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Vorliegende
Erfindung betrifft einen Schachtkörper oder ähnlichen,
insbesondere in einen Boden einbaubaren Hohlkörper, mit
wenigstens einem an einer Außenseite einer Schachtkörperwandung
angeordneten, zur Umgebung des Schachtkörpers weisenden
Rohrstutzen zum Anschluss einer vom Schachtkörper abführenden
und/oder zuführenden Rohrleitung oder eines dergleichen
Bauteils.
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Solche
Schachtkörper sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie
finden ihre Verwendung unter anderem als Sammelschächte,
Fällschächte, Zisternen, Abscheider, Pumpenstationen,
Schächte für Abwasser- oder Regenwasseranlagen,
Abläufe oder Sinkkästen. Natürlich sind
aber auch Rohrleitungen davon umfasst, an die eine zuführende
und/oder abführende weitere Rohrleitung oder ein ähnliches
Bauteil angeschlossen werden soll.
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Aus
dem Stand der Technik sind speziell Schachtkörper und insbesondere
Kunststoffschachtkörper bekannt, an denen ein solcher Rohrstutzen
an der Außenwandung so angeordnet ist, dass er nach außen,
also zur Umgebung des Schachtkörpers hin hervorsteht. Eine
Rohrleitung oder ein ähnliches Bauteil, das an diesen Schachtkörper
angeschlossen werden soll, kann dann, beispielsweise über
eine entsprechende Anschlussmuffe mit diesem hervorstehenden Rohrstutzen
verbunden werden.
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Nachteilig
hat sich jedoch hier herausgestellt, dass beim Einbau des Schachtkörpers
in einen Boden im Bereich dieses hervorstehenden Rohrstutzens eine
Verdichtung des angrenzenden Bodenmaterials, insbesondere mit Rüttelplatten
oder ähnlichen Maschinen, meist nur unvollständig
gelingt. Darüber hinaus kommt es an diesem hervorstehenden
Bauteil oft zu Beschädigungen während des Einbaus
oder des Transportes.
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Dieses
Problem umgeht unter anderem die Druckschrift
JP 11293693 A . Offenbart
ist hier eine Möglichkeit ein Rohr mittels einer Verbindungsmanschette
an einen Abwasserschacht anzuschließen. Die Manschette
besteht aus einem flexiblem Material und wird teilweise auf das
Rohrende des anzuschließenden Rohres geschoben. Das schaftseitige
Ende der Manschette wird anschließend nach außen
umgestülpt und in eine für den Anschluss vorgesehene Öffnung
in der Wandung des Schachtes gesteckt. Mittels eines Spannrings
und einer entsprechenden Spannvorrichtung wird der umgestülpte
Teil der Manschette dann gegen den Rand der Wandöffnung
gepresst.
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Nachteilig
ist hier jedoch das sehr aufwendige und daher auch fehleranfällige
Anschließen des Rohres an den Schacht.
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Vorliegender
Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde einen Schachtkörper
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass der einfache
und sichere Anschluss einer Rohrleitung oder eines dergleichen Bauteils
an den Schachtkörper bei gleichzeitiger verbesserter Handhabbarkeit
und insbesondere Einbaubarkeit des Schachtkörpers gewährleistet
ist.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Schachtkörper gemäß Patentanspruch
1 gelöst.
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Insbesondere
wird diese Aufgabe also durch einen Schachtkörper oder ähnlichen,
insbesondere in einen Boden einbaubaren Hohlkörper, mit
wenigstens einem an einer Außenseite einer Schachtkörperwandung
angeordneten, zur Umgebung des Schachtkörpers weisenden
Rohrstutzen zum Anschluss einer vom Schachtkörper abführenden und/oder
zuführenden Rohrleitung oder eines dergleichen Bauteils
gelöst, wobei der Rohrstutzen in einem Wandungsrücksprung
der Schachtkörperwand derart ausgebildet ist, dass die
Außenseite der Schachtkörperwandung im Bereich
des Rohrstutzens im Wesentlichen vorsprungsfrei verläuft.
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Wesentlich
ist, dass also der Rohrstutzen in einem Wandungsrücksprung
an der Schachtkörperwandung des Schachtkörpers
ausgebildet ist. Dies ermöglicht die Ausbildung eines Schachtkörpers ohne
störende Vorsprünge an der Schachtkörperwandung,
so dass dieser insbesondere sehr viel einfacher als aus dem Stand
der Technik bekannt, in einen Boden einbaubar und der Boden selbst
in diesem Bereich gleichmäßiger verdichtbar ist.
Im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik bekannten Rohrstutzen,
die umgebungsseitig aus der Außenwandung des Schachtkörpers
hervorstehen, reduziert sich aufgrund der vorsprungsfreien Ausbildung des
erfindungsgemäßen Schachtkörpers zudem
die Gefahr von Beschädigung des Rohrstutzens während
des Transportes etc. beträchtlich.
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Vorzugsweise
umgibt ein durch den Wandungsrücksprung gebildeter rückspringender
Bereich den zur Umgebung weisenden Rohrstutzen im Wesentlichen ringförmig.
U. a. verleiht dieser ringförmige rückspringende
Bereich dem Rohrstutzen innerhalb der Schachtwandung eine hohe Stabilität.
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Vorzugsweise
ist am Rohrstutzen ein Verbindungsbereich vorgesehen, zur Aufnahme
einer Steck-, Schraub- oder ähnlichen Verbindungsmuffe an
der Rohrleitung oder umgekehrt. Dies ermöglicht den sicheren
und zudem einfachen Anschluss der Rohrleitung an den Schachtkörper.
Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte
Verfahren und Vorrichtungen zum Anschluss von Rohrleitungen an andere
Rohrleitungen oder Schachtbauwerke anwendbar.
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Vorzugsweise
weist der Wandungsrücksprung einen Muffenfreiraum auf,
zur Aufnahme der Rohrleitung oder einer daran ausgebildeten Steck-, Schraub-
oder ähnlichen Verbindungsmuffe. Dieser Muffenfreiraum
garantiert zum einen die einfache Aufnahme bzw. Verbindung mit dem
Rohrstutzen, sie ermöglicht zudem aber auch die Verwendung
des rückspringenden Bereichs als zusätzliches
Arretierungs-, Fixierungs- oder aber Dichtungselement. So ist es
möglich den Wandungsrücksprung und den Rohrstutzen
derart komplementär mit der Rohrleitung bzw. einer daran
ausgebildeten Muffe auszubilden, das diese über eine resultierende
Presspassung zwischen der Wand des Wandungsrücksprunges,
der Rohrleitung und dem Rohrstutzen arretiert wird. In diesem Zusammenhang
ist es denkbar zwischen Rohrstutzen und Wand des Wandungsrücksprung also
einer art Ringnut auszubilden, in die die Rohrleitung bzw. deren
Muffe passgenau eingleitet.
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Durch
eine Minimierung des Wandungsrücksprungs bzw. des Muffenfreiraumes
kann darüber hinaus die Stabilität des Wandungsrücksprungs
und des am Schachtkörper ausgebildeten Rohrstutzens gesteigert
werden.
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Vorzugsweise
ist am Wandungsrücksprung und/oder am Rohrstutzen wenigstens
eine Arretierungseinrichtung vorgesehen, die mit der Rohrleitung in
insbesondere lösbaren Arretierungseingriff bringbar ist. Über
die Arretierungseinrichtung am Wandungsrücksprung kann
so beispielsweise ein auf den Rohrstutzen aufgestecktes Rohr bzw.
eine auf den Rohrstutzen aufgesteckte Rohrmuffe auch rohraußenseitig
am Rohrstutzen arretiert werden. Stattdessen oder aber auch gleichzeitig
kann eine solche Arretierung natürlich auch über
eine Arretierungseinrichtung am Rohrstutzen selbst erfolgen. In
diesem Zusammenhang sind sämtliche Rast-, Klemm-, Klebe-
oder aber auch Arretierungen mit eigenständigen Arretierungshilfsmitteln,
wie Schellen etc., anwendbar, wobei vorzugsweise eine lösbare
Verbindung zwischen Rohrleitung und Schachtkörper gebildet wird.
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Anstelle
einer Arretierungseinrichtung ist es natürlich auch möglich
entsprechende Dichteinrichtungen oder kombinierte Arretierungs-Dichteinrichtungen
zu verwenden, um die Rohrleitung im Wesentlichen fluiddicht am Schachtkörper
zu befestigen. Natürlich trägt eine solche Dichteinrichtung auch
zur Arretierung des Rohrstutzens, insbesondere über Reibungskräfte
bei, so dass diese hier auch unter den Begriff Arretierungseinrichtung
subsumiert sein soll. So ist es also beispielsweise möglich
an der Innenseite einer Rohrleitungsmuffe Dichtringe vorzusehen,
die im Wesentlichen passgenau auf den Rohrstutzen aufgesteckt werden
können und so zum einen den Rohrstutzen und die Rohrleitung
bzw. dessen Muffe gegeneinander abdichten zum anderen aber auch
eine arretierende Funktion erfüllen.
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Vorzugsweise
ist der Wandungsrücksprung zur Umgebung hin insbesondere
konisch erweiternd ausgebildet. Eine solche Ausführung
trägt in entscheidendem Maße zur Stabilisierung
des Rohrstutzens im Wandungsrücksprung und auch zur Stabilisierung
des Wandungsrücksprunges an sich bei.
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Vorzugsweise
ist der Rohrstutzen integral an der Schachtkörperwandung
ausgebildet. Insbesondere bei der Ausbildung des Schachtkörpers
als ein Kunststoffschacht ist solch eine integrale Ausbildung des
Rohrstutzens aufgrund einer sehr preiswerten Herstellbarkeit vorteilhaft.
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Vorzugsweise
ist der Rohrstutzen lösbar als ein eigenständiges
Bauteil an der Schachtkörperwandung angeordnet. Eine solche
Ausführungsform bietet sich insbesondere bei Schachtkörpern
aus Beton oder einem ähnlichen Baustoff an. Auch ermöglicht
dies standardisierte Schachtkörper an unterschiedliche
Umgebungsbedingungen anzupassen, beispielsweise den Durchmesser
des Rohrstutzens zu variieren. So kann ein entsprechendes eigenständiges
Rohrstutzenelement über Verbindungselemente, insbesondere
Schrauben, an einer Öffnung in der Schachtkörperwandung
und insbesondere in einem Wandungsrücksprung an der Schachtkörperwandung
befestigt werden um daran später eine Rohrleitung anzuschließen.
Ist dagegen kein Rohrstutzen am Schachtkörper nötig,
ist es möglich anstelle des Rohrstutzens eine entsprechende
Blindabdeckung zu befestigen, um die Öffnung zu verschließen.
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Vorzugsweise
weist der Schachtkörper einen Blinddeckel auf, der derart
am Wandungsrücksprung und/oder am Rohrstutzen lösbar
anordbar ist, dass er den Wandungsrücksprung umgebungsseitig
im Wesentlichen vollständig und insbesondere niveaugleich
mit der Außenseite der Schachtkörperwandung überdeckt.
Dieser Blinddeckel ermöglicht beispielsweise den Einbau
des Schachtkörpers in einem Boden, wenn ein am Schachtkörper
ausgebildeter Rohrstutzen nicht benötigt wird. Natürlich
ist es in diesem Zusammenhang auch denkbar den Blinddeckel über
entsprechende Dichteinrichtungen im Wesentlichen fluiddicht mit
dem Rohrstutzen bzw. dem Schachtkörper zu verbinden. Die
Befestigungseinrichtungen, um den Blinddeckel am Schachtkörper zu
befestigen, können, wie bereits weiter oben erwähnt,
am Wandungsrücksprung und/oder am Rohrstutzen vorgesehen
sein. Auch hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik
bekannte Vorrichtungen anwendbar. Auch ist es in diesem Zusammenhang denkbar
den Blinddeckel integral mit dem Schachtkörper auszubilden
und beispielsweise lediglich mit einer Sollbruchstelle zu versehen,
so dass er bei Bedarf aus der Schachtkörperwandung ausgebrochen werden
kann.
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Weitere
Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
beschrieben, die durch die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert werden. Hierbei zeigen:
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1:
eine isometrische Darstellung einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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2:
eine isometrische Detaildarstellung eines Rohrstutzens der Ausführungsform
aus 1;
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3:
einen Längsschnitt durch die Ausführungsform aus 1;
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4:
eine isometrische Darstellung eines Querschnitts durch die Ausführungsform
aus 1;
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5:
einen Längsschnitt der Ausführungsform aus 1 im
Detail mit der Darstellung einer anschließbaren Rohrleitung;
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6:
einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform
im Detail mit der Darstellung einer anschließbaren Rohrleitung;
und
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7:
einen Längsschnitt einer dritten Ausführungsform
im Detail mit der Darstellung eines anschließbaren Blinddeckels.
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Im
Folgenden werden für gleiche und gleichwirkende Bauteile
dieselben Bezugsziffern verwendet, wobei zur Unterscheidung bisweilen
Hochindizes ihre Verwendung finden.
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1 zeigt
eine isometrische Darstellung eines Schachtkörpers 1,
an den über einen Rohrstutzen 8 eine Rohrleitung 10 (siehe 5)
anschließbar ist. Der Schachtkörper 1 ist
bei dieser Ausführungsform als ein Kunststoffschachtkörper
ausgebildet und derart in einen Boden 9 (siehe 3)
einbaubar, dass verdichtetes Bodenmaterial stabilisierend an der
Schachtkörperwandung 2 ansteht.
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Hat
bei einem Schachtkörper gemäß dem Stand
der Technik ein Rohrstutzen zum Anschluss einer Rohrleitung die
Verdichtung des angrenzenden Bodenmaterials behindert, so stellt
der in 1 dargestellte Rohrstutzen 8 am Schachtköper 1 kein
solches Problem mehr dar. Dadurch, dass der Rohrstutzen 8 in
einem Wandungsrücksprung 12 der Schachtkörperwandung 2 derart
ausgebildet ist, dass die Außenseite 4 der Schachtkörperwandung 2 im Bereich
des Rohrstutzens 8 im Wesentlichen vorsprungsfrei verläuft,
lässt sich der Schachtköper 1 unter anderem
einfachst in einen Boden einbauen und der anliegende Boden, insbesondere
im Bereich des Rohrstutzens 8, gleichmäßig
verdichten. Darüber hinaus ist der Rohrstutzen 8 durch
seine erfindungsgemäße Ausbildung im Wandungsrücksprung 12 am
Schachtkörper 1 so geschützt, dass es
nicht zu Beschädigungen während des Transports
oder des Einbaus etc. kommt.
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2 zeigt
die erfindungsgemäße Ausführung des Schachtköpers 1 im
Bereich des Rohrstutzens 8 in einer isometrischen Detailansicht.
Erkennbar ist, dass der Rohrstutzen 8 ringförmig
von einem rückspringenden Bereich 14 des Wandungsrücksprunges 12 umgeben
ist. Darüber hinaus ist der Wandungsrücksprung 12 im
Wesentlichen geometrisch ähnlich zum Rohrstutzen 8 ausgebildet,
was zum einen dessen Stabilität zum anderen aber auch den
Schutz vor Umwelteinflüssen erhöht. Insbesondere
führt eine solche geometrische Ausbildung zu einem Schutz
eines angeschlossenen Rohres bzw. einer dazu am Rohr ausgebildeten
Muffe (siehe 5).
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Die
Ausführungsform aus 1 ist in
den 3 und 4 in einem Längsschnitt
bzw. in einem Querschnitt dargestellt. Erkennbar ist hier die sehr dünnwandige
Ausführung der Schachtkörperwandung 2 des
Schachtkörper 1 und der integral mit diesem Schachtkörper 2 ausgebildete
Wandungsrücksprung 12, in dem der Rohrstutzen 8 nach
außen, in Richtung der Umgebung 6 weisend ausgebildet
ist. Folglich ragt der Wandungsrücksprung 12 in
den Innenraum 7 des Schachtkörpers 1 hinein.
Natürlich ist es möglich anstelle der hier gezeigten
integralen Ausbildung des Rohrstutzens 8 am Schachtkörper 1 einen
Rohrstutzen auch so auszuführen, dass er beispielsweise über
entsprechende Befestigungselemente im Wandungsrücksprung 12 positionierbar
ist. Erkennbar ist weiter, dass der Rohrstutzen 8 nur soweit
aus dem Wandungsrücksprung 12 bzw. dem rückspringenden
Bereich 14 hervorragt, dass die Schachtkörperwandung 2 im
Bereich des Rohrstutzens 8 im Wesentlichen vorsprungsfrei
verläuft.
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Im
Gegensatz zu den vorherigen 1 und 2 ist
in 3 der Schachtkörper 1 in eingebautem
Zustand dargestellt. Es wird dabei deutlich, dass der Schachtkörper 1 hier
so in einen Boden 9 eingebaut ist, dass dieser an der Außenseite 4 des Schachtkörpers 1 ansteht.
Ebenfalls erkenntlich ist, dass aufgrund der vorsprungsfreien Ausbildung
des Rohrstutzens 8, nämlich derart, dass dieser
nicht über die Außenseite 4 der Schachtkörperwandung 2 hervorsteht,
eine gleichmäßige Verdichtung des Bodens 9 auch
im Bereich des Rohrstutzens 8, beispielsweise über
eine auf die Oberfläche 11 aufgesetzte Rüttelplatte
oder ähnliche Verdichtungseinrichtungen möglich
ist.
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Weiter
in den 3 und 4 erkenntlich ist, dass der
Wandungsrücksprung 12 zur Außenseite 4 bzw.
zur Umgebung 6 des Schachtkörpers 1 konisch
erweitert ausgebildet ist. Dies verleiht dem Rohrstutzen 8 in
seiner Ausbildung im Wandungsrücksprung 12 bzw.
im rückspringenden Bereich 14 die nötige
Stabilität.
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In 5 ist
nun die Ausführungsform aus 1 in einem
Detail-Längsschnitt und eine daran anschließbare
Rohrleitung 10 dargestellt. Diese verfügt zum
Anschluss an den Rohrstutzen 8 bzw. an einen an diesem
Rohrstutzen 8 ausgebildeten Verbindungsfortsatz 16 über
eine komplementär zu diesem Verbindungsfortsatz 16 ausgebildete
Steckmuffe 18, über die sie im Wesentlichen passgenau
auf den Rohrstutzen 8 aufgesteckt werden kann. Um zwischen
der Rohrleitung 10 und dem Rohrstutzen 8 eine
im Wesentlichen fluiddichte Verbindung herzustellen, weist die Steckmuffe 18 zudem
eine umlaufende Dichteinrichtung 26 in Form eines Dichtringes auf.
Dies garantiert neben der fluiddichten Anbindung auch eine Arretierung
der Rohrleitung 10 am Rohrstutzen 8 über
Reibungskräfte.
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Wie
in 5 deutlich, ist der Wandungsrücksprung 12 so
ausgebildet, dass er für die Rohrleitung 10 bzw.
die daran ausgebildete Steckmuffe 18 einen Muffenfreiraum
bildet, damit die Muffe 18 in den Wandungsrücksprung 12 eingleiten
kann.
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6 zeigt
eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem zu 5 ähnlichen
Längsschnitt. Der hier dargestellte Schachtkörper 1 bzw. die
hier dargestellte Rohrleitung 10 unterscheiden sich dabei
jedoch um die Ausbildung einer entsprechenden Arretierungseinrichtung 20, 22 am
Wandungsrücksprung 12 bzw. der Steckmuffe 18.
So ist am Wandungsrücksprung 12 ein Arretierungsfortsatz 20 vorgesehen,
der nach dem Aufschieben der Steckmuffe 18 der Rohrleitung 10 mit
einem komplementär ausgebildeten Arretierungsfortsatz 22 an
der Steckmuffe 18 in Arretierungseingriff kommt und so die
Rohrleitung 10 in ihrer Position auf dem Rohrstutzen 8 sichert.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass natürlich
anstelle der hier dargestellten Steckmuffe 18 auch andere
Muffen, beispielsweise Schraubmuffen oder ähnliche aus
dem Stand der Technik bekannte Verbindungseinrichtungen zum Verbinden
einer Rohrleitung mit einem Rohrstutzen angewendet werden können.
Dies gilt auch für die dafür verwendeten Arretierungsvorrichtungen.
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7 zeigt
schließlich eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schachtkörpers 1, wieder in einem zu 5 ähnlichen
Längsschnitt. Dargestellt ist hier jedoch keine Rohrleitung
sondern ein Blinddeckel 24, der derart am Rohrstutzen 8 lösbar
anordbar ist, dass er den Wandungsrücksprung 12 umgebungsseitig
im Wesentlichen vollständig und insbesondere niveaugleich
mit der Außenseite 4 der Schachtkörperwandung 2 überdeckt.
Der Blinddeckel 24 weist ebenfalls wieder Dichteinrichtungen 26 auf,
die eine fluiddichte Verbindung mit dem Rohrstutzen 8 ermöglichen
und darüber hinaus auch zur Arretierung über Reibungskräfte
beitragen. Zur Verbesserung der Arretierungswirkung ist es u. a.
auch denkbar, im Bereich der Außenseite 4 des
Schachtkörpers 1 entsprechende Blinddeckelrücksprünge (nicht
dargestellt) auszubilden, um den Blinddeckel 24, nach dem
Aufstülpen auf den Rohrstutzen 8, vollständig
vorsprungsfrei am Schachtkörper 1 zu positionieren.
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- 1
- Schachtkörper
- 2
- Schachtkörperwandung
- 4
- Außenseite
- 6
- Umgebung
- 7
- Innenraum
- 8
- Rohrstutzen
- 9
- Boden
- 10
- Rohrleitung
- 11
- Oberseite
- 12
- Wandungsrücksprung
- 14
- rückspringender
Bereich
- 16
- Verbindungsfortsatz
- 18
- Steckmuffe
- 20,
22
- Arretierungseinrichtung
- 20
- Arretierungsfortsatz
- 22
- Arretierungsfortsatz
- 24
- Blinddeckel
- 26
- Dichteinrichtung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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