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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung und
im Spezielleren auf einen Laserbearbeitungskopf einer Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung,
die mit einer mühelos
austauschbaren Düse
versehen ist, sowie auf einen Düsenwechsler.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Es
bestehen verschiedene Arten herkömmlich
bekannter Laserstrahlbearbeitungsvorrichtungen, die zum Bearbeiten
(z. B. Heißschneiden)
eines Werkstücks
unter Verwendung von Laserlicht verwendet werden. Bei einer Standlaserstrahlbearbeitungsvorrichtung
ist zum Beispiel eine Düse,
durch die Hilfsgas gegen ein Werkstück ausgestoßen wird, auf einer optischen
Achse von Laserlicht in einem unteren Teil eines Bearbeitungskopfs
vorgesehen. Da es sich um ein Element handelt, das normalerweise nahe
an einem Bearbeitungspunkt angeordnet ist, kann die Düse während des
Laserschneidvorgangs vom Werkstück
abgeschmolzene Bruchstücke (Schlacke
und Rückstände) ansammeln
oder auch aufgrund reflektierten Laserlichts oder der Hitze anhaftenden
geschmolzenen Materials des Werkstücks schmelzen. Je nach dem
Material und der Dicke des zu schneidenden Werkstücks werden
verschiedene Arten von Düsen
verwendet. Deshalb ist die Düse
in einer Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung zum einfachen Austausch
normalerweise lösbar
in den Bearbeitungskopf eingebaut. Typischerweise ist die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung
mit einem Düsenwechselmechanismus
ausgestattet, um einen Düsenaustausch
zu erleichtern. Um ein Beispiel zu nennen, schlägt die
japanische Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
2004-98093 einen mit einer Düse kombinierten Bearbeitungskopf
vor, die zusammen einen Einbaudüsenwechselmechanismus
bilden, der einen Kugelkolben, um die Achsen des Bearbeitungskopfs
und der Düse
miteinander auszurichten, und eine Kugelkolbenarretierung (Positionierungsausnehmung)
umfasst.
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Bei
der vorstehend erwähnten
herkömmlichen
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung ist der Düsenwechselmechanismus dazu
ausgelegt, die Achse des Bearbeitungskopfs mit der Achse der Düse mittels
des Kugelkolbens und der Arretierung, die eine Passverbindung mit
dem Kugelkolben eingeht, auszurichten. Bei diesem Düsenwechselmechanismus ist
der Kugelkolben von der Düsenachse
beabstandet angeordnet, und der Mechanismus umfasst keine Einrichtung,
um zu verhindern, dass sich die Düse um eine Achse des Kugelkolbens
dreht. Somit bleibt die Düse
um den Kugelkolben drehbar, der sich von der Düsenachse beabstandet befindet.
In der Folge entsteht insofern ein Problem, als die Düse nur mit
einer schlechten Ausrichtung der Achsen des Bearbeitungskopfs und
der Düse
oder mit einer schlechten Konzentrizität von diesen und mit einer
schlecht wiederherstellbaren Düsenpositionierung
ausgetauscht werden kann. Ein weiteres Problem, das entsteht, wenn
die Achsen des Bearbeitungskopfs und der Düse schlecht ausgerichtet sind
oder die Düse
in keinem idealen Abstand vom Werkstück angeordnet ist, besteht
darin, dass jeder Düsenaustauschzyklus
die Durchführung
einer Düsenausrichtungsarbeit
und viel Zeit zum Erledigen der Arbeit erforderlich macht, um eine
qualitativ hochwertige Bearbeitung zu erzielen.
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Eine
weitere Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung mit Düsenwechselmechanismus ist in
der
japanischen Patentanmeldung
mit der Veröffentlichungsnummer
07-185865 beschrieben. Gemäß dieser Vorrichtung wird eine
in einem Bearbeitungskopf eingeschraubte Düse mittels eines passgenauen Werkzeugs
durch eine Drehbewegung aus dem Bearbeitungskopf entfernt. Die Entfernung
erfolgt automatisch nach erfolgter Einpassung der passgeformten
Düse in
das Werkzeug. Auch bei dieser Vorrichtung ist nicht auszuschließen, dass
während
der Einpassung der Düse
in das Werkzeug die Düsen
beschädigt
werden, wodurch die Ausrichtung von Bearbeitungskopf und Düse verschlechtert
werden kann und eine erschwerte Düsenausrichtarbeit resultiert. Zudem
erfordert der Austausch aufgrund der erforderlichen Einpassung einen
relativ großen
Zeitaufwand.
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Eine
erleichterte Auswechslung der Düse
in einem Bearbeitungskopf ermöglicht
der Laserdüsenkopf
gemäß der
DE 38 14 074 A1 .
Dieser bekannte Laserdüsenkopf
umfasst einen Anschlussring, ein Schutzteil, einen Linsenträger und
einen Düsenkörper, welcher
an dem Linsenträger
mittels Bajonettverschluss angebracht werden kann. Hierzu wird ein Bajonett-Unterteil
des Linsenträgers
mit einem Anschlussbereich des Düsenkörpergehäuses verbunden.
Bei der Verbindung beider Teile treten vorbestimmte Flächen des
Linsenträgers
und des Düsenkörpers in
Rotationskontakt und führen
zu einem Verschleiß,
wobei bei verstärktem
Verschleiß eine Fehlausrichtung
von Linsenträger
und Düsenkörper resultieren
kann, wodurch die Düsenausrichtarbeit deutlich
erschwert wird.
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Weiterhin
sei zum Stand der Technik noch auf die Offenbarungen folgender Dokumente
verwiesen, welche jedoch keinen Hinweis auf die beanspruchten Ausführungsformen
geben können.
Aus der
DE 199 44
484 C1 ist eine Wechselvorrichtung für einen Linsenhalter eines
Anschlusskopfes zur Bearbeitung eines Werkstücks mittels eines Laserstrahls bekannt.
In der
DE 10 2004
051 225 A1 wird ein Schweißroboter beschrieben. Die
JP 10006062 A beschreibt
einen Laserstrahlbearbeitungskopf, eine Laserstrahldüse für den Laserstrahlbearbeitungskopf sowie
ein Düsenmagazin
für Laserstrahldüsen. Die
EP 1 506 833 A1 beschreibt
eine Laserbearbeitungskupplung. Die
DE 89 11 733 U1 beschreibt einen Düsenkopf
für eine
Laser-Fräsmaschine
und die
DE 76 30 484 bezieht
sich auf eine Vorrichtung zum Absaugen des beim Ritzen von Halbleiterscheiben
mittels Laserstrahlen entstehenden Staubes.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung soll die vorstehend erwähnten Probleme des Stands der
Technik lösen.
Entsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen Laserbearbeitungskopf,
einen Düsenwechsler
und eine Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung bereitzustellen, die
es möglich
machen, eine Düse
mühelos
auszutauschen, ohne eine Düsenausrichtungsarbeit
bei jedem Düsenaustauschzyklus durchführen zu
müssen,
um eine qualitativ hochwertige Bearbeitung zu erzielen.
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In
einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Bearbeitungskopf ein Bearbeitungskopfelement
mit einem darin ausgebildeten Kopfinnenkanal, um einen Durchgang
für Laserlicht
und Hilfsgas bereitzustellen, eine separat vom Bearbeitungskopfelement
ausgebildete Düse,
wobei die Düse
einen darin ausgebildeten Düseninnenkanal
besitzt, um eine Verbindung zum Kopfinnenkanal herzustellen, und
eine Düsenöffnung,
durch die das Laserlicht und das Hilfsgas auf ein Werkstück gerichtet
werden, wobei die Düsenöffnung an
einem äußersten
nachgeordneten Ende der Düse
ausgebildet ist, Stifte, die so ausgebildet sind, dass sie radial
von einer Seitenwand der Düse
vorstehen, ein Stiftarretierungsteil, das auf einer Seitenwand des
Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, wobei das Stiftarretierungsteil
Stifteinpassöffnungen besitzt,
um zu ermöglichen,
dass die Stifte durchgeführt
und dann in direktem Kontakt mit dem Stiftarretierungsteil und an
diesem in Position arretiert werden können, ein Kopfausrichtungsteil,
das auf einer düsenseitigen
Stirnfläche
des Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, ein Düsenausrichtungsteil,
das an der Düse
an einer Stelle ausgebildet ist, an der die Düse mit dem Bearbeitungskopfelement
ausgerichtet ist, und ein elastisches Teil, das zwischen dem Kopfausrichtungsteil
und der Düse
in einem geschlossenen Kreis eingepasst ist, um einen Zwischenraum zwischen
dem Kopfausrichtungsteil und dem Düsenausrichtungsteil zur gegenseitigen
Ausrichtung zu schaffen.
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Der
so aufgebaute Bearbeitungskopf ermöglicht einen mühelosen
Austausch der Düse.
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In
einem anderen Aspekt der Erfindung tauscht ein Düsenwechsler eine Düse eines
Bearbeitungskopfs aus, der ein Bearbeitungskopfelement mit einem
darin ausgebildeten Kopfinnenkanal umfasst, um einen Durchgang für Laserlicht
und Hilfsgas bereitzustellen, wobei die vorstehend erwähnte Düse separat
vom Bearbeitungskopfelement ausgebildet ist, wobei die Düse einen
darin ausgebildeten Düseninnenkanal
besitzt, um eine Verbindung zum Kopfinnenkanal herzustellen, und
eine Düsenöffnung, durch
die das Laserlicht und das Hilfsgas auf ein Werkstück gerichtet
werden, wobei die Düsenöffnung an
einem äußersten
nachgeordneten Ende der Düse ausgebildet
ist, Stifte, die so ausgebildet sind, dass sie radial von einer
Seitenwand der Düse
vorstehen, ein Stiftarretierungsteil, das auf einer Seitenwand des
Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, wobei das Stiftarretierungsteil
Stifteinpassöffnungen
besitzt, um zu ermöglichen,
dass die Stifte durchgeführt und
dann in direktem Kontakt mit dem Stiftarretierungsteil und an diesem
in Position arretiert werden können,
ein Kopfausrichtungsteil, das auf einer düsenseitigen Stirnfläche des
Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, ein Düsenausrichtungsteil, das an
der Düse
an einer Stelle ausgebildet ist, an der die Düse mit dem Bearbeitungskopfelement
ausgerichtet ist, und ein elastisches Teil, das zwischen dem Kopfausrichtungsteil
und der Düse
in einem geschlossenen Kreis eingepasst ist, um einen Zwischenraum zwischen
dem Kopfausrichtungsteil und dem Düsenausrichtungsteil zur gegenseitigen
Ausrichtung zu schaffen. Dieser Düsenwechsler umfasst einen Düsenstützstab,
der in die Düsenöffnung der
Düse eingepasst
ist und dadurch die Düse
stützt,
und eine Düsenwechslereinheit,
die unter Bedingungen, in denen der Düsenstützstab in die Düsenöffnung der
Düse eingepasst
ist, einen Düseneinpassprozess,
bei dem die Düsenwechslereinheit
die Düse
dreht und bewirkt, dass die Stifte durch die jeweiligen Stifteinpassöffnungen
des Bearbeitungskopfelements hindurchgehen und am Stiftarretierungsteil
arretiert werden, sowie einen Düsenentnahmeprozess
durchführt,
bei dem die Düsenwechslereinheit
die Düse
dreht und bewirkt, dass die Stifte durch die jeweiligen Stifteinpassöffnungen
des Bearbeitungskopfelements hindurchgehen, um die Düse davon
zu lösen.
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Der
so aufgebaute Düsenwechsler
kann die Düse
mühelos
austauschen.
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In
noch einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst eine Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung
einen Bearbeitungskopf, der ein Bearbeitungskopfelement mit einem
darin ausgebildeten Kopfinnenkanal umfasst, um einen Durchgang für Laserlicht
und Hilfsgas bereitzustellen, wobei die vorstehend erwähnte Düse separat
vom Bearbeitungskopfelement ausgebildet ist, wobei die Düse einen
darin ausgebildeten Düseninnenkanal
besitzt, um eine Verbindung zum Kopfinnenkanal herzustellen, und
eine Düsenöffnung,
durch die das Laserlicht und das Hilfsgas auf ein Werkstück gerichtet
werden, wobei die Düsenöffnung an
einem außersten
nachgeordneten Ende der Düse
ausgebildet ist, Stifte, die so ausgebildet sind, dass sie radial
von einer Seitenwand der Düse
vorstehen, ein Stiftarretierungsteil, das auf einer Seitenwand des
Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, wobei das Stiftarretierungsteil
Stifteinpassöffnungen besitzt,
um zu ermöglichen,
dass die Stifte durchgeführt
und dann in direktem Kontakt mit dem Stiftarretierungsteil und an
diesem in Position arretiert werden können, ein Kopfausrichtungsteil,
das auf einer düsenseitigen
Stirnfläche
des Bearbeitungskopfelements ausgebildet ist, ein Düsenausrichtungsteil,
das an der Düse
an einer Stelle ausgebildet ist, an der die Düse mit dem Bearbeitungskopfelement
ausgerichtet ist, und ein elastisches Teil, das zwischen dem Kopfausrichtungsteil
und der Düse
in einem geschlossenen Kreis eingepasst ist, um einen Zwischenraum zwischen
dem Kopfausrichtungsteil und dem Düsenausrichtungsteil zur gegenseitigen
Ausrichtung zu schaffen. Die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung umfasst
darüber
hinaus eine Laseroszillatoreinheit zum Erzeugen des Laserlichts,
das in den Bearbeitungskopf geleitet werden soll, eine Hilfsgaszufuhreinheit
zur Zufuhr des Hilfsgases, das in den Bearbeitungskopf zugeführt werden
soll, einen Tisch, auf dem das Werkstück angeordnet wird, und eine
Bewegungsvorrichtung zum Einstellen der Position eines festgelegten
Punkts des Tischs in Bezug auf die Position des Bearbeitungskopfelements.
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Die
so aufgebaute Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung ermöglicht auch
einen mühelosen
Austausch der Düse.
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Die
vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Zusammenschau mit den begleitenden Zeichnungen deutlicher.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau eines Bearbeitungskopfs
nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Querschnittsansicht des Bearbeitungskopfs von 1;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht eines Bearbeitungskopfelements des
Bearbeitungskopfs von 1;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht eines Düsenelements einer Düse des Bearbeitungskopfs von 1;
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die 5A und 5B sind
eine perspektivische Ansicht bzw. eine Draufsicht einer Düsenbefestigung
der Düse
des Bearbeitungskopfs von 1;
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6 ist
eine Abbildung, die den Aufbau einer Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung
schematisch zeigt, die den in 1 gezeigten
Bearbeitungskopf verwendet;
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die 7A und 7B sind
Abbildungen zur Erläuterung
eines potentiellen Problems, das beim Bearbeitungskopf der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung
von 6 auftreten kann;
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die 8A und 8B sind
Abbildungen zur Erläuterung
eines anderen potentiellen Problems, das beim Bearbeitungskopf der
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung von 6 auftreten
kann;
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9 ist
eine Querschnittsabbildung zur Erläuterung der vertikalen Maßgenauigkeit
des Bearbeitungskopfs von 1;
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die 10A, 10B und 10C sind Querschnittsabbildungen, die zeigen,
wie der Bearbeitungskopf von 1 bei der
Steuerung von Hilfsgasströmen
arbeitet;
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die 11A und 11B sind
Querschnittsabbildungen, die auch zeigen, wie der Bearbeitungskopf
von 1 bei der Steuerung von Hilfsgasströmen arbeitet;
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die 12A und 12B sind
Querschnittsabbildungen, die zeigen, wie ein O-Ring (elastisches
Teil) des Maschinenkopfs von 1 funktioniert;
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die 13A und 13B sind
Querschnittsabbildungen, die auch zeigen, wie ein O-Ring (elastisches
Teil) des Maschinenkopfs von 1 funktioniert;
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14 ist
eine perspektivische Ansicht eines Düsenwechslers zum Austauschen
des in 1 gezeigten Bearbeitungskopfs 11;
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15 ist
eine Querschnittsabbildung, die den Aufbau des Düsenwechslers von 14 zeigt;
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16 ist
ein Ablaufschema, das einen Arbeitsablauf zeigt, der zu befolgen
ist, wenn die Düse unter
Verwendung des Düsenwechslers
von 14 in das Bearbeitungskopfelement eingesetzt wird;
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17 ist
ein Ablaufschema, das einen Arbeitsablauf zeigt, der zu befolgen
ist, wenn die Düse unter
Verwendung des Düsenwechslers
von 14 aus dem Bearbeitungskopfelement entnommen wird;
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18 ist
eine Querschnittsabbildung, die einen speziellen Schritt bei einem
Düseneinbauprozess
zeigt, der vom Düsenwechsler
von 14 durchgeführt
wird;
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19 ist
eine Querschnittsabbildung, die einen anderen speziellen Schritt
im Düseneinbauprozess
zeigt, der vom Düsenwechsler
von 14 durchgeführt
wird;
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20 ist
eine Querschnittsabbildung, die noch einen anderen speziellen Schritt
im Düseneinbauprozess
zeigt, der vom Düsenwechsler
von 14 durchgeführt
wird;
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21 ist
eine Querschnittsabbildung, die ein Problem zeigt, das auftreten
kann, wenn der Düsenwechsler
nicht mit einem in 14 gezeigten Düsenstützstab ausgestattet
ist;
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22 ist
eine Querschnittsabbildung, die ein anderes Problem zeigt, das auftreten
kann, wenn der Düsenwechsler
nicht mit dem in 14 gezeigten Düsenstützstab ausgestattet
ist;
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23 ist
eine Querschnittsansicht, die den Aufbau eines Bearbeitungskopfs
nach einer Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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die 24A und 24B sind
eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische Ansicht, die
den Aufbau eines Bearbeitungskopfs nach einer anderen Variante der
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigen; und
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die 25A und 25B sind
eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische Ansicht, die
den Aufbau eines Bearbeitungskopfs nach noch einer anderen Variante
der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigen.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
DER ERFINDUNG
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Eine
spezielle Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau eines Bearbeitungskopfs 11 nach
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt, 2 ist eine Querschnittsansicht
des Bearbeitungskopfs 11 von 1, 3 ist
eine perspektivische Ansicht eines Bearbeitungskopfelements 10 des
Bearbeitungskopfs 11 von 1, 4 ist
eine perspektivische Ansicht eines Düsenelements 12 einer
Düse 22 des
Bearbeitungskopfs von 1, die 5A und 5B sind
eine perspektivische Ansicht bzw. eine Draufsicht einer Düsenbefestigung 21 der
Düse 22 des
Bearbeitungskopfs 11 von 1, 6 ist
eine Abbildung, die den Aufbau einer Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 schematisch
zeigt, die den in 1 gezeigten Bearbeitungskopf 11 verwendet,
die 7A, 7B, 8A und 8B sind
Abbildungen zur Erläuterung
potentieller Probleme, die beim Bearbeitungskopf 11 der
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 auftreten können, 9 ist
eine Querschnittsabbildung zur Erläuterung der vertikalen Maßgenauigkeit
des in 1 gezeigten Bearbeitungskopfs 11, die 10A, 10B, 10C, 11A und 11B sind Querschnittsabbildungen, die zeigen,
wie der Bearbeitungskopf 11 von 1 bei der
Steuerung von Hilfsgasströmen
arbeitet, die 12A, 12B, 13A und 13B sind Querschnittsabbildungen,
die zeigen, wie der O-Ring 34 (elastisches Teil) des Maschinenkopfs 11 von 1 funktioniert, 14 ist
eine perspektivische Ansicht des Düsenwechslers 50 zum
Austauschen des in 1 gezeigten Bearbeitungskopfs 11, 15 ist
eine Querschnittsabbildung, die den Aufbau des Düsenwechslers 50 von 14 zeigt, 16 ist
ein Ablaufschema, das einen Arbeitsablauf zeigt, der zu befolgen
ist, wenn die Düse 22 unter Verwendung
des Düsenwechslers 50 von 14 in das
Bearbeitungskopfelement 10 eingesetzt wird, 17 ist
ein Ablaufschema, das einen Arbeitsablauf zeigt, der zu befolgen
ist, wenn die Düse 22 unter Verwendung
des Düsenwechslers 50 von 14 aus
dem Bearbeitungskopfelement 10 entnommen wird, die 18 bis 20 sind
Querschnittsabbildungen, die spezielle Schritte bei einem Düseneinbauprozess
zeigen, der vom Düsenwechsler 50 von 14 durchgeführt wird,
die 21 und 22 sind
Querschnittsabbildungen, die Probleme zeigen, die im Düseneinbauprozess
auftreten können,
wenn der Düsenwechsler 50 nicht
mit einem in 14 gezeigten Düsenstützstab 51 ausgestattet
ist, 23 ist eine Querschnittsansicht eines Bearbeitungskopfs nach
einer Variante der ersten Ausführungsform
der Erfindung, die 24A und 24B sind
eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische Ansicht eines
Bearbeitungskopfs nach einer anderen Variante der ersten Ausführungsform
der Erfindung, und die 25A und 25B sind eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische
Ansicht eines Bearbeitungskopfs nach noch einer anderen Variante
der ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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Wie
in diesen Figuren gezeigt ist, umfasst der Bearbeitungskopf 11 der
ersten Ausführungsform das
Bearbeitungskopfelement 10 und die Düse 22, die separat
vom Bearbeitungskopfelement 10 ausgebildet ist. Im Inneren
des Bearbeitungskopfelements 10 ist ein Kopfinnenkanal 23 ausgebildet,
der als Durchgang für
Laserlicht 19 und Hilfsgas 20 dient. Dem Kopfinnenkanal 23 vorgeordnet
befindet sich eine Fokussierlinse 13, um das Laserlicht 19 auf
ein Werkstück 18 zu
fokussieren. So wie der Ausdruck ”vorgeordnet” in dieser
technischen Beschreibung verwendet wird, bezieht er sich auf eine
Eintrittsseite oder eine Richtung, aus der das Laserlicht 19 in
das Bearbeitungskopfelement 10 eintritt, wohingegen sich
der Ausdruck ”nachgeordnet” auf eine
Austrittsseite oder eine dem Werkstück 18 zugewandte Seite bezieht.
Die Darstellung der Fokussierlinse 13 ist nur in Querschnittsansichten
wiedergegeben und in den anderen Zeichnungen im Grunde weggelassen.
Der Kopfinnenkanal 23 ist von einer innenseitigen Wandfläche des
Bearbeitungskopfelements 10 umschlossen, der so weit wie
möglich
eine Stromlinienform mit minimalen Oberflächenunregelmäßigkeiten
verliehen ist, und die so geformt ist, dass sie eine allgemein zylindrische
abfallende Fläche 23a bildet,
so dass der Innendurchmesser des Kopfinnenkanals 23 schrittweise
in der nachgeordneten Richtung abnimmt. Das Bearbeitungskopfelement 10 besitzt
einen Verbindungsabschnitt 24, der an einem nachgeordneten
Ende des Kopfinnenkanals 23 ausgebildet ist. Wie später noch
im Detail erörtert
wird, ist ein vorgeordnetes Ende 28 des Düsenelements 12 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingepasst.
Das Bearbeitungskopfelement 10 besitzt darüber hinaus
einen Kopfflansch 15, der sich von außerhalb eines nachgeordneten
Endabschnitts des Bearbeitungskopfelements 10 radial nach
außen
erstreckt.
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Im
Kopfflansch 15 sind zwei radiale Stifteinpassöffnungen 26 ausgebildet,
durch welche Stifte 32 hindurchgeführt werden, wie später noch
erörtert wird.
Die beiden radialen Stifteinpassöffnungen 26 befinden
sich in einem Abstand von 180 Grad auf einer gekrümmten Außenfläche einer
Seitenwand des Bearbeitungskopfelements 10, wobei jede
der Stifteinpassöffnungen 26,
um ein müheloses
Einstecken und Entfernen der Stifte 32 zu ermöglichen,
aus einer schrägen
Fläche 26a auf
einer Seite und einer vertikalen Fläche 26b auf der entgegengesetzten
Seite besteht, wie in 3 gezeigt ist. Eine Unterseite
des Kopfflanschs 15 (d. h. eine düsenseitige Stirnfläche des
Bearbeitungskopfelements 10) dient als Kopfausrichtungsteil 16,
und eine Oberseite des Kopfflanschs 15 dient als Stiftarretierungsteil 25,
das mit den Stiften 32 in Kontakt kommt und dadurch die
Düsenbefestigung 21 in
Position arretiert. Eine gekrümmte
Innenfläche
des Bearbeitungskopfelements 10 ist am nachgeordneten Endabschnitt
abgeschrägt,
um eine abfallende Fläche 10a zu
bilden, und zwar so, dass der Innendurchmesser des Kopfinnenkanals 23 an
einem äußersten
nachgeordneten Ende von diesem zur nachgeordneten Seite hin immer
mehr zunimmt. Der Kopfflansch 15 kann entweder als integrales
Teil des Bearbeitungskopfelements 10 oder als separates
und am nachgeordneten Endabschnitt des Bearbeitungskopfelements 10 befestigtes
Teil ausgebildet sein. Im Falle, dass der Kopfflansch 15 als
separates Teil ausgebildet ist, sollten das Bearbeitungskopfelement 10 und
der Kopfflansch 15 zum Beispiel vorzugsweise aus rostfreiem Stahl
bzw. Aluminium hergestellt sein.
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Die
Düse 22 umfasst
das Düsenelement 12 und
die Düsenbefestigung 21,
die separat vom Düsenelement 12 hergestellt
ist. Im Inneren des Düsenelements 12 ist
ein Düseninnenkanal 27 ausgebildet, der
eine Verbindung zum zuvor erwähnten
Kopfinnenkanal 23 herstellt. Der Düseninnenkanal 27 ist von
einer innenseitigen Wandfläche
des Düsenelements 12 umschlossen,
der so weit wie möglich
eine Stromlinienform mit minimalen Oberflächenunregelmäßigkeiten
verliehen ist, und die so geformt ist, dass sie eine allgemein zylindrische
abfallende Fläche 27a bildet,
so dass der Innendurchmesser des Düseninnenkanals 27 schrittweise
in der nachgeordneten Richtung abnimmt. Die innenseitigen Wandflächen des
Düsenelements 12 und
des Bearbeitungskopfelements 10 sind so geformt, dass sie
einen stetigen Übergang
zwischen der allgemein zylindrischen abfallenden Fläche 27a des
Düseninnenkanals 27 und
der allgemein zylindrischen abfallenden Fläche 23a des Kopfinnenkanals 23 in
Form eines sich zuspitzenden Winkels bereitstellen. An einem äußersten
nachgeordneten Ende des Düsenelements 12 ist eine
Düsenöffnung 29 ausgebildet,
die dazu dient, das Laserlicht 19 wie auch das Hilfsgas 20 auf
das Werkstück 18 zu
richten. Die in einem nachgeordneten Endabschnitt des Düsenelements 12 ausgebildete
Düsenöffnung 29 ist
von einer gekrümmten
Fläche 29a umschlossen,
die eine allgemein konische Form bildet, deren Außendurchmesser
zur nachgeordneten Seite hin nach und nach abnimmt. Das Düsenelement 12 besitzt
darüber
hinaus einen Düsenflansch 30,
der sich von einer gekrümmten
Außenfläche des Düsenelements 12 radial
nach außen
erstreckt. Auf einer vorgeordneten Seite des Düsenflanschs 30, die dem
Bearbeitungskopfelement 10 zugewandt ist, ist eine Ringkehle 31 ausgebildet,
in die ein als elastisches Teil dienender O-Ring 34 eingesetzt
ist. Eine gekrümmte
Innenfläche
einer Außenwand
der Ringkehle 31 bildet eine abfallende Fläche 31a,
und zwar so, dass der Innendurchmesser der Außenwand der Ringkehle 31 zur
nachgeordneten Seite hin schrittweise abnimmt.
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Eine
oberste Fläche
des Düsenflanschs 30 bildet
ein Düsenausrichtungsteil 14,
das direkt gegenüber
dem Kopfausrichtungsteil 16 angeordnet ist. Mit den zuvor
erwähnten
Stiften 32 ausgestattet, besitzt die Düsenbefestigung 21 einen
allgemein rohrförmigen
Aufbau, dessen nachgeordneter Endabschnitt so geformt ist, dass
er einen Düsenhalterungsabschnitt 33 bildet.
Das Düsenelement 12 ist
in Position festgesetzt, wenn der Düsenflansch 30 des Düsenelements 12 am
Düsenhalterungsteil 33 der Düsenbefestigung 21 sitzt,
wobei eine Unterseite des Düsenflanschs 30 in
engem Kontakt mit dem Düsenhalterungsteil 33 gehalten
wird. Im Düsenhalterungsteil 33 der
Düsenbefestigung 21 ist
eine Öffnung 38 ausgebildet,
und das Düsenelement 12 ist
so positioniert, dass sein nachgeordneter Endabschnitt, in dem die
Düsenöffnung 29 ausgebildet
ist, nach unten durch diese Öffnung 38 vorsteht.
Die beiden Stifte 32 sind so ausgebildet, dass sie von
einer gekrümmten Innenfläche einer
allgemein zylindrischen Seitenwand der Düsenbefestigung 21 mit
einem Abstand von 180 Grad radial nach innen vorstehen, wie in 5A und 5B gezeigt
ist, wobei sich die Stifte 32 über dem Düsenhalterungsteil 33 der
Düsenbefestigung 21 befinden.
Eine Außenfläche eines
nachgeordneten Endabschnitts der Düsenbefestigung 21 bildet
eine gekrümmte
Fläche 21b,
die zu einer allgemein konischen Form geformt ist, deren Außendurchmesser
zur nachgeordneten Seite hin schrittweise abnimmt. Die gekrümmte Fläche 21b der
Düsenbefestigung 21 und
die zuvor erwähnte
gekrümmte
Fläche 29a des
Düsenelements 12 sind
so geformt, dass sie im Querschnitt gesehen einen stetigen Übergang
bieten, was die Umrisslinien betrifft. Das vorgeordnete Ende 28 des
Düsenelements 12, das
seinem nachgeordneten Ende, an dem die Düsenöffnung 29 ausgebildet
ist, entgegengesetzt ist, ist in den Verbindungsabschnitt 24 des
am nachgeordneten Ende des Kopfinnenkanals 23 ausgebildeten
Bearbeitungskopfelements 10 eingesetzt und mit diesem verbunden.
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Bei
dem so aufgebauten Bearbeitungskopf 11 der ersten Ausführungsform
ist eine optische Achse des Laserlichts 19 mit der Mittelachse
des Bearbeitungskopfs 11 ausgerichtet. Wenn das Hilfsgas 20 durch
die Düse 22 ausgestoßen wird,
bildet sich eine Strömung
des ausgestoßenen
Hilfsgases 20 an einer Mittelachse der Düse 22.
Dies bedeutet, dass der Ausrichtungsgrad der Achsen des Bearbeitungskopfs 11 (oder
des Bearbeitungskopfelements 10) und der Düse 22,
oder deren Konzentrizität,
bestimmt, wie genau die Strömungsrichtung
des ausgestoßenen
Hilfsgases 20 mit der optischen Achse des Laserlichts 19 übereinstimmt.
In dieser Ausführungsform
ist das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingepasst,
und zwar so, dass das Bearbeitungskopfelement 10 und die
Düse 22 wieder
mit einem dazwischen bestehenden hohen Grad an Konzentrizität zusammengesetzt
werden können
und sich somit die Strömungsrichtung
des ausgestoßenen
Hilfsgases 20 mit der optischen Achse des Laserlichts 19 mit
hoher Genauigkeit ausrichtet.
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Falls
die erforderliche Laserbearbeitungsgenauigkeit zum Beispiel 0,1
mm beträgt,
müssen das
Bearbeitungskopfelement 10 und die Düse 22 auf eine Konzentrizität von 0,05
mm ausgerichtet sein. Wenn das Laserlicht 19 eine Wellenlänge von 0,01
mm hat, ist es möglich,
einen Zwischenraum von 0,01 bis 0,05 mm zwischen einer gekrümmten Innenfläche des
Verbindungsabschnitts 24 des Bearbeitungskopfelements 10 und
einer gekrümmten
Außenfläche des
vorgeordneten Endes 28 der Düsenbefestigung 21 zu
schaffen, damit das vorgeordnete Ende 28 der Düsenbefestigung 21 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingepasst
werden kann. Die gekrümmte
Außenfläche des
vorgeordneten Endes 28 der Düsenbefestigung 21 ist
abgeschrägt,
um eine abfallende Fläche 12a zu
bilden, so dass der Außendurchmesser
des vorgeordneten Endes 28 der Düsenbefestigung 21 zur
nachgeordneten Seite hin schrittweise zunimmt. Der O-Ring 34,
der eine allgemein ringartige Form hat, ist in die im Düsenflansch 30 ausgebildete
Ringkehle 31 eingesetzt, wie vorstehend schon erwähnt wurde.
Zwischen dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 und
dem Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenelements 12 eingesetzt, stellt
der O-Ring 34 zwischen diesen einen Zwischenraum A her,
wie in 2 dargestellt ist. Der so positionierte O-Ring 34 dient
als Dichtungselement, um zu verhindern, dass Gas aus dem Zwischenraum zwischen
dem Bearbeitungskopfelement 10 und dem Düsenelement 12 austritt.
Obwohl der Bearbeitungskopf 11 der vorliegenden Erfindung
den ringartigen (kreisförmigen)
O-Ring 34 verwendet,
um gegen das Hilfsgas 20 abzudichten, wie in den Zeichnungen dargestellt
ist, muss das Dichtungselement nicht unbedingt kreisförmig sein,
sondern kann auch anders geformt sein, wie etwa quadratisch oder
rechteckig, solange das Dichtungselement nur eine geschlossene Form
ohne Endpunkte hat und einen Gasaustritt zwischen dem Bearbeitungskopfelement 10 und
dem Düsenelement 12 abdichten
kann. Es erübrigt
sich zu erwähnen,
dass in diesem Fall dann die im Düsenflansch 30 ausgebildete
Ringkehle 31 umgeformt werden sollte, um ein solches anders
geformtes Dichtungselement aufzunehmen.
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Mit
Bezug auf 6 umfasst die den Bearbeitungskopf 11 verwendende
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 eine Laseroszillatoreinheit 5 zum Erzeugen
des Laserlichts 19, das durch einen Reflexionsspiegel 9 abgelenkt
und durch die zuvor erwähnte
Fokussierlinse 13 in das Bearbeitungskopfelement 10 geleitet
wird, eine Hilfsgaszufuhreinheit 17 zum Zuführen des
Hilfsgases 20 in das Bearbeitungskopfelement 10,
einen XY-Tisch 3, der als Plattform dient, auf der das
Werkstück 18 zur
Bearbeitung in einer horizontalen Stellung angeordnet wird, und eine
Klemmvorrichtung 2, um das Werkstück 18 sicher am XY-Tisch 3 zu
halten. Ein Düsenwechsler 50, der
später
noch im Detail beschrieben wird, ist in einem vom Werkstück 18 getrennten
Bereich auch am XY-Tisch 3 angebracht. Der XY-Tisch 3 lässt sich
in einer horizontalen Ebene in x- und y-Achsenrichtungen so bewegen,
dass die Position eines festgelegten Punkts des XY-Tischs 3 so
eingestellt werden kann, dass sie mit der örtlichen Lage des Bearbeitungskopfelements 10 in
Draufsicht vertikal nach unten gesehen zusammenfällt. Der XY-Tisch 3 dieser Ausführungsform
bildet eine Bewegungsvorrichtung, die in den beigefügten Ansprüchen erwähnt ist.
Mit dem Vorsehen dieses horizontal beweglichen XY-Tischs 3 ist
es möglich,
den Düsenwechsler 50 an eine
Stelle genau unterhalb des Bearbeitungskopfelements 10 zu
bewegen. Es sollte festgehalten werden, dass die Bewegungsvorrichtung
der Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene Anordnung der
vorliegenden Ausführungsform
beschränkt
ist. Beispielsweise kann die Bewegungsvorrichtung eine Anordnung
sein, um das Bearbeitungskopfelement 10 einfach nur zu
bewegen. Diese alternative Anordnung sollte das Bearbeitungskopfelement 10 sich
sowohl in den x- als auch y-Achsenrichtungen bewegen lassen, damit
das Bearbeitungskopfelement 10 genau über dem Düsenwechsler 50 angeordnet
werden kann. Immer noch alternativ kann die Bewegungsvorrichtung
eine Anordnung sein, um den XY-Tisch 3 und das Bearbeitungskopfelements 10 in
Bezug aufeinander in den x- und y-Achsenrichtungen anderweitig zu
bewegen.
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Wie
in 14 gezeigt ist, umfasst der Düsenwechsler 50 den
zuvor erwähnten
Stützstab 51 und
eine Düsenwechslereinheit 63.
Der Düsenstützstab 51 ist
in die Düsenöffnung 29 der
Düse 22 eingepasst
und stützt
dadurch die Düse 22.
Die Düsenwechslereinheit 63 arbeitet
zum Beispiel wie nachstehend beschrieben während des Düseneinbauprozesses. Zu Beginn
des Düseneinbauprozesses
wird die Düse 22 auf
den Düsenwechsler 50 gesetzt,
wobei der Düsenstützstab 51 in
die Düsenöffnung 29 des
Düsenelements 12 eingepasst
ist, und dann wird das Bearbeitungskopfelement 10 mit dem
dazwischen eingesetzten O-Ring 34 am Düsenelement 12 angebracht.
Die Düsenwechslereinheit 63 drückt das Bearbeitungskopfelement 10 und
das Düsenelement 12 gegeneinander,
wodurch der O-Ring 34 so verformt wird, dass das Düsenausrichtungsteil 14 des Düsenelements 12 in
direkten Kontakt mit dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 kommt
und die Unterseite des Düsenflanschs 30 vom
Düsenhalterungsteil 33 der
Düsenbefestigung 21 getrennt
wird (19). Unter dieser Bedingung dreht
die Düsenwechslereinheit 63 nur
die Düsenbefestigung 21 so,
dass die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21,
die durch die jeweiligen im Kopfflansch 15 ausgebildeten
Stifteinlassöffnungen 26 hindurchgeführt sind,
am Stiftarretierungsteil 25 des Bearbeitungskopfelements 10 liegen,
und löst
dann eine Schubkraft, die auf das Bearbeitungskopfelement 10 und
das Düsenelement 12 ausgeübt wird,
so dass der O-Ring 34 wieder seine normale Form annimmt, wodurch
der zuvor erwähnte
Zwischenraum A zwischen dem Kopfausrichtungsteil 16 und
dem Düsenausrichtungsteil 14 entsteht
(20). Wenn die Düse 22 entnommen wird,
drückt
die Düsenwechslereinheit 63 das
Düsenelement 12 fest
nach oben gegen das Bearbeitungskopfelement 10, wodurch
ein Zwischenraum zwischen dem Düsenelement 12 und
der Düsenbefestigung 21 entsteht,
und dreht dann nur die Düsenbefestigung 21 so,
dass die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 durch
die jeweiligen Stifteinpassöffnungen 26 im
Kopfflansch 15 hindurchgehen.
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Mit
Bezug auf 14 und 15 umfasst die
vorstehend erwähnte
Düsenwechslereinheit 63 eine
stationäre
Grundplatte 62, ein direktwirkendes Stellglied 60,
mehrere Führungen 61,
eine bewegliche Plattform 58, einen Drehantrieb 59,
einen primären
Drehkraftgeber 55, einen sekundären Drehkraftgeber 57,
einen Düsenschieber 52,
eine Dreheinrichtung 64, eine Drehscheibe 56,
mehrere Anschläge 53 und
Gasfreisetzungsöffnungen 54.
Das direktwirkende Stellglied 60 und die Führungen 61 fixieren
zusammen die bewegliche Plattform 58 an der stationären Grundplatte 62.
Der Drehantrieb 59, der an der beweglichen Plattform 58 befestigt
ist, umfasst einen Hauptkörper 59a und
eine Antriebswelle 59b, die sich in Bezug auf den Hauptkörper 59a dreht
(18). Der primäre
Drehkraftgeber 55 ist an der Antriebswelle 59b des
Drehantriebs 59 befestigt. Der Düsenschieber 52 ist
an der beweglichen Plattform 58 befestigt und auf einer
Oberfläche
mit dem Düsenstützstab 51 versehen.
Die Dreheinrichtung 64 ist um den Düsenschieber 52 herum
angebracht, und die Drehscheibe 56 und der sekundäre Drehkraftgeber 57 sind
auf einer gemeinsamen Achse um die Dreheinrichtung 64 herum
angebracht, wobei die Drehscheibe 56 und der sekundäre Drehkraftgeber 57 fest
miteinander verbunden sind. Der primäre Drehkraftgeber 55 kämmt mit
dem sekundären
Drehkraftgeber 57. Die Gasfreisetzungsöffnungen 54, die in
der Drehscheibe 56 ausgebildet sind, dienen dazu, Schwingungen
zu verhindern, die potentiell durch eine Schwingbewegung der Anschläge 53 und
Hilfsgasströmungen
verursacht werden.
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Nun
wird der Betrieb des Düsenwechslers 50 zum
Austauschen der Düse 22 des
Bearbeitungskopfs 11 der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 im Einzelnen
mit Bezug auf den Arbeitsablauf der einzelnen Bestandteile des Düsenwechslers 50 beschrieben.
Das direktwirkende Stellglied 60 bewirkt, wenn es aktiviert
ist, dass sich die bewegliche Plattform 58 entlang einer
z-Achsenrichtung (vertikalen Richtung) in einer durch die Führungen 61 geführten Bewegung
bewegt. Der Drehantrieb 59, der primäre Drehkraftgeber 55 und
andere mechanische Einrichtungen, die auf der beweglichen Plattform 58 angebracht
sind, bewegen sich zusammen mit der beweglichen Plattform 58 nach
oben und unten. Der sekundäre
Drehkraftgeber 57, die Drehscheibe 56 und die Anschläge 53 werden
dazu gebracht, sich zusammen über
die Dreheinrichtung 64 um den Düsenschieber 52 zu
drehen. Wenn sich die Antriebswelle 59b des Drehantriebs 59 dreht,
dreht sich damit auch der an der Antriebswelle 59b befestigte
primäre Drehkraftgeber 55,
und der sekundäre
Drehkraftgeber 57, der mit dem primären Drehkraftgeber 55 in Eingriff
steht, dreht sich um den Düsenschieber 52. Da
die Drehscheibe 56 und der sekundäre Drehkraftgeber 57 aneinander
befestigt sind, dreht sich die Drehscheibe 56, wenn sich
der sekundäre
Drehkraftgeber 57 dreht. Kurz ausgedrückt dreht sich die Drehscheibe 56 um
den Düsenschieber 52,
wenn sich die Antriebswelle 59b des Drehantriebs 59 dreht. Der
Düsenschieber 52 dreht
sich in diesem Zustand nicht, weil die Dreheinrichtung 64 zwischen
der Kombination aus der Drehscheibe 56 und dem sekundären Drehkraftgeber 57 und
dem Düsenschieber 52 vorhanden
ist.
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Nachstehend
wird mit Bezug auf das Ablaufschema von 16 beschrieben,
wie die Düse 22 unter
Verwendung des Düsenwechslers 50 in
das Bearbeitungskopfelement 10 eingebaut wird. Als Vorbereitung
für den
Einbau der Düse 22 wird
der O-Ring 34 in die im Düsenflansch 30 ausgebildete Ringkehle 31 eingesetzt,
und die Düsenbefestigung 21 wird
auf der Innenseite der Anschläge 53 der
Düsenwechslereinheit 63 so
angeordnet, dass sich ausgeschnittene Abschnitte 21a der
Düsenbefestigung 21 (siehe 5A und 5B)
in Kontakt mit zwei einander entgegengesetzten Anschlägen 53 befinden.
Dann wird das Düsenelement 12 so
in die Düsenbefestigung 21 eingesetzt,
dass sich der Düsenstützstab 51 oben
am Düsenschieber 52 in
die Düsenöffnung 29 des
Düsenelements 12 einpasst,
wie in 18 gezeigt ist. Wenn der Düsenschieber 52 nicht
mit dem Düsenstützstab 51 versehen
ist, kann sich das Düsenelement 12,
wie in 21 gezeigt, zur Seite lehnen,
was im Düseneinbauprozess
potentiell eine Fehlausrichtung der Mittelachsen des Düsenelements 12 und
des Bearbeitungskopfelements 10 und die Unmöglichkeit
bewirkt, das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 einzupassen.
Selbst wenn das Düsenelement 12 aufrecht
stehend am Düsenschieber 52 angeordnet
werden könnte,
kann das Düsenelement 12,
wie in 22 gezeigt, seitwärts von
einer Mittelachse des Düsenschiebers 52 versetzt
sein, was im Düseneinbauprozess
zur potentiellen Unmöglichkeit
führt,
das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 einzupassen.
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Weitergehend
zum Schritt S1 von 16 bringt (dreht) die Düsenwechslereinheit 63 die
Düsenbefestigung 21 in
eine Düsenentnahmeposition, die
sich auf eine Winkelposition der Düsenbefestigung 21 bezieht,
in der die Düsenwechslereinheit 63 die
Düsenbefestigung 21 aus
dem Bearbeitungskopfelement 10 entfernt, das heißt, die
Position, in der die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 mit
den Stifteinpassöffnungen 26 im
Kopfflansch 15 des Bearbeitungskopfelements 10 ausgerichtet
sind. Dann stellt die Bewegungsvorrichtung relative Positionen des Bearbeitungskopfelements 10 und
des Düsenwechslers 50 in
der x- und y-Achsenrichtung so ein, dass sich die Mittelachse des
Düsenschiebers 52 mit
der Mittelachse des Bearbeitungskopfelements 10 ausrichtet
und das Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 genau
direkt gegenüber
dem Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenflanschs 30 angeordnet
wäre. Im
Spezielleren bewegt der XY-Tisch 3 (die Bewegungsvorrichtung)
der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 den Düsenwechsler 50 zu
einer Düsenaustauschposition,
in der sich der Düsenwechsler 50 genau
unterhalb des Bearbeitungskopfelements 10 befindet, so
dass die Mittelachse des Düsenschiebers 52 mit
derjenigen des Bearbeitungskopfelements 10 ausgerichtet
ist.
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Nachdem
die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 in die Düsenaustauschposition
gebracht und der Düsenschieber 52 mit
dem Bearbeitungskopfelement 10 ausgerichtet wurde, wird
das direktwirkende Stellglied 60 der Düsenwechslereinheit 63 aktiviert,
um die bewegliche Plattform 58 anzuheben und dadurch die
Düse 22 nach
oben zu bewegen, und zwar so, dass das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 in
den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingepasst
wird. Wenn sich die bewegliche Plattform 58 nach oben bewegt,
drückt
der Düsenflansch 30 des
Düsenelements 12 den
O-Ring 34 so gegen das nachgeordnete Ende des Bearbeitungskopfelements 10,
dass sich der O-Ring 34 verformt, bis das Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenflanschs 30 in
engen Kontakt mit dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 kommt,
und als Konsequenz die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 durch
die jeweiligen Stifteinpassöffnungen 26 hindurchgehen,
die im Kopfflansch 15 ausgebildet sind, und über dem
Kopfflansch 15 angeordnet sind, wie in 19 gezeigt
ist. Da das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 an
diesem Punkt in den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingepasst
ist, können
das Bearbeitungskopfelement 10 und die Düse 22 mit
einem zwischen diesen bestehenden hohen Grad an Konzentrizität wieder
zusammengebaut werden, und somit richtet sich die Strömungsrichtung des
Hilfsgases 20 mit der optischen Achse des Laserlichts 19 mit
hoher Genauigkeit aus (Schritt S2 von 16). Anschließend bringt
(dreht) die Düsenwechslereinheit 63 die
Düsenbefestigung 21 in
eine Arretierungsposition, in der die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 am
Stiftarretierungsteil 25 des Bearbeitungskopfelements 10 aufliegen.
Mit anderen Worten werden die Stifte 32, die durch die
Stifteinpassöffnungen 26 im
Kopfflansch 15 nach oben durchgegangen sind, auf das Stiftarretierungsteil 25 bewegt
und daran arretiert. Genauer ausgedrückt, wird der Drehantrieb 59 der
Düsenwechslereinheit 63 aktiviert,
um die Düsenbefestigung 21 zusammen
mit der Dreheinrichtung 64 so zu drehen, dass die Düsenbefestigung 21 in
die Arretierungsposition gebracht wird (Schritt S3 von 16).
Schließlich
senkt das direktwirkende Stellglied 60 die bewegliche Plattform 58 so
ab, dass das Düsenelement 12 etwas nach
unten geht. In der Folge nimmt die auf den O-Ring 34 ausgeübte Schubkraft
ab, so dass der O-Ring 34 wieder seine normale Form annimmt
und der zuvor erwähnte
Zwischenraum A zwischen dem Kopfausrichtungsteil 16 und
dem Düsenausrichtungsteil 14 entsteht,
wie in 20 gezeigt ist (Schritt S4 von 16).
Das Düsenelement 12 der
Düse 22 kann
durch den vorstehend beschriebenen Düseneinbauvorgang am Bearbeitungskopfelement 10 angebracht
werden.
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Nachstehend
wird mit Bezug auf das Ablaufdiagramm von 17 beschrieben,
wie die Düse 22 unter
Verwendung des Düsenwechslers 50 aus
dem Bearbeitungskopfelement 10 entfernt wird. Zuerst stellt
die Bewegungseinrichtung die relativen Positionen des Bearbeitungskopfelements 10 des
Bearbeitungskopfs 11 und des Düsenwechslers 50 in
den x- und y-Achsenrichtungen ein. Genauer ausgedrückt bewegt
der XY-Tisch 3 (die Bewegungsvorrichtung) der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 den
Düsenwechsler 50 zu
einer Düsenaustauschposition,
in welcher sich der Düsenwechsler 50 genau
unterhalb des Bearbeitungskopfs 11 befindet, wobei die
Mittelachse des Bearbeitungskopfs mit der Mittelachse des Düsenschiebers 52 ausgerichtet
ist, wie in 20 gezeigt ist.
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Weitergehend
mit dem Schritt S5 von 17 bringt (dreht) die Düsenwechslereinheit 63 die
Drehscheibe 56 zu einer Düseneinpassposition, die sich auf
eine Winkelposition der Drehscheibe 56 bezieht, in der
sich zwei der Anschläge 53 mit
den ausgeschnittenen Abschnitten 21a der Düsenbefestigung 21 ausrichten.
Selbst wenn eine Winkelverschiebung zwischen den Anschlägen 53 und
der Düsenbefestigung 21 besteht,
erzeugt der Drehantrieb 59 ein Drehmoment (eine Drehantriebskraft)
zur Feineinstellung der Winkelposition der Drehscheibe 56,
damit sich die Anschläge 53 mit
den ausgeschnittenen Abschnitten 21a der Düsenbefestigung 21 ausrichten (Schritt
S6 von 17). Dann wird der Bearbeitungskopf 11 so
abgesenkt, dass sich der Düsenstützstab 51 in
die Düsenöffnung 29 des
Düsenelements 12 einpasst.
Um das Düsenelement 12 aus
der Düsenbefestigung 21 zu
lösen,
wird das direktwirkende Stellglied 60 der Düsenwechslereinheit 63 aktiviert, um
die bewegliche Plattform 58 anzuheben und dadurch die Düse 22 nach
oben zu bewegen. Wenn sich die bewegliche Plattform 58 nach
oben bewegt, drückt
der Düsenflansch 30 des
Düsenelements 12 den
O-Ring 34 so gegen das nachgeordnete Ende des Bearbeitungskopfelements 10,
dass sich der O-Ring 34 verformt, bis das Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenflanschs 30 in
engen Kontakt mit dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 kommt
(Schritt S7 von 17). Während sich die bewegliche Plattform 12 nach
oben bewegt, wird das Hilfsgas 20 so in den Bearbeitungskopf 11 zugeführt, dass
das durch die Düsenöffnung 29 ausgestoßene Hilfsgas 20 jeglichen
Schmutz und Staub vom Düsenwechsler 50 fortbläst (Schritt
S8 von 17). Das so in den Düsenwechsler 50 eingeblasene
Hilfsgas 20 wird durch die Gasfreisetzungsöffnungen 54 und
andere Öffnungen
im Düsenwechsler 50 nach
außen
abgeleitet. Während
dieses Gasausblaseprozesses dienen die Gasfreisetzungsöffnungen 54 dazu,
Schwingungen der Düsenwechslereinheit 63 zu
verhindern, die potentiell durch den Druck des Hilfsgases 20 verursacht
werden. Anschließend hört die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 damit auf,
das Hilfsgas 20 weiter zuzuführen (Schritt S9 von 17).
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Wenn
die bewegliche Plattform 58 voll nach oben gegangen ist,
wird der Drehantrieb 59 der Düsenwechslereinheit 63 aktiviert,
um die Düsenbefestigung 21 zusammen
mit der Dreheinrichtung 64 so zu drehen, dass die Düsenbefestigung 21 zur
Düsenentnahmeposition
gebracht wird, an der sich die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 mit
den Stifteinpassöffnungen 26 im
Kopfflansch 15 des Bearbeitungskopfelements 10 ausrichten
(Schritt S10 von 17). Dann senkt das direktwirkende
Stellglied 60 die bewegliche Plattform 58 so ab,
dass das Düsenelement 12 etwas
nach unten geht. In der Folge wird die auf den O-Ring 34 ausgeübte Schubkraft
gelöst, so
dass dieser wieder seine normale Form annimmt und ein Zwischenraum
zwischen dem Kopfausrichtungsteil 16 und dem Düsenausrichtungsteil 14 entsteht,
wie in 20 gezeigt ist. Der zwischen
dem Kopfausrichtungsteil 16 und dem Düsenausrichtungsteil 14 in
diesem Düsenentnahmeprozess
entstandene Zwischenraum ist gleich dem oder größer als der Zwischenraum A,
der im zuvor erwähnten
Düseneinbauprozess
entsteht. Da die Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 an
diesem Punkt mit den Stifteinpassöffnungen 26 im Kopfflansch 15 ausgerichtet sind,
gehen die Stifte 32 nach unten durch die Stifteinpassöffnungen 26 hindurch,
und die das Düsenelement 12 tragende
Düsenbefestigung 21 löst sich vom
Bearbeitungskopfelement 10, wenn sich die bewegliche Plattform 58 der
Düsenwechslereinheit 63 absenkt.
Während
die Düsenbefestigung 21 nach
unten geht, führt
die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 das Hilfsgas 20 wieder
so in das Bearbeitungskopfelement 10 zu, dass es nach unten
durch den Kopfinnenkanal 23 des Bearbeitungskopfelements 10 und
in den Düsenwechsler 50 ausgestoßen wird
(Schritt S11 von 17). Das durch den Kopfinnenkanal 23 ausgestoßene Hilfsgas 20 trifft
zuerst am O-Ring 34 in der Ringkehle 31 des Düsenelements 12 auf,
und dient dadurch dazu, den O-Ring 34 vom Bearbeitungskopfelement 10 zu
trennen, an dem der O-Ring 34 sicher anhaftet. Das so in
den Düsenwechsler 50 geblasene
Hilfsgas 20 wird durch die Gasfreisetzungsöffnungen 54 und
andere Öffnungen im
Düsenwechsler 50 nach
außen
abgeleitet. Schließlich
hört die
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 damit auf, das Hilfsgas 20 weiter
zuzuführen (Schritt
S12 von 17). Durch den vorstehend beschriebenen
Düsenentnahmevorgang
kann die Düse 22 aus
dem Bearbeitungskopfelement 10 entfernt werden.
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Falls
während
des Düseneinbau-
oder Düsenentnahmeprozesses
Reibung zwischen dem Düsenelement 12 und
der Düsenbefestigung 21 auftritt, findet
ein Verschleiß eines
Teils des Düsenelements 12 und/oder
der Düsenbefestigung 21 statt.
Die örtliche
Lage dieses verschleißbehafteten
Teils ist kritisch, weil sie ein Lageverhältnis zwischen der Düsenöffnung 29 des
Düsenelements 12 und
eines Brennpunkts des Laserlichts 19 bestimmt. Dies bedeutet,
dass, wenn das Düsenelement 12 und
die Düsenbefestigung 21 sich
aneinander entlang in Reibungsbewegung bewegen und das eine Teil
oder beide Teile einen Verschleiß erfahren, die Möglichkeit auftritt,
dass eine Veränderung
im Lageverhältnis zwischen
der Düsenöffnung 29 und
dem Brennpunkt des Laserlichts 19 stattfindet. Zum Beispiel
kann eine Veränderung
im Abstand zwischen der Düsenöffnung 29 und
dem Brennpunkt des Laserlichts 19 potentiell zu einer Herabsetzung
der Bearbeitungsgüte führen, was
später
noch im Einzelnen beschrieben wird. Während des vorstehend beschriebenen
Düseneinbau-
oder Düsenentnahmeprozesses
wird der O-Ring 34 so komprimiert, dass er sich verformt,
bis das Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenflanschs 30 in
engen Kontakt mit dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 kommt
und als Konsequenz das Düsenelement 12 nicht
mit der Düsenbefestigung 21 in
Berührung
ist. Da in diesem Zustand nur die Düsenbefestigung 21 gedreht
wird, um die Düse 22 in
das Bearbeitungskopfelement 10 einzubauen oder daraus zu
entfernen, erfährt
somit weder das Düsenelement 12 noch
die Düsenbefestigung 21 aufgrund
zwischen diesen bestehender Reibung einen Verschleiß. Darüber hinaus
braucht der Drehantrieb 59 während des Düseneinbau- oder Düsenentnahmeprozesses
kein großes
Drehmoment zu erzeugen. Da nur die Düsenbefestigung 21 gedreht wird,
wird auch nicht bewirkt, dass der O-Ring 34 während des
Düseneinbau-
oder Düsenentnahmeprozesses
an irgendeinem nahe befindlichen Bauteil reibt. Folglich trägt der Düseneinbau-
und Düsenentnahmeprozess
der vorliegenden Ausführungsform dazu
bei, die Nutzungsdauer des O-Rings 34 zu verlängern. Aufgrund
dessen, dass die Anschläge 53 auf der
Drehscheibe 56 vorgesehen sind, kann darüber hinaus
die Düsenbefestigung 21 in
eine von vorgeschriebenen Winkelpositionen gedreht werden, die sich
in bestimmten Abständen
wie etwa 90 Grad befinden. Dies dient dazu, die Notwendigkeit abzuschaffen,
zu beurteilen, ob der Düseneinbau-
oder Düsenentnahmeprozess
abgeschlossen wurde. Zusätzlich
erzeugt der Drehantrieb, selbst wenn die Düsenbefestigung auf der Innenseite
der Anschläge 53 mit
einer leichten Abweichung von einer gewünschten Winkelposition angeordnet
ist, das Drehmoment zur Feineinstellung der Winkelposition der Anschläge 53.
Es ist deshalb unnötig,
die Düsenbefestigung 21 in
den Anschlägen 53 an
einer streng ausgerichteten Winkelposition anzusetzen.
-
Obwohl 6 ein
Beispiel zeigt, bei dem die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 mit
einem einzigen Düsenwechsler 50 ausgestattet
ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 kann
so modifiziert werden, dass sie mehrere Düsenwechsler umfasst, damit
die momentan eingebaute Düse 22 automatisch
durch eine geeignete Düse 22 ersetzt
wird, die je nach der Art des Laserbearbeitungsvorgangs, der als
nächstes
durchgeführt
werden soll, aus den mehreren Düsen 22 ausgewählt wird.
Jeder der mehreren Düsenwechsler,
der zu diesem Zweck in der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung vorgesehen
ist, kann sämtliche
zuvor erwähnten Bestandteile
des in 14 gezeigten Düsenwechslers 50 umfassen.
Alternativ können
die mehreren Düsenwechsler
mit einem einzelnen Satz bestehend aus der stationären Grundplatte 62,
dem direktwirkendem Stellglied 60, den Führungen 61 und
der beweglichen Plattform 58 versehen sein, die von mehreren
Sätzen
des Rests der Bestandteile des Düsenwechslers 50 von 14 gemeinsam
genutzt werden.
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In
der Praxis sind die Bestandteile des Bearbeitungskopfs 11 und
Düsenwechslers 50,
wie etwa das Bearbeitungskopfelement 10, das Düsenelement 12,
die Düsenbefestigung 21 und
die Düsenwechslereinheit 63 mit
gewissen Schwankungen in der Bearbeitungsgenauigkeit hergestellt.
Es ist jedoch wesentlich, dass das direktwirkende Stellglied 60 ungeachtet
der Schwankungen in der Bearbeitungsgenauigkeit sicherstellt, dass
der Düsenflansch 30 in engem
Kontakt und auf zuverlässige
Weise mit dem Bearbeitungskopfelement 10 angeordnet wird.
Wenn das direktwirkende Stellglied 60 die Höhe der beweglichen
Plattform 58 und somit die Höhe der Düse 22 durch eine Positionsregelungsannäherung beim
Düseneinbau-
und Düsenentnahmeprozess
regelt, kann ein Positionierungsfehler auftreten, der eine anschließende Höheneinstellung
notwendig macht. Beim Düsenwechsler 50 dieser
Ausführungsform
regelt das direktwirkende Stellglied 60 die Höhe der beweglichen
Plattform 58 (der Düse 22)
durch eine Kraftregelungsannäherung.
Speziell hebt das direktwirkende Stellglied 60 die bewegliche
Plattform 58 (die Düse 22)
regelbar bis zu einem Punkt an, an dem der O-Ring 34 zusammengedrückt ist
und das Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenflanschs 30 in engen
Kontakt mit dem Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 kommt.
Bei diesem Düsenanhebevorgang
trägt der
O-Ring 34 ungeachtet der Bearbeitungsgenauigkeit der diesbezüglichen Bestandteile
zur Regelung der Höhe
der Düse 22 bei, so
dass das Düsenausrichtungsteil 14 auf
zuverlässige
Weise mit dem Kopfausrichtungsteil 16 in engen Kontakt
kommt.
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Nun
wird der Arbeitsablauf der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 mit
dem so aufgebauten Bearbeitungskopf 11 beschrieben. Die
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 wird zum Heißschneiden des
durch die Klemmvorrichtung 2 am XY-Tisch 3 festgehaltenen
Werkstücks 18 unter
Verwendung des Laserlichts 19 verwendet. Die Laseroszillatoreinheit 5 der
Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 erzeugt das Laserlicht 19 durch
einen Prozess, der als Laseroszillation bekannt ist. Das Laserlicht 19 wird vom
Reflexionsspiegel 9 zum Bearbeitungskopf 11 reflektiert
und durch die im Bearbeitungskopf 11 vorgesehene Fokussierlinse 13 so
fokussiert, dass das Werkstück 18 ungefähr am Brennpunkt
des Laserlichts 19 geschnitten wird. Die Hilfsgaszufuhreinheit 17,
die in der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 vorgesehen
ist, beaufschlagt das Hilfsgas 20 mit Druck. Das druckbeaufschlagte
Hilfsgas 20 wird aus dem Bearbeitungskopf 11 zum
Werkstück 18 hin
ausgestoßen,
um Schmutz oder geschmolzenes Material des Werkstücks 19,
das während
des Laserschneidvorgangs entsteht, fortzublasen. Der XY-Tisch 3 (die
Bewegungsvorrichtung) bewegt das Werkstück 18 in der horizontalen
Ebene in der x- und y-Achsenrichtung, und zwar so, dass ein bestimmter Teil
des Werkstücks 18,
der geschnitten werden soll, sich genau unterhalb des Bearbeitungskopfs 11 befindet.
Auch wird die Höhe
(vertikale Position) des Bearbeitungskopfs 11 durch einen
(nicht gezeigten) z-Achsen-Servomotor eingestellt, um die genaue
Anordnung des Brennpunkts des Laserlichts 19 in Bezug auf
das Werkstück 18 zu
optimieren. Wie bereits zuvor erwähnt, ist die Bewegungsvorrichtung
der Erfindung nicht auf die Anordnung beschränkt, in welcher der XY-Tisch 3 das
Werkstück 18 in
der horizontalen Ebene bewegt, sondern kann auch eine Anordnung
sein, um das Bearbeitungskopfelement 10 horizontal zu bewegen,
oder eine Anordnung, um den XY-Tisch 3 und
den Bearbeitungskopf 11 in Bezug auf die x- und y-Achsenrichtungen
anderweitig zu bewegen.
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In 7A ist
ein Idealzustand gezeigt, der sich normalerweise während eines
Laserbearbeitungsvorgangs beobachten lässt, bei dem die Strömungsrichtung
des ausgestoßenen
Hilfsgases 10 mit der optischen Achse des Laserlichts 19 übereinstimmt.
Während
das Werkstück 18 durch
Hitze des Laserlichts 19 geschnitten wird, bläst das Hilfsgas 20 das
geschmolzene Material des Werkstücks 18 nach unten
fort. Wenn die Konzentrizität
zwischen dem Bearbeitungskopfelement 10 und der Düse 22 beeinträchtigt ist,
ist die Strömungsrichtung
des ausgestoßenen
Hilfsgases 20 nicht genau mit der optischen Achse des Laserlichts
ausgerichtet, wie in 7B gezeigt ist, und als Konsequenz
kann das Hilfsgas 20 auf einem ungewünschten Teil des Werkstücks 18 oder
sogar auf einem ungeeigneten Bereich unterhalb des Werkstücks 18 auftreffen.
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Wenn
die Strömungsrichtung
des Hilfsgases 20 wie vorstehend erwähnt gestört ist, kann das geschmolzene
Material des Werkstücks 18,
das im Idealzustand des Laserbearbeitungsvorgangs durch das Hilfsgas 20 fortgeblasen
wird, an der Düsenöffnung 29 anhaften,
was an dieser eine Ansammlung von Rückständen 35 schafft, und
die so entstandenen Rückstände 35 können das
Werkstück 18 als
Ergebnis eines Kontakts mit diesem beschädigen. Eine andere Möglichkeit,
die aus einer Ansammlung von Rückständen 35 am
Werkstück 18 entstehen
kann, besteht darin, dass die am Werkstück 18 anhaftenden
Rückstände 35 nur
ungleichmäßig entfernt
werden können,
was zur Bildung eines Grats 36 oder zur Entwicklung eines
Defekts 37 wie etwa einer krumm bearbeiteten Fläche führt. Wenn
der Abstand zwischen der Düsenöffnung 29 und
dem Werkstück 18 kleiner
ist als ein in 8A gezeigter idealer Abstand,
tritt insofern ein Risiko auf, als das Werkstück 18 oder das Düsenelement 12 als
Ergebnis direkten Kontakts zwischen diesen Schaden nimmt. Wenn der Abstand
zwischen der Düsenöffnung 29 und
dem Werkstück 18 größer ist
als der wie in 8B gezeigte ideale Abstand,
tritt hingegen eine große
Menge des Hilfsgases 20 zwischen der Düse 22 und dem Werkstück 18 aus,
was potentiell die Unmöglichkeit, die
Rückstände 35 ausreichend
vom Werkstück 18 zu
entfernen, wie auch eine sich ergebende Entstehung des Grats 36 und
eine Herabsetzung der Bearbeitungsgüte bewirkt.
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Wie
aus der vorstehenden Erörterung
zu erkennen sein wird, muss der Bearbeitungskopf 11 mit hoher
Genauigkeit in einer optimalen Höhe
vom Werkstück 18 angeordnet
werden. Nachstehend wird die vertikale Maßgenauigkeit des Bearbeitungskopfs 11 beschrieben,
die in der vorliegenden Erfindung erforderlich ist. Die Höhe des Bearbeitungskopfs 11 wird
normalerweise so eingestellt, dass der Brennpunkt des Laserlichts 19 auf
einer Oberfläche
des Werkstücks 18 liegt.
Mit Bezug auf 9 wird ein Abstand 44 zwischen
der Düsenöffnung 29 am
nachgeordneten Ende des Düsenelements 12 und
der Oberfläche
des Werkstücks 18 dadurch
ermittelt, dass ein Abstand 40 zwischen der in den Bearbeitungskopf 11 eingebauten
Fokussierlinse 13 und des Stiftarretierungsteils 25 des
Kopfflanschs 15, ein Abstand 41 zwischen unteren
Enden der Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 und
einer Oberfläche
des Düsenhalterungsteils 33 von
dieser (oder der Unterseite des Düsenflanschs 30), ein
Abstand 42 zwischen der Unterseite des Düsenflanschs 30 (oder
der Oberfläche
des Düsenhalterungsteils 33 der
Düsenbefestigung 21) und
der Düsenöffnung 29 am
nachgeordneten Ende des Düsenelements 12 von
einem Abstand 43 zwischen der Fokussierlinse 13 und
dem Brennpunkt abgezogen werden. Der Abstand 43 zwischen
der Fokussierlinse 13 und dem Brennpunkt, und der Abstand 40 zwischen
der Fokussierlinse 13 und dem Stiftarretierungsteil 25 des
Kopfflanschs 15 sind vorbestimmt und bleiben auch dann
unverändert,
wenn die Düse 22 ausgetauscht
wird. Somit ist der Abstand 44 zwischen der Düsenöffnung 29 am
nachgeordneten Ende des Düsenelements 12 und
der Oberfläche des
Werkstücks 18 durch
zwei Parameter bestimmt, und zwar den Abstand 41 zwischen
den unteren Enden der Stifte 32 und der Oberfläche des
Düsenhalterungsteils 33 (oder
der Unterseite des Düsenflanschs 30)
und den Abstand 42 zwischen der Unterseite des Düsenflanschs 30 (oder
der Oberfläche
des Düsenhalterungsteils 33 der
Düsenbefestigung 21) und
der Düsenöffnung 29 am
nachgeordneten Ende des Düsenelements 12.
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Wenn
die Anzahl an Bestandteilen nicht so groß ist wie beim Bearbeitungskopf 11 der
ersten Ausführungsform,
variiert die Summe der zuvor erwähnten
Abstände 41 und 42 auch
dann nicht so sehr, wenn Maß-
und Positionsschwankungen aller dieser Bestandteile zusammenkommen,
so dass Schwankungen, die im Abstand 44 zwischen der Düsenöffnung 29 und
der Oberfläche
des Werkstücks 18 auftreten
können,
ziemlich gering sind. Ein tatsächlicher
Bereich von Schwankungen bei diesem Abstand 44 ist bei
weitem kleiner als ein Bereich zulässiger Fehler im Abstand 44 zwischen
der Düsenöffnung 29 und
der Oberfläche
des Werkstücks 18. Speziell
wenn die Düse 22,
die das Düsenelement 12 und
die Düsenbefestigung 21 umfasst,
durch einen anderen Typ ersetzt wird, darf eine Schwankung im Abstand 44 zwischen
der Düsenöffnung 29 und
der Oberfläche
des Werkstücks 18,
um eine qualitativ hochwertige Bearbeitung sicherzustellen, 0,6
mm nicht überschreiten.
Da es nur zwei Bestandteile (d. h. das Düsenelement 12 und
die Düsenbefestigung 21)
gibt, die sich auf die örtliche
Lage des Brennpunkts auswirken, müssen diese beiden Bestandteile jeweils
mindestens mit einer Maßtoleranz
von 0,3 mm hergestellt werden. Diese Maßtoleranz fällt in den Bereich von für gewöhnlich erforderlichen
Maßtoleranzen
und lässt
sich ohne Weiteres erzielen. Es ist deshalb möglich, den Bearbeitungskopf 11 wieder so
zusammenzusetzen, dass der Abstand 44 zwischen der Düsenöffnung 29 und
der Oberfläche
des Werkstücks 18 im
Wesentlichen gleich zum zuvor erwähnten idealen Abstand wird.
Da die Düse 22 und das
Bearbeitungskopfelement 10 aneinander arretiert werden,
indem im vorstehend beschriebenen Aufbau des Bearbeitungskopfs 11 die
Stifte 32 der Düsenbefestigung 21 am
Stiftarretierungsteil 25 des Kopfflanschs 15 eingehakt
werden, ist es möglich, den
in 7A gezeigten Idealzustand der Laserbearbeitung
und keine wie in 8A und 8B gezeigten
unerwünschten
Zustände
zu schaffen, und zwar ohne die vertikale Positionierung der Düse 22 nach
deren Austausch einstellen zu müssen.
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Nachstehend
wird erörtert,
wie viele Stifte 32 vorgesehen werden sollten, um die zuvor
erwähnten vorteilhaften
Wirkungen der vorliegenden Erfindung hervorzurufen. Wenn die Düsenbefestigung 21 mit nur
einem Stift 32 versehen ist, tritt die Möglichkeit auf,
dass die Düse 22 zusammen
mit der Düsenbefestigung 21 aufgrund
des Drucks des Hilfsgases kippt. In der vorstehenden Erörterung
wird davon ausgegangen, dass jeder Stift 32 ausreichend
dick ist und somit eine Durchbiegung des Stifts 32, die
durch den Druck des Hilfsgases 20 verursacht wird, vernachlässigbar
ist. Wenn zum Beispiel das vorgeordnete Ende 28 des Düsenelements 12 einen
Außendurchmesser
von 14,98 mm hat, und der Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 einen
Innendurchmesser von 15,02 mm hat, wodurch ein Zwischenraum von
0,04 mm dazwischen entsteht, beträgt ein berechneter höchster Kippwinkel der
Düse 22 4,18
Grad. Wenn man davon ausgeht, dass das zu bearbeitende Werkstück 18 25
mm dick ist, bewirkt dieser Kippwinkel der Düse 22, dass das Laserlicht 19 und
das Hilfsgas 20 horizontal an der Unterseite des Werkstücks 18 um
1,83 mm abweichen. Dies würde
die Konzentrizität
zwischen dem Bearbeitungskopfelement 10 und der Düse 22 beeinträchtigen
und zu einer Herabsetzung der Bearbeitungsgüte führen. Um solch eine durch den
Druck des Hilfsgases 20 herbeigeführte Herabsetzung der Konzentrizität zwischen
dem Bearbeitungskopfelement 10 und der Düse 22 zu
verhindern, muss unbedingt der Zwischenraum zwischen dem vorgeordneten
Ende 28 des Düsenelements 12 und
dem Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 verkleinert
werden. Dies erfordert eine hohe Genauigkeit bei den Formen der
Bestandteile des Bearbeitungskopfs 11, was zu einer Zunahme
ihrer Herstellungskosten führt.
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Dieses
Problem, das mit dem vorstehend beschriebenen Einzelstiftaufbau
zusammenhängt,
bei dem die Düsenbefestigung 21 nur
mit einem einzigen Stift 32 ausgestattet ist, kann ohne
Weiteres überwunden
werden, indem die zuvor erwähnten
zwei Stifte 32 vorgesehen werden, die von der allgemein zylindrischen
Seitenwand der Düsenbefestigung 21 in
einem Abstand von 180 Grad radial nach innen vorstehen. Das Vorsehen
der beiden Stifte 32 dient dazu, zu verhindern, dass die
Düsenbefestigung 21 und
die Düse 22 aufgrund
des Drucks des Hilfsgases 20 kippen, und somit die Konzentrizität zwischen dem
Bearbeitungskopfelement 10 und der Düse 22 und ein Normalzustand
der Laserbearbeitung aufrechterhalten bleiben. Dieser Zweistiftaufbau
erfordert keine hohe Genauigkeit bei den Formen der Bestandteile
des Bearbeitungskopfs 11, was es möglich macht, die Bestandteile
zu niedrigen Kosten herzustellen.
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Als
Nächstes
wird erörtert,
wie dick die Stifte 32 sein sollten. Wenn man davon ausgeht,
dass der Druck des Hilfsgases 30 3 MPa beträgt, eine
Fläche, die
den Druck des Hilfsgases 20 aufnimmt, gleich einem Kreis
ist, der vom Durchmesser her 20 mm misst, und jeder Stift 32 eine
Scherfestigkeit τ gleich 1000
MPa hat, besteht ein Verhältnis
zwischen der Scherbelastung P und dem Durchmesser d der Stifte 32,
das ausgedrückt
wird durch P = (Π × d2/4) × τ. Da es zwei
Stifte 32 gibt, ist (3 × Π × 202/4)/2
= (Π × d2/4) × 1000,
und somit ist d = 0,77 mm. Daraus folgt, dass jeder Stift 32 vom
Durchmesser her 0,8 mm oder darüber
betragen sollten. Aus der vorstehenden Erörterung ist zu erkennen, dass
ohne Weiteres handelsübliche
Stifte mit Kleinstdurchmesser (1,0 mm) sich als Stift 32 für die Düsenbefestigung 21 verwenden
lassen, aber immer noch eine ausreichende Festigkeit bereitstellen,
um den Druck des Hilfsgases 20 zu widerstehen.
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Die
Düse 22 und
das Bearbeitungskopfelement 10 werden durch eine Kombination
der beiden Stifte 32, die diagonal in einem Abstand von
180 Grad angeordnet sind, aneinander arretiert, und der O-Ring 34 ist
ganz um das Bearbeitungskopfelement 10 und das Düsenelements 12 herum
gleichmäßig zusammengedrückt. Dieser
Aufbau der Erfindung stellt sicher, dass die Düse 22 ohne irgendein
Risiko des Kippens oder Vibrierens fest am Bearbeitungskopfelement 10 befestigt
ist.
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Nachstehend
wird mit Bezug auf die 10A, 10B und 10C beschrieben,
wie die abfallende Fläche 10a des
Bearbeitungskopfelements 10 und die abfallende Fläche 12a des
Düsenelements 12 beim
Regeln von Hilfsgasströmen
funktionieren. Die abfallende Fläche 10a des
Bearbeitungskopfelements 10 und die abfallende Fläche 12a des
Düsenelements 12 sind
so ausgebildet, dass sie im vorher beschriebenen Entnahmeprozess
der Düse 22 aus
dem Bearbeitungskopfelement 10 ideale Strömungen des
Hilfsgases 20 erzeugen. Genauer ausgedrückt wird das Hilfsgas 20 durch
den Kopfinnenkanal 23 zum O-Ring 34 hin ausgestoßen, der fest
am Bearbeitungskopfelement 10 anhaftet. Das auf den O-Ring 34 auftreffende
Hilfsgas 20 dient dazu, diesen vom Bearbeitungskopfelement 10 zu
trennen. Beim Aufbau des Bearbeitungskopfs 11, bei dem
das Bearbeitungskopfelement 10 die abfallende Fläche 10a und
das Düsenelement 12 die
abfallende Fläche 12a besitzt,
wie in 10A gezeigt ist, strömt das Hilfsgas 20 gegen
einen oberen Teil des O-Rings 34. Dies macht es möglich, sowohl
die Düse 22 als auch
den O-Ring 34 vom Bearbeitungskopfelement 10 zu
entfernen.
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Wenn
die abfallende Fläche 12a am
Düsenelement 12 nicht
ausgebildet ist, sondern nur, wie in 10B gezeigt,
die abfallende Fläche 10a am
Bearbeitungskopfelement 10 ausgebildet ist, wird eine glatte
Strömung
des Hilfsgases 20, wie dargestellt, im Bearbeitungskopfelement 10 unterbrochen,
was es schwierig macht, dass das Hilfsgas 20 ordnungsgemäß auf den
O-Ring 34 strömt,
und potentiell der O-Ring 34 sicher am Bearbeitungskopfelement 10 haften
bleibt. Ist hingegen die abfallende Fläche 10a am Bearbeitungskopfelement 10 nicht
ausgebildet, sondern nur die abfallende Fläche 12a am Düsenelement 12 ausgebildet,
wie in 10C gezeigt ist, strömt das Hilfsgas 20 wahrscheinlich,
wie dargestellt, in einen Bereich unterhalb des O-Rings 34,
wodurch der O-Ring 34 potentiell sicher am Bearbeitungskopfelement 10 haften
bleibt. Aus der vorstehenden Erörterung
sollte klar sein, dass die abfallende Fläche 10a des Bearbeitungskopfelements 10 und
die abfallende Fläche 12a des
Düsenelements 12 zusammen
bei der Regelung der Hilfsgasströme wirkungsvoll
arbeiten.
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Als
Nächstes
wird mit Bezug auf 11A und 11B beschrieben,
wie die allgemein zylindrische abfallende Fläche 23a des im Bearbeitungskopfelement 10 ausgebildeten
Kopfinnenkanals 23, die allgemein zylindrische abfallende
Fläche 27a des Düseninnenkanals 27 und
die gekrümmte
Fläche 29a,
welche die im Düsenelement 12 ausgebildete Düsenöffnung 29 umschließt, und
die an der Düsenbefestigung 21 ausgebildete
gekrümmte
Fläche 21b bei
der Regelung von Hilfsgasströmen
funktionieren. Wie in 11A gezeigt
ist, haben die allgemein zylindrische abfallende Fläche 23a des
Kopfinnenkanals 23 und die allgemein zylindrische abfallende
Fläche 27a des
Düseninnenkanals 27,
die im Bearbeitungskopfelement 10 bzw. den Düsenelement 12 ausgebildet
sind, allgemein stromlinienförmige
Querschnittsumrisslinien, um einen stetigen Übergang zwischen den beiden
abfallenden Flächen 23a, 27a bereitzustellen.
Dieser Aufbau dient dazu, eine Störung von Hilfsgasströmen in der
Düse 22 zu
verhindern und dadurch einen gewünschten
Grad an Bearbeitungsgüte
aufrechtzuerhalten. Die gekrümmte Fläche 29a,
die um die Düsenöffnung 29 ausgebildet ist,
und die gekrümmte
Fläche 21b,
die an der Düsenbefestigung 21 ausgebildet
ist, haben auch allgemein stromlinienförmige Querschnittsumrisslinien, um
einen stetigen Übergang
zwischen den beiden gekrümmten
Flächen 21b, 29a zu
bieten. Dieser Aufbau dient dazu, Störungen von Strömungen des Hilfsgases 20,
die vom Werkstück 18 zurück abprallen,
und von abgeschmolzenen Stücken
des Werkstücks 18 zu
verhindern, die vom Hilfsgas 20 forttransportiert werden.
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Wenn
die den Kopfinnenkanal 23 bildende Innenwandfläche des
Bearbeitungskopfelements 10 beispielsweise zu einer wie
in 11B gezeigten gestuften Fläche 23b ausgebildet
ist, kann diese den glatten Strom des Hilfsgases 20 unterbrechen
und eine Störung
der Hilfsgasströmungen
erzeugen, was es unmöglich
macht, den gewünschten
Grad an Bearbeitungsgüte
zu erzielen.
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Wenn
zusätzlich
der nachgeordnete Endabschnitt der Düsenbefestigung 21 so
geformt ist, dass er eine wie in 11B gezeigte
horizontale Fläche 21c bildet,
können
die Strömungen
des Hilfsgases 20, die vom Werkstück 18 zurück abprallen,
und der abgeschmolzenen Stücke
des Werkstücks 18, die
vom Hilfsgas 20 forttransportiert werden, gestört werden,
was es unmöglich
macht, den gewünschten Grad
an Bearbeitungsgüte
zu erzielen. Aus der vorstehenden Erörterung sollte klar sein, dass
die allgemein zylindrische abfallende Fläche 23a des im Bearbeitungskopfelement 10 ausgebildeten
Kopfinnenkanals 23, die allgemein zylindrische abfallende
Fläche 27a des
Düseninnenkanals 27 und
die gekrümmte
Fläche 29a,
welche die im Düsenelement 12 ausgebildete
Düsenöffnung 29 umgibt,
und die an der Düsenbefestigung 21 ausgebildete
gekrümmte
Fläche 21b bei
der Regelung der Hilfsgasströmungen wirksam
zusammenarbeiten.
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Mit
Bezug auf die 12A, 12B, 13A und 13B wird
nachstehend beschrieben, wie die abfallende Fläche 31a der Ringkehle 31 und
der darin eingesetzte O-Ring 34 (das elastische Teil) zusammenwirken.
Wenn die gekrümmte
Innenfläche
der Außenwand
der Ringkehle 31 anstatt der abfallenden Fläche 31a eine
vertikale Fläche 31b bildet,
kann der O-Ring 34 zwischen dem Kopfausrichtungsteil 16 und
dem Düsenausrichtungsteil 24, wenn
er wie in 12A gezeigt zusammengedrückt ist,
in der Ringkehle 31 eingeklemmt sein. Sollte diese Situation
eintreten, kommen das Düsenelement 12 und
das Bearbeitungskopfelement 10 nicht miteinander in engen
Kontakt. Erfindungsgemäß ist die Ringkehle 31 durch
die nach innen abfallende Fläche 31a so
umschlossen, dass sich der O-Ring 34 mehr oder weniger
nach innen verformt, wenn er wie in 12B gezeigt
zusammengedrückt
wird, und das Düsenelement 12 und
das Bearbeitungskopfelement 10 kommen in engen Kontakt
miteinander. Auf diese Weise werden das Düsenausrichtungsteil 14 des
Düsenelements 12 und
das Kopfausrichtungsteil 16 des Bearbeitungskopfelements 10 in
direktem Kontakt miteinander gehalten, wobei der O-Ring 34 jeglichen dazwischen
bestehenden Zwischenraum dicht verschließt.
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Wenn
die Ringkehle 31 die vertikale Fläche 31b besitzt, bewirkt
der Druck des Hilfsgases 20, wenn es der Düse 22 zugeführt wird,
dass sich der O-Ring 34, wie in 13A dargestellt,
verformt. In der Folge tritt das Hilfsgas 20 auf eine unregelmäßige Weise
aus, und diese Unregelmäßigkeit
im Hilfsgasaustritt kann zu einer Störung von Hilfsgasströmungen in
der Düse 22 führen, die
potentiell eine Herabsetzung der Bearbeitungsgüte verursachen. Im Vergleich
tritt das Hilfsgas beim Aufbau der vorliegenden Erfindung, bei dem
die Ringkehle 31 von der nach innen abfallenden Fläche 31a umschlossen
ist, auch dann nicht aus, wenn der O-Ring 34 sich aufgrund des
Drucks des Hilfsgases 20 verformt, so dass die Hilfsgasströmungen in
der Düse 22 nicht
gestört
werden und der gewünschte
Grad an Bearbeitungsgüte erzielt
werden kann. Aus der vorstehenden Erörterung sollte klar sein, dass
die abfallende Fläche 31a der
Ringkehle 31 und der darin eingesetzte O-Ring 34 (das
elastische Teil) beim Verhindern eines Hilfsgasaustritts und Regeln
der Hilfsgasströmungen wirksam
zusammenarbeiten.
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Varianten
des Bearbeitungskopfs 11 der ersten Ausführungsform
werden nun mit Bezug auf die 23, 24A, 24B, 25A und 25B beschrieben.
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23 ist
eine Querschnittsansicht eines Bearbeitungskopfs nach einer Variante
der ersten Ausführungsform
der Erfindung, in der Elemente, die gleich denjenigen der ersten
Ausführungsform
sind, mit denselben Bezugszeichen versehen sind und eine Beschreibung
solcher Elemente nachstehend nicht noch einmal erfolgt. Der Bearbeitungskopf
dieser in 23 gezeigten Variante unterscheidet
sich dadurch vom Bearbeitungskopf 11 der ersten Ausführungsform,
dass der O-Ring 34 in eine Ringkehle 45 eingesetzt
ist, die auf einer Unterseite des Bearbeitungskopfelements 10 ausgebildet
ist. Bei dem so aufgebauten Bearbeitungskopf kann ein vorgeordnetes
Ende 28 eines Düsenelements 12 in
Reibungsbewegung entlang des O-Rings 34 gleiten, wenn das vorgeordnete
Ende 28 des Düsenelements 12 in
einen Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 eingesteckt
wird. Jedoch ist der Bearbeitungskopf dieser Variante ansonsten
genauso aufgebaut wie der Bearbeitungskopf 11 der ersten Ausführungsform
und erzielt auch dieselben vorteilhaften Wirkungen wie bislang beschrieben.
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24A und 24B sind
eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische Ansicht eines
Bearbeitungskopfs nach einer anderen Variante der ersten Ausführungsform
der Erfindung, in der Elemente, die gleich denjenigen der ersten
Ausführungsform
sind, mit denselben Bezugszeichen versehen sind und eine Beschreibung
solcher Elemente nachstehend nicht noch einmal erfolgt. Der Bearbeitungskopf
dieser Variante unterscheidet sich dadurch vom Bearbeitungskopf 11 der
ersten Ausführungsform,
dass eine Düse 6 ein
einziges Düsenelement 12 umfasst
und zwei Stifte 8 von einer gekrümmten Außenfläche eines vorgeordneten Endes 28 der Düse 6 radial
nach außen
vorstehen. Zusätzlich
sind an einer Innenfläche
eines Verbindungsabschnitts 24 eines Bearbeitungskopfelements 110 als
Kehlen hergestellte Stiftarretierungsteile 30, in denen
die Stifte 8 arretiert werden, sowie (nicht gezeigte) Stifteinpassöffnungen
ausgebildet, die eine Verbindung zu den Stiftarretierungsteilen
herstellen.
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In
dieser Variante der ersten Ausführungsform
wird die Düse 6 mit
dem Bearbeitungskopfelement 110 wie nachstehend beschrieben
zusammengebaut. Zuerst werden die Stifte 8 der Düse 6 in
die Stifteinpassöffnungen
eingesteckt, die im Bearbeitungskopfelement 110 ausgebildet
sind, wodurch das vorgeordnete Ende 28 der Düse 6 in
das Bearbeitungskopfelement 110 eingepasst wird. Als Nächstes wird
die Düse 6 so
gedreht, dass sich die Stifte 8 drehen und sich in die
Stiftarretierungsteile 39 (Kehlen) des Bearbeitungskopfelements 110 einpassen.
An diesem Punkt bildet die Düse 6 mit
dem Bearbeitungskopfelement 110 ein Paar. Bei der Entnahme der
Düse 6 aus
dem Bearbeitungskopfelement 110 wird der vorstehend beschriebene
Düseneinbauprozess
umgekehrt. Beim Bearbeitungskopf dieser Variante kann das Bearbeitungskopfelement 110 in
Reibungsbewegung entlang des O-Rings 34 gleiten, wenn die
Düse 6 im
Düseneinbau-
und Düsenentnahmeprozess
gedreht wird. Nichtsdestoweniger ist der Bearbeitungskopf dieser
Variante ansonsten genauso aufgebaut wie der Bearbeitungskopf 11 der ersten
Ausführungsform
und erzielt auch dieselben vorteilhaften Wirkungen wie bislang beschrieben.
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25A und 25B sind
eine Querschnittsansicht bzw. eine perspektivische Ansicht eines
Bearbeitungskopfs nach noch einer anderen Variante der ersten Ausführungsform
der Erfindung, in der Elemente, die gleich denjenigen der ersten
Ausführungsform
sind, mit denselben Bezugszeichen versehen sind und eine Beschreibung
solcher Elemente nachstehend nicht noch einmal erfolgt. Der Bearbeitungskopf
dieser Variante zeichnet sich dadurch aus, dass eine Düse 7 verwendet
wird, die so aufgebaut ist, als wären das Düsenelement 12 und die
Düsenbefestigung 21 der
ersten Ausführungsform
zu einem einzelnen Körper
zusammengefasst. Die Düse 7 besitzt
ein flanschartiges Teil 30, das wie dargestellt sowohl
als Düsenflansch
als auch Düsenhalterungsteil
dient. Beim Bearbeitungskopf dieser Variante kann ein Bearbeitungskopfelement 10 in Reibungsbewegung
entlang des O-Rings 34 gleiten, wenn die Düse 7 im
Düseneinbau- und Düsenentnahmeprozess
gedreht wird. Nichtsdestoweniger ist der Bearbeitungskopf dieser
Variante ansonsten genauso aufgebaut wie der Bearbeitungskopf 11 der ersten
Ausführungsform
und erzielt auch dieselben vorteilhaften Wirkungen wie bislang beschrieben.
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Die
Düsen 22 (6, 7)
der ersten Ausführungsform
und deren in den 1, 23, 24A, 24B, 25A und 25B gezeigten
Varianten werden entsprechend den Bearbeitungserfordernissen selektiv
verwendet. Wenn zum Beispiel die Bearbeitungserfordernisse häufig variieren,
was einen häufigen
Düsenaustausch
erforderlich macht, kann die Düse 22 der
ersten Ausführungsform
(1) gewählt
werden, deren O-Ring 34 (elastisches Teil) weniger anfällig für Verschleiß ist. Im
Fall, dass häufige Düsenschäden auftreten,
wäre die
Düse 22 von 23 eine
gute Wahl, die zu minimalen Kosten hergestellt werden kann. Falls
es notwendig ist, einen klein bemessenen Bearbeitungskopf zu verwenden, eignet
sich die Düse 6 von 24A und 24B am besten,
die nur ein Bestandteil (d. h. das Düsenelement 12) enthält. Falls
der Bearbeitungskopf nicht klein bemessen zu sein braucht und keinen
häufigen Düsenaustausch
erforderlich macht, dann wäre
die Düse 7 von 25A und 25B geeignet,
deren Bestandteile zu minimalen Kosten hergestellt werden können.
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Da
die Bearbeitungsköpfe
der ersten Ausführungsform
und deren Varianten alle aus geringen Anzahlen an Bestandteilen
hergestellt sind, die sich auf die örtliche Lage des Brennpunkts
auswirken, ist es möglich,
die Düsen
und auch die Bearbeitungsköpfe
mit hochgenauer Präzision
unter minimalen Positionierungsfehlern auszutauschen. Erfindungsgemäß wird das
vorgeordnete Ende 28 der Düse 22 (6, 7)
so in den Verbindungsabschnitt 24 des Bearbeitungskopfelements 10 (110)
eingepasst, dass das Bearbeitungskopfelement 10 (110)
und die Düse 22 mit
einem hohen Grad an dazwischen bestehender Konzentrizität wieder
zusammengebaut werden können
und sich somit die Strömungsrichtung
des Hilfsgases 20 mit der optischen Achse des Laserlichts 19 mit
hoher Genauigkeit ausrichtet. Da die Düse 22 (6, 7)
mittels der Stifte 32 (8) am Bearbeitungskopfelement 10 (110)
befestigt ist, ist es möglich,
den idealen Abstand zwischen der Düsenöffnung 29 und dem Werkstück 18 wieder
herzustellen. Dies dient dazu, die Notwendigkeit abzuschaffen, die
vertikale Positionierung der Düse 22 (6, 7)
bei deren Austausch einstellen zu müssen. Hinzu kommt noch, dass
die Verwendung der beiden Stifte 32 (8) sicherstellt,
dass die mit dem Bearbeitungskopfelement 10 (110)
ein Paar bildende Düse 22 (6, 7)
aufgrund des Drucks des Hilfsgases 20 nicht kippt. Dieser
Zweistiftaufbau erfordert keine hohe Genauigkeit bei den Formen
der Bestandteile des Bearbeitungskopfs, was es möglich macht, die Bestandteile
zu niedrigen Kosten herzustellen. Obwohl die Bearbeitungsköpfe der
ersten Ausführungsform
und deren Varianten den O-Ring 34 als elastisches Teil
verwenden, das zwischen die Düse 22 (6, 7)
und das Bearbeitungskopfelement 10 (110) eingesetzt
werden soll, ist die Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Anstelle
des O-Rings 34 kann jede andere Art von elastischem Teil
verwendet werden, das dieselbe Funktion erfüllt wie der O-Ring 34 der
ersten Ausführungsform.
Obwohl darüber
hinaus der Düsenwechsler 50,
wie in 6 gezeigt, als integrales Teil der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung 1 aufgebaut
ist, ist die Erfindung nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Es
erübrigt
sich, zu erwähnen,
dass der Düsenwechsler
separat von der Las erstrahlbearbeitungsvorrichtung vorgesehen werden
kann.