[go: up one dir, main page]

DE102007062066A1 - Verpackungsträger für Transportgut - Google Patents

Verpackungsträger für Transportgut Download PDF

Info

Publication number
DE102007062066A1
DE102007062066A1 DE102007062066A DE102007062066A DE102007062066A1 DE 102007062066 A1 DE102007062066 A1 DE 102007062066A1 DE 102007062066 A DE102007062066 A DE 102007062066A DE 102007062066 A DE102007062066 A DE 102007062066A DE 102007062066 A1 DE102007062066 A1 DE 102007062066A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging
carrier
outer packaging
packaging carrier
package
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007062066A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Dieter Sonntag
Christof Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERNING MASCHINENFABRIK GmbH
Original Assignee
BERNING MASCHINENFABRIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERNING MASCHINENFABRIK GmbH filed Critical BERNING MASCHINENFABRIK GmbH
Priority to DE102007062066A priority Critical patent/DE102007062066A1/de
Priority to EP08163193A priority patent/EP2030900A3/de
Publication of DE102007062066A1 publication Critical patent/DE102007062066A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/50Internal supporting or protecting elements for contents
    • B65D5/5028Elements formed separately from the container body
    • B65D5/5035Paper elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verpackungsträger für in einer Umverpackung anzuordnendes Transportgut (P), mit einer im Wesentlichen U-förmigen Gestalt aus zwei Seitenstrukturen und einer Tragstruktur, auf der das Transportgut anbringbar ist, wobei die Tragstruktur auf ihrer Ober- und Unterseite keine Ausformungen oder Haltelaschen aus gleichem Werkstoff besitzt, welche das Transportgut halten oder halten würden oder sichern oder sichern würden, oder den Verpackungsträger in der Umverpackung halten oder stützen würden, vielmehr die Unterseite der Tragstruktur derart ausgebildet ist, dass sie bei bestimmungsgemäßer Anordnung, d.h. nach einem Einsetzen des Verpackungsträgers mit der Tragstruktur zuerst, in der Umverpackung unmittelbar auf einem Boden der Umverpackung aufliegt, wobei die Seitenstrukturen an Seiten der Umverpackung anliegen, um beim und nach dem Einsetzen der Verpackungsträger in die Umverpackung seitlich stützend zu wirken, sowie eine Kombination aus einem solchen Verpackungsträger und einer Umverpackung.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verpackungsträger für in einer Umverpackung anzuordnendes Transportgut, mit einer im Wesentlichen U-förmigen Gestalt aus zwei Seitenstrukturen und einer Tragstruktur, auf der das Transportgut anbringbar ist.
  • Verpackungsträger werden im Allgemeinen beim Verpacken beliebiger Produkte wie beispielsweise Bücher, Hefte, Broschüren etc. verwendet. Das Transportgut wird in geeigneter Weise an dem Verpackungsträger fixiert und mit diesem in einer Umverpackung verpackt. Bei der Umverpackung handelt es sich üblicherweise um einen Karton oder ein ähnliches Behältnis, die in unterschiedlichen abgestuften, meist normierten Größen angeboten werden.
  • Bei einer Verpackung von Transportgut besteht das Problem, dass dieses in Abhängigkeit von seiner Größe und Gestalt nicht einfach in die Umverpackung gegeben werden kann. Um eine lagefixierte und damit sichere Verpackung zu gewährleisten, muss die Umverpackung entweder möglichst genau an die Abmessungen und die Gestalt des Transportgutes angepasst sein oder es müssen in der Umverpackung zwischen dieser und dem Transportgut entstehende Hohlräume mit diversen Füllstoffen ausgeglichen werden. Die Folge hiervon sind Einschränkungen in der Automatisierbarkeit des Verpackungsvorganges und ein erhöhter Materialbedarf bzw. erhöhte Materialkosten auf Grund des gegebenenfalls notwendigen zusätzlichen Füllmaterials sowie der Verwendung von jeweils individuell an ein Transportgut bestimmter Größe und Form angepassten Umverpackung.
  • Eine mögliche Lösung von Teilbereichen dieser Problematik besteht beispielsweise in der Verwendung von auf die Form des Transportgutes speziell abgestimmten Verpackungen, wie sie beispielsweise der DE 33 18 549 C2 zu entnehmen sind. Der dort offenbarte Faltkarton weist mehrere Faltlinien auf, an denen er abgestimmt auf die jeweiligen Abmessungen des zu verpackenden Transportgutes in eine weitgehend auf dessen Abmessungen abgestimmte Form gefaltet werden kann.
  • Ein Verpackungsträger ist aus der US 2006/0743 A1 bekannt. Er besitzt zwei seitliche Flanken, die mittels einer Bodenplatte miteinander verbunden sind. Bodenplatte und Flanken bilden einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aus. Auf der den seitlichen Flanken gegenüberliegenden Seite der Bodenplatte sind Federelemente in zahlreichen Ausgestaltungen angeordnet, die dazu dienen, dass mittels des Verpackungsträgers verpackte Produkt gefedert zu halten.
  • Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Verpackungsträger zu schaffen, mit dem Transportgüter nahezu beliebiger Abmessungen und Form in handelsüblichen Umverpackungen normierter Größe und Form so verpackt werden können, dass sie in diesen sicher fixiert sind, wobei der Verpackungsträger möglichst einfach ausgebildet ist und ein gut automatisierbares und kostengünstiges Verpacken von Transportgut ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Verpackungsträger für in einer Umverpackung anzuordnendes Transportgut mit einer im Wesentlichen U-förmigen Gestalt aus zwei Seitenstrukturen und einer Tragstruktur, auf der das Transportgut anbringbar ist, gelöst, wobei die Tragstruktur auf ihrer Ober- und Unterseite keine Ausformungen oder Haltelaschen aus gleichem Werkstoff besitzt, welche das Transportgut halten oder halten würden oder sichern oder sichern würden, oder den Verpackungsträger in der Umverpackung halten oder stützen würden. Die Unterseite der Tragstruktur ist so geformt, dass sie bei "bestimmungsgemäßer Anordnung" in der Umverpackung unmittelbar auf einem Boden der Umverpackung aufliegt, wobei die Seitenstrukturen an Seiten der Umverpackung anliegen, um beim und nach dem Einsetzen der Verpackungsträgers in die Umverpackung seitlich stützend zu wirken.
  • Unter bestimmungsgemäßer Anordnung im Sinne von Anspruch 1 ist eine Anordnung gemeint, bei der der Verpackungsträger so in die Umverpackung eingesetzt worden ist, dass die Tragstruktur des Verpackungsträgers unmittelbar an einem Boden der Umverpackung anliegt, d. h. den Boden berührt, vorzugsweise vollflächig.
  • Die Aufgabe wird des Weiteren gelöst durch eine Kombination aus wenigstens einem Verpackungsträger der Erfindung und einer Umverpackung, insbesondere einer Schachtel, bevorzugt aus Kartonwänden.
  • Bei einem Verpackungsvorgang, der vorzugsweise automatisch abläuft, wird das zu verpackende Transportgut auf der Tragstruktur des Verpackungsträgers angeordnet und an oder auf dieser für den Transport fixiert. Die Fixierung kann im Allgemeinen auf beliebige Weise erfolgen, beispielsweise mittels einer oder mehrerer Banderolen oder mittels Schrumpffolie. Durch die Fixierung ist das Transportgut relativ zum Verpackungsträger für die Dauer der Verpackung beziehungsweise des Transportes ortsfest angeordnet.
  • Der erfindungsgemäße Verpackungsträger besitzt einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei das zu verpackende Transportgut vollständig in dem Innenraum des "U's" angeordnet wird. Das Transportgut ist somit durch den auf drei Seiten befindlichen Verpackungsträger geschützt.
  • Die Form und die Abmessungen des Transportträgers sind vorzugsweise auf die Form und die Abmessungen der Umverpackung abgestimmt. Transportträger und Umverpackung werden derart ausgewählt, dass das zu verpackende Transportgut in sie hineinpasst, das heißt, dass aus herkömmlichen Umverpackungen normierter Größe eine ausgewählt wird, die für das Transportgut eigentlich zu groß ist. Form und Außenmaße des Verpackungsträgers entsprechen im Wesentlichen der Form und den Innenmaßen der Umverpackung. Die Tragstruktur liegt bei bestimmungsgemäßer Anordnung an der Innenstruktur der Umverpackung an und stützt sich an dieser ab.
  • Der Verpackungsträger wird oder ist zusammen mit dem auf ihm fixierten Transportgut in der Umverpackung angeordnet und diese verschlossen. Die Umverpackung umgibt dann das Transportgut und den Verpackungsträger von allen Seiten und schützt dabei das Transportgut zusätzlich zu dem Verpackungsträger. Je nach Größe und Form von Transportgut, Verpackungsträger und Umverpackung können eine oder mehrere Einheiten zusammen in einer Umverpackung verpackt werden.
  • Durch die vorliegende Erfindung lassen sich somit Transportgüter nahezu beliebiger Form und Abmessung in einer handelsüblichen Umverpackung normierter Größe fixiert anordnen und sicher transportieren, ohne dass für unterschiedliche Formen und Abmessungen des Transportgutes jeweils eine besondere, d. h. passende Umverpackung ausgewählt werden müsste. Die Verwendung von zusätzlichem Füllmaterial, um zwischen dem Transportgut und der Umverpackung vorliegende Zwischenräume auszufüllen und so für eine sichere Aufnahme des Transportgutes zu sorgen, ist nicht länger notwendig. Es wird so eine Einsparung von Verpackungsmaterial ermöglicht. Ressourcen werden geschont. Eine Verpackung mit einem erfindungsgemäßen Verpackungsträger ist umweltfreundlicher als aus dem Stand der Technik bekannte. Des Weiteren werden Kosten für das für eine Verpackung notwendige Verpackungsmaterial minimiert.
  • Durch die Verwendung von Verpackungsmaterialien normierter Größe sind Verpackungsprozesse einfach automatisierbar, da Verpackungsmaschinen lediglich auf die jeweils vorliegenden Normmaße des Verpackungsmaterials eingestellt werden müssen und die Verpackung weitgehend unabhängig von dem eigentlichen zu verpackenden Transportgut erfolgen kann.
  • In besonders vorteilhafter Weise sind die Seitenstruktur und/oder die Tragstruktur als flächiges Element, d. h. als Seitenwand bzw. als Tragwand ausgebildet. Des Weiteren weist der Verpackungsträger vorzugsweise neben den Seitenstrukturen keine weiteren wesentlichen Strukturen bzw. Wände auf. Die u-förmige Gestalt des Verpackungsträgers reicht aus, um diesem in der Umverpackung ausreichenden und sicheren Halt zu geben. Gleichzeitig wird so wenig Material wie möglich verwendet, um Gewicht und Ressourcen einzusparen. Zum Zwecke einer weiteren Gewichtseinsparung ist es möglich, in die Struktur des Verpackungsträgers Aussparungen oder ähnliches einzubringen.
  • Insbesondere können randseitige Aussparungen in dem Verpackungsträger vorgesehen sein. Zwischen den Aussparungen befindliche oder an die Aussparungen angrenzende Bereiche springen gegenüber den Aussparungen hervor und bilden Randbereiche aus, mit denen der Verpackungsträger an der Umverpackung anliegen kann und die eine Art Puffer zwischen der Umverpackung und dem Transportgut ausbilden. Die Aussparung eignet sich besonders für eine Anbringung von Banderolen oder ähnlichen Befestigungsmitteln zur Fixierung des Transportguts. Ein auf einem solchen Verpackungsträger angeordnetes und fixiertes Transportgut liegt in vorteilhafter Weise nicht an der Umverpackung an und ist vor Stößen und Verformungen der Umverpackung oder ähnlichem besonders gut geschützt.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besitzt die Tragwand zwei freie Ränder beziehungsweise Kanten und/oder jede Seitenwand als Stützwand drei freie Kanten beziehungsweise Ränder. Diese Form des Verpackungsträgers ist besonders einfach herzustellen. Auch wird durch diese Form eine besonders sichere und stabile Anlage an der Innenstruktur der Umverpackung erzielt sowie die Handhabbarkeit durch Verpackungsmaschinen verbessert.
  • Vorzugsweise sind die Seitenstrukturen oberhalb der Tragstruktur nicht gegeneinander abgestützt. Der Verpackungsträger besitzt eine ausreichende Steifigkeit, um bei einer Verwendung in seiner im Wesentlichen u-förmigen Gestalt zu verbleiben. Auf diese Weise hat er ein möglichst geringes Gewicht. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird eine ausreichende Steifigkeit gewährleistet, wenn der Verpackungsträger aus Karton, Pappe oder einem ähnlichen steifen Werkstoff besteht, wobei vorzugsweise insbesondere alle drei Wände aus diesem Werkstoff und aus gleichem Werkstoff sind. Diese Materialien sind preisgünstig, leicht und meist recyclebar. Auch sind sie gut und einfach mit herkömmlichen Verfahren zu bearbeiten.
  • In besonders vorteilhafter Weise ist der Verpackungsträger als Halbzeug in Form eines flachen Karton- oder Pappstücks ausgebildet. Dieses Halbzeug wird erst durch eine entsprechende Formgebung während des Verpackungsvorganges oder kurz zuvor in einem separaten Schritt in die zuvor erläuterte u-förmige Gestalt gebracht. Dazu ist es zweckmäßig, wenn jede Seitenstruktur bzw. Seitenwand jeweils eine Knicklinie zur Tragstruktur bzw. Seitenwand aufweist, an der diese gegenüber der Tragstruktur bzw. Seitenwand entsprechend abzuknicken sind.
  • Die Seitenstruktur des Verpackungsträger besitzt vorzugsweise jeweils eine Länge, die einer Länge in Längsrichtung eines Aufnahmeraums der Umverpackung (50) entspricht, so dass der Verpackungsträger in der Umverpackung an deren Innenstruktur anliegend aufnehmbar ist, durch Einsetzen der U-förmigen Gestalt mit der Tragstruktur (30) zuerst. Des Weiteren kann alternativ oder zusätzlich die Tragstruktur eine Breite besitzen, die der Breite einer Umverpackung im Wesentlichen entspricht. Gleiches gilt für die erfindungsgemäße Kombination aus wenigstens einem Verpackungsträger und einer Umverpackung.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung einer besonders bevorzugten Ausführungsform anhand der Figuren. Dabei zeigt:
  • 1 einen Verpackungsträger mit einem daran fixierten Transportgut in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 den Verpackungsträger der 1, aufgenommen in einer entsprechenden Umverpackung in einer Schnittansicht,
  • 3 den Verpackungsträger der 1 und 2, aufgenommen in der Umverpackung der 2 in einer Aufsicht und
  • 4 eine weitere Ausführungsform des Verpackungsträgers.
  • Der in der 1 dargestellte Verpackungsträger besitzt eine Tragwand 30 mit einer Oberseite 31 und einer Unterseite 32. Seitlich angrenzend an die Tragwand 30 ist eine Seitenwand 10 angeordnet. An der der Seitenwand 10 gegenüber liegenden Seite der Tragwand 30 ist eine weitere Seitenwand 20 angeordnet. Die Seitenwände 10 bzw. 20 besitzen jeweils die gleiche Form. Sie sind im Wesentlichen senkrecht zur Tragwand 30 ausgerichtet.
  • Die Tragwand 30 besitzt zwei freie Ränder bzw. Kanten 30a, 30b, die Seitenwände 10 bzw. 20 drei freie Ränder bzw. Kanten 10a, 10b, 10c, 20a, 20b, 20c. Im Verbindungsbereich zwischen der Seitenwand 10 und der Tragwand 30 bzw. der Seitenwand 20 und der Tragwand 30 kann eine in den Figuren nicht erkennbare Knicklinie vorgesehen sein. Der in der 1 dargestellte Verpackungsträger liegt zunächst in Form eines ebenen Halbzeugs vor, d. h. besteht aus einem im Wesentlichen flachen und rechteckigen Zuschnitt aus Pappe oder Karton oder einem gleichartigen Werkstoff, der mittels dieser Knicklinien in die in der 1 erkennbare U-Form gefaltet werden kann.
  • Das mit dem Verpackungsträger zu verpackende Transportgut P ist ebenfalls in der 1 erkennbar und mit einer Banderole 33, die das Transportgut P und die Tragwand 30 umschlingt, an der Tragwand 30 fixiert. Anstelle einer Banderole 33 kann zum Zwecke der Fixierung auch eine Schrumpffolie oder ähnliches verwendet werden.
  • In den 2 und 3 ist zu erkennen, in welcher Weise der Verpackungsträger zusammen mit dem darauf fixierten Transportgut in einer entsprechenden Umverpackung 50 angeordnet ist. Insbesondere in 3 ist zu erkennen, dass der Verpackungsträger mit den Kanten oder Rändern 20d, 30a, 10d, 20c, 30b und 10c praktisch an der Umverpackung, d. h. an deren Innenstruktur, anliegt. Der gezeigte Abstand a und b geht gegen Null.
  • Die Umverpackung 50 selbst kann ein handelsüblicher Karton sein, der in normierten Größen in verschiedenen Abstufungen erhältlich ist. Er ist mit einer Bodenplatte 60, seitlichen Wandungen 60a, b, c, d sowie oberen Klappen 80a, b, c, d versehen, die die dem Boden 60 gegenüber liegende Seite der Umverpackung 50 verschließen können. Bei einer 'bestimmungsgemäßen Anordnung' des Verpackungsträgers liegt dessen Unterseite 32 der Tragwand 30 direkt auf dem Boden 60 der Umverpackung 50 auf, die Seitenwände 10 und 20 des Verpackungsträgers liegen direkt an den Seitenwandungen 60a und 60c an. Aus den 1 und 2 ist somit erkennbar, dass der Verpackungsträger und das auf diesem fixierte Transportgut P relativ zu der Umverpackung 50 fixiert angeordnet sind, wenn die Verschlussklappen 80a, b, c, d geschlossen sind.
  • Die Beschreibung des obigen Ausführungsbeispiels erfolgte mit Bezug auf eine Tragwand 30 sowie auf Seitenwände 10 und 20. Anstelle solcher flächigen Wände können ebenfalls flächige Strukturen mit Ausnehmungen verwendet werden. Eine besondere Ausführungsform mit randseitigen Ausnehmungen 35a, b zeigt die 4. In die Ränder 30a, b der Tragwand 30 sind die Ausnehmungen 35a, b mittig eingebracht. Die Ränder 30a, b springen gegenüber ihrem Verlauf im Anschlussbereich der Seitenwände 10, 20 zurück. Die Banderole 33 ist im Bereich der Ausnehmungen 35a, b angeordnet und fixiert das Transportgut auf dem Verpackungsträger besonders gut, da sie flächig an dem Transportgut anliegt. Die gegenüber den Ausnehmungen 35a, b und somit auch gegenüber dem Transportgut P vorragenden Bereiche der Ränder 30a, b liegen an der nicht dargestellten Umverpackung an, halten das Transportgut von dieser beabstandet und dienen als eine Art Puffer, die vor Stößen oder anderen möglicherweise für das Transportgut schädlichen Einflüssen schützen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3318549 C2 [0004]
    • - US 2006/0743 A1 [0005]

Claims (16)

  1. Verpackungsträger für in einer Umverpackung (50) transportfähig anzuordnendes Transportgut (P), mit einer im Wesentlichen U-förmigen Gestalt aus zwei Seitenstrukturen (10, 20) und einer Tragstruktur (30), auf der das Transportgut anbringbar ist, – wobei die Tragstruktur (30) auf ihrer Ober- und Unterseite (31, 32) keine Ausformungen oder Haltelaschen aus gleichem Werkstoff besitzt, welche das Transportgut halten oder halten würden oder sichern oder sichern würden, oder den Verpackungsträger in der Umverpackung (50) halten oder stützen würden; – vielmehr die Unterseite (32) der Tragstruktur (30) derart ausgebildet ist, dass sie bei bestimmungsgemäßer Anordnung in der Umverpackung (50) unmittelbar auf einem Boden (60) der Umverpackung (50) aufliegt, wobei die Seitenstrukturen (10, 20) an Seiten der Umverpackung anliegen, um beim und nach dem Einsetzen der Verpackungsträgers in die Umverpackung seitlich stützend zu wirken.
  2. Verpackungsträger für in einer Umverpackung (50) anzuordnendes Transportgut (P), mit einer im Wesentlichen U-förmigen Gestalt aus zwei Seitenstrukturen (10, 20) und einer Tragstruktur (30) für das Transportgut, – wobei die Tragstruktur (30) auf ihrer Ober- und Unterseite (31, 32) keine Ausformungen oder Haltelaschen aus gleichem Werkstoff besitzt, welche das Transportgut halten oder halten würden oder sichern oder sichern würden, oder den Verpackungsträger in der Umverpackung (50) halten oder stützen würden; – vielmehr die Unterseite (32) der Tragstruktur (30) derart ausgebildet ist, dass sie nach einem Einsetzen des Verpackungsträgers mit der Tragstruktur zuerst in der Umverpackung (50) unmittelbar auf einem Boden (60) der Umverpackung (50) aufliegt, wobei die Seitenstrukturen (10, 20) an Seiten der Umverpackung anliegen, um beim und nach dem Einsetzen der Verpackungsträgers in die Umverpackung seitlich stützend zu wirken.
  3. Verpackungsträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenstruktur (10, 20) als flächiges Wandelement, beispielsweise als Seitenwand (10, 20), ausgebildet ist.
  4. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (30) als flächiges Element, beispielsweise als Tragwand (30), ausgebildet ist.
  5. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsträger keine weiteren wesentlichen Wände aufweist.
  6. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (30) zwei freie Ränder besitzt (30a, 30b).
  7. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenstruktur (10, 20) zum Zwecke einer Abstützung an der Umverpackung drei freie Kanten oder Ränder (20a, 20b, 20c) besitzt.
  8. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstrukturen (10, 20) oberhalb der Tragstruktur (30) nicht gegeneinander abgestützt sind.
  9. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus einem Zustand als Halbzeug, in dem sich die Seitenstrukturen (10, 20) und die Tragstruktur (30) in einer Ebene erstrecken, in seine im Wesentlichen u-förmige Gestalt bringbar ist, und die Seitenstrukturen (10, 20) zur Tragstruktur (30) jeweils eine Knicklinie aufweisen.
  10. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Karton, Pappe oder einem ähnlich steifen Werkstoff besteht, insbesondere alle Strukturen aus diesem Werkstoff und aus gleichem Werkstoff sind.
  11. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstruktur (10, 20) jeweils eine Länge hat, die einer Länge in Längsrichtung eines Aufnahmeraums der Umverpackung (50) entspricht, so dass der Verpackungsträger in der Umverpackung an deren Innenstruktur anliegend aufnehmbar ist, durch Einsetzen der U-förmigen Gestalt mit der Tragstruktur (30) zuerst.
  12. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (30) eine Breite besitzt, die der Breite einer Umverpackung (50) im Wesentlichen entspricht, so dass der Verpackungsträger in der Umverpackung an deren Innenstruktur anliegend aufnehmbar ist, durch Einsetzen der U-förmigen Gestalt mit der Tragstruktur (30) zuerst.
  13. Verpackungsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kanten oder Ränder 30a, b der Tragplatte 30 und/oder in die Kanten oder Ränder 20a, b, c der Seitenstruktur Ausnehmungen 35a, b eingebracht sind.
  14. Kombination aus wenigstens einem Verpackungsträger nach einem der vorigen Ansprüche und einer Umverpackung (50), insbesondere einer Schachtel, bevorzugt aus Kartonwänden.
  15. Kombination nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstruktur (10, 20) jeweils eine Länge hat, die einer Längsrichtung eines Aufnahmeraums der Umverpackung (50) entspricht, so dass der Verpackungsträger in der Umverpackung an deren Innenstruktur anliegend aufnehmbar ist, durch Einsetzen der U-förmigen Gestalt mit der Tragstruktur (30) zuerst.
  16. Kombination nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (30) eine Breite besitzt, die der Breite einer Umverpackung (50) im Wesentlichen entspricht, so dass der Verpackungsträger in der Umverpackung an deren Innenstruktur anliegend aufnehmbar ist, durch Einsetzen der U-förmigen Gestalt mit der Tragstruktur (30) zuerst.
DE102007062066A 2007-08-28 2007-12-21 Verpackungsträger für Transportgut Withdrawn DE102007062066A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007062066A DE102007062066A1 (de) 2007-08-28 2007-12-21 Verpackungsträger für Transportgut
EP08163193A EP2030900A3 (de) 2007-08-28 2008-08-28 Verpackungsträger zum Fixieren von Transportgut in einer Umverpackung

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007040743 2007-08-28
DE102007040743.4 2007-08-28
DE102007062066A DE102007062066A1 (de) 2007-08-28 2007-12-21 Verpackungsträger für Transportgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007062066A1 true DE102007062066A1 (de) 2009-03-05

Family

ID=40299234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007062066A Withdrawn DE102007062066A1 (de) 2007-08-28 2007-12-21 Verpackungsträger für Transportgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007062066A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2266765A3 (de) * 2009-06-23 2011-03-30 Gebr. Graef GmbH & Co. KG Schneidemaschine für Lebensmittel sowie Haltevorrichtung für eine derartige Schneidemaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3318549C2 (de) 1983-05-20 1994-11-10 Nestler Robert Wellpappen Flächenstück aus Pappe, Karton oder dgl. für die Ausbildung einer Verpackung für plattenförmiges Verpackungsgut
US20060000743A1 (en) * 2003-01-03 2006-01-05 Ade, Inc. Suspension packages and systems, and methods of using same
DE102006003318A1 (de) * 2006-01-23 2007-08-02 Electrolux Home Products Corporation N.V. Transport- und/oder Lagervorrichtung für zu transportierendes und/oder zu lagerndes Gut

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3318549C2 (de) 1983-05-20 1994-11-10 Nestler Robert Wellpappen Flächenstück aus Pappe, Karton oder dgl. für die Ausbildung einer Verpackung für plattenförmiges Verpackungsgut
US20060000743A1 (en) * 2003-01-03 2006-01-05 Ade, Inc. Suspension packages and systems, and methods of using same
DE102006003318A1 (de) * 2006-01-23 2007-08-02 Electrolux Home Products Corporation N.V. Transport- und/oder Lagervorrichtung für zu transportierendes und/oder zu lagerndes Gut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2266765A3 (de) * 2009-06-23 2011-03-30 Gebr. Graef GmbH & Co. KG Schneidemaschine für Lebensmittel sowie Haltevorrichtung für eine derartige Schneidemaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2864211B1 (de) Verpackung für ein wischerblatt
AT15587U1 (de) Fahrradfixierelement
DE202017001816U1 (de) Fahrradtransportbehälter sowie Schritthöhen-Messsystem
DE202018102422U1 (de) Fahrradtransportverpackung
DE2451525A1 (de) Verpackungsbehaelter fuer elektrogeraete oder aehnliche artikel
WO2015120927A1 (de) Verpackung für einen flexiblen behälter und transporteinheit
DE202008010831U1 (de) Kleinladungsträger
DE102007062066A1 (de) Verpackungsträger für Transportgut
DE202007005556U1 (de) Lager- und Transportbehälter
DE2639906B2 (de) Falthülle für in Reihen angeordnete Gegenstände, insbesondere Flaschen
DE102019004895A1 (de) Verpackung für ein Fahrrad und Zuschnitt dafür
EP2030900A2 (de) Verpackungsträger zum Fixieren von Transportgut in einer Umverpackung
DE69600360T2 (de) Verpackung aus Wellpappe für Autokarosserie-Bleche oder ähnliche, plattenförmige Gegenstände
DE202017100511U1 (de) Verpackungseinsatz
DE4200024A1 (de) Verfahren zur herstellung eines transportgebindes fuer einen stapel eckiger plattenelemente und eckenschutzelement hierfuer
DE29621854U1 (de) Polsterecke zum Schutz von kantigem Verpackungsgut
DE19954006B4 (de) Verpackung, insbesondere aus Wellpappe
DE102023107912B3 (de) Verpackungseinsatz für zylinderförmige Gegenstände zum Einsatz in einer Verpackung und Zuschnitt zur Herstellung eines Verpackungseinsatzes für zylinderförmige Gegenstände
EP0706956B1 (de) Gebinde-Packung und Verfahren zum Herstellen derselben
DE9203119U1 (de) Verpackung mit Sichtfenster
DE9303533U1 (de) Paletten-Rahmen
DE19952239A1 (de) Behälter zur Aufbewahrung von Teilen eines Kraftfahrzeuges
DE2820116A1 (de) Einrichtung zum handhaben ebener gegenstaende und insbesondere diamagazin
DE202010009453U1 (de) Transportverpackung in Leichtbauweise
DE102009036757A1 (de) Halteeinrichtung zum Befestigen von Komponenten oder dgl. Bauteilen an einem Fahrzeugrahmen eines Nutzfahrzeugs

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee