[go: up one dir, main page]

DE102007050729B3 - Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben - Google Patents

Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben Download PDF

Info

Publication number
DE102007050729B3
DE102007050729B3 DE200710050729 DE102007050729A DE102007050729B3 DE 102007050729 B3 DE102007050729 B3 DE 102007050729B3 DE 200710050729 DE200710050729 DE 200710050729 DE 102007050729 A DE102007050729 A DE 102007050729A DE 102007050729 B3 DE102007050729 B3 DE 102007050729B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
fastening arrangement
arrangement according
sleeve
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200710050729
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krinner Innovation GmbH
Original Assignee
Krinner Innovation GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krinner Innovation GmbH filed Critical Krinner Innovation GmbH
Priority to DE200710050729 priority Critical patent/DE102007050729B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007050729B3 publication Critical patent/DE102007050729B3/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2207Sockets or holders for poles or posts not used
    • E04H12/2215Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground
    • E04H12/2223Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground by screwing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2253Mounting poles or posts to the holder
    • E04H12/2269Mounting poles or posts to the holder in a socket

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Abstract

Der Halteabschnitt (4) eines Bodendübels (2) bzw. einer ähnlichen Befestigungsvorrichtung ist mit einem gitterförmigen Einsatz (1) versehen, wobei die Maschenweite geringfügig kleiner ist als die Korngröße des Füllgutes (6). Ein Großteil der am Gitter (10) bzw. Einsatz (1) anliegenden Füllgutkörner durchdringt dabei mit einer Zacke, Ecke oder Kante die Gittermaschen und wird beim Verdichtungsvorgang gegen die Innenwandfläche des Halteabschnittes (4) gedrückt, wodurch sich eine sehr stabile Verbindung ergibt. Der Verdichtungsvorgang beim Füllgut (6) erfolgt durch Schläge auf die Oberseite des zu befestigenden Gegenstandes (5), während Schläge auf die Randoberseite des Bodendübels (2) bzw. der entsprechenden Befestigungsvorrichtung die Halte- bzw. Rastwirkung zwischen Füllgut-Einsatz und Halteabschnitt (4) wieder aufheben, so dass der eingesetzte Gegenstand (5) zusammen mit dem daran haftenden Füllgut-Einsatz in einem Arbeitsgang herausgezogen werden kann. Der mit Füllgut (6) versehene Einsatz lässt sich sodann durch leichte Prellschläge auf die Außenseite vom Gegenstand (5) trennen.

Description

  • Die Erfindung betrifft bezüglich eines von der Oberfläche eines Untergrunds ragenden stab-, rohr- oder pfostenförmigen Gegenstandes eine Befestigungsanordnung, ein Verfahren zur Befestigung sowie ein Verfahren zum Herausnehmen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 9 bzw. 10.
  • Stand der Technik
  • Aus der DE 199 60 854 B4 ist eine gattungsgemäße Befestigungsanordnung zum ausrichtbaren Befestigen eines von der Oberfläche eines Untergrunds ragenden stab-, rohr- oder pfostenförmigen Gegenstandes, mit einer durch einen Bodendübel oder eine Einschlagbodenhülse gebildeten Verankerungsvorrichtung, die mit einem in den von der Oberfläche begrenzten Untergrund ein- und aus diesem wieder herausbringbringbaren Verankerungsabschnitt und mit einem Halteabschnitt zur ausrichtbaren Aufnahme des Gegenstandes versehen ist, bekannt. Dabei weist der Halteabschnitt einen mit einer Einfüllöffnung versehenen becher- oder rohrförmigen Füllbschnitt auf, der mit einem körnigen Füllgut verfüllt ist das in dem durch den eingesetzten Gegenstand nicht ausgefüllten verbleibenden Füllraum des Füllabschnitts aufgenommen ist, wobei der verbleibende Füllraum des Füllabschnitts für ein Ausrichten des Gegenstandes mindestens abschnittsweise als ein nach oben sich erweiternder Ringspalt ausgebildet ist. Zur Aufnahme des Füllgutes in den Halteabschnitt der Verankerungsvorrichtung kann ein einsetzbarer und wieder herausnehmbarer Einsatz eingebracht werden.
  • Aufgabenstellung
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine gattungsgemäße Befestigungsanordnung derart weiterzubilden, dass der Einsatz zur Aufnahme des Füllgutes ohne zusätzliche Vorrichtungen einen festeren Halt sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung ermöglicht. Weiterhin soll ein Verfahren angegeben werden, wie ein stab-, rohr- oder pfostenförmiger Gegenstand im Halteabschnitt eines mit einem Einsatz versehenen Halteabschnitts eines Bodendübels mittels eines körnigen Füllguts befestigt wird, sowie ein Verfahren genannt werden, wie der mit Füllgut versehene Einsatz zusammen mit dem befestigten Gegenstand in einem einzigen Arbeitsgang auf einfache Art und Weise wieder entfernt werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 und durch ein Verfahren nach den Ansprüchen 9 und 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Einsatz aus einem exakt auf die Innenmaße eines Halteabschnitts der vorgesehenen Verankerungsvorrichtung abgestimmten und an der Innwandfläche bündig anliegenden Gittermaterial besteht, dessen Maschenweite kleiner ist als der Durchmesser der vorgesehenen Füllgutkörner. Vorteilhafterweise besteht das Gittermaterial aus Draht, es kann jedoch auch aus Kunststoff gefertigt sein. Dieses Gitter hat den großen Vorteil, dass nach dem Einfüllen und Verdichten des Füllgutes die meisten der am Gitter anliegenden Füllgutkörner mit einer Kante, Ecke oder einem Zacken das Gitter durchragen und gegen die Innenwandfläche des Halteabschnitts der Verankerungsvorrichtung gedrückt werden. Dadurch kommt es zu einem sehr festen Formschluss des füllgutgefüllten Einsatzes mit der Innenwandfläche. Der Verdichtungsvorgang erfolgt nach dem Justieren des eingesetzten Gegenstandes durch Schläge auf die Oberseite des eingesetzten Gegenstandes. Dieser Formschluss-Rasteffekt wird durch die trichterförmige Formgebung des Halteabschnitts verstärkt, indem die nach unten wirkende Gewichtskraft von eingesetztem Gegenstand und verdichtetem Füllgut einen ständigen Druck gegen die Innenwandfläche ausübt. Da wesentlich mehr Füllgutkörner an der Innenwand des Halteabschnitts des Bodendübels als am eingesetzten Gegenstand anliegen, ist somit ein Verdrehen des Einsatzes in horizontaler bzw. seitlicher Richtung nahezu ausgeschlossen. Ebenso bewirkt dieser Verkeileffekt, dass er auch starken Zugkräften in vertikaler Richtung standhält, obwohl derartige Kräfte in der Praxis ohnehin kaum auftreten dürften. Für den Fall, dass sich – z. B. durch Frost – die Lage der Befestigungsvorrichtung verändert hat und der eingesetzte Gegenstand neu justiert werden muss, oder dass der eingesetzte Gegenstand ausgetauscht werden muss, ist es von Vorteil, wenn der Gegenstand zusammen mit dem Füllgut-Einsatz in einem einzigen Arbeitsgang herausgenommen werden kann. Dabei haben Praxisversuche eindrucksvoll gezeigt, dass dies erfindungsgemäß auf sehr leichte Art und Weise bewerkstelligt werden kann. Es genügen nämlich wenige leichte Schläge mit einem geeigneten Werkzeug auf den oberen Rand des Bodendübels, um den Verrastungseffekt aufzuheben und den Einsatz samt Füllgut soweit zu lockern, dass der eingesetzte Gegenstand zusammen mit dem körnergefüllten Einsatz ohne großen Kraftaufwand herausgezogen werden kann. Erstaunlicherweise bleibt dabei die Halte- bzw. Rastkraft der Füllgutkörner am eingesetzten Ge genstand bei diesen Lockerungsschlägen soweit erhalten, dass der mit Füllgut versehene Einsatz am Gegenstand verbleibt und erst nach dem Herausnehmen durch leichte seitliche Prellschläge von diesem gelöst zu werden braucht.
  • Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Einsatzes liegt demnach darin, dass der Halte- bzw. Rasteffekt ohne zusätzliche Vorrichtungen wie spezielle Nuten, Schrauben, Klammern und dgl. bewerkstelligt werden kann. Ein zusätzlicher Vorteil kommt beim Einsetzen und Justieren des zu befestigenden Gegenstandes, zumeist ein Pfosten, Rohr oder eine Stange, zum Tragen: Nach dem Einführen des Gegenstandes liegt dieser mit seinem unteren Ende im unteren Teil der Innenwandfläche des nach unten verengt gestalteten Halteabschnitts an. Durch Druck oder leichte Schläge auf die Oberseite des Gegenstandes kann dieser freistehend fixiert werden, da sich der untere Rand mit der Innenwandfläche des Halteabschnitts verkeilt. Der Gegenstand kann nun relativ leicht lotrecht ausgerichtet werden, indem er in die gewünschte Richtung gedrückt wird. Dabei wirkt der gitterförmige Einsatz wie ein elastisches Gleitmaterial, da er auf Grund seiner Struktur bis zu einem gewissen Grad dehnbar ist und jeder Lageveränderung des Gegenstandendes – die in diesem Bereich ohnedies nur im Millimeterbereich liegt – nachfolgt, ohne dass der Verkeilungseffekt aufgehoben wird. Anschließend kann sodann der verbleibende Ringspalt zwischen Gegenstand und Einsatz mit einem körnigen Füllgut, dessen Korngröße – wie bereits erwähnt – etwas größer ist als der Maschendurchmesser des Einsatzes, verfüllt und durch leichte Schläge auf die Oberseite des Gegenstandes verdichtet werden.
  • Und nicht zuletzt kann auch die Herstellung des Einsatzes kostengünstig bewerkstelligt werden, indem ein derartiger Einsatz aus einem handelsüblichem Draht- oder Kunststoffgitter gefertigt werden kann. Vorteilhafterweise wird dabei die benötigte Grundflächenform ausgeschnitten oder ausgestanzt und über einen auf die Form der Innenwandfläche des Halteteils eines Bodendübels exakt abgestimmten Formling aufgespannt und zu einem entsprechenden trichterförmigen Einsatz verklebt, verschweißt, vernietet, vernäht oder dgl.. Dabei reicht es, den Einsatz kegelstumpf- bzw. trichterförmig, d. h. unten offen zu gestalten, da weder beim Einfüllen des Füllgutes in den verbleibenden Ringspalt zwischen Gegenstand und Einsatz noch beim Herauslösen des Gegenstandes samt Füllgut-Einsatz Füllgut-Material in das Innere des Bodendübels oder der entsprechenden Befestigungsvorrichtung gelangen kann. Denkbar ist jedoch auch eine ebenfalls kostengünstige Variante, bei der der Einsatz ein geschlossenes Bodenteil aufweist. Dieses kann auf einfache Weise hergestellt werden, indem die untere Öffnung durch zweimaliges Falten und anschließendes Verkleben, Verschweißen, Vernieten, Vernähen oder ein anderes geeignetes Verfahren verschlossen wird. Da Bodendübel üblicherweise im oberen Randbereich mit zwei diametral gegenüber liegenden Öffnungen zur Aufnahme eines Drehbolzens versehen sind, ist es vorteilhaft, den Einsatz an der gleichen Stelle mit einem entsprechenden Stanzloch zu versehen. In diesem Fall kann der Einsatz bereits ab Werk in montiertem Zustand ausgeliefert werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen unter Bezug auf erläuternde Zeichnungen naher erklärt. Es zeigt
  • 1 einen erfindungsgemäßen Einsatz in montiertem Zustand in einer Seitenansicht und den zugeordneten Halteabschnitt eines Bodendübels in teilweiser Schnittdarstellung;
  • 2 eine Variante des Einsatzes in einer Seitenansicht und
  • 3 eine Detailvergrößerung eines Ausschnitts eines mit Füllgut versehenen Einsatzes in einer Seitendarstellung.
  • In 1 ist ein auf die Formgebung der Innenwand des Halteabschnitts 4 eines Bodendübels 2 passgenau abgestimmter Einsatz 1 zur Aufnahme von körnigem Füllgut 6 in montiertem Zustand dargestellt. Der aus einem relativ feinmaschigen Gitter 10 bestehende Einsatz 1 ist im wesentlichen trichter- bzw. kegelstumpfförmig gestaltet und an seiner Unterseite offen. Der untere Rand des Einsatzes 1 reicht bis zum Übergangsbereich vom Halteabschnitt 4 zum Verankerungsabschnitt 8 des Bodendübels 2. Der obere Rand schließt mit dem oberen Rand des Bodendübels 2 ab. Im Halteabschnitt 4 bzw. innerhalb des Einsatzes 1 ist ein pfosten-, stab- oder rohrförmiger Gegenstand 5 angeordnet, dessen unteres freies Ende – hier nicht sichtbar – am unteren Teil des Einsatzes 1 und damit auch am unteren Teil des Halteabschnitts 4 des Bodendübels 2 anliegt. Der Bodendübel 2 befindet sich hier nicht exakt lotrecht im Erdreich 3, während der Gegenstand 5 exakt senkrecht ausgerichtet ist und somit nicht genau mittig aus der oberen Öffnung des Bodendübels 2 herausragt. Dargestellt ist zusätzlich auch noch der Vorgang des Befüllens bzw. Ausfüllen des verbleibenden Ringspalts zwischen dem Gegenstand 5 und dem Einsatz 1 bzw. dem Halteabschnitt 4 des Bodendübels 2 mit körnigem Füllgut 6. Der Durchmesser der Füllgut-Körner ist dabei etwas größer als die Maschenweite des Gitters 10 des Einsatzes 1. Im oberen Bereich ist der Einsatz 1 mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Stanzlöchern 9 versehen. Die Lage dieser Stanzlöcher 9 ist auf die Lage der – hier nicht sichtbaren – Aufnahmelöcher des Bodendübels 2 für einen Drehbolzen abgestimmt.
  • 2 zeigt eine Variante des Einsatzes 1. Im Unterschied zu der Ausführung gemäß der 1 weist der Einsatz 1 hier ein Bodenteil 7 auf. Dieses ist auf einfache Weise durch zweimaliges Falten des unteren Randbereichs mit anschließendem Fixieren der Faltungen gefertigt. In oberen Bereich weist der Einsatz gleichfalls zwei gegenüberliegende Stanzlöcher 9 zur Aufnahme eines Drehbolzens für den Bodendübel auf.
  • In 3 ist eine vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts aus einem mit Füllgut 6 versehenen Einsatz 1 dargestellt. Der Durchmesser der einzelnen Füllgutkörner ist etwas größer als die Maschenweite des Gitters 10. Die Zeichnung verdeutlicht, dass nahezu jede einzelne Maschenöffnung von einer Ecke, Kante oder einem Zacken der Füllgutkörner durchdrungen wird, so dass diese nach dem Einbring- und Verdichtungsvorgang mit der relativ rauen Oberfläche der Innenwandung des Halteabschnitts des Bodendübels rutschfest verrasten und dadurch die gewünschte Klemmwirkung erzeugen.
  • Die Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung funktioniert wie folgt: Nach dem Eindrehen des Bodendübels 2 in das Erdreich 3 und dem anschließenden Einsetzen des zu befestigenden Gegenstandes 5 wird dieser so in die nach unten zulaufende trichterförmige Verengung gedrückt bzw. durch leichte Schläge auf die Oberseite getrieben, dass er frei stehen kann. Anschließend wird er lotrecht ausgerichtet, wobei er nach wie vor frei stehen bleibt. Nun wird das vorgesehene Füllgut 6 in bekannter Weise in den zwischen dem Gegenstand 5 und dem Einsatz 1 verbleibenden Ringspalt geschüttet und anschließend durch einige leichte Schläge mit einem geeigneten Werkzeug auf die Oberseite des Gegenstandes 5 verdichtet. Der eingesetzte Gegenstand 5 ist nun fest fixiert.
  • Die Demontage der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt auf folgende Weise: Durch leichte Schläge mit einem geeigneten Werkzeug auf die Randoberseite des Bodendübels 2 wird die Rastkraft der das Gitter 10 des Einsatzes 1 durchdringenden Füllgutkörner und damit des gesamten Einsatzes 1 aufgehoben, wobei jedoch die Rastkraft der auf den Gegenstand 5 einwirkenden Füllgutkörner erfahrungsgemäß erhalten bleibt. Der Gegenstand 5 kann nun zusammen mit dem daran haftenden füllgutbefüllten Einsatz 1 herausgezogen werden. Mit leichten Prellschlägen auf die Außenseite kann nun der gefüllte Einsatz 1 vom Gegenstand 5 gelöst werden.
  • 1
    Einsatz
    2
    Bodendübel
    3
    Erdreich
    4
    Halteabschnitt
    5
    Gegenstand
    6
    Füllgut
    7
    Bodenteil
    8
    Verankerungsabschnitt
    9
    Stanzloch
    10
    Gitter

Claims (10)

  1. Befestigungsanordnung zum ausrichtbaren Befestigen eines von der Oberfläche eines Untergrunds ragenden stab- oder pfostenförmigen Gegenstandes (5), mit einer durch einen Bodendübel (2) oder eine Einschlaghülse gebildeten Verankerungseinrichtung, die mit einem in den von der Oberfläche begrenzten Untergrund ein- und aus diesem wieder herausbringbaren Verankerungsabschnitt (8) und mit einem Halteabschnitt (4) zur ausrichtbaren Aufnahme des Gegenstandes (5) versehen ist, wobei der Halteabschnitt (4) einen mit einer Einfüllöffnung versehenen becher- oder rohrförmigen Fühlabschnitt aufweist, und mit einem körnigen Füllgut (6) verfüllt ist, das in dem durch den eingesetzten Gegenstand (5) nicht ausgefüllten verbleibenden Füllraum des Füllabschnitts aufgenommen ist, wobei der verbleibende Füllraum des Füllabschnitts für ein Ausrichten des Gegenstandes (5) mindestens abschnittsweise als ein nach oben sich erweiternder Ringspalt ausgebildet ist, sowie mit einem in den Halteabschnitt (4) der Verankerungsvorrichtung einsetzbaren und wieder herausnehmbaren Einsatz (1) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) aus einem Gitter (10) besteht, dessen Maschenweite geringfügig kleiner ist als die Korngröße des Füllguts (6) und dass der im wesentlichen trichterförmige Einsatz (1) der Innenwandform des Halteabschnitts (4) passgenau nachgeformt ist, wodurch ein Großteil der am Gitter (10) anliegenden Körner des Füllguts (6) über das Gitter (10) hinausragt und somit an der Innenwandfläche des Halteabschnitts (4) anliegt.
  2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) aus einem Drahtgitter besteht.
  3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) aus einem Kunststoffgitter besteht.
  4. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) an seiner Unterseite offen gestaltet ist.
  5. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) ein Bodenteil (7) aufweist.
  6. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (7) durch zweimaliges Falten des unteren Randbereichs des Einsatzes (1) und Fixieren der Faltungen gebildet ist.
  7. Befestigungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundflächenform des Einsatzes (1) aus einer Gitterbahn geschnitten oder gestanzt ist und die zu verbindenden Randbereiche durch Verkleben, Vernieten, Verschweißen oder Vernähen miteinander verbunden sind.
  8. Befestigungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich des Einsatzes (1) zwei einander gegenüberliegende Stanzlöcher (9) zur Aufnahme eines Drehbolzens angeordnet sind.
  9. Verfahren zur Befestigung eines von einer Oberfläche ragenden stab-, rohr- oder pfostenförmigen Gegenstandes (5) innerhalb eines mit einem Einsatz (1) und körnigem Füllgut (6) versehenen Halteabschnitts (4) eines Bodendübels (2) einer Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Schritte: – Einbringen des Verankerungsabschnitts (8) des Bodendübels (2) in den Untergrund; – Einführen des zu befestigenden Gegenstandes (5) in den mit einem gitterförmigen Einsatz (1) ausgekleideten Halteabschnitt (4); – Hineindrücken oder Hineinschlagen des Gegenstandes (2) in die trichterförmige Verengung des Halteabschnitts (4); – Justieren des Gegenstandes (5); – Einfüllen des körnigen Füllgutes (6); – Verdichten des Füllgutes (6) durch Schläge auf die Oberseite des Gegenstandes (5).
  10. Verfahren zum Herausnehmen eines von der Oberfläche ragenden stab-, rohr- oder pfostenförmigen Gegenstandes (5), der innerhalb eines mit einem Einsatz (1) und körnigem Füllgut (6) versehenen Halteabschnittes (4) eines Bodendübels (2) einer Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 angeordnet ist, gekennzeichnet durch die Schritte: – Lösen des mit verdichtetem Füllgut (6) versehenen und von Füllgutkörnern durchdrungenen gitterförmigen Einsatzes (1) von der Innenwandfläche des Halteab schnitts (4) durch Schläge auf die Randoberseite des Bodendübels (2) bzw. einer ähnlichen Befestigungsvorrichtung; – Herausziehen des Gegenstandes (5) zusammen mit dem daran haftenden Füllgut-Einsatz; – Lösen des Füllgut-Einsatzes vom Gegenstand (5) durch Prellschläge auf die Außenseite des Einsatzes (1).
DE200710050729 2007-10-22 2007-10-22 Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben Expired - Fee Related DE102007050729B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710050729 DE102007050729B3 (de) 2007-10-22 2007-10-22 Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710050729 DE102007050729B3 (de) 2007-10-22 2007-10-22 Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007050729B3 true DE102007050729B3 (de) 2009-02-26

Family

ID=40280501

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710050729 Expired - Fee Related DE102007050729B3 (de) 2007-10-22 2007-10-22 Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007050729B3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT15152U1 (de) * 2014-09-15 2017-01-15 Mc Velox Praha S R O Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens in einem festen Fundament
CN109723271A (zh) * 2018-12-26 2019-05-07 国家电网有限公司 埋杆装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19960854B4 (de) * 1999-05-21 2006-05-18 Krinner Innovation Gmbh Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Gegenstandes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19960854B4 (de) * 1999-05-21 2006-05-18 Krinner Innovation Gmbh Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Gegenstandes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT15152U1 (de) * 2014-09-15 2017-01-15 Mc Velox Praha S R O Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens in einem festen Fundament
CN109723271A (zh) * 2018-12-26 2019-05-07 国家电网有限公司 埋杆装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1518977B1 (de) System und Verfahren zur Befestigung eines Gegenstandes
DE102016119247A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen und Ausrichten von Bauzäunen
EP2003270B1 (de) System und Verfahren zum befestigen eines stab-oder pfostenförmigen Gegenstandes im Erdboden mit in den Erdboden einschraubbarem mehrteiligen Aufnahmeteil
CH649346A5 (de) Injektionspacker fuer bohrlochverschluesse im mauerwerk oder gewachsenem fels.
EP1063434A2 (de) Maueranker zum Bewehren und/oder Sichern von Mauern
EP3112535A1 (de) Füllrohr zum erstellen einer füllgutsäule im boden sowie vorrichtung und verfahren hierzu
DE102007050729B3 (de) Anordnung und Verfahren zur Befestigung eines Stab-, Rohr- oder Pfostenförmigen Gegenstandes sowie Verfahren zum Herausnehmen desselben
EP0919733A2 (de) Dübel zur Befestigung von Möbelbeschlagteilen
DE2754910A1 (de) Befestigungsvorrichtung zum einsetzen in eine aufnahme in einer wandung oder zum verbinden von aufnahmen aufweisenden elementen
DE202007014815U1 (de) Anordnung zur Befestigung eines Gegenstandes
DE102005023465B3 (de) Befestigungssystem zum Ausrichten und Befestigen eines stab- oder pfostenförmigen Gegenstandes im Erdboden
DE202009012420U1 (de) Montagesystem für Isolierstoffplatten
DE19632469C2 (de) Nagel mit aufspreizbaren Beinen
DE3208266C2 (de)
DE19821227C2 (de) Verfahren zum Eintreiben eines Fundaments und Fundament
DE102004014905B3 (de) Kipp- und drehsichere Monumentbefestigung, insbesondere Grabmalbefestigung
EP3322904B1 (de) Verfahren zur herstellung einer verbindung
EP2532818B1 (de) Möbelbeschlag für ein bewegbares Möbelteil
DE202011001382U1 (de) Installationsteil
EP1724416A2 (de) Fundamentsysteme zum befestigen eines stab- oder pfostenförmigen gegenstandes im erdboden und hülsenartiges aufnahmeteil dafür
EP4001527A1 (de) Wandhalter, insbesondere für ein sanitärobjekt
DE10240586A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von stabförmigen Gegenständen z.B. Rohrpfosten im Naturboden und in befestigtem Untergrund
DE4311067C2 (de) Befestigungseinrichtung für ein hohlstangenförmiges Bauteil in einer Bodenhülse
DE10146140A1 (de) Befestigungsvorrichtung mit seitlichen Öffnungen
DE4006615A1 (de) Rohrduebel zum einsetzen in ein bohrloch

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee