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DE102007053709A1 - Wasserfahrzeug, vorzugsweise Boot - Google Patents

Wasserfahrzeug, vorzugsweise Boot Download PDF

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DE102007053709A1
DE102007053709A1 DE200710053709 DE102007053709A DE102007053709A1 DE 102007053709 A1 DE102007053709 A1 DE 102007053709A1 DE 200710053709 DE200710053709 DE 200710053709 DE 102007053709 A DE102007053709 A DE 102007053709A DE 102007053709 A1 DE102007053709 A1 DE 102007053709A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
vessel
trunk
boat
height
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710053709
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Boshko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE102007053709A1 publication Critical patent/DE102007053709A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/02Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
    • B63B43/04Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving stability

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Es wird ein Wasserfahrzeug beschrieben, vorzugsweise ein Boot, das mit einem Rumpf (1) und einem Antrieb (5) vorgesehen ist. Wesentlich ist, dass das Wasserfahrzeug mit einem Antrieb (5) vor dem Schwerpunkt (G) des Wasserfahrzeuges in Fahrtrichtung des Wasserfahrzeuges vorgesehen ist, um ein Kentern zu vermeiden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Wasserfahrzeug, beispielsweise ein Boot, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bekannt ist ein Wasserfahrzeug, vorzugsweise Boot, mit einem Rumpf und einem Antrieb. Bekannt sind gewöhnliche Motorboote mit Antriebsschraube/n oder Wasserstrahlantrieb, die (der) am rückwärtigen Teil des Rumpfes angeordnet ist. Solche Boote weisen einen großen Wasserwiderstand auf, wobei sich bei steigender Geschwindigkeit der Bug anhebt, jedoch bei einer weiteren Geschwindigkeitssteigerung das Boot kentern kann.
  • Um den Wasserwiderstand zu verringern, muss die Berührungsfläche des Bootes mit dem Wasser verringert werden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ist es das Kentern zu vermeiden, sollte der Anwendungspunkt der Antriebskraft so verlagert werden, dass die Antriebskraft vor dem Schwerpunkt des Bootes angewendet wird.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, wird der Antrieb (Antriebsschraube oder Wasserstrahlantrieb) am Vorderteil des Rumpfes angeordnet, mit der Möglichkeit einer Veränderung der Tiefe seines Eintauchens. Bei einer Vergrößerung der Geschwindigkeit des Bootes, wenn der Bug angehoben wird, erhebt sich der Antrieb aus dem Wasser heraus und das Boot verliert an Antriebskraft, was ein Verringern der Geschwindigkeit und eine Senkung des Buges als Folge hat. Bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit kann man den Antrieb tiefer eintauchen und damit eine Anhebung des Buges ohne Verlust von Antriebskraft gewährleisten. Eine Anhebung des Buges führt zur Verringerung des Wasserwiderstandes, Erhöhung der Bootsgeschwindigkeit und einer Verringerung des Energieverbrauchs.
  • Das alles fordert einige zusätzliche Veränderungen der Konstruktion des Wasserfahrzeuges. Der Antrieb von Anfang an mit der Berechnung für die maximale Höhe des Aufstieges des Bootes auszulegen, bedeutet eine starke Begrenzung der See fahrtzone des Bootes, wegen der tieferen Anordnung des Antriebs. Andererseits, vergrößert sogar ein Antrieb, der unmittelbar unter dem Rumpf angeordnet ist, unvermeidlich den Tiefgang und begrenzt die Seefahrtzone, besonders auf den Flüssen mit zahlreichen seichten Stellen, weshalb das Vorsehen von zwei Antrieben, symmetrisch zu den Seiten des Bootes, zweckmäßig sein kann.
  • Diese Antriebe sollen die Möglichkeit einer Veränderung ihrer Anordnungshöhe im Verhältnis zum Boot haben. Eine solche Möglichkeit kann mittels eines Anhebens/Tieferlegens der Antriebe auf einigen Trägern oder mittels einer Veränderung des Neigungswinkels zur Wasseroberfläche der Träger, auf denen die Antriebe angeordnet sind, ausgeführt werden.
  • Es soll ein System bereitgestellt werden, insbesondere für Flachwasser, das die Tiefe des Wassers unter den Antrieben auswerten kann, um, falls notwendig, die Tiefenlage der Anordnung der Antriebe zu korrigieren.
  • Die Konstruktion des Bootes, das den Komplex der oben angeführten Aufgaben löst, wird mittels der Merkmale der Patentansprüche beschrieben.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: das erfindungsgemäße Boot in einer Variante mit einem Antrieb, der sich in der angehobenen Position befindet,
  • 2: das erfindungsgemäße Boot in einer Variante mit einem Antrieb, der sich in der abgesenkten Position befindet,
  • 3: einen Schnitt III-III aus 1,
  • 4: einen Schnitt IV-IV aus 2,
  • 5: das erfindungsgemäße Boot in einer Variante mit zwei Antrieben auf beiden Seiten des Bootes, die sich in der angehobenen Position befinden,
  • 6: das erfindungsgemäße Boot in einer Variante mit zwei Antrieben auf beiden Seiten des Bootes, die sich in der abgesenkten Position befinden,
  • 7: einen Schnitt in der Ebene der Träger in einer Variante der senkrechten Umstellung der Antriebe, die angehoben sind,
  • 8: einen Schnitt in der Ebene der Träger in einer Variante der senkrechten Umstellung der Antriebe, die abgesenkt sind,
  • 9: einen Schnitt in der Ebene der Träger in einer Variante mit Antrieben an den Trägern, die geneigt werden können, wobei die Antriebe angehoben sind,
  • 10: einen Schnitt in der Ebene der Träger in einer Variante mit Antrieben an den Trägern, die geneigt werden können, wobei die Antriebe abgesenkt sind,
  • 11: einen Schnitt in der Ebene der Träger in einer Variante mit Antrieben an den Trägern, die geneigt werden können, wobei die Antriebe in einer anderen angehobenen Position sind,
  • 12: eine Variante des Schemas des Systems zur Verfolgung der Wassertiefe unter den Antrieben.
  • Das erfindungsgemäße Boot umfasst einen Rumpf 1 und auf Trägern 2 angeordnete Antriebe 3 mit üblichen Schiffsschrauben. Die Schrauben 3 sind vor dem Schwerpunkt G des Bootes in Fahrtrichtung des Bootes angeordnet.
  • Das erfindungsgemäße Boot kann mit einem Antrieb (1 und 2) ausgestattet werden. In diesem Fall ist die Konstruktion einfach, aber sogar in der angehobenen Position vergrößert die Schraube 3 den Tiefgang des Bootes (1). Im Falle einer Vergrößerung der Schiffgeschwindigkeit wird der Bug bezüglich der Wasseroberfläche 4 angehoben, doch weil die ziehende Antriebskraft der Schraube 3 vor dem Schwerpunkt des Schiffes angewandt wird, kentert dieses bei einer beliebigen Geschwindigkeit nicht.
  • Durch das Vorsehen von zwei Schrauben auf beiden Seiten des Bootes wird das Problem des Tiefgangs auf einfache Weise gelöst. Die senkrecht anhebbaren Schrauben (7) werden von den Seiten des Bootes „verborgen"; im Falle einer Anordnung an den abgeschrägten Trägern, verlagern sich die Schrauben entweder zu den Seiten in die Tiefe unter das Boot (9), oder können unter dem Boden des Bootes (11) "verborgen" werden.
  • In der Regel werden die Schiffe mit einem Echolot ausgestattet, das es ermöglicht, die Tiefe unter dem und in Fahrtrichtung vor dem Schiff auszuwerten. Bei der Fortbewegung auf Flachwasser mit einem unbekannten Grundprofil ist die Anordnung aus 12 vorteilhaft. In diesem Fall sind um die Schrauben 3 Berührungs-Sensoren (Geber) 6 angeordnet, die eine Untiefe im Voraus melden. Die Signale von den Berührungs-Sensoren (Geber) 6 werden in einen Steuerungsblock 7 eingespeist, der seinerseits mithilfe der Antriebe 5 die Neigung der Träger 2 einstellt. Falls notwendig, kann sie die Neigung verändern und damit die Schrauben 3 von der Berührung mit dem Boden bewahren.
  • 1
    Rumpf
    2
    Träger
    3
    Schiffsschraube
    4
    Wasseroberfläche
    5
    Antrieb
    6
    Sensor (Geber)
    7
    Steuerungsblock
    G
    Schwerpunkt

Claims (6)

  1. Wasserfahrzeug, vorzugsweise Boot, mit einem Rumpf (1) und einem Antrieb (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (5) vor dem Schwerpunkt (G) des Wasserfahrzeuges in Fahrtrichtung des Wasserfahrzeuges angeordnet ist.
  2. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (5) mit der Möglichkeit einer Veränderung der Höhe seiner Anordnung bezüglich des Rumpfes (1) vorgesehen ist.
  3. Wasserfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserfahrzeug mit einer Einrichtung zur Erfassung der Tiefe des Wassers unter dem Antrieb (5) vorgesehen ist, die mit einer Einrichtung, die die Veränderung der Höhe der Anordnung des Antriebs bezüglich des Rumpfes (1) gewährleistet, verbunden ist.
  4. Wasserfahrzeug nach der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Antriebe (5) aufweist, die an verschiedenen Seiten des Rumpfes (1) angeordnet sind.
  5. Wasserfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche die Höhen-Veränderung der Antriebsanordnung gewährleistet, als Träger (2) vorgesehen ist, die an deren Enden die Antriebe (5) tragen, und an den Seitenteilen des Rumpfes (1) mit der Möglichkeit einer senkrechten Umstellung angeordnet sind.
  6. Wasserfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche die Veränderung der Höhe der Antriebsanordnung gewährleistet, als Träger (2) vorgesehen ist, die an deren Enden Antriebe (5) tragen, und an den Seitenteilen des Rumpfes (1) mit der Möglichkeit einer Neigungsveränderung zum Rumpf (1) angeordnet sind.
DE200710053709 2007-11-10 2007-11-10 Wasserfahrzeug, vorzugsweise Boot Withdrawn DE102007053709A1 (de)

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