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DE102008005943A1 - Gasturbogruppe mit verbesserter Abdichtung der Leitbeschaufelung - Google Patents

Gasturbogruppe mit verbesserter Abdichtung der Leitbeschaufelung Download PDF

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DE102008005943A1
DE102008005943A1 DE200810005943 DE102008005943A DE102008005943A1 DE 102008005943 A1 DE102008005943 A1 DE 102008005943A1 DE 200810005943 DE200810005943 DE 200810005943 DE 102008005943 A DE102008005943 A DE 102008005943A DE 102008005943 A1 DE102008005943 A1 DE 102008005943A1
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DE
Germany
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segments
compressor
vanes
turbine
gas
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Withdrawn
Application number
DE200810005943
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English (en)
Inventor
Andreas Gebhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Vernova GmbH
Original Assignee
Alstom Technology AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Alstom Technology AG filed Critical Alstom Technology AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D9/00Stators
    • F01D9/02Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
    • F01D9/04Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector
    • F01D9/041Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector using blades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/005Sealing means between non relatively rotating elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Abstract

Eine Gasturbogruppe (29) umfasst einen Verdichter (1), eine Brennkammer (3) sowie eine Turbine (2), wobei auf einer gemeinsamen Rotorwelle (4) innerhalb des Verdichters (1) mehrere Reihen von Verdichterlaufschaufeln (5) und innerhalb der Turbine (2) mehrere Reihen von Turbinenlaufschaufeln (6) angeordnet sind, welche sich mit Leitschaufelreihen von Verdichterleitschaufeln (17) bzw. Turbinenleitschaufeln (18) abwechseln, die an einer die Rotorwelle (4) außen umgebenden Tragstruktur (7, 9, 10, 14) befestigt sind. Bei einer solchen Gasturbogruppe (29) wird eine vereinfachte Montage/Demontage und Temperatur-unabhängige Abdichtung gegenüber der Umgebungsluft (34) dadurch erreicht, dass die Verdichterleitschaufeln (17) und/oder die Turbinenleitschaufeln (18) einer Leitschaufelreihe jeweils in mehreren separaten Ringsegmenten (RS) aus flexiblen hitzebeständigen Skelettblechen (30) gehalten sind, welche zusammen einen vollständigen Ring mit wenigstens einer Leitschaufelreihe bilden, und dass die Ringsegmente (RS) an den Tragscheiben (14) lösbar befestigt sind, derart, dass die Ringsegmente (RS) mit den an ihnen befestigten Verdichterleitschaufeln (17) bzw. Turbinenleitschaufeln (18) und den jeweils benachbarten Wärmestausegmenten (22) durch trennbare Montagenähte (32) an den Skelettblechen (30) gasdicht verschweißt sind und von der Tragstruktur (7, 9, 10, 14) unter Beibehaltung der Tragstruktur (7, 9, 10, 14) einzeln abgenommen werden können. Die Skelettbleche (30) haben bei ...

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für eine Gasturbogruppe zur Abdichtung der Leitbeschaufelung gegenüber der Umgebungsluft, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die Temperatur des Arbeitsmediums einer solchen Gasturbogruppe kann sich in Abhängigkeit vom aktuellen Betriebszustand relativ schnell ändern. Insbesondere beim Anfahren, Abstellen und bei Laständerungen werden die vom Arbeitsmedium durchströmten Bauteile stark erhitzt bzw. abgekühlt, während die anderen Bauteile eine wesentlich langsamere Temperaturänderung erfahren.
  • Bekannt sind Gasturbogruppen mit einer der Führung des Arbeitsmediums dienenden Innenschale und mit einem Aussengehäuse zur Abstützung und Zentrierung der Innenschale. Solche Gehäuse und Innenschalen besitzen eine relativ geringe Masse. Sie werden daher relativ schnell aufgeheizt und können schnell wieder abkühlen. Demgegenüber dauert sowohl das Aufheizen als auch das Abkühlen der Rotoren von Verdichter und Turbine, aufgrund ihrer grossen Masse, wesentlich länger. Wegen der daraus resultierenden, unterschiedlichen Wärme dehnung der genannten Bauteile muss das Schaufelspiel so gross sein, dass bei allen Betriebsbedingungen ein Streifen der Laufschaufeln an den Innenschalen bzw. der Leitschaufeln an der Rotorwelle vermieden wird. Das grösste Spiel wird bei einem sogenannten Warmstart benötigt. Um dieses Schaufelspiel zu gewährleisten, muss bei Volllast ein grösseres als das an sich erforderliche Spiel in Kauf genommen werden. Dadurch wird jedoch die Effizienz der Gasturbogruppe herabgesetzt.
  • Bei den bekannten, mit einem Aussengehäuse ausgestatteten Gasturbogruppen übernimmt dieses sowohl die Tragfunktion und die Zentrierung der Innenschale, als auch die durch das Arbeitsmedium entstehende Druckbelastung. Aufgrund dieser Doppelfunktion kann das Aussengehäuse nicht optimal an eine der beiden Aufgaben angepasst werden, weil dabei Abstriche bei der jeweils anderen Funktion nötig wären.
  • Insbesondere muss bei jedem Schaufelwechsel die Gasturbogruppe in der Mittelebene geöffnet werden, was sehr arbeitsaufwendig ist. Zudem kann mit dem Austausch der Schaufeln erst dann begonnen werden, wenn die Anlage ausreichend abgekühlt ist. Daraus resultieren lange Stillstandzeiten, verbunden mit einem entsprechenden Leistungsausfall der Gasturbogruppe.
  • Um die Gasturbogruppe einfacher und schneller montieren bzw. demontieren zu können, wird bei anderen Lösungen das Aussengehäuse mehrteilig ausgebildet. Die verschiedenen Gehäuseteile sind bei diesen Lösungen sowohl in axialer Richtung als auch in der Trennebene durch Flansche miteinander verbunden. Eine solche Konstruktion ist jedoch aufwendig und damit teuer.
  • In DE 195 44 011 B4 ist eine Gasturbogruppe vorgeschlagen worden, wie sie in den 1 bis 3 wiedergegeben ist.
  • Die in den 1 bis 3 gezeigte Gasturbogruppe 29 besteht aus einem Verdichter 1, einer Turbine 2 und einer dazwischen angeordneten Brennkammer 3. Der Ver dichter 1 und die Turbine 2 sind auf einer gemeinsamen Rotorwelle 4 angeordnet, welche mehreren Reihen von Verdichterlaufschaufeln 5 und Turbinenlaufschaufeln 6 trägt (1).
  • Die Gasturbogruppe 29 besitzt ein gemeinsames Aussengehäuse in Form einer Tragstruktur 7, bestehend aus zwei vertikal zur Strömungsrichtung 8 des Arbeitsmediums angeordneten Lagerkreuzen 9 sowie zwei oder mehreren rechtwinklig dazu ausgerichteten, die Lagerkreuze 9 miteinander verbindenden Längsträgern 10. Jedes Lagerkreuz 9 wird von zwei konzentrischen Ringen 11, 12 gebildet. Zur Verbindung der Ringe 11, 12 sind zwischen ihnen radiale Rippen 13 angeordnet. Die Längsträger 10 sind gleichmässig auf dem Umfang des Aussenringes 12 verteilt und mit diesem auf geeignete Weise lösbar oder unlösbar, beispielsweise durch eine Schweissverbindung, verbunden (2).
  • Im Raum zwischen den Lagerkreuzen 9 und den Längsträgern 10 sind mehrere, als ringförmige Tragscheiben 14 ausgebildete Schaufelträger rechtwinklig zur Achse der Rotorwelle 4 angeordnet und formschlüssig mit den Längsträgern 10 verbunden. Dazu weisen die Tragscheiben 14 entsprechende Ausnehmungen 15 auf (2), die der Form der Längsträger 10 entsprechen. Die Tragscheiben 14 sind somit axial verschiebbar an den Längsträgern 10 befestigt. Zur Fixierung ihrer Axialposition können die Tragscheiben 14 zusätzlich mit den Längsträgern 10 verschraubt werden (nicht dargestellt). Natürlich ist ebenfalls eine kraftschlüssige oder eine formschlüssige Verbindung oder eine Kombination an sich bekannter Verbindungsarten möglich. An den Tragscheiben 14 ist mittels Schaufelfüssen 16 eine entsprechende Anzahl von Verdichterleitschaufeln 17 bzw. Turbinenleitschaufeln 18 (1, 3) befestigt.
  • Im stromabwärtigen Bereich des Verdichters 1 sowie auf der Turbinenseite sind, im Inneren der Lagerkreuze 9, der Längsträger 10 und der Tragscheiben 14, mit dem Verdichter 1 verbundene Kühlkanäle 19 oder andere geeignete Mittel, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Kühlfluid beaufschlagbar sind, angeordnet (2, 3). Es ist ebenfalls möglich, die Mittel oder Kühlkanäle 19 seitlich anzuordnen. Die Kühlung kann auch über eine externe Kühlquelle realisiert werden.
  • Sowohl der Verdichter 1 als auch die Turbine 2 besitzen jeweils eine Innenschale 20 (1), welche gemeinsam mit der Oberfläche der Rotorwelle 4 einen Strömungsweg 21 für das Arbeitsmedium bildet und diesen nach aussen abschliesst. Dazu sind, in axialer Richtung zwischen den Schaufelfüssen 16 benachbarter Leitschaufelreihen 17 bzw. 18 des Verdichters 1 bzw. der Turbine 2, mehrere Wärmestausegmente 22 lösbar angeordnet, welche gemeinsam mit den Schaufelfüssen 16 die Innenschale 20 bilden (1, 3).
  • Die Tragscheiben 14 benachbarter Leitschaufelreihen 18 der Turbine 2 sind mittels jeweils einem lösbar angeordneten Druckring 23 verbunden (1, 3). Analoge Druckringe 23 sind im stromabwärtigen Bereich des Verdichters 1, zwischen den Tragscheiben 14 benachbarter Leitschaufelreihen 17 angeordnet (1). Zwischen jedem der Druckringe 23 und den entsprechenden Wärmestausegmenten 22 ist ein Ringraum 24 ausgebildet (3). Die Ringräume 24 sind beispielsweise mit dem Verdichter 1 verbunden. Sie können natürlich auch von aussen mit einem externen Kühlmedium gespeist werden. Die Tragscheiben 14 weisen in ihrem inneren Bereich in bekannter Weise Schwalbenschwanzführungen und die Schaufelfüsse 16 entsprechend ausgeformte Gegenstücke auf, welche der Arretierung der Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17, 18 dienen.
  • Das Aussengehäuse 7 und die Tragscheiben 14 weisen aufgrund ihrer Kühlung stets eine weitgehend konstante Temperatur auf. Daher bleiben auch die Schaufelfüsse 16 der Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17, 18 an der Tragscheibe 14 auf einem konstanten Radius. Das minimale Schaufelspiel kann dadurch auf den Vollastpunkt ausgelegt werden. Gleichzeitig besteht selbst bei einem Warmstart keine Gefahr des Streifens der Leitschaufeln 17, 18 an der Rotorwelle 4 bzw. der Laufschaufeln 5, 6 an den Wärmestausegmenten 22. Deshalb kann das Betriebsspiel sowohl bei der Turbine 2 als auch beim Verdichter 1 verringert werden, wodurch der Wirkungsgrad steigt.
  • Der Schaufelwechsel erfolgt von ausserhalb der käfigartigen Tragstruktur 7, d. h. durch diese hindurch. Dazu werden zuerst der Druckring 23 und anschliessend die Wärmestausegmente 22 entfernt, welche in Strömungsrichtung 8 vor der Tragscheibe 14 mit den auszutauschenden Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17, 18 angeordnet sind. Zum Abstützen der Schaufeln wird eine einfache, hier nicht dargestellte Hilfsvorrichtung verwendet. Danach wird die Tragscheibe 14 in ihrer Ausnehmung 15 entgegen der Strömungsrichtung 8 horizontal verschoben. Nunmehr sind die Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17, 18 frei zugänglich, so dass deren Demontage erfolgen kann. Dadurch wird schliesslich auch der Platz zum Austauschen von Verdichter- bzw. Turbinenlaufschaufeln 5, 6 geschaffen. Die Montage geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
  • Die Lagerkreuze 9, die Längsträger 10 und die Tragscheiben 14 sind vorzugsweise zusätzlich mit einer Funktionsschicht zur thermischen Isolation, Wärmeschutzschicht 27, aus keramisch/mineralischem Material überzogen (2, 3). Auf den Druckringen 23 ist ebenfalls eine solche Wärmeschutzschicht 27 angeordnet (3). Natürlich kann auch eine Wärmeschutzmatte verwendet werden. Um die Stabilität der Verbindungen zu gewährleisten sind die jeweiligen Verbindungsbereiche dieser Bauteile ohne Wärmeschutzschicht 27 ausgebildet.
  • In den Druckschriften US-A-5,127,797 und US-A-5,564,897 sind Gasturbogruppen beschrieben, bei denen im Verdichterteil die Leitschaufeln einer Leitschaufelreihe jeweils zu mehreren auf einem Ringsegment angeordnet sind und mit dem Ringsegment montiert bzw. demontiert werden können. Die Befestigung der Ringsegmente ist jedoch so ausgebildet, dass zur Demontage das gesamte Aussengehäuse des Verdichters demontiert werden muss.
  • In den Druckschriften AU 2002 348 984 bzw. CN 15 893 61 ist eine weitere Ausführung einer Gasturbogruppe vorgeschlagen, bei der die Leitschaufeln auf demontierbaren Ringsegmenten angebracht sind, die vorzugsweise mehrere Leitschaufelreihen tragen und mittels Dichtstreifen an den angrenzenden Tragscheiben abgedichtet sind.
  • Die in den 1 bis 3 gezeigte Lösung und die in den Druckschriften AU 2002 348 984 bzw. CN 15 893 61 beschriebene Anordnung bringt jedoch erhebliche Probleme bzgl. der Abdichtung der Leitbeschaufelung gegenüber der Umgebungsluft mit sich, da beim Aufheizen und Abkühlen zwischen den Leitschaufeln variable Spalte entstehen, die sich mit herkömmlichen Methoden nicht zuverlässig abdichten lassen.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Gasturbogruppe so auszubilden, dass die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden, wobei insbesondere die Abdichtungsprobleme zwischen der Leitbeschaufelung und der Umgebungsluft vermieden werden, ohne dabei die Vorteile einer einfachen Montage bzw. Demontage der Leitschaufeln und der geringen Betriebsschaufelspiele aufzugeben.
  • Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, die Leitschaufeln mittels flexibler hitzebeständiger Blechstreifen, den Skelettblechen, zu mehreren separaten Ringsegmenten zusammenzulöten, welche mittels Montageschweissungen zu einem vollständigen Ring mit wenigstens einer Leitschaufelreihe aufgebaut werden. Dies hat den Vorteil, dass die flexiblen u-förmigen Skelettbleche dabei einerseits eine zuverlässige Abdichtung der Leitschaufeln gegenüber der Umgebungsluft und der Kühlluft für die Gasturbogruppe sicherstellen und andererseits – in der Art eines Dehnungsbalges – die durch eine Temperaturänderung verursachte Verschiebung der Leitschaufeln zueinander und zu den benachbarten Wärmestausegmenten aufnehmen. Die Skelettbleche sind dabei vorteilhaft leiterförmig ausgebildet, sodass sie beispielsweise drei oder vier Leitschaufeln tangential zu einem Ringsegment zusammenhalten. Die Leitschaufeln selbst sind mit Hilfe geeigneter Befestigungselemente, wie Schrauben oder Gewindebolzen, an den axial benachbarten Tragscheiben befestigt und lassen sich hiermit relativ zu diesen Tragscheiben einjustieren.
  • Am Innenumfang der Tragscheiben sind gleichzeitig die Wärmestausegmente befestigt, welche ihrerseits mittels Skelettblechen zu Ringsegmenten aufgebaut und mittels Montageschweissungen gasdicht untereinander und mit den angrenzenden Ringen von Leitschaufeln gasdicht verbunden sind. Die Tragscheiben bilden zusammen mit den Längsträgern und den Lagerkreuzen die äussere Tragstruktur der Gasturbogruppe.
  • Eine bevorzugte Ausbildung der Tragstruktur gemäss der Erfindung ist also dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur eine Mehrzahl von in axialer Richtung hintereinander koaxial angeordneter, voneinander beabstandeter ringförmiger Tragscheiben umfasst, welche durch mehrere sich in axialer Richtung erstreckende Längsträger miteinander verbunden sind, und dass die aus den Leitschaufeln aufgebauten Ringsegmente zwischen benachbarten Tragscheiben angeordnet sind, an deren Innenumfang jeweils die Wärmestausegmente befestigt sind.
  • Zur Demontage der Leitschaufeln lassen sich die Ringsegmente vorteilhaft an den Montageschweissungen zu ihrem jeweiligen Nachbarsegment und zu den angrenzenden Wärmestausegmenten auftrennen. Nach Auftrennen dieser Montageschweissungen können die Ringsegmente mit den an ihnen befestigten Leitschaufeln unter Beibehaltung der Tragstruktur von genannter Tragstruktur einzeln abgenommen werden. Hierdurch ist es möglich, direkt und ohne Demontage der Aussenstruktur der Gasturbogruppe die Leitschaufeln aus- und wieder einzubauen.
  • Die Erfindung kann dabei ebenfalls ohne weiteres mit der aus DE 195 44 011 bekannten Kühlung der Tragstruktur kombiniert werden. Daraus ergibt sich, wie einleitend beschrieben, die vorteilhafte Möglichkeit, die Schaufelspiele lediglich für das Minimum unter Vollastbedingungen der Gasturbogruppe zu dimensionieren. Erfindungsgemäss sind hierzu die zugänglichen Zwischenräume ausserhalb der Innenschale der Gasturbogruppe mit Isolationsmaterial ausgefüllt, damit ein Aufheizen der gekühlten Tragscheiben weitgehend verhindert wird.
  • In Verbindung mit der aus dem Stand der Technik bekannten Kühlung der Tragstruktur ergibt sich bei Anwendung der Erfindung auch weiterhin der Vorteil, unmit telbar oder wenigstens in vergleichsweise kurzer Zeit nach dem Abstellen der Gasturbogruppe mit der Demontage der Leitschaufeln beginnen zu können.
  • Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 im Teillängsschnitt den Aufbau einer Gasturbogruppe mit einer äusseren Tragstruktur nach dem Stand der Technik;
  • 2 einen perspektivisch dargestellten Ausschnitt der Tragstruktur aus
  • 1;
  • 3 einen vergrösserten Ausschnitt von 1 im Bereich der Gasturbine;
  • 4 analog zu 3, eine erfindungsgemässe Anordnung von Turbinenleitschaufeln und Wärmestausegmenten mit verlöteten und verschweissten Skelettblechen;
  • 5 ein Abschnitt eines in der 4 gezeigten erfindungsgemässen flexiblen, u- bzw. balgförmigen Skelettbleches vor dessen Verlötung;
  • 6 eine Querschnittsdarstellung im Bereich der Turbine zur Verdeutlichung der Abdichtung der Ringsegmente in Umfangsrichtung.
  • WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • In 4 ist in einer zu 3 vergleichbaren Darstellung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung von Turbinenleitschaufeln 18 und Wärmestausegmenten 22 mit ihren verlöteten und verschweissten Skelettblechen 30 dargestellt. Die einzelnen Elemente der Anordnung sind, soweit sie mit der Darstellung in 3 übereinstimmen, mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem in 3 dargestellten Aufbau der Innenschale 20 der Gasturbogruppe 29 und dem erfindungsgemässen Aufbau der Innenschale 20' aus 4 liegen in der Halterung der Wärmestausegmente 22 am Innenumfang der Tragscheiben 14, der Befestigung der Leitschaufeln 17 bzw. 18 zwischen den Tragscheiben 14, sowie in der Abdichtung der Leitschaufeln 17 bzw. 18 und der Wärmestausegmente 22 gegenüber der Umgebungsluft 34 bzw. der Kühlluft 35 mittels hitzebeständiger flexibler Blechstreifen, die sogenannten Skelettbleche 30.
  • Das Aussengehäuse bzw. die Tragstruktur 7 besteht bei einer erfindungsgemässen Gasturbogruppe wiederum aus zwei Lagerkreuzen 9, den Längsträgern 10 und mehreren an den Längsträgern verschiebbar befestigten Tragscheiben 14 und hat damit eine zu 2 vergleichbare Konfiguration.
  • Anders als in der 1 bzw. 3 dargestellt, sind jedoch die Leitschaufeln 17 bzw. 18 einer Leitschaufelreihe nicht am Innenumfang der Tragscheiben 14 befestigt, sondern, wie in der 4 durch angedeutete Schrauben oder Gewindebolzen 33 beispielhaft dargestellt, an ihrem jeweiligen Schaufelfuss justierbar zwischen ihren benachbarten Tragscheiben 14 aufgehängt. Die Wärmestausegmente 22 hingegen sind bei der erfindungsgemässen Anordnung jeweils mit ihrem entsprechenden Fuss am Innenumfang der Tragscheibe 14 befestigt.
  • Die Innenschale 20' der Gasturbogruppe wird somit durch die aus Ringsegmenten RW zusammengesetzten Ringe von Wärmestausegmenten 22 und die aus Ringsegmenten RS zusammengesetzten Ringe von Leitschaufeln 17 bzw. 18 einer jeweiligen Leitschaufelreihe gebildet (6).
  • Die Abdichtung der Innenschale 20' – mit den darin verlaufenden Kanälen für die Kühlluft 35 – gegenüber der Umgebungsluft 34 geschieht hierbei durch die Skelettbleche 30, flexible u- bzw. balgförmige Blechstreifen, die zwischen die Leitschaufeln 17 bzw. 18 und die angrenzenden Wärmestausegmente 22 gelötet sind.
  • Zur Montage bzw. Demontage können die Skelettbleche 30 an bestimmten Montagenähten 32 getrennt bzw. wiederverschweisst werden.
  • Die Montage der Wärmestausegmente 22 und der Turbinenleitschaufeln 18 wird anhand der 4 und 5 im einzelnen erläutert:
    Zunächst werden die Wärmestausegmente 22 der Turbine 2 in die Zwischenräume 37 der Skelettbleche 30 gesteckt und mit diesen verlötet, so dass mindestens zwei Ringsegmente RW von Wärmestausegmenten 22 entstehen. Diese Ringsegmente RW werden nun stromaufwärts, d. h. vor ihrer jeweiligen Tragscheibe 14 mittels Montagenähten 32 zu einem vollständigen Ring von Wärmestausegmenten 22 zusammengeschweisst. Zum thermischen Schutz der Skelettbleche 30 vor den heissen Turbinengasen werden Dichtungsbleche 36 zwischen dem Gasraum der Turbine und dem jeweiligen Skelettblech 30 eingesetzt, indem sie in die entsprechenden Nuten in den Fussteilen der Wärmestausegmente 22 geschobenen werden, Diese Dichtungsbleche 36 sind mit kleinen Löchern versehen aus denen ein Teil der Kühlluft in den Gasraum der Turbine ausströmen kann und somit die Dichtungsbleche 36 vor Überhitzung schützen. Schliesslich werden die Wärmestausegmente 22 mit ihren Füssen in die entsprechenden Aussparungen am Innenumfang ihrer stromabwärts benachbarten Tragscheiben 14 eingesetzt und gesichert.
  • Zur Montage der Turbinenleitschaufeln 18 werden diese analog zu den Wärmestausegmenten 22 mit Hilfe der aufgelöteten Skelettbleche 30 zu mindestens zwei Ringsegmenten RS einer Leitschaufelreihe 18 zusammengesetzt. Diese Ringsegmente RS werden nun stromaufwärts, d. h. vor ihrer jeweiligen Tragscheibe 14 mittels Montagenähten 32 zu einem vollständigen Ring von Leitschaufeln 18 zusammengeschweisst und mittels Gewindebolzen 33 an ihrer stromabwärts benachbarten Tragscheibe 14 befestigt. Sodann wird der Ring von Leitschaufeln 18 mit Hilfe einer Montagenaht 32 an das Skelettblech 30 des benachbarten Ringes aus Wärmestausegmenten 22 gasdicht angeschweisst, so dass die Kühlkanäle in den Füssen der Leitschaufeln 18 und in den Füssen der Wärmestausegmente 22 miteinander verbunden sind. Somit ist die – vorzugsweise aus der Endstufe des Verdichters 1 – zugeführte Kühlluft 35 für die Leitschaufeln 18 und die Wärmestausegmente 22 der Turbine 2 gegenüber der Umgebungsluft 32 abgedichtet. Zuletzt werden die Turbinenleitschaufeln 18 mit Hilfe der Gewindebolzen 33 gegenüber den Tragscheiben 14 ausgerichtet. Wie bei den Wärmestausegmenten 22 sind in ähnlicher Weise Dichtungsbleche 36 zwischen den Turbinenleitschaufeln 18 untereinander bzw. zwischen den Turbinenleitschaufeln 18 und den Wärmestausegmenten 22 zur Abschirmung der Skelettbleche 30 eingesetzt.
  • Die zugänglichen Zwischenräume ausserhalb der Innenschale 20' werden schliesslich mit Isolationsmaterial ausgefüllt, um zu verhindern, dass sich die gekühlten Tragscheiben 14 aufheizen. Somit verbleiben die Tragscheiben 14 weitestgehend auf einem konstanten Abstand bezogen auf die theoretische Achse der Rotorwelle 4. Dies ist, wie eingangs beschrieben, eine wesentliche Bedingung für die Minimierung der Schaufelspiele und damit für die Optimierung des Wirkungsgrades der Gasturbogruppe.
  • Bei der Montage der Verdichterleitschaufeln 17 wird analog zur Montage der Turbinenleitschaufeln 18 vorgegangen, ausser dass die Montage der Wärmestausegmente 22 und der Verdichterleitschaufeln 17 hier stromabwärts, d. h. hinter ihrer betreffenden Tragscheibe 14 erfolgen muss.
  • Die Demontage der Leitschaufeln 17 bzw. 18 erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.
  • Vorteilhaft ist, dass ein Schaufelwechsel von ausserhalb des käfigartigen Aussengehäuses bzw. der Tragstruktur 7 vorgenommen werden kann, d. h. durch die Tragstruktur 7 hindurch, ohne diese demontieren zu müssen.
  • Dazu werden zuerst die Montagenähte 32 zwischen dem Ringsegment RS mit den auszutauschenden Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17, 18 und den benachbarten Ringsegmenten RS, sowie zu den Wärmestausegmenten 22, aufgetrennt. Nach Lösen der Befestigungen zwischen dem auszutauschenden Ringsegment RS und seiner Tragscheibe 14, kann das Ringsegment RS mit den auszutauschenden Verdichter- bzw. Turbinenleitschaufeln 17 bzw. 18 radial nach aus sen entfernt werden. Dadurch wird schliesslich auch der Platz zum Austauschen von Verdichter- bzw. Turbinenlaufschaufeln 5, 6 geschaffen.
  • Die Montage eines neuen bzw. reparierten Ringsegmentes RS mit Leitschaufeln 17 bzw. 18 geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
  • 6 zeigt einen schematischen Querschnitt der 4, im axialen Bereich der Turbinenleitschaufeln 18. Gezeigt ist hier eines der Ringsegmente RS, welches beispielhaft aus 4 Turbinenleitschaufeln 18 besteht, die vorzugsweise mittels Lötverbindungen 31 mit den Skelettblechen 30 verlötetet sind. Das Ringsegment RS ist durch eine Montagenaht 32 mit dem jeweils benachbarten Ringsegment RS gasdicht verschweisst. Zusammen bilden die Ringsegmente RS einen Gehäusering, der mit dem jeweils axial benachbarten Ring von Wärmestausegmenten 22 gasdicht verschweisst ist und so die Innenschale 20' der Turbogruppe bildet.
  • Mittig ist in 6 die Rotorwelle 4 mit den hier nicht sichtbaren Turbinenlaufschaufeln 6 angeordnet. Wie aus der Darstellung in 4 ersichtlich ist, kann jedes der Ringsegmente RS, wenn die entsprechenden Montagenähte 32 geöffnet sind und die jeweiligen Gewindebolzen 33 zur Tragscheibe 14 entfernt sind, leicht in radialer Richtung demontiert werden, wodurch auch die Turbinenlaufschaufeln 6 für deren Demontage bzw. Wieder-Montage zugänglich werden.
  • Die Tragscheiben 14 haben eigentlich die Aufgabe, die Befestigung von Ringsegmenten RS und Wärmestausegmenten 22 an der Tragstruktur 7 zu ermöglichen. Jeweils mindestens zwei dieser Ringsegmente RS bilden zusammen mit den zwischen ihnen angeordneten mindestens zwei Wärmestausegmenten 22 einen zur Rotorwelle 4 konzentrischen Ring um die Rotorwelle 4, die Innenschale 20', auf deren Innenseite an den Ringsegmenten RS die Leitschaufelreihen 17 bzw. 18 angeordnet sind. Die Ringsegmente RS sind jeweils zwischen benachbarten Tragscheiben 14 befestigt und können einzeln montiert bzw. demontiert werden. Dabei sind die Ringsegmente RS axial an den Tragscheiben befestigt, wie in 4 durch Schrauben oder Gewindebolzen 33 beispielhaft dargestellt ist.
  • Die erfindungsgemässe Bauweise hat folgenden Vorteil:
    Bei Schäden an den Leitschaufeln 17 bzw. 18 können diese schnell behoben werden, da ein Öffnen der Gasturbogruppe insgesamt nicht notwendig ist. Das Ringsegment RS mit den beschädigten Leitschaufeln 17 bzw. 18 wird einfach demontiert, gegen ein neues ausgetauscht und an den Skelettblechen 30 mittels Montagenähten 32 wieder gasdicht verschweisst. Das Aussengehäuse bzw. die Tragstruktur 7 bleibt dabei unverändert. Zusätzlich bleiben die gekühlten Tragscheiben 14 aufgrund der Aussenisolation relativ kalt, wodurch für die Demontage der Ringsegmente RS eine relativ kurze Abkühlzeit nach dem Abstellen der Gasturbogruppe möglich ist.
  • Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung eine wesentliche Vereinfachung bei der Montage/Demontage einzelner Leitschaufeln in einer Gasturbogruppe, ohne dass in den verschiedenen Betriebszuständen der Gasturbogruppe auf eine sichere Abdichtung der Leitschaufeln 17 bzw. 18 gegenüber der Aussenluft verzichtet werden muss.
  • 1
    Verdichter
    2
    Turbine
    3
    Brennkammer
    4
    Rotorwelle
    5
    Verdichterlaufschaufel
    6
    Turbinenlaufschaufel
    7
    Aussengehäuse (Tragstruktur)
    8
    Strömungsrichtung
    9
    Lagerkreuz
    10
    Längsträger
    11
    Ring
    12
    Ring, Aussenring
    13
    Rippe
    14
    Tragscheibe
    15
    Ausnehmung
    16
    Leitschaufelfuss
    17
    Verdichterleitschaufel (Leitschaufelreihe)
    18
    Turbinenleitschaufel (Leitschaufelreihe)
    19
    Kühlkanal
    20, 20'
    Innenschale
    21
    Strömungsweg
    22
    Wärmestausegment
    23
    Druckring
    24
    Ringraum
    27
    Wärmeschutzschicht
    29
    Gasturbogruppe
    30
    Skelettblech
    31
    Lötverbindung
    32
    Montagenaht
    33
    Gewindebolzen
    34
    Umgebungsluft
    35
    Kühlluft
    36
    Dichtungsblech
    37
    Zwischenraum
    RS
    Ringsegment von Leitschaufeln
    RW
    Ringsegment von Wärmestausegmenten
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19544011 B4 [0007]
    • - US 5127797 A [0017]
    • - US 5564897 A [0017]
    • - AU 2002348984 [0018, 0019]
    • - CN 1589361 [0018, 0019]
    • - DE 19544011 [0025]

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Abdichtung der Leitbeschaufelung einer Gasturbogruppe (29), umfassend wenigstens einen Verdichter (1), wenigstens eine Brennkammer (3) sowie wenigstens eine Turbine (2), wobei auf einer gemeinsamen Rotorwelle (4) innerhalb des Verdichters (1) mehrere Reihen von Verdichterlaufschaufeln (5) und innerhalb der Turbine (2) mehrere Reihen von Turbinenlaufschaufeln (6) angeordnet sind, welche sich in Durchströmungsrichtung mit Leitschaufelreihen von Verdichterleitschaufeln (17) bzw. Turbinenleitschaufeln (18) abwechseln, wobei die Verdichterleitschaufeln (17) und/oder die Turbinenleitschaufeln (18) einer Leitschaufelreihe in mehreren separaten Ringsegmenten (RS) befestigt sind, und mehrere in Umfangsrichtung aneinandergrenzend angeordnete Ringsegmente zusammen einen vollständigen Ring mit wenigstens einer Leitschaufelreihe bilden, und die Ringsegmente (RS) an einer Tragstruktur (7) lösbar befestigt sind, derart, dass die Ringsegmente (RS) mit den an ihnen befestigten Verdichterleitschaufeln (17) bzw. Turbinenleitschaufeln (18) von der Tragstruktur (7) unter Beibehaltung der Tragstruktur (7) einzeln abnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Leitschaufeln (17, 18) und die axial angrenzenden Wärmestausegmente (22) mittels temperaturbeständiger flexibler Skelettbleche (30) untereinander gasdicht verbunden sind.
  2. Gasturbogruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturbeständigen flexiblen Skelettbleche (30) an den Leitschaufeln (17, 18) bzw. an den angrenzenden Wärmestausegmenten (22) gasdicht angelötet sind.
  3. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturbeständigen flexiblen Skelettbleche (30) u- bzw. balgförmig ausgebildet sind.
  4. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturbeständigen flexiblen Skelettbleche (30) leiterförmig ausgebildet sind, die in tangentialer Richtung mehrere Leitschaufeln zu einem Ringsegment (RS) verbinden.
  5. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsegmente (RS) in Umfangsrichtung an den Skelettblechen (30) an einer trennbaren Montagenaht (32) zu einem vollständigen Ring von Leitschaufeln (17, 18) verschweisst sind.
  6. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsegmente (RS) in axialer Richtung durch eine trennbare Montagenaht (32) mit den Skelettblechen (30) der angrenzenden Wärmestausegmente (22) verschweisst sind.
  7. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufeln (17, 18) mit Hilfe geeigneter Justier- und Befestigungselemente, beispielsweise Gewindebolzen (33), an den benachbarten Tragscheiben (14) befestigt sind und sich relativ zu diesen Tragscheiben (14) ausrichten lassen.
  8. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmestausegmente (22) als Ringsegmente ausgebildet sind, die mittels Montagenähten (32) an den gasdicht mit ihnen verbundenen Skelettblechen (30) zu einem vollständigen Ring verschweisst sind.
  9. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmestausegmente (22) am In nenumfang der Tragscheiben (14) befestigt sind.
  10. Gasturbogruppe nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zugänglichen Zwischenräume ausserhalb der Innenschale (20') mit Isolationsmaterial ausgefüllt sind.
DE200810005943 2007-01-24 2008-01-24 Gasturbogruppe mit verbesserter Abdichtung der Leitbeschaufelung Withdrawn DE102008005943A1 (de)

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