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DE102008009527A1 - Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102008009527A1
DE102008009527A1 DE200810009527 DE102008009527A DE102008009527A1 DE 102008009527 A1 DE102008009527 A1 DE 102008009527A1 DE 200810009527 DE200810009527 DE 200810009527 DE 102008009527 A DE102008009527 A DE 102008009527A DE 102008009527 A1 DE102008009527 A1 DE 102008009527A1
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DE
Germany
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chambers
motor vehicle
pressure difference
sound
valve
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200810009527
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Alex
Marcus Dr.-Ing. Hofmann
Rudolf Dr. Starobinski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mann and Hummel GmbH
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Mann and Hummel GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG, Mann and Hummel GmbH filed Critical Daimler AG
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Publication of DE102008009527A1 publication Critical patent/DE102008009527A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q5/00Arrangement or adaptation of acoustic signal devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1244Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification using interference; Masking or reflecting sound
    • F02M35/125Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification using interference; Masking or reflecting sound by using active elements, e.g. speakers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1294Amplifying, modulating, tuning or transmitting sound, e.g. directing sound to the passenger cabin; Sound modulation

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug, mit einem Hohlkörper (10), welcher durch wenigstens eine im Wesentlichen akustisch inaktive Wandung (12) in wenigstens zwei Räume (14a, 14b) unterteilt ist, und mit einer Schallübertragungseinrichtung (16), welche wenigstens ein erstes, den ersten Raum (14a) in einen ersten und einen zweiten Unterraum (18a, 18b) teilendes und ein zweites, den zweiten Raum (14b) in einen dritten und einen vierten Unterraum (18c, 18d) teilendes schwingfähiges Element (20a, 20b) umfasst, die zur Schallübertragung aus dem ersten in den zweiten Raum (14a, 14b) miteinander in Wirkverbindung stehen, wobei der erste Raum (14a) über einen Schalleintritt (22) mit einem gasführenden Teil, insbesondere einem Ansaugtrakt, einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs koppelbar ist und der zweite Raum (14b) über einen Schallaustritt (24) akustisch mit einem Innenraum des Kraftfahrzeugs und/oder einem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum koppelbar ist, wobei eine Ventileinrichtung (28) vorgesehen ist, mittels welcher eine Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum (14a, 14b) zu verändern ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Eine derartige Vorrichtung ist dabei beispielsweise aus der DE 102 12 257 B4 als bekannt zu entnehmen und umfasst einen Hohlkörper, welcher durch wenigstens eine im Wesentlichen akustisch inaktive Wandung in wenigstens zwei Räume unterteilt ist. Die Vorrichtung umfasst weiterhin eine Schallübertragungseinrichtung, welche wenigstens ein erstes, den ersten Raum in einen ersten und einen zweiten Unterraum teilendes und ein zweites, den zweiten Raum in einen dritten und einen vierten Unterraum teilendes schwingfähiges Element umfasst, die zur Schallübertragung aus dem ersten in den zweiten Raum miteinander in Wirkverbindung stehen. Dabei ist der erste Raum des Hohlkörpers über einen Schalleintritt mit einem gasführenden Teil, insbesondere einem Ansaugtrakt, einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs koppelbar und der zweite Raum über einen Schallaustritt akustisch mit einem Innenraum des Kraftfahrzeugs bzw. einem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum koppelbar. Die Vorrichtung ermöglicht es somit, von der Brennkraftmaschine erzeugte Schallwellen zum Innenraum des Kraftfahrzeugs bzw. zu dem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum zu übertragen. Damit wird ein Fahrer des Kraftfahrzeugs in die Lage versetzt, den lastabhängigen Geräuscheindruck der Brennkraftmaschine akustisch wahrzunehmen. Weiterhin kann mit Hilfe der Vorrichtung gezielt Einfluss auf die übertragenen Schallfrequenzen und Amplituden genommen werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche variablere akustische Übertragungseigenschaften besitzt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug, welche variablere akustische Übertragungseigenschaften besitzt, ist erfindungsgemäß dadurch geschaffen, dass eine Ventileinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher eine Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum zu verändern ist. Eine derartige Ventileinrichtung ermöglicht es im Gegensatz zum Stand der Technik, die akustischen Übertragungseigenschaften der Vorrichtung an veränderte Anregungsfrequenzen und -pegel am Schalleintritt anzupassen. Die Vorrichtung eignet sich sowohl für Saugmotoren als auch für aufgeladene Motoren, da die Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum bedarfsweise verringert oder erhöht werden kann. Veränderte Anregungspegel treten beispielsweise bei Brennkraftmaschinen mit Schaltsaugrohren auf und werden bislang unverändert in den Innenraum bzw. in den das Kraftfahrzeug umgebenden Raum weitergeleitet. Im Gegensatz hierzu ermöglicht die erfindungsgemäße Ventileinrichtung durch Verändern der Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum eine Regulierung der Schallübertragung hinsichtlich Pegel- und Frequenzverhalten. Durch das Verändern der Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum werden entsprechend die auf die schwingfähigen Elemente wirkenden Kräfte verändert, wodurch die schwingfähigen Elemente in eine neue Gleichgewichtslage gebracht werden. Hierdurch ändert sich auch das akustische Übertragungsverhalten der Vorrichtung bzw. der Schallübertragungseinrichtung. Die Ventileinrichtung kann beispielsweise derart an ein Anregungssignal des Schaltrohrs angepasst sein, dass sich die beim Schalten des Schaltsaugrohrs entstehenden akustischen Artefakte – beispielsweise Pegelsprünge oder Sprünge einzelner Motorordnungen – am Schalleintritt der Vorrichtung bzw. im Innenraum des Kraftfahrzeugs vermeiden lassen. Mit Hilfe der Ventileinrichtung kann mit anderen Worten der Ausgangspegel am Schallaustritt verringert werden, sobald der Anregungspegel am Schalleintritt zu hoch wird.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Beschreibungen von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische seitliche Schnittansicht einer Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 2 eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 3 eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel; und
  • 4 eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
  • 1 zeigt eine schematische seitliche Schnittansicht einer Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Vorrichtung umfasst hierbei einen Hohlkörper 10, welcher durch wenigstens eine im Wesentlichen akustisch inaktive Wandung 12 in einen ersten Raum 14a und einen zweiten Raum 14b unterteilt ist. Die Vorrichtung umfasst weiterhin eine Schallübertragungseinrichtung 16, welche wenigstens ein erstes, den ersten Raum 14a in einen ersten und einen zweiten Unterraum 18a, 18b teilendes schwingfähiges Element 20a und ein zweites, den zweiten Raum 14b in einen dritten und einen vierten Unterraum 18c, 18d teilendes schwingfähiges Element 20b umfasst, die zur Schallübertragung aus dem ersten Raum 14a in den zweiten Raum 14b miteinander in Wirkverbindung stehen. Die schwingfähigen Elemente 20a, 20b sind vorliegend einteilig ausgebildet und verschwenkbar in der Wandung 12 gelagert. Der erste Raum 14a ist über einen Schalleintritt 22 mit einem gasführenden Teil einer als Saugmotor ausgebildeten Brennkraftmaschine, insbesondere einem Ansaugtrakt, koppelbar. Der zweite Raum 14b ist über einen Schallaustritt 24 akustisch mit einem nicht dargestellten Innenraum des Kraftfahrzeugs bzw. einem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum koppelbar. Ein durch den Schalleintritt 22 gemäß Pfeil S1 in die Vorrichtung eintretender dynamischer Anregungspegel führt zu einer dynamischen Auslenkung des schwingfähigen Elements 20a und damit zu einer gegensinnigen dynamischen Auslenkung des schwingfähigen Elements 20b. Hierdurch wird der eintretende Schall in Abhängigkeit des Auslenkungsverhaltens der schwingfähigen Elemente 20a, 20b gemäß Pfeil S2 zum Schallaustritt 24 weitergeleitet. Der Hohlkörper 10 umfasst weiterhin zwei Anschläge 26a, 26b, mittels welchen die Auslenkung der schwingfähigen Elemente 20a, 20b zu begrenzen ist. Zur Regulierung der Schallübertragung hinsichtlich Pegel- und Frequenzverhalten ist eine Ventileinrichtung 28 vorgesehen, mittels welcher eine Druckdifferenz zwischen dem ersten Raum 14a und dem zweiten Raum 14b zu verändern ist. Bei sich stark verändernden Anregungspegeln, wie dies z. B. bei Brennkraftmaschinen mit Schaltsaugrohren auftritt, entstehen Geräuschartefakte, die nicht durch den Schallaustritt 24 in den Innenraum des Kraftfahrzeugs weitergeleitet werden sollen. Wenn der Schalleintritt 22 mit dem Ansaugtrakt einer als Saugmotor ausgebildeten Brennkraftmaschine gekoppelt wird, herrscht bei geöffneter Drosselklappe der Brennkraftmaschine im Raum 14a ein Unterdruck gegenüber dem Raum 14b, in welchem zumindest im Wesentlichen Atmosphärendruck herrscht. Um die Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum 14a, 14b beeinflussen zu können, ist innerhalb der Wandung 12 eine Ventileinrichtung 28 vorgesehen. Durch ein Öffnen der Ventileinrichtung 28 können die beiden Unterräumen 18b, 18d, in welchen zunächst unterschiedliche statische Drücke herrschen, verbunden werden, so dass ein Druckausgleich gemäß den Pfeilen Ia und Ib erfolgt. Hierdurch werden die schwingfähigen Elemente 20a, 20b in eine neue Gleichgewichtslage gebracht, wodurch sich auch ihr akustisches Übertragungsverhalten ändert. Die Ventileinrichtung 28 ist dabei vorliegend als Wippe ausgebildet. Die Ventileinrichtung 28 kann wahlweise selbstregulierend ausgebildet sein, so dass sie beim Überschreiten einer vorbestimmten oder einstellbaren Druckdifferenz zwischen den Unterräumen 18b, 18d in die gezeigte Offenstellung geschaltet wird. Ebenso kann vorgesehen sein, dass die Ventileinrichtung 28 steuerbar ausgebildet ist. Hierzu kann sie vorteilhaft mit einer Steuereinrichtung, beispielsweise einem Motorsteuergerät der Brennkraftmaschine, gekoppelt werden und ausgelegt sein, die Druckdifferenz in Abhängigkeit von Steuersignalen der Steuereinrichtung zu verändern, um besonders variable akustische Übertragungseigenschaften der Vorrichtung zu ermöglichen. Durch eine derartige aktive Steuerung der Ventileinrichtung 28 sind zudem verschiedene Soundcharaktere der Vorrichtung einfach darstellbar. Durch ein Schließen der Ventileinrichtung 28 wird zwischen dem Raum 14a mit den Unterräumen 18a, 18b und dem Raum 14b mit den Unterräumen 18c, 18d jeweils wieder ein statisches Gleichgewicht hergestellt. Das erste schwingfähige Element 20a umfasst seinerseits eine Druckausgleichseinrichtung 30, mittels welcher ein Druckausgleich zwischen den Unterräumen 18a und 18b des Raums 14a gemäß Pfeil Ic ermöglicht ist. Die Druckausgleichseinrichtung 30 kann hierbei beispielsweise als Ventil, Klappe, Bohrung oder Drossel ausgebildet sein.
  • Das beschriebene Prinzip bzw. die erfindungsgemäße Vorrichtung kann natürlich auch für aufgeladene Brennkraftmaschinen verwendet werden, wobei sich in diesem Fall die durch die Pfeile Ia, Ib symbolisierte Strömungsrichtung aufgrund des gegenüber dem Atmosphärendruck erhöhten Ladedrucks im Ansaugtrakt der Brennkraftmaschine beim Öffnen der Ventileinrichtung 28 umkehrt. Bei geöffneter Ventileinrichtung 28 entweicht somit ein Teil des Ladedrucks durch die Druckausgleichseinrichtung 30 und über die Ventileinrichtung 28 zum Schallaustritt 24. Daher ist es in diesem Fall vorteilhaft, die Ventileinrichtung 28 derart auszubilden, dass nur eine geringe Gasmenge aus dem ersten in den zweiten Raum 14a, 14b entweichen kann, damit sich bei Bedarf zwischen den Räumen 14a, 14b ein Druckunterschied einstellen kann und keine unerwünschten Ladedruckverluste auftreten.
  • 2 zeigt eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Der grundlegende Aufbau der Vorrichtung ist dabei bereits aus der vorhergehenden Beschreibung zu entnehmen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel umfasst die gezeigte Vorrichtung zusätzlich eine pneumatische Verbindungsleitung 32, mittels welcher der erste Unterraum 18a und der zweite Unterraum 18b miteinander verbunden sind. Die pneumatische Verbindungsleitung 32 umfasst ihrerseits eine weitere Druckausgleichseinrichtung 30b, welche beispielsweise als kalibrierte Bohrung ausgebildet sein kann. Ebenfalls denkbar ist es, dass die weitere Druckausgleichseinrichtung 30b ein Ventil, eine Wippe, eine Klappe, eine Drossel oder dergleichen umfasst. Mit Hilfe der Verbindungsleitung 32 bzw. der Druckausgleichseinrichtung 30b kann eine Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Unterraum 18a, 18b sowie zwischen dem ersten Raum 14a und einem Außenraum 34 der Vorrichtung gemäß Pfeil IIc verringert werden.
  • 3 zeigt eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Die Ventileinrichtung 28 ist dabei im vorliegenden Fall derart in die Wandung 12 integriert, dass eine Druckdifferenz zwischen dem ersten Unterraum 18a und dem dritten Unterraum 18c verringerbar ist. Weiterhin ist jedem der beiden schwingfähigen Elemente 20a, 20b eine Druckausgleichseinrichtung 30a bzw. 30b zugeordnet, mittels welchen zusätzlich Druckdifferenzen zwischen den Unterräumen 18a und 18b des ersten Raums 14a bzw. zwischen den Unterräumen 18c und 18d des zweiten Raums 14b auszugleichen ist.
  • 4 zeigt eine schematische seitliche Schnittansicht der Vorrichtung zur Geräuschgestaltung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zum in 3 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel ist hierbei die zweite Druckausgleichseinrichtung 30b in einer Wand des Hohlkörpers 10 angeordnet, so dass eine Druckdifferenz zwischen dem dritten Unterraum 18c und dem Außenraum 34 der Vorrichtung ermöglicht ist. Ein Öffnen bzw. Schließen der als Klappe ausgebildeten Ventileinrichtung 28 erfolgt daher in Abhängigkeit eines Druckunterschieds zwischen dem ersten Raum 14a und dem zweiten Raum 14b, wobei der dritte Unterraum 18c des zweiten Raums 14b zusätzlich über die Druckausgleichseinrichtung 30b mit dem Atmosphärendruck des Außenraums 34 in Verbindung steht.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10212257 B4 [0002]

Claims (6)

  1. Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug, mit einem Hohlkörper (10), welcher durch wenigstens eine im Wesentlichen akustisch inaktive Wandung (12) in wenigstens zwei Räume (14a, 14b) unterteilt ist, und mit einer Schallübertragungseinrichtung (16), welche wenigsten ein erstes, den ersten Raum (14a) in einen ersten und einen zweiten Unterraum (18a, 18b) teilendes und ein zweites, den zweiten Raum (14b) in einen dritten und einen vierten Unterraum (18c, 18d) teilendes schwingfähiges Element (20a, 20b) umfasst, die zur Schallübertragung aus dem ersten in den zweiten Raum (14a, 14b) miteinander in Wirkverbindung stehen, wobei der erste Raum (14a) über einen Schalleintritt (22) mit einem gasführenden Teil, insbesondere einem Ansaugtrakt, einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs koppelbar ist und der zweite Raum (14b) über einen Schallaustritt (24) akustisch mit einem Innenraum des Kraftfahrzeugs und/oder einem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum koppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ventileinrichtung (28) vorgesehen ist, mittels welcher eine Druckdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Raum (14a, 14b) zu verändern ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (28) ein Ventil und/oder eine Wippe und/oder eine Klappe und/oder eine Drossel umfasst.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (28) in die Wandung (12) integriert ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (28) mit einer Steuereinrichtung koppelbar ist und ausgebildet ist, die Druckdifferenz in Abhängigkeit von Steuersignalen der Steuereinrichtung zu verändern.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckausgleichseinrichtung (30), insbesondere ein Ventil und/oder eine Wippe und/oder eine Bohrung und/oder eine Drossel, zum Ein- oder Austritt von Gas in bzw. aus wenigstens einem Unterraum (18) vorgesehen ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckausgleichseinrichtung (30) in das erste schwingfähigen Element (20a) und/oder in das zweite schwingfähige Element (20b) und/oder in eine Wand des Hohlkörpers (10) und/oder in eine pneumatische Verbindungsleitung (32) zwischen zwei Unterräumen (18a, 18b) integriert ist.
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