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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnunge zum Betreiben
eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken.
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Unter
dem Begriff Hausgerät
wird hier insbesondere ein elektrisches Gerät, vorzugsweise mit einem automatischen
Programmablauf, verstanden, welches zur Haushaltsführung eingesetzt
werden kann und welches vorzugsweise eine Tür aufweist, wie beispielsweise
eine Waschmaschine, ein Trockner, ein Waschtrockner, ein Geschirrspüler oder
ein Gargerät.
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Derartige
Schaltungsanordnungen zum Betreiben von Hausgeräten sind bereits aus dem Stand der
Technik bekannt (
DE
102 22 108 A1 ). Die bekannten Schaltungsanordnungen umfassen
im Allgemeinen einen EMV-Netzfilter, mittels welchem das Versorungsnetz
gegen Störsignale
von Seiten des Hausgeräts
geschützt
wird. „EMV” steht
für elektromagnetische
Verträglichkeit.
Es handelt sich dabei insbesondere um Störsignale, welche durch die
einen Rotor des Hausgeräts
bestromenden Bürsten entstehen.
Um die Ausbreitung der Störsignale
ins Versorgungsnetz zu vermeiden, umfasst der EMV-Netzfilter üblicherweise
einen die Netzsteckerpole koppelnden Kondensator sowie einen parallel dazu
geschalteten Ableitwiderstand. Dieser ist notwendig, um Restladungen
im Kondensator abzuleiten und somit zu verhindern, dass eine Bedienperson bei
ausgeschaltetem Hausgerät über die
Netzsteckerpole einen Stromschlag bekommen könnte. Die Notwendigkeit des
hochohmigen Ableitwiderstands ist dabei mit dem Nachteil verbunden,
dass selbst bei einem ausgeschalteten Hausgerät eine Leistungsaufnahme von
ca. 70 mW stattfindet.
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Überdies
umfassen die bekannten Schaltungsanordnungen in der Regel ein Schaltnetzteil
mit einem Netzschalter, welche üblicherweise
in einer Bedienblende des Hausgeräts angeordnet sind. Die Anordnung
insbesondere des Netzschalters in der Bedienblende hat zur Folge,
dass alle Maschinenströme
zunächst
zur Bedienblende geführt
und von dort über
eine geeignete Baugruppe verteilt werden. Somit wird der EMV-Filter
direkt am Netzeingang der Schaltungsanordnung angeordnet.
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Heutzutage
werden alle Aktuatoren, also die sicherheitskritischen Verbraucher,
wie beispielsweise eine Pumpe, ein Ventil oder ein Motor, derart
ausgebildet, dass sie bei einem eingeschalteten Hausgerät mit dem
Versorgungsnetz gekoppelt sind. Durch eine Ansteuerung werden diese
unmittelbar in Betrieb gesetzt. Dabei besteht ein Nachteil darin,
dass im Falle eines möglichen
Kurzschlusses gegen Erde die sicherheitskritischen Verbraucher eingeschaltet
werden, obwohl sich das Hausgerät
selbst im ausgeschalteten Zustand befindet.
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Hausgeräte, wie
Waschmaschinen, Trockner oder Waschtrockner, umfassen in der Regel
ein elektrisches Kontaktelement zur Verriegelung einer Tür. Dieses
elektrische Kontaktelement wird heute genutzt, um sicherzustellen,
dass ein Motor bzw. ein sicherheitskritischer Verbraucher nur bei
verriegelter Tür
bestromt werden kann. Dabei wird der Motorstrom über diesen Türkontakt
geführt,
was mit Nachteilen in der Auslegung des Türverschlusses und der Verkabelung
verbunden ist.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung
zum Betreiben eines Hausgeräts
bereitzustellen, bei welcher mit geringem Aufwand Maßnahmen
getroffen werden, die ein energieeffizientes und dennoch sicheres Betreiben
des Hausgeräts
gewährleisten.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Schaltungsanordnung mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
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Eine
Schaltungsanordnung gemäß einem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist zum Betreiben eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, ausgebildet. Die
Schaltungsanordnung umfasst ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer
Netzspannung eines Versorgungsnetzes in eine Versorgungsgleichspannung, sowie
eine Steuereinheit zum Steuern von Prozessen des Hausgeräts, welche
mit dem Schaltnetzteil gekoppelt und mit der Versorgungsgleichspannung versorgbar
ist. Die Schaltungsanordnung weist einen EMV-Filter zum Schutz des Versorgungsnetzes
gegen Störsignale
von Seiten des Hausgeräts
auf, welcher einen zwischen einem Phasenleiter-Pol und einem Neutralleiter-Pol
des Versorgungsnetzes geschalteten Kondensator und einen parallel
dazu geschalteten Ableitwiderstand aufweist, wobei der Kondensator
und der Ableitwiderstand mit dem Neutralleiter-Pol über einen
von der Steuereinheit ansteuerbaren Schalter koppelbar sind.
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In
vorteilhafter Weise wird durch diese Schaltungsanordnung erreicht,
dass die Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand des Hausgeräts 0 Watt
beträgt. Überdies
wird hierdurch gewährleistet, dass
die Netztrennung des Hausgeräts
nicht mehr wie bei herkömmlichen
Hausgeräten
mit einem mechanischen Netzschalter in einer Bedienblende, sondern über den
separaten Schalter, welcher örtlich dicht
beim EMV-Filter
angeordnet ist, erfolgt. Somit kann der Kondensator und der zugehörige Ableitwiderstand
auch hinter der Netztrennung angeordnet werden, ohne die Wirkung
des EMV-Filters unerwünscht
zu verschlechtern.
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Vorzugsweise
ist das Schaltnetzteil einerseits direkt mit dem Neutralleiter-Pol
und andererseits mit dem Phasenleiter-Pol über einen Schaltnetzteilschalter
koppelbar. Insbesondere ist das Schaltnetzteil einschließlich des
Schaltnetzteilschalters parallel zu dem EMV-Filter geschaltet, wobei
der Schaltnetzteilschalter insbesondere von einer Bedienperson des
Hausgeräts
betätigbar
ist. Hierdurch wird erreicht, dass der Maschinenstrom nicht wie üblicherweise über die
Bedienblende geführt
wird.
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Ein
Hausgerät
wird vorzugsweise mittels einer Steckeinrichtung, beispielsweise
mittels eines so genannten Schuko-Steckers, mit dem Versorgungsnetz
verbunden, welcher unterschiedliche Steckmöglichkeiten aufweist. Durch
ein Verdrehen der Steckeinrichtung kann daher ein Vertauschen des
Neutralleiter-Pols und des Phasenleiter-Pols bewirkt werden. Bei
einer solchen Vertauschung der Pole ist das Schaltnetzteil direkt
mit dem Phasenleiter-Pol und andererseits mit dem Neutralleiter-Pol über einen Schaltnetzteilschalter
koppelbar. Die Erfindung wird im Weiteren nur für eine Steckerlage beschrieben, sie
ist aber entsprechend auch für
eine Vertauschung der Pole gültig.
Das heißt,
der Phasenleiter wird zum Neutralleiter und umgekehrt.
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In
einer Ausführungsform
sind eine Pumpe mit einem in Reihe dazu geschalteten Pumpenschalter
parallel zu dem Kondensator und dem Ableitwiderstand geschaltet,
wobei die Pumpe mittels des Pumpenschalters mit dem Phasenleiter-Pol
des Versorgungsnetzes koppelbar ist. Vorzugsweise sind eine Heizung
mit einem in Reihe dazu geschalteten Heizungsschalter parallel zu
dem Kondensator und dem Ableitwiderstand geschaltet, wobei die Heizung mittels
des Heizungsschalters mit dem Phasenleiter-Pol des Versorgungsnetzes
koppelbar ist. Bevorzugt sind eine Lichtquelle zur Ausleuchtung
eines Trommelinnenraums mit einem in Reihe dazu geschalteten Lichtschalter
parallel zu dem Kondensator und dem Ableitwiderstand geschaltet,
wobei die Lichtquelle mittels des Lichtschalters mit dem Phasenleiter-Pol
des Versorgungsnetzes koppelbar ist. Hierdurch wird erreicht, dass
insbesondere die sicherheitskritischen Komponenten, wie die Pumpe und
die Heizung, beidseitig, einerseits über den Schalter und andererseits über den
Heizungsschalter bzw. Pumpenschalter, von dem Versorgungsnetz getrennt
werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist eine Ventileinheit mit einem Ventil und einem Triac zur Steuerung
des Ventils parallel zu dem Kondensator und dem Ableitwiderstand
geschaltet, welche mit dem Phasenleiter-Pol über einen Schalter koppelbar
ist. Vorzugsweise ist eine Motoreinheit mit einem Motor und einem
Triac zur Steuerung des Motors parallel zu dem Kondensator und dem
Ableitwiderstand geschaltet, welche mit dem Phasenleiter-Pol über einen Schalter
koppelbar ist. Insbesondere ist die Motoreinheit parallel zu der
Ventileinheit geschaltet, wobei die Ventileinheit und die Motoreinheit
mit dem Phasenleiter-Pol mittels eines gemeinsamen Schalters koppelbar
sind. Vorzugsweise ist dieser Schalter von einem Steuerelement ansteuerbar,
welches mit einem Kontaktelement zur Verriegelung einer Tür des Hausgeräts in Reihe
geschaltet ist, und in einem geschlossenen Zustand des Kontaktelements
von der Steuereinheit ansteuerbar ist. Das Steuerelement ist bevorzugt
zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt. In vorteilhafter Weise wird
hierdurch erreicht, dass die beiden sicherheitskritischen Komponenten,
die Ventileinheit und die Motoreinheit, beidseitig von dem Versorgungsnetz,
einerseits über
den gemeinsamen Schalter und andererseits über den den Kondensator und
den Ableitwiderstand mit dem Neutralleiter-Pol koppelnden Schalter,
getrennt werden. Überdies
wird sichergestellt, dass die Versorgung der Motoreinheit und der
Ventileinheit erst dann erfolgen kann, wenn die Tür des Hausgeräts verriegelt
ist. Nichtsdestotrotz wird gewährleistet,
dass auch bei verriegelter Tür
die Versorgung der Motoreinheit und der Ventileinheit ausschließlich bei Bedarf
zugeschaltet wird. Weil das Kontaktelement zur Verriegelung der
Tür lediglich
mit dem Steuerelement zur Ansteuerung des gemeinsamen Schalters
in Reihe geschaltet ist, welches zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt
ist, wird erreicht, dass keine Motorströme über den Türverschluss geführt werden.
Mit dieser indirekten Nutzung des Kontaktelements zur Steuerung
des gemeinsamen Schalters ist es möglich, einerseits den Motorkabelbaum
und andererseits den Türverschluss
zu optimieren, ohne Einschränkungen
der Sicherheit hinnehmen zu müssen.
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Eine
Schaltungsanordnung gemäß einem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist zum Betreiben eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, ausgebildet.
Die Schaltungsanordnung umfasst ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer
Netzspannung eines Versorgungsnetzes in eine Versorgungsgleichspannung, eine
Steuereinheit zum Steuern von Prozessen des Hausgeräts, welche
mit dem Schaltnetzteil gekoppelt und mit der Versorgungsgleichspannung
versorgbar ist, sowie ein elektrisches Kontaktelement zur Verriegelung
einer Tür
des Hausgeräts.
Dabei ist ein sicherheitskritischer elektrischer Verbraucher zum Ausführen eines
Prozesses des Hausgeräts
mit dem Versorgungsnetz über
einen elektrischen Schalter koppelbar, welcher von einem mit dem
elektrischen Kontaktelement zur Verriegelung der Tür in Reihe
geschalteten ersten Steuerelement ansteuerbar ist, wobei das erste
Steuerelement zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt und in einem
geschlossenen Zustand des Kontaktelements von der Steuereinheit
ansteuerbar ist.
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In
vorteilhafter Weise wird durch diese Schaltungsanordnung, und insbesondere
durch die serielle Schaltung des elektrischen Kontaktelements zur
Verriegelung der Tür
mit dem ersten Steuerelement zur Ansteuerung des elektrischen Schalters,
welches zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt ist, erreicht, dass
die Versorgung des sicherheitskritischen elektrischen Verbrauchers
ausschließlich
bei verriegelter Tür
des Hausgeräts
erfolgen kann. Darüber
hinaus wird durch diese indirekte Nutzung des elektrischen Kontaktelements
zur Verriegelung der Tür
auch zur Steuerung des elektrischen Schalters ermöglicht,
einerseits den Kabelbaum des elektrischen Verbrauchers und andererseits
den Türverschluss
zu optimieren, ohne Einschränkungen
in der Betriebssicherheit hinnehmen zu müssen. So muss der Türverschluss
ausschließlich
zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt sein.
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In
einer Ausführungsform
ist ein zweites Steuerelement, insbesondere ein bipolarer Transistor oder
ein Feldeffekttransistor (FET) vorgesehen, dessen Steueranschluss
mit der Steuereinheit verbunden ist, über welchen der Stromfluss
zu dem ersten Steuerelement steuerbar ist. Hierdurch wird sichergestellt,
dass der den sicherheitskritischen Verbraucher mit dem Versorgungsnetz
koppelnde elektrische Schalter von Seiten der Steuereinheit des
Hausgeräts
besonders zuverlässig
angesteuert werden kann. Insbesondere durch den Feldeffekttransistor wird
ein praktisch verlustloses Betreiben des elektrischen Schalters
gewährleistet.
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Vorzugsweise
ist das Kontaktelement zur Verriegelung der Tür über ein drittes Steuerelement ansteuerbar,
welches im geschlossenen Zustand der Tür von der Steuereinheit ansteuerbar
ist. Durch das dritte Steuerelement, welches ausschließlich im
geschlossenen Zustand der Tür
angesteuert werden kann, wird zugunsten der Sicherheit erreicht,
dass der sicherheitskritische Verbraucher im offenen Zustand der
Tür nicht
mit Energie versorgt werden kann.
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Vorzugsweise
ist der sicherheitskritische elektrische Verbraucher ein Motor und/oder
ein Ventil für
Fluiddosierung und/oder eine Heizung und/oder eine Pumpe.
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Eine
Schaltungsanordnung gemäß einem dritten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist zum Betreiben eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, ausgebildet. Die
Schaltungsanordnung umfasst ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer
Netzspannung eines Versorgungsnetzes in eine Versorgungsgleichspannung, eine
Steuereinheit zum Steuern von Prozessen des Hausgeräts, welche
mit dem Schaltnetzteil gekoppelt und mit der Versorgungsgleichspannung
versorgbar ist, und mindestens einen sicherheitskritischen elektrischen
Verbraucher, welcher mit dem Versorgungsnetz zumindest mittelbar
gekoppelt ist. Ein Grundgedanke besteht darin, dass der mindestens
eine sicherheitskritische elektrische Verbraucher beidseitig jeweils über einen
von der Steuereinheit ansteuerbaren Schalter mit dem Versorgungsnetz
koppelbar ist, wobei in einem ausgeschalteten Zustand des Hausgeräts der mindestens
eine sicherheitskritische elektrische Verbraucher beidseitig von
dem Versorgungsnetz entkoppelt ist.
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Mit
anderen Worten besteht ein wesentlicher Gedanke darin, dass der
mindestens eine sicherheitskritische elektrische Verbraucher von
beiden Netzsteckerpolen, also von einem Phasenleiter-Pol sowie einem
Neutralleiter-Pol, des Versorgungsnetzes im ausgeschalteten Zustand
des Hausgeräts
entkoppelt verbleibt. Mit beidseitiger Kopplung wird somit insbesondere
der Anschluss an die Netzpole verstanden, wobei der Verbraucher
darüber
hinaus auch weitere Signaleingänge
und Signalausgänge
aufweisen kann. Unter dem Begriff sicherheitskritischer Verbraucher
wird hierbei insbesondere ein elektrischer Verbraucher verstanden,
bei welchem die Gefahr eines Kurzschlusses gegen Erde besteht, was
zum ungewollten Einschalten des Verbrauchers im ausgeschalteten
Zustand des Hausgeräts
führen
könnte.
In vorteilhafter Weise wird durch die Schaltungsanordnung ein besonders
sicheres Betreiben des Hausgeräts
erreicht. Insbesondere kann das Hausgerät eine Mehrzahl von sicherheitskritischen
Verbrauchern aufweisen, wobei in diesem Fall jeder der elektrischen
Verbraucher mit dem Versorgungsnetz einerseits über einen eigenen Schalter
und andererseits, insbesondere mit dem Neutralleiter-Pol, über einen gemeinsamen
Schalter koppelbar sein können.
Hierdurch kann eine zweistufige Stromversorgung gewährleistet
werden, wobei die sicherheitsrelevanten Komponenten nur bei Bedarf
versorgt werden können.
Durch die zweipolige Trennung des sicherheitsrelevanten Verbrauchers
von dem Versorgungsnetz im ausgeschalteten Zustand des Hausgerät wird sichergestellt,
dass kein ungewünschtes
Hochfahren des Verbrauchers bei einem Kurzschluss gegen Erde im
ausgeschalteten Zustand des Hausgeräts auftreten kann.
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Vorzugsweise
ist der mindestens eine sicherheitskritische elektrische Verbraucher
ein Motor und/oder ein Ventil und/oder eine Heizung und/oder eine
Pumpe des Hausgeräts.
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In
einer Ausführungsform
ist der eine Schalter von einem Steuerelement ansteuerbar, welches mit
einem elektrischen Kontaktelement zur Verriegelung einer Tür des Hausgeräts in Reihe
geschaltet ist, und in einem geschlossenen Zustand des Kontaktelements
von der Steuereinheit ansteuerbar ist. Bevorzugt ist das Steuerelement
zum Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt. Durch diese Serienschaltung des
den einen Schalter ansteuerbaren Steuerelements mit dem elektrischen
Kontaktelement zur Verriegelung der Tür wird erreicht, dass der sicherheitskritische
elektrische Verbraucher ausschließlich bei verriegelter Tür versorgt
werden kann. Darüber
hinaus wird durch die zweiseitige Entkopplung des elektrischen Verbrauchers
von dem Versorgungsnetz sichergestellt, dass auch bei verriegelter
Tür die
Versorgung des sicherheitskritischen Verbrauchers ausschließlich bei
Bedarf zugeschaltet wird. Weil das elektrische Kontaktelement zur
Verriegelung der Tür ein
Bestandteil eines Steuerkreises zum Ansteuern des einen Schalters
ist, werden keine Maschinenströme
durch das Kontaktelement geführt.
Durch diese indirekte Nutzung des Kontaktelements zur Verriegelung
der Tür
und außerdem
zum Ansteuern des Schalters ist eine Optimierung einerseits des
Kabelbaums des elektrischen Verbrauchers und andererseits des Türverschlusses
möglich.
Dabei werden keine Einschränkungen
der Sicherheit getroffen. Insbesondere durch die Auslegung des Kontaktelements
zum Betrieb mit Gleichstrom wird eine bauteilreduzierte sowie kostenreduzierte
Auslegung des Türverschlusses
ermöglicht.
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Vorzugsweise
ist das Kontaktelement zur Verriegelung der Tür im geschlossenen Zustand
der Tür
von der Steuereinheit ansteuerbar. Hierdurch wird sichergestellt,
dass die Tür
erst im geschlossenen Zustand mittels des Kontaktelements verriegelt werden
kann.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren, welches zum
Betreiben eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, mithilfe
einer Schaltungsanordnung ausgelegt ist. Dabei umfasst die Schaltungsanordnung
ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer Netzspannung eines Versorgungsnetzes
in eine Versorgungsgleichspannung, sowie eine Steuereinheit zum Steuern
von Prozessen des Hausgeräts,
welche mit dem Schaltnetzteil gekoppelt und mit der Versorgungsgleichspannung
versorgt wird. Mittels eines EMV-Filters wird das Versorgungsnetz
gegen Störsignale
von Seiten des Hausgeräts
geschützt.
Der EMV-Filter weist dabei einen zwischen einem Phasenleiter-Pol
und einem Neutralleiter-Pol des Versorgungsnetzes geschalteten Kondensator
und einen parallel dazu geschalteten Ableitwiderstand auf, wobei
der Kondensator und der Ableitwiderstand mit dem Neutralleiter-Pol über einen
von der Steuereinheit ansteuerbaren Schalter gekoppelt werden.
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Bei
einem Verfahren gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Hausgerät, insbesondere eines Hausgeräts zur Pflege
von Wäschestücken, mithilfe
einer Schaltungsanordnung betrieben. Dabei umfasst die Schaltungsanordnung
ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer Netzspannung eines Versorgungsnetzes
in eine Versorgungsgleichspannung, sowie eine Steuereinheit zum
Steuern von Prozessen des Hausgeräts, welche mit dem Schaltnetzteil gekoppelt
und mit der Versorgungsgleichspannung versorgt wird. Überdies
ist ein elektrisches Kontaktelement zur Verriegelung einer Tür des Hausgeräts vorgesehen,
wobei ein sicherheitskritischer elektrischer Verbraucher zum Ausführen eines
Prozesses des Hausgeräts
mit dem Versorgungsnetz über
einen elektrischen Schalter gekoppelt wird, welcher von einem mit
dem elektrischen Kontaktelement zur Verriegelung der Tür in Reihe
geschalteten ersten Steuerelement angesteuert wird, wobei das erste
Steuerelement mit Gleichstrom betrieben und in einem geschlossenen
Zustand des Kontaktelements von der Steuereinheit angesteuert wird.
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Ein
Verfahren gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ist zum Betreiben eines Hausgeräts, insbesondere
eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, mithilfe
einer Schaltungsanordnung ausgelegt. Dabei weist die Schaltungsanordnung
ein Schaltnetzteil zum Wandeln einer Netzspannung eines Versorgungsnetzes
in eine Versorgungsgleichspannung, sowie eine Steuereinheit, mittels
welcher Prozesse des Hausgeräts
gesteuert werden, und welche mit dem Schaltnetzteil gekoppelt und
mit der Versorgungsgleichspannung versorgt wird. Mit dem Versorgungsnetz
wird mindestens ein sicherheitskritischer elektrischer Verbraucher
zumindest mittelbar gekoppelt. Dabei wird der mindestens eine sicherheitskritische
elektrische Verbraucher beidseitig jeweils über einen von der Steuereinheit
ansteuerbaren Schalter mit dem Versorgungsnetz gekoppelt, wobei
in einem ausgeschalteten Zustand des Hausgeräts der mindestens eine sicherheitskritische
elektrische Verbraucher beidseitig von dem Versorgungsnetz entkoppelt
wird.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Schaltungsanordnung gemäß dem ersten, zweiten oder dritten
Aspekt der Erfindung sind als vorteilhafte Ausgestaltungen der Schaltungsanordnungen
der jeweils anderen Aspekte der Erfindung anzusehen. Entsprechendes
gilt auch für
die Schaltungsanordnungen der anderen Aspekte der Erfindung. Vorteilhafte
Ausführungen
der Schaltungsanordnungen sind als vorteilhafte Ausführungen
der Verfahren anzusehen.
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Weitere
Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
sowie anhand der Zeichnung.
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Die
einzige Figur zeigt eine Schaltungsanordnung zum Betreiben eines
Hausgeräts,
insbesondere eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken, anhand
der die jeweiligen Aspekte der Erfindung erläutert werden.
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Das
Hausgerät
kann eine Waschmaschine, ein Trockner oder ein Waschtrockner sein.
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Die
Schaltungsanordnung umfasst einen Eingang 1, welcher über zwei
Netzstecker-Pole, einen Phasenleiter-Pol 2 sowie einen
Neutralleiter-Pol 3 an ein Versorgungsnetz angeschlossen
ist. Somit liegt zwischen dem Phasenleiter-Pol 2 und dem
Neutralleiter-Pol 3 eine Netzspannung UN an,
insbesondere 230 V.
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Die
Schaltungsanordnung weist einen an dem Eingang 1 angeordneten
EMV-Filter auf, welcher die Aufgabe hat, das Versorgungsnetz gegen Störsignale
von Seiten des Hausgeräts
zu schützen. Hierzu
umfasst der EMV-Filter zwei Drosseln 4, 5, welche
den Phasenleiter-Pol 2 mit einem filterseitigen Phasenleiter-Pol 2a beziehungsweise
den Neutralleiter-Pol 3 mit einem filterseitigen Neutralleiter-Pol 3a koppeln.
Des Weiteren weist der EMV-Filter einen den Phasenleiter-Pol 2 mit
einem Schutzleiter-Pol 6 koppelnden ersten Y-Kondensator 7 sowie einen
den Neutralleiter-Pol 3 mit dem Schutzleiter-Pol 6 koppelnden
zweiten Y-Kondensator 8 auf. Überdies umfasst der EMV-Filter einen parallel
zum Eingang 1 geschalteten Kondensator 9 sowie
einen parallel dazu geschalteten Ableitwiderstand 10.
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Der
Kondensator 9 und der Ableitwiderstand 10 des
EMV-Filters sind zwischen einem schaltungseitigen Phasenleiter-Pol 2' und einem schaltungsseitigen
Neutralleiter-Pol 3' geschaltet.
Ferner ist der schaltungsseitige Neutralleiter-Pol 3' mit dem filterseitigen
Neutralleiter-Pol 3a über
einen elektrischen Schalter 11 gekoppelt. Mittels dieses
Schalters 11 sind der Kondensator 9 und der Ableitwiderstand 10 des
EMV-Filters mit dem Versorgungsnetz koppelbar.
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Die
Schaltungsanordnung umfasst eine Pumpe 12 mit einem Pumpenschalter 13,
welche parallel zu dem Kondensator 9 bzw. dem Ableitwiderstand 10 geschaltet
sind. Des Weiteren ist eine Lichtquelle 14 zur Ausleuchtung
eines Trommelinnenraums des Hausgeräts mit einem Lichtschalter 15 ebenfalls
parallel zu dem Ableitwiderstand 10 und dem Kondensator 9 geschaltet. Überdies
ist eine Heizung 16 mit einem in Reihe dazu geschalteten
Heizungsschalter 17 vorgesehen, welche parallel zu dem
Kondensator 9 und dem Ableitwiderstand 10 geschaltet
sind. Die Heizung 16 sowie die Pumpe 12 werden
vorliegend als sicherheitskritische elektrische Verbraucher betrachtet.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass alle oben genannten Verbraucher 12, 14, 16 mit
den jeweiligen Schaltern 13, 15, 17 derart
geschaltet sind, dass die Verbraucher zweiseitig, einerseits über den
elektrischen Schalter 11 und andererseits über den
jeweiligen Schalter 13, 15, 17, mit dem Versorgungsnetz
koppelbar sind.
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Die
Schaltungsanordnung umfasst ein Schaltnetzteil 18, mittels
welchem die Netzspannung UN in eine Versorgungsgleichspannung,
vorliegend 5 bzw. 9 Volt gewandelt wird. Das Schaltnetzteil 18 weist
einen Eingang 19 auf, welcher einerseits mit dem filterseitigen
Phasenleiter-Pol 2a über
einen Schaltnetzteilschalter 20 und andererseits mit dem filterseitigen
Neutralleiter-Pol 3a gekoppelt ist. Der Schaltnetzteilschalter 20 ist
dabei in einer Bedienblende des Hausgeräts angeordnet und kann von
einer Bedienperson des Hausgeräts
betätigt
werden.
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Des
Weiteren umfasst die Schaltungsanordnung eine Steuereinheit 21,
insbesondere einen Mikroprozessor, welche von Seiten des Schaltnetzteils 18 mit
der Versorgungsgleichspannung, vorliegend mit 5 Volt, versorgt wird.
Die Steuereinheit 21 ist zum Steuern von Prozessen des
Hausgeräts
ausgebildet. Die Steuereinheit 21 weist einen DC-Status-Eingang 22 (”Door Closed”), einen
DL-Status-Eingang 23 (”Door
Locked”),
einen Eingang 24 (L-Status-Eingang) sowie einen On/Off-Status-Eingang 25 auf. Überdies
ist die Steuereinheit 21 mit einem Steueranschluss 26 eines
Transistors 27 gekoppelt, wobei der Transistor 27 zwei
weitere Anschlusselektroden 28, 29 aufweist. Wird
der Transistor 27 über
den Steueranschluss 26 von der Steuereinheit 21 angesteuert, so
fließt über die
Steuerelektroden 28, 29 Strom. Die Steuerelektrode 28 ist
des Weiteren mit einem Steuerelement 30 zur Ansteuerung
des elektrischen Schalters 11 gekoppelt. Werden die Anschlusselektroden 28, 29 des
Transistors 27 kurzgeschlossen, so wird der elektrische
Schalter 11 angesteuert. Hierdurch wird eine Ansteuerung
des am Eingang 1 angeordneten elektrischen Schalters 11 von
der Steuereinheit 21 gewährleistet.
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Außerdem ist
die Steuereinheit 21 mit einem zweiten Transistor 31 über seinen
Steueranschluss 32 gekoppelt. Der zweite Transistor 31 umfasst
zwei weitere Anschlusselektroden 33, 34, welche
bei einer Ansteuerung des Transistors 31 über den
Steueranschluss 32 von Seiten der Steuereinheit 21 kurzgeschlossen
werden. Die eine Anschlusselektrode 33 des zweiten Transistors 31 ist über ein
Steuerelement 35 (L-Steuerelement)
mit einem elektrischen DL-Kontaktelement 36 zur Verriegelung
einer Tür des
Hausgeräts
gekoppelt, wobei das elektrische DL-Kontaktelement 36 andererseits
mit der von dem Schaltnetzteil 18 erzeugten Versorgungsgleichspannung,
vorliegend 9 Volt, gekoppelt ist. Wird das DL-Kontaktelement 36 zur
Verriegelung der Tür
geschlossen und der zweite Transistor 31 angesteuert, so
fließt über das
Steuerelement 35 sowie die beiden Anschlusselektroden 33, 34 Gleichstrom.
Um den verriegelten Zustand der Tür erkennen zu können, ist das
DL-Kontaktelement 36 mit dem DL-Status-Eingang 23 der
Steuereinheit 21 über
eine DL-Status-Leitung 37 gekoppelt. Wird die Tür verriegelt,
so bekommt die Steuereinheit 21 ein Signal, welches im Hinblick
auf die Betriebsstellung des DL-Kontaktelements 36 ausgewertet
wird.
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Die
Schaltungsanordnung umfasst ferner ein DC-Kontaktelement 38,
welches im geschlossenen Zustand der Tür geschlossen wird. Das DC-Kontaktelement 38 ist
in Reihe mit einem DL-Steuerelement 39 zur Ansteuerung
des DL-Kontaktelements 36, mit einem Schalter 40 sowie
mit einem Triac 41 geschaltet. Vorliegend sei angemerkt,
dass das DC-Kontaktelement 38, das DL-Steuerelement 39,
der Schalter 40 und der Triac 41 parallel zu dem
Kondensator 9 und dem Ableitwiderstand 10 geschaltet
sind. Außerdem
ist der Schalter 40 mit einem DL-Ausgang 42 der Steuereinheit 21 sowie
der Triac 41 über
seine Steuerelektrode 41a mit einem Kontroll-Ausgang 43 der Steuereinheit 21 gekoppelt.
Um den geschlossenen Zustand der Tür erkennen zu können, ist
das DC-Kontaktelement 38 mit dem DC-Status-Eingang 22 der
Steuereinheit 21 über
eine DC-Status-Leitung 44 gekoppelt.
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Die
Schaltungsanordnung weist ferner eine Ventileinheit einschließlich eines
Ventils 45 und eines Triacs 46 sowie eine Motoreinheit
mit einem Motor 47 und einem Triac 48 auf. Der
Motor 47 sowie das Ventil 45 werden vorliegend
als sicherheitskritische Verbraucher betrachtet. Sowohl die Motoreinheit
als auch die Ventileinheit sind parallel zueinander und zu dem Kondensator 9 und
dem Ableitwiderstand 10 geschaltet, wobei die beiden Einheiten
mit dem schaltungsseitigen Phasenleiter-Pol 2' über einen
Schalter 49 (L-Schalter)
gekoppelt sind. Der Schalter 49 ist dabei von dem Steuerelement 35 ansteuerbar
und kann somit ausschließlich
im verriegelten Zustand der Tür
angesteuert werden. Um den geschlossenen Zustand des Schalters 49 zu
erkennen, ist dieser mit dem Eingang 24 der Steuereinheit 21 über eine
Leitung 50 (L-Status-Leitung) gekoppelt. Wird der Schalter 49 geschlossen,
so erhält
die Steuereinheit 21 ein Signal, welches im Hinblick auf
die Betriebsstellung des Schalters 49 ausgewertete wird.
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An
dieser Stelle sei erwähnt,
dass die Schaltungsanordnung außerdem
weitere elektrische Verbraucher, wie eine Heizung 51 und/oder
eine Betriebsschaltung 52 für einen UM/AC-Motor aufweisen kann.
Die Heizung 51 kann beispielsweise in einem Waschtrockner
eingesetzt werden.
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Nachfolgend
wird die Funktionsweise der Schaltungsanordnung näher erläutert. Wird
der Schaltnetzteilschalter 20 von einer Bedienperson geschlossen,
so liegt an dem Eingang 19 des Schaltnetzteils 18 die
Netzspannung UN an. Anschließend wird
die Steuereinheit 21 mit der Versorgungsgleichspannung,
vorliegend 5 Volt, versorgt. Die Steuereinheit 21 kann
nun den Transistor 27 über
den Steueranschluss 26 ansteuern, so dass der elektrische Schalter 11 mittels
des Steuerelements 30 geschlossen wird. Der elektrische
Schalter 11 ist mit dem zugehörigen Steuerelement 30 vorliegend
als ein Relais ausgebildet.
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Nun
ist es möglich,
die elektrischen Verbraucher, die Pumpe 12, die Lichtquelle 14 sowie
die Heizung 16 bedarfsabhängig entsprechend über eine Ansteuerung
des Pumpenschalters 13, des Lichtschalters 15 bzw.
des Heizungsschalters 17 einzuschalten. So kann beispielsweise
der Trommelinnenraum des Hausgeräts
ausgeleuchtet werden. Wird die Tür
geschlossen, so schließt
das DC-Kontaktelement 38, was von der Steuereinheit 21 über die DC-Status-Leitung 44 erkannt
wird. Über
den Ausgang 42 der Steuereinheit 21 wird anschließend der Schalter 40 geschlossen
und der Triac 41 über
seinen Steueranschluss 41a angesteuert. Somit wird das
DL-Kontaktelement 36 zur Verriegelung der Tür über das
zugehörige
DL-Steuerelement 39 geschlossen. Das DL-Kontaktelement 36 mit dem DL-Steuerelement 39 sind
vorliegend als ein bistabiles Relais ausgebildet. Wird das DL-Steuerelement 39 über den Triac 41 mit
einem Stromimpuls beaufschlagt, so wird das DL-Kontaktelement 36 geschlossen.
Nun erhält die
Steuereinheit 21 an dem DL-Status-Eingang 23 über die
DL-Status-Leitung 37 ein Signal, welches auf die geschlossene
Stellung des DL-Kontaktelements 36 hindeutet.
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Um
einen Prozess des Hausgeräts
zu starten, beispielsweise die Motoreinheit, bzw. die Ventileinheit
ansteuern zu können,
wird nun der zweite Transistor 31 über seinen Steueranschluss 32 von der
Steuereinheit 21 angesteuert. Somit fließt über die
Anschlusselektroden 33, 34 sowie über das
Steuerelement 35 und das DL-Kontaktelement 36 zur Verriegelung
der Tür
Gleichstrom. Der Schalter 49 wird somit geschlossen, wobei
die Steuereinheit 21 anschließend über den Eingang 24 und über die
zugehörige
Leitung 50 ein Signal bekommt, welches im Hinblick auf
den Betriebszustand des Schalters 49 ausgewertet wird.
Ist der Schalter 49 geschlossen, so wird die Möglichkeit
eingeräumt,
den Motor 47 über den
Triac 48 bzw. das Ventil 45 über den zugehörigen Triac 46 anzutreiben.
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Wird
der Prozess beendet, wird der elektrische Schalter 11 sowie
der Schalter 49 geöffnet
und alle elektrischen Verbraucher beidseitig vom Versorgungsnetz
abgetrennt.
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Da
der Ableitwiderstand 10 im ausgeschalteten Zustand des
Hausgeräts
mittels des elektrischen Schalters 11 von dem Versorgungsnetz
entkoppelt ist, zeichnet sich die vorliegende Schaltungsanordnung
mit 0 Watt Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand aus. Dies
wird dadurch erreicht, dass die Netztrennung des Hausgeräts nicht
mit einem mechanischen Netzschalter in der Bedienblende sondern über den
elektrischen Schalter 11 örtlich dicht bei dem EMV-Filter
erfolgt. Somit kann der Kondensator 9 und der Ableitwiderstand 10 hinter
der Netztrennung platziert werden, ohne die Wirkung des EMV-Filters
unzulässig
zu verschlechtern.
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Darüber hinaus
werden alle kritischen Komponenten im ausgeschalteten Zustand des
Hausgeräts
beidseitig vom Versorgungsnetz getrennt. Hierdurch wird gewährleistet,
dass keiner der sicherheitsrelevanten Verbraucher im Falle eines
Kurzschlusses gegen Erde ungewollt eingeschaltet wird. Mit der Anordnung
der einzelnen Verbraucher hinter dem elektrischen Schalter 11 einerseits
und der Nutzung der jeweiligen Schaltung zur Netztrennung andererseits, ist
sichergestellt, dass alle elektrischen Verbraucher im ausgeschalteten
Zustand immer zweipolig vom Versorgungsnetz getrennt bleiben.
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Durch
die zweistufige Stormversorgung können die sicherheitsrelevanten
Komponenten nur bei Bedarf versorgt werden. Mit der Einführung des
elektrischen Schalters 11 wird sichergestellt, dass auch bei
verriegelter Tür
die Versorgung z. B. des Motors erst bei Bedarf zugeschaltet wird. Überdies
kann die Versorgung erst erfolgen, wenn die Tür verriegelt ist.
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Mit
der oben dargestellten Schaltungsanordnung wird eine optimierte
Stromführung
angeschlossener Leistungskomponenten erreicht. So werden Maschinenströme nicht über die
Bedienblende geführt,
was durch die Verlegung des Schaltnetzteilschalters 20 direkt
zum Netzeingang des Hausgeräts gewährleistet
wird. Somit ist es auch möglich,
den maschinenstromführenden
Kabelbaum zu minimieren, entsprechend Kosten und EMV-Störungen zu
reduzieren.
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Überdies
wird mit der Schaltungsanordnung erreicht, dass der Motorstrom nicht über den
Türverschluss
geführt
wird. Mit der indirekten Nutzung des DL-Kontaktelements 36 zur
Steuerung des Schalters 49 ist es möglich, einerseits den Motorkabelbaum und
andererseits den Türverschluss
zu optimieren, ohne Einschränkungen
der Sicherheit treffen zu müssen.