[go: up one dir, main page]

DE102007059083A1 - Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen - Google Patents

Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen Download PDF

Info

Publication number
DE102007059083A1
DE102007059083A1 DE102007059083A DE102007059083A DE102007059083A1 DE 102007059083 A1 DE102007059083 A1 DE 102007059083A1 DE 102007059083 A DE102007059083 A DE 102007059083A DE 102007059083 A DE102007059083 A DE 102007059083A DE 102007059083 A1 DE102007059083 A1 DE 102007059083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicle
features
oncoming vehicles
classification
hand traffic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007059083A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Ulbricht
Stefan Heinrich
Carlos Almeida
Michael Dr. Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADC Automotive Distance Control Systems GmbH
Original Assignee
ADC Automotive Distance Control Systems GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADC Automotive Distance Control Systems GmbH filed Critical ADC Automotive Distance Control Systems GmbH
Priority to DE102007059083A priority Critical patent/DE102007059083A1/de
Publication of DE102007059083A1 publication Critical patent/DE102007059083A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W40/00Estimation or calculation of non-directly measurable driving parameters for road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub unit, e.g. by using mathematical models
    • B60W40/02Estimation or calculation of non-directly measurable driving parameters for road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub unit, e.g. by using mathematical models related to ambient conditions
    • B60W40/04Traffic conditions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W40/00Estimation or calculation of non-directly measurable driving parameters for road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub unit, e.g. by using mathematical models
    • B60W40/02Estimation or calculation of non-directly measurable driving parameters for road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub unit, e.g. by using mathematical models related to ambient conditions
    • B60W40/06Road conditions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2555/00Input parameters relating to exterior conditions, not covered by groups B60W2552/00, B60W2554/00
    • B60W2555/60Traffic rules, e.g. speed limits or right of way
    • B60W2555/80Country specific, e.g. driver age limits or right hand drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges. Es sind Erkennungsmittel zur Bestimmung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird; eine Einrichtung (3) zum Einstellen der Steuersysteme in Abhängigkeit der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges gemäß Anspruch 1 bzw. Anspruch 17. Ferner betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 16, das mit einer solchen Vorrichtung ausgestattet ist.
  • Moderne Kraftfahrzeuge weisen eine Vielzahl von elektronisch gesteuerten Hilfsfunktionen auf, so genannte Fahrerassistenzsysteme, welche dem Fahrer das Lenken des Kraftfahrzeuges in unterschiedlichen Situationen erleichtern sollen. Als Beispiele hierfür sind Spurerkennungssysteme, Lichtsysteme, Pre-Crash-Systeme (cV) und Abstandswarnsysteme zu nennen. Diese Hilfsfunktionen sind jedoch in der Regel davon abhängig, ob das Kraftfahrzeug im Rechtsverkehr oder im Linksverkehr betrieben wird, ausgeführt. Somit müssen im Zusammenhang mit den genannten Hilfsfunktionen Voreinstellungen gemacht werden, welche den elektronischen Steuersystemen zu erkennen geben, in welchem Modus das Kraftfahrzeug betrieben wird.
  • Üblicherweise wird eine solche Voreinstellung bereits bei der Produktion des Kraftfahrzeuges werkseitig vorgenommen. In der Folge kann diese Voreinstellung nicht mehr oder nur in einer Kfz-Werkstatt geändert werden. Dies ist in der Vergangenheit von vielen Benutzern häufig als nachteilig empfunden worden. Insbesondere die vermehrte Reisefreudigkeit der Bevölkerung führte zu dem Bedürfnis, die Voreinstellung unabhängig von einer Werkstatt vornehmen zu können. Auf diese Weise wäre es möglich, problemlos mit dem Kraftfahrzeug von einem Land mit Linksverkehr in ein Land mit Rechtsverkehr einzureisen, ohne dass die genannten Hilfsfunktionen hierdurch beeinträchtigt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges angegeben, welche die genannte Flexibilität ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges mit den Merkmalen nach Anspruch 1 und ein entsprechendes Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch 17 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht nun darin, an Bord eines Kraftfahrzeuges eine Klassifizierung des Umgebungsverkehrs in Rechts- oder Linksverkehr vorzunehmen und ausgehend vom Ergebnis dieser Klassifizierung die Steuerungssysteme solcher Hilfsfunktionen des Kraftfahrzeuges vorzunehmen, welche von der Verkehrsart abhängig arbeiten. Da das Verfahren an Bord des Kraftfahrzeuges ausgeführt werden kann bzw. die dafür benötigte Vorrichtung einfach in ein Kraftfahrzeug eingebaut werden kann, ist es möglich, auf veränderte Verkehrsarten (z. B. beim Passieren einer Landesgrenze von einem Land mit Linksverkehr zu einem Land mit Rechtsverkehr) flexibel zu reagieren. So können das Aufsuchen einer Kfz-Werkstatt allein für die Änderung der Einstellung der Steuersysteme und die damit verbundenen Kosten vermieden werden. Die hier beanspruchte Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges, weist ein Erkennungsmittel zur Bestimmung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird, auf. Zudem ist eine Einrichtung zum Einstellen der Steuersysteme in Abhängigkeit der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung vorgesehen. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Erkennungsmittel als Sensorsystem mit Prozessoreinrichtung ausgebildet ist, das eine Fahrbahnbegrenzung und/oder eine Fahrbahnmittenmarkierung rechts bzw. links vom Fahrzeug erkennt, und daraus ableitet, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird. Als Sensorsystem kann ein Infrarot-Radar- oder Kamerasensor eingesetzt werden. Vorzugsweise erfasst das Sensorsystem einen Bereich vor dem Fahrzeug und wird für weitere Fahrerassistenzfunktionen eingesetzt.
  • Alternativ kann die Information, ob das Fahrzeug sich im Links- oder Rechtsverkehr befindet auch über telemetrische Daten bereitgestellt werden. Die telemetrischen Daten sind durch das Erkennungsmittel oder einer geeigneten dafür ausgebildeten mit dem Erkennungsmittel in Verbindung stehender Empfangseinheit empfangbar. Die telemetrischen Daten können insbesondere in grenznahen Gebieten via Funk bereitgestellt werden. Für ein Fahrzeug, das mit einem Navigationssystem ausgestattet ist, kann beispielsweise diese Information anhand der aktuellen Position, die vom Navigationssytem übermittelt wird, und einer elektronischen Karte bereitgestellt werden, bzw. aus den momentanen Kfz-Positionsdaten abgeleitet werden.
  • Die Klassifizierung wird mit Hilfe einer Kamera vorgenommen, die in zahlreichen Kraftfahrzeugen für andere Fahrerassistenzsysteme bereits installiert ist. Es ist natürlich auch möglich, eine solche Kamera speziell für den Zweck der vorliegenden Erfindung in einem Kraftfahrzeug zu installieren. Unter „Kamera" ist im Zusammenhang mit der Erfindung jede Einrichtung zu verstehen, die geeignet ist, eine Folge von Bildern oder Umgebungsinformationen aufzuzeichnen. Die Kamera kann im Fahrzeug insbesondere in Fahrtrichtung ausgerichtet angebracht sein. Mit Hilfe einer solchen Kamera werden nun kontinuierlich oder in kurzen zeitlichen Abständen Bilder oder Informationen der Umgebung, in Fahrtrichtung gesehen, aufgezeichnet, und diese Bilder bzw. Informationen werden der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Auswertung zugeführt. Die Übertragung derartiger Bilddaten ist im Stand der Technik bekannt und soll hier deshalb nicht näher erläutert werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung nimmt dann anhand der Bilddaten bzw. Umgebungsinformationen eine Beurteilung bzw. Festlegung vor, ob sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung befindet, in der Linksverkehr bzw. Rechtsverkehr herrscht.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges weist zu diesem Zweck folgendes auf:
    • – eine Prozessoreinrichtung, die dafür ausgelegt ist, in von einer insbesondere in Fahrtrichtung vorderseitig an dem Kraftfahrzeug angebrachten Kamera aufgenommenen Bildfolgen vorgegebene Merkmale zu identifizieren und diese Merkmale nach einem vorgegebenen Schema zu klassifizieren und anhand der Klassifizierung festzulegen, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird; und/oder alternativ
    • – eine Empfangseinrichtung zum Empfangen von telemetrischen Daten (oder zumindest eine Verbindung zu einer derartigen Empfangseinrichtung), insbesondere Navigationsdaten, um aus den momentanen Positionsdaten auf die Art der Verkehrsführung (Rechts-/Linksverkehr) schließen zu können; und
    • – eine Einrichtung zum Einstellen der Steuersysteme in Abhängigkeit der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung bzw. aus den telemetrischen Daten abgeleiteten Verkehrsführung.
  • Die Kamera kann auch nach hinten gerichtet sein, beispielsweise rückseitig am Fahrzeug in Richtung des nachfolgenden Verkehrs ausgerichtet sein.
  • Dabei kann die Einrichtung zum Einstellen der Steuersysteme in die Prozessoreinrichtung integriert sein. Als für die Klassifizierung geeignete Merkmale ist eine Vielzahl von Charakteristika vorstellbar. In den nachstehend geschilderten beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung sind einige davon angegeben. Es ist für den Fachmann auf diesem Gebiet jedoch ohne weiteres verständlich, dass andere Merkmale als die hier geschilderten vorstellbar sind, und die Erfindung ist deshalb nicht auf die geschilderten Beispiele beschränkt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfassen die vorgegebenen Merkmale Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge und umfasst das vorgegebene Schema die Zuordnung, ob die entgegenkommenden Fahrzeuge am linken oder am rechten Bildrand erscheinen. Die Prozessoreinrichtung zählt gemäß dieser Ausführungsform die Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge, welche sie anhand deren Umrisse identifiziert, und unterteilt die gezählten Fahrzeuge in solche, die am rechten Bildrand erscheinen, und in solche, die am linken Bildrand erscheinen.
  • Mit anderen Worten wird hier anhand des Gegenverkehrs ermittelt, ob sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Rechtsverkehr oder mit Linksverkehr befindet. Bei Rechtsverkehr verschwinden nämlich bei einer in Fahrtrichtung nach vorne ausgerichteten Kamera die entgegenkommenden Fahrzeuge links im Bild, während bei Linksverkehr die entgegenkommenden Fahrzeuge rechts im Bild verschwinden. Erklärend sei hier der Vollständigkeit angeführt, dass zur Bestimmung bzw. Differenzierung, ob es sich bei den gezählten Fahrzeugen,
    • – um einen links (bzw. rechts) entgegenkommenden Gegenverkehr handelt, oder
    • – um rechts (bzw. links) am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge handelt, diese Information anhand der Differenzgeschwindigkeit zu den, bzw. gegenüber den zu zählenden Fahrzeugen gewonnen wird/werden kann.
  • Beispiel: Entspricht die Differenzgeschwindigkeit gegenüber den zu zählenden Fahrzeugen gleich der Fahrzeugeigengeschwindigkeit, so handelt es sich um parkende Fahrzeuge. Ist die Differenzgeschwindigkeit größer als die Fahrzeugeigengeschwindigkeit, so handelt es sich um einen Gegenverkehr.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die alternativ oder ergänzend zur vorstehend beschriebenen eingesetzt werden kann, weist die Vorrichtung einen Nachtmodus auf, gemäß dem die vorgegebenen Merkmale Lichterpaare entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema die Zuordnung umfasst, ob die Lichterpaare am linken oder am rechten Bildrand erscheinen. Hier tritt also ein Lichterpaar an die Stelle der Umrisse eines Fahrzeugs. Mit anderen Worten zählt die Prozessoreinrichtung hier die Lichterpaare, von denen jedes einem entgegenkommenden Fahrzeug entspricht. Es werden nur Lichterpaare gezählt bzw. gewertet, da andernfalls der Verkehr und nachts auch die Beleuchtung auf parallel verlaufenden Straßen die vorstehend geschilderte Art der Klassifizierung störend beeinflussen könnten. Es wird somit durch das ausschließliche Auswerten von Lichterpaaren verhindert, dass eine Straßenbeleuchtung irrtümlich als ein Fahrzeug betrachtet wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfassen die vorgegebenen Merkmale zusätzlich den Abstand der Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge bzw. der Lichterpaare zum Kraftfahrzeug. Der Abstand oder Querversatz der entgegenkommenden Fahrzeuge zum eigenen Kraftfahrzeug gibt eine Information über den Aufbau der Straße. Je dichter der Gegenverkehr das eigene Fahrzeug passiert, desto wahrscheinlicher bewegt er sich auf derselben Straße. Auf diese Weise kann ausgeschlossen werden, dass Fahrzeuge von anderen, parallel verlaufenden Straßen gewertet werden, welche die Klassifizierung stören könnten.
  • Die Festlegung, ob sich das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr bewegt, erfolgt mittels vorgegebener Schritte, die von der Prozessoreinrichtung ausgeführt werden. Die Prozessoreinrichtung ist gemäß einer Ausführungsform so ausgelegt, dass die Festlegung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob ein vorgegebener Schwellenwert einer Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge am linken bzw. am rechten Bildrand überschritten ist. Der Schwellenwert kann als absolute Zahl eingestellt sein, oder aber als Anzahl von Fahrzeugen pro Zeiteinheit oder Wegeinheit. Mit anderen Worten setzt die Prozessoreinrichtung beispielsweise fest, dass sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Linksverkehr befindet, wenn in einem Zeitraum von x Minuten y Fahrzeuge auf dem rechten Bildrand aufgetaucht sind.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der vorgegebene Schwellenwert einstellbar. Die Einstellung kann entweder durch den Benutzer erfolgen oder durch die Prozessoreinrichtung in Abhängigkeit von bestimmten Kriterien. Ein Beispiel für solche Kriterien bildet die Verkehrsdichte, also die Gesamtzahl der entgegenkommenden Fahrzeuge pro Zeiteinheit oder pro Wegeinheit. Die Prozessoreinrichtung ist in diesem Fall so ausgelegt, dass sie den vorgegebenen Schwellenwert in Abhängigkeit von der Gesamtzahl der entgegenkommenden Fahrzeuge pro Zeiteinheit oder pro Wegeinheit selbsttätig einstellt. Bei dieser Ausführungsform zeigt sich eine besonders hohe Flexibilität des Einsatzes, da die umgebenden Verkehrsbedingungen bei der Klassifizierung berücksichtigt werden können. Herrscht beispielsweise eine nur geringe Verkehrsdichte, so kann der Schwellenwert entsprechend niedrig eingestellt werden, so dass die Festlegung schneller erfolgt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Prozessoreinrichtung so ausgelegt, dass die Klassifizierung und die Festlegung beim Betrieb des die Kraftfahrzeuges kontinuierlich erfolgen. Dies bedeutet, dass der Prozess der Klassifizierung und der Festlegung fortgesetzt erfolgt, auch wenn bereits eine anfängliche Festlegung erfolgt ist. Auf diese Weise kann sich die Vorrichtung selbst korrigieren. Eine erste Festlegung erfolgt erfindungsgemäß, sobald der eingestellte Schwellenwert zum ersten Mal für eine bestimmte Richtung überschritten wird. Dann wird diese Richtung als Verkehrsrichtung festgelegt und die Steuersysteme werden entsprechend eingestellt. Dennoch werden die von der Kamera gelieferten Bilder weiter ausgewertet, und wenn es sich herausstellt, dass nunmehr der Schwellenwert für die entgegengesetzte Richtung überschritten wird, so wird die Festlegung korrigiert und die Einstellung der Steuersysteme wird geändert.
  • Die Merkmale, anhand derer die Klassifizierung von der Prozessoreinrichtung ausgeführt wird, können gemäß einer Aufforderung Infrastruktur zwischen entgegenkommenden Fahrzeugen und dem Kraftfahrzeug umfassen, wobei die Prozessoreinrichtung in diesem Fall so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine solche Infrastruktur vorhanden ist. Bei der Infrastruktur kann es sich beispielsweise um Grünstreifen, Straßenbegrenzungen etc. zwischen Gegenverkehr und dem eigenen Kraftfahrzeug kannten. Hierdurch kann weitgehend ausgeschlossen werden, dass Fahrzeuge auf parallel verlaufenden Straßen in die Klassifizierung bzw. Festlegung einbezogen werden und somit diese verfälschen.
  • Weitere Merkmale können Umrisse von Randbebauung umfassen. Die Prozessoreinrichtung ist in diesem Fall so ausgelegt, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine Randbebauung links oder rechts des Kraftfahrzeuges vorhanden ist. Ist beispielsweise eine Randbebauung rechts des Kraftfahrzeuges vorhanden, so ist dies als Hinweis zu werten, dass sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Rechtsverkehr bewegt.
  • Alternativ oder ergänzend dazu können die Merkmale Fahrspurmarkierungen umfassen. Die Prozessoreinrichtung wird in diesem Fall so ausgelegt sein, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob die Fahrspurmarkierungen durchgängig oder durchbrochen sind. Wird beispielsweise durch die Prozessoreinrichtung eine Fahrspurmarkierung mit durchgehender Linie auf der rechten Seite des Kraftfahrzeuges erkannt, so ist dies ein Hinweis darauf, dass sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Rechtsverkehr befindet, da üblicherweise Straßenränder mit durchgezogenen Linien gekennzeichnet sind.
  • Erfindungsgemäß wird auch ein Kraftfahrzeug angegeben, welches eine Vorrichtung zur reversiblen Einstellung, wie sie vorstehend beschrieben wurde, enthält. Ein solches Kraftfahrzeug (z. B. Pkw oder Lkw) muss mit einer Kamera ausgestatteten sein, welche vorzugsweise zentral an der Vorderseite des Kraftfahrzeuges angebracht ist. Die Kamera ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbunden, so dass Bilddaten von der Kamera zur Prozessoreinrichtung übertragen werden können.
  • Wie bereits erwähnt, umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen von Kraftfahrzeugen. Das Verfahren weist die folgenden grundlegenden Schritte auf: Aufnehmen von Bildfolgen mit einer insbesondere zentral an der Vorderseite des Kraftfahrzeuges angebrachten Kamera; Identifizieren von vorgegebenen Merkmalen in den Bildfolgen; Klassifizieren der Merkmale nach einem vorgegebenen Schema; Festlegen, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird anhand der Klassifizierung; und Einstellen der Steuersysteme anhand der getroffenen Festlegung. Das Verfahren kann vorzugsweise unter Einsatz der vorstehend geschilderten Vorrichtung ausgeführt werden.
  • Ferner können die vorgegebenen Merkmale Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema kann die Zuordnung umfassen, ob die entgegenkommenden Fahrzeuge am linken oder am rechten Bildrand erscheinen (vorzugsweise jeweils unter Berücksichtigung der Differenzgeschwindigkeit, um parkende Fahrzeuge von entgegenkommenden Fahrzeugen differenzieren zu können). Auf der Basis der Zählung, wie viele Fahrzeuge an einem jeweiligen Bildrand erscheinen, kann die Entscheidung getroffen werden, ob sich das eigene Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Linksverkehr oder mit Rechtsverkehr befindet.
  • Des weiteren können, wie bereits erwähnt, bei Anwendung des Verfahrens in der Nacht die vorgegebenen Merkmale Lichterpaare entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema kann in diesem Fall die Zuordnung umfassen, ob die Lichterpaare am linken oder am rechten Bildrand erscheinen. Diese Ausführungsform ist insbesondere beim Einsatz der Erfindung in der Nacht von Vorteil, da die entgegenkommenden Fahrzeuge am besten durch ihre Scheinwerferlichter ausgemacht bzw. identifiziert werden können. Es sollten nur Lichterpaare gewertet werden, da hierdurch störende Einflüsse durch anderweitige Beleuchtung (z. B. Straßenbeleuchtung, Beleuchtung von Gebäuden) ausgeschlossen werden können.
  • Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens umfassen die vorgegebenen Merkmale zusätzlich den Abstand der Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge bzw. der Lichterpaare zum Kraftfahrzeug. Dieser Ausführungsform liegt die Erkenntnis zugrunde, dass, je dichter der Gegenverkehr das eigene Fahrzeug passiert, desto wahrscheinlicher er sich auf derselben Straße bewegt. Es handelt sich hierbei also um eine Verfeinerung des erfindungsgemäßen Verfahrens, da auf diese Weise Gegenverkehr, der sich nicht auf derselben Straße, sondern auf einer parallel verlaufenden Straße bewegt, von der Wertung ausgeschlossen werden kann. Das bedeutet, dass Fahrzeuge, die sich in einem zu großen Abstand vom eigenen Kraftfahrzeug befinden, nicht als entgegenkommende Fahrzeuge gezählt werden und somit die Festlegung nicht beeinflussen.
  • Die Festlegung kann darüber hinaus in Abhängigkeit davon erfolgen, ob ein vorgegebener Schwellenwert einer Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge am linken bzw. am rechten Bildrand überschritten ist. Der Schwellenwert kann dabei im Hinblick darauf festgelegt werden, welche Maßnahmen zur Ausschließung von Fehlerquellen getroffen wurden. Ist das Verfahren nur relativ grob, d. h. werden keine der hier geschilderten Maßnahmen zum Ausschluss von Fehlerquellen getroffen, so wird die Zahl für den Schwellenwert höher sein, da die Sicherheit umso höher ist, je mehr Fahrzeuge als Hinweis bis zur Erreichung des Schwellenwertes benötigt werden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird der vorgegebene Schwellenwert in Abhängigkeit von der Gesamtzahl der entgegenkommenden Fahrzeuge pro Zeiteinheit oder pro Wegeinheit automatisch eingestellt. Dies bedeutet, dass die Verkehrsdichte bei der Festlegung des Schwellenwertes berücksichtigt wird. Auf diese Weise wird die Praxistauglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. dessen Benutzerkomfort weiter gesteigert.
  • Falls dies gewünscht ist, kann die Klassifizierung und die Festlegung beim Betrieb des die Kraftfahrzeuges kontinuierlich erfolgen. Auf diese Weise ist die Festlegung stets auf einem aktuellen Stand und gegebenenfalls aufgetretene Fehlfestlegungen und/oder Änderungen der Verkehrsführung (z. B. bei einem Grenzübertritt) werden unmittelbar korrigiert.
  • Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird auch die Infrastruktur der Umgebung zur Entscheidung der Frage, ob sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Rechtsverkehr oder mit Linksverkehr bewegt, mit einbezogen. Insbesondere ist hierfür die Infrastruktur, z. B. Grünstreifen oder andere Straßenbegrenzungen wie Leitplanken etc., zwischen den Fahrzeugen geeignet, denn hierdurch kann entschieden werden, ob sich ein identifiziertes Fahrzeug auf der „eigenen" Straße befindet oder auf einer parallel oder annähernd parallel verlaufenden. Im letztgenannten Fall darf das erkannte Fahrzeug nämlich nicht in die Wertung einbezogen werden. Somit umfassen gemäß dieser Ausführungsform die Merkmale Infrastruktur zwischen entgegenkommenden Fahrzeugen und dem Kraftfahrzeug und die Klassifizierung erfolgt in Abhängigkeit davon, ob eine solche Infrastruktur vorhanden ist.
  • Alternativ oder ergänzend dazu können die Merkmale auch Umrisse von Randbebauung umfassen und die Prozessoreinrichtung ist so ausgelegt, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine Randbebauung links oder rechts des Kraftfahrzeuges vorhanden ist. Wird z. B. erkannt, dass sich links des Kraftfahrzeuges Bebauung befindet, so kann daraus geschlossen werden, dass sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung befindet, in welcher Linksverkehr herrscht.
  • Auf ähnliche Weise wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform können die Merkmale auch Fahrspurmarkierungen umfassen und die Klassifizierung erfolgt in Abhängigkeit davon, ob die Fahrspurmarkierungen durchgängig oder durchbrochen sind. Ebenso wie die Randbebauung stellen nämlich durchgängige Fahrstreifen auf einer Seite eines Kraftfahrzeuges einen Hinweis auf das Vorhandensein des Fahrbahnrandes an dieser Stelle dar. Wird der Fahrbahnrand unmittelbar an einer Seite des Kraftfahrzeuges erkannt, so kann daraus ein direkter Rückschluss auf die Art des Verkehrs (Rechtsverkehr bzw. Linksverkehr) gezogen werden. Darüber hinaus ist diese Ausführungsform auch geeignet, Fehlinformationen durch entgegenkommende Fahrzeuge, die sich nicht auf der eigenen Straße befinden auszuschließen.
  • Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • In der Beschreibung, in den Ansprüchen, in der Zusammenfassung und in den Zeichnungen werden die in der hinten angeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet.
  • Die Zeichnungen zeigen in
  • 1 eine schematische Darstellung der einzelnen Elemente einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 2 ein Flussdiagramm mit den wesentlichen Schritten einer einfachen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens; und
  • 3 bis 6 einzelne Schritte eines kontinuierlichen Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Im Folgenden können gleiche und/oder funktional gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein. Die im Folgenden angegebenen absoluten Werte und Maßangaben sind nur beispielhafte Werte und stellen keine Einschränkung der Erfindung auf derartige Dimensionen dar.
  • 1 zeigt schematisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das Bezugszeichen 1 kennzeichnet hierbei eine Kamera oder eine ähnliche Einrichtung zur Aufzeichnung von Bilddaten. Es ist anzumerken, dass die Kamera nicht zwingend Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges ist. So kann auch auf eine Kamera zurückgegriffen werden, die bereits im Kraftfahrzeug vorhanden ist, in das die Vorrichtung eingebaut werden soll. In diesem Fall muss lediglich die bereits vorhandene Kamera mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf geeignete Weise verbunden werden, so dass die aufgenommenen Bilddaten auch von der Vorrichtung genutzt werden können.
  • Wie dies in 1 zu erkennen ist, ist die Kamera an eine Prozessoreinrichtung 2 gekoppelt, welche ein wesentliches Element der erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellt. In der Prozessoreinrichtung werden die Schritte des Identifizierens vorgegebener Merkmale in den von der Kamera gelieferten Bildern bzw. Bildfolgen sowie der Klassifizierung der identifizierten Merkmale nach einem vorgegebenen Schema durchgeführt. Geeignete Softwareprogramme hierfür können vom Fachmann auf dem Gebiet der Informatik ohne weiteres geschrieben werden und aus diesem Grund sollen diese hier nicht näher ausgeführt werden. In der Prozessoreinrichtung 2 erfolgt ferner die Festlegung bzw. Entscheidung, ob sich das Kraftfahrzeug in einer Umgebung mit Linksverkehr oder mit Rechtsverkehr befindet, anhand der erkannten und klassifizierten Merkmale.
  • Unter dem Bezugszeichen 3 ist schließlich eine Einrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen 4 an Bord des Kraftfahrzeuges gezeigt. Die Einstellung erfolgt dabei auf der Basis der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung. Mit der Einrichtung 3 werden somit die Steuersysteme 4 für bestimmte Fahrzeugfunktionen, z. B. Lichtsysteme oder Spurerkennungssysteme, angesteuert und auf Linksverkehr bzw. Rechtsverkehr eingestellt. Wie dies in 1 gezeigt ist, können in einem Kraftfahrzeug entsprechend seiner Ausstattung bzw. der Fahrzeugklasse mehrere solcher Steuersysteme 4 vorhanden sein. Diese werden alle von derselben Einrichtung 3 eingestellt. Es ist anzumerken, dass die Elemente 2 und 3, welche die erfindungsgemäße Vorrichtung darstellen, auch als eine einzige Einheit ausgeführt sein können.
  • Mit Bezug auf 2 sollen nun die wesentlichen Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens anhand eines vereinfachten Schemas dargestellt werden. Wie in der Figur zu erkennen ist, wird zunächst ein Schritt S1 ausgeführt, der das Aufnehmen von Bildern bzw. Bildfolgen mit einer Kamera umfasst. Diese Aufnahmen erfolgen vorzugsweise kontinuierlich, d. h. über einen längeren Zeitraum hinweg, wobei eine geeignete Anzahl von Bildern pro Zeiteinheit aufgenommen wird.
  • Die Bilder werden in einem zweiten Schritt S2 analysiert, was bedeutet, dass im Hinblick auf das Vorhandensein vorgegebener Merkmale untersucht werden. Bei den Merkmalen kann es sich beispielsweise um die Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge handeln. Das Vorhandensein jedes einzelnen Merkmals wird registriert, und anschließend werden die so identifizierten Merkmale nach einem vorgegebenen Schema klassifiziert. In dem angegebenen Beispiel ist das Schema eine Zuordnung von Fahrzeugen, die rechts vom eigenen Kraftfahrzeug auf dem Bild erkennbar sind (rechter Bildrand), und von Fahrzeugen, die links vom eigenen Kraftfahrzeug im Bild erkennbar sind (linker Bildrand).
  • In einem nächsten Schritt S3 wird auf der Basis der getroffenen Klassifizierung festgelegt bzw. entschieden, ob sich das eigene Fahrzeug in einer Umgebung mit Rechtsverkehr oder mit Linksverkehr befindet, falls die gesammelten Daten zu diesem Zeitpunkt schon ausreichen. Ist eine solche Entscheidung zu diesem Zeitpunkt schon möglich, z. B. weil ein bestimmter Schwellenwert von auf einer bestimmten Seite entgegenkommenden Fahrzeugen überschritten wurde, so wird die Festlegung getroffen, und anhand dieser Festlegung erfolgt in einem nächsten Schritt S4 die Einstellung der Steuersysteme. Anschließend werden jedoch weitere Bilddaten gesammelt und analysiert, so dass die einmal getroffene Einstellung revidiert werden kann, falls neue Daten eine andere Festlegung notwendig machen. Ist in Schritt S3 auf der Basis der bis zu diesem Zeitpunkt gesammelten Daten noch nicht möglich, z. B. weil ein vorgegebener Schwellenwert noch nicht erreicht wurde, so wird ebenfalls Schritt S1 fortgefahren.
  • Die vorstehend angegebenen Verfahrensschritte werden nachstehend anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die 3 bis 6 noch detaillierter erläutert. In dem Ausführungsbeispiel stellen die Merkmale, auf deren Basis die Festlegung getroffen wird, Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge dar. Gemäß dem vorgegebenen Schema wird eine Klassifizierung entsprechend links bzw. rechts am Bildrand erkannter Fahrzeuge getroffen. Eine Entscheidung bzw. Festlegung findet gemäß dieser Ausführungsform dann statt, wenn ein vorgegebener Schwellenwert für rechts oder links auftauchende Fahrzeuge erreicht ist.
  • Die Rechtswertachsen der 3 bis 6 geben ein Maß für den Filterwert, d. h. die Zahl der gezählten Fahrzeuge in jeder Richtung an und die Hochwertachsen spiegeln das Vorzeichen des Verkehrs wieder.
  • In 3 ist eine erste Phase des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt, welche im folgenden als Initialisierungsphase bezeichnet werden soll. In dieser Initialisierungsphase ist noch kein vorgegebener Schwellenwert erreicht. Der Schwellenwert ist in dieser Figur als Pfeil auf der Rechtswertachse dargestellt. Ein Filterwert wird bei jedem erkannten entgegenkommenden Fahrzeug in Abhängigkeit vom lateralen Abstand (je näher das Fahrzeug dem eigenen Kraftfahrzeug ist, desto größer ist die Änderung) und der Seite (Vorzeichen der Änderung), an dem das Fahrzeug das eigene Kraftfahrzeug passiert, modifiziert. Erreicht der Filterwert den vorgegebenen Schwellenwert auf einer der Seiten, so wird die Hypothese aufgestellt, dass es sich um die entsprechende Verkehrsart handelt, d. h. eine Festlegung wird getroffen. Auf der Basis dieser Festlegung erfolgt nunmehr die Einstellung der Steuersysteme.
  • In 4 ist der Zustand gezeigt, dass der vorgegebene Schwellenwert auf der rechten Seite erreicht wurde. Der nach oben gerichtete Pfeil deutet diesen Zustand an. Nunmehr ist die Initialisierungsphase abgeschlossen. Dennoch werden weiter Bildfolgen aufgenommen und ausgewertet. Lässt sich aus den nachfolgend aufgenommenen Bildern schließen, dass die erste Hypothese bzw. Festlegung nicht mehr zutreffend ist, so wird die Hypothese korrigiert.
  • Damit die einmal aufgestellte Hypothese umgekehrt wird, müssen entsprechend viele Fahrzeuge auf der anderen Seite, also der Seite, die ausgehend von der aktuellen Hypothese die falsche Seite ist, das eigene Fahrzeug passieren.
  • 5 zeigt den Zustand, wonach mehr und mehr Fahrzeuge auf der entgegengesetzten Seite gezählt werden. Dies wird in der Figur durch den nach links gerichteten Pfeil angedeutet.
  • In 6 schließlich ist der Schwellenwert für die Anzahl von Fahrzeugen auf der entsprechenden Bildseite erreicht und somit wird die Anfangshypothese korrigiert und die Festlegung getroffen, dass es sich bei der Umgebung des Fahrzeugs um eine Umgebung mit Linksverkehr handelt.
  • Wie bereits erwähnt, wird das erfindungsgemäße Verfahren nach einer Ausführungsform kontinuierlich durchgeführt, was bedeutet, dass sich die Schritte des Aufnehmens, Identifizierens, Klassifizierens und der Zuordnung wiederholen. Auf diese Weise bleiben die Einstellungen der Steuersysteme stets auf dem aktuellen Stand.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich auf bequeme Art Steuereinrichtungen von richtungsabhängigen Fahrzeugfunktionen einstellen, ohne dass der Benutzer des Fahrzeugs dieses dafür in eine Werkstatt geben muss.
  • 1
    Kamera
    2
    Prozessoreinrichtung
    3
    Einrichtung zum Einstellen von Steuersystemen
    4
    Steuersysteme

Claims (28)

  1. Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen (4) an Bord eines Kraftfahrzeuges, aufweisend – Erkennungsmittel zur Bestimmung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird; und – eine Einrichtung (3) zum Einstellen der Steuersysteme in Abhängigkeit der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Erkennungsmittel als Sensorsystem mit Prozessoreinrichtung (2) ausgebildet ist, das eine Fahrbahnbegrenzung und/oder eine Fahrbahnmittenmarkierung rechts bzw. links vom Fahrzeug erkennt, und daraus ableitet, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei telemetrische Daten durch das Erkennungsmittel empfangbar sind, die eine Information darüber enthalten, ob ein Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr zu betreiben ist
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, aufweisend: – eine Prozessoreinrichtung (2), die dafür ausgelegt ist, in von einer insbesondere in Fahrtrichtung vorderseitig an dem Kraftfahrzeug angebrachten Kamera (1) aufgenommenen Bildfolgen vorgegebene Merkmale zu identifizieren und diese Merkmale nach einem vorgegebenen Schema zu klassifizieren und anhand der Klassifizierung festzulegen, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird; und – eine Einrichtung (3) zum Einstellen der Steuersysteme in Abhängigkeit der von der Prozessoreinrichtung getroffenen Festlegung.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Merkmale Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema die Zuordnung umfasst, ob die entgegenkommenden Fahrzeuge am linken oder am rechten Bildrand erscheinen.
  6. Vorrichtung gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Nachtmodus aufweist, gemäß dem die vorgegebenen Merkmale Lichterpaare entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema die Zuordnung umfasst, ob die Lichterpaare am linken oder am rechten Bildrand erscheinen.
  7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Merkmale zusätzlich den Abstand der Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge bzw. der Lichterpaare zum Kraftfahrzeug umfassen.
  8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessoreinrichtung (2) so ausgelegt ist, dass die Festlegung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob ein vorgegebener Schwellenwert einer Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge am linken bzw. am rechten Bildrand überschritten ist.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene Schwellenwert einstellbar ist.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessoreinrichtung (2) so ausgelegt ist, dass sie den vorgegebenen Schwellenwert in Abhängigkeit von der Gesamtzahl der entgegenkommenden Fahrzeuge pro Zeiteinheit oder pro Wegeinheit selbsttätig einstellt.
  11. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessoreinrichtung (2) so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung und die Festlegung beim Betrieb des die Kraftfahrzeuges kontinuierlich erfolgen.
  12. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Infrastruktur zwischen entgegenkommenden Fahrzeugen und dem Kraftfahrzeug umfassen und die Prozessoreinrichtung so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine solche Infrastruktur vorhanden ist.
  13. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Umrisse von Randbebauung umfassen und die Prozessoreinrichtung so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine Randbebauung links oder rechts des Kraftfahrzeuges vorhanden ist.
  14. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Fahrspurmarkierungen umfassen und die Prozessoreinrichtung so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob die Fahrspurmarkierungen durchgängig oder durchbrochen sind.
  15. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei ein Signal an den Kraftfahrzeugführer ausgegeben wird, wenn eine Änderung der Bestimmung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird, aufgrund von Sensordaten erfolgt.
  16. Kraftfahrzeug, aufweisend eine Vorrichtung zur reversiblen Einstellung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kamera insbesondere zentral an der Vorderseite des Kraftfahrzeuges angebracht ist.
  17. Verfahren zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges, aufweisend die folgenden Schritte: Aufnehmen von Bildfolgen mit einer insbesondere zentral an der Vorderseite des Kraftfahrzeuges angebrachten Kamera; Identifizieren von vorgegebenen Merkmalen in den Bildfolgen; Klassifizieren der Merkmale nach einem vorgegebenen Schema; Festlegung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird anhand der Klassifizierung; Einstellen der Steuersysteme anhand der getroffenen Festlegung.
  18. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Merkmale Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema die Zuordnung umfasst, ob die entgegenkommenden Fahrzeuge am linken oder am rechten Bildrand erscheinen.
  19. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung des Verfahrens in der Nacht die vorgegebenen Merkmale Lichterpaare entgegenkommender Fahrzeuge umfassen und das vorgegebene Schema die Zuordnung umfasst, ob die Lichterpaare am linken oder am rechten Bildrand erscheinen.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Merkmale zusätzlich den Abstand der Umrisse entgegenkommender Fahrzeuge bzw. der Lichterpaare zum Kraftfahrzeug umfassen.
  21. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob ein vorgegebener Schwellenwert einer Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge am linken bzw. am rechten Bildrand überschritten ist.
  22. Verfahren gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene Schwellenwert in Abhängigkeit von der Gesamtzahl der entgegenkommenden Fahrzeuge pro Zeiteinheit oder pro Wegeinheit automatisch eingestellt wird.
  23. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Klassifizierung und die Festlegung beim Betrieb des die Kraftfahrzeuges kontinuierlich erfolgen.
  24. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Infrastruktur zwischen entgegenkommenden Fahrzeugen und dem Kraftfahrzeug umfassen und die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine solche Infrastruktur vorhanden ist.
  25. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Umrisse von Randbebauung umfassen und die Prozessoreinrichtung so ausgelegt ist, dass die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob eine Randbebauung links oder rechts des Kraftfahrzeuges vorhanden ist.
  26. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale Fahrspurmarkierungen umfassen und die Klassifizierung in Abhängigkeit davon erfolgt, ob die Fahrspurmarkierungen durchgängig oder durchbrochen sind.
  27. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das anhand der Differenzgeschwindigkeit gegenüber den zu zählenden Fahrzeugen entschieden wird, ob es sich um parkende Fahrzeuge oder um entgegenkommende Fahrzeuge handelt.
  28. Verfahren zur reversiblen Einstellung von Steuersystemen an Bord eines Kraftfahrzeuges, aufweisend die folgenden Schritte: – Empfangen von telemetrischen Daten, insbesondere Navigationsdaten, mit einer dafür ausgebildeten Empfangseinheit; – Bestimmen der momentanen Kfz-Position anhand der empfangenen telemetrischen Daten; – Festlegung, ob das Kraftfahrzeug im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr betrieben wird anhand der momentanen Kfz-Position; – Einstellen der Steuersysteme anhand der getroffenen Festlegung.
DE102007059083A 2006-12-19 2007-12-07 Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen Withdrawn DE102007059083A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007059083A DE102007059083A1 (de) 2006-12-19 2007-12-07 Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006059943.8 2006-12-19
DE102006059943 2006-12-19
DE102007059083A DE102007059083A1 (de) 2006-12-19 2007-12-07 Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007059083A1 true DE102007059083A1 (de) 2008-06-26

Family

ID=39432042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007059083A Withdrawn DE102007059083A1 (de) 2006-12-19 2007-12-07 Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007059083A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010027364A1 (de) * 2010-07-16 2012-01-19 Conti Temic Microelectronic Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Verkehrstypermittlung mittels Verkehrszeichenerkennung
DE102011014083A1 (de) * 2011-03-16 2012-09-20 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Gesetzen des Staates Delaware) Verfahren zum Betreiben eines Fahrerassistenzsystems und Fahrerassistenzsystem
GB2498223A (en) * 2012-01-09 2013-07-10 Jaguar Cars Method and apparatus for determining the hand of traffic
DE102012221652A1 (de) * 2012-11-27 2014-05-28 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen, ob in einer Verkehrssituation Linksverkehr oder Rechtsverkehr besteht
DE102022131849A1 (de) 2022-12-01 2024-06-06 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Verfahren zum Bereitstellen einer Fahrseiteninformation
DE102024200467A1 (de) * 2024-01-18 2025-07-24 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren zur verbesserten Erkennung eines Verkehrssinnes eines Fahrzeugs

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH06276524A (ja) * 1993-03-19 1994-09-30 Toyota Motor Corp 対向車両認識装置
DE19637053A1 (de) * 1996-09-12 1998-04-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von Rechts- oder Linksverkehr
DE10004525A1 (de) * 2000-02-02 2001-08-09 Volkswagen Ag Verfahren zur Geschwindigkeits- und Abstandsregelung eines Kraftfahrzeuges
DE10310232A1 (de) * 2003-03-08 2004-09-30 Adam Opel Ag Kraftfahrzeug mit mindestens einem für eine Verkehrsart ausgelegten Scheinwerfer
DE10345809A1 (de) * 2003-09-30 2005-04-21 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung und Einstellung des Verkehrssinns

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH06276524A (ja) * 1993-03-19 1994-09-30 Toyota Motor Corp 対向車両認識装置
DE19637053A1 (de) * 1996-09-12 1998-04-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von Rechts- oder Linksverkehr
DE10004525A1 (de) * 2000-02-02 2001-08-09 Volkswagen Ag Verfahren zur Geschwindigkeits- und Abstandsregelung eines Kraftfahrzeuges
DE10310232A1 (de) * 2003-03-08 2004-09-30 Adam Opel Ag Kraftfahrzeug mit mindestens einem für eine Verkehrsart ausgelegten Scheinwerfer
DE10345809A1 (de) * 2003-09-30 2005-04-21 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung und Einstellung des Verkehrssinns

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010027364A1 (de) * 2010-07-16 2012-01-19 Conti Temic Microelectronic Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Verkehrstypermittlung mittels Verkehrszeichenerkennung
DE102011014083A1 (de) * 2011-03-16 2012-09-20 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Gesetzen des Staates Delaware) Verfahren zum Betreiben eines Fahrerassistenzsystems und Fahrerassistenzsystem
GB2498223A (en) * 2012-01-09 2013-07-10 Jaguar Cars Method and apparatus for determining the hand of traffic
GB2499501A (en) * 2012-01-09 2013-08-21 Jaguar Land Rover Ltd Identifying a hand of traffic applicable to a country in which a vehicle is travelling
GB2498223B (en) * 2012-01-09 2015-08-26 Jaguar Land Rover Ltd Method and control unit for monitoring traffic
US9555804B2 (en) 2012-01-09 2017-01-31 Jaguar Land Rover Limited Method and control unit for monitoring traffic
DE102012221652A1 (de) * 2012-11-27 2014-05-28 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen, ob in einer Verkehrssituation Linksverkehr oder Rechtsverkehr besteht
DE102012221652B4 (de) * 2012-11-27 2017-02-09 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen, ob in einer Verkehrssituation Linksverkehr oder Rechtsverkehr besteht
DE102022131849A1 (de) 2022-12-01 2024-06-06 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Verfahren zum Bereitstellen einer Fahrseiteninformation
DE102024200467A1 (de) * 2024-01-18 2025-07-24 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren zur verbesserten Erkennung eines Verkehrssinnes eines Fahrzeugs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010050167B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines plausiblen Fahrstreifens zur Führung eines Fahrzeugs sowie Kraftwagen
DE102017223431B4 (de) Verfahren zum Assistieren eines Fahrers eines Kraftfahrzeugs bei einem Überholvorgang; Kraftfahrzeug; sowie System
DE102023001318A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum assistierten Fahren eines Fahrzeugs an Kreuzungen
DE102010039634A1 (de) Anordnung und Verfahren zur Verkehrszeichenerkennung
DE102013012324A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fahrwegfindung
DE102016118497A1 (de) Ermittlung einer virtuellen Fahrspur für eine von einem Kraftfahrzeug befahrene Straße
DE112018005415T5 (de) Steuergerät und Steuerungsverfahren zum Steuern des Verhaltens eines Motorrades
DE102017118651A1 (de) Verfahren und System zur Kollisionsvermeidung eines Fahrzeugs
DE102012025067A1 (de) Fahrerassistenzeinrichtung mit kombinierter Verkehrszeichenerfassung und Markierungserfassung für ein Kraftfahrzeug und entsprechendes Verfahren
DE102007059083A1 (de) Vorrichtung zur reversiblen Einstellung von Kraftfahrzeugsteuersystemen
DE10359241A1 (de) Fahrunterstützungssystem, Fahrunterstützungsvorrichtung und Fahrunterstützungsverfahren für ein Fahrzeug
DE112019004285T5 (de) Bordvorrichtung
WO2017144381A1 (de) Vorrichtung zur querführungsunterstützung für ein strassengebundenes fahrzeug
DE102017103862A1 (de) System für eine Verkehrsfläche und Verfahren mit einem System für eine Verkehrsfläche
DE102014105374A1 (de) Fahrerassistenzsystem
DE102008026876A1 (de) Stereokamerasystem und Verfahren zum Ermitteln mindestens eines Kalibrierfehlers eines Stereokamerasystems
WO2020048782A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum betrieb eines assistenzsystems eines fahrzeuges und fahrzeug
DE202016001002U1 (de) System zur Erkennung einer Richtungsfahrbahn, Kraftfahrzeug sowie Computerprogrammprodukt
DE102015010535A1 (de) Kamerabasierte Umgebungserfassung für Nutzfahrzeuge
DE102018108358A1 (de) Verfahren zum Erfassen einer Baustelle und Fahrerunterstützungssystem zum Ausführen eines derartigen Verfahrens
DE102016224361A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Kraftfahrzeugs zum Durchführen eines automatischen Spurwechsels
DE19601831C5 (de) Verfahren zur Erkennung von relevanten Objekten
DE102018127342A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Assistenzsystems eines Fahrzeuges
DE102021003870A1 (de) Verfahren zur Überprüfung einer vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrzeuge auf einer Fahrbahn und Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers
DE102021120043B4 (de) Verfahren und Steuerschaltung zum Überwachen einer Zulässigkeitsbedingung für einen automatisierten Fahrmodus eines Kraftfahrzeugs sowie Kraftfahrzeug mit der Steuerschaltung

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20140430

R084 Declaration of willingness to licence
R084 Declaration of willingness to licence
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee