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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Abdichttechnik für einen
Brennstoffzellenstapel und insbesondere eine Abdichttechnik für einen
Brennstoffzellenstapel, die das Umlegen der Ränder der Bipolarplatten zwischen
den Brennstoffzellen umfasst.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Wasserstoff
ist ein sehr interessanter Brennstoff, da er sauber ist und zum
effizienten Erzeugen von elektrischem Strom in einer Brennstoffzelle
verwendet werden kann. Eine Wasserstoff-Brennstoffzelle ist eine
elektrochemische Vorrichtung, die eine Anode und eine Kathode mit
einem Elektrolyt dazwischen umfasst. Die Anode erhält Wasserstoffgas
und die Kathode erhält
Sauerstoff oder Luft. Das Wasserstoffgas wird in der Anode aufgespaltet,
um freie Wasserstoffprotonen und -elektronen zu erzeugen. Die Wasserstoffprotonen
bewegen sich durch den Elektrolyt zur Kathode Die Wasserstoffprotonen
reagieren mit dem Sauerstoff und den Elektronen in der Kathode,
um Wasser zu erzeugen. Die Elektronen von der Anode können nicht
den Elektrolyt passieren und werden daher zum Erbringen von Arbeit
durch eine Last geleitet, bevor sie zur Kathode zurückgeschickt
werden.
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Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellen
(PEMFC, vom engl. Proton Exchange Membrane Fuel Cells) sind eine
gängige
Brennstoffzelle für Fahrzeuge.
Die PEMFC umfasst im Allgemeinen eine Protonen leitende Festpolymerelektrolytmembran,
beispielsweise eine Perfluorsulfonsäure-Membran. Die Anode und Kathode umfassen
herkömmlicherweise
fein getrennte katalytische Partikel, für gewöhnlich Platin (Pt), die von
Kohlenstoffpartikeln getragen werden und mit einem Ionomer gemischt
sind. Die katalytische Mischung ist auf gegenüberliegenden Seiten der Membran
aufgebracht. Die Kombination aus der katalytischen Mischung der
Anode, der katalytischen Mischung der Kathode und der Membran bildet
eine Membranelektrodeneinheit (MEA, vom engl. Membrane Electrode
Assembly). MEAs sind in der Herstellung verhältnismäßig teuer und erfordern für effektiven
Betrieb bestimmte Bedingungen.
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In
einem Brennstoffzellenstapel werden zum Erzeugen der Sollleistung
herkömmlicherweise
mehrere Brennstoffzellen kombiniert. Zum Beispiel kann ein typischer
Brennstoffzellenstapel für
ein Fahrzeug zweihundert oder mehr gestapelte Brennstoffzellen aufweisen.
Der Brennstoffzellenstapel erhält
ein Kathodeneingangsgas, herkömmlicherweise
einen mittels eines Verdichters durch den Stapel getriebenen Luftstrom.
Von dem Stapel wird nicht der gesamte Sauerstoff verbraucht, und
ein Teil der Luft wird als Kathodenabgas ausgestoßen, das
Wasser als Stapelnebenprodukt enthalten kann. Der Brennstoffzellenstapel
erhält
auch ein Anoden-Wasserstoffeingangsgas, das in die Anodenseite des
Stapels strömt.
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Der
Brennstoffzellenstapel enthält
eine Reihe von Bipolarplatten, die zwischen den mehreren MEAs in
dem Stapel positioniert sind, wobei die Bipolarplatten und die MEAs
zwischen zwei Endplatten positioniert sind. Die Bipolarplatten umfassen
eine Anodenseite und eine Kathodenseite für angrenzende Brennstoffzellen
im Stapel. An der Anodenseite der Bipo larplatten sind Anodengasströmungskanäle vorgesehen,
die das Reaktionsgas der Anode zu der jeweiligen MEA strömen lassen.
Kathodengasströmungskanäle sind
an der Kathodenseite der Bipolarplatten vorgesehen, die das Kathodenreaktionsgas zu
der jeweiligen MEA strömen
lassen. Eine Endplatte umfasst Anodengasströmungskanäle, und die andere Endplatte
umfasst Kathodengasströmungskanäle. Die
Bipolarplatten und Endplatten bestehen aus einem leitenden Werkstoff,
beispielsweise Edelstahl, oder einem leitenden Verbundstoff. Die
Endplatten leiten den durch die Brennstoffzellen erzeugten elektrischen
Strom aus dem Stapel heraus. Die Bipolarplatten umfassen ebenfalls
Strömungskanäle, durch die
ein Kühlfluid
strömt.
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Auf
dem Gebiet sind verschiedene Verfahren zum Herstellen der Bipolarplatten
bekannt. Bei einer Auslegung bestehen die Bipolarplatten aus einem Verbundwerkstoff,
beispielsweise Graphit, wobei zwei Plattenhälften getrennt geformt und
dann zusammengeklebt werden, so dass an einer Seite einer der Plattenhälften Anodenströmungskanäle vorgesehen
werden, an einer gegenüberliegenden
Seite der anderen Plattenhälfte
Kathodenströmungskanäle vorgesehen
werden und zwischen den Plattenhälften Kühlfluidströmungskanäle vorgesehen
werden. Bei einer anderen Auslegung werden zwei getrennte Plattenhälfte gestanzt
und dann miteinander verschweißt,
so dass an einer Seite einer der Plattenhälften Anodenströmungskanäle vorgesehen
werden, an einer gegenüberliegenden
Seite der anderen Plattenhälfte
Kathodenströmungskanäle vorgesehen werden
und zwischen den Plattenhälften
Kühlfluidströmungskanäle vorgesehen
werden.
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Wie
auf dem Gebiet bekannt ist, müssen
die Membranen in einer Brennstoffzelle eine gewisse relative Luftfeuchtigkeit
aufweisen, damit der Innenwiderstand über der Membran zum effektiven
Leiten von Protonen niedrig genug ist. Während des Betriebs der Brennstoffzelle
können
Feuchtigkeit von den MEAs und externe Befeuchtung in die Anoden- und
Kathodenströmungskanäle eindringen.
Bei niedrigen Zellenleistungsforderungen, herkömmlicherweise unter 0,2 A/cm2, kann sich das Wasser in den Strömungskanälen sammeln,
da die Strömungsgeschwindigkeit
des Reaktionsgases zu gering ist, um das Wasser aus den Kanälen heraus
zu drücken. Wenn
sich das Wasser sammelt, bildet es Tropfen, die sich aufgrund der
verhältnismäßig hydrophoben Natur
des Plattenmaterials weiter ausdehnen. Die Tropfen bilden sich in
den Strömungskanälen im Wesentlichen
senkrecht zur Strömung
des Reaktionsgases. Wenn die Größe der Tropfen
zunimmt, wird der Strömungskanal
verschlossen, und das Reaktionsgas wird zu anderen Strömungskanälen umgeleitet, da
die Kanäle
zwischen gemeinsamen Ansaug- und Abgaskrümmern parallel sind. Da das
Reaktionsgas nicht durch einen Kanal strömen kann, der durch Wasser
abgesperrt ist, kann das Reaktionsgas nicht das Wasser aus dem Kanal
heraus drücken.
Diejenigen Bereiche der Membran, die infolge des Absperrens des
Kanals kein Reaktionsgas erhalten, erzeugen keinen elektrischen
Strom, was somit zu einer nicht homogenen Verteilung elektrischen
Stroms führt
und den Gesamtwirkungsgrad der Brennstoffzelle mindert. Wenn immer
mehr Strömungskanäle durch
Wasser versperrt werden, wird der von der Brennstoffzelle erzeugte
elektrische Strom weniger, wobei ein Spannungspotential der Zelle
unter 200 mV als Zellenausfall betrachtet wird. Da die Brennstoffzellen
elektrisch in Reihe geschaltet sind, fällt eventuell der gesamte Brennstoffzellenstapel
aus, wenn eine der Brennstoffzellen ausfällt.
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Ein
Brennstoffzellenstapel umfasst herkömmlicherweise eine Dichtung,
die sich um den aktiven Bereich der Brennstoffzellen zwischen den
Stapel-Verteilerrohren
und dem aktiven Bereich für
jede Brennstoffzelle erstreckt, um ein Austreten von Gas aus dem
Stapel zu verhindern. Um daher den Kathodenstrom, den Anodenstrom
und den Kühlfluidstrom von
dem jeweiligen Eingangssammelrohr in den aktiven Bereich der Brennstoffzelle
zu erhalten, ist es daher erforderlich, dass sich die Strömungskanäle durch
den Dichtungsbereich erstrecken, ohne die Unversehrtheit der Dichtung
zu beeinträchtigen.
Herkömmlicherweise
sind Löcher
oder Tunnel durch die Bipolarplatte um die Dichtungen vorgesehen,
was eine Biegung der Strömungskanäle erfordert,
damit sie sich mit den Strömungskanälen in dem
aktiven Bereich ausrichten. Diese Biegung der Kathoden- und Anodenströmungskanäle sah einen
Bereich vor, in dem sich Wasser sammeln und Wasser zurückgehalten
werden konnte, was den Strömungskanal
zu verschließen
und die Strömung
von Reaktionsgas dorthin zu verringern pflegte. Daher ist ein besseres Verfahren
zum Durchströmen
des Dichtungsbereichs des Brennstoffzellenstapels erforderlich.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß der Lehre
der vorliegenden Erfindung wird eine Technik zum Abdichten der Ränder von
Brennstoffzellen in einem Brennstoffzellenstapel offenbart, das
das Umlegen des Rands von Bipolarplatten einsetzt. In einer Ausführungsform
umfassen die Bipolarplatten eine anodenseitige Unipolarplatte und
eine kathodenseitige Unipolarplatte, wobei die anodenseitige Unipolarplatte
Anodenströmungskanäle ausbildet
und die kathodenseitige Unipolarplatte Kathodenströmungskanäle ausbildet.
Zwischen den Unipolarplatten sind Kühlfluidströmungskanäle vorgesehen. Abhängig davon,
ob sich die Dichtung an eines Rands des aktiven Bereichs der Brennstoffzelle oder
zwischen einem Reaktionsgassammelrohr oder einem Kühlfluidsammelrohr
und dem aktiven Bereich der Brennstoffzelle befindet, können verschiedene Auslegungen
zum Umlegen des Rands der Unipolarplatten genutzt werden, um die
Dichtung vorzusehen. Bei einer Auslegung werden beide Unipolarplatten-Ränder umgelegt.
Bei einer anderen Auslegung wird nur eine der Unipolarplatten umgelegt.
Ferner kann eine der Unipolarplatten in einer Ausgestaltung mit
doppelter Umlegung umgelegt werden. Ferner können die Umlegungen vorgesehen
werden, um einen Tunnel zwischen einem Sammelrohr und Strömungskanälen in dem
aktiven Bereich aufzunehmen. In einer anderen Ausführungsform
ist die Bipolarplatte eine einzelne Platte, die keine Kühlfluidströmungskanäle umfasst.
Für den
umgelegten Rand der einplattigen Bipolarplatte können in gleicher oder ähnlicher
Weise verschiedene Auslegungen vorgesehen werden.
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Weitere
Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung
und den beigefügten
Ansprüchen
in Verbindung mit den Begleitzeichnungen hervor.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel nach einer anderen
erfindungsgemäßen Ausführungsform,
der gestanzte Bipolarplatten mit Dichtungen mit umgelegten Rändern umfasst;
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2 ist
eine Draufsicht auf eine Kathodenplatte für den in 1 gezeigten
Brennstoffzellenstapel;
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3 ist
eine Draufsicht auf eine Anodenplatte für den in 1 gezeigten
Brennstoffzellenstapel;
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4(a)–4(d) sind Draufsichten auf eine Bipolarplatte
für den
in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel, die ein erfindungsgemäßes Verfahren
zum Umlegen der Ränder
der Platte zum Vorsehen einer Dichtung für eine gewellte Platte zeigen;
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5 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform in
dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel durch die Linie
5-5, wobei sowohl die Anoden- als auch die Kathodenplatte umgelegte
Ränder
aufweisen,
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6 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 5-5, wobei die Anodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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7 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 5-5, wobei sowohl die Anodenströmungsplatte als auch die Kathodenströmungsplatte
umgelegte Ränder
aufweisen und wobei die Kathodenplatte eine zweite Umlegung und
einen verlängerten
Abschnitt umfasst;
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8 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform in
dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel durch die Linie
8-8, wobei sowohl die Anoden- als auch die Kathodenströmungsplatte
umgelegte Ränder
aufweisen;
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9 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform in
dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel durch die Linie
9-9, wobei sowohl die Anoden- als auch die Kathodenströmungsplatte
einen umgelegten Rand aufweisen;
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10 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 10-10, wobei sowohl die Anoden- als auch die Kathodenströmungsplatte
umgelegte Ränder
aufweisen;
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11 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 8-8, wobei die Kathodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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12 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 9-9, wobei die Anodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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13 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 10-10, wobei die Anodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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14 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
für eine
gewellte Kathode nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 8-8, wobei die Kathodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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15 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
für eine
gewellte Kathode nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 9-9, wobei die Anodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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16 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
für eine
gewellte Kathode nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 1 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 10-10, wobei die Anodenströmungsplatte einen umgelegten
Rand aufweist;
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17 ist
eine freigebrochene Draufsicht auf einen Teil des in 1 gezeigten
Brennstoffzellenstapels nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
die eine Ecke zwischen einem Kathodensammelrohr und einem Kühlfluidsammelrohr abbildet;
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18 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 17 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 18-18, wobei die Anoden- und Kathodenströmungsplatte
einen umgelegten Rand aufweisen;
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19 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und der umgebenden Brennstoffzellenstruktur
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
in dem in 17 gezeigten Brennstoffzellenstapel
durch die Linie 18-18, wobei die Anoden- und Kathodenströmungsplatte
einen umgelegten Rand aufweisen;
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20 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel, der eine Auslegung
mit einzelner Bipolarplatte nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
nutzt;
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21 ist
eine Draufsicht auf einen Teil des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels, die eine Kathoden- und Anoden-Gasströmungsfeldanordnung
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung zeigt;
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22 ist
eine Draufsicht auf einen Teil des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels, die eine Kathoden- und Anoden-Gasströmungsfeldanordnung
mit beseitigen Beeinträchtigungen
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
zeigt;
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23 ist
eine Draufsicht auf einen Teil des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels, die eine Kathoden- und Anoden- Gasströmungsfeldanordnung
mit Stegen nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform zeigt;
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24 ist
eine Draufsicht auf einen Teil des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels, die eine Kathoden- und Anoden-Gasströmungsfeldanordnung
mit willkürlicher
Verzweigung nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform zeigt;
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25 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 25-25 mit gefüllten Diffusionsmediumschichten
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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26 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 25-25 mit zwei Dichtungen
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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27 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 25-25 mit einem umgelegten Rand
und einer gefüllten
Diffusionsmediumschicht nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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28 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 25-25 mit einem um gelegten Rand
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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29 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 25-25 mit einem doppelt
umgelegten Rand nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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30 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 30-30 mit gefüllten Diffusionsmediumschichten
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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31 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 30-30 mit Beilagscheiben
und Dichtungen nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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32 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 30-30 mit einem umgelegten Rand
und einer gefüllten
Diffusionsmediumschicht nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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33 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 33-33 mit einem um gelegten Rand
und einer gefüllten
Diffusionsmediumschicht nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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34 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 30-30 mit einem umgelegten Rand
und Beilagscheiben nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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35 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 33-33 mit einem umgelegten Rand
und Beilagscheiben nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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36 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 33-33 mit einem umgelegten Rand
und einer gefüllten
Diffusionsmediumschicht nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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37 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 33-33 mit einem umgelegten Rand
mit Löchern
und Beilagscheiben nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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38 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 30-30 mit einem um gelegten Rand
und einer dicken Beilagscheibe nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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39 ist
eine freigebrochene Draufsicht auf einen Teil des in 20 gezeigten
Brennstoffzellenstapels, die eine Ecke zwischen einem Kathodensammelrohr
und einem Anodensammelrohr zeigt, nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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40 ist
eine Querschnittansicht einer Bipolarplatte und einer umgebenden
Brennstoffzellenstruktur des in 39 gezeigten
Brennstoffzellenstapels durch die Linie 40-40 mit einem umgelegten Rand
und einer dicken Beilagscheibe nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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41 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel mit Wasserzerstäubung nach
einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
und
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42 ist
eine Querschnittansicht mehrerer Brennstoffzellen in dem in 41 gezeigten
Brennstoffzellenstapel mit gestaffelten Dichtungen und Einsätzen nach
einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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Eingehende Beschreibung der
Ausführungsformen
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Die
folgende Erläuterung
der Ausführungsformen
der Erfindung, die auf einen Brennstoffzellenstapel gerichtet sind,
der Bipolarplatten mit umgelegten Rändern zum Vorsehen einer Dichtung
aufweist, ist lediglich bei spielhafter Natur und soll in keiner Weise
die Erfindung oder Anwendungen oder Gebrauchsmöglichkeiten beschränken.
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1 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel 10 mit
einem aktiven Bereich 12 des Stapels. Der Brennstoffzellenstapel 10 enthält Bipolarplatten
mit anoden- und kathodenseitigen gestanzten Unipolarplatten. Um
den aktiven Bereich 12 ist eine geeignete Dichtung 14 vorgesehen
und kann erfindungsgemäß verschiedene
Ausgestaltungen annehmen, wie nachstehend näher beschrieben wird. Die Eckenabdeckungen 16 und 18 sind
an diagonalen Ecken des aktiven Bereichs 12 vorgesehen,
um eine Abdichtung an den Ecken des aktiven Bereichs 12 vorzusehen.
Kathodeneingangsluft strömt
zu einem Kathodeneingangssammelrohr 30 durch ein Rohr 32,
und ein Kathodenabgas wird von dem Stapel 10 durch ein
Kathodenabgassammelrohr 34 und ein Rohr 36 ausgestoßen. Wasserstoffgas
strömt
in ein Anodeneingangssammelrohr 38 durch ein Rohr 40,
und ein Anodenabgas wird von dem Stapel 10 durch ein Anodenabgassammelrohr 42 und
ein Rohr 44 ausgestoßen.
Das Kühlfluid
des Stapels gelangt durch ein Kühlfluideingangssammelrohr 46 von
einem Rohr 48 in den Stapel 10 und tritt durch
ein Kühlfluidausgangssammelrohr 50 von
einem Rohr 52 aus dem Stapel 10 aus. Die Sammelrohre 46 und 50 sind zur
Seite des Stapels 12 und der Stapelendplatten hin abgedichtet
und dichten die Ecken ab.
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Erfindungsgemäß weisen
die Ränder
der Unipolarplatten eine Auslegung mit umgelegtem Rand auf, um eine
elastische Reaktion zum Abdichten von Platte zu Membran und Platte
zu Platte zu erzeugen. Die Hauptmotivation bei diesem Konzept ist – wie bei
der dem Fachmann bekannten gestanzten Stoßnaht – die erhebliche Kosteneinsparung
durch Verzicht auf Elastomerdichtungen bei jeder Brennstoffzelle.
Die Auslegung mit umgelegtem Rand bietet durch den Verzicht auf
das Laserschweißen
und das Schlitzschneiden, die bei derzeitigen gestanzten Plattenauslegungen
erforderlich sind, eine zusätzliche
Kosteneinsparung. Diese Auslegung sieht gerade Durchgangstunnel
vor, die die Wassersteuerung und das Starten bei Gefriertemperatur
verbessern sollten, da das Sammeln von Wasser in den Tunneln bekannter
gestanzter Plattenauslegungen beobachtet wurde. Bei hydrophil behandelten
Tunneln muss die Beschichtung nicht innen aufgebracht werden, daher
ist diese Auslegung für
Beschichtungsprozesse von erreichbaren Flächen geeignet. Ein gerader Kathodenströmungsweg
kann eine Plattenausbildung durch Wellung ermöglichen, um feinere Abstufungen
und daher eine höhere
elektrische Stromdichte zu erreichen. Die Stapelung kann mit Zellen
erfolgen, die an der Kühlfluidschicht
gespalten sind, da die Uni-Platten nicht verbunden werden müssen. Dies
kann das Durchführen
des Stapelns in einer Nichtreinraumanlage ermöglichen, da die weiche Ware
(Membran und Diffusionsmedium) von den beiden Uni-Platten geschützt würde, wobei
die Platten in der baugruppenartigen Anordnung enthalten sind. Die
Auslegung mit umgelegtem Rand erfordert nicht die Verwendung von
externen Sammelrohren und Klebfüllstoffen
zum Verbinden der externen Sammelrohre mit den rauen Seiten des
Stapels 10. Externe Sammelrohre sollten die zum Herstellen
der Platten erforderliche Materialmenge senken und könnten das
Einbinden einer Wasserdampfübertragungseinheit
erleichtern.
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Durch
Umlegen der Ränder
der Platten wird an jeder Ecke des aktiven Bereichs 12 eine
Fuge gebildet. Diese Fugen erzeugen einen möglichen Leckweg, und die Richtung
des Umlegens bestimmt, welches Fluid, Reaktionsgas oder Kühlfluid
aus einer solchen Fuge entweichen könnte. Die Umlegungen erzeugen
auch einen Umgehungskanal um den aktiven Bereich 12, daher
ist bevorzugt, dass die Umlegungen das Kühlfluid enthalten. In die Umlegung könnte ein
Filmmaterial zum Reduzieren der Umgehung eingesetzt sein. Bei einer
Ausgestaltung bedecken die Kühlfluid sammelrohre 46 und 50 die
Ecken, um die Fugen abzudichten und ein Austreten von Kühlfluid
zu verhindern. Für
die Ecken ohne ein Sammelrohr werden die Abdeckungen 16 und 18 zum Verhindern
von Entweichen verwendet. Die oberen und unteren Oberflächen der
Platten sind zum Abdichten zur Membran oder Unterdichtung hin glatt, und
die Fuge zeigt sich nur dem Kühlfluid.
Zum Minimieren der Anzahl an Fugen können die Sammelrohre mit einer
rechteckigen Plattenanordnung ausgerichtet werden.
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Bei
den externen Sammelrohren 30, 34, 38, 42, 46 und 50 wird
erwartet, dass ein verhältnismäßig dicker
Auftrag von Dichtungsmittel oder Klebstoff, wie RTV, dort zum Abdichten
verwendet werden kann, wobei die Flansche der externen Sammelrohre
die verhältnismäßig unebenen
Außenflächen des
Stapels durchkreuzen. Die Flansche an den Kathodensammelrohren 30 und 34 sind
innen an den Seiten, um eine im Allgemeinen flache Abdichtfläche für die Kühlfluid-Sammelrohrflansche
und die Abdeckungen 16 und 18 zu erzeugen. Innenflansche
an allen Sammelrohren 30, 34, 38, 42, 46 und 60 können bevorzugt
sein, um die Sammelrohrfläche
pro Grundfläche zu
maximieren.
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Die
Auswahl von Sammelrohrposition und Seitenverhältnis der Platte beeinflussen
die Strömungsverteilung
und den Druckabfall. Die „Z"-Anordnung, bei der sich die Anoden-
und Kühlfluid-Sammelrohre 38, 42, 46 und 50 in
der gleichen Seite befinden, wie in 1 gezeigt
wird, hat, wie sich in CFD-Beurteilungen gezeigt hat, eine bessere
Verteilung von Kühlfluid
als eine Anordnung mit gleichgerichteter Strömung, wobei sich Anoden- und
Kühlfluid-Sammelrohre 38, 42, 46 und 50 an
gegenüberliegenden
Seiten befinden, da die Querströmungskanäle von Ende
zu Ende besser ausgewogen sind. Bei einer Anordnung mit verschachtelten
Plattenauslegung mit inhärent
höheren
Kühlfluiddruckabfällen des
aktiven Bereichs und nicht aktiven Zufuhrbereichen mit Spalten wäre die Kühlfluidverteilung
weniger empfindlich gegenüber
Zufuhrbereichkanalmustern. Zum Minimieren der Größe des nicht aktiven Zufuhrbereichs
könnten
die Anoden- und Kühlfluid-Strömungskanäle größere Verzweigungsverhältnisse aufweisen,
was Anoden- und Kühlfluid-Druckabfälle steigern
könnte.
Ein schmäleres
Platten-Seitenverhältnis
würde auch
den Anteil der Zufuhrregion verringern, würde aber alle Druckabfälle von
aktiven Bereichen steigern. Die Größen der Sammelrohre und Dichtungen
müssten
ebenfalls bei den Auslegungsbeurteilungen, die Stapelgröße und Druckabfall
prüfen,
berücksichtigt
werden.
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2 ist
eine Draufsicht auf eine kathodenseitige Unipolarplatte 60 nach
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
in einem nicht umgelegten Zustand für den Brennstoffzellenstapel 10,
die Stellen für
Umlegungen 62 an jedem Ende anzeigt. Eine Mikrodichtung 64 ist
um einen Umfang der Platte 60 ausgebildet. Die Kathodenströmungskanäle wären in einem
mittleren Bereich 66 verschachtelt, wobei die Zufuhrbereiche 68 und 70 an
jedem Ende vorgesehen sind.
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3 ist
eine Draufsicht auf eine anodenseitige Unipolarplatte 72 nach
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
in einem nicht umgelegten Zustand für den Brennstoffzellenstapel 10,
die Stellen für
umgelegte Ränder 74 an
jeder Seite zeigt. Eine Mikrodichtung 76 ist um den Rand
der Platte 72 ausgebildet. Die Anodenströmungskanäle 78 sind
an Enden der Platte 72 vorgesehen, und Kühlfluid-Tunnel 80 und 82 würden unter
der Platte 72 verlaufen.
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Die
geraden Kathodenströmungskanäle können das
Ausbilden der Platte durch Wellung ermöglichen, um feinere Abstufungen
und daher eine höhere elektrische
Stromdichte zu erreichen. In diesem Fall könnten keine Schlängelungen
verwendet werden, sondern eine sehr feine Abstufung, die Kanalspannen
können
kurz genug sein, um ein Zuschneiden der Diffusionsmediumschicht
zu verhindern, so dass Schlängelungen
nicht erforderlich sind. Dieses Ausbildungsverfahren würde auch
das gewellte Muster über
der nach unten umzulegenden Abdichtfläche erzeugen. Dieses Muster
könnte
bei Bedarf durch Verwenden von Rollen zunehmender Stufen aus diesem Bereich
entfernt werden. Das Umlegen des wieder glatten Plattenrands würde anschließend die
Randdichtung bilden.
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Ein
solcher Vorgang wird in 4(a)–4(d) veranschaulicht, die die erfindungsgemäßen Ausbildungsschritte
einer gewellten Platte zeigen. In 4(a) wird
insbesondere eine gewellte Unipolarplatte 90 mit geraden
Strömungskanälen 92 gezeigt, die
sich von Ende zu Ende der Platte 90 erstrecken. Die Wellung
wird dann von den Enden 94 der Platte 90 entfernt,
um eine glatte Endfläche
vorzusehen, so dass überschüssiges Material
wie in 4(b) gezeigt herausfließen kann.
Dann wird die Platte 92 zugeschnitten, wie in 4(c) gezeigt wird, um zum Vermeiden einer
wechselseitigen Störung
durch die Umlegungen eine angeschrägte geschnittene Ecke 96 vorzusehen.
Die Enden 94 werden dann nach unten umgelegt, um unter
den Tunnel eine Dichtung vorzusehen, wie in 4(d) gezeigt
wird.
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Die
Rohre 32, 36, 40, 44, 48, 52 werden
wie in herkömmlichen
Stapeln senkrecht zu den Zellen von dem „nassen" Ende gezeigt. Bei Verwendung von externen
Sammelrohren sind andere Installationsausrichtungen möglich. Es
könnte
eine Zufuhr- und Ablassausrichtung parallel zu den Zellen verwendet
werden. Eine solche parallele Ausgestaltung könnte die Fehlverteilung von
Strömungen
von Zelle zu Zelle minimieren, da die Ausrichtung des von proximal
zu distal verlaufenden Endes des Sammelrohrs, über dem Druckschwankungen auftreten
können,
entlang der Zelle und nicht quer über mehrere Zellen vorliegt.
Somit ist bei der parallelen Aus gestaltung das Auftreten von Fehlverteilungen
in einer Zelle wahrscheinlicher. Während eine gleichmäßige Strömung zu
allen Zellen und in jeder Zelle aufgrund der Reihenauslegung des
Stapels 10 erwünscht
ist, ist das Erreichen derselben Strömung zu allen Zellen kritischer.
Externe Sammelrohre würden
auch die Integration einer Wasserdampfübertragungseinheit erleichtern.
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Der
aktive Bereich 12 ist von einer Eingrenzung umgeben, die
aus Rändern
und Tunneln besteht. An den Rändern
muss zwischen einer Platte oder deren funktioneller Verlängerung
und der Membran oder deren funktioneller Verlängerung an beiden Seiten eine
Dichtung ausgebildet sein. An den Tunneln muss nur eine Seite der
Membran zur Platte abdichten, während
die andere Seite offen ist, um Reaktionsgas von dem jeweiligen Sammelrohr
zur erwünschten
Seite der Membran strömen
zu lassen. Zum Verwirklichen von Abdichtung muss eine glatte durchgehende
Oberfläche
an beiden Seiten vorgesehen werden. Diese Oberflächen müssen auch eine Druckbelastung
zum Abdichten tragen, während
sie ebenfalls Nachgiebigkeit zum Absorbieren von Dickenschwankungen
vorsehen. Man meint, dass umgelegte Plattenränder die erforderliche Dicke
in diesen Bereichen erreichen und die Abdichtnachgiebigkeit bieten.
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Es
könnten
Beilagscheiben zum Vorsehen einer glatten Fläche und Tragen von Dichtlasten über Tunneln
verwendet werden. Der Abschluss einer Beilagscheibe erzeugt aber
eine Stufe. Hat man eine durchgehende Beilagscheibe um den Umfang
des aktiven Bereichs 12, beseitigt dies die Stufe, erfordert aber
ein großes
zusätzliches
Teil. Diese Funktionalität
könnte
durch Verwenden einer dicken Unterdichtung verwirklicht werden.
Zum Verhindern eines Kontakts zwischen Ionomer und Platte können zwei
Unterdichtungen erforderlich sein, sofern nicht reduzierte Membrane
verwendet werden. Eine dieser Unterdichtungen könnte dicker sein, um als Beilagscheibe über Tunneln
zu dienen. Das Fenster dieser dickeren Unterdichtung könnte größer als
die Diffusionsmediumschicht sein, um eine übermäßige Kompression zu verhindern,
zu der es kommen könnte,
wenn sich die dicke Unterdichtung unter der Diffusionsmediumschicht
befindet, was herkömmlicherweise
bei Unterdichtungen der Fall ist. Die dünnere Unterdichtung könnte unter
der Diffusionsmediumschicht enden, um die Elektrodenüberlappung
festzulegen.
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5 ist
eine Querschnittansicht durch die Linie 5-5 einer Bipolarplatte 102 und
die umgebende Brennstoffzellenstruktur 100 in dem Brennstoffzellenstapel 10.
Die Bipolarplatte 102 umfasst eine kathodenseitige Unipolarströmungsplatte 104 aus
gestanztem Metall und eine anodenseitige Unipolarströmungsplatte 106 aus
gestanztem Metall. Das Metall ist herkömmlicherweise Edelstahl. Eine
kathodenseitige Diffusionsmediumschicht 108 ist angrenzend
an die kathodenseitige Platte 104 vorgesehen, und eine
anodenseitige Diffusionsmediumschicht 110 ist angrenzend
an die anodenseitige Platte 106 vorgesehen. Eine Zellenmembran 112 für eine Brennstoffzelle
ist angrenzend an die Diffusionsmediumschicht 108 gegenüber der
Platte 104 angeordnet, und eine Zellenmembran 114 für eine andere
Brennstoffzelle ist angrenzend an die Diffusionsmediumschicht 110 und
gegenüber
der anodenseitigen Strömungsplatte 106 vorgesehen.
Kathodenströmungskanäle 116 sind
durch die kathodenseitige Platte 104 vorgesehen, und Anodenströmungskanäle 118 sind durch
die anodenseitige Platte 106 vorgesehen. Zwischen den Platten 104 und 106 sind
Kühlfluidströmungskanäle 120 vorgesehen.
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Erfindungsgemäß umfasst
in dieser Ausführungsform
die Kathodenplatte 104 einen umgelegten Endteil 124,
und die Anodenströmungsplatte 106 umfasst
einen umgelegten Endteil 126, die die Dichtung an dem Abdichtbereich 14 bilden.
Bei dieser Auslegung können
die Tunnel für
die Strö mungskanäle durch
Platte 104 oder 106 gebildet werden. Der Raum
für die
umgelegten Teile 124 und 126 ist aber beschränkt, insbesondere
für einen
aktiven Bereich mit verschachtelten Kanälen. An gegenüberliegenden
Seiten der Membran 112 sind an dem Abdichtbereich 14 Beilagscheiben 128 und 130 vorgesehen, und
an gegenüberliegenden
Seiten der Membran 114 sind an dem Abdichtbereich 14 Beilagscheiben 132 und 134 zum
Vervollständigen
der Zellendicke vorgesehen.
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6 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 140 für eine andere
Dichtungsauslegung an dem Abdichtbereich 14 durch die Linie
5-5 des Stapels 10 nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie in Struktur 100 durch das gleiche
Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. Bei dieser Auslegung umfasst
die Kathodenplatte 104 nicht den umgelegten Endteil 124.
Die Anodenströmungsplatte 106 umfasst
aber einen größeren umgelegten
Endteil 142, der die Dichtung vorsieht und mehr Raum für die Umlegung
bietet. In einer anderen Ausführungsform könnte die
Kathodenplatte 104 umgelegt sein und die Anodenplatte könnte an
dem Abdichtbereich 14 gerade sein.
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Zum
Aufnehmen von Zellenspannungslaschen, Kurzschließstreifen von Zelle zu Zelle
und Ausrichtungsstifte können
die Plattenränder
vergrößert werden.
Dies ist bei der Ausgestaltung der Brennstoffzellenstruktur 140 mit
umgelegtem Rand kein Thema, da der nicht umgelegte Plattenrand vergrößert werden
kann, um diese Merkmale aufzunehmen. Wenn beide Ränder umgelegt
sind, könnte
eine Platte ein zweites Mal umgelegt werden, um eine Vergrößerung dieser
Platte zum Aufnehmen dieser Merkmale zu ermöglichen. Diese Ausgestaltung
bietet aber noch weniger Raum für
die Umlegungen. Die zusätzlichen
Umlegungen könnten
auch für
das Absperren der Kühlfluidumgehung
brauchbar sein. Ansonsten könnte
ein Schaumstoffeinsatz oder eine Schaumstofffüllung vorgesehen werden.
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Zum
Veranschaulichen dieser Auslegung ist 7 eine Querschnittansicht
einer Brennstoffzellenstruktur 172 durch die Linie 5-5
nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie bei der Brennstoffzellenstruktur 100 durch
das gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. In dieser Ausführungsform
umfasst die Kathodenplatte 104 einen zweiten umgelegten
Bereich 174 und eine erweiterte Platte 176, die
die Lasche vorsieht.
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Das
an den Rändern
verwendete Abdichtverfahren muss mit der Ausgestaltung an den Tunneln
vereinbar sein. Dies bietet beschränkten Raum für die Umlegungen
und Tunnel. Die Umlegungen an jeder Platte 104 und 106 verlaufen
weiter zu den Ecken, die von den Kühlfluidsammelrohren 46 und 50 bedeckt
sind. Die Ausgestaltung für
nur einen umgelegten Plattenrand ist im Allgemeinen bevorzugt, da sie
mehr Raum für
die Umlegungen und Tunnel vorsieht. Dies erfordert auch weniger
Plattenumlegungen. Für
das Unterstützen
des Tunnels ist die Verwendung einer dicken Unterdichtung im Allgemeinen bevorzugt.
Dies hat den zusätzlichen
Vorteil, dass über
dem Zufuhrbereich einer verschachtelten Plattenausgestaltung eine
Unterstützung
der Membran ohne Verwendung einer zusätzlichen Beilagscheibe vorgesehen
wird.
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Es
können
Tunnelausgestaltungen vorgesehen werden, bei denen beide Strömungsplatten 104 und 106 umgelegt
sind, was für
die Umlegungen und Tunnel beschränkten
Raum vorsieht. 8 ist eine Querschnittansicht
der Brennstoffzellenstruktur 100 durch Linie 8-8 in 1,
die sowohl die Kathodenströmungsplatte 104 als
auch die Anodenströmungsplatte 106 mit
den umgelegten Randteilen 124 bzw. 126 zeigt und
den Tunnel für
die Kathodenströmungskanäle 116 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Kathodenausgangssammelrohr 34 zeigt.
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9 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 100 durch
die Linie 9-9 in 1, die sowohl die Kathodenströmungsplatte 104 als auch
die Anodenströmungsplatte 106 mit
den umgelegten Randteilen 124 bzw. 126 zeigt und
den Tunnel für
die Anodenströmungskanäle 118 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Anodenausgangssammelrohr 42 zeigt.
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10 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 100 durch
die Linie 10-10 in 1, die sowohl die Kathodenströmungsplatte 104 als
auch die Anodenströmungsplatte 106 mit
den umgelegten Randteilen 124 bzw. 126 zeigt und
den Tunnel durch den Abdichtbereich 14 für die Kühlfluidströmungskanäle zu dem
Kühlfluideingangssammelrohr 46 zeigt.
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Es
können
Tunnelausgestaltungen vorgesehen werden, bei denen nur eine der
Strömungsplatten 104 und 106 umgelegt
ist, was mehr Raum für
die Umlegungen und Tunnel vorsieht. Die Anodenplatte 106 ist
an den Plattenrändern
mit den Anodensammelrohren 38 und 42 umgelegt.
Die Kathodenplatte 104 ist an den Plattenrändern mit
den Kathodensammelrohren 30 und 34 umgelegt. 11 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 140 durch die
Linie 8-8 in 1, die die Kathodenströmungsplatte 104 mit
einem umgelegten Randteil 144 zeigt, wobei die Anodenströmungsplatte 106 gerade
ist, und den Tunnel für
die Kathodenströmungskanäle 116 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Kathodenausgangssammelrohr 34 zeigt.
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12 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 140 durch
die Linie 9-9 in 1, die die Anodenströmungsplatte 106 mit
dem umgelegten Randteil 142 zeigt, wobei die Kathodenströmungsplatte 104 gerade
ist, und den Tunnel für die
Anodenströmungskanäle 118 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Anodenausgangssammelrohr 42 zeigt.
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13 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 140 durch
die Linie 10-10 in 1, die die Anodenströmungsplatte 106 mit
dem umgelegten Randteil 142 zeigt, wobei die Kathodenströmungsplatte 104 gerade
ist, und den Tunnel für die
Kühlfluidströmungskanäle 120 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Kühlfluideingangssammelrohr 46 zeigt.
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Durch
eine Brennstoffzellenstruktur 150 in 14–16 werden
Tunnelausgestaltungen für eine
durch Wellung gebildete Kathodenplatte nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform gezeigt,
wobei gleiche Elemente durch das gleiche Bezugszeichen kenntlich
gemacht werden. 14 ist eine Querschnittansicht
der Brennstoffzellenstruktur 150 durch die Linie 8-8 in 1,
die die Kathodenströmungsplatte 104 mit
einem umgelegten Randteil 152 zeigt, wobei die Anodenströmungsplatte 106 gerade
ist, und die den Tunnel für
die Kathodenströmungskanäle 116 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Kathodenausgangssammelrohr 34 zeigt.
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15 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 150 durch
die Linie 9-9 in 1, die die Anodenströmungsplatte 106 mit
einem umgelegten Randteil 154 zeigt, wobei die Kathodenströmungsplatte 104 gerade
ist, und die den Tunnel für
die Anodenströmungskanäle 118 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Anodenausgangssammelrohr 42 zeigt.
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16 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 150 durch
die Linie 10-10 in 1, die die Anodenströmungsplatte 106 mit dem umgelegten
Randteil 154 zeigt, wobei die Kathodenströmungsplatte 104 gerade
ist, und die den Tunnel für
die Kühlfluidströmungskanäle 120 durch
den Abdichtbereich 14 zu dem Kühlfluideingangssammelrohr 46 zeigt.
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Für das Kathodenplattenwellungsverfahren hat
die Kathodenoberfläche
keine Stufe. Die Notwendigkeit einer Stufe ist allein der Ausgestaltung
mit verschachtelten Platten ohne die Diffusionsmediumschichten in
dem Zuführbereich
zueigen, was für
volumetrische Leistungsdichte bevorzugt ist. In den Brennstoffzellenstrukturen 100 und 140 wurde
diese Stufe zwischen den Anoden- und Kathodenplatten 104 und 106 aufgeteilt.
Bei der gewellten Kathodenplatte kann diese Stufe nicht durch den
Wellungsvorgang ausgeglichen werden, so dass die gesamte Stufenhöhe in der
Anodenplatte 106 auftaucht. Zu beachten ist, dass die Tunnelschnittansichten
zur Veranschaulichung dieses Merkmals entlang eines Kanals vorliegen.
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17 ist
eine Draufsicht auf einen Eckenteil des Brennstoffzellenstapels 10,
an dem sich das Kühlfluideingangssammelrohr 46 und
das Kathodeneingangssammelrohr 30 treffen. Es werden Kühlfluidströmungstunnel 160 durch
den Abdichtbereich 14 angrenzend an das Kühlfluideingangssammelrohr 46 gezeigt,
und Kathodeneingangsströmungstunnel 162 werden
durch den Abdichtbereich 14 angrenzend an das Kathodeneingangssammelrohr 30 gezeigt.
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18 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 100 durch
die Linie 18-18 in 17, wobei sowohl die Kathodenströmungsplatte 104 als
auch die Anodenströmungsplatte 106 umgelegte
Randteile 164 bzw. 166 an dem Abdichtbereich 14 umfassen.
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19 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 140 durch
die Linie 18-18 in 17, wobei die Kathodenströmungsplatte 104 einen
umgelegten Randteil 168 umfasst und die Anodenströmungsplatte 106 einen
umgelegten Randteil 170 umfasst.
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Es
wurde auf dem Gebiet vorgeschlagen, eine Bipolarplattenauslegung
zu verwenden, die aus einem Blech, beispielsweise Edelstahl, einer
einzigen Dicke gestanzt wird und die Kathodenströmungskanäle und die Anodenströmungskanäle vorsieht,
insbesondere für
Schmelzkarbonat-Brennstoffzellen, bei denen Kühlung nicht erforderlich ist.
U.S. Patent Nr. 6 960 404 ,
erteilt am 1. November 2005 für Goebel,
abgetreten an die Anmelderin dieser Anmeldung und durch Erwähnung hierin
aufgenommen, offenbart Verdunstungskühlung einer PEM-Brennstoffzelle,
so dass ein gestanztes Blech in einer einzigen Dicke für eine Bipolarplatte
verwendet werden könnte.
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20 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel 182 nach
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
mit einer charakteristischen Auslegung eines Stapels, die solche
Bipolarplatten enthält. Der
Stapel 182 umfasst einen aktiven Bereich 184 mit
einem Umfangsrand-Abdichtbereich 186. Kathodeneinlassluft
wird in ein Kathodeneingangssammelrohr 188 durch ein Rohr 190 eingeleitet
und tritt durch ein Kathodenabgassammelrohr 192 und ein
Rohr 194 aus dem Stapel 182 aus. Wasserstoffgas
wird in duale Anodeneingangssammelrohre 196 und 198 durch
Rohre 200 bzw. 202 eingeleitet, und das Anodenabgas
wird durch duale Anodenabgassammelrohre 204 und 206 und
Rohre 208 bzw. 210 aus dem Stapel 182 ausgestoßen. Der
Stapel 182 wird durch Verdunstungskühlung gekühlt und nutzt Tropfrohre 212 und
ein Ablaufrohr 214. Durch Verwenden von Verdunstungskühlung wird
die Erfordernis von Kühlfluiddurchlässen getrennt
von dem Reaktionsgasstrom zwischen den Unipolarplatten elimi niert.
Die Motivation für
dieses Konzept ist die Kosteneinsparung, die mit nur einem einzigen
Metallblech und Verzicht auf die Plattenverbindungsvorgänge geboten wird.
Zusätzliche
für ein
Verdunstungskühlsystem
erforderliche Komponenten, die nicht gezeigt sind, umfassen einen
Kondensator und einen Abscheider oder eine Wasserzufuhr, Pumpen
und einen Filter.
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Das
Verdunstungskühlwasser
wird in das Kathodeneingangssammelrohr 188 eingeleitet
und benetzt die Kathodenseite der Bipolarplatten. Die Platten weisen
eine hydrophile Beschichtung auf, um ein Aufnehmen von Wasser in
die, über
die und entlang der Platte sicherzustellen. Bei visuellen Beobachtungen
des Plattenbenetzens scheint sich Wasser mit etwa 2 cm/s mit einer
mittleren Filmdicke von etwa 20 μm
basierend darauf zu bewegen, wie weit sich eine dosierte Wassermenge
verteilt. Diese Wasserbewegung würde
eine Wasserzufuhrrate von etwa 4 μL/s/cm2 vorsehen. Die Verdunstungswärme des Wassers
bei 2,4 J/mg liegt bei etwa 9,6 W/cm2, was weit über der
Wärmeabfuhr
voller Leistung aus dem Stapel 182 von etwa 0,94 W/cm2 liegt. Die gesamte Wasserströmanforderung
bei voller Stapelleistung (103 kW Wärme) beträgt etwa 43 g/s. Eigens auf
das Beurteilen von Wasserausbreitungsraten und die Auswirkung der
Benetzungsentfernung gerichtete Tests können zum Beurteilen der Machbarkeit
verwendet werden und sind für
die Ausgestaltung dieses Konzepts ausschlaggebend. Überschüssiges Verdunstungskühlwasser
wird aus dem Kathodenausgangssammelrohr 192 entnommen.
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Mit
nur einem einzigen Blech für
die Bipolarplatten ist es schwierig, die erforderliche Dicke für Sammelrohrkreisläufe zum
Abdichten ohne Zuhilfenahme teuerer Elastomerdichtungen, um in diesen Bereichen
Dicke vorzusehen, zu bilden. Daher werden externe Sammelrohre verwendet,
die die zum Herstellen der Bipolarplatten erforderliche Materialmenge
weiter senken. Aus der nachstehenden Erläuterung geht hervor, dass die
Ecken einige einzigartige Fügeprobleme
aufwerfen, die durch Anlegen eines der Sammelrohre über der
Fuge gelöst
werden können.
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Der
Stapel 182 umfasst eine Reihe von wünschenswerten Merkmalen, darunter
zwei Sätze
von Anodeneingangs- und Anodenausgangssammelrohren, Gegenstromanodengas,
breites Seitenverhältnis,
Zufuhr- und Auslassinstallationsrichtung, Anodensammelrohre über Ecken
statt der Kathodensammelrohre, Verwendung von erwärmten Tropfrohren und
hydrophilem Schaumstoff für
das Einleiten und Entnehmen von Verdunstungskühlwasser.
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Dort
wo die Kathoden- und Anodenströmungsfelder
ausgerichtet sind, bieten die Wellungen der gestanzten Platte unbeschränkte Strömungsdurchlässe für sowohl
Anoden- als auch Kathodenströmungskanäle, beispielsweise
Aufwärtswellungen,
die Kathodenströmungskanäle vorsehen,
und Abwärtswellungen,
die Anodenströmungskanäle vorsehen.
Wo aber die Reaktionsgase zu verschiedenen Sammelrohren auseinanderströmen müssen, verursachen
die Sollströmungsrichtungen
einen Konflikt, der bei Bedarf durch Verwenden von Kanälen halber Höhe gelöst wird.
Diese Kanäle
halber Höhe
rufen einen vermehrten Druckabfall hervor. Zum Minimieren der Größe der Querströmungsbereiche
werden die beiden Sätze
der Anodeneingangs- und Anodenausgangssammelrohre 196, 198, 204 und 206 verwendet.
Da sich die Anodeneingangs- und Anodenausgangssammelrohre 196, 198, 204 und 206 auf
den gleichen Seiten der Bipolarplatte befinden, gibt es einen längeren Strömungsweg
zu, entlang und von der Mittellinie der Bipolarplatte. Zum Ausgleichen
der Strömungswege
wird die Anzahl an Querströmungsfeldkanälen pro
Längskanal
angepasst. Eine Alternative wäre
es, das gesamte Strömungsfeld
und Querströmen
mit dem Anodeneingangssammelrohr über einem Rand und dem Anodenaus gangssammelrohr über dem
anderen Rand zu haben. Dies würde
ein Strömungsfeld
mit Unebenheit und Vertiefung und überall Kanäle effektiv halber Höhe vorsehen,
was zu höheren
Druckabfällen
bei beiden Strömungsfeldern führen würde.
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Die
Anodenströmung
erfolgt entgegengesetzt zur Kathodenströmung und wurde gewählt, um die
aus den Anodenströmungskanälen austretende Wassermenge
zu minimieren, die kleiner als beim herkömmlich gekühlten Stapel sein sollte, da
der Temperaturgradient am Kathodeneingang viel größer, d.h.
viel kälter,
ist. Es wäre
aber vernünftig,
sowohl die Gegenströmungsausgestaltung
als auch die Ausgestaltung mit gleichgerichteter Strömung zu
beurteilen, und die Strömwege
sind symmetrisch, um eine solche Beurteilung zu ermöglichen.
Die Anodenseite der Bipolarplatten kann eine hydrophile Beschichtung
haben, um die bekannten Vorteile vorzusehen, beispielsweise bessere
Gleichmäßigkeit
der Strömung
ohne Schwallströmungen
von Wasser.
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Das
breite Seitenverhältnis
wurde gewählt, um
die erforderlichen Benetzungsabstände und den Kathodedruckabfall
zu minimieren. Benetzungstests und Auslegungsberechnungen können zum
Ermitteln der zulässigen
Maße und
erwarteten Druckabfälle verwendet
werden.
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In
einer Ausführungsform
sind die Zufuhr- und Ablasskanäle
von Anode und Kathode von dem „nassen" Ende senkrecht zu
den Brennstoffzellen, wie es üblich
ist. Diese Ausrichtung wurde gewählt, um
die wechselseitige Beeinträchtigung
mit den Sammelrohr-Abdichtflanschen zu minimieren. Bei Verwendung
von externen Sammelrohren sind andere Installationsausrichtungen
möglich,
wie für
den Fachmann nachvollziehbar ist. Es wird erwartet, dass die Stirnfläche der
Kathodensammelrohre 188 und 192 in etwa quadratisch
sein würde,
daher gibt es keine bevorzugte Rich tung. Es kann eine Zufuhr- und Ablassausrichtung
parallel zu den Brennstoffzellen verwendet werden. Eine solche parallele
Ausgestaltung könnte
eine Fehlverteilung von Zelle zu Zelle minimieren, da die Ausrichtung
des Endes des Sammelrohrs von proximal zu distal, über dem
Druckschwankungen auftreten können,
entlang der Brennstoffzelle und nicht über mehreren Zellen liegt.
Somit treten bei dieser parallelen Ausgestaltung Fehlverteilungen
von Strömungen
wahrscheinlicher in der Zelle auf. Während eine gleichmäßige Strömung zu
allen Zellen und in jeder Zelle aufgrund der parallelen Natur des
Stapels 182 gerichtet ist, ist das Erreichen derselben
Strömung
zu allen Zellen wichtiger.
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Die
Anodensammelrohre 196, 198, 204 und 206 bedecken
die Ecken des aktiven Bereichs 184. In einer Ausgestaltung,
bei der die Plattenränder
zum Bilden einer Federdichtung umgelegt sind, nimmt einer der Reaktionsgaskanäle den durch
die Federdichtung gebildeten Hohlraum ein. Alle Ränder müssen in
der gleichen Richtung umgelegt sein, damit sich Reaktionsgase nicht
mischen. Weiterhin können die
Ränder
nicht um die Ecke umgelegt werden, daher erzeugt dies eine Fuge,
bei der undichte Stellen auftreten könnten. Durch Abdecken der Fuge
mit einem externen Sammelrohr werden die Undichtigkeiten behoben.
Während
es bevorzugt wäre,
das Anodenvolumen zu minimieren, besteht eine vorrangige Anforderung
darin, über
die Kathode eine durchgehende Fläche
zum Benetzen vorzusehen. Um diese Anforderung zu erfüllen, erfolgt
die Umlegung der Bipolarplatte so, dass dieser Hohlraum den Anodengasstrom
enthält.
Zu beachten ist, dass die Flansche an den Kathodensammelrohren 188 und 192 an
der Seite hin zu den verbindenden Anodensammelrohren innen sind,
um eine im Allgemeinen flache Abdichtfläche für die Anodensammelrohrflansche
vorzusehen. Es wird erwartet, dass ein verhältnismäßig dicker Auftrag von Dichtmittel
oder Klebstoff, beispielsweise RTV, zum Abdichten der externen Sammelrohre
verwendet werden kann, insbesondere dort, wo die externen Sammelrohrflansche
durch die verhältnismäßig unebenen
Zellenränder
verlaufen.
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Das
Verdunstungskühlwasser
wird durch die erwärmten
Tropf- und Ablassrohre 212 bzw. 214 zugeführt und
abgeführt.
Es werden mehrere Tropfrohre 212 gezeigt, und es wird erwartet,
dass jedes Rohr 212 mehrere Öffnungen zum gleichmäßigen Ablassen
von Wasser über
dem Kathodeneingangssammelrohr 188 aufweist. Zum weiteren
Verteilen des Wassers bedeckt hydrophiler Schaumstoff 216 die Einlassfläche des
Kathodeneingangssammelrohrs 188. Es können weitere Merkmale zum Verbessern des
Abtropfens oder Abführens
von überschüssigem Verdunstungskühlwasser
von der Platte verwendet werden. Das Kathodenabgassammelrohr 192 läuft konisch
zu, um das überschüssige Wasser
zu dem Tropfrohr 214 zu leiten. Alle Rohre 212 und 214 würden eine
Art von Heizung aufweisen, um das Einleiten und Aufrechterhalten
eines Betriebs unter Gefrierbedingungen zu erleichtern. Die Heizung
kann in Form eines elektrisch erwärmten und isolierten Drahts
in den Rohren 212 und 214 vorliegen. Das Katalysieren
des Schaumstoffs 216 und Verwenden der Wasserstoffableitung
könnte
zur Unterstützung
von Starten bei Gefrierbedingungen und Kaltbetrieb verwendet werden.
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Die
Zufuhr von Wasser für
die Verdunstungskühlung
kann durch Kondensieren und Abscheiden von Wasser von dem Kathodenabgas
zum Wahren von Wasserneutralität
erhalten werden. Ein Wasserspeicher im System kann genutzt werden,
um unter Bedingungen hoher Wärmelast
einen ausgeweiteten Betrieb zuzulassen. Wasser kann dem Fahrzeug auch
zugeführt
werden, beispielsweise während
Auftanken mit Wasserstoff. Die Höchstmenge
erforderlichen Wassers liegt bei etwa 20 kg pro kleines kg Wasserstoff.
Das Kühlwasser
könnte
auch durch die Kombination von Kondensieren und Tanken erhalten werden.
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Zum
Abführen
von Wasser aus dem Kathodenabgassammelrohr 192 ist eine
Pumpe erforderlich. Abhängig
von den Verfahren zur Wasserzufuhr würde eine Pumpe auch zum Bewegen
von Wasser von dem Abscheider oder dem Wasserzufuhrtank zu dem Kathodeneingangssammelrohr
verwendet werden.
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Bei
Verdunsten von Wasser würden
aufgelöste
Feststoffe abgelagert werden, wenn die Konzentration die Löslichkeit übersteigt.
Zum Entschärfen
dieses möglichen
Problems kann in dem Verdunstungskühlwasserkreislauf ein chemischer
Filter verwendet werden. Weiterhin begünstigt ein ständiges Strömen von
Verdunstungswasser das Abführen von
aufgelösten
Materialien aus dem Stapel. Wenn eine Wasserzufuhr verwendet wird,
sollte dieses Wasser von hoher Reinheit sein. Es sollte beachtet werden,
dass solche Ablagerungen in herkömmlichen
Zellen, bei denen Wasser von verhältnismäßig nassen Bereichen aufgelöste Feststoffe
von der Platte mit sich führt
und zu trockeneren Bereichen der Zelle bewegt, wahrscheinlicher
auftreten und vollständig
verdampfen, wodurch ständig
aufgelöste Feststoff
innerhalb dieser trockener Bereiche abgelagert werden.
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Die
Anoden- und Kathodenströmungsfelder werden
durch Beachten der erwünschten
Kanalmuster für
die Kathoden- und Anodengase erzeugt. 21 ist
eine Draufsicht auf einen Eckenbereich eines Brennstoffzellenstapels 230 nach
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei Kathoden- und Anodenströmungskanäle 232 und 234 in
einem aktiven Bereich 236 gezeigt werden. Stege werden nicht
gezeigt, da in gewisser Hinsicht jedes Reaktionsgasströmungsfeld
die gesamte Strömungsfläche ohne
Stege wünschen
würde.
Natürlich
sind Stege zum Unterstützen
des Spalts zwischen den Kanälen und
der Diffusionsmediumschicht erforderlich und auch zum Vorsehen eines
elektrisch leitenden und wärmeleiten den
Wegs. Diese Stege erscheinen dort, wo das andere Strömungsfeld
Kanäle
erfordert oder kein Kanal erforderlich ist.
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Wenn
beide Strömungsfelder
einen Kanal erfordern, wird die Plattenerhebung bei dem Sollwert gehalten. 22 ist
eine Draufsicht auf einen Eckbereich eines Brennstoffzellenstapels 240,
der diese Ausgestaltung zeigende Anodenströmungskanäle 242 und Kathodenströmungskanäle 244 umfasst.
Bei Bedarf kann die Sollerhebung hin zur Anode oder Kathode tendieren,
um relative Druckabfälle
und die Strömungsverteilung
zu beeinflussen.
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Wenn
kein Strömungsfeld
Kanäle
erfordert, beispielsweise in den Tunneln, können Stege hinzugefügt werden. 23 ist
eine Draufsicht auf einen Eckenbereich eines Brennstoffzellenstapels 250,
der diese Ausgestaltung zeigende Anodenströmungskanäle 252 und Kathodenströmungskanäle 254 umfasst.
Zwischen Anodenquerkanälen
sind auch Stege 256 hinzugefügt, um zum bessern Zuschneiden
des Anodenströmungsausgleichs
eine Wechselwirkung zwischen den Zuführkanälen zu mindern.
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Aufgrund
der stark dreidimensionalen Ausbildung des Anoden- und Kathodenquerströmungsbereichs
könnte
in diesem Bereich eine gröbere
Abstufung ohne Beschränkung
auf eine feinere Abstufung verwendet werden, die in dem ausgerichteten Bereich
verwendet werden könnte,
der nur eine zweidimensionale Ausbildung durch das Integrieren eines offenen
Raums zwischen diesen Bereichen aufweist, um eine willkürliche Strömungsverzweigung
zwischen einer Zufuhr zu angrenzenden Kanälen in dem ausgerichteten Bereich
zu ermöglichen. 24 ist eine
Draufsicht auf einen Eckenbereich eines Brennstoffzellenstapels 260,
der diese Ausgestaltung zeigende Anodenströmungskanäle 262 und Kathodenströ mungskanäle 264 umfasst,
wobei ein offener Raum 266 für eine willkürliche Verzweigung
vorgesehen ist.
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Für die in 21–24 gezeigten
Strömungsfelder
werden lediglich zum besseren Verständnis keine Schlängelungen
gezeigt. Die in 24 gezeigte Ausgestaltung kann
ein anderes Herstellungsverfahren zum Erzielen feinerer Abstufungen
zulassen. Die ausgerichteten Kanäle
könnten durch
Wellungen gebildet werden. In diesem Fall würden keine Schlängelungen
verwendet werden, sondern eine sehr feine Abstufung, die Kanalspannen
können
kurz genug sein, um ein Zuschneiden der Diffusionsmediumschicht
zu verhindern, so dass Schlängelungen
nicht erforderlich sind. Diese Ausbildung würde auch das gewellte Muster
in den Querkanal- und Kathodentunnelbereichen erzeugen. Dieses Muster
könnte
bei Bedarf durch Verwenden von Rollen zunehmender Stufen aus diesen
Bereichen entfernt werden. Das erwünschte Muster könnte dann nur
durch Stanzen von Querkanälen,
Kathodentunneln und Anodentunnelbereichen gebildet werden. Die Randmerkmale
würden
anschließend
durch Umlegen gebildet werden.
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Für die Endzellen
ist abgesehen vom Absperren der Reaktionsmittelströmung zu
der nicht verwendeten Seite der letzten Platte keine spezielle Behandlung
erforderlich. Dies ist ein Vorteil gegenüber herkömmlich gekühlten Zellen, bei denen es
erwünscht
ist, die Strömung
von Kühlfluid
zur Endzelle zu verringern, um die Wärmebelastung anzupassen, was
eine besondere Endplattenauslegung erfordert..
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Der
aktive Bereich 184 ist von einer Eingrenzung umgeben, die
aus Rändern
und Tunneln besteht. Bei dieser Auslegung mit einer einzigen Platte werfen
die Ecken spezifische Probleme auf. Zwischen der Platte oder ihrer
funktionellen Verlängerung
und der Membran an beiden Seiten muss an den Rändern eine Abdichtung ausgebildet
werden. An den Tunneln muss nur eine Seite der Membran die Platte
abdichten, während
die andere Seite offen ist, um Reaktionsgas von dem jeweiligen Sammelrohr
strömen
zu lassen, so dass es die erwünschte Seite
der Membran erreicht. Zum Verwirklichen einer Abdichtung sollte
an beiden Seiten eine glatte, durchgehende Fläche vorgesehen sein. Diese
Flächen müssen zum
Abdichten auch einer Druckbelastung standhalten, während sie
auch Nachgiebigkeit zum Ausgleichen von Dickenschwankungen vorsehen.
Innerhalb des aktiven Bereichs ist die Wiederholungsdicke gleich
der MEA-Dichte,
den beiden komprimierten Diffusionsmediumschichtdicken, der Kanaltiefe plus
der Plattendicke. Die komprimierte Umfangdicke muss der Wiederholungsdicke
des aktiven Bereichs entsprechen. Diesbezügliche Lösungsversuche bestehen aus
der Verwendung einer Elastomerdichtung, dem Stanzen der Platte auf
die Solldicke und dem Füllen
der Aussparungen mit einem Elastomer oder dem Abdecken mit einer
Beilagscheibe, um eine glatte Fläche
vorzusehen, die Diffusionsmediumschicht in den Umfang zu verlängern und
den Plattenrand zurück
auf sich selbst umzulegen, um Dicke und eine federartige Dichtung
vorzusehen.
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Eine
Elastomerdichtung ist im Verhältnis
zu den erwünschten
Kosten der Brennstoffzelle teuer, und das Füllen von Plattenmerkmalen mit
Elastomerdicke wäre
ebenfalls teuer. Beilagscheiben können zum Vorsehen einer glatten
Fläche
und Aufnehmen von Abdichtungslasten, insbesondere über Tunneln, verwendet
werden. Der Abschluss der Beilagscheibe erzeugt aber eine Stufe.
Das Vorsehen einer durchgehenden Beilagscheibe um den Umfang beseitigt die
Stufe, erfordert aber ein großes
zusätzliches
Teil. Diese Funktionalität
könnte
durch Verwenden einer dicken Unterdichtung verwirklicht werden.
In diese Bereiche verlängerte
Diffusionsmediumschichten müssten
gefüllt
werden, um eine Abdichtung zu ermöglichen. Ein anderer Lösungsansatz
zum Verhindern von Lecken aus den Diffusionsmediumschichten, die
zu dem Umfang verlängert
sind, ist das Wickeln der Unterdichtung um den Rand der Diffusionsmediumschicht.
Bei zwei Unterdichtungen kann dieses Verfahren an beiden Diffusionsmediumschichten angewendet
werden. Dieser Lösungsansatz
bringt aber an den Ecken, an denen Fugen gebildet werden, gewisse
Probleme mit sich. Der Lösungsansatz mit
umgelegter Platte ist interessant, da keine zusätzlichen Teile erforderlich
sind und die Nachgiebigkeit Dickenschwankungen ausgleicht.
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Das
bei gestanzten Platten verwendete übliche Abdichtungs- und Tunnelverfahren
funktioniert nicht bei einer Einzelplatte. Dieses Verfahren kann durch
Hinzufügen
einer zweiten Schicht gestanzter Platten für die Tunnel genutzt werden.
Die zweite Schicht müsste
gegenüber
der primären
Platte abgedichtet werden, beispielsweise durch Laserschweißen. Die
zweite Schicht würde
auch eine Stufe gleich der Metalldicke erzeugen, die die Dichtung
durchqueren müsste,
es sei denn die zweite Schicht wäre so
groß wie
die primäre
Platte, was offensichtlich dem Zweck der Einzelplatte widerspricht.
Andernfalls könnten
zwei Einsätze,
die nur die Tunnelbereiche bedecken, verwendet werden. Da die in
diesen alternativen Auslegungen erforderlichen Stufen und Löcher auch
aufgrund Wasserfilmbildung, der Notwendigkeit zusätzlicher
Platten, der Notwendigkeit einer Schweißnaht und einer teuren Elastomerdichtung untragbar
sind, hat dieser Lösungsansatz
gewisse Nachteile.
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25 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellen-Struktur 270 in
dem Stapel 182 durch die Linie 25-25 nach einer erfindungsgemäßen Ausführung. Die
Struktur 270 umfasst eine Bipolarplatte 272 aus
einem einzigen Blech der vorstehend beschriebenen Art. Eine kathodenseitige
Diffusionsmediumschicht 274 ist an einer Seite der Platte 272 angeordnet,
und eine anodenseitige Diffusionsmediumschicht 276 ist
an einer gegenü berliegenden
Seite der Platte 272 angeordnet. Eine Zellenmembran 278 ist
angrenzend an die Diffusionsmediumschicht 274 gegenüber der
Platte 272 angeordnet, und eine Zellenmembran 280 ist
angrenzend an die Diffusionsmediumschicht 276 gegenüber der
Platte 272 angeordnet. Die Platte 272 und die
Diffusionsmediumschicht 274 bilden Kathodenreaktionsgasströmungskanäle 282 aus,
und die Platte 272 und die Diffusionsmediumschicht 276 bilden
Anodenreaktionsgasströmungskanäle 284 aus.
In dieser Ausführungsform
für den
Abdichtbereich 186 ist um die Platte 272 eine
geeignete Elastomerfüllung 286 vorgesehen, und
Füllungsmaterialien 288 und 290 sind
wie gezeigt kombiniert mit den Diffusionsmediumschichten 274 bzw. 276 vorgesehen.
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Die
Plattenbildung wird zum Festlegen der Solldicke genutzt, die anschließend zum
Erzeugen glatter Flächen
gefüllt
wird. Um innerhalb der Grenzen der Materialstreckung durch Stanzen
zu bleiben, ist die ausgebildete Dicke gleich dem Strömungsfeld. Die
Diffusionsmediumschichten 274 und 276 sind an beiden
Flächen
verlängert,
um den verbleibenden Raum zu füllen,
und die Ränder
der Diffusionsmediumschicht sind gefüllt. Dieser Lösungsansatz
kann aufgrund der Prozesszeit für
das Härten
des Füllmaterials
genauso teuer wie eine Elastomerdichtung sein. Es kann erwünscht sein,
dass das Härten
des Materials nach dem Zusammenbau des Stapels 182 erfolgt,
damit sich das Füllmaterial 288 und 290 den Dickenschwankungen
anpassen kann.
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26 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 300 in
dem Brennstoffzellenstapel 182 durch die Linie 25-25 für eine andere
Auslegung der Abdichtung nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie in der Brennstoffzellenstruktur 270 durch das
gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. In dieser Ausführungsform
umfasst die Platte 272 einen flachen Teil 306 an
dem Abdichtbereich 186. Zwischen dem flachen Teil 306 und
der Membran 278 ist eine Elastomerdichtung 302 vorgesehen,
und zwischen dem flachen Teil 306 und der Membran 280 ist eine
Elastomerdichtung 304 vorgesehen, um die Dichtung vorzusehen.
Diese Ausführungsform
ermöglicht
das Entfernen einer der Dichtungen in den Tunnelbereichen, damit
Reaktionsgas zu den Wegen strömen
kann.
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27 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 310 in
dem Brennstoffzellenstapel 182 durch die Linie 25-25 für eine andere
Auslegung der Abdichtung nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie in der Brennstoffzellenstruktur 270 durch das
gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. In dieser Ausführungsform
umfasst die Platte 272 einen Teil 312 mit umgelegtem
Rand an dem Abdichtbereich 186, der wie gezeigt den Raum
zwischen dem Füllmaterial 288 und
der Membran 280 auffüllt. Die
gefüllte
Diffusiosmittelschicht 274 kann sich wie gezeigt als Verlängerung
von glatten, Kompression aufnehmenden Flächen, die für Tunnel erforderlich sind,
in die Ränder
erstrecken.
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28 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 314 in
dem Brennstoffzellenstapel 182 durch die Linie 25-25 für eine andere
Auslegung der Abdichtung nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie in der Brennstoffzellenstruktur 270 durch das
gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. In dieser Ausführungsform
wurden die Diffusionsmediumschichten 274 und 276 verkürzt, und
einen Rand der Platte 272 wurde umgelegt, um einen Teil 316 mit umgelegtem
Rand vorzusehen, der die Abdichtung an dem Abdichtbereich 186 vorsieht.
Eine Ausgestaltung mit einem umgelegten Rand, bei dem sich die beiden
Diffusionsmediumschichten 274 und 276 in den Rand
erstrecken, ist möglich,
doch kann der für den
umgelegten Rand verbleibende Raum zu klein sein, insbesondere in
den Tunnelbereichen.
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29 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 320 in
dem Brennstoffzellenstapel 182 durch die Linie 25-25 für eine andere
Auslegung der Abdichtung nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente wie in der Brennstoffzellenstruktur 270 durch das
gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. In dieser Ausführungsform
wurden die Diffusionsmediumschichten 274 und 276 verkürzt, und
die Platte 272 weist einen Teil 322 mit doppelt
umgelegtem Rand auf, der die Abdichtung an dem Abdichtbereich 186 vorsieht.
Die umgelegten Ränder
können
einen leeren Bereich vorsehen, der Reaktionsgas enthält, der
mit den Kanälen
an der Unterseite der Platte 272 verbunden ist. Dieses
Leervolumen kann mit dem umgelegten Teil 322 verringert
werden. Während
andere Randausgestaltungen möglich
sein, ist ein Teil dessen, was hier gezeigt wird, auf die Ausgestaltungen
beschränkt,
die funktionelle Tunnelausgestaltungen unterstützen würden. Die Teile mit umgelegtem Rand
erfordern andere Lösungsansätze für die Zellenspannungslaschen,
Kurzschließstreifen
von Zelle zu Zelle und Ausrichtungsstifte. Der Teil 322 mit
doppelt umgelegtem Rand könnte
diese Merkmale integrieren und könnte
nur entlang der Ränder
verwendet werden, an denen diese Merkmale erforderlich sind, mit
einem Übergang
von Einzel- zu Doppelumlegungen
in den Anodensammelrohren.
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Das
an den Rändern
verwendete Abdichtverfahren muss mit der Ausgestaltung an den Tunneln
vereinbar sein. Das Problem liegt darin, die Dichtungsunterstützung an
einer Seite zu wahren, während
an der anderen Seite der Platte Gasdurchlässe erzeugt werden. Bei einer
Bipolarplatte mit zwei Plattenhälften
wird dies durch Ausbilden von Löchern oder
Tunneln an einer Plattenhälfte
verwirklicht, um ein Reaktionsgas strömen zu las sen, wobei die andere
Plattenhälfte
zum Abdichten gegenüber
der Membran glatt ist. Die Verwendung von Diffusionsmediumschichten
oder Beilagscheiben zum Vorsehen einer glatten Fläche über den
Tunneln, die sich in der Platte befinden, wird ebenso in Betracht
gezogen wie umgelegte Ränder
zum Erzeugen von zwei unabhängigen
Flächen
aus der einzigen Platte.
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30 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 270 durch
die Linie 30-30 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Kathodenauslasskrümmer 192 und
dem aktiven Bereich 184. Ein Kathodenstegmerkmal 330 ist
im Umriss gezeigt, wobei ein Füllmaterial 332 an
der Rückseite
des Tunnels vorgesehen ist, der die Kathodenströmungskanäle 282 durch den Tunnelbereich
zwischen dem Anodeneingangssammelrohr 196 und dem aktiven
Bereich 184 bildet.
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31 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 300 durch
die Linie 30-30 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Kathodenausgangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184.
In dieser Ausführungsform
wurde auf die Dichtung 302 verzichtet, um den Tunnel vorzusehen,
durch den das Kathodenreaktionsgas durch den Strömungskanal 282 strömen kann.
Beilagscheiben 340, 342 und 344 sind
wie gezeigt vorgesehen, um über
den Tunneln in dem Abdichtbereich 186 Steifigkeit vorzusehen.
Die Beilagscheiben 340, 342 und 344 sind
an beiden Seiten der Platte 272 erforderlich, um an beiden
Seiten der Dichtung eine glatte Fläche vorzusehen. Die Beilagscheibe
an der Nichtströmungsseite
der Tunnel muss ebenfalls mit der Platte 272 verbunden
sein, um eine Strömung
an den Tunneln zu der falschen Seite der Platte 272 zu
unterbinden. Die Beilagscheiben 340, 342 und 344 können sich
als Unterdichtung um den Umfang der Membran fortsetzen, wenngleich
sie in 26 nicht gezeigt sind. Diese
zusätzlichen
Bestandteile und zugehöri gen
Zusammenbauvorgänge
machen diesen Lösungsansatz
noch uninteressanter.
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32 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 310 durch
die Linie 30-30 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Kathodenausgangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184.
Bei dieser Ausführungsform
ist der Teil 312 mit umgelegtem Rand durch einen Teil 350 mit umgelegtem
Rand ersetzt, um den Tunnel aufzunehmen, durch den das Kathodenreaktionsgas
strömt.
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33 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 310 durch
die Linie 33-33 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Anodeneingangssammelrohr 196 und dem aktiven Bereich 184.
Bei dieser Ausführungsform
ist der Teil 312 mit umgelegtem Rand durch einen Teil 352 mit umgelegtem
Rand ersetzt, um den Tunnel aufzunehmen, durch den das Anodenreaktionsgas
strömt.
Mit nur einer einzigen vergrößerten Diffusionsmediumschicht
oder Beilagscheibe kann es erforderlich sein, die Membran mit der
Diffusionsmediumschicht bzw. der Beilagscheibe zu verbinden, damit
sich die Membran nicht ablöst,
was einen Leckweg zur falschen Seite der Platte erzeugt. Ist kein
Verbinden erreichbar, könnten
an beiden Seiten der Membran Beilagscheiben verwendet werden.
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Bezüglich des
umgelegten Rands werden Tunnel von beiden Seiten der Platte gezeigt.
Da Reaktionsgas den durch den umgelegten Rand ausgebildeten Hohlraum
einnimmt, ist es erforderlich, an allen Rändern der Platte in der gleichen
Richtung umzulegen, ansonsten würde
die Umlegung einen Leckweg zwischen den beiden Reaktionsgasen erzeugen.
Wenn die Enden der Umlegungen abgedichtet werden könnten, dann
könnte
diese Anforderung vermieden werden. Die Diffusionsmediumschicht
oder Beilagscheibe könnte
sich nur in deren Tunnelbereich zum Rand erstrecken, dies erzeugt
aber einen Mangel an Abdichtlastunterstützung in dem Übergang
von der Diffusionsmediumschicht oder Beilagscheibenfläche zu den
Flächen
der umgelegten Platte. Es wird angemerkt, dass das Füllen der
Diffusionsmediumschicht über
den Tunneln nicht erforderlich ist, da der Reaktionsgasstrom an
dieser Stelle sowieso durch die Tunnel strömt.
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34 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 314 durch
die Linie 30-30 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Kathodenausgangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184.
In dieser Ausführungsform
ist der Teil 316 mit umgelegtem Rand durch einen Teil 354 mit umgelegtem
Rand ersetzt, um den Tunnel aufzunehmen, durch den das Kathodenreaktionsgas
strömt. Beilagscheiben 356 und 358 sehen über den
Tunnelbereichen Steifigkeit vor. Die Beilagscheibenfunktion wird
bevorzugt durch Membranunterdichtungen vorgesehen, die sich um den
Umfang der Membran fortsetzen würden,
wenngleich dies in 28 nicht gezeigt wird.
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35 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 314 durch
die Linie 33-33 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Anodeneingangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184.
In dieser Ausführungsform
ist der Teil 316 mit umgelegtem Rand durch einen Teil 360 mit umgelegtem
Rand ersetzt, um den Tunnel aufzunehmen, durch den das Anodenreaktionsgas
strömt.
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36 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 370 ähnlich dem
in 33 gezeigten Brennstoffzellenstapel 310 durch
den Abdichtbereich 186 an Linie 33-33 nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wobei gleiche Elemente durch das gleiche Bezugs zeichen kenntlich
gemacht sind. In dieser Ausführungsform
ist der Teil 352 mit umgelegtem Rand der Platte 372 mit
einem verbreiteten Teil 372 mit umgelegtem Rand ersetzt,
der eine Öffnung 374 aufweist,
durch die das Wasserstoffreaktionsgas von dem Sammelrohr 196 in
den aktiven Bereich 184 einströmt. Aufgrund der gegenseitigen
Verbindung der durch die Umlegung erzeugten Leerräume kann
auf diese Weise nur ein Reaktionsgas zugeführt werden. In Anbetracht der Notwendigkeit
von Abtransport über
die Kathodenplatte könnte
diese Struktur nur für
die Anodenseite verwendet werden. Dies bringt auch zusätzliche
Prozessschritte zum Bilden der Löcher
in der Platte mit sich.
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37 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 380 ähnlich der
in 35 gezeigten Brennstoffzellenstruktur 314 durch
die Linie 33-33 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Anodeneingangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184 nach
einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung, wobei
gleiche Elemente durch das gleiche Bezugszeichen kenntlich gemacht sind.
Der Teil 360 mit umgelegtem Rand wurde verlängert, um
den gesamten Abdichtbereich zu bedecken. In dieser Ausführungsform
ist in dem Teil 384 mit umgelegtem Rand eine Öffnung 382 ausgebildet, durch
die das Wasserstoffreaktionsgas strömt.
-
Die
Ecken werden zur Verbindungsstelle der beiden Ränder. Bei den Ausgestaltungen
mit Füllung stellt
dies kein Problem dar, da die gleiche Ausgestaltung wie bei dem
Rand um die Ecke fortgesetzt werden kann. Bei den umgelegten Ausgestaltungen kann
die Platte 272 nicht um eine Ecke umgelegt werden. An dieser
Stelle wird es offensichtlich, dass die Umlegrichtung nicht ohne
Abtrennen der Platte geändert
werden kann. Es könnte
ein aufwändiger Prozess
zum erneuten Verbinden der abgetrennten Ränder und Füllen des Hohlraums verwendet
werden. Der Schlüssel
für eine
vereinfachte Ausgestaltung mit umgelegtem Rand besteht darin, eine Fläche glatt
zu halten, so dass an einer Seite die Abdichtung zur Membran gewahrt
werden kann. An der anderen Seite, an der die Platte 272 umgelegt
ist, sind Spalte zulässig,
da die Ecke durch ein externes Sammelrohr abdeckt wird. Natürlich muss
das externe Sammelrohr dem Reaktionsgas in dem durch den umgelegten
Rand erzeugten Hohlraum entsprechen. Es wird ebenfalls angemerkt,
dass die umgelegten Ränder
zwischen den Eingangs- und Ausgangssammelrohren einen Umgehungskanal
erzeugen. In diese Umlegung könnte
ein Filmmaterial eingesetzt werden, um diese Umgehung zu mindern.
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38 ist
eine Querschnittansicht einer Brennstoffzellenstruktur 390 durch
die Linie 30-30 des Stapels 182 in dem Tunnelbereich zwischen
dem Kathodenausgangssammelrohr 192 und dem aktiven Bereich 184.
In dieser Ausführungsform
sieht eine dickere Beilagscheibe 392 Steifigkeit über dem
Tunnelbereich vor. Um eine übermäßige örtliche
Kompression zu vermeiden, geht die dickere Beilagscheibe 392 nicht
unter die Diffusionsmediumschicht 274. Die Beilagscheiben 356, 358 und 392 dienen
auch als Membranunterdichtungen und setzen sich um den Umfang fort,
wenngleich dies in 28 nicht gezeigt ist. Dies ähnelt der
in 34 gezeigten Ausgestaltung.
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39 ist
eine Draufsicht auf einen Eckenbereich des Brennstoffzellenstapels 182 nahe
dem Anodeneingangssammelrohr 196 und dem Kathodenausgangssammelrohr 192.
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40 ist
eine Querschnittansicht der Brennstoffzellenstruktur 390 durch
die Linie 40-40 in 39.
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Es
wurden hierin mehrere Rand – und
Tunneloptionen beschrieben. Einige Ausgestaltungen sollten niedrigere
Materialkosten und weniger Bear beitungsschritte aufweisen, während sie
die funktionellen Anforderungen erfüllen. Die Ausgestaltung mit Füllung weist
aufgrund der Bearbeitungszeit zum Härten des Füllmaterials höhere Kosten
auf. Der Lösungsansatz
der Verwendung der Diffusionsmediumschichten als Dichtungsunterlage
ist vorteilhaft, da er kein zusätzliches
Teil erfordert. Das Verwenden einer Unterdichtung als Beilagscheibe
hat den gleichen Vorteil. Somit sind entweder die in 27 gezeigte Randausgestaltung
mit der Tunnelausgestaltung in 32 und 33 oder
die in 28 gezeigte Randausgestaltung
mit der Tunnelausgestaltung in 34 und 35 geeignet.
Auch wenn das Verwenden einer Diffusionsmediumschicht als Dichtunterlage
einen zusätzlichen
Schritt zum Füllen
des Rands erfordert, könnte
dies als kontinuierlicher Heisspressprozess erfolgen, da nur ein
Streifen entlang jeder der Anodensammelrohrseiten der Diffusionsmediumschicht
gefüllt
werden muss, wenn die Kathodendiffusionsmediumschicht als Dichtungsunterlage
verwendet wird, da die Umlegung hin zur Anodenseite erfolgt.
-
Es
wird auch empfohlen, dass die Diffusionsmediumschicht aufgrund der
Entweichmöglichkeit um
den gesamten Umfang und nicht nur in dem Tunnelbereich verwendet
wird. Werden Beilagscheiben verwendet, besteht der bevorzugte Lösungsansatz darin,
eine dicke Unterdichtung zum Vorsehen dieser Funktion zu verwenden.
Eine Beilagscheibenunterlage anstelle einer Diffusionsmediumschichtunterlage bietet
mehr Raum zum Bilden des umgelegten Rands und Tunnel, was in Anbetracht
der kleinen Maße
hilfreich sein kann, und ermöglicht
auch einen größeren Federbereich
der umgelegten Dichtung. Ein Problem bei dieser Ausgestaltung ist,
dass sich die Unterdichtungen herkömmlicherweise auf die Diffusionsmediumschicht
erstrecken, daher würde
dies in dem Überschneidungsbereich
hohe Kompressionslasten erzeugen. Es ist auch wichtig, keinen Spalt
zwischen der Diffusionsmediumschicht und der Unterdichtung zu belassen
bzw. die Katalysatoren nicht durch die Diffusionsmediumschicht abdecken
zu lassen. Um dies anzugehen, wird ein Lösungsansatz empfohlen, der
gleichzeitig mit der gleichen Stanze sowohl die Diffusionsmediumschicht
als auch die dicke Unterdichtung stanzt, so dass die Diffusionsmediumschicht
perfekt in das in dem dicken Unterdichtungsrahmen ausgebildete Loch
passt. Eine dünne
Unterdichtung an der Diffusionsmediumschicht könnte ebenfalls an der anderen
Seite mit einem kleinen Fenster verwendet werden, das für gewöhnlich die Anode
sein würde.
Da dies keine zusätzlichen
Teile oder Prozesse außer
dem Umlegen der Ränder
erfordert, bietet diese Auslegung gewisse Vorteile. Die Verwendung
von Löchern
in dem Rand für
Tunnel, wie in 36 und 37 gezeigt
wird, bietet gegenüber
gestanzten Tunneln keine Vorteile, sondern erfordert zusätzliche
Bearbeitung.
-
Ein
anderes Verfahren zum Einleiten von Verdunstungskühlwasser
umfasst einen Zerstäuber, der
Wasser in die Kathodenluftleitung sprüht. 41 ist
eine Draufsicht auf einen Brennstoffzellenstapel 400 mit
einem aktiven Bereich 402 nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform.
Um den aktiven Bereich 402 ist ein Abdichtbereich 404 ausgebildet.
Anodenreaktionsgas wird zu dem aktiven Bereich 402 durch
Anodeneingangssammelrohre 406 und 408 geschickt
und verlässt
den Stapel 400 durch Anodenabgassammelrohre 410 bzw. 412.
Ferner wird dann Kathodeneinlassluft zu dem Stapel 400 durch
Kathodeneingangssammelrohr 414 geschickt und wird von dem
Stapel 400 durch Kathodenausgangssammelrohr 416 ausgestoßen. Bei
dieser Auslegung gibt ein Wasserzerstäuber 420 der Kathodeneinlassluft
in dem Kathodeneingangssammelrohr 414 Wasser für Verdunstungskühlungszwecke
zu.
-
In
diesem Schaubild wird die Ausrichtung so gezeigt, dass Strömungs- oder Wassersprühnebelverteilungen
entlang der Sammelrohrströmungsrichtungen
innerhalb von Zellen und nicht von Zelle zu Zelle erfolgen. Es könnten mehrere
Zerstäuber
und Kathodenleitungen verwendet werden, um das erforderliche Leiten
nach unten zu erreichen oder die Strömungsverteilung auszugleichen.
Zu beachten ist, dass ein großes
Leiten von Verdunstungswasser nach unten nicht erforderlich ist,
da überschüssiges Wasser
umgewälzt
werden würde.
-
Eine
Analyse der für
diesen betriebsfähigen Lösungsansatz
erforderlichen Kondensatorgröße wurde
mit etwa 20% mehr als bei dem Kühler
für eine herkömmlich betriebene
Brennstoffzelle ermittelt. Dies würde bei herkömmlichem
Fahrzeugraumangebot ein Problem sein. Unter Berücksichtigung der meisten Fahrzeug-Fahrzyklen
könnte
ein Wasserspeicherkollektor unter Niedrigleistungsbetrieb verwendet
werden, um das benötigte
Wasser in Hochleistungszeiträumen
vorzusehen. Manche Fahrzeuge müssen
aber einen ständigen
Hochleistungsbetrieb liefern, beispielsweise bei Abschleppanwendungen.
Es wird auch erkannt, dass ein luftgekühlter Kondensator für einen
Betrieb unter Null ungeeignet wäre.
Zum Isolieren des Kondensators von den Unternull-Bedingungen könnte zwischen
einen Luftkühler
und einem wasserglykol-gekühlten
Kondensator ein Wasser-Glykol-Kreislauf
verwendet werden. Es kann auch erforderlich sein, den Kondensator
aus Edelstahl oder anderen korrosionsbeständigen Materialien zu konstruieren.
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42 ist
eine Querschnittansicht durch die Linie 42-42 einer Brennstoffzellenstruktur 430 des Stapels 400,
die die Tunnelausgestaltung zwischen dem Anodeneingangssammelrohr 406 und
dem aktiven Bereich 402 zeigt. Die Brennstoffzellenstruktur 430 umfasst
gestaffelte Dichtungen 432 und Einsätze 434.
-
Die
vorstehende Beschreibung offenbart und beschreibt lediglich beispielhafte
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung. Ein Fachmann wird anhand dieser Beschreibung
und anhand der Begleitzeichnungen und Ansprüche mühelos erkennen, dass darin
verschiedene Änderungen,
Abwandlungen und Veränderungen
vorgenommen werden können,
ohne vom Wesen und Schutzumfang der in den folgenden Ansprüche dargelegten
Erfindung abzuweichen.