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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Versorgungsanordnung, eine Versorgungseinheit
sowie ein Verfahren, bei dem eine elektronische Einheit unabhängig vom
Schaltzustand eines Schaltelements mit Energie versorgt wird.
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Zum
Schalten von elektrischen Lasten wird eine Betriebsspannung mit
zwei Potenzialen an eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Schaltelement
und der elektrischen Last, angelegt. Das elektrische Schaltelement,
das zumindest einen ersten und einen zweiten Schaltzustand aufweist,
ist herkömmlich
zumeist mechanisch ausgestaltet. Als Schaltzustände werden hier der Schaltzustand „EIN" und der Schaltzustand „AUS" verstanden, wobei
bei einem Schaltzustand „EIN" die Last mit dem
Betriebsspannungspotenzial elektrisch leitend verbunden ist und
beim Schaltzustand „AUS" die Last von diesem
Betriebsspannungspotenzial elektrisch getrennt ist. Im folgenden
wird der Schaltzustand „AUS" mit dem ersten Schaltzustand I und
der Schaltzustand „EIN" mit dem zweiten
Schaltzustand II gleichgesetzt. Als Betriebsspannung ist
hierbei entweder eine Gleichspannung oder aber auch eine Wechselspannung
zu verstehen. Vorrangig wird in dieser Erfindung der Begriff Betriebsspannung
mit dem Begriff Netzspannung gleichgesetzt. Als Netzspannung werden
heutzutage im europäischen
Raum 230 V mit einer 50 Hz sinusförmigen Wechselspannung von
den jeweiligen Netzbetreibern angeboten.
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Beispielsweise
in der Gebäudetechnik
werden Schaltelemente zum Schalten elektrischer Lasten eingesetzt.
Zumeist schaltet das Schaltelement nur einen Spannung bzw. einen
Strom führenden
Leiter. Dies ist vorrangig der so genannte L Leiter. L steht hierbei
für line
oder live wire. Wie in 1 dargestellt, wird hier ein
zumeist mechanisch ausgestaltetes Schaltelement 8 zum Schalten
von elektrischen Lasten 3 verwendet. Der Strom führende Leiter
L wird hierbei entweder zur Last geschaltet oder von der Last getrennt.
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Heutzutage
werden immer häufiger
elektronische Einheiten vorgesehen. Die elektronischen Einheiten
können
in eine Schalteranordnung integriert sein. So kann beispielsweise
eine elektronische Einheit zum stufenweise oder stufenlosen Zuführen eines
Potenzials zu einer elektrischen Last, beispielsweise zum Dimmen
von Licht, zusätzlich
in das Schaltelement integriert sein. Eine elektronische Einheit
kann auch ein Funkempfänger
sein, der zum Schalten des Schaltelements ein Funksignal oder allgemein
elektromagnetische Strahlung empfängt. Entsprechend dem Funksignal
werden vom Funkempfänger
Schaltsignale erzeugt, welche das Schaltelement von einem ersten
in einen zweiten Schaltzustand des Schaltelements oder umgekehrt
versetzen. Weitere Funktionen elektronischer Einheiten in einem
Schaltelement sind ebenfalls denkbar. Eine elektronische Einheit
kann zudem mehrere Einheiten beinhalten, beispielsweise einen Funkempfänger, eine
Dimm- bzw. Regeleinheit und/oder eine Zeitschaltung. Als eine elektronische
Einheit wird im Folgenden beispielsweise auch die elektronische
Ansteuereinheit eines Relais, welche die mechanischen Teil des Relais
ansteuert, angesehen.
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Bislang
benötigen
die elektronischen Einheiten einen so genannten Neutralleiter, auch
N-Leiter genannt, um ihre Funktionen ausüben zu können. Dieser N-Leiter dient
als Rückleiter und
als Bezugspotenzial der elektronischen Einheiten in einem Schaltelement.
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Werden
elektrische Lasten mit einem in 1 beschriebenen
Aufbau beschaltet, ist es bislang nicht möglich, die elektronischen Einheiten
mit Energie zu versorgen. Darüber
hinaus ist es bislang nicht möglich,
elektronische Einheiten außerhalb
eines Schaltelements unabhängig
vom Schaltzustand des Schaltelements 8 mit Energie zu versorgen, wenn
zur Energieversorgung nur ein Spannung bzw. Strom zu- und abführender
Leiter zur Verfügung steht.
Entweder ist das Schaltelement 8 gemäß einem ersten Schaltzustand I offen,
dann befindet sich über
dem Schaltelement 8 eine Spannungsdifferenz, die beispielsweise
genutzt werden könnte,
um eine Energieversorgung für
die elektronischen Einheiten bereitzustellen. Wird das Schaltelement 8 gemäß eines
zweiten Schaltzustand II geschlossen, wird eine elektrische
Verbindung zwischen den beiden Schaltanschlüssen 801, 802 des
mechanischen Schaltelements 8 erzeugt und der Spannungsabfall über dem Schaltelement 8 gleich
null. Ein parallel zum Schalelement 8 geschaltetes Spannungsversorgungselement
würde somit überbrückt sein
und keine Energie für
die elektronischen Einheiten liefern, um beispielsweise das Schaltelement 8 wieder
in den ersten Schaltzustand I zu versetzen.
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Es
stellt sich somit die Aufgabe, eine Versorgungsanordnung, eine Versorgungseinheit
bzw. ein Verfahren zur Versorgung einer elektronischen Einheit mit
Energie aufzuzeigen, wobei zur Energieversorgung nur ein Spannung
bzw. Strom zu- und abführender
Leiter und ein Schaltelement vorhanden ist.
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Die
Aufgabe wird in allen nebengeordneten Patentansprüchen gelöst.
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Dadurch,
dass eine Versorgungsanordnung mit einem, zumindest einen ersten
und einen zweiten Schaltzustand aufweisenden Schaltelement, einer, ein
erstes und ein zweites Potenzial aufweisenden Betriebsspannung,
wobei das Schaltelement mit einem ersten Anschluss mit dem zweiten
Potenzial der Betriebsspannung verbunden ist, einer elektrischen Last,
wobei die Last mit einem ersten Anschluss mit dem ersten Potenzial
verbunden ist und einer Versorgungseinheit mit einem ersten, mit
dem zweiten Potential verbundenen Eingang, einem zweiten, mit einem
Anschluss des Schaltelements verbundenen Eingang, einem, mit einem
zweiten Anschluss der Last verbundenen Ausgang und einem, mit einer elektronischen
Einheit verbundenen Versorgungsausgang, wobei die Versorgungseinheit
die elektronischen Einheit unabhängig
vom jeweiligen Schaltzustand mit Energie versorgt, aufgezeigt ist,
wird die Aufgabe gelöst.
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Dadurch,
dass die Versorgungseinheit die elektronische Einheit unabhängig vom
jeweiligen Schaltzustand mit Energie versorgt wird, wird die elektronische
Einheit stetig mit Energie versorgt. Zusätzlich wird durch das Wechseln
des Schaltzustands des Schaltelements die Energieversorgung der
elektronischen Einheit nicht unterbrochen. Die elektronischen Einheiten
können
nunmehr völlig
autonome Funktionen ausüben.
Beispielsweise kann eine elektronische Einheit ein Sensorelement
sein, was stetig durch die Versorgungsanordnung mit Energie versorgt
wird und Alarmsignale, Meldesignal und/oder Steuersignale generiert.
Ist die elektronische Einheit ein Bewegungsmelder, beispielsweise ein
Infrarotsensor, so ist durch die stetige Energieversorgung sichergestellt,
dass eine Bewegung innerhalb des Wirkungsbereiches des Bewegungsmelders erkannt
wird, unabhängig
vom Schaltzustand des Schaltelements. Der Begriff elektronische
Einheit ist hierbei nicht auf eine einzelne Einheit beschränkt, sie kann
mehrere Einheiten, beispielsweise eine Steuerschaltung, Zeitschaltung
und/oder Funkempfängerschaltung
enthalten. Die elektronische Einheit kann teilweise das Schaltelement
in einen anderen Schaltzustand versetzen und weiterhin andere elektronische
Einheiten beinhalten.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den untergeordneten Patentansprüchen der
Erfindung angegeben.
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Dadurch,
dass die Versorgungseinheit eine Parallelspannungsversorgung aufweist
und die Parallelspannungsversorgung die elektronische Einheit mit
Energie versorgt, sobald das Schaltelement den ersten Schaltzustand I aufweist,
sprich das Schaltelement geöffnet
ist, ist gewährleistet,
dass eine Spannungsversorgung durch die Parallelspannungsversorgungseinheit
ermöglicht
ist. Eine durch den ersten Schaltzustand vorherrschende Spannungsdifferenz zwischen
beiden Schaltelementanschlüssen
ist eine Generierung einer Versorgungsspannung ermöglicht.
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Dadurch,
dass die Versorgungseinheit weiterhin eine Serienspannungsversorgungseinheit
aufweist, versorgt die Serienspannungsversorgungseinheit die elektronische
Einheit mit Energie, sobald das Schaltelement in einem zweiten Schaltzustand II, sprich
das Schaltelement geschlossen, ist. Die Serienspannungsversorgungseinheit,
welches sich in vorteilhafter Weise in Reihe zwischen dem Schaltelement
und der elektrischen Last befindet, wird einen durch den Betrieb
der aktiven Last auftretenden Stromfluss in einen Spannungsabfall
umsetzen. Vorzugsweise ist direkt im Stromfluss ein Shunt-Widerstand,
antiparallel geschaltete Dioden, Transistoren oder ein Transformator
vorgesehen, wobei all diese Elemente Teile des Stromflusses in einen
Spannungsabfall umsetzen. Mittels insbesondere eines linearen Spannungsreglers
kann die derart gewonnene Spannung auf ein niedrigeres Spannungsniveau umgesetzt
werden, sodass am Ausgang des linearen Spannungsreglers eine geglättete Versorgungsspannung
zur Versorgung des Schaltelements und der weiteren Einheiten erzeugt
ist.
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Dadurch,
dass zusätzlich
Dioden die beiden Spannungsversorgungseinheit voneinander entkoppeln,
ist gewährleistet,
dass kein Rückwärtsstrom oder
keine Rückwärtsspannung
von der jeweils aktiven Spannungsversorgungseinheit zur jeweils
anderen passiven Spannungsversorgungseinheit fließt und dementsprechend
die andere Spannungsversorgungseinheit zerstört wird.
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In
vorteilhafter Weise erzeugt die Versorgungseinheit eine Versorgungsspannung,
wobei die Versorgungsspannung auf ein autonomes Bezugspotenzial
definiert ist. Dieses autonome Bezugspotenzial befindet sich innerhalb
der Versorgungseinheit und wird auch nur da und im Schaltelement
verwendet. Da nur ein Strom bzw. Spannung zu- und abführender
Leiter beschaltet ist, wird durch dieses autonome Bezugspotenzial
unabhängig
von der Netzspannung eine Versorgungsspannung erzeugt.
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In
vorteilhafter Weise ist die Parallelspannungsversorgungseinheit
ein Buck-Converter, ein Step-Down-Converter oder ein Transformator.
Diese sind durch einen sehr effektiven Wirkungsgrad ausgezeichnet.
Dieser Wirkungsgrad ist insbesondere dann wichtig, wenn im ersten
Schaltzustand I des Schaltelements eine Spannung für die Versorgungseinheit
erzeugt wird und die elektrische Last nicht betrieben werden soll.
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Dies
ist insbesondere dann kritisch, wenn die aktive Last beispielsweise
eine Leuchtstoffröhre
oder eine Energiespar lampe ist, die einen bestimmten Zündstrom
benötigt,
um angeschaltet zu werden. Ist das Parallelspannungsversorgungselement
nicht effektiv bzw. nicht effizient genug, reicht der erzeugte Strom
aus, um auch im ausgeschalteten Schaltzustand I, die elektrische
Last zu zünden.
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In
alternativen Ausgestaltungen ist die elektronische Einheit ein Funkempfänger oder
eine Dimm- bzw. Regeleinheit. Ist die elektronische Einheit ein
Funkempfänger
wird beispielsweise mittels Fernbedienung ein Funksignal zum Funkempfänger gesendet.
Der Funkempfänger
generiert ein entsprechendes Schaltsignal, welches das Schaltelement veranlasst,
vom ersten in den zweiten Schaltzustand zu wechseln, oder umgekehrt.
Der Funkempfänger kann
aber auch völlig
autonome Signale erzeugen, die losgelöst von der Versorgungsanordnung
sind. In einer weiteren Ausgestaltung sind weitere Regeleinheiten
in der Anordnung vorgesehen. Insbesondere durch Dimmschalteinheiten
als elektronische Einheiten, die nicht nur ein Ein- und Ausschalten
des Schaltelements bewirken, sondern stufenlos bzw. in definierten
Stufen das Netzpotenzial zur elektrischen Last schalten, werden
viele Schaltzustände
des Schaltelements erreicht.
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Das
Schaltelement kann hierbei verschieden ausgestaltet sein. Es kann
zum einen ein mechanischer Schalter sein. Ebenfalls möglich ist
die Ausgestaltung als Transistor, TRIAC, Relais oder ein anderes
bekanntes Schaltelement.
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Zusätzlich kann
neben dem bevorzugt mit elektrischen Schaltsignalen betriebenen
Schaltelement ein so genannter Service Switch angeordnet sein. Dieser
Service Switch ist vorzugsweise mechanisch ausgestaltet und dient
vorrangig einer zusätzlichen
Bedienmöglichkeit
eines Anwenders, um den Spannungs- bzw. Stromführenden Leiter aktiv von der
elektrischen Last zu trennen. Dieser Service Switch wird bevorzugt
seriell zwischen dem Betriebsspannungspotenzial L und der Versorgungsanordnung
angeordnet. Dieser Service Switch kann in einigen Anwendung gesetzlich
bzw. zur Erfüllung
einer speziellen Norm vorgeschrieben sein. Er erfüllt zudem
Sicherheitsaspekte.
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Die
elektronische Einheit ist in vorteilhafter Weise eine Zeitschaltung.
Das Schaltelement ist hierbei in Form eines Tasters ausgestaltet.
Wird der Taster einmal betätigt,
wird der Schaltzustand II des Schaltelements eingestellt.
Nach Ablauf einer eingestellten Zeitspanne in der Zeitschaltung
wird der Schaltzustand I automatisch im Schaltelement eingestellt.
Hier ist, wie in allen Ausgestaltungen vorteilhaft, dass nur ein
Spannung- bzw. Strom zu- und abführender
Leiter in der Anordnung vorgesehen ist. Auf das Parallelspannungsversorgungselement
kann gegebenenfalls verzichtet werden.
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Weiterhin
ist ein Verfahren vorgesehen, in welchem eine Versorgungsanordnung
wie oben beschrieben betrieben wird. Hierbei wird ein Netzspannungspotenzial
angelegt. Dieses Netzspannungspotenzial kann zum einen eine Gleich-
oder eine Wechselspannung sein.
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Die
Erfindung ist durch keine netzübliche Spannungshöhe oder
eine bestimmte Art von Netzspannung begrenzt. Beispielsweise bei
Anwendung im KFZ Bereich, wo Schaltelemente ebenfalls zur Schaltung
von elektrischen Lasten eingesetzt sind und als Betriebsspannung
eine Gleichspannung zur Verfügung
steht, ist eine solche Versorgungsanordnung ebenfalls denkbar.
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Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, wobei in den Figuren gleiche
oder gleich wirkende Bestandteile jeweils mit den gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet sind. Die dargestellten Elemente sind nicht als maßstabsgerecht
anzusehen, vielmehr können
einzelne Elemente zum besseren Verständnis übertrieben groß bzw. übertrieben vereinfacht
dargestellt sein. Es zeigen:
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1 ein
herkömmliche
Schaltelementanordnung zum Beschalten einer elektrischen Last nach
Stand der Technik,
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2a ein
erstes Ausführungsbeispiel
zur Versorgung einer elektronischen Einheit mit Energie,
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2b ein
alternatives Ausführungsbeispiel der
in 2a aufgezeigten Versorgungsanordnung,
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3a eine
Weiterbildung des in 2a gezeigten Ausführungsbeispiels,
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3b eine
Weiterbildung des in 2b gezeigten Ausführungsbeispiels,
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4 eine
Weiterbildung des in 3 gezeigten Ausführungsbeispiels,
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5 einen
ersten Betriebsfall I des in 4 gezeigten
Ausführungsbeispiels,
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6 einen
zweiten Betriebsfall II des in 4 aufgezeigten
Ausführungsbeispiels,
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7 ein
erstes Ausführungsbeispiel
einer Serienspannungsversorgungseinheit aus den 1 bis 6,
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8 einen
Spannungsverlauf über
die Zeit der Ein- und Ausgangsspannung eines nachgeschalteten linearen
Spannungsreglers zur Spannungsglättung
aus 7,
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9 einen
Spannungsverlauf über
die Zeit des Spannungsabfalls über
dem TRIAC aus 7,
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10 eine
Weiterbildung zur Entstörung des
in 7 dargestellten Ausführungsbeispiel,
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11 ein
alternatives Ausführungsbeispiel der
in 1 bis 6 dargestellten Serienspannungsversorgungseinheit,
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12 bis 19 Spannungsverläufe über die
Zeit zu unterschiedlichen Last- bzw. Beschaltungssituationen der
in 11 dargestellten Serienspannungsversorgungseinheit,
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20 ein
alternatives Ausführungsbeispiel einer
Serienspannungsversorgungseinheit aus den 1 bis 6,
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21 ein
Spannungsverlauf über
die Zeit der Ein- und Ausgangsspannung eines linearen Spannungsreglers
aus 21,
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22 einen
Spannungsverlauf über
die Zeit mit angezeigtem zweifachen Phasenanschnitt,
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23 einen
Spannungsverlauf über
die Zeit mit angezeigtem einfachen Phasenanschnitt,
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24 ein
alternatives Ausführungsbeispiel einer
Serienspannungsversorgungseinheit aus der 11.
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1 wurde
bereits im allgemeinen Teil der Beschreibung beschrieben.
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In 2a ist
eine Betriebsspannung 2 mit einem ersten Potenzial 201,
N und dem zweiten Potenzial 202, L an eine Versorgungsanordnung
zur Versorgung einer elektronischen Einheit 7 mit Energie unabhängig vom
Schaltzustand eines Schaltelements 1 angelegt. Das mechanische
Schaltelement 8 ist hier lediglich gestrichelt dargestellt.
In der Versorgungsanordnung ist das mechanische Schaltelement 8 nicht
vorgesehen.
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Weiterhin
dargestellt ist eine Versorgungseinheit 4 mit zwei Eingängen 401 und 402,
einem Versorgungsausgang 403 und einem Ausgang 404. Ein
Schaltelement 1 ist mit einem ersten Anschluss 101 und
einem zweiten Anschluss 102 dargestellt. Eine elektronische
Einheit 7 ist mit dem Versorgungsausgang 403 der
Versorgungseinheit 4 elektrisch leitend verbunden. Der
zweite Anschluss 102 des Schaltelements 1 ist
mit dem zweiten Eingang 402 der Versorgungseinheit 4 elektrisch
leitend verbunden. Der erste Anschluss 101 des Schaltelements 1 ist
mit dem ersten Eingang 401 der Versorgungseinheit 4 elektrisch
leitend verbunden. Eine elektrisch leitende Verbindung zwischen
dem zweiten Potenzial 202 der Betriebsspannung 2 und
dem ersten Eingang 401 der Versorgungseinheit 4 sowie
eine elektrisch leitende Verbindung vom Ausgang 404 der
Versorgungseinheit 4 zum zweiten Anschluss 302 der
elektrischen Last 3 ist ebenfalls gegeben. Die elektrische Last 3 ist
weiterhin mit einem ersten Anschluss 301 mit dem ersten
Potenzial 201 der Betriebsspannung 2 verbunden.
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Die
Erfindung nicht auf die Form, Frequenz oder Höhe einer Betriebsspannung 2 begrenzt.
Bevorzugt ist die Betriebsspannung 2 eine sinusförmige Wechselspannung,
insbesondere mit der Höhe
einer Netzspannung.
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Zur
Funktionsbeschreibung der 2a seien
zunächst
ein paar allgemeine Bemerkungen gemacht, die in der gesamten Beschreibung
Gültigkeit haben,
sofern an den jeweiligen anderen Stellen keine anders lautenden
Bemerkungen gemacht werden.
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Das
mechanische Schaltelement 8 ist nicht vorgesehen und zur
Versorgungsanordnung nicht dazugehörig. Das mechanische Schaltelement
ist demnach zu ersetzen oder als Schaltelement 1 in die Versorgungsanordnung
einzubringen. Das Schaltelement 1 weist zumindest einen
ersten und einen zweiten Schaltzustand I, II auf.
Darüber
hinaus wird mit dem Fall 1 stets verstanden, dass das Schaltelement 1 im
ersten Schaltzustand und geöffnet
ist und mit dem Fall 2 verstanden, dass das Schaltelement 1 im zweiten
Schaltzustand und geschlossen ist.
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Eine
elektronische Einheit 7 ist eine Einheit verstanden, welche
unabhängig
vom Schaltzustand eines Schaltelements und bei Vorhandensein lediglich
eines Strom bzw. Spannung zu- und abführenden Leiters mit Energie
versorgt werden soll. Eine elektronische Einheit kann mehrere elektronische
Einheiten beinhalten. Als elektronische Einheit sind Sensoren, Steuereinheiten
und/oder Alarmeinheiten vorsehbar. Eine elektronische Einheit 7 ist
durch ihre Funktion oder ihre Art grundsätzlich für die gesamte Erfindung nicht
begrenzt. Ebenfalls ist die Art der Energieversorgung für die elektronische
Ein heit 7 nicht begrenzt. Die elektronische Einheit 7 kann
die Schaltzustände I, II des
Schaltelements 1 wechseln.
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Für den Fall
1 erfolgt die Versorgung der elektronischen Einheit 7 mit
Energie über
das zweite Potenzial 202, welches am ersten Eingang 401 der Versorgungseinheit 4 anliegt. Über den
Ausgang 404 wird der elektrische Schaltkreis über die
elektrische Last 3 geschlossen. Durch den Spannungsunterschied
zwischen dem Eingang 401 und dem Ausgang 404 der
Versorgungseinheit 4 wird ein Versorgungssignal über den
Versorgungsausgang 403 der elektronischen Einheit 7 zur
Verfügung
gestellt.
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Für den Fall
2 wird in der Versorgungseinheit 4 der Strom, der zwischen
dem zweiten Anschluss 102 des Schaltelements 1 und
der elektrischen Last 3 fließt, genutzt. Dieser Strom wird
in der Versorgungseinheit 4 in einen Spannungsabfall umgesetzt und
am Versorgungsausgang 403 der Versorgungseinheit 4 der
elektronischen Einheit 7 zur Verfügung gestellt.
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Durch
diese Anordnung ist es möglich,
unabhängig
vom Fall 1 oder 2, der elektronische Einheit 7 eine Versorgungsspannung
stets bereitzustellen.
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In 2b ist
ein alternatives Ausführungsbeispiel
zur dargestellten Versorgungsanordnung aus 2a dargestellt.
Da sich beide Ausführungsbeispiele
stark ähneln
wird hier nur auf die Unterschiede zwischen 2a und 2b eingegangen.
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Das
Schaltelement 1 weist zusätzlich einen Versorgungseingang 103,
der mit dem Versorgungsausgang 403 der Versorgungseinheit 4 elektrisch
leitend verbunden ist. Die elektronische Einheit 7 befindet
sich innerhalb des Schaltelements 1. Insbesondere wird
bei dem Schaltelement 1 von einem mittels e lektrischen
Signalen angesteuertes und durch elektrische Signale den Schaltzustand I, II wechselndes Schaltelement 1 verstanden.
Die Energieversorgung der elektronischen Einheiten 7 wird
durch die Versorgungseinheit 4 unabhängig des Schaltzustandes des Schaltelements 1 bereitgestellt.
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Beispielsweise
erzeugt die elektronische Einheit 7 ein Schaltsignal 104,
mit dem das Schaltelement 1 einen Schaltzustand wechselt.
Diese elektronische Einheit 7 ist beispielsweise eine Lampendimmschaltungen,
Steuerschaltungen zur Lichtsteuerung oder Zeitschaltung, ein Funkempfänger für Fernbedienung
des Schaltelements 1, die Elektronik eines Relais oder
vieles mehr sein. Das Schaltelement 1 weist beispielsweise
mehr als zwei Zustände aufweisen,
wobei ein elektrisches Schaltsignal 104 die unterschiedlichen
Schaltzustände
im Schaltelement 1 einstellt.
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Grundsätzlich entspricht
das Schaltelement 1 lediglich der Mechanik eines Schaltelements.
Eine Steuerelektronik oder der gleichen entspricht bereits einer
elektronischen Einheit 7. Die mechanischen Schaltelemente
eines bistabilen Relais in der Versorgungsanordnung entsprechen
beispielsweise der Mechanik des Schaltelement 1. Die elektrische
bzw. elektronische Ansteuerung, sowie die Elektrik im Relais ist
als eine elektronische Einheit 7 anzusehen. In diesem Ausführungsbeispiel
ist zumindest ein Teil einer elektronischen Einheit 7 vorgesehen,
der die Schaltzustände I, II des
Schaltelements mittels Schaltsignal 104 wechselt. Andere
Teile der elektronischen Einheit 7 können wiederum wie unter 2a beschrieben
ausgestaltet sein.
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Alle
Teile dieser elektronischen Einheiten 7 können beliebig
kombiniert sein. Auch eine Kombination mehrerer Teile einer elektronischen
Einheit 7 wird in dieser Beschreibung als eine elektronische Einheit 7 bezeichnet.
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Optional
ist weiterhin ein gestrichelt dargestellter Service Switch 11 eingebracht.
Dieser Service Switch ist mit einem ersten Anschluss 110 mit dem
Stromknoten A und mit einem zweiten Anschluss 111 mit dem
Stromknoten B verbunden. Die durchgezogene elektrisch leitende Verbindung
zwischen Stromknoten A und B entfällt beim Einbringen des Service
Switches 11.
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Der
Service Switch 11 ermöglicht
eine zusätzliche
Schaltmöglichkeit
der elektrischen Last 3. Unabhängig vom Schaltzustand I, II des
Schaltelements 1 ist mittels des Service Switches 11,
der insbesondere mechanisch ausgestaltet ist, ein Abschalten des
zweiten Potenzials 202 der Betriebsspannung 2 jederzeit
möglich.
In einigen Anwendungen ist ein solcher Service Switch 11 aus
Sicherheitsgründen
vorgeschrieben bzw. aus bedienerfreundlichen Gründen vorzusehen. Der Service
Switch 11 kann in allen Ausführungsbeispielen optional eingebracht sein.
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In 3a ist
eine Weiterbildung der in 2a dargestellten
Versorgungsanordnung aufgezeigt. Im Folgenden wird nur auf die Unterschiede zwischen 2a und 3a eingegangen.
Im Unterschied zu 2a ist die Versorgungseinheit 4 in dieser
und in den folgenden Figuren gestrichelt und detaillierter dargestellt.
Die Versorgungseinheit 4 ist in 3a mit
einer Parallelspannungsversorgungseinheit 5 und einer Serienspannungsversorgungseinheit 6 ausgestaltet.
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Eine
ausführliche
Funktionsbeschreibung der 3a erfolgt
in der Figurenbeschreibung 5 und 6.
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In 3b ist
eine Weiterbildung des Ausführungsbeispiels
aus 2b. Die Unterschiede zwischen 2b und 3b entsprechen
den Unterschiede zwischen den 2a und 3a,
wodurch eine detaillierte Beschreibung an dieser Stelle entfällt.
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In
den folgenden Figuren ist die elektronische Einheit 7 wie
in 2b und 3b eingebracht.
Die elektronische Einheit 7 weist bevorzugt ein autonomes
Bezugspotenzial 10 auf. In allen folgenden Weiterbildungen
und alternativen Ausführungsbeispielen
kann die elektronische Einheit 7 ebenfalls wie in 2a und 3b eingebracht
sein. Auf eine Darstellung diesbezüglich wurde hier verzichtet.
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In 4 ist
eine Weiterbildung des in 3b dargestellten
Ausführungsbeispiels
zur Versorgung eines Schaltelements 1 mit Energie dargestellt.
Im Folgenden wird nur auf die Unterschiede zwischen 3b und 4 eingegangen.
Im Unterschied zu 3b sind zwei Dioden 9 dargestellt.
Diese dienen der Entkopplung der beiden Spannungsversorgungseinheiten 5 und 6 und
schützen
diese vor Rückwärtsstrom
oder Rückwärtsspannungen.
Beide Dioden weisen einen ersten Diodenanschluss 901, der
auch als Kathode bezeichnet wird, und einen zweiten Diodenanschluss 902,
der auch als Anode bezeichnet wird, auf. Beide Anodenanschlüsse 902 sind
der jeweiligen zu schützenden
Spannungsversorgungseinheit 5 oder 6 zugewandt.
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Zusätzlich ist
aufgezeigt, dass ein autonomes Bezugspotenzial 10 an den
Spannungsversorgungseinheiten 5 und 6 generiert
und im Schaltelement 1 sowie der elektronischen Einheit 7 zur
Verfügung
steht. Mit autonom wird hier verstanden, dass das Bezugspotenzial 10 bezüglich der
Betriebsspannung 2 unabhän gig und nicht auf diese Betriebsspannung 2 bzw.
deren Potenziale 201 und 202 bezogen ist.
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Eine
ausführliche
Funktionsbeschreibung der 4 erfolgt
in der Figurenbeschreibung 5 und 6.
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In
den 5 und 6 ist das in 4 dargestellte
Ausführungsbeispiel
erneut skizziert. Es werden in beiden Figuren die zumindest zwei
Schaltzustände I und II des
Schaltelements 1 dargestellt. Abhängig vom jeweiligen Schaltzustand I oder II ist der
für den
jeweilige Schaltzustand aktive Teil der Versorgungsanordnung durchgezogen,
der für
den jeweiligen Schaltzustand inaktive Teil der Versorgungsanordnung
als gestrichelt gezeichnet. Im Folgenden wird nun eine Fallunterscheidung
bezüglich der
beiden Schaltzustände I und II durchgeführt.
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Im
Fall 1, der in 5 aufgezeigt ist, ist die Serienspannungsversorgungseinheit 6 sowie
deren Zu- und Ableitungen 402, 404, 902 und 10 gestrichelt dargestellt.
Das Schaltelement 1 ist geöffnet und wird in diesem Fall
mittels der Parallelspannungsversorgungseinheit 5 versorgt.
Ein optional integrierter Service Switch 11 muss geschlossen
bleiben, um einen Stromfluss zu ermöglichen.
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Da
das Schaltelement 1 geöffnet
ist, ist kein Stromfluss zwischen den beiden Schaltanschlüssen 101 und 102 gegeben.
Da die elektrische Last 3 nicht betrieben wird, liegt zunächst am
zweiten Anschluss der Last 302 und dementsprechend am Ausgang 404 der
Parallelspannungsversorgung 5 ein Potenzial, welches verschieden
vom zweiten Potenzial 202 der Betriebsspannung 2 ist.
Diese Potenzialdifferenz zwischen 202 und 302 wird
in der Parallelspannungsversorgungseinheit 5 genutzt, um eine
Versorgungsspannung am Versorgungsausgang 403 der Versorgungseinheit 4 bereitzustellen.
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Speziell
bei der Verwendung von nicht rein ohmschen Lasten 3, beispielsweise
einer Energiesparlampe oder einer Leuchtstoffröhre weist die Parallelspannungsversorgungseinheit
einen sehr hohen Wirkungsgrad auf. Dies wird speziell durch ein hocheffizientes
Netzteil erreicht. Solche Netzteile sind beispielsweise Buck-Converter, Step-Down-Converter
oder Transformatoren.
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Da
speziell Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren durch einen Zündstrom
oder eine Zündspannung
gezündet
und somit „angeschaltet" werden, ist bei
solchen Anwendungen darauf zu achten, dass der Strom durch die Last 3 geringer
als der Zündstrom
bzw. die abfallende Spannung über
der Parallelspannungsversorgungseinheit 5 hoch genug ist,
sodass über
der Last 3 eine erforderliche Zündspannung unterschritten bleibt,
wobei beide Situationen zum Zünden
der Last 3 führen
würden.
Dies entspräche
einem Fehlerfall, da die elektrische Last 3 trotz ausgeschaltetem
Schaltelement 1 betrieben werden würde.
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Beispielhaft
erwähnt
sei hier eine so genannte Warmstartlampe, wie sie in Europa verwendet
und betrieben wird. Eine Glimmlampe mit einer Zündspannung von etwa 80 V im
Inneren des Starters erhitzt durch den durchgehenden Stromfluss
einen Bimetallstreifen, der dann den Stromfluss durch die Heizwendeln
unterbricht und über
eine Drossel den Zündimpuls
erzeugt. Dieser Stromfluss durch diese Glimmlampe ist bei Verwendung
einer Parallelspannungseinheit 5 auch in der elektrischen
Last 3 existent und verursacht sowohl in der Parallelspannungseinheit
als auch in der aktiven Last 3 einen Spannungsabfall. Ist
der Strom durch die Parallelspannungseinheit 5 zu hoch
so wird die Warmstartlampe gezündet.
Ist die Spannung an der Glimmlampe nicht größer als die Zündspannung,
fließt
kein Strom durch das Parallelnetzteil. Die Parallelspannungsversorgungseinheit 5 besitzt
im europäischen
Netz nunmehr einen nutzbaren Bereich von 230 V – 80 V = 150 V. Wird die gleiche
Versorgungsanordnung nun in den USA betrieben, steht der Parallelspannungsversorgungseinheit 5 nur
eine Spannungsdifferenz von 110 V – 80 V = 30 V zur Verfügung, wodurch
wesentlich höhere
Anforderungen an die Effektivität
der Parallelspannungsversorgungseinheit 5 gesetzt werden.
Da es als Ultra-Low-Cost-Varianten
auch Kaltstartlampen gibt, könnte
eine geringerer Strom durch das Parallelnetzteil ausreichen, um
eine Lampe zu zünden.
Im Erfindungsgedanken ist enthalten, dass dieser Fall ebenfalls
berücksichtigt
ist. Zusätzlich
ist es erwünscht
den Stromfluss im Fall 1 stets so gering zu möglich zu halten, sodass einer
solchen Last keine zusätzliche „künstliche" Alterung auferlegt
wird und die Last 3 eine längere Lebensdauer aufweist.
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In 6 ist
der Fall 2 der Fallunterscheidung dargestellt, in dem das Schaltelement 1 geschlossen ist.
Hier ist darauf zu achten, das ein optional eingefügter Service
Switch 11 weiterhin geschlossen bleibt. Ist dies nicht
berücksichtigt, öffnet der
Service Switch 11 den Schaltkreis und die Versorgungsanordnung
kann nicht betrieben werden.
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Im
Fall II erfolgt eine elektrisch leitende Verbindung zwischen
den beiden Anschlüssen 101 und 102 des
Schaltelements 1. Hierbei ist das Parallel-Power-Supply
deaktiviert und die serielle Spannungsversorgungseinheit 6 aktiviert.
In der Serienspannungsversorgungseinheit 6 wird ein Stromfluss zwischen
dem Eingang 402 und dem Ausgang 404 genutzt und
in einen Spannungsabfall umgesetzt. Dazu wird insbesondere ein Se rienelement
verwendet. Dieses Serienelement, auch als Shunt bezeichnet, kann
unterschiedlich ausgestaltet sein. An dieser Stelle sei auf nachfolgende
Figuren verwiesen, in denen das Serienspannungsversorgungseinheit 6 ausführlich beschrieben
ist. Die Serienspannungsversorgungseinheit 6 liefert nun
den umgesetzten Spannungsabfall als Versorgungsspannung an den Versorgungseingang 103 des
Schaltelements 1 über den
Versorgungsausgang 403.
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Da
die Spannung aus einem Serienelement gewonnen wird, ist es nötig, hohe
Verlustleistungen bei unterschiedlichen, insbesondere hohen elektrischen
Lasten 3 zu vermeiden. Hohe Verlustleistungen verursachen
in der Versorgungsanordnung und speziell in der Versorgungseinheit 4 eine
zu hohe Wärmestrahlung,
die möglicherweise
zum Funktionsverlust, zur Zerstörung
oder zumindest zu einer kritischen Erwärmung der Versorgungseinheit 4 führt. Hierfür stehen
prinzipiell mehrere Ausführungsvarianten
zur Verfügung.
Bei Verwendung einer sinusförmigen
Wechselspannung als Betriebsspannung 2 können beispielsweise
zwei antiparallel geschaltete Dioden bzw. ein NMOS-Leistungstransistor
mit der hier genutzten Reverse-Substat-Diode
einen Spannungsabfall erzeugen. Mittels eines linearen Spannungsreglers
kann der Spannungsabfall geglättet werden.
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In
einer anderen Ausführungsvariante
wird ein TRIAC oder ein Transformator verwendet. In 7, 10, 11 und 21 werden
diese Ausführungsbeispiele
der Serienspannungsversorgungseinheit 6 beschrieben. Die
Lösungen
mit TRIAC oder antiparallelen NMOS-Leistungstransistor erzeugen
prinzipiell einen zweiseitigen Phasenanschnitt der Betriebsspannung 2,
wie in 22 aufgezeigt. Hierbei ist die
Betriebsspannung ebenfalls eine sinusförmige Wechselspannung.
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Ein
TRIAC wird erst gezündet,
wenn die Sinusspannung auf einige Volt angestiegen ist. Mit Zünden wird
das Leitend werden verstanden. Nach der Zündung verbleibt eine Restspannung
und damit Verlustleistung. Der zweiseitige Sinusausschnitt X1, dargestellt
in 22, bis zum Zünden
des TRIAC oder bei Verwendung eines einzigen NMOS Leistungstransistors
einseitigen Phasenanschnitt nach 23 wird
beispielsweise über
Dioden abgeleitet und auf Kondensatoren geladen.
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Wenn
die Betriebsspannung 2 in der Halbwelle einen Spannungswert übersteigt,
wird der Transistor bzw. der TRIAC durchgeschaltet und der Spannungsabfall
am Transistor wird minimal.
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In 7 ist
eine einfache, ungeregelte Ausführungsvariante
der Serienspannungsversorgungseinheit 6 näher dargestellt.
Hier wird die erwähnte TRIAC
Variante aufgezeigt. Die Anschlüsse 402, 403, 404 sowie 10 dienen
der Orientierung aus den vorangegangenen Figurenbeschreibungen.
Zwischen dem Eingang 402 der Serienspannungsversorgungseinheit 6 und
deren Ausgang 404 ist ein TRIAC U1 angeordnet. Zur Funktion
des TRIAC U1 sei hier auf Figurenbeschreibung 6 und 22 verwiesen.
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Der
TRIAC U1, beispielsweise ein TRIAC Q408L4, ist in Reihe mit der
elektrischen Last 3 verschaltet. Die Dioden D1 bis D4 leiten
die Spannung auf einen mit Bezugspotenzial 10 verbundenen
Kondensator C3. Dieser wird mit der weitergeleiteten Spannung aufgeladen.
Die aufgeladene Spannung in C3 wird weiterhin einem linearer Spannungsregler U2,
beispielsweise ein LT1584 als Eingangsspannung U21 zur Verfügung gestellt.
Dieser Spannungsregler U2 erzeugt aus der Eingangsspannung U21 eine
Versorgungsspannung U22, die über
den Versorgungsspannungsausgang 403 einer elektronischen
Einheit 7 zur Verfügung
gestellt wird. Symbolisch wird hier eine ohmsche Ersatzlast R1 der
elektronischen Einheit 7 an den Versorgungsausgang 403 angekoppelt.
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Dieses
Ausführungsbeispiel
weist einen geringe Bauteilaufwand und geringe Fertigungskosten auf.
Der Widerstand R2 sowie die Dioden D5 und D6 dienen hierbei der
Einstellung der Zündspannung des
TRIAC U1.
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In 8 ist
der Spannungsverlauf über
die Zeit des Eingangs U21 und des Ausgangs U22 des linearen Spannungsreglers
U2 aufgezeigt. Deutlich zu erkennen ist, dass die Ausgangsspannung
U22, die als Versorgungsspannung der elektronischen Einheit 7 zugeführt werden,
sehr stabil und geglättet
ist. Die Schaltung ist bei einer elektrischen Last 3 von
1100 W bei 110 V betrieben worden, die einen Strom von 10 Ampere
verlangt. Der Widerstand R1 weist 94 Ohm auf.
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In 9 ist
der Spannungsverlauf über
die Zeit des Spannungsabfalls des TRIAC U1 aufgezeigt. Die Überspitzen
im Spannungsverlauf zeigen den Spannungsabfall des zu diesem Zeitpunkt
nicht gezündeten
TRIAC U1 an. Diese Überspitzen
werden über
die Dioden D1 bis D4 an den Kondensator C3 geleitet und laden diesen
auf. Hier wird ebenfalls eine Last 3 betrieben, die einen
Strom von 10 Ampere verlangt. Der Widerstand R1 weist 94 Ohm auf.
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Zur
Verbesserung der elektromagnetischen Verträglichkeit des Ausführungsbeispiels
aus 9 ist in 10 eine
Weiterbildung der in 9 dargestellten Serienspannungsversorgungseinheit 6 aufgezeigt.
Die Spulen L1 und L2 sowie die Entstörkapazität C1 sind hier zusätzlich eingesetzt,
um die Schaltflanken des Spannungsabfall von +/– 2 V effektiv bei einer 10
A Last 3 zu verzögern.
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In 11 ist
ein alternatives Ausführungsbeispiel
einer Serienspannungsversorgungseinheit 6 aufgezeigt. Als
Serienelement ist ein NMOS Leistungstransistor M1 zwischen den Anschlüssen 402 und 404 eingesetzt.
Verwendung findet hier ein Transistors M1 mit einem sehr geringeren
RDS ON, beispielsweise ein IRF6635. Ähnlich dem TRIAC Ausführungsbeispiel
aus 7 und 10 wird ein Phasenanschnitt
X1 der sinusförmigen
Betriebsspannung 2 zur Erzeugung der Versorgungsspannung
benutzt. Der Transistor M1 ist aufgrund der internen Substratdiode
ebenfalls in der Lage, beide Halbwellen der sinusförmigen Betriebsspannung 2 zu
verarbeiten, siehe 23.
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Solange
das Gate M11 des Leistungstransistors M1 positiv ist, ist ein geringer
Spannungsabfall zwischen Drain und Source Anschluss des Transistors
M1 zu verzeichnen. Sobald das Gate M11 negativer wird, sprich die
Spannung am Gate M11 bezogen auf Bezugspotenzial 10 gegen
Null Volt geht, steigt die Spannung am Drain 402 von M1
stark an, d. h. der Transistor sperrt. Das Gate M11 wird durch den
Transistor Q2 wieder auf positives Spannungsniveau gehoben, sobald
der Kondensator C5 aufgeladen ist. Durch das positive Spannungsniveau
an Gate M11 ist der Transistor erneut eingeschaltet, sprich leitend,
und der Spannungsabfall am Drain Anschluss 402 nahe null
Volt. Die Dioden D1 und D6 schützen
den Transistor M1 bevorzugt vor Überspannung
und können
gegebenenfalls entfallen.
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Der
bipolare Transistor Q1 wiederum entlädt das Gate M11 zu Beginn einer
neuen Periode der Betriebsspannung 2. Dadurch wird M1 gesperrt
und der Spannungsabfall am Drain 402 maximal. Ein maximaler
Spannungsabfall beträgt
beispielsweise 5 V. Wird unter Extrembedingungen ein höherer Spannungsabfall
er zeugt, so begrenzt die Zener Diode D8 die Spannung auf beispielsweise
20 V.
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Dieses
alternative Ausführungsbeispiel
einer Serienspannungsversorgungseinheit 6 benötigt wenige
Komponenten, die zusätzlich
kostengünstig sind.
Grundsätzlich
wird deutlich weniger Energie in Wärme umgesetzt, als beispielsweise
der Verwendung von TRIAC, antiparallel verschalteten Dioden oder
Shunt-Widerständen
als Serienelement.
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Nachfolgend
werden verschiedene Last und Beschaltungssituationen mittels Spannungsverläufen über die
Zeit beschrieben. Die variierten Komponenten entsprechen stets den
in 11 bezeichneten Komponenten.
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In 12 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 110 Ohm beträgt. Die
Betriebsspannung beträgt
110 V effektiv und verursacht so einen Strom von 1 A im Stromkreislauf.
Der Widerstand R1 ist 94 Ohm. Dargestellt sind die Spannungen zwischen Drain
und Source 402 des Transistors M1 und die Versorgungsausgangsspannung 403 am
Kondensator C5, wie auch die Sinusspannung 201 zu 202.
Beide Spannungen sind auf das autonome Potenzial 10 bezogen.
Zusätzlich
ist die inverse Betriebsspannung 2 dargestellt. Das zustande
kommen der Signalverläufe
ist in 11 ausreichend beschrieben.
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In 13 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 1100 Ohm beträgt. Dies
ist eine vergleichsweise geringe Last von 11 W. Die Betriebsspannung beträgt ebenfalls
110 V effektiv und verursacht so einen Strom von 0,1 A im Stromkreislauf.
Es sind die gleichen Spannungsverläufe 402, 403 und 2 wie
in 12 dargestellt, jedoch mit entsprechend längeren Sperrzeiten
des Transistors M1. Es ist zu erkennen, dass der maxi male Spannungsabfall
am Drain 402 des M1 zeitlich länger pro Periode der Betriebsspannung
ist. Dies ist nötig,
da der Kondensator C5 durch die geringere Last länger benötigt um auf dem gewünschten
Spannungsniveau aufgeladen zu sein. Es gilt: Versorgungsspannung 403 entspricht
dem Quotienten aus Ladung Q und Kapazität C5. Da die Versorgungsspannung 403 und
die Kapazität
C5 konstant sein sollen, muss die Ladung zur Erfüllung der Gleichung ebenfalls
konstant sein. Da Ladung das Produkt aus Strom I und Zeit t ist,
der Strom durch die geringe Last 3 niedrig ist, muss eine
längere
Zeit t aufgebracht werden, um die gleiche Ladung in den Kondensator
C5 zu bekommen.
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Die 14 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 11 Ohm beträgt. Dies
ist eine vergleichsweise große
Last von 1100 W bei 110 V. Die Betriebsspannung beträgt ebenfalls
110 V effektiv und verursacht so einen Strom von 10 A im Stromkreislauf.
Es sind die gleichen Spannungsverläufe 402, 403 und 2 wie
in 12 dargestellt. Es ist zu erkennen, dass der maximale
Spannungsabfall am Drain 402 des M1 zeitlich wesentlich
kürzer
pro Periode der Betriebsspannung ist als im Vergleich zu 12 und 13. Da ähnlich wie
in 13 die Versorgungsspannung 403 und die
Kapazität
C5 konstant sein sollen, muss die Ladung ebenfalls konstant sein.
Da Ladung wiederum das Produkt aus Strom I und Zeit t ist, der Strom
durch die hohe Last 3 vergleichsweise hoch ist, muss eine
kürzere
Zeit t nötig,
um die gleiche Ladung in den Kondensator C5 zu transportieren. Die Folge
sind die kurzen Spannungsspitzen des Spannungsverlaufs 402.
Die Verlustleistung ist entsteht im durchgeschalteten Zustand des
Transistors und ist entsprechend dem RDS-ON gering.
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In 15 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 110 Ohm beträgt. Die
Betriebsspannung beträgt
110 V effektiv und verursacht so einen Strom von 1 A im Stromkreislauf.
Der Widerstand R1 ist auf 50 Ohm reduziert. Aufgrund dieser größeren Last
der elektronischen Einheit 7 ist der Spannungsabfall der Versorgungsspannung
am Versorgungsspannungsausgang 403 innerhalb einer Periode
der Betriebsspannung 2 stärker, weshalb der Kondensator
C5 vergrößert werden
sollte, als vergleichsweise in 12. Darüber hinaus
ist auch eine höhere
Versorgungsausgangsspannung denkbar, die mittels der Zener-Diode U3 einstellbar
ist. Das Oszillogramm zeigt die größere Last in der verlängerten 402 Aus-Phase
des Transistors M1.
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In 16 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 110 Ohm beträgt. Die
Betriebsspannung beträgt
110 V effektiv und verursacht so einen Strom von 1 A im Stromkreislauf.
Der Widerstand R1 ist nunmehr auf 200 Ohm erhöht. Aufgrund dieser geringeren
Last der elektronischen Einheit 7 ist der Spannungsabfall
der Versorgungsspannung am Versorgungsspannungsausgang 403 innerhalb
einer Periode der Betriebsspannung 2 geringer, weshalb
der Kondensator C5 kleiner sein kann, als vergleichsweise in 12.
Darüber
hinaus ist auch eine geringere Versorgungsausgangsspannung denkbar,
die wiederum mit der Zener- Diode U3 einstellbar ist. Das Oszillogramm
zeigt die geringere Last in einer schmaleren 402 Aus-Phase
des Transistors M1.
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In 17 ist
eine elektrische Last 3 vorgesehen, die 11 Ohm beträgt. Dies
ist eine vergleichsweise große
Last von 1100 W. Die Betriebsspannung beträgt ebenfalls 110 V effektiv
und verursacht so einen Strom von 10 A im Stromkreislauf. Der Widerstand R1
ist 94 Ohm. Dies entspricht einer typischen Last von 35 mA bei einer
Versorgungsspannung U22 von 3,3 V. Zur Verdeutlichung der Verlustleistung
unter diesen Extrembedingungen ist der Ausschnitt des Spannungsabfalls
zwischen 402 und 404 am Drain des Leistungstransistors
M1 und der Betriebsspannung 2 vergrößert dargestellt. Der Wärmeverlustleistung
beträgt
in diesem Fall weniger als 2 W.
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In 18 ist
der Spannungsverlauf über
die Zeit am Ausgangskondensator C5 dargestellt. Zur weiteren Stabilisierung
der Versorgungsspannung ist ein linearer Spannungsregler U2, ähnlich wie
in 7 und 10 dargestellt, in der Serienspannungsversorgungseinheit 6 vorzusehen.
Auf eine Darstellung des linearen Spannungsreglers wird hier verzichtet.
Die Ausgangsspannung U22 des linearen Spannungsreglers U2 wird am
Versorgungsausgang 403 einer elektronischen Einheit 7 zugeführt. Sollte insbesondere
die Eingangsspannung U21 des linearen Spannungsreglers U2 zu gering
sein, ist diese mittels der Zener- Diode U3 zusätzlich einstellbar.
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In 19 ist
eine Eingangsspannung U21 und eine Ausgangsspannung U22 eines nicht
dargestellten linearen Spannungsreglers U2 aufgezeigt. Die zusätzliche
Stabilisierung ermöglicht
eine geringere Restwelligkeit der Versorgungsspannung am Versorgungsspannungsausgang 403.
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In 20 ist
ein alternatives Ausführungsbeispiel
einer Serienspannungsversorgungseinheit 6 dargestellt.
Hier wird ein Transformator bestehend aus den Spulen L3 und L4 verwendet.
Der Transformator induziert eine Spannung über die Dioden D1 bis D4, die
wiederum einem linearen Spannungsregler U2 zugeführt wird. Am Ausgang U22 des
linearen Spannungsreglers U2 ist wiederum eine weitere Einheit 7 angeordnet.
Eine elektrische Last 3 ist durch den ohmschen Widerstand
R9 dargestellt.
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In 21 ist
ein Spannungsverlauf über
die Zeit der Eingangsspannung U21 und der Ausgangsspannung U22 dargestellt.
Die elektrische Last 3 beträgt hierbei 500 Ohm. Der Transformator
wird mit einem Übersetzungsverhältnis von
1:1 verwendet. Hierbei ist aufgezeigt, dass der Transformator in
Sättigung
arbeitet, sobald der Strom durch die Last 3 ansteigt. In
dieser Ausführungsvariante
ist ein sehr geringer Anzahl von Komponenten nötig.
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In 22 und 23 sind
die jeweils verwendeten prinzipiellen Sinusanteile X1 bei Phasenanschnitt
dargestellt. Man erkennt, dass bei der Benutzung eines Transistors,
wie in 23, nur eine Halbwelle der Sinuswelle
benutzt wird.
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In 24 ist
eine alternative Ausführungsform
der in 11 dargestellten Serienspannungsversorgungseinheit 6 aufgezeigt.
Im Folgenden wird nur auf die Unterschiede zwischen den 11 und 24 eingegangen.
Zusätzlich
zu den Transistoren Q1 bis Q3 ist ein weiterer bipolarer Transistor
Q4 eingefügt.
Der Transistor ist mittels der Widerstände R11, R12 und U4 in seinem
Arbeitspunkt eingestellt. R13 ist als Kollektorwiderstand für den Transistor
Q3 und als Basisvorwiderstand des Transistors Q1 hinzugefügt. An die
Anschlüsse 402 und 404 ist
eine sinusförmige
Betriebsspannung 2 angelegt. Bei der positiven Halbwelle
von 2 ist die Zenerdiode U3 durchgeschaltet, der Transistor Q3 sperrt,
wodurch der Transistor Q1 leitend wird. Q1 zieht das Gate M11 des
Transistors M1 auf das autonome Bezugspotenzial 10. Grundsätzlich ist
der Transistor M1 bei einer Gatespannung von 0 V am Anschluss M11
gesperrt. Die Spannung zwischen Drain und Source des M1 wird über die
Diode D9 dem linearen Spannungsregler U2 zugeführt. Am Ausgang U22 des Spannungsreglers
U2 liefert die Serien spannungsversorgungseinheit 403 eine
Versorgungsspannung an die Last R1.
-
Übersteigt
die Spannungshöhe
an 402 die Zenerdiodenspannung U4 wird der Transistor Q4
leitend, wodurch der Transistor Q2 ebenfalls leitend geschalten
wird. Der Transistor Q2 zieht das Gate M11 auf ein positives Niveau
größer als
die Schwellspannung des Transistors M1. Dadurch wird der Transistor
M1 leitend. Der Spannungsabfall zwischen Drain und Soruce von M1
ist nahezu null. Bei der negativen Halbwelle von 2 wird M1 ebenfalls
leitend, nur ist er Spannungsabfall zwischen Drain und Source dem Spannungsabfall
einer Diode.
-
Durch
dieses Ausführungsbeispiel
gemäß 24 werden
die Schaltflanken sowie die Schaltzeitpunkte des Transistors M1
durch die Zener- Dioden U3 und U4 verbessert eingestellt. U3 und
U4 weisen unterschiedliche Zenerspannungen auf, die Zenerspannung
von U3 ist in diesem Fall 4,5 V und die Zenerspannung von U4 ist
in diesem Fall ca. 6 V.
-
Die
elektronische Einheit 7 in den dargestellten Figuren ist
nicht nur zur Erzeugung eines elektrischen Schaltsignals 104 vorgesehen.
Sie kann völlig autonome
Funktionen für
Elemente außerhalb
der Versorgungsanordnung erzeugen oder bereitstellen. Sie ist in
Art und Funktion nicht beschränkt.
Für die Verwendung
eines Funkschaltelements ist die elektronische Einheit 7 beispielsweise
ein Funkempfänger.
Mittels der empfangenen elektromagnetischen Strahlung, sprich einem
Funksignal, wird ein elektrisches Schaltsignal 104 in der
weiteren Einheit 7 erzeugt, welches den Schaltzustand I, II des
Schaltelements 1 wechselt oder auch eine Dimmfunktion erfüllen kann.
-
- 1
- Schaltelement
- 101
- Erster
Anschluss des Schaltelements
- 102
- Zweiter
Anschluss des Schaltelements
- 103
- Versorgungseingang
- 104
- Schaltsignal
- 2
- Betriebsspannung
- 201
- erstes
Potential der Betriebsspannung, N
- 202
- Zweites
Potenzial der Betriebsspannung, L
- 3
- Elektrische
Last
- 301
- Erster
Anschluss der Last
- 302
- Zweiter
Anschluss der Last
- 4
- Versorgungseinheit
- 401
- Erster
Eingang
- 402
- Zweiter
Eingang
- 403
- Versorgungsausgang
- 404
- Ausgang
- 5
- Parallelspannungsversorgungseinheit
- 6
- Serienspannungsversorgungseinheit
- 7
- Elektronische
Einheit
- 8
- Mechanischer
Schalter,
- 801
- Erster
Anschluss des mechanischen Schalters
- 802
- Zweiter
Anschluss des mechanischen Schalters
- 9
- Entkoppeldiode
- 901
- Erster
Diodenanschluss, Kathode
- 902
- Zweiter
Diodenanschluss, Anode
- 10
- autonomes
Bezugspotenzial
- 11
- Service
Switch
- 110
- Erster
Anschluss des Service Switches
- 111
- Zweiter
Anschluss des Service Switches
- I
- Fall
1, Erster Schaltzustand, Schalter offen
- II
- Fall
2, Zweiter Schaltzustand, Schalter geschlossen
- A,
B
- Stromknoten
aus 2 bis 6
- C,
D
- Stromknoten
aus 7 und 10
- C1
- Entstörkapazität
- C2,
C3
- Stabilisierungskapazität für Linearen Spannungsregler
U2
- C4,
C5, C6
- Kapazitäten
- D1–D4
- Gleichrichtdioden
- D5,
D6, D8
- Z-Dioden
- D7
- Überspannungsschutzdiode
- D9
- Diode
- L1,
L2
- Entstörinduktivitäten
- L3,
L4
- Transformatorinduktivitäten
- M1
- NMOS
Leistungstransistor
- M11
- Gateanschluss
des NMOS Leistungstransistors
- Q1,
Q2, Q3
- Bipolartransistoren
- R1
- Ersatzlastwiderstand
der weiteren Einheiten 7
- R2
- Einstellwiderstand
für M1
bzw. U1
- R3
- Emitterwiderstand
für Q1
- R4
- Basisvorwiderstand
für Q1
- R5,
R6
- Basisvorwiderstände für Q2
- R7,
R8
- Basisvorwiderstände Q3
- R9
- Ersatzlastwiderstand
für elektrische Last 3
- R10
- Gatevorwiderstand
für M1
- R11,
R12
- Basisvorwiderstände für Q4
- R13
- Kollektorwiderstand
für Q3
- U1
- Triac
- U2
- Linearer
Spannungsregler,
- U21
- Eingang
Linearer Spannungsregler
- U22
- Ausgang
Linearer Spannungsregler
- U3,
U4
- Z-Diode
- X1
- verwendeter
Sinusanteil bei Phasenanschnitt