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DE102007051747A1 - Spannvorrichtung für einen Zugmitteltrieb mit einer verbesserten Axiallageranordnung - Google Patents

Spannvorrichtung für einen Zugmitteltrieb mit einer verbesserten Axiallageranordnung Download PDF

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DE102007051747A1
DE102007051747A1 DE102007051747A DE102007051747A DE102007051747A1 DE 102007051747 A1 DE102007051747 A1 DE 102007051747A1 DE 102007051747 A DE102007051747 A DE 102007051747A DE 102007051747 A DE102007051747 A DE 102007051747A DE 102007051747 A1 DE102007051747 A1 DE 102007051747A1
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friction disc
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Scott Port Elgin Ribey
Fred Royal Oak Seebeck
Scott Warren Thompson
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Schaeffler KG
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Abstract

Spannvorrichtung (1) für einen Zugmitteltrieb wie einem Riemen- oder Kettentrieb, mit einem gegenüber einem Grundkörper (2) um eine Schwenkachse (3) verschwenkbaren Spannarm (4), an dessen distalem Ende eine drehbar gelagerte Rolle (5) zum Spannen des Zugmittels angeordnet ist, wozu eine zwischen der Schwenkachse (3) des Spannarms (4) und dem Grundkörper (2) wirkende Torsionsfeder (6) vorgesehen ist, und die Schwenkachse (3) durch wenigstens eine Radiallageranordnung (7) und wenigstens eine Axiallageranordnung (8) gleitgelagert ist, wobei die Axiallageranordnung (8) eine konzentrisch zur Schwenkachse (3) angeordnete Reibscheibe (9) umfasst, wobei die Reibscheibe (9) eine axiale Anlauffläche (11) aufweist, die wenigstens eine radial umlaufende Keilnut (12) umfasst, und dass in der an die Anlauffläche (11) der Reibscheibe (9) angrenzende Oberfläche wenigstens eine radial umlaufende Reibfeder ausgebildet ist, welche sich in die Keilnut (12) hinein erstreckt.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für einen Zugmitteltrieb wie ein Riemen- oder Kettentrieb, mit einem gegenüber einem Grundkörper um eine Schwenkachse verschwenkbaren Spannarm, an dessen distalem Ende eine drehbar gelagerte Rolle zum Spannen des Zugmittels angeordnet ist, wozu eine zwischen der Schwenkachse des Spannarms und dem Grundkörper wirkende Torsionsfeder vorgesehen ist, und die Schwenkachse durch wenigstens eine Radiallageranordnung und wenigstens eine Axiallageranordnung gleitgelagert ist, wobei die Axiallageranordnung eine konzentrisch zur Schwenkachse angeordnete Reibscheibe umfasst.
  • Spannvorrichtungen der hier interessierenden Art finden insbesondere ihre Anwendung zum Spannen von Zugmitteltrieben, welche zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle einer Brennkraftmaschine angeordnet sind. Die Spannvorrichtungen sind einer erheblichen dynamischen Belastung ausgesetzt, wobei es ein wesentliches Ziel der Konstruktion derartiger Spannvorrichtungen ist, den verdrehbar über der Schwenkachse angeordneten Spannarm schwingungsunempfindlich auszuführen. Daher sind nach dem Stand der Technik Reiblageranordnungen bekannt, welche die über die drehbar gelagerte Rolle in den Spannarm eingeleitete Schwingungen dämpft bzw. absorbiert. Die Axiallageranordnung dient daher insbesondere als Reibmechanismus.
  • Aus der Offenlegungsschrift DE 44 31 801 A1 ist eine Spanneinrichtung für Zugmitteltriebe, wie Riemen und Ketten bekannt. Diese besteht aus einem drehbar gelagerten und mittels einer Torsionsfeder gegen das Zugmittel angefederten Spannarm, durch den Spannmittel, insbesondere in Form einer drehbar gelagerten Rolle, gespannt werden. Ferner ist wenigstens ein Reibelement zwischen zwei Flanschen vorgesehen, von denen der eine spannarmfest und der andere gehäusefest ausgebildet ist. Der eine Radialflansch ist dabei stirnseitig mit in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden und keilförmig ausgebildeten Rampen versehen, wobei eine zwischen den Radialflanschen angeordnete und gegenüber diesen beiden Radialflanschen drehbare Reibscheibe mit zu den Rampen parallelen und damit zusammenwirkenden Gegenrampen versehen ist. Damit wird zwar unter einer Relativdrehung der Rampen zueinander in Folge der Keilwirkung der Einspanndruck zwischen den Radialflanschen gegen die Torsionsfeder erhöht, jedoch sind die Reibflächen der jeweiligen Rampen einer erheblichen Flächenpressung ausgesetzt, und unterliegen daher einem wesentlichen Verschleiß. Die Verschleißursache liegt insbesondere darin, dass die Druckkraftkomponente der Torsionsfeder die Rampen annähernd plan gegeneinander drückt, und aufgrund der Kompression der Torsionsfeder auftretende Druckkräfte sogar erhöht werden.
  • Aus der Patentschrift DE 43 43 429 C2 ist eine Spannvorrichtung für einen Riemen- oder Kettentrieb mit einem Spannarm bekannt, der an seinem Ende eine Spannrolle trägt, und an seinem anderen Ende über eine Welle in einem Gehäuse drehbar gelagert ist und sich mittels einer Torsionsfeder am Gehäuse federnd abstützt. Die hierin offenbarte Spannvorrichtung ist ferner mit einer drehfest mit der Welle oder dem Spannarm verbundenen Reibscheibe ausgeführt, zwischen deren Reibfläche und einer axialen Anlagefläche des Gehäuses ein Reibbelag angeordnet ist, wobei die Anlagefläche des Gehäuses eine Vielzahl von scharfkantigen in axialer Richtung vorstehenden Vorsprüngen aufweist, die sich unter axialem Druck in den Reibbelag eingraben. Damit wird sichergestellt, dass der Reibbelag in einer vorgegebenen Lage an der Anlagefläche fixiert wird, so dass die Reibarbeit nur noch zwischen der Reibscheibe und dem Reibbelag stattfinden kann. Jedoch weist die Reibscheibe gemäß der hierin offenbarten Ausführung eine plane Anlagefläche auf, welche gegen das Gehäuse der Spannvorrichtung anläuft. Während eines längeren Betriebes der Spannvorrichtung bildet sich eine vergleichsweise glatte Reibfläche, so dass der erzeugbare Reibwiderstand in der Drehbewegung des Spannarms nur sehr geringe Werte aufweist. Eine zufriedenstellende Dämpfung eingeleiteter Schwingungen im Spannarm kann über eine längere Betriebsdauer nicht erreicht werden.
  • Vor dem Hintergrund des vorstehend diskutierten Standes der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spannvorrichtung für einen Zugmitteltrieb zu schaffen, welcher bei einer einfachen Ausführung der Axiallageranordnung ein großes Reibmoment in der Drehbewegung des Spannarms hervorruft. Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Axiallageranordnung zu schaffen, welche einen veschleißarmen Betrieb über eine lange Einsatzdauer der Spannvorrichtung ermöglicht und eine optimale Schwingungsdämpfung der Drehbewegung des Spannarms um die Schwenkachse gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Spannvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Die nachfolgenden abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
  • Die Erfindung schließt daher die technische Lehre ein, dass die Reibscheibe eine axiale Anlauffläche aufweist, die wenigstens eine radial umlaufende Keilnut umfasst, und dass in der an die Anlauffläche der Reibscheibe angrenzende Oberfläche wenigstens eine radial umlaufende Reibfeder ausgebildet ist, wel che sich in die Keilnut hinein erstreckt.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, dass eine Keilwirkung entsteht, welche die Flächenpressung zwischen der Oberfläche der Keilnut und der Reibfeder erhöht. Wird die Anlauffläche axial belastet, beispielsweise durch eine Axialkraftkomponente der Torsionsfeder, so wird die Reibfeder in die Keilnut hineingedrückt. Aufgrund der unter einem Winkel stehenden Anordnung der Kontaktflächen entsteht eine Vergrößerung der Normalkraft auf die jeweilige Fläche, da sich die Normalkraft aus einer Vertikalkomponente und einer Horizontalkomponente zusammensetzt. Die Reibscheibe kann als Einzelteil ausgeführt sein und als Scheibe oder Ring zwischen dem Nabenabschnitt des Spannarms und einer außenseitig abschließenden Anlaufscheibe angeordnet werden. Die umlaufende Keilnut erstreckt sich über dem gesamten Umfang der Reibscheibe, so dass sich die jeweils einer Keilnut zugeordnete Reibfeder ebenfalls ringförmig in die Keilnuten erstreckt. Die Reibfedern können einen trapezartigen Querschnitt aufweisen, welche als eine Art Keil mit einer Kopfkürzung zu verstehen sind. Liegt die axiale Anlauffläche der Reibscheibe an der gegenüberliegenden Oberfläche mit den jeweils umlaufenden Reibfedern an, so stützt sich die Reibscheibe lediglich gegen die Reibfedern bzw. gegen dessen seitliche Flanken ab. Erst so kann die Vergrößerung der Normalkraftkomponente in den Flanken der Reibfedern erreicht werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Reibscheibe 1 bis 10, bevorzugt 2 bis 5 und besonders bevorzugt 3 konzentrisch zueinander angeordnete Keilnuten umfasst, in die sich jeweils eine radial umlaufende Reibfeder von der angrenzenden Oberfläche hinein erstreckt. Eine Anzahl von drei konzentrisch zueinander ausgebildeten Keilnuten und den zugehörigen Reibfedern hat sich als ein Optimum herausgestellt, da bei einer einzigen Keilnut der erforderliche Bauraum stark vergrößert wird und die erzielbaren Flächenpressungen vergleichsweise klein sind. Die Erfindung ist jedenfalls nicht auf eine Anzahl von bevorzugt drei Keilnuten beschränkt, sondern es kann auch eine Vielfachnut vorgesehen sein, welche sich jeweils konzentrisch über der gesamten Oberfläche der Anlaufflä che der Reibscheibe erstrecken. Somit ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass die Anlauffläche der Reibscheibe 10, 20, 30 und mehr konzentrisch angeordnete Keilnuten umfasst. Die Keilnuten in der Reibscheibe weisen dabei einen keilförmigen Querschnitt auf, wobei die sich in die Nuten erstreckenden Reibfedern an die Keilform der Keilnuten angepasst sind. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Keilnuten eine Radiusinnenkontur aufweisen und die Reibfedern eine jeweils im Negativ dessen ausgebildete Radiusaußenkontur.
  • Vorteilhafterweise weist die wenigstens eine Keilnut einen Keilwinkel α auf, welcher einen Wert von 10°-60°, bevorzugt von 20°-45° und besonders bevorzugt von 30° umfasst. Versuche haben ergeben, dass ein Keilwinkel α mit einem Wert von etwa 30° ein Optimum der entstehenden Normalkraftkomponente darstellt. Auch die erreichbare Vergrößerung der Oberfläche durch den vorgegebenen Winkel kann etwa mit einem Faktor 4 angegeben werden. Hinsichtlich der Anlauffläche der Reibscheibe kann diese an die Oberfläche des Spannarms angrenzen, und die wenigstens eine Reibfeder ist in der Oberfläche des Spannarms ausgebildet. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Anlauffläche der Reibscheibe an die Anlaufscheibe angrenzt und die wenigstens eine Reibfeder in der Oberfläche der Anlaufscheibe ausgebildet ist. Die Anlaufscheibe ist verdreh- und axialfest an der Schwenkachse angeordnet, und dreht sich mit dem Spannarm nicht mit. Sofern der Spannarm und die an diesem um die Schwenkachse ausgebildete Nabe aus einem Aluminiumdruckguss oder einem Kunststoffspritzgussbauteil hergestellt ist, können die Reibfedern seitens des Nabenabschnitts des Spannarms spritzgusstechnisch an diesem angeformt werden. Sind gemäß der letztgenannten Ausführungsform die Reibfedern auf der Seite der Anlaufscheibe angebracht, so kann diese beispielsweise mittels einer spanenden Bearbeitung hergestellt werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Reibscheibe aus einem Kunststoffmaterial, umfassend ein PTFE-Material, einen organischen Kunststoff oder ein Polyamid hergestellt. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Reibscheibe sowie auch die Anlaufscheibe aus einem PTFE- haltigen Polyamid, einem Aluminiummaterial oder aus einem Stahlmaterial hergestellt sind. Der Spannarm kann sowohl aus einem Aluminiumdruckgussmaterial als auch aus einem Kunststoffspritzgussmaterial hergestellt werden, wobei eine vorteilhafte Ausführungsform vorsieht, dass der Spannarm ein Aluminiumdruckgussmaterial umfasst, wobei die Reibscheibe ein Kunststoffmaterial aufweist und die Anlaufscheibe aus einem Aluminiummaterial besteht.
  • Vorteilhafterweise kann ferner vorgesehen sein, dass die Reibscheibe wenigstens auf der Seite der Anlauffläche eine Reibbeschichtung, umfassend eine PTFE-Beschichtung aufweist. Die PTFE-Beschichtung kann jedoch sowohl auf der Seite der Anlaufscheibe als auch auf der Seite des Nabenabschnittes des Spannarms angebracht werden.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Reibscheibe kann diese mehrteilig ausgebildet sein und die die Reibscheibe bildenden Teile sind mittels Ausgleichselementen miteinander verbunden. Die Ausgleichselemente erstrecken sich in radialer Richtung zwischen den jeweiligen Teilen der Reibscheibe und verbinden diese elastisch miteinander. Die einzelnen ringförmigen Teile der Reibscheibe sind konzentrisch zueinander angeordnet, so dass über die elastische Verbindung Lagefehler ausgeglichen werden können, und über der Schwenkbewegung des Spannarms ein gleichförmiges Torsionsmoment bzw. ein gleichförmig ansteigendes Torsionsmoment entsteht. Die elastische Ausbildung der Reibscheibe über die Aufteilung in konzentrisch zueinander angeordnete Einzelteile und die jeweilige Verbindung der Einzelteile über Ausgleichselemente wirkt sich ferner verschleißmindernd aus, und fertigungsbedingte Toleranzen können auf einfache Weise ausgeglichen werden.
  • Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
  • Es zeigt:
  • 1 eine quergeschnittene Seitenansicht der Spannvorrichtung mit einer Axiallageranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei eine Reibscheibe zwischen einer Anlaufscheibe und einem Nabenabschnitt eines Spannarms angeordnet ist;
  • 2 eine quergeschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Reibscheibe, in welcher drei konzentrisch zueinander ausgebildete Keilnuten eingebracht sind;
  • 3 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Reibscheibe gemäß 2; und
  • 4 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Reibscheibe.
  • In 1 ist eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung 1 in einer quergeschnittenen Seitenansicht dargestellt. Die Spannvorrichtung 1 umfasst zunächst einen Grundkörper 2, welcher gemeinsam mit einer Schwenkachse 3 verbunden ist und beispielsweise an eine Brennkraftmaschine angeflanscht werden kann. Insgesamt sind der Grundkörper 2, die Schwenkachse 3 sowie eine mit der Schwenkachse 3 fest verbundene Anlaufscheibe 10 ruhend angeordnet, wobei um die Schwenkachse 3 ein Spannarm 4 eine Drehbewegung ausführen kann. Der Spannarm 4 ist konzentrisch um die Schwenkachse 3 angeordnet, wobei die Lagerung eine Radiallageranordnung 7 sowie eine Axiallageranordnung 8 umfasst. Zwischen dem Spannarm 4 bzw. dessen Nabenabschnitt sowie dem Grundkörper 2 ist eine Torsionsfeder 6 vorgesehen, welche eine am distalen Ende des Spannarms 4 drehbar gelagerte Rolle 5 gegen das – hier nicht dargestellte – Zugmittel, wie einem Riemen oder einer Kette spannt. Die Rolle 5 ist permanent über den momentenbeaufschlagten Spannarm 4 gegen das Zugmittel vorgespannt, so dass über das Zugmittel in das Gesamtsystem der Spannvorrichtung 1 Schwingungen eingeleitet werden können. Um diese Schwingungen zu dämpfen, ist die Axiallageranordnung als Reiblagerung ausgebildet. Die Radiallageranordnung 7, welche gemäß des vorliegenden Ausführungsbeispiels aus zwei Teilabschnitten besteht, welche sich über der Schwenkachse 3 in Längsrichtung erstrecken, kann ebenfalls eine Reibung zwischen dem sich drehenden Spannarm 4 und der Schwenkachse 3 erzeugen.
  • 2 zeigt eine quergeschnittene Seitenansicht der Reibscheibe 9, welche eine Anlauffläche 11 umfasst, die beispielsweise gegen die – hier nicht dargestellte – Anlaufscheibe anliegt. In der Anlauffläche 11 der Reibscheibe 9 sind drei konzentrisch zueinander ausgebildete Keilnuten 12 eingebracht. Die Keilnuten 12 weisen einen Keilwinkel α auf, welcher beispielsweise einen Wert von 30° umfassen kann. In die Keilnuten 12 können sich nun Reibfedern hinein erstrecken, welche in der Oberfläche ausgebildet sind, die der Anlauffläche 11 im eingebauten zustand der Reibscheibe 9 gegenüberliegt.
  • 3 zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Reibscheibe 9, wobei erkennbar ist, dass sich die Keilnuten 12 über dem gesamte Umfang der Reibscheibe 9 hin konzentrisch zueinander erstrecken. Die Anlauffläche 11 ist somit durch die Keilnuten 12 unterbrochen, wobei die Anlauffläche 11 im eingebauten Zustand der Reibscheibe 9 nicht an der gegenüberliegenden Oberfläche anliegt, sondern der Kraftschluss durch die Reibfedern erfolgt, welche sich in die Keilnuten 12 hinein erstrecken.
  • 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Reibscheibe 9 gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Reibscheibe 9 mehrteilig ausgeführt ist. Gemäß der Darstellung umfasst die Reibscheibe 9 einen Außenteil 14 sowie einen Innenteil 15, wobei sowohl der Außenteil 14 als auch der Innenteil 15 jeweils genau eine Keilnut 12 umfasst. Die beiden Teile 14 und 15 sind über Ausgleichselemente 13 miteinander verbunden, welche ein elastisches Material umfassen und Fluchtungs- und oder Lagerfehler innerhalb der Reibfedern des benachbarten Bauteils oder der Reibscheibe 9 selbst ausgleichen können. Die Ausgleichselemente 13 sind in radialer Richtung angeordnet, und beispielsweise in Form von runden oder viereckigen Stegen ausgebildet. Ferner besteht die Möglichkeit, dass die Reibscheibe 9 insgesamt als Spritzgussbauteil ausgeführt ist, so dass die Ausgleichselemente 13 als Integral-Spritzgussabschnitte mittels des Außenteils 14 und des Innenteils 15 umspritzt werden.
  • Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht.
  • 1
    Spannvorrichtung
    2
    Grundkörper
    3
    Schwenkachse
    4
    Spannarm
    5
    Rolle
    6
    Torsionsfeder
    7
    Radiallageranordnung
    8
    Axiallageranordnung
    9
    Reibscheibe
    10
    Anlaufscheibe
    11
    Anlauffläche
    12
    Keilnut
    13
    Ausgleichselement
    14
    Außenteil
    15
    Innenteil
    α
    Keilwinkel

Claims (10)

  1. Spannvorrichtung (1) für einen Zugmitteltrieb wie ein Riemen- oder Kettentrieb, mit einem gegenüber einem Grundkörper (2) um eine Schwenkachse (3) verschwenkbaren Spannarm (4), an dessen distalem Ende eine drehbar gelagerte Rolle (5) zum Spannen des Zugmittels angeordnet ist, wozu eine zwischen der Schwenkachse (3) des Spannarms (4) und dem Grundkörper (2) wirkende Torsionsfeder (6) vorgesehen ist, und die Schwenkachse (3) durch wenigstens eine Radiallageranordnung (7) und wenigstens eine Axiallageranordnung (8) gleitgelagert ist, wobei die Axiallageranordnung (8) eine konzentrisch zur Schwenkachse (3) angeordnete Reibscheibe (9) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) eine axiale Anlauffläche (11) aufweist, die wenigstens eine radial umlaufende Keilnut (12) umfasst, und dass in der an die Anlauffläche (11) der Reibscheibe (9) angrenzende Oberfläche wenigstens eine radial umlaufende Reibfeder ausgebildet ist, welche sich in die Keilnut (12) hinein erstreckt.
  2. Spannvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) 1 bis 10, bevorzugt 2 bis 5 und besonders bevorzugt 3 konzentrisch zueinander angeordnete Keilnuten (12) umfasst, in die sich jeweils eine radial umlaufende Reibfeder der angrenzenden Oberfläche hinein erstreckt.
  3. Spannvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilnuten (12) in der Reibscheibe (9) einen keilförmigen Quer schnitt umfassen, wobei die sich in die Nuten (12) erstreckenden Reibfedern an die Keilform der Keilnuten (12) angepasst sind.
  4. Spannvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Keilnut (12) einen Keilwinkel (α) aufweist, welcher einen Wert von 10° bis 60°, bevorzugt von 20° bis 45° und besonders bevorzugt von 30° aufweist.
  5. Spannvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (11) der Reibscheibe (9) an die Oberfläche des Spannarmes (4) angrenzt, und die wenigstens eine Reibfeder in der Oberfläche des Spannarmes (4) ausgebildet ist.
  6. Spannvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (11) der Reibscheibe (9) an die Anlaufscheibe (10) angrenzt, und die wenigstens eine Reibfeder in der Oberfläche der Anlaufscheibe (10) ausgebildet ist.
  7. Spannvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) aus einem Kunststoffmaterial, umfassend ein PTFE-Material, einen organischen Kunststoff, ein Polyamid oder einem PTFE-haltigen Polyamid hergestellt ist.
  8. Spannvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) wenigstens auf der Seite der Anlauffläche (11) eine Reibbeschichtung, umfassend eine PTFE-Beschichtung aufweist.
  9. Spannvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) mehrteilig ausgebildet ist, und die die Reibscheibe (9) bildenden Teile mittels Ausgleichselementen (13) miteinander verbunden sind.
  10. Spannvorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Reibscheibe (9) bildenden Teile konzentrisch zueinender angeordnet sind und sich die Ausgleichselemente (13) in radialer Richtung zwischen den Teilen erstrecken und diese elastisch miteinander verbinden.
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