DE102008005023A1 - Kraftübertragungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Kraftübertragungsvorrichtung mit einer im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zur Drehmomentübertragung zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe angeordneten Nabe, insbesondere einer Turbinenradnabe eines Turbinenrades einer hydrodynamischen Maschine, die unter Zwischenschaltung einer Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen mit einer Dämpfernabe gekoppelt ist.
- Kraftübertragungsvorrichtungen für den Einsatz in Antriebssträngen zwischen einer Antriebsmaschine und einem Abtrieb, insbesondere einer Getriebebaueinheit, sind in einer Vielzahl von Ausführungen bekannt. Diese umfassen in der Regel eine hydrodynamische Maschine in Form eines hydrodynamischen Drehzahl-/Drehmomentwandlers oder einer hydrodynamischen Kupplung, eine schaltbare Kupplung zur Umgehung der Leistungsübertragung über die hydrodynamische Maschine sowie eine Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen. Vorzugsweise ist die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen in Form eines Drehschwingungsdämpfers im Kraftfluss vom Eingang zum Ausgang jeweils sowohl der hydrodynamischen Maschine als auch der schaltbaren Kupplung nachgeordnet, so dass in jedem Betriebszustand eine Dämpfung erfolgt. Die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen fungiert dabei als elastische Kupplung, d. h. überträgt Drehmoment und kompensiert gleichzeitig Drehungleichförmigkeiten und ist daher auf das maximal zu übertragende Drehmoment auszulegen. Die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen umfasst im Kraftfluss vom Eingang zum Ausgang der Kraftübertragungsvorrichtung betrachtet einen Eingangsteil und einen Ausgangsteil, die konzentrisch angeordnet und über Mittel zur Feder- und/oder Dämpfungskopplung miteinander gekoppelt sind, wobei der Eingangsteil und der Ausgangsteil in Umfangsrichtung relativ zueinander aufgrund der Kopplung miteinander begrenzt verdrehbar sind. Die Mittel zur Feder- und/oder Dämpfungskopplung sind daher im Hinblick auf ein zulässiges Maximalmoment ausgelegt und bei Auftreten dieses und größerer Momente enorm hohen Belastungen ausgesetzt.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kraftübertragungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 derart weiterzuentwickeln, dass diese eine höhere Lebensdauer als herkömmliche Kraftübertragungsvorrichtungen aufweist.
- Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 charakterisiert. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Die Aufgabe wird bei einer Kraftübertragungsvorrichtung mit einer im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zur Drehmomentübertragung zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe angeordneten Nabe, insbesondere einer Turbinenradnabe eines Turbinenrades einer hydrodynamischen Maschine, die unter Zwischenschaltung einer Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen mit einer Dämpfernabe gekoppelt ist, dadurch gelöst, dass der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen eine mechanische Anschlageinrichtung zur Verdrehwinkelbegrenzung zugeordnet ist, die wirksam wird, sobald eine auslegungsgemäße Maximalbelastung der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen überschritten wird. Erfindungsgemäß ist diese mechanische Anschlageinrichtung nicht innerhalb der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen vorgesehen, sondern zwischen der Dämpfernabe und der Turbinenradnabe. Dies bietet den Vorteil, dass zum einen die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen wirksam gegen Überlast geschützt wird, wobei als Überlast jede Belastung anzusehen ist, welche die auslegungsgemäße Dämpferkapazität übersteigt und ferner die kraftübertragenden Komponenten des Dämpfers und zwar einschließlich der Federelemente, die im Dämpfer wirksam sind, geschützt werden. Durch die Anordnung der Anschlageinrichtung zwischen Turbinenradnabe und Dämpfernabe wird diese in einen Bereich verlegt, der zum einen möglichst nah an der Rotationsachse der Kraftübertragungsvorrichtung liegt und ferner durch eine kompakte Bauweise charakterisiert ist, wobei der zur Verfügung stehende Bauraum zur Ausbildung verstärkter Elemente der Anschlageinrichtung genutzt werden kann, ohne dass zusätzlicher Bauraum benötigt wird. Die mögliche massivere Ausführung führt zu einer höheren Steifigkeit und auch Dauerhaltbarkeit der entsprechenden Elemente der Anschlageinrichtung, die sehr hohen Belastungen ausgesetzt sind. Die einzelnen Elemente der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen können je nach Ausführung unabhängig von der Anschlageinrichtung ausgestaltet werden.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Kraftübertragungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung Anschlagelemente, insbesondere in Form von sogenannten Anschlagfingern an der Turbinenradnabe umfasst, die sich in Zwischenräume zwischen Anschlagbegrenzungselementen an der Dämpfernabe erstrecken und bei Verdrehung um die auslegungsgemäße Maximalbelastung mit den Anschlagbegrenzungselementen zusammenwirken. Der einzelne Zwischenraum an der Dämpfernabe wird dabei in Umfangsrichtung von zwei Anschlagbegrenzungselementen begrenzt. Über die Wahl der Abstände zwischen zwei einander benachbart angeordneten Anschlagelementen in Umfangsrichtung und den Anschlagelementen und den zugehörigen Anschlagbegrenzungselementen bzw. den Abstand zwischen zwei einander in Umfangsrichtung benachbart angeordneten Anschlagbe grenzungselementen und der Breite eines Anschlagelementes kann der maximale Verdrehwinkel zwischen der Turbinenradnabe und der Dämpfernabe eingestellt werden.
- Die Kraftübertragungsvorrichtung umfasst mindestens einen Eingang und einen Ausgang, wobei der Ausgang von einer Getriebeeingangswelle gebildet werden kann. Die Dämpfernabe ist mit dem Ausgang gekoppelt, vorzugsweise direkt drehfest verbunden. Die Kopplung des Turbinenrades mit der Dämpfernabe und damit mit dem Ausgang erfolgt indirekt über die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen, insbesondere die Kopplung des Turbinenrades mit einem Eingangsteil der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen. Der Eingangsteil umfasst dabei vorzugsweise ein scheibenförmiges Element in Form einer sogenannten Mitnehmerscheibe, die frei von einer direkten drehfesten Kopplung mit der Dämpfernabe ist. Die Kopplung zwischen dem Turbinenrad und dem Eingangsteil erfolgt über die Turbinenradnabe. Zwischen dieser und dem Eingangsteil sind Kopplungselemente vorgesehen, die vorzugsweise eine formschlüssige Verbindung ermöglichen, Andere Ausführungen sind denkbar, beispielsweise auch ein Kraftschluss. Gemäß einer bevorzugten Ausführung wird jedoch ein Formschluss gewählt. Dazu werden an dem Eingangsteil und der Turbinenradnabe zueinander komplementäre Mitnahmeelemente ausgebildet, die als Kopplungselemente bezeichnet werden und vorzugsweise in Form von wechselseitig angeordneten Vorsprüngen und Ausnehmungen gebildet werden, die ineinander greifen und damit eine Leistungsübertragung ermöglichen. Für die Anordnung der Kopplungselemente und der Elemente der Anschlageinrichtung in axialer Richtung zwischen Eingang und Ausgang betrachtet, bestehen eine Mehrzahl von Möglichkeiten. Vorzugsweise werden jedoch Anordnungen gewählt, die durch eine Platz sparende Anordnung sowohl in axialer als auch in radialer Richtung charakterisiert sind. Die Wahl der Anordnungsmöglichkeit hängt dabei auch von der Funktionszuordnung ab.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführung ist dadurch charakterisiert, dass wenigstens einem, vorzugsweise mehreren Kopplungselementen die Funktion der Anschlagelemente zugeordnet wird, so dass die Kopplungselemente mit den Anschlagelementen quasi eine bauliche Einheit bilden beziehungsweise diese selbst bilden. Die Funktionskonzentration ermöglicht eine besonders bauraumoptimierte Anordnung in einer axialen Ebene, die durch die Rotationsachse und eine Senkrechte zu dieser charakterisiert ist. Erfolgt eine Funktionstrennung, welche unter Umständen sinnvoll sein kann, sind die Kopplungselemente und die Anschlagelemente an der Turbinenradnabe vorzugsweise in radialer Richtung versetzt zueinander angeordnet. Bei Funktionskonzentration erfolgt vorzugsweise eine Anordnung frei von Versatz in axialer Richtung zueinander.
- Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung mit Funktionskonzentration, erfolgt die Kopplung zwischen der Turbinenradnabe und dem Eingangsteil sowie die Anordnung der Anschlageinrichtung in einer axialen Ebene, d. h. in radialer Richtung ineinander. In diesem Fall sind vorzugsweise an der Turbinenradnabe an einer Ringfläche, die in axialer Richtung ausgerichtet ist beziehungsweise in axiale Richtung weist, sich in axialer Richtung von dieser weg erstreckende und in radialer Richtung ausgerichtete Kopplungselemente angeordnet, die mit dazu komplementären in radialer Richtung in Richtung zur Rotationsachse weisenden Kopplungselementen am Eingangsteil der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen zusammenwirken, indem diese in die Zwischenräume zwischen zwei einander benachbart angeordneten Kopplungselementen an der Mitnehmerscheibe eingreifen. In der gleichen axialen Ebene ist vorzugsweise die mechanische Anschlageinrichtung angeordnet, insbesondere die Anschlagelemente an der Turbinenradnabe und die Begrenzungselemente an der Dämpfernabe, wobei die Anschlagelemente an der Turbinenradnabe vorzugsweise direkt von einigen Kopplungselementen gebildet werden. Die Ausbildung erfolgt zur Vermeidung von Unwuchten symmetrisch. Dies bedeutet, dass jedes n-te Kopplungselement (mit n > 1) an der Turbinenradnabe als Anschlagelement ausgebildet ist. Bei Ausführung in einer axialen Ebene sind dabei die entsprechenden Eingriffsbereiche und die in diese eingreifenden Elemente vorzugsweise in radialer Richtung ausgebildet. Die Anschlagelemente am Turbinenrad werden an den in axialer Richtung beabstandet zur Ringfläche angeordneten Kopplungselementen gebildet, die gleichzeitig einen Eingriff in den Eingangsteil der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen ermöglichen. Damit sind alle miteinander in Wirkverbindung bringbaren Elementen hinsichtlich des Wirkbereiches in einer axialen Ebene angeordnet. Ein Versatz ist wie bereits ausgeführt sowohl in axialer als auch in radialer Richtung möglich.
- Die erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf eine konkrete Ausführung einer Kraftübertragungsvorrichtung mit einer hydrodynamischen Maschine, insbesondere einem hydrodynamischen Drehzahl-/Drehmomentwandler oder einer hydrodynamischen Kupplung und einer der hydrodynamischen Maschine zugeordneten schaltbaren Kupplungseinrichtung mit jeweils bei Leistungsübertragung zwischen Eingang und Ausgang betrachtet zwischen der schaltbaren Kupplungseinrichtung und dem Ausgang beziehungsweise der hydrodynamischen Maschine und dem Ausgang angeordneter Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen beschränkt. Entscheidend ist, dass sich das Turbinenrad sowie auch die Dämpfernabe am Ausgang, insbesondere der diesen bildenden Getriebeeingangswelle, abstützen beziehungsweise mit dieser wenigstens mittelbar, das heißt entweder direkt oder unter Zwischenschaltung weiterer Elemente, auch Übersetzungseinrichtungen, gekoppelt sind. Die erfindungsgemäße Lösung ist für alle Ausführungen mit einer dem Turbinenrad beziehungsweise der schaltbaren Kupplung nachgeordneten Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen geeignet.
- Die erfindungsgemäße Lösung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
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1 verdeutlicht einen Axialschnitt durch eine Kraftübertragungsvorrichtung mit einer Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen mit erfindungsgemäßer Anschlageinrichtung; -
2 verdeutlicht eine Draufsicht gemäß1 auf eine Mitnehmerscheibe mit einer Dämpfernabe und einer Turbinenradnabe der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen; -
3 verdeutlicht einen vergrößerten Ausschnitt gemäß2 im Schnitt durch die Verbindungsebene der Anschlageinrichtung, insbesondere in Draufsicht auf die Anschlagbegrenzungselemente an der Dämpfernabe; -
4 verdeutlicht in schematisiert vereinfachter Darstellung die Anordnung der Wirkbereiche der Anschlageinrichtung und der Kopplung zwischen Turbinenradnabe und Eingangsteil der Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen in einer Ebene; -
5a bis5c verdeutlichen in schematisiert vereinfachter Darstellung anhand einer Abwicklung die Lagezuordnung der Anschlagelemente, Anschlagbegrenzungselemente und Kopplungselemente in einzelnen Betriebszuständen zueinander; -
6a verdeutlicht beispielhaft in schematisiert vereinfachter Darstellung eine Modifizierung einer Ausführung gemäß4 mit in axialer Richtung und radialer Richtung versetzter Anordnung der mechanischen Anschlageinrichtung und der Kopplungselemente; -
6b verdeutlicht beispielhaft eine Ausführung mit Funktionstrennung zwischen den Kopplungselementen und den Elementen der mechanischen Anschlageinrichtung. - Die
1 verdeutlicht anhand eines Ausschnittes aus einem Antriebsstrang1 eines Kraftfahrzeuges im Axialschnitt eine Kraftübertragungsvorrichtung2 , welche zwischen einer nicht dargestellten Antriebseinheit, insbesondere einer Brennkraftmaschine, von welcher eine Kurbelwelle ausgeht, und einem Getriebe angeordnet ist. Die2 und3 betreffen weitere Ansichten, weshalb die nachfolgende Erläuterung sich auf die1 bis3 bezieht. Die Kraftübertragungsvorrichtung2 umfasst mindestens einen Eingang E und einen Ausgang A. Die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine ist dabei beispielsweise über ein Antriebsblech, welches auch als Flexplate bezeichnet wird, drehfest mit dem Eingang E verbunden. Die Kraftübertragungsvorrichtung2 umfasst eine hydrodynamische Maschine3 , insbesondere einen hydrodynamischen Drehzahl-/Drehmomentwandler4 , über welchen bei Leistungsübertragung zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A ein hydrodynamischer Leistungszweig5 beschreibbar ist. Ferner vorgesehen ist eine Einrichtung zur wenigstens teilweisen Umgehung der Leistungsübertragung über den hydrodynamischen Leistungszweig5 . Diese ist in Form einer schaltbaren Kupplungseinrichtung6 ausgeführt, wobei bei Leistungsübertragung allein über die schaltbare Kupplungseinrichtung6 zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A diese einen zweiten Leistungszweig7 beschreibt. Der hydrodynamische Drehzahl-/Drehmomentwandler4 umfasst mindestens ein als Pumpenrad P fungierendes erstes Schaufelrad und ein als Turbinenrad T fungierendes zweites Schaufelrad, wobei das Turbinenrad T mit dem Ausgang A wenigstens mittelbar drehfest verbunden ist, während das Pumpenrad P wenigstens mittelbar drehfest mit dem Eingang E der Kraftübertragungsvorrichtung2 gekoppelt ist. Wenigstens mittelbar bedeutet, dass die Kopplung direkt oder unter Zwischenordnung weiterer Übertragungselemente oder Bauteile erfolgt. Die Leistungsübertragung kann dabei jeweils über den einzelnen Leistungszweig5 oder7 oder aber über beide Leistungszweige5 ,7 in Leistungsverzweigung gemeinsam erfolgen. Der Ausgang A der Kraftübertragungsvorrichtung2 wird in der Regel von einer Welle gebildet, welche gleichzeitig auch als Getriebeeingangswelle8 fungiert. Die Kopplung der schaltbaren Kupplungseinrichtung6 und der hydrodynamischen Maschine3 mit der Getriebeeingangswelle8 erfolgt dabei nicht direkt sondern über eine Vorrichtung9 zur Dämpfung von Schwingungen. Diese umfasst einen Eingangsteil10 und einen Ausgangsteil11 , die über Mittel12 zur Feder und/oder Dämpfungskopplung miteinander gekoppelt sind. Die Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen9 fungiert dabei als elastische Kupplungseinrichtung, welche gleichzeitig in der Lage ist, Schwingungen zu kompensieren. Eingangsteil10 und Ausgangsteil11 können dabei ein- oder mehrteilig ausgeführt sein. Der Eingangsteil10 umfasst im einfachsten Fall eine Mitnehmerscheibe13 . Der Ausgangsteil11 umfasst oder bildet einen Dämpferflansch14 , wobei die Mitnehmerscheibe13 in bekannter Art und Weise unter Zwischenschaltung von Energiespeicherelementen15 , insbesondere Bogenfedern oder anderen elastischen Elementen mit dem Dämpferflansch14 der Vorrichtung9 zur Dämpfung von Schwingungen gekoppelt ist. Diese Energiespeicherelemente15 bilden die Mittel12 zur Feder- und Dämpfungskopplung. Der Ausgangsteil11 , insbesondere der Dämpferflansch14 , ist drehfest mit einer Dämpfernabe16 verbunden. Die drehfeste Verbindung erfolgt vorzugsweise durch Stoffschluss mittels einer Schweißverbindung. Die Dämpfernabe16 ist drehfest mit der Getriebeeingangswelle8 des Getriebes und damit dem Ausgang A verbunden. Die drehfeste Kopplung erfolgt vorzugsweise am radial inneren Bereich, beispielsweise durch eine Keilwellenverbindung oder eine andere Art des Form- oder Kraftschlusses. - Das Turbinenrad T ist mit einer Turbinenradnabe
17 drehfest verbunden. Die Verbindung erfolgt beispielsweise mittels Nietverbindungselementen. Die Turbinenradnabe17 ist drehbar zur Eingangswelle8 angeordnet. Zwischen dem Turbinenrad T und dem Pumpenrad P ist bei Ausführung als hydrodynamischer Drehzahl-/Drehmomentwandler4 in bekannter Art und Weise zumindest ein Leitrad L angeordnet. Die Kopplung des Turbinenrades T mit dem Eingangsteil10 der Vorrichtung9 zur Dämpfung von Schwingungen erfolgt durch Kopplung der Turbinenradnabe17 mit der Mitnehmerscheibe13 . Die Verbindung erfolgt formschlüssig, vorzugsweise direkt drehfest. Dieser Formschluss wird über an der Mitnehmerscheibe13 angeordnete Kopplungselemente18 , in den Ansichten gemäß2 und3 als18.1 bis18.8 bezeichnet, die mit dazu komplementär ausgeführten Kopplungselementen19 , insbesondere19.1 bis19.8 an der Turbinenradnabe17 in Wirkverbindung bringbar sind, realisiert. Diese Kopplungselemente18.1 bis18.8 sind vorzugsweise als in axialer und/oder radialer Richtung erstreckende Vorsprünge im Bereich des Innenumfanges39 an der Mitnehmerscheibe13 ausgebildet, die unter Ausbildung von Zwischenräumen in Umfangsrichtung einander benachbart angeordnet sind. Die Zwischenräume zwischen den Kopplungselementen18.1 bis18.8 werden mit20.1 bis20.8 bezeichnet und die Zwischenräume zwischen den Kopplungselementen19.1 bis19.8 an der Turbinenradnabe mit21.1 bis21.8 . Erfindungsgemäß ist der Vorrichtung9 zur Dämpfung von Schwingungen eine mechanische Anschlageinrichtung22 zur Begrenzung der Verdrehbarkeit von Eingangsteil10 und Ausgangsteil11 in Umfangsrichtung zueinander zugeordnet, die wirksam wird, sobald eine auslegungsgemäße Maximalbelastung der Vorrichtung9 zur Dämpfung von Schwingungen überschritten wird. Diese mechanische Anschlageinrichtung22 ist erfindungsgemäß zwischen der Turbinenradnabe17 und der Dämpfernabe16 vorgesehen. Dazu sind an der Turbinenradnabe17 Anschlagelemente23 , insbesondere23.1 bis23.4 vorgesehen, welche vorzugsweise in Form von sogenannten Anschlagfingern ausgestaltet sind, das heißt in axialer Richtung an einer Ringfläche24 der Turbinenradnabe17 angeordnete und sich in axialer und/oder radialer Richtung erstreckende Vorsprünge, die in Umfangsrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind. Die Anschlag finger wirken mit Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 an der Dämpfernabe16 zusammen, wobei die Anschlagelemente23.1 bis23.4 in die Zwischenräume26.1 bis26.4 zwischen den einzelnen Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 hineinragen und diese Zwischenräume26.1 bis26.4 sich in Umfangsrichtung erstrecken, vorzugsweise kreissegmentbogenförmig ausgestaltet sind und eine begrenzte Verdrehbarkeit der Anschlagelemente23.1 bis23.4 in Umfangsrichtung bis zum Erreichen der Anschlagbegrenzungselemente25.1 bis25.4 , insbesondere die von diesen gebildeten Anschlagsflächen27.11 bis27.42 zum Anliegen gelangen. Dabei können die Funktionen der drehfesten Kopplung zwischen der Mitnehmerscheibe13 und der Turbinenradnabe17 sowie der mechanischen Anschlagseinrichtung22 räumlich und funktional getrennt erfüllt werden oder aber zusammengefasst werden. - Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung der erfindungsgemäßen Lösung werden jedoch die Funktion der Anschlagelemente
23.1 bis23.4 auf einen Teil der Kopplungselemente19.1 bis19.8 übertragen. Dies erfolgt dadurch, dass ein Teil der Kopplungselemente, hier19.2 ,19.4 ,19.6 und19.8 , die Anschlagelemente23.1 bis23.4 bilden, indem diese vergrößert ausgeführt sind beziehungsweise derart ausgeführt sind, dass diese zusätzlich in die Zwischenräume26.1 bis26.4 zwischen den Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 an der Dämpfernabe16 eingreifen. - Durch die Verlagerung der Verdrehwinkelbegrenzung in den Nabenbereich besteht die Möglichkeit, zum einen die Elemente der Verdrehwinkelbegrenzung verstärkt auszuführen, da hier ohnehin hinsichtlich der Materialstärke das erforderliche Material zur Verfügung steht und ferner auch kein zusätzlicher Bauraum beansprucht werden muss. Durch die im Querschnitt massiver ausgeführten Anschlagelemente beziehungsweise Anschlagbegrenzungselemente kann eine höhere Steifigkeit und Dauerhaltbarkeit dieser erzielt werden, was gerade in dem Bereich besonders sinnvoll ist, um hier auch bei hohen Belastungen keinerlei Beschädigungen an der Verdrehwinkelbegrenzung in Form der mechanischen Anschlageinrichtung
22 zu erhalten. - Die
1 verdeutlicht eine derartige Ausführung im Axialschnitt anhand einer Kraftübertragungsvorrichtung.2 verdeutlicht demgegenüber die Turbinenradnabe17 , die Mitnehmerscheibe13 und die Dämpfernabe16 unter Weglassung aller übrigen Teile in einer Draufsicht vom Eingang E her betrachtet im zusammengebauten Zustand. Die Mitnehmerscheibe13 , insbesondere das Eingangsteil10 , hat im Wesentlichen die Gestalt einer Kreisringscheibe. Diese weist im radial äußeren Bereich mehrere Verzahnungsbereiche30 ,31 ,42 ,43 auf. Die se dienen dazu, die Mitnehmerscheibe13 drehfest, jedoch axial verschiebbar mit einem Kupplungsteil32 , insbesondere dem bei Leistungsübertragung vom Eingang E zum Ausgang A ausgangsseitigen Kupplungsteil32 der schaltbaren Kupplungseinrichtung6 zu verbinden. Bei Ausführung der schaltbaren Kupplungseinrichtung6 in Form einer reibschlüssigen Kupplung, insbesondere Lamellenkupplung, dienen die Verzahnungsbereiche30 und31 zur drehfesten, jedoch axial verschiebbaren Kopplung mit einer Reiblamelle33 gemäß1 . Ferner weist die Mitnehmerscheibe13 vier gleichmäßig über den Umfang verteilte Fenster34 ,35 ,40 ,41 auf, die in bekannter Art und Weise zur Aufnahme der Energiespeicherelemente der Mittel12 zur Feder- und/oder Dämpfungskopplung dienen. Radial innen, das heißt im Bereich des Innenumfanges39 , weist die Mitnehmerscheibe13 eine Durchgangsöffnung36 auf. Die Dämpfernabe16 ist konzentrisch zur Mitnehmerscheibe13 angeordnet und erstreckt sich teilweise durch die Durchgangsöffnung36 . Die Dämpfernabe16 ist ferner mit einer Innenverzahnung37 ausgeführt. Die Innenverzahnung37 ist innen an einem wesentlichen rohrförmigen Dämpfernabenkörper ausgebildet, von welchem in2 eine Ringfläche38 sichtbar ist. An dieser Ringfläche38 sind die beispielhaft vier Anschlagbegrenzungselemente25.1 bis25.4 angeordnet. Diese erstrecken sich in axialer und/oder radialer Richtung und weisen jeweils die Gestalt eines Kreisbogensegmentes auf, wobei die Anschlagbegrenzungselemente25.1 bis25.4 gleichmäßig über den Umfang einer axialen oder radialen Ringfläche38 verteilt unter Ausbildung der Zwischenräume26.1 bis26.4 angeordnet sind. Der einzelne gebildete Zwischenraum26.1 bis26.4 ist ebenfalls ferner vorzugsweise kreisbogensegmentförmig ausgeführt. In diese Zwischenräume26.1 bis26.4 ragt dabei jeweils ein Anschlagelement23.1 bis23.4 hinein. Diese Anschlagelemente23.1 bis23.4 in Form der Anschlagfinger an der Turbinennabe17 erstrecken sich ebenfalls in axialer und/oder radialer Richtung. Die Anschlagfinger23.1 bis23.4 sind dabei einstückig mit der Turbinenradnabe17 verbunden bzw. ausgeführt und gleichmäßig in Umfangsrichtung beabstandet zueinander angeordnet. Durch die Abstände in Umfangsrichtung zwischen den Anschlagfingern23.1 und23.4 und den Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 beziehungsweise zwischen deren in Umfangsrichtung weisenden Anschlagsflächen27 .11 bis27.42 und28.11 bis28.42 wird die Größe des relativen Verdrehwinkels zwischen der Mitnehmerscheibe13 und der Dämpfernabe16 über die Kopplung der Mitnehmerscheibe13 der Turbinenradnabe17 und damit direkt der Turbinenradnabe17 und der Dämpfernabe16 festgelegt. - Die
3 verdeutlicht noch einmal einen Ausschnitt aus2 in vergrößerter Darstellung, in welchem die Mitnehmerscheibe13 , Dämpfernabe16 und Turbinenradnabe17 sowie die daran angeordneten Anschlagelemente23.1 bis23.4 , Anschlagbegrenzungselemente25.1 bis25.4 und Kopplungselemente18.1 bis18.8 und19.1 bis19.8 angeordnet sind. Die Dar stellung erfolgt hier in einem Schnitt in der Draufsicht durch die Dämpfernabe16 . Daraus ersichtlich ist, dass die Kopplungselemente18.1 bis18.8 im Bereich der Durchgangsöffnung36 , das heißt im radial inneren Bereich der Mitnehmerscheibe13 des Eingangsteiles10 angeordnet sind und sich in radialer Richtung erstrecken. Die Erstreckung in radialer Richtung nach innen erfolgt derart, dass die Kopplungselemente18.1 bis18.8 frei von einer möglichen Kopplung oder Berührung mit der Dämpfernabe16 sind. Dies bedeutet, die Kopplungselemente18.1 bis18.8 sind zumindest durch einen Innendurchmesser oder Innenumfang charakterisiert, der größer ist als der Außenumfang in dieser Ebene im Bereich der Dämpfernabe16 . Eine Wechselwirkung mit den Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 an der Dämpfernabe16 ist somit ausgeschlossen. Die Kopplung mit der Turbinenradnabe17 erfolgt über den Eingriff in die Zwischenräume21.1 bis21.8 an der Turbinenradnabe16 zwischen den Kopplungselementen19.1 bis19.8 . Die Kopplung erfolgt vorzugsweise frei von Spiel, so dass hier eine vollständig drehfeste Verbindung und Formschluss realisiert werden kann. Erfindungsgemäß erfolgt bei einer Ausführung gemäß der1 bis3 aufgrund der Funktionskonzentration an den Kopplungselementen19.1 bis19.8 durch Ausbildung der Kopplungselemente19.2 ,19.4 ,19.6 ,19.8 gleichzeitig als Anschlagelemente23.1 bis23.4 die Realisierung der Verdrehwinkelbegrenzung mit der Dämpfernabe16 , indem die Anschlagelemente23.1 bis23.4 , die von den Kopplungselementen19.2 ,19.4 ,19.6 ,19.8 gebildet werden, in radialer Richtung vergrößert ausgebildet werden, so dass ein Eingriff in die Zwischenräume26.1 bis26.4 möglich ist. Vorzugsweise wird, wie in der3 dargestellt, die Anordnung der drehfesten Verbindung zwischen Mitnehmerscheibe13 und Turbinenradnabe17 sowie der Verdrehwinkelbegrenzung zwischen Dämpfernabe16 und Turbinenradnabe17 in einer Ebene erfolgen, welche durch die theoretische Rotationsachse R der Kraftübertragungsvorrichtung und einer Senkrechten dazu beschreibbar ist. Dies ist schematisch in einem Axialschnitt in der4 wiedergegeben. Daraus ist ersichtlich, dass die Kopplung beziehungsweise der Eingriff zwischen den einzelnen Elementen Dämpfernabe16 und Turbinenradnabe17 sowie Mitnehmerscheibe13 in einer Ebene E erfolgt und somit in axialer Richtung möglichst wenig Bauraum benötigt. - Bei der in
3 dargestellten Ausführung ist dabei das zweite Kopplungselement19.2 ,19.4 ,19.6 ,19.8 verstärkt ausgeführt. Je nach Ausführung und Anordnung erfolgt die Verstärkung in radialer und/oder axialer Richtung. - Für eine Ausführung gemäß der
1 bis4 sind beispielhaft in den5a bis5c anhand einer Abwicklung die Zustände in den einzelnen Betriebszuständen dargestellt. Aus Vereinfachungsgründen sind die sich aus den Anschlagelementen23.1 –23.4 , dem An schlagbegrenzungselement25.1 bis25.4 sowie den Kopplungselementen18.1 –18.8 ,19.1 –19.8 sich ergebenden Verzahnungen quasi abgewickelt dargestellt. Die durchgängige Linie verdeutlicht dabei die Ausführung der Kopplungselemente18.1 bis18.8 , hier beispielhaft18.2 bis18.6 an der Mitnehmerscheibe13 . Die unterbrochene Liniendarstellung verdeutlicht die Ausführung der Anschlagbegrenzungselemente25.1 bis25.4 an der Nabe, hier beispielhaft25.2 und25.3 , und die punktierte Darstellung verdeutlicht die Ausführung der Anschlagelemente23.1 bis23.4 an der Turbinenradnabe17 . Daraus ist ersichtlich, dass die Ausgestaltung der Kopplungselemente18.1 bis18.8 mit gleicher Verzahnungshöhe erfolgt, während die Ausgestaltung der Anschlagelemente23.1 bis23.4 , hier23.1 und23.2 , die von den Kopplungselementen19.2 und19.4 gebildet werden, mit einer größeren Höhe in radialer Richtung erfolgt, so dass ein Eingriff in die Zwischenräume26.1 bis26.4 , hier26.1 und26.2 , zwischen den Anschlagbegrenzungselementen25.1 und25.2 bzw.25.2 und25.3 an der Dämpfernabe16 möglich ist, während die restlichen Kupplungselemente19.3 ,19.5 in ihrer Verzahnungshöhe denen der Kopplungselemente18.1 bis18.8 entsprechen und sich nicht bis in die Zwischenräume26.1 und26.2 erstrecken. - Die
5a verdeutlicht dabei den unbelasteten Zustand mit Darstellung der Lagezuordnung der einzelnen Elemente an Dämpfernabe16 , Turbinenradnabe17 , Mitnehmerscheibe13 zueinander. Die Kopplungselemente19.2 bis19.5 und damit auch die Anschlagelemente23.1 und23.2 greifen in die Zwischenräume20.2 bis20.5 zwischen den Kopplungselementen18.2 bis18.6 ein. Die Anschlagelemente23.1 und23.2 , die von den Kopplungselementen19.2 und19.4 gebildet werden, greifen hier in die Zwischenräume26.1 und26.2 ein, sind jedoch in Umfangsrichtung mit ihren zu den Anschlagflächen27.21 beziehungsweise27.22 und27.31 an den Anschlagbegrenzungselementen25.2 und25.3 weisenden Flächen28.11 ,28.12 ,28.21 ,28.22 beabstandet angeordnet, so dass hier ebenfalls keinerlei Berührung erfolgt. Der Abstand zwischen den Anschlagflächen27.21 und dem benachbarten Anschlagelement, insbesondere der Anschlagfläche28.12 beziehungsweise27.22 und28.21 beziehungsweise27.21 und28.22 charakterisiert dabei den möglichen Verdrehwinkel. Je nach Betriebsrichtung ist hier der Verdrehwinkel in Zug- oder der Verdrehwinkel in Schubrichtung gemeint. Der mögliche Verdrehwinkelbereich in Zugrichtung ist mit I und der in Schubrichtung mit II bezeichnet. - Im belasteten Zustand bei Leistungsübertragung über den hydrodynamischen Leistungszweig
5 , das heißt im Wandlerbetrieb, wird das Moment über das Turbinenrad T übertragen. Die Kopplungselemente19.1 bis19.8 übertragen dabei das maximale Dämpfermoment auf die Mitnehmerscheibe13 , die Anschlagelemente23.1 ,23.2 bei Erreichen des Grenzverdrehwin kels I beziehungsweise II durch Anlage an den Anschlagsflächen27.21 beziehungsweise das Übermoment. - Die
5c verdeutlicht demgegenüber die Leistungsübertragung über die Kraftübertragungsvorrichtung2 im mechanischen Leistungszweig7 , das heißt über die schaltbare Kupplungseinrichtung6 unter Umgehung des hydrodynamischen Leistungszweiges5 . In diesem Fall wird das Moment über die Mitnehmerscheibe13 eingeleitet. Diese wirkt auf die Kopplungselemente19.1 bis19.8 und damit auch auf die Anschlagelemente23.1 bis23.4 und gelangt mit an diesen ausgebildeten Anschlagsflächen in Kontakt, wodurch eine Drehmomentübertragung ermöglicht wird. In diesem Fall wird ferner über die Anschlagelemente23.1 bis23.4 nach Erreichen des maximalen Verdrehwinkels I der Anschlag an den Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 der Dämpfernabe16 erreicht. Die Anschlagelemente23.1 bis23.4 übertragen dann nur das Übermoment. - Die Ausführungen gemäß den
1 bis5 stellen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen dar. Beispielhaft sind jedoch noch in den6a und6b mögliche Anordnungen und Zuordnungen der Anschlagelemente23.1 bis23.4 , Anschlagbegrenzungselemente25.2 bis25.4 sowie der Kopplungselemente18.1 bis18.8 ,19.1 bis19.8 zueinander dargestellt. Diese können, wie bereits ausgeführt, je nach Anordnungsart in einer Ebene oder aber in unterschiedlichen axialen und radialen Ebenen angeordnet sein. - Die
6a verdeutlicht dabei eine Möglichkeit mit Anordnung in zwei unterschiedlichen axialen Ebenen, wobei hier der Eingriff der Mitnehmerscheibe13 mit der Turbinenradnabe17 über die Kopplungselemente18.1 bis18.8 ,19.1 bis19.8 axial versetzt zur Anschlagbegrenzung zwischen Turbinenradnabe17 und Dämpfernabe16 , d. h. den Anschlagbegrenzungselementen25.1 bis25.4 und den Anschlagelementen23.1 bis23.4 erfolgt. - Demgegenüber verdeutlicht die
6b eine Ausführung ohne Funktionskonzentration. Daraus ist ersichtlich, dass die Funktionszuordnung direkt nur zu den Kopplungselementen19.1 bis19.8 zur drehfesten Verbindung und den Anschlagelementen23.1 bis23.4 zur Realisierung der Verdrehwinkelbegrenzung erfolgt. In diesem Fall sind in der Regel die Kopplungselemente19.1 bis19.8 und die Anschlagelemente23.1 bis23.4 in radialer Richtung und/oder in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet, im dargestellten Fall beispielhaft in radialer Richtung zueinander versetzt. -
- 1
- Antriebsstrang
- 2
- Kraftübertragungsvorrichtung
- 3
- hydrodynamische Maschine
- 4
- hydrodynamischer Drehzahl-/Drehmomentwandler
- 5
- hydrodynamischer Leistungszweig
- 6
- schaltbare Kupplungseinrichtung
- 7
- zweiter Leistungszweig
- 8
- Getriebeeingangswelle
- 9
- Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen
- 10
- Eingangsteil
- 11
- Ausgangsteil
- 12
- Mittel zur Feder- und/oder Dämpfungskopplung
- 13
- Mitnehmerscheibe
- 14
- Dämpferflansch
- 15
- Energiespeicherelemente
- 16
- Dämpfernabe
- 17
- Turbinenradnabe
- 18.1–18.8
- Kopplungselemente
- 19.1–19.8
- Kopplungselemente
- 20.1–20.8
- Zwischenraum
- 21.1–21.8
- Zwischenraum
- 22
- mechanische Anschlageinrichtung
- 23.1–23.4
- Anschlagelemente
- 24
- Ringfläche
- 25.1–25.4
- Anschlagbegrenzungselemente
- 26.1–26.4
- Zwischenraum
- 27.1.1–27.4.2
- Anschlagflächen
- 28.1.1–28.4.2
- Anschlagflächen
- 30
- Verzahnungsbereich
- 31
- Verzahnungsbereich
- 32
- Kupplungsteil
- 33
- Reiblamelle
- 34
- Fenster
- 35
- Fenster
- 36
- Durchgangsöffnung
- 37
- Innenverzahnung
- 38
- Ringfläche
- E
- Eingang
- A
- Ausgang
- P
- Pumpenrad
- T
- Turbinenrad
- L
- Leitrad
- I
- Verdrehwinkel Zugbetrieb
- II
- Verdrehwinkel Schubbetrieb
Claims (15)
- Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) mit einer im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs zur Drehmomentübertragung zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe angeordneten Nabe, insbesondere einer Turbinenradnabe (17 ) eines Turbinenrades (T) einer hydrodynamischen Maschine (3 ), die unter Zwischenschaltung einer Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen mit einer Dämpfernabe (16 ) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen mit einer mechanischen Anschlageinrichtung (22 ) ausgestattet ist, die wirksam wird, sobald eine auslegungsgemäße Maximalbelastung der Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen überschritten wird und die mechanische Anschlageinrichtung (22 ) zwischen der Turbinenradnabe (17 ) und der Dämpfernabe (16 ) angeordnet ist. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung (22 ) an der Turbinenradnabe (17 ) angeordnete Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) umfasst, die sich in Zwischenräume (26.1 bis26.4 ) zwischen Anschlagbegrenzungselementen (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ) erstrecken, wobei die Größe der Zwischenräume (26.1 bis26.4 ) in Umfangsrichtung betrachtet die Breite der Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) überschreitet. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) in axialer Richtung ausgerichtet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) in radialer Richtung ausgerichtet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ) in radialer Richtung ausgerichtet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ) in axialer Richtung ausgerichtet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) und der Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ) jeweils in Umfangsrichtung in gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) und/oder die Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ) als kreisbogensegmentförmige Elemente ausgebildet sind, die mit der jeweiligen Nabe (16 ,17 ) eine bauliche Einheit bilden. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Turbinenradnabe (17 ) und einem Eingangsteil (10 ) der Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen Kopplungselemente (18.1 bis18.8 ;19.1 bis19.8 ) zur Realisierung einer drehfesten Verbindung vorgesehen sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungselemente (19.1 bis19.8 ) an der Turbinenradnabe (17 ) und die Kopplungselemente (18.1 bis18.8 ) am Eingangsteil (10 ) jeweils einander beabstandet in Umfangsrichtung unter Ausbildung von Zwischenräumen (20.1 bis20.8 ;21.1 bis21.8 ) angeordnet sind und die Kopplungselemente (19.1 bis19.8 ) in die Zwischenräume (20.1 bis20.8 ) zwischen den Kopplungselementen (18.1 bis18.8 ) am Eingangsteil (10 ) eingreifen. - Kraftübertragungsvorrichtung
82 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff frei von Spiel erfolgt. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kopplungselement (19.2 ,19.4 ,19.6 ,19.8 ) an der Turbinenradnabe (17 ) ein Anschlagelement (23.1 –23.4 ) der Anschlageinrichtung (22 ) bildet. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) bildenden Kopplungselemente (19.2 ,19.4 ,19.6 ,19.8 ) wechselweise mit den restlichen Kopplungselemente (19.1 ,19.3 ,19.5 ,19.7 ) an der Turbinenradnabe (17 ) in Umfangsrichtung angeordnet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ), die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) und die Kopplungselemente (18.1 bis18.8 ,19.1 bis19.8 ) am Eingangsteil (10 ) der Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen und der Turbinenradnabe (17 ) frei von Versatz zueinander in axialer Richtung betrachtet angeordnet sind. - Kraftübertragungsvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbegrenzungselemente (25.1 bis25.4 ) an der Dämpfernabe (16 ), die Anschlagelemente (23.1 bis23.4 ) an der Turbinenradnabe (17 ) und die Kopplungselemente (18.1 bis18.8 ,19.1 bis19.8 ) am Eingangsteil (10 ) der Vorrichtung (9 ) zur Dämpfung von Schwingungen und der Turbinenradnabe (17 ) mit Versatz zueinander in axialer und/oder radialer Richtung betrachtet angeordnet sind.
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