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DE102007059335A1 - Auftragsvorrichtung mit einem Formzylinder und wenigstens einer Auftragwalze in einer Verarbeitungsmaschine - Google Patents

Auftragsvorrichtung mit einem Formzylinder und wenigstens einer Auftragwalze in einer Verarbeitungsmaschine Download PDF

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DE102007059335A1
DE102007059335A1 DE102007059335A DE102007059335A DE102007059335A1 DE 102007059335 A1 DE102007059335 A1 DE 102007059335A1 DE 102007059335 A DE102007059335 A DE 102007059335A DE 102007059335 A DE102007059335 A DE 102007059335A DE 102007059335 A1 DE102007059335 A1 DE 102007059335A1
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DE
Germany
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applicator
layer
roller
roll
forme cylinder
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007059335A
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English (en)
Inventor
Rainer Gebhardt
Jürgen Schölzig
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Manroland Sheetfed GmbH
Original Assignee
Manroland AG
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Publication date
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Priority to AT08858255T priority patent/ATE549161T1/de
Priority to PCT/EP2008/066702 priority patent/WO2009071580A1/de
Priority to EP08858255A priority patent/EP2222470B1/de
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Auftragsvorrichtung mit einem Formzylinder und wenigstens einer dem Formzylinder zugeordneten Auftragwalze in einer Verarbeitungsmaschine. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Auftragsvorrichtung zu schaffen, die insbesondere das Auftreten von Stößen beim Durchgang eines Zylinderkanals und daraus resultierende Walzenstreifen auf dem Bedruckstoff reduziert und somit die Druckqualität weiter erhöht. Gelöst wird das dadurch, indem wenigstens eine Auftragwalze 7 bis 9 einen Walzenkern aufweist, auf dem Walzenkern konzentrisch eine erste, kompressible Schicht aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet ist und dass auf dieser ersten, kompressiblen Schicht eine zweite, elastische Schicht, einschließlich einer das zu verarbeitende Medium führenden Deckschicht, haftfest angeordnet ist und die erste, kompressible Schicht eine geringere Shore-A Härte als die zweite, elastische Schicht aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Auftragsvorrichtung mit einem Formzylinder und wenigstens einer dem Formzylinder zugeordneten Auftragwalze in einer Verarbeitungsmaschine nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Verarbeitungsmaschine ist bevorzugt eine Druckmaschine mit Druckwerken und vorzugsweise kombiniert mit wenigstens einem Lackwerk oder eine Lackiermaschine mit wenigstens einem Lackwerk. Die Auftragsvorrichtung kann in ein Druck- und/oder Lackwerk integriert sein.
  • Eine Auftragsvorrichtung dieser Art ist aus EP-0 090 179 B1 zum Verhindern von Walzenstreifen (beim Druckergebnis) in einem Walzenwerk einer Druckmaschine bekannt. Derartige Walzenstreifen resultieren beispielsweise aus Stößen, die beim Abrollen der Walzen auf einem Plattenzylinder mit wenigstens einem Zylinderkanal entstehen.
  • Um eine möglichst gleichmäßige Druckspannung zwischen dem Plattenzylinder und einer zugeordneten Auftragwalze zu gewährleisten, ist die Auftragwalze durch federnde Druckstücke gegen eine benachbarte, vorgeordnete Walze gelagert und zusätzlich sind dieser vorgeordneten Walze ebenfalls federnde Druckstücke zugeordnet. Die Federkräfte aller Druckstücke sind derart ausgelegt, dass das Lagerspiel jeweils bei der Auftragwalze auf die der vorgeordneten Walze abgewandten Seite und bei der vorgeordneten Walze auf die der Auftragwalze abgewandten Seite verlagert ist.
  • Nachteilig sind herbei der relativ hohe Vorrichtungsaufwand und das bei höheren Maschinengeschwindigkeiten und/oder größeren Formatbreiten des Bedruckstoffes unzureichende Dämpfungsverhalten.
  • Aus DE 93 10 713.7 U1 ist eine Farbauftragwalze bekannt, welche mit einem Formzylinder mit einem Spannkanal in Funktionsverbindung ist und die auf dem Formzylinder mit hoher Dämpfung und nahezu erschütterungsfrei abrollt. Diese Walze trägt dazu auf einem Kern einen elastischen Walzenzug als farbführende Deckschicht. Der Walzenkern weist in seiner Kontur eine dem Spannkanal des Formzylinders zugeordnete Zurücknahme (Aussparung) auf, die von einer Verdickung des Walzenbezuges ausgefüllt ist. Dabei weist die Farbauftragwalze auf ihrem äußeren Umfang einen völlig zylindrischen Mantel auf.
  • Von Nachteil ist hierbei der hohe Fertigungsaufwand und das die Verdickung des Walzenbezuges stets synchron zum Spannkanal betrieben werden muss. Weiterhin ist das erzielbare Dämpfungsverhalten bei höheren Maschinengeschwindigkeiten und/oder größeren Formatbreiten des Bedruckstoffes unzureichend.
  • Aus WO 03/103967 A1 ist eine Auftragsvorrichtung für eine Druck-/Lackwerk in einer Verarbeitungsmaschine mit wenigstens einer einem Formzylinder zugeordneten Auftragwalze bekannt. Mit der Auftragsvorrichtung kann das Auftreten von Stößen beim Durchgang eines Zylinderkanals reduziert und die Druckqualität weiter erhöht werden. Dazu weist die Auftragwalze einen Walzenkern auf, auf dem Walzenkern ist konzentrisch eine kompressible Schicht aus einem zelligen Schaumstoffmaterial haftfest angeordnet und auf der kompressiblen Schicht ist eine das zu verarbeitende Medium führende, elastische Deckschicht haftfest angeordnet.
  • Gemäß US 3,152,387 und US 5,257,967 A sind Walzen mit einem Walzenkern bekannt, die zumindest zwei konzentrische Schichten auf dem Kern aufweisen. Diese Schichten sind aus elastomeren Materialien mit unterschiedlicher Härte ausgeführt und führen an der Oberfläche ein Feuchtmittel oder eine Farbe.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Auftragsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die o. g. Nachteile vermeidet, die insbesondere das Auftreten von Stößen beim Durchgang eines Zylinderkanals und daraus resultie rende Walzenstreifen auf dem Bedruckstoff reduziert und somit die Duckqualität weiter erhöht.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein erster Vorteil ist darin begründet, dass die Auftragsvorrichtung mit wenigstens einer Auftragwalze und einem Formzylinder mit Zylinderkanal ein spürbar verbessertes Dämpfungsverhalten gegenüber den aus dem Durchgang eines Zylinderkanals resultierenden Stößen aufweist. Durch die Ausbildung der Auftragsvorrichtung werden keine bzw. nur vernachlässigbar geringe Erschütterungen, Stöße, Schwingungen in die benachbarten Walzengruppen bzw. Zylinder und gegebenenfalls Seitengestelle der Verarbeitungsmaschine übertragen. Weiterhin ist die Bildung von Walzenstreifen auf dem Druckprodukt (Bedruckstoff) vermeidbar und somit ist eine Steigerung der Druckqualität (bzw. Lackierqualität) auf dem Bedruckstoff realisierbar.
  • Von Vorteil ist ferner, dass die Auftragsvorrichtung mit wenigstens einer Auftragwalze das Betreiben einer Verarbeitungsmaschine mit erhöhter Maschinengeschwindigkeit, insbesondere bei größeren Formatbreiten der Bedruckstoffe, erschütterungsfrei gestattet.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Auftragsvorrichtung mit wenigstens einer Auftragwalze universell an Verarbeitungsmaschinen mit einem Formzylinder und wenigstens einem Zylinderkanal einsetzbar ist. Bevorzugt ist die Auftragsvorrichtung als Teil eines Farbwerks, beispielsweise Offset- und/oder Flexofarbwerk, einsetzbar. Im mittels Feuchtmittel unterstützten Offsetdruck ist die Auftragsvorrichtung ebenso als Teil eines Feuchtwerks einsetzbar. Weiterhin ist die Auftragsvorrichtung als Teil in Lack- bzw. Flexodruckwerken einsetzbar. Dabei ist die wenigstens eine Auftragwalze stets mit einem Formzylinder bzw. Plattenzylinder mit wenigstens einem Zylinderkanal unmittelbar in Funktionsverbindung.
  • Vorteilhaft ist ebenso, dass die Auftragsvorrichtung mit wenigstens einer Auftragwalze, vorzugsweise im Farbwerk und/oder Feuchtwerk, mit zum Formzylinder mit wenigstens einem Zylinderkanal differierender Umfangsgeschwindigkeit betreibbar ist. Dabei ist die Auftragwalze reibschlüssig zum Formzylinder antreibbar und die benachbarte Walze, beispielsweise die Reiberwalze, ist formschlüssig antreibbar.
  • Schließlich ist es vorteilhaft, dass die wenigstens eine Auftragwalze der Auftragsvorrichtung beim Abrollen über den gesamten Walzenumfang kompressibel ist. Die Auftragwalze weist hierbei einen Walzenkern auf, auf dem zumindest eine erste kompressible Schicht konzentrisch haftfest angeordnet ist und auf dieser kompressiblen ersten Schicht ist eine zweite, elastische Schicht, einschließlich einer Deckschicht, konzentrisch haftfest angeordnet, wobei die Deckschicht das zu verarbeitende Medium (Farbe, Lack, Feuchtmittel) führt.
  • Beim Passieren eines Zylinderkanals des Formzylinders taucht die derart ausgebildete, wenigstens eine Auftragwalze in diesen und in die Kanalkanten ein. Nach dem Passieren des Zylinderkanals, einschließlich des Kanalanlaufes, weist speziell die erste, kompressible Schicht der Auftragwalze eine hinreichend elastische Rückstellkraft auf, so dass die Walzengrundeinstellung insbesondere der vorgegebene Walzenstreifen (Walzenbeistellung) am benachbarten Formzylinder erneut einnehmbar ist. Bevorzugt sind mehrere derartiger Auftragwalzen umfangsseitig unmittelbar dem Formzylinder mit wenigstens einem Zylinderkanal zugeordnet, so dass nacheinander jede der Auftragwalzen nach dem Passieren des Zylinderkanals eine hinreichend elastische Rückstellkraft aufweist zwecks erneuter Einnahme der Walzengrundeinstellung.
  • Dabei ist die erste, kompressible Schicht bevorzugt im Außendurchmesser zylindrisch ausgebildet. Alternativ kann der Außendurchmesser dieser Schicht von einer zylindrischen Form abweichen, beispielsweise eine Bombierung (mit konvexer Krümmung) oder eine andere Ausbildung aufweisen.
  • Alternativ kann ebenso der Außendurchmesser des Walzenkerns zylindrisch oder von dieser Form abweichend ausgebildet sein. Durch derartige Ausbildungen sind Anpassungen der Feuchtung über die Formatbreite realisierbar.
  • Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen schematisch:
  • 1 ein Offsetdruckwerk,
  • 2 ein Lackwerk,
  • 3 eine Auftragwalze der Auftragvorrichtung im Querschnitt (Seitenansicht),
  • 4. eine Auftragwalze der Auftragvorrichtung im Querschnitt (Vorderansicht).
  • Gemäß 1 ist ein Offsetdruckwerk mit einem Farbwerk 6 und bei Bedarf einem Feuchtwerk 5 gezeigt. Das Farbwerk 6 weist u. a. wenigstens einen Farbwalzenzug auf, der endseitig mehrere Auftragwalzen als Farbauftragswalzen 8 aufweist. Den Farbauftragwalzen 8 können axial changierbare und rotativ antreibbare Reiberwalzen 17 vorgeordnet sein. Dabei können die Antriebe bei Bedarf stillgesetzt werden.
  • Im vorliegenden Beispiel sind in Drehrichtung eines hier als Plattenzylinder ausgebildeten Formzylinders 1 umfangsseitig vier Farbauftragwalzen 8 unmittelbar diesem Formzylinder 1 reibschlüssig zugeordnet. Hierbei ist in Drehrichtung des Formzylinders 1 die erste und zweite Farbauftragwalze 8 gemeinsam mit einer vorgeordneten ersten Reiberwalze 17 reibschlüssig in Kontakt und die dritte und vierte Farbauftragwalze 8 ist gemeinsam mit einer vorgeordneten zweiten Reiber walze 17 reibschlüssig in Kontakt. bei der umfangsseitigen Anordnung mehrerer Farbauftragwalzen 8 zum Formzylinder 1 können vorzugsweise zumindest die erste und zweite Farbauftragwalze 8 mit einer Reiberwalze 17 in Kontakt sein.
  • Der Formzylinder 1 weist wenigstens einen achsparallel angeordneten Zylinderkanal 10, beispielsweise zur Aufnahme von Spannmitteln zum Fixieren von Druckformen, auf. Der Formzylinder 1 ist weiterhin mit einem Gummituchzylinder 2 und der Gummituchzylinder 2 ist mit einem den Bedruckstoff in Förderrichtung 3 führenden Bogenführungszylinder 4, hier als Druckzylinder ausgebildet, in Kontakt.
  • Bei Bedarf, beispielsweise beim Feuchtmittel unterstützten Offsetdruck, ist in Drehrichtung des Formzylinders 1 dem Farbwerk 6 ein Feuchtwerk 5 vorgeordnet. Das Feuchtwerk 5 weist zumindest eine mit dem Formzylinder 1 in Kontakt bringbare Auftragwalze als Feuchtauftragwalze 7 auf, welche mit einem vorgeordneten Feuchtmitteldosiersystem in Funktionsverbindung ist.
  • Gemäß 2 ist ein Lackwerk, alternativ ein Flexodruckwerk, mit einem Formzylinder 1 mit wenigstens einem Zylinderkanal 10 und einem mit dem Formzylinder 1 in Funktionsverbindung stehenden, den Bedruckstoff führenden Bogenführungszylinder 4, hier als Druckzylinder ausgebildet, gezeigt..
  • Das Lackwerk weist zumindest eine mit dem Formzylinder 1 in Kontakt bringbare Auftragwalze 9, hier als Lackauftragwalze ausgebildet, auf, welche mit einer Dosiereinrichtung 11 für das zu verarbeitende Medium (Flexodruckfarbe, Lack), beispielsweise einem Kammerrakel- oder Walzensystem, gekoppelt ist.
  • Gemäß 3 ist eine Auftragwalze 7, 8, 9 bzw. Zwischenwalze 19 (für den Einsatz als Feuchtauftragwalze 7, Farbauftragwalze 8, Lackauftragwalze 9 oder Zwischenwalze 19) im Querschnitt gezeigt. Diese Auftragwalze 7 bis 9 bzw. Zwischenwalze 19 besitzt einen um eine Walzenachse 12 konzentrisch angeordneten Walzenkern 13 (mit endseitig angeordneten Walzenzapfen) als Trägermaterial. Bevorzugt kann der Walzenkern 13 aus einem metallischen Material, wie Stahl oder Aluminium, gebildet sein. Alternativ kann der Walzenkern 13 aus einem Koh lefaserverbundwerkstoff (CFK-Material) gebildet sein. Dabei kann der Walzenkern 13 jeweils aus einem Vollmaterial oder einem hohlzylindrischen Material gebildet sein.
  • Auf dem Walzenkern 13 ist zumindest konzentrisch eine erste, kompressible Schicht 14 aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet, auf der wiederum konzentrisch eine zweite, elastische Schicht 15 aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet ist. Die Oberfläche der zweiten Schicht 15 ist als Deckschicht 16, d. h. die zweite Schicht 15 schließt die Deckschicht 16 ein, bezeichnet und führt das jeweilige zu verarbeitende Medium (Farbe, Lack, Feuchtmittel). Dabei weist die erste, kompressible Schicht 14 eine geringere Shore-A Härte als die zweite, elastische Schicht 15 auf.
  • Die Schichten 14, 15 bestehen bevorzugt aus je einer Gummimaterialmischung. Dabei umfasst die erste, kompressible Schicht 14 der Auftragwalze 7 bis 9 bzw. Zwischenwalze 19 eine Gummimischung mit einer Härte von 10 bis ≤ 25 Shore-A. Die zweite, elastische Schicht 15 der Auftragwalze 7 bis 9 umfasst eine Gummimischung mit einer Härte von > 25 bis 50 Shore-A.
  • Bevorzugt ist die Dicke der ersten, kompressiblen Schicht 14 größer als die Dicke der zweiten, elastischen Schicht 15 (mit Deckschicht 16). Beispielsweise kann die zweite Schicht 15 (mit Deckschicht 16) ≤ 5 mm sein und die erste Schicht 14 ist spürbar dicker.
  • Bevorzugt sind mehrere Auftragwalzen 7 bis 9 dem Formzylinder 1 umfangsseitig unmittelbar zugeordnet. Wenigstens eine der Auftragwalzen 7 bis 9 weist dabei einen Walzenkern 13 aus einem metallischen Material und wenigstens eine weitere der Auftragwalzen 7 bis 9 einen Walzenkern 13 aus einem CFK-Material auf.
  • Die aus einem Elastomer, vorzugsweise jeweils einem Gummimaterial, bestehenden zweiten Schichten 15, speziell deren Deckschichten 16, weisen bevorzugt je nach Einsatzgebiet der Auftragwalzen 7 bis 9 oder als Zwischenwalze 19 Farbe, Lack bzw. Feuchtmittel führende Oberflächeneigenschaften bzw. Benetzungseigenschaften auf.
  • Die erste, kompressible Schicht 14 ist haftfest, vorzugsweise mittels einer ersten Vulkanisation, auf dem Walzenkern 13 angeordnet. Die konzentrisch auf der ersten, kompressiblen Schicht 14 angeordnete zweite, elastische Schicht 15 mit Deckschicht 16 ist vorzugsweise mittels einer zweiten Vulkanisation haftfest auf der ersten Schicht 14 angeordnet.
  • Der Schichtaufbau der Auftragwalze 7 bis 9 oder Zwischenwalze 19 ist derart ausführbar, dass in einer Weiterbildung zusätzlich zwischen der ersten, kompressiblen Schicht 14 und der zweiten, elastischen Schicht 15 und/oder zwischen der ersten, kompressiblen Schicht 14 und dem Walzenkern 13 wenigstens zusätzlich eine Lage aus einem Gewebe oder einem Kunststoff, z. B. einer Folie, haftfest angeordnet ist. Bevorzugt ist die Lage, beispielsweise zwischen dem Walzenkern 13 und der ersten, kompressiblen Schicht 14, eine konzentrisch angeordnete Sperrschicht 18 (oder zur verbesserten Haftvermittlung), beispielsweise aus einem Gummimaterial.
  • In einer weiteren Ausführung ist die Auftragwalze 7 bis 9 oder Zwischenwalze 19 als Hülse ausgebildet und ist somit hülsenförmig als Sleeve auf den Walzenkern 13 aufziehbar und abziehbar (nicht gezeigt). Bevorzugt ist das Material der Hülse aus einem Metall oder einem Kunststoff ausgeführt. Auf der Hülse ist wiederum konzentrisch die erste, kompressible Schicht 14 sowie konzentrisch zu dieser die zweite, elastische Schicht 15 (mit Deckschicht 16) jeweils haftfest angeordnet.
  • In einer Weiterbildung ist zwischen der Hülse und der ersten, kompressiblen Schicht 14 und/oder zwischen der ersten, kompressiblen Schicht 14 und der zweiten, elastischen Schicht 15 mit Deckschicht 16 wenigstens zusätzlich eine Lage aus einem Gewebe oder einem Kunststoff, z. B. einer Folie, oder einem Gummimaterial haftfest angeordnet.
  • Die Sperrschicht 18 bzw. die zusätzliche Lage dient bevorzugt auch als Haftschicht zur besseren Verbindung der ersten, kompressiblen Schicht 14 mit dem Walzenkern 13 bzw. der Hülse.
  • Die Anordnung der wenigstens einen Auftragwalze 7 bis 9 als Farbauftragwalze 8 im Farbwerk 6 ist derart, dass zumindest eine der vier Farbauftragwalzen 8 mit erster, kompressibler Schicht 14 und zweiter, elastsicher Schicht 15 ausgebildet sein kann. Die dann verbleibenden Farbauftragwalzen können von dieser Ausbildung abweichen. In 1 weisen bevorzugt alle vier Farbauftragwalzen 8 jeweils die erste, kompressible Schicht 14 und die zweite, elastische Schicht 15 (mit Deckschicht 16) auf, was den Dämpfungseffekt im gesamten Farbwerk spürbar erhöht.
  • In einer weiteren Ausbildung sind zumindest die einer gemeinsamen Reiberwalze 17 zugeordnete erste und zweite (alternativ dritte und vierte) Farbauftragwalze 8 mit erster, kompressibler Schicht 14 und darauf haftfest angeordneter zweiter, elastsicher Schicht 15 (mit Deckschicht 16) ausgebildet.
  • Die Ausbildung der Auftragwalze 7 bis 9 ist nicht auf ein Farbwerk 6 beschränkt. In einer weiteren Ausbildung kann die wenigstens eine Feuchtauftragwalze 7 eines Feuchtwerkes 5 mit einem Walzenkern 13 und darauf konzentrisch und haftfest angeordneter erster, kompressibler Schicht 14 sowie der auf dieser Schicht 14 haftfest angeordneten zweiten, elastischen Schicht 15 mit Deckschicht 16 ausgebildet sein.
  • Bei Druckwerken mit Farb- und Feuchtwerken 7, 8 ist pro Druckwerk eine Kombination von wenigstens einer Feuchtauftragwalze 7 und mehreren Farbauftragwalzen 8 in jedem Druckwerk mit diesem zumindest zweilagigen Schichtaufbau, gebildet aus Walzenkern 13, erster, kompressibler Schicht 14 und zweiter, elastischer Schicht 15 (mit Deckschicht 16) realisierbar.
  • Bei Lackwerken (alternativ Flexodruckwerken) ist die Auftragwalze 9 mit diesem zumindest zweilagigen Schichtaufbau, gebildet aus Walzenkern 13, erster, kompressibler Schicht 14 und zweiter, elastischer Schicht 15 (mit Deckschicht 16) realisierbar. Hierzu ist der Auftragwalze 9 eine Dosiereinrichtung 11 vorgeordnet.
  • Bevorzugt sind mehrere Auftragwalzen 7 bis 9 dem Formzylinder 1 umfangseitig unmittelbar zugeordnet. Dabei kann wenigstens eine der Auftragwalzen 7 bis 9 ei nen Walzenkern 13 aus einem metallischen Material und wenigstens eine weitere der Auftragwalzen 7 bis 9 einen Walzenkern 13 aus einem CFK-Material aufweisen.
  • Bevorzugt sind mehrere Auftragwalzen 7 bis 9 dem Formzylinder (1) umfangsseitig unmittelbar zugeordnet und sämtliche Auftragwalzen 7 bis 9 weisen einen Walzenkern 13 aus einem metallischen Material auf.
  • Bevorzugt sind mehrere Auftragwalzen 7 bis 9 dem Formzylinder 1 umfangsseitig unmittelbar zugeordnet sind und sämtliche Auftragwalzen 7 bis 9 weisen einen Walzenkern 13 aus einem CFK-Material auf.
  • In einer Weiterbildung kann die Auftragsvorrichtung wenigstens eine Auftragwalze 7 bis 9 umfassen und zusätzlich wenigstens eine, der Auftragwalze 7 bis 9 das Medium (Farbe, Feuchtmittel, Lack) an die Auftragwalze 7 bis 9 zuführende Zwischenwalze 19 aufweisen. Im Farbwerk 6, Feuchtwerk 5 oder Lackwerk/Flexodruckwerk ist die Zwischenwalze 19 der wenigstens einen Auftragwalze 7 bis 9 direkt oder indirekt vorgeordnet. Dabei weist die Zwischenwalze 19 einen Walzenkern 13 auf und auf dem Walzenkern 13 ist konzentrisch eine erste, kompressible Schicht 14 aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet ist und auf dieser ersten, kompressiblen Schicht 14 ist eine zweite, elastische Schicht 15 aus einem homogenen Elastomer, einschließlich einer das zu verarbeitende Medium führenden, Deckschicht 16, haftfest angeordnet. Hierbei weist die erste, kompressible Schicht 14 eine geringere Shore-A Härte als die zweite, elastische Schicht 15 auf. Der weitere Walzenaufbau ist analog zu den o. g. Ausbildungen der Auftragwalze 7 bis 9.
  • Bei Bedarf kann bzw. können die Deckschicht 16 der zweiten Schicht 15 und/oder die Oberfläche der ersten Schicht 14 (vor der haftfesten Verbindung mit der Schicht 15) eine spanabhebende Bearbeitung, d. h. eine spanende Formgebung, beispielsweise durch Schleifen, erhalten.
  • Die Ausbildung einer Auftragwalze 7 bis 9 ist nicht auf die beschriebene Ausführung mit Walzenkern 13, erster und zweiter Schicht 14, 15 (mit Deckschicht 16) beschränkt. Vielmehr kann eine derartige Auftragwalze 7 bis 9 aus einer Walzenachse 12 oder einem Walzenkern 13 mit auf dieser bzw. diesem endseitig angeordneten Lagerungen gebildet sein. Dabei tragen die Lagerungen bevorzugt einen drehbar gelagerten hohlzylindrischen Grundkörper, der die Schichten 14, 15 aufnimmt.
  • 4 zeigt beispielhaft eine Ausbildung der Auftragwalze 7 bis 9; 19, welche einen zylindrischen Walzenkern 12, darauf konzentrisch angeordnet die erste, kompressible Schicht 14 und darauf angeordnet die zweite, elastische Schicht 15 mit Deckschicht 16 aufweist. Hierbei ist die erste, kompressible Schicht 14 mit einer konvexen Krümmung 20 ausgebildet. Die Krümmung 20 kann beispielsweise durch einen Schleifprozess erzeugt werden und anschließend wird die zweite Schicht 15 (mit Deckschicht 16) auf dieser Schicht 14 aufgebracht.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt:
    Bei Betrieb der Verarbeitungsmaschine rotiert der Formzylinder 1 in Drehrichtung (Pfeil), so dass wenigstens eine der Auftragwalzen 7 bis 9 auf dem Formzylinder 1 abrollt. Beim Passieren des Zylinderkanals 10 an der Kontaktstelle mit wenigstens einer der Auftragwalzen 7 bis 9 wird der durch die Zylinderkanalkanten initiierte Stoß in Folge des Schichtaufbaus, insbesondere der kompressiblen Schicht 14, der Auftragwalze 7 bis 9, nahezu völlig kompensiert.
  • Bei der Ausbildung mit wenigstens einer Zwischenwalze 19 wird der durch die Zylinderkanalkanten initiierte, gegebenenfalls in das Farbwerk 6, Feuchtwerk 5 oder Lackwerk/Flexodruckwerk weitergeleitete Stoß insbesondere durch die kompressible Schicht 14 der Zwischenwalze 19 kompensiert.
  • 1
    Formzylinder (Plattenzylinder)
    2
    Gummituchzylinder
    3
    Förderrichtung
    4
    Bogenführungszylinder
    5
    Feuchtwerk
    6
    Farbwerk
    7
    Feuchtauftragwalze
    8
    Farbauftragwalze
    9
    Auftragwalze
    10
    Zylinderkanal
    11
    Dosiereinrichtung
    12
    Walzenachse
    13
    Walzenkern
    14
    erste Schicht
    15
    zweite Schicht
    16
    Deckschicht
    17
    Reiberwalze
    18
    Sperrschicht
    19
    Zwischenwalze
    20
    Krümmung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0090179 B1 [0002]
    • - DE 9310713 U1 [0005]
    • - WO 03/103967 A1 [0007]
    • - US 3152387 [0008]
    • - US 5257967 A [0008]

Claims (18)

  1. Auftragsvorrichtung mit einem Formzylinder und wenigstens einer dem Formzylinder zugeordneten Auftragwalze in einer Verarbeitungsmaschine, wobei der Formzylinder wenigstens einen Zylinderkanal umfasst und ein Medium wie Farbe, Feuchtmittel oder Lack über die wenigstens eine, am Umfang elastische Auftragwalze dem Formzylinder zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Auftragwalze (7 bis 9) einen Walzenkern (13) aufweist, dass auf dem Walzenkern (13) konzentrisch eine erste, kompressible Schicht (14) aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet ist und dass auf dieser ersten, kompressiblen Schicht (14) eine zweite, elastische Schicht (15) aus einem homogenen Elastomer, einschließlich einer das zu verarbeitende Medium führenden, Deckschicht (16), haftfest angeordnet ist und dass die erste, kompressible Schicht (14) eine geringere Shore-A Härte als die zweite, elastische Schicht (15) aufweist.
  2. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (7 bis 9) eine mit dem Formzylinder (1) in Kontakt stehende Feuchtauftragwalze (7) ist.
  3. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (7 bis 9) wenigstens eine mit dem Formzylinder (1) in Kontakt stehende Farbauftragwalze (8) ist.
  4. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Farbauftragwalzen (8) dem Formzylinder (1) zugeordnet sind und dass in Drehrichtung des Formzylinders (1) zumindest die erste und zweite Farbauftragwalze (8) mit einer Reiberwalze (17) in Kontakt ist.
  5. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (7 bis 9) eine mit dem Formzylinder (1) in Kontakt stehende Lackauftragwalze (9) ist.
  6. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, kompressible Schicht (14) der Auftragwalze (7 bis 9) eine Gummimischung mit einer Härte von 10 bis ≤ 25 Shore-A ist.
  7. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite, elastische Schicht (15) der Auftragwalze (7 bis 9) eine Gummimischung mit einer Härte von > 25 bis 50 Shore-A ist.
  8. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenkern (13) aus einem metallischen Material gebildet ist.
  9. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenkern (13) aus einem CFK-Material gebildet ist.
  10. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (7 bis 9) hülsenförmig als Sleeve auf den Walzenkern (13) aufziehbar ist, wobei auf einer Hülse die erste, kompressible Schicht (14) konzentrisch angeordnet ist und auf der ersten, kompressiblen Schicht (14) die zweite, elastische Schicht (15), einschließlich der Deckschicht (16), haftfest angeordnet ist.
  11. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (7 bis 9) zwischen dem Walzenkern (13) und der ersten, kompressiblen Schicht (14) oder zwischen der Hülse und der ersten, kompressiblen Schicht (14) eine Sperrschicht (18) aufweist.
  12. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht (14) mittels einer ersten Vulkanisation haftfest auf dem Walzenkern (13) und die zweite Schicht (15), einschließlich der Deckschicht (16), mittels einer zweiten Vulkanisation haftfest auf der ersten Schicht (14) angeordnet ist.
  13. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 und 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenkern (13) aus einem Vollmaterial oder einem hohlzylindrischen Material gebildet ist.
  14. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der ersten, kompressiblen Schicht (14) größer als die Dicke der zweiten, elastischen Schicht (15) ist.
  15. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 und 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Auftragwalzen (7 bis 9) dem Formzylinder (1) umfangsseitig unmittelbar zugeordnet sind und dass wenigstens eine der Auftragwalzen (7 bis 9) einen Walzenkern (13) aus einem metallischen Material und wenigstens eine weitere der Auftragwalzen (7 bis 9) einen Walzenkern (13) aus einem CFK-Material aufweist.
  16. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Auftragwalzen (7 bis 9) dem Formzylinder (1) umfangsseitig unmittelbar zugeordnet sind und dass sämtliche Auftragwalzen (7 bis 9) einen Walzenkern (13) aus einem metallischen Material aufweisen.
  17. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Auftragwalzen (7 bis 9) dem Formzylinder (1) umfangsseitig unmittelbar zugeordnet sind und dass sämtliche Auftragwalzen (7 bis 9) einen Walzenkern (13) aus einem CFK-Material aufweisen.
  18. Auftragsvorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragsvorrichtung wenigstens eine Auftragwalze (7 bis 9) umfasst und dass der wenigstens einen Auftragwalze (7 bis 9) eine das Medium an die Auftragwalze (7 bis 9) zuführende Zwischenwalze (19) vorgeordnet ist, wobei die Zwischenwalze (19) einen Walzenkern (13) aufweist und auf dem Walzenkern (13) konzentrisch eine erste, kompressible Schicht (14) aus einem homogenen Elastomer haftfest angeordnet ist und dass auf dieser ersten, kompressiblen Schicht (14) eine zweite, elastische Schicht (15) aus einem homogenen Elastomer, einschließlich einer das zu verarbeitende Medium führenden, Deckschicht (16), haftfest angeordnet ist und dass die erste, kompressible Schicht (14) eine geringere Shore-A Härte als die zweite, elastische Schicht (15) aufweist.
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