-
Diese
Entwicklung soll eine Trainingshilfe für Tiere sein. Dabei sollen
die Tiere etwas für
den Erhalt des Futters tun, genau wie dies in der freien Natur vor sich
geht. Das Tier wird gefordert, ohne das ein Mensch zwingend dabei
sein muss.
-
Futter
(Spielzeug oder sonstige attraktive Objekte) wird zugänglich gemacht,
und bevor das Tier das Futter erreicht, kann es unzugänglich gemacht
werden.
-
Möglich ist
auch, dass das Tier das Futter oder den Gegenstand zwar manchmal
noch erreicht, dieser sich aber dann trotzdem wieder weiter wegentfernt
und letztlich doch nicht mehr erreichbar ist.
-
Von
Zeit zu Zeit soll das Tier das Futter natürlich auch erreichen, so dass
es motiviert bleibt.
-
Sie
ist gedacht für
alle Tierarten, insbesondere aber für Hunde und Katzen. Unterschiedlichste Konstruktionen
sind denkbar.
-
Diese
können
je nach Verhaltenseigenschaften der einzelnen Tierarten, auch entsprechend
abgeändert
werden.
-
Denkbar
ist das 2, 3 oder noch mehr gleiche Futterspender (F1, F2, F3) im
Raum stehen, und jeder für
sich unabhängig
Futter zu bestimmten Zeiten oder nach bestimmten Aktivierungen ausgibt,
und nach bestimmten Zeiten oder nach bestimmten Aktivierungen wieder
das Futter für
das Tier unerreichbar entzieht. Das heißt die einzelnen Futterspender
haben keinerlei Kontakt zueinander, jeder arbeitet selbstständig. 1
-
So
wäre z.
B. beim Hund, der mehr auf schnelles Rennen ausgerichtet ist, eine
Anordnung möglich,
wo jeder Futterspender über
zwei Zeitschaltuhren verfügt.
Zeitschaltuhr 1 bestimmt in welchen zeitlichen Abständen ein
Leckerchen ausgegeben wird und Zeitschaltuhr 2 gibt vor, wie lange
dieses dann zur Verfügung
steht.
-
Dadurch
kann der Besitzer vorab die Zeiten beliebig einstellen.
-
So
kann er z. B. beim ersten Futterspender bestimmen, dass dieser alle
10 Minuten ein Leckerchen ausgibt und dieses 5 Sekunden zur Verfügung steht,
und das der zweite Futterspender alle 5 Minuten ein Leckerchen ausgibt
und dieses 15 Sekunden zur Verfügung
steht bis es wieder entzogen wird.
-
Stellt
man zwei oder mehrere solcher Futterspender im Garten oder im Haus
auf, so kann der Hund nicht abschätzen wo und für wie lange
das Futter zum Vorschein kommt.
-
Möglich wäre auch,
dass jeder Spender einen Zufallsgenerator in sich trägt, der
die Zeiten der beiden Zeitschaltuhren zufällig bestimmt und variiert.
-
Futterspender
die Leckerchen kurzzeitig anbieten und dann nach kurzer Zeit wieder
für den Hund
unerreichbar verschwinden lassen, können unterschiedlichstes Aussehen
haben.
-
Ein
Beispiel für
einen Futterspender zeigt 2
-
Die
Elektronik E steuert die Abläufe.
Zeitschaltuhr 1 bestimmt, in welchem zeitlichen Abstand aus dem
Futtervorratsgefäß FV ein
Leckerchen in den Napf N fällt.
-
Zeitschaltuhr
2 bestimmt wie lange es jetzt dauert bis der Schieber S sich kurz öffnet, so
dass das Leckerchen in den Raum L fällt.
-
Da
jeder Futterspender mit unterschiedlichen Zeitintervallen arbeitet,
und der Hund automatisch sich immer in unterschiedlichstem Abstand
zu ihnen befindet, wird er immer wieder ein Leckerchen schnappen
können,
und hin und wieder eben auch keinen Erfolg haben.
-
Ein
Verharren des Hundes vor nur vor einem Futterspender wird dadurch
verhindert, dass er sich immer wieder ein anderer Spender mit einem
Leckerchen meldet, unterstützt
durch ein optisches oder akkustisches Signal, so dass der Hund schnell
lernt, wo ein Leckerchen freigegeben wird und dorthin gelockt wird.
Er wird lernen, dass er umso mehr Erfolg hat, je schneller er zu
dem freigewordenen Leckerchen rennt.
-
Im
Prinzip ist es vorteilhaft mindestens zwei gleiche unabhängig voneinander
arbeitende Futterspender zu verwenden. Es ist aber auch möglich den ganzen
Betrieb mit nur einem Futterspender zu unterhalten.
-
So
wäre es
bei der Anordnung mit den Zeitschaltuhren denkbar, die Zeitintervalle
des Futterzurfügenstellens
so lange zu wählen,
dass der Hund in der Regel schon aus Langeweile sich nicht mehr
direkt bei dem Spender aufhält.
-
Bei
anderen Tierarten wie z. B. bei einer Katze wäre eine grundsätzliche
andere Konstruktion der gleichartigen Futterspender denkbar, da
sie mehr lauert und sich anschleicht.
-
So
wäre es
dabei besser, wenn anstatt der Zeitschaltuhren, ein Positionsmesser
in jedem Futterspender integriert wäre, der erfaßt wo sich
die Katze gerade befindet.
-
Das
Futter wird in diesem Fall besser nicht portionsweise nach und nach
verabreicht bzw. entzogen, sondern immer im Ganzen zum Verschwinden gebracht,
wenn die Katze sich nähert.
Das Ganze läuft
dann so ab, dass die Katze sich immer wieder nähert, dass Futter aber nie
erreicht.
-
Allerdings
soll es aber dann doch in jedem Spender eine Zeitschaltuhr geben,
die jeden Spender nach einer bestimmten Zeit abschaltet, so dass dann
in diesem Moment das ganze Futter des jeweiligen Spenders herausfährt und
damit der Katze quasi als finale Belohnung zur Verfügung steht.
-
Anstatt
der Zeitschaltuhr wäre
auch ein Zähler
denkbar, der nach einer bestimmten Anzahl von Abläufen (z.
B. Futter wurde 10 mal angeboten) das Futter dann auch zur Verfügung stellt.
-
Zeitintervall
oder Anzahl der Abläufe
werden vom Menschen eingestellt.
-
Eine
Anordnung mit 3 Futterspendern mit jeweils integrierten Bewegungsmelder
B könnte
wie in 3 aussehen.
-
Die
Bewegungsmelder B strahlen ein bestimmtes Areal ab (gestrichelt).
-
Wird
die Katze von dem Bewegungsmelder registriert, so wird das Futtergefäß FG dieses
Spenders mittels eines Elektromotor EM wie eine Schublade reingezogen,
so dass das Futter für
die Katze nicht mehr erreichbar ist. 4 Vom Menschen
plazierte Hindernisse H verhindern, dass die Katze überalll
erfaßt
wird, und bewirken durch das daurch ausgelöste wechselnde rein und rausfahren
des Futters, dass die Katze immer wieder animiert wird sich zu bemühen.
-
Die
Bewegungsmelder müssen
natürlich
so ausgerichtet sein, dass sie die Bewegung des eigenen Futtergefäßes nicht
erfassen, da es sonst Fehlfunktionen geben würde.
-
Denkbar
ist natürlich
auch, dass die Bewegungsmelder oder sonstigen Positionserfassungssysteme
nicht direkt im Spender untergebracht sind, sondern mittels eines
Elektrokabels oder auch Funkverkehr mit diesem verbunden sind. Auf
diese Weise könnten
z. B. Bewegungsmelder auch ganz andere Areale abdecken, und dabei
das Futtergefäß aber immer
so steuern, dass es die Katze zunächst nicht erreicht. Oder die
Positionserfassungssysteme sind als Lichtschranke aufgebaut. 5
-
Im
Prinzip ist es vorteilhaft mindestens zwei gleiche unabhängig voneinander
arbeitende Futterspender zu verwenden. Es ist aber auch möglich den ganzen
Betrieb mit nur einem Futterspender zu unterhalten.
-
Bei
dem Betrieb mit Positionserfaßungssytemen
wäre dabei
eine Anordnung nach 6 denkbar.
-
Sobald
der Bewegungsmelder B eine Bewegung registriert, wird das Futtergefäß FG in
diesem Fall herausgefahren.
-
Sobald
der Bewegungsmelder nichts registriert, wird das Futtergefäß FG zum
Verschwinden gebracht.
-
Hindernisse
H im Wirkungsfeld W (gestrichelt) des Bewegungsmelders sorgen für ein abwechslungsreiches
Bewegen des Futtergefäßes.
-
Ebenso
könnte
der Bewegungsmelder selbst so konstruiert oder sein Sichtfenster
lediglich so abgeklebt sein, das in seinem Wirkungsfeld immer wieder
Lücken
entstehen, wo er dann Bewegungen des Tieres nicht wahrnimmt.
-
Wichtig
ist aber, dass ein Bereich vor dem Futtergefäß BVDF sicher nicht von dem
Bewegungsmelder erfaßt
wird, so dass das Tier das Futtergefäß fürs erste nicht erreichen kann.
-
Dazu
muss der Bewegungsmelder vom Besitzer vorab geeignet positioniert
werden.
-
Oder
der Bewegungsmelder ist doch gleich im Futterspender integriert 7,
evtl. schwenkbar ausgestaltet, so dass sein Wirkungsfeld W je nach Raumsituation
verändert
werden kann. Bewegt sich das Tier in den Bereich vor dem Futtergefäß BVDF, so
wird das Futtergefäß schnell
zurückgezogen,
da der Bewegungsmelder keine Bewegung mehr registrieren kann.
-
Es
sind eine Vielzahl von Anordnungen mit einem oder mehreren, im Futterspender
integrierten oder nicht integrierten Positionserfaßungssytemen möglich, um
mit einem oder mehreren Futterspendern das Tier zu beschäftigen.
-
Anstatt
Bewegungsmelder sind auch alle in der Technik bekannten Positionserfassungssysteme und
Sensoren denkbar.
-
Z.
B. Infarotmelder, Videoüberwachungssysteme,
Kamerasysteme mit Überwachungsfunktion, Alarm-Trittmatten,
Differential-Alarm-Schleifen, Zeitrelais mit Magnetkontakten, Chipkarten,
RF-Transponder, Magnetkarten, Wärmefühler, Erschütterungsmelder,
Folien mit Sensoren, Ultraschall-Echo-Abstandswarner, Laser-Lichtschranken, Zeitschalter
mit Zufallsprogramm, unterschiedlichste Funksysteme und kabellose Übertragungssysteme mit
unterschiedlichster Reichweite und Frequenz, verkabelte Systeme
mit Steckdosenanschluss, Transponder am Halsband, Berührungssensoren usw.
-
Dabei
kann ein Futterspender auch über mehrere
Außensensoren
verfügen,
deren Reaktionen dann geschaltet und ausgewertet werden und das
Futtergefäß entsprechend
steuern.
-
Die
Laufzeit wie lange jeder einzelne Futterspender in Betrieb ist,
bevor das ganze Futter zur Verfügung
gestellt wird, kann vom Besitzer z. B. vor Verlassen des Hauses
eingestellt wird. Au diese Weise kann auch gesteuert werden, dass
das Tier nach einer Stunde die erste Portion erhält und nach 3 Stunden noch
eine Portion usw.
-
Dies
entspricht auch dem natürlichen
Fressverhalten einer Katze Grundsätzlich sind alle beschriebenen
Anordnungen für
alle Tierarten denkbar. Es wird versucht auf diese Weise das natürliche Verhalten
der Tiere in freier Natur zu ermöglichen
und dadurch die angelegten Bedürfnisse
der einzelnen Tierarten zu befriedigen.
-
Die
Elektroversorgung erfolgt über
Batterien, Akkus oder Steckdose, Transformator.
-
Futterspender
und auch eventuelle anderen Elemente wie Bewegungsmelder, Lichtschranken usw.
weisen Befestigungsmöglichkeiten
auf, damit das Ganze fest z. B. an der Wand montiert werden kann.