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DE102008006123A1 - Radialkolbenmaschine - Google Patents

Radialkolbenmaschine Download PDF

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DE102008006123A1
DE102008006123A1 DE200810006123 DE102008006123A DE102008006123A1 DE 102008006123 A1 DE102008006123 A1 DE 102008006123A1 DE 200810006123 DE200810006123 DE 200810006123 DE 102008006123 A DE102008006123 A DE 102008006123A DE 102008006123 A1 DE102008006123 A1 DE 102008006123A1
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DE
Germany
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radial piston
commutator
piston machine
lifting ring
phase shift
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Withdrawn
Application number
DE200810006123
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English (en)
Inventor
Jörg Dantlgraber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B13/00Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
    • F01B13/04Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
    • F01B13/06Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
    • F01B13/061Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Offenbart ist eine Radialkolbenmaschine mit einer Vielzahl von in Radialrichtung verschiebbaren, in einem Zylinderstern gelagerten Kolben, deren aus dem Zylinderstern herausragende Endabschnitte an einem Hubring abgestützt sind, so dass bei einer Drehung des Zylindersterns die Kolben entsprechend einer vom Hubring vorgegebenen Hubkurve einen Hub durchführen bzw. durch entsprechende Druckbeaufschlagung und Druckentlastung der Kolben sich der Zylinderstern relativ zum Hubring dreht. Ein von jedem Kolben und dem Zylinderstern begrenzter Arbeitsraum ist über einen Kommutator mit einem Druckmittelzulauf bzw. einem Druckmittelablauf verbindbar. Erfindungsgemäß kann die Position des Kommutators mit Bezug zu der Hubkurve im Sinne einer Phasenverschiebung verstellt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenmaschine mit veränderlichem Förder- oder Schluckvolumen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Derartige Radialkolbenmaschinen sind als Mehrhubradialkolbenmaschine ausgebildet, wobei eine Vielzahl von Kolben in einem drehbar gelagerten Zylinderstern in Radialrichtung verschiebbar geführt sind. Aus dem Zylinderstern in Radialrichtung herausragende Endabschnitte der Kolben liegen über Kolbenschuhe an einer Innenumfangsfläche eines Hubrings an, die mit Steuernocken ausgeführt ist, so dass bei einer Relativdrehung zwischen Zylinderstern und dem feststehenden Hubring die Kolben in Radialrichtung verfahren werden, so dass vom Zylinderstern und von den Kolben begrenzte Arbeitsräume zyklisch vergrößert oder verkleinert werden. Die Arbeitsräume werden entsprechend der Kolbenposition zyklisch mit einem Druckmittelzulauf oder einem Druckmittelablauf verbunden, wobei in einer stirnseitig ausgebildeten Steuerscheibe entsprechende Steueröffnungen und Steuerkanäle ausgebildet sind, um den jeweiligen Arbeitsraum mit dem Druckmittelzulauf oder dem Druckmittelablauf zu verbinden. Der Grundaufbau einer derartigen Radialkolbenmaschine ist aus der DE 198 32 196 A1 bekannt.
  • Nachteilig an dieser Lösung ist, dass das Förder- oder Schluckvolumen der Arbeitsmaschine nicht verstellbar ist.
  • In der DE 36 37 174 A1 ist eine Radialkolbenmaschine beschrieben, bei der Arbeitsräume zur Veränderung des Förder-/Schluckvolumens über ein Wegeventil miteinander verbunden und vom Druckmittelzulauf und vom Druckmittelablauf abgesperrt werden, so dass diese Arbeitsräume praktisch "abgeschaltet" sind und entsprechend das Förder-/Schluckvolumen verringert wird. Eine entsprechende Lösung ist auch in der US 4,724,742 gezeigt.
  • Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass die Veränderung des Förder-/Schluckvolumens nur stufenförmig mit vergleichsweise großen Volumenunterschieden erfolgen kann, so dass eine exakte Anpassung an den Druckmittelbedarf nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Wegeventil mit den erforderlichen Druckmittelkanälen in die Hydromaschine integriert werden muss, so dass ein erheblicher vorrichtungstechnischer Aufwand erforderliche ist, um eine der artige stufenweise Umschaltung des Förder-/Schluckvolumens zu realisieren. Des Weiteren kann es beim Umschalten des Wegeventils zu Druckspitzen kommen, die zu einer Schädigung der Bauelemente oder zu einer Geräuschemission führen.
  • In dem Fachbuch "Grundlagen der Hydraulik"; Horst-W. Grollius; Fachbuchverlag Leipzig; 3. aktualisierte Auflage; 2006" ist eine Radialkolbenmaschine gezeigt, bei der der Hubring mit einer zylindrischen Steuerfläche ausgeführt ist und die Kolbenbewegung durch eine exzentrische Anordnung des Hubrings mit Bezug zum Zylinderstern bewirkt wird. Bei einer derartigen Lösung kann das Förder-/Schluckvolumen durch Verstellen der Exzentrizität zwischen Hubring und Zylinderstern verstellt werden.
  • Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Radialkolbenmaschine der eingangs genannten Bauart zu schaffen, bei der das Förder-/Schluckvolumen auf einfache Weise veränderbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Radialkolbenmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß hat die Radialkolbenmaschine eine Vielzahl von in einem drehbar gelagerten Zylinderstern verschiebbar geführtern Kolben, die gegen einen stillstehenden Hubring vorgespannt sind und jeweils mit dem Zylinderraum einen Arbeitsraum begrenzen. Die Arbeitsräume der Radialkolbenmaschine sind über in einem Kommutator ausgebildete Steuerkanäle mit einem Druckmittelzulauf und/oder Druckmittelablauf verbindbar. Erfindungsgemäß kann die Relativposition des Kommutators über eine Stelleinrichtung im Sinne einer Phasenverschiebung mit Bezug zum Hubring verstellt werden, so dass – je nach Drehrichtung und Drehwinkel – eine Phasenanschnittsteuerung, eine Phasenabschnittsteuerung oder eine Phasenausschnittsteuerung ermöglicht wird. Dadurch kann beispielswiese durch im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen verspätetes oder früheres Öffnen einer Druckmittelverbindung zwischen Arbeitsraum und Niederdruck das Schluck-/Fördervolumen stufenlos verändert werden, so dass auch die bei herkömmlichen Lösungen auftretenden Pulsationen des Förder- oder Saugvolumenstroms vermieden oder zumindest verringert werden können.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Variante der Erfindung ist der Kommutator drehbar gelagert, so dass er zur Einstellung der Phasenverschiebung um einen vorbestimmten Drehwinkel verschwenkt werden kann.
  • Das Verstellen des Kommutators erfolgt über einen geeigneten Aktuator, beispielsweise ein Piezostellelement, einen hydraulischen oder pneumatischen Aktuator oder ein elektromagnetisches Stellglied, der sich relativ einfach in ein Gehäuse der Radialkolbenmaschine integrieren lässt.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Zylinderstern und Hubring zentrisch angeordnet. Prinzipiell könnte eine Variante mit verstellbarem Kommutator auch bei einer Lösung mit exzentrisch angeordnetem Hubring vorgesehen werden.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Radialkolbenmaschine als mehrhubiger Radialkolbenmotor ausgeführt.
  • Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
  • Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch einen Radialkolbenmotor und
  • 2 einen Radialschnitt durch den Radialkolbenmotor aus 1.
  • Der Grundaufbau des in 1 dargestellten Ausführungsbeispiels ist in der DE 198 32 696 A1 ausführlich beschrieben, so dass hier nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Einzelheiter erläutert werden und im Übrigen auf den genannten Stand der Technik verwiesen wird.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den 1 und 2 dargestellten Radialkolbenmotors erläutert, wie erwähnt kann die Radialkolbenmaschine jedoch auch entsprechend als Pumpe ausgeführt sein.
  • Gemäß dem in 1 dargestellten Längsschnitt entlang der Schnittlinie I-I in 2 und dem in 2 dargestellten Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in 1 hat der Radialkolbenmotor 1 ein zweiteiliges Gehäuse mit zwei Gehäusetöpfen 2, 4 zwischen denen ein Hubring 6 dichtend angeordnet ist. In dem Gehäuse 2, 4 ist eine Abtriebswelle 8 über eine Wälzlageranordnung 10, 12 gelagert, die sowohl Axial- als auch Radialkräfte aufnehmen kann. Über die Abtriebswelle 8 kann zum Beispiel ein Rad eines Fahrzeugs angetrieben werden.
  • Die Abtriebswelle 8 ist mit einer Aussenverzahnung 14 ausgeführt, die mit einer Innenverzahnung 16 eines Zylindersterns 18 kämmt, in dem eine Vielzahl von im Außenumfang des Zylindersterns 18 mündenden Zylinderbohrungen 20 ausgebildet sind. In diesen ist jeweils ein Kolben 22 in Radialrichtung verschiebbar geführt. Gemäß dem Radialschnitt in 2 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel 8 Kolben im Zylinderstern 18 gelagert. In dem Längsschnitt gemäß 1 ist der in 2 unten liegende Kolben nicht sichtbar, da die Schnittebene in dem unter der Achse 24 liegenden Bereich (siehe 2) schräg angestellt ist und zwischen zwei Kolben 22 bzw. Zylinderbohrungen 20 verläuft.
  • Jeder Kolben 22 und die zugeordnete Zylinderbohrung 20 begrenzen einen Arbeitsraum 26, der durch einen im Parallelabstand zu einer Achse 24 verlaufenden Kanal 27 in einer in 1 links liegenden Stirnfläche 28 des Zylindersterns 18 mündet. D. h., in dieser Stirnfläche münden eine Vielzahl von jeweils einem der Arbeitsräume 26 zugeordneten Kanälen 27, über die Druckmittel in den Arbeitsraum 26 bzw. aus dem Arbeitsraum 26 strömen kann. An der Stirnfläche 28 des drehbaren Zylindersterns 18 liegt eine Steuerscheibe – im Folgenden Kommutator 30 genannt – dichtend an. Dieser hat eine Innenbohrung 32 und ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit seinem abgestuften Außenumfang drehbar an einer abgestuften Lageraufnahme 34 des in 1 linken Gehäusetopfs 2 gelagert.
  • Am Außenumfang des Kommutators 30 sind zwei umlaufende Ringnuten 38, 40, ausgebildet, die jeweils gemeinsam mit der benachbarten Umfangsfläche des Gehäusetopfs 2 einen Ringraum 38, 40 ausbilden, wobei der eine Ringraum 38 über einen in 1 gestrichelt angedeuteten Zulaufanschluss P an eine einen Systemdruck führende Leitung und der andere Ringraum 40 über einen Tankanschluss T an einen Tank oder an Niederdruck anschließbar ist. In dem Ringraum 38 münden eine Vielzahl von Zulaufkanälen 42, die im Parallelabstand zur Achse 24 ausgebildet sind und je nach Drehposition mit dem Kanal 27 eines Arbeitsraums 26 in Überdeckung bringbar sind, so dass dann Druckmittel dem jeweiligen Arbeitsraum 26 zuströmen kann. D. h., im Kommutator 30 sind eine der Kolbenanzahl entsprechende Anzahl von Zulaufkanälen 42 ausgebildet. Entsprechend sind im Kummutator 30 noch eine Vielzahl von in 1 gestrichelt angedeuteten Ablaufkanälen 44 ausgebildet, die einerseits im weiteren Ringraum 40 und andererseits je nach Drehposition mit einem Kanal 27 in Überdeckung bringbar sind, um Druckmittel aus dem Arbeitsraum 26 zum Tank hin abzuführen.
  • Wie sich insbesondere aus der Darstellung gemäß 2 ergibt, ist eine Innenumfangsfläche 46 des Hubrings 6 als Steuer- oder Hubkurve mit einer Vielzahl von Steuernocken 48 ausgeführt, wobei die Anzahl und Geometrie der einzelnen Nocken so gewählt ist, dass beim dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils zwei Kolben 22 am äußeren bzw. inneren Totpunkt angeordnet sind, während die dazwischen liegenden Kolben sich in einer entsprechend dazu versetzten Hubposition befinden. Konkret sind bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel den acht Kolben 22 sechs Steuernocken 48 zugeordnet. Die Kolben 22 sind über Rollen 54 an der Hubkurve des Hubrings 6 abgestützt.
  • In der Darstellung gemäß 2 sind zum besseren Verständnis die Mündungsbereiche der Zulaufkanäle 42 und der Ablaufkanäle 44 zeichnerisch radial nach außen versetzt und vergrößert dargestellt – wie sich aus 1 ergibt, münden diese konkret im Bereich der Kanäle 27 ein, die in der Darstellung gemäß 2 sowohl an ihrer konkreten Position (Mündung im Arbeitsraum 26) als auch in der Relativposition zu den zur Erläuterung radial nach außen gezogenen Zulauf- und Ablaufkanälen 42, 44 dargestellt sind. Dabei sind die Mündungsbereiche der Zulaufkanäle 42 als Zulaufsteuerfenster 50 und die Mündungsbereiche der Ablaufkanäle 44 als Ablaufsteuerfenster 52 eingezeichnet, die jeweils einen etwa rechteckförmigen Querschnitt haben und auf einem gemeinsamen Teilkreis liegen. Die ebenfalls in 2 schematisch eingezeichneten Mündungsbereiche der Kanäle 27 sind etwa kreisförmig angeordnet, wobei der Abstand zwischen zwei benachbarten Zulauf- und Ablaufsteuerfenstern 50, 52 so gewählt ist, dass der zwischen zwei Fenstern verbleibende Steg im Bereich der inneren und äußeren Totpunkte der Kolben 22 den jeweiligen Kanal 27 überdeckt, so dass der Arbeitsraum 26 sowohl zum Zulaufanschluss P als auch zum Ablaufanschluss T abgesperrt ist.
  • Die anderen Kolben 22 befinden sich entsprechend in Zwischenpositionen, in denen entweder ein Zulaufsteuerfenster 50 oder ein Ablaufsteuerfenster 52 mit dem Mündungsbereich eines Kanals 27 überdeckt. In dem Fall, in dem das Zulaufsteuerfenster 50 zum Kanal 27 offen ist, kann mit Systemdruck beaufschlagtes Druckmittel über den Druckanschluss P, den Ringraum 38, den Zulaufkanal 42 und den Kanal 27 in den betreffenden Arbeitsraum 26 einströmen, so dass der Kolben 22 von innen her mit Hochdruck beaufschlagt ist und somit in Radialrichtung nach Außen gedrängt wird. Diese Kraft wirkt über die Rolle 54 auf den Hubring 6, so dass entsprechend der Geometrie der Hubkurve ein Drehmoment auf den Zylinderstern 18 ausgeübt wird und dieses in der Pfeilrichtung gemäß 2 verdreht wird, so dass die Rolle 54 entlang des – im Uhrzeigersinn nach 2 betrachtet – in Radialrichtung nach außen abfallenden Teils der jeweiligen Nocke 48 in 2 abläuft und der Arbeitsraum 26 entsprechend vergrößert wird. Bei Erreichen des äußeren Totpunktes wird der Kanal 27 abgesperrt und bei einer weiteren Drehung die Druckmittelverbindung vom Arbeitsraum 26 zum Ablaufsteuerfenster 52 und damit zum Ablaufkanal 44 aufgesteuert, so dass das Druckmittel drucklos aus dem Arbeitsraum 26 über den Kanal 27, den Ablaufkanal 44, den Ringraum 40 und den Tankanschluss T zum Tank abströmen kann.
  • Insofern unterscheidet sich die Funktion der Radialkolbenmaschine nicht von derjenigen herkömmlicher Lösungen.
  • Bisher wurde der Kommutator 30 stets drehfest im Pumpengehäuse aufgenommen – wie vorstehend erläutert, ist bei der erfindungsgemäßen Lösung der Kommutator 30 drehbar in dem Gehäusetopf 2 aufgenommen. Die Drehwinkelposition des Kommutators 30 mit Bezug zur Hubkurve (Nocken 48) kann mittels eines Aktuators 56 eingestellt werden, der an einem am Außenumfang des Kommutators 30 in Radialrichtung vorspringenden Mitnehmer 58 angreift. Durch Betätigung des Aktuators 56 kann die Relativposition der Steuerfenster 50, 52 zur Hubkurve verstellt werden, so dass beispielsweise bereits vor dem Erreichen des äußeren Totpunktes eine Druckmittelverbindung zum Tank aufgesteuert und entsprechend das Schluckvolumen des Radialkolbenmotors verringert wird. Entsprechend kann auch die Druckmittelverbindung zum Ablauf durch geeignete Verschwenkung des Kommutators länger, d. h. über den äußeren Totpunkt hinaus offengehalten werden, um das Schluckvolumen zu verringern. Prinzipiell kann durch eine derartige Relativverschwenkung des Kommutators 30 mit Bezug zur Hubkurve eine Phasenanschnitts-, Phasenabschnitts- oder eine Phasenausschnittssteuerung eingstellt werden, in denen der Arbeitsraum vor, nach oder zwischen den Totpunkten mit dem Niederdruck verbunden wird.
  • Es zeigte sich, dass trotz einer derartigen Phasenverschiebung die Geräuschemission des vergleichsweise langsam laufenden Radialkolbenmotors 1 vergleichsweise gering ist, wobei die stufenlose Verstellbarkeit des Schluckvolumens eine optimale Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen ermöglicht und auch eine Pulsation des Druckmittelvolumenstroms weitestgehend verringert werden kann.
  • Offenbart ist eine Radialkolbenmaschine mit einer Vielzahl von in Radialrichtung verschiebaren, in einem Zylinderstern gelagerten Kolben, deren aus dem Zylinderstern herausragende Endabschnitte an einem Hubring abgestützt sind, so dass bei einer Drehung des Zylindersterns die Kolben entsprechend einer vom Hubring vorgegebenen Hubkurve einen Hub durchführen bzw. durch entsprechende Druckbeaufschlagung und Druckentlastung der Kolben sich der Zylinderstern relativ zum Hubring dreht. Ein von jedem Kolben und dem Zylinderstern begrenzter Arbeitsraum ist über einen Kommutator mit einem Druckmittelzulauf bzw. einem Druckmittelablauf verbindbar. Erfindungsgemäß kann die Position des Kommutators mit Bezug zu der Hubkurve im Sinne einer Phasenverschiebung verstellt werden.
  • 1
    Radialkolbenmotor
    2
    Gehäusetopf
    4
    Gehäusetopf
    6
    Hubring
    8
    Abtriebswelle
    10
    Wälzlager
    12
    Wälzlager
    14
    Aussenverzahnung
    16
    Innenverzahnung
    18
    Zylinderstern
    20
    Zylinderbohrung
    22
    Kolben
    24
    Achse
    26
    Arbeitsraum
    27
    Kanal
    28
    Stirnfläche
    30
    Kommutator
    32
    Innenbohrung
    34
    Lageraufnahme
    38
    Ringraum
    40
    Ringraum
    42
    Zulaufkanal
    44
    Ablaufkanal
    46
    Innenumfangsfläche
    48
    Nocke
    50
    Zulaufsteuerfenster
    52
    Ablaufsteuerfenster
    54
    Rolle
    56
    Aktuator
    58
    Mitnehmer
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19832196 A1 [0002]
    • - DE 3637174 A1 [0004]
    • - US 4724742 [0004]
    • - DE 19832696 A1 [0018]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - "Grundlagen der Hydraulik"; Horst-W. Grollius; Fachbuchverlag Leipzig; 3. aktualisierte Auflage; 2006" [0006]

Claims (6)

  1. Radialkolbenmaschine mit veränderlichem Förden- oder Schluckvolumen, mit einer Vielzahl von in einem drehbar gelagerten Zylinderstern (18) in Radialrichtung verschiebbar geführten Kolben (22), die an einem Hubring (6) anliegen und die jeweils mit dem Zylinderstern (18) einen Arbeitsraum (26) begrenzen, der über in einem Kommutator (30) ausgebildete Steuerkanäle (42, 44; 50, 52) mit einem Druckmittelzulauf (P) oder einem Druckmittelablauf (T) verbindbar sind, gekennzeichnet durch eine Stelleinrichtung (56) zum Verstellen einer Relativposition des Kommutators (30) mit Bezug zum Hubring (6) im Sinne einer Phasenverschiebung.
  2. Radialkolbenmaschine nach Patentanspruch 1, wobei der Kommutator (30) drehbar gelagert ist.
  3. Radialkolbenmaschine nach Patentanspruch 2, mit einem Aktuator (56) zum Drehen des Kommutators (30).
  4. Radialkolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei Zylinderstern (18) und Hubring (6) zentrisch zueinander angeordnet sind.
  5. Radialkolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Phasenverschiebung im Sinne einer Phasenausschnittssteuerung erfolgt.
  6. Radialkolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei diese als mehrhubiger Radialkolbenmotor ausgeführt ist.
DE200810006123 2008-01-25 2008-01-25 Radialkolbenmaschine Withdrawn DE102008006123A1 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination

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