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DE102007060839A1 - Leuchtkörper und Lampe mit einem eindimensionalen photonischen Kristall - Google Patents

Leuchtkörper und Lampe mit einem eindimensionalen photonischen Kristall Download PDF

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DE102007060839A1
DE102007060839A1 DE200710060839 DE102007060839A DE102007060839A1 DE 102007060839 A1 DE102007060839 A1 DE 102007060839A1 DE 200710060839 DE200710060839 DE 200710060839 DE 102007060839 A DE102007060839 A DE 102007060839A DE 102007060839 A1 DE102007060839 A1 DE 102007060839A1
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Germany
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luminous element
element according
lamp
thermal emitter
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DE200710060839
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English (en)
Inventor
Rupert Goihl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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    • H01K1/00Details
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Abstract

Erfindungsgemäß werden ein Leuchtkörper und eine Lampe mit einem Leuchtkörper vorgesehen, wobei auf der einen Seite einer Laserkavitätsschicht ein thermischer Emitter angeordnet ist und auf der anderen Seite ein eindimensionaler photonischer Kristall, so dass im Wesentlichen monochromatisch sichtbare Strahlung erzeugbar ist. Dadurch lässt sich die Lichtausbeute bei verringertem Energieeinsatz erhöhen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung geht von einem Leuchtkörper mit einem thermischen Emitter und einer Lampe mit einem derartigen Leuchtkörper aus.
  • Stand der Technik
  • Bei herkömmlichen Temperaturstrahlern, die die Grundlage eines Großteils der Leuchtmittel bilden, wird entsprechend dem Planckschen Gesetz ein erheblicher Teil der elektromagnetischen Strahlung in einer für das menschliche Auge unsichtbaren Wellenlänge abgegeben. Um nun die Effizienz von Glühlampen zu steigern, können unterschiedliche Ansätze zum Einsatz kommen. Es kann die Wendeltemperatur gesteigert werden, wodurch sich der Anteil an sichtbaren Licht im emittierten Licht erhöht. Ferner kann durch eine spezielle Beschichtung auf dem Lampenkolben zur Wärmerückgewinnung die durch eine Glühwendel erzeugte Wärme zu dieser reflektiert werden. Auf diese Weise ist eine geringere Energiezufuhr von außen notwendig, um die Wendel auf Betriebstemperatur zu bringen.
  • Eine Halogenglühlampe mit einer derartigen Infrarotreflexionsbeschichtung ist aus dem Patent DE 19701794A1 bekannt. Es besteht bei einfach zu bauenden und kostengünstigen Glühlampen die Notwendigkeit, die Effektivität zu steigern, das heißt die Lichtausbeute zu erhöhen und den Energiebedarf zu vermindern. Eine Möglichkeit zur Änderung des Abstrahlungsverhaltens eines thermischen Emit ters ist die Integration dieses Emitters in einen photonischen Kristall, der eine regelmäßige Struktur in der Größe der zu blockierenden Wellenlänge aufweist, wobei diese regelmäßigen Strukturen Brechungsindizes aufweisen, die sich stark voneinander unterscheiden. Im Ergebnis kann sich Licht mit einer Wellenlänge, das dieser Strukturgröße entspricht, in dem Kristall nicht ausbreiten, wobei sich jedoch die Strahlung in Bereichen außerhalb der Wellenlänge erhöht.
  • In den Druckschriften EP 1575080A2 und US 2006/0071585A1 sind Glühlampen mit einem Glühfaden offenbart, um die ein zweidimensionaler oder dreidimensionaler photonischer Kristall vorgesehen ist. Ferner wird bei den genannten zwei Druckschriften eine relativ breitbandige Strahlung erzeugt. Bei einem aufgebrachten Bragg-Spiegel für diese breitbandige Strahlung verlassen noch ca. 40% der Infrarotstrahlung den Leuchtkörper. Somit kann mit den genannten Leuchtkörpern die gewünschte Effizienzsteigerung nicht umgesetzt werden.
  • In der Druckschrift US 2003/0235229A1 ist ein VCSEL-Laser (vertical cavity surface emitting laser), bei dem photonische Kristalle zum Einsatz kommen, offenbart. Von Nachteil ist hier, dass als Emissionsquelle Halbleiter verwendet werden, deren hohen Herstellungskosten den Einsatz in kostengünstigen Glühlampen nicht gestatten.
  • Somit besteht Bedarf nach einer Lampe die vorwiegend weißes Licht erzeugt, dessen Leuchtkörper einen einfachen Einbau in die Lampe erlaubt, bei dem das Licht diffus verteilbar oder zumindest ein beträchtlicher Raumwinkel ausleuchtbar ist, dessen Leuchtkörper in einfacher Weise an herkömmliche Spannungsquellen, wie 12 Volt, 110 Volt, 230 Volt anschließbar ist.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Leuchtkörper mit einem thermischen Emitter und eine Lampe mit einem derartigen Leuchtkörper vorzusehen, die den vorstehenden Anforderungen genügen, insbesondere eine hohe Lichtausbeute haben, bei denen der Energiebedarf vermindert ist und die kostengünstig herstellbar sind.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Leuchtkörper nach Anspruch 1 und eine Lampe nach Anspruch 18 gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird ein Leuchtkörper mit einer Laserkavitätsschicht, auf deren einen Seite ein thermischer Emitter angeordnet ist und auf deren anderen Seite ein eindimensionaler photonischer Kristall in einer solchen Weise angeordnet ist, dass im wesentlichen monochromatischer, sichtbare Strahlung erzeugbar ist, vorgesehen. Dadurch kann die Lichtausbeute bei einer Minimierung der benötigten Energie erhöht werden.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung weist der eindimensionale photonische Kristall eine Vielzahl von dielektrischen Schichtpaaren auf, wobei jedes Paar eine Schicht mit niedrigen Brechungsindex und eine Schicht mit hohen Brechungsindex aufweist. Dadurch kann ein teildurchlässiger Spiegel für die gewünschte Strahlung vorgesehen werden, während nicht gewünschte Strahlung nicht erzeugt wird.
  • Der thermische Emitter ist in einer Ausführung eine metallische Reflektorschicht. Dadurch kann über Widerstandsbeheizung bei geringem Materialaufwand der thermische Emitter ausgebildet werden. In einer weiteren Ausführung ist die metallische Reflektorschicht auf einen Keramikträger aufgebracht. In diesem Fall wird der elektrische Leiter mit hohem elektrischen Widerstand durch die Keramik gebildet oder kann die Keramik zur Weiterleitung von Wärme verwendet werden.
  • Auf den Keramikträger kann entgegengesetzt zum metallischen Reflektorschicht eine Leiterbahn zur Erwärmung der metallischen Reflektorschicht vorgesehen sein. In diesem Fall ist die Keramik ein elektrisch isolierendes Material, das jedoch eine gute Wärmleitfähigkeit aufweist. Somit bestehen größere Variationsspielräume bei der Gestaltung der Leiterbahn.
  • In einer Weiterbildung wird der thermische Emitter durch einen metallischen Wendelkörper gebildet, so dass auf eine herkömmliche Wendelgestaltung eine erfindungsgemäße Schichtanordnung aufbringbar ist. Dieses Aufbringen kann entweder vor der Formgebung für den Wendelkörper oder nach der Formgebung erfolgen. Im letztgenannten Fall besteht der Vorteil, dass durch das Fehlen einer Verformung nach dem Aufbringen der Schicht ein Abplatzen der Schicht verhindert werden kann.
  • Ferner wird bevorzugt, dass auf den metallischen Wendelkörper entgegengesetzt zu der Laserkavitätsschicht eine weitere Laserkavitätsschicht aufgebracht ist. Auf diese Weise kann vermittels Abstrahlung zu beiden Seiten die Lichtausbeute erhöht werden.
  • Der thermische Emitter ist bevorzugt im Wesentlichen als ebene Fläche oder im Wesentlichen als rotationssymmetrische Fläche ausgebildet. Auf diese Weise ist eine Beschichtung in einfacher Weise möglich.
  • In einer weiteren Ausgestaltung weist der Leuchtkörper einen im Wesentlichen rechteckigen Leiterquerschnitt auf. Dieses begünstigt die Verwendung von metallischen Leitern zum Vornehmen der Widerstandsheizung.
  • In einer Ausführungsform ist der Leuchtkörper als Glühwendel ausgebildet, so dass herkömmliche Glühwendel für den erfindungsgemäßen ersetzbar sind.
  • In einer weiteren Gestaltung ist der Leuchtkörper kegelförmig ausgestaltet, so dass ein flächenmäßige Abstrahlung erfolgen kann.
  • Bei einer Ausgestaltung des Leuchtkörpers in Doppelkegelform kann die Beleuchtungsstärke, die vom Leuchtkörper ausgeht, erhöht werden.
  • Der Leuchtkörper kann in Form einer Scheibe ausgebildet sein, die zu den Zuführungsabschnitten senkrecht verläuft. Auf diese Weise wird es erleichtert, dass eine flächige Abstrahlung rechtwinklig zu einem Lampensockel vorgesehen sein kann.
  • Der Leuchtkörper kann abschnittsweise die Form einer Kugelfläche aufweisen. Dieses erleichtert ein homogenes Erhellen eines Raumbereiches.
  • Ein Widerstandsheizelement des thermischen Emitters kann zumindest abschnittsweise Mäanderform haben, so dass auf geringer Fläche eine große Leiterlänge umsetzbar ist.
  • Der thermische Emitter kann zu einer Platte, die die Laserkavitätsschicht und den photonischen Kristall aufweist, beabstandet sein, so dass höhere Temperaturen beim thermischen Emitter ohne eine Zerstörung der Schichtstruktur umsetzbar sind.
  • In einer weiteren Ausgestaltung kann der thermische Emitter auf eine Platte, die die Laserkavitätsschicht und den photonischen Kristall aufweist, aufgebracht sein. Dadurch lässt sich das Herstellungsverfahren zur flächigen Ausbildung der Schichtstruktur erleichtern.
  • Erfindungsgemäß wird ferner eine Lampe mit einem Leuchtkörper, wie dieser vorstehend beschrieben ist, vorgesehen. Diese Lampe weist eine erhöhte Lichtausbeute auf.
  • Eine derartige Lampe kann ferner einen Lampenkörper aufweisen, auf dessen lichtabstrahlenden Bereich eine Konverterschicht zur Umwandlung eines Teils der Strahlung in die Komplementärfarbe vorgesehen ist. Somit wird die Erzeugung von weißem Licht unterstützt.
  • Ferner kann zum Oxidationsschutz im Lampenkörper ein Gas, wie zum Beispiel Stickstoff vorgesehen sein.
  • Durch das Vorsehen einer Diffusorschicht kann ein gleichmäßiges Abstrahlen unterstützt werden.
  • Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im Folgenden soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Die Figuren zeigen:
  • 1A eine Draufsicht auf eine Lampe mit einem Leuchtkörper entsprechend der vorliegenden Erfindung, 1B eine geschnittene Ansicht von links der Lampe aus 1A und 1C eine Draufsicht auf die Lampe von 1A entsprechend der vorliegenden Erfindung,
  • 2 den Schichtaufbau eines Leuchtkörpers entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 3 den Schichtaufbau eines Leuchtkörpers entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel
  • 4 den Schichtaufbau eines Leuchtkörpers entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel,
  • 5 den Schichtaufbau eines Leuchtkörpers entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel
  • die 6A bis 13B Anwendungsbeispiele für die Leuchtkörper entsprechend dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel, wobei die 6A bis 6D ein erstes Anwendungsbeispiel zeigen, die 7A, 7B ein zweites Anwendungsbeispiel der Erfindung, die 8A, 8B ein drittes Anwendungsbeispiel der Erfindung, die 9 ein viertes Anwendungsbeispiel der Erfindung, die 10A, 10B ein fünftes Anwendungsbeispiel der Erfindung, die 11 ein sechstes Anwendungsbeispiel der Erfindung, die 12A, 12B ein siebentes Anwendungsbeispiel der Erfindung und die 13A, 13B ein achtes Anwendungsbeispiel der Erfindung zeigen.
  • Bevorzugte Ausführung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung nutzt das Prinzip des Strahlers nach dem VERTE-Prinzip (VERTE = vertical cavity enhanced resonant thermal emitter) der in der Physical Revue B72, 075127 (2005) der American Physical Society unter dem Titel „A resonant-cavity enhanced thermal emission" von Ivan Celanovitch, David Perreault und John Kassakian veröffentlicht wurde. Hierbei ist ein thermischer Emitter, der Wolfram oder Silber als Metallspiegel aufweist, mit einer Abfolge von Silizium- und Siliziumdioxid-Schichten versehen. Bei einem derartigen Strahler wird Infrarotlicht mit einer Wellenlänge von ungefähr 2,35 Mikrometern mit relativ hoher Kohärenz und stark gerichtet abgegeben. Bei dem Schichtaufbau wird sich an dem Prinzip des VCSEL-Lasers orientiert.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird das VERTE-Strahler-Prinzip in einer solchen Weise abgewandelt, dass ausschließlich eine gewünschte, sichtbare Strahlung erzeugt wird.
  • In den 1A bis 1C sind Ansichten einer Lampe 1 gezeigt, in der ein erfindungsgemäßer Leuchtkörper zum Einsatz gelangt. Eine derartige Lampe 1 weist einen Lampenkörper 4 mit einem Lampensockel 6 in Form einer Quetschdichtung und einen Reflektorkörper 8 auf, in dem sich der Leuchtkörper 2 befindet. In den Lampensockel 6 sind zwei Sockelstifte 10a, 10b eingebettet, die über Molybdänfolien 12a, 12b mit Stromzuführungen 14a, 14b verbunden sind, an denen die elektrischen Kontakte des Leuchtkörpers 2 befestigt sind und der Leuchtkörper 2 mechanisch gehalten wird.
  • Der Reflektorkörper 8 weist an seiner zum Leuchtkörper 2 weisenden Seite eine reflektierende Beschichtung 16 auf und ist an seinem Lichtaustrittsbereich 18, der von der reflektierenden Beschichtung 16 umgeben ist, mit einer Diffusorschicht 20 und auf dieser mit einer Konverterschicht 22 zur Umwandlung eines Teils der Strahlung in die Komplementärfarbe versehen. Als Oxidationsschutz für die heißen Bauteile ist der Innenraum des Reflektors mit einer Gasfüllung versehen, beispielsweise mit einer Stickstofffüllung. Ferner weist die in den 1A bis 1C gezeigte Lampe eine Pumpspitze 24 auf. Statt eine Diffusorschicht kann am gesamten Körper auch eine Vorsatzlinse vorgesehen sein.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Leuchtkörper 2 kann im wesentlichen sichtbares, monochromatisches Licht, beispielsweise mit 400 oder 500 Nanometer Wellenlänge erzeugt und gerichtet abgestrahlt werden.
  • Die 2 bis 5 zeigen den Schichtaufbau für den Leuchtkörper entsprechend einem ersten, zweiten, dritten und vierten Ausführungsbeispiel und die 6a bis 13c ein erstes bis achtes Anwendungsbeispiel für die Leuchtkörper mit dem Schichtaufbau entsprechend dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel.
  • Jeder Leuchtkörper entsprechend dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel hat den Grundaufbau, bei dem auf einen thermischen Emitter mit hohem Reflektionskoeffizienten eine aktive Schicht aufgebracht ist, auf der sich ein Schichtsystem befindet, das Schichten mit abwechselnd hohem und niedrigen Brechungsindex aufgebracht ist. Durch diese Schichtreihenfolge wird folgende Grundfunktion verwirklicht:
    Der thermische Emitter würde als Planckscher Strahler in einem weiten Wellenlängenbereich Strahlung emittieren. Aufgrund der vorgesehenen aktiven Schicht, die bevorzugt ein dielektrisches Medium ist und die eine vorbestimmte Schichtdicke hat, baut sich eine stehende Welle auf, der ein zugehöriges elektromagnetisches Feld entspricht. Dieses elektromagnetische Feld tritt mit der eigentlichen Quantenquelle im thermischen Emitter (Plasmonen, molekulare Dipole, Gitterschwingen oder anderes) in Wechselwirkung, wobei die Quantenquelle an das vorhandene elektromagnetische Feld gekoppelt wird. Im Ergebnis kann nur synchron über das vorhandene elektromagnetischen Feld Strahlung emittiert werden, das heißt synchron mit der Frequenz, die der Größe der aktiven Schicht entspricht.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist auf der zum thermischen Emitter entgegengesetzten Seite der aktiven Schicht das Schichtsystem vorgesehen, was als Bragg-Spiegel in Form eines teildurchlässigen Spiegels wirken kann.
  • Für die Funktion eines derartigen Leuchtkörpers ist von Bedeutung, dass die beiden Seiten der aktiven Schicht mit einem guten Spiegel versehen sind. Dieser kann beispielsweise durch eine metallische Oberfläche am thermischen Emitter auf der einen Seite umgesetzt sein. Bei dem eindimensionalen photonischen Kristall des Schichtsystems auf der andern Seite liegt ein teildurchlässiger Spiegel vor, der für die gewünschte Strahlung eine hohe Reflektivität (beispielsweise 99%) besitzt.
  • Somit wird im Gegensatz zum Stand der Technik, wie diese in der vorstehenden genannten Physical Review wiedergegeben ist, keine Infrarotstrahlung reflektiert, sondern sichtbares Licht. Die Schichten des Leuchtkörpers sind in einer solchen Weise ausgelegt, dass ein Teil der sichtbaren Strahlung aus dem Laser austritt und auf diese Weise verwendet werden kann.
  • Der thermische Emitter weist beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel der 2 und 3 eine auf ein Widerstandsheizelement aufgebrachte metallische Reflektorschicht 26 auf, die einen hohen Reflektionskoeffizienten hat. Der Reflektionsgrad beträgt vorzugsweise mehr als 90%, wozu eine hohe Oberflächenqualität notwendig ist.
  • Beim dritten und vierten Ausführungsbeispiel der 4 und 5 ist der thermische Emitter Teil einer metallischen Wendel, wobei durch diese Wendel sowohl die Widerstandsheizung als auch die Reflektionsfunktion umgesetzt wird. Die aktive Schicht ist bei allen vier Ausführungsbeispielen bevorzugt eine Laserkavitätsschicht, deren Dicke von der Wellenlänge abhängt und beispielsweise 170 Nanometer beträgt. Als Material wird bevorzugt ein transparentes Material mit einer möglichst kleinen Absorptionsrate und einer definierten Permitivität eingesetzt.
  • Der Brechungsindex dieser Laserkavitätsschicht soll klein sein. Zur Verringerung der Verlust einer Laserkavitätsschicht kann diese auch zweischichtig ausgeführt sein. Durch die Dicke der Laserkavitätsschicht wird die Wellenlänge des aus dem Leuchtkörper emittierten Lichts bestimmt, die sich nach dem elektromagnetischem Feld richtet, das eine Halbwelle der Strahlung repräsentiert. Das Schichtsystem ist ein eindimensionaler photonsicher Kristall und weist Schichten mit abwechselnd zuerst hohen und dann niedrigen Brechungsindex aus. Die Schicht mit hohem Brechungsindex, die auf dem thermischen Emitter aufgebracht ist, kann zum Beispiel aus Silizium oder aus Diamant hergestellt sein und eine Dicke von beispielsweise 35 Nanometer aufweisen. Die Schicht mit niedrigen Brechungsindex, die sich an die Schicht mit hohem Brechungsindex anschließt, kann beispielsweise aus Siliziumdioxid hergestellt sein und eine Dicke von beispielsweise 80 Nanometern aufweisen.
  • Eine Vielzahl dieser Doppelschichten befinden sich bei allen vier Ausführungsbeispielen auf der aktiven Schicht aufeinander. Das Schichtsystem gleicht bis auf die Schichtdicke und der Materialauswahl einer Infrarotreflexionsschicht bei herkömmlichen Lampen. Durch diese Schicht wird Licht reflektiert, wodurch Interferenzen gewisse Wellenlängen abgeschwächt werden. Die Schichtdicke ist an die gewünschte Wellenlänge angepasst. Für sichtbares Licht hat sich ein Dickenbereich von 30 bis 150 Nanometer als günstig erwiesen. Aufgrund der Ähnlichkeit zur Infrarotreflexionsschicht kann das Schichtsystem auf IRC(infrared coating)-Beschichtungsanlagen gefertigt werden.
  • 2 zeigt den Querschnitt durch den Leuchtkörper entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel, bei den auf einen Keramikträger 28, der beispielsweise aus Al2O3, AIN oder anderen Stoffen hergestellt ist, die metallische Reflektorschicht 26 aufgebracht ist. Die Reflektorschicht 26 wird über Widerstandsbeheizung durch den Keramikträger 28 auf eine bestimmte Temperatur, beispielsweise auf 1200 Kelvin, erhitzt. Der Keramikträger ist aus einem Material mit hohem elektrischen Widerstand, beispielsweise SiC und kann daher direkt an eine Spannungsversorgung angeschlossen werden.
  • Auf der metallischen Reflektorschicht ist als aktive Schicht die Laserkavitätsschicht 30 aufgebracht, auf der sich das Schichtsystem 32 aus einer jeweiligen Schicht 32a mit hohem Brechungsindex und einer Schicht 32b mit niedrigem Brechungsindex befindet.
  • Der Leuchtkörper entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel ist in 3 gezeigt. Hier weist der thermische Emitter die metallische Reflektorschicht 26, die beispielsweise wie beim ersten Ausführungsbeispiel aus Wolfram, Silber, Molybdän, Nickel, Eisen oder ähnlichem gefertigt ist, und den Keramikträger, der beispielsweise aus Al2O3, AIN oder anderem gefertigt ist, auf.
  • Auf dem Keramikträger ist auf der zur metallischen Reflektorschicht 26 entgegengesetzten Seite eine Leiterbahn 36 vorgesehen, über die die Widerstandsbeheizung ausgeführt wird. Der Keramikträger 34 ist ein elektrisch isoliertes Material mit guter Wärmeleitfähigkeit. Die Leiterbahn 36 weist eine ausreichende Länge und einen ausreichenden Querschnitt auf, um die Widerstandsbeheizung auszuführen. Auf der metallischen Reflektorschicht 26 befinden sich wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Laserkavitätsschicht 30 und das Schichtsystem 32 mit Schicht mit hohem Brechungsindex und mit Schicht mit niedrigem Brechungsindex. Mit dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel ist ein Leuchtkörper für relativ hohe Spannungen offenbart.
  • Bei dem Leuchtkörper entsprechend dem dritten und vierten Ausführungsbeispiel aus den 4 und 5 handelt es sich um einen Leuchtkörper für relativ niedrigere Spannungen. Hierbei wird der thermische Emitter durch eine Wendel 38 gebildet, durch die die Heizfunktion und die Reflektionsfunktion umgesetzt wird. Es wird bevorzugt, wenn die Wendel 38 aus Molybdän oder Wolfram gefertigt ist. Auf der Wendel 38 befindet sich wie im ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel eine Laserkavitätsschicht 30 sowie ein Schichtsystem 32.
  • Beim Beschichtungsverfahren ist es vorteilhaft, wenn ein Leuchtkörper vorgesehen wird, bei dem das Schichtsystem 32 bei mechanischer Verformung nicht abplatzt. Dieses kann insbesondere dann vorteilhaft umgesetzt werden, wenn die Wendel 38 aus einem Blechstreifen gewickelt wird und anschließend der Beschichtungsprozess ausgeführt wird. Alternativ dazu kann zuerst die Beschichtung der Wendel 38 vorgenommen werden und anschließend der Leuchtkörper geformt werden.
  • Beim Leuchtkörper entsprechend dem vierten Ausführungsbeispiel, das in 5 gezeigt ist, ist auf die entgegengesetzt liegenden Seiten der Wendel 38 jeweils eine Laserkavitätsschicht 30 und ein Schichtsystem 32 aufgebracht. Bei einer derartigen Beschichtung erhöht sich die Lichtausbeute des Leuchtkörpers. Andererseits erhöhen sich die Anforderungen an die Sicherheit gegen das Abplatzen des Schichtsystems von der Wendel. Für eine Umsetzung der vorliegenden Erfindung eignen sich für den thermischen Emitter insbesondere ebene Flächen und rotationssymmetrische Flächen, wie zum Beispiel Zylinderflächen, Kugelflächen, Kegelflächen und Anderen. Anwendungs beispiele für eine derartige Ausgestaltung des Leuchtkörpers werden nachfolgend gegeben.
  • In den 6A bis 6D ist ein Leuchtkörper entsprechend einem ersten Anwendungsbeispiel gezeigt, wobei in 6A eine Seitenansicht von links, in 6B eine Vorderansicht, in 6C eine perspektivische Ansicht von rechts unten in Bezug auf 6C und in 6D eine Draufsicht auf den Leuchtkörper 50 dargestellt ist.
  • Im ersten Anwendungsbeispiel schließen sich die Stromzuführungen 14a, 14b, die in 1B gezeigt sind, unmittelbar an die Glühwendel selbst an. Es wird bevorzugt, die Glühwendel 52 und nicht die Stromzuführungen 14a, 14b mit einem Schichtsystem entsprechend dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel zu versehen.
  • Die 7A, 7B zeigen einen kegelmantelartig ausgebildeten Leuchtkörper 56, aus dessen Mitte die Stromzuführung 14b und aus dessen Randabschnitt am Außenumfang die Stromzuführung 14a heraustritt. In 7A ist dabei eine Draufsicht des Leuchtkörpers 56, in 7B eine Ansicht von links wiedergegeben. Während bei dem ersten Anwendungsbeispiel eine zylinderartige Abstrahlcharakteristik vorliegt, wird beim zweiten Anwendungsbeispiel flächig abgestrahlt.
  • Die 8A, 8B zeigen einen Leuchtkörper 60 entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel, wobei in 8A eine Ansicht von vorn und in 8B eine Ansicht von links wiedergegeben worden ist. Hier ist der Leuchtkörper 60 als die Mantelfläche eines Doppelkegels ausgebildet, wobei auf geringem Raum eine große Oberfläche vorgesehen werden kann.
  • In der 9 ist ein Leuchtkörper 64 entsprechend einem vierten Anwendungsbeispiel wiedergegeben. Hierbei ist der Leuchtkörper 64 als eine Fläche mit einem mäanderförmigen aktiven Bereich 66 ausgebildet. Durch diesen mäanderförmigen aktiven Bereich 66 wird auf geringer Oberfläche eine lange Leiterbahn ermöglicht, so dass eine hohe Lichtausbeute und eine hohe Temperatur aufrecht erhalten können. Auch hier wird bevorzugt, dass der Bereich der Stromzuführungen 14a, 14b weder die aktive Schicht, noch das Schichtsystem aufweist.
  • In den 10A, 10B ist ein Leuchtkörper 70 gezeigt, der einen im wesentlichen scheibenförmigen aktiven Bereich 72 aufweist, aus dem die Stromzuführungen 14a, 14b heraustreten. Hierbei zeigt 10A eine Draufsicht und 10B eine perspektivische Ansicht von vorne rechts des Leuchtkörpers 70.
  • Die 11 zeigt einen Leuchtkörper 76 entsprechend dem sechsten Anwendungsbeispiel. Dabei gelangt vorteilhaft die Struktur entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel zur Anwendung. Leiterbahnen 36 sind auf den Keramikträger 34 mäanderförmig aufgebracht und über Anschlussflächen 78a, 78b mit den Stromzuführungen 14a, 14b verbindbar. Auf den Keramikträger 34 befindet sich die metallische Reflektorschicht 26 und die Laserkavitätsschicht 30 sowie anschließend das Schichtsystem 32 entsprechend den vorherigen Ausführungsbeispielen. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist vorteilhaft, dass die Beschichtung einer ebenen Fläche mit dem Keramikträger 34 als Grundwerkstoff vorgenommen werden kann und die Leiterbahn 36 darauf ausgebildet wird.
  • Die 12A, 12B sowie 13A, 13B zeigen ein siebentes und achtes Anwendungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entsprechend eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels aus 3. Genauer gesagt ist die Leiterbahn 36 aus 3 durch ein Widerstandsheizelement ersetzt, dass in einem vorbestimmten Abstand zum Keramikträger 34 vorgesehen ist.
  • 12A zeigt einen Leuchtkörper 84 mit einer Leiterbahn 86 und einer Schichtanordnung 88, die voneinander mit einem Abstand b beabstandet sind. 12A zeigt eine Draufsicht, wobei die Leiterbahn 86 gestrichelt wiedergegeben ist, 12B eine Ansicht von links. In der Schichtanordnung 88 sind der Keramikträger 34, die metallische Reflektorschicht 26, die Laserkavitätsschicht 30 und die Schichtanordnung 32 vorgesehen.
  • Beim achten Anwendungsbeispiel aus den 13A bis 13B ist der Leuchtkörper 94 mit einem Widerstandsheizelement 96 und einer kugelartigen Schichtanordnung 98 vorgesehen, wobei in 13A eine Ansicht von links, in 13B eine Draufsicht des Leuchtkörpers 94 gezeigt ist. Das Widerstandsheizelement 96 ist über Stromzuführungen 14a, 14b mit Molybdänfolien 12a, 12b verbindbar und erzeugt Wärme, die durch die Schichtanordnung 98, die über ein stabförmiges Halteelement 100 am Lampensockel befestigbar ist, aufgenommen wird.
  • Wie auch beim siebenten Ausführungsbeispiel weist die Schichtanordnung des achten Ausführungsbeispiels vom Widerstandsheizelement 96 ausgehend einen Keramikträger 34, eine metallische Reflektionsschicht 26, eine Laserkavi tätsschicht 30 und die Schichtanordnung 32 des zweiten Ausführungsbeispiels aus 3 auf.
  • Durch den vergrößerten Abstand zwischen Leiterbahn und Keramikträger im siebenten und achten Anwendungsbeispiel kann durch die Leiterbahn eine erhöhte Temperatur vorgesehen werden. Es ist günstig, wenn die erfindungsgemäße Lampe mit einem Gas befüllt ist, durch die der Wärmetransport vom Widerstandsheizelement 96 bzw. von der Leiterbahn 86 zur entsprechenden Schichtanordnung optimiert ist.
  • Die Auslegungen der Schichten des Leuchtkörpers entsprechend der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise mit Hilfe der Störungstheorie bei gegebenen Brechungsindizes bzw. in Abhängigkeit vom Wellenwiderstand des metallischen Reflektors wie in dem Artikel der Physical Review auf den Seiten 2 und 3 angegeben, vorgenommen werden. Im Vergleich zum dort beschriebenen Laser sind die Qualitätsanforderung bei der vorliegenden Erfindung geringer, jedoch die Strukturgrößen aufgrund erheblich kürzeren Wellenlänge kleiner.
  • Nachfolgend wird die mögliche Lichtleistung eines photonischen Strahlers entsprechend der vorliegenden Erfindung untersucht.
  • Es wird davon ausgegangen, dass die Wendel einer Halogenglühlampe eine Temperatur von in diesem Fall 3000 Kelvin erreicht. Die Strahlungsleistung wird entsprechend dem Stefan-Boltzmann-Gesetz wie folgt berechnet P = σ·ε·A(T4Strahler – T4UMGEBUNG )[W]
  • Unter der Annahme, dass
    Figure 00190001
    ist und ε für Wolfram bei 3000 Kelvin und einer Wellenlänge von 500 Nanometer ungefähr 0,42 beträgt, ergibt sich unter Vernachlässigung der Umgebungsstrahlung
    Figure 00190002
  • Bei einer Erhitzung des photonischen Leuchtkörpers auf 1500 Kelvin strahlt dieser bei einem ε von 0,46 für Wolfram bei 1500 K und einer Wellenlänge von 500 Nanometern mit
    Figure 00190003
  • Somit ergibt sich ein Leistungsverhältnis von
    Figure 00190004
  • Der Teil, der in den sichtbaren Wellenlängenbereich fällt, ist bei einer Halogenwendel nur ungefähr 10%, während die photonische Wendel entsprechend der vorliegenden Erfindung bei entsprechenden Auslegung nahezu 100% des Lichts im sichtbaren Bereich abgibt. Somit steigt die Strahlungsleistung bei der Resonanzwellenlänge und bei Wolfram als Träger um das Dreizehnfache an.
  • Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die photonische Wendel unter diesen Umständen etwa die gleiche Strahlungsleistung im sichtbaren Bereich bei nur 1500 Kelvin erbringt. Im Ergebnis werden mit einem Leuchtkörper und einer Lampe entsprechend der vorliegenden Erfindung wenige als 10% der elektrischen Leistung benötigt und hat sich die Lichtausbeute verzehnfacht.
  • Erfindungsgemäß werden ein Leuchtkörper und eine Lampe mit einem Leuchtkörper vorgesehen, wobei auf der einen Seite einer Laserkavitätsschicht ein thermischer Emitter angeordnet ist und auf der anderen Seite ein eindimensionaler photonischer Kristall, so dass im Wesentlichen monochromatisch, sichtbare Strahlung erzeugbar ist. Dadurch lässt sich die Lichtausbeute bei verringertem Energieeinsatz erhöhen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19701794 A1 [0003]
    • - EP 1575080 A2 [0004]
    • - US 2006/0071585 A1 [0004]
    • - US 2003/0235229 A1 [0005]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Physical Revue B72, 075127 (2005) der American Physical Society unter dem Titel „A resonant-cavity enhanced thermal emission" von Ivan Celanovitch, David Perreault und John Kassakian [0037]

Claims (21)

  1. Leuchtkörper (2) mit einer Laserkavitätsschicht (30), auf deren einen Seite ein thermischer Emitter (28; 34, 36; 38) angeordnet ist und auf deren anderen Seite ein eindimensionaler photonischer Kristall (32) in einer solchen Weise angeordnet ist, dass im Wesentlichen monochromatische, sichtbare Strahlung erzeugbar ist.
  2. Leuchtkörper nach Anspruch 1, wobei der eindimensionale photonische Kristall (32) eine Vielzahl von dielektrischen Schichtpaaren (32a, 32b) aufweist, das jeweils eine Schicht (32a) mit hohem Brechungsindex und eine Schicht (32b) mit niedrigem Brechungsindex aufweist.
  3. Leuchtkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der thermische Emitter eine metallische Reflektorschicht (26) aufweist.
  4. Leuchtkörper nach Anspruch 3, wobei die metallische Reflektorschicht (26) auf einen Keramikträger (28) aufgebracht ist.
  5. Leuchtkörper nach Anspruch 4, wobei auf dem Keramikträger (34) entgegengesetzt zur metallischen Reflektorschicht (26) eine Leiterbahn (36) zur Erwärmung der metallischen Reflektorschicht vorgesehen ist.
  6. Leuchtkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der thermische Emitter durch einen metallischen Wendelkörper (38) gebildet ist.
  7. Leuchtkörper nach Anspruch 6, wobei auf den metallischen Wendelkörper (38) entgegengesetzt zu der Laserkavitätsschicht (30) eine weitere Laserkavitätsschicht (30) aufgebracht ist.
  8. Leuchtkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der thermische Emitter als im Wesentlichen ebene Fläche oder als im Wesentlichen rotationssymmetrische Fläche ausgebildet ist.
  9. Leuchtkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Leuchtkörper (50; 56; 60; 64; 70; 76) einen im Wesentlichen rechteckigen Leiterquerschnitt aufweist.
  10. Leuchtkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der als Glühwendel (50) ausgebildet ist.
  11. Leuchtkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der kegelförmig (56) ausgebildet ist.
  12. Leuchtkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der als Doppelkegel (60) ausgebildet ist.
  13. Leuchtkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der in Form einer Scheibe (72), die zu den Zuführungsab schnitten (14a, 14b) senkrecht verläuft, ausgebildet ist.
  14. Leuchtkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der zumindest abschnittsweise die Form einer Kugelfläche (98) aufweist.
  15. Leuchtkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Widerstandsheizelement (66) des thermischen Emitters zumindest abschnittsweise Mäanderform hat.
  16. Leuchtkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der thermische Emitter (86) zu einer Platte, die die Laserkavitätsschicht (30) und den photonischen Kristall aufweist, beabstandet ist.
  17. Leuchtkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der thermische Emitter (36) auf eine Platte, die die Laserkavitätsschicht und den photonischen Kristall aufweist, aufgebracht ist.
  18. Lampe mit einem Leuchtkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  19. Lampe nach Anspruch 18 mit einem Lampenkörper, auf dessen lichtabstrahlendem Bereich eine Konverterschicht (22) zur Umwandlung eines Teils der Strahlung in die Komplementärfarbe vorgesehen ist.
  20. Lampe nach Anspruch 18, die zum Oxidationsschutz mit einem Gas, z. B. Stickstoff, gefüllt ist
  21. Lampe nach Anspruch 19 mit einer Diffusorschicht (20), die zwischen dem Lampengehäuse und der Konverterschicht vorgesehen ist.
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