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DE102007058847A1 - Lüfterrad und Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen - Google Patents

Lüfterrad und Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen Download PDF

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DE102007058847A1
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Withdrawn
Application number
DE102007058847A
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English (en)
Inventor
Mary Joswphine Conway
Daniela Poethkow
Ian Mahaffy
Martin Wraber
Claus Rantzau
Jonas Christiansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
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    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
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Abstract

Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen in die Umgebung des Lufterfrischers, umfassend ein Gehäuse (1, 1a, 1b) zur Aufnahme wenigstens eines von außerhalb des Gehäuses (1, 1a, 1b) bedienbaren Betätigungselements (2), wenigstens eines Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c), der mit dem Betätigungselement (2) gekoppelt ist, wenigstens eines mit dem Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) gekoppelten Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) mit wenigstens zwei Lüfterradschaufeln (5, 5a, 5b, 5c, 5d) und wenigstens eines eine flüchtige Substanz enthaltenen Trägermaterials (9), wobei das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) wenigstens eine flüchtige Substanz aus einem Trägermaterial (9) an die Umgebung emittiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft Lüfterrad und einen mit dem erfindungsgemäßen Lüfterrad ausgestatteten Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen in die Umgebung des Lüfterrades bzw. Lufterfrischers wobei das Lüfterrad elektrisch oder mechanisch angetrieben und ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Trägermaterial besteht.
  • Stand der Technik
  • Lufterfrischer sind hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt. So existieren beispielsweise Lufterfrischer, die eine permanente Beduftung des sie umgebenden Raumes bewirken, wie beispielsweise Duftkerzen, Duftgele, flüssige Duftstoffe, die über Abgabemittel wie Dochtsysteme oder wärmeinduzierter Evaporationssystem kontinuierlich freigesetzt werden.
  • Auf der anderen Seite sind Duftstoffabgabesysteme bekannt, welche eine punktuelle, durch den Benutzer ausgelöste Beduftung eines Raumes bewirken. Hierunter fallen beispielsweise Sprühsysteme auf Aerosoldosenbasis.
  • Oft ist jedoch sowohl die permanente Beduftung eines Raumes als auch eine punktuelle, verstärkte Abgabe einer die Umgebungsluft verbessernden Substanz erwünscht. Dies ist beispielsweise im WC-Bereich bei der Benutzung einer Toilette oder im Küchenbereich zur Verbesserung der Luft beispielsweise beim Braten von Fisch, der Fall.
  • Duftabgevorrichtungen die zur permantenen Raumbeduftung geeignet sind als auch über eine Vorrichtung zur zusätzlichen Abgabe eines Duftstoffs verfügen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
  • So offenbart EP 1076014 beispielsweise eine darartige Duftstoffabgabevorrichtung mit einer ersten aktiven und einer davon unabhängigen, zweiten passiven Duftstofffreisetzungsvorrichtung. Während die zweite passive Duftstofffreisetzungsvorrichtung eine im wesentlichen permanente Beduftung der Umgebung bewirkt, kann durch die Betätigung der ersten Duftstofffreisetzungsvorrichtung durch den Benutzer eine gezielte Abgabe eines Duftstoffes erreicht werden. In einer Ausführungsform der in EP 1076014 beschriebenen Erfindung ist die erste, aktive Duftstofffreisetzungsvorrichtung als ein mit einer Sprühdüse versehene Aerosoldose ausgebildet, an der Behälter mit einem Duftstoff enthaltenen Gel angeordnet sind.
  • Nachteilig an dieser Ausführung ist, dass durch die separate Ausbildung einer aktiven und passiven Duftstoffabgabevorrichtung, derartige Systeme ein vergleichsweise großes Bauvolumen aufweisen und vergleichsweise kostspielig in der Herstellung sind.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen kompakten und kostengünstig herstellbaren Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen in die Umgebung zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Lufterfrischer gemäß Anspruch 1 und ein Lüfterrad gemäß Anspruch 28 gelöst.
  • Lüfterrad
  • Im Sinne dieser Anmeldung wird unter einem Lüfterrad ein um eine Rotationsachse drehbarer Rotationskörper verstanden, der geeignet ist, die ihn umgebende Luft in Bewegung zu versetzen.
  • Das Lüfterrad kann insbesondere ausgebildet sein als Axiallüfterrad, bei dem die Drehachse des Axiallüfterrades parallel bzw. axial zum Luftstrom verläuft, Radiallüfterrad, bei dem die Luft parallel bzw. axial zur Antriebsachse des Radiallüfterrades angesaugt und um 90° umgelenkt radial ausgeblasen wird oder als Tangentiallüfterrad, bei dem Luft zweimal (einmal von außen nach innen und einmal andersherum) durch das Lüfterrad bewegt, wobei die Luft einmal großflächig tangential zur Drehachse durch das Lüfterrad angesaugt, um 90° umgelenkt, in dessen Inneren wieder tangential zur Drehachse aufgenommen, wieder umgelenkt und in das Gehäuse geführt wird.
  • Das Lüfterrad besteht üblicherweise aus einer Nabe, die zur Aufnahme einer Welle zum Antrieb des Lüfterrades dient und Lüfterradschaufeln, welche in der Regel radial zur Drehachse an der Nabe angeordnet sind.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Lüfterradschaufeln bezogen auf die Drehachse des Lüfterrads einen Winkel α zwischen 0° und 89°, besonders bevorzugt zwischen 0° und 45° auf, wodurch ein Luftstrom in radialer und/oder axialer Richtung bezogen auf die Drehachse erreicht wird.
  • Des Weiteren ist es vorteilhaft, dass die Lüfterradschaufeln lösbar am Lüfterrad angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich, die Lüfterradschaufeln auszutauschen, insbesondere dann, wenn sich die Abgabe von flüchtigen Substanzen von den Lüfterradschaufeln in die Umgebung erschöpft hat.
  • Es ist bevorzugt, dass das Lüfterrad aus einem Material besteht, das flüchtige Substanzen an die Umgebung emittiert. Hierzu kann das Lüfterrad ganz oder teilweise aus einem Material bestehen, das flüchtige Substanzen enthält, die an die Umgebung emittiert werden.
  • In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Lüfterrads, ist das Lüfterrad ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Polymer gebildet. Alternativ ist es auch möglich, das Lüfterrad ganz oder teilweise aus einem Zellstoffmaterial besteht, dass zur Aufnahme und Emission flüchtiger Substanzen geeignet ist.
  • Es ist ersichtlich dass zum bestimmungsgemäßen Gebrauch des Lüfterrades, wenigstens eine Lüfterradschaufel ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Material gebildet ist.
  • Neben der eingangs geschilderten Ausführung, gemäß der das Lüfterrad selbst aus einem Material besteht, das flüchtige Substanzen an die Umgebung emittiert, können in einer alternativen Ausbildung der Erfindung, auch Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung am Lüfterrad fixiert sein.
  • Die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung können in einer möglichen Ausgestaltung stoffschlüssig am Lüfterrad, insbesondere auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel fixiert sein. Dies kann beispielsweise in Form einer Beschichtung auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel realisiert sein, wobei es besonders bevorzugt ist, dass die Beschichtung aus einem flüchtige Substanz enthaltenes Gel besteht.
  • Die Beschichtung kann eine Schichtstärke von einigen μm bis zu einigen cm aufweisen. Insbesondere kann die Beschichtung auch mehrlagig sein, so dass Schichten mit voneinander verschiedenen Trägermaterialen und/oder Zusammensetzungen an flüchtigen Substanzen übereinander angeordnet sind. Dadurch dass beispielsweise unterschiedliche Duftstoffzusammensetzungen in den jeweiligen Schichten eingebracht sind, können über den Verwendungszeitrum des Lüfterrades hinweg zeitlich verändernde Duftstoffzusammensetzungen freigesetzt werden, wodurch zum Beispiel eine Habituation verhindert oder zumindest vermindert werden kann.
  • Es ist auch möglich, ein Trägermaterial für flüchtige Substanzen durch Verkleben, Verschweißen oder ähnliches mit dem Lüfterrad und insbesondere mit den Lüfterradschaufeln zu verbinden.
  • Alternativ zur stoffschlüssigen Verbindung, können die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung form- und/oder kraftschlüssig am Lüfterrad, insbesondere auf, an oder in den Oberflächen der Lüfterradschaufel fixiert sein. Die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung können lösbar oder unlösbar am Lüfterrad fixiert sein.
  • Beispielsweise kann ein Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung als ein Rahmen, in dem ein mit Duftstoff versetztes Gel fixiert ist, ausgebildet sein, der in eine korrespondierende Aufnahme an oder in der Lüfterradschaufel, beispielsweise durch einen Snap-In Verschluss, angeordnet sein kann.
  • In einer weiteren alternativen Ausformung der Erfindung, weist eine Lüfterradschaufel wenigstens eine Kammer auf, die geeignet ist, das Trägermaterial für flüchtige Substanzen in derart aufzunehmen, dass die Trägermaterialen in der Kammer verbleiben während die flüchtigen Substanzen aus der Kammer in die Umgebung emittiert werden.
  • Hierbei können beispielsweise die Öffnungen der Kammer mit einer Membran verschlossen sein, die das Trägermaterial in der Kammer zurückhält und für wenigstens eine flüchtige Substanz permeable ist.
  • Um eine ungewollte Freisetzung von flüchtigen Substanzen in die Umgebung vor der erstmaligen Benutzung des Lüfterrads zumindest zu vermindern, kann das Trägermaterial oder die Kammer mit einem entfernbaren Verschlusselement überdeckt sein, welches ausgewählt sein kann aus der Gruppe beinhaltend Abziehfolie, Abreißdeckel, Aufsatzdeckel, Falzdeckel, Rillendeckel, Scharnierdeckel, Schiebedeckel, Schnappdeckel, Schraubdeckel, Stülpdeckel oder Stopfen.
  • Das Lüfterrad kann alleine oder in Verbindung mit dem es umgebenden Gehäuse im Rotationszustand akustische Signale, wie Surr- oder Pfeifgeräusche, erzeugen, die als Betriebssignal für den Benutzer dienen können.
  • Trägermaterial
  • Die Trägermaterialien der flüchtigen Substanzen können grundsätzlich alle, in Abhängigkeit von den chemischen und physikalischen Eigenschaften der Trägermaterialien realisierbaren Aggregatzustände und/oder Raumformen einnehmen.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform liegt mindestens Trägermaterial als Flüssigkeit vor.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Trägermaterial einer flüchtigen Substanz ein Gel.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt mindestens ein Trägermaterial als Feststoff vor. Mit besonderem Vorzug werden Trägermaterialen als Formkörper ausgebildet, insbesondere als Lüfterrad und/oder Lüfterradschaufeln oder Teilen hiervon. Alternativ können die Trägermaterialien auch in partikulärer Form vorliegen.
  • Um voneinander verschiedene Freisetzungskinetiken von flüchtigen Substanzen aus dem Trägermaterial zu realisieren, können mindestens zwei Trägermaterialien voneinander verschieden sein.
  • Die Trägermaterialien können auch optische und/oder akustische Signale erzeugen, beispielsweise durch Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder Aufplatzen von zellulären Strukturen. Hierdurch lassen sich beispielsweise optische und/oder akustische Verbrauchsanzeigen realisieren.
  • Polymere
  • Unter dem Begriff der "Polymere" werden im Rahmen der vorliegenden Anmeldung Polymerisate, Polyaddukte und Polykondensate zusammengefasst.
  • Als Polymerisate werden in dieser Anmeldung solche hochmolekularen Verbindungen bezeichnet, deren Aufbau nach einem Kettenwachstumsmechanismus verläuft. Bevorzugte Polymerisate sind im Rahmen der vorliegenden Anmeldung Polyethylen, Polypropylen, Poly-1-buten, Poly-4-methyl-1-penten, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyacrylnitril und/oder Polystyrol.
  • Polyaddukte entstehen durch Polyaddition, also Polyreaktionen, bei denen durch sich vielfach wiederholende und voneinander unabhängige Verknüpfungsreaktionen von bis- oder polyfunktionellen Edukten (Monomeren) über reaktive Oligomere schließlich Polymere entstehen. Bevorzugte Polyaddukte sind Polyurethane.
  • Polykondensate entstehen wie die Polyaddukte durch sich vielfach wiederholende und voneinander unabhängige Verknüpfungsreaktionen diskreter Oligomere und Monomere, wobei jedoch im Gegensatz zur Polyaddition gleichzeitig eine Abspaltung niedermolekularer Verbindungen erfolgt. Bevorzugte Polykondensate im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Polyamide, Polycarbonate und Polyester.
  • Zusammenfassend enthält das polymere Trägermaterial wenigstens anteilsweise Polyethylen, Polypropylen, Polyethylen/Polypropylen-Copolymere, Polyether/Polyamid-Blockcopolymere, Styrol/Butadien-(Block-)Copolymere, Styrol/Isopren-(Block-)Copolymere, Styrol/Ethylen/Butylen-Copolymere, Acrylnitril/Butadien/Styrol-Copolymere, Acrylnitril/Butadien-Copolymere, Polyetherester, Polyisobuten, Polyisopren, Ethylen/Ethylacrylat-Copolymere, Polyamide, Polycarbonat, Polyester, Polyacrylnitril, Polymethyl-methacrylat oder Polyurethane.
  • Polymere zeichnen sich durch eine besondere Vielseitigkeit auch im Hinblick auf ihre Verarbeitbarkeit aus. Kunststoffe können durch Extrusions- oder Spritzgußverfahren ebenso formgebend verarbeitet werden, wie durch Ziehverfahren. Beim Ziehen (Warmformen) wird eine vorgewärmte Kunststoffplatte oder -folie zwischen die beiden Teile des Werkzeugs, das Positiv und das Negativ, eingeführt und diese dann zusammengedrückt, wodurch das Kunststoffteil seine Form erhält. Ähnlich verläuft die sogenannte Kaltverformung; hier wird die zu verformende Platte bzw. Folie allerdings nicht vorgewärmt. Ist kein Negativ-Werkzeug vorhanden, so spricht man von Tiefziehen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann das Lüfterrad und/oder die Lüfterradschaufeln durch alle dem Fachmann bekannten Verfahren, insbesondere durch Extrusion, Spritzguß, Tiefziehen oder Blasformen hergestellt werden. Die Formteile können in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den Austritt der Duft- und optionalen anderen Wirkstoffe ermöglichen.
  • Besonders bevorzugt ist es, das ein polymeres Trägermaterial einen Schmelz- oder Erweichungspunkt zwischen 30 und 150°C sowie mindestens einen Duftstoff aufweist.
  • Als polymeres Trägermaterial für leichtflüchtige Substanzen eignen sich generell alle Polymere oder Polymergemische, welche die oben genannten Kriterien bezüglich der Schmelz- oder Erweichungstemperatur erfüllen. Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Duftabgabesysteme sind dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Trägermaterial mindestens eine Substanz aus der Gruppe umfassend Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Polyethylen niederer oder hoher Dichte (LDPE, HDPE) oder Gemische derselben, Polypropylen, Polyethylen/Polypropylen-Copolymere, Polyether/Polyamid-Blockcopolymere, Styrol/Butadien-(Block-)Copolymere, Styrol/Isopren-(Block-)Copolymere, Styrol/Ethylen/Butylen-Copolymere, Acrylnitril/Butadien/Styrol-Copolymere, Acrylnitril/Butadien-Copolymere, Polyetherester, Polyisobuten, Polyisopren, Ethylen/Ethylacrylat-Copolymere, Polyamide, Polycarbonat, Polyester, Polyacrylnitril, Polymethyl-methacrylat, Polyurethane, Polyvinylalkohole enthält.
  • Polyethylen (PE) ist eine Sammelbezeichnung für zu den Polyolefinen gehörende Polymere mit Gruppierungen des Typs CH2-CH2 als charakteristische Grundeinheit der Polymerkette. Polyethylene werden in der Regel durch Polymerisation von Ethylen nach zwei grundsätzlich unterschiedlichen Methoden, dem Hochdruck- und dem Niederdruck-Verfahren hergestellt. Die resultierenden Produkte werden entsprechend häufig als Hochdruck-Polyethylene bzw. Niederdruck-Polyethylene bezeichnet; sie unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich ihres Verzweigungsgrades und damit verbunden in ihrem Kristallinitätsgrad und ihrer Dichte. Beide Verfahren können als Lösungspolymerisation, Emulsionspolymerisation oder Gasphasenpolymerisation durchgeführt werden.
  • Beim Hochdruck-Verfahren fallen verzweigte Polyethylene mit niedriger Dichte (ca. 0,915–0,935 g/cm3) und Kristallinitätsgraden von ca. 40–50% an, die man als LDPE- Typen (low density polyethylene) bezeichnet. Produkte mit höherer Molmasse und dadurch bedingter verbesserter Festigkeit und Streckbarkeit tragen die Kurzbezeichnung HMW-LDPE (HMW = high molecular weight). Durch Copolymerisation des Ethylens mit längerkettigen Olefinen, insbesondere mit Buten und Octen, kann der ausgeprägte Verzweigungsgrad der im Hochdruck-Verfahren hergestellten Polyethylene reduziert werden; die Copolymere haben das Kurzzeichen LLD-PE (linear low density polyethylene).
  • Die Makromoleküle der Polyethylene aus Niederdruck-Verfahren sind weitgehend linear und unverzweigt. Diese Polyethylene, Kurzzeichen HDPE (von E high density polyethylene) haben Kristallinitätsgrade von 60–80% und eine Dichte von ca. 0,94–0,965 g/cm3. Sie werden als Produkte mit hoher bzw. ultrahoher Molmasse (ca. 200 000–5 000 000 g/mol bzw. 3 000 000–6 000 000 g/mol) unter der Kurzbezeichnung HD-HMW-PE bzw. UHMW-HD-PE angeboten. Auch Produkte mit mittlerer Dichte (MDPE) aus Mischungen von Polyethylenen niedriger und hoher Dichte sind kommerziell erhältlich. Lineare Polyethylene mit Dichten < 0,918 g/cm3 (VLD-PE, von E very low density polyethylene) gewinnen nur langsam Marktbedeutung.
  • Polyethylene haben eine sehr geringe Wasserdampfdurchlässigkeit, die Diffusion von Gasen sowie von Aromastoffen und etherischen Substanzen durch Polyethylene ist relativ hoch. Die mechanischen Eigenschaften sind stark abhängig von Molekülgröße und -struktur der Polyethylene. Generell steigen Kristallinitätsgrad und Dichte von Polyethylene mit abnehmendem Verzweigungsgrad und mit Verkürzung der Seitenketten an. Mit der Dichte steigen Schubmodul, Härte, Streckgrenze und Schmelzbereich; es nehmen ab: Schockfestigkeit, Transparenz, Quellbarkeit und Löslichkeit. Bei gleicher Dichte nehmen mit steigender Molmasse der Polyethylene Reißfestigkeit, Dehnung, Schockfestigkeit, Schlagzähigkeit und Dauerstandfestigkeit zu. Je nach Arbeitsweise bei der Polymerisation kann man Produkte mit Paraffinwachsähnlichen Eigenschaften (MR um 2000) und Produkte mit höchster Zähigkeit (MR über 1 Mio.) erhalten.
  • Die Verarbeitung der Polyethylen-Typen kann nach allen für Thermoplaste üblichen Methoden erfolgen.
  • Polypropylen (PP) ist die Bezeichnung für thermoplastische Polymere des Propylens mit der allg. Formel: -(CH2-CH[CH3])n-
  • Basis für die Polypropylen-Herstellung war die Entwicklung des Verfahrens zur stereospezifischen Polymerisation von Propylen in der Gasphase oder in Suspension durch Natta. Diese wird mit Ziegler-Natta-Katalysatoren, in zunehmendem Maße aber auch durch Metallocen-Katalysatoren initiiert und führt entweder zu hochkristallinen isotaktischen oder zu weniger kristallinen syndiotaktischen bzw. zu amorphen ataktischen Polypropylenen.
  • Polypropylen zeichnet sich durch hohe Härte, Rückstellfähigkeit, Steifheit und Wärmebeständigkeit aus. Kurzfristiges Erwärmen von Gegenständen aus Polypropylen ist sogar bis 140°C möglich. Bei Temperaturen unter 0°C tritt eine gewisse Versprödung der Polypropylene ein, die jedoch durch Copolymerisation des Propylens mit Ethylen (EPM, EPDM) zu wesentlich tieferen Temperaturbereichen verschoben werden kann. Allgemein läßt sich die Schlagzähigkeit von Polypropylen durch Modifikation mit Elastomeren verbessern. Die Chemikalienbeständigkeit ist wie bei allen Polyolefinen gut. Eine Verbesserung der mechanische Eigenschaften der Polypropylene erreicht man durch Verstärkung mit Talkum, Kreide, Holzmehl oder Glasfasern. Polypropylene sind in noch stärkerem Maße als PE oxidations- und lichtempfindlich, weshalb der Zusatz von Stabilisatoren (Antioxidantien, Lichtschutzmittel, UV-Absorber) erforderlich ist.
  • Polyether ist eine auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie übergreifende Bezeichnung für Polymere, deren organische Wiederholungseinheiten durch Ether-Funktionalitäten (C-O-C) zusammengehalten werden. Nach dieser Definition gehört eine Vielzahl strukturell sehr unterschiedlicher Polymerer zu den Polyethern, z. B. die Polyalkylenglykole (Polyethylenglykole, Polypropylenglykole und Polyepichlorhydrine) als Polymere von 1,2-Epoxiden, Epoxidharze, Polytetrahydrofurane (Polytetramethylenglykole), Polyoxetane, Polyphenylenether (s. Polyarylether) oder Polyetheretherketone (s. Polyetherketone). Nicht zu den Polyethern werden Polymere mit seitenständigen Ether-Gruppen gerechnet, wie u. a. die Celluloseether, Stärkeether und Vinylether-Polymere.
  • Zur Gruppe der Polyether zählen weiterhin auch funktionalisierte Polyether, d. h. Verbindungen mit einem Polyether-Gerüst, die an ihren Hauptketten seitlich angeheftet noch andere funktionelle Gruppen tragen wie z. B. Carboxy-, Epoxy-, Allyl- oder Amino-Gruppen usw. Vielseitig verwendbar sind Block-Copolymere von Polyethern und Polyamiden (sog. Polyetheramide oder Polyether-Blockamide, PEBA).
  • Als Polyamide (PA) werden Polymere bezeichnet, deren Grundbausteine durch Amid-Bindungen (-NH-CO-) zusammengehalten werden. Natürlich vorkommende Polyamide sind Peptide, Polypeptide und Proteine (Beisp.: Eiweiß, Wolle, Seide). Die synthetischen Polyamide sind bis auf wenige Ausnahmen thermoplastische, kettenförmige Polymere, von denen einige große technische Bedeutung als Synthesefasern und Werkstoffe erlangt haben. Nach dem chemischen Aufbau lassen sich die sogenannte Homo-Polyamide in zwei Gruppen einteilen, die Aminocarbonsäure-Typen (AS) und die Diamin-Dicarbonsäure-Typen (AA-SS; dabei bezeichnen A Amino-Gruppen und S Carboxy-Gruppen). Erstere werden aus nur einem einzigen Monomeren durch z. B. Polykondensation einer ω-Aminocarbonsäure (1) (Polyaminosäuren) oder durch ringöffnende Polymerisation cyclischer Amide (Lactame) (2) hergestellt.
  • Neben den Homopolyamiden haben auch einige Co-Polyamide Bedeutung erlangt. Üblich ist bei diesen eine qualitative und quantitative Angabe der Zusammensetzung z. B. PA 66/6 (80:20) für aus 1,6-Hexandiamin, Adipinsäure und ε-Caprolactam im Molverhältnis 80:80:20 hergestellte Polyamide.
  • Wegen ihrer besonderen Eigenschaften werden Polyamide, die ausschließlich aromatische Reste enthalten (z. B. solche aus p-Phenylendiamin und Terephthalsäure), unter der Gattungsbez. Aramide oder Polyaramide zusammengefaßt (Beisp.: Nomex®).
  • Die am häufigsten verwendeten Polyamid-Typen (v. a. PA 6 und PA 66) bestehen aus unverzweigten Ketten mit mittleren Molmassen von 15 000 bis 50 000 g/mol. Sie sind im festen Zustand teilkristallin und haben Kristallisationsgrade von 30–60%. Eine Ausnahme bilden Polyamide aus Bausteinen mit Seitenketten oder Co-Polyamide aus stark unterschiedlichen Komponenten, die weitgehend amorph sind. Im Gegensatz zu den im allgemeinen milchig-opaken, teilkristallinen Polyamiden sind diese fast glasklar. Die Erweichungstemperatur der gebräuchlichsten Homo-Polyamide liegen zwischen 200 und 260°C (PA 6: 215–220°C, PA 66: 255–260°C).
  • Polyester ist die Sammelbezeichnung für Polymere, deren Grundbausteine durch Ester-Bindungen (-CO-O-) zusammengehalten werden. Nach ihrem chemischen Aufbau lassen sich die sogenannte Homopolyester in zwei Gruppen einteilen, die Hydroxycarbonsäure-Typen (AB-Polyester) und die Dihydroxy-Dicarbonsäure-Typen (AA-BB-Polyester). Erstere werden aus nur einem einzigen Monomer durch z. B. Polykondensation einer ω-Hydroxycarbonsäure 1 oder durch Ringöffnungspolymerisation cyclischer Ester (Lactone) 2 hergestellt.
  • Verzweigte und vernetzte Polyester werden bei der Polykondensation von drei- oder mehrwertigen Alkoholen mit polyfunktionellen Carbonsäuren erhalten. Zu den Polyestern werden allgemein auch die Polycarbonate (Polyester der Kohlensäure) gerechnet.
  • AB-Typ-Polyester (I) sind u. a. Polyglykolsäuren, Polymilchsäuren, Polyhydroxybuttersäure [Poly(3-hydroxybuttersäure), Poly(ε-caprolacton)e und Polyhydroxybenzoesäuren.
  • Rein aliphatische AA-BB-Typ-Polyester (II) sind Polykondensate aus aliphatischen Diolen und Dicarbonsäuren, die u. a. als Produkte mit endständigen Hydroxy-Gruppen (als Polydiole) für die Herstellung von Polyesterpolyurethanen eingesetzt werden [z. B. Polytetramethylenadipat]. Mengenmäßig die größte technische Bedeutung haben AA-BB-Typ-Polyester aus aliphatischen Diolen und aromatischen Dicarbonsäuren, insbesondere die Polyalkylenterephthalate, mit Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT) und Poly(1,4-cyclohexandimethylenterephthalat)e (PCDT) als wichtigste Vertreter. Diese Typen von Polyestern können durch Mitverwenden anderer aromatischer Dicarbonsäuren (z. B. Isophthalsäure) bzw. durch Einsatz von Diol-Gemischen bei der Polykondensation in ihren Eigenschaften breit variiert und unterschiedlichen Anwendungsgebieten angepaßt werden.
  • Rein aromatische Polyester sind die Polyarylate, zu denen u. a. die Poly(4-hydroxybenzoesäure) gehören. Zusätzlich zu den bisher genannten gesättigten Polyestern lassen sich auch ungesättigte Polyester aus ungesättigten Dicarbonsäuren herstellen, die als Polyesterharze, insbesondere als ungesättigte Polyesterharze (UP-Harze), technische Bedeutung erlangt haben.
  • Polyester sind in der Regel Thermoplaste. Produkte auf der Basis von aromatischen Dicarbonsäuren besitzen ausgesprochenen Werkstoffcharakter. Die rein aromatischen Polyarylate zeichnen sich durch hohe Thermostabilität aus.
  • Als Polyurethane (PUR) werden Polymere bezeichnet, in deren Makromolekülen die Wiederholungseinheiten durch Urethan-Gruppierungen -NH-CO-O- verknüpft sind. Polyurethane werden im allgemeinen durch Polyaddition aus zwei- oder höherwertigen Alkoholen und Isocyanaten erhalten.
  • Je nach Wahl und stöchiometrischem Verhältnis der Ausgangsstoffe entstehen so Polyurethane mit sehr unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften, die als Bestandteile von Klebstoffen und Lacken (Polyurethan-Harze), als Ionomere, als thermoplastisches Material für Lagerteile, Rollen, Reifen, Walzen verwendet werden und als mehr oder weniger harte Elastomere in Faserform (Elastofasern, Kurzz. PUE für diese Elastan- oder Spandex-Fasern) oder als Polyether- bzw. Polyesterurethan-Kautschuk (EU bzw. AU)
  • Polyurethan-Schäume entstehen bei der Polyaddition, wenn Wasser und/oder Carbonsäuren zugegen sind, denn diese reagieren mit den Isocyanaten unter Abspaltung von auftreibend und Schaum-bildend wirkendem Kohlendioxid. Mit Polyalkylenglykolethern als Diolen und Wasser als Reaktionskomponente gelangt man zu Polyurethan-Weichschäumen, mit Polyolen und Treibgasen aus FCKW (bes. R 11) erhält man Polyurethan-Hartschaumstoffe und Struktur- oder Integralschaumstoffe. Zusätzlich benötigte Hilfsstoffe sind hier z. B. Katalysatoren, Emulgatoren, Schaumstabilisatoren (bes. Polysiloxan-Polyether-Copolymere), Pigmente, Alterungs- und Flammschutzmittel. Zur Herst. von auch kompliziert geformten Gegenständen aus Polyurethan-Schaum hat man in den 70er Jahren die sogenannte RIM-Technik entwickelt (reaction injection molding = Reaktionsspritzguß). Das RIM-Verf. beruht auf raschem Dosieren und Mischen der Komponenten, Injektion des reaktiven Gemisches in die Form und schnellem Aushärten; die Cycluszeit beträgt nur wenige Minuten. Mittels RIM-Technik werden u. a. Autokarosserieteile, Schuhsohlen, Fensterprofile und Fernsehgehäuse erzeugt.
  • Polyvinylalkohole (PVAL, gelegentlich auch PVOH) ist dabei die Bezeichnung für Polymere der allgemeinen Struktur
    Figure 00140001
    die in geringen Anteilen (ca. 2%) auch Struktureinheiten des Typs
    Figure 00140002
    enthalten.
  • Handelsübliche Polyvinylalkohole werden als weiß-gelbliche Pulver oder Granulate mit Polymerisationsgraden im Bereich von ca. 100 bis 2500 (Molmassen von ca. 4000 bis 100.000 g/mol) angeboten. Charakterisiert werden die Polyvinylalkohole von Seiten der Hersteller durch Angabe des Polymerisationsgrades des Ausgangspolymeren, des Hydrolysegrades, der Verseifungszahl bzw. der Lösungsviskosität.
  • Polyvinylalkohole sind abhängig vom Hydrolysegrad löslich in Wasser und wenigen stark polaren organischen Lösungsmitteln (Formamid, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid); von (chlorierten) Kohlenwasserstoffen, Estern, Fetten und Ölen werden sie nicht angegriffen. Polyvinylalkohole werden als toxikologisch unbedenklich eingestuft und sind biologisch zumindest teilweise abbaubar. Die Wasserlöslichkeit kann man durch Nachbehandlung mit Aldehyden (Acetalisierung), durch Komplexierung mit Ni- oder Cu-Salzen oder durch Behandlung mit Dichromaten, Borsäure oder Borax verringern. Die Beschichtungen aus Polyvinylalkohol sind weitgehend undurchdringlich für Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, Helium, Wasserstoff, Kohlendioxid, lassen jedoch Wasserdampf hindurchtreten.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht das polymere Trägermaterial für leichtflüchtige Substanzen wenigstens anteilsweise aus Ethylen/Vinylacetat-Copolymer. Ein weiterer bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist daher ein Duftabgabesystem bzw. Lüfterrad, dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Trägermaterial mindestens 10 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 30 Gew.-%, besonders bevorzugt mindestens 70 Gew.-% Ethylen/Vinylacetat-Copolymer enthält, vorzugsweise vollständig aus Ethylen/Vinylacetat-Copolymer hergestellt ist.
  • Ethylen/Vinylacetat-Copolymere ist die Bezeichnung für Copoylmere aus Ethylen und Vinylacetat. Die Herstellung dieses Polymers erfolgt grundsätzlich in einem der Herstellung von Polyethylen mit niedriger Dichte (LDPE; low density polyethylene) vergleichbaren Verfahren. Mit einem zunehmenden Anteil an Vinylacetat wird die Kristallinität des Polyethylens unterbrochen und auf diese Weise die Schmelz- und Erweichungspunkte bzw. die Härte der resultierenden Produkte herabgesetzt. Das Vinylacetat macht das Copolymer zudem polarer und verbessert damit dessen Adhäsion an polare Substrate.
  • Die vorstehend beschriebenen Ethylen/Vinylacetat-Copolymere sind kommerziell breit verfügbar, beispielsweise unter dem Warenzeichen Elvax® (Dupont). Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders geeignete Polyvinylalkohole sind beispielsweise Elvax® 265, Elvax® 240, Elvax® 205 W, Elvax® 200 W sowie Elvax® 360.
  • Einige besonders geeignete Copolymere und deren physikalische Eigenschaften sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
    Produktname Gew.-% Vinylacetat (bezogen auf das Gesamtgewicht) Schmelzpunkt
    Elvax® 40 W 40 47°C
    Elvax® 150 33 63°C
    Elvax® 265 28 75°C
    Elvax® 240 28 74°C
    Elvax® 205 W 28 72°C
    Elvax® 200 W 28 71°C
    Elvax® 360 25 78°C
    Elvax® 460 18 88°C
    Elvax® 660 12 96°C
    Elvax® 760 9 100°C
  • Das erfindungsgemäße Duftabgabesystem bzw. das Lüfterrad kann in einer Ausführungsform ein polymeres Trägermaterial für leichtflüchtige Substanzen in Form von Partikeln enthalten, wobei sich die Partikeln insbesondere in durchströmbaren Kammern der Lüfterradschaufeln befinden können.
  • Die Raumform dieser Partikel wird lediglich durch die technischen Möglichkeiten bei deren Herstellung beschränkt. Als Raumform kommen damit alle sinnvoll handhabbaren Ausgestaltungen in Betracht, beispielsweise also Würfel, Quader und entsprechende Raumelemente mit ebenen Seitenflächen sowie insbesondere zylinderförmige Ausgestaltungen mit kreisförmigem oder ovalem Querschnitt. Diese letzte Ausgestaltung umfaßt dabei tablettenförmige Teilchen bis hin zu kompakten Zylinderstücken mit einem Verhältnis von Höhe zu Durchmesser oberhalb 1. Weitere mögliche Raumformen sind Kugeln, Halbkugeln oder "gestreckte Kugeln" in Form ellipsoider Kapseln ebenso wie reguläre Polyeder, beispielsweise Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder. Denkbar sind weiterhin sternförmige Ausbildungen mit drei, vier, fünf, sechs oder mehr Spitzen oder völlig unregelmäßige Körper, die beispielsweise motivisch ausgestaltet sein können. Als Motive eignen sich in Abhängigkeit von dem Einsatzgebiet der erfindungsgemäßen Mittel zum Beispiel Tierfiguren, wie Hunde, Pferde oder Vögel, florale Motive oder die Darstellung von Früchten. Die motivische Ausgestaltung kann sich aber auch auf unbelebte Gegenstände wie Fahrzeuge, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände oder Bekleidung beziehen.
  • Aufgrund der zahlreichen Ausgestaltungsmöglichkeiten für die Partikel zeichnen sich die erfindungsgemäßen Mittel nicht nur durch Vorteile bei ihrer Herstellung aus. Aufgrund der vielfältigen Ausgestaltungsformen sind die duftstoffhaltigen Partikel zudem für den Verbraucher optisch deutlich wahrnehmbar und ermöglichen durch die gezielte räumliche Gestaltung dieser Partikel ein für die Produktakzeptanz besonders vorteilhafte Visualisierung der in den erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen Duftstoffe, bzw. weiterer optional in diesen Mitteln enthaltenen Aktivsubstanzen. So kann durch die optisch wahrnehmbare Mehrphasigkeit dieser Mittel beispielsweise die unterschiedliche Wirkweise einzelner Aktivsubstanzen verdeutlicht werden.
  • Als Partikel werden im Rahmen der vorliegenden Anmeldung Teilchen zusammengefaßt, welche eine bei Raumtemperatur feste, das heißt formstabile, nicht fließfähige Konsistenz aufweisen. Bevorzugte Partikel weisen einen mittleren Durchmesser von 0,2 bis 20 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 5 mm und insbesondere von 0,5 bis 3,5 mm auf.
  • Die Konfektionierung der polymeren Trägermaterialien zu den zuvor beschriebenen Partikeln kann auf alle dem Fachmann zur Verarbeitung dieser Substanzen bekannten Verfahren erfolgen. Bevorzugt werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Extrusion das Spritzgießen und das Versprühen zu Polymergranulaten bevorzugt.
  • Farbstoffe
  • Besonders bevorzugt werden Trägermaterialen für leichtflüchtige Substanzen, die gefärbt sind. Durch die Einfärbung mindestens eines der Trägermaterialien kann eine optische Differenzierung dieses Materials erreicht und der Mehrfachnutzen dieser unterschiedlichen Zusammensetzungen in einfacher Weise verdeutlicht werden. Weiterhin eignen sich die Farbstoffe aber auch als Indikator, insbesondere als Verbrauchsindikator für die eingefärbten Wirkstoffzusammensetzungen.
  • Bei der Wahl des Färbemittels muss beachtet werden, dass die Färbemittel eine hohe Lagerstabilität und Unempfindlichkeit gegenüber Licht aufweisen. Gleichzeitig ist auch bei der Wahl geeigneter Färbemittel zu berücksichtigen, dass Färbemittel unterschiedliche Stabilitäten gegenüber der Oxidation aufweisen. Im allgemeinen gilt, dass wasserunlösliche Färbemittel gegen Oxidation stabiler sind als wasserlösliche Färbemittel. Abhängig von der Löslichkeit und damit auch von der Oxidationsempfindlichkeit variiert die Konzentration des Färbemittels. Bei gut wasserlöslichen Färbemitteln werden typischerweise Färbemittel-Konzentrationen im Bereich von einigen 10–2 bis 10–3 Gew.-% gewählt. Bei den auf Grund ihrer Brillanz insbesondere bevorzugten, allerdings weniger gut wasserlöslichen Pigmentfarbstoffen liegt die geeignete Konzentration des Färbemittels dagegen typischerweise bei einigen 10–3 bis 10–4 Gew.-%.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt der Farbstoff neben seiner ästhetischen Wirkung zusätzlich eine Indikatorfunktion. Hierdurch wird dem Konsumenten der aktuelle Verbrauchszustand des Duftes angezeigt, so dass er neben dem fehlenden Dufteindruck, der beispielsweise auch auf einem Gewöhnungseffekt seitens des Benutzers beruhen kann, ein weiteres zuverlässiges Anzeichen erhält, wann das Duftabgabesystem durch ein neues zu ersetzen ist.
  • Die Indikatorwirkung kann auf verschiedenen Wegen erzielt werden: Insbesondere kann ein Farbstoff verwendet werden, der im Laufe der Anwendungsdauer aus den Partikeln entweicht. Auch kann ein Farbumschlag zum Beispiel durch chemische Reaktionen oder durch Zersetzung hervorgerufen werden.
  • Flüchtige Substanzen
  • Eine flüchtige Substanz kann ausgewählt sein aus der Gruppe der Duftstoffe, antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Luftverbesserungssubstanzen, Stoffe zur Zerstörung von Schlechtgerüchen, medikativ wirkende, inhalierbare Stoffe, insbesondere auch Stoffe zur Stimmungsstimulation.
  • Gemäß einer zu bevorzugenden Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens zwei flüchtige Substanzen des Lüfterrads voneinander verschieden.
  • Diese voneinander verschiedenen flüchtigen Substanzen können räumlich getrennt voneinander am Lüfterrad angeordnet sein, beispielsweise in derart, dass eine erste Substanz auf einer ersten Lüfterradschaufeln und eine zweite Substanz auf einer zweiten Lüfterradschaufel angeordnet ist.
  • Es ist jedoch auch denkbar, dass die voneinander unterschiedlichen Substanzen aneinander abgeordnet sind, beispielsweise in Form von Schichten im Trägermaterial.
  • Insbesondere kann es nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorteilhaft sein, eine Abgabe von flüchtigen Substanzen in zwei oder mehr Phasen vorzusehen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die beiden abzugebenden Phasen nicht gemeinsam lagerstabil sind oder bei der Abgabe von Duftstoff, eine olfaktometrische Anpassung an den abgegebenen Duft vermieden werden soll.
  • Duftstoffe
  • Erfindungsgemäße Duftabgabesysteme umfassen neben einem Behältnis weiterhin duftstoffhaltige Partikel auf Basis polymerer Trägermaterialien, wobei der Gewichtsanteil des/der Duftstoffe(s), bezogen auf das Gesamtgewicht der Partikel, vorzugsweise 1 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 60 Gew.-%, besonders bevorzugt 20 bis 50 Gew.-%, insbesondere 30 bis 40 Gew.-%, beträgt.
  • Als Parfümöle bzw. Duftstoffe können im Rahmen der vorliegenden Erfindung einzelne Riechstoffverbindungen, z. B. die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Riechstoffverbindungen vom Typ der Ester sind z. B. Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Linalylacetat, Dimethylbenzylcarbinylacetat, Phenylethylacetat, Linalylbenzoat, Benzylformiat, Ethylmethylphenylglycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat und Benzylsalicylat. Zu den Ethern zählen beispielsweise Benzylethylether, zu den Aldehyden z. B. die linearen Alkanale mit 8-18 C-Atomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxyacetaldehyd, Cyclamenaldehyd, Hydroxycitronellal, Lilial und Bourgeonal, zu den Ketonen z. B. die Jonone, ∝-Isomethylionon und Methyl-cedrylketon, zu den Alkoholen Anethol, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol und Terpineol, zu den Kohlenwasserstoffen gehören hauptsächlich die Terpene wie Limonen und Pinen. Bevorzugt werden jedoch Mischungen verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen. Solche Parfümöle können auch natürliche Riechstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind, z. B. Pine-, Citrus-, Jasmin-, Patchouly-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl. Ebenfalls geeignet sind Muskateller, Salbeiöl, Kamillenöl, Nelkenöl, Melissenöl, Minzöl, Zimtblätteröl, Lindenblütenöl, Wacholderbeeröl, Vetiveröl, Olibanumöl, Galbanumöl und Labdanumöl sowie Orangenblütenöl, Neroliol, Orangenschalenöl und Sandelholzöl.
  • Die allgemeine Beschreibung der einsetzbaren Parfüme (siehe oben) stellt dabei allgemein die unterschiedlichen Substanzklassen von Riechstoffen dar. Um wahrnehmbar zu sein, muß ein Riechstoff flüchtig sein, wobei neben der Natur der funktionellen Gruppen und der Struktur der chemischen Verbindung auch die Molmasse eine wichtige Rolle spielt. So besitzen die meisten Riechstoffe Molmassen bis etwa 200 Dalton, während Molmassen von 300 Dalton und darüber eher eine Ausnahme darstellen. Auf Grund der unterschiedlichen Flüchtigkeit von Riechstoffen verändert sich der Geruch eines aus mehreren Riechstoffen zusammengesetzten Parfüms bzw. Duftstoffs während des Verdampfens, wobei man die Geruchseindrücke in "Kopfnote" (top note), "Herz- bzw. Mittelnote" (middle note bzw. body) sowie "Basisnote" (end note bzw. dry out) unterteilt. Da die Geruchswahrnehmung zu einem großen Teil auch auf der Geruchsintensität beruht, besteht die Kopfnote eines Parfüms bzw. Duftstoffs nicht allein aus leichtflüchtigen Verbindungen, während die Basisnote zum größten Teil aus weniger flüchtigen, d. h. haftfesten Riechstoffen besteht. Bei der Komposition von Parfüms können leichter flüchtige Riechstoffe beispielsweise an bestimmte Fixative gebunden werden, wodurch ihr zu schnelles Verdampfen verhindert wird. Bei der nachfolgenden Einteilung der Riechstoffe in "leichter flüchtige" bzw. "haftfeste" Riechstoffe ist also über den Geruchseindruck und darüber, ob der entsprechende Riechstoff als Kopf- oder Herznote wahrgenommen wird, nichts ausgesagt.
  • Durch eine geeignete Auswahl der genannten Duftstoffe bzw. Parfümöle kann auf diese Weise für erfindungsgemäße Mittel sowohl der Produktgeruch unmittelbar beim Öffnen des fabrikneuen Mittels als auch der Gebrauchsduft, beispielsweise beim Einsatz in einer Geschirrspülmaschine, beeinflußt werden. Diese Dufteindrücke können selbstverständlich gleich sein, können sich aber auch unterscheiden. Für den letzteren Geruchseindruck ist die Verwendung haftfesterer Riechstoffe vorteilhaft, während zur Produktbeduftung auch leichterflüchtige Riechstoffe einsetzbar sind. Haftfeste Riechstoffe, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind, sind beispielsweise die ätherischen Öle wie Angelikawurzelöl, Anisöl, Arnikablütenöl, Basilikumöl, Bayöl, Bergamottöl, Champacablütenöl, Edeltannenöl, Edeltannenzapfenöl, Elemiöl, Eukalyptusöl, Fenchelöl, Fichtennadelöl, Galbanumöl, Geraniumöl, Gingergrasöl, Guajakholzöl, Gurjunbalsamöl, Helichrysumöl, Ho-Öl, Ingweröl, Irisöl, Kajeputöl, Kalmusöl, Kamillenöl, Kampferöl, Kanagaöl, Kardamomenöl, Kassiaöl, Kiefernnadelöl, Kopaïvabalsamöl, Korianderöl, Krauseminzeöl, Kümmelöl, Kuminöl, Lavendelöl, Lemongrasöl, Limetteöl, Mandarinenöl, Melissenöl, Moschuskörneröl, Myrrhenöl, Nelkenöl, Neroliöl, Niaouliöl, Olibanumöl, Orangenöl, Origanumöl, Palmarosaöl, Patschuliöl, Perubalsamöl, Petitgrainöl, Pfefferöl, Pfefferminzöl, Pimentöl, Pine-Öl, Rosenöl, Rosmarinöl, Sandelholzöl, Sellerieöl, Spiköl, Sternanisöl, Terpentinöl, Thujaöl, Thymianöl, Verbenaöl, Vetiveröl, Wacholderbeeröl, Wermutöl, Wintergrünöl, Ylang-Ylang-Öl, Ysop-Öl, Zimtöl, Zimtblätteröl, Zitronenöl, Zitronenöl sowie Zypressenöl. Aber auch die höhersiedenden bzw. festen Riechstoffe natürlichen oder synthetischen Ursprungs können im Rahmen der vorliegenden Erfindung als haftfeste Riechstoffe bzw. Riechstoffgemische, also Duftstoffe, eingesetzt werden. Zu diesen Verbindungen zählen die nachfolgend genannten Verbindungen sowie Mischungen aus diesen: Ambrettolid, α-Amylzimtaldehyd, Anethol, Anisaldehyd, Anisalkohol, Anisol, Anthranilsäuremethylester, Acetophenon, Benzylaceton, Benzaldehyd, Benzoesäureethylester, Benzophenon, Benzylalkohol, Benzylacetat, Benzylbenzoat, Benzylformiat, Benzylvalerianat, Borneol, Bornylacetat, α-Bromstyrol, n-Decylaldehyd, n-Dodecylaldehyd, Eugenol, Eugenolmethylether, Eukalyptol, Farnesol, Fenchon, Fenchylacetat, Geranylacetat, Geranylformiat, Heliotropin, Heptincarbonsäuremethylester, Heptaldehyd, Hydrochinon-Dimethylether, Hydroxyzimtaldehyd, Hydroxyzimtalkohol, Indol, Iron, Isoeugenol, Isoeugenolmethylether, Isosafrol, Jasmon, Kampfer, Karvakrol, Karvon, p-Kresolmethylether, Cumarin, p-Methoxyacetophenon, Methyl-n-amylketon, Methylanthranilsäuremethylester, p-Methylacetophenon, Methylchavikol, p-Methylchinolin, Methyl-β-naphthylketon, Methyl-n-nonylacetaldehyd, Methyl-n-nonylketon, Muskon, β-Naphtholethylether, β-Naphtholmethylether, Nerol, Nitrobenzol, n-Nonylaldehyd, Nonylakohol, n-Octylaldehyd, p-Oxy-Acetophenon, Pentadekanolid, β-Phenylethylalkohol, Phenylacetaldehyd-Dimethyacetal, Phenylessigsäure, Pulegon, Safrol, Salicylsäureisoamylester, Salicylsäuremethylester, Salicylsäurehexylester, Salicylsäurecyclohexylester, Santalol, Skatol, Terpineol, Thymen, Thymol, γ-Undelacton, Vanilin, Veratrumaldehyd, Zimtaldehyd, Zimtalkohol, Zimtsäure, Zimtsäureethylester, Zimtsäurebenzylester. Zu den leichter flüchtigen Riechstoffen zählen insbesondere die niedriger siedenden Riechstoffe natürlichen oder synthetischen Ursprung, die allein oder in Mischungen eingesetzt werden können. Beispiele für leichter flüchtige Riechstoffe sind Alkyisothiocyanate (Alkylsenföle), Butandion, Limonen, Linalool, Linaylacetat und -Propionat, Menthol, Menthon, Methyl-n-heptenon, Phellandren, Phenylacetaldehyd, Terpinylacetat, Zitral, Zitronellal.
  • Bevorzugt werden die Kunststoffpartikel bei einer Temperatur von 15 bis 30°C, vorzugsweise von 20 bis 25°C, mit dem ausgewählten Duftstoff beladen. Hierzu werden die Partikel mit der entsprechenden Menge des Duftstoffs versetzt und durchmischt. In jedem Fall sollte die Temperatur aber unterhalb der Schmelz- oder Zersetzungstemperatur des Kunststoffs und auch unterhalb des Flammpunkts des Parfumöls liegen. Der Duftstoff wird vorrangig durch Adhäsions-, Diffusions- und/oder Kapillarkräfte vom polymeren Trägermaterial oder von im Partikel enthaltenen weiteren Parfümträgermaterialien aufgenommen, wobei diese im Laufe dieses Vorgangs geringfügig quellen können.
  • Antimikrobielle Wirkstoffe, Germizide, Fungizide
  • Weitere bevorzugte Bestandteile erfindungsgemäßer Mittel sind Substanzen wie antimikrobielle Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien oder Korrosionsinhibitoren, mit deren Hilfe sich Zusatznutzen, wie beispielsweise die Desinfektion oder der Korrosionsschutz realisieren lassen.
  • Zur Bekämpfung von Mikroorganismen können die erfindungsgemäßen Mittel antimikrobielle Wirkstoffe enthalten. Hierbei unterscheidet man je nach antimikrobiellem Spektrum und Wirkungsmechanismus zwischen Bakteriostatika und Bakteriziden, Fungistatika und Fungiziden usw.. Wichtige Stoffe aus diesen Gruppen sind beispielsweise Benzalkoniumchloride, Alkylarlylsulfonate, Halogenphenole und Phenolmercuriacetat.
  • Geruchsneutralisierung und deodorierende Wirksubstanzen
  • Unter deodorierender Wirkung wird im Rahmen dieser Anmeldung die Abschwächung oder die vollständige Tilgung unerwünschter Gerüche verstanden.
  • Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Mittel bekannt, die eine deodorierende Wirkung aufweisen und die für die Anwendung in dem erfindungsgemäßen Lüfterrad geeignet sind.
  • So ist beispielsweise Cyclodextrin als geruchsabsorbierendes Agens bekannt, welche sich jedoch jedoch als nachteilig erwiesen haben, da Cyclodextrine unerwünschte Gerüche lediglich reversibel absorbieren. Bei Zutritt von Wasser und/oder Temperaturänderungen werden diese Übelgerüche daher, über einen längeren Zeitraum verteilt, wieder freigesetzt und sorgen damit beim Verbraucher für ein Unbehagen. Hinzu kommt, daß ausschließlich Cyclodextrin als Geruchsabsorber enthaltende Mittel nicht zu einer nachhaltigen Geruchsabsorption führen.
  • Als desodorierende Wirkstoffe können auch ein oder mehrere Metallsalze einer unverzweigten oder verzweigten, ungesättigten oder gesättigten, ein- oder mehrfach hydroxylierten Fettsäure mit mindestens 16 Kohlenstoffatomen und/oder einer Harzsäure verwendet werden. Alkalimetallsalze der vorstehend genannten Fettsäuren bzw. Harzsäuren sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht geeignet, da sie keine desodorierende Wirkung aufweisen.
  • Ein anderes Mittel zur Geruchsneutralisation ist Aktivkohle oder Zeolithe, die unerwünschte Gerüche adsorptiv an ihre Oberflächen binden. Durch Einstellung bestimmter Porengrößen und Porengrößenverteilungen können bestimmte Sunstanzen bzw. Substanzgruppen durch diese Adsorbentien aus der Umgebungsluft entfernt und an deren Oberfläche gebunden werden.
  • Die Mittel zur Geruchsneutralisation können auf bzw. an Trägersubstanzen gebunden sein.
  • Als Trägersubstanzen eignen sich allgemein großoberflächige Materialien. Insbesondere sind solche Materialien geeignet, die die den desodorierenden Wirkstoff umfassende Lösung aufnehmen können, ohne daß diese Lösung als Flüssigkeit von dem Träger abfließt und die erlauben, daß die den desodorierenden Wirkstoff enthaltene Lösung ggf. durch Kapillarkräfte an die Oberfläche des Trägers gelangt und dort verdampft bzw. verdunstet. Gegebenenfalls kann die Trägeroberfläche perforiert sein, um einen zusätzlichen Flüssigkeitsaustritt in Form von Dampf bzw. Dunst zu ermöglichen.
  • Vorzugsweise umfaßt der Träger Tone; Keramik, Polymere, vorzugsweise gesinterte Polymere, besonders bevorzugt gesintertes Polyethylen; Textilverbundstoffe, vorzugsweise Vliesstoffe; Papiere, beispielsweise Pappe; Molekularsiebe bzw. Zeolithe und/oder Mischungen der vorstehend genannten Materialien. Weitere denkbare Trägermaterialien sind Silicate, poröses Glas, Ionenaustauschharze, Dextrane, sowie Cellulose, insbesondere gekräuselte Cellulose. Besonders bevorzugt umfaßt der Träger Sorbarod®.
  • Ferner ermöglicht der Träger, dass desodorierende Mittel in dem zu desodorierenden Raum anzubringen, ohne einen direkten Kontakt zwischen der Flüssigkeit und Gegenständen bzw. Oberflächen in dem zu desodorierenden Raum herbeizuführen. Damit wird vermieden, dass Rückstände durch nicht verdunstende bzw. verdampfende Inhaltsstoffe des desodorierenden Mittels auf Gegenständen bzw. Oberflächen, insbesondere auf textilen Materialien hinterlassen werden.
  • Die desodorierenden Mittel können im Wesentlichen fest an dem Trägermaterial gebunden sein oder aber als flüchtige Substanz vom Trägermaterial in die Umgebung emittieret werden.
  • Die desodorierenden Mittel können an jeder geeigneten Stelle des Lüfterrads bzw. des Lufterfrischers angeordnet sein. Besonders bevorzugt ist es, die desodorierenden Mittel auf den Schaufeln des Lüfterrads anzuordnen.
  • Antriebsmechanismus
  • Der Antriebsmechanismus kann eine elektrische Energiequelle, die an einen Motor gekoppelt ist umfassen, wobei das Betätigungselement den Stromkreis zwischen der Energiequelle und dem Motor schließt und/oder öffnet und der Motor mit dem Lüfterrad in derart gekoppelt ist, dass die Antriebsbewegung des Motors eine Rotationsbewegung des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) bewirkt.
  • Der Antriebsmechanismus kann auch rein mechanisch, also ohne elektrische Energiequelle ausgebildet sein.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung, formt der Antriebsmechanismus eine translatorische Bewegung des Betätigungselements in eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads um.
  • Gemäß einer alternativen Ausgestaltung, kann der Antriebsmechanismus eine rotatorische Bewegung des Betätigungselements auch in eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads übertragen, wobei die Rotationsgeschwindigkeit des Betätigungselements und des Lüfterrads unterschiedlich groß sein können.
  • Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Antriebsmechanismus ein Mittel zur wenigstens teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements umfasst. Das Mittel zur wenigstens teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements kann insbesondere in derart konfiguriert sein, dass Energie nach Betätigung des Betätigungselements auf das Lüfterrad übertragen und eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads bewirkt wird. Das Mittel zur wenigstens teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements kann insbesondere eine Speicherfeder sein.
  • 1
    Gehäuse
    2
    Betätigungselement
    3
    Antriebsmechanismus
    4
    Lüfterrad
    5
    Lüfterradschaufeln
    6
    Öffnungen
    7
    Schale
    8
    Nabe
    9
    Trägermaterial
    10
    Aufnahme
    11
    Membran
    12
    Öffnungen
    13
    Toilettenbecken
    14
    Halter
  • 1 zeigt den Lufterfrischer im zusammengebauten Zustand
  • 2 zeigt die Bauteile des Lufterfrischers in einer Explosionsansicht
  • 3 zeigt das Lüfterrad in einer Detailansicht
  • 4a zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer Beschichtung auf der Lüfterradschaufel
  • 4b zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer in vertikaler Richtung mehrphasigen Beschichtung auf der Lüfterradschaufel
  • 4c zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer in horizontaler Richtung wechselnder Beschichtung
  • 4d zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer an der Lüfterradschaufel fixierten, wannenförmigen Aufnahme für das Trägermaterial
  • 4e zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer in der Lüfterradschaufel fixierten, rahmenförmigen Aufnahme für das Trägermaterial
  • 4f zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer in der Lüfterradschaufel fixierten, rahmenförmigen, mit einer Membran verschlossenen Aufnahme für das Trägermaterial
  • 4g zeigt einen Querschnitt des Lüfterrads mit einer in der Lüfterradschaufel ausgebildeten Kammer
  • 5 zeigt die Anordnung der Lüfterradschaufeln bezogen zur Drehachse des Lüfterrads
  • 6 zeigt den Lufterfrischer befestigt an einem Toilettenbecken
  • 1 zeigt den erfindungsgemäßen Lufterfrischer im zusammengebauten Zustand. Der Lufterfrischer besteht aus einem Gehäuse 1, welches aus der Gehäuseoberschale 1a und der Gehäuseunterschale 1b gebildet ist. Die domförmigen Gehäuseschalen 1a und 1b weisen eine Mehrzahl von Öffnungen 6 in ihrer Oberfläche auf. Aus einer zentralen Aussparung der Gehäuseoberschale 1a ragt das zylinderförmige Betätigungselement 2 heraus, welches durch Drücken betätigbar ist.
  • 2 zeigt den aus 1 bekannten Lufterfrischer in einer Explosionsansicht, so dass die einzelnen Bauteile des Lufterfrischers sichtbar werden. Im Inneren des Gehäuses 1, welches aus der Gehäuseoberschale 1a und der Gehäuseunterschale 1b gebildet ist, befinden sich der Antriebsmechanismus 3 sowie das Lüfterrad 4. Die Gehäuseoberschale 1a und die Gehäuseunterschale 1b können kraft- und/oder form- und/oder stoffschlüssig miteinander verbunden sein. Es kann vorteilhaft sein, eine lösbare Verbindungsart zwischen den Gehäuseschalen zu wählen, um ein Austauschen des Lüfterrads 4 zu erlauben. Hierzu kann beispielsweise die Gehäuseoberschale 1a und die Gehäuseunterschale 1b mittels eines Schraubverschlusses oder eines Snap-in-Verschlusses miteinander lösbar verbunden sein.
  • Wie aus 2 ersichtlich, kann oberhalb der Gehäuseoberschale 1a ein weiteres Schalenelement 7 angeordnet sein. Auch das Schalenelement 7 verfügt über eine Mehrzahl von Öffnungen. Durch Drehen der Gehäuseoberschale 1a gegenüber dem Schalenelement 7 können die Öffnungen 6 der Gehäuseoberschale 1a verschlossen, teilweise geöffnet oder vollständig geöffnet werden. Hierdurch ist eine Steuerung der Freisetzungsrate von flüchtigen Substanzen aus dem Lufterfrischer möglich.
  • Innerhalb des Gehäuses 1 ist der Antriebsmechanismus 3 angeordnet. Dieser besteht in der dargestellten Ausführungsform aus der Spiralfeder 3a, in deren Inneren die Antriebswelle 3b angeordnet ist. Bodenseitig wird die Feder 3a in die Nabe 8 des Lüfterrades 4 eingeführt. Kopfseitig stützt sich die Feder 3a gegen das Betätigungselement 2 ab. Diese Anordnung entspricht im Wesentlichen einem s. g. Brummkreiselmechanismus, wie er beispielsweise in Kreiselspielzeugen Anwendung findet. Dieser Mechanismus 3 wandelt die bei der Betätigung des Betätigungselements 2 erzeugte translatorische Abwärtsbewegung in eine rotatorische Antriebsbewegung des Lüfterrades 4 um.
  • Das Lüfterrad 4 selbst ist als ein Axiallüfter mit den Lüfterradschaufeln 5a, 5b, 5c und 5d ausgebildet. Eine Detailansicht des Lüfterrades 4 zeigt 3.
  • Es ist zu erkennen, dass auf den Lüfterradschaufeln 5 ein Trägermaterial 9 für leicht flüchtige Substanzen aufgebracht ist. Beispielhaft werden nachfolgend einige mögliche Ausführungsformen, wie ein Trägermaterial mit einer Lüfterradschaufel 5 verbunden sein kann, dargestellt. Hierzu wird ein Querschnitt längs der in 3 dargestellten Linie B-B betrachtet.
  • 4a zeigt einen Querschnitt des Lüfterrades 4 mit einer Beschichtung auf der Laufradschaufel 5. Die Beschichtung 9 kann stoffschlüssig auf der Laufradschaufel 5 aufgebracht sein. Es ist jedoch auch denkbar, das Trägermaterial 9 nicht als Beschichtung auf die Lüfterradschaufel 5 aufzubringen, sondern stoffschlüssig als vorgefertigten Block auf die Lüfterradschaufel 5 aufzukleben. Hierzu kann das Trägermaterial 9, insbesondere als Gel, ausgebildet sein.
  • In einer Weiterentwicklung der aus 4a bekannten Vorrichtung ist in 4b ein Querschnitt des Lüfterrades 4 mit einer in vertikaler Richtung mehrphasigen Trägermaterials zu sehen. Man erkennt, dass über einer ersten Trägermaterialschicht 9a eine zweite Trägermaterialschicht 9b angeordnet ist. Insbesondere können in diesen unterschiedlichen Trägermaterialschichten unterschiedliche Duftstoffe eingebracht sein. Es ist auch denkbar, in einem Trägermaterial in vertikaler Richtung Schichten mit unterschiedlichen flüchtigen Substanzen auszubilden. Beide Ausgestaltungen haben zum Ziel, eine über die Zeit veränderliche Duftstoffwahrnehmung zu erzeugen, um somit beispielsweise Anpassungseffekte wie eine Habituation zu vermeiden oder zumindest zu vermindern.
  • Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die unterschiedlichen Trägermaterialien nicht wie in 4b gezeigt, in vertikaler Richtung mehrphasig ausgebildet sind, sondern wie aus 4c hervorgeht, abwechselnd in horizontaler Richtung angeordnet sind.
  • Neben den in den 4a bis 4c gezeigten Ausführungen bei den jeweils ein oder mehrere Trägermaterialien 9 direkt auf eine Lüfterradschaufel 5 aufgebracht sind bzw. direkt mit der Lüfterradschaufel 5 verbunden sind, ist es auch möglich, die Trägermaterialien mittels einer Aufnahme 10 an bzw. in eine Lüfterradschaufel einzubringen. Dies wird näher anhand der nachfolgenden Zeichnungen erläutert:
    In 4d ist ein wannenförmiges Aufnahmeelement 10 gezeigt, in dem das Trägermaterial 9 angeordnet ist. Das Aufnahmeelement 10 ist stoff-, form- oder kraftschlüssig mit der Lüfterradschaufel 5 verbunden. Je nachdem ob gewünscht ist, die Aufnahme 10 als Nachfülleinheit auszubilden, kann die Verbindung zwischen Nachfülleinheit 10 und der Lüfterradschaufel 5 lösbar oder unlösbar ausgebildet sein.
  • Das Aufnahmeelement 10 kann auch als Rahmen ausgebildet sein, indem das Trägermaterial 9 angeordnet ist. Dieser Rahmen kann in eine korrespondierende Öffnung oder Aussparung in bzw. an der Lüfterradschaufel 5 eingebracht sein. Diese rahmenförmige Anordnung hat den Vorteil, dass die flüchtigen Substanzen aus dem Trägermaterial 9 über zwei Oberflächen austreten können. Bei dieser Ausformung ist es vorteilhaft, dass das Trägermaterial 9 gelförmig oder fest ist. Soll ein flüssiges Trägermaterial verwendet werden, kann die in 4f gezeigte Anordnung verwendet werden.
  • Der Rahmen 10 weist in dieser Ausführungsform ein Doppel-T-förmiges Querschnittsprofil auf. Die boden- und kopfseitigen Oberflächen sind jeweils über eine Membran 11a bzw. 11b verschlossen. Das Trägermaterial 9 ist somit innerhalb der durch die Aufnahme und die Membran begrenzten Kammern eingeschlossen. Die Membranen 11a und 11b erlauben eine Permeation von leicht flüchtigen Substanzen, während das flüssige Trägermaterial im wesentlichen im Aufnahmeelement zurückgehalten wird. Wie auch in der bereits aus 4d und 4e bekannten Ausführung ist auch die Aufnahme 10, insbesondere stoffform- oder kraftschlüssig lösbar in einer korrespondierenden Öffnung bzw. Aufnahme der Lüfterradschaufel 5 angeordnet.
  • Es ist jedoch auch denkbar, dass die Lüfterradschaufel 5 selbst eine Kammer zur Aufnahme von Trägermaterialien 9 ausbildet. Eine derartige Konfiguration ist in 4g dargestellt. Ein Hohlraum im Inneren der Lüfterradschaufel 5 ist dabei mit partikulär ausgebildetem festen Trägermaterial 9 vollständig befüllt. Über boden- und kopfseitige Öffnungen 12 ist dieser Hohlraum korrespondierend mit der Umgebung verbunden. Hierdurch können leichflüchtige Substanzen vom Trägermaterial in die Umgebung emittiert werden. Die Öffnungen 12 und das Trägermaterial 9 sind dabei in derart konfiguriert, dass ein Austritt der Trägermaterialien 9 durch die Öffnungen 12 verhindert ist.
  • In 5 ist die Anordnung der Lüfterradschaufeln bezogen zur Drehachse des Lüfterrades 4 dargestellt. Die Lüfterradschaufeln 5 können gegenüber der Rotationsachse R in einem Winkel α geneigt sein. Je nach Neigungswinkel α wird ein stärkerer oder schwächerer Axial bzw. Radialluftstrom erzeugt. Bei einem Neigungswinkel α von 0° Grad gegenüber der Rotationsachse R wird im Wesentlichen ein vollständiger radialer Luftstrom erzeugt. Bei einem Winkel α von 45° Grad ist hingegen die Axialstromkomponente der Luftbewegung am größten.
  • Je nach Anwendungsgebiet ist es somit möglich, eher eng begrenzte Emissionskennfelder durch eine im Wesentlichen rein axiale Luftbewegung zu erzeugen oder, ein weit gefächertes Emissionsspektrum durch eine vorwiegend radiale Strömungsrichtung der vom Lüfterrad erzeugten Strömung.
  • 6 zeigt einen zusammengebauten Lufterfrischer mit einem Halter 14, der den Lufterfrischer am Rand eines Toilettenbeckens 13 fixiert. Selbstverständlich ist es auch denkbar, den Lufterfrischer mit anderen Halteelementen beispielsweise an Türen, Duschkabinen, Mülleimerdeckeln, KFZ-Armaturentafeln, oder dergl. zu befestigen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1076014 [0006, 0006]

Claims (45)

  1. Lufterfrischer zur kontinuierlichen und bedarfsweise verstärkten Abgabe von flüchtigen Substanzen in die Umgebung des Lufterfrischers umfassend ein Gehäuse (1, 1a, 1b) zur Aufnahme – Wenigstens eines von außerhalb des Gehäuses (1, 1a, 1b) bedienbaren Betätigungselements (2), – Wenigstens eines Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c), der mit dem Betätigungselement (2) gekoppelt ist, – Wenigstens eines mit dem Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) gekoppelten Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) mit wenigstens zwei Lüfterradschaufeln (5, 5a, 5b, 5c, 5d) und – Wenigstens eines eine flüchtige Substanz enthaltenen Trägermaterials (9), dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) wenigstens eine flüchtige Substanz aus einem Trägermaterial (9) an die Umgebung emittiert.
  2. Lufterfrischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, das flüchtige Substanzen enthält, die an die Umgebung emittiert werden.
  3. Lufterfrischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Polymer gebildet ist
  4. Lufterfrischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad ganz oder teilweise aus einem Zellstoffmaterial besteht, dass zur Aufnahme und Emission flüchtiger Substanzen geeignet ist.
  5. Lufterfrischer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Material gebildet ist.
  6. Lufterfrischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung fixiert sind.
  7. Lufterfrischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung stoffschlüssig am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d), insbesondere auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  8. Lufterfrischer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung als eine Beschichtung auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) ausgebildet sind.
  9. Lufterfrischer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung aus einem flüchtige Substanz enthaltenes Gel besteht.
  10. Lufterfrischer nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung form- und/oder kraftschlüssig am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d), insbesondere auf, an oder in den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  11. Lufterfrischer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung lösbar am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  12. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine flüchtige Substanz ein Duftstoff ist.
  13. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei flüchtige Substanzen voneinander verschieden sind.
  14. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (9) fest, gelförmig oder flüssig ist.
  15. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Trägermaterialen (9a, 9b) voneinander verschieden sind.
  16. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Trägermaterialien (9a, 9b) voneinander verschiedene Freisetzungskinetiken für eine flüchtige Substanz aufweisen.
  17. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermaterialien (9) auch optische und/oder akustische Signale erzeugen, beispielsweise durch Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder Aufplatzen von zellulären Strukturen.
  18. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) eine elektrische Energiequelle, die an einen Motor gekoppelt ist umfasst, wobei das Betätigungselement (2) den Stromkreis zwischen der Energiequelle und dem Motor schließt und/oder öffnet und der Motor mit dem Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) in derart gekoppelt ist, dass die Antriebsbewegung des Motors eine Rotationsbewegung des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) bewirkt.
  19. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) eine translatorische Bewegung des Betätigungselements (2) in eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) umformt.
  20. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) eine rotatorische Bewegung des Betätigungselements (2) in eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) überträgt.
  21. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (3, 3a, 3b, 3c) ein Mittel wenigstens zur teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements (2) umfasst.
  22. Lufterfrischer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur wenigstens teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements (2) in derart konfiguriert ist, dass Energie nach Betätigung des Betätigungselements (2) auf das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) übertragen und eine rotatorische Bewegung des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) bewirkt wird.
  23. Lufterfrischer nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur wenigstens teilweisen Speicherung von Bewegungsenergie des Betätigungselements (2) eine Speicherfeder ist.
  24. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) lösbar am Lüfterrad (4) angeordnet ist.
  25. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) eine Kammer aufweist, die geeignet ist, das Trägermaterial (9) für flüchtige Substanzen in derart aufzunehmen, dass die Trägermaterialen (9) in der Kammer verbleiben während die flüchtigen Substanzen aus der Kammer in die Umgebung emittiert werden.
  26. Lufterfrischer nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen der Kammer mit einer Membran verschlossen ist, die das Trägermaterial in der Kammer zurückhält und für wenigstens eine flüchtige Substanz permeable ist.
  27. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (9) oder die Kammer mit einem entfernbaren Verschlusselement überdeckt ist, in dergestalt, dass eine Freisetzung von flüchtigen Substanzen in die Umgebung im Wesentlichen verhindert ist.
  28. Lüfterrad, insbesondere zur Verwendung in einem Lufterfrischer gemäß Anspruch 1, umfassend wenigstens zwei Lüfterradschaufeln (5, 5a, 5b, 5c, 5d) dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) wenigstens eine flüchtige Substanz aus einem Trägermaterial (9) an die Umgebung emittiert.
  29. Lüfterrad nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufeln (5, 5a, 5b, 5c, 5d) bezogen auf die Rotationsachse (R) des Lüfterrads (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) einen Winkel α zwischen 0° und 89°, besonders bevorzugt zwischen 0° und 45° aufweisen.
  30. Lüfterrad nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, das flüchtige Substanzen enthält, die an die Umgebung emittiert werden.
  31. Lüfterrad nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Polymer gebildet ist
  32. Lüfterrad nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad ganz oder teilweise aus einem Zellstoffmaterial besteht, dass zur Aufnahme und Emission flüchtiger Substanzen geeignet ist.
  33. Lüfterrad nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) ganz oder teilweise aus einem wenigstens eine flüchtige Substanz enthaltenen Material gebildet ist.
  34. Lüfterrad nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung fixiert sind.
  35. Lüfterrad nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung stoffschlüssig am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d), insbesondere auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  36. Lüfterrad nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung als eine Beschichtung auf den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) ausgebildet sind.
  37. Lüfterrad nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung aus einem flüchtige Substanz enthaltenes Gel besteht.
  38. Lüfterrad nach Anspruch 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung form- und/oder kraftschlüssig am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d), insbesondere auf, an oder in den Oberflächen der Lüfterradschaufel (5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  39. Lüfterrad nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe flüchtiger Substanzen an die Umgebung lösbar am Lüfterrad (4, 5, 5a, 5b, 5c, 5d) fixiert sind.
  40. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine flüchtige Substanz ein Duftstoff ist.
  41. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei flüchtige Substanzen voneinander verschieden sind.
  42. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (9) fest, gelförmig oder flüssig ist.
  43. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Trägermaterialen (9a, 9b) voneinander verschieden sind.
  44. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Trägermaterialien (9a, 9b) voneinander verschiedene Freisetzungskinetiken für eine flüchtige Substanz aufweisen.
  45. Lufterfrischer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermaterialien (9) auch optische und/oder akustische Signale erzeugen, beispielsweise durch Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder Aufplatzen von zellulären Strukturen.
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