschriebene Ausführungsbeispiel stellt neue Prozessierungswege und Materialauswahlen bereit, die einen niedrigen Leckstrom und eine niedrige EOT z. B. der Isoliermaterialien124 ,126 und128 und des Elektrodenmaterials130 erzielen. Dieses Ausführungsbeispiel ist auch insbesondere nützlich z. B. in Metall-Isolator-Metall (MIM)-Kondensatoren und für DRAM-Anwendungen. - Experimentelle Ergebnisse dieses erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels haben die Effizienz einer oberen Getterschicht
152a demonstriert, die TiSiN beinhaltet und in dem Elektrodenmaterial130 als eine Diffusionsbarriere und Getterschicht für Sauerstoff während des Aktivierungs-Ausheilprozesses160 beinhaltet ist, wodurch somit das Wachstum der Nitrid-Grenzflächenschicht124 verhindert oder minimiert wird. Es hat sich gezeigt, dass das Einbringen der optionalen Leckstrom-reduzierenden Schicht128 , die Al2O3 beinhaltet und unmittelbar unterhalb der Metallelektrode130 ausgebildet wird, den Leckstrom reduziert. Es hat sich gezeigt, dass ein Elektrodenmaterial130 , das eine Getterschicht von TiSiN beinhaltet, die Flachbandspannungshysterese und die Erhöhungsrate der Flachbandspannungshysterese mit EOT minimiert. Eine weitere Reduzierung von EOT des dielektrischen Stapels, der die Nitrid-Grenzflächenschicht124 , die dielektrische Schicht126 und die optionale Leckstrom-reduzierende Schicht128 umfasst, kann beispielsweise durch Optimieren des NH3 Vor-Ausheil-Prozesses erzielt werden, der zum Ausbilden der Nitrid-Grenzflächenschicht124 verwendet wird. - Während der neue Hochtemperaturausheilprozess
160 verursacht, dass die dielektrische Schicht126 in einer vorwiegend tetragonalen Struktur kristallisiert, was zu niedriger EOT und niedriger Leckstromdichte führt, wird eine weitere Reduzierung der EOT durch ein Gettern von Sauerstoff von der Grenzfläche des Substrats mit hohem k unter Verwendung der Getterschicht152a oder152b des Metallelektrodenmaterials130 erzielt. - In weiteren Ausführungsbeispielen umfasst das dielektrische Material
126 mit hohem k eine kristalline Phase mit hohem k eines dielektrischen Materials126 , wie z. B. ein in-situ nitridiertes Hafniumsiliziumoxinitrid (HfSiON). In Übereinstimmung mit einem dritten Ausführungsbeispiel umfasst die dielektrische Schicht126 vorzugsweise ein Material, das eine kristalline Phase umfasst. Eine Schnittansicht einer Halbleiteranordnung120 zu verschiedenen Stadien der Herstellung in Übereinstimmung mit diesem Ausführungsbeispiel ist in den2 bis11 gezeigt. Es werden in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise ähnliche Materialien und Prozesse verwendet, wie sie mit Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel verwendet wurden, und um eine Wiederholung zu vermeiden, wird nicht jede(r) Elementenzahl und Prozessierungsschritt hierin notwendigerweise erneut beschrieben werden. - In Übereinstimmung mit dem dritten Ausführungsbeispiel beinhaltet ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung
120 ein Bereitstellen des Werkstücks122 , ein Reinigen des Werkstücks122 , ein Ausbilden einer Nitrid-Grenzflächenschicht124 über dem Werkstück und ein Ausbilden einer dielektrischen Schicht126 über der Nitridgrenzflächenschicht. Die dielektrische Schicht126 umfasst vorzugsweise ein Material, das eine kristalline Phase umfasst; z. B. ist die dielektrische Schicht126 vorzugsweise eher im Wesentlichen kristallin als überwiegend amorph, nachdem die Halbleiteranordnung120 ausgebildet ist. Jedoch kann die dielektrische Schicht126 zu diesem Stadium des Herstellungsprozesses sofort nach dem Ausbilden der dielektrischen Schicht126 beispielsweise zumindest teilweise amorph sein. - Die dielektrische Schicht
126 umfasst, wie vorstehend mit Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel und die3 und4 beschrieben wurde, in einigen Ausführungsbeispielen vorzugsweise z. B. in-situ nitridiertes HfSiON. Die dielektrische Schicht126 kann ebenso beispielsweise andere in-situ nitridierte Materialien, wie z. B. HfSiO, ZrSiON, ZrSiO, LaSiON, LaSiO oder andere Materialien umfassen. Die dielektrische Schicht126 kann ebenso z. B. HfSiO umfassen. Die HfSiO beinhaltende dielektrische Schicht126 kann einen variierenden Si-Gehalt umfassen; beispielsweise kann die dielektrische Schicht126 HfSixO umfassen, wobei x gleich 0,2 bis ungefähr 4 ist, obwohl x andere Werte umfassen kann. Die dielektrische Schicht126 kann alternativ beispielsweise durch Ausbilden einer Vielzahl von Nanolaminat-Materialschichten von HfO2, HfO2-Al2O3, HfO2 mit vierwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, HfO2 mit dreiwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, HfO2 mit zweiwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, und/oder Kombinationen oder mehreren Schichten davon ausgebildet werden. - Alternative dielektrische Materialien, die für die dielektrische Schicht
126 verwendet werden können, beinhalten z. B. vierwertige, dreiwertige oder zweiwertige Dotierstoffmaterialien, die in Hafniumoxid, Zirkoniumoxid oder Titanoxid angeordnet sind. Ein Beispiel eines vierwertigen Dotierstoffmaterials ist Si. Die dreiwertigen Dotierstoffmaterialien können beispielsweise Seltenerdelemente wie z. B. Gd, Dy oder Er umfassen. Die zweiwertigen Dotierstoffmaterialien können z. B. Mg oder Ca umfassen. Die vierwertigen, dreiwertigen und zweiwertigen Dotierstoffmaterialien sind in der dielektrischen Schicht126 z. B. zum Stabilisieren der kubischen oder tetragonalen Phasen des Materials126 , wie z. B. HfO2 oder ZrO2, beinhaltet. Mehrere Schichten oder Kombinationen dieser Materialien, anderer Dotierstoffmaterialien und der vorangehend erwähnten Materialien können beispielsweise für die dielektrische Schicht126 verwendet werden. - Das Werkstück
122 wird in einer Stickstoffumgebung unter Verwendung eines in5 gezeigten Ausheilprozesses146 ausgeheilt, ein Elektrodenmaterial130 wird, wie in7 gezeigt, über der dielektrischen Schicht126 ausgebildet, und das Werkstück122 wird vorzugsweise bei einer Temperatur von mehr als ungefähr 1000°C unter Verwendung eines in11 gezeigten Ausheilprozesses160 ausgeheilt. Eine optionale Leckstrom-reduzierende Schicht128 kann in der Struktur beinhaltet sein. Das Elektrodenmaterial130 kann eine einzelne Schicht eines Materials, wie z. B. ungefähr 10 nm von TiN oder einem anderen thermisch stabilen Metall, das durch ALD oder andere Verfahren abgeschieden wird, umfassen, oder das Elektrodenmaterial130 kann alternativ, wie in den8 ,9 und10 gezeigt und hierin mit Bezug darauf voranstehend beschrieben, mehrere Schichten und eine Getterschicht umfassen. - Das Ausbilden der dielektrischen Schicht
126 kann ein Ausbilden von in-situ nitridiertem HfSiON umfassen, das eine Phase mit niedriger dielektrischer Konstante (k) umfasst, das z. B. zumindest ein teilweise amorphes Material umfasst. Vorteilhafterweise kann der in11 gezeigte endgültige Ausheilprozess160 ein Ausheilen des Werkstücks bei einer Temperatur von mehr als ungefähr 1000°C umfassen, welches die dielektrische Schicht126 in einer Phase mit hohem k des HfSiON, die beispielsweise ein kristallines Material umfasst, umwandelt. Die Phase mit hohem k des HfSiON umfasst beispielsweise einen höheren k-Wert als den k-Wert der Phase mit niedrigem k des HfSiON. Der Hochtemperaturausheilprozess160 stabilisiert vorteilhafterweise z. B. die Phase mit hohem k der dielektrischen Schicht126 . Die dielektrische Schicht126 kann z. B. durch Abscheiden anderer Materialien mit einer Phase mit niedrigem k und späteres Umwandeln dieser Materialien in die Phase mit hohem k unter Verwendung des neuen Ausheilprozesses160 ausgebildet werden. - Vorteile des dritten Ausführungsbeispiels beinhalten ein Erzielen einer Kombination eines niedrigen Leckstroms, z. B. weniger als ungefähr 1 × 10–7 bis 1 × 10–8 A/cm2, und eine niedrige EOT, z. B. von weniger als ungefähr 2 bis 3 nm nach einem thermischen Budget, das ungefähr 1000°C übersteigt.
- Durch Auswahl eines geeigneten Materials mit hoher dielektrischer Konstante, wie z. B. in-situ nitridiertem Hafniumsiliziumoxinitrid, Hafniumsilikat oder anderen Materialien für die dielektrische Schicht
126 und durch Unterziehen der dielektrischen Schicht126 einer Hochtemperatur-Kurzzeittemperbehandlung oberhalb von ungefähr 1000°C, kristallisiert die dielektrische Schicht126 vorteilhafterweise in eine vorwiegend tetragonale Struktur, was zu niedriger EOT und niedriger Leckstromdichte führt. - Experimentelle Ergebnisse haben gezeigt, dass der Leckstrom beispielsweise um mehr als eine Größenordnung nach einem 1050°C Ausheilprozess
160 in N2 verglichen mit einem 1000°C Ausheilprozess160 reduziert werden kann. Es hat sich gezeigt, dass das Ausbilden der Phase mit höherer dielektrischer Konstante der dielektrischen Schicht126 den Leckstrom reduziert. Es hat sich gezeigt, dass im Anschluss an ein 1050°C Ausheilen eine dielektrische Schicht126 , die eine in-situ nitridierte HfSiON-Schicht (Film), die durch Atomlagenabscheidung abgeschieden ist, umfasst, kristallin ist mit beispielsweise einer vorwiegend tetragonalen HfO2-Struktur. Es hat sich gezeigt, dass ein kleiner Anteil von monoklinem HfO2 in der Struktur der dielektrischen Schicht126 anwesend ist; jedoch waren die EOT und der Leckstrom immer noch wesentlich verringert. - Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beinhalten ebenso beispielsweise Kombinationen der Merkmale und Verfahren der ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiele. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beinhalten Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen und Halb leiteranordnungen, die unter Verwendung der hierin beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Während durch die Verwendung einer Einzelschichtelektrode und einer kristallinen dielektrischen Schicht
126 mit hohem k, wie in dem dritten Ausführungsbeispiel beschrieben, Vorteile erzielt werden, werden beispielsweise Synergieeffekte und Vorteile durch ein Kombinieren einer kristallinen dielektrischen Schicht126 mit hohem k mit einem Doppelschicht-Elektrodenmaterial130 , wie in dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, oder mit einem Elektrodenmaterial130 , das eine Getterschicht152a oder152b , wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben, umfasst, erzielt. Die ersten und zweiten Ausführungsbeispiele sind ebenfalls nützlich und haben Vorteile, wenn ein nicht kristallines Material mit hohem k für die dielektrische Schicht126 verwendet wird oder wenn die dielektrische Schicht126 durch andere Verfahren als in-situ Nitridierung ausgebildet wird; jedoch werden Synergieeffekte und Vorteile durch ein Kombinieren der ersten und zweiten Ausführungsbeispiele mit beispielsweise der neuen kristallinen dielektrischen Schicht des ersten Ausführungsbeispiels erzielt. - Die hierin beschriebenen Materialschichten
124 ,126 und optional ebenso128 umfassen vorteilhafterweise in einigen Ausführungsbeispielen einen dielektrischen Materialstapel mit hohem k, der einen hohen k-Wert hat, z. B. von ungefähr 25 oder größer. In einigen Ausführungsbeispielen umfassen die Materialschichten124 ,126 und128 vorteilhafterweise einen dielektrischen Materialstapel, der in einigen Ausführungsbeispielen eine dielektrische Konstante von mehr als ungefähr 30 hat. Die kombinierte Dicke der Materialschichten124 ,126 und128 ist in Übereinstimmung mit einigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung vorzugsweise z. B. ungefähr 15 nm oder weniger. Alternativ kann die kombinierte Dicke der Materialschichten124 ,126 und128 in anderen Ausführungsbeispielen größer als ungefähr 15 nm sein. - Erneut auf
11 Bezug nehmend werden die verschiedenen Materialschichten130 ,128 ,126 und124 nach dem endgültigen Hochtemperaturausheilprozess160 dann in gewünschte Formen für die Halbleiteranordnung120 strukturiert. Beispielsweise kann die Materialschicht130 , die leitend ist, in die Form einer Kondensatorplatte, eines Transistorgates oder anderer leitender Elemente oder Teile von Schaltungselementen strukturiert werden. Die den dielektrischen Stapel umfassenden Materialschichten128 ,126 und124 , die Isolatoren sind, können beispielsweise ebenso strukturiert werden. - Die neuen hierin beschriebenen Verfahren und Strukturen werden in den
2 bis11 in eine planare Struktur implementiert gezeigt. Die neuen Verfahren und Strukturen von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen können z. B. ebenso in nicht planare Strukturen implementiert werden. -
12 und13 zeigen Schnittansichten einer Halbleiteranordnung220 zu verschiedenen Stadien der Herstellung, wobei die neuen Prozessierungsverfahren, die dielektrischen Materialien124 /126 /128 mit hohem k, und die Elektrodenmaterialien130 von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung beispielsweise in einer Metall-Isolator-Metall (MIM)-Kondensatorstruktur implementiert sind. Es werden ähnliche Ziffern für die verschiedenen Elemente verwendet, wie sie in den2 bis11 beschrieben wurden. Um eine Wiederholung zu vermeiden ist nicht jedes Bezugszeichen, das in12 und13 gezeigt ist, hierin erneut im Detail beschrieben. Eher werden ähnliche Materialien X22, X24, X26, X28, X30, usw. vorzugsweise für die verschiedenen gezeigten Materialschichten verwendet, wie sie für die2 bis11 beschrieben wurden, wo x = 1 in den2 bis11 und x = 2 in den12 und13 ist. - Zum Ausbilden des MIM-Kondensators wird eine Bodenkondensatorplatte
264 über einem Werkstück222 ausgebildet. Die Bodenplatte264 kann z. B. ein halbleitendes Material wie z. B. - Polysilizium, oder ein leitendes Material wie z. B. TiN, TaN, TiTaN, Ru, RuxO, TiHfN, TiCN, TaCN, TiXN, AlN, Re1Re2N umfassen, wobei X ein Seltenerd- oder Übergangsmetallelement umfasst, wobei RE1RE2N ein Nitrid eines ersten Seltenerdelements RE1 und eines zweiten Seltenerdelements RE2 umfasst, und wobei das zweite Seltenerdelement ein zum ersten Seltenerdelement verschiedenes Seltenerdelement umfasst, obwohl andere Materialien wie z. B. ein Halbleitermaterial, beispielsweise Polysilizium, ebenso verwendet werden können. Die Bodenkondensatorplatte
264 kann z. B. in einem Isoliermaterial262a ausgebildet werden, das eine Zwischenschichtdielektrikum-Schicht (ILD, inter level dielectric) umfassen kann. Die Bodenkondensatorplatte264 kann z. B. nicht gezeigte Liner und Barriereschichten beinhalten. - Das neue dielektrische Material
224 /226 /228 mit hohem k, das mit Bezug auf die1 bis11 beschrieben ist, wird über der Bodenplatte264 und dem Isoliermaterial262a ausgebildet. Ein Elektrodenmaterial230 wird, wie in12 gezeigt, über dem dielektrischen Material224 /226 /228 ausgebildet, und das Elektrodenmaterial230 wird, wie in13 gezeigt, zum Ausbilden einer oberen Kondensatorplatte strukturiert. Ein zusätzliches Isoliermaterial262b kann über der oberen Kondensatorplatte230 abgeschieden werden, und das Isoliermaterial262b kann mit Strukturen266a und266b für Kontakte strukturiert werden, die einen elektrischen Anschluss an die obere Platte230 bzw. die darunter liegende Bodenplatte264 herstellen werden. Das Isoliermaterial262b kann später, nicht gezeigt, mit z. B. einem leitenden Material zum Ausbilden der Kontakte in den Strukturen266a und266b gefüllt werden. - Folglich wird in
13 ein Kondensator ausgebildet, der die zwei leitenden Platten264 und230 beinhaltet, die durch einen Isolator getrennt sind, der das neue dielektrische Material224 /226 /228 mit hohem k und das neue Elektrodenmaterial230 für die obere Platte230 in Übereinstimmung mit Aus führungsbeispielen der vorliegenden Erfindung umfasst. Der Kondensator kann z. B. in einem front-end-of-line (FEOL) ausgebildet werden, oder Teile des Kondensators können im backend-of-line (BEOL) ausgebildet werden. Eine oder beide der Kondensatorplatten264 und230 können beispielsweise in einer Metallisierungsschicht der Halbleiteranordnung220 ausgebildet werden. Kondensatoren, wie der in13 gezeigte, können z. B. in Filtern, in Analog/Digitalwandlern, Speicheranordnungen, Steueranwendungen und vielen anderen Arten von Anwendungen verwendet werden. -
14 zeigt eine Schnittansicht einer Halbleiteranordnung320 , wobei die neuen Prozessierungsverfahren, ein dielektrisches Material324 /326 /328 mit hohem k und ein Elektrodenmaterial330 von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung in einer Transistorstruktur implementiert sind. Das dielektrische Material324 /326 /328 mit hohem k wird als ein Gatedielektrikummaterial324 /326 /328 implementiert, und das Elektrodenmaterial330 wird als ein Transistorgate implementiert. Wieder werden ähnliche Ziffern für die verschiedenen Elemente verwendet, die verwendet wurden um die vorstehenden Figuren zu beschreiben, und um eine Wiederholung zu vermeiden, wird nicht jedes in14 gezeigte Bezugszeichen hierin erneut im Detail beschrieben. - Der Transistor beinhaltet ein Gatedielektrikum, das die hierin beschriebene neue dielektrische Materialschicht
324 /326 /328 mit hohem k und eine über der dielektrischen Materialschicht324 /326 /328 mit hohem k ausgebildete Gateelektrode330 umfasst. Source- und Draingebiete370 werden in der Nähe der Gateelektrode330 in dem Werkstück322 ausgebildet, und ein Kanalgebiet wird zwischen den Source- und Draingebieten370 in dem Werkstück322 ausgebildet. Der Transistor kann von angrenzenden Anordnungen durch flache Grabenisolations (STI, shallow trench isolation)-Gebiete372 getrennt werden, und Isolierabstandsstücke (Spacer)374 können, wie ge zeigt, an Seitenwänden der Gateelektrode330 und des Gatedielektrikums324 /326 /328 ausgebildet werden. -
15 und16 zeigen Schnittansichten einer Halbleiteranordnung420 zu verschiedenen Stadien der Herstellung, wobei die neuen Prozessierungsverfahren, ein dielektrisches Material424 /426 /428 mit hohem k und Elektrodenmaterialien430 von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung in einer DRAM-Struktur implementiert sind. Zum Ausbilden einer DRAM-Speicherzelle, die einen Speicherkondensator umfasst, der das neue dielektrische Material424 /426 /428 mit hohem k von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung verwendet, wird ein Opfermaterial478 , das einen Isolator wie z. B. ein Hartmaskenmaterial umfasst, über einem Werkstück422 abgeschieden und tiefe Gräben480 werden in dem Opfermaterial478 und im Werkstück422 ausgebildet. Die neue dielektrische Materialschicht424 /426 /428 mit hohem k wird, wie gezeigt, über dem strukturierten Opfermaterial478 und dem Werkstück422 ausgebildet, und ein Elektrodenmaterial430 wird über der dielektrischen Materialschicht424 /426 /428 mit hohem k ausgebildet. Ein zusätzliches Elektrodenmaterial484 , das beispielsweise Polysilizium, das mit n- oder p-Typ-Dotierung dotiert sein kann, oder ein anderes Halbleiter- oder leitendes Material umfasst, kann, wie in15 gezeigt, über dem Elektrodenmaterial430 zum Füllen der Gräben480 abgeschieden werden. - Als Nächstes werden überschüssige Mengen der Elektrodenmaterialien
484 und430 und dielektrischen Materialien424 /426 /428 z. B. unter Verwendung eines chemisch mechanischen Polier (CMP, chemical mechanical polish)-Prozesses und/oder Atzprozesses oberhalb der oberen Oberfläche des Werkstücks422 entfernt. Die Materialien484 und430 und die dielektrische Materialschicht424 /426 /428 mit hohem k werden ebenso z. B. bis unter die obere Oberfläche des Werkstücks422 vertieft. Das Opfermaterial478 wird, wie in16 gezeigt, ebenfalls entfernt. - Ein Oxidkragen (oxide collar)
486 kann durch thermische Oxidation von freigelegten Teilbereichen der Seitenwände des Grabens480 ausgebildet werden. Der Graben480 kann dann mit einem Leiter wie z. B. Polysilizium490 gefüllt werden. Sowohl das Polysilizium490 als auch der Oxidkragen486 werden dann zurückgeätzt, um einen Seitenwandteilbereich des Werkstücks422 freizulegen, der z. B. eine Schnittstelle zwischen einem Auswahltransistor492 und dem in dem tiefen Graben480 in dem Werkstück422 ausgebildeten Kondensator ausbilden wird. - Nachdem der Kragen
486 zurückgeätzt ist, kann ein vergrabener Streifen (buried strap) bei490 durch Abscheiden eines leidenden Materials, wie z. B. dotiertem Polysilizium, ausgebildet werden. Die Polysilizium umfassenden Gebiete484 und490 werden vorzugsweise z. B. mit einem Dotierstoff, wie beispielsweise Arsen oder Phosphor, dotiert. Alternativ können die Gebiete484 und490 ein anderes leitendes Material als Polysilizium (z. B. ein Metall) umfassen. - Das Streifenmaterial
490 und das Werkstück422 können dann zum Ausbilden von STI-Gebieten488 strukturiert und geätzt werden. Die STI-Gebiete488 können mit einem Isolator, wie z. B. einem durch einen hochdichten Plasmaprozess abgeschiedenen Oxid (d. h. HDP-Oxid), gefüllt werden. Der Auswahltransistor492 kann zum Erzeugen der in16 gezeigten Struktur ausgebildet werden. - Das Werkstück
422 in der Nähe der dielektrischen Materialschicht424 /426 /428 mit hohem k, die den tiefen Graben480 beschichtet, umfasst eine erste Kondensatorplatte, die dielektrische Materialschicht424 /426 /428 mit hohem k umfasst ein Kondensatordielektrikum, und die Materialien430 und484 umfassen eine zweite Kondensatorplatte des tiefen Grabenspeicherkondensators der DRAM-Speicherzelle. Der Auswahltransistor492 wird verwendet, um die DRAM-Speicherzelle z. B. durch die elektrische Verbindung, die durch den Streifen490 z. B. an eine Source- oder einen Drain des Transistors492 in der Nähe des oberen Endes des tiefen Grabens480 eingerichtet ist, auszulesen oder in diese zu schreiben. - Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können ebenso in anderen Strukturen implementiert werden, welche ein dielektrisches Material erfordern. Beispielsweise können die hierin beschriebenen neuen Prozessierungsverfahren, dielektrischen Materialschichten mit hohem k und Elektrodenmaerialien in planaren Transistoren, vertikalen Transistoren, planaren Kondensatoren, gestapelten Kondensatoren, vertikalen Kondensatoren, tiefen oder flachen Grabenkondensatoren und anderen Anordnungen implementiert werden. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können beispielsweise in gestapelten Kondensatoren implementiert werden, wo sich beide Platten oberhalb eines Substrats oder Werkstücks befinden.
- Vorteile von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung beinhalten ein Bereitstellen neuer Verfahren und Strukturen mit einer hohen dielektrischen Konstante oder k-Wert. Die ausgebildeten Strukturen sind thermisch stabil und führen zu Kondensatoren mit z. B. einer niedrigen effektiven Oxiddicke (EOT) und niedrigem Leckstrom.
- Der gesamte dielektrische Stapel der hierin beschriebenen Materialien
124 /126 /128 ,224 /226 /228 ,324 /326 /328 und424 /426 /428 mit hohem k kann in einigen Ausführungsbeispielen vorteilhafterweise eine dielektrische Konstante von z. B. ungefähr 25 oder größer haben, und hat in anderen Ausführungsbeispielen vorzugsweise eine dielektrische Konstante von mehr als 30. - Obwohl Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung und ihre Vorteile im Detail beschrieben wurden, sollte verstanden werden, dass zahlreiche Änderungen, Ersetzungen und Umbauten vorgenommen werden können ohne vom Kern und Umfang der durch die beigefügten Ansprüche definierten Erfindungen abzuwei chen. Beispielsweise wird vom Fachmann leicht nachvollzogen, dass viele hier beschriebenen Eigenschaften, Funktionen, Prozesse und Materialien innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung verändert werden können. Darüber hinaus ist es nicht beabsichtigt, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung auf die speziellen, in der Beschreibung dargestellten, Ausführungsbeispiele des Prozesses, der Vorrichtung, der Herstellung, der Materialzusammensetzung, der Mittel der Verfahren und Arbeitsschritte begrenzt werden soll. Der Fachmann wird aus der Offenbarung der vorliegenden Erfindung leicht ermessen, dass derzeit existierende oder noch zu entwickelnde Prozesse, Vorrichtungen, Erzeugnisse, Materialzusammensetzungen, Mittel, Verfahren oder Arbeitsschritte, welche im Wesentlichen die gleiche Funktion erfüllen oder im Wesentlichen das gleiche Ergebnis erzielen wie die entsprechenden hier dargestellten Ausführungsbeispiele, entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Entsprechend ist es beabsichtigt, dass die beigefügten Ansprüche in ihrem Umfang solche Prozesse, Vorrichtungen, Erzeugnisse, Materialzusammensetzungen, Mittel, Verfahren und Arbeitsschritte umfassen.
Claims (30)
- Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit den Schritten: Bereitstellen eines Werkstücks; Ausbilden einer dielektrischen Schicht über dem Werkstück, wobei die dielektrische Schicht eine kristalline Phase umfasst; und Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht.
- Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden eines Hafnium-beinhaltenden Materials, eines Zirkonium-beinhaltenden Materials, eines Titan-beinhaltenden Materials oder in-situ nitridiertem HfSiON, HfSiO, ZrSiON, ZrSiO, LaSiON, oder LaSiO umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht eine in-situ Nitridierung der dielektrischen Schicht umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden von HfSiO umfasst, oder wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden einer Vielzahl von Nanolaminat-Materialschichten von HfO2, HfO2-Al2O3, HfO2 mit vierwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, HfO2 mit dreiwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, HfO2 mit zweiwertigen Dotierstoffmaterialien mit Innenradien größer als Hf, vierwertigen, dreiwertigen oder zweiwertigen Dotierstoffmaterialien, die in Hafniumoxid, Zirkoniumoxid oder Titandioxid angeordnet sind, und/oder Kombinationen oder mehrere Schichten davon umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials umfasst, das eine erste Materialschicht und zumindest eine über der ersten Materialschicht angeordnete zweite Materialschicht beinhaltet, wobei die zumindest eine zweite Materialschicht von der ersten Materialschicht verschieden ist.
- Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials umfasst, das eine erste Materialschicht und zumindest eine über der ersten Materialschicht angeordnete zweite Materialschicht beinhaltet, wobei die zumindest eine zweite Materialschicht ein Gettermaterial umfasst.
- Halbleiteranordnung hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch 1.
- Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit den Schritten: Bereitstellen eines Werkstücks; Reinigen des Werkstücks; Ausbilden einer Nitrid-Grenzflächenschicht über dem Werkstück; Ausbilden einer dielektrischen Schicht über der Nitrid-Grenzflächenschicht; Ausheilen des Werkstücks in einer Stickstoffumgebung; Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht; und Ausheilen des Werkstücks bei einer Temperatur, die ausreichend ist um die dielektrische Schicht zu kristallisieren.
- Verfahren nach Patentanspruch 8, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden der dielektrischen Schicht unter Verwendung von Atomlagenabscheidung (ALD) umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 8, wobei das Ausheilen des Werkstücks ein Ausheilen des Werkstücks bei einer Temperatur von mehr als ungefähr 1000°C für mehr als ungefähr 5 Sekun den in einer Umgebung von N2 umfasst, und wobei die N2-Konzentration größer als ungefähr 90% ist.
- Verfahren nach Patentanspruch 8, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden einer Phase mit niedriger dielektrischer Konstante (k) der dielektrischen Schicht umfasst, wobei das Ausheilen des Werkstücks die dielektrische Schicht in eine Phase mit hohem k der dielektrischen Schicht umwandelt, und wobei die Phase mit hohem k der dielektrischen Schicht einen höheren k-Wert als den k-Wert der Phase mit niedrigem k der dielektrischen Schicht umfasst.
- Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit den Schritten: Bereitstellen eines Werkstücks; Ausbilden einer dielektrischen Schicht über dem Werkstück, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht eine in-situ Nitridierung eines dielektrischen Materials und/oder ein Ausbilden eines dielektrischen Materials mit einer kristallinen Phase umfasst; und Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht, wobei das Elektrodenmaterial eine erste Materialschicht und zumindest eine über der ersten Materialschicht angeordnete zweite Materialschicht beinhaltet, wobei die zumindest eine zweite Materialschicht von der ersten Materialschicht verschieden ist.
- Verfahren nach Patentanspruch 12, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials umfasst, wobei die zumindest eine zweite Materialschicht ein Gettermaterial umfasst, das in einem zentralen Bereich oder einem oberen Bereich des Elektrodenmaterials angeordnet ist.
- Verfahren nach Patentanspruch 12, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials umfasst, wobei die zumindest eine zweite Materialschicht ein Gettermaterial umfasst, das Ti, Ta, Hf und/oder Si beinhaltet.
- Verfahren nach Patentanspruch 12 mit dem weiteren Schritt: Ausheilen des Werkstücks bei einer Temperatur von mehr als ungefähr 1000°C nach dem Ausbilden des Elektrodenmaterials.
- Verfahren nach Patentanspruch 12, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials weiterhin ein Ausbilden einer Schicht eines halbleitenden Materials über der zweiten Materialschicht umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 12 mit dem weiteren Schritt: Ausbilden eines Transistors oder eines Kondensators aus zumindest dem Elektrodenmaterial und der dielektrischen Schicht.
- Halbleiteranordnung hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch 12.
- Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit den Schritten: Bereitstellen eines Werkstücks; Reinigen des Werkstücks; Ausbilden einer Nitrid-Grenzflächenschicht über dem Werkstück; Ausbilden einer dielektrischen Schicht über der Nitridgrenzflächenschicht; Ausheilen des Werkstücks; und Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines ersten leitenden Materials über der dielektrischen Schicht und ein Ausbilden eines zweiten leitenden Materials über dem ersten leitenden Material umfasst, wobei das Ausbilden des zweiten leitenden Materials ein Ausbilden eines Gettermaterials umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 19, wobei nach dem Ausbilden der Nitrid-Grenzflächenschicht über dem Werkstück die Nitrid-Grenzflächenschicht Sauerstoff umfasst, und wobei das Gettermaterial des Elektrodenmaterials geeignet ist, um eine Bewegung zumindest eines Teils des Sauerstoffs von der Nitrid-Grenzflächenschicht nach oben zu dem Gettermaterial zu verursachen.
- Verfahren nach Patentanspruch 19, wobei das Ausbilden des ersten leitenden Materials ein Ausbilden von TiN, TaN, TiSiN, TaSiN, TiHfN, TaHfN, Ti, Ta und/oder Doppelschichten davon umfasst, und wobei das Ausbilden des zweiten leitenden Materials ein Ausbilden von Ti, Ta oder Hf unter Verwendung eines Metall-Abscheidungs-Prozesses, oder ein Ausbilden von Si durch Aussetzen des ersten leitenden Materials einem Silan-Blitz-Prozess umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 19, wobei das Ausbilden des zweiten leitenden Materials ein Ausbilden einer oberen Metallschicht des Elektrodenmaterials umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 19 mit dem weiteren Schritt: Ausbilden zumindest eines dritten leitenden Materials über dem zweiten leitenden Material.
- Verfahren nach Patentanspruch 23, wobei das Ausbilden des zumindest einen dritten leitenden Materials ein Ausbilden eines Materials umfasst, das das gleiche wie das erste leitende Material ist oder von diesem verschieden ist.
- Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit den Schritten: Bereitstellen eines Werkstücks; Reinigen des Werkstücks; Ausbilden einer Nitrid-Grenzflächenschicht über dem Werkstück; Ausbilden einer dielektrischen Schicht über dem Werkstück; Ausheilen des Werkstücks; und Ausbilden eines Elektrodenmaterials über der dielektrischen Schicht, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines ersten leitenden Materials über der dielektrischen Schicht und ein Ausbilden eines zweiten leitenden Materials über dem ersten leitenden Material umfasst, wobei das zweite leitende Material von dem ersten Material verschieden ist.
- Verfahren nach Patentanspruch 25, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Platzieren des Werkstücks in einer Kammer, ein Anlegen eines Vakuums an die Kammer, und ein Ausbilden des ersten leitenden Materials und des zweiten leitenden Materials, während das Vakuum in der Kammer aufrechterhalten bleibt, umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 25, wobei das Ausbilden des Elektrodenmaterials ein Ausbilden eines Elektrodenmaterials umfasst, wobei das erste leitende Material TaCN, TiSiN, TiHfN oder MoAlN umfasst und wobei das zweite leitende Material TiN oder TaN umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 25, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden eines ersten Isoliermaterials und ein Ausbilden eines zweiten Isoliermaterials über dem ersten Isoliermaterial umfasst, wobei das zweite Isoliermaterial eine Leckstrom-reduzierende Schicht umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 28, wobei das Ausbilden des zweiten Isoliermaterials ein Ausbilden von Al2O3, HfOx oder HfSiOx umfasst.
- Verfahren nach Patentanspruch 25, wobei das Ausbilden der dielektrischen Schicht ein Ausbilden eines Materials mit einer vorwiegend tetragonalen HfO2-Struktur oder zumindest einer Schicht von HfSiON, ZrSiON oder LaSiON umfasst.
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