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VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG
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Diese
Anmeldung stützt sich auf die frühere
japanische Anmeldung (Nr. 2007-29327 ,
eingereicht am 8. Februar 2007) und beansprucht deren Priorität, wobei
deren gesamter Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Halbleiterleuchtelement und eine
Halbleiterleuchteinrichtung.
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STAND DER TECHNIK
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Kürzlich
wurde ein Halbleiterleuchtelement als eine optische Quelle für
Weißlichtlaser, wie zum Beispiel ein LED (Leuchtdiode),
eine LD (Laserdiode) oder dergleichen, entwickelt. Oft ist das von
der LED oder der LD als optischer Quelle emittierte Licht zum Beispiel
blau, ultraviolett oder dergleichen. Deshalb wurde ein Verfahren
zum Erhalten eines Weißlichtlasers untersucht. Zum Beispiel
werden mehrere LEDs und LDs kombiniert. Als ein weiteres Beispiel
wird ein Umwandlungslicht zum Weißmachen durch Verwendung
eines Fluoreszenzmaterials oder dergleichen erhalten.
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Die
LD kann verglichen mit der LED von einem größeren
Antriebsstrom durchflossen werden, um eine größere
Lichtmenge zu erhalten. Außerdem weist die LD zum Beispiel
eine Charakteristik auf, dass die Streuung des Lichts gering ist.
Jedoch ist das von der LD emittierte Licht kohärent, so
dass eine Notwendigkeit für Sicherheitserwägungen
oder dergleichen erzeugt wird.
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Zum
Beispiel ist eine Halbleiterleuchteinrichtung in der
japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 2000-275444 offenbart. Die Halbleiterleuchteinrichtung
ist mit einem Halbleiterlaser und einem faserartigen optischen Wellenleiter
gebildet, der mit einem Fluoreszenzmaterial dotiert ist. In der
Halbleiterleuchteinrichtung wird das Fluoreszenzmaterial durch den
Halbleiterlaser angeregt, der durch den anregenden, faserartigen
optischen Wellenleiter geleitet wird. Die von dem Fluoreszenzmaterial
emittierte optische Emission wird an einen äußeren
Abschnitt des faserartigen optischen Wellenleiters ausgegeben.
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Die
in der
japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 2000-275444 offenbarte Halbleiterleuchteinrichtung
kombiniert den emittierten Laser und den faserartigen optischen
Wellenleiter, weshalb eine präzise Ausrichtung bei den
Bearbeitungsschritten erforderlich ist. Außerdem ist es
nicht so einfach, einen großen Teil des emittierten Lasers
in den faserartigen optischen Wellenleiter einzuführen.
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Ferner
wird der Halbleiterlaser der in der
japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 2000-275444 offenbarten Halbleiterleuchteinrichtung durch
Kombination mit dem faserartigen optischen Wellenleiter benutzt.
Dementsprechend wird das von der Halbleiterlasereinrichtung emittierte
Licht normalerweise nur von einer Richtung ausgegeben. Da die Halbleiterleuchteinrichtung
von einer Faserbeschaffenheit ist, kann die Halbleiterleuchteinrichtung
eine Beschränkung der Nutzung als Lichtquelle bewirken.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein Halbleiterleuchtelement geboten mit:
einem Substrat, einem ersten Streifen, wobei der erste Streifen
eine erste n-leitende Verkleidungsschicht, eine erste aktive Schicht
und eine erste p-leitende Verkleidungsschicht auf dem Substrat beinhaltet,
und einem zweiten Streifen, wobei der zweite Streifen auf dem Substrat
ausgebildet ist und eine von der ersten Streifenrichtung verschiedene
Richtung aufweist, und der zweite Streifen eine zweite n-leitende
Verkleidungsschicht, eine zweite aktive Schicht und eine zweite p-leitende
Verkleidungsschicht beinhaltet, wobei die zweite n-leitende Verkleidungsschicht,
die zweite aktive Schicht und die zweite p-leitende Verkleidungsschicht
im Wesentlichen jeweils mit der ersten n-leitenden Verkleidungsschicht,
der ersten aktiven Schicht und der ersten p-leitenden Verkleidungsschicht
identisch sind.
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Ferner
wird gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung
eine Halbleiterleuchteinrichtung geboten mit: einem Halbleiterleuchtelement,
wobei das Halbleiterleuchtelement mehrere Streifen beinhaltet und
Licht in zumindest vier Richtungen auf einer gleichen Ebene emittiert,
einem Leiter, wobei der Leiter elektrisch mit dem Halbleiterleuchtelement
verbunden ist, einem Verpackungskörper, der ein konkaver Abschnitt
ist, wobei der Verpackungskörper eine Seitenwand als eine
Innenseitenoberfläche aufweist, das Halbleiterleuchtelement
an einem Zentrum einer unteren Oberfläche in dem konkaven
Abschnitt angeordnet ist und das von den Streifen des Halbleiterleuchtelements
emittierte Licht die Innenseitenoberfläche bestrahlt, einem
Reflektionsfilm für ultraviolettes Licht zumindest an der
Innenseitenoberfläche und einem auf dem Reflektionsfilm
ausgebildeten Fluoreszenzmaterial, und einer Kappe, die im Wesentlichen
transparent für sichtbares Licht und im Wesentlichen lichtundurchlässig
für ultraviolettes Licht ist, wobei die Kappe an einem
oberen Abschnitt des Halbleiterleuchtelements gegenüber
der unteren Oberfläche angeordnet ist.
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Ferner
wird, gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung,
eine Halbleiterleuchteinrichtung geboten, mit: einem Halbleiterleuchtelement,
wobei das Halbleiterleuchtelement mehrere Streifen beinhaltet und
Licht in zumindest vier Richtungen auf einer gleichen Ebene emittiert,
einem Leiter, wobei der Leiter elektrisch mit dem Halbleiterleuchtelement
verbunden ist, einem Verpackungskörper, wobei der Verpackungskörper
einen konkaven Abschnitt mit einer Seitenwand einer Rückseite
als einer Innenseitenoberfläche aufweist, das Halbleiterleuchtelement
an einem Zentrum einer unteren Oberfläche in dem konkaven
Abschnitt angeordnet ist, und das von den Streifen des Halbleiterleuchtelements
emittierte Licht die Innenseitenoberfläche bestrahlt, einem
Reflektionsfilm für ultraviolettes Licht zumindest auf
der Innenseitenoberfläche und einem auf dem Reflektionsfilm
ausgebildeten Fluoreszenzmaterial, und einer Kappe, die im Wesentlichen
transparent für sichtbares Licht und im Wesentlichen lichtundurchlässig
für ultraviolettes Licht ist, wobei die Kappe an einem oberen
Abschnitt des Halbleiterleuchtelements gegenüber der unteren
Oberfläche angeordnet ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A, 1B und 1C sind
jeweils eine schematische Draufsicht, eine schematische Querschnittsansicht
entlang der Linie A-A in 1A und
eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in 1A,
die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen;
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2A und 2B sind
jeweils eine schematische Draufsicht und eine schematische Querschnittsansicht
entlang der Linie C-C in 2A, welche
die Struktur der Halbleiterleuchteinrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen;
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3 ist
eine schematische Draufsicht, die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements
gemäß einer ersten Abwandlung der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
eine schematische Draufsicht, die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements
gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 ist
eine schematische Draufsicht, die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements
gemäß einer ersten Abwandlung der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend im Detail mit Bezug
auf die oben erwähnten Zeichnungen beschrieben.
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Es
sollte angemerkt werden, dass die gleichen oder ähnliche
Bezugszeichen für die gleichen oder ähnliche Teile
und Elemente durchgehend in den Zeichnungen verwendet werden, und
dass die Beschreibung von gleichen oder ähnlichen Teilen und
Elementen weggelassen oder vereinfacht wird.
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(Erste Ausführungsform)
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Zuerst
werden gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ein Halbleiterleuchtelement und eine
Halbleiterleuchteinrichtung mit Bezug auf 1–2 erklärt. 1A, 1B und 1C sind
jeweils eine schematische Draufsicht, eine schematische Querschnittsansicht
entlang der Linie A-A in 1A und
eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in 1A,
die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen. 2A und 2B sind
jeweils eine schematische Draufsicht und eine schematische Querschnittsansicht
entlang der Linie C-C in 2A, welche
die Struktur der Halbleiterleuchteinrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen.
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Wie
in 1B gezeigt, beinhaltet ein Halbleiterleuchtelement 1 ein
n-leitendes Halbleitersubstrat 11 als ein Substrat, einen
Streifen 25a als einen ersten Streifen, einen Streifen 25b als
einen zweiten Streifen, der gleich wie der Streifen 25a ist,
eine p-Seitenelektrode 21 und eine Pad-Elektrode 22 (Unterlagen-Elektrode)
einer oberen Oberfläche, und eine n-Seitenelektrode 24 einer
unteren Oberfläche. Der Streifen 25a beinhaltet
einen Resonator eines Halbleiterlasers und erstreckt sich in die
horizontale Richtung, wie in 1A gezeigt.
Der Streifen 25b beinhaltet ebenfalls den Resonator eines
Halbleiterlasers und erstreckt sich in die Längsrichtung,
wie in 1A gezeigt. Ferner weisen der
Streifen 25a und der Streifen 25b annähernd
die gleiche Beschaffenheit auf, weshalb der Streifen 25a und
der Streifen 25b als der Streifen 25 bezeichnet
werden, wenn sie als derselbe Streifen behandelt werden.
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Wie
in 1 gezeigt, weist das Halbleiterleuchtelement 1 eine
Form einer breiten Kreuzung auf. Die Pad-Elektrode 22,
die eine Kreisform aufweist, ist an einem Zentrum der Kreuzungsform
konfiguriert und weist einen vertikalen Linienbereich, der sich
in der Längsrichtung erstreckt, und einen horizontalen
Linienbereich, der sich in der horizontalen Richtung erstreckt,
auf. Der sich erstreckende Abschnitt der Pad-Elektrode 22 ist
an dem Zentrumsabschnitt des vertikalen Linienbereichs und des horizontalen Linienbereichs
konfiguriert. Zwei Paare der drei Streifen 25a und zwei
Paare der drei Streifen 25b sind an den vier Außenabschnitten
der Kreuzungsform ausgebildet und sind annähernd senkrecht
mit jeweils dem vertikalen Linienbereich der Pad-Elektrode 22 in
dem Fall der drei Streifen 25a und mit dem horizontalen
Linienbereich der Pad-Elektrode 22 in dem Fall der drei
Streifen 25b gekreuzt. Dementsprechend weist das Halbleiterleuchtelement 1 die
zwölf Streifen 25 auf. Die drei Streifen 25a und
die drei Streifen 25b sind jeweils parallel zueinander
konfiguriert und sind voneinander um einen vorgeschriebenen Abstand
getrennt. Die zwölf Streifen 25 sind so konfiguriert,
dass sie einander nicht kreuzen. Die Streifen 25a und die
Streifen 25b sind zueinander symmetrisch um das Zentrum der
Pad-Elektrode 22 und um eine Ebene konfiguriert, die durch
das Zentrum der Pad-Elektrode 22 verläuft.
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Wie
in 1B und 1C gezeigt,
sind ein aus GaN mit R-Ebene bestehendes n-leitendes Halbleitersubstrat 11,
eine n-leitende Pufferschicht 12 aus GaN, eine aus GaN
bestehende n-leitende Verkleidungsschicht 13, eine aus
InGaN bestehende aktive Schicht 14, eine aus GaN bestehende
p-leitende Verkleidungsschicht 15, eine p-leitende Stromdiffusionsschicht 16 und
eine aus GaN bestehende p-leitende Kontaktschicht 17 in
dem Halbleiterleuchtelement 1 durch MOCVD (metallorganische
Gasphasenabscheidung) oder dergleichen in Lagen gestapelt. Eine Peak-Wellenlänge
eines Emissionslichts liegt günstigerweise bei unterhalb
annähernd 400 nm, und wird deshalb auf annähernd
370 nm gesetzt. Außerdem kann die aktive Schicht 14 mit
einer Quantentopfstruktur (Quantum-Well-Struktur) gebildet sein,
die abwechselnd mit einer GaN-Barrierenschicht und einer InGaN-Topfschicht
gestapelt ist. Eine aus GaN oder dergleichen bestehende optische
Leiterschicht kann geeignet in das Halbleiterleuchtelement 1 eingefügt
werden.
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Eine
p-leitende Stromdiffusionsschicht 16 und eine p-leitende
Kontaktschicht 17 sind als eine Rippenform mit vorgeschriebenen
Breiten ausgebildet und bilden einen Rippenwellenleiter. An einem oberen
Abschnitt der Rippe ist die p-leitende Kontaktschicht 17 ausgebildet.
Die aus Ti/Pt/Au bestehende p-Seitenelektrode 21 und die
aus Au bestehende Pad-Elektrode 22 zur Verbindung (Bonding)
sind in Lagen auf der p-leitenden Stromdiffusionsschicht 16 und
der p-leitenden Kontaktschicht 17 gestapelt. Die aus Al/Ni/Au
bestehende n-Seitenelektrode 24 ist an einem unteren Ende
des n-leitenden Halbleitersubstrats 11 ausgebildet.
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Ein
elektrischer Durchgang ist von der Pad-Elektrode 22 und
der p-Seitenelektrode 21 über die p-leitende Kontaktschicht 17 und
die p-leitende Stromdiffusionsschicht 16 in den mit der
Rippe ausgebildeten Abschnitt ausgebildet. Ein Laser wird hauptsächlich
in der p-leitenden Verkleidungsschicht 15, der aktiven
Schicht 14 und der n-leitenden Verkleidungsschicht 13 an
einem niedrigeren Abschnitt der Rippe durch Einspeisen eines elektrischen Stroms
emittiert. Der Streifen indiziert einen Abschnitt bezogen auf die
blattförmige Laseroszillation, der entlang der Rippe von
einem Draufsichtspunkt liegt. Die zwölf Streifen 25 weisen
dieselbe Höhe und dieselbe Stapelstruktur für
das n-leitende Halbleitersubstrat 11 auf. In dem n-leitenden
Halbleitersubstrat 11, das die R-Ebene als die Kristallebene
aufweist, sind die Streifen 25 so ausgebildet, dass die
zwei Richtungen annähernd gleich in der Laseremission sind.
Außerdem ist das n-leitende Halbleitersubstrat nicht auf
die R-Ebene beschränkt und das Substrat 11 kann
eine Kristallebene aufweisen, die gleichwertigere zwei Richtungen
zum Ausbilden der Streifen bieten kann.
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Beide
Endabschnitte des Streifens 25 in der Längsrichtung
sind Endoberflächen 27 in dem Resonator der Laseremission
und zum Beispiel sind beide Endabschnitte durch RIE (Reaktives Ionenätzen) ausgebildet.
Die beiden Endabschnitte sind parallel zueinander und weisen eine
flache und ebene Fläche auf. Der Resonator, der von einer
Fabry-Perot-Ausführung ist, kann den Laser von beiden Enden
emittieren. Außerdem ist ein optischer Film auf beiden Endabschnitten 27 ausgebildet,
um es zu ermöglichen, den Betrag der Lichtemission zu steuern.
Zudem weisen beide Endabschnitte des Streifens 25 in der
Längsrichtung eine Struktur auf, bei der ein Abschnitt
von der oberen p-leitenden Seitenelektrode 21 zu dem unteren
n-leitenden Halbleitersubstrat 11 eliminiert ist. Jedoch
kann außer den beiden Endabschnitten 27 und einem
Durchgang, wo der emittierte Laser geführt wird, zum Beispiel
die untere Oberflächenseite des n-leitenden Halbleitersubstrats 11 ohne
die Eliminierung verbleiben.
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Wie
in 2 gezeigt, beinhaltet eine Halbleiterleuchteinrichtung 101 ein
Halbleiterleuchtelement 1, einen Leiter 31, einen
Verpackungskörper 35, der ein konkaver Abschnitt
mit einem umgekehrten kreisförmigen Kegelstumpf ist und
eine Innenseitenoberfläche 36 und eine untere
Oberfläche 37 aufweist, und eine Kappe 51,
die im Wesentlichen lichtundurchlässig für ultraviolettes
Licht und im Wesentlichen transparent für sichtbares Licht
ist. Das Halbleiterleuchtelement 1 weist die Streifen 25 auf,
die geeignet sind, den Laser in vier Richtungen zu emittieren. Der
Leiter 31 ist mit dem Halbleiterleuchtelement 1 verbunden.
Das Halbleiterleuchtelement 1 ist an dem Zentrum der unteren
Oberfläche 37 angeordnet. Ein Fluoreszenzfilm 43 sowie
ein Reflektionsfilm 41 für ultraviolettes Licht
sind auf der Innenseitenoberfläche 36 und der
unteren Oberfläche 37 des Verpackungskörpers 35 ausgebildet.
Die Kappe 51 ist an dem oberen Abschnitt des Halbleiterleuchtelements 1 gegenüber
der unteren Oberfläche 37 fixiert.
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Außerdem
ist der Streifen 25 des Halbleiterleuchtelements 1,
das in der Halbleiterleuchteinrichtung 101 konfiguriert
ist, oberhalb einer Oberfläche des Fluoreszenzfilms 43 angeordnet,
der auf der unteren Oberfläche 37 ausgebildet
ist. Die Richtung des Streifens 25 ist auf den Fluoreszenzfilm 43 und
den Reflektionsfilm 41, die auf der Innenseitenoberfläche 36 des
Verpackungskörpers 35 ausgebildet sind, durch
einen Raum 53 in dem konkaven Abschnitt gerichtet. Dementsprechend
ist die maximale Stärke des von dem Streifen emittierten
Lasers auf die Richtung der Innenseitenoberfläche 36 festgelegt.
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Die
zwei Leiter 31, die rechteckig ohne eine Seite sind, sind
voneinander getrennt und haben zwischen sich ein Harz eingefügt,
das den Verpackungskörper 35 bildet. Die Leiter 31 sind
mit einem Teil der unteren Oberfläche 37 des konkaven
Abschnitts in Verbindung. Ein höherer Vorsprung 33 ist
an einem Abschnitt, der mit einem Draht 47 verbunden ist,
in dem Halbleiterleuchtelement 1 ausgebildet. Das Halbleiterleuchtelement 1 ist
mit dem Vorsprung 33 des einen Leiters 31 über
die n-Seitenelektrode 24 verbunden und ist mit dem Vorsprung 33 des
anderen Leiters 31 über die Pad-Elektrode 22 und
den Draht 47 zur Verbindung verbunden. Der Draht 47 ist so
angeordnet, dass er den von dem Halbleiterleuchtelement 1 emittierten
Laser nicht verdeckt. Die Leiter 31 und der Vorsprung 33 sind
mit einem Führungsrahmenmaterial gebildet, das aus Kupfer
oder einem Metall, das Kupfer, Eisen oder dergleichen als eine Hauptkomponente
beinhaltet, gebildet.
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Der
Verpackungskörper 35 ist durch ein Formharz gebildet,
das ein Epoxidharz als eine Hauptkomponente aufweist. Außerdem
kann der Verpackungskörper 35 mit einem Verbundstoff
mit einem Harz außer Epoxidharz, einer Keramik oder dergleichen
gebildet sein. Die Halbleiterleuchteinrichtung 101 weist
dieselbe Gestalt wie ein konventionelles SMD (oberflächenmontiertes
Bauelement) einer LED als ein Halbleiterleuchtelement 1 auf,
so dass die Halbleiterleuchteinrichtung 101 in annährend denselben
Bearbeitungsschritten wie die konventionelle Halbleiterleuchteinrichtung
mit einem vergleichsweise leichten Verfahren hergestellt werden kann.
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Ein
Metall mit einem hohen Reflektionsverhältnis für
ultraviolettes Licht, wie zum Beispiel zumindest Al, Ag und Pt oder
dergleichen, ist als Reflektionsfilm 41 auf der Innenseitenoberfläche 36 und der
unteren Oberfläche 37 auf der nahen Seite des Streifens 25 ausgebildet.
Das Fluoreszenzmaterial 43, das als ein Film auf dem Reflektionsfilm 41 ausgebildet
ist, ist geeignet, rotes, grünes und blaues Licht durch
Vermischen als ein Umwandlungslicht 57 eines Weißlichtlasers
zu emittieren. Ein eliminierter Abschnitt 45 auf der unteren
Oberfläche 37 und der Innenseitenoberfläche 36 an
dem Außenabschnitt des Vorsprungs 33 zum Verbinden
(Bonding) ist ausgebildet, ohne mit den Leitern 31 durch
den Reflektionsfilm 41 elektrisch kurzzuschließen.
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Das
Fluoreszenzmaterial 43 bedeckt die Innenseitenoberfläche 36 und
die untere Oberfläche 37 außer einer
Oberfläche des Vorsprungs 3. Das Fluoreszenzmaterial 43 weist
eine vergleichsweise hohe Emissionseffizienz für ein anregendes
Licht 55 des Lasers in dem Halbleiterleuchtelement 1 auf.
Zum Beispiel sind La2O2S:Eu,
Sm für rotes Licht, Y2SiO5:Ce, Tb für grünes Licht
und (Sr, Ca, Ba, Eu)10(PO4)6Cl2 für
blaues Licht geeignet. Der von dem Streifen 25 emittierte
Laser bestrahlt das Fluoreszenzmaterial 43 und wird von
dem Reflektionsfilm 41 reflektiert, so dass der Laser wieder
von der Oberfläche des Fluoreszenzmaterials 43 emittiert
wird. Deshalb ist die Filmdicke des Fluoreszenzmaterials 43 ausgebildet,
um eine hohe Wahrscheinlichkeit für das Umwandlungslicht 57 zu
erzielen, zum Beispiel wird eine Dicke von annährend 10 μm
gewählt, wenn das Fluoreszenzmaterial 43 einen
Korndurchmesser von 1–3 μm aufweist.
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Die
Kappe 51, die eine Platte ist, ist an einer Position gegenüber
der Pad-Elektrode 22 des Halbleiterleuchtelements 1 an
dem oberen Bereich der Innenseitenoberfläche 36 angeordnet.
Die Kappe 51 besteht aus einem Glasmaterial, das im Wesentlichen
lichtundurchlässig für ultraviolettes Licht und
im Wesentlichen transparent für sichtbares Licht ist, zum
Beispiel aus Natriumkarbonatglas, oder einem Glasmaterial oder dergleichen,
mit einer Oberfläche, die mit einem Film ausgebildet ist,
der im Wesentlichen lichtundurchlässig für ultraviolettes
Licht und im Wesentlichen transparent für sichtbares Licht
ist. Ferner kann, nicht auf das Glas beschränkt, ein Plastikmaterial,
das dieselbe Eigenschaft wie das Glas aufweist, oder ein Plastikmaterial,
das einen Film mit derselben Eigenschaft auf der Oberfläche
aufweist, geeignet sein. Das Halbleiterleuchtelement 1 ist
in einem Raum 53 angeordnet, wo es von Fluoreszenzmaterial
auf der Innenseitenoberfläche 36, der unteren
Oberfläche 37 oder dergleichen umgeben ist. Der Raum 53 ist
mit Luft gefüllt. Anderenfalls können auch ein
inertes Gas oder Gase, die einen reduzierten Druck aufweisen, verwendet
werden.
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Wie
oben erwähnt, sind die zwölf Streifen 25, die
den Resonator des Halbleiterlasers aufweisen und sich in zwei Richtungen
erstrecken, nämlich der horizontalen Richtung und der Längsrichtung,
die um 90 Grad voneinander verschieden sind, in dem Halbleiterleuchtelement 1 ausgebildet,
ohne einander auf dem n-leitenden Halbleitersubstrat 11 zu
kreuzen. Ferner beinhaltet das Halbleiterleuchtelement 1 die p-Seitenelektrode 21 und
die Pad-Elektrode 22 an der oberen Oberfläche
und die n-Seitenelektrode 24 an der unteren Oberfläche.
Folglich kann das Halbleiterleuchtelement 1 den Laser in
vier verschiedene Richtungen, die bei 90 Grad zueinander liegen,
emittieren. Ferner beinhaltet das Halbleiterleuchtelement 1 zwölf
Streifen 25, um es zu ermöglichen, eine größere
Lichtmenge verglichen mit einem Halbleiterleuchtelement mit einem
Streifen zu erzielen.
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Außerdem
beinhaltet die Halbleiterleuchteinrichtung 101 das Halbleiterleuchtelement 1,
den Leiter 31, den Verpackungskörper 35,
der ein konkaver Abschnitt mit einem umgekehrten kreisförmigen
Kegelstumpf ist und eine Innenseitenoberfläche 36 und eine
untere Oberfläche 37 aufweist, und die Kappe 51,
die lichtundurchlässig für ultraviolettes Licht
und im Wesentlichen transparent für sichtbares Licht ist. Das
Halbleiterleuchtelement 1 weist die zwölf Streifen 25 auf,
die geeignet sind, den Laser in vier Richtungen zu emittieren. Die
maximale Stärke des von den zwölf Streifen 25 emittierten
Lasers ist auf die Innenseitenoberfläche 36 gerichtet.
Der Leiter 31 ist mit dem Halbleiterleuchtelement 1 verbunden.
Das Halbleiterleuchtelement 1 ist an dem Zentrum der unteren Oberfläche 37 angeordnet.
Der Fluoreszenzfilm 43 sowie der Reflektionsfilm 41 für
ultraviolettes Licht sind auf der Innenseitenoberfläche 36 und
der unteren Oberfläche 37 des Verpackungskörpers 35 ausgebildet.
Die Kappe 51 ist an dem oberen konkaven Abschnitt gegenüber
dem Halbleiterleuchtelement 1 fixiert.
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Als
nächstes wird ein Betrieb der Halbleiterleuchteinrichtung 101 erklärt.
Elektrischer Strom wird von dem Leiter 31 der Halbleiterleuchteinrichtung 101 eingespeist,
um das Halbleiterleuchtelement 1 zu betreiben. Der Laser
wird von dem Halbleiterleuchtelement 1 in die vier Richtungen
entlang der Streifen 25 emittiert. Der Laser bestrahlt
das vermischte Fluoreszenzmaterial 43 auf der Innenseitenoberfläche 36,
um ein Umwandlungslicht 57 in rot, grün und blau
zu emittieren, weshalb das Umwandlungslicht 57 optisch
weiß ist. Das Umwandlungslicht 57 wird direkt
von der Oberfläche des Fluoreszenzmaterials 43,
des Reflektionsfilms 41 oder dergleichen reflektiert und
ein Großteil des Lichts wird von der Kappe 51 emittiert.
Ein Teil des anregenden Lichts 55, der nicht von dem Fluoreszenzmaterial 43 absorbiert
wird, wird von dem Reflektionsfilm 41 oder dergleichen
reflektiert und wird von der Kappe 51 reflektiert, um durch
das Fluoreszenzmaterial 43 absorbiert zu werden und das
Umwandlungslicht 57 zu emittieren. Außerdem wird
der Teil eines anregenden Lichts 55, der nicht durch das
Fluoreszenzmaterial 43 absorbiert wird, durch die Kappe 51 absorbiert.
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Demzufolge
weist das gewählte Fluoreszenzmaterial 43 eine
hohe Umwandlungseffizienz für den Laser auf, der eine schmalere
Wellenlängenverteilung aufweist. Das gewählte
Fluoreszenzmaterial 43 kann den Laser effektiv absorbieren,
um das Umwandlungslicht 57 zu bilden, und als ein Ergebnis kann
die Halbleiterleuchteinrichtung 101 viel mehr Weißlichtlaser
erreichen. Da der von den zwölf Streifen 25 emittierte
Laser die 24 Innenseitenoberflächen 36 bestrahlen
kann, und zwar in Ausbreitung (Verteilung, Dispersion) mit dem Fluoreszenzmaterial 43 auf
den Innenseitenoberflächen 36 bestrahlen kann, kann
die Halbleiterleuchteinrichtung 101 viel mehr Weißlichtlaser
ohne Verminderung der Umwandlungseffizienz durch Konzentration des
anregenden Lichts 55 erreichen. Außerdem kann
der von den zwölf Streifen 25 emittierte Laser
die 24 Innenseitenoberflächen 36 in Ausbreitung
bestrahlen, und zwar mit dem Fluoreszenzmaterial 43 auf
den Innenseitenoberflächen 36 bestrahlen, um das
Umwandlungslicht 57 zu erreichen. Deshalb kann die Halbleiterleuchteinrichtung 101 eine
optische Quelle mit einer homogenen Lichtverteilungscharakteristik
sein und weist ein geringeres Stärkeungleichgewicht des Umwandlungslichts 57 wegen
der Position an der Innenseitenoberfläche 36 auf.
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Außerdem
wird eine erste Abwandlung der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 3 erklärt,
die eine Draufsicht ist, die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements 2 zeigt.
Wie in 3 gezeigt, ist das Halbleiterleuchtelement 2 ein
Quadrat, und Streifen 65 erstrecken sich zu vier Außenabschnitten
des Quadrats, so dass sie einander kreuzen. Die oben erwähnte
Draufsicht ist ein Abschnitt, der von der ersten Ausführungsform verschieden
ist, und deshalb wird der von der ersten Ausführungsform
verschiedene Abschnitt im Detail beschrieben.
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Das
Halbleiterleuchtelement 2 weist die zwölf Streifen 65 auf.
Drei Streifen 65a und drei Streifen 65b sind jeweils
parallel zueinander konfiguriert und voneinander um einen vorgeschriebenen
Abstand getrennt. Jeder der Streifen 65 ist aufeinanderfolgend
mit den drei Streifen 65 an einer Diagonalposition des
Quadrats gekreuzt. Jeder der Streifen ist an sechs Abschnitten an
jeder Ecke gekreuzt. Die Streifen 65 erstrecken sich zu
beiden Enden, auf denen die Endoberflächen 27 eines
Resonators der Laseremission ausgebildet sind. Die erweiterte Länge kann
annähernd ein hinzugefügter Abstand zwischen den
miteinander gekreuzten angepassten Streifen 65 verglichen
mit der ersten Ausführungsform sein. Ferner wird die Länge
der Streifen 65 auf eine Länge angepasst, die
für das Halbleiterleuchtelement 2 geeignet ist.
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Eine
Halbleiterleuchteinrichtung (nicht veranschaulicht) in der ersten
Abwandlung der ersten Ausführungsform kann durch Ersetzen
des Halbleiterleuchtelements 1 in der ersten Ausführungsform durch
das Halbleiterleuchtelement 2 gebildet werden.
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Demzufolge
weist das Halbleiterleuchtelement 2 denselben Effekt wie
das Halbleiterleuchtelement 1 in der ersten Ausführungsform
auf. Die Halbleiterleuchteinrichtung mit dem darin angeordneten Halbleiterleuchtelement 2 weist
denselben Effekt wie die Halbleiterleuchteinrichtung 101 in
der ersten Ausführungsform auf. Als ein weiterer Effekt
weist das Halbleiterleuchtelement 2 in der ersten Abwandlung ein
rechteckiges Parallelepiped mit weniger Vorsprüngen und
ohne Einlasswinkel auf, weshalb es leicht bei Zusammenbauprozessen
einer Halbleiterleuchteinrichtung eingebaut werden kann.
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Ferner
ist die zweite Abwandlung als die Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung die gleiche wie das Halbleiterleuchtelement 2 in
der Draufsicht, jedoch kann in der zweiten Abwandlung eine Halbleiterleuchteinrichtung
gebildet werden, die eine geschichtete Struktur und eine Streifenstruktur aufweist,
die von dem Halbleiterleuchtelement 2 verschieden sind.
Eine Figur ist nicht gezeigt, jedoch wird das Halbleiterleuchtelement
der zweiten Abwandlung nachfolgend beschrieben. Die Schichten sind
in derselben geschichteten Struktur des Halbleiterleuchtelements 1 der
ersten Ausführungsform bis zu der p-leitenden Verkleidungsschicht 15 ausgebildet.
Dann ist ein Beugungsgitter mit einer Emissionswellenlänge
von ungefähr 370 nm auf der p-leitenden Verkleidungsschicht 15 ausgebildet.
Die n-leitende Verkleidungsschicht, die aktive Schicht 14 und
die p-leitende Verkleidungsschicht 15 werden an einem Abschnitt,
der die Streifen kreuzt, entfernt. Eine aus GaN bestehende p-leitende
Leiterschicht wird zusätzlich auf dem entfernten Abschnitt
und dem Beugungsgitter ausgebildet. Außerdem wird die geschichtete
Struktur nach der p-leitenden Stromdiffusionsschicht 16 auf
der p-leitenden Leiterschicht so wie bei dem Halbleiterleuchtelement 1 in
der ersten Ausführungsform ausgebildet. Da der Resonator
eine DFB(verteiltes Feedback)-Ausführung aufweist, sind die
beiden Enden des Streifens nicht notwendigerweise parallel und flach.
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Die
Halbleiterleuchteinrichtung (nicht veranschaulicht) in der zweiten
Abwandlung kann durch Ersetzen des Halbleiterleuchtelements 1 in
der ersten Ausführungsform durch das Halbleiterleuchtelement
in der zweiten Abwandlung ausgebildet werden.
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Demzufolge
weist das Halbleiterleuchtelement der zweiten Abwandlung denselben
Effekt wie das Halbleiterleuchtelement 2 in der ersten
Abwandlung auf. Die Halbleiterleuchteinrichtung mit dem darin angeordneten
Halbleiterleuchtelement in der zweiten Abwandlung weist denselben
Effekt wie die Halbleiterleuchteinrichtung in der ersten Abwandlung auf.
Als ein weiterer Effekt weist die Halbleiterleuchteinrichtung in
der zweiten Abwandlung eine scharfe Emissionswellenlängenverteilung
von ungefähr 370 nm auf, um zu ermöglichen, dass
viel mehr weißes Licht durch eine höhere Umwandlungseffizienz
des Fluoreszenzmaterials erhalten wird.
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(Zweite Ausführungsform)
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Ein
Halbleiterleuchtelement und eine Halbleiterleuchteinrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden
mit Bezug auf 4 erklärt. 4 ist
eine schematische Draufsicht, die eine Struktur des Halbleiterleuchtelements
zeigt. Ein unterschiedlicher Punkt verglichen mit der ersten Ausführungsform
ist, dass Streifen in drei Richtungen ausgebildet sind. Für
alle beigefügten Zeichnungen der zweiten Ausführungsform
zeigen ähnliche oder gleiche Bezugszeichen in der ersten
Ausführungsform ähnliche, äquivalente
oder gleiche Komponenten.
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Wie
in 4 gezeigt, beinhaltet ein Halbleiterleuchtelement 3 einen
Streifen 75a, einen Streifen 75b und einen Streifen 75c.
Der Streifen 75a erstreckt sich in der horizontalen Richtung
in der Figur, der Streifen 75b erstreckt sich in einer
Richtung, die um annähernd 120 Grad von dem Streifen 75a gedreht
ist, und der Streifen 75c erstreckt sich in einer Richtung,
die um annähernd 240 Grad von dem Streifen 75a gedreht
ist. Das Halbleiterleuchtelement 3 beinhaltet die p-Seitenelektrode 21 und
die Pad-Elektrode 22 an der oberen Oberfläche
und die n-Seitenelektrode 24 an der unteren Oberfläche,
so wie das Halbleiterleuchtelement 1 in der ersten Ausführungsform.
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Das
Halbleiterleuchtelement 3 in der Draufsicht ist mit einer
Sternform gebildet, die drei rechteckige Abschnitte in einem Zentrumsbereich
teilt. Die drei rechteckigen Abschnitte sind so konfiguriert, dass
sie gegeneinander um 120 Grad verdreht sind. Die Pad-Elektrode 22 einer
kreisförmigen Ausführung ist in dem Zentrumsabschnitt
angeordnet. Jeder der rechteckigen Abschnitte, bei denen eine schmalere
Breite mit der Pad-Elektrode 22 verbunden ist, ist als
ein Abschnitt ausgebildet, der sich von dem Zentrum der Sternform
erstreckt. Das Halbleiterleuchtelement 3 beinhaltet zwölf Streifen 75.
Zwei Paare der zwei Streifen 75a, zwei Paare der zwei Streifen 75b und
zwei Paare der zwei Streifen 75c sind an sechs Außenabschnitten
der Sternform ausgebildet, so dass sie senkrecht mit den sich erstreckenden
Abschnitten der Pad-Elektrode 22 gekreuzt sind. Jede der
zwei Streifen 75 sind jeweils parallel zueinander konfiguriert
und voneinander um einen vorgeschriebenen Abstand getrennt, ohne
einander zu kreuzen. Dementsprechend sind die zwölf Streifen 75 konfiguriert,
ohne einander zu kreuzen. Zwölf Winkel eines äußeren
Umfangsabschnitts der Sternform sind eliminiert, ohne ein Kreuzen
mit einer sich erstreckenden Linie der Streifen 75.
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Das
Halbleiterleuchtelement 3 ist auf dem n-leitenden Halbleitersubstrat
ausgebildet, das die R-Ebene, so wie die erste Ausführungsform,
aufweist. Außerdem kann das Halbleiterleuchtelement 3 Streifen 75 mit äquivalenten
Eigenschaften in verschiedenen Richtungen von 120 Grad durch Verwenden
der C-Ebene beinhalten. Die beiden Endabschnitte der Streifen 75 in
der Längsrichtung sind die Endoberflächen 27 in
einem Resonator der Laseremission und werden zum Beispiel durch
RIE (reaktives Ionenätzen) ausgebildet. Die beiden Endabschnitte
sind parallel zueinander und weisen eine flache und ebene Fläche
auf.
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Eine
Halbleiterleuchteinrichtung (nicht veranschaulicht) in der ersten
Abwandlung kann durch Ersetzen des Halbleiterleuchtelements 1 in
der ersten Ausführungsform durch das Halbleiterleuchtelement 3 gebildet
werden.
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Demzufolge
teilen die zwölf Streifen 75 in dem Halbleiterleuchtelement 3 den
Resonator des Halbleiterlasers und erstrecken sich in drei Richtungen,
ohne sich zu kreuzen. Das Halbleiterleuchtelement 3 kann
den Laser in sechs Richtungen emittieren. Jede der Richtungen weist
einen Unterschied von annähernd 120 Grad auf. Das Halbleiterleuchtelement 3 weist
denselben Effekt wie das Halbleiterleuchtelement 1 in der
ersten Ausführungsform auf. Außerdem kann ein
Winkelabstand der Laseremission auf 60 Grad festgelegt werden, was
kleiner als 90 Grad ist.
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Die
Halbleiterleuchteinrichtung mit dem darin angeordneten Halbleiterleuchtelement 3 weist
denselben Effekt wie die Halbleiterleuchteinrichtung 101 in
der ersten Ausführungsform auf. Als ein weiterer Effekt
können 24 Innenseitenoberflächen, nämlich das
auf der Innenseitenoberfläche geschichtete Fluoreszenzmaterial,
in Ausbreitung bestrahlt werden, so wie in dem Fall der Halbleiterleuchteinrichtung 101.
Jedoch kann, da das Halbleiterleuchtelement 3 den Laser
in sechs Richtungen emittieren kann, das Halbleiterleuchtelement 3 das
Umwandlungslicht durch Bestrahlen des Fluoreszenzmaterials auf der Innenseitenoberfläche
in größerer Ausbreitung erreichen. Da die Halbleiterleuchteinrichtung
in dieser Ausführungsform verglichen mit der Halbleiterleuchteinrichtung 101 weniger
Ungleichgewichte der Umwandlungslichtstärke durch eine
Position der Innenseitenoberfläche aufweist, kann die Halbleiterleuchteinrichtung
eine Lichtquelle mit gleichmäßigen Lichtverteilungscharakteristiken
sein.
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Außerdem
wird eine erste Abwandlung der zweiten Ausführungsform
mit Bezug auf 5 beschrieben, die eine schematische
Draufsicht ist, die eine Struktur eines Halbleiterleuchtelements
zeigt. Wie in 5 gezeigt, weist ein Halbleiterleuchtelement 4 eine
reguläre Sechsecksform auf. Das Halbleiterleuchtelement 4 weist
Enden von Streifen 85 auf den einander gegenüberliegenden
Rändern nahe bei den Winkeln auf. Ein Punkt, der von der
zweiten Ausführungsform verschieden ist, ist, dass die
Streifen 85 sich kreuzen. Die nachfolgend gegebene Erklärung
bezieht sich nur auf den Unterschied zu der zweiten Ausführungsform.
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Das
Halbleiterleuchtelement 4 weist eine Pad-Elektrode mit
Kreisform in einem Zentrum der regulären Sechsecksform
und mit erweiterten Abschnitten auf, die sich in Richtung auf die
Winkel zu den Außenabschnitten erstrecken. Streifen 85a, Streifen 85b und
Streifen 85c sind insgesamt als zwölf Streifen
ausgebildet und sind als Gruppen mit zwei Streifen gebildet, die
jeweils einen vorgeschriebenen Abstand zueinander aufweisen. Die
zwölf Streifen kreuzen die erweiterten Abschnitte der Pad-Elektrode 22 bei
120 Grad oder 240 Grad so, dass sie der Pad-Elektrode 22 mit
der Kreisform in dem Zentrum der regulären Sechsecksform
ausweichen.
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Eine
Halbleiterleuchteinrichtung (nicht veranschaulicht) in der ersten
Abwandlung der zweiten Ausführungsform kann durch Ersetzen
des Halbleiterleuchtelements 1 in der ersten Ausführungsform durch
das Halbleiterleuchtelement 4 gebildet werden.
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Demzufolge
weist das Halbleiterleuchtelement 4 denselben Effekt wie
das Halbleiterleuchtelement 3 in der zweiten Ausführungsform
auf. Die Halbleiterleuchteinrichtung mit dem darin angeordneten Halbleiterleuchtelement 4 weist
denselben Effekt wie die Halbleiterleuchteinrichtung in der zweiten
Ausführungsform auf.
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Außerdem
können als die zweite Abwandlung der zweiten Ausführungsform
eine geschichtete Struktur und ein Beugungsgitter ausgebildet werden, um
ein Halbleiterleuchtelement zu bilden, das einen DFB-artigen Resonator
aufweist, so wie bei der zweiten Abwandlung der ersten Ausführungsform.
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Eine
Halbleiterleuchteinrichtung (nicht veranschaulicht) in der zweiten
Abwandlung der zweiten Ausführungsform kann durch Ersetzen
des Halbleiterleuchtelements 1 durch das Halbleiterleuchtelement
in dieser Abwandlung gebildet werden.
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Als
ein Ergebnis weist das Halbleiterleuchtelement in dieser Abwandlung
denselben Effekt wie das Halbleiterleuchtelement 2 in der
ersten Abwandlung der zweiten Ausführungsform auf. Die
Halbleiterleuchteinrichtung mit dem darin angeordneten Halbleiterleuchtelement
in dieser Abwandlung weist denselben Effekt wie die Halbleiterleuchteinrichtung in
der ersten Abwandlung auf. Als ein weiterer Effekt weist die Halbleiterleuchteinrichtung
in dieser Abwandlung eine scharfe Emissionswellenlängenverteilung
von ungefähr 370 nm auf, was es ermöglicht, mehr
weißes Licht durch eine höhere Umwandlungseffizienz
des Fluoreszenzmaterials zu erhalten.
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Andere
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden dem
Fachmann durch Betrachtung der Beschreibung und Anwendung der hierin
offenbarten Erfindung offenkundig sein. Es ist beabsichtigt, dass
die Beschreibung und die beispielhaften Ausführungsformen
nur als beispielhaft betrachtet werden, wobei ein wahrer Umfang
und Grundgedanke der Erfindung durch die folgenden Ansprüche
angezeigt wird. Die Erfindung kann mit verschiedenen Veränderungen
innerhalb eines Bereichs durchgeführt werden, der nicht
von dem Hauptinhalt der Erfindung abweicht.
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Zum
Beispiel ist das Halbleiterleuchtelement in den Ausführungsformen
und den Abwandlungen auf einem n-leitenden Halbleitersubstrat durch
Kristallwachstum ausgebildet. Jedoch kann das Halbleiterleuchtelement
auf einem isolierenden Substrat durch Kristallwachstum ausgebildet
werden. In dem Fall des Kristallwachstums auf dem isolierenden Substrat
werden notwendigerweise zumindest zwei Elektroden auf der oberen
Oberfläche des Halbleiterleuchtelements ausgebildet. Positionen
einer Pad-Elektrode, einer Leiterform, die mit der Pad-Elektrode
verbunden ist, oder dergleichen, werden im Wesentlichen bei einer
Halbleiterleuchteinrichtung, die das Halbleiterleuchtelement beinhaltet, verändert.
In diesem Fall kann eine Flip-Chip-Kontaktierung (flip-chip-bonding)
anwendbar sein.
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Außerdem
besteht in den Ausführungsformen und den Abwandlungen das
Halbleiterleuchtelement zum Beispiel aus GaN-Kristall oder InGaN-Kristall.
Jedoch kann eine Verbindung kombiniert mit zumindest einem Element
aus der Gruppe von Al, In, Ga oder B als ein III-Gruppenelement,
das einen Emissionswellenlängen-Peak nahe bei 370 nm aufweist,
und mit N als ein V-Gruppenelement, SiC oder dergleichen als ein
Halbleiterleuchtelement gebildet werden.
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Außerdem
wird in den Ausführungsformen und den Abwandlungen ein
Paar von zwei oder drei Streifen bei einem Halbleiterleuchtelement
dargestellt. Jedoch kann ein Streifen oder ein Paar von mehr als
drei Streifen bei einem Halbleiterleuchtelement anwendbar sein.
Als ein weiterer Fall sind Streifen, die zum Beispiel zwei oder
drei Richtungen aufweisen, dargestellt. Jedoch können Streifen
mit mehr als vier Richtungen bei einem Halbleiterleuchtelement anwendbar
sein.
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Außerdem
weist in den Ausführungsformen und den Abwandlungen ein
Streifen eine rippenartige Struktur auf. Jedoch kann eine andere
Reflektionsindex-Wellenleiterartige (reflection-index guide-wave type)
Streifenstruktur oder dergleichen, zum Beispiel verdeckter Art (buried
type) oder dergleichen verwendet werden. Ferner kann auch eine Verstärkungs-Wellenleiterartige
(gain guide-wave type) Streifenstruktur oder dergleichen anwendbar
sein.
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Außerdem
wird in den Ausführungsformen und den Abwandlungen eine
SMD-Ausführung als eine Halbleiterleuchteinrichtung dargestellt.
Jedoch können auch eine als „Schalenausführung"
(shell-type) bezeichnete Struktur oder eine Radialausführung anwendbar
sein.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2007-29327 [0001]
- - JP 2000-275444 [0005, 0006, 0007]