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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Wesentlichen eine elektrische
Schnittstelle für
ein Sensorelement, und insbesondere eine auf einer integrierten Schaltung
(IC) basierende elektrische Schnittstelle zwischen dem Sensorelement
und einem Datenerfassungssystem (DAS), wie es als ein modulares
anreihbares Element in einem großflächigen Detektor für ein Computertomographie-(CT)-System
verwendet werden kann.
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Radiografische
Bildgebungssysteme, wie z. B. Röntgen-
und Computertomographie (CT), werden bereits zur Beobachtung von
inneren Aspekten eines Versuchsobjektes in Echtzeit verwendet. Typischerweise
enthalten die Bildgebungssysteme eine Röntgenstrahlungsquelle, die
dafür eingerichtet
ist, Röntgenstrahlung
auf ein interessierendes Versuchsobjekt, wie z. B. einen Patienten
oder ein Gepäckstück hin zu
emittieren. Eine Detektionsvorrichtung, wie z. B. eine Anordnung
von Strahlungsdetektoren, ist auf der anderen Seite des Versuchsobjektes
positioniert und so eingerichtet, dass sie die durch das Versuchsobjekt
hindurch getretene Röntgenstrahlen detektiert.
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Ein
in einem Computertomographie-(CT)-System verwendeter bekannter Detektor beinhaltet
einen Energie unterscheidenden, Direktumwandlungsdetektor. Wenn
es Röntgenstrahlenenergie
ausgesetzt wird, wandelt ein Sensorelement in dem Direktumwandlungsdetektor
diese Röntgenstrahlung
in Energie um, um ein einem einfallenden Photonenfluss entsprechendes
analoges elektrisches Signal zu erzeugen.
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Ein
Datenerfassungssystem (DAS) kann die analogen Signale aus dem Direktumwandlungsdetektor
erfassen und diese Signale in digitale Signale zur anschließenden Verarbeitung
umwandeln. Schnittstellenbaugruppen, die herkömmlicherweise zwischen dem
Detektor und dem DAS verwendet wurden, haben das Erzielen einer
optimalen Signalintegrität
für die
analogen Signale nicht ermöglicht. Ein
Faktor in dieser nicht-optimalen Signalqualität sind die Zwischenverbindungspfade
zwischen dem Sensorelement und dem DAS. Derzeitige Detektormodule
bauen Zwischenverbindungen von der Sensorausleseoberfläche zu dem
DAS mit einer Zwischenverbindungsstruktur auf, welche lange Metallbahnen
auf einer flexiblen oder starren Leiterplatte mit sich bringt. Da
die Dichte von Sensorelementen zunimmt, wird die Leitungsführung von
Zwischenverbindungen zwischen dem DAS und dem Sensor schwieriger.
Mehrere Baugruppenschichten sind erforderlich, um die Zwischenverbindungen
zu führen, und
verursachen somit eine erhöhte
Kapazität
und verringerte Zuverlässigkeit.
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Demzufolge
ist es erwünscht,
ein System von Zwischenverbindungen bereitzustellen, das eine kurze
kapazitätsarme
Zwischenverbindung eines Sensorelementes mit dem DAS ermöglicht.
Ferner ist es erwünscht,
dass die Sensor- und Signalverarbeitungselektronikeinheiten in einer
anreihbaren Einheit mit zwei, drei oder vier Seiten, die aneinander
anliegen, verpackt werden, um eine Sensoranordnung zu erzeugen,
welche relativ kleine Zwischenräume
zwischen den Einheiten aufweist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung mit einem verbesserten
Zwischenverbindungsaufbau bereit, welcher die vorstehend erwähnten Nachteile überwindet.
Mehrere Drahtbondverbindungen und Hügelbondverbindungen bilden
kurze kapazitätsarme
Zwischenverbindungen zwischen den Sensorelementen und verschiedenen
Komponenten in einem DAS.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein CT-Bildgebungssystem
ein Portal mit einer dadurch ausgebildeten Bohrung, die zur Aufnahme
eines durch die Bohrung hindurch zu verschiebenden Patienten ausgelegt
ist, eine in dem Portal angeordnete und zur Emission von Röntgenstrahlung
zu dem Patienten eingerichtete Röntgenstrahlungsquelle,
und ein in dem Portal zum Aufnehmen von durch den Patienten abgeschwächten Röntgenstrahlen
angeordnetes Detektormodul. Das Detektormodul enthält ferner
ein Sensorelement, um die Röntgensignale
in entsprechende elektrische Signale umzuwandeln, ein Datenerfassungssystem
(DAS), um die elektrischen Signale aufzubereiten, welches wenigstens
eine integrierte Schaltung auf einem elektronischen Trägermaterial
enthält,
und ein Zwischenverbindungssystem, um das Sensorelement, die wenigstens
eine integrierte Schaltung und das elektronische Trägermaterial
zu verbinden, wobei das Zwischenverbindungssystem eine erste Kontaktflächenzwischenverbindung
und eine von einer Drahtbond-Zwischenverbindung und einer zweiten Kontaktflächenverbindung
enthält.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein Detektormodul zur Verwendung
in einem CT-Bildgebungssystem einen Direktumwandlungssensor, der
dafür eingerichtet
ist, Röntgensignale
aufzunehmen und die Röntgensigna le
in entsprechende analoge Signale umzuwandeln, und ein Datenerfassungssystem
(DAS) mit einer Chipbaugruppe und wenigstens einem auf der Chipbaugruppe
montierten elektronischen Bauelement, wobei das elektronische Bauelement
dafür eingerichtet
ist, die analogen Signale in entsprechende digitale Signale umzuwandeln.
Das Detektormodul enthält
auch ein erstes Bondverbindungssystem, das den Direktumwandlungssensor
mit einem von der Chipbaugruppe und dem elektronischen Bauelement mittels
einer ersten Hügelbondverbindungsanordnung
verbindet, und ein zweites Bondverbindungssystem, das das elektronische
Bauelement mit der Chipbaugruppe verbindet, wobei das zweite Bondverbindungssystem
eines von einer Drahtbondverbindungsanordnung und einer zweiten
Hügelbondverbindungsanordnung
aufweist.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren
zum Aufbau eines Detektormoduls die Schritte einer Positionierung
eines Röntgensensors
zum Empfangen von Röntgenstrahlen
aus einer Röntgenstrahlungsquelle
und der Positionierung eines Datenerfassungssystems (DAS) hinter
dem Röntgensensor
in Bezug zur Röntgenstrahlungsquelle,
um die empfangenen Röntgenstrahlen
aufzubereiten, wobei das DAS wenigstens eine Elektronik mit wenigstens
einer integrierten Schaltung darauf enthält. Das Verfahren beinhaltet
auch die Schritte der Kopplung des Röntgensensors mit dem elektronischen
Trägermaterial über ein
Hügelbondverbindungssystem
und die Kopplung der wenigstens einen integrierten Schaltung mit
dem elektronischen Trägermaterial über eines
von einem Drahtbondverbindungssystem und einem zweiten Hügelbondverbindungssystem.
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Verschiedene
weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen
ersichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Zeichnungen stellen Ausführungsformen dar,
welche derzeit für
die Ausführungsform
der Erfindung in Betracht gezogen werden. In den Zeichnungen ist:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 eine
schematische Darstellung des CT-Bildgebungssystems von 1.
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3 eine
perspektivische Ansicht eines Detektormoduls gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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4 eine
Unterseitendraufsicht auf das Detektormodul von 3.
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5 eine
Seitenquerschnittsansicht entlang der Linie 5-5 von 4.
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6 eine
perspektivische Explosionsansicht eines Detektormoduls gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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7 eine
perspektivische Explosionsteilansicht eines Detektormoduls gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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8 eine
perspektivische Explosionsteilansicht eines Detektormoduls gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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9 eine
perspektivische Explosionsteilansicht eines Detektormoduls gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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10 eine
perspektivische Explosionsteilansicht eines Detektormoduls gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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11 eine
perspektivische Ansicht eines Detektormoduls gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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In
den 1 und 2 ist eine Ausführungsform
eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems 10 mit
einem für
einen CT-Scanner der "dritten
Generation" repräsentativen
Portal 12 dargestellt. Das Portal 12 weist eine
Röntgenstrahlungsquelle 14 auf,
die ein Bündel
von Röntgenstrahlen 16 auf
die Detektoranordnung 18 auf der gegenüberliegenden Seite des Portals 12 projiziert.
Die Detektoranordnung 18 wird von mehreren Detektormodulen 20 gebildet,
welche zusammen die projizierten Röntgenstrahlen messen, welche
einen Patienten 22 durchlaufen. Jeder Detektor 20 erzeugt
ein elektrisches Signal, welches nicht nur die Intensität eines auftreffenden
Röntgenstrahlbündels repräsentiert, sondern
auch in der Lage ist, Photonen- oder Röntgen-Anzahldaten, und somit
den abgeschwächten Strahl
so, wie er den Patienten 22 durchläuft zu liefern. Während eines
Scans zum Erfassen von Röntgenprojektionsdaten
rotieren das Portal 12 und die darauf befestigten Komponenten
um einen Rotationsmittelpunkt 24.
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Die
Rotation des Portals 12 und die Betätigung der Röntgenstrahlungsquelle 14 werden
von einem Steuermechanismus 26 des CT-Systems 10 gesteuert.
Der Steuermechanismus 26 enthält eine Röntgensteuerung 28,
welche Energie und Zeitsignale an eine Röntgenstrahlungsquelle 14 sendet, und
eine Portalmotorsteuerung 30, die die Rotationsgeschwindigkeit
und Position des Portals 12 steuert. Eine Bildrekonstruktionseinrichtung 34 empfängt abgetastete
und digitalisierte Röntgendaten
aus dem DAS 54 und führt
eine Hochgeschwindigkeitsrekonstruktion durch. Das rekonstruierte
Bild wird als ein Eingangssignal in einen Computer 36 eingegeben, welcher
das Bild in einer Massenspeichervorrichtung 38 speichert.
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Der
Computer 36 empfängt
auch Befehle und Scanparameter von einem Bediener über eine Konsole 40 mit
einer Tastatur zum Eingeben von Datenparametern. Eine zugeordnete
Kathodenstrahlröhren-Anzeigeeinrichtung 42 ermöglicht dem
Bediener, das rekonstruierte Bild und weitere Daten aus dem Computer 36 zu
betrachten. Die von dem Bediener eingegebenen Befehle und Parameter
werden von dem Computer 36 genutzt, um Steuersignale und Information
an das DAS 32, die Röntgensteuerung 28 und
eine Portalmotorsteuerung 30 zu liefern. Zusätzlich betreibt
der Computer 36 eine Tischmotorsteuerung 44, welche
einen motorisierten Tisch 46 steuert, um den Patienten 22 im
Portal 12 zu positionieren. Insbesondere bewegt der Tisch 46 Abschnitte des
Patienten 22 durch eine Portalöffnung 48.
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Die
Detektormodule 20 des CT-Bildgebungssystems 10 sind
mit einer Schnittstellenarchitektur aufgebaut, die eine Tren nung
(z. B. in einer Baugruppe einer integrierten Schaltung) von Signalen
mit einer vorgegebenen elektrischen Eigenschaft (z. B. relativ empfindlichen
analogen Signalen) von Signalen mit unterschiedlichen elektrischen
Eigenschaften in Bezug auf die vorgegebene elektrische Eigenschaft (z.
B. digitale und/oder Versorgungssignale) mittels kapazitätsarmer
Zwischenverbindungen ermöglicht. D.
h., die durch einen Röntgensensor
in Detektormodulen 20 erzeugten analogen Signale werden über Zwischenverbindungen
an ein Datenerfassungssystem (DAS) übertragen, das eine gewünschte Signalaufbereitung
(z. B. Analog/Digital-Wandlung) für die empfindlichen analogen
Signale bereitstellt. Getrennte digitale und Versorgungszwischenverbindungen sind
in dem DAS angeordnet, welche von den analogen Sensorzwischenverbindungen
getrennt sind, um digitale Signale und Versorgungsenergie zu übertragen.
Das DAS kann auf Siliziumchips erzeugte anwendungsspezifische integrierte
Schaltungen zum Bereitstellen einer speziellen Funktionalität, wie z.
B. Analog/Digital-Umwandlung (ASIC) bereitstellen. Beispielsweise
können
die analogen Zwischenverbindungen in einem ersten Bereich des ASIC-Chips (z.
B. auf der Oberseite des ASIC-Chips) ausgebildet sein, und die Zwischenverbindungen
der digitalen Signale und Versorgung können bei einem zweiten von dem
ersten Bereich beabstandeten Bereich (z. B. angrenzend an Seiten
der ASIC oder auf einer Unterseite des ASIC) ausgebildet sein. Typischerweise
befinden sich die analogen und digitalen Verbindungen zu dem ASIC
auf einer Seite des Siliziumchips. Es wird in Betracht gezogen,
dass die genaue Kombination und Konfiguration der Zwischenverbindungen
und deren Funktion variiert, und nicht auf eine spezifische Detektormodularchitektur
beschränkt
ist. Stattdessen sind die nachstehend beschriebenen Ausführungsformen
als exemplarische Konfigurationen für die Ausführung der vorliegenden Erfindung
vorgesehen.
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3 stellt
ein Detektormodul 20 mit Konstruktionsmerkmalen und einem
Anordnungs-"Stapelaufbau" gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar. Das Detektormodul 20 hat
das Merkmal, dass es so anreihbar ist, dass ähnliche Detektormoduleinheiten
an allen vier Seiten anliegen können.
Das Detektormodul 20 enthält ein Sensorelement 52,
das so eingerichtet ist, dass es Röntgensignale aufnimmt und die
Röntgensignale
in entsprechende elektrische analoge Signale umwandelt. Bevorzugt
weist das Sensorelement 52 eine Einzellage aus Direktumwandlungsmaterial
auf, wovon Beispiele Cadmiumtellurid, Cadmiumzinktellurid-Kristalle, polykristalline
Kompaktstoffe und Filmlagen umfassen. Gemäß Darstellung in 3 ist
das Sensorelement 52 mit dem DAS 54 gekoppelt,
um die analogen Signale in digitale Signale umzuwandeln. Insbesondere
ist das Sensorelement 52 mit dem elektronischen Trägermaterial 56 gekoppelt,
das einen Teil des DAS 54 bildet. Um diese Kopplung zu
ermöglichen,
ist ein Rasteradapter 58 zwischen dem Sensorelement 52 und
dem elektronischen Trägermaterial 56 eingefügt. Der
Rasteradapter 58 ist eine doppelseitige Verbindung mit
Kontaktflächen 60 auf
jeder Seite davon für
eine Verbindung mit Kontaktflächen 60 auf
der unteren Ausleseoberfläche
des Sensorelementes 52 und Kontaktflächen 60 auf dem elektronischen
Trägermaterial 56.
Der Rasteradapter 58 ist dafür eingerichtet, das Sensorelement 52 mit
dem elektronischen Trägermaterial 56 zu
verbinden, wenn unterschiedliche Konfigurationen der Kontaktfläche 60 und/oder
des Rasters auf dem Sensorelement 52 und dem elektronischen
Trägermaterial 56 vorliegen. Die
Oberseite des Rasteradapters 58 hat Kontaktflächen 60,
die einer Kontaktflächenkonfiguration
der Unterseite des Sensorelementes 52 entsprechen, und
hat Kontaktflächen 60,
die einer anderen Kontaktflächenkonfiguration
auf dem elektronischen Trägermaterial 56 entsprechen.
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Es
ist ferner vorstellbar, dass die Kontaktflächen 60 des Sensorelementes 52 in
derselben Konfiguration wie die die Kontaktflächen 60 auf dem elektronischen
Trägermaterial 56 vorliegen.
In dieser Anordnung ist kein Rasteradapter 80 für die Kopplung des
Sensorelementes 52 mit dem elektronischen Trägermaterial 56 erforderlich.
In dieser Ausführungsform
hat das Sensorelement 52 eine Unterseitenausleseoberfläche mit
Kontaktflächen 60 darauf, die
direkt mit dem elektronischen Trägermaterial 56 gekoppelt
sind. D. h., die Kontaktflächen 60 auf
der Unterseite des Sensorelementes 52 sind so angeordnet,
dass sie mit entsprechenden Kontaktflächen 60 auf der Oberseite
des elektronischen Trägermaterials 56 eine
Kopplung bilden.
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Die
Implementation von Kontaktflächen 60 als
eine Zwischenverbindung zwischen dem Sensorelement 52 und
dem DAS 54 ist insbesondere vorteilhaft, da sie im Wesentlichen
eine kurze Verbindung (d. h., ohne Zwischenverbindungsleitungen)
mit geringer Kapazität
zwischen dem Sensorelement 52 und dem DAS 54 erlaubt.
Bevorzugt enthält
das Sensorelement 52 eine individuelle Kontaktfläche für jedes
Pixel in dem Direktumwandlungssensor. Eine derartige Konfiguration
trägt zur
Sicherstellung einer hoch qualitativen Übertragung der empfindlichen analogen
Signale bei.
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Gemäß Darstellung
in 3 ist das elektronische Trägermaterial 56 auch
mit einer Leitungsführungsanordnung 62,
welche senkrecht zu dem Sensorelement 52 und dem elektronischen
Trägermaterial 56 angeordnet
ist, verbunden oder darin integriert. Die senkrechte Orientierung
der Leitungsführungsanordnung 62 ermöglicht eine
Verbindung mit der darauf angeordneten digitalen Zwischenverbindung 64, und
ermöglicht
damit ei ne verbesserte Übertragung digitaler
Daten aus dem Detektormodul 20 zu Verarbeitungskomponenten
des CT-Scannsystems 10 von 1. Zusätzlich weisen
das elektronische Trägermaterial 56 und
die Leitungsführungsanordnung 62 keine
Komponenten auf ihren Seitenwänden
auf, die sich über
das Sensorelement 52 hinaus erstrecken, um jeder Seite
des Sensorelementes 52 zu ermöglichen, unmittelbar an einem
weiteren Detektormodul desselben Typs anzuliegen. Auf diese Weise
wird eine vierseitige Anreihbarkeit durch diese Konstruktion bereitgestellt
und ermöglicht
den Aufbau großflächiger Detektoren.
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Das
Detektormodul 20 enthält
auch eine Hochspannungs-Zwischenverbindung 66,
welche einen Kontakt zu dem Sensorelement 52 an dessen gemeinsamer
Kathode herstellt, um Energie an das Detektormodul 20 zu
liefern. Es ist vorwegzunehmen, dass diese Verbindung 66 für viele
Detektormodule 20 gemeinsam sein kann und aufgebracht wird, nachdem
die Detektormodule 20 zu einer großen Anordnung aufgereiht sind.
Die Hochspannungs-Zwischenverbindung 66 ist isoliert, um
einen Kurzschluss zu anderen Teilen des Detektormoduls 20 außer dem
Kathodenkontakt zu verhindern. Eine Vorspannungssteuerung 68 ist
ebenfalls in dem Detektormodul 20 enthalten und bildet
zusätzliche
Verbindungen getrennt von den Pixelanodenverbindungen aus. Die Vorspannungssteuerung 68 stellt
eine Verbindung zwischen dem Sensorelement 52 oder Rasteradapter 58 zu
dem DAS 54 her. In der in 3 dargestellten
Ausführungsform
liegt die Vorspannungssteuerung 68 in der Form eines Kontaktfeldes 60 vor und
ist in die gesamte Zwischenverbindung des Kontaktfeldes 60 integriert.
Es ist auch vorstellbar, dass die Vorspannungssteuerung 68 über eine
getrennte Drahtbonstelle oder Spannungsleitung ausgeführt werden
könnte.
Die Anzahl von Vorspannungssteuerungen 68, die bei der
Verbindung des Sensorelementes 52 zu dem DAS 54 verwendet werden,
variiert abhängig
von den Werten der erwarteten einfallenden Flussrate der durch das
Sensorelement empfangenen Röntgenphotonen
ab. Die Funktion der Vorspannungssteuerung 68 besteht darin,
die aktive Fläche
des Sensorelementes 52 dynamisch abhängig von der Röntgenphotonenflussrate
anzupassen, um eine Sättigung
des Sensorelementes 52 zu verhindern. Die aktive Fläche des
Sensorelementes 52, oder der Grad der Subpixelelement-Einstufung
kann durch Steuern der Spannungen durch die Vorspannungssteuerung 68 angepasst
werden.
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Gemäß Darstellung
in den 4 und 5 enthält das DAS 54 wenigstens
eine integrierte Schaltung 70, die auf der Unterseite des
elektronischen Trägermaterials 56 montiert
ist. Weitere aktive und passive Schaltungen einschließlich Widerständen und
Kondensatoren können
ebenfalls vorhanden sein. Bevorzugt ist wenigstens eine integrierte
Schaltung 70 als eine Photonen zählende anwendungsspezifische
integrierte Schaltung (ASIC) eingerichtet, welche in der Lage ist,
das analoge Signal aus dem Sensorelement 52 in ein digitales
Signal umzuwandeln. Dieses ASIC oder eine ähnliche Schaltung liefert Daten
oder eine Rückkopplung
bezüglich
der Anzahl und/oder der Energie von Photonen, die in den von dem
Sensorelement 52 empfangenen Röntgenstrahlen detektiert werden.
Wie es für
integrierte Schaltungen, die mittels eines herkömmlichen CMOS-Prozesses hergestellt
werden, üblich
ist, sind die Zwischenverbindungsflächen für analoge Eingangs-, digitale
Ausgangs- und Energieverbindungen auf der Oberseite 76 der
integrierten Schaltungen 70, welche dieselbe Seite wie
die der Verarbeitungsschaltungen ist, ausgebildet. Die meisten herkömmlichen
integrierten Schaltungen 70 sind elektrisch mit dem elektronischen
Trägermaterial 56 mittels
Drahtbonstellen 72 verbunden, die auf dem Umfang der Oberseite 76 der
integrierten Schaltungen 70 angeordnet sind. Die Drahtbondverbin dungen 72 koppeln
die elektronischen Schaltungen 70 mit dem elektronischen
Trägermaterial 56,
um das von dem Sensorelement 52 empfangene analoge Eingangssignal
zu übertragen,
und um digitale Signale und Versorgungssignale zu übertragen.
Gemäß Darstellung in 5 entspringen
die Drahtbondverbindungen 72 an der Oberseite 76 der
integrierten Schaltung 70 verlaufen über die Dicke der integrierten
Schaltung 70 zu der Rückseite
des DAS-Trägermaterials 74.
Alternativ nutzt eine Kopfüber-
bzw. so genannte Flip-Chip-Montage des ASIC eine Flächenanordnungskonfiguration
von Kontaktflächen,
um die Signale ohne Drahtbondverbindungen zu koppeln. Für die Flip-Chip-Konfiguration
ist die Oberseite 76 der integrierten Schaltungen 70 der
Oberfläche 74 des elektronischen
Trägermaterials 56 zugewandt.
Es ist nicht angedacht, dass einige Kombinationen von Drahtbondverbindungen
und Flip-Chip-Kontaktierungen
bei dieser in 4 und 5 dargestellten
Baugruppe angewendet werden, wobei dieses aber durch Ausführungsformen
angesprochen wird, die in den späteren
Figuren dargestellt werden.
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Wie
in 4 und 5 dargestellt, sind Drahtbondverbindungen 72 auf
einer Unterseite 74 des elektronischen Trägermaterials 56 in
Verbindung mit den integrierten Schaltungen 70 positioniert.
Die Drahtbondverbindungen dienen zur Bereitstellung aller analogen,
digitalen und Energieverbindungen. Die Drahtbondverbindungen 72 sind
so positioniert, dass sie ein detailliertes Layout haben, dass sie
physikalisch analoge und digitale Zwischenverbindungsbahnen und
Schichten trennen. Zusätzlich
sind Masseabschirmungsbahnen und Schichten in die Auslegung des
elektronischen Trägermaterials 56 dergestalt
integriert, dass sie physikalisch zwischen oder benachbart zu den
analogen und digitalen Leitungen positioniert sind. Auf diese Weise
wird eine Interferenz zwischen analogen und digi talen Signalen auf den
Drahtbondverbindungen 72 und auf der Kopplung des Sensorelementes 52 zu
dem elektronischen Trägermaterial 56 mittels
Kontaktflächen 60 gemäß Darstellung
in 3 vermieden. Somit kann die Signalintegrität der analogen
Signale während
der Übertragung
zwischen dem Sensorelement 52 und dem DAS 54 aufrechterhalten
werden.
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Eine
zusätzliche
Ausführungsform
des Detektormoduls 20 ist in 6 dargestellt,
welche den Fall annehmen kann, in welchem die integrierte Schaltung 70 sowohl
Flip-Chip- als auch Drahtbondflächen
besitzt. Die Kombination von Flip-Chip- und Drahtbondflächen kann eine verbesserte
Isolation von analogen und digitalen Signalen bereitstellen. Wie
darin dargestellt, sind die integrierten Schaltungen 70 (d.
h. ASICs) auf der Oberseite des elektronischen Trägermaterials 56 montiert.
In dieser Ausführungsform
stellen Kontaktflächen 60 auf
der Oberseite 76 der integrierten Schaltungen 70 analoge
Verbindungen zwischen dem Sensorelement 52 und den integrierten
Schaltungen 70 bereit. Digitale Signalverbindungen und
Energieverbindungen werden von Drahtbondverbindungen 72 gebildet,
welche mit der Oberseite 76 der integrierten Schaltung 70 verbunden
sind und zu dem elektronischen Trägermaterial 76 verlaufen.
Die Drahtbondverbindungen 72 sind an gegenüberliegenden
Enden der integrierten Schaltungen 70 positioniert und
stellen angrenzend an die Kontaktflächen 60 eine Verbindung
her, um so die Kopplung des Sensorelementes 52 zu den integrierten
Schaltungen 70 nicht zu stören.
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Ferner
ist in 6 ein Modulhalter 78 dargestellt, welcher
das Detektormodul 20 in der in 2 dargestellten
Gesamtdetektoranordnung 18 und der Kollimatoranordnung 79 ausrichtet.
Das Detektormodul 20 wird an dem Modulhalter 78 befestigt,
indem Ausrichtungsstifte 80 des Modulhalters 78 in Öffnungen 82 auf
dem elektronischen Trägermaterial 56 eingeführt werden,
obwohl es auch vorstellbar ist, dass andere Verbindungsmechanismen
das Detektormodul 20 mit dem Modulhalter 78 verbinden
können.
Die Ausrichtungsstifte 80 positionieren die Detektoranordnung 20 korrekt
zu der Kollimatoranordnung 79 von 2, so dass
Röntgenstrahlen
kollimiert werden, bevor sie auf das Sensorelement 52 auftreffen.
Ferner ist in dem Modulhalter 78 ein Schlitz 84 ausgebildet,
welcher einen Durchtritt der senkrecht ausgerichteten Leitungsführungsanordnung 62 ermöglicht.
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7 stellt
eine zusätzliche
Ausführungsform
des Detektormoduls 20 dar, in welcher die integrierten
Schaltungen 70 auf der Oberseite des elektronischen Trägermaterials 56 montiert
sind. In dieser Ausführungsform
stellen die Kontaktflächen 60 auf der
Oberseite 76 der integrierten Schaltungen 70 analoge
Verbindungen zwischen dem Sensorelement 52 und den integrierten
Schaltungen 70 her. Digitale Signalverbindungen und Energieverbindungen werden
durch die mit der Oberseite der integrierten Schaltungen 70 und
zu dem elektronischen Trägermaterial 56 verlaufenden
Drahtbondverbindungen 72 gebildet. Die Drahtbondverbindungen 72 sind
an gegenüberliegenden
Enden der integrierten Schaltungen 70 angeordnet und stellen
angrenzend an die Kontaktflächen 60 einen
Kontakt her, um so die Kopplung des Sensorelementes 52 mit
den integrierten Schaltungen 70 nicht zu stören. Gemäß Darstellung
in 7 ist jede integrierte Schaltung 70 so
eingerichtet, dass sie an drei Seiten an zusätzlichen integrierten Schaltungen 70 anliegen
kann. Dieses ermöglicht
entlang der z-Achse eine Breite von zwei integrierten Schaltungen 70 und
entlang der x-Achse eine Länge,
die bezüglich
der Anzahl der integrierten Schaltungen 70 unbegrenzt ist.
Diese Konstruktion ermöglicht
eine größere Dichte
von mit den integrierten Schaltungen 70 zu koppelnden Sensorelementen 52.
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In
der Ausführungsform
von 8 stellen Kontaktflächen 60 auf der Oberseite 76 der
integrierten Schaltung 70 analoge Verbindungen zwischen dem
Sensorelement 52 und der integrierten Schaltung 70 bereit.
Die Fläche
des Sensorelementes 52 ist größer als die der integrierten
Schaltung 70, und somit hängt ein Teil des Sensorelementes 52 auf
der integrierten Schaltung 70 über. Um eine Halterung für das Sensorelement 52 bereitzustellen,
ist ein isolierendes Halterungselement 86 zwischen dem überhängenden
Abschnitt des Sensorelementes 52 und dem elektronischen
Trägermaterial 56 positioniert, um
das Detektormodul 20 mechanisch robuster zu machen.
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In
der Ausführungsform
von 9 sind das Sensorelement 52 und die integrierten
Schaltungen 70 in einer nebeneinander liegenden Konfiguration positioniert.
Sowohl das Sensorelement 52 als auch die integrierten Schaltungen 70 sind
mit dem elektronischen Trägermaterial 56 mittels
Kontaktflächen 60 verbunden,
welche die analogen Signale, digitalen Signale und Versorgungssignale übertragen.
In dieser Konfiguration ist ein Strahlungsschild 88 über der integrierten
Schaltung 70 positioniert, um die integrierte Schaltung 70 vor
Röntgenbestrahlung
abzuschirmen. Der Strahlungsschild 88 besteht aus einem
aus Wolfram oder irgendeinem anderen geeigneten Metall oder Legierung
hergestellten Block, der zum Blockieren von Röntgenstrahlen positioniert
ist, die ansonsten auf die integrierte Schaltung 70 auftreffen
könnten.
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In
einer alternativen Ausführungsform,
und gemäß Darstellung
in 10 ist, wenn das Sensorelement 52 und
die integrierte Schaltung 70 in einer nebeneinander liegenden
Konfigu ration vorliegen, und Drahtbondverbindungen 72 verwendet
werden, um die integrierte Schaltung 70 mit dem elektronischen
Trägermaterial 56 zu
verbinden, ein flexibler Rasteradapter 90 enthalten, um
das Sensorelement 52 mit der integrierten Schaltung 70 zu
verbinden. Der flexible Rasteradapter 90 stellt eine Kontaktflächenzwischenverbindung 60 zwischen
dem Sensorelement 52 und der integrierten Schaltung 70 bereit, um
analoge Signale dazwischen zu übertragen. Drahtbondverbindungen 72 sind
benachbart zu der Kontaktflächenzwischenverbindung 60 positioniert, um
die integrierte Schaltung 70 mit dem elektronischen Trägermaterial 56 zum Übertragen
digitaler Daten und Versorgung zu verbinden.
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Es
ist auch vorstellbar, dass das Detektormodul 20 Teil eines
geschichteten Hybriddetektors 92 gemäß Darstellung in 11 bildet.
Der genaue Aufbau des in dem geschichteten Hybriddetektor 92 enthaltenen
Detektormoduls 20 kann gemäß einer der vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen
variieren und wird hier nicht weiter im Detail beschrieben. Der
geschichtete Hybriddetektor 92 enthält auch eine Szintillatoranordnung 94,
die hinter dem Detektormodul 20 angeordnet ist, das den
Direktumwandlungssensor 52 enthält. In einer bevorzugten Ausführungsform
besteht der Direktumwandlungssensor 52 aus einer dünnen Schicht
eines Direktumwandlungsmaterials von angenähert 0,2 mm Dicke und die Szintillatoranordnung 94 besteht
aus einem Szintillationsmaterial größerer Dicke von angenähert 3 mm.
Der Aufbau des geschichteten Hybriddetektors 92, welcher
einen Direktumwandlungssensor 52 und eine Szintillatoranordnung 94 enthält, ermöglicht den
Aufnahme und die Übertragung
sowohl nieder- als auch hochenergetischer Röntgenstrahlung und eine verbesserte
Datensammlung über
einen breiten Bereich von Eingangs-Röntgenflussraten.
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Wie
in 11 dargestellt, ist der geschichtete Hybriddetektor 92 so
aufgebaut, dass er zu einem Modulhalter 96 durch Einführen von
Ausrichtungsstiften 98 des Modulhalters 96 in Öffnungen 100 auf
den elektronischen Trägermaterialen 102, 104,
auf welcher der Direktumwandlungssensor 52 und die Szintillatoranordnung 94 jeweils
montiert sind, ausgerichtet wird. Die Ausrichtungsstifte 98 positionieren
den geschichteten Hybriddetektor 92 zur Kollimatoranordnung 79 von 2 so,
dass die Röntgenstrahlbündel kollimiert
werden, bevor derartige Bündel
auf den Direktumwandlungssensor 52 und die Szintillatoranordnung 94 auftreffen.
Es ist auch vorstellbar, dass weitere ähnliche Verbindungsmechanismen den
geschichteten Hybriddetektor 92 mit dem Modulhalter 96 verbinden
können.
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Es
wird in Betracht gezogen, dass die beschriebenen elektrischen Schnittstellenarchitekturen und
Zwischenverbindungssysteme, ein Detektormodul ermöglichen,
das in einer Beispielausführungsform,
wie z. B. in einem Mehrscheiben-CT-System die nachstehenden exemplarischen
Vorteile bereitstellt: Reduzierung von unerwünschtem Signalstrom, Kapazität und/oder
Induktivität,
um die Signalintegrität
des Sensorelementes zu steigern, relativ unkomplizierte Herstellung
und Austauschbarkeit, reduzierte Kosten und erhöhte Zuverlässigkeit durch die Reduzierung
einer Anzahl und/oder der Länge
von Zwischenverbindungen.
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Daher
enthält
gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein CT-Bildgebungssystem ein Portal
mit einer dadurch ausgebildeten Bohrung, die zur Aufnahme eines
durch die Bohrung hindurch zu verschiebenden Patienten ausgelegt
ist, eine in dem Portal angeordnete und zur Emission von Röntgenstrahlung
zu dem Patienten eingerichtete Röntgenstrahlungsquelle, und
ein in dem Portal zum Aufnehmen von durch den Patienten abgeschwächten Röntgenstrahlen
angeordnetes Detektormodul. Das Detektormodul enthält ferner
ein Sensorelement, um die Röntgensignale
in entsprechende elektrische Signale umzuwandeln, ein Datenerfassungssystem
(DAS), um die elektrischen Signale aufzubereiten, welches wenigstens
eine integrierte Schaltung auf einem elektronischen Trägermaterial
enthält,
und ein Zwischenverbindungssystem, um das Sensorelement, die wenigstens
eine integrierte Schaltung und das elektronische Trägermaterial
zu verbinden, wobei das Zwischenverbindungssystem eine erste Kontaktflächenzwischenverbindung
und eine von einer Drahtbond-Zwischenverbindung und einer zweiten Kontaktflächenverbindung
enthält.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
ein Detektormodul zur Verwendung in einem CT-Bildgebungssystem einen Direktumwandlungssensor,
der dafür
eingerichtet ist, Röntgensignale
aufzunehmen und die Röntgensignale
in entsprechende analoge Signale umzuwandeln, und ein Datenerfassungssystem
(DAS) mit einer Chipbaugruppe und wenigstens einem auf der Chipbaugruppe
montierten elektronischen Bauelement, wobei das elektronische Bauelement
dafür eingerichtet
ist, die analogen Signale in entsprechende digitale Signale umzuwandeln.
Das Detektormodul enthält
auch ein erstes Bondverbindungssystem, das den Direktumwandlungssensor
mit einem von der Chipbaugruppe und dem elektronischen Bauelement mittels
einer ersten Hügelbondverbindungsanordnung
verbindet, und ein zweites Bondverbindungssystem, das das elektronische
Bauelement mit der Chipbaugruppe verbindet, wobei das zweite Bondverbindungssystem
eines von einer Drahtbondverbindungsanordnung und einer zweiten
Hügelbondverbindungsanordnung
aufweist.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren
zum Aufbau eines Detektormoduls die Schritte einer Positionierung
eines Röntgensensors
zum Empfangen von Röntgenstrahlen
aus einer Röntgenstrahlungsquelle
und der Positionierung eines Datenerfassungssystems (DAS) hinter
dem Röntgensensor
in Bezug zur Röntgenstrahlungsquelle,
um die empfangenen Röntgenstrahlen
aufzubereiten, wobei das DAS wenigstens eine Elektronik mit wenigstens
einer integrierten Schaltung darauf enthält. Das Verfahren beinhaltet
auch die Schritte der Kopplung des Röntgensensors mit dem elektronischen
Trägermaterial über ein
Hügelbondverbindungssystem
und die Kopplung der wenigstens einen integrierten Schaltung mit
dem elektronischen Trägermaterial über eines
von einem Drahtbondverbindungssystem und einem zweiten Hügelbondverbindungssystem.
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Form der bevorzugten Ausführungsform
beschrieben, und man erkennt, dass Äquivalente, Alternativen und
Modifikationen neben den ausdrücklich
festgestellten innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche möglich sind.
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AUFBAU VON CT-DETEKTORMODULEN
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TEILELISTE
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- 10
- Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystem
- 12
- Portal
- 14
- Röntgenstrahlungsquelle
- 16
- Röntgenstrahlbündel
- 18
- Detektoranordnung
- 20
- Detektormodul
- 22
- Patient
- 24
- Rotationsmittelpunkt
- 26
- Steuermechanismus
- 28
- Röntgensteuerung
- 30
- Portalmotorsteuerung
- 34
- Bildrekonstruktionseinrichtung
- 36
- Computer
- 38
- Massenspeichervorrichtung
- 40
- Konsole
- 42
- Kathodenstrahlröhren-Anzeigeeinrichtung
- 44
- Tischmotorsteuerung
- 46
- Tisch
- 48
- Portalöffnung
- 52
- Sensorelement
- 54
- Datenerfassungssystem
(DAS)
- 56
- Elektronisches
Trägermaterial
- 58
- Rasteradapter
- 60
- Kontaktflächen
- 62
- Leitungsführungsanordnung
- 64
- Digitale
Zwischenverbindung
- 66
- Hochspannungs-Zwischenverbindung
- 68
- Vorspannungssteuerung
- 70
- Integrierte
Schaltung (IC)
- 72
- Drahtbondverbindungen
- 74
- Rückseite
des elektronischen Trägermaterials
- 76
- IC-Oberseite
- 78
- Modulhalter
- 79
- Kollimatoranordnung
- 80
- Ausrichtungsstifte
- 82
- Öffnungen
- 84
- Schlitz
- 86
- Isolierendes
Halterelement
- 88
- Strahlungsschirm
- 90
- Flexibler
Rasteradapter
- 92
- Geschichteter
Hybriddetektor
- 94
- Szintillatoranordnung
- 96
- Modulhalter
- 98
- Ausrichtungsstifte
- 100
- Öffnungen
- 102
- Elektronisches
Trägermaterial
- 104
- Elektronisches
Trägermaterial