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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Anzeigevorrichtung, die
ein Bild einer Umgebung eines Fahrzeugs darstellt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Unter
herkömmlichen
Verfahren zum Unterstützen
von Anfängern,
die nicht an Parallelparkvorgänge
und/oder Senkrechtparkvorgänge
gewöhnt sind,
während
eines Parkvorgangs ist z.B. ein Verfahren, das in der
JP 11-334470A beschrieben
ist, bekannt. Ein Parkhilfssystem, das in der
JP 11-334470A offenbart
ist, enthält
eine CCD-Kamera, die an einem Heck eines Fahrzeugs vorgesehen ist zum
Aufnehmen eines Bildes von hinter dem Fahrzeug und ein Monitor-Display
zum Darstellen des durch die CCD-Kamera erfassten Bildes. Auf dem Monitor-Display
werden eine Fahrposition des Fahrzeugs, die basierend auf einem
Lenkwinkel vorhergesagt wird, und das Bild von hinter dem Fahrzeug überlagernd
dargestellt. Die vorhergesagte Fahrposition des Fahrzeugs enthält eine
Linie, die eine Bewegungsrichtung des Fahrzeugs anzeigt, und Abstandsanzeigelinien,
die Abstände
von dem Fahrzeug angeben. Die Abstandsanzeigelinien enthalten die
Abstandsanzeigelinie, die nahe bei dem Fahrzeug positioniert ist,
und eine andere Abstandsanzeigelinie, die weiter weg von dem Fahrzeug
positioniert ist als die Abstandsanzeigelinie, die nahe bei dem Fahrzeug
dargestellt ist.
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JP 7-174576A offenbart
ein Verfahren zum Darstellen von Information einer Kreuzung und
eine Vorrichtung zum Vorsehen von Straßeninformation, die eine einfache
Identifikation von Arten von Straßen an der Kreuzung ermöglicht,
indem eine geeignete Display-Einstellung für einen Fahrer vorgesehen wird,
der Farbsehschwäche
hat oder farbenblind ist, oder für
einen Fahrzeuginsassen, der durch eine Reflexion eines Displayschirms
beeinträchtigt
ist, dass sie besser der individuellen visuellen Fähigkeit
entspricht. Insbesondere ermöglichen
das Verfahren zum Darstellen von Information und die Anzeigevorrichtung
es dem Fahrer und dem Fahrzeuginsassen, unterschiedliche Arten von
Straßen
durch Pfeile zu identifizieren, die unterschiedliche Muster und
Breiten aufweisen. Zusätzlich
erlauben das Verfahren zum Darstellen von Information und die Anzeigevorrichtung
es dem Fahrer und dem Fahrzeuginsassen, einen Display-Stil basierend
auf der visuellen Fähigkeit
eines Benutzers durch einen „Stil
zum Darstellen der Arten von Stra ßen und Richtung" unter Verwendung
von Elementen wie z.B. Formen, Farben und Hell-Dunkel-Intensität einzustellen.
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In
der vorhergesagten Fahrposition des Fahrzeugs der
JP 11-334470A sind die Linien
näher bei
dem Fahrzeug und die Linien weiter entfernt von dem Fahrzeug, insbesondere
die Abstandsanzeigelinie, die näher
bei dem Fahrzeug positioniert ist, und die Abstandsanzeigelinie,
die weiter weg von dem Fahrzeug positioniert ist als die Abstandsanzeigelinie,
die näher
bei dem Fahrzeug positioniert ist, jedoch mit ungefähr den gleichen
Breiten dargestellt. Folglich findet es eine Person, die ein normales
Sehvermögen
hat, und eine Person, die Farbsehschwäche hat, möglicherweise schwierig, die
Abstandsanzeigelinien zu identifizieren. In diesem Fall kann möglicherweise
die Parkierhilfe nicht bestens arbeiten.
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Das
Verfahren und die Vorrichtung, die in der
JP 7-174576A offenbart sind,
ermöglichen
es der Person mit Farbsehschwäche,
die Display-Einstellung auf Grundlage der visuellen Fähigkeit
eines Benutzers festzusetzen, sie vereinfachen jedoch nicht ein
besseres Empfinden für
den Abstand relativ zu dem Fahrzeug. Zusätzlich müssen gemäß dem in der
JP 7-174576A offenbarten
Verfahren und der Vorrichtung die Display-Einstellungen verändert werden, dass
sie für
die Verwendung durch die Person, die ein normales Sehvermögen hat,
und für
die Verwendung durch die Person, die eine Farbsehschwache hat, individuell
passen, was zur einer Fehlidentifikation von Linien oder einem Fehlbetrieb
im Fall von einer nicht passenden Display-Einstellung führen kann.
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Es
besteht somit ein Bedarf für
eine Anzeigevorrichtung, die ein Bild von einer Umgebung eines Fahrzeugs
darstellt, die eine Abstandsanzeigelinie enthält, die einen Abstand anzeigt,
durch die sowohl einer Person mit normalem Sehvermögen als
auch einer Person mit Farbsehschwache es ermöglicht wird, einfach ein Empfinden
für den
Abstand zu bekommen, ohne eine Display-Einstellung zu verändern.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Im
Hinblick auf das Vorhergehende sieht die vorliegende Erfindung eine
Anzeigevorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor. Bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
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Insbesondere
enthält
die Anzeigevorrichtung, die ein Bild einer Umgebung eines Fahrzeugs darstellt,
eine Kamera, die ein Bild der Umgebung des Fahrzeugs erfasst, und
einen Display-Monitor, der
im Inneren des Fahrzeugs vorgesehen ist zum überlagernd Darstellen des Bilds
der Umgebung des Fahrzeugs, das durch die Kamera erfasst ist, und
einer ersten Abstandsanzeigelinie und einer zweiten Abstandsanzeigelinie,
wobei die erste Abstandsanzeigelinie einen ersten vorbestimmten
Abstand von dem Fahrzeug anzeigt und die zweite Abstandsanzeigelinie
einen zweiten vorbestimmten Abstand von dem Fahrzeug anzeigt, wobei
die zweite Abstandsanzeigelinie weiter weg von dem Fahrzeug positioniert
ist als die erste Abstandsanzeigelinie ist und die erste Abstandsanzeigelinie
breiter als die zweite Abstandsanzeigelinie ist.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand ermöglicht
die obenstehende Struktur sowohl einer Person mit normalem Sehvermögen als
auch einer Person, die eine Farbsehschwache hat, einfach ein Empfinden
für den
Abstand zu bekommen, ohne eine Display-Einstellung zu verändern.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand enthält das Bild der Umgebung des
Fahrzeugs ein Bild der Umgebung des Fahrzeugs, das durch die Kamera
in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs erfasst wird.
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Mit
der Struktur gemäß dem beschriebenen Gegenstand
haben mit Bestimmtheit sowohl die Person, die ein normales Sehvermögen hat,
als auch die Person, die eine Farbsehschwache hat, das Abstandsempfinden
von dem Fahrzeug in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand enthält die Anzeigevorrichtung,
die das Bild der Umgebung des Fahrzeugs darstellt, weiter eine dritte Abstandsanzeigelinie,
die weiter weg von dem Fahrzeug als die zweite Abstandsanzeigelinie
positioniert ist, und die zweite Abstandsanzeigelinie ist breiter
als die dritte Abstandsanzeigelinie.
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Mit
der Struktur gemäß dem beschriebenen Gegenstand
haben mit Bestimmtheit sowohl die Person, die ein normales Sehvermögen hat,
als auch die Person, die eine Farbsehschwäche hat, das Abstandsempfinden
von dem Fahrzeug, ohne die Display-Einstellung zu verändern.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand stellt der Display-Monitor überlagernd
das Bild der Umgebung des Fahrzeugs, das durch die Kamera erfasst
wird, die erste Abstandsanzeigelinie und die zweite Abstandsanzeigelinie
und ein Paar von Linien dar, wobei das Paar von Linien auf der rechten und
der linken Seite so angeordnet ist, dass sich die Linien in einer
Richtung erstrecken, von der man vorhersagt, dass sich das Fahrzeug
entlang von ihr bewegt, und die erste Abstandsanzeigelinie und die zweite
Abstandsanzeigelinie erstrecken sich seitlich relativ zu dem Paar
von Linien.
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Mit
der Struktur gemäß dem oben
beschriebenen Gegenstand haben sowohl die Person mit normalem Sehvermögen als
auch die Person, die eine Farbsehschwäche hat, mit Bestimmtheit das
Abstandsempfinden von dem Fahrzeug während eines Parkvorgangs, ohne
die Display-Einstellung
zu verändern.
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Gemäß dem beschriebenen
Gegenstand sind die erste Abstandsanzeigelinie und/oder die zweite
Abstandsanzeigelinie durch eine Mehrzahl von Linien gebildet, die
unterschiedliche Farben aufweisen und angrenzend aneinander in der
Bewegungsrichtung des Fahrzeugs jeweils angeordnet sind.
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Gemäß dem beschriebenen
Gegenstand enthält
die erste Abstandsanzeigelinie eine Hauptlinie und einen schattierten
Bereich, der entlang der Hauptlinie dargestellt wird.
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Mit
der Struktur gemäß dem oben
beschriebenen Gegenstand verhindert man, dass die Hauptlinie in
einen Hintergrundschirm verläuft,
was somit der Person, die eine Farbsehschwache hat, eine verbesserte
Sichtbarkeit der ersten Abstandsanzeigelinie, die näher am Fahrzeug
positioniert ist, ermöglicht.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand enthält die erste Abstandsanzeigelinie
die Hauptlinie und eine gelbe Linie, die entlang der Hauptlinie
dargestellt ist.
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Entsprechend
dem beschriebenen Gegenstand ermöglicht
die oben beschriebene Struktur der Person, die eine Farbsehschwache
hat, eine verbesserte Sichtbarkeit der Anzeigelinie, die näher an dem Fahrzeug
positioniert ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Systemkonfigurationsdiagramm einer Anzeigevorrichtung zum Darstellen
eines Bilds einer Umgebung des Fahrzeugs gemäß der Ausführungsform der Erfindung.
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2 ist
eine Darstellung, die einen Schirm eines Display-Monitors während des
Parallelparkvorgangs zeigt.
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3 ist
ein Diagramm, das eine vorhergesagte Fahrposition zeigt, die auf
dem in 2 dargestellten Schirm angezeigt wird. (Für Zwecke
der Erklärung
ist nur die vorhergesagte Fahrposition extrahiert und dargestellt.)
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Eine
Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird anschließend
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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Eine
Anzeigevorrichtung 1 zum Darstellen eines Bilds von einer
Umgebung eines Fahrzeugs ist bei einem Rückwärtseinparkvorgang anwendbar,
der einen Senkrechtparkvorgang (ein Parkmodus, bei dem ein Fahrzeug
senkrecht zu beispielsweise einem Bordstein einer Straße eingeparkt
wird) und einen Parallelparkvorgang (einen Parkmodus, bei dem ein
Fahrzeug parallel zu beispielsweise einem Bordstein einer Straße eingeparkt
wird und bei dem das Fahrzeug zu Beginn des Parkvorgangs parallel
zu dem Bordstein oder der Straße
ist) enthält.
Die in 1 und 3 gezeigte Ausführungsform
ist ein Beispiel, bei dem die Anzeigevorrichtung 1 zum
Darstellen des Bilds der Umgebung des Fahrzeugs angewendet wird,
beispielsweise für
ein Parkhilfssystem zum Unterstützen
des senkrechten Einparkens.
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Wie
es in 1 gezeigt ist, enthält die Anzeigevorrichtung 1 (d.h.,
die als das Parkhilfssystem dient) zum Darstellen des Bilds der
Umgebung des Fahrzeugs gemäß der Ausführungsform
eine Steuerung 16, eine Kamera 17 (gemäß der Ausführungsform
wird eine Kamera zum Erfassen eines Bilds hinter dem Fahrzeug angewendet),
einen Lenksensor 2 zum Erfassen eines Lenkwinkels eines
Lenkrads, einen Schalthebelschalter 3 zum Erfassen, ob
ein Schalthebel eines Getriebes in einer Rückwärtsposition ist, Parkschalter 4, 4 zum
Wählen
eines Parkmodus, zum Beispiel das Parallelparken oder das Senkrechtparken,
einen Geschwindigkeitssensor 5 für das rechte Rad und einen
Geschwindigkeitssensor 6 für das linke Rad zum Erfassen
der Radgeschwindigkeit eines rechten angetriebenen Rads bzw. eines
linken angetriebenen Rads, einen Lautsprecher 8, einen Display-Monitor 13 und
eine Bilderkennungseinrichtung 15 zum Erfassen eines Paares
von Parklinien 35, 35, die zwischen einem Paar
von Parklinien vorgesehen ist.
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Wie
es in 1 gezeigt ist, enthält die Steuerung 16 eine
CPU 11 zum Durchführen
einer Steuerung, eine Graphikzeicheneinheit 12 zum Zeichnen von
Graphik auf den Display-Monitor 13, einen Überlagerungskreis 9 zum Überlagern
eines Graphiksignals und eines durch die Kamera 17 erfassten
Bildes auf dem Display-Monitor 13, einen Synchronisier-Trenn-Kreis 10 zum
Extrahieren von Synchronisiersignalen aus dem durch die Kamera 17 erfassten Bild
und zum Zuführen
der Synchronisiersignale an die Graphikzeicheneinheit 12,
die Bilderkennungseinrichtung 15 zum Erfassen des Paars
der Parklinien 35, 35 durch Empfang von Signalen
von der Kamera 17 und anschließendes Erkennen des Paars von
Parklinien 35, 35, und einen Stimmerzeugungskreis 7 zum
Ausgeben einer künstlich
erzeugten Stimme an den Lautsprecher 8. Der Bilderkennungskreis 15 kann
getrennt von der Steuerung 16 vorgesehen sein.
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Wie
es in 1 gezeigt ist, werden Signale von der Kamera 17,
dem Lenksensor 2, dem Schalthebelschalter 3, den
Parkschaltern 4, 4 und den Radgeschwindigkeitssensoren 5, 6 in
die Steuerung 16 eingegeben. Auf Grundlage dieser Signale
stellt die Steuerung 16 in überlagernder Weise das Bild
von hinter dem Fahrzeug und die nachfolgend beschriebene vorhergesagte
Fahrposition 20 auf einem Bildschirm 14 des Display-Monitors 13 dar,
und der Lautsprecher 8 gibt Sprachbefehle an einen Fahrer
aus.
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Bei
der Anzeigevorrichtung 1 zum Darstellen des Bilds der Umgebung
des Fahrzeugs, die die oben beschriebene Konfiguration hat, erscheint, wenn
eine Zündung
des Fahrzeugs an ist und der Schalthebel in die Rückwärtsgangposition
bewegt wird, ein Parkhilfsschirm auf dem Display-Monitor 13, wo das Bild hinter
dem Fahrzeug und die vorhergesagte Fahrposition 20 überlagernd
dargestellt werden, wie es in 2 dargestellt
ist. Unter dieser Bedingung erscheinen Wählschalter (die Parkschalter 4, 4)
zum Betätigen
beispielsweise der Parkhilfe für den
Parallelparkvorgang oder den Senkrechtparkvorgang auf dem Display.
Gemäß der Ausführungsform wird
die Parkhilfe für
den Senkrechtparkvorgang gewählt.
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Wenn
der Bildschirm 14 in überlagernder Weise
das Bild hinter dem Fahrzeug und die vorhergesagte Fahrposition 20 darstellt,
rangiert der Fahrer und hält
dann das Lenkrad in einer geeigneten Position, und fährt das
Fahrzeug rückwärts, wobei
er auf den Bildschirm 14 schaut oder physikalisch rückwärts schaut.
Zum Abschließen
des Einparkens des Fahrzeugs richtig zwischen das Paar von Parklinien 35, 35 lenkt
der Fahrer das Lenkrad entgegen und fährt das Fahrzeug weiter rückwärts in eine
am weitesten hinten liegende Position des Paars von Parklinien 35, 35,
sobald das Fahrzeug parallel zu dem Paar von Parklinien 35, 35 positioniert
ist.
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Wie
es in 2 gezeigt ist, enthält die vorhergesagte Fahrposition 20 ein
Paar von Linien 21, 21, die jeweils rechts bzw.
links auf dem Display-Monitor angeordnet sind (d.h. die als ein
Paar von Linien dienen, die sich jeweils in einer Richtung erstrecken, von
der man vorhersagt, dass sich das Fahrzeug entlang ihr bewegt),
die zusammenwirkend mit einem Lenkvorgang sind und veränderbar
sind, so dass sie sich in einer Richtung erstrecken, von der man
erwartet, dass sich das Fahrzeug in ihr bewegt. Die vorhergesagte
Fahrposition 20 enthält
auch Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 (d.h.
sie dienen als eine erste Abstandsanzeigelinie 22, eine
zweite Abstandsanzeigelinie 23 und eine dritte Abstandsanzeigelinie 24),
die jeweils vorbestimmte Abstände
von dem Fahrzeug anzeigen, die zusammenwirkend mit dem Lenkvorgang
sind und jede Position so verändern,
dass sie jeweils einen Abstand von dem Fahrzeug anzeigen. Fahrzeugbreitenerstreckungslinien 25, 25,
die als Referenz die vorhergesagte Fahrposition des Fahrzeugs zeigen,
wenn sich das Fahrzeug geradeaus rückwärts bewegt, sind ebenfalls
auf das Bild von hinter dem Fahrzeug überlagert und werden auf dem
Bildschirm 14 des Display-Monitors 13 dargestellt.
Die Fahrzeugbreitenerstreckungslinien 25, 25 werden
dargestellt, dass sie mit der vorhergesagten Fahrposition 20 überlappen,
wenn sich das Fahrzeug gerade bewegt. Eine Stoßstange 30 des Fahrzeugs
ist an einem Bodenbereich des Bildschirms 14 gezeigt, wie
es in 2 dargestellt ist.
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Die
Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 enthalten
die erste Abstandsanzeigelinie 22, die einen ersten vorbestimmten
Abstand von dem Fahrzeug anzeigt, die zweite Abstandsanzeigelinie 23, die
einen zweiten vorbestimmten Abstand von dem Fahrzeug anzeigt, und
die dritte Abstandsanzeigelinie 24. Die zweite Abstandsanzeigelinie 23 ist
weiter entfernt von dem Fahrzeug als die erste Abstandsanzeigelinie 22 positioniert.
Die dritte Abstandsanzeigelinie 24 ist weiter entfernt
von dem Fahrzeug als die zweite Abstandsanzeigelinie 23 positioniert.
In der in 2 und 3 gezeigten
Ausführungsform
erstrecken sich die Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 in einer
seitlichen Richtung des Fahrzeugs relativ zu dem Paar von Linien 21, 21,
die rechts bzw. links angeordnet sind, d.h. die Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 erstrecken
sich in einer horizontalen Richtung der 2. Insbesondere
sind die ersten Enden und zweiten Enden der Abstandsanzeigelinien 22 und 23 mit
dem Paar von Linien 21, 21 verbunden. Ein erstes Ende
und ein zweites Ende der Anzeigelinie 24 ist mit dem Paar
von Linien 21, 21 an jeweils einem distalen Ende
davon verbunden, die jeweils rechts bzw. links angeordnet sind.
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Die
erste Abstandsanzeigelinie 22 ist beispielsweise ungefähr 0,5 Meter
von einem Heckende der Stoßstange 30 des
Fahrzeugs entfernt und die zweite Abstandsanzeigelinie 23 ist
ungefähr
1,0 Meter von dem Heckende der Stoßstange 30 des Fahrzeugs
entfernt positioniert. Der Fahrer erkennt eine Position des Fahrzeugs
relativ zu dem Zielparkraum durch Schauen auf die Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24.
Entsprechend der Ausführungsform
ist die erste Abstandsanzeigelinie 22 am nächsten zum Ende
der Stoßstange 30 des
Fahrzeugs positioniert.
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Wie
es in 2 gezeigt ist, ist die erste Abstandsanzeigelinie 22 breiter
als die zweite Abstandsanzeigelinie 23 und die zweite Abstandsanzeigelinie 23 ist
breiter als die dritte Abstandsanzeigelinie 24. Dies bedeutet,
dass die Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 in
unterschiedlichen Breiten entsprechend dem jeweiligen Abstand von
dem Fahrzeug dargestellt werden, so dass die Linie umso breiter
dargestellt wird, je näher
sie sich am Fahrzeug befindet.
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Mit
der oben beschriebenen Struktur wird mit Bestimmtheit erkannt, dass
die Anzeigelinie 22 im Vergleich zur Anzeigelinie 23 näher am Fahrzeug
ist und die Anzeigelinie 23 im Vergleich zur Anzeigelinie 24 näher am Fahrzeug
ist, wodurch sowohl einer Person mit normalem Sehvermögen als
auch einer Person, die eine Farbsehschwäche hat, mit Bestimmtheit ermöglicht wird,
ein Empfinden für
den Abstand zu erlangen. Beispielsweise schaut für eine Person, die eine geringere
Empfindlichkeit für
Rot aufweist, die erste Abstandsanzeigelinie 22 dunkler
aus, wenn die erste Abstandsanzeigelinie 22 in Rot dargestellt wird,
was es möglicherweise
für die
Person, die eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Rot aufweist, erschwert,
die Anzeigelinie 22 zu erkennen. Durch Darstellen der ersten
Abstandsanzeigelinie 22 breiter als die zweite Abstandsanzeigelinie 23 gemäß der Ausführungsform
wird die erste Abstandsanzeigelinie 22 mit guter Perspektive
relativ zu der zweiten Abstandsanzeigelinie 23 identifiziert,
was somit das Gefühl
für Abstand
sicherstellt.
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Die
erste Abstandsanzeigelinie 22 enthält vorzugsweise eine Hauptlinie 22a und
zusätzliche Bereiche 22b und 22c (d.h.
sie dienen jeweils als ein schattierter Bereich bzw. ein hervorgehobener
Bereich), die unterschiedliche Farben oder dunklere Töne zur Hauptlinie 22a aufweisen
und entlang der Hauptlinie 22a dargestellt sind.
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Das
bedeutet, dass die erste Abstandsanzeigelinie 22 vorzugsweise
durch eine Mehrzahl von Linien, die unterschiedliche Farben oder
dunklere Töne
aufweisen und die benachbart zueinander in einer Bewegungsrichtung
des Fahrzeugs angeordnet sind, geformt ist.
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Insbesondere
enthält
gemäß der in 2 und 3 dargestellten
Ausführungsform
die erste Abstandsanzeigelinie 22 die Hauptlinie 22a,
den schattierten Bereich 22b, der entlang eines fahrzeugnäheren Bereichs
der Hauptlinie 22a dargestellt ist, und den hervorgehobenen
Bereich 22c, der entlang eines fahrzeugentfernteren Bereichs
der Hauptlinie 22a dargestellt ist. Gemäß der Ausführungsform sind die zusätzlichen
Bereiche 22b und 22c entlang der beiden Seiten
der Hauptlinie 22a in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs
dargestellt, aber sie sind nicht darauf beschränkt und der zusätzliche
Bereich kann entlang nur einer Seite der Hauptlinie 22a dargestellt
sein. Beispielsweise kann nur einer aus dem schattierten Bereich 22b und
dem hervorgehobenen Bereich 22c dargestellt sein.
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Zusätzlich ist
die Hauptlinie 22a vorzugsweise in einer solchen Farbe
dargestellt, die die Aufmerksamkeit einer Person, die normales Sehvermögen hat,
weckt, beispielsweise rot. Der schattierte Bereich 22b ist
vorzugsweise in beispielsweise Schwarz dargestellt. Der hervorgehobene
Bereich 22c ist vorzugsweise in Gelb dargestellt, das die
Farbe leicht durch die Person erkannt wird, die eine Farbsehschwache
hat.
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Entsprechend
der in 2 gezeigten Ausführungsform ist die erste Abstandsanzeigelinie 22 durch
die Linien gebildet, die jeweils unterschiedliche Farben und Breiten
haben (die Hauptlinie 22a, den schattierten Bereich 22b und
den hervorgehobenen Bereich 22c), wobei die erste Abstandsanzeigelinie 22 jedoch
auch durch Linien gebildet sein kann, die ungefähr die gleichen Breiten aufweisen.
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Die
Hauptlinie 22a, die die Anzeigelinie 22 bildet,
ist vorzugsweise breiter als die zweite Abstandsanzeigelinie 23.
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Gemäß der Ausführungsform
sind die Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 als
durchgezogene Linien gezeigt, aber sie sind nicht auf die durchgezogenen
Linien beschränkt
und können
als gestrichelte Linien, sich abwechselnde lange und kurze gestrichelte
Linien oder jeder andere Linientyp gestaltet sein, so lange sie
als eine Anzeige für
den Abstand dienen. Ein Konzept für die Abstandsanzeigelinien kann
auch eine Vielzahl von rechteckigen Markierungen enthalten, die
auf einer geraden Linie aufgereiht sind. Zusätzlich muss die erste Abstandsanzeigelinie 22 nicht
unbedingt über
die gesamte Strecke zwischen dem Paar von Linien 21, 21,
die rechts bzw. links angeordnet sind, dargestellt sein und kann
jeweils nur in der Nachbarschaft der Linien 21, 21 des Paars
dargestellt sein. Gemäß der Ausführungsform sind
die drei Abstandsanzeigelinien 22, 23 und 24 dargestellt,
aber es können
auch zwei Abstandsanzeigelinien oder vier Abstandsanzeigelinien
dargestellt werden.
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Das
Paar von Linien 21, 21 wird vorzugsweise so dargestellt,
dass sie nach und nach breiter in Bereichen sind, die näher bei
dem Fahrzeug liegen, um ein besseres Empfinden für Abstand vorzusehen. Andere
Linien, die in der vorhergesagten Fahrposition 20 enthalten
sind, außer
der ersten Abstandsanzeigelinie 22, werden in Gelb dargestellt.
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Die
Fahrzeugbreitenerstreckungslinien 25, 25 werden
vorzugsweise in Blau dargestellt, berücksichtigt man eine Sichtbarkeit
für eine
Person, die eine Farbsehschwache hat. Ferner können die Fahrzeugbreitenerstreckungslinien 25, 25 so
dargestellt sein, dass sie in Bereichen, die näher am Fahrzeug sind, nach
und nach breiter sind.
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Eine
Anwendung der Anzeigevorrichtung 1, die die Umgebung des
Fahrzeugs anzeigt, ist nicht auf das Parkhilfssystem, das den Senkrechtparkvorgang
unterstützt,
begrenzt. Die Anzeigevorrichtung 1, die die Umgebung des
Fahrzeugs darstellt, kann für
das Parkhilfssystem eingesetzt werden, das den Parallelparkvorgang
unterstützt
oder einen Straßenseitenparkvorgang
(einen Parkvorgang, bei dem ein Fahrzeug auf der Seite einer Straße eingeparkt
wird) unterstützt,
oder kann für
ein System zum Führen
einer Vorwärtsbewegung
eines Fahrzeugs, das für
das Parkhilfssystem geeignet ist, angewendet werden. Ferner kann
die Anzeigevorrichtung 1 zum Darstellen der Umgebung des
Fahrzeugs auf andere Einrichtungen außer dem Parkhilfssystem angewendet
werden. Gemäß der Ausführungsform
beinhaltet die Umgebung des Fahrzeugs hinter dem Fahrzeug, vor dem
Fahrzeug und seitlich des Fahrzeugs. Das Bild der Umgebung des Fahrzeugs
ist nicht auf das durch die Kamera 17 zum Erfassen des
Bilds von hinter dem Fahrzeug erfasste Bild beschränkt, wie
es in der Ausführungsform
gezeigt ist, und es können
Bilder sein, die durch eine Frontkamera oder eine Seitenkamera erfasst
werden. Auch ist die Konfiguration der Anzeigevorrichtung nicht
auf die oben beschriebene Konfiguration begrenzt.