DE102007050244A1 - Nähmaschine und Greifer-System für Nähmaschine - Google Patents
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Abstract
Ein Greifer-System für eine Nähmaschine weist an der Unterseite (38) des Greifers (8) eine dünne bzw. flache Steuerscheibe (39) mit auf ihrem Außenumfang ausgebildeter Steuerkurve (40) auf, gegen die ein Taster (36) eines Kapsel-Lüfters (33) anliegt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Greifer-System für eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 12.
- Bei einer aus der
EP 1 576 224 B1 (entspr.US 6,923,130 B2 ) bekannten Nähmaschine der gattungsgemäßen Art ist die Steuerkurve mit der Übertragungs-Welle drehfest verbunden und wird von dieser mit einer gegenüber der Drehzahl des Greifers nur halb so großen Drehzahl direkt angetrieben. Die Steuerkurve ist an einer Axial-Kurvenscheibe als stirnseitige Kurven-Fläche ausgebildet, gegen die der Taster angedrückt ist. Nachteilig ist der relativ große Aufwand für die Ausgestaltung und Anordnung der Steuerkurve und für die Übertragung der Bewegungen des Kapsel-Lüfters von der Steuerkurve auf die Spulen-Kapsel. - Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Nähmaschine und ein Greifer-System für eine Nähmaschine so auszugestalten, dass der konstruktive Aufwand für die Ausgestaltung des Greifer-Systems verringert wird.
- Diese Aufgabe wird bei einer Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst. Sie wird weiterhin bei einem Greifer-System nach dem Oberbegriff des Anspruches 12 durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches 12 gelöst. Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Steuerkurve direkt am Greifer angeordnet ist. Hierdurch bedingt ergeben sich weniger Einzelteile, eine kompaktere Bauform und damit auch eine kostengüns tigere Herstellung der Nähmaschine bzw. des Greifer-Systems. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen wieder.
- Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigt
-
1 eine Seiten-Längsansicht einer Doppel-Steppstich-Nähmaschine, -
2 ein Greifer-System in teilweise aufgebrochener Darstellung, -
3 eine Draufsicht auf das Greifer-System gemäß2 , -
4 eine Ansicht des Greifers nach2 und3 von unten mit einer am Greifer ausgebildeten Steuerkurve, -
5 eine Ansicht entsprechend4 mit einer am Greifer angebrachten Steuerkurve, -
6 eine Draufsicht auf eine Steuerscheibe mit Steuerkurve, -
7 die Auslenkung des Lüfter-Hebels eines Kapsel-Lüfters über dem Drehwinkel einer Steuerkurve für die Ausführung nach den2 bis6 , -
8 ein Greifer-System in teilweise aufgebrochener Darstellung in einer gegenüber2 abgewandelten Ausführung, -
9 eine Draufsicht auf das Greifer-System gemäß8 , -
10 eine Ansicht des Greifers nach8 und9 von unten mit einer am Greifer ausgebildeten Steuerkurve, -
11 eine Ansicht entsprechend10 mit einer am Greifer angebrachten Steuerkurve und -
12 die Auslenkung des Lüfter-Hebels eines Kapsel-Lüfters über dem Drehwinkel einer Steuerkurve für die Ausführung nach den8 bis11 . - Die in
1 dargestellte Doppel-Steppstich-Nähmaschine weist in üblicher Weise einen oberen Arm1 , einen vertikalen Ständer2 und eine untere gehäuseartige Grundplatte3 auf. Im Arm1 ist eine Armwelle4 gelagert, über die eine Nadelstange5 mit Nadel6 auf- und abgehend antreibbar ist. Weiterhin wird von ihr ein Fadenhebel7 angetrieben. - In der Grundplatte
3 ist ein Vertikal-Greifer8 , das heißt ein um eine vertikale Achse9 drehantreibbarer Doppel-Steppstich-Greifer8 , gelagert. Eine den Greifer8 tragende Greifer-Antriebs-Welle10 , die um die Achse9 antreibbar ist, ist in einem in der Grundplatte3 angeordneten Greiferlager-Gehäuse11 drehbar gelagert. Sie wird mittels einer Übertragungs-Welle12 mittels eines Kegelrad-Getriebes13 angetrieben. Die Übertragungs-Welle12 wiederum wird mittels eines Zahnriementriebes14 von der Armwelle4 angetrieben. Der Zahnriementrieb14 weist ein Übersetzungsverhältnis von 1:1 auf. Das Kegelrad-Getriebe13 ist derart bemessen, dass ein Übersetzungsverhältnis von 1:2 realisiert ist. Dies bedeutet, dass sich der Greifer8 zweimal dreht, wenn die Armwelle4 beziehungsweise die Übertragungs- Welle12 eine Umdrehung ausführt. Um dies zu realisieren, weist das an der Übertragungs-Welle12 angebrachte große Antriebs-Kegelrad15 die doppelte Zähnezahl auf wie das an der Greifer-Antriebs-Welle10 angebrachte Abtriebs-Kegelrad16 . - Oberhalb des Greifers
8 ist an der Oberseite der Grundplatte3 eine Stichlochplatte17 mit einem Stichloch18 befestigt. Der topfförmig ausgebildete Greifer8 weist eine Greiferspitze19 auf, die unmittelbar an der durch das Stichloch18 eingetauchten Nadel6 vorbeiläuft und einen in dieser geführten Nadelfaden20 ergreifen kann. Im Greifer8 ist eine Spulenkapsel21 gelagert, die um die Achse9 gegenüber dem Greifer8 frei drehbar ist. Die ebenfalls nach oben offene Spulenkapsel21 weist einen radial zur Achse9 nach außen und zur Stichlochplatte17 nach oben vorspringenden Halte-Steg22 auf, der zwischen zwei an der Unterseite der Stichlochplatte17 ausgebildeten Nocken23 ,24 im Wesentlichen undrehbar gehalten ist. - Wie insbesondere
2 entnehmbar ist, befindet sich zwischen dem ersten Nocken23 und dem Halte-Steg22 ein erster seitlicher Luftspalt25 , zwischen dem Halte-Steg22 und der Stichlochplatte17 ein oberer Luftspalt26 und zwischen dem Halte-Steg22 und dem zweiten Nocken24 ein zweiter seitlicher Luftspalt27 . Die Luftspalte25 ,26 ,27 bilden bei der in2 dargestellten Mittelstellung des Halte-Stegs22 einen durchgehenden Kanal. - In der Spulenkapsel
21 ist eine einen Spulenfaden28 aufnehmende Spule29 angeordnet, die mittels eines lösbaren Verriegelungs-Hebels30 in der Spulenkapsel21 gehalten wird. Die Spulenkapsel21 weist an ihrem oberen Rand einen im Wesentlichen radial zur Achse9 nach außen vorspringenden Lüfter-Nocken31 auf, der mit einem Lüfter-Hebel32 zusammenwirkt. - Der Lüfter-Hebel
32 bildet einen Arm eines Kapsel-Lüfters33 . Der Kapsel-Lüfter33 weist eine Lüfter-Welle34 auf, die im Greiferlager-Gehäuse11 um eine zur Achse9 parallele vertikale Achse35 drehbar beziehungsweise schwenkbar gelagert ist. - Der Kapsel-Lüfter
33 weist weiterhin einen als Tast-Hebel ausgebildeten Taster36 auf und ist mit einer Rückstellfeder37 beaufschlagt, die den Lüfter-Hebel32 in Richtung zum Lüfter-Nocken31 hin beaufschlagt. - An der der Greifer-Antriebs-Welle
10 zugewandten Unterseite38 des Greifers8 ist eine flache scheibenförmige Steuerscheibe39 angeordnet, die an ihrem Außenumfang eine Steuerkurve40 aufweist, gegen die der Taster36 unter der Kraft der Rückstellfeder37 ständig anliegt. Diese in4 dargestellte Steuerscheibe39 kann einstückig mit dem Greifer8 ausgebildet sein, zusammen mit diesem also aus einem Stück hergestellt sein. Sie kann aber auch – wie in den5 und6 angedeutet – auf den Greifer8 aufgesteckt sein. Sie wird in diesem Fall mit dem Greifer8 mittels eines Mitnehmer-Stiftes41 drehfest verbunden und in ihrer Winkellage relativ zum Greifer8 positioniert. Um eine Einstellung zu ermöglichen, können in der Unterseite38 des Greifers8 und/oder in der Steuerscheibe39 in geringem Abstand voneinander mehrere nur angedeutete Bohrungen41a ausgebildet sein, in die der Mitnehmer-Stift41 gesteckt wird, so dass eine Winkeleinstellung der Steuerscheibe39 und damit der Steuerkurve40 relativ zum Greifer8 erreichbar ist. Die Dicke a der Steuerscheibe39 und damit der Steuerkurve40 in Richtung der Achse9 ist sehr gering. Es gilt 2,0 mm ≤ a ≤ 5 mm. Für die Erstreckung b des Tasters36 in Richtung der Achse9 gilt, dass sie etwas geringer sein muss als die Dicke a. Insofern gilt 1,5 mm ≤ b ≤ 4,0 mm. - Der Greifer
8 mit Greifer-Antriebs-Welle10 , Steuerscheibe39 mit Steuerkurve40 , Spulen-Kapsel21 und Kapsel-Lüfter33 bildet ein Greifer-System. - Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Wie den4 ,5 und6 zu entnehmen ist, weist die Steuerkurve40 ein Maximum42 und diesem etwa gegenüberliegend ein Minimum43 , also einen maximalen bzw. minimalen Abstand zur Achse9 , auf. Wenn der Taster36 über das Minimum43 geführt wird, dann ist entsprechend der Lüfter-Hebel32 nicht ausgelenkt. Er hat entsprechend7 die Auslenkung Null. Dies entspricht einer ersten Position44 des Lüfter-Hebels32 . Entsprechend ist die Spulen-Kapsel21 weitestmöglich gegen die Drehrichtung45 des Greifers8 verschwenkt. Mit anderen Worten heißt dies, dass der zweite Luftspalt27 seine kleinstmögliche Weite hat. Entsprechend hat der erste Luftspalt25 seine größtmögliche Weite von etwa 1,5 mm. Wenn dagegen der Taster36 über das Maximum42 der Steuerkurve39 geführt wird, gegen die er durch die Rückstellfeder37 gedrückt wird, dann ist der Lüfter-Hebel32 weitestmöglich in Drehrichtung45 in eine dritte Position46 verschwenkt und vom Lüfter-Nocken31 unter Bildung eines Spaltes47 abgehoben. Der Halte-Steg22 der Spulen-Kapsel21 liegt am ersten Nocken23 der Stichlochplatte17 an. Da die Bewegungen des Tasters36 und des Lüfter-Hebels32 gleichsinnig um die Achse35 erfolgen, hat bei Anlage des Tasters36 am Maximum42 der Steuerkurve39 die Kurve nach7 ihr Maximum. - Zwischen dem Maximum
42 und dem Minimum43 der Steuerkurve39 ist – bezogen auf die Drehrichtung45 vor dem Maximum42 und hinter dem Minimum43 – ein Zwischenbereich48 ausgebildet, in dem die Steuerkurve39 einen angenähert kreiszylindrischen Verlauf konzentrisch zur Achse9 der Greifer-Welle10 , also angenähert konstanten Abstand zur Achse9 , aufweist. Wenn der Taster36 über diesen Zwischenbereich48 der Steuerkurve39 geführt wird, erfolgt im Wesentlichen keine Schwenkbewegung des Tasters36 und entsprechend keine Schwenkbewegung des Lüfter-Hebels32 . Dieser Zwischenbereich48 entspricht in der Abwicklung entsprechend7 der dort markierten zweiten Position49 . Dieser Zwischenbereich48 beginnt etwa, wenn der Halte-Steg22 noch einen Abstand von dem ersten Nocken23 von etwa 0,1 mm aufweist. Beim Durchlaufen dieses Zwischenbereiches46 erfolgt noch eine Verschwenkung des Tasters36 mit entsprechend extrem reduzierter Geschwindigkeit bis zur Anlage des Halte-Steges22 am ersten Nocken23 . Durch dieses weiche Anlegen wird ein hartes Anschlagen des Halte-Steges22 am ersten Nocken23 und die damit verbundene Geräuschentwicklung verhindert. Danach erfolgt die weitere Verschwenkung des Tasters36 und damit des Lüfter-Hebels32 , ohne dass die Spulen-Kapsel21 noch weiter dreht. Der Spalt47 zwischen Lüfter-Hebel32 und Lüfter-Nocken31 wird also geöffnet. - Soweit bei der Ausführungsform nach den
8 bis12 identische Teile vorhanden sind, werden dieselben Bezugsziffern wie in der Beschreibung der Ausführungsform nach den2 bis7 verwendet. Soweit funktionell identische, konstruktiv aber leicht unterschiedliche Teile vorhanden sind, werden dieselben Bezugsziffern mit einem hochgesetzten Strich verwendet, ohne dass es in jedem Einzelfall einer erneuten Beschreibung bedarf. - Die Ausführungsform nach den
8 bis12 unterscheidet sich von der nach den2 bis6 im Wesentlichen dadurch, dass der Kapsel-Lüfter33' um eine horizontale, senkrecht zur Achse9 verlaufende Achse35' schwenkbar ist. Während bei der Ausführungsform nach den2 bis7 der Lüfter-Hebel32 und der Taster36 gleichsinnig, also in gleicher Richtung verschwenkt werden, wird bei der Ausführungsform nach den8 bis12 der Lüfter-Hebel32' gegensinnig zum Taster36' verschwenkt. Dies hängt damit zusammen, dass die horizontale Lüfter-Welle34' zwischen dem Lüfter-Hebel32' und dem Taster36' in einem am Greifer-Lager-Gehäuse11' angebrachten Lager50 gelagert ist. Auch hier ist der Kapsel-Lüfter33' mittels einer Rückstellfeder37' belastet, die den Taster36' gegen die Steuerkurve40' der Steuerscheibe39' drückt. Auch die Steuerkurve40' weist ein Maximum42' , ein Minimum43' und einen Zwischenbereich48' auf, wobei sich aus der gegensinnigen Verschwenkung von Lüfter-Hebel32' und Taster36' ergibt, dass beim Überfahren des Maximums42' mit dem Taster36' der Lüfter-Hebel32' nicht ausgelenkt wird. Er hat entsprechend12 eine Auslenkung Null. Dies entspricht der ersten Position44 . Beim Überfahren des Zwischenbereichs48' ergibt sich die zweite Position49 des Lüfter-Hebels32' . Beim Überfahren des Minimums43' ergibt sich dann schließlich die dritte Position46 . - Da der Taster
36' bei Verschwenkungen außer der Bewegung radial zur Achse9 auch eine kleine Bewegung parallel zur Achse9 ausführt, gilt für die Dicke a' der Steuerscheibe39' mit Steuerkurve40' : 3,0 mm ≤ a' ≤ 5,0 mm. Für die Erstreckung b' des Tast-Hebels36' in Richtung der Achse9 gilt: 1,5 mm ≤ b' ≤ 3,5 mm. Für die Differenz von a' und b', also den möglichen Weg des Tasters36' parallel zur Achse9 , gilt: 1,0 mm ≤ a' – b' ≤ 1,5 mm. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1576224 B1 [0002]
- - US 6923130 B2 [0002]
Claims (24)
- Nähmaschine – mit einem Arm (
1 ), – mit einer Grundplatte (3 ), – mit einer im Arm (1 ) auf und abgehend antreibbar abgestützten Nadel (6 ) zur Führung eines Nadelfadens (20 ), – mit einem Greifer (8 ), der – an der Grundplatte (3 ) gelagert ist, – in einer Drehrichtung (45 ) mittels einer Greifer-Antriebs-Welle (10 ) um eine Achse (9 ) drehantreibbar ist und – eine zur Greifer-Antriebs-Welle (10 ) hin gerichtete Unterseite (38 ) aufweist, – mit einer im Greifer (8 ) frei gegenüber diesem drehbar gelagerten Spulen-Kapsel (21 ), die – einen Lüfter-Nocken (31 ) und – einen Halte-Steg (22 ) aufweist, der mit einem gegenüber der Grundplatte (3 ) ortsfesten Nocken (23 ) eine Drehung der Spulen-Kapsel (21 ) in der Drehrichtung (45 ) verhindert, – mit einem Kapsel-Lüfter (33 ,33' ), der – einen gegen den Lüfter-Nocken (31 ) anlegbaren Lüfter-Hebel (32 ,32' ) und – einen mittels einer Feder (37 ,37' ) belasteten Taster (36 ,36' ) aufweist und – mit einer drehantreibbaren Steuerkurve (40 ,40' ), an die der Taster (36 ,36' ) anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (40 ,40' ) an der Unterseite (38 ) des Greifers (8 ) und gegenüber dem Greifer (8 ) undrehbar angeordnet ist und eine Dicke a, a' in Richtung der Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist. - Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (
40 ,40' ) am Außenumfang einer Steuerscheibe (39 ,39' ) ausgebildet ist. - Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) einstückig mit dem Greifer (8 ) ausgebildet ist. - Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) ein gegenüber dem Greifer (8 ) gesondertes Bauteil ist und mit der Unterseite (38 ) des Greifers (8 ) drehfest verbunden ist. - Nähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) gegenüber dem Greifer (8 ) um die Greifer-Antriebs-Welle (10 ) dreh-einstellbar ist. - Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapsel-Lüfter (
33 ) um eine zur Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) parallele Achse (35 ) schwenkbar gelagert ist. - Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapsel-Lüfter (
33' ) um eine zur Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) senkrechte Achse (35' ) schwenkbar gelagert ist. - Nähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dicke a der Steuerkurve (
40 ) gilt: 2,0 mm ≤ a ≤ 5,0 mm. - Nähmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (
36 ) eine Erstreckung b in Richtung der Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist, für die gilt: 1,5 mm ≤ b ≤ 4,0 mm. - Nähmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dicke a' der Steuerkurve (
40' ) gilt: 3,0 mm ≤ a' ≤ 5,0 mm. - Nähmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erstreckung b' in Richtung der Achse (
9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist, für die gilt: 1,5 mm ≤ b' ≤ 3,5 mm. - Nähmaschine nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass für die Differenz a' und b' gilt: 1,0 mm ≤ a' – b' ≤ 1,5 mm.
- Greifer-System für eine Nähmaschine – mit einem Greifer (
8 ), der – in einer Drehrichtung (45 ) mittels einer Greifer-Antriebs-Welle (10 ) um eine Achse (9 ) drehantreibbar ist und – eine zur Greifer-Antriebs-Welle (10 ) hin gerichtete Unterseite (38 ) aufweist, – mit einer im Greifer (8 ) frei gegenüber diesem drehbar gelagerten Spulen-Kapsel (21 ), die – einen Lüfter-Nocken (31 ) und – einen Halte-Steg (22 ) aufweist, – mit einem Kapsel-Lüfter (33 ,33' ), der – einen gegen den Lüfter-Nocken (31 ) anlegbaren Lüfter-Hebel (32 ,32' ) und – einen mittels einer Feder (37 ,37' ) belasteten Taster (36 ,36' ) aufweist und – mit einer drehantreibbaren Steuerkurve (40 ,40' ), an der der Taster (36 ,36' ) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (40 ,40' ) an der Unterseite (38 ) des Greifers (8 ) und gegenüber dem Greifer (8 ) undrehbar angeordnet ist und eine Dicke a, a' in Richtung der Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist. - Greifer-System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (
40 ,40' ) am Außenumfang einer Steuerscheibe (39 ,39' ) ausgebildet ist. - Greifer-System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) einstückig mit dem Greifer (8 ) ausgebildet ist. - Greifer-System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) ein gegenüber dem Greifer (8 ) gesondertes Bauteil ist und mit der Unterseite (38 ) des Greifers (8 ) drehfest verbunden ist. - Greifer-System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
39 ,39' ) gegenüber dem Greifer (8 ) um die Greifer-Antriebs-Welle (10 ) dreh-einstellbar ist. - Greifer-System nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapsel-Lüfter (
33 ) um eine zur Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) parallele Achse (35 ) schwenkbar gelagert ist. - Greifer-System nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapsel-Lüfter (
33' ) um eine zur Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) senkrechte Achse (35' ) schwenkbar gelagert ist. - Greifer-System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dicke a der Steuerkurve (
40 ) gilt: 2,0 mm ≤ a ≤ 5,0 mm. - Greifer-System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (
36 ) eine Erstreckung b in Richtung der Achse (9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist, für die gilt: 1,5 mm ≤ b ≤ 4,0 mm. - Greifer-System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dicke a' der Steuerkurve (
40' ) gilt: 3,0 mm ≤ a' ≤ 5,0 mm. - Greifer-System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erstreckung b' in Richtung der Achse (
9 ) der Greifer-Antriebs-Welle (10 ) aufweist, für die gilt: 1,5 mm ≤ b' ≤ 3,5 mm. - Greifer-System nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass für die Differenz a' und b' gilt: 1,0 mm ≤ a' – b' ≤ 1,5 mm.
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