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DE102007060502A1 - Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine, aufweisend mindestens einen ersten Verfahrensschritt zur Herstellung von Zylinderlaufbuchsen oder eines Zylinderliners und einen nachfolgenden zweiten Verfahrensschritt zum Umgießen der Zylinderlaufbuchsen oder des Zylinderliners in einem Gießverfahren mit einer Leichtmetallschmelze zur Darstellung des Zylinderkurbelgehäuses, wobei die einzelnen Zylinderlaufbuchsen oder der Zylinderliner vor dem Umgießen mit einer äußeren, zumindest in Teilbereichen umfänglichen Verstärkungsstruktur umgeben werden und wobei zumindest die Verstärkungsstruktur zumindest teilweise an einem Gießwerkzeugelement zur Bildung eines Wassermantels angeordnet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses nach Anspruch 1 sowie einen Salzkern nach Anspruch 13.
  • Zylinderkurbelgehäuse in modernen Verbrennungsmotoren sind hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt. Aufgrund der mechanischen Belastungen ist bei Leichtmetallmotoren für die Zylinderlaufbahnen in der Regel ein verschleißfesterer Werkstoff vorgesehen als für das restliche Kurbelgehäuse. Es sind Konzepte bekannt, bei denen Zylinderliner aus Grauguss, warmfesten Al-Legierungen, wie beispielsweise übereutektischen Al/Si-Legierungen oder faserverstärkten Al-Legierungen bestehen und in Zylinderkurbelgehäuse aus kostengünstigen untereutektischen Al-Legierungen oder Mg-Legierungen eingegossen sind.
  • Aus der DE 10 2004 005 458 B4 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Zylinderblocks bekannt, bei dem eine mit einem Draht umwickelte Buchse in einer Zylinderblock eingegossen wird. Darauf folgend wird die Buchse durch eine mechanische Bearbeitung abgetragen und die freigelegte, eingegossene Umwicklung bildet die Lauffläche eines Zylinderrohres. Problematisch erscheint dabei allerdings, dass die gebildete Lauffläche, an deren Oberfläche einzelne, eingegossene Wicklungen durch die mechanische Bearbeitung freigelegt werden, inhomogene tribologische Eigenschaften aufweist. Gleichzeitig wird das Problem höherer Aufladungen von Motoren, d. h. höherer mechanischer Druckbelastungen in den Zylinderrohren, nicht betrachtet.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses bereitzustellen, durch das höhere ertragbare Drücke im Verbrennungsraum von Brennkraftmaschinen, d. h. in den einzelnen Zylinderrohren, ermöglicht werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine, aufweisend mindestens einen ersten Verfahrensschritt zur Herstellung von Zylinderlaufbuchsen oder eines Zylinderliners und einen nachfolgenden, zweiten Verfahrensschritt zum Umgießen der Zylinderlaufbuchsen oder des Zylinderliners in einem Gießverfahren mit einer Leichtmetallschmelze zur Darstellung des Zylinderkurbelgehäuses, wobei die einzelnen Zylinderlaufbuchsen oder der Zylinderliner vor dem Umgießen mit einer äußeren, zumindest in Teilbereichen umfänglichen Verstärkungsstruktur umgeben werden und wobei zumindest die Verstärkungsstruktur zumindest teilweise an einem Gießwerkzeugelement zur Bildung eines Wassermantels angeordnet wird.
  • Unter Zylinderlinern wird hierbei das Halbzeug zum Einsetzen in ein Gießwerkzeug verstanden. Der Zylinderliner stellt den Bereich der Zylinderbohrung, d. h. des Brennraums, dar und umfasst hierbei mehrere aneinander gereihte Zylinderbohrungen gegebenenfalls mit Zylinderlaufbuchsen. Des Weiteren umfasst der Zylinderliner die Stege zwischen den Zylinderbohrungen und optional ist ein Wassermantel in geschlossenener („closed deck") oder offener („open deck") Bauart ausgestaltet. Der Zylinderliner bzw. die Zylinderlaufbuchsen sind im Allgemeinen aus einer warmfesten und zugleich höherfesten, übereutektischen Al-Legierung, insbesondere einer Al/Si-Legierung ausgestaltet. Zur Reduzierung des Gewichts des Zylinderkurbelgehäuses und aus wirtschaftlichen Gründen, wird das Gehäuse meist aus einer kostengünstigeren, untereutektischen Al-Legierung, insbesondere einer Al/Si-Legierung, oder aber auch aus einer Magnesiumlegierung hergestellt.
  • Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist, dass die armierend wirkende Verstärkungsstruktur eine wesentlich höhere Druckbelastung im Brennraum eines Zylinderkurbelgehäuses ermöglicht. D. h., dass im Vergleich zu konventionellen Zylinderkurbelgehäusen ein erfindungsgemäßes Zylinderkurbelgehäuse für eine wesentlich höhere mechanische und auch thermische Belastung des Motors im Betriebszustand geeignet ist, da die Verstärkungsstruktur vorteilhafterweise Festigkeit steigernd wirkt und durch geeignete Ausgestaltung auf den Anwendungsfall anpassbar ist.
  • Zur Kühlung verläuft um die Zylinderlaufbuchsen bzw. den Zylinderliner in der Regel ein Wassermantel, der zur Kühlung, insbesondere der Zylinderlaufbahn, dient. Dieser Wassermantel ist bei Kurbelgehäusen, die in einem Druckgießverfahren hergestellt werden, häufig zylinderkopfseitig offen, so dass eine „open deck"-Bauweise entsteht. Der zylinderkopfseitig offene Wassermantel resultiert daher, dass im metallischen Druckgießwerkzeug bewegliche Schieber als Gießwerkzeugelement eingesetzt werden, die nach dem Gießen den Wassermantel im Kurbelgehäuse abbilden. Die Schieber müssen vor dem Öffnen des Kurbelgehäuses herausgezogen werden, weshalb keine Hinterschneidungen dem Herausziehen entgegenstehen dürfen. Der offene Wassermantel führt zu einer Begrenzung der mechanischen Belastbarkeit der Motoren, da in diesem Bereich keine Stützwirkung der Zylinderlaufbuchsen bzw. des Zylinderliners vorliegt. Besser sind daher „closed deck"-Bauweisen, die einen zumindest teilweise geschlossenen Wassermantel aufweisen, wodurch eine Stützwirkung realisiert wird. Gießtechnisch sind derartige „closed deck" Kurbelgehäuse nur sehr schwierig darstellbar.
  • Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens entsteht dabei bei der Herstellung von „closed deck"-Bauweisen. Dabei wird die Verstärkungsstruktur in einen Salzkern, welcher als Gießwerkzeugelement den zuvor beschriebenen Hohlraum für einen Wassermantel bildet, angeordnet und gelagert. Der Vorteil dabei ist, dass so auch die Ausgestaltung einer Verstärkungsstruktur zur Festigkeitssteigerung in einem Zylinderkurbelgehäuse in „closed deck"-Bauweise realisierbar ist und so die Vorteile beider Ausgestaltungen kombiniert werden. Die Anordnung und die Lagerung der Verstärkungsstruktur erfolgt dabei mittels einfach an der Verstärkungsstruktur auszubildender kleiner Hinterschneidungen an der Verstärkungsstruktur. Bei der Herstellung eines Salzkerns wird dazu die Verstärkungsstruktur im Kernherstellungswerkzeug positioniert und bei der Ausformung des Salzkerns wird eine Art Verklammerung der Verstärkungsstruktur mit dem Salzkern ausgebildet.
  • In analoger Weise ist alternativ die Anordnung einer Verstärkungsstruktur zur Festigkeitssteigerung auch an einem Schieber als Gießwerkzeugelement eines Gusswerkzeugs anwendbar. Somit wird auch für eine „open deck"-Bauweise die vorteilhafte Ausgestaltung einer Verstärkungsstruktur realisierbar. Allerdings ist dabei zu beachten, dass keinerlei Hinterschneidungen bei der Anordnung der Verstärkungsstruktur am Schieberelement in Bezug auf die Bewegungsrichtung des Schieberelements auftreten.
  • Für beide alternativen Ausgestaltungen ergeben sich die zuvor und im Folgenden beschriebenen Vorteile einer Festigkeitssteigernden Verstärkungsstruktur in analoger Weise.
  • Als Verstärkungsstruktur ist beispielsweise eine infiltrierbare Struktur, vorzugsweise offenporige Schaumstruktur, einsetzbar, welche beim Eingießen von vorzugsweise einer kostengünstigen untereutektischen Al/Si-Legierungen oder Mg-Legierungen infiltriert wird und nach dem Erstarren der Schmelze eine höhere Zug- und/oder Druckfestigkeit aufweist als der ursprüngliche Gusswerkstoff. Die Ursache für die gesteigerte Festigkeit liegt in einer formschlüssigen und/oder stoffschlüssigen Verbindung, welche sich vorteilhaft beim Eingießen der Verstärkungsstruktur ergibt. Vorteilhafterweise weist die infiltrierbare Struktur dabei zumindest teilweise keramische Anteile auf, beispielsweise auf Basis von Aluminiumoxid, Titanoxid oder Zirkonoxid. Eine derartige Verstärkungsstruktur gewährleistet eine gute Infiltrierbarkeit und Anbindung beim Eingießen, insbesondere auch die Infiltrierbarkeit mit einer der zuvor bezeichneten Leichtmetalllegierungen, und führt zu einer gewünschten Festigkeitssteigerung des Zylinderkurbelgehäuses.
  • Als eine infiltrierbare Struktur sind insbesondere auch infiltrierbare Faserstrukturen einsetzbar, welche in analoger Weise zu dem zuvor Beschriebenen ausgestaltet werden, vorzugsweise ebenfalls aufweisend zumindest teilweise keramische Anteile, insbesondere auf Basis von Aluminiumoxidfasern oder Borfasern. Bei der Verwendung von Kurzfasern ist die Verstärkungsstruktur als ein Presskörper herstellbar. Beim Eingießen werden die Faserstrukturen von der Schmelze infiltriert und die bereits beschriebenen Vorteile und Eigenschaften ergeben sich in analoger Weise.
  • Je nach Anwendungsfall ist es vorteilhaft, die Form und Größe der infiltrierbaren Verstärkungsstruktur an den Belastungszustand im Zylinderkurbelgehäuse im Betriebszustand anzupassen. Gleichfalls erscheint es sinnvoll auch aus Gründen der wirtschaftlichen Herstellbarkeit und Verarbeitung die Form und Größe der infiltrierbaren Verstärkungsstruktur zu optimieren. Beispielsweise kann die infiltrierbare Verstärkungsstruktur dabei die Form eines Gitters aufweisen, welches die einzelnen Zylinderlaufbuchsen oder den Zylinderliner zumindest in Teilbereichen umgibt, oder alternativ auch als ringförmige oder spiralförmige Struktur um die einzelnen Zylinderlaufbuchsen oder den Zylinderliner angeordnet sein.
  • Wesentlich ist, dass die infiltrierbare Verstärkungsstruktur beim Eingießen zumindest teilweise vom Gussmetall infiltriert und durchdrungen wird. Dies ist für die thermische Leitfähigkeit des Zylinderkurbelgehäuses wesentlich, damit die im Betriebszustand im Brennraum entstehenden Temperaturen prozesssicher von den Zylindern nach außen geleitet werden. Die im Zylinderkurbelgehäuse verwendeten Leichtmetalllegierungen weisen dabei in der Regel eine weitaus bessere Wärmeleitfähigkeit auf als die Materialien der Verstärkungsstruktur. Weiterhin wird durch die Durchdringung der Verstärkungsstruktur die Anbindung an das Gussmetall verbessert und somit die Festigkeit vorteilhaft erhöht.
  • Als Alternative zu den beschriebenen infiltrierbaren Verstärkungsstrukturen ist es auch möglich metallische Verstärkungsstrukturen, beispielsweise in Form von Ring- oder Spiralelementen und vorzugsweise in Form von Metallgittern oder Lochblechmanschetten, welche ebenfalls die einzelnen Zylinderlaufbuchsen oder den Zylinderliner zumindest in Teilbereichen umgeben, in das Zylinderkurbelgehäuse einzugießen. Die bereits beschriebenen Vorteile insbesondere der Festigkeitssteigerung ergeben sich dabei in analoger Weise. Die Festigkeitssteigerung resultiert dabei im Wesentlichen aus einem Formschluss der metallischen Verstärkungsstruktur mit der Metallschmelze beim Eingießen. Vorteilhaft erscheinen für den Einsatz als metallische Verstärkungsstrukturen insbesondere Stahl- oder Titanlegierungen, sowohl in gewalzter Blechform als auch als Gusskörper, da sie zu einer wesentlichen Erhöhung der Festigkeitseigenschaften im Zylinderkurbelgehäuse führen.
  • Darüber hinaus sind allerdings auch alle weiteren Metalllegierungen prinzipiell einsetzbar, beispielsweise hochfeste Eisenlegierungen, insbesondere durch geeignete Vorbehandlung wie beispielsweise Beschichten, wodurch die Anbindung beim Eingießen verbessert wird. Bei Stahlstrukturen kann durch geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise eine Zinnbeschichtung der metallischen Verstärkungsstruktur, insbesondere ein galvanisches Beschichten, eine verbesserte Anbindung der Verstärkungsstruktur beim Eingießen realisiert werden, wodurch die Festigkeitssteigernde Wirkung der Verstärkungsstruktur nochmals erhöht wird. Gleichzeitig wird allgemein durch eine verbesserte Anbindung auch die thermische Leitfähigkeit der Verbindung verbessert, wodurch im Betriebszustand die im Brennraum entstehenden Temperaturen prozesssicher von den Zylindern nach außen geleitet werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
  • 1 eine schematische Perspektivansicht auf eine, mit einer Lochblechmanschette (1) verstärkte Zylinderlaufbuchse (2)
  • 2 eine schematische Schnittansicht durch eine Zylinderbohrung (3) eines Zylinderkurbelgehäuses (4) einer mittels einer Lochblechmanschette (1) gemäß 1 verstärkten, umgossenen Zylinderlaufbuchse (2)
  • 3 eine schematische Schnittansicht durch eine Zylinderbohrung (3) eines Zylinderkurbelgehäuses (4) einer mittels einer Lochblechmanschette (1) verstärkten Zylinderbohrung (3)
  • In einem ersten Verfahrensschritt zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses (4) werden in einem separaten Herstellungsprozess vier Zylinderlaufbuchsen (2) aus einer hochfesten, übereutektischen Al/Si-Legierung hergestellt. Anschließend werden diese jeweils gemäß 1 mit einer Lochblechmanschette (1) aus Stahlblech mit einer Dicke von 1,0 mm, in Form eines Zylinderrohres, versehen. Die Lochblechmanschette (1) wird auf die Zylinderlaufbuchse (2) aufgeschrumpft, wodurch eine stabilisierend wirkende Vorspannung auf die Zylinderlaufbuchse (2) aufgebracht wird. Durch diese Armierung (1) wird der später im Betriebszustand des Zylinderkurbelgehäuses (4) ertragbare Druck in den Zylinderlaufbuchsen (2) signifikant erhöht und gleichzeitig werden die Laufbahnverformungen infolge der hohen Druckbelastung vorteilhaft reduziert.
  • Das Zylinderkurbelgehäuse (4) ist zur weiteren Verbesserung der Stabilität in „closed deck"-Bauweise ausgestaltet. Aus diesem Grund wird bei der Herstellung ein Salzkern (5) verwendet, welcher im Wesentlichen die Geometrie des Hohlraums des Wassermantels aufweist. Bei der Herstellung des Salzkerns (5) werden die verstärkten Zylinderlaufbuchsen (2) im Salzkern (5) angeordnet und mit diesem verbunden. Dazu werden die vier verstärkten Zylinderlaufbuchsen (2) in ein nicht dargestelltes Werkzeug zur Kernherstellung eingelegt und exakt positioniert. Durch eine Hinterschneidung (11) an der Verstärkungsstruktur (1) wird bei der Kernherstellung eine Verklammerung (6) der verstärkten Zylinderlaufbuchsen (2) mit dem Salzkern (5) gewährleistet. Der hochfeste Salzkern (5), bestehend aus einem anorganischen Material inklusive entsprechender Bindemittel und Härtungsmittel, wird durch ein herkömmliches Kernherstellungsverfahren wie Kernschießen oder Pressen hergestellt. Dieser Salzkern (5) ist in Wasser oder in einer anderen Flüssigkeit löslich.
  • Der Salzkern (5) mit den darin gelagerten verstärkten Zylinderlaufbuchsen (2) wird anschließend in ein ebenfalls nicht dargestelltes Druckgießwerkzeug eingelegt, das zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses (4) dient. Hierbei werden der Salzkern (5) und die verstärkten Zylinderlaufbuchsen (2) zumindest teilweise von dem Gießmetall, einer untereutektischen Al/Si-Legierung, umgossen und im endgültigen Zustand von einem äußeren Gehäuse (7) des Zylinderkurbelgehäuses (4) umgeben.
  • Nach dem Entformen des Zylinderkurbelgehäuses (4) wird der Salzkern (5) in einem Wasserbad oder unter hohem Wasserdruck herausgelöst.
  • Zur besseren Anbindung des Stahlblechs (1) an die Al-Legierungen ist die Stahlblechmanschette (1) bereits galvanisch mit einer dünnen Zinnschicht beschichtet worden. Diese Beschichtung bewirkt, dass neben dem reinen Formschluss durch das Umgiessen auch eine Art stoffschlüssige Verbindung zwischen Stahlblech (1) und Al-Legierung erhalten wird, dadurch dass die Zinnschicht durch die Al-Schmelze angeschmolzen wird und sich eine metallische Verbindung ergibt.
  • Ein weiterer Vorteil des beschriebenen Verfahrens besteht darin, dass alternativ zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel mit Zylinderlaufbuchsen (2) bzw. einem Zylinderliner (2) aus einem hochwertigerem Werkstoff als das äußere Gehäuse (7) auch komplett auf Zylinderlaufbuchsen (2) bzw. Zylinderliner (2) verzichtet werden kann (3). In einem solchen Fall wird lediglich die Verstärkungsstruktur (1) analog dem zuvor Beschrieben in dem Salzkern (5) angeordnet und positioniert und anschließend im Gusswerkzeug mit einer hochfesten bzw. warmfesten, übereutektische Aluminiumlegierung umgossen. Durch den höherwertigen Gießwerkstoff werden alle Anforderungen an die Lauffläche der Zylinderbohrungen (3) erfüllt und die erforderliche Festigkeit wird durch die eingegossene Verstärkungsstruktur (1) gewährleistet. Somit kann auf den Einsatz von separaten Zylinderlaufbuchsen (1) oder eines Zylinderliners (1) verzichtet werden. Dies würde einen weiteren Kostenvorteil darstellen.
  • Unter Betrachtung der Möglichkeit, die Zylinderlaufbuchsen (2) und das äußere Gehäuse (7) aus unterschiedlichen Legierungen darzustellen, ist es alternativ zweckmäßig zur Reduktion des Bauteilgewichtes das äußere Gehäuse (7) aus einer sehr leichten aber nicht so temperaturbeständigen Magnesiumlegierung oder Kunststoff herzustellen. So wird das Gewicht des Zylinderkurbelgehäuses (4) noch einmal deutlich reduziert.
  • Eine Ausgestaltungsmöglichkeit des Salzkerns (5) für den Wassermantel sieht Oberflächenstrukturen in Form von Nuten oder Ausnehmungen vor. Hierdurch werden gezielt Oberflächestrukturen auf den Innenseiten des Wassermantels gebildet. Diese können zur Verbesserung des Kühlmitteldurchflusses dienen. Die Oberflächenstrukturen sind insbesondere zur Zwangsdurchmischung bzw. Turbulenzbildung des durchströmenden Kühlwassers ausgelegt. Hierdurch wird die durch lokale Überhitzung des Kühlmittels ausgelöste Kavitation, die zu einer Schädigung des Wassermantels führen kann, verringert. Das rückstandslose Entfernen des Gießkern-Materials innerhalb der unzugänglichen Hohlräume des Wassermantels ist für konventionelle Sandkerne nahezu unmöglich, im Gegensatz zu den erfindungsgemäß angewendeten Salzkernen (5).
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die Salzkerne (5) des Wassermantels quer verlaufende Kanäle oder Durchtritte aufweisen. Hierdurch werden beim Gießen des Zylinderkurbelgehäuses (4) Stege gebildet, die beide Innenwandungen des Wassermantels gegeneinander abstützen. Diese Querkanäle des Salzkerns (5), die Stützstege im Wassermantel bilden, sind durch herkömmliche Herstellungsverfahren kaum darstellbar. Sie tragen zu einer Verbesserung der Stabilität des Zylinderkurbelgehäuses (4) und auch einer verbesserten Durchmischung der Kühlflüssigkeit bei.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004005458 B4 [0003]

Claims (13)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses (4) einer Brennkraftmaschine, aufweisend einen ersten Verfahrensschritt zur Herstellung von Zylinderlaufbuchsen (2) oder eines Zylinderliners (2) und einen nachfolgenden, zweiten Verfahrensschritt zum Umgießen der Zylinderlaufbuchsen (2) oder des Zylinderliners (2) in einem Gießverfahren mit einer Leichtmetallschmelze zur Darstellung des Zylinderkurbelgehäuses (4), dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zylinderlaufbuchsen (2) oder der Zylinderliner (2) vor dem Umgießen mit einer äußeren, zumindest in Teilbereichen umfänglichen Verstärkungsstruktur (1) umgeben werden, wobei zumindest die Verstärkungsstruktur (1) zumindest teilweise an einem Gießwerkzeugelement zur Bildung eines Wassermantels (5) angeordnet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Verstärkungsstruktur (1) zumindest teilweise an einem Salzkern (5) als Gießwerkzeugelement angeordnet und gelagert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsstruktur (1) teilweise formschlüssig mit dem Salzkern (1) verbunden wird, insbesondere mit tels einer Hinterschneidung (11) an der Verstärkungsstruktur (1).
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Verstärkungsstruktur (1) an einem Schieberelement (5) als Gießwerkzeugelement angeordnet und gelagert wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsstruktur (1) eine durch die Leichtmetallschmelze infiltrierbare Struktur (1) verwendet wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsstruktur (1) eine gitterförmige Struktur verwendet wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsstruktur (1) eine ringförmige Struktur verwendet wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsstruktur (1) eine metallische Struktur, vorzugsweise auf Basis einer Eisen- oder Titanlegierung, verwendet wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsstruktur (1) eine Lochblechmanschette (1) verwendet wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die infiltrierbare Struktur (1) zumindest anteilig aus keramisch basierten Fasern gebildet ist, vorzugsweise auf Basis von Aluminiumoxidfaser oder Borfasern.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die infiltrierbare Struktur (1) zumindest anteilig aus keramisch basierten, offenporigen Schäumen gebildet ist, vorzugsweise auf Basis von Aluminiumoxid, Titanoxid oder Zirkonoxid.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Verfahrensschritt zum Umgießen mittels eines Verfahrens des Druckgießens erfolgen wird.
  13. Salzkern (5) zur Verwendung in einem Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses (4) einer Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Salzkern (5) mindestens eine Verstärkungsstruktur (1) einer Zylinderlaufbuchse (2), eines Zylinderliners (2) oder eines Zylinderrohres angeordnet und gelagert ist.
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