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DE102007060824A1 - Linearverdichter - Google Patents

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DE102007060824A1
DE102007060824A1 DE200710060824 DE102007060824A DE102007060824A1 DE 102007060824 A1 DE102007060824 A1 DE 102007060824A1 DE 200710060824 DE200710060824 DE 200710060824 DE 102007060824 A DE102007060824 A DE 102007060824A DE 102007060824 A1 DE102007060824 A1 DE 102007060824A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
linear compressor
anchor
armature
diaphragm
magnetic field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710060824
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Nunninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE200710060824 priority Critical patent/DE102007060824A1/de
Publication of DE102007060824A1 publication Critical patent/DE102007060824A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
    • F04B35/04Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric
    • F04B35/045Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric using solenoids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Abstract

Ein Linearverdichter umfasst zwei einen Magnetfeldspalt (19) begrenzende Ständerteile (1, 20; 1, 24), einen in dem Magnetfeldspalt (19) in einer Längsrichtung um eine Gleichgewichtslage hin- und herbeweglichen, einen Verdichterkolben (16) antreibenden Anker (8) und zwei Blattfedern (25, 4), die an zwei längs beabstandeten Stellen des Ankers (8) angreifen und den Anker (8) in die Gleichgewichtslage beaufschlagen. Jede Blattfeder (25, 4) ist an wenigstens einem der Ständerteile (1, 20; 1, 24) befestigt. Wenigstetns eine (4) der Blattfedern ist mit einem der Ständerteile (1, 24), an dem die zweite Blattfeder (25) befestigt ist, unverbunden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Linearverdichter mit zwei einen Magnetfeldspalt begrenzenden Ständerteilen, einem in dem Magnetfeldspalt in einer Längsrichtung um eine Gleichgewichtslage hin und her beweglichen, einen Verdichterkolben antreibenden Anker und zwei Blattfedern, die an zwei längs beabstandeten Stellen des Ankers angreifen und den Anker in die Gleichgewichtslage beaufschlagen, und von denen jede an wenigstens einem der Ständerteile befestigt ist. Ein solcher Linearverdichter ist zum Beispiel aus DE10 2006 009 232 A1 bekannt.
  • Bei diesem bekannten Linearverdichter ist jede Blattfeder beiderseits des Ankers an den zwei Ständerteilen befestigt, um einen spiegelsymmetrischen Aufbau zu erhalten, der den Anker exakt linear entlang der Symmetrieebene führt. Diese strenge Führung hat den Nachteil, dass, wenn der Anker aus der Gleichgewichtslage ausgelenkt ist, erhebliche Spannungen in den Blattfedern auftreten. Es ist daher schwierig, eine befriedigende Langzeitfestigkeit der Blattfedern zu erreichen, die einen langen und störungsfreien Betrieb des Linearverdichters ermöglicht.
  • Zwar ließen sich die in den Blattfedern auftretenden Zugspannungen erheblich reduzieren, indem lediglich an einer Seite des Magnetfeldspalts aufgehängte Blattfedern verwendet werden, doch führt dies dazu, dass die den Anker tragenden freien Enden der Federn auf einer im wesentlichen kreisbogenförmigen Bahn schwingen, so dass der Anker neben der erwünschten Oszillationsbewegung in der Längsrichtung eine unerwünschte Bewegung in Querrichtung ausführt, deren Frequenz doppelt so hoch wie die der Längsbewegung ist. Um diese Querbewegung zuzulassen, muss der Magnetfeldspalt breiter gemacht werden, als es bei einem Linearverdichter mit zweiseitiger Aufhängung nötig ist. Dies beeinträchtigt den elektrischen Wirkungsgrad des Antriebs.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Linearverdichter zu schaffen, der einen hohen Wirkungsgrad mit guter Langzeitstabilität vereint.
  • Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Linearverdichter der eingangs definierten Art die erste der Blattfedern mit einem der Ständerteile, an dem die zweite Blattfeder befestigt ist, unverbunden ist.
  • So wird zumindest bei der ersten Blattfeder das Auftreten von materialbelastenden Spannungen im Betrieb weitgehend vermieden.
  • Die zweite Blattfeder kann, wie aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannt, an beiden Ständerteilen befestigt sein. In diesem Fall ist zumindest die Lebensdauer der ersten Blattfeder verbessert, wodurch sich statistisch auch die Lebensdauer des gesamten Linearverdichters erhöht, und in Höhe der zweiten Blattfeder bleibt der Anker exakt linear geführt.
  • In diesem Fall ist vorzugsweise die zweite Blattfeder dem Verdichterkolben näher als die erste Blattfeder, um das dem Verdichterkolben zugewandte Ende des Ankers linear zu führen.
  • Einer bevorzugten Ausgestaltung zufolge ist auch die zweite Blattfeder nur einseitig befestigt, und zwar ist sie mit dem Ständerteil, an dem die erste Blattfeder befestigt ist, unverbunden. Dadurch sind die Angriffspunkte der Blattfedern am Anker auf jeweils gegensinnig gekrümmten, im wesentlichen kreisbogenförmigen Bahnen geführt. Die dadurch erreichte Gegenläufigkeit der Seitwärtsbewegungen der beiden Angriffspunkte führt dazu, dass sich diese in der Mitte des Magnetspalts zwischen den beiden Blattfedern weitgehend kompensieren.
  • Um unter Berücksichtigung der Seitwärtsbewegung des Ankers die Breite des Magnetspalts minimieren zu können, hat dieser zweckmäßigerweise eine in der Längsrichtung variable Breite.
  • Falls die zweite Blattfeder an beiden Ständerteilen befestigt ist, ist die Breite des Magnetfeldspalts zweckmäßigerweise in Höhe dieser zweiten Blattfeder minimal.
  • Bei jeweils einseitiger Aufhängung der beiden Blattfedern an verschiedenen Ständerteilen ist die Breite des Magnetfeldspalts zweckmäßigerweise mittig zwischen den Blattfedern minimal.
  • Um aus der Seitwärtsbewegung des Ankers resultierende Querkräfte am Verdichterkolben zu minimieren, ist der Magnetfeldspalt zweckmäßigerweise so ausgerichtet, dass in der Gleichgewichtslage eine den Anker mit dem Verdichterkolben verbindende Kolbenstange schräg zu dem Magnetfeld orientiert ist.
  • Vorzugsweise kreuzt eine Längsachse des Verdichterkolbens den Magnetfeldspalt.
  • So ist es möglich, die Bewegung des Ankers so zu führen, dass in zwei ausgelenkten Lagen des Ankers beiderseits der Gleichgewichtslage die Kolbenstange zur Längsachse des Verdichterkolbens parallel steht, so dass im wesentlichen nur zu der Längsachse parallele Kräfte auf den Verdichterkolben übertragen werden.
  • Um die im Laufe einer vollständigen Oszillation des Ankers auf den Verdichterkolben wirkenden Querkräfte zu minimieren, befinden sich diese ausgelenkten Lagen vorzugsweise jeweils zwischen der Gleichgewichtslage und einer Umkehrlage des Ankers.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Linearverdichters gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung;
  • 2 eine schematische Draufsicht auf den Linearverdichter der 1, die den Bewegungsablauf des Ankers des Linearverdichters veranschaulicht;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Linearverdichters gemäß einer zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine zu 2 analoge schematische Draufsicht auf den Linearverdichter der 3; und
  • 5 eine Draufsicht auf den Linearverdichter, die noch stärker schematisiert ist, um die Besonderheiten der Bewegung des Ankers deutlich zeigen zu können.
  • 1 zeigt beispielhaft den Aufbau eines Linearverdichters zum Verdichten von Kältemittel in einem Kältegerät gemäß einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Der Linearverdichter hat einen steifen, in Draufsicht in etwa U-förmigen Rahmen, der aus zwei flachen Wandstücken 1 und einem Bogen 2 zusammengesetzt ist.
  • Zwischen einander zugewandten Stirnseiten des Bogens 2 und der zwei Wandstücke 1 ist eine erste Membranfeder 3 eingespannt. Die aus Federblech gestanzte Membranfeder 4 hat vier Federarme 5, die sich mäanderförmig von den Wandstücken 1 zu einem Mittelabschnitt 6 erstrecken, an dem sie einstückig aufeinandertreffen. Der Mittelabschnitt 6 weist zwei Bohrungen auf, zwei äußere, an denen mit Hilfe von Schrauben oder Nieten 7 ein permanentmagnetischer Anker 8 aufgehängt ist, und eine mittlere Bohrung, durch die sich eine Kolbenstange 10 erstreckt. Die Kolbenstange 10 verbindet den Anker 8 mit einem in der 1 nicht sichtbaren Kolben im Innern eines Zylinders 15, der von dem Bogen 2 getragen ist. Kältemitteleinlass- und -auslassstutzen des Zylinders 15 sind mit 16 beziehungsweise 17 bezeichnet. Die Kolbenstange 10 weist in der Nähe ihres Angriffspunkts am Anker 8 ein Gelenk oder, wie in der Fig. dargestellten, eine elastisch biegsame Schwachstelle 18 auf.
  • Eine zweite Membranfeder 4 ist an einer von dem Bogen 2 abgewandten Stirnseite des in der Perspektive der 1 dem Betrachter zugewandten Wandstücks 1 befestigt und greift an dem vom Zylinder 15 abgewandten Ende des Ankers 8 an. Die zweite Membranfeder 4 ist ein Blechstück von in etwa trapezförmiger Gestalt, wobei die längere der zwei parallelen Kanten des Trapezes an dem Wandstück 1 und die kürzere an dem Anker 8 befestigt ist. Die zwei parallelen Kanten verbindende schräge Kanten des Trapezes sind einwärts gekrümmt.
  • Zwei Elektromagnete 9 mit E-förmigem Joch 20 bzw. 24 und einer um den mittleren Schenkel des E gewickelten Spule sind jeweils zwischen dem Anker 8 und den Wandstücken 1 mit dem Anker 8 zuwandten Polschuhen angeordnet und dienen zum Antreiben einer Schwingbewegung des Ankers 8. Eine Steuerschaltung 37 versorgt die Elektromagnete 9 mit einem Wechselstrom, dessen Frequenz an die Eigenfrequenz des schwingfähigen Systems angepasst ist, welches durch die Membranfedern 3, 4, den Anker 8 und den von ihm angetriebenen Kolben gebildet ist.
  • Aufgrund ihres symmetrischen Aufbaus führt die Membranfeder 3 das dem Zylinder 15 zugewandte Ende des Ankers 8 auf einer exakt linearen Bahn parallel zur Längsachse des Zylinders 15. Das vom Zylinder 15 abgewandte Ende des Ankers 8 hingegen ist von der einseitig aufgehängten Membranfeder 4 auf einer gekrümmten Bahn geführt, wie insbesondere aus der Draufsicht der 2 deutlich wird. Während in der in 2 mit durchgezogenen Linien dargestellten Gleichgewichtslage des Ankers 8 und der Membranfedern 3, 4 die Längsachse des Ankers 8 mit denen der Kolbenstange 10 und des Zylinders 15 überein fällt, ist außerhalb der Gleichgewichtslage das von der Feder 4 gehaltene Ende des Ankers 8 zur Seite beziehungsweise in der Perspektive der 2 nach unten ausgelenkt, wobei die seitliche Auslenkung ungefähr proportional zum Quadrat der Längsauslenkung ist. Der Anker 8 führt folglich gleichzeitig mit seiner Bewegung in Längsrichtung des von den Elektromagneten 9 begrenzten Spalts 19 eine Drehschwingung aus, deren Mittelpunkt der Angriffspunkt der Membranfeder 3 am Anker 8 ist.
  • Um einerseits die Breite des Spalts 19 zu minimieren und andererseits die Drehschwingbewegung des Ankers 8 nicht zu behindern, hat das Joch 20 des Elektromagneten 9 an der die Membranfeder 4 tragenden Seite des Rahmens ungleich lange Arme 21, 22, 23, wobei der der Membranfeder 4 benachbarte Arm 23 der kürzeste ist. Die Arme des gegenüberliegenden Jochs 24 hingegen sind alle gleich lang. Mit anderen Worten ist die Breite des Spalts 19 an seinem dem Zylinder 15 zugewandten Ende minimal und nimmt mit zunehmender Entfernung vom Zylinder 15 zu.
  • Um eine Übertragung von aus der Drehschwingbewegung des Ankers 8 resultierenden, quer zur Bewegungsrichtung des Kolbens im Zylinder 15 orientierten Kräften auf den Kolben zu verhindern oder zu minimieren, kann die Kolbenstange 10 gelenkig mit dem Anker 8 verbunden sein oder, wie in 1 gezeigt, eine leicht biegsame Schwachstelle 18 an ihrem dem Anker 8 zugewandten Ende aufweisen.
  • 3 zeigt eine zweite Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Linearverdichters, der sich von demjenigen der 1 dadurch unterscheidet, dass die zweiseitig aufgehängte Membranfeder 3 der 1 durch eine Membranfeder 25 ersetzt ist, die dieselbe Gestalt wie die Membranfeder 4 hat, im Gegensatz zu dieser aber aber zwischen dem Bogen 2 und dem vom Betrachter abgewandten Wandstück 1 einseitig aufgehängt ist. Die beiden Membranfedern 4, 25 zwingen die Enden des Ankers 8, an denen sie angreifen, auf jeweils entgegengesetzt gekrümmte bogenförmige Bahnen, so dass sich der Bewegung des Ankers 8 in Längsrichtung des Spalts 19 eine Schlingerbewegung überlagert, deren Drehachse durch den geometrischen Mittelpunkt des Ankers 8 verläuft.
  • Wie in 4 deutlich wird, erstreckt sich die in dieser Fig. als strichpunktierte Linie eingezeichnete Längsachse des Ankers 8 in der Gleichgewichtslage unter einem spitzen Winkel zur Längsachse des Zylinders 15 und der mit dieser Längsachse zusammenfallenden Kolbenstange 10. Diese Maßnahme dient zur Minimierung der über die Kolbenstange 10 auf den Kolben 16 innerhalb des Zylinders 15 übertragenen Querkräfte. Wenn nämlich in der Gleichgewichtslage die Längsachsen von Anker 8 und Zylinder 15 zusammenfallen, verschwindet lediglich in der Gleichgewichtslage die über die an Schwachstellen 18 (siehe 3) elastisch biegsame Kolbenstange 10 auf den Kolben 16 übertragene Querkraft. Im Falle der Schrägausrichtung, wie in 4 gezeigt, gibt es zwei in der Fig. jeweils als gestrichelte Umrisse eingezeichnete Stellungen des Ankers 8, in denen die Längsachsen des Ankers 8 und des Zylinder 15 mit guter Genauigkeit übereinstimmen, so dass die auf den Kolben 16 einwirkende Querkraft sowohl im zeitlichen Mittel als auch in der Spitze kleiner ist als bei gleicher Schwingungsamplitude in einem Aufbau mit in Gleichgewichtslage zusammenfallenden Längsachsen.
  • Um darüber hinaus eine ungleichmäßige Belastung des Kolbens 16 durch überwiegend aus einer gleichen Richtung kommende Querkräfte zu vermeiden, ist es wünschenswert, dass die Amplitude der Ankerbewegung noch über die Lagen mit paralleler Ausrichtung der Achsen hinausreicht. Dies ist in der schematischen Ansicht der 5 verdeutlicht. Hier bezeichnet eine dicke durchgezogene Linie den Anker 8 in seiner Gleichgewichtslage, und zwei strichpunktierte Kreisbögen 27 bezeichnen den Weg, auf dem die Angriffspunkte der Membranfedern 4, 25 am Anker 8 beweglich sind. Eine dünne Linie 8a bezeichnet diejenige zum Zylinder 15 hin ausgelenkte Lage des Ankers 8, in der dessen Längsachse auf einer Linie mit der hier gestrichelt dargestellten Kolbenstange 10 und der Längsachse des Zylinders 15 liegt. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass der Anker 8 auf dem Weg von der Gleichgewichtslage in die Stellung 8a über die Kolbenstange 10 nicht nur eine Längskraft, sondern auch eine in der Perspektive der 5 nach oben gerichtete Querkraft auf den Kolben 16 ausübt. Sobald der Anker die Lage 8a passiert, wechselt die Querkraft ihr Vorzeichen; von der Lage 8a bis zu einer dem Zylinder 15 benachbarten Umkehrlage 8b ist sie abwärts gerichtet. Ähnliches gilt bei Auslenkung des Ankers 8 in die vom Zylinder 15 abgewandte Richtung. Wenn sich der Anker 8 von einer hinteren Umkehrlage 8c auf eine Lage 8d zu bewegt, in der die Längsachsen zusammenfallen, wirkt eine abwärts gerichtete Querkraft auf den Kolben 16; zwischen der Lage 8d und der Gleichgewichtslage ist die Querkraft aufwärts gerichtet. Bei geeigneter Wahl der Umkehrlagen kann der zeitliche Mittelwert der auf den Kolben 16 wirkenden Querkraft zu Null gemacht werden.
  • Anhand der 5 ist auch leicht zu erkennen, dass der Spalt 19 zwischen den Jochen 20, 24, wenn seine Breite minimiert sein soll, ohne die Bewegung des Ankers 8 zu behindern, einen geschwungenen Verlauf mit einer engsten Stelle in der Mitte zwischen den Blattfedern 4, 5 haben muss. Der Spalt 19 ist inversionssymmetrisch bezüglich seiner engsten Stelle, was den zusätzlichen Vorteil hat, dass identische Joche 20, 24 auf beiden Seiten des Spalts 19 verwendet werden können.
  • Anhand der oben mit Bezug auf 5 gegebenen Erläuterungen ist unmittelbar nachvollziehbar, dass auch im Falle der Ausgestaltung der 1 und 2 eine Minimierung der auf den Kolben wirkenden Querkräfte erreichbar ist, wenn der Rahmen und die Joche 20, 24 gegenüber der in 2 gezeigten Geometrie geringfügig im Uhrzeigersinn um den Angriffspunkt der Feder 3 am Anker 8 gedreht sind, so dass im Laufe der Schwingbewegung die auf den Kolben übertragene Querkraft ihr Vorzeichen wechselt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006009232 A1 [0001]

Claims (11)

  1. Linearverdichter mit zwei einen Magnetfeldspalt (19) begrenzenden Ständerteilen (1, 20; 1, 24), einem in dem Magnetfeldspalt (19) in einer Längsrichtung um eine Gleichgewichtslage hin und herbeweglichen, einen Verdichterkolben (16) antreibenden Anker (8) und zwei Blattfedern (3, 4; 25, 4), die an zwei längs beabstandeten Stellen des Ankers (8) angreifen und den Anker (8) in die Gleichgewichtslage beaufschlagen, von denen jede an wenigstens einem der Ständerteile (1, 20; 1, 24) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine erste (4) der Blattfedern mit einem der Ständerteile (1, 24), an dem die zweite Blattfeder (3; 25) befestigt ist, unverbunden ist.
  2. Linearverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Blattfeder (3) an beiden Ständerteilen (1, 20; 1, 24) befestigt ist.
  3. Linearverdichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Blattfeder (3) dem Verdichterkolben (16) näher ist als die erste Blattfeder (4).
  4. Linearverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Blattfeder (25) mit dem Ständerteil (1, 20), an dem die erste Blattfeder (4) befestigt ist, unverbunden ist.
  5. Linearverdichter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetfeldspalt (19) eine in der Längsrichtung variable Breite hat.
  6. Linearverdichter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Magnetfeldspalts (19) in Höhe der zweiten Blattfeder (3) minimal ist.
  7. Linearverdichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Magnetfeldspalts (19) mittig zwischen den Blattfedern (4; 25) minimal ist.
  8. Linearverdichter nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gleichgewichtslage eine den Anker (8) mit dem Verdichterkolben (16) verbindende Kolbenstange (10) schräg zu dem Magnetfeldspalt (19) ausgerichtet ist.
  9. Linearverdichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsachse des Verdichterkolbens (16) den Magnetfeldspalt (19) kreuzt.
  10. Linearverdichter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei ausgelenkten Lagen (8a, 8d) des Ankers (8) beiderseits der Gleichgewichtslage die Kolbenstange (10) zur Längsachse des Verdichterkolbens (16) parallel steht.
  11. Linearverdichter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgelenkten Lagen (8a, 8d) jeweils zwischen der Gleichgewichtslage und einer Umkehrlage (8b, 8c) des Ankers (8) liegen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010062731A1 (de) 2010-12-09 2012-06-14 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kältegerät mit einem Linearverdichter
DE102019121224A1 (de) * 2019-08-06 2021-02-11 DÜRR Technik GmbH & Co. KG Linearkompressor oder Linearpumpe

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DE102006009232A1 (de) 2006-02-28 2007-08-30 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Linearverdichter und Antriebsaggregat dafür

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