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DE102007052264A1 - Spindel-Motor mit verringerter Geräuschemission - Google Patents

Spindel-Motor mit verringerter Geräuschemission Download PDF

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DE102007052264A1
DE102007052264A1 DE200710052264 DE102007052264A DE102007052264A1 DE 102007052264 A1 DE102007052264 A1 DE 102007052264A1 DE 200710052264 DE200710052264 DE 200710052264 DE 102007052264 A DE102007052264 A DE 102007052264A DE 102007052264 A1 DE102007052264 A1 DE 102007052264A1
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Martin Dr. Bauer
Guido Schmid
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Minebea Co Ltd
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Abstract

Spindel-Motor für Festplattenspeicher-Antriebe, Lüfter und dgl., bestehend aus einer Basisplatte, auf der ein Stator angeordnet ist, dem gegenüberliegend eine umlaufende Nabe angeordnet ist, auf deren Innenseite am Umfang verteilt angeordnete Permanentmagnete angeordnet sind, wobei die Nabe drehfest mit einer Welle verbunden ist, die in Lagern gegenüber einer Lagerbuchse abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle im Nabenkopf der Nabe drehfest aufgenommen ist und dass sich zwischen dem Nabenkopf und den radial auswärts sich an den Nabenkopf anschließenden Bereichen der Nabe mindestens ein querschnittsgeschwächter Umfangsbereich anschließt, der den radial außen liegenden Teil der Nabe gegenüber dem Nabenkopf biegbar ausbildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Spindel-Motor mit verringerter Geräuschemission nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Spindel-Motoren der eingangs genannten Art werden auf den verschiedensten Gebieten angewendet. Es handelt sich um Miniaturmotoren für Festplattenantriebe, für Lüfter und dergleichen. Bei derartigen Miniatur-Motoren wird es bevorzugt, wenn die Lageranordnung aus Fluid-Lagern besteht und im Übrigen der Motor aus einer Basisplatte besteht, auf der eine feststehende Lagerbuchse angeordnet ist, welche eine zentrale Mittenausnehmung für eine darin drehbar gelagerte Welle ausbildet.
  • Die Welle ist drehfest über einen Presssitz im oberen Kopfbereich mit einer umlaufenden Nabe verbunden, und die Nabe bildet hierbei im Bereich des Nabenkopfes eine Aufspannfläche für die Aufnahme einer Klemmeinrichtung zur Halterung der Speicherplatten. Die seitlichen Bereiche der umlaufenden Nabe sind hierbei durch einen Nabenteil gebildet, der in seinen vertikalen Anlageflächen den Aufnahmeraum für die Plattenspeicher bildet.
  • An der Buchse bzw. der Basisplatte ist ferner ein ortsfester Stator mit zugeordneten Wicklungen angeordnet, der über ein Rotormagnet und einem magnetischen Rückschluss mit der Nabe zusammenwirkt und diese drehend antreibt.
  • Es hat sich herausgestellt, dass bei diesen Motoren eine unangenehme Geräuschentwicklung dadurch entsteht, dass sich die Basisplatte aufgrund der magnetischen Kräfte, die vom Stator auf die Basisplatte eingetragen werden, periodisch verwindet, und diese Verwindungserscheinungen führen zu unerwünschten Schallabstrahlungen. Bisher ist es nicht bekannt, solche Schallabstrahlungen wirksam zu unterdrücken.
  • Aufgrund der Verwindungskräfte wird der Stator in unerwünschter Weise in axialer Richtung nach oben gehoben und auch angekippt, und diese Kippschwingungen übertragen sich auf die umlaufende Nabe. Macht man die Nabe steif, führen diese Verwindungskräfte zu einer zusätzlichen Verwindung der Basisplatte, was mit den beschriebenen, unerwünschten Geräuschen verbunden ist.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Spindel-Motor mit verringerten Geräuschemissionen auszubilden.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass die Nabe in ihrem oberen Bereich, d. h. im Bereich zwischen dem Nabenkopf, d. h. dem Verbindungsbereich der Nabe mit der Welle und dem für die Aufnahme der Speicherplatten sowie des Rotormagneten vorgesehenen Nabenteil gezielt querschnittsgeschwächt ist, um dort biegbar ausgebildet zu sein.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird ein flexibler Bereich zwischen dem Nabenkopf und den sich daran anschließenden radial auswärts gerichteten Teilen der Nabe vorgesehen. Eine solche Querschnittsschwächung kann durch verschiedenartige Maßnahmen erfolgen. In einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann die Nabe von innen her ausgehöhlt werden, d. h. eine umlaufende (oder auch nur stückweise umlaufende) Ringnut tragen, welchen diesen Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf, d. h. dem Verbindungsbereich der Nabe mit der Welle und den radial außen liegenden Teilen gezielt schwächt.
  • In einer anderen Ausgestaltung kann es jedoch vorgesehen sein, dass die Nabe von außen her mit einer gezielten Querschnittsschwächung (Ringnut, die nach außen gerichtet ist) geschwächt wird.
  • Es ist relativ gleichgültig, ob der Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf und den sich radial daran anschließenden äußeren Nabenteilen von außen oder innen durch eine Ringnut oder durch eine andere Profilform geschwächt wird. Wichtig ist, dass die Querschnittsschwächung lediglich diesen Übergangsbereich betrifft.
  • Die Querschnittsschwächung soll so gestaltet sein, dass nicht der Halt des Presssitzes zwischen dem Kopf der Welle und dem zugeordneten Nabenbereich im Bereich des Nabenkopfes verändert wird. Dieser Presssitz soll auf keinen Fall geschwächt werden und deshalb wird darauf geachtet, dass die Querschnittsschwächung nur in diesem Übergangsbereich stattfindet.
  • Statt einer rechteckförmigen Ringnut können auch andere querschnittsschwächenden Aushöhlungen oder Nuten, die von außen oder von innen in die Nabe angebracht werden, vorgesehen werden. Solche querschnittsschwächenden Nuten können eine beliebige Profilform haben, wie z. B. eine Ovalform, eine Ellipsenform, eine Halbrundform oder dergleichen mehr.
  • Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass umlaufende querschnittsschwächende Profile im Innen- oder Außenbereich des Nabenkopfes in Richtung auf den radial auswärtsgerichteten Bereich der Nabe angeordnet sind. Es ist auch möglich, diese querschnittsschwächenden Profile auch stückweise gleichmäßig verteilt am Umfang des Nabenkopfes anzuordnen, um so ebenfalls stückweise geschwächte Bereiche am Umfang des Nabenkopfes zu erreichen.
  • Solche stückweise vorhandenen Schwächungen können z. B. als Schlitze, als Bohrungen oder als sonstige Einschnitte vorgesehen werden. Solche Bohrungen sind bevorzugt als Sackbohrungen ausgebildet, um nicht einen unerwünschten luftführenden Übergang von dem Außenbereich der Nabe in den Innenraum des Lagers zu schaffen. Selbstverständlich können auch derartige Durchgangsbohrungen angebracht werden, wenn dafür gesorgt ist, dass sie nachfolgend abgedichtet werden.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die querschnittsschwächenden Profile und Ausnehmungen mit einem zusätzlichen akustisch dämpfenden Material gefüllt sind. Ein solches akustisch dämpfendes Material ist z. B. ein hochdämpfendes Material, welches bevorzugt gießfähig ausgebildet ist.
  • Das dämpfende Material kann auch eingepresst werden. Das geräuschdämpfende Material, mit dem die querschnittsschwächenden Profilformen gefüllt sind, muss demzufolge auch an den Verformungswegen des Profils der Nabe in diesem Bereich teilnehmen. Nur dadurch entsteht ein hochwirksamer Dämpfungseffekt.
  • Solche Dämpfungsmaterialien werden unter dem Markennamen „Sonoston" oder „Maxidamp" vertrieben. Das Prinzip der Erfindung besteht deshalb darin, dass zur Verringerung der Abstrahlung von unerwünschten Geräuschemissionen die Nabe im Bereich der Stufe zwischen dem Nabenkopf und den radial außen liegenden Teilen (Oberseite der Nabe) entweder auf der Nabenoberseite oder auf der Nabenunterseite gezielt geschwächt wird und dass dieser Biegebereich bedämpft ist.
  • Beim Drehantrieb der Nabe durch die in Umfangsrichtung wirkende magnetische Kraft, die zwischen dem Stator und der Nabe erzeugt wird, kommt es auch zu unerwünschten Inhomogenitäten des magnetischen Flusses.
  • Diese Inhomogenitäten sind bedingt durch unterschiedliche Spulentwicklungen, durch unterschiedliche Materialien in den Magneten und dergleichen, die zu Verzerrungskräften oder zu Verkantungskräften auf die Nabe führen. Die Nabe und der Stator werden in unkontrollierter Weise durch diese Inhomogenitäten verzogen und während der Umdrehung verworfen, was zu den besagten unerwünschten Schallemissionen führt.
  • Wenn erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass der Übertragungsbereich, auf den die Drehantriebskraft übertragen wird (der radiale äußere Teil der Nabe) schwingungstechnisch von dem (starr gehaltenen) Nabenkopf entkoppelt wird, wird eine wirksame Geräuschdämpfung erreicht. Wenn z. B. ein Fehler auf die Nabe in axialer Richtung wirkt, versucht der Stator den Magneten auf der umlaufenden Nabe anzuziehen und es kommt hierbei zu einer Verwindung der Grundplatte. Gleichzeitig verwindet sich auch der radial äußere Teil der Nabe. Die Verwindung geschieht so lange, bis sich die Kräfte wieder ausgleichen.
  • Wenn man nun gezielt den Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf und den radial außen liegenden Teilen der umlaufenden Nabe flexibel gestaltet, sorgt man dafür, dass sich vorwiegend der radial außen liegende Teil der Nabe gegenüber dem inneren Teil verformt und nicht mehr der Stator gegenüber der Basisplatte und damit auch nicht mehr die Basisplatte selbst. Damit wird eine wesentliche Geräuschverminderung erreicht, denn die Verwindung der Basisplatte gegenüber dem Stator, die zu den eigentlichen Geräuschen führte, ist damit relativ fester und damit verwindungssteifer ausgestaltet, was die Geräuschemissionen in wirksamer Weise vermindert.
  • Zwar wird sich der Stator selbst nicht nennenswert verwinden, jedoch die Bereiche um den Stator herum, die eine feste Verbindung mit der Basisplatte haben.
  • Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
  • Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einem Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
  • Es zeigen:
  • 1: ein Halbschnitt durch einen Motor in seinem oberen Bereich mit einer ersten Querschnittsschwächung
  • 2: der gleiche Halbschnitt wie 1 mit einer zweiten Querschnittsschwächung
  • 3: ein vollständiger Spindelmotor mit einer Querschnittsschwächung gemäß 2 der Erfindung
  • 4: ein Vergleich der Schallemission von ungedämpften Naben mit der Schallemission von gedämpften Naben mit einem Spindelmotor nach 3 mitsamt Festplatten
  • In den 1 bis 3 ist ein Spindel-Motor allgemeiner Art dargestellt, der im Wesentlichen aus einer Basisplatte 24 besteht, auf der ein Stator mit Statorwicklungen 3 und einem zugeordneten Stator-Blechpaket 21 befestigt ist. Die magnetische Kraft, die von dem Stator-Blechpaket erzeugt wird, wird über einen Luftspalt auf eine Anzahl von Magneten 22 geleitet. Die Magnete 22 sind als Ring ausgebildet und in dessen Außenbereich ist ein Joch 23 als magnetischer Kurzschluss vorhanden.
  • Somit wird die magnetische Kraft auf den vertikalen Teil der Nabe 10 übertragen, nämlich auf den Nabenteil 16, der in seinen vertikalen Bereichen zur Aufnahme der Speicherplatten ausgebildet ist.
  • Der Nabenteil 16 weist am Umfang verteilt angeordnete Gewindebohrungen 14 auf, die zur Festspannung einer Klemmeinrichtung vorgesehen sind. Die Klemmeinrichtung wird mit nicht näher dargestellten Schrauben in den Gewindebohrungen 14 festgespannt, legt sich hierbei auf der Spannfläche 15 fest und ist dort zentriert.
  • Wichtig ist nun, dass dieser radial außen liegende Nabenteil 16 durch eine zugeordnete Stufe in einen Nabenkopf 12 übergeht und dass im Bereich des Nabenkopfes eine zentrale Ausnehmung für eine Welle 13 angeordnet ist, deren Kopf dort im Bereich eines Presssitzes 7 gehalten ist.
  • Die Welle 13 weist im Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf und in Richtung auf das darunter sich anschließende Radiallager 5 einen radialen Einstich 8 verringerten Durchmessers auf, der mit einem Ölstopplack versehen ist.
  • Damit wird verhindert, dass über den Einstich 8 die in der Kapillardichtung 9 befindliche Lagerflüssigkeit unerwünscht austritt.
  • Im Bereich eines Lagerspaltes 4 zwischen der Innenseite 1 der Lagerbuchse 2 und der Welle 13 ist ein Radiallager 5 ausgebildet. Das Radiallager 5 ist asymmetrisch gemäß 3 ausgebildet und besteht aus einem oberen Radiallager 5 und einem darunter angeordneten zweiten Radiallager. Die beiden Radiallagerstrukturen 6 sind hierbei unterschiedlich ausgebildet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die besondere Ausbildung und Anzahl der Radiallager und auf die Anzahl und Anordnung von vorhandenen Axiallagern gerichtet. Es können beliebig viele Radiallager und Axiallager vorhanden sein, und im gezeigten Ausführungsbeispiel ist hierbei ein oberes und ein unteres Axiallager 28 im Bereich einer Druckplatte 32 angeordnet.
  • Der am Nabenkopf 12 ausgebildete Aufnahmeraum 11 dient zur Aufnahme der Spanneinrichtung, wie vorstehend erwähnt wurde.
  • Wichtig ist, dass der Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf 12 der Nabe 10 und dem radial außen liegenden Nabenteil 16 querschnittsgeschwächt und damit leichter biegbar (Pfeilrichtung 27 und in Gegenrichtung) ausgebildet ist.
  • Zu diesem Zweck zeigt das Ausführungsbeispiel nach 1 eine schräg von innen in etwa radial nach außen verlaufende Ringnut, die etwa oval ausgebildet ist und die eine Schwächungsausnehmung 18' ausbildet.
  • In einer anderen Ausführungsform – die in 2 dargestellt ist – ist die Innenwandung 19 der Nabe axial nach oben verlängert ist und setzt sich dort in die etwa als rechteckiger Einstich ausgebildete Schwächungsausnehmung 18 fort. Dies ist fertigungstechnisch besonders einfach zu bewerkstelligen.
  • Wichtig bei beiden Ausführungsformen der 1 und 2 ist, dass ein querschnittsgeschwächter Übergangsbereich 17, 17' geschaffen wird, der dem radial außen liegenden Nabenteil 16 eine Flexibilität gegenüber dem Nabenkopf 12 zuordnet. Wenn beispielsweise der Stator mit seiner Statorwicklung 3 eine Kraftkomponente in Pfeilrichtung 26 zusammen mit der Basisplatte 24 nach unten entfaltet, entsteht hierbei über den Luftspalt eine entsprechende Gegenkraft in Pfeilrichtung 27 auf den radial außen liegenden Nabenteil 16 der Nabe 10.
  • Wenn man nun den Übergangsbereich zwischen dem Nabenteil 16 und dem Nabenkopf 12 leicht biegbar ausbildet, indem man diesen Übergangsbereich 17, 17' mit einer Schwächungsausnehmung 18, 18' versieht, wird damit dem Nabenteil 16 eine verbesserte Biegbarkeit gegenüber den übrigen Teilen der Nabe verliehen. Damit wird eine Geräuschübertragung von Schwingungen auf den Nabenkopf und damit auf die Welle 13 und somit auch auf die Lager abgeschwächt. Eine Bedämpfung dieses Biegebereiches führt zu einer noch verbesserten Unterdrückung der Schwingungsübertragung. Demzufolge ist die Bedämpfung nicht unbedingt zur Erreichung des Erfindungszweckes erforderlich, führt aber zu einer verbesserten Unterdrückung.
  • Damit ist der Schwingungs-Übertragungsweg in Richtung auf die Basisplatte 24 entscheidend geschwächt, so dass Schwingungen wirksam unterdrückt werden.
  • 4 zeigt Messergebnisse als Vergleich der Geräuschemission von Motoren nach dem Stand der Technik und der Erfindung. Im Bereich 29 sind hierbei die Geräuschemissionen von Motoren nach dem Stand der Technik dargestellt, während im Bereich 30 insgesamt 5 unterschiedliche Motoren mit der neuen Geräuschdämpfung angegeben sind.
  • Auf der Ordinate ist der Schalldruck im Quadrat der Schallabstrahlung bezogen auf die Mitte des Plattenspeichers aufgezeichnet, während auf der Abszisse die verschiedenen Typen der untersuchten Motoren aufgezeichnet sind.
  • Man erkennt ohne weiteres, dass der Schalldruck im Quadrat der im Bereich 30 angeordneten, schwingungsgedämpften Motoren um ein Vielfaches unter dem Schalldruck im Quadrat der ungedämpften Motoren im Bereich 29 liegt.
  • Damit ist die Wirksamkeit der vorliegenden Erfindung bewiesen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass die Welle 12 im Presssitz 7 in die zentrale Ausnehmung der Nabe 10 eingepresst ist. Es sind auch Konstruktionen vorgesehen, die eine einstückige Ausbildung zwischen Nabe und Welle vorsehen. Dies hat jedoch mit der Erfindung nichts zu tun, denn die Erfindung bezieht sich darauf, dass der Übergangsbereich zwischen dem Nabenkopf und dem radial sich außen anschließenden Nabenteil querschnittsgeschwächt ausgebildet ist.
  • Eine zu starke Schwächung des Querschnittes in diesem Bereich ist jedoch nicht erwünscht, weil dann möglicherweise die Schwingungen des Nabenteils 16 zu unerwünschten Schwingungen des Plattenspeichers führen.
  • 1
    Innenseite (Lagerbuchse)
    2
    Lagerbuchse (fest)
    3
    Statorwicklung
    4
    Lagerspalt
    5
    Radiallager
    6
    Lagerstruktur
    7
    Presssitz
    8
    Einstich
    9
    Kapillardichtung
    10
    Nabe
    11
    Aufnahmeraum
    12
    Nabenkopf
    13
    Welle
    14
    Gewindebohrung
    15
    Spannfläche
    16
    Nabenteil (Diskaufnahme)
    17
    Übergangsbereich 17'
    18
    Schwächungsausnehmung 18'
    19
    Innenwandung (Teil 16)
    20
    Gegenplatte
    21
    Stator-Blechpaket
    22
    Magnet
    23
    Joch
    24
    Basisplatte
    25
    26
    Pfeilrichtung
    27
    Pfeilrichtung
    28
    Axiallager
    29
    Bereich (Typen ungedämpft)
    30
    Bereich (Typen gedämpft)
    31
    32
    Druckplatte

Claims (8)

  1. Spindel-Motor für Festplattenspeicher-Antriebe, Lüfter und dergleichen, bestehend aus einer Basisplatte (24), auf der ein Stator (3, 21) angeordnet ist, dem gegenüberliegend eine umlaufende Nabe (10) angeordnet ist, auf deren Innenseite am Umfang verteilt angeordnete Permanentmagnete (22) angeordnet sind, wobei die Nabe (10) drehfest mit einer Welle (13) verbunden ist, die in Lagern (5, 6, 28) gegenüber einer Lagerbuchse (2) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (13) im Nabenkopf (12) der Nabe (10) drehfest aufgenommen ist und dass sich zwischen dem Nabenkopf (12) und den radial auswärts sich an den Nabenkopf (12) anschließenden Bereichen (16) der Nabe (10) mindestens ein querschnittsgeschwächter Umfangsbereich (17) anschließt, der den radial außen liegenden Teil der Nabe (10) gegenüber dem Nabenkopf (12) biegbar ausbildet.
  2. Spindelmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegbarkeit des querschnittsgeschwächten Bereiches (17) bedämpft ist.
  3. Spindelmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsschwächung in dem Übergangsbereich (17) zwischen dem Nabenkopf (12) und den radial außen liegenden Bereichen (16) aus einer umlaufenden oder auch nur stückweise umlaufenden Schwächungsausnehmung (18, 18') besteht.
  4. Spindelmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsausnehmung (18, 18') als Ringnut ausgebildet ist.
  5. Spindelmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsausnehmung (18, 18') aus einzelnen, einen gegenseitigen Abstand einnehmenden Bohrungen besteht.
  6. Spindelmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsausnehmung (18, 18') an der Innenseite der Nabe (10) angeordnet ist.
  7. Spindelmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsausnehmung (18, 18') an der Außenseite der Nabe (10) angeordnet ist.
  8. Spindelmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der radial äußere Teil (16) der Nabe schwingungstechnisch von dem starr gehaltenen Nabenkopf (12) entkoppelt ist.
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