DE102008008507A1 - Parabolische Radial-Laufräder - Google Patents
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Abstract
Eine
Laufradzusammensetzung, die eine im Allgemeinen ebene Scheibe umfasst,
die in einer ersten Ebene ausgerichtet ist und eine kreisförmige Außenkante
aufweist; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert
sind und über
die Kante der Scheibe hinausreichen, wobei die Schaufeln im Querschnitt
eine Form aufweisen, die im Wesentlichen symmetrisch entlang einer
Mittellinie ist und ein erstes Segment und ein zweites Segment aufweisen,
die an gegenüberliegenden
Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest
zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei
die Schaufeln so montiert sind, dass die jeweilige Mittellinie jeder
Schaufel in einem Winkel mit Bezug auf die erste Ebene steht, in
der die Scheibe liegt. In einer anderen Variation sind die Schaufeln
so montiert, dass die Mittellinie jeder Schaufel von der Ebene versetzt
ist, in der die Scheibe liegt.
Description
- GEBIET DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung gehört in das Gebiet der Mischer und Mischgeräte und -verfahren. Insbesondere betrifft die Erfindung Radial-Laufräder, wie sie in solchen Mischanlagen und -verfahren zur Anwendung kommen.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Mischgeräte und Mischverfahren sind in der Industrie weit verbreitet. In einigen Mischanlagen wird beispielsweise ein Gefäß bereitgestellt, in dem sich eine Rotationswelle erstreckt, die von einem üblicherweise außerhalb des Gefäßes angeordneten Antriebssystem angetrieben wird. Das Gefäß bildet eine Aufnahmekammer für Material, das gemischt, gerührt oder auf andere Weise mit Energie bearbeitet werden soll.
- Laufräder oder Laufradzusammensetzungen sind zur Rotation mit der Rotationswelle montiert. Die Laufräder erstrecken sich üblicherweise radial auswärts von der Welle über eine bestimmte Distanz auf die Außenwände des Gefäßes zu. Die Laufräder können in einigen Fällen flügelartige Elemente oder schaufelartige Elemente sein, die sich von einer Nabe auf der Welle direkt auswärts erstrecken können oder sich von einer auf der Welle montierten Scheibe auswärts erstrecken können, oder können eine einzelne Scheibe sein, um deren Außenumfang bestimmte Funktionsmerkmale angeordnet sind.
- In einigen Mixern wird das zu mischende oder anderweitig zu behandelnde Material einfach in das Gefäß verladen, dann werden die Laufräder aktiviert. In anderen Mixern wird das Material durch Zugabe von Blasen zu der Mischung über ein Gaseinblasrohr belüftet, das an einer Stelle nahe dem Boden des Gefäßes oder wenigstens unter einem Satz der Laufräder angeordnet ist. In einigen dieser Mixer ist das Gaseinblasrohr im allgemeinen mittig angeordnet, so dass die Blasen aufsteigen und mit den sich bewegenden Laufrädern interagieren.
- Zwei allgemeine Typen von Laufrädern sind für viele Mischanlagen bekannt. Ein Laufradtyp ist ein sogenanntes Axial-Laufrad. Diese Axial-Laufräder, die häufig die Form einfach abgewinkelter Platten annehmen, oder in anderen Fällen die Form eines Propellers oder einer geflügelten Schaufel, bewegen das Material allgemein in Axialrichtung aufwärts oder abwärts in dem Gefäß, parallel zu der Richtung der Wellenverlängerung.
- Ein weiterer Laufradtyp ist ein sogenanntes Radial-Laufrad. Radial-Laufräder nehmen oft die Form einer flachen Platte oder eine andere geometrische Form ein und schieben das Material mit Hilfe der Zentrifugalkraft in der Regel nach außen und weg vom Laufradbereich, wodurch – im allgemeinen nach außen – ein radialer Strömungsvektor im Bereich außerhalb der Laufradstelle erzeugt wird.
- Ein Typ des Radial-Laufrads nützt eine mittlere Scheibe mit einer Anzahl außenumfänglich beabstandeter Schaufel- oder Flügelabschnitte, die sich von der Scheibe weg erstrecken, so dass sie die Scheibe teilweise überlappen und sich teilweise von der Scheibe auswärts erstrecken. Bei Betrachtung in seitlicher Querschnittansicht weist eine allgemein verwendete Art von Schaufel einen allgemein parabolischen Querschnitt mit zwei Vorderkanten auf, die sich rückwärts auf einen einzelnen Scheitel hin erstrecken. In der Vergangenheit wurden diese Schaufeln allgemein so montiert, dass die Mittellinie der Parabel in einer Ebene mit der Ebene der Scheibe angeordnet ist. In einer solchen Anordnung ist die Kombination von Scheibe und Schaufel symmetrisch mit Bezug auf die Ebene, in der die Scheibe liegt. Das heißt, der Ort der Schaufeln ist von der Scheibe aus ein Spiegelbild des Abschnitts der Schaufeln unterhalb der Scheibe.
- In einer Variation der oben beschriebenen Anordnung ist ein Schenkel der Parabel (der obere oder der untere Schenkel) länger als der andere. Indessen waren solche Anordnungen nach wie vor symmetrisch insofern als der kürzere Schenkel und der längere Schenkel symmetrisch sind, mit dem einzigen Unterschied, dass sich der längere Schenkel weiter nach vorne erstreckt.
- Die oben beschriebenen Anordnungen sind allgemein in vielen Anwendungen geeignet. Es ist jedoch immer wünschenswert, die Leistung parabolischer Radial-Laufräder zu verbessern. Es besteht demnach in der Branche ein Bedarf an einem verbesserten parabolischen Radial-Laufrad, einer verbesserten Laufradschaufel und verbesserten Mischverfahren.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- In einem Aspekt weist eine Laufradzusammensetzung eine im allgemeinen ebene Scheibe auf, die in einer ersten Ebene ausgerichtet ist und eine kreisförmige Außenkante besitzt; des weiteren eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über die Kante der Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt betrachtet eine Form haben, die im wesentlichen symmetrisch entlang einer Mittellinie ist, und ein erstes Segment und ein zweites Segment an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch angeordnet ist und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zur ersten Ebene steht, in der die Scheibe liegt.
- In einem anderen Aspekt besitzt eine Laufradzusammensetzung zur Verwendung mit einer Welle ein im allgemeinen ebenes mittleres Montagemittel zur Montage an der Welle und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an dem Montagemittel befestig sind und sich radial auswärts über das Montagemittel hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln in Querschnittansicht eine Form aufweisen, die im wesentlichen symmetrisch um eine Mittellinie ist, und ein erstes Segment und ein zweites Segment aufweisen, die an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene steht, in der das Montagemittel liegt.
- In einem anderen Aspekt umfasst ein Montageverfahren die Rotation einer Welle, um eine Laufradzusammensetzung anzutreiben, die eine im allgemeinen ebene Scheibe umfasst; des weiteren eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über die Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln in Querschnittansicht eine Form haben, bei der ein erstes Segment und ein zweites Segment auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment symmetrisch zu mindestens einem Abschnitt des anderen Segments ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene steht, in der die Scheibe liegt.
- In einem anderen Aspekt hat eine Laufradzusammensetzung eine im allgemeinen ebene Scheibe, die in einer ersten Ebene ausgerichtet ist und eine kreisförmige Außenkante aufweist; des weiteren eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über den Rand der Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln in der Querschnittansicht eine Form aufweisen, die im wesentlichen symmetrisch entlang einer Mittellinie ist, und ein erstes und ein zweites Segment besitzt, die an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment mindestens zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel parallel zur ersten Ebene angeordnet ist, in der die Scheibe liegt, und wobei die Mittellinie jeder Schaufel von der ersten Ebene versetzt ist, in der die Scheibe liegt.
- In einem weiteren Aspekt hat eine Laufradzusammensetzung zur Verwendung mit einer Welle ein im wesentlichen ebenes mittleres Montagemittel zur Montage an der Welle; des weiteren eine Mehrzahl von Schaufeln, die am Montagemittel montiert sind und sich radial auswärts über das Montagemittel hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form haben, die im wesentlichen symmetrisch um eine Mittellinie ist, und ein erstes Segment und eine zweites Segment aufweisen, die auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zu mindestens einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch angeordnet ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel parallel zu einer Ebene ist, in der das Montagemittel liegt, und wobei die Mittellinie von der ersten Ebene versetzt ist, in der die Scheibe liegt.
- In einem weiteren Aspekt umfasst ein Montageverfahren die Rotation einer Welle zum Antrieb einer Laufradzusammensetzung, die Folgendes umfasst: eine im allgemeinen ebene Scheibe und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über die Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form aufweisen, die ein erstes Segment und ein zweites Segment besitzt, die auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zu mindestens einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch angeordnet ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene angeordnet steht, in der die Scheibe liegt.
- Damit wurden in einiger Länge und Breite bestimmte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, mit dem Zweck, deren detaillierte Beschreibung besser verständlich zu machen und den vorliegenden Beitrag zum Fachbereich besser einschätzen zu können. Es gibt zu der Erfindung selbstverständlich weitere Ausführungsbeispiele, die nachstehend beschrieben werden und den Gegenstand der hier angehängten Ansprüche bilden.
- Bevor zumindest ein Ausführungsbeispiel der Erfindung detailliert erklärt wird, ist diesbezüglich zu beachten, dass die Erfindung in ihrer Anwendung nicht auf die Konstruktionsdetails und Anordnungen der Komponenten beschränkt ist, wie sie in der nachstehenden Beschreibung ausgeführt und in den Zeichnungen dargestellt sind. Die Erfindung ist neben den beschriebenen Ausführungsbeispielen auch anderen zugänglich und kann auf unterschiedliche Art und Weise praktiziert und ausgeführt werden. Zudem ist zu beachten, dass die hier und im Abstract verwendete Ausdrucksweise und Terminologie nur dem Zwecke der Beschreibung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind.
- Vor diesem Hintergrund ist für einschlägig bewanderte Fachpersonen ohne weiteres einsehbar, dass das Konzept, auf dem diese Offenbarung basiert, ohne weiteres als Grundlage zur Planung anderer Strukturen, Methoden und Systeme zur Umsetzung der unterschiedlichen Zwecke der vorliegenden Erfindung dienen kann. Es ist folglich wichtig, dass die Ansprüche so verstanden werden, dass sie solche äquivalenten Konstruktionen mit einbeziehen, insofern diese nicht von den Grundsätzen und vom Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abweichen.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine perspektivische Darstellung einer Laufradzusammensetzung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. -
2 ist eine aufgeschnittene Endansicht eines Abschnitts der Laufradzusammensetzung der1 . -
3 ist eine perspektivische Darstellung einer Laufradzusammensetzung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. -
4 ist eine aufgeschnittene Endansicht eines Abschnitts des Laufrads der3 . - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
- Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer an einer Welle montierten Radial-Laufradzusammensetzung ist in
1 und2 dargestellt. Insbesondere umfasst die Laufradzusammensetzung10 eine sich radial erstreckende Scheibe12 mit einem außenumfänglichen Bereich14 . Eine Mehrzahl einzelner Schaufeln16 sind vorgesehen, die jeweils ein oberes Segment18 und ein unteres Segment20 aufweisen. Das obere Segment18 hat eine Vorderkante22 , und das untere Segment20 eine Vorderkante23 . Die Segmente konvergieren an einem hinteren Scheitel24 . Über eine Nabe26 ist die Laufradzusammensetzung10 an einer Welle28 montiert. - Aus
2 ist zu ersehen, dass in diesem Ausführungsbeispiel das obere Segment18 und das untere Segment20 zueinander symmetrisch um eine gedachte Mittellinie CL1 angeordnet sind, die mit gestrichelter Linie dargestellt ist. Die Schaufel16 ist so montiert, dass sie sich mit dem äußeren Abschnitt der Scheibe12 überlappt, so dass ihre gedachte Mittellinie CL1 einen Winkel (Alpha) ⎕ mit Bezug auf die Ebene einnimmt, in der die Scheibe12 liegt. - Diese Winkelausrichtung der Mittellinie CL1 der parabolischen Schaufeln
16 mit Bezug auf die Ebene der Scheibe12 , so wie in2 beschrieben, schafft in einigen Anwendungen mehrere Vorteile. Wenn beispielsweise Gas von unterhalb der Laufradzusammensetzung10 eingeblasen wird, kann aufgrund der größeren Volumenfläche innerhalb des unteren Segments20 der Parabel (verglichen mit einem Winkel ⎕ gleich Null) mit der Winkelstellung eine größere Gasmenge bearbeitet werden. Das heißt, in einigen Situationen können größere Gasmengen bearbeitet werden, bevor die Flutung der Laufrad-Gasbearbeitung erreicht ist. Dies liegt zumindest teilweise am größeren geschlossenen Bereich zwischen dem unteren Laufradsegment20 und der Unterseite der Scheibe12 , so dass um so mehr Gas mitgenommen werden kann. - Was den Abschnitt der Schaufel
16 betrifft, der sich über die Scheibe12 hinaus radial auswärts erstreckt, ist zu erkennen, dass die Neigung der Schaufel16 dazu führt, dass der obere Bereich22 vorwärts reicht (die gesamte Schaufel ist in gewissem Maße abwärts gerichtet), weshalb das Gas auch dazu neigt, unterhalb der Unterseite des oberen Segments18 mitgeführt zu werden, wodurch eine oder beide Verweilzeiten oder das Gesamtvolumen des Gases gesteigert werden, das im Laufrad16 vorübergehend vorhanden ist. - In
3 und4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Schaufel16 an der Scheibe12 montiert, so dass ihre Mittellinie CL2 zumindest im wesentlichen oder aber vollkommen parallel zu der Ebene ist, in der die Scheibe12 liegt, wobei die Mittellinie CL2 aber auch um eine gewissen Distanz von der Ebene der Scheibe12 versetzt ist. In diesem Beispiel ist die Mittellinie CL2 um eine Versetzungsdistanz D unterhalb der Ebene der Scheibe12 versetzt. - Es ist zu erkennen, dass diese Versetzung auch einen größeren Volumenbereich in der Fläche schafft, die von der Unterseite der Scheibe
12 und der oberen Innenseite des unteren Segments20 begrenzt ist, sowie einen Abschnitt22' , der einen Bereich des oberen Segments der Parabel bildet, der unterhalb der Ebene der Scheibe12 angeordnet ist. Diese Anordnung weist auch einen Abschnitt22'' des oberen Segments der Parabel auf, der oberhalb der Scheibe12 angeordnet ist. Auf diese Weise kann dieses Ausführungsbeispiel auch Vorteile in Form einer umfangreicheren Gasbearbeitung im Vergleich zu einem früheren System bieten, bei dem die parabolische Schaufel so montiert ist, dass ihre Mittellinie co-linear mit der Ebene der Scheibe12 liegt. - In
2 bzw.4 werden zwei exemplarische Ausführungsbeispiele beschrieben und illustriert. In dem Ausführungsbeispiel der2 liegt der Scheitel der Parabel auf einer Mittellinie, und der Scheitel der Parabel in der Mittellinie schneidet sich mit der Ebene der Scheibe. In4 ist die Mittellinie der Parabel parallel zur Ebene der Scheibe, allerdings um eine Distanz D versetzt. Andere Ausführungsbeispiele sind ebenfalls möglich. Beispielsweise könnte das Ausführungsbeispiel der4 auch eine etwas nach unten geneigte Parabel aufweisen, ähnlich2 , so dass sich die Mittellinie mit der Ebene der Scheibe schneidet, aber nicht an der Stelle des Scheitels. - Andere Varianten sind ebenfalls möglich. Anstatt wie in
2 abwärts geneigt zu sein, könnte die Parabel beispielsweise aufwärts geneigt sein. Oder im Ausführungsbeispiel der4 könnte die Mittellinie, anstatt abwärts beabstandet zu sein, im Verhältnis zur Scheibe auch aufwärts beabstandet sein. Bezugnahmen in dieser Anmeldung auf aufwärts und abwärts sind Beispiele. Im Fall von Gaseinblasrohren perlt das Gas in der Regel aufwärts, und die oben beschriebenen Ausrichtungen sind in der Regel am vorteilhaftesten. Indessen können Laufräder mit Schaufeln gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen aber auch in anderen Winkeln und Richtungen ausgerichtet sein. - Zwar ist eine massive Scheibe
12 abgebildet, die Laufräder könnten aber auch über andere Nabenarten an der Welle montiert sein, beispielsweise mit einer Speichen-Scheibe anstatt einer mas siven Scheibe, oder mit einer Mehrzahl von Einzelarmen, die sich von einer Nabe oder von der Welle selbst erstrecken. In anderen Ausführungsbeispielen können die Schaufeln selbst direkt an einer Nabe oder der Welle montiert sein und sich radial von diesen weg erstrecken. - Obwohl das illustrierte Ausführungsbeispiel einen parabolischen Querschnitt verwendet, ist auch ein kreisförmiger oder V-förmiger Querschnitt möglich. Beispielsweise im Fall eines V-förmigen Querschnitts könnten die Schaufeln aus zwei Flachteilen bestehen, die an einem Eck-Scheitel aufeinander treffen. Im Fall eines V-förmigen Querschnitts kann auch ein Ausführungsbeispiel wie in
2 , das abwärts geneigt ist, oder ein Ausführungsbeispiel wie in4 , das abwärts versetzt ist, realisiert werden. - Außerdem muss in anderen Ausführungsbeispielen der Querschnitt der Schaufeln mit Bezug auf die Mittellinie nicht symmetrisch sein. Beispielsweise kann der obere oder der untere Schenkel der Parabel länger oder kürzer sein als der jeweils andere. Oder einer der oberen oder unteren Schenkel könnte eine Querschnittform haben, die sich vom gegenüber liegenden oberen oder unteren Schenkel unterscheidet. Obwohl die Schaufeln als massive Teile dargestellt sind, können sie auch geschlitzt oder mit Öffnungen versehen sein, die an gleichen Stellen durch sie hindurch gehen.
- Die zahlreichen Merkmale und Vorteile der Erfindung sind aus der detaillierten Spezifikation ersichtlich; die angehängten Ansprüche beabsichtigen folglich, alle jene Merkmale und Vorteile der Erfindung abzudecken, die unter die Prinzipien und in den Geltungsbereich der Erfindung fallen. Da für einschlägig bewanderten Fachpersonen zudem zahlreiche Modifikationen und Variationen erschließbar sind, ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die exakte Konstruktion und Betätigung zu beschränken, wie diese illustriert und beschrieben sind; dem entsprechend können sämtliche geeignete Modifikationen und Äquivalente herangezogen werden, die in den Geltungsbereich der Erfindung fallen.
Claims (20)
- Laufradzusammensetzung, die Folgendes umfasst: eine im allgemeinen ebene Scheibe, die in einer ersten Ebene ausgerichtet ist und eine kreisförmige Außenkante aufweist; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über die Kante der Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form aufweisen, die im Wesentlichen symmetrisch entlang der Mittellinie ist, und ein erstes und ein zweites Segment aufweisen, die an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die jeweilige Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zur ersten Ebene steht, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei der Querschnitt jeder Schaufel zumindest teilweise die Form einer Parabel hat.
- Anordnung gemäß Anspruch 2, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel besitzt, an dem das erste und das zweite Segment aufeinander treffen, wobei der Scheitel auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist, und wobei jede Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel durch die erste Ebene geht, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei die Schaufeln rund um die Scheibenkante außenumfänglich gleich beabstandet sind.
- Laufradzusammensetzung zur Verwendung mit einer Welle, die Folgendes umfasst: ein im allgemeinen ebenes, mittleres Montagemittel zur Montage an der Welle; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die am Montagemittel montiert sind und sich radial auswärts über das Montagemittel hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form aufweisen, die im wesentlichen symmetrisch um eine Mittellinie ist, und ein erstes Segment und ein zweites Segment besitzen, die an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch angeordnet ist und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die jeweilige Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene steht, in der das Montagemittel liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 5, wobei der Querschnitt jeder Schaufel die Form einer Parabel einnimmt.
- Anordnung gemäß Anspruch 6, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel besitzt, der auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist, und wobei die Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel durch die Ebene der Scheibe geht.
- Anordnung gemäß Anspruch 5, wobei die Schaufeln rund um die Scheibenkante außenumfänglich gleich beabstandet sind.
- Montageverfahren, das wie folgt zusammengesetzt ist: Rotation einer Welle zum Antreiben einer Laufradzusammensetzung, die Folgendes umfasst: eine im allgemeinen ebene Scheibe; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und sich über die Scheibe hinaus erstrecken, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form haben, die ein erstes Segment und ein zweites Segment aufweist, die an gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei das eine Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die jeweilige Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene steht, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 9, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel aufweist, der auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist, und wobei die Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel auf der Ebene der Scheibe liegt.
- Laufradzusammensetzung, die Folgendes umfasst: eine im allgemeinen ebene Scheibe, die in einer ersten Ebene ausgerichtet ist und eine kreisförmige Außenkante aufweist; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und über die Kante der Scheibe hinaus reichen, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form haben, die im wesentlichen symmetrisch an einer Mittellinie ist, und ein erstes Segment und ein zweites Segment besitzen, die auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel parallel zur ersten Ebene ist, in der die Scheibe liegt, und wobei die Mittellinie jeder Schaufel von der ersten Ebene versetzt ist, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 11, wobei der Querschnitt jeder Schaufel zumindest teilweise die Form einer Parabel einnimmt.
- Anordnung gemäß Anspruch 12, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel aufweist, an dem das erste und das zweite Segment aufeinander treffen, wobei der Scheitel auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist und wobei die Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel von der ersten Ebene, in der die Scheibe liegt, versetzt ist.
- Anordnung gemäß Anspruch 11, wobei die Schaufeln rund um die Scheibenkante außenumfänglich gleich beabstandet sind.
- Laufradzusammensetzung zur Verwendung mit einer Welle, die Folgendes umfasst: ein im allgemeinen ebenes mittleres Montagemittel zur Montage an der Welle; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die am Montagemittel montiert sind und radial über das Montagemittel hinaus reichen, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form aufweisen, die im wesentlichen symmetrisch um eine Mittellinie ist, und ein erstes Segment und ein zweites Segment aufweisen, die auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei das eine Segment zumindest mit einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die entsprechende Mittellinie jeder Schaufel parallel zu einer Ebene ist, in der das Montagemittel liegt, und die Mittellinie von der ersten Ebene versetzt ist, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 15, wobei der Querschnitt jeder Schaufel die Form einer Parabel einnimmt.
- Anordnung gemäß Anspruch 16, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel besitzt, an dem das erste und das zweite Segment aufeinander treffen, wobei der Scheitel auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist und wobei die Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel von der ersten Ebene versetzt ist, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 15, wobei die Schaufeln um die Scheibenkante außenumfänglich gleich beabstandet sind.
- Montageverfahren, das Folgendes umfasst: Rotieren einer Welle zum Antreiben einer Laufradzusammensetzung, die Folgendes umfasst: eine im allgemeinen ebene Scheibe; und eine Mehrzahl von Schaufeln, die an der Scheibe montiert sind und über die Scheibe hinaus reichen, wobei die Schaufeln im Querschnitt eine Form aufweisen, bei der ein erstes Segment und ein zweites Segment auf gegenüber liegenden Seiten der Mittellinie angeordnet sind, wobei ein Segment zumindest zu einem Abschnitt des anderen Segments symmetrisch ist, und wobei die Schaufeln so montiert sind, dass die jeweilige Mittellinie jeder Schaufel in einem Winkel zu einer Ebene steht, in der die Scheibe liegt.
- Anordnung gemäß Anspruch 19, wobei die Parabel einen mittleren Scheitel besitzt, der auf der Mittellinie der Parabel angeordnet ist, und wobei die Schaufel so montiert ist, dass der Scheitel durch die Ebene der Scheibe geht.
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