DE102007061818A1 - Elektronische Baugruppe - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Baugruppe mit einem Gehäuse mit zumindest einem Steckerkorb, zumindest einem elektronischen Schaltungsträger mit zumindest einer Gruppe von elektronischen Kontaktpins. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine elektronische Baugruppe anzugeben, welche kostengünstig herstellbar und einfacher zusammenmontierbar ist. Ferner soll ein Verfahren zum Zusammenbau der erfindungsgemäßen elektronischen Baugruppe vorgestellt werden, wobei ein Schaltungsträger, nämlich eine Leiterplatte, samt der Kontaktpins einfacherweise in diesem Gehäuse mit Steckerkorb hineingesetzt wird. Erfindungsgemäß wird der Steckerkorb um eine Drehachse drehbar in einer Aussparung an einer Gehäuseaußenwand angeordnet. Dabei verläuft die Drehachse parallel zu der Ebene der mit der Aussparung versehenen Gehäuseaußenwand. Dadurch kann der Schaltungsträger samt der Kontaktpins einfacherweise in einem Schritt mit dem Gehäuse und dem Steckerkorb zusammenmontiert und zentriert werden.
Description
- Die Erfindung betrifft elektronische Baugruppe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung Verfahren zum Zusammenbau der erfindungsgemäßen elektronischen Baugruppe.
- Derartige elektronische Baugruppen finden ihre Anwendung in vielen Bereichen, insbesondere im Kraftfahrzeugbereich, wobei diese ein Gehäuse mit zumindest einem Einsatz als Steckerkorb und einen Schaltungsträger, nämlich eine Leiterplatte, mit zumindest einer Gruppe von elektronischen Kontaktpins (Kontaktstiften, Einspresspins) aufweisen.
- Gattungsgemäße elektronische Baugruppen sind seit langem bekannt. Bspw. beschreibt die Druckschrift
DE 100 17 335 A1 elektronische Baugruppe, wobei diese Baugruppe einen Schaltungsträger mit Kontaktpins und ein diesen Schaltungsträger umgebendes Gehäuse aufweist. Das Gehäuse weist eine Aussparung, wobei in dieser Aussparung ein Einsatzteil beweglich gelagert wird. Dieser Einsatzteil ist mit Pindurchbrüchen (Aussparungen, Löcher) versehen und dient als Steckerkorb. - Laut dieser Druckschrift benötigt der Einsatz, nämlich Steckerkorb, aufgrund ihres Designs mindestens auf zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils ein symmetrisch federndes Befestigungselement. Diese Elemente verhindern jedoch einen Verbau der Einsätze direkt am Gehäuseaußenrand. Durch die angeformten federnden Befestigungselemente am Steckerkorbeinsatz, sowie durch die entsprechenden Verbindungselemente am Gehäuse wird extra Bauraum benötigt, der in immer weniger Fällen zur Verfügung steht. Ferner sind komplexere Herstellungsverfahren bzw. -werkzeuge nötig, derartige Einsätze mit Federelementen herzustellen.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, elektronische Baugruppe anzugeben, welche kostengünstig herstellbar und einfacher zusammenmontierbar ist. Ferner soll ein Verfahren zum Zusammenbau einer erfindungsgemäßen elektronischen Baugruppe vorgestellt werden, wobei ein Schaltungsträger, nämlich eine Leiterplatte, samt Kontaktpins einfacher weise in ein Gehäuse mit Steckerkorb eingesetzt wird.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Kerngedanke der Erfindung ist, den Steckerkorb, der mit Pindurchbrüchen, nämlich Aussparungen, Löcher, zum Hindurchführen von Kontaktpins versehen ist, drehbar in einer Aussparung einer Gehäuseaußenwand des Gehäuses anzuordnen. Dabei soll die Drehachse parallel zu der Ebene der mit Aussparung zum Aufnehmen vom Steckerkorb versehenen Gehäuseaußenwand verlaufen.
- Hierzu wird der Steckerkorb an einer ersten Seitenwand mit einer ersten Ausformung versehen. Entsprechend wird das Gehäuse an einem mit dieser ersten Seitenwand des Steckerkorbs angrenzenden Rand der Aussparung mit einer zweiten Ausformung versehen. Die erste Ausformung am Steckerkorb und die zweite Ausformung am Rand der Aussparung der Gehäuseaußenwand greifen ineinander und bilden zusammen eine erste Verbindungsstelle zwischen dem Steckerkorb und dem Gehäuse. Die Drehachse des Steckerkorbs verläuft durch diese erste Verbindungsstelle, und somit ist der Steckerkorb um diese Verbindungsstelle drehbar.
- Vorzugsweise wird der Steckerkorb an einer zweiten, an einer der ersten Seitenwand gegenüber liegenden Seitenwand, mit einer dritten Ausformung versehen. Entsprechend wird das Gehäuse an einem mit dieser zweiten Seitenwand des Steckerkorbs angrenzenden Rand der Aussparung mit einer vierten Ausformung versehen. Die dritte Ausformung und die vierte Ausformung greifen ineinander und bilden eine zweite Verbindungsstelle zwischen dem Steckerkorb und dem Gehäuse bilden. Diese zweite Verbindungsstelle bildet mit der ersten Verbindungsstelle die Drehachse für den Steckerkorb. Dabei bilden die Verbindungsstellen eine gelenkartige oder scharnierartige Drehachse.
- Zur Vermeidung von Weiter- und/oder Rückdrehen des Steckerkorbs in zusammengebautem Zustand der elektronischen Baugruppe werden der Steckerkorb und das Gehäuse jeweils mit zumindest einem Rastelement versehen. Nach dem Zusammenbau rasten die beiden Rastelemente ineinander und somit bilden eine Rastverbindung zwischen dem Gehäuse und dem Steckerkorb.
- Zur Zentrierung des Schaltungsträgers, nämlich der Leiterplatte, innerhalb vom Gehäuse und um die richtige Ausrichtung der Kontaktpins im Steckerkorb zu gewährleisten, wird der Boden des Steckerkorbs mit einer fünften Ausformung versehen, wobei in diesem Boden Aussparungen, nämlich Pindurchbrüche, zum Hindurchführen von elektronischen Kontaktpins angeordnet sind. Zudem wird der Schaltungsträger, nämlich die Leiterplatte mit einer Aussparung versehen, sodass diese fünfte Ausformung in dieser Aussparung nach dem Zusammenbau hineingreifen kann so die Leiterplatte im Gehäuse zentrieren kann.
- Beim Zusammenbau des Schaltungsträgers, nämlich der Leiterplatte, samt den Kontaktpins und dem Gehäuse mit dem Steckerkorb wird der Schaltungsträger unterhalb vom Steckerkorb nach oben in Richtung zum Steckerkorb geschoben. Dabei schieben die Kontaktpins den Steckerkorb, sodass der Steckerkorb um die Drehachse eine Drehbewegung macht, bis die Rastelemente ineinander greift und verrastet, sodass die Drehbewegung des Steckerkorbs gebremst wird. Der Schaltungsträger samt Kontaktpins wird weiter nach Oben geschoben, bis die Kontaktpins in die Pindurchbrüche bis zum Anschlag hindurchgeschoben werden. Dieser Zusammenbau des Schaltungsträgers samt Kontaktpins mit dem Gehäuse und dem Steckerkorb erfolgt in einem Arbeitsschritt, nämlich Hinschieben des Schaltungsträgers in Richtung des Steckerkorbs bis zum Anschlag.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand zwei Ausführungsbeispiele unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutet. Es zeigt,
-
1 : eine perspektivische Ansicht einer ersten erfindungsgemäßen Baugruppe nach dem Zusammenbau, wobei nur einen Abschnitt der Baugruppe gezeigt ist, -
2 : eine Schnittansicht der Baugruppe von der1 entlang der Schnittlinie AA in Pfeilrichtung, -
3 : eine Ansicht der Baugruppe von der1 beim Zusammenbau, -
4 : eine perspektivische Ansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Baugruppe vor dem Zusammenbau, -
5 : eine Schnittansicht der Baugruppe von der4 entlang der Schnittlinie BB in Pfeilrichtung nach dem Zusammenbau. - Die
1 und2 zeigen eine erste erfindungsgemäße elektronische Baugruppe in zusammengebautem Zustand. Das Gehäuse100 weist an einer Gehäuseaußenwand101 eine Aussparung150 (siehe3 ). In dieser Aussparung150 ist der Steckerkorb200 um eine Verbindungsstelle410 zwischen dem Steckerkorb200 und dem Gehäuse100 drehbar510 gelagert. Der Steckerkorb200 besteht aus vier Seitenwänden201 ,202 ,203 ,204 und einem Boden205 . An einer Seitenwand201 weist der Steckerkorb200 eine Ausformung210 auf. Das Gehäuse100 weist an einem mit dieser Seitenwand201 des Steckerkorbs200 angrenzenden Rand151 der Aussparung150 eine zweite, mit der ersten Ausformung210 korrespondierende Ausformung110 auf. Diese beiden Ausformungen110 ,210 greifen ineinander und bilden die oben erwähnte Verbindungsstelle410 zwischen dem Steckerkorb200 und dem Gehäuse100 . Die Drehachse500 vom Steckerkorb200 verläuft durch diese Verbindungsstelle410 . Beim Zusammenbau mit dem Schaltungsträger300 dreht sich der Steckerkorb200 um diese Verbindungsstelle410 . Je nach Ausführung werden die beiden Ausformungen110 ,210 zueinander passend geformt, sodass sie110 ,210 eine gelenkartige oder scharnierartige Verbindungsstelle410 ausbilden. - Die Drehachse
500 des Steckerkorbs200 läuft parallel zu der Ebene der Gehäuseaußenwand101 , die101 mit der Ausformung150 zum Aufnehmen vom Steckerkorb200 versehen ist. Vorzugsweise liegt die Drehachse500 in dieser Gehäuseaußenwand101 . - Der Steckerkorb
200 weist an einer, vorzugsweise an der mit der ersten Ausformung210 versehenen Seitenwand201 gegenüberliegenden, Seitenwand202 einen Rastvorsprung261 auf. Das Gehäuse100 weist am Rand der mit dieser Seitenwand202 des Steckerkorbs200 korrespondierenden Gehäuseaußenwand102 eine federnd auslenkbare Rastzunge161 auf. Beim Zusammenbau rastet die Rastzunge161 in den Rastvorsprung261 ein und bildet somit mit dem Rastvorsprung261 eine stabile Rastverbindung, die Weiterdrehen des Steckerkorbs200 um dessen Drehachse500 verhindert. Durch die Federeigenschaft der Rastzunge161 ist die Rastverbindung zwischen der Rastzunge161 und dem Rastvorsprung261 einerseits stabil, andererseits jedoch manuell lösbar. - Die Bodenwand
205 ist mit Pindurchbrüchen240 versehen, durch die240 die Kontaktpins310 auf der Leiterplatte300 hindurchragen. Auf der Unterseite der Bodenwand205 weist der Steckerkorb200 eine stegförmige nach untern ausragende Ausformung230 auf. Die Leiterplatte300 weist eine mit der Ausformung230 korrespondierende Aussparung330 auf, wobei die Ausformung230 vom Steckerkorb200 nach dem Zusammenbau der Baugruppe in dieser Aussparung330 hindurchragt und so die Leiterplatte300 im Gehäuse100 zentriert. - Beim Zusammenbau der Baugruppe gemäß der
1 und2 wird die Leiterplatte300 samt der Kontaktpins310 unterhalb vom Steckerkorb200 in Richtung zum Steckerkorb200 geschoben530 . Dabei ist der Steckerkorb200 bereits drehbar510 in der Aussparung150 am Gehäuse100 angeordnet. Durch das Hineinschieben530 der Kontaktpins310 dreht sich der Steckerkorb200 um die Verbindungsstelle410 , bis die Rastzunge161 am Steckerkorb200 in den Rastvorsprung261 am Gehäuse100 einrastet. Die Leiterplatte300 wird weiter nach Oben in Richtung zum Steckerkorb200 geschoben, bis die Kontaktpins310 durch die Pindurchbrüche240 bis zum Anschlag hindurchgeführt sind und die Ausformung230 am Steckerkorb200 in die Aussparung330 in der Leiterplatte300 bis zum Anschlag hindurchragt. - Die
4 und5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen elektronischen Baugruppe, wobei die4 die Baugruppe vor bzw. bei dem Zusammenbau und die5 eine Schnittansicht der Baugruppe nach dem Zusammenbau entlang der Schnittlinie BB in Pfeilrichtung zeigt. - Im Vergleich zu dem in den
1 bis3 gezeigten Ausführungsbeispiel weist diese Baugruppe zwei Verbindungsstellen410 ,420 zwischen dem Steckerkorb200 und dem Gehäuse100 . Diese beiden, vorzugsweise gleichen Verbindungsstellen410 ,420 bestehen jeweils aus zwei zueinander korrespondierenden Ausformungen110 ,210 bzw.120 ,220 am Steckerkorb200 und Gehäuse100 und sind getrennt auf zwei gegenüberliegenden Seitenwänden201 ,202 vom Steckerkorb200 angeordnet, sodass sie410 ,420 zusammen die Drehachse500 für den Steckerkorb200 bilden. - An einer Seitenwand
204 weist der Steckerkorb200 eine Rastvertiefung262 auf. Auf der Unterseite eines mit der Seitenwand204 angrenzenden Randes152 weist das Gehäuse100 einen Rastarm162 , der mit einem Rastvorsprung163 versehen ist. Nach dem Zusammenbau rastet der Rastvorsprung163 in die Rastvertiefung262 am Steckerkorb200 ein und verhindert somit Weiterdrehen des Steckerkorbs200 um dessen Drehachse500 . Der Rastarm162 ist in beiden Richtungen sowohl zur und als auch von der Rastvertiefung262 federnd auslenkbar. Damit bilden diese beiden Rastelemente, nämlich der Rastarm162 samt dem Rastvorsprung163 und die Rastvertiefung262 eine stabile jedoch manuell lösbare Rastverbindung zwischen dem Steckerkorb200 und dem Gehäuse100 . -
- 100
- Gehäuse
- 101
- Gehäuseaußenwand
am Gehäuse
100 - 110
- Zweite
Ausformung, am Gehäuse
100 - 120
- Vierte
Ausformung, am Gehäuse
100 - 150
- Aussparung
150 zum Aufnehmen vom Steckerkorb200 in der Gehäuseaußenwand101 - 151, 152, 153
- Rand
an der Aussparung
150 - 161
- Rastzunge
am Gehäuse
100 - 162
- Rastarm
am Gehäuse
100 - 163
- Rastvorsprung
auf dem Rastarm
162 - 200
- Steckerkorb, Einsatz
- 201, 202, 203, 204
- Seitenwand
vom Steckerkorb
200 - 205
- Boden
bzw. Bodenwand vom Steckerkorb
200 - 210
- Erste
Ausformung, am Steckerkorb
200 - 220
- Dritte
Ausformung, am Steckerkorb
200 - 230
- Fünfte
Ausformung, am Steckerkorb
200 - 240
- Pindurchbrüche
am Boden vom Steckerkorb
200 - 250
- Öffnung
vom Steckerkorb
200 zum Aufnehmen von Steckbuchse - 261
- Rastvorsprung
an einer Seitenwand vom Steckerkorb
200 - 262
- Rastvertiefung
an einer Seitenwand vom Steckerkorb
200 - 300
- Schaltungsträger, Leiterplatte
- 310
- Kontaktpins
am Schaltungsträger
300 - 330
- Aussparung
im Schaltungsträger
300 - 410
- Eine
erste Verbindungsstelle zwischen dem Gehäuse
100 und dem Steckerkorb200 - 420
- Eine
zweite Verbindungsstelle zwischen dem Gehäuse
100 und dem Steckerkorb200 - 500
- Drehachse vom Steckerkorb
- 510
- Drehbewegung
des Steckerkorbs
200 um die Drehachse500 und um die Verbindungsstelle410 - 520
- Drehbewegung
des Steckerkorbs
200 um die Drehachse500 und um die Verbindungsstellen410 und420 - 530
- Hineinschieben
des Schaltungsträgers
300 unterhalb vom Steckerkorb200 in Richtung zum Steckerkorb200 - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10017335 A1 [0003]
Claims (10)
- Elektronische Baugruppe mit einem Gehäuse (
100 ) mit zumindest einer Aussparung (150 ) zum Aufnehmen eines Steckerkorbs (200 ) und zumindest einem elektronischen Schaltungsträger (300 ) mit zumindest einer Gruppe von elektronischen Kontaktpins (310 ), dadurch gekennzeichnet, dass – das Gehäuse (100 ) an einer Gehäuseaußenwand (101 ) die Aussparung (150 ) zum Aufnehmen des Steckerkorbs (200 ) aufweist, – wobei eine Drehachse (500 ) parallel zu der Ebene der mit der Aussparung (150 ) versehenen Gehäuseaußenwand (101 ) verläuft, und – der Steckerkorb (200 ) um diese Drehachse (500 ) drehbar (510 ,520 ) in der Aussparung (150 ) des Gehäuses (100 ) angeordnet ist. - Elektronische Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (
500 ) in der Ebene der mit der Aussparung (150 ) versehenen Gehäuseaußenwand (101 ) liegt. - Elektronische Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass – der Steckerkorb (
200 ) an einer ersten Seitenwand (201 ) eine erste Ausformung (210 ) aufweist, und – das Gehäuse (100 ) an einem an der mit der ersten Ausformung (210 ) versehenen Seitenwand (201 ) des Steckerkorbs (200 ) angrenzenden Rand (151 ) der Aussparung (150 ) eine zweite Ausformung (110 ) aufweist, – wobei die erste Ausformung (210 ) am Steckerkorb (200 ) und die zweite Ausformung (110 ) am Rand (151 ) der Aussparung (150 ) der Gehäuseaußenwand (101 ) ineinander greifen und zusammen eine erste Verbindungsstelle (410 ) zwischen dem Steckerkorb (200 ) und dem Gehäuse (100 ) bilden, – wobei die Drehachse (500 ) des Steckerkorbs (200 ) durch diese erste Verbindungsstelle (410 ) verläuft, und – der Steckerkorb (200 ) um diese Verbindungsstelle (410 ) drehbar (510 ) angeordnet ist. - Elektronische Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkorb (
200 ) und das Gehäuse (100 ) jeweils zumindest ein Rastelement (161 ,261 ;162 ,262 ) aufweist, wobei diese beiden Rastelemente (161 ,261 ;162 ,262 ) in zusammengebautem Zustand der elektronischen Baugruppe ineinander rasten. - Elektronische Baugruppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkorb (
200 ) an einer Seitenwand (201 ,202 ,203 ,204 ) eine Ausformung (261 ) oder eine Vertiefung (262 ) aufweist, und das Gehäuse (100 ) eine Rastzunge (161 ,162 ) an einem dieser Seitenwand (201 ,202 ,203 ,204 ) des Steckerkorbs (200 ) angrenzenden Rand (151 ,152 ,153 ,154 ) der Aussparung (150 ) aufweist, wobei diese Rastzunge (161 ,162 ) in zusammengebautem Zustand der elektronischen Baugruppe in die Ausformung (261 ) oder eine Vertiefung (262 ) hinein rastet. - Elektronische Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass – der Steckerkorb (
200 ) an einer zweiten, der ersten Seitenwand (201 ) gegenüberliegenden Seitenwand (202 ) eine dritte Ausformung (230 ) aufweist, und – das Gehäuse (100 ) eine vierte Ausformung (130 ) an einem dieser zweiten Seitenwand (202 ) des Steckerkorbs (200 ) angrenzenden Rand (152 ) der Aussparung (150 ) aufweist, – wobei die dritte Ausformung (230 ) und die vierte Ausformung (130 ) ineinander greifen eine zweite Verbindungsstelle (420 ) zwischen dem Steckerkorb (200 ) und dem Gehäuse (100 ) bilden, – wobei die Drehachse (500 ) des Steckerkorbs (200 ) durch diese zweite Verbindungsstelle (420 ) verläuft, und – der Steckerkorb (200 ) um diese Verbindungsstelle (420 ) drehbar (510 ) angeordnet ist. - Elektronische Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle/n (
410 ,420 ) eine gelenkartige Drehachse (500 ) ausbildet/n. - Elektronische Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle/n (
410 ,420 ) eine scharnierartige Drehachse (500 ) ausbildet/n. - Elektronische Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkorb (
200 ) am Boden (205 ) eine fünfte Ausformung (230 ) aufweist, wobei dieser Boden (205 ) mit Aussparungen (240 ) zum Hindurchführen von elektronischen Kontaktpins (310 ) versehen ist, und der Schaltungsträger (300 ) eine Aussparung (330 ) aufweist, wobei diese fünfte Ausformung (230 ) in zusammengebautem Zustand der elektronischen Baugruppe durch diese Aussparung (330 ) hindurchragt. - Verfahren zum Zusammenbau einer elektronischen Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – der Schaltungsträger (
300 ) samt der Kontaktpins (310 ) unterhalb vom Steckerkorb (200 ) in Richtung zum Steckerkorb (200 ) hingeschoben wird, wobei die Kontaktpins (310 ) zum Steckerkorb (200 ) gerichtet sind, wobei der Steckerkorb (200 ) in der Aussparung (150 ) am Gehäuse (100 ) um die Drehachse (500 ) drehbar angeordnet ist, – der Steckerkorb (200 ) von den Kontaktpins (310 ) geschoben und dabei um die Drehachse (500 ) gedreht (510 ,520 ) wird, bis die Rastelemente (161 ,261 ;162 ,262 ) ineinander rasten, – die Leiterplatte (300 ) weiter in Richtung zum Steckerkorb (200 ) geschoben wird, bis die Kontaktpins (310 ) durch die Aussparungen (240 ) am Boden (205 ) des Steckerkorbs (200 ) bis zum Anschlag hindurchgeführt sind, und die fünfte Ausformung (230 ) am Steckerkorb (200 ) durch die Aussparung (330 ) im Schaltungsträger (300 ) hindurchragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007061818A DE102007061818A1 (de) | 2007-12-20 | 2007-12-20 | Elektronische Baugruppe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007061818A DE102007061818A1 (de) | 2007-12-20 | 2007-12-20 | Elektronische Baugruppe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102007061818A1 true DE102007061818A1 (de) | 2009-07-02 |
Family
ID=40690701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102007061818A Withdrawn DE102007061818A1 (de) | 2007-12-20 | 2007-12-20 | Elektronische Baugruppe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102007061818A1 (de) |
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-
2007
- 2007-12-20 DE DE102007061818A patent/DE102007061818A1/de not_active Withdrawn
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