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DE102007059851A1 - Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102007059851A1
DE102007059851A1 DE200710059851 DE102007059851A DE102007059851A1 DE 102007059851 A1 DE102007059851 A1 DE 102007059851A1 DE 200710059851 DE200710059851 DE 200710059851 DE 102007059851 A DE102007059851 A DE 102007059851A DE 102007059851 A1 DE102007059851 A1 DE 102007059851A1
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DE200710059851
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Inventor
Stefan Kieferle
Bjoern Noack
Roger Busch
Jochen Walther
Matthias Siedentopf
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M63/02Fuel-injection apparatus having several injectors fed by a common pumping element, or having several pumping elements feeding a common injector; Fuel-injection apparatus having provisions for cutting-out pumps, pumping elements, or injectors; Fuel-injection apparatus having provisions for variably interconnecting pumping elements and injectors alternatively
    • F02M63/0225Fuel-injection apparatus having a common rail feeding several injectors ; Means for varying pressure in common rails; Pumps feeding common rails
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Abstract

Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Kraftstoffhochdruckpumpe (16) auf, einen Kraftstoffhochdruckspeicher /20), in den die Kraftstoffhochdruckpumpe (16) fördert, ein Absteuerventil (26), durch das Kraftstoff aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher (20) über eine Absteuerleitung (34) in einen Entlastungsbereich angesteuert werden kann, und eine Einstelleinrichtung (24) für den Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16). Die Einstelleinrichtung (24) weist einen beweglichen Steuerkolben (40) auf, wobei die Absteuerleitung (34) mit wenigstens einer Strömungsdrossel (46) verbindbar ist, wobei der Steuerkolben (40) auf seiner einen Stirnseite (44) von dem in der Absteuerleitung (34) herrschenden Druck in Richtung einer Verringerung des Zuflusses zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) beaufschlagt ist und auf seiner gegenüberliegenden anderen Stirnseite (45) von dem in einem Niederdruckbereich (34b) herrschenden Druck beaufschlagt ist sowie gegebenenfalls von einer Rückstellkraft. Es ist eine Schalteinrichtung (60) vorgesehen, durch die die Absteuerleitung (34) wahlweise mit einer Entlastungsleitung (35), in der die Strömungsdrossel (46) angeordnet ist, oder mit einem in den Zulauf (11) zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) mündenden Bypass (62) verbindbar ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine nach der Gattung des Anspruchs 1.
  • Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die DE 199 33 198 A1 bekannt. Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Kraftstoffhochdruckpumpe und einen Kraftstoffhochdruckspeicher auf, in den die Kraftstoffhochdruckpumpe fördert. Weiterhin ist ein Absteuerventil bzw. Druckregelventil vorhanden, durch das zur Einstellung eines vorgegebenen Drucks im Kraftstoffhochdruckspeicher aus diesem Kraftstoff abgesteuert werden kann. Außerdem ist eine Einstelleinrichtung für den Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe vorgesehen. Die Einstelleinrichtung weist einen Steuerkolben auf und in einer Absteuerleitung des Absteuerventils ist eine Strömungsdrossel angeordnet. Der Steuerkolben ist auf seiner einen Stirnseite von dem stromaufwärts der Strömungsdrossel in der Absteuerleitung herrschenden Druck in Richtung einer Verringerung des Zuflusses von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe beaufschlagt und auf seiner gegenüberliegenden anderen Stirnseite von dem stromabwärts der Strömungsdrossel in der Absteuerleitung herrschenden Druck sowie einer Rückstellfeder beaufschlagt. Bei dieser Kraftstoffeinspritzeinrichtung wird somit der Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe durch die Einstelleinrichtung abhängig von dem durch das Absteuerventil in der Absteuerleitung abgesteuerten Kraftstoffstrom begrenzt, so dass durch die Kraftstoffhochdruckpumpe nur eine geringe Überschussmenge gefördert wird gegenüber der Kraftstoffmenge, die zur Erzeugung des vorgegebenen Drucks im Kraftstoffhochdruckspeicher erforderlich ist. Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die von der Kraftstoffhochdruckpumpe geförderte Kraftstoffmenge nicht frei verändert werden kann. Insbesondere bei selbstzündenden Brennkraftmaschinen kann es bei niedrigen Temperaturen zur Förderproblemen kommen, wenn infolge Kraftstoffverdickung, sogenannter Versulzung, in einem üblicherweise im Zufluss zur Kraftstoffhochdruckpumpe angeordneten Kraftstofffilter nicht genügend Kraftstoff gefördert werden kann. Zur Vermeidung dieser Problematik ist es bekannt den Kraftstofffilter zu beheizen, was jedoch aufwendig ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass durch die Schalteinrichtung durch Verbindung der Absteuerleitung über den Bypass mit dem Zulauf der Kraftstoffhochdruckpumpe die Einstelleinrichtung außer Funktion gesetzt und die durch das Absteuerventil abgesteuerte Kraftstoffmenge gezielt erhöht werden kann. Es kann somit gezielt eine größere Menge an durch die Hochdruckförderung und anschließende Entspannung erwärmtem Kraftstoff durch das Absteuerventil aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher abgesteuert und der Kraftstoffhochdruckpumpe wieder zugeführt werden.
  • In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben. Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 2 ist gezielt eine Erwärmung des Kraftstofffilters ermöglicht. Die Ausbildungen gemäß Anspruch 3 oder 4 ermöglichen eine gezielte Erwärmung des Kraftstofffilters bei niedriger Kraftstofftemperatur Die Ausbildung gemäß Anspruch 5 verhindert eine zu starke Erwärmung des Kraftstofffilters. Die Ausbildungen gemäß Anspruch 6 oder 7 hat den Vorteil, dass die zur Erwärmung des Kraftstofffilters zur Verfügung stehende Kraftstoffmenge weiter erhöht ist. Die Ausbildung gemäß Anspruch 8 ermöglicht auf einfache Weise eine temperaturabhängige Betätigung der Schalteinrichtung.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Zeichnung
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind, in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung, 2 eine Einstelleinrichtung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, 3 die Einstelleinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel und 4 die Einstelleinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In den 1 bis 3 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine vorzugsweise eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise eine selbstzündende Brennkraftmaschine und weist mehrere Zylinder auf. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Förderpumpe 10 auf, durch die Kraftstoff über eine Leitung 11 aus einem Vorratsbehälter 12 angesaugt und über eine Niederdruckleitung 14 zu einer Kraftstoffhochdruckpumpe 16 gefördert wird. Die Kraftstoffhochdruckpumpe 16 kann ein oder mehrere Pumpenelemente aufweisen, die jeweils einen nicht dargestellten Pumpenkolben aufweisen, der durch eine Antriebswelle der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 in einer Hubbewegung angetrieben wird. Durch die Kraftstoffhochdruckpumpe 16 wird Kraftstoff unter Hochdruck über eine Hochdruckleitung 18 in wenigstens einen Kraftstoffhochdruckspeicher 20 gefördert. Von der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 kann eine Rücklaufleitung 17 für Kraftstoff abführen, über die beispielsweise dem Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 zur Schmierung und/oder Kühlung zugeführter Kraftstoff abgeleitet wird. Mit dem Kraftstoffhochdruckspeicher 20 sind Injektoren 22 verbunden, die an den Zylindern der Brennkraftmaschine angeordnet sind und durch die Kraftstoff in die Brennräume der Zylinder eingespritzt wird. Von den Injektoren 22 können Rücklaufleitungen 23 abführen, über die beispielsweise Leckage- oder Steuermengen von Kraftstoff abgeleitet werden.
  • In der Niederdruckleitung 14 zwischen der Förderpumpe 10 und der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 ist eine Einstelleinrichtung 24 angeordnet, die nachfolgend noch näher erläutert wird. Mit dem Kraftstoffhochdruckspeicher 20 oder der Hochdruckleitung 18 ist ein Absteuerventil 26 verbunden, durch das Kraftstoff in einen Entlastungsbereich abgesteuert werden kann. Das Absteuerventil 26 dient als Druckregelventil für den im Kraftstoffhochdruckspeicher 20 herrschenden Druck und dieses wird durch eine elektronische Steuereinrichtung 28 angesteuert. Die Steuereinrichtung 28 erhält über einen Drucksensor 30 ein Signal für den Druck im Kraftstoffhochdruckspeicher 20. In der Kraftstoffleitung 11 ist zwischen dem Kraftstoffvorratsbehälter 12 und der Förderpumpe 10 ein Kraftstofffilter 32 angeordnet. Vom Absteuerventil 26 führt eine Absteuerleitung 34 ab, die mit einem Entlastungsbereich verbindbar ist, der stromaufwärts des Kraftstofffilters 32 liegt. In der Niederdruckleitung 14 zwischen der Förderpumpe 10 und der Einstelleinrichtung 24 kann ein Temperatursensor 33 angeordnet sein, der mit der Steuereinrichtung 28 verbunden ist, die somit ein Signal für die Temperatur des dem Kraftstofffilter 32 zugeführten Kraftstoffs erhält. Alternativ kann auch in der Absteuerleitung 34 ein Temperatursensor 33 angeordnet sein.
  • Die Einstelleinrichtung 24 weist wie in 2 dargestellt einen Steuerkolben 40 auf, durch den ein Durchflussquerschnitt in der Niederdruckleitung 14 zwischen der Förderpumpe 10 und der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 eingestellt wird. Je größer der eingestellte Durchflussquerschnitt ist desto größer ist die durch die Kraftstoffhochdruckpumpe 16 in den Kraftstoffhochdruckspeicher 20 geförderte Kraftstoffmenge. Der Steuerkolben 40 ist in Richtung seiner Längsachse 41 in einer Bohrung 42 eines Gehäuses 43 verschiebbar dicht geführt und auf seinen beiden Stirnseiten 44, 45 jeweils druckbeaufschlagt. Die Absteuerleitung 34 ist mit einer Entlastungsleitung 35 verbindbar, in der eine Strömungsdrossel 46 vorgesehen ist. Die eine Stirnseite 44 des Steuerkolbens 40 ist über eine hydraulische Steuerleitung 48 mit dem in der stromaufwärts der Strömungsdrossel 46 angeordneten Absteuerleitung 34 herrschenden Druck beaufschlagt und die gegenüberliegende andere Stirnseite 45 des Steuerkolbens 40 kann über eine hydraulische Steuerleitung 50 mit dem im stromabwärts der Strömungsdrossel 46 angeordneten Teil der Entlastungsleitung 35 herrschenden Druck beaufschlagt sein. Alternativ kann die Stirnseite 45 des Steuerkolbens 40 über die Steuerleitung 50 auch mit einem anderen Niederdruckbereich der Kraftstoffeinspritzeinrichtung verbunden sein, beispielsweise mit der Rücklaufleitung 17. Durch den in der Absteuerleitung 34 stromaufwärts der Strömungsdrossel 46 herrschenden Druck wird der Steuerkolben 40 in einer Schließrichtung hin zu einem kleineren Durchflussquerschnitt in der Niederdruckleitung 14 beaufschlagt und durch den in der Entlastungsleitung 35 stromabwärts der Strömungsdrossel 46 oder im Niederdruckbereich herrschenden Druck wird der Steuerkolben 40 in die entgegengesetzte Richtung, also Öffnungsrichtung beaufschlagt. Zusätzlich kann am Steuerkolben 40 eine vorgespannte Rückstellfeder 52 angreifen, durch die der Steuerkolben 40 ebenfalls in Öffnungsrichtung beaufschlagt wird.
  • Anhand 2 wird die Einstelleinrichtung 24 nachfolgend näher erläutert. Am Umfang des Steuerkolbens 40 mündet in die Bohrung 42 des Gehäuses 43 ein von der Förderpumpe 10 herführender Teil 14a der Niederdruckleitung 14 und mit Abstand in Richtung der Längsachse 41 des Steuerkolbens 40 zum Leitungsteil 14a mündet ein von der Bohrung 42 zur Kraftstoffhochdruckpumpe 16 weiterführender Teil 14b der Niederdruckleitung 14. Der Steuerkolben 40 weist in seinem Umfang eine Nut oder Ausnehmung 54 auf, wobei durch den Steuerkolben 40 abhängig von dessen Stellung in Richtung seiner Längsachse 41 in der Bohrung 42 mittels einer Steuerkante 55 der Nut oder Ausnehmung 54 die Verbindung der beiden Teile 14a und 14b der Niederdruckleitung 14 und damit der Durchflussquerschnitt gesteuert wird. In der Öffnungsstellung des Steuerkolbens 40 überdeckt sich dessen Nut bzw. Ausnehmung 54 vollständig mit den Mündungen der beiden Teile 14a und 14b der Niederdruckleitung 14, so dass in dieser der maximale Durchflussquerschnitt freigegeben ist. Diese Öffnungsstellung nimmt der Steuerkolben 40 ein, wenn das Absteuerventil 26 geschlossen ist und somit kein Kraftstoff durch die Absteuerleitung 34 strömt. Dies ist beispielsweise beim Starten der Brennkraftmaschine und bei Vollast der Brennkraftmaschine der Fall, da dann der Druck im Kraftstoffhochdruckspeicher 20 auch bei maximaler Fördermenge der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 einen vorgegebenen Wert nicht übersteigt und somit das Absteuerventil 26 durch die Steuereinrichtung 28 nicht geöffnet wird.
  • Wenn der Druck im Kraftstoffhochdruckspeicher 20 einen für den jeweiligen Betriebszustand der Brennkraftmaschine vorgesehenen Wert übersteigt, so wird durch die Steuereinrichtung 28 das Absteuerventil 26 geöffnet, so dass Kraftstoff durch die Absteuerleitung 34 abfließt. Abhängig vom Durchfluss durch die Absteuerleitung 34 entsteht bei Verbindung mit der Strömungsdrossel 46 zwischen der Absteuerleitung 34 und der Entlastungsleitung 35 stromabwärts der Strömungsdrossel 46 eine Druckdifferenz, die den Steuerkolben 40 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 52 in Richtung einer Schließstellung verschiebt. In seiner Schließstellung befindet sich die Nut bzw. Ausnehmung 54 des Steuerkolbens 40 nicht mehr in Überdeckung mit der Mündung des Teils 14a der Niederdruckleitung 14, so dass der Durchflussquerschnitt zwischen der Förderpumpe 10 und der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 geschlossen ist. Die Schließstellung nimmt der Steuerkolben 40 ein, wenn durch die Kraftstoffhochdruckpumpe 16 kein Kraftstoff in den Kraftstoffhochdruckspeicher 20 gefördert werden soll, also insbesondere im Schubbetrieb der Brennkraftmaschine. In anderen Betriebszuständen als Schubbetrieb und Vollastbetrieb der Brennkraftmaschine wird das Absteuerventil 26 durch die Steuereinrichtung 28 etwas geöffnet, so dass der Steuerkolben 40 entsprechend dem Kraftstoffdurchfluss durch die Absteuerleitung 34 einen solchen Durchflussquerschnitt in der Niederdruckleitung 14 einstellt, dass die Kraftstoffhochdruckpumpe 16 nur eine geringe Überschussmenge gegenüber der zur Erzeugung des vorgegebenen Drucks in den Kraftstoffhochdruckspeicher 20 erforderlichen Kraftstoffmenge fördert, wobei die Überschussmenge durch das Absteuerventil 26 abgesteuert wird.
  • In 1 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei ist in der Absteuerleitung 34 stromaufwärts der Entlastungsleitung 35 mit der Strömungsdrossel 46 eine Schalteinrichtung 60 vorgesehen. Stromabwärts der Schalteinrichtung 60 sind die Entlastungsleitung 35 mit der Strömungsdrossel 46 und eine Bypassleitung 62 vorgesehen, die in den Zulauf, also die Kraftstoffleitung 11 zur Kraftstoffhochdruckpumpe 16 stromaufwärts des Kraftstofffilters 32 mündet. Die Entlastungsleitung 35 kann zumindest mittelbar in den Vorratsbehälter 12 oder in die Kraftstoffleitung 11 münden. Durch die Schalteinrichtung 60 ist die Absteuerleitung 34 wahlweise entweder mit der Entlastungsleitung 35 und damit der Strömungsdrossel 46 verbindbar während die Verbindung zur Bypassleitung 62 getrennt ist oder mit der Bypassleitung 62 während die Verbindung mit der Entlastungsleitung 35 getrennt ist. In der Bypassleitung 62 kann ebenfalls eine Strömungsdrossel 63 vorgesehen sein, die jedoch einen größeren Durchflussquerschnitt aufweist als die Strömungsdrossel 46. Wenn die Absteuerleitung 34 durch die Schalteinrichtung 60 mit der Entlastungsleitung 35 und der Strömungsdrossel 46 verbunden ist, so ist die Einstelleinrichtung 24 aktiviert, so dass der Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe 16 auf ein Mass begrenzt ist, das nur eine Absteuerung einer geringen Kraftstoffmenge aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher 20 durch das Absteuerventil 26 erforderlich macht. Wenn die Absteuerleitung 34 durch die Schalteinrichtung 60 mit der Bypassleitung 62 verbunden ist, so ist die Einstelleinrichtung 24 außer Funktion gesetzt, so dass der Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe 16 nicht begrenzt ist und eine Absteuerung einer großen Kraftstoffmenge aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher 20 durch das Absteuerventil 26 erforderlich ist.
  • Die Betätigung der Schalteinrichtung 60 erfolgt vorzugsweise abhängig von der Kraftstofftemperatur, beispielsweise der Kraftstofftemperatur im Zulauf 11 stromaufwärts des Kraftstofffilters 32 oder der Kraftstofftemperatur in der Absteuerleitung 34. Die Schalteinrichtung 60 kann beispielsweise als elektrisch betätigtes Ventil ausgebildet sein, das von der Steuereinrichtung 28 angesteuert wird. Die Steuereinrichtung 28 erhält durch den Sensor 33 ein Signal für die Kraftstofftemperatur und steuert abhängig hiervon die Schalteinrichtung 60 an. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Schalteinrichtung 60 ein Schaltelement 64 aufweist, das von der Kraftstofftemperatur beaufschlagt ist und abhängig hiervon seine Form oder Ausdehnung ändert und die Absteuerleitung 34 entweder mit der Entlastungsleitung 35 oder mit der Bypassleitung 62 verbindet. Das Schaltelement 64 kann beispielsweise ein Bimetallelement, Thermoelement, Wachselement oder ein Dehnelement sein. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass durch die Schalteinrichtung 60 bei niedriger Kraftstofftemperatur die Absteuerleitung 34 mit der Bypassleitung 62 verbunden wird, so dass eine erhöhte Menge an erwärmtem Kraftstoff durch die Absteuerleitung 34 strömt, die dem Kraftstofffilter 32 zugeführt wird. Bei hoher Kraftstofftemperatur wird die Absteuerleitung 34 durch die Schalteinrichtung 60 mit der Entlastungsleitung 35 verbunden, so dass die durch die Absteuerleitung 34 strömende Kraftstoffmenge gering ist. Die Entlastungsleitung 35 kann zumindest mittelbar in den Kraftstoffvorratsbehälter 12 oder in den Zulauf 11 zur Kraftstoffhochdruckpumpe 16 münden.
  • In 3 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ebenfalls in der Absteuerleitung 34 die Schalteinrichtung 160 vorgesehen ist, mittels der die Absteuerleitung 34 wahlweise mit der Entlastungsleitung 35 mit der Strömungsdrossel 46 oder mit der Bypassleitung 62 verbindbar ist. Zusätzlich wird durch die Schalteinrichtung 160 auch die Rücklaufleitung 17 der Kraftstoffhochdruckpumpe 16 und/oder die Rücklaufleitung 23 der Injektoren 22 geschaltet. Dabei ist vorgesehen, dass die Rücklaufleitung 17 und/oder 23 durch die Schalteinrichtung 160 wahlweise entweder mit der Kraftstoffleitung 11 stromaufwärts des Kraftstofffilters 32 oder mit dem Vorratsbehälter 12 verbindbar ist. Vorzugsweise sind die beiden Rücklaufleitungen 17 und 23 stromaufwärts der Schalteinrichtung 160 zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung 117 zusammengeführt, so dass durch die Schalteinrichtung 160 nur die eine Rücklaufleitung 117 geschaltet zu werden braucht. Bei niedriger Kraftstofftemperatur wird die Rücklaufleitung 17 und/oder 23 durch die Schalteinrichtung 160 mit der Kraftstoffleitung 11 verbunden und bei hoher Kraftstofftemperatur mit dem Vorratsbehälter 12. Somit steht für eine Erwärmung des Kraftstoffs gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel eine größere Menge an erwärmtem Kraftstoff zu Verfügung, die dem Kraftstoffilter 32 zugeführt wird. Alternativ kann auch für die Rücklaufleitung 17 und/oder 23 eine separate Schalteinrichtung vorgesehen sein, um deren Verbindung mit der Kraftstoffleitung 11 oder dem Vorratsbehälter 12 zu steuern.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19933198 A1 [0002]

Claims (8)

  1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffhochdruckpumpe (16), mit wenigstens einem Kraftstoffhochdruckspeicher (20), in den die Kraftstoffhochdruckpumpe (16) fördert, mit einem Absteuerventil (26), durch das Kraftstoff aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher (20) über eine Absteuerleitung (34) in einen Entlastungsbereich abgesteuert werden kann, und mit einer Einstelleinrichtung (24) für den Zufluss von Kraftstoff zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16), wobei die Einstelleinrichtung (24) einen beweglichen Steuerkolben (40) aufweist, wobei die Absteuerleitung (34) mit wenigstens einer Strömungsdrossel (46) verbindbar ist, wobei der Steuerkolben (40) auf seiner einen Stirnseite (44) von dem in der Absteuerleitung (34) herrschenden Druck in Richtung einer Verringerung des Zuflusses zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) beaufschlagt ist und auf seiner gegenüberliegenden anderen Stirnseite (45) von dem in einem Niederdruckbereich (35) herrschenden Druck beaufschlagt ist sowie gegebenenfalls von einer Rückstellkraft, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schalteinrichtung (60) vorgesehen ist, durch die die Absteuerleitung (34) wahlweise mit einer Entlastungsleitung (35), in der die Strömungsdrossel (46) angeordnet ist, oder mit einem in den Zulauf (11) zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) mündenden Bypass (62) verbindbar ist.
  2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Zulauf (11) zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) stromaufwärts der Einstelleinrichtung (24) ein Kraftstofffilter (32) vorgesehen ist und dass der Bypass (62) und/oder die Entlastungsleitung (35) stromaufwärts des Kraftstofffilters (32) in den Zulauf (11) mündet.
  3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (60) abhängig von der Kraftstofftemperatur betätigt wird.
  4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schalteinrichtung (60) bei niedriger Kraftstofftemperatur die Absteuerleitung (34) mit dem Bypass (62) und bei hoher Kraftstofftemperatur mit der Entlastungsleitung (35) mit der Strömungsdrossel (46) verbunden wird.
  5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von der Kraftstoffhochdruckpumpe (16) eine Rücklaufleitung (17) abführt und dass durch die Schalteinrichtung (60) die Rücklaufleitung (17) der Kraftstoffhochdruckpumpe (16) wahlweise mit dem Zulauf (11) zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) oder mit einem Entlastungsbereich (12) verbindbar ist.
  6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese wenigstens einen Injektor (22) aufweist, dem zumindest mittelbar durch die Kraftstoffhochdruckpumpe (16) Kraftstoff zugeführt wird, wobei vom Injektor (22) eine Rücklaufleitung (23) abführt, und dass durch die Schalteinrichtung (60) die Rücklaufleitung (23) des Injektors (22) wahlweise mit dem Zulauf (11) zur Kraftstoffhochdruckpumpe (16) oder mit einem Entlastungsbereich (12) verbindbar ist.
  7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufleitungen (17, 23) der Kraftstoffhochdruckpumpe (16) und des wenigstens einen Injektors (22) stromaufwärts der Schalteinrichtung (60) zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung (117) zusammengeführt sind.
  8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (60) ein von der Kraftstofftemperatur beaufschlagtes Schaltelement (64) aufweist.
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