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DE102008007701A1 - Biometrieverfahren auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers - Google Patents

Biometrieverfahren auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers Download PDF

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Abstract

Ein Biometrieverfahren auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers beinhaltet die folgenden Schritte: Erfassen des Wärmebilds des Fingers und Entnehmen eines Fingerabdruckbilds oder eines Fingervenenbilds aus dem Wärmebild, um so die Identität eines Benutzers entsprechend dem Fingerabdruckbild und/oder dem Fingervenenbild zu verifizieren.

Description

    • Priorität: 9. Februar 2007 Taiwan, Republik China 096104697
  • Die Erfindung betrifft ein Biometrieverfahren auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers, und spezieller ein Verfahren zum Verifizieren der Identität eines Benutzers abhängig von einem Fingerabdruckbild und einem Fingervenenbild. Ein für die Erfindung geeigneter Fingerabdruck-Erfassungschip ist in der Veröffentlichung Nr. US2004/0208345A1 eines US-Patents für die Anmelderin offenbart.
  • Die herkömmliche biometrische Verifizierung kann auf Grundlage eines Fingerabdrucks eines Fingers eines Benutzers ausgeführt werden. Die Fingerabdruckerkennung zeigt Vorteile hoher Genauigkeit und Zweckdienlichkeit, und der Algorithmus ist international standardisiert. Jedoch ist es möglich, dass einige Benutzer mit speziellen Arbeiten keinen Fingerabdruck liefern können. Beispielsweise ist der Finger eines Zementarbeiters oder Chemiearbeiters dadurch, dass er lange Zement oder Chemikalien ausgesetzt war, erodiert, so dass am Finger kein ersichtlicher Fingerabdruck vorhanden ist. Ein beliebiger Fingerabdrucksensor, wie ein optischer Sensor, ein Drucksensor, ein kapazitiver Sensor oder ein Sensor vom Typ mit elektrischem Feld, kann von einem Benutzer dieser Art keinen Fingerabdruck erfassen. Einige Techniken haben behauptet, dass der Fingerabdruck an der Hautschicht unter der Hautoberfläche erfasst werden kann. Jedoch haften im Allgemeinen Schmutz, Öl und beliebige andere Substanzen am Finger an, und sie stören so die Erfassung der Hautschicht. Wenn der Finger nass ist, kann der herkömmliche Fingerabdrucksensor kein gutes Fingerabdruckbild erfassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Biometrieverfahren zu schaffen, durch das ein Benutzer auch dann durch eine Messung an einem Finger identifiziert werden kann, wenn der Finger keinen sauberen Fingerabdruck liefert.
  • Diese Aufgabe ist durch das Verfahren gemäß dem beigefügten Anspruch 1 gelöst. Dabei wird eine Wärmeaufnahme verwendet. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.
  • Der Erfinder hat bereits in US2004/0208345A1 einen thermoelektrischen Sensor zur thermischen Erfassung eines Fingerabdruckbilds offenbart. Es wird ein Arrayelement entsprechend dem thermoelektrischen Messprinzip so hergestellt, dass die Kämme und Furchen am Finger erfasst werden können. Das Messelement arbeitet auf Grundlage des Prinzips einer Messung der Wärmeleitung (Temperaturdifferenz) am kontaktierten Körper, oder des Prinzips des Erfassens infraroter Wärmestrahlung, die vom Finger in einem engen Spalt an die Messelemente emittiert wird. Verschiedene Substanzen, wie Wasser und die Haut (ein befeuchteter Finger) oder Luft und die Haut (ein trockener Finger) zeigen verschiedene Wärmeleitungseigenschaften und verschiedene Infrarotmaterialeigenschaften. So können verschiedene Bilder mit verschiedenen Kontrasten erhalten werden, so dass eine Fingerabdruckerkennung ausgeführt werden kann. Durch die Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Erfassen der Venen eines Fingers auf Grundlage des Messprinzips des Sensors geschaffen, so dass ein Benutzer ohne erkennbares Fingerabdruckmuster an einem Finger verifiziert werden kann und ein echter Finger und ein Fälschungsfinger unterschieden werden können.
  • Die 6 ist eine schematische Darstellung, die einen thermoelektrischen Sensor für ein thermisches Fingerabdruckbild zeigt, wie dies in US2004/0208345A1 offenbart ist. Wie es aus der 6 erkennbar ist, besteht jedes Messelement 10' aus einem integrierten Schaltkreis, der durch einen Prozess für derartige Schaltkreise, insbesondere CMOS-Herstellprozesse, hergestellt wurde. Die Grundstruktur des Messelements 10' beinhaltet ein Siliciumsubstrat 100, eine durch LOCOS (local oxidation of sili con) hergestellte Schicht 101, einen Thermostapel mit mindestens einem Thermoelement 102 oder vielen in Reihe geschalteten Thermoelementen, und ein Wärmetransportrohr 400. Der Thermostapel verfügt über einen Heißübergang 200 im zentralen Teil der LOCOS-Schicht 101 sowie einen Kaltübergang 300 auf einer dünnen Oxidschicht (nicht dargestellt) um die LOCOS-Schicht 101 herum. Die Struktur des Wärmetransportrohrs 400 beinhaltet mindestens eine metallische Verbindungsschicht und mindestens einen Metallstopfen in einem Durchgangsloch. Das Wärmetransportrohr 400 ist zwischen dem zentralen Abschnitt der LOCOS-Schicht 101 und einer Passivierungsschicht 106 an der äußersten Fläche ausgebildet.
  • Ein Fingerabdruckbild verfügt über einen Fingerabdruckkamm 20 und eine Fingerabdruckfurche 21. Wenn der Fingerabdruckkamm 20 mit dem Messelement 10' in Kontakt steht oder sich ihm annähert, wird zwischen ihm und dem Messelement 10' Infrarotstrahlung erzeugt und über den Festmaterial-Wärmeleitmechanismus in Richtungen transferiert, die durch die zwei Pfeile dargestellt sind. Die meiste Wärme kann zum Heißübergang 200 des Thermostapels auf der LOCOS-Schicht 101 über das Wärmetransportrohr 400 übertragen werden, und sie wird dann in verschiedenen Richtungen durch den Heißübergang 200 übertragen. Daher wird zwischen dem Heißübergang 200 und dem Kaltübergang 300 eine Temperaturdifferenz ΔT erzeugt. Das Messelement 10' erfasst mittels der Temperaturdifferenz ΔT ein Spannungssignal, um zu beurteilen, ob Kontakt mit dem Fingerabdruckkamm 20 besteht oder nicht. Das vom Messelement 10' erzeugte Spannungssignal ist durch die folgende Gleichung darstellbar: V = NαΔT (1),wobei N die Anzahl der in Reihe geschalteten Thermoelemente ist und α der Seebeck-Koeffizient (V/°C) eines einzelnen Thermoelements ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das Wärmetransportrohr 400 die Temperaturdifferenz verstärken kann, um die maximale Temperatur differenz zwischen dem Heißübergang 200 und dem Kaltübergang 300 des Thermoelements 101 zu erzeugen. Gemäß dieser Eigenschaft können ein Fingerabdruckbild und ein Fingervenenbild erfasst werden, so dass der Grundgedanke gemäß US2004/0208345A1 erweitert werden kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert.
  • 1 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen eines Biometrieverfahrens auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 zeigt das durch das Biometrieverfahren der Ausführungsform erfasste Wärmebild.
  • 3 zeigt ein aus dem Wärmebild der 2 entnommenes Fingerabdruckbild.
  • 4 zeigt ein aus dem Wärmebild der 2 entnommenes Fingervenenbild.
  • 5 ist ein Kurvenbild, das die Beziehung zwischen einem ersten mittleren Pegel und einem zweiten mittleren Pegel zeigt.
  • 6 ist eine schematische Darstellung, die einen thermoelektrischen Sensor zur Wärmebildaufnahme eines Fingerabdrucks gemäß US2004/0208345A1 ist.
  • Venen sind in einem Muster, das ein eindeutiges Merkmal einer Person ist, über einen Finger verteilt. Durch die Erfindung ist ein Biometrieverfahren auf Grundlage des Wärmebilds eines Fingers geschaffen. Es wird eine Messelementvorrichtung vom Thermotyp oder Infrarottyp, die mit einem Finger in Kontakt tritt oder sich ihm annähert, in Verbindung mit der Signal- oder Datenvor gehensweise gemäß der Erfindung verwendet, damit ein Wärmebild aus einem Fingerabdruckbild und einem Fingervenenbild erhalten werden kann. Das Prinzip des Messelements findet sich im o. g. Dokument US2004/0208345A1 , in dem ein thermoelektrischer Sensor offenbart ist. Auch kann der Sensor von anderem Typ sein, wie ein pyroelektrischer Sensor, ein bolometrischer Sensor oder irgendein Temperatursensor oder Infrarotsensor vom Kontakttyp oder vom kontaktfreien Typ. Wenn der Fingerabdruck eines Benutzers erodiert ist, kann die Identität des Benutzers durch sein Fingerabdruckbild verifiziert werden. Wenn immer noch ein Fingerabdruck des Benutzers vorhanden ist, kann seine Identität durch das Fingerabdruckbild und/oder das Fingervenenbild verifiziert werden. Das Fingervenenbild kann alleine dann erhalten werden, wenn der Finger echt ist und lebt, da die Temperatur der Venen erhöht ist. So kann ein echter und lebender Finger durch ein Fingervenenbild erkannt werden.
  • Anhand der 1 wird nun ein Biometrieverfahren gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • Als Erstes wird in einem Schritt S01 eine Messelementvorrichtung bereit gestellt, um ein Wärmebild 10 eines Fingers zu erfassen, wie es in der 2 dargestellt ist. Das Wärmebild 10 kann ein Fingerabdruckbild 12 und ein Fingervenenbild 14 oder nur eines derselben beinhalten. Beispielsweise enthält das Wärmebild 10 der 2 mehrere Pixelpunkte P1 bis P4. Der Pixelpunkt P1 entspricht einem Überlappungsabschnitt zwischen einem Fingerabdruckbildkamm und einer Fingervene. Der Pixelpunkt P2 entspricht einem Abschnitt, in dem ein Kamm vorhanden ist, jedoch keine Vene. Der Pixelpunkt P3 entspricht einem Abschnitt, in dem eine Vene vorhanden ist, jedoch kein Kamm (oder eine Furche). Der Pixelpunkt P4 entspricht einem Abschnitt, in dem weder eine Vene noch eine Furche vorhanden sind. Bei dieser Ausführungsform ist angenommen, dass der Spannungspegel des Pixelpunkts P1 der Höchste ist. Daher verfügen die Pixelpunkte P1 bis P4 über je weilige mittlere Pegel L1 bis L4, entsprechend der 5. Beispielsweise besteht das Fingervenenbild 14 aus den Pixelpunkten P1 und P3. Jedoch ist es auch möglich, das Fingervenenbild 14 entsprechend der Verteilung der Pixelpunkte P1 und einem mathematischen Modell herzuleiten. Beispielsweise besteht das Fingerabdruckbild 12 aus den Pixelpunkten P1 und P2. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, ein Signalausgangsfenster über L2 einzustellen, damit das Signal einer zu den Pixelpunkten P1 gehörenden Verteilung erhalten werden kann und die Information der Pixelpunkte P3 und P4 ausgefiltert wird. Dann kann das Fingervenenbild durch mathematische Berechnung erhalten werden. Außerdem kann das Fingervenenbild auch durch einen integrierten Schaltkreis mit der o. g. mathematischen Berechnung erhalten werden. Der integrierte Schaltkreis ist in einem Chip ausgebildet, so dass das Fingervenenbild direkt erhalten werden kann und die Probleme des Systemdesigns verringert werden können.
  • Dann werden, in einem Schritt S02, das Fingerabdruckbild 12 und/oder das Fingervenenbild 14 aus dem Wärmebild 10 entnommen.
  • Als Nächstes wird, in einem Schritt S03, beurteilt, ob eine Fingerschablone vorhanden ist. Wenn eine Fingerschablone vorhanden ist, kann in einem Schritt S05 eine Übereinstimmungsprüfoperation für Fingerdaten ausgeführt werden. Die Fingerschablone kann eine Fingerabdruckschablone und eine Fingervenenschablone enthalten. Der Schritt S05 kann entsprechend verschiedenen Vorgehensweisen realisiert werden. Beispielsweise kann eine Grafikmustererkennung oder eine Erkennung von Minutiapunkten ausgeführt werden. Das Vergleichsergebnis kann entsprechend der Ähnlichkeit zur Fingerabdruckschablone und/oder zur Fingervenenschablone erhalten werden. Dann wird in einem Schritt S06 beurteilt, ob bei der Übereinstimmungsprüfoperation für die Fingerdaten Übereinstimmung besteht. Wenn dies der Fall ist, endet die Prozedur, andernfalls geht der Prozess zum Schritt S01 zurück.
  • Demgemäß beinhaltet das Biometrieverfahren gemäß der Erfindung ferner die folgenden Schritte. Als Erstes wird das Fingerabdruckbild mit der Fingerabdruckschablone verglichen, um ein erstes Vergleichsergebnis zu erhalten, das einer Ähnlichkeit von beispielsweise 90% entsprechen kann. Als Nächstes wird das Fingervenenbild mit der Fingervenenschablone verglichen, um ein zweites Vergleichsergebnis zu erhalten. Dann wird die Identität des Benutzers entsprechend dem ersten und/oder dem zweiten Vergleichsergebnis verifiziert.
  • Wenn ein Vergleich entsprechend Minutiapunkten ausgeführt wird, kann der Schritt des Vergleichens des Fingerabdruckbilds mit der Fingerabdruckschablone die folgenden Schritte beinhalten: Entnehmen einer Anzahl erster Minutiapunkte aus dem Fingerabdruckbild, um diese mit der Fingerabdruckschablone zu vergleichen. Außerdem kann der Schritt des Vergleichens des Fingervenenbilds mit der Fingervenenschablone die folgenden Schritte beinhalten: Entnehmen mehrerer zweiter Minutiapunkte aus dem Fingervenenbild und Vergleichen derselben mit der Fingervenenschablone.
  • Wenn der Vergleich entsprechend einem Grafikmuster ausgeführt wird, werden der Schritt zum Vergleichen des Fingerabdruckbilds mit der Fingerabdruckschablone und der Schritt des Vergleichens des Fingervenenbilds mit der Fingervenenschablone durch einen Grafikmustervergleich ausgeführt.
  • Wenn keine Fingerschablone existiert, muss diese registriert werden, wie es durch einen Schritt S04 dargestellt ist. So werden im Schritt S04 das Fingerabdruckbild und das Fingervenenbild verarbeitet und dann in einer Speichereinheit abgespeichert, um als Fingerabdruckschablone bzw. Fingervenenschablone zu dienen. Die Daten der Fingerabdruckschablone und der Fingervenenschablone können Grafikdaten oder Daten zu Minutiapunkten sein. Wenn die Daten der Fingerabdruckschablone und der Fingervenenschablone Daten zu Minutiapunkten sind, kann das Fingervenenbild gemäß der Erfindung ferner die folgenden Schritte beinhalten. Als Erstes werden aus dem Fingerabdruckbild mehrere erste Minutiapunkte entnommen. Dann werden aus dem Fingervenenbild mehrere zweite Minutiapunkte entnommen. Schließlich werden die ersten und die zweiten Minutiapunkte in einer Speichereinheit abgespeichert, um als Fingerabdruckschablone bzw. Fingervenenschablone zu dienen.
  • Gemäß dem Biometrieverfahren gemäß der Erfindung können der Fingerabdruck und die Vene eines Fingers erkannt werden. Wenn der Fingerabdruck eines Benutzers erodiert ist und demgemäß kein Fingerabdruck erfasst werden kann, oder wenn zu beurteilen ist, ob ein echter Finger vorliegt, kann die Fingervene verifiziert werden, so dass das Verifizierergebnis zuverlässiger wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - TW 096104697 [0001]
    • - US 2004/0208345 A1 [0001, 0005, 0006, 0008, 0015, 0016]

Claims (8)

  1. Biometrieverfahren mit den folgenden Schritten: Erfassen eines Wärmebilds eines Fingers; und Entnehmen eines Fingerabdruckbilds und/oder eines Fingervenenbilds aus dem Wärmebild.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Vergleichen des Fingerabdruckbilds mit einer Fingerabdruckschablone, um ein erstes Vergleichsergebnis zu erhalten; Vergleichen des Fingervenenbilds mit einer Fingervenenschablone, um ein zweites Vergleichsergebnis zu erhalten; und Verifizieren der Identität eines Benutzers entsprechend dem ersten und/oder dem zweiten Vergleichsergebnis.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch: der Schritt des Vergleichens des Fingerabdruckbilds mit der Fingerabdruckschablone Folgendes beinhaltet: Entnehmen mehrerer erster Minutiapunkte aus dem Fingerabdruckbild und Vergleichen derselben mit der Fingerabdruckschablone; und der Schritt des Vergleichens des Fingervenenbilds mit der Fingervenenschablone Folgendes beinhaltet: Entnehmen mehrerer zweiter Minutiapunkte aus dem Fingervenenbild und Vergleichen derselben mit der Fingervenenschablone.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch: der Schritt des Vergleichens des Fingerabdruckbilds mit der Fingerabdruckschablone und der Schritt des Vergleichens des Fingervenenbilds mit der Fingervenenschablone durch einen Grafikmustervergleich ausgeführt werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Identität eines Benutzers entsprechend sowohl dem ersten als auch dem zweiten Fingervenenbild verifiziert wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch: Entnehmen mehrerer erster Minutiapunkte aus dem Fingerabdruckbild; Entnehmen mehrerer zweiter Minutiapunkte aus dem Fingervenenbild; und jeweiliges Speichern der ersten und der zweiten Minutiapunkte in einer Speichereinheit, damit sie als Fingerabdruckschablone bzw. Fingervenenschablone dienen.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Bereitstellen einer Messelementvorrichtung zum Erfassen des Wärmebilds des Fingers.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch sowohl das Fingerabdruckbild als auch das Fingervenenbild aus dem Wärmebild entnommen werden.
DE102008007701A 2007-02-09 2008-02-06 Biometrieverfahren auf Grundlage eines Wärmebilds eines Fingers Withdrawn DE102008007701A1 (de)

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